Blockchain Archiv | 鶹ԭ News Center /germany/tags/blockchain/ Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Mon, 22 Apr 2024 12:27:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Ausstellung „Die Poesie der Blockchain“ greift Kunsttrend NFT auf /germany/2023/11/ausstellung-poesie-der-blockchain-nft/ Fri, 17 Nov 2023 07:00:00 +0000 /germany/?p=176681 Die 鶹ԭ eröffnet NFT-Kunstausstellung im Schulungszentrum Walldorf. 47 Werke von 18 Künstlern sind noch bis Ende Februar zu sehen. Mit Beginn der Pandemie standen Künstler...

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Die 鶹ԭ eröffnet NFT-Kunstausstellung im Schulungszentrum Walldorf. 47 Werke von 18 Künstlern sind noch bis Ende Februar zu sehen.

Mit Beginn der Pandemie standen Künstler und Künstlerinnen weltweit vor der Herausforderung, dass Museen, Ausstellungen und Kunstforen geschlossen wurden. Von einem Tag auf den anderen konnten sie ihre Kunst nicht mehr der Öffentlichkeit präsentieren.

Zumindest nicht in analoger Form.

鶹ԭ-Kunstausstellung: Gretchenfrage 2.0 – Wie hältst Du’s mit der virtuellen Welt?

„Viele Künstlerinnen stellten sich die Frage, wie sich ihre Kunst in dieser Situation noch verkaufen oder vermarkten lässt“, sagt Alexandra Cozgarea, Kunstkuratorin bei 鶹ԭ SE. „Deshalb hat sich damals ein regelrechter Hype um digitale Kunst und besonders um Kunstwerke in Form von NFTs herausgebildet.“

鶹ԭ hat nun im Schulungszentrum Walldorf erstmals eine Ausstellung solcher NFT-Kunstwerke eröffnet. Doch was sind überhaupt NFTs?

NFT steht für „non-fungible token“, also einen „nicht-ersetzbaren“ Token. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges, nicht austauschbares digitales Objekt, das auf einer Blockchain gespeichert wird und als Echtheitszertifikat für einen physischen oder digitalen Gegenstand (z. B. ein Bild) dient. Im Prinzip handelt es sich um eine Art Besitzurkunde für einen Gegenstand – eine digitale Adresse, die aus einer Zahlenkombination besteht.

Einsatz von NFTs auf dem Kunstmarkt

Um Kunstwerke in Form von NFTs zu erwerben, benötigt man Kryptowährung sowie eine kryptofähige Wallet, z. B. auf dem Smartphone, um die NFTs aufzubewahren. Es existieren offene Plattformen im Internet wie etwa , wo jeder nach NFTs browsen und gezielt nach bestimmten Künstlern suchen kann.

„Diese Plattformen funktionieren ein wenig wie Galerien“, erklärt Alexandra Cozgarea. „Künstlerinnen, die ihre Arbeiten dort anbieten wollen, laden diese zunächst auf die darunterliegende Blockchain hoch – ein Prozess, der als ‚Minting‘ oder Prägung bezeichnet wird.“

Bei diesem Prozess wird der Token erstellt – eine Adresse, die aus einer Zahlenkombination besteht. Auch wenn das angezeigte Bild identisch ist, kann sich die individuelle Zahlenkombination minimal von anderen unterscheiden. Auf diese Weise ist es möglich, Serien von Kunstwerken zu prägen und zum Verkauf anzubieten.

Bezahlt mit Kryptowährung

„Es gibt Kunstwerke, die bereits mit digitalen Mitteln hergestellt und als NFT auf die Blockchain hochgeladen werden“, erläutert Alexandra Cozgarea. „Aber es ist auch möglich von analogen Kunstwerken wie Ölgemälden oder Plastiken NFTs zu erstellen. Das würde dann über eine Fotografie z. B. in Form einer .jpg-Datei passieren.“

Wenn man ein Kunstwerk ausgewählt hat, schickt man über die Plattform eine Anfrage oder, wenn direkt ein Preis angegeben ist, ein Angebot. Wenn der Künstler einverstanden ist, gibt er den NFT frei. Bezahlt wird mit in der Wallet des Kunden hinterlegter Kryptowährung. Im Anschluss erhält dieser die Adresse des NFT über einen Link und kann den NFT in die eigene Wallet transferieren.

Das gekaufte Kunstwerk kann nun jederzeit abgerufen werden, z. B. als .jpg- oder Video-Datei über einen Link oder QR-Code, aber der Token bleibt stets in der Wallet.

„Die Künstler, die derzeit ihre NFTs bei 鶹ԭ in Walldorf ausstellen, haben ihre Kunstwerke als Dateien vorher auf USB-Stick gezogen“, sagt Alexandra Cozgarea. „Die Quelle liegt aber weiterhin sicher auf der Blockchain, deshalb würde es für die Besitzverhältnisse keinen Unterschied machen, wenn ein Stick verloren gehen oder gestohlen würde.“

„Viele meiner Arbeiten entstehen auf der Grundlage mehrjähriger Recherchen, in denen ich Lücken in der Geschichte, Hintergründe des Codens sowie den undurchsichtigen Einfluss von Datenbanken auf die Entwicklung von Algorithmen und die damit einhergehende Bildproduktion, untersuche, verändere und dabei frage: Wer sind wir und was prägt unsere Identität? Was macht einen Menschen aus? Welche Spuren hinterlassen wir an dem Ort, an dem wir leben?“

Johanna Reich, ausgestellte Künstlerin

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鶹ԭ arbeitet an einer Lösung für NFT-Management

NFTs sind jedoch nicht nur für den Kunstmarkt interessant. Auch die Geschäftswelt hat das Potenzial von NFTs erkannt. Bei 鶹ԭ arbeitet ein über drei Kontinente verteiltes Team an einer Lösung für NFT-Management, die den Fokus auf Kundenbindung und Loyalitätsprogramme legt.

鶹ԭ-Kunstausstellung: Kunst aus Zentralasien

Zur Eröffnung der Kunstausstellung konnten die Besucher selbst Zugriff auf NFTs erhalten, die von 鶹ԭ erstellt worden sind.

„Unser Partner ist MetabrewSociety, ein Start-up aus Bayern, das sich unter anderem über NFTs finanziert hat“, sagt Sven Haiges, Softwareentwickler bei 鶹ԭ Labs München. „Über einen auf den Metabrew-Bierdosen befindlichen QR-Code können Kunden und Besucher von 鶹ԭ-Veranstaltungen nun einen sogenannten Claim für einen NFT erhalten.“

Sven rechnet damit, dass das Interesse an NFTs in Zukunft noch weiter wächst. „Das gesellschaftliche Segment, das sich mit Kryptothemen und NFTs auskennt, wird nicht wieder verschwinden“, betont er. „Das sind etwa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung und tendenziell natürlich eher junge Menschen.“

Menschen möchten etwas Exklusives

Alexandra Cozgarea sieht in NFTs eine Reaktion auf die Digitalisierung: „Öffnung und Austausch, in gewisser Weise eine Demokratisierung, sind das Versprechen der Digitalisierung. NFTs jedoch generieren erneut einen Eigentumsbegriff für das digitale Zeitalter. Der Mensch möchte etwas Exklusives.“

鶹ԭ stellt im Schulungszentrum in Walldorf 47 Kunstwerke von 18 verschiedenen Künstlern aus. Diese werden auf Monitoren gezeigt.

„In dieser Ausstellung befinden sich ausschließlich digital produzierte Werke“, sagt Alexandra Cozgarea. „Zusätzlich sind unterschiedliche klassische Kunstformen zu sehen, die teilweise mit den Möglichkeiten der Digitalisierung, z.B. Augmented Reality (AR), spielen.“

Reinhardt Schmidt, einer der ausgestellten Künstler äußert sich: „Nach dem ersten von mir erstellten NFT im Jahr 2018 und den darauffolgenden Veröffentlichungen und Ausstellungen ist die ‚Poesie der Blockchain‘ ein bedeutendes Highlight für mich. Die Präsentation von Kunst in Verbindung mit NFT durch einen Global Player wie 鶹ԭ ist sowohl für mich als Künstler als auch für die gesamte Web3-Community ein wichtiger Meilenstein.“

Die Ausstellung läuft noch bis zum 23. Februar 2024.

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Digitalisierung als Wegbereiter für die Energiewende mit grünem Wasserstoff /germany/2023/10/digitalisierung-wegbereiter-energiewende-gruenem-wasserstoff/ Fri, 27 Oct 2023 06:00:00 +0000 /germany/?p=176216 Durch 鶹ԭ-Software wird die Umstellung auf erneuerbare Energien mit grünem Wasserstoff unterstützt. Die Herkunft und Menge von Materialien kann nachverfolgt werden und grüne Wasserstoff-Projekte können...

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Durch 鶹ԭ-Software wird die Umstellung auf erneuerbare Energien mit grünem Wasserstoff unterstützt. Die Herkunft und Menge von Materialien kann nachverfolgt werden und grüne Wasserstoff-Projekte können simuliert werden.

Als Speicher- und Transportmedium für erneuerbare Energien gilt grüner Wasserstoff als wichtige Technologie, um die Umstellung auf erneuerbare Energien und den Übergang zu einer emissionsfreien globalen Wirtschaft zu erreichen.

Kooperation der 鶹ԭ und der GIZ zur Zertifizierung von grünem Wasserstoff

Als Christian Klein, CEO und Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ SE, dem „Action Tank“ beitrat, beschäftigte sich eine der wichtigsten Arbeitsgruppen damit, den „green dream“ Wirklichkeit werden zu lassen und konventionelle Brennstoffe schneller durch alternative Energieträger, wie grünen Wasserstoff, zu ersetzen. Kunden von 鶹ԭ-Software werden bei jedem Schritt in der Wertschöpfungskette unterstützt. Deshalb war die 鶹ԭ bestens positioniert, diese Bewegung unter dem Blickwinkel der Digitalisierung in die richtige Richtung zu lenken.

Bei einem so tiefgreifenden Wandel im Energiesektor, gibt es zahlreiche Herausforderungen. Aber vor allem eine davon erfordert eine digitale Lösung: die Nachverfolgung von grünem Wasserstoff. Anders als bei den anderen Farbbezeichnungen wie blau, grau oder rosa, kommt die Herstellung von grünem Wasserstoff komplett ohne fossile Rohstoffe, Kernenergie und klimaschädliche Abgase aus. Deshalb ist grüner Wasserstoff entscheidend für den Erfolg der Dekarbonisierung.

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Creating the Green Hydrogen Market | WEF 2023

Digitale Nachverfolgung für vollständige Transparenz

Die auf Blockchain-Technologie basierende Lösung trägt dem Bedarf Rechnung, die Produktion und Nutzung von Wasserstoff zu verfolgen. Entwickelt wurde 鶹ԭ Green Token, um die Herkunft und Mengen von Materialien nachzuverfolgen. Die Lösung bietet vollständige Transparenz über die Quelle (Sonne, Wind oder Wasser), die Art und Weise der Produktion sowie des Transports, zum Beispiel über Pipelines, Tanker oder in Form von grünem Ammoniak.

Zahlreiche Regierungen arbeiten an ihren eigenen Zertifizierungsprogrammen für grünen Wasserstoff. Um den unterschiedlichen Produktions- und Liefermethoden Rechnung zu tragen, ist Blockchain eine äußerst zuverlässige Technologie, da sie eine ganzheitliche Transparenz über die Herkunft sowie über die Methoden zur Produktion und den Transport von Wasserstoff bietet.

Die Lösung 鶹ԭ Green Token unterstützt in jeder Phase die Wertschöpfungskette. Ein Autohersteller zum Beispiel kann vollstes Vertrauen haben, dass der Stahl, der in seinen Modellen Verwendung findet, auch wirklich grün ist – dank der Tokens, die nachweisen, dass die zur Herstellung des Stahls eingesetzte Energie aus Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen stammt.

Blockchain-Technologie verhindert Betrug und schafft Vertrauen. Sie macht die Produktion von grünem Wasserstoff nachvollziehbar und damit zertifizierbar, was vor allem für die Preisgestaltung wichtig ist. Da grüner Wasserstoff derzeit deutlich teurer ist als seine blauen oder grauen Äquivalente, benötigen Energieabnehmer, die in die Umstellung auf saubere Energie investieren, absolute Gewissheit darüber, dass die von ihnen gekaufte Energie wirklich erneuerbar ist.

Digitale Simulationstools

Mit 鶹ԭ-Software lassen sich auch grüne Wasserstoff-Projekte simulieren, um sowohl die Entscheidungsfindung als auch die Planung zu unterstützen.

Wie RISE with 鶹ԭ und GROW with 鶹ԭ zur Erreichung der Klimaneutralität bei 鶹ԭ beitragen

Die Energieproduktion von Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren hängt vom Wetter ab. Das heißt, die Kapazität, erneuerbare Energie zu erzeugen, schwankt ständig, was zu anhaltenden Preisschwankungen führt. Energiedaten-Software spielt eine zentrale Rolle dabei, Produzenten von grünem Wasserstoff über Kapazitätsschwankungen zu informieren, damit sie ihre Elektrolyseure entsprechend betreiben können. Tools wie diese sind auch für industrielle Energiekunden unerlässlich, damit sie ihr Energiebudget verwalten können.

Zu Beispiel hat die 鶹ԭ unter Beteiligung eines Eisenbahnbetreibers eine Projektsimulation durchgeführt. Dabei wurden digitale Tools eingesetzt, um die Anforderungen an die Betankungskapazität und Füllgeschwindigkeit einer Wasserstofftankstelle für LKWs und Züge zu berechnen.

Auch Stadtplaner glauben, dass die digitalen Möglichkeiten von 鶹ԭ für sie nützlich sein könnten. Deshalb arbeitet die 鶹ԭ mit Planungsteams zusammen, um die möglichen Auswirkungen aufzuzeigen, wenn eine Stadt auf grünen Wasserstoff als Hauptenergiequelle für Heizung, Beleuchtung und Verkehr umstellt.

Rasche Nutzung ist entscheidend für den Übergang zu grünem Wasserstoff

„Die Implementierung der digitalen Tools für einen erfolgreichen Übergang zu grünem Wasserstoff wird nicht über Nacht erfolgen“, warnt Klaus Schimmer, Chief Innovation Architect bei 鶹ԭ.

Die Software existiert – 鶹ԭ Green Token ist bereit für die Implementierung, aber Industrie und Regierungen kommen nur schleppend voran. Die Zusammenarbeit zwischen Ländern und Branchen ist entscheidend, um Standards für die Zertifizierung festzulegen.

Wir haben keine Zeit zu verlieren. Dies ist nicht nur eine Aufgabe für die Energiewirtschaft. Jede große Branche ist betroffen und muss Ressourcen zur Verfügung stellen, um die einzelnen Punkte miteinander zu verbinden. Es ist klar, dass die Digitalisierung den Übergang ermöglichen und beschleunigen kann und wird, aber das Einführungstempo wird erfolgsentscheidend sein.

Weitere Informationen darüber, wie die 鶹ԭ Unternehmen beim Umsetzen und Dokumentieren ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützt, finden Sie .


Christian Boos ist Leiter des Bereichs Sustainability Engagement bei 鶹ԭ.

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HCLTech nutzt 鶹ԭ-BTP-Innovationen zur Bekämpfung von Wasserknappheit /germany/2023/10/hcltech-sap-btp-innovationen-bekaempfung-wasserknappheit/ Thu, 26 Oct 2023 06:00:00 +0000 /germany/?p=176002 Als 鶹ԭ-Partner und globales Technologieunternehmen bekämpft HCLTech das Problem der Wasserknappheit mit Echtzeitanalysen und Blockchainlösungen auf Basis der 鶹ԭ Business Technology Platform. Der tägliche Zugang...

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Als 鶹ԭ-Partner und globales Technologieunternehmen das Problem der Wasserknappheit mit Echtzeitanalysen und Blockchainlösungen auf Basis der 鶹ԭ Business Technology Platform.

Der tägliche Zugang zu sauberem, frischem Wasser mag so einfach erscheinen wie das Aufdrehen eines Wasserhahns, und für einige mag es vielleicht auch so einfach sein. Aber der Weltbevölkerung haben keinen ausreichenden Zugang zu der lebensnotwendigen Substanz – mit verheerenden Folgen. Mehr als der Gesundheitsprobleme weltweit lassen sich direkt auf unzureichende Wasserversorgung und fehlende Sanitäreinrichtungen zurückführen.

Tatsache ist, dass sauberes Wasser nicht einfach auf magische Weise erscheint. Vielmehr handelt es sich um ein unglaublich komplexes System aus Rohren, Speicherungs- und Reinigungsprozessen und Unternehmen. Aber nichts davon befindet sich in direkter Sichtweite. Für die meisten Menschen sind Daten nicht das erste, was ihnen beim Aufdrehen des Wasserhahns in den Sinn kommt. Doch um eine globale Wasserversorgung und den Zugang dazu sicherzustellen, setzen Unternehmen zunehmend auf das Internet der Dinge (IoT), Datenanalysen auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen, cloudbasierte Datenlösungen und Blockchain-Technologien.

Als 鶹ԭ-Partner und globales Technologieunternehmen das Problem der Wasserknappheit mit der Einführung von HCLTech. Mit Echtzeit-Tracking und -Analyse ermöglicht AquaSphere Nachhaltigkeitsverantwortlichen, Wassersparmaßnahmen wie die Regenwassergewinnung umzusetzen und Verschwendung von Trinkwasser zu ermitteln, um kosteneffiziente und umweltverträgliche Wassermanagement-Praktiken zu gewährleisten.

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HCLTech Uses 鶹ԭ BTP Innovations to Combat Water Scarcity

„M AquaSphere möchten wir Unternehmen in die Lage versetzen, ihre Ziele für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser zu erreichen“, sagt Ajay Pasuvula, Vice President und Leiter von 鶹ԭ Ecosystem bei HCLTech. „Nachhaltigkeitsbeauftragte profitieren von einer umfassenden Sicht auf wasserbezogene Daten und Erkenntnisse, die die Entscheidungsfindung beschleunigen und die Wasserwertschöpfungskette optimieren können.“

Schulterschluss dreier belgischer Wasserversorger als Gewinn für Mensch und Umwelt

Vertrauen und Transparenz durch intelligente Verträge

Die technische Grundlage von HCLTech AquaSphere besteht aus für einen harmonisierten Zugriff auf geschäftskritische Geschäfts- und Sensordaten und dem , der Unternehmen in einem sicheren und konformen Netzwerk verbindet. Man kann sich 鶹ԭ Blockchain Business Connector wie ein komplexes Rohrleitungssystem vorstellen, das Geschäftsabläufe transformieren kann, indem transparente, vorschriftenkonforme und nachvollziehbare Kooperationen zwischen Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen in dezentralen Ökosystemen ermöglicht werden. Der 鶹ԭ Blockchain Business Connector basiert auf der (鶹ԭ BTP) und bietet eine ereignisgesteuerte Integration von Geschäftsanwendungen mit Smart Contracts (intelligenten Verträgen). Es handelt sich dabei um gemeinsam vereinbarte unternehmensübergreifende Geschäftsregeln und Transaktionen, die sicher im Blockchain-Netzwerk registriert werden.

Für AquaSphere hat die Verwendung von Smart Contracts die Effizienz der Überprüfung von Informationen in unternehmensübergreifenden Szenarien erhöht, sodass Anwender Änderungen schneller als bisher vorhersehen und darauf reagieren können. So konnten beispielsweise bei Sicherheitstests manipulationssichere, überprüfbare Daten erfasst werden, die mit wenigen Klicks zwischen Städten, Ländern, Bundesbehörden, Verbrauchern und Privatunternehmen ausgetauscht werden können und mit der lokalen Gesetzgebung vollständig konform sind.

AquaSphere bietet auch innovative Mechanismen für Unternehmen, um ihren Wasserverbrauch zu kompensieren, indem sie beispielsweise in lokale Wasseraufbereitungsprojekte investieren, die von Regierungen, Versorgungsunternehmen oder NGOs initiiert wurden. Durch die Nutzung eines Blockchain-basierten Zertifizierungssystems bietet AquaSphere überprüfbare Beweise für diese Kompensationsmaßnahmen und ermöglicht es Unternehmen, wasserpositiv zu werden. Durch diesee Vorgehensweise erhöht sich die Widerstandsfähigkeit der Wassersysteme gegenüber den negativen Auswirkungen des Klimawandels.

Wie sich Nachhaltigkeit umsetzen lässt

Die dezentralen, modularen Komponenten von 鶹ԭ Blockchain Business Connector geben 鶹ԭ-Partnern wie HCLTech die Flexibilität, Blockchain-fähige Funktionen zu realisieren, ohne verstehen zu müssen, was dahinter steckt. Dies bedeutet, es ist wenig Blockchain-Wissen erforderlich, um öffentliche Blockchain-Netzwerke und intelligente Verträge zu nutzen. Mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche wird Anwendungsentwicklern die Arbeit erleichtert. Gleichzeitig können Benutzer anhand von Blockchain-Daten über Dashboards in aussagekräftige Erkenntnisse gewinnen.

Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit mit Blockchain

„Blockchain ist entscheidend für den Austausch vertrauenswürdiger Informationen im gesamten Partnernetz. Dies ist eine Voraussetzung für das Management der Wasser-Wertschöpfungsketten, an denen in der Regel mehrere Parteien beteiligt sind“, sagt Pasuvula. „鶹ԭ Blockchain Business Connector ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen diesen Parteien, indem transparente, vorschriftenkonforme, automatisierte und verifizierbare Transaktionen gemäß den definierten Geschäftsregeln bereitgestellt werden. Die Integration mit 鶹ԭ BTP erleichtert es unseren Kunden, auf diese spannende Innovation zuzugreifen und die Lösung langfristig weiterzuentwickeln.“

Dezentrale Technologien wie der 鶹ԭ Blockchain Business Connector haben ein enormes Potenzial, die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in heterogenen Netzwerken zu verbessern. Sie sind insbesondere in Bereichen wie Supply Chain Management und Life Sciences von Vorteil – Bereiche, in denen nachprüfbare und transparente Daten entlang der komplexen Wertschöpfungsketten immer wichtiger werden, um Risiken zu steuern und gesetzliche Anforderungen einzuhalten.

Wenn Sie mehr über 鶹ԭ Blockchain Business Connector erfahren möchten, schreiben Sie eine E-Mail an icn@sap.com


Benjamin Stoeckhert ist Senior Business Development Manager bei 鶹ԭ.

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Tchibo und 鶹ԭ entwickeln gemeinsam Web3-Innovationen /germany/2023/07/tchibo-sap-web3-innovationen/ Mon, 03 Jul 2023 06:00:29 +0000 /germany/?p=174669 Der deutsche Kaffeeröster und Einzelhändler Tchibo setzt seit seiner Gründung im Jahr 1949 auf ein Geschäftsmodell, das auf Innovation abzielt. Das Unternehmen, das sich in...

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Der deutsche Kaffeeröster und Einzelhändler setzt seit seiner Gründung im Jahr 1949 auf ein Geschäftsmodell, das auf Innovation abzielt. Das Unternehmen, das sich in den Anfangsjahren mit dem Versand von Röstkaffee per Post einen Namen machte, hat die Grenzen neuer Technologien immer wieder ausgelotet und 1986 sogar einen Vorstoß in den aufkeimenden Markt für Spielkonsolen gewagt.

Als Tchibo in Zusammenarbeit mit 鶹ԭ das NFT Launchpad entwickelte, ging es nicht nur darum, „den Markt aufzumischen“. Tchibos Kernkompetenzen fußen auf kontinuierlicher Innovation. In Kombination mit den 50 Jahren Erfahrung der 鶹ԭ bei der Bewältigung geschäftlicher Herausforderungen ideal, um das Potenzial des Web3 auszuschöpfen.

Das Ergebnis war das NFT Launchpad, mit dem Nutzerinnen und Nutzer Web3-basierte NFTs (Non-Fungible Tokens, nicht austauschbare Token) in einer Anwendung mit Web2-Unterstützung erstellen und verwalten können. Zum Abschluss des Leuchtturmprojekts lancierte Tchibo seine erste NFT Collection unter dem Namen „Tchibo Royalty Club“. Hierfür erstellte das Unternehmen über das NFT Launchpad 1.000 einmalige NFTs auf der Polygon-Blockchain. Um ein NFT zu erwerben, gaben Sammler ihre E-Mail-Adresse in das NFT Launchpad des Tchibo Royalty Club ein. Sie erhielten daraufhin eine E-Mail mit einem Link, über den sie ihre NFTs im Launchpad abrufen und anzeigen oder in ihr Cyberwallet übertragen konnten. „Goldene“ NFTs konnten in Prämien wie Tchibo-Kaffeedosen und Stifte mit dem Lapressa-Logo eingelöst werden.

Kundentreue sichern und relevant bleiben

Da das NFT Launchpad die besten Funktionen des Web2 und des Web3 miteinander verbindet, wird es damit für Unternehmen und Sammler einfacher, die zukunftsweisenden Technologien des Web3 für sich zu nutzen. Das Internet, wie wir es seit 25 Jahren kennen, wird auch als „Web2“ bezeichnet. Web2-Technologien haben den Grundstein für die Demokratisierung des Internets gelegt und es Nutzern ermöglicht, eigene Inhalte zu erstellen und mit Inhalten zu interagieren. Das Web3 bringt eine Dezentralisierung des Internets mit sich. Dadurch werden Transaktionen sicherer und durch die unabhängige Überprüfung mithilfe eines verteilten Blockchain-Netzwerks verifizierbar. Das Web3 ermöglicht es Unternehmen außerdem, die neue digitale Assetklasse für Verbraucher zu nutzen, die auf der Blockchain-Technologie und Smart Contracts basiert und unter anderem NFTs und Token umfasst.

Das Projekt hat darüber hinaus eine Vielzahl von Anwendungsbereichen offenbart, die Unternehmen bei der zunehmend schwierigen Aufgabe unterstützen, die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen. Denn eine der größten Herausforderungen aller Einzelhändler besteht heute darin, sich wenigstens einen kleinen Anteil der Kundentreue zu sichern. Um Kunden gezielt anzusprechen und dabei profitabel zu bleiben, sind Unternehmen mehr denn je gezwungen, das Kundenerlebnis zu verbessern. Glücklicherweise lassen sich mit den Funktionen des Web3 vielfältige Szenarien unterstützen.

Von Kundentreueprogrammen bis hin zu digitalen Zwillingen können NFTs dazu beitragen, die Markentreue und die Kundenbindung zu stärken sowie den Umsatz zu erhöhen. Vor allem aber kann das Web3 die digitale Transformation von Unternehmen entscheidend voranbringen. So bleiben die Firmen auch für digital versierte Kunden der Generationen Z und Alpha sowie für die Verbraucher der Zukunft relevant. NFTs können für Marketingzwecke und zur Stärkung der Kundentreue genutzt werden. Sie können beispielsweise als Markenprämien, Werbeartikel oder exklusive Sammlerstücke ausgegeben oder für Werbung genutzt werden, durch die sich jüngere Verbraucher angesprochen fühlen. Digitale Zwillinge bieten Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, ihre Zielgruppen anzusprechen, mit ihnen zu interagieren und Kundenbeziehungen aufzubauen.

Mit NFTs fördert Tichbo die Teilnahme an Schulungen

Ein digitaler Zwilling ist eine digitale Abbildung eines physischen Objekts. NFTs von digitalen Zwillingen können als Werbeartikel, Einladungen, Tickets für besondere Veranstaltungen wie exklusive Verkaufsaktionen genutzt oder für Preisnachlässe und physische Produkte eingelöst werden und damit ein kostengünstiger Einstieg in das Web3-Universum sein. Als Werkzeuge für Vertrieb oder Service stellen digitale Zwillinge außerdem eine ideale Möglichkeit dar, den Kunden auch nach dem Kauf ein besseres Erlebnis zu bieten. Ein Beispiel soll dies veranschaulichen: Wenn die Kontrollleuchte für den Motor Ihres Autos das nächste Mal aufleuchtet, bringen Sie das Auto nicht mehr sofort in die Werkstatt, sondern nutzen einen digitalen Zwilling, mit dessen Hilfe die Werkstatt eine virtuelle Problemdiagnose durchführen kann. Wer zuverlässigen Service erhält ohne aus dem Haus gehen zu müssen, wird sicherlich als Kunde wiederkommen.

Intern können Unternehmen NFTs außerdem als Anwesenheitsnachweis (Proof of Attendance Protocol, POAP) nutzen und so das Mitarbeiterengagement stärken. Tchibo hat derartige POAPs herausgegeben, um die Teilnahme an Schulungen zu fördern. Bei der 鶹ԭ gibt es ein ähnliches Programm, in dessen Rahmen Mitarbeitende, die interne technische Vorträge besuchen, NFTs sammeln können.

Ob im Marketing, im Handel, bei Serviceanwendungen oder in anderen Bereichen: Mit den vielfältigen Möglichkeiten, die das Web3 bietet, können Unternehmen die entscheidenden Voraussetzungen für ihren Erfolg in der digitalen Geschäftswelt schaffen: durch Kundenbindung, Umsatzsteigerung, Verbesserung der Kundentreue und digitale Transformation.

 

Abdeckung der Bereiche Kundenbindung, Kundentreue, Umsatzsteigerung und digitale Transformation durch Web3-Anwendungsszenarien. Zum Vergrößern klicken.

NFTs als nachhaltige Incentives und Treueprämien

Das NFT Launchpad ist noch mit einem weiteren Vorteil verbunden, der den sich wandelnden Werten von Verbrauchern und Unternehmen Rechnung trägt. Da NFTs nicht hergestellt, verpackt und ausgeliefert werden müssen, können sie die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit erfüllen– insbesondere beim Einsatz des energieeffizienteren Konsensmechanismus Proof of Stake (PoS). Der Energieverbrauch von PoS entspricht ungefähr dem einer Google-Suche. Nach der Vorgehensweise des Teams erfordert die Erstellung eines NFT auf der Polygon-Blockchain nur ein Zehntel der Energie, die für das Veröffentlichen eines Tweets benötigt wird. Die Erstellung eines NFT in einem Proof-of-Work-Netzwerk (PoW) hingegen erzeugt einen 44.000Mal höheren CO2-ßܳ.

Die Tatsache, dass der Proof-of-Stake-Mechanismus so viel energieeffizienter ist als das Proof-of-Work-Modell, liegt an der Art und Weise, wie Transaktionen validiert werden.

  • Beim Proof of Work in Netzwerken wie Bitcoin müssen Miner hochkomplexe mathematische Berechnungen anstellen, um Transaktionen zu validieren und neue Blöcke zu generieren. Dieser Prozess ist energieintensiv und erfordert sehr viel Rechenleistung, da alle Miner im Netzwerk diese Berechnungen durchführen und darum wetteifern, den Block zu erstellen und den Block Reward für das erfolgreiche Anhängen eines gültigen Blocks an die Blockchain zu erhalten. Sobald der erste Miner die Berechnung abgeschlossen hat, stellen alle anderen Miner die Verarbeitung des Blocks ein und fahren mit dem nächsten Transaktionsblock fort. Damit beginnt der Prozess von vorne. Der Energieverbrauch bei diesem Verfahren ist sehr hoch.
  • Proof-of-Stake-Netzwerke zeichnen sich durch höhere Energieeffizienz aus. Beim PoS-Modell erfolgt die Auswahl der Validatoren, die neue Blöcke erstellen dürfen, nach der Menge an Kryptowährung, die sie besitzen und als „Sicherheit“ hinterlegen. Sie verlieren diesen Betrag, wenn andere Validatoren zu dem Schluss kommen, dass der generierte Block ungültig ist. Da der Block nur von einem einzigen Knotenpunkt im Netzwerk generiert wird, müssen nicht zahlreiche komplexe und energieintensive Berechnungen gleichzeitig durchgeführt werden. Folglich ist der Energieverbrauch von PoS deutlich geringer als der von PoW. Proof of Stake ist damit ein nachhaltigeres Modell für Blockchain-Netzwerke.

NFTs haben darüber hinaus eine längere Lebensdauer als physische Waren, da sie ohne Einbußen bei der Qualität aufbewahrt, übertragen und gehandelt werden können.

Alpha-Release der NFT-Managementlösung von 鶹ԭ

Auf der diesjährigen 󾱰 stellte die 鶹ԭ das Alpha-Release ihrer NFT-Managementlösung vor: Mit der (Software as a Service) können Unternehmen digitale Web3-Assets erstellen, verwalten, ausgeben und abrufen. Über das Dashboard der Lösung können sie NFT-Sammlungen und -Kampagnen erstellen und verwalten sowie NFTs an Kunden ausgeben. Manager von NFT-Sammlungen und -Kampagnen können Kunden, die NFTs abrufen, ein individuelles Erlebnis bieten, indem sie z.B. bestimmte Vorteile mit den NFTs verknüpfen und Links hinzufügen, die den Zugriff darauf ermöglichen.

Mit Scannen des QR-Code sichert man sich ein individuelles Limited-Edition-NFT aus dem Alpha-Release der NFT-Managementlösung von 鶹ԭ. Die NFTs werden an die ersten 50 Nutzer ausgegeben, die eines dieser beeindruckenden, nachhaltigen und individuellen digitalen Kunstwerke abrufen.

Der Tchibo-Slogan „Jede Woche eine neue Welt“, unter dem wöchentlich neue Sortimente in den Shops und Depots angeboten werden, lässt sich auch auf die Entwicklung von Unternehmenstechnologie übertragen. Man darf gespannt sein, welche Neuerungen Tchibo und das Web3 zukünftig hervorbringen werden.


Ritu Bhargava ist President und Chief Operating Officer von 鶹ԭ Industry& Customer Experience.

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Blockchain als Megatrend /germany/2021/12/blockchain-als-megatrend/ Tue, 14 Dec 2021 07:00:34 +0000 /germany/?p=159032 Der Hype um Blockchain war bereits abgeklungen, doch derzeit erlebt die Technologie einen zweiten Frühling. Was macht Blockchain zu einem Megatrend, und was können wir...

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Der Hype um Blockchain war bereits abgeklungen, doch derzeit erlebt die Technologie einen zweiten Frühling. Was macht Blockchain zu einem Megatrend, und was können wir in naher Zukunft von dieser Technologie erwarten?

Blockchain-Technologie war ursprünglich als die Infrastruktur für digitale Kryptowährungen konzipiert worden, etwa Bitcoin, deren steigende Preise den riesigen Hype um Blockchain ausgelöst hatten. In jüngerer Zeit wurde die Technologie auch für eindeutige „Non-Fungible Tokens“ (NFTs) verwendet, die das Eigentum an jedem digitalen Objekt, zum Beispiel einem Kunstgegenstand oder Musikstück, repräsentieren können.

Bei der Validierung von rechtlichen oder geschäftlichen Transaktionen zwischen unabhängigen Individuen oder Organisationen verlassen sich Menschen seit jeher auf vertrauenswürdige Dritte, wie Banken, Regierungsbehörden oder Clearingstellen. Doch mit der Blockchain als dezentral geführtes, sicheres Journal verändert sich die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten, grundlegend.

Blockchain ermöglicht den Teilnehmern den Aufbau eines Peer-to-Peer-Netzwerks von unabhängigen Organisationen und Personen. Jeder dieser Teilnehmer kann Transaktionen verifizieren und eine Kopie des Transaktionssatzes besitzen, ohne dass eine zentrale Kontrollinstanz benötigt wird. Kryptografiefunktionen stellen sicher, dass die Informationen auf unveränderliche und authentifizierte Weise zwischen allen Mitgliedern des Netzwerks ausgetauscht werden.

Als Basistechnologie für rechtliche Vorgänge und Geschäftsprozesse hat Blockchain das Potenzial, Vermittler überflüssig zu machen– und die Art und Weise, wie wir untereinander Geschäfte abwickeln, zu revolutionieren. Jede Branche, die auf komplexen unternehmensübergreifenden Prozessen beruht, könnte von Blockchain profitieren– wie auch der öffentliche Sektor und staatliche Einrichtungen, sogar auf internationaler Ebene.

, Business Developer für Blockchain bei der 鶹ԭ, erklärt: „Die Optimierung von Prozessen im öffentlichen Sektor durch Blockchain kann dazu beitragen, Betrug und Korruption einzudämmen oder zu verhindern, zum Beispiel durch Bereitstellung eines manipulationssicheren Grundbuchs in Ländern, in denen Korruption verbreitet ist.“ Das öffentliche Beschaffungswesen ist ein weiteres Anwendungsfeld für Blockchain, ebenso wie die Nachverfolgung von Spenden und öffentlichen Mitteln.

Für Unternehmen lag der Fokus während der letzten Jahrzehnte auf der Optimierung von internen Geschäftsprozessen durch Automatisierung und die Beseitigung von papiergebundenen Vorgängen. Blockchain ist ein sehr leistungsfähiges Werkzeug, um diese Prozessoptimierung auf unternehmensübergreifende Vorgänge und offene Kunden- und Partnernetze auszuweiten.

 

鶹ԭ und Blockchain

Seit ihrem Aufkommen 2009 hat die Blockchain-Technologie den gesamten für neue Technologien durchlaufen. Die 鶹ԭ gehört zu den ersten Unternehmen, die das Potenzial der Blockchain für die Entwicklung von konkreten Produkten und Lösungen ausschöpften.

„Die Erwartungen waren extrem hoch“, erinnert sich Benjamin. „Die Zugkraft dieser Vision– eine zentrale Datenquelle für eine Vielzahl von gleichberechtigten Partnern in einem Netzwerk– war so stark, dass viele auf den Blockchain-Zug aufsprangen, ohne die dahinter stehende Technologie ganz verstanden zu haben.“

Seitdem haben sich viele Annahmen über Blockchain relativiert. Um 2018 setzte im so genannten „Blockchain-Winter“ eine allgemeine Ernüchterung über die Technologie ein.

„Beschleunigt durch die Reifung von Blockchain-Technologien sowie die Entwicklung entsprechender Standards und Geschäftsumfelder zeichnet sich allerdings derzeit eine zweite Welle des Interesses und der Anwendung im Kryptowährungs- und Unternehmensbereich ab“, meint Benjamin.

„Die Transparenz der Lieferkette ist die typische Anwendung für die meisten vorhandenen 鶹ԭ-Lösungen. , eine auf Blockchain basierende Anwendung im 鶹ԭLogistics Business Network, bildet die Herkunft von Waren in der Lieferkette lückenlos ab. Sie ermöglicht es Kunden in der Lebensmittel-, Pharma-, Chemieindustrie oder ähnlichen Branchen, die Genealogie ihrer Produkte entlang der gesamten Lieferkette zu untersuchen.

„Verbraucher möchten zum Beispiel sichergehen, dass ihr Thunfisch aus nachhaltiger Produktion nach Fair-Trade-Standards stammt“, erläutert Benjamin. „Doch tatsächlich ist Etikettenschwindel auf dem Seafood-Markt ein großes Problem.“ Die 鶹ԭ arbeitet mit Bumble Bee Foods, dem größten Händler von Meeresfrüchten in den USA, an der Entwicklung eines Prüfungsnachweises zusammen, der sich per QE-Code aufrufen lässt.

Das 鶹ԭ.iO-Ventureby 鶹ԭ– einer der Finalisten für den Hasso Plattner Founders’ Award 2021– ist ein innovatives Produkt zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von Rohmaterialien über die gesamte Lieferkette hinweg über eine auf Blockchain-Technologie gestützte Cloud-Plattform.GreenToken führt derzeit mehrere Pilotprojekte mit Unternehmen in der Chemie- und Palmölindustrie aus. Eines davon ist Eastman Chemical, ein US-Hersteller von Spezialchemikalien. Hier wird GreenToken eingesetzt, um nachprüfbar zu belegen, dass die Produkte von Eastman mit recyceltem Plastik hergestellt wurden. Damit fördert es den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft und erleichtert die Einhaltung der Auflagen des Zertifizierungssystems ISCC Plus (International Sustainability & Carbon Certification). Ein weiteres Pilotprojekt betreibt GreenToken in der Lieferkette für Palmöl in Indonesien, wo Rohstoff aus Ölpalmenplantagen, die ohne Entwaldung angelegt wurden, von der Ölmühle bis zu einem der größten Konsumgüterunternehmen verfolgt wird.

 

Ausblick: Fünf Bereiche mit Reifungspotenzial für die Blockchain-Technologie

Bei einer komplexen Technologie wie Blockchain ist die Zugänglichkeit ein ständiges Thema. Eine Möglichkeit, die Einstiegshürde zu senken, könnte die sein. Werden diese Tools mit Blockchain-Technologie erweitert, dann können Endbenutzer, die sich als Entwickler betätigen (so genannte Citizen Developers), sichere, unternehmensübergreifende Prozesse einrichten, ausführen und überwachen und gleichzeitig die Einbeziehung der IT-Abteilung auf das Notwendigste beschränken.

Zudem würde die Integration von Blockchain-Technologie in Business Process Intelligence es Benutzern ermöglichen, die Daten aus ihren unternehmensübergreifenden Prozessen in Erkenntnisse und letztlich in Maßnahmen umzuwandeln, die die digitale Automatisierung vorantreiben. „Diesen Bereich erkunden wir derzeit in unserem “, sagt Benjamin. In Bezug auf die Sicherheit wirft die Einführung dieser neuen geschäftlichen Funktionen mehrere Herausforderungen auf, die den Schutz der Daten aus unternehmensübergreifenden Prozessen wie auch der daraus gewonnenen Erkenntnisse betreffen.In Zusammenarbeit mit 鶹ԭSecurity Research erkundet das Blockchain-Team des 鶹ԭInnovation Center Network Technologien zur Verbesserung des Datenschutzes, die dem Schutz (bzw. der Verschlüsselung) von geteilten Daten in einem dezentralen Ledger dienen und gleichzeitig die Auswertung von Erkenntnissen unterstützen.

Während der heutige Produktiveinsatz von Blockchains in Unternehmens auf geschlossenen Consortium Blockchains basiert, untersucht das 鶹ԭInnovation Center Network, wie sich die einzigartigen Vorzüge von öffentlichen Blockchains auf Anwendungsfälle in Unternehmen übertragen lassen, z.B. für integrierte Finanzfunktionen auf Basis von Blockchain-Technologie.

Ein weiterer großer Schritt vorwärts wird die Ergänzung durch sein. „Blockchain hat immer noch den Ruf, eine Art digitaler Wilder Westen zu sein, der kaum zu kontrollieren ist“, stellt Benjamin fest. Die Möglichkeit, die Identität von Personen oder Organisationen zweifelsfrei zu ermitteln, wird das Vertrauen zwischen den Teilnehmern auf eine neue Stufe heben, sogar in öffentlichen Blockchain-Netzwerken.

„Ein weiteres Thema, das sich noch im Anfangsstadium befindet, aber äußerst relevant ist, ist das Metaverse. Es besteht aus Online-Räumen und virtuellen Welten, die es Menschen mithilfe von Technologien wie Computergrafik sowie erweiterter und virtueller Realität ermöglichen, noch lebensechter als je zuvor im Internet zu interagieren,“ fügt Benjamin hinzu. „Geplant ist die Entstehung einer dezentralen, mehrere Plattformen umfassenden digitalen Wirtschaft, die auf dem Metaverse basiert. Die Blockchain entwickelt sich zur Vertrauensschicht, die die Darstellung und Übertragung des Eigentums an Werten im Metaverse ermöglicht.“

Der Megatrend Blockchain hält an: Experten erwarten, dass sich die weltweiten Gesamtausgaben für Blockchain-Lösungen belaufen werden. auf fast 19Milliarden Dollar bei den globalen Investitionen in Blockchain.

Fragen an die Experten

Könnte die Blockchain-Technologie das Internet ablösen?

Blockchain könnte zwar zentrale internetbasierte Geschäftsmodelle ablösen, doch wird sie mit weitaus größerer Wahrscheinlichkeit eine zusätzliche Schicht des Internets bilden, als dieses tatsächlich zu ersetzen. Das wesentliche Element des Internets ist seit jeher der Austausch von Informationen, und Blockchain erweitert diese Informationen um eine Verifizierungsschicht, die Vertrauen schafft, ohne dass ein Vermittler benötigt wird. Somit ergänzen sich die Blockchain und das Internet gegenseitig, wobei die Blockchain das Internet als Werkzeug nutzt.

Bedroht die Blockchain den Finanzdienstleistungssektor, wie wir ihn kennen?

Einerseits kann die Blockchain Banken und Finanzdienstleistern neue Geschäftschancen bescheren. Beispielsweise erweitert MasterCard seine Kreditkarten derzeit mit einer Reihe von Funktionen für Kryptowährungen. Andererseits ist dezentrale Finanzwirtschaft auf dem Vormarsch– damit werden Finanzdienstleistungen bezeichnet, die über ein dezentrales Ledger und somit ohne ein zentrales Steuerungsorgan wie etwa eine Bank angeboten werden. Dieser Sektor steht ganz am Anfang und ist noch unreguliert, könnte sich aber zu einer großen Bedrohung für das traditionelle Bankwesen entwickeln. Und Banken und Finanzdienstleister sind gut beraten, diesen Trend ernst zu nehmen.

Werden Quantencomputer die Kryptografie in der Blockchain unsicher machen?

Blockchain-Technologie stützt sich auf moderne Kryptografiemodelle, die durch Quantencomputer gefährdet werden. Wenn in der Blockchain keine neuen Modelle eingeführt werden, so genannte Post-Quanten-Kryptografie oder quantensichere Kryptografie, ist sie Angriffen ausgeliefert, beispielsweise, wenn ein Angreifer sich als eine andere Person ausgibt und auf diese Weise nicht autorisierte Transaktionen ausführen kann. Im Vorgriff auf die Risiken durch Quantencomputer hat das Blockchain-Team beim 鶹ԭInnovation Center Network bereits mit der Entwicklung von Prototypen einer quantensicheren Blockchain mit neuen Kryptografiemodellen begonnen. Interessant ist im Übrigen, dass die Auswirkungen von Quantencomputern den Erwartungen nach nicht nur die Blockchain-Technologie, sondern auch die Sicherheit der gesamten IT-Welt betreffen werden– zum Beispiel jegliche Passwörter, WLAN-Verbindungen und Online-Banking-Anwendungen, für die Kryptografie-Algorithmen verwendet werden.

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Programmierbares Geld – Zentralbanken prüfen Eignung für die Token-Ökonomie /germany/2021/05/token-zentralbanken/ Wed, 26 May 2021 06:00:45 +0000 /germany/?p=155954 Programmierbare Währungen gewinnen langsam, aber sicher an Bedeutung. Landesregierungen, Social-Media-Anbieter und jetzt auch Zentralbanken prüfen, wie physisches Bargeld in einer zunehmend tokenisierten Wirtschaft digital abgebildet...

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Programmierbare Währungen gewinnen langsam, aber sicher an Bedeutung. Landesregierungen, Social-Media-Anbieter und jetzt auch Zentralbanken prüfen, wie physisches Bargeld in einer zunehmend tokenisierten Wirtschaft digital abgebildet werden kann.

Zwar sind wir noch weit davon entfernt, eine weltweit standardisierte digitale Währung einzuführen, aber öffentliche Organisationen und Privatunternehmen befassen sich mit den Herausforderungen und möglichen Einsatzbereichen, insbesondere B2B-Transaktionen in komplexen Lieferketten. Der Appell an Regierungen und Unternehmen ist eindringlich.

„Es gibt eine globale Bewegung, die von Regierungen, Social-Media-Anbietern und Zentralbanken ausgeht, und die sich für die Entwicklung digitaler Währungen einsetzt“, sagte Peter-Antonius Bramm, Global Head of Central Banks bei 鶹ԭ. „Privatunternehmen sehen darin einen Wettlauf, während Zentralbanken und Behörden die Sache kooperativer angehen. Jeder der Teilnehmer hat individuelle Ziele, berücksichtigt geopolitische Probleme, Monetarisierungsziele der Kunden und branchenspezifische Erfordernisse.“

Programmierbares Geld verspricht reibungslosen Zahlungsverkehr in der Zukunft

Ein mögliches Szenario ist, dass die Zentralbanken eine digitale Währung mit einer Logik unterlegen, sodass sie nur für einen bestimmten Zweck ausgegeben werden kann. Für große Unternehmen, die mit komplexen Lieferketten zu tun haben, verspricht die programmierbare Währung, dass die Zahlung sofort beim Wareneingang erfolgt. Das Potenzial für Effizienzgewinne ist enorm, unter anderem wird die für aufgewendete Zeit drastisch reduziert.

„Programmierbares Geld hat seinen natürlichen Lebensraum im Internet. Dort ist es frei zugänglich und kann über zuvor isolierte Systeme hinweg genutzt werden“, erklärte Bramm. „Anstatt durch fragmentierte Webseiten von Organisationen und Zahlungsdienstleistern zu navigieren, würde die digitale Währung reibungslose Zahlungstransaktionen von Maschine zu Maschine ermöglichen und zwar genau zum Zeitpunkt des Wareneingangs.“.

Zahlungen von Maschine zu Maschine werden die Geschäftswelt revolutionieren

Eine programmierbare Währung wird natürlich auch Finanzanwendungen wie verändern, ganz zu schweigen von Anwendungen für und Personalabrechnung. Es geht nicht nur um neue Effizienzgewinne durch die direkte Zusammenführung von Informationen, Prozessen und Zahlungen, sondern auch um Zahlungen von Maschine zu Maschine, die völlig neue Geschäftsmodelle eröffnen.

„Wird online bestellte Ware mit einer Drohne oder einem selbst fahrenden Elektrofahrzeug ausgeliefert, kann nicht nur die Zahlungsabwicklung sofort in Echtzeit erfolgen, sondern auch die Bereitstellung von digitalem Geld, um das Fahrzeug für die nächste Lieferung aufzuladen“, erklärte Alessandro Gasch, Senior Product Specialist beim 鶹ԭInnovation Center Potsdam. „Die sogenannte Machine-to-Machine Economy wird die Abwicklung von Geschäften grundlegend verändern.“

Zentralbanken mit Blick auf neuen digitalen Horizont

Programmierbares Geld wird von den Zentralbanken als praktikable Option angesehen – zum Teil infolge des zunehmenden Wettbewerbs durch souveräne Staaten, die auf globales Wachstum abzielen, und durch große Plattformanbieter, die bestrebt sind, aus beneidenswerten Nutzerzahlen Kapital zu schlagen.

„Wie wäre es, wenn Sie eine Euroanleihe in einer anderen Rechtsordnung außerhalb der EU verkaufen könnten und der Euro als digitales Geld von der Zentralbank auf die gleiche Weise wie Bargeld ausgegeben würde?“ fragte Bramm. „Dies ist eine Möglichkeit, das Korrespondenzbankgeschäft zu vereinfachen und dem Verkäufer Zentralbankgeld als eine „risikofreie“ Alternative zu bieten.“

Höhere Liquidität für den Geschäftsbetrieb

Eine programmierbare digitale Währung könnte die Rolle der Zentralbanken für immer verändern, denn sie könnten Großunternehmen, die an B2B-Transaktionen beteiligt sind, Mittel zur Verfügung stellen. Anstatt eine Kreditlinie zu eröffnen, könnten Unternehmen digitale Währungen von Zentralbanken nutzen, um die Liquidität zu erhöhen und mehr Umlaufvermögen freigeben, um es in die Optimierung der Abläufe zu investieren.

„Wenn ein Unternehmen das digitale Geld wie Bargeld hält und es sich dabei um Millionen handelt, könnte es den Zulieferern in der Logistikkette direkt Geld leihen, auf der Grundlage laufender und erwarteter Bestellungen“, betonte Bramm. „Bei renommierten Lieferanten würde dies das Geschäft am Laufen halten, vor allem in Zeiten der Ungewissheit wie nach der Pandemie.“

Auktionen mit einem Mindestpreis sind ein weiterer möglicher Anwendungsfall für programmierbare Währungen. Anstatt einen bankbestätigten Scheck zu einer Auktion mitzunehmen, um etwas Größeres wie ein Grundstück zu ersteigern, könnte das Unternehmen oder die Person programmierbares Geld aus einer beliebigen Anzahl separater Konten nutzen. Mit einem Smart Contract könnte sichergestellt werden, dass das für den Verkauf vorgesehene Geld nur freigegeben wird, wenn der Bieter den Verkauf gewinnt. Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, wird sie automatisch in einem verteilten Hauptbuch erfasst, das auf Blockchain-Technologie basiert und mit dem Grundbuchamt verbunden ist.

Verlässliche digitale Zahlungen

Programmierbares Geld steckt noch in den Anfängen. Eine der größten Herausforderungen, insbesondere bei grenzüberschreitenden Zahlungen, ist die Verhinderung von Geldwäsche, Betrug und Finanzierung von Terrorismus. CBDC (Central Bank Digital Currency) ist der Oberbegriff für digitale Währungen, die von Zentralbanken ausgegeben werden. Sie können mit einer Logik programmiert werden, die Geldwäsche erkennt und somit Betrug verhindert und eindämmt.

„Dabei ist es unerheblich, ob die digitale Währung privat geschaffen oder von einer Zentralbank ausgegeben ist. Sie muss genauso preisstabil und vertrauenswürdig sein“, erklärte Bramm. „Einem Unternehmen wie einer Zentralbank zu vertrauen, bedeutet auch, der Wirtschaft des Landes zu vertrauen.“

Bramm rechnet im Laufe des Jahres mit weiteren Entscheidungen der Zentralbanken. scheint zu den „Pionieren“ zu gehören, wahrscheinlich gefolgt von Zentralbanken in Asien, Europa und Kanada. Vor Kurzem gab die US-amerikanische Bankenaufsichtsbehörde OCC den Nationalbanken und Sparkassenverbänden grünes Licht, zu halten. Ob mit wesentlichen Fortschritten zu rechnen ist, wird von den immer neuen Vorschriften und der Skalierbarkeit der Technologie abhängen. Was sich für Unternehmen und Verbraucher nicht ändern wird, ist die Verbindung zwischen Vertrauen und Geld, ob digital programmiert oder nicht.

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Blockchain-Trends 2021: Vertrauen durch digitalen Wandel /germany/2021/01/blockchain-trends-digitalisierung/ Wed, 20 Jan 2021 07:00:24 +0000 /germany/?p=154009 Innovative Technologien wie Blockchain helfen Unternehmen dabei, ihren höheren Zweck zu verfolgen und Geschäfte auf vertrauenswürdige Weise abzuwickeln. Vertrauen und Technologie zueinander in Beziehung zu...

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Innovative Technologien wie helfen Unternehmen dabei, ihren höheren Zweck zu verfolgen und Geschäfte auf vertrauenswürdige Weise abzuwickeln. Vertrauen und Technologie zueinander in Beziehung zu setzen, ist auf den ersten Blick nicht sehr überzeugend. Tatsache ist aber, dass führende Unternehmen unbeirrt den Weg des digitalen Wandels weitergehen – nicht zu ihrem eigenen Besten, sondern, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

Der Reiz der Blockchain ist leicht zu verstehen. Die Distributed-Ledger-Technologie erfasst alle Transaktionen zwischen mehreren Beteiligten in einer einzigen, theoretisch unveränderbaren Kette. Da jeder in der Kette alle Daten, inklusive sämtlicher Transaktionen, sofort sehen kann, sinkt das Betrugsrisiko. Hinzu kommt, dass Unternehmen einfacher die Einhaltung von Vorschriften nachweisen und so teure Prüfungen vermeiden können.

Im Folgenden werden die jüngsten Prognosen zur Blockchain-Technologie vorgestellt. Besonders im Blickpunkt steht ein Projekt aus der Bauwirtschaft, das sich in einer frühen Proof-of-Concept-Phase befindet.

Mit digitalem Wandel zu mehr Vertrauen

Laut geben fast 70Prozent der Vorstände an, dass ihre Digitalisierungsinitiativen angesichts der Auswirkungen dreier Krisen– der Pandemie sowie der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise– schneller vorangetrieben werden. Bei der Lektüre des jüngsten von Gartner fiel mir vor allem der zweite Trend ins Auge, den Gartner „Algorithmic Trust“ nennt, was so viel heißt wie „Vertrauen in Algorithmen“. Angesichts einer Flut an Verbraucherdaten, Falschmeldungen und -videos sowie vorurteilsbehafteter künstlicher Intelligenz (KI) setzen Unternehmen laut Gartner heute ihr Vertrauen weniger in Zentralstellen und mehr in Algorithmen. Dies deckt sich zweifellos mit dem, was die Blockchain-Technologie verspricht.

Die Analysten von Gartner erklären, dass Vertrauensmodelle auf Basis von Algorithmen den Schutz und die Sicherheit von Daten, die Herkunft von Vermögenswerten und die Identitäten von Personen und Dingen sicherstellen. Beispielsweise lasse sich mit einer Blockchain die Herkunft von Vermögenswerten authentifizieren, um sicherzustellen, dass es sich nicht um Fälschungen handele.

Doch die Analysten bringen auch einen wichtigen Einwand vor, nämlich, dass sich zwar mit einer Blockchain Güter authentifizieren lassen, diese aber nur auf die Informationen zurückgreifen könne, mit denen sie versorgt werde.

Alle Wirtschaftszweige brauchen Vertrauen

hat eine lange Liste von Wirtschaftszweigen öڴڱԳٱ, in denen die Blockchain für mehr Vertrauen sorgen könnte. Dazu zählen die öffentliche Verwaltung, das Gesundheitswesen, Logistik und Transport und natürlich die Finanzwirtschaft, aus der die Technologie ja stammt. Die Analysten prognostizieren, dass das US-Gesundheitsministerium bis 2022 Standards für die auf der Blockchain basierende digitale Identität im Gesundheitswesen einführen wird. Damit werden ein universeller Austausch medizinischer Daten, umfassende Kunden-/Patientendaten, Gesundheitszustandsbewertungen, sogenannte „Health Scores“, und KI möglich. Auch sehen sie endlich die Möglichkeit einer elektronischen Stimmabgabe bei Wahlen auf Basis der Blockchain. Bis 2023 werden acht Prozent aller Länder weltweit entsprechende Systeme testen.

Im selben Zeitraum dürfte laut IDC für 65Prozent der transkontinentalen Transporte per Gesetz der Einsatz einer Blockchain vorgeschrieben werden, die Informationen zur Gesundheit der Besatzung und zur Bunkerölbeschaffung sowie Daten zur Herkunft der Güter umfasst. Bis nächstes Jahr wird für 15Prozent aller Supply-Chain-Transaktionen die Blockchain-Technologie eingesetzt werden, um die Einhaltung ethischer Standards und Nachhaltigkeitsanforderungen nachzuweisen und so mehr Vertrauen zu schaffen. Und bis 2025 dürften laut IDC 10Prozent aller Finanzinstitute die Blockchain-Technologie für die Legitimationsprüfung einsetzen, um transparente, prüfbare Datensätze aufzubauen.

Blockchain für die moderne Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft hat seit Jahrzehnten damit zu kämpfen, dass sie ihre Produktivität kaum steigern kann, weil ihre Lieferketten zu isoliert und komplex sind. Damit eignet sie sich hervorragend, um mit der Blockchain-Technologie zu experimentieren. Benjamin Stoeckhert, Business Development Manager für Blockchain bei der 鶹ԭ, stellte auf der jüngsten ein Beispiel vor. Er demonstrierte, wie mit Blockchain ein großes westeuropäisches Schienenbauprojekt verwaltet werden könnte, wobei die Bauplaner mit Stahllieferanten und zahlreichen weiteren Unterauftragnehmern zusammengebracht würden. Der Proof of Concept wurde auf mit der Blockchain-Technologie durchgeführt.

„Eine vollständige Digitalisierung der unternehmensübergreifenden Prozesse bedeutet, manuelle, fehleranfällige Genehmigungen und Zahlungsfreigaben durch Echtzeittransparenz zu ersetzen. Damit wird es leichter, das Bauprojekt pünktlich und ohne Budgetüberschreitung fertigzustellen“, erklärte Stoeckhert. „M digitalem Vertrauen durch eine optimierte Workflow-Automatisierung können Unternehmen Projektrisiken mindern sowie effizienter und nachhaltiger arbeiten. Wenn zum Beispiel dauerhafte Aufzeichnungen der in einem beliebigen Gebäude verwendeten Materialien geführt würden, könnten Unternehmen diese möglicherweise wiederverwenden, anstatt sie zu vernichten, wodurch sie ihren CO2-Ausstoß verringern würden.“

Er fügte hinzu, dass die Blockchain auch dem Zahlungsverzug entgegenwirken könnte, unter dem die kleinen und mittleren Unternehmen leiden, die die Bauwirtschaft größtenteils ausmachen.

Blockchain erreicht die Produktivphase

Martha Bennett, Vice President und Principal Analyst bei , geht davon aus, dass 30Prozent aller Blockchain-Projekte die Produktivphase erreichen. Das führt sie unmittelbar darauf zurück, dass die Technologie durch die Beschleunigung in der Pandemie ausgereifter geworden ist. Bennett hat beobachtet, dass China am schnellsten gehandelt und die Blockchain zu einem integralen Bestandteil der nationalen Infrastrukturinitiative gemacht hat. Sie nennt das chinesische Blockchain Service Network und die European Blockchain Services Infrastructure als zwei unterschiedliche, aber gleichermaßen ehrgeizige regionale Initiativen.

Digitales Vertrauen als wichtigstes Argument für die Blockchain

Es gibt viele Unbekannte für die Zeit, in der sich die Wirtschaft von der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie erholen und wieder dem künftigen Wachstum widmen kann. Was wir wissen, ist, dass Corporate Purpose– der über die reine Gewinnorientierung hinausgehende höhere Zweck, den ein Unternehmen verfolgt– and Vertrauen keine schwer greifbaren Schönwetterideale sind. IDC stellte jüngst fest, dass sich heute diejenigen Unternehmen der größten Beliebtheit erfreuen, die nicht nur Sicherheit bieten, sondern auch etwas zurückgeben. Vertrauen entsteht nicht mehr nur durch Sicherheit, sondern auch durch Verantwortung.“

Was die Rolle der Blockchain bei der Rückgewinnung von Vertrauen betrifft, wird die Zeit zeigen, welche Innovationen langfristig am meisten bewirken werden. Die Optimistin in mir möchte gern glauben, dass das kollektive Verlangen nach Vertrauenswürdigkeit wachsen und eine bessere Zukunft schneller Wirklichkeit werden wird, als wir zu hoffen wagen.


Folgen Sie Susan Galer auf Twitter: @smgaler
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Quantencomputer bedrohen die Unbezwingbarkeit von Blockchains /germany/2020/06/quantencomputer-blockchain/ Fri, 26 Jun 2020 06:00:02 +0000 /germany/?p=150644 Noch immer ist nicht genau bekannt, wann es kommerzielle Quantencomputer geben wird, doch stellen sie schon jetzt eine Gefahr für die viel gepriesene Sicherheit der...

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Noch immer ist nicht genau bekannt, wann es kommerzielle Quantencomputer geben wird, doch stellen sie schon jetzt eine Gefahr für die viel gepriesene Sicherheit der dar.

Blockchain wurde ursprünglich vor allem von Bitcoin-Enthusiasten als absolut sichere Technologie gefeiert und findet mittlerweile in zahlreichen Branchen Anwendung. Insbesondere ermöglicht sie eine lückenlose Überwachung und Nachverfolgung der Herkunft von Waren in umfangreichen Lieferketten. Sicherheit auf Basis von Blockchain-Technologie kann sich während der Corona-Pandemie und in der Zeit danach auch bei der Bewältigung von Angebots- und Nachfrageschocks als hilfreich erweisen. Mit der zunehmenden Verbreitung von Blockchain-Services und dem Aufkommen von Quantencomputern sollten wir nun der Frage nachgehen, wie Blockchains quantenresistent gemacht werden können.

„Wenn Quantencomputer erst einmal die heute verwendeten Verschlüsselungsverfahren knacken können, verlieren Blockchains ihre Unveränderbarkeit“, erklärt Cedric Hebert, Senior Researcher bei 鶹ԭ Security Research. „Wir könnten neuen Transaktionen in einer Blockchain, die nicht auf den Schutz vor Angriffen mit Quantencomputern ausgelegt ist, dann nicht mehr vertrauen. Zur Abwehr solcher Quantenangriffe müssen Unternehmen neue Protokolle einführen.“

Sicherheitsrisiken in der Blockchain

Derzeit ist es schwierig, im unveränderlichen Protokoll einer Blockchain zurückzugehen und die ursprünglichen Informationen in den einzelnen Blöcken der Kette zu ändern. Dies gilt insbesondere, wenn Blöcke mit zusätzlichen Daten hinzugefügt werden. Die Informationen in dem unveränderlichen Protokoll können nicht einfach überschrieben werden, da andere Knoten in der Kette diese Änderungen automatisch ablehnen würden. Herkömmliche Blockchains basieren außerdem auf asymmetrischer Verschlüsselung, die ein betrügerisches Signieren verhindern. Leider könnten Quantencomputer theoretisch die Unveränderbarkeit eines beliebigen Blocks in der Kette aufheben und historische Transaktionen verfälschen.

„Unternehmen können die Blockchain-Technologie auch in Zukunft sicher nutzen, wenn sie quantenresistente Protokolle verwenden“, erklärt Hebert. „Man müsste die Blockchain an einem bestimmten Punkt einfrieren und alle Transaktionen auf das neue Protokoll umstellen.“

Post-Quantum-Verschlüsselung als künftige Lösung

Wenn auch nur ein Teil der Prognosen zur Blockchain zutrifft, entstehen erhebliche Sicherheitsrisiken für Verbraucher und Unternehmen.

sieht in Blockchain einen von zehn strategischen Technologietrends für das Jahr 2020 und prognostiziert, dass die Technologie breite Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen finden wird– von der Bearbeitung von Versicherungsansprüchen und Darlehensanträgen über Rückrufaktionen bis hin zum Identitätsmanagement für Schüler und Studenten, Patienten und Bürger. Bis 2022 werden laut Analysten von 10Prozent aller Erwachsenen weltweit eine sogenannte Self-Sovereign ID auf Basis von Blockchain-Technologie beantragen. Dadurch entsteht ein wachsender Markt von 485Millionen Menschen, die eine digitale Identität besitzen und kontrollieren möchten. Ob es um die Verifizierung von Transaktionen für das Mining von Bitcoins oder die lückenlose Nachverfolgung von Lebensmitteln vom Erzeuger bis zum Konsumenten geht– der Sicherheitshorizont einer Blockchain hängt von der jeweiligen Situation ab.

„Unternehmen müssen die Lebensdauer ihrer Blockchains mit berücksichtigen“, betont Andrey Hoursanov, der den Bereich Quantum Security bei 鶹ԭ leitet. „Wenn damit Rohstofflieferungen von der Bezugsquelle bis zur Auslieferung nachverfolgt werden, sprechen wir von einigen Monaten und nicht von mehreren Jahren. Bitcoin-Investitionen betreffen hingegen einen längeren Zeitraum. In diesem Fall muss sorgfältig überlegt werden, wie die Blockchain vor Quantenangriffen geschützt werden kann, die in Zukunft wahrscheinlicher werden.“

Sicherheitsrisiken für Kryptowährungen

Kryptowährungen werden nicht nur von Verbrauchern für den Handel mit Bitcoins genutzt. Laut einer Prognose von IDC-Analysten werden mehr als zwölf Länder, größtenteils Schwellenländer, bis 2023 mit der Ausgabe einer digitalen Währung auf der Basis von Blockchain-Technologie beginnen, um die wirtschaftliche Stabilität und den elektronischen Handel zu fördern. Die Einführung von Kryptowährungen in einzelnen Staaten wird nach Einschätzung von Andrey Hoursanov dazu führen, dass Unternehmen Blockchain-gestützte Post-Quantum-Verschlüsselungsverfahren entwickeln müssen, um B2B-Transaktionen wie die Beschaffung durch Zusammenarbeit von Käufern und Lieferanten zu unterstützen.

Ein weiteres potenzielles Sicherheitsrisiko ist der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr. So gehen die Marktforscher von davon aus, dass bereits in drei Jahren 85Prozent des weltweiten Containerverkehrs mithilfe von Blockchains verfolgt wird. Bei der Hälfte davon werden Blockchain-gestützte grenzüberschreitende Zahlungen zum Einsatz kommen. Sie prognostizieren außerdem, dass 40Prozent der Großbanken bis 2024 Blockchain-Netzwerke für die Verarbeitung von grenzüberschreitenden Punkt-zu-Punkt-Zahlungen nutzen und damit SWIFT und die entsprechende zentrale Bankeninfrastruktur umgehen werden.

Krypto-Agilität für mehr Sicherheit in der Blockchain

Die Auswirkungen von Quantencomputern auf die Sicherheit von Blockchains sind nicht von der Hand zu weisen. Prominente Blockchain-Beispiele heben meist auf die Nachverfolgung der Authentizität außergewöhnlicher Transaktionen ab, etwa beim Kauf seltener Kunstwerke oder Diamanten. Tatsächlich jedoch könnten Blockchains auch für alltägliche Aktivitäten eingesetzt werden und das Erstellen von Unterlagen zum Besitz oder die Abwicklung von Ausgleichzahlungen beschleunigen und sogar die Überwachung der Kundentreue und von Prämienprogrammen in zahlreichen Branchen unterstützen.

, die sich Technologien für das zunutze machen, bieten ein gewaltiges Potenzial für die Nutzung der Blockchain-Technologie im Rahmen ihrer Infrastruktur für den Energiehandel, das Laden von Elektroautos und die Verwaltung von Smart Grids. Gartner prognostiziert, dass Blockchain bis 2023 technisch skalierbar sein und vertrauenswürdige private Transaktionen mit dem gebotenen Maß an Datenvertraulichkeit unterstützen wird.

Anselme Tueno, Forscher und Kryptographie-Experte bei 鶹ԭ Security Research, arbeitet in einem der Teams, die sich mit der Sicherheit von Softwareanwendungen in der Welt des Quantencomputing befassen.

„鶹ԭ prüft derzeit, wie bestehende 鶹ԭ-Anwendungen mithilfe von Post-Quantum-Algorithmen quantensicher gemacht werden können“, berichtet Anselme Tueno. „Es dauert Jahrzehnte, nicht mehr sichere Verschlüsselungsverfahren zu ersetzen oder neue Algorithmen zu integrieren. Noch ist außerdem zu wenig darüber bekannt, wie sicher Post-Quantum-Algorithmen tatsächlich sind, weshalb wir jetzt schon Vorkehrungen treffen müssen, um sie um Zweifelsfall austauschen zu können. Dieses Vorgehen wird als Krypto-Agilität bezeichnet.“

Die Corona-Pandemie hat uns gelehrt, dass man nicht warten sollte, bis eine Krise das Worst-Case-Szenario offenbart. Da die möglichen Schwachstellen der Blockchain-Technologie schon heute bekannt sind, können sich Unternehmen gegen die Risiken wappnen, die Quantencomputer mit sich bringen. So profitieren sie am Ende von den immensen Vorteilen beider Technologien.

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Vom Hype zum Game Changer: Blockchain-Innovationen erfordern durchdachte Konzepte /germany/2020/04/blockchain-innovation-roadmap/ Fri, 24 Apr 2020 06:00:33 +0000 /germany/?p=148594 Die Blockchain als gemeinsam genutzte, dezentrale Datenbank hat sich bereits auf dem Markt etabliert. Der Technologie wird erhebliches Potenzial zugesprochen. Ambitionierte Unternehmer und Innovatoren investieren...

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Die als gemeinsam genutzte, dezentrale Datenbank hat sich bereits auf dem Markt etabliert. Der Technologie wird erhebliches Potenzial zugesprochen.

Ambitionierte Unternehmer und Innovatoren investieren viele Stunden und unfassbar hohe Geldsummen, um Dinge zu ändern. Sie wollen , , und in abgelegenen Gegenden .

Rückverfolgbarkeit von Produkten via Blockchain

Das US-amerikanische Unternehmen nutzt Blockchain-Technologie in großem Umfang, um seine Vision der Rückverfolgbarkeit „vom Ernteort bis auf den Tisch“ zu verwirklichen. Als einer der größten Anbieter frischer Lebensmittel legt der Fruchthändler viel Wert auf große Sorgfalt beim Anbau und sieht dieses Versprechen als Verpflichtung, die ökologischen Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Mit Blockchain-Technologie ist das Unternehmen besser in der Lage, lokale und globale Gemeinschaften zu unterstützen und sich für Umweltschutz, ethische Geschäftspraktiken sowie die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter einzusetzen.

So wie Naturipe finden viele , denn sie möchten eine Zukunft schaffen von der ihre Kunden ebenso profitieren wie sie. Und wenn sie dies tun, wird der B2B- und B2C-Handel in Zukunft völlig anders aussehen – schneller, vertrauenswürdiger und effizienter.

Innovations-Roadmap mit Hilfe von Blockchain

Die Begeisterung für Blockchain wächst weiterhin. Der nächste Schritt besteht nun darin, Anwendungsfälle auszuwählen, die den zukünftigen Kurs des Unternehmens mitbestimmen und die Plattform zu standardisieren, die zu ihrer Unterstützung benötigt wird. Wenn Unternehmen effizienten Zugang zu den richtigen Leuten, Tools, Methoden und Kenntnissen sowie der richtigen Infrastruktur erhalten, haben sie genau die Unterstützung, die sie benötigen, um mit Blockchain Innovationen zu entwickeln und diese dann wirksam zu optimieren.

Die Blockchain lässt sich wertschöpfend einsetzen, wenn man Technologieexperten, fachliche Führungskräfte und IT-Experten zusammenbringt. Ein solches Innovationsteam kann mit einer ersten Analyse beginnen und wichtige Anwendungsfälle ermitteln, die eine hohe Wertschöpfung ermöglichen und so die erwarteten Geschäftsergebnisse bringen. Das Ergebnis ist dann eine priorisierte, wertschöpfungsorientierte Innovations-Roadmap.

Das Team ermittelt, welche Anwendungen die Geschäftsanforderungen am besten erfüllen, setzt den gewählten Anwendungsfall um und misst die Leistung anhand klar definierter Kennzahlen. Durch die Verwendung von cloudbasierten Prototyping-Tools, wie zum Beispiel Building Block Services von Plattform-as-a-Service-Anbietern (PaaS), Lösungen von Softwareanbietern, Modellunternehmen und Best Practices, kann das Team den Mehrwert des neuen Konzepts durch agile Entwicklung steigern.

Prototypen entwickeln und in IT integrieren

Um nach der Prototypphase die Bereitstellung der Innovation zu ermöglichen, sollten die Prozesse in die vorhandene IT-Landschaft integriert werden. Dieser Schritt erfordert, dass beim Testen der Lösung die Daten-, Integrations- und Kodierungsstandards sehr genau eingehalten werden.

Im Hinblick auf die Produktion wird die Technologie dann mit vordefinierten Services wie der Integrationsvalidierung überprüft. In dieser Phase konzentriert sich das Innoavtionsteam auf Bedenken hinsichtlich Datenkonsistenz, Leistung und Skalierbarkeit. Die betriebliche Einführung der Innovation kann mit durchgängigen Überwachungsfunktionen unterstützt werden, die eigens dafür entwickelt und angebunden wurden. Das Ergebnis ist ein kontinuierlicher Innovationsfluss, der einer klaren Roadmap für die digitale Transformation folgt.

Die Grundlage schaffen für die nächste Generation digitaler Geschäftsmodelle

Da die Liste der Anwendungsfälle und Machbarkeitsnachweise immer länger wird, sollten Unternehmen die Freiheit des Experimentierens nutzen und dabei die Technologie näher an ihre Abläufe und Branchensegmente bringen. Tatsächlich bieten viele Softwareanbieter innovative Lösungen, die Blockchain-Technologie bereits in Geschäftsprozesse wie Logistik und Materialrückverfolgung integrieren.

Durch die Nutzung von Lösungen und Services als Beschleuniger wird die Tür zu Zeit und Engagement geöffnet. Und so lässt sich eine breite Blockchain-Akzeptanz erzielen. Unternehmen deren Innovationen auf durchdachten Strategien, einzigartigen Fähigkeiten und wegweisenden Konzepten basieren, könnten die Wettbewerberlandschaft in den nächsten Jahren aufmischen.

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Kann eine Lieferkette in einer digitalen Welt wirklich transparent sein? /germany/2020/04/lieferkette-transparenz-digitalisierung/ Wed, 08 Apr 2020 06:00:00 +0000 /germany/?p=148521 Die Meinung des Kunden ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor. Kunden sind vielfach bereit, mehr für Produkte zu zahlen, deren Lieferkette völlig transparent und...

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Die Meinung des Kunden ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor. Kunden sind vielfach bereit, mehr für Produkte zu zahlen, deren Lieferkette völlig transparent und nachhaltig ist. Unternehmen tun sich allerdings schwer, diese Transparenz zu bieten.

Dies kann etwa daran liegen, dass es für sie eine technologische Herausforderung ist: Man stelle sich nur mal vor, eine Stückliste für ein Produkt besteht aus Hunderttausenden von Teilen (ein durchschnittliches Auto kann beispielsweise 30.000Teile haben). Ein anderer Grund kann sein, dass diese Informationen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil sind und der Hersteller sie deshalb einfach nicht zur Verfügung stellen möchte.

46Prozent der Unternehmen verwenden Microsoft Excel, um Störungen in der Lieferkette, die sich negativ auswirken, zu prognostizieren, zu überwachen, zu erfassen, zu messen und Berichte darüber zu erstellen.
The Business Continuity Institute:

Ein Überblick über die komplette Lieferkette ist nur selten gegeben: 65Prozent der Einkaufsleiter haben nur begrenzte oder gar keine Transparenz über die Lieferkette jenseits ihrer Lieferanten der Stufe 1.
Deloitte:

Ein Überblick über die komplette Lieferkette ist nur selten gegeben: 65Prozent der Einkaufsleiter haben nur begrenzte oder gar keine Transparenz über die Lieferkette jenseits ihrer Lieferanten der Stufe 1.
Deloitte:

Transparente Lieferketten werden den Unterschied machen

Ein Beispiel: In der Lebensmittelbranche gibt es mehrere Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Man denke beispielsweise an die Haltungsbedingungen für Kühe und an die weiteren Akteure in der Lieferkette vom Landwirt über den Milch-, Käse-, Butter- oder Fleischerzeuger bis hin zum Einzelhändler. Die jüngsten Skandale und Produktrückrufe zeigen, wie schwierig es ist, die Lieferkette über mehrere Stufen von Beteiligten zu steuern. Führende deutsche Einzelhandelsketten wie Aldi, Metro, Kaufland, Lidl, Edeka, Netto, Real und Rewe haben kürzlich.

Eine weiteres Beispiel ist der CO2-Fußabdruck: Unternehmen, die klimaneutral werden wollen, müssen nun in der Lage sein, den CO2-Ausstoß für ihre gekauften Teile, die Lieferkette, die Produktion, die Verpackung und die Auslieferung messen zu können. Dies ist für viele Unternehmen eine enorme Herausforderung. Beim waren Treibhausgasemissionen und Klimawandel die vorherrschenden Themen. Auch wenn es schwierig sein mag, müssen Unternehmen hier aktiv werden – vor allem, weil die Verbraucher diese Aspekte bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend berücksichtigen werden.

In einer Studie wurde der Begriff „“ geprägt. Darunter versteht man „das Phänomen, nach dem Verbraucher Unternehmen für nicht nachhaltiges Verhalten ihrer Lieferanten verantwortlich machen.“

Es gibt also zwei wichtige Aspekte:

  • Verbraucher möchten mehr Informationen über die Produkte, die sie kaufen.
  • Verbraucher sehen Unternehmen in der Verantwortung für die gesamte Lieferkette – sowohl vor als auch nach dem Kauf.

Kunden achten auf die gesamte Lieferkette

Die Komplexität besteht darin, dass es Verbrauchern egal ist, ob es sich um einen A-, B- oder C-Lieferanten handelt. Dieser klassische Ansatz im Einkauf teilt Lieferanten nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen ein, wobeiman sich in der Regel nicht auf gelegentliche Lieferanten konzentriert. Für das Markenimage, das Kaufverhalten der Verbraucher und den Ruf eines Unternehmens ist jedoch der gesamte Lieferantenstamm enorm wichtig. Dem Einkauf und den CPOs kommt eine größere Verantwortung für die richtige Lieferantenauswahl und die regelmäßige Überwachung der gesamten Logistikkette zu. Diese kann im schlimmsten Fall über 10.000 Lieferanten umfassen. Unternehmen müssen deshalb darüber nachdenken, zu erfassenund eine umfassende Transparenz über ihre Logistikketten zu gewährleisten, da sich dies direkt auf Kaufentscheidungen auswirkt.

Anhand von drei Schlüsselfragen können Führungskräfte beurteilen, wo ihr Unternehmen und ihre Lieferanten hierbei stehen:

  1. Inwieweit hat unser Unternehmen einen kompletten Überblick über unsere Lieferanten aller Stufen – angefangen beim Produkt für den Verbraucher bis zurück zur Stückliste?
  2. Welche Strategie hat unser Unternehmen im Hinblick auf die Transparenz und Nachhaltigkeit der Lieferkette und wie wollen wir dies an unsere Verbraucher kommunizieren?
  3. Welche Technologien und Funktionen haben wir, um die Lieferkette lückenlos zu überblicken?

Transparenz und Risikominimierung durch Technologie

Ein weiterer Faktor sind die sozialen Medien: Wenn ein Verpackungslieferant giftige Farben verwendet oder ein Bekleidungslieferant in Asien die Umwelt verschmutzt oder Kinderarbeit einsetzt, ist dies ein erhebliches Risiko für das Unternehmen. Denn sobald dies entdeckt wird, kann sich die Nachricht über soziale Medien innerhalb von Sekunden weltweit verbreiten.

Zwei Beispiele: Bei einem . Dadurch entstand sofort eine Diskussion über die Arbeitsbedingungen in der gesamten Logistikkette. Und der Tod von Arbeitnehmern bei Foxxconn hat Diskussionen über Apple ausgelöst – und zwar sowohl sofort als auch noch Jahre später – unter anderem über die .

In Zeiten, in denen über soziale Medien in Echtzeit kommuniziert werden kann, besteht für Unternehmen ein erhebliches Risiko, wenn ein Fehlverhalten oder ein Gesetzesverstoß entdeckt wird. Die Herausforderung besteht darin, alle Lieferanten – und nicht nur die strategischen – zu überblicken. Hier lässt sich mit Technologie und Software das Management der Transparenz von Lieferketten erheblich beschleunigen.

Transparente Lieferketten helfen Produktrückrufe zu vermeiden

Darüber hinaus ist die Rückverfolgbarkeit von Produkten in vielen Branchen äußerst wichtig. In der jüngsten Vergangenheit gab es viele Produktrückrufe wegen Qualitätsproblemen, Produktionsfehlern und fehlerhaften Teilen. Laut einerder Europäischen Kommission haben 56,5Prozent der Verbraucher in den vergangenen zwei Jahren einen Rückruf erlebt. Die Rückrufe sind je nach Branche sehr unterschiedlich – von Kosmetika mit 23,5Prozent bis hin zu Autos mit 78,8Prozent. Die drei Bereiche mit den meisten Rückrufen sind Kraftfahrzeuge, elektrische Haushaltsgeräte und elektronische Produkte, die fast 80Prozent aller Rückrufe ausmachen.

Rückverfolgbarkeit und Transparenz in der Lieferkette sind deshalb wichtige und wesentliche Aspekte und werden zunehmend zum Muss für Unternehmen. Hier kann Technologie Unternehmen helfen, beispielsweise durch die Nutzung von Blockchain und KI, um eine nahtlose und transparente Produktion für die Auftragsfertigung und Transparenz über die gesamte Logistikkette zu gewährleisten. So setzte beispielsweise Bumblebee auf Blockchain-Technologie, um frischen Tunfisch auf seinem Weg vom Meer bis zum Esstisch lückenlos nachverfolgen zu können.

In einer idealen Welt könnten wir jeden Lieferanten global nachverfolgen. Wir könnten wissen, welche Teile wo hergestellt wurden. Wir könnten unser Risikomanagement durch Echtzeiteinblicke in externe Datenquellen (beispielsweise das Verfolgen von Nachrichten und sozialen Medien) verbessern, um Transparenz über die Lieferkette zu erhalten. Unternehmen sollten daran arbeiten, ein nachhaltiges Verhalten in der gesamten Lieferkette sicherzustellen, um sich vor einer Haftung für ihre Logistikkette zu schützen.

Transparente Lieferketten helfen neuen Anforderungen gerecht zu werden

Transparenz über die Lieferkette und nachhaltiges Verhalten sind sehr wichtige Herausforderungen für Unternehmen. Verbraucher treffen ihre Kaufentscheidungen zunehmend anhand der ihnen zur Verfügung stehenden Informationen. Sie sind bereit, zu anderen Marken zu wechseln, wenn Unternehmen ihre Nachhaltigkeitskriterien nicht erfüllen. Darüber hinaus wird der Ruf nach Rückverfolgbarkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette immer lauter. Viele Unternehmen haben nicht die. Dies ist jedoch für die Endverbraucher sehr wichtig. Wenn Unternehmen jetzt nicht handeln, besteht die Gefahr, dass sie diese Herausforderungen nicht meistern.


Dieser Artikel wurde ursprünglich im Digitalist Magazine by 鶹ԭ unter der Rubrik “Digital Supply Networks” .

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Ein Technologie-Trend wird erwachsen: Was ist aus dem Hype um Blockchain geworden? (Teil 2) /germany/2020/03/blockchain-hype-teil2/ Wed, 25 Mar 2020 07:00:52 +0000 /germany/?p=148337 Was macht eigentlich Blockchain? Die Erwartungen waren groß – ist die Technologie hinter ihnen zurückgeblieben? Wo und in welcher Form findet Blockchain inzwischen Anwendung? Die...

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Was macht eigentlich Blockchain? Die Erwartungen waren groß – ist die Technologie hinter ihnen zurückgeblieben? Wo und in welcher Form findet Blockchain inzwischen Anwendung? Die Experten von 鶹ԭ geben Antworten.

Der „Blockchain-Winter“, der 2018 das Ende des Hypes um die Technologie einläutete, hat sich für 鶹ԭ als nutzbringend herausgestellt. „Im Laufe von 2019 konnten wir unser gesammeltes Wissen konsolidieren und einen viel engeren Fokus auf ausgewählte Anwendungsfälle im Unternehmensumfeld richten“, sagt Torsten Zube, damals Leiter des 鶹ԭ Innovation Center Networks. „Wir haben gemerkt, dass immer mehr Firmen sich ernsthaft mit Blockchain beschäftigt hatten und die Technologie immer besser verstanden.“

„Die Herausforderung liegt darin, die richtigen Fragen zu einem frühen Zeitpunkt zu stellen“, sagt Thomas Uhde, Leiter des Blockchain-Teams am 鶹ԭ Innovation Center Potsdam. „Wir erleben es oft, dass Kunden uns ein Businessproblem zeigen und bereits davon ausgehen, dass es mit Blockchain gelöst werden muss. Zusammen müssen wir dann prüfen: ist das Problem, das wir lösen wollen, ein Fall für Blockchain oder nicht?“

Fälschungen entlarven

Ein solcher Fall für Blockchain war die Überprüfung von Pharmaretouren im Hinblick auf Fälschungen. „Das ist ein riesiges Problem weltweit“, sagt Oliver Nürnberg, Chief Product Owner von 鶹ԭ Life Sciences. „Deshalb hatten die USA 2013 eine Regularie eingeführt, die auf dem US-Markt tätige Pharmaunternehmen zu strengen Kontrollen ihrer Rücksendungen verpflichtet. Mit Merck Sharp and Dohme hatten wir einen Kunden, der in Blockchain investieren wollte und der Anwendungsfall passte.“

Das Ergebnis war das Produkt . „Jede Produktpackung eines Pharmazeutikums, das in die USA geliefert wird, wird in die Blockchain unserer Lösung eingeschrieben“, erklärt Oliver Nürnberg. „Bei einer Retoure muss sich der Kunde nicht mehr selbst um die Verifikation kümmern, sondern betätigt eine App, die auf die Blockchain zugreift.“

Nachvollziehbarkeit durch Blockchain

Neben Verifikation ist Nachvollziehbarkeit einer der großen Vorteile, die die Blockchain-Technologie richtig angewandt liefern kann. , eine Blockchain-Erweiterung des 鶹ԭ Logistics Business Network, liefert ein Gesamtbild der Lieferkette, beispielsweise für die Nahrungsmittel- und die Pharmabranche. „Die Frage, woher unser Essen kommt, beschäftigt sehr viele Menschen“, sagt Product Owner Christoph Huber. „Wir haben den Kunden dafür eine dzܻ-öܲԲ vorgeschlagen, aber der Gedanke, dass ein Unternehmen – in diesem Fall 鶹ԭ – die Datenbank verwaltet, in der alle an der Produktion beteiligten Firmen ihre Informationen hinterlegen, behagte ihnen nicht. Sie wollten den dezentralen Ansatz, den Blockchain möglich macht.“

Voraussetzung für diese Art von Szenario ist natürlich, dass sich alle Partner auf ein Blockchain-Netzwerk einigen können. „Man muss kein Großkunde mit eigener IT-Abteilung sein, um Blockchain zu nutzen“, sagt Thomas Uhde. Das hat das zum Austausch von Europaletten gezeigt. In einem 6-monatigen Pilotprojekt konnten 30 Parteien – von der Gärtnerei mit 20 Mitarbeiten bis zu DHL und Beiersdorf – Teil des Netzwerks werden.

Dennoch: „Die Vision, dass eines Tages alle Firmen der Welt in einem einzigen Blockchain-Netzwerk zusammenkommen, ist schön, aber völlig unrealistisch“, sagt Uhde. „Es wird immer mindestens einen Geschäftspartner geben, der nicht teilnimmt. Das macht Interoperabilität so wichtig. Wir dürfen nicht einfach nur größere Silos bauen mit Enterprise-Blockchain-Netzwerken.“

Validierung von Notariatsservices möglich

Ursprünglich sollte Blockchain als eine Art Datenbank fungieren, auf die alle Teilnehmer des Netzwerks gleichberechtigten Zugriff haben. Doch es gibt Businessszenarien, wie etwa Streckengeschäfte, bei denen es ausdrücklich nicht erwünscht ist, dass alle Partner Einblick in sämtliche Details der Lieferkette bekommen. Uhde sagt: „Was wir stattdessen mit Kunden entwickelt haben, ist eine Art digitaler Notariatsservice auf der Blockchain, bei dem es weniger um den Austausch von Daten geht, als um deren Validierung.“

Flexible, auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittene digitale Kollaboration wird auch in Zukunft wichtiger Anwendungsfelder für Blockchain sein. „Ein flexibles Kollaborationsnetzwerk“, beschreibt Thomas Uhde das Ziel. „Einmal aufgebaut, kann die Verbindung zu den Businesspartnern für verschiedenste Szenarien weiterbenutzt werden. Einige können Blockchain beinhalten, andere nicht. Einige tauschen unkritische Daten via Blockchain, beispielsweise für Automatisierungsszenarien, anderen reicht die Notarisierung.“

Datenaustausch über Handel erleichtert

Tokenization ist ein weiterer Trend, mit dem sich die Blockchain-Experten von 鶹ԭ beschäftigen. „Grob gesprochen versteht man darunter den Austausch von anderen Werten als Geld“, erklärt Torsten Zube. „CO2-Handel ist ein Beispiel dafür.“ In Zukunft könnte neben dem Preis in Euro oder Dollar jedes Produkt auch mit einem CO2-Wert ausgezeichnet sein. „Wir bezahlen wie gewohnt, müssen aber auch einen entsprechenden CO2-Wert zur Verfügung haben, der beispielsweise durch das Pflanzen von Bäumen ‚erwirtschaftet‘ wurde.“

Der CO2-Wert eines Produkts kann anhand von Produktstammdaten, Bewegungsdaten und dergleichen erfasst werden – angefangen beim Rohstoff über die Transportwege bis hin zu den Maschinen und Werkshallen, die für die Produktion nötig waren und deren CO2-Daten. „Das erfordert organisationsübergreifenden Datenaustausch über den CO2-Impact in Handels- und Lieferketten – und Blockchain ist dafür die geeignete Technologie“, sagt Uhde.

„Wir sind mit Enterprise Blockchain – um beim Gartner Hype Cycle zu bleiben – noch nicht ganz oben auf dem Plateau der Produktivität angelangt“, sagt Zube. „Aber wir sind auf einem guten Weg dahin.“


Lesen Sie hier: Ein Technologie-Trend wird erwachsen: Was ist aus dem Hype um Blockchain geworden? (Teil 1)

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Ein Technologie-Trend wird erwachsen: Was ist aus dem Hype um Blockchain geworden? (Teil 1) /germany/2020/03/blockchain-hype-teil1/ Wed, 11 Mar 2020 07:00:22 +0000 /germany/?p=148134 Was macht eigentlich Blockchain? Die Erwartungen waren groß – konnte die Technologie sie erfüllen? Wo und in welcher Form findet Blockchain inzwischen Anwendung? Die Experten...

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Was macht eigentlich Blockchain? Die Erwartungen waren groß – konnte die Technologie sie erfüllen? Wo und in welcher Form findet inzwischen Anwendung? Die Experten von 鶹ԭ geben Antworten in der zweiteiligen Serie des 鶹ԭ News Center.

„Blockchain wurde bereits zu einem frühen Zeitpunkt mit einem Glorienschein umgeben“, sagt Torsten Zube, ehemaliger Leiter des und derzeitiger Head of 鶹ԭ Cloud Platform Business Services. „Der dezentrale Ansatz der Technologie, die es beliebig vielen, gleichberechtigten Teilnehmern eines Netzwerks erlaubt, die Informationen darin als digitale Single Source of Truth zu nutzen – diese Vision besaß echte Strahlkraft. Das schien die eigentliche digitale Revolution zu sein, auf die alle gewartet hatten. Dieser überzogenen Erwartung konnte die Technologie allein natürlich niemals gerecht werden.“

Hoffnungsträger für Innovation von Enterprise Software

Befeuert wurde der Hype um die Blockchain-Technologie nicht zuletzt durch die Kryptowährung Bitcoin, die versprach, das Bankenwesen und den Umgang mit Geld zu revolutionieren. „Schon damals war ersichtlich, dass viele, die auf diesen Zug aufgesprungen waren, weder Bitcoin noch die Technologie dahinter richtig verstanden“, sagt Torsten Zube. „Oft wurde zwischen beiden nicht einmal unterschieden.“

Bei 鶹ԭ wurde Blockchain unter dem Gesichtspunkt der Unternehmenssoftware genauer betrachtet. 鶹ԭ hatte wenige Jahre vor dem Blockchain-Hype das als eine Art Forschungs- und Entwicklungslabor für den Software-Giganten eingerichtet. Technologische Entwicklungen sollen frühzeitig erkannt, deren Potential für Unternehmenssoftware eingeschätzt und gegebenenfalls zur Produktreife gebracht werden. Anfang 2016 tauchte Blockchain auf dem Radar auf.

Viele Annahmen über Blockchain haben sich inzwischen relativiert, doch das zentrale Versprechen der Technologie trifft nach wie vor einen wunden Punkt. „Unternehmen müssen heute so viel Aufwand leisten, um ihre eigenen Systeme zu verknüpfen und immer wieder gleiche Daten auszutauschen und zu harmonisieren“, sagt Torsten Zube.

Nur noch einmal geparkt

„Unternehmenssoftware bildet zum Teil Geschäftsprozesse ab, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammen, und an denen häufig zehn oder mehr Parteien beteiligt sind. Viele Prozessschritte dienen nur dazu, Informationen von einem System aufs andere zu übertragen. Die Vorstellung, dass solche Informationen nur noch einmal, nämlich auf der Blockchain, geparkt und dann nicht mehr validiert oder integriert werden müssen – das ist immer noch eine Riesensache.“

Trotz oder vielleicht wegen des Hypes standen viele bei 鶹ԭ der Technologie skeptisch gegenüber. „Innerhalb der Firma mussten wir eine gewisse Überzeugungsarbeit leisten, warum und wann in die Blockchain-Technologie investiert werden sollte, wie sie funktioniert und was ihr Nutzen für Unternehmen ist“, sagt Torsten Zube.

Währenddessen nahm der Hype um Blockchain noch zu und bewirkte, dass auch 鶹ԭ-Kunden nach Blockchain verlangten. „Das hat uns letztlich sehr geholfen, das Thema innerhalb von 鶹ԭ zu positionieren“, sagt Zube.

Wann lohnt sich der Einsatz von Blockchain?

Seit 2016 war Blockchain im 鶹ԭ Innovation Center Network ein Thema, zunächst am Standort Walldorf. Im Oktober 2017 kam ein weiteres Team am Standort in Potsdam dazu. Thomas Uhde, der dieses Team leitete, erinnert sich: „Wir haben von Anfang an mit echten Kunden an echten Businessproblemen gearbeitet. So waren wir in der Lage, trotz des Hypes realistisch abzuschätzen, was die Technologie wirklich leisten kann.“

Dazu gehörte auch, Erfahrung zu sammeln, wann Blockchain die richtige technologische Lösung für ein Problem bietet . Torsten Zube sagt: „Diese Erkenntnisse mussten wir innerhalb von 鶹ԭ und an unsere Kunden kommunizieren: .“

Blockchainin der Kommunalverwaltung

Ein erster Meilenstein wurde bereits 2017 erreicht, als die mit Hilfe von 鶹ԭ zu nutzen begann. „Das Bozen-Projekt vereinte die wichtigsten Benefits, die man damals im Blockchain-basierten Datenaustausch sah“, erklärt Thomas Uhde. „Vereinfachung von Prozessen und Aufwandsreduzierung, während gleichzeitig die Datensicherheit verbessert wurde.“

Doch solche Erfolgsstorys waren nicht so häufig, wie man es gern gesehen hätte. Immer mehr setzte sich nicht nur bei 鶹ԭ die Erkenntnis durch, dass Blockchain kein Zauberstab war, mit dem sich der systemübergreifende Datenaustausch über Nacht simplifizieren lassen würde. Es würde noch viel Zeit vergehen, bis die Technologie verbreitet Anwendung finden würde. Das Podest, auf das Teile der IT-Szene Blockchain gesetzt hatte, begann zu bröckeln.

Ende 2018 war es dann soweit: Blockchain hatte den sogenannten Gartner-Hype-Cycle durchschritten. Vom Gipfel der überzogenen Erwartungen ging es hinunter in das Tal der Enttäuschungen. Von einem „Blockchain-Winter“ war gar die Rede.

Blockchain-Technologie über die Cloud-Plattform nutzen

„Es stand von Anfang an fest, dass das Thema Blockchain genau wie jeder andere Trend irgendwann an Fahrt verlieren würde“, sagt Zube. „Wir haben uns aber davon nicht schrecken lassen – ganz im Gegenteil.“ 鶹ԭ hatte soeben über die 鶹ԭ Cloud Platform verfügbar gemacht. Erstmals hatten 鶹ԭ-Kunden nun die Möglichkeit, die Blockchain-Technologie als Baustein zu nutzen, ohne selbst einen Blockchain-Knoten bauen zu müssen.

„Wir wussten: Wer Blockchain wirklich verstanden hatte, der würde an dem Thema dranbleiben“, sagt Torsten Zube. „Gerade weil der Hype um die Technologie abnahm, blickten wir sehr optimistisch auf 2019. Der Blockchain-Winter würde kommen, das war uns klar – und er würde gut sein.“


Lesen Sie hier:Ein Technologie-Trend wird erwachsen: Was ist aus dem Hype um Blockchain geworden? (Teil 2)

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Business Case für Blockchain /germany/2020/02/blockchain-tipps-business-case/ Tue, 18 Feb 2020 07:00:28 +0000 /germany/?p=147598 Nach Schätzungen von Gartner wird Blockchain bis 2030 Neugeschäfte im Wert von 3,1BillionenUS-Dollar generieren. Bis 2023 dürfte sich die Technologie großflächig durchsetzen. Unternehmen sind daher...

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Nach Schätzungen von Gartner wird Blockchain bis 2030 Neugeschäfte im Wert von 3,1BillionenUS-Dollar generieren. Bis 2023 dürfte sich die Technologie großflächig durchsetzen. Unternehmen sind daher gut beraten, sich jetzt schon mit der Technologie zu befassen.

CIOs und Unternehmensarchitekten stehen unter einem enormen Druck, die Blockchain-Technologie zu verstehen und herauszufinden, ob und wie sie in ihren Unternehmen implementiert werden kann. Sehen wir uns ein paar wichtige Faktoren an, die CIOs und Unternehmensarchitekten bedenken müssen.

„Blockchain bringt einen neuen Vektor ins Spiel, um die Umstellung auf digitale Geschäftsprozesse zu beschleunigen. Vorreiter in den Bereichen Unternehmensarchitektur, Technologie und Innovation können damit Ressourcen in einem digitalen Kontext erstellen oder darstellen und ein neues, dezentrales Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell schaffen.“ – Gartner

Blockchain ermöglicht allen Beteiligten den gleichen Informationsstand

basiert auf einem verteilten Peer-to-Peer-Netzwerk, das als dezentrale Datenbank dient, in der Informationen zum Validieren von Transaktionen zwischen verschiedenen Beteiligten gespeichert werden. Daten werden aufgegliedert und über Tausende von Knoten verteilt. Mit dieser Technologie können alle Teilnehmer alle Transaktionen in Echtzeit sehen.

In einem typischen Blockchain-Anwendungsfall sind an einer Transaktion mehrere Parteien beteiligt. Diese Beteiligten verfügen über Schreibberechtigungen für die Daten in den verschiedenen Phasen des Prozessablaufs. Die Beteiligten können zu verschiedenen Unternehmen gehören und sich in unterschiedlichen Regionen befinden. Oftmals haben nicht alle Beteiligten alle Informationen über die Transaktion. Es gibt ein Informationsgefälle zwischen den Beteiligten. Blockchain löst dieses Problem durch Zentralisierung. Das heißt, dass keine Instanz alle Computer oder Informationen kontrolliert oder die Regeln diktiert. Wenn es andererseits in der Prozesskette nur einen Beteiligten gibt, ist eine zentrale Datenbank die bessere Option.

Ein gutes Beispiel ist eine Lieferkette, in der mehrere Unternehmen auf globaler Ebene miteinander Handel treiben und interagieren. Am Überseetransport von Waren sind verschiedene Akteure beteiligt: Hersteller, Lieferant, Lager, Reedereien, mit Ein- und Ausfuhren befasste Behörden, Distributoren, Einzelhändler und Kunden. Jeder dieser Beteiligten hat ein eigenes Informationssystem, in dem Informationen zu der Transaktion erfasst/aktualisiert werden. Nicht alle Beteiligten verfügen über dieselben Informationen, es besteht also ein Informationsgefälle. Ein dezentrales Informationssystem wie Blockchain kann dieses Informationsgefälle beseitigen, indem es die Informationen allen Beteiligten zugänglich macht. Auch können alle Beteiligten die Informationen aktualisieren, wenn alle anderen Beteiligten dem zustimmen.

Technologie entfaltet sein volles Potenzial in der Prozessoptimierung

Sein volles Potential entfalten Blockchain-Technologien in der Prozessoptimierung von Lieferketten, in automatisierten Produktionen und bei IoT- sowie Smart-Home-Anwendungen.

Blockchain kann auch genutzt werden, um Prozesse effizienter zu machen und zu optimieren. Mit Blockchain entfallen Überprüfungen durch Dritte und die damit verbundenen Kosten. Bei über Zentralbehörden oder Dritte platzierten Transaktionen kann die Abrechnung ein paar Tage dauern. Der Prozess lässt sich auf wenige Minuten verkürzen, die Zeit, die es dauert, einen neuen Block hinzuzufügen.

Ein gutes Beispiel ist hier das Bankwesen. Wenn eine Einlage getätigt wird, dauert es ein paar Tage, bis diese geprüft und abgewickelt ist. Wenn ein Transfer zwischen Banken erforderlich ist, sind mehrere Akteure an der Prüfung der Transaktion beteiligt, bevor diese schließlich abgewickelt wird. Mit der Distributed-Ledger-Technologie Blockchain kann Geld sofort zwischen den Banken transferiert werden. Interbankenzahlungen werden damit erheblich vereinfacht.

Im Beispiel der Lieferkette gibt es mehrere Beteiligte und eine Reihe von Übergaben zwischen ihnen. Bei den meisten dieser Übergaben werden Papiere ausgehändigt, in die sich leicht Fehler einschleichen oder in denen womöglich Informationen fehlen. Der Prozess lässt sich ganz gewiss effizienter gestalten.

Transparenz und Prüfbarkeit durch Blockchain

Wenn für alle Beteiligten der Zugriff auf Informationen wichtig ist und diese Informationen für alle Beteiligten prüfbar sein müssen, ist Blockchain diebeste Option. Mit einer privaten Blockchain haben alle daran Beteiligten Zugriff auf die Informationen und die Möglichkeit, sie zu prüfen.

Im Beispiel der Lieferkette ist es aus Sicht des Verbrauchers und des großen Einzelhändlers sehr wichtig, dass die Informationen nachvollziehbar und transparent sind, so wie dies in einer dezentralen Umgebung möglich ist.

Betrug und Risiko ausgeschlossen?

Blockchain ist eine gute Option, wenn es auf Sicherheit in der gesamten Prozesskette ankommt. Jede erfasste Transaktion wird durch das Blockchain-Netzwerk geprüft. Blockchain bietet mit Verschlüsselung die Möglichkeit, die Daten in den Blocks sicher und halb anonym zu erfassen. Zudem zeichnet sich Blockchain durch Unveränderbarkeit aus. Alle abgeschlossenen Transaktionen werden kryptografisch signiert, mit einem Zeitstempel versehen und nacheinander zum Ledger hinzugefügt. Datensätze können nicht manipuliert oder anderweitig geändert werden, es sei denn, alle Beteiligten verständigen sich darauf.

In unserem Beispiel der Lieferkette könnte irgendeiner der Beteiligten die Informationen oder die Bücher manipulieren. Es besteht also ein gewisses Risiko, das sich mit Blockchain mindern lässt.

Weitere Faktoren

Neben den oben betrachteten wichtigen Faktoren gibt es möglicherweise noch weitere Aspekte, die CIOs berücksichtigen sollten, bevor sie die Umstellung auf Blockchain in Angriff nehmen. Zu bedenken sind auch der zusätzliche Speicherbedarf für die Blockchain-Technologie, die Auswirkungen einer dezentralen Datenbank auf die Performance im Sinne von Durchsatz und Latenz, die Kosten der Technologie, das Organisationsänderungsmanagement und der Schulungsbedarf.


Dieser Artikel wurde ursprünglich im Digitalist Magazine by 鶹ԭ unter der Rubrik “Blockchain” .

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Blockchain-Trends 2020: Eine realistische Betrachtung /germany/2020/02/blockchain-trends-2020/ Mon, 10 Feb 2020 07:00:20 +0000 /germany/?p=147603 Um es frei nach einem großen Schriftsteller zu sagen: Die Nachricht vom Tod der Blockchain – vor ihrer Verbreitung – ist stark übertrieben. Hier kommen...

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Um es frei nach einem großen Schriftsteller zu sagen: Die Nachricht vom Tod der – vor ihrer Verbreitung – ist stark übertrieben. Hier kommen die jüngsten Blockchain-Prognosen führender Branchenanalysten.

Egal, was die Kritiker sagen: Immer mehr Unternehmen setzen sich ernsthaft mit dem Thema Blockchain auseinander. Laut der jüngsten Umfrage von erwarten mehr als 50Prozent der Unternehmen, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren die Blockchain-Technologie den digitalen Wandel voranbringen wird. berichtet, dass 60Prozent der befragten CIOs davon ausgehen, in den nächsten drei Jahren auf irgendeine Weise Blockchain zu implementieren.

Blockchain gehört die Zukunft

Was Branchen angeht, die die Blockchain-Technologie bereits implementiert haben oder eine Implementierung in den nächsten 12Monaten planen, hat Gartner dies ermittelt: „die Finanzdienstleistungsbranche geht voran (18Prozent), gefolgt von der Dienstleistungsbranche (17Prozent) und der Transportbranche (16Prozent)“. Blockchain ist attraktiv für Fachleute in diesen Branchen, die die Technologie in Bereichen wie Aktenführung und Datenmanagement nutzen möchten.

Bei haben die Analysten beobachtet, dass der irrationale Überschwang, der Mitte des letzten Jahrzehnts herrschte, „pragmatischen und realistischen Ansätzen für Blockchain-Projekte“ weicht. Die Zahl der Blockchain-Projekte ist zwar übersichtlich, aber dafür sind sie „ernsthafte Bestrebungen der Unternehmen und keine spekulativen Machbarkeitsnachweise“. Vor allem haben die Analysten festgestellt, dass Interoperabilität ins Zentrum des Interesses rückt.Die Menschen wollen verstehen, auf welche Weise Teilnehmer mit ihren Daten interagieren können. Folglich prognostiziert Forrester eine zunehmende Fokussierung auf die Integration in bereits vorhandene Systeme.

Neue Chancen in der Lieferkette: Video zeigt, wie es geht

Überlegt man, wo Blockchain den größten geschäftlichen Nutzen verspricht, kommt man schnell zu dem Schluss, dass die Lieferkette nach wie vor der Favorit ist. Hinter jeder Palette mit Versandwaren steht nämlich eine ganze Reihe von miteinander verzahnten Unternehmen, wozu Hersteller, Distributoren, Logistikdienstleister und Einzelhändler zählen. In der Vergangenheit führten die Unternehmen Papierakten, um den Überblick über die Paletten zu behalten. Das war mit hohem Aufwand verbunden, und es schlichen sich schnell Fehler ein. In diesem von der 鶹ԭTechEd präsentiert Jose Prados, Entwicklungsexperte bei der 鶹ԭ, wie Unternehmen Blockchain-Daten von Paletten entlang der Lieferkette mit Unternehmensdaten kombinieren können, um mit von 鶹ԭ, und neue Erkenntnisse zu gewinnen.

„Wie viele Paletten versendet wurden, ist bei Weitem nicht genug an Information für moderne, globale Unternehmen“, erklärt Prados. „Blockchain-Daten liefern allen automatisch Echtzeitinformationen darüber, welche Paletten wann und wo ausgeliefert wurden. Diese Daten können Unternehmen dann nutzen, um präzisere und effizientere Zahlungen an Partner anzustoßen, etwa an Lieferanten oder Logistikdienstleister. Sie können auch ein Lieferanten-Dashboard entwickeln, um ihre Strategien zur Bezugsquellenfindung auf Grundlage von Rückrufen seitens der Hersteller oder ihrer Zahlungsmoral zu optimieren. Auch ist es möglich, neue KPIs zu berechnen und neue Vorhersagemodelle mit präziseren Daten zu erstellen, um fundierter zu planen. Das funktioniert in jeder Branche.“

sagt voraus, dass bis 2023 85Prozent des Containerverkehrs weltweit mit Blockchain verfolgt werden dürften. Bei 50Prozent dieser Transporte dürften Blockchain-gestützte grenzüberschreitende Zahlungen zum Einsatz kommen. Die Analysten gehen davon aus, dass Unternehmen im selben Zeitraum „fast 11MilliardenUS-Dollar in Blockchain-Services (Beratung, Implementierung, Wartung und Support), mehr als ein Drittel davon in Managed Services“, investieren werden.

Das Potenzial von Blockchain ausschöpfen

Einige Branchenbeobachter setzen große Hoffnungen in die entscheidende Fähigkeit der Blockchain, Vertrauen und Transparenz im Geschäftsleben zu schaffen. IDC meint, Blockchain „verspricht, so manche Vertrauensprobleme im digitalen Leben zu lösen“. Gartner prognostiziert, dass Blockchain bis 2023 „technisch skalierbar sein und vertrauenswürdige private Transaktionen mit dem gebotenen Maß an Datenvertraulichkeit unterstützen wird“. IDC sagt voraus, dass bis 2024 mehr als 75Prozent aller regulierten Unternehmen Blockchain einführen werden, um erklärbare (KI) zu nutzen.

Unbegrenzte Möglichkeiten zur Wertschöpfung mit Blockchain

Blockchain kann überall dort gut geeignet sein, wo Daten auf sichere Weise von mehreren Beteiligten gemeinsam genutzt werden müssen. Gartner nennt als mögliche Einsatzbereiche die Fallbearbeitung im Automobilbereich, Landwirtschaft, Reisen, Lebens- und Krankenversicherung sowie Produktrückrufe. Auch Smart Cities führt Gartner in der Liste der Anwendungsfälle auf. Dort würden Blockchain und IoT-basierte Daten „Energiehandel ohne Zwischenstation, die Verwaltung von Ladestationen für Elektroautos, Smart-Grid-Management und die Steuerung von Abwassersystemen“ unterstützen.

Die Blockchain-Technologie spielt ganz klar eine Rolle beim Identity-Management ebenso wie bei Zahlungen und Abrechnungen– man denke nur an Lizenzzahlungen, Wertpapierabrechnungen, Interbankenzahlungen und das gewerbliche Kreditgeschäft. IDC meint, dass bis 2022 25Prozent aller digitalen Rechte in von Distributoren und den Erstellern von Inhalten verwalteten Blockchains verarbeitet werden. Damit werden Vertrauen und Transparenz geschaffen und die kostenlose Nutzung und illegale Weitergabe von Inhalten verhindert.

In einer perfekten Welt trägt Blockchain dazu bei, Identitätsbetrug und Produktfälschungen zu bekämpfen. Mithilfe der Technologie könnten wir schnell herausfinden, woher kontaminierte Lebensmittel stammen– bis zum genauen Punkt auf dem Feld. Über Nacht wird das nicht passieren, aber auf die eine oder andere Weise wird Blockchain ein Teil unserer Zukunft sein.

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Blockchain und die Zukunft der Reisebranche /germany/2020/01/blockchain-zukunft-reisebranche/ Fri, 10 Jan 2020 07:00:22 +0000 /germany/?p=146989 Blockchain ist dazu prädestiniert, die Reisebranche grundlegend zu verändern. Im Interview erläutert Dr. Mark van Rijmenam, Gründer von Datafloq und Management-Buchautor, seine Sicht auf die...

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ist dazu prädestiniert, die Reisebranche grundlegend zu verändern. Im Interview erläutert Dr. Mark van Rijmenam, Gründer von Datafloq und Management-Buchautor, seine Sicht auf die Zukunft der Reisebranche.

Viele kennen den Begriff Blockchain nur im Zusammenhang mit Bitcoin. Wie würden Sie erklären, was Blockchain ist?

Blockchain ist eine Datenbank. Aber es ist eine Datenbank, in der Daten nur geschrieben und gelesen werden können. Anders als in einer regulären Datenbank, in der Daten gelesen, geschrieben und bearbeitet werden, können also Daten in einer Blockchain, sobald sie sich einmal darin befinden, nicht mehr bearbeitet werden. Das heißt, Daten in einer Blockchain sind unveränderlich und somit verifizierbar und rückverfolgbar. Sie können zurückverfolgen, was in der Vergangenheit passiert ist, und sehen, was mit einem Datensatz oder einem Produkt im Laufe der Zeit geschehen ist. Somit haben Sie eine zentrale Datenquelle, in der alle an der Blockchain beteiligten Parteien zur gleichen Zeit Zugriff auf die gleichen Informationen haben.

Definition und Arten von Blockchains

Darüber hinaus gibt es verschiedene Arten von Blockchains. Es gibt zugangs­beschränkte oder private Blockchains, bei denen eine Teilnahme einer Genehmigung bedarf – beispielsweise können 5 oder 10 oder 20Banken eine Blockchain gemeinsam nutzen, zu der andere Institutionen keinen Zugang haben sollen.

Andererseits gibt es Blockchains ohne Zugangsbeschränkung oder öffentliche Blockchains, bei denen Sie keine Genehmigung benötigen, um teilnehmen zu dürfen. Sie können einfach mitmachen, Software herunterladen, die Blockchain herunterladen, und los geht‘s. Das Paradebeispiel hierfür ist die Bitcoin-Blockchain, in der jeder einem Netzwerk beitreten, Mining-Transaktionen starten und sofort zum Netzwerk beitragen kann.

Das Wesentliche ist, dass die Blockchain eine zentrale Datenquelle ist, in der jeder Zugriff auf die gleichen Daten hat. Die Daten sind unveränderlich, verifizierbar und rückverfolgbar.

An welchen Punkten hat Blockchain die größten Auswirkungen auf die Reisebranche?

Blockchain ist besonders relevant, wenn zwei Dinge vorhanden sind. Erstens, wenn eine Transaktion stattfindet. Zweitens, wenn ein Vertrauensfaktor im Spiel ist. Und das ist vor allem dann der Fall, wenn man mit Parteien interagiert, die man nicht kennt.

Die größten Auswirkungen hat Blockchain in der Reisebranche dort, wo Verbraucher mit Anbietern in Kontakt treten, etwa mit Hotels und Fluggesellschaften. Da bei Blockchain die Notwendigkeit eines Vermittlers entfällt – in diesem Fall eines Online-Reisebüros oder eines Global Distribution System –, kann ein Konsument jetzt plötzlich direkt bei einer Fluggesellschaft oder einem Hotel buchen, ohne Rückgriff auf das momentan etablierte komplexe System.

Wenn die Vermittler in diesen Transaktionen entfallen, welche Auswirkungen hat das auf Reisemanager in Unternehmen?

Blockchain macht Reisemanager in Unternehmen, die , nicht überflüssig. Der Hauptunterschied besteht darin, dass ein Reisemanager jetzt Reisen ohne ein zentralisiertes Global Distribution System buchen kann. Nach wie vor besteht ein System, aber es ist ein voll automatisierter, dezentraler Marktplatz ohne Zwischenhändler, die eine Provision von 15, 20 oder sogar 25 Prozent einbehalten.

Vorteile der Blockchain in der Reisebranche

Blockchain macht den Prozess also mit Sicherheit kostengünstiger, und wenn sie mit Smart Contracts richtig für die Zukunft konzipiert wird, lässt sich damit auch einfacher arbeiten. So könnten Smart Contracts etwa für Reiseversicherungen mit einer „Wenn-dies-dann-das“-Klausel genutzt werden. Eine solche Klausel könnte zum Beispiel besagen, dass ein Unternehmen bei einer Flugverspätung automatisch eine Reisekostenermäßigung erhält. Dieser Prozess ist bislang oft kompliziert und lästig.

An welchem Punkt stehen wir derzeit mit Blockchain in der Reisebranche, und wohin geht die Entwicklung?

Blockchain steckt in der Reisebranche noch in den Kinderschuhen, wie in den meisten anderen Branchen auch. Es gibt zwar inzwischen eine ganze Reihe von Unternehmen, die damit experimentieren, aber noch sind sehr wenige branchenweite Anwendungen im Einsatz.

Wie die Blockhain die Reisebranche verändert

In einem meiner jüngsten Blogbeiträge, , habe ich erklärt, in welchen Bereichen ich die größten Veränderungen erwarte.

  • Der erste sind die dezentralisierten Buchungsmarktplätze, die ich hier bereits erwähnt habe.
  • Der zweite sind Treueprogramme. Hier werden sich durch die erweiterte Transparenz, Sicherheit und Austauschbarkeit von Prämien Verbesserungen ergeben.
  • Der dritte Bereich sind Identitätsservices. Hier könnten Reisepässe und andere Dokumente verifiziert werden, ohne dass die privaten Daten des Reisenden preisgegeben werden.
  • Der vierte ist die Gepäckverfolgung. Mit Blockchain-Technologie könnten alle Parteien, die an der Gepackhandhabung beteiligt sind, ihre Informationen zentralisieren, sodass alle zu jeder Zeit die gleichen Informationen sehen.
  • Und zuletzt betrifft es Reiseversicherungen, die ich hier ebenfalls schon angesprochen habe.

In diesem Blog finden sich auch zahlreiche Beispiele für Unternehmen, die bereits mit Blockchain in ihren Reisemanagementprogrammen experimentieren.

Anwendungsbeispiele für die Blockchain

In einem anderen Blogbeitrag, Seven Use Cases of Enterprise Blockchain Solutions, geht es in einer der Lösungen, die ich dort beschreibe, um den Einsatz von Blockchain bei Fluggesellschaften zur gemeinsamen Nutzung einer einzigen Datenbank für Abflug- und Ankunftsinformationen an Flughäfen. Gegenwärtig verwenden alle beteiligten Akteure ihre eigenen Datenbanken.

Wird das mit einer privaten Blockchain dezentralisiert, dann haben der Abflughafen und der Ankunftsflughafen zu jedem Zeitpunkt die gleichen Informationen. Hier offenbaren sich die Vorteile einer zentralen Datenquelle auf der Grundlage einer dezentralen Plattform.

Worin bestehen die größten Hürden für die Implementierung von Blockchain-Lösungen?

Blockchain ist eine komplizierte Technologie – das notwendige Geschäftsumfeld ist noch im Aufbau. Es ist noch viel Entwicklungs- und Forschungsarbeit dafür zu leisten. Das ist das erste Problem.

Das zweite Problem hängt damit zusammen, dass die Technologie einfach noch nicht fertig ist. Das braucht Zeit, und die erforderlichen Qualifikationen und Talente sind immer noch spärlich gesät. Wir haben noch nicht genügend Fachkräfte, um die Forschungsarbeit zu leisten und all das aufzubauen, was wir brauchen, um diese Veränderung zu vollziehen.

Und nicht zuletzt glaube ich, dass es um einen kulturellen Wandel geht, weil Blockchain erfordert, dass Menschen sich eine andere Arbeitsweise aneignen. Letztlich sind es immer die Verhaltensänderungen, die am längsten dauern.

Haben Sie noch ein paar Tipps für Reisemanager, die mehr über Blockchain erfahren möchten?

Das Wichtigste ist, zu wissen, welche unterschiedlichen Technologien aufkommen und wie sie die Arbeit von Reisemanagern und allgemein aller Mitarbeiter in einem Unternehmen verändern. Ich sage gern, wir leben in einer „exponentiellen Zeit“, weil der Wandel sich immer schneller und schneller vollzieht. Und das Bewusstsein für diesen Wandel, die Kenntnis dieser Technologien und das Verständnis der Auswirkungen dieser Technologien auf Ihr Unternehmen sind der erste Schritt, Ihr Unternehmen für die Zukunft zu rüsten.

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IoT und Blockchain: die Billionen-Dollar-Frage /germany/2019/12/iot-blockchain-marktwachstum/ Tue, 03 Dec 2019 07:00:42 +0000 /germany/?p=146294 Blockchain-Technologie und das Internet der Dinge (IoT) sorgen für enormes Marktwachstum. Laut IDC dürften die weltweiten Investitionen in das IoT bis 2023 1,14Billionen US-Dollar erreichen....

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Blockchain-Technologie und das Internet der Dinge (IoT) sorgen für enormes Marktwachstum. Laut IDC dürften .

Das Analystenhaus geht davon aus, dass mit Blockchain-Technologie bis 2023 weltweit Warenbewegungen und Dienstleistungen im Wert von 2 Billionen US-Dollar jährlich überwacht und verfolgt werden. Die Frage ist, wie man all diese Daten in der Wirtschaft auf sinnvolle Weise miteinander verknüpft. Beispielsweise haben Elektroautos ein großes und durchaus realistisches Potenzial. Unternehmen können es allerdings nur ausschöpfen, wenn sie in der Lage sind, intelligente Daten von den verschiedenen Fahrzeugen, Ladestationen und Versorgungsunternehmen in Echtzeit miteinander zu verbinden. Kürzlich wurde auf der in Las Vegas ein zu diesem Thema vorgestellt.

Echtzeitdaten via IoT spielen die Hauptrolle

Bei der Demo fuhren mit Sensoren ausgestattete Spielzeugautos über ein Spielbrett, das eine Karte von Las Vegas darstellte. Darüber war ein großer Bildschirm angebracht, der Informationen von den Autos angezeigte. Die beiden Fahrer bewegten sich zwischen Parkgaragen und Ladestationen und hielten immer wieder an, um zu parken und aufzuladen. -Technologie erfasste die über IoT von den einzelnen Autos und Ladestationen übermittelten Verbrauchsdaten in . Die Lösung lief mit dem Service auf 鶹ԭ Cloud Platform.

„Auf diese Weise können Unternehmen mehrere 鶹ԭ-Lösungen verwenden, um komplexe Geschäftsmodelle mit Echtzeitdaten zu untermauern“, erklärte Dr. Oliver Gass, Produktmanager für Cloud Integration. „In jeder Branche gibt es ähnliche durchgängige Szenarien, bei denen integrierte Daten von zahlreichen Geräten miteinander kombiniert werden müssen, um alltägliche Abläufe effizienter zu machen und neue Erfahrungen zu schaffen, die letztlich zu einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells führen.“

Profitieren vom Internet der Dinge

Laut IDC gehören zu den Sektoren, die am meisten vom IoT profitieren werden, nicht nur der Verkehr. Auch Fertigung, Versorgungswirtschaft, öffentliche Verwaltung und Gesundheitswesen profitieren wesentlich. Welche Chancen sich hier eröffnen, konnte ich live an dem Modell beobachten: Es demonstrierte die verbrauchsabhängige Abrechnung für das Parken und Laden von Elektroautos.

„M für die Abonnementabrechnung könnten Garagenbetreiber personalisierte Preismodelle für jeden Fahrer erstellen, in die Parameter wie Haupt- oder Nebenzeiten einfließen, um das Verkehrsaufkommen während der Hauptverkehrszeiten zu reduzieren. So wird die Nutzung in Zeiten gefördert, in denen die Garage weniger voll ist“, führte Gass aus. „Dann könnten sie in 鶹ԭS/4HANA Cloud nahtlos abwickeln.”

Starke Argumente für Investitionen in Blockchain-Technologie

Bei einer weiteren Umfrage von gaben über 50 Prozent der befragten Unternehmen aus verschiedenen Branchen an, dass die Blockchain-Technologie bereits ein wichtiger Teil ihrer digitalen Transformation ist oder es in naher Zukunft sein wird. Damit können Unternehmen sichere Daten in einem unveränderlichen, dezentralen Protokoll für Transaktionen miteinander teilen. Somit ist die Blockchain-Technologie ideal für Geschäftsszenarien mit vielen Beteiligten geeignet – wie das Fahren, Laden und Parken von Elektroautos.

„ könnte die Blockchain konstant auf Echtzeitdaten zur tatsächlichen Nutzung von Parkraum überwachen“, erläuterte Gass. „Die Lösung nimmt die Daten aus der Blockchain und fügt sie in die Park- oder Energierechnung für die Fahrer ein, die dann zwecks Abrechnung und Fakturierung an die Garagenbetreiber und Versorgungsunternehmen weitergeleitet wird. Die Fahrer könnten auf ihren mobilen Geräten nahezu in Echtzeit ihre Parkkosten und ihren Energieverbrauch einsehen und so ganz einfach die Kosten im Blick behalten.“

Die Blockchain koppelt auch Garagenbetreiber und andere an der Ladeinfrastruktur Beteiligte von den Versorgungsunternehmen ab. Diese Unternehmen könnten dann verbrauchsabhängige Dienstleistungen wie Parken und Laden anbieten, ohne von einem bestimmten Versorgungsunternehmen abhängig zu sein. Auch ist es möglich, sicher Autos und Fahrer zu identifizieren, die berechtigt sind, in bestimmten Garagen zu parken und bestimmte Ladestationen zu nutzen.

Es ist absolut gerechtfertigt, den Prognosen für ein massives Marktwachstum Glauben zu schenken. Sie werden nämlich wahr werden, wenn alle Daten aus Blockchain, IoT und anderen innovativen Technologien intelligent miteinander verbunden werden.

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鶹ԭ sorgt mit Blockchain für mehr Lebensmittelsicherheit /germany/2019/11/blockchain-lebensmittelsicherheit/ Mon, 18 Nov 2019 07:00:56 +0000 /germany/?p=146049 Blockchain könnte zu einem wichtigen Faktor in der Lebensmittelindustrie werden, von dem alle profitieren. Die Technologie wird zwar noch nicht in großem Stil eingesetzt, ist...

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könnte zu einem wichtigen Faktor in der Lebensmittelindustrie werden, von dem alle profitieren. Die Technologie wird zwar noch nicht in großem Stil eingesetzt, ist aber auf dem Vormarsch.

Das Analystenhaus geht davon aus, dass mit Blockchain-Technologie bis 2023 weltweit Warenbewegungen und Dienstleistungen im Wert von 2 Billionen US-Dollar jährlich überwacht und verfolgt werden.

Welch unglaubliches Potenzial Blockchain bietet, veranschaulicht dieses . Die Technologie schafft Vertrauen, da sich mit ihr Lebensmittel in der gesamten Logistikkette verfolgen lassen. Lebensmittelproduzenten, Verbraucher und Behörden profitieren gleichermaßen.

Blockchain – eine wichtige „Zutat“ in der Lebensmittelindustrie

Das Marktforschungsinstitut zählt die Überwachung von Anlagen und das Anlagen-/Warenmanagement zu den zehn wichtigsten Einsatzmöglichkeiten von Blockchain. Der Grund: Blockchain ist ideal für Geschäftstransaktionen mit vielen beteiligten Unternehmen, die zahlreiche Dokumente mit Daten von unterschiedlichen Orten austauschen. Blockchain ist ein unveränderliches, dezentrales Protokoll für Transaktionen und damit geradezu prädestiniert für die Warenverfolgung – beispielsweise zum Nachweis der Herkunft von Waren oder zum Management der Lebensmittelsicherheit.

Auf der Konferenz demonstrierte Benjamin Stöckhert, Business Development Manager für Blockchain bei 鶹ԭ, am Beispiel eines Schokoladenproduzenten und eines Nusslieferanten den Einsatz des . In der Demo nutzen sie das Netzwerk für den Rückruf von Schokoladentafeln, deren Nüsse bei der Verarbeitung mit Metallteilen verunreinigt wurden.

„Die Blockchain sorgt für mehr Transparenz, Effizienz und Nachhaltigkeit, da sie sämtliche Partner entlang der in einer vertrauenswürdigen Transaktionskette miteinander verknüpft“, sagte Stöckhert. “Für jede Zutat bei der Herstellung eines Produkts, wie beispielsweise einer Tafel Schokolade, liegen sämtliche Daten vor, die rückverfolgt werden können. Lebensmittelhersteller können damit Zertifizierungen nachweisen, Allergene erkennen und Rückrufe schneller durchführen.“

Die 鶹ԭ hat die Lösung gemeinsam mit führenden Lebensmittelproduzenten und Handelsunternehmen entwickelt, darunter auch Mitglieder der der 鶹ԭ.

Mit Blockchain zu mehr Lebensmittelsicherheit

Großangelegte Rückrufaktionen für Lebensmittel sorgen für aufsehenerregende Schlagzeilen – und das zu Recht. Laut der US-amerikanischen Verbraucherorganisation sind die Rückrufe von Lebensmitteln zwischen 2013 und 2018 um 10Prozent gestiegen. Allein in den USA erkrankt jeder Sechste infolge des Verzehrs von Lebensmitteln, und 3.000Menschen sterben jährlich an kontaminierten Lebensmitteln. Dennoch ist es immer noch schwierig, in jedem Lebensmittel die Zutaten zu verfolgen. Blockchain-Technologie kann Unternehmen helfen, die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe in einem Produkt zu verfolgen und riesige Datenmengen selbst in hochkomplexen Lieferketten präzise zu analysieren.

In Stöckherts Beispiel verfolgten der Zuständige für Lebensmittelsicherheit des Schokoladenherstellers und der Qualitätsbeauftragte des Nusslieferanten gemeinsam anhand der Blockchain, welche Schokoladentafeln zurückgerufen werden mussten. Die Daten in der Blockchain zeigten ihnen, in welchen Chargen die verunreinigten Nüsse enthalten waren.

„Entscheider können rückverfolgen, wo und wann das Produkt hergestellt wurde, welche Zutaten in welchem Herstellungsschritt zugefügt wurden und wo die Schokoladentafeln versandt, ausgeliefert und verkauft wurden“, sagte Stöckhert. „Der Hersteller und der Lieferant können eine Warnmeldung verschicken, die sich genau auf die Chargen mit den Metallpartikeln bezieht. Damit lösen sie Rückrufe in der gesamten Logistikkette aus – vom Rohstofflieferanten über die Produktionshalle bis zum Versandzentrum, dem Spediteur und den einzelnen Lebensmittelläden. Und all dies nahezu in Echtzeit.“

Die Vorteile der Blockchain beschränken sich jedoch nicht nur darauf, Warnmeldungen an die richtigen Leute zu verschicken. Genauso wichtig ist es zu erfassen, wann die Warnmeldung zur Kenntnis genommen wird und welche Schritte dann unternommen werden.

„Die Daten in der Blockchain erfassen den Status der Warnmeldung, unter anderem wann jedes Unternehmen bestätigt hat, dass es über ein Problem informiert wurde“, sagte Stöckhert. „Unternehmen können nachweisen, dass sie unverzüglich reagiert und die Vorschriften eingehalten haben.“

Mehr Transparenz und Kontrolle bei Lebensmitteln

Trotz dieser neuen Transparenz können Unternehmen weiterhin ihre Geschäftsgeheimnisse oder andere sensible Informationen wie Preise oder Namen von Lieferanten und Spediteuren bewahren. Denn die Blockchain berücksichtigt auch die verständliche Zurückhaltung von Unternehmen, anderen Unternehmen vor oder nach ihnen in der Logistikkette detaillierte Produktdaten zugänglich zu machen.

„Unternehmen können entscheiden, welche Daten sie mit der ganzen teilen möchten. Informationen können zudem verschlüsselt werden, damit sie nicht für alle Partner in der Kette sichtbar sind“, erklärte Stöckhert. „Die Blochchain-Teilnehmer können die anderen Käufer und Verkäufer vor oder nach ihnen nicht sehen, sodass sie keine Angst vor Abwanderung oder dem Verlust geistigen Eigentums haben müssen.“

Blockchain hilft auch Verbrauchern

Die Blockchain-Technologie kommt auch den Forderungen von Verbrauchern nach mehr Transparenz – sei es in ökologischer, gesellschaftlicher oder anderer Hinsicht – entgegen.

„Die Verbraucher haben heute ein viel stärkeres Bewusstsein, was in den Lebensmitteln, die sie essen, enthalten ist und wie diese hergestellt werden“, sagte Stöckhert. „Sie wollen wissen, wo und wie alle Zutaten der Schokolode gekauft und verarbeitet wurden.“

Laut einer Prognose von IDC werden bis 2021 30Prozent der Lebensmittelhersteller und ­händler Blockchain-Technologie in Logistikketten einsetzen, um Verbrauchern Zugang zur Produkthistorie zu geben und damit Vertrauen aufzubauen. Man kann also davon ausgehen, dass die Blockchain bald eine wichtige „Zutat“ in der weltweiten Lebensmittelbranche werden wird, die für mehr Sicherheit und Vertrauen in Logistikketten sorgt.

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Pharma: Mithilfe der Cloud genau wissen, wo Medikamente her kommen /germany/2019/11/cloud-pharma-serialisierung-medikamente/ Mon, 04 Nov 2019 07:00:34 +0000 /germany/?p=145656 In Ländern mit geringem oder mittleren Einkommen ist jedes zehnte Medikament gefälscht oder qualitativ minderwertig. Weltweit gelangen jährlich Medikamente im Wert von über 83 Milliarden...

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In Ländern mit geringem oder mittleren Einkommen ist jedes zehnte Medikament gefälscht oder qualitativ minderwertig. Weltweit gelangen jährlich Medikamente im Wert von über 83 Milliarden Euro in den Handel, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Klar gekennzeichnete Medikamente und eine von 鶹ԭ schaffen nun Transparenz über die Herkunft von Medikamenten.

Gefälschte oder minderwertige Medikamente sind ein weltweites Problem. In Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen betrifft es jedes zehnte Medikament, so Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO, die vor zwei Jahren hundert wissenschaftliche Beiträge aus über 88 Ländern analysierte. In einzelnen Regionen in Südostasien, Südamerika oder Afrika dürfte der Anteil noch bis zu dreimal höher liegen, schätzt die WHO. Da kaufen Apotheken im westafrikanischen Niger aufgrund eines Engpasses massenhaft abgelaufene Präparate auf, um eine grassierende Hirnhautentzündung (Meningitis) in den Griff bekommen. In den USA stoppt eine Krankenversicherung die Bezahlung eines Krebsmittels, das kurz danach als Fälschung über eine kanadische Webseite zu bekommen ist. Der Renner unter den gefälschten Präparaten ist das Potenzmittel Viagra, vor allem weil viele Kunden sich das Präparat online beschaffen. Insgesamt tauchen 41 Prozent der gefälschten oder qualitativ dürftigen „Substandard“-Produkte in Afrika auf, 21 Prozent in Europa und 21 Prozent in Nord-, Mittel- und Südamerika. Und das kann gefährlich werden: Jährlich, so schätzen die Public-Health-Experten der WHO, sterben aus diesem Grund 72.000 Menschen an Lungenentzündung und 69.000 Menschen an Malaria. Hinzu kommt, dass die Resistenzen der Bakterien durch diese wirkungslose oder minderwertige „Behandlung“ zunehmen. Insgesamt geht es um einen 83 Milliarden Euro starken Markt.

Serialisierung: Cloud-Plattform verbindet Mitglieder der Lieferkette

Ein wichtiger Schritt, diesen Missbrauch zu reduzieren, ist die präzise Kennzeichnung der Packungen, in denen sich die Medikamente befinden. Seit Februar 2019 legt die „Fälschungsrichtlinie“ der Europäischen Union fest, welche Informationen die „Data Matrix“ auf den Verpackungen enthalten sein und wie sie auch digital zur Verfügung stehen müssen. In Europa sind das in der Regel die Produkt-Identifikationsnummer, die Chargennummer und das Ablaufdatum. Produkte werden in einen Datensatz überführt, was auch als Serialisierung bezeichnet wird. Ein Medikament ohne „Serialisierungsnummer“ darf seit Februar nicht mehr in den Handel gebracht werden. Mit einem Scanner kann der Apotheker heute einfach und schnell überprüfen, ob das Medikament von einem gelisteten Pharmahersteller stammt. Mal abgesehen von den Maschinen, die ein Pharmahersteller anschaffen muss, um die entsprechenden Etiketten auf die Verpackungen und Paletten drucken zu können, ist nötig, dass die digitalisierten Informationen vor Ort zur Verfügung stehen – also in Pharmafabriken, bei Logistikdienstleistern, Pharmaherstellern, Großhändlern, Kliniken, Apotheken und Behörden. Eine solche Lösung ist der 鶹ԭ Information Collaboration Hub for Life Sciences. Als Cloud-Kollaborationsplattform verbindet er alle Beteiligten auf dem Weg von der Produktion eines Medikaments bis zum Patienten miteinander.

Transparent per Cloud: Mehr als 800 Partner nutzen 鶹ԭ Information Hub for Life Science

Novartis nutzte als erster Pharmakonzern diese Lösung. Etwa 18 Monate brauchte der Schweizer Konzern für die Vorbereitung, ehe die Lösung pünktlich zum Februar 2019 an den Start ging. Die besondere Herausforderung: Die Orchestrierung der eingesetzten Systeme in der entsprechenden IT-Landschaft, „Serialisation- & Product-Tracking System Landscape“ genannt, kurz: STP System Landscape. Dazu gehören genauso die Geräte, die die Data Matrix auf die vielen Millionen Packungen jährlich drucken und die Weitergabe der digitalen Informationen an 鶹ԭ-Systeme, ans ERP, die Prozessintegration bis hin zu 鶹ԭ Advanced Track and Trace for Pharmaceuticals, die On-Premise-Nachverfolgungssoftware von 鶹ԭ. Der Team-Manager von 鶹ԭ Innovative Business Solutions sieht den 鶹ԭ Information Collaboration Hub for Life Sciences als „Ergänzung zum 鶹ԭ Advanced Track and Trace for Pharmaceuticals“. Besonderer Vorteil: 鶹ԭ ICH sei „agnostisch“, sagt Doherty, es lässt sich auch mit Serialisierungssystemen verknüpfen, die nicht auf 鶹ԭ aufsetzen. Die technische Lösung an sich ist nicht die größte Herausforderung für die bisher knapp 30 Unternehmen, die sich für 鶹ԭ ICH for Life Sciences entschieden haben.

„Das Portal ist schnell gebaut, die Serialnummer einfach zu bekommen“, sagt Doherty, „dann geht es darum, die Business-Partner für die Lösung zu gewinnen.“ „Onboarding“ heißt das im Fachjargon. Bislang beteiligen sich nach Schätzungen von Doherty zwischen 800 und 900 Mitglieder der Lieferkette an der neuen Standardlösung von 鶹ԭ – darunter Fabriken, Logistikdienstleister, Apotheken und Ärzte, die Informationen über Medikamente benötigen. Je mehr Partner dabei sind, umso interessanter wird die Cloud-Plattform auch für andere Pharmaunternehmen. Schon ein mittelständisches Pharmaunternehmen verkauft schnell über eine Millionen Packungen seiner Medikamente pro Jahr, die jeweils mit der jeweiligen Data Matrix bedruckt sein muss. Allein durch die Anforderung der Serialnummern und Statusberichte fallen schnell mehrere hunderttausend Informationen pro Tag an, die die Plattform bewältigen muss.

Übergang zu Blockchain-Lösungen ist fließend

Wie schon bei der Serialisierungslösung nimmt auch bei der nächsten Innovation der US-Markt die Vorreiterrolle ein. Die Blockchain dient in der Regel dazu, Transaktionen von unabhängigen Partnern abzusichern und digital nachvollziehbar zu machen. Der Drug Supply Chain Security Act 2019 nimmt im November 2019 den nächsten Meilenstein. Dann sollen in den USA alle Retouren von Arzneimitteln verifizierbar sein. Vorteil von 鶹ԭ: Oliver Nürnberg hatte als Product Owner Life Science bereits einen Ansatz verfolgt, der inzwischen nach zwei erfolgreichen Proofs of Concept (POC) auf der Cloud-Plattform 鶹ԭ ICH integriert werden konnte (siehe „Pharma: Blockchain verifiziert Retouren). Noch beschränkt sich die Verifizierung von Medikamenten per Blockchain auf Retouren. Doch ist damit die Basis gelegt, um künftig etwa durch mobile Anwendungen und damit per Blockchain noch einmal einfacher als heute bei allen Medikamenten herausfinden lässt, ob sie echt sind oder nicht.

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Blockchain sorgt für Sicherheit auf der Autobahn /germany/2019/10/blockchain-sicherheit-autobahn/ Wed, 30 Oct 2019 07:00:40 +0000 /germany/?p=145890 Durch die Globalisierung ist grenzüberschreitender Warentransport zur Normalität geworden. So kann ein Lastwagen heute in München losfahren, um Mitternacht in Istanbul ankommen und morgen auf...

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Durch die Globalisierung ist grenzüberschreitender Warentransport zur Normalität geworden. So kann ein Lastwagen heute in München losfahren, um Mitternacht in Istanbul ankommen und morgen auf dem Rückweg wieder die deutsche Grenze erreichen. Das bedeutet, dass LKW-Reifen Tausende von Kilometern pro Woche zurücklegen. Aufgrund des Abriebs müssen die Laufflächen in regelmäßigen Abständen runderneuert werden. Die sorgt hier für mehr Sicherheit.

Doch wie können Hersteller und Werkstätten sicherstellen, dass die zur Reparatur eingesandten Reifen noch durch die Garantiebedingungen abgedeckt sind? „Das können sie nicht, jedenfalls nicht zu hundert Prozent“, sagt Joey Bronner vom . „Deshalb haben wir zusammen mit der Organisation GS1 das TWAREG-Projekt ins Leben gerufen: Wir wollten ein Tool entwickeln, das Garantiegebern zuverlässige Informa­tionen über die Historie eines einzelnen Reifens zur Verfügung stellt.“

Blockchain für die Reifensicherheit

Reifenlaufflächen können mehrmals erneuert werden. Das ist im Grunde zu begrüßen, da die Runderneuerung von Reifen weitaus umwelt­verträglicher ist als deren Produktion. Die Schwierigkeit liegt darin, festzustellen, wie oft ein bestimmter Reifen bereits runderneuert worden ist. Denn die lückenlose Dokumentation der Historie eines Reifens, wird zusätzlich durch ein ausgeweitetes Geschäftsumfeld erschwert. Gründe dafür sind zum einen, dass viele verschiedene Seiten ein wirtschaftliches Interesse am Produkt haben, zum anderen die Größe des Gebiets in dem der Reifen genutzt wird.

„In manchen geographischen Regionen werden Vorschriften strikter eingehalten als in anderen“, erklärt Peter Snowdon vom 鶹ԭ Co-Innovation Lab. „Es ist keine Seltenheit, dass Reifen, die in einem Land aus dem Verkehr gezogen wurden, in ein anderes Land verschickt und dort wieder montiert werden, sodass sie letztlich in dem Land, in dem sie ursprünglich ausgemustert worden waren, wieder auf der Straße sind. Woher sollen die Mechaniker das im Falle einer Reifenpanne wissen? Allein mit einer Sichtprüfung lässt sich ja nicht feststellen, wie oft der Reifen schon runderneuert worden ist.“

Unter solchen Umständen ist es für Hersteller problematisch, eine Gewährleistung zu geben. Der tatsächliche Status eines Reifens lässt sich nur mithilfe von Technologie zuverlässig verfolgen. Und so wurde im TWAREG-Projekt ein Tool für das Reifen-Lebenszyklusmanagement auf Basis von Blockchain-Technologie entwickelt, das Anleitung und Rückverfolgungsinformationen zur Reifengarantie und -runderneuerung bietet.

„Jeder Reifen ist mit einem RFID-Gerät ausgestattet, das den Reifen eindeutig identifiziert, während die Blockchain die Laufleistung und die Serviceaktivitäten für den Reifen aufzeichnet“, erläutert Nicolas Pauvre von GS1. „Das Transport- oder Reparaturunternehmen kann das RFID-Tag scannen und die vollständige Nutzungshistorie des einzelnen Reifens aus der Blockchain abrufen. Danach kann eine Runderneuerung oder Reparatur beantragt werden. Informationen zu jeder einzelnen Reparatur oder Runderneuerung werden in der Blockchain gespeichert. Dank der dezentralen Natur der Blockchain-Technologie ist es unmöglich, dass ein an der Blockchain Beteiligter die dort gespeicherten Informationen manipulieren kann.“

Innovationen für bessere Zusammenarbeit im Partnernetz

GS1 (Global Standards One) ist eine globale, neutrale, gemeinnützige Organisation, die in 150 Ländern vertreten ist. Sie definiert Standards für alle relevanten B2B- und B2C-Produkte und deren Identifizierung, indem sie den Produkten eine Internationale Artikelnummer zuweist. GS1 ist für 鶹ԭ ein wichtiger Stakeholder, da sie viele der weltweiten Standards definiert, bei deren Einhaltung 鶹ԭ-Software ihren Kunden hilft.

„Für uns demonstriert das TWAREG-Projekt, wie leistungsstark die Kombination aus innovativen Technologien, etwa Blockchain und RFID, und globalen Standards von GS1 ist“, unterstreicht Nicolas Pauvre von GS1. „Das Tool macht ‘unsichtbare Technologien’ wie Blockchain für unsere Kunden greifbar. Dank unserer Kooperation mit 鶹ԭ Co-Innovation Lab können Unternehmen von den Erfahrungswerten profitieren, die wir in Bezug auf die Implementierung dieser Technologien gewonnen haben. Das kann Unternehmen als Anregung dienen, eine eigene Roadmap zu entwickeln und ihr Geschäft damit zukunftsfähig zu machen.“

Die Idee zu einem Gemeinschaftsprojekt kam auf, als Vertreter von GS1 die 鶹ԭ in Paris besuchten. Inspiriert durch andere Projekte des 鶹ԭ Co-Innovation Lab luden sie die COIL-Experten ein, den Startschuss für das gemeinsame Reifensicherheitsprojekt unter dem Namen TWAREG zu geben.

Das 鶹ԭ Co-Innovation Lab hilft potenziellen 鶹ԭ-Partnern, ihre Kompetenz in 鶹ԭ-Lösungen im Rahmen eines innovativen, Mehrwert generierenden, hybriden Anwendungsfalls auszubauen und bietet geeignete rechtliche Rahmenbedingungen zur gemeinsamen Entwicklung eines Prototypen hierfür. Die potenziellen Partner können dabei die Kooperation mit 鶹ԭ ausprobieren. „Die einzige Voraussetzung für eine Zusammenarbeit mit dem 鶹ԭ Co-Innovation Lab besteht darin, an 鶹ԭ interessiert und für eine Zusammenarbeit offen zu sein“, meint Miliau Pape, Head of 鶹ԭ Co-Innovation Lab North Europe.

GS1 entwickelte den Prototypen für das Reifen-Lebenszyklusmanagement mit Unterstützung des 鶹ԭ Co-Innovation Lab. Diese Kombination aus Wissenstransfer und Live-Demonstration ermöglichte es den Entwicklern von GS1, sich neues Know-how anzueignen, und der Prototyp regte andere Akteure in der Branche zu eigenen Entwicklungsschritten an.

Nicolas Pauvre von GS1 hierzu: „Der Mix aus Fachwissen und einem klar kundenorientierten Ansatz des 鶹ԭ Co-Innovation Lab ist die tragende Säule unserer Partnerschaft und ermöglicht eine erfolgreiche gemeinschaftliche Innovationstätigkeit. Die Zusammenarbeit im Team war durch eine angenehme Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens geprägt.“

Gemeinsame Innovation für Sicherheit und zufriedene Kunden

Nicolas Pauvre erklärt: „Wir haben TWAREG auf wichtigen Veranstaltungen wie Supply Chain Event, Vivatech, GS1 Global Forum und anderen Events präsentiert, um neue Geschäftschancen aufzutun und innovative Projekte bei Kunden anzuregen. Wir haben sehr positives Feedback zu unserem Tool erhalten. Experten aus verschiedensten Sektoren, etwa der Automobil-, Eisenbahn-, Transport- und Logistikindustrie, schätzen den konkreten Anwendungsfall, den wir mit TWAREG demonstriert haben.“

„Was dieses Projekt heraushebt, ist, dass GS1 formell kein 鶹ԭ-Partner ist und 鶹ԭ kein Kunde von GS1 ist“, berichtet Pape. „Die Zusammenarbeit mit GS1 ist aufgrund der Vernetzung mit allen an dem Lebenszyklus eines Reifens beteiligten Seiten für uns besonders interessant. Gemeinsam können wir das Feedback der zukünftigen Kunden integrieren und den Prototypen zu einem anspruchsvollen Produkt weiterentwickeln, der den Anforderungen der Branche gerecht wird und den gesamten Lebenszyklus eines Produkts abdeckt.“

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

 

GS1 und 鶹ԭ Co-Innovation Lab (COIL) arbeiten gemeinsam an einem Projekt zur Digitalisierung der Abläufe bei der Reifenrunderneuerung mit dem Ziel, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. GS1 ist eine neutrale, gemeinnützige Organisation, die die am häufigsten verwendeten globalen Standards für effiziente Geschäftskommunikation entwickelt. Mit Unterstützung durch das 鶹ԭ Co-Innovation Lab hat GS1 nun eine Lösung entwickelt, die mit RFID- und Blockchain-Technologie abgenutzte Lastwagenreifen identifiziert und die Reifenreparatur genehmigt. Aus gutem Grund bestehen für die Verwendung und Erneuerung von LKW-Reifen strikte Produkthomologationen und -vorschriften. Abgenutzte Reifen, die weiter auf Fahrt gehen, können schwere Unfälle verursachen.

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Pharma: Blockchain verifiziert Retouren /germany/2019/10/blockchain-pharma-retouren-verifizieren/ Thu, 17 Oct 2019 06:00:13 +0000 /germany/?p=145144 Der Drug Supply Chain Security Act (DSCSA) in den USA sieht vor, dass ab November 2019 Retouren von Arzneimitteln verifizierbar sind. Mehr als zwei Drittel...

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Der Drug Supply Chain Security Act (DSCSA) in den USA sieht vor, dass ab November 2019 Retouren von Arzneimitteln verifizierbar sind. Mehr als zwei Drittel des US-Marktes setzt dafür auf eine -Lösung, die 鶹ԭ Innovation Business Solutions (鶹ԭ IBSO), die Life-Science-Einheit von 鶹ԭ und das Innovation Center Network entwickelt haben.

Seit Februar diesen Jahres haben die Apotheker in Deutschland und Europa einen Scanner in Griffweite. Jedes verschreibungspflichtige Medikament enthält eine „Serialnummer“ neben den individuellen Produktionsdaten, dem Verfallsdatum und der Chargennummer. Diese Daten werden über einen zentralen europäischen Hub in die nationalen Datenbanken geschrieben, wofür unter anderem 鶹ԭ eine entsprechende Lösung entwickelt hat. Damit werden pharmazeutische Produkte verifizierbar. Über eine spezielle Scansoftware können Apotheker überprüfen, ob das Medikament auch wirklich von den gelisteten Herstellern stammt und es sich nicht um eine Fälschung handelt. Die Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU schreibt das allen europäischen Staaten so vor. Die Türkei setzt schon seit sieben Jahren auf eine zentrale Datenbank, wie im übrigen auch China, Indien und Russland.

Retouren: Jedes 50te Medikament geht zurück zum Hersteller

Nicht so die USA: Denn als der damalige US-Präsident Barak Obama im Jahr 2013 den Drug Supply Chain Security Act (DSCSA) verabschiedete, waren zwar die einzelnen Schritte im 10-Jahres-Plan klar definiert, der die Lieferkette in der Pharmaindustrie transparenter machen sollte. Doch machte er der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehöre der USA, die Food and Drug Administration (FDA), keinerlei technologische Vorgaben. Klar war nur: In 2015 sollte ein „Chargentracking“ möglich sein, ab 2017 die Bedruckung sämtlicher Medikamente mit einer Serialnummer sichergestellt sein und nun – ab November 2019 – die Verifizierung aller „Retouren“, also von Medikamenten, die aus unterschiedlichen Gründen wieder zum Großhändler zurückgeschickt wurden. Etwa, weil versehentlich zu viele oder die falschen Medikamente versendet wurden. „Das macht etwa zwei Prozent des Gesamtmarktes aus“, erläutert Oliver Nürnberg, Product Owner Life Science bei 鶹ԭ. Es betrifft also Pharmaprodukte im Wert von etwa sieben bis acht Milliarden US-Dollar (sechs bis sieben Milliarden Euro).

Verifikation über die Blockchain: 4Vorteile

Über 40 Prozent des Pharmaweltmarktes decken die USA ab. „Hier kam bei einigen Pharmaherstellern die Sorge auf, ob in Anbetracht der gigantischen Datenmengen eine zentrale Datenbank der richtige Weg sei“, sagt 鶹ԭ-Experte Nürnberg, für den deswegen nur eine dezentrale Lösung in Frage kam. Und doch muss jeder Händler, der Retouren entgegen nimmt, sicher sein, dass das Medikament nicht gefälscht ist. „Wie geschaffen für den Blockchain-Ansatz“, befindet Nürnberg, der sich nur dann für eine Technologie entscheidet, wenn sie dem geschäftlichen Zweck optimal dient. Für den Prozess der Verifikation von Medikamenten eignet sich die Blockchain aus vier Gründen:

  1. Datenschutz: Keinerlei persönliche Daten (etwa von Patienten) werden verwendet, sondern lediglich Informationen über Produkte.
  2. Aufwand: Die Infrastruktur ließ sich kurzfristig innerhalb von einem halben Jahr aufbauen.
  3. Sicherheit: Einmal in die Blockchain geschriebene Inhalte lassen sich nicht mehr verändern oder löschen, sondern lediglich ergänzen.
  4. Verteilung: Daten lassen sich über die Blockchain leicht verteilen.

Mehr als zwei Drittel des US-Marktes setzt auf die Blockchain-Lösung von 鶹ԭ

Das Prinzip ist einfach: Jede Packung wird mit einem Scanner verifiziert. Aus dem Data Matrix Code mit Produktionsdaten, Chargennummer, Mindesthaltbarkeitsdatum und Serialnummer erstellt ein Algorithmus einen Hash, eine 64-stellige Zeichenkette aus Zahlen und Buchstaben, die nicht verändert werden kann. Ein neues Kettenglied kann hinzugefügt werden, sofern die Ursprungsinformation nicht verändert wird, beispielsweise wenn ein Großhändler per Scanner Medikamente verifiziert und zurücknimmt. Damit ist immer nachvollziehbar, welche Stationen das Medikament zurückgelegt hat und ob die Retoure wieder zurück in den Verkauf gehen darf. Neun der 20 größten Pharmafirmen und zwei der wichtigsten drei Großhändler in den USA haben sich inzwischen für die Blockchain-Lösung von 鶹ԭ entschieden. Das macht nach Aussage von 鶹ԭ-Manager Nürnberg mehr als zwei Drittel (72 Prozent) des US-amerikanischen Marktes aus, der sich erhofft, dass bis zum November noch einige Unternehmen hinzukommen.

Die Blockchain für die Verifikation von Retouren: Eine 鶹ԭ-Koproduktion

Die Blockchain-Lösung für den Pharmamarkt ist eine Koproduktion zwischen der Industrie-Einheit (mit dem Team von Oliver Nürnberg), der Beratung (鶹ԭ Innovative Business Solutions, 鶹ԭ IBSO) und dem 鶹ԭ Innovation Center Network. Ausgehend von Nürnbergs Grundkonzept für die Verifikation von Retouren „war es die Aufgabe innerhalb eines ersten Proof of Concepts (POC) zusammen mit 鶹ԭ IBSO, anhand von drei Kunden zu überprüfen, ob dieser Blockchain-Ansatz die richtige Lösung mit dem geeigneten Technologie-Stack ist“, erläutert Ross Doherty, Entwickler und Team Manager bei 鶹ԭ IBSO. Der erste POC brachte also zunächst die Bestätigungen, dass der „technology stack“ in der Lage sein würde, die Prozesse zuverlässig abzubilden, ein weiterer (zweiter und umfassenderer POC) dann, dass die Lösung beliebig skalierbar ist – eine Voraussetzung für den Milliarden-starken Pharmamarkt. „Wir schauen uns ganz genau an, was der Kunde wirklich braucht, ob die Lösung effizient ist und in das spezifische industrielle Umfeld passt“, erläutert Innovation Manager Jochen Schneider das übliche Vorgehen bei 鶹ԭ IBSO. Erst nach einem POC ist klar, ob es sich um ein „Big Thing“ oder eine „Cutting-Edge-Technologie“ handelt, die derart erfolgversprechend ist, dass sie ein Kandidat für das Standard-Portfolio von 鶹ԭ wird – wie die Blockchain-Lösung, die inzwischen zum 鶹ԭ Information Collaboration Hub for Life Sciences gehört. Gerade die Blockchain bietet besonderes Potenzial, denn die Technologie ist übertragbar auf viele andere Branchen: Doherty nennt besonders die High-Tech-Industrie, den Handel und die Lebensmittelbranche.

Blockchain: Potenzial in Krisengebieten

Doch selbst innerhalb der Pharmabranche sind noch ganz andere Anwendungen denkbar. Besonders in den Schwellenländern sieht Oliver Nürnberg Potenzial, etwa in Südostasien oder Zentralafrika. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht in diesen Regionen davon aus, dass über 30 Prozent der Medikamente gefälscht sind. „Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen müssen oft Medikamente einsetzen, von denen sie nicht wissen, woher sie kommen“, sagt Nürnberg. Die technologische Infrastruktur ist entwickelt, so dass letztlich „nur“ noch ein Zugang über mobile Geräte geschaffen werden muss. Pharmaunternehmen profitieren gleich doppelt von der Technologie: Denn einerseits können sie mit dazu beitragen, dass weniger gefälschte Produkte zu den Patienten gelangen. Zum anderen haben sie mithilfe der Blockchain Transparenz darüber, wie viele Medikamente tatsächlich in Krisenregionen etwa beim roten Kreuz oder roten Halbmond ankommen und tatsächlich eingesetzt werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=2t20y5blsDA&feature=youtu.be

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Blockchain in der Chemieindustrie: Für und Wider /germany/2019/08/blockchain-chemieindustrie-pro-contra/ Wed, 14 Aug 2019 06:00:52 +0000 /germany/?p=141372 Obwohl viele Unternehmen in Blockchain investieren, prognostiziert ein Beratungsunternehmen dieser Technologie eine ernüchternde Zukunft. Auch in der Chemieindustrie ist ihr Einsatz umstritten. Seit einigen Jahren...

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Obwohl viele Unternehmen in Blockchain investieren, prognostiziert ein Beratungsunternehmen dieser Technologie eine ernüchternde Zukunft. Auch in der Chemieindustrie ist ihr Einsatz umstritten.

Seit einigen Jahren ist das Thema in aller Munde. Unternehmen haben Milliarden in diese Technologie investiert – aufgrund von „überzogenen Erwartungen“, wie es Gartner formulierte. Im Hype Cycle for Emerging Technologies für 2018 sieht Gartner Blockchain im Abwärtstrend Richtung „Tiefpunkt der Ernüchterung“. Gartner erwartet für die nächsten fünf bis zehn Jahre kein „Plateau der Produktivität“. Nur wenige Anwendungen haben Marktfähigkeit erreicht, wie etwa , angetrieben durch den US-amerikanischen Drug Supply Chain Security Act (DSCSA).

Woran liegt das? vergleicht das Phänomen mit „“. Gemäß diesem Prinzip muss die effektivste Lösung die einfachste Lösung sein, die verfügbar ist, um ein Geschäftsproblem zu lösen. Es muss einen klaren Business Case geben und dieser entschlossen umgesetzt werden.

Anwendung in der Chemieindustrie

In einer kürzlichen Gesprächsrunde auf der brachten Diskussionsteilnehmer die folgenden möglichen Anwendungsfälle für die Chemieindustrie ins Spiel:

  • Beschaffung: Tracking und Authentifizierung von Rohstoffen unterstützt die allgemeine Einhaltung von Ethik- und Nachhaltigkeitsstandards (z.B. keine Rohstoffe mit Konflikt­potenzial aufgrund von Kinderarbeit, unfairen Handelspraktiken usw.).
  • Forschung und Entwicklung: Informationsaustausch in Echtzeit stellt den Schutz von geistigem Eigentum in offenen Innovationsnetzwerken oder -konsortien sicher.
  • Produktions- und Anlagenmanagement: Durch den Austausch von Informationen zwischen Herstellern, Betreibern und Dienstleistern, z.B. in , kann die gesamte Geschichte eines Assets nachverfolgt werden. So kann etwa die Instandhaltung oder die Verwendung von Originalersatzteilen nachgewiesen werden. Dies untermauert Garantie- oder Versicherungs­ansprüche, Eigentumsrechte, den Buchwert von Assets oder dientals Grundlage für nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle. Die kann durch Abrufen von Blockchain-Datensätzen zur Geltendmachung von Garantieansprüchen u.ä. abgewickelt werden.
  • Supply Chain Management: Im Energiehandel werden Chemiekraftwerke an Produktions­standorten Teil einer „Prosumenten“-Blockchain. Im internationalen Handel und Versand erleichtert Blockchain den Dokumentenaustausch und dokumentiert Änderungen des Eigentums an Produkten. Durch die Überwachung und Verfolgung der physischen Integrität von Produkten (siehe z.B. die ) werden Schäden an Produkten oder Paletten erkannt und Produkt­fälschungen verhindert. Im Landwirtschaftssektor trägt Blockchain zu mehr Transparenz in der Lieferkette vom Erzeuger bis auf den Teller des Verbrauchers bei und erleichtert Produktrückrufe.

Keine brauchbare Option?

Trotz der oben beschriebenen wirtschaftlichen Argumente wurde in der Gesprächsrunde deutlich, dass wir noch weit davon entfernt sind, Blockchain als brauchbare Option in größerem Maßstab in der Chemieindustrie einsetzen zu können. Zu den Herausforderungen, die noch bewältigt werden müssen, gehören u.a. folgende:

  • Entwicklung eines überzeugenden Anwendungsfalls
  • Bildung von Konsortien auf Basis gegenseitigen Vertrauens mit Teilnehmern auf Augenhöhe
  • Eigentum an Blockchain und Knoten, Datenschutz
  • Technologie (z.B. Beschränkungen hinsichtlich Skalierbarkeit und Management von Big Data) und Interoperabilität (z.B. Typ der Blockchain, Integration, Altsysteme usw.)

Gesetzliche Vorschriften können eine wichtige Rolle dabei spielen, diese Hindernisse zu über­winden und den Weg für wirtschaftlich sinnvolle Blockchain-Szenarien zu ebnen (z.B. das oben erwähnte amerikanische DSCSA-Gesetz).

Allgemein haben mit einer starken Position in der Chemieindustrie eine einzigartige Chance. Sie können die Zusammenarbeit zwischen Lieferanten, Kunden und Partnern vereinfachen und Netzwerke an einem gemeinsamen Ziel orientiert aufbauen, wobei gleich­zeitig Prozesse oder Vermittlungsstufen, die keinen Mehrwert bringen, eingestellt werden können.

Lesen Sie im White Paper von 鶹ԭ, wie Sie zukünftige Herausforderungen meistern und neue Kundenerlebnisse durch innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle entwickeln können.

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Diamantstaub gewährleistet Sicherheit und Echtheit von Produkten /germany/2019/08/diamantstaub-dust-identity-blockchain/ Tue, 13 Aug 2019 06:00:54 +0000 /germany/?p=140766 Sind die eingekauften Teile manipuliert oder gar unecht? Eine Frage, die viele Unternehmen umtreibt. Dust Identity, eine neue Technologie die mit Diamantstaub arbeitet, schafft hier...

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Sind die eingekauften Teile manipuliert oder gar unecht? Eine Frage, die viele Unternehmen umtreibt. Dust Identity, eine neue Technologie die mit Diamantstaub arbeitet, schafft hier Klarheit.

Die Sicherheit in der globalen Lieferkette gibt Anlass zu wachsender Besorgnis – ob es um Mikrochips auf Platinen oder die Niete in der Tragfläche eines 100Mio. Dollar teuren Kampfjets geht. Wie können Unternehmen oder staatliche Organisationen sichergehen, dass die Teile, die sie einkaufen, nicht nur echt sind, sondern auch nicht manipuliert wurden? Eine neue Technologie kann Gewissheit schaffen.

In einem innovativen und erstaunlich kostengünstigen Tracking-Prozess bringt der 鶹ԭ-Partner durch Sprühbeschichtung einen Nanodiamantstaub auf Objekte auf, um eine nicht klonbare Identitätsschicht zu schaffen, die eine elektronische Katalogisierung und Verfolgung ermöglicht. Dank des vom Unternehmen entwickelten Diamond Unclonable Security Tag (DUST) können Zulieferer, Originalteilehersteller (OEMs), Rohstoff­produzenten und alle anderen an der Lieferkette Beteiligten sicherstellen, dass nur echte und sichere Produkte verwendet werden. Darüber hinaus minimiert DUST die Risiken aufgrund von minderwertigen Teilen oder beschädigten oder verunreinigten Geräten.

Jedes Diamantstaubpartikel weist einzigartige Charakteristika auf, beispielsweise auch spezifische Atomdefekte, die von DUST Identity nanotechnologisch erzeugt wurden. Die Partikel werden durch Sprühbeschichtung aufgetragen, und jedes Objekt kann Tausende oder sogar Millionen solcher Partikel tragen.

„Es ist wie Biometrie ohne das ‚Bio‘“, erklärte Ophir Gaathon, Mitbegründer und CEO von DUST Identity. „Jedes Produkt kann eine eigene Identität, eine eigene Persönlichkeit haben. Und sobald Sie ein Objekt mithilfe des Staubs digital identifiziert haben, können Sie es in eine Blockchain einbringen, um die Integrität für alle Stakeholder, nicht nur in Ihrem Unter­nehmen, sondern auch außerhalb davon in der Blockchain, weiterhin aufrechtzuerhalten.“

DUST Identity will eine Antwort auf eine Frage geben, die Unternehmen scheinbar seit Ewigkeiten Kopfzerbrechen bereitet: Woher wissen wir, dass wir unserer Lieferkette vertrauen können? Denn je komplexer ein Produkt ist, umso komplexer ist seine Lieferkette. Von der Beschaffung von Rohstoffen, Komponenten und Teilen bis zum Einsatz von Auftragsfertigern hat die wachsende Abhängigkeit von einem Netzwerk von Partnern und Drittanbietern die bisherigen Kontrollmechanismen an ihre Leistungsgrenze gebracht. Nach Meinung von Gaathon suchen Unternehmen heute aktiv neue Tools, um in der gesamten Lieferkette die Rückverfolgbarkeit zu verbessern und das Vertrauen zu stärken.

Dust Identity identifiziert Teile weltweit

„Wir konzentrieren uns darauf, den ständigen Kampf von Unternehmen um die Gewissheit, dass Teile echt sind und die damit verbundenen Reibungsverluste aus der Welt zu schaffen“, erklärte Gaathon. „Sicherheitskennzeichen auf Produkte aufzubringen, kann kostspielig sein, bis zu mehreren Dollar pro Kennzeichen. Das kann ein enormes Problem darstellen, wenn es um große Mengen von Teilen geht. Das macht es vielen Unternehmen unmöglich, ihre Lieferkette zu schützen. DUST kann Unternehmen überall auf der Welt eindeutige Tags in Kombination mit einem Tool zur Authentifizierung von Objekten bereitstellen.“

DUST Identity wurde im Jahr 2018 gegründet und entwickelte die Diamantstaub-Lösung zunächst für das US-Verteidigungsministerium, um eine der weltweit sichersten Lieferketten noch effektiver zu schützen.

„Ein Fünf-Dollar-Bauteil kann ein ganzes Kraftwerk, eine Verteidigungsplattform oder ein Rechenzentrum Schachmatt setzen“, bekräftigte Gaathon. „Als wir nach Möglichkeiten suchten, eine kritische Infrastruktur zu garantieren, begannen wir zu begreifen, wie wir das Potenzial von Diamantstaub voll ausschöpfen können. So entwickelten wir Lösungen innerhalb eines 鶹ԭ-Partnernetzes, die nicht nur auf Blockchain basieren, sondern nativ innerhalb des 鶹ԭ-Partnernetzes bereitgestellt werden.“

Türöffner zur globalen Wirtschaft

Mithilfe der Lösung von DUST können Unternehmen aus Entwicklungsländern sich auf dem Weltmarkt erfolgreicher behaupten. „Wir möchten verantwortungsbewussten Anbietern ein intuitiv verwendbares Tool an die Hand geben, das den Informationsfluss über ihre Produkte optimiert und gleichzeitig die Rückverfolgbarkeit sicherstellt“, meinte Gaathon.

DUST Identity demonstrierte seine Lösung auf dem 鶹ԭGlobal Partner Summit 2019 und stand mit seiner Entwicklung beispielhaft für den fortschrittlichen Typ von Partnern, die die 鶹ԭ gewinnen möchte – Unternehmen, die nutzen, um mit ihrem geistigen Eigentum Mehrwert zu schaffen. Innovative Lösungen wie DUST tragen zum Aufbau von Vertrauen bei den Kunden bei, so wie DUST dazu beiträgt, das Vertrauen in die Lieferketten von Kunden zu stärken.

„Die Lösung soll dazu dienen, vertrauenswürdige Lieferanten klar und messbar von den ‚schwarzen Schafen‘ abzugrenzen.Wenn ein Bauteil der ‚Anker‘ für die zugehörigen Daten ist, macht das deren Abruf einfacher und sicherer. Das ist für Unternehmen wichtig, denn Rohstoffe und Teile können monatelang an einer Grenze aufgehalten werden, wenn keine vorschriftsmäßigen Dokumente dazu vorliegen. Die Absicherung von Lieferketten wird in dem Maße, in dem Systeme, Daten und Prozesse im zusammen­geführt werden, immer wichtiger werden“, unterstrich Gaathon. „Mhilfe von Blockchain-Technologie können die verschiedenen Einheiten innerhalb einer Organisation, oder Partner in der Lieferkette, die auf einem mit Staub besprühten Objekt aufgebrachte eindeutige Kennung nutzen, um die Echtheit von Objekten sicherzustellen.

Letztlich ermöglichen wir Vertrauen in die physische Identität, und das trägt zu einer sichereren, vertrauenswürdigeren Welt bei.“

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Blockchain-Lösung von EY Skye gewährleistet Echtheit von norwegischem Lachs /germany/2019/07/blockchain-nachverfolgbarkeit-lieferkette-lachs/ Thu, 18 Jul 2019 06:00:18 +0000 /germany/?p=141002 Eine Blockchain-Lösung auf Basis der 鶹ԭ Cloud Platform sorgt für mehr Transparenz bei der Herkunft von Lachs: Jeder Fisch – ob Wild- oder Zuchtlachs –...

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Eine -Lösung auf Basis der 鶹ԭ Cloud Platform sorgt für mehr Transparenz bei der Herkunft von Lachs: Jeder Fisch – ob Wild- oder Zuchtlachs – wird eindeutig über einen digitalen Zwilling in der Lieferkette identifiziert.

Der Atlantische Lachs ist für die norwegische Wirtschaft schon seit langem von wesentlicher Bedeutung. Laut dem norwegischen Statistikamt werden damit jedes Jahr über 7 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet. Das skandinavische Land mit seinen rund 5 Millionen Einwohnern erzeugt laut seafish.org 59 Prozent der weltweit angebotenen Menge von Zuchtlachs. Chile kommt dagegen nur auf 19 Prozent. Elf der 20 größten Lachsproduzenten haben ihren Firmensitz in Norwegen.

Wenn es um ihren Lachs geht, verstehen Norweger keinen Spaß. Es ärgert sie, wenn jemand norwegischen Lachs verkauft, der gar nicht aus Norwegen kommt, oder Zuchtlachs als Wildlachs verkauft. Falsch etikettierter Fisch ist zu einem weltweiten Problem geworden. Studien zeigen, dass über 20 Prozent des angebotenen Fischs falsch deklariert sind. Häufig handelt es sich dabei nur um eine minderwertige und billigere Alternative, die nicht so gesund ist oder für den Verzehr sogar ungeeignet ist.

Genau dieses Problem möchte EY Skye, ein in Norwegen ansässiger 鶹ԭ-Partner, beheben. Das Unternehmen hat eine Blockchain-Lösung auf der entwickelt, mit der sich Risiken minimieren lassen. Damit der Kunde genau den Fisch bekommt, den er haben möchte. Die Lösung verfolgt jeden Fisch in seiner Lieferkette und erstellt jeweils einen digitalen Zwilling. Diese Informationen stärken das Vertrauen von Lachsproduzenten, Händlern, Restaurants und Verbrauchern in das Produkt.

„Es ist wichtig, dass norwegischer Lachs – und alle essbaren Meerestiere – von der Erzeugung bis zum Verbraucher zurückverfolgt werden kann“, sagte Lars Torp, Partner bei EY Skye. „Großhändler, Restaurants, Märkte und natürlich Kunden müssen in der Lage sein, jeden einzelnen Fisch entlang der Wertschöpfungskette zurückzuverfolgen. Wenn Kunden glauben, dass sie getäuscht wurden, werden sie keinen Fisch mehr kaufen. Das ist ein großes Problem. Die Leute werden mehr Fisch essen und damit gesünder sein, wenn sie Bescheid wissen.“

Transparenz über Blockchain erhöht Verbrauchervertrauen

Die Lösung von EY Skye ist auch auf ein anderes großes Problem ausgerichtet: Zuchtlachs ist besonders gefährdet, wenn ein Toxin oder Gift in die Umwelt gelangt. Eine Ladung schlechter Fisch kann katastrophale Folgen für ein Unternehmen haben. Vor allem, wenn der Lieferant nicht genau feststellen kann, welcher Fisch wo kontaminiert wurde.

„Es kann sein, dass der gesamte Fisch vernichtet werden muss, ohne genau zu wissen, wo das Problem entstanden ist. Wenn die Risiken nicht minimiert werden, kann das also zu großen Schwierigkeiten führen“, sagte Josef Nalbant, Channel-Manager in Norwegen für die 鶹ԭ. „EY Skye kann Kunden helfen, die betroffene Ladung exakt zu ermitteln und schneller Rückmeldung entlang der Lieferkette zu geben. Damit wird man viel erreichen.“

Im Rahmen der Lösung entwickelte EY Skye eine mobile Anwendung, mit der Verbraucher ihren Fisch auf einer Skala von 1 bis 5 bewerten können. „So wie bei Uber“, sagte Torp. Diese Daten können über eine offene, öffentliche Blockchain bereitgestellt werden. Lieferanten können darauf zugreifen und anschließend notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

„Je mehr Partner an der Lieferkette beteiligt sind, desto besser“, so Torp. „Andere Lösungen halten ihre Daten in Silos, ohne dass ein Informationsaustausch stattfindet. Wir halten es für wichtig, dass die Daten gemeinsam genutzt werden können, um die Unversehrtheit der Meerestiere entlang der Lieferkette sicherzustellen.“

Wenn aus dem Fischlaich Fische werden oder die Fische filetiert werden, wird dies in einer Blockchain festgehalten. „Auch wenn der Fisch in einem anderen Produkt, wie zum Beispiel einer Soße, weiterbesteht, wird ein neuer digitaler Zwilling erstellt“, erläuterte Torp.

Manche Restaurants haben kleine Lösungen eingeführt, mit denen Kunden einen QR-Code auf der Speisekarte einscannen können, um mehr Informationen über den Fisch zu erhalten. Dies zeige, so Torp, dass sich Gastronomen und Verbraucher für das Thema interessieren.

„Diese Lösungen werde eher zu Werbezwecken eingesetzt. Wenn aber ein Kunde weiß, dass es diese Technologie gibt, wird er weitere Informationen verlangen“, sagte er. „Deshalb konzentrieren wir uns auch auf eine Verbraucher-App. „Wenn der Druck vonseiten der Verbraucher zunimmt, diese Technologie einzuführen, werden Unternehmen eher handeln.“

Digitale Lieferkette in der Cloud: Mehr Komponenten, mehr Daten, mehr Branchen

Mit zukünftigen Komponenten der Lösung wird es möglich sein, Temperaturdaten in die Lieferkette aufzunehmen, sodass alle Beteiligten sehen können, dass der Fisch richtig gelagert wird.

„Wenn man mit dem Flugzeug Fisch von China nach Japan transportiert, weiß man, dass für den 8-Stunden-Flug soundso viel Kilogramm Eis benötigt werden. Was aber, wenn sich das Flugzeug verspätet? Was ist dann?“, sagte Torp. „M der Blockchain besteht hier die Möglichkeit, vieles zu verbessern.“

Aber auch Innovationen in der Palettentechnik – wie Sensoren, die in neuen, recycelbaren Kunststoffpaletten statt den herkömmlichen Holzpaletten integriert sind – können dazu beitragen, dass Lösungen wie von EY Skye stärker zum Einsatz kommen.

„Das funktioniert mit jeder Art von Lieferkette: ob für Nahrungsmittel, Medizin oder Handys. Überall da, wo für den Transport und die Haltbarkeit des Produkts auf die Temperatur geachtet werden muss. Hier werden viele Chancen noch nicht genutzt“, sagte Torp.

EY Skye habe sich zunächst für die Fischindustrie entschieden, da sie bei der Einführung digitaler Lösungen noch nicht sehr weit entwickelt sei, so Torp. „Es handelt sich um eine riesige Industrie, die sehr an Technologien interessiert ist, die helfen, das Vertrauen von Unternehmen und Kunden in das Endprodukt zu stärken.“

Bild oben vom Norwegian Seafood Council

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Eine Blockchain-Expertin aus Albanien in Berlin /germany/2019/04/blockchain-expertin-artiona-bogo/ Mon, 01 Apr 2019 07:00:16 +0000 /germany/?p=139620 Artiona Bogo stammt aus Albanien und begann ihren beruflichen Werdegang als Softwareentwicklerin. Als sie vor zwei Jahren ihre Tätigkeit im 鶹ԭ Innovation Center Network aufnahm,...

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Artiona Bogo stammt aus Albanien und begann ihren beruflichen Werdegang als Softwareentwicklerin. Als sie vor zwei Jahren ihre Tätigkeit im 鶹ԭ Innovation Center Network aufnahm, hatte gerade eine neue Technologie in der Unternehmenswelt Einzug gehalten: .

Als Geschäftsfeldentwicklerin für Blockchain konzentriert sich Artiona auf die strategische Zusammenarbeit mit Kunden. Außerdem hat sie eine Rolle als Sprecherin für dezentrale Technologien innerhalb des 鶹ԭ-Partnernetzes übernommen.

Artiona Bogo, Blockchain-Expertin bei 鶹ԭ
Artiona Bogo, Blockchain-Expertin bei 鶹ԭ.

„Ich sollte eigentlich in die Fußstapfen meines Vaters treten und Ärztin werden“, erzählt Artiona. „In Albanien ist es nicht unüblich, dass Kinder die gleichen Berufe ausüben wie ihre Eltern. Als ich die Schule abschloss, war für mich jedoch klar, dass das Thema Technologie die Zukunft bestimmen würde. Deshalb entschied ich mich, Informatik zu studieren.“

Nach ihrem ersten Studienabschluss an der Polytechnischen Universität Tirana führte sie ein Stipendium der Europäischen Kommission nach Deutschland und Italien, wo sie den Masterstudiengangs Software Engineering absolvierte. „Die Entwicklung Albaniens zu einer Demokratie war in den letzten 20 Jahren äußerst steinig. Die Auslandserfahrung eröffnete mir in vielerlei Hinsicht neue Horizonte. Ich merkte aber auch, dass ich meinem Heimatland eine gute Ausgangsposition zu verdanken hatte“, fügt sie hinzu. „Unser Schulsystem ist hervorragend. Albanische Studenten schneiden an Universitäten im Ausland oft sehr gut ab. In unserer Heimat gibt es jedoch kaum Möglichkeiten für Forschungsarbeit, insbesondere für branchenspezifische Forschung.“

Aufgrund fehlender Karrierechancen in Albanien entschloss sich Artiona, ins Ausland zu gehen. Sie weist allerdings darauf hin, dass Frauen in Albanien viel häufiger Berufe im Bereich Technologie ergreifen als in Deutschland oder anderen westlichen Ländern – und zwar aus ganz pragmatischen Gründen: „Sie haben das Gefühl, dass ihnen die Geisteswissenschaften keine Zukunftschancen bieten. Im Ausland wird oft gestaunt, dass so viele albanische Frauen in die Technologiebranche gehen. In meinen Workshops liegt das Verhältnis von Männern und Frauen normalerweise bei 50:50. Darauf bin ich sehr stolz.“

Es liegt ihr viel daran, mehr Frauen zu einer Karriere im Technologiesektor zu motivieren. „Ich begrüße alle Initiativen in diese Richtung. Wir würden eine große Chance verpassen, wenn wir es nicht schaffen, Frauen für technologische Berufe zu begeistern und wenn dies für zukünftige Generationen nicht zur Norm oder zum Status quo wird. Es wird sich später auszahlen, wenn wir das heute bei der schulischen Ausbildung von Mädchen berücksichtigen und sie dazu motivieren, dem Thema Technologie mit Neugier zu begegnen. Meiner Meinung nach sind wir auf dem richtigen Weg, wenn wir einen Technologiebeirat haben, der nur aus Frauen besteht – und das für niemanden ungewöhnlich ist“, erklärt sie mit einem Lächeln.

Lösungen für eine dezentrale Welt entwickeln

Bei Hewlett-Packard war Artiona als Softwareentwicklerin und später als Program Manager für Kennzahlen rund um den Kundenerfolg tätig. Während dieser Zeit absolvierte sie einen weiteren Studiengang im Bereich Management. „Mir war bewusst, dass ich auch in der Kundengeschäftsentwicklung Erfahrung benötigen würde“, betont sie. „Es war Zeit für einen Karrierewechsel und das Timing stellte sich als perfekt heraus.“ Einige Wochen nachdem Artiona ihre neue Stelle im angetreten hatte, gewann Blockchain als strategisches Thema im gesamten Unternehmen an Bedeutung. „Es wurde entschieden, dass Potsdam, wo ich zu dem Zeitpunkt arbeitete, einen Teil des Blockchain-Teams stellen sollte – und dass ich daran beteiligt sein sollte.“ Und so fügte sich eins zum anderen.

Podiumsdiskussion beim 鶹ԭ Enterprise Blockchain Summit 2019 in Berlin
Artiona Bogo (rechts) beim 鶹ԭ Enterprise Blockchain Summit 2018 in Berlin.

„Man kann Blockchain aus zwei Perspektiven betrachten“, erläutert Artiona. „Welche Vorteile bietet es dem Einzelnen und wie profitieren Unternehmen davon? In beiden Fällen stellt Blockchain einen Paradigmenwechsel dar. Für den Einzelnen bedeutet es, dass die Kontrolle wieder bei uns liegt. Wenn große Internetunternehmen mein Handeln verfolgen, bin ich für sie quasi ein Produkt, denn sie können meine Daten nutzen. Warum sollte ich nicht für meine Aktivitäten im Internet und die Spuren, die ich hinterlasse, belohnt werden? Mit Blockchain ist das möglich.“

Unternehmen wiederum möchten Effizienz steigern, Prozesse optimieren und neue Betriebs- und Geschäftsmodelle erschließen. „Unsere Kunden erwarten, dass wir ihnen Inspiration geben und ihnen auf ihrem Weg helfen“, erklärt Artiona. „Sie vertrauen darauf, dass sie sich dank der Erfahrung von 鶹ԭ in neuen Märkten behaupten oder Problempunkte eliminieren können, ohne dass sie sich von ihren bestehenden Systemlandschaften verabschieden müssen. Mithilfe zusätzlicher Ebenen wie Services auf Grundlage von Blockchain können sie ihre gewohnte Infrastruktur erweitern, sodass sie mit anderen dezentral interagieren können. Niemand besitzt oder kontrolliert die Daten.“

Was Artiona am meisten an ihrer Arbeit als Geschäftsfeldentwicklerin für Blockchain gefällt, ist der regelmäßige Kundenkontakt – egal ob im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos oder bei Treffen in ihrem Wohnort Berlin. „Es kommt vor, dass ich heute mit Mitarbeitern der Deutschen Bank spreche, morgen mit BMW und am Tag danach mit der Charité.“

Obwohl Artiona viele Jahre als Entwicklerin tätig war, wechselte sie in eine geschäftsstrategische Rolle, da sie so mehr Möglichkeiten sah, aus strategischer Sicht mit Einfluss zu nehmen. „Die Arbeit der Entwickler ist und bleibt natürlich das Herzstück dessen, was ein Unternehmen leisten kann. Als Geschäftsfeldentwickler sieht man jedoch aus der Perspektive des Unternehmens, wie man als einzelne Person großen Kunden dabei helfen kann, Innovationen in ihren jeweiligen Branchen umzusetzen. Man kann Dinge bewegen und bewirken und den wirtschaftlichen Nutzen von Technologien wie Blockchain für Kunden belegen.“

Artiona Bogo, vor dem Gebäude des 鶹ԭ Enterprise Blockchain Summit in Berlin. 2018.
Artiana Bogo: „Im 鶹ԭ Innovation Center Network kann man Dinge bewegen und den wirtschaftlichen Nutzen von Technologien wie Blockchain für Kunden belegen.“

Der Hype rund um das Thema Blockchain war 2017 und 2018 besonders groß. Aus diesem Grund mussten Blockchain-Experten bei 鶹ԭ einiges an Erwartungsmanagement betreiben. „Heute hat sich der Hype um Blockchain bei Analysten wie Gartner etwas gelegt und viele Kunden haben verstanden, in welchen Fällen Blockchain Sinn macht und Vorteile bringt“, bekräftigt Artiona. Ihre Faszination mit der Technologie bleibt jedoch ungebrochen, besonders jetzt, wo visionäre Ideen in der Praxis Anwendung finden.

Das Blockchain-Partnernetz betreuen

Im Rahmen des Accelerator-Programms übernahm Artiona die Aufgabe als Mentorin für einige ausgewählte Start-up-Unternehmen. Diese haben nun die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle mit Unterstützung durch 鶹ԭ-Experten zu optimieren. „Mentoring kann ungeahnte neue Geschäftschancen eröffnen. Ich arbeite mit Gründern zusammen, die sich voll und ganz ihrer Vision verschrieben haben. Das Mentoring bietet Gelegenheit für konzentrierte Sitzungen, für die im täglichen Geschäft oft keine Zeit bleibt. Es ist gut für das Gehirn, Dinge aus neuen und unbekannten Perspektiven zu betrachten. Wir können viel voneinander lernen und beide Seiten können – wie ich hoffe – von den Erfahrungen des anderen profitieren.“

Das Leben in Berlin bietet Artiona viele Möglichkeiten, sich mit Kontakten aus dem Partnernetz auszutauschen. „Ich mag das Lebensgefühl in Berlin“, betont sie. „Die Art, wie die Menschen hier miteinander umgehen, ist ganz anders als in den anderen Städten, in denen ich gelebt habe. Hier treffe ich viele Gleichgesinnte und erlebe Offenheit und den Willen, gemeinsam etwas anzupacken. Besonders stolz bin ich darauf, dass ich eine regelmäßige Reihe von hier in Berlin organisiere.“

Wie viele andere hochqualifizierte Albaner musste Artiona aufgrund fehlender Karrieremöglichkeiten ins Ausland ziehen. Sie weiß, dass die Abwanderung von Fachkräften ein ernstes Problem für Albanien ist. „Ich möchte die Verbindung zu meinem Heimatland aufrechterhalten. Ich habe mit mir selbst eine Abmachung getroffen: Wenn ich auf Urlaub in Albanien bin, gebe ich etwas zurück, indem ich Workshops anbiete und so mein Wissen zum Thema Technologie weitergebe. In Ländern wie Albanien können Technologien wie Blockchain viel zur sozialen Innovation beitragen.


Feature-Bild via Shutterstock.

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Vom Feld bis auf den Tisch: Blockchain in der Lieferkette von Lebensmitteln /germany/2019/03/blockchain-lieferkette-lebensmittel/ Mon, 25 Mar 2019 07:00:42 +0000 /germany/?p=139347 Landwirt Edmundo Moller ist Heidelbeerproduzent in vierter Generation. Seine Farm befindet sich in der Nähe von Santiago de Chile. Voller Stolz sprudelt der Slogan seines...

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Landwirt Edmundo Moller ist Heidelbeerproduzent in vierter Generation. Seine Farm befindet sich in der Nähe von Santiago de Chile. Voller Stolz sprudelt der Slogan seines Vaters aus ihm heraus: „Von der Saat bis zur Ernte – Wir versorgen die Welt mit Heidelbeeren!“ Und für mehr Transparenz in der Lieferkette und damit Nachhaltigkeit sorgt die .

Die Beeren, die er heute geerntet hat, wurden gerade verschifft und sind vielleicht auf dem Weg zu Ihrem örtlichen Lebensmittelhändler oder einer Lagerverkaufshalle in Ihrer Nähe. Und ob dies der Fall ist, werden Sie schon bald wissen. Denn der US-amerikanische Fruchthändler Naturipe hat eine technische Innovation eingeführt.

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From Vine To Table:  Blockchain Enters the Food Chain

Vor Kurzem besuchte ich Mollers Heidelbeerfarm in Chile und als ich inmitten der Sträucher voller saftiger Früchte stand, war die Versuchung groß und ich musste mich zügeln. Als Moller mich dann einlud, ein paar dieser köstlichen Beeren direkt vom Strauch zu pflücken und zu probieren, war ich selig.

Mehr Transparenz in der Lieferkette mit Blockchain

Die Beerenpflücker auf Mollers Feldern versehen jede Beerenkiste, die sie füllen, mit einem . Noch auf dem Feld werden ihre Kisten gewogen und gescannt. Anschließend werden sie ins Kühlhaus gebracht. Dann geht es weiter: Verladung auf ein Schiff, Zollabfertigung und schließlich kommen die Kisten in einem riesigen Tiefkühl-Verteilzentrum an. Dort werden die Heidelbeeren speziell für die internationalen Kunden von Naturipe verpackt. Während der ganzen Reise bis zum Lebensmittelladen bleibt der QR-Code bleibt auf den Verpackungen der Beeren.

Und nun kommt der Kunde ins Spiel, der im Laden die Beeren kauft. Schon bald wird er durch Scannen des QR-Codes mit seinem Smartphone sehen können, wo die Beeren angebaut wurden und wie sich die Farm für Nachhaltigkeit einsetzt. Außerdem kann er sich vergewissern, dass das Unternehmen auf faire Arbeitsbedingungen und Löhne der Mitarbeiter achtet. Hinter alldem steht Blockchain-Technologie.

Es mangelt nicht an Experten, die den Nutzen der Blockchain hervorheben – ein Register, in dem sämtliche Transaktionen in Echtzeit gespeichert werden, um Licht ins Dunkel der Lieferketten zu bringen. Carol McMillan, IT Director bei Naturipe, setzt auf die zentralen Versprechen der Blockchain wie Fälschungssicherheit und Nachvollziehbarkeit der Daten. McMillan arbeitet mit 鶹ԭ zusammen, um zwei dringliche Probleme bei Naturipe zu lösen: Nachverfolgbarkeit und Termintreue.

Nachverfolgbarkeit in Echtzeit: vom Erzeuger bis zum Lebensmittelgeschäft

„Nachverfolgbarkeit bedeutet, wir müssen die komplette Lieferkette vom Erzeuger bis zum Lebensmittelgeschäft prüfen können. Wichtig ist dies, weil es in den USA neue Zertifizierungsanforderungen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit und -herkunft gibt“, erklärt McMillan. Termintreue ist wichtig, da Verzögerungen durch Grenzkontrollen oder andere Engpässe in der Lieferkette den frischen Früchten schaden können. Derzeit müssen die Zwischenhändler eine Menge Papierkram ausfüllen. Der Prozess ist langwierig und führt zu Verspätungen beim Transport des Obstes, das ohnehin eine sehr kurze Haltbarkeit hat. Hier ist dynamisches Reporting in Echtzeit erforderlich.“

In einem kürzlich erschienenen erklärt Nathalie Toulon vom AgroTIC Digital Agriculture Chair in Frankreich, dass die in der Blockchain gespeicherten Daten nicht manipuliert werden können und sich deshalb die Ursachen von Problemen schnell ermitteln lassen. Da die Blockchain mit den verbundenen Objekten verknüpft ist, sind auch Echtzeit-Warnungen möglich, zum Beispiel, wenn die maximal zulässige Höchsttemperatur überschritten wird.

In Naturipes riesigem Kühlhaus in Miami sorgt das Personal dafür, dass die Früchte stets bei korrekten Temperaturen gelagert werden. Bekleidet mit weißem Kittel und grünem Haarnetz führt ein Lagerleiter McMillan durch den Umpackraum, in dem es so kalt ist, dass man seinen eigenen Atem sehen kann.

Beim Weitertransport per LKW kommen Temperaturschreiber und GPS-Tracker zum Einsatz. Dadurch ist es möglich, den Weg der Ware bis zu den Verbrauchern nachzuverfolgen.

„M dem Temperaturschreiber lässt sich die Qualität des Produkts sicherstellen, denn er zeichnet die Temperatur während der gesamten Logistikkette auf“, erklärt der Lagerleiter. „Sie muss konstant ein Grad Celsius betragen.“

Käufer erhalten Informationen zu Produkten via Cloud

Künftig sollen auch die Temperaturen in den LKWs automatisch in die hochgeladen werden. Dann können auch die Käufer der Beeren die Protokolle sehen.

Doch in der Agrarbranche werden Stimmen laut, dass die Lebensmittelindustrie zunächst auf Gesundheits- und Sicherheitsbedenken eingehen sollte, bevor sie die Einführung der Blockchain-Technologie in Erwägung zieht.

„Das Problem ist nicht das Blockchain-Tool“, wird Agronomin Dr. Sarah Taber zitiert. „Das Problem sind die Menschen.“ Wie das Wirtschaftsmagazin vor Kurzem berichtete, sollte die Agrarindustrie laut Taber erst einmal gut ausgebildete Arbeitskräfte einstellen und sie darin schulen, höhere Lebensmittelsicherheitsstandards zu erfüllen.

Einige Risikomanagement-Experten weisen darauf hin, dass bei einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch die Ursache schnell gefunden werden kann. Denn mit Blockchain-Technologie lassen sich die Lebensmittel bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen – innerhalb weniger Sekunden anstatt mehrerer Wochen. Befürworter sagen, dass die Technologie zudem Einzelhändlern hilft, gesetzliche Vorschriften einzuhalten und nachzuweisen, dass in den Lieferketten weder Sklaverei noch Menschenhandel vorkommen. Und die Verkäufer können ihren Kunden versichern, dass die Produkte aus nachhaltigen und ethisch einwandfreien Quellen stammen.

Die Unternehmerin und Vordenkerin ist davon überzeugt, „dass Blockchain das Potenzial besitzt, in den nächsten fünf Jahren eine vollständige Umgestaltung der Einzelhandelslandschaft zu bewirken”, an der sich 13 mal so viele Unternehmen beteiligen werden.

Wieder zurück aus Chile, bereite ich mir zuhause in den USA mein übliches Frühstück zu, das ich immer mit Blaubeeren garniere. Heute ist dies griechischer Joghurt mit Walnüssen. Ich sehe mir das Etikett an und stelle fest: Ja, es sind Beeren von Naturipe! Ich frage mich, ob sie genau von dem Feld kommen, das ich gerade in Chile besucht hatte.

Tricia Manning-Smith ist Senior Global On-Air Correspondent bei 鶹ԭ TV.

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Warum im Handel Vertrauen zählt /germany/2019/03/handel-kundenbeziehung/ Thu, 21 Mar 2019 07:00:49 +0000 /germany/?p=139311 Bei der NRF in Las Vegas, der weltweit größten Handelsmesse, diskutierten Retailer wie Walmart den Fortschritt ihrer digitalen Transformation der Lieferkette. Weitere Einblicke bietet ein...

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Bei der in Las Vegas, der weltweit größten Handelsmesse, diskutierten Retailer wie Walmart den Fortschritt ihrer digitalen Transformation der Lieferkette. Weitere Einblicke bietet ein Video, das zeigt, wie Technologien – etwa maschinelles Lernen, IoT und Blockchain – dabei helfen, neue Geschäftsmodelle zu finden und damit die (CX) zu verbessern.

Die Lieferung ist ein vielversprechendes Kriterium für den Handel, aber ohne ein zufriedenstellendes Kundenerlebnis – oder eine tiefere Beziehung zum Kunden – kann jedes an der Haustür abgelegte Paket eine Sackgasse sein. Künftig wird jeder Verkauf ein Versprechen darstellen, und jede Lieferung wird eine Möglichkeit sein, Vertrauen aufzubauen.

„Es wird dynamische Lieferservices geben … ein komplettes Liefersystem, bei dem Online-Zugriff und Daten – was man kaufen möchten und auf welche Art und Weise – die wichtigste Rolle spielen“, sagte Kara Swisher, Mitbegründerin und leitende Redakteurin des US-Technologieblogs Recode, in ihrem Vortrag auf der US-amerikanischen Handelsmesse . „Wenn Sie diese Beziehung, also diese Datenbeziehung, zu Ihrem Verbraucher nicht haben, werden Sie es meiner Ansicht nach viel schwerer haben, mit dem Wettbewerb mitzuhalten.“

Wie man mit Technologien wie IoT und KI Vertrauen bei Kunden aufbaut

Jede Interaktion mit dem Kunden – über alle Kanäle – ist eine Chance, diese Beziehung aufzubauen und zu festigen. Zukunftsorientierte Unternehmen untersuchen deshalb, wie sie am besten Beziehungen zum Kunden und Vertrauen aufbauen können.

https://youtu.be/8kLiHCMoHVU

Customer Experience: Beziehungen zu Kunden knüpfen – zu ihren Bedingungen

„Den Handel wird es immer geben, aber es wird um das Kundenerlebnis gehen“, sagte Rodney McMullen, Chairman und CEO der US-Einzelhandelskette Kroger bei seiner Keynote auf der NRF. „Wir investieren in die Zukunft und bauen eine wirkliche Beziehung zum Kunden auf … zu seinen Bedingungen.“

Simon Harmgardt von 鶹ԭ Canada auf der Handelsmesse NRF in Las Vegas.
Simon Harmgardt von 鶹ԭ Canada auf der NRF. „Vertrauen ist im Handel essenziell.“

Um eine Beziehung zum Kunden zu seinen Bedingungen aufbauen zu können, kann es erforderlich sein, , das Internet der Dinge (IoT) und andere Technologien miteinander zu kombinieren. Sie schaffen die Voraussetzungen für neue Geschäftsmodelle und eine Verbesserung des Kundenerlebnisses. So können Landwirte und Einzelhändler beispielsweise Lebensmittel zu einer Hütte mitten in der Natur liefern, die keine Adresse hat. Möglich wird dies mit einem mobilen Endgerät, bei dem die Ortung aktiviert ist, wie die . Dadurch können sich Kunden darauf verlassen, die Lieferung innerhalb einer Stunde zu erhalten.

„Vertrauen – darauf besinnen wir uns zurück“, sagte Simon Harmgardt von 鶹ԭ Canada auf der . „Jetzt kann [der Kunde] darauf vertrauen, dass er das Geburtstagsessen für seine Freundin kochen kann.“

Blockchain, IoT, ML: sich auf die richtigen Technologien konzentrieren

„Mir werden ständig unzählige neue Technologien vorgestellt. Wichtig ist es jedoch, sich darauf zu konzentrieren, was wir dem Kunden bieten möchten“, sagte Jeremy King, Executive Vice President und CTO von Walmart, bei einer der Veranstaltungen auf der NRF. „Was bei uns zurzeit wirklich funktioniert, sind Lebensmittel und Lebensmittellieferungen und -abholungen.“

Natürlich mag es verlockend sein, die neueste Technologie einzuführen, weil sie brandaktuell und neu ist. King rät allerdings dazu, das nur zu tun, wenn sie auch wirklich sehr viel bringt. Bei der 鶹ԭ-Messedemo konnte beispielsweise der Kunde dank -Technologie nachprüfen, dass das Gemüse aus biologischem Anbau und frisch war, und die Lieferung einer Bestellung verfolgen.

„In den Bereichen, wo Blockchain wirklich gut ist, können wir sehr viel bewirken und sicherstellen, dass Produkte frisch sind“, sagte King.

Logistikverfolgung via Cloud für ein besseres Kundenerlebnis

Bessere Kundenerlebnisse zu bieten unter Berücksichtigung der Einkaufshistorie, Präferenzen und anderer Kriterien der Kunden wird immer wichtiger werden und enorme Vorteile bringen, so Kara Swisher von Recode. Zudem lägen die Technologien von heute die Voraussetzungen für die Erfolge von morgen.

 Allie Kibby von 鶹ԭ auf der Handelsmesse NRF in Las Vegas.
„Dies ist eigentlich für alle Branchen relevant, die eine Logistikverfolgung benötigen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte so eingekauft werden, wie es die Verbraucher wünschen“, sagte Allie Kibby von 鶹ԭ.

„M der können alle diese neuen Technologien zusammen genutzt werden und so eine wertvolle Lösung für viele Branchen schaffen“, sagte Allie Kibby, 鶹ԭ Presales Solution Engineer, auf der . „Wir zeigen hier das Szenario vom landwirtschaftlichen Betrieb zum Verbraucher. Aber es ist eigentlich für alle Branchen relevant, die eine Logistikverfolgung benötigen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte so eingekauft werden, wie es die Verbraucher wünschen.“

„Es geht darum“, so Kibby, „dem Kunden dieses Versprechen zu geben – und es zu halten.“

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Vom Meer auf den Teller: Bumble Bee setzt auf Blockchain /germany/2019/03/blockchain-bumble-bee/ Tue, 19 Mar 2019 07:00:02 +0000 /germany/?p=139150 Der größte Thunfischproduzent in den USA sorgt mit modernsten Technologien wie Blockchain für nachhaltigen Fischfang und fairen Handel. An der Fischtheke im Supermarkt hat sich...

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Der größte Thunfischproduzent in den USA sorgt mit modernsten Technologien wie für nachhaltigen Fischfang und fairen Handel.

An der Fischtheke im Supermarkt hat sich schon so mancher Kunde gefragt, wie der Fisch aus dem Ozean in den Handel kam und von wem er gefangen, verpackt und transportiert wurde. „Immer mehr Kunden und Konsumenten wünschen sich Transparenz hinsichtlich Lebensmittelproduktion und -sicherheit“, erklärt Tony Costa, Chief Information Officer (CIO) beim Unternehmen Bumble Bee Foods, das seit 1899 zu den größten und bekanntesten Fischproduzenten Nordamerikas gehört. „Mhilfe von werden Käufer bald in der Lage sein, detaillierte Informationen über ihren Fisch einzuholen und zu prüfen, ob dieser nachhaltig gefangen wurde. Dazu müssen sie einfach nur einen QR-Code mit ihrem Smartphone scannen.“

Laut einesund dem Schutz der Erde sind Experten im Fischereigewerbe davon überzeugt, dass mithilfe neuer Technologien der Weg eines Fischs vom Fang bis zum Teller verfolgt werden kann. Exakte und nachvollziehbare Daten ermöglichen einen besseren Entscheidungsfindungsprozess und nachhaltiges Management.

„Wir freuen uns sehr über die Einführung der 鶹ԭ-Blockchain-Lösung für das Gelbflossen-Thunfischprodukt von Anova“, berichtet Costa., ein führender Produzent von Wild- und Zuchtfisch, wurde 2014 von Bumble Bee übernommen. „Wir arbeiten mit einer Reihe von Partnern zusammen, etwa der indonesischen Regierung, Lieferanten, Anbietern aus dem verarbeitenden Gewerbe und Nichtregierungsorganisationen wie, um den Weg unseres Thunfischs vom Fang in Indonesien bis zum Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zu verfolgen.“

Nachhaltigkeit: In sauberen Gewässern fischen

Costa hat mehrere Male das Dorf Ampera auf Seram, einer indonesischen Insel, besucht. Dort hat er die Männer und Frauen getroffen, die für den Fischereibetrieb mit Fairtrade-Zertifikat arbeiten und deren Existenz vom Tagesfang abhängt. Das Fairtrade-Zertifikat gewährleistet, dass die Fischer faire Löhne erhalten und sichere Arbeitsbedingungen haben. Außerdem trägt der Fischereibetrieb zum Umweltschutz bei und kümmert sich um Anliegen der Gemeinde.

„Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, diese entlegenen indonesischen Fischerdörfer zu besuchen und zu sehen, mit welcher Leidenschaft sich die Menschen dort für nachhaltige Fischerei und den Umweltschutz einsetzen“, erzählt Costa. „Wenn die Fischer mit ihrem Fang zurückkehren, kommt das ganze Dorf zum Feiern zusammen. Die Fische werden zum örtlichen Handelsposten gebracht, wo die Blockchain beginnt.“

Jafar ist einer der einheimischen Männer, die vom Thunfischfang für amerikanische und japanische Kunden leben. Er ist stolz darauf, dass seine harte Arbeit und die Qualität und Frische des Fangs mithilfe von Technologie festgehalten wird.

Der Weg vom Ozean auf den Esstisch ist lang. Zunächst wird der Fang der Fischerin ein Werk gebracht, wo der erste Scanpunkt der Blockchain wartet.

„Wir verkaufen nicht nur Fisch“, erläutert Werksbesitzer Robert Tjoanda, einer der zahlreichen Lieferanten von Anova. Er ist davon überzeugt, dass das Blockchain-Projekt ihm Wettbewerbsvorteile sichert. „Über den QR-Code erfahren wir alles über den Fisch – woher er kommt, wie er verarbeitet wurde, wer ihn gefangen hat. Wir können damit belegen, dass unser Fisch in sauberen Gewässern und unter fairen Bedingungen gefangen wurde.“

Die Fische werden gewogen, verpackt und markiert. Danach werden sie zur streng kontrollierten Fischfabrik in Surabaya auf Java transportiert, wo sie zum fertigen Produkt verarbeitet werden. In der Fabrik schneiden die Arbeiter die Fische gemäß den Vorgaben von Kunden, darunter große Lebensmittelketten und renommierte Restaurants, zurecht. Danach erfolgt der Transport in die Vereinigten Staaten.

Blockchain sorgt für strenge Qualitätskontrollen

Die nächste Etappe ist das Labor, das die ISO-17025-Zertifizierung vergibt, die für den höchsten Qualitätsstandard weltweit bürgt.

Statistik zur möglichen Verbesserung der Nachhaltigkeit im Fischfang dank Blockchain
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

„Dieses Ergebnis kann nicht manipuliert werden, da das Labor als unabhängige Einrichtung die Blockchain-Daten pflegt. Deshalb ist Blockchain-Technologie so wichtig“, führt Costa weiter aus. In einer Welt, in der jeder Fünfte Thunfisch verzehrt, ist Qualitätssicherung ein wichtiges Thema. Ohne Technologie wäre es nicht möglich, die verschiedenen Etappen der Fischproduktion nachzuverfolgen und zu überwachen.

Bumble Bee setzt schon seit längerer Zeit auf. Mit der Gründung der Vereinigunglegte das Unternehmen den Grundstein für eine weltweite Partnerschaft von Forschern, der Thunfischindustrie und der weltweit führenden Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF).

„Für uns ist wichtig, dass der Fischfang vorschriftsmäßig erfolgt, sodass auch zukünftige Generationen von Fisch und Meeresfrüchten als Nahrungsmittelgrundlage profitieren. In unseren Fischereibetrieben werden wissenschaftliche Daten ausgewertet und die Auswirkungen des Fischfangs auf die Arten und das Ökosystem berücksichtigt“, betont Costa.

Laut, Vorstandsvorsitzender der Denkfabrik Tapscott Group sowie Mitbegründer und Executive Chairman des Blockchain Research Institute, dient Blockchain nicht nur zur Kontrolle von Finanzvorgängen, sondern kann für viele verschiedene Anwendungsfelder designt werden. Diese Flexibilität macht Blockchain zu einem idealen Werkzeug für Lieferketten, in denen mehrere beteiligte Parteien zusammenkommen und den Prozess fortwährend gegenseitig dokumentieren (siehe Kasten).

Vertrauen schaffen durch Datentransparenz

Das Blockchain-Projekt von Bumble Bee verschafft Kunden detaillierte Informationen zur Herkunft der Produkte. Außerdem gibt es Drittanbietern und Nichtregierungsorganisationen die Möglichkeit, für sie relevante Kennzahlen rund um den Fischfang einzuholen – etwa, wie viele Fische an welcher Landestelle und zu welchem Datum gekauft wurden und von welchem Fischer sie stammen. Außerdem können sie sich über ein Überwachungs-Dashboard davon überzeugen, dass die von Anova bereitgestellten Daten nicht manipulierbar sind.

So ist die Authentifizierung aller an der Thunfischproduktion beteiligten Partner sichergestellt. Es geht jedoch nicht nur darum, den Weg eines Fischs vom Meer auf den Esstisch nachzuverfolgen. Branchenexperten und Umweltschützer glauben, dass Blockchain auch DNA-Barcodes und Smart Contracts ermöglichen kann, die Gemeinden und Fischern bestimmte Nutzungsrechte sichern.

Blockchain steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber Unternehmen wie Bumble Bee und Anova sind Vorreiter für den Einsatz neuer Technologien. Die neue App und das Dashboard ermöglichen es Nutzern, Informationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Über Berechtigungen sorgt die App dafür, dass alle Beteiligten nur die für sie relevanten Daten anzeigen können.

„Die Zusammenarbeit mit der 鶹ԭ und ihrem Team aus 鶹ԭ Digital Business Services war für uns ideal“, so Costa. „Die 鶹ԭ ist einer unserer wichtigsten strategischen Partner. Der neue Fokus auf und Plattformen in Verbindung mit Blockchain hat uns geholfen, Technologie auf neue Art und Weise einzusetzen und dabei die Lösungen trotzdem einfach und benutzerfreundlich zu halten.“

鶹ԭ-Forum für den Handel: Intelligent handeln – und Kunden begeistern!

Hand aufs Herz: Ist Ihr Unternehmen noch in der Lage, seine Kunden wirklich zu überraschen? Wer im Einzel- und Großhandel dauerhaft punkten will, wird sich weiterentwickeln müssen – zum intelligenten Handelsunternehmen, das voll auf den Kunden ausgerichtet ist.

Lassen Sie sich auf dem 鶹ԭ-Forum für den Handel vom 28.-29. Mai in der Messe Frankfurt zu neuen Ideen inspirieren. Es ist der Treffpunkt einer Community aus dem Einzel- und Großhandel – um wertvolle Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu gewinnen.

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鶹ԭ NOW in Berlin: Intelligente Technologien zum Anfassen /germany/2019/03/sap-now-berlin/ Thu, 14 Mar 2019 08:00:53 +0000 /germany/?p=139243 Zum ersten Mal wird eine 鶹ԭ NOW für den deutschsprachigen Raum veranstaltet. Im Flughafen Berlin Tempelhof zeigen nicht nur 鶹ԭ, sondern auch über 50 Kunden...

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Zum ersten Mal wird eine für den deutschsprachigen Raum veranstaltet. Im Flughafen Berlin Tempelhof zeigen nicht nur 鶹ԭ, sondern auch über 50 Kunden sowie 30 Partner anhand konkreter Use-Cases, wie Innovationen im Unternehmen umgesetzt werden können. Mit 1.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist das Event ausgebucht.

„Was ist die zukünftig erfolgreichste Version Ihres Unternehmens?“ fragte Dr. Daniel Holz, Geschäftsführer 鶹ԭ Deutschland, als er das Event eröffnete. „Die Antwort wird vielleicht nicht mehr viel mit Ihrem Unternehmen, wie es am 13. März 2019 war, zu tun haben.“ Er verwies auf Tesla und deren kürzlich angekündigte radikale Veränderung ihres Geschäftsmodells, die darauf hinausläuft, Bestellungen und Verkauf nur noch online abzuwickeln. Holz sagte: „Selbst ein Unternehmen wie Tesla, das als Innovator schlechthin gilt, hört nie auf damit, nach seiner nächstbesten Version zu suchen und diese Veränderungen umzusetzen.“

鶹ԭ NOW | 23. bis 24. September 2020 in Berlin

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema und den drängenden Fragestellungen der Digitalisierung auf derin Berlin. Hier kommen Branchenexperten und 鶹ԭ-Community zusammen, um zu debattieren, ihr Wissen zu teilen und die neuesten Entwicklungen zu bewerten. Nutzen Sie diese exklusive Veranstaltung in inspirierender Atmosphäre zum Informieren, Austauschen und Netzwerken. Mehr Informationen zur

Update (COVID-19):

Das nicht einschätzbare Verbreitungspotential des Coronavirus hat uns dazu veranlasst, die geplante 鶹ԭ NOW Berlin zu verschieben. Wir freuen uns bereits jetzt, Sie stattdessen am 23. und 24. September 2020 in der STATION Berlin begrüßen zu können. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Der Weg zum Intelligenten Unternehmen

Im Hangar 6 des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin zeigen über 50 鶹ԭ-Kunden auf den Hauptbühnen, wie sie die digitale Transformation im Unternehmen umgesetzt haben. Kerstin Köder, Marketingleiterin für 鶹ԭ Deutschland SE & Co. KG und die Region Mittel- und Osteuropa, sagte: „Wir zeigen auf der 鶹ԭ NOW die unterschiedlichsten Bereiche gestartet von der über das bis hin zu Finanzprozessen und dem Umgang mit Daten. Wenn Sie all diese Elemente zusammenfügen, haben sie das komplette Bild: in seiner Gesamtheit.“ So können die 1.400 Teilnehmer sich inspirieren lassen von 150 Referenten, 30 Live-Szenarien und 20 Workshops und dabei in Kontakt kommen mit 鶹ԭ-Experten und Partnern, um ihren individuellen Weg zum Intelligenten Unternehmen zu planen.

Daniel Holz, Geschäftsführer 鶹ԭ Deutschland, auf der 鶹ԭ NOW in Berlin.
Dr. Daniel Holz, Geschäftsführer 鶹ԭ Deutschland.

„Wir würden uns wünschen, dass die erfolgreichste Version ihres Unternehmens zu einem gewissen Teil beeinflusst und beflügelt wird von den Innovationen, die Sie von der ersten 鶹ԭ NOW Deutschland mitnehmen werden,“ sagte Holz.

„Wenn wir Dinge neu erfinden, dann natürlich immer mit dem Sinn und Zweck, dass Kunden und Partner diese nutzen,“ erklärte Dr. Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands von 鶹ԭ. „Denn Innovation im luftleeren Raum ist im Grunde keine Innovation. Von Innovation lässt sich erst sprechen, wenn sie skalierbar ist und dadurch Probleme in der realen Welt gelöst werden.“

Holz ergänzte: „Ein Schlüsselkriterium für Innovation ist, dass IT und Fachabteilungen in konstantem Austausch miteinander stehen. Die Technologien sind verfügbar, aber sie müssen in die Abteilungen und Fachbereiche gebracht und nutzstiftend eingesetzt werden.“

Intelligente Prozesse, Intelligente Technologien

Am Beispiel einer Autovermietung präsentiert 鶹ԭ Anwendungsfälle für Kundensegmentierung, Abrechnung und Fahrzeugwartung, die das Potenzial von gleich drei -Technologien aufzeigen: , und (IoT). Während der Nutzung des Mietfahrzeugs erfassen IoT-Sensoren Daten für die spätere Analyse. Die Sensoren messen Beschleunigung und Geschwindigkeit und erfassen in Echtzeit, wenn eine Kollision stattgefunden hat – so können auch Schäden berücksichtigt werden, die bei der Rückgabe eventuell unbemerkt geblieben wären.

Martin Sprengel, Senior Developer im Bereich Strategic Development bei 鶹ԭ, sagt: „Je nachdem, wie eine Fahrt verlaufen ist, wird der Fahrer mittels maschinellen Lernens einem bestimmten Kundensegment zugeordnet. Dazu werden zum Beispiel Fahrzeit, Fahrstil und Materialabnutzung herangezogen. Auf der Grundlage dieser Daten lassen sich leicht spezifische Zielgruppen für Aktionsangebote identifizieren.“

Der zweite Teil betrifft die Abrechnung der Mietwagen. Wenn jemand sehr umsichtig fährt, kann man ihm einen Preisnachlass geben. Der Kunde spart also Geld dank seiner Fahrweise und wird stärker dazu angehalten, das gemietete Fahrzeug so pfleglich zu behandeln als wäre es sein eigenes.

CTO Jürgen Müller auf der 鶹ԭ NOW in Berlin.
Dr. Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands von 鶹ԭ.

„Wenn hingegen eine Kollision stattgefunden hat, wird das aufgezeichnet und in der Blockchain hinterlegt,“ erklärt Sprengel. „So erzeugen wir eine fälschungssichere Historie des Fahrzeugs.“ Wenn am Ende eines Miet- oder Leasingprozesses ein Auto abgestoßen werden soll, kann man so nachweisen, dass sich das Auto auch wirklich im angegebenen Zustand befindet. Auch angefallene Reparaturen werden in der Blockchain erfasst. Zudem wird in regelmäßigen Abständen die derzeitige Laufleistung des Fahrzeugs in der Blockchain festgehalten. Eintragungen in die Blockchain sind verifiziert und nicht veränderbar. Jeder der Partner in der Kette kann die Daten einsehen, aber keiner verfügt über die Datenhoheit.

„Die 鶹ԭ Leonardo-Technologien ermöglichen solche Usecases“, erklärt Sprengel. „Anwendungen können auf der entwickelt werden und die dort angebotenen Services für IoT, maschinelles Lernen und Blockchain nutzen.“

Kundenzentriertheit als Teil digitaler Unternehmenskultur

Müller verwies auf eine an der Washington University, die besagt, dass etwa 40 Prozent der Fortune 500 innerhalb der nächsten zehn Jahre von der Bildfläche verschwinden werden, weil es ihnen nicht gelingen wird, ihre Prozesse intelligent und ihre Produkte und Geschäftsmodelle innovativ zu machen. „Nähe zum Kunden und seinen Bedürfnissen spielt dabei eine entscheidende Rolle,“ sagte Müller. „Es wird in Zukunft zwei Arten von Unternehmen geben: die 40 Prozent, die untergehen – und die anderen, die weiterhin erfolgreich sind, weil sie jeden Touchpoint mit dem Kunden optimieren und es verstehen, ihn begeistern. Das ist eine Frage der Unternehmenskultur.“

Kerstin Köder, Marketingleiterin für 鶹ԭ Deutschland, auf der 鶹ԭ NOW in Berlin.
Kerstin Köder, Marketingleiterin für 鶹ԭ Deutschland und die Region Mittel- und Osteuropa.

Holz zeigte auf: „Bei Digitalisierung geht es nicht darum, aus allen analogen Prozessen digitale Prozesse zu machen, sondern in ganz neuen Fragestellungen und Möglichkeiten zu denken. Gleichzeitig kann man analog gewachsene Organisationen nicht so schnell verändern wie Digitalisierungsroadmaps dies vorsehen. An den Technologien liegt es nicht, die sind alle da. Es geht vielmehr darum die Mitarbeiter da abzuholen wo sie stehen und von den Neuerungen zu begeistern.“

Köder ist überzeugt: „M der 鶹ԭ NOW in Berlin bringen wir die deutschsprachige Community zusammen und machen das Intelligente Unternehmen sichtbar und erfahrbar. Und welcher Ort hätte sich besser dafür geeignet als Berlin: geschichtsträchtig und gleichzeitig Kreativmetropole, Start-up-Hub und innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort.“

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Die Highlights der 鶹ԭ NOW Berlin 2019

Bilder:

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Popcornerzeuger macht digitale Logistikkette transparent /germany/2019/03/digitale-logistikkette-natais/ Thu, 07 Mar 2019 08:00:50 +0000 /germany/?p=138953 Mit Blockchain as a Service von 鶹ԭ und Unterstützung der 鶹ԭ Co-Innovation Labs hilft 鶹ԭ-Partner STMS dem französischen Popcornerzeuger ٲï dabei, die Logistikkette zu digitalisieren...

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Mit Blockchain as a Service von 鶹ԭ und Unterstützung der 鶹ԭ Co-Innovation Labs hilft 鶹ԭ-Partner STMS dem französischen Popcornerzeuger ٲï dabei, die Logistikkette zu digitalisieren und transparent zu machen.

Zum Kino gehört Popcorn. Aber wenn es spannend wird, denken die meisten Kinobesucher nicht darüber nach, woher ihr Popcorn wohl kommt. Solange es frisch ist, lassen sie es sich schmecken. Doch grundsätzlich wird Lebensmittelsicherheit den Verbrauchern immer wichtiger. Sie wollen wissen, auf welchem Weg genau ihr Essen bis zu ihnen gelangt ist. Der französische Popcornerzeuger antwortet auf diese zunehmende Sensibilisierung mit einem Maximum an Transparenz in seiner Logistikkette.

Zusammen mit 鶹ԭ-Partner STMS beschloss das Unternehmen, einzusetzen, um im Zuge der Digitalisierung der Logistikkette auch für die Rückverfolgbarkeit seiner Produkte zu sorgen. „Ohne das 鶹ԭ Co-Innovation Lab wäre es eine enorme Herausforderung gewesen, ein Projekt für Blockchain-Technologie auf die Beine zu stellen“, betont Xavier Ayral, Geschäftsführer von STMS. „Das Team half uns sehr dabei, uns an die Blockchain-Technologie heranzutasten, und erleichterte uns die Arbeit.“

Das steht 鶹ԭ-Partnern wie STMS mit Know-how zu neuen Technologien wie Blockchain zur Seite. Es bringt die passenden Menschen zusammen und unterstützt Partner dabei, ihren Kunden den Nutzen der Technologie auf solide Art und Weise vor Augen zu führen und die gemeinsam entwickelte neue Lösung zu implementieren. „ٲï, STMS und das 鶹ԭ Co-Innovation Lab arbeiteten eng zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: eine lückenlose Rückverfolgbarkeit des Popcornmaises vom Verbraucher bis zum landwirtschaftlichen Erzeuger“, erklärt Sébastien Faure, Innovation Director bei STMS. „Wir alle legten uns für das Projekt ins Zeug.“

„Lebensmittelsicherheit ist ein wichtiges Thema“, meint Joey Bronner, Blockchain-Entwickler im . „Aber auch eine nachhaltige Landwirtschaft wird den Verbrauchern immer wichtiger. Tatsächlich möchten viele Verbraucher mehr über die Landwirte, die den Mais für ihr Popcorn angebaut haben, und die Herkunftsregion wissen. Außerdem interessieren sie sich sehr dafür, ob die Landwirte nach agrarökologischen Prinzipien arbeiten und was diese für sie wirklich bedeuten.“

Blockchain als verteilte Technologie ermöglicht die sichere gemeinsame Nutzung vertrauenswürdiger Informationen durch mehrere Unternehmen, ohne dass einer der Partner die Informationen manipulieren kann. „Mhilfe der Blockchain-Technologie von 鶹ԭ können wir durch Digitalisierung das Vertrauen der Kunden in unsere Produkte stärken, indem wir Informationen zur Rückverfolgung vom Endkunden bis zum Maisfeld erfassen“, legt Michael Ehmann, Gründer und President von ٲï, dar.

Ein gemeinsames Blockchain-Innovationsprojekt für eine nachhaltige Landwirtschaft

Kinos sind nicht die einzigen Endabnehmer der Produkte von ٲï. Der größte Teil des Popcornmaises von ٲï wird in Supermärkten überall auf der Welt als Mikrowellenpopcorn angeboten. Um unterschiedlichen Qualitätsansprüchen und Eigenheiten der Kunden und Landwirte von ٲï Rechnung zu tragen, werden verschiedene Maissorten entwickelt und angebaut. „Die Digitalisierung der gesamten Logistikkette erleichtert unseren Landwirten, Mitarbeitern und Frachtführern die Arbeit und senkt das Risiko, dass in der Logistik Fehler gemacht werden“, erklärt Michael Ehmann.

Er führt aus: „Die Landwirte erhalten alle nötigen Logistikinformationen, um ihre Maislieferungen anhand eines QR-Codes zu identifizieren. Denselben QR-Code verwendet der Frachtführer, wenn er die Ladung am Lager von ٲï abliefert. Qualität und Sorte des Maises, Liefergewicht, Anbaufläche, von der der Mais stammt: All diese Informationen sind über den QR-Code verfügbar.“

Die erlaubt es, den Mais vom Kino bis zur Anbaufläche zurückzuverfolgen. Alle Schritte werden erfasst, von der Ernte über Transport und Verarbeitung im Werk bis zur Auslieferung an Kinos und Supermärkte. „Unsere Kunden werden den Verbrauchern die Möglichkeit bieten, sich über die Herkunft des Popcorns, seine Qualitätsmerkmale und die Unternehmenswerte von ٲï zu informieren, indem sie einen QR-Code auf die Verpackungen drucken“, so Emilie de Marchi, Head of Development bei ٲï.

Unterstützung von Partnern für den Kundenerfolg

Als regionaler Arbeitgeber wurde ٲï wiederholt von ausgezeichnet, einer Initiative, die in Frankreich gegründete Unternehmen ehrt, die sich dafür einsetzen, Arbeitsstellen in den Regionen zu erhalten oder wieder dort anzusiedeln. Heute beschäftigt ٲï 130Mitarbeiter auf dem Land in Südwestfrankreich.

250landwirtschaftliche Betriebe in einem Radius von 200km gehören zum Unternehmen. Als Popcornerzeuger belegt ٲï in Europa Platz1 und mit Exporten auch auf andere Kontinente weltweit Platz3. Der Mais wird unter der ٲï-Eigenmarke „Maison Popcorn“ sowie unter Handelsmarken oder A-Marken vertrieben, aber der QR-Code funktioniert für die Verbraucher immer gleich. „Unsere Vertriebspartner haben die große Wirkung auf unser Produktangebot erkannt und möchten sich jetzt der anschließen, um auch davon zu profitieren“, erzählt Emilie de Marchi.

Xavier Ayral von STMS erinnert sich: „Es war sehr spannend für ٲï und das STMS-Team, zusammen mit dem die Blockchain-Technologie zu entdecken. Unser Kunde weiß jetzt, dass er sich immer auf STMS verlassen kann, um mithilfe von 鶹ԭ-Technologien Innovationen über ERP hinaus voranzutreiben.“

Miliau Pape, Leiter des 鶹ԭ Co-Innovation Lab Europe, freut sich auch, dass aus dem Projekt das erste Blockchain-Geschäft für 鶹ԭ entstanden ist: „Das ist genau das, was wir in den COILs erreichen möchten: unsere Partner in die Lage zu versetzen, durch die Entwicklung innovativer Lösungen die Probleme ihrer Kunden zu lösen.“

鶹ԭ-Forum für den Handel: Intelligent handeln – und Kunden begeistern!

Hand aufs Herz: Ist Ihr Unternehmen noch in der Lage, seine Kunden wirklich zu überraschen? Wer im Einzel- und Großhandel dauerhaft punkten will, wird sich weiterentwickeln müssen – zum intelligenten Handelsunternehmen, das voll auf den Kunden ausgerichtet ist.

Lassen Sie sich auf dem 鶹ԭ-Forum für den Handel vom 28.-29. Mai in der Messe Frankfurt zu neuen Ideen inspirieren. Es ist der Treffpunkt einer Community aus dem Einzel- und Großhandel – um wertvolle Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu gewinnen.

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Schweizerische Post und Modum: Blockchain unterstützt Logistik temperaturempfindlicher Güter /germany/2019/02/schweizerische-post-modum/ Thu, 28 Feb 2019 09:00:38 +0000 /germany/?p=138802 Krankenhäuser, Apotheken und Endverbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass temperatursensible Arzneimittel wie Insulin oder bestimmte Impfstoffe unbeschadet bei ihnen ankommen. Ein wichtiger Faktor dafür...

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Krankenhäuser, Apotheken und Endverbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass temperatursensible Arzneimittel wie Insulin oder bestimmte Impfstoffe unbeschadet bei ihnen ankommen. Ein wichtiger Faktor dafür ist die Einhaltung der Temperatur während des Transports. Um sie überwachen zu können, hat die Schweizerische Post mit ihrem Partner Modum eine -basierte Lösung entwickelt, die zum Zeitpunkt der Übergabe an den Kunden verlässliche Auskunft über die Temperatur im Inneren der Lieferung gibt.

Viele medizinische und Pharmaprodukte müssen in bestimmten Temperaturbändern transportiert werden, mitunter tausende von Kilometern weit. Um beim Transport die Temperatur, der die sensible Ware ausgesetzt ist, zu überwachen, setzt die Schweizerische Post auf eine Kombination aus einer smarten Transportbox, Blockchain und dem Internet der Dinge.

Blockchain und Internet der Dinge für Supply Chain Monitoring

„Viele europäische Postunternehmen haben sich aus dem Pharmageschäft zurückgezogen, weil die Bestimmungen für den Transport von medizinischen Produkten so streng geworden sind,“ sagt Thomas Wälchli. Als Leiter Geschäftsentwicklung und Branchenmanagement bei PostLogistics, der Logistiksparte der Schweizerischen Post, war er verantwortlich für die Entwicklung von Transportmethoden, die den Regularien der EU für Pharmalogistik entsprechen.

„Was wir auf keinen Fall wollten, war eine spezielle Kühlwagenflotte für den Transport von Pharmagütern einzurichten,“ sagt Wälchli. Stattdessen setzte man darauf, eine Box zu entwickeln, in der eine bestimmte Temperatur gehalten werden kann. Als Neuerung wird die Temperatur in diesen Paketen auch überwacht. Dafür fand die Post in Modum einen Co-Innovationspartner, der in der Regel Pharmakunden bedient, die auch 鶹ԭ-Kunden sind. Das Schweizer Startup Modum hat eine -Lösung zur Temperaturkontrolle namens entwickelt.

Da Vertrauen zwischen verschiedenen Akteuren in der Lieferkette eine große Herausforderung darstellt, hat man sich für den zusätzlichen Einsatz der entschieden, die es ermöglicht, eine eindeutige Prüfsumme der ausgelesene Sensordaten der physischen Waren abzulegen. So schafft man es, jederzeit auf einfache Art nachzuweisen, dass die ausgelesenen Sensordaten nicht verändert wurden. Eine solche Anwendung der Blockchaintechnologie bildet die Basis für ein vertrauenswürdiges digitales Ökosystem. So können wertvolle Informationen über den Sendungsverlauf mit allen Beteiligten sicher ausgetauscht und Prozesse automatisiert werden.

MODSense ist ein IoT-Device, das im Paket mitverschickt wird. Dieser kleine Sensor ist mit den Minimal- und Maximaltemperaturen des entsprechend sensitiven Produktes beschrieben, die die Sendung unterwegs erreichen darf. Gleichzeitig wird das Tracking für diesen Transport in der Blockchain gestartet.

Das von Modum in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post und 鶹ԭ entwickelte IoT-Device MODSense, das die Temperatur in der Lieferbox kontrolliert und so den sicheren Transport von Pharmagütern sicherstellt.
Das von Modum entwickelte IoT-Device MODSense, das die Temperatur in der Lieferbox kontrolliert und so den sicheren Transport von Pharmagütern sicherstellt. Zum Vergrößern bitte anklicken.

So kann das IoT-Device offline während des Transportes beispielsweise die Temperaturen im Paket überwachen. Vor der Übergabe des Pakets an den Empfänger werden die Sensordaten kontaktlos beim Scannen des Barcodes auf dem Paket ausgelesen und die entsprechende Prüfsumme in die Blockchain geschrieben. Anhand eines Smart Contracts in der Blockchain kann dann automatisch zwischen zwei festgelegte Aktionen entschieden werden: Sendung wiederholen oder Rechnung verschicken.

Das Kick-off des Projektes zwischen der Post und Modum fand im Juni 2017 statt. Die Idee, dass 鶹ԭ Modum unterstützen kann, kam erstmals Ende 2017 auf. „Gemeinsam erörterten wir, wie die Co-Innovation Labs dabei helfen könnten, auf der 鶹ԭ Cloud Platform Lösungen zu bauen,“ so Hans-Joachim Odlozinski, der das COIL für DACH und Afrika leitet. Es folgten erste Gespräche mit Modum und Anfang 2018 stieg 鶹ԭ in das Co-Innovationsprojekt der Post und Modum ein.

Partner-Enablement als Mehrwert für Kunden und 鶹ԭ

„Das Modell, gemeinsam mit dem Kunden eine Co-Innovation zu starten, war auch schon Grundlage unserer Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post,“ sagt Marc Degen, Mitgründer von Modum, „das ergänzte sich perfekt.“ Die 鶹ԭ Co-Innovation Labs vernetzen Partner und ihre Themen innerhalb von 鶹ԭ und holen bei Bedarf auch verschiedene 鶹ԭ-interne Entwicklungseinheiten ins Boot. „Die Post und Modum hatten schon konkrete Ideen, was sie tun wollten,“ sagt Pascal Hagedorn, Projektleiter beim 鶹ԭ COIL Schweiz, „gemeinsam definierten wir, was mit Hilfe der Blockchain-Technologie erreicht werden sollte. Das Know-How der Kollegen vom 鶹ԭ Innovation Center Network war hier unverzichtbar.“

Für einen Proof of Concept wurde die Blockchaintechnologie von 鶹ԭ genutzt, um die Lösung firmenübergreifend aufzusetzen. Erfahrene Blockchain-Entwickler aus dem Team von Torsten Zube, Head of Blockchain bei 鶹ԭ und Leiter des 鶹ԭ Innovation Center Networks, waren am Projekt beteiligt. „Ende November 2018 haben wir den Piloten gestartet,“ sagt Thomas Wälchli von der Post.

„Das ist das Prinzip, mit dem wir bei den arbeiten,“ sagt Hans-Joachim Odlozinski. „Wir versetzen den Partner – in diesem Fall Modum – in die Lage, einen gemeinsamen Proof of Concept beim Kunden – hier die Schweizerische Post – zu implementieren.“ IP-Sicherheit wird dabei besonders großgeschrieben: „Die Partner behalten das Recht an dem, was sie gebaut haben.“

Zukünftiges Einsatzgebiet 鶹ԭ Global Track and Trace

Marc Degen beschreibt die Zusammenarbeit mit 鶹ԭ als sehr persönlich geprägt und von derselben Architekturvision getragen, wie Unternehmen über flexible Cloud Stacks rasch und zuverlässig digitale Innovationen schaffen können. „Dass sie State-of-the-Art-Lösungen wie Hyperledger der 鶹ԭ Cloud Platform anbieten, macht 鶹ԭ auch für Startups interessant, weil nicht zuerst ein 鶹ԭ Stack gelernt werden muss.“

Dass Modum zu 鶹ԭ-Events wie der 鶹ԭPHIRE 2018 in Orlando und Outside the Block in Berlin eingeladen wurden, nutzten Marc Degen und sein Team, um frühzeitig von Partnern und Kunden Feedback zur Lösung einzuholen. „Außerdem war es wichtige PR für uns, welche sich ein Startup so nicht einfach erarbeiten kann,“ sagt er.

Die Schweizerische Post setzt die Zusammenarbeit mit Modum und 鶹ԭ fort. Neben Pharmaprodukten sind auch Lebensmittel für die Beförderung mit der neuen Blockchain-IoT-Lösung interessant. „Der große Vorteil der Lösung besteht darin, dass selektive Informationen allen sicher zugänglich gemacht werden können, die an der Lieferkette beteiligt sind,“ erklärt Wälchli. Pascal Hagedorn ergänzt: „Das macht sie attraktiv als Ergänzung oder Erweiterung für andere 鶹ԭ-Lösungen im Logistik-Bereich, etwa . An solch einer Integration in die 鶹ԭ-Geschäftsprozess-Welt arbeiten wir gerade zusammen mit Modum innerhalb unseres Co-Innovation Projektes.“

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