Automotive Archiv | 鶹ԭ News Center /germany/tags/automotive/ Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Mon, 22 Apr 2024 12:54:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Was die Automobilindustrie aus der nächsten Welle der digitalen Transformation lernen kann /germany/2024/03/automobilindustrie-digitale-transformation/ Mon, 18 Mar 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178481 Für Unternehmen aller Branchen gilt: Um nicht von den Mitbewerbern überholt zu werden, müssen sie sich neu aufstellen. Für die Automobilbranche kann dies eine große...

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Für Unternehmen aller Branchen gilt: Um nicht von den Mitbewerbern überholt zu werden, müssen sie sich neu aufstellen. Für die Automobilbranche kann dies eine große Chance sein.

Der Wandel der Automobilindustrie vollzieht sich mit beeindruckender Geschwindigkeit. In den vergangenen Jahren gab es eine Vielzahl von neuen Entwicklungen – von Systemen für autonomes Fahren bis hin zu einer stärkeren Vernetzung mit der Umgebung während des Fahrens.

Die Nachfrage nach Elektroautos ist in den letzten Jahren rasant gestiegen, was auch für unseren Planenten gute Nachrichten sind. Darüber hinaus verändert sich das Kaufverhalten der Verbraucher: Immer mehr Menschen bestellen ihr Auto im Internet. In einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens S&P Global Mobility gaben vergangenes Jahr 65 Prozent der Autokäufer in den USA an, ihre Fahrzeuge teilweise oder komplett über das Internet zu kaufen. Auch viele Autobauer haben diese Entwicklung erkannt und erweitern ihr Angebot um vollkommen neue Besitzmodelle.

Sicherer Datenaustausch in der Automobilindustrie

Zusätzlich beschleunigt wird der Wandel durch generative KI, insbesondere durch die Automatisierung zeitaufwendiger Aufgaben und eine intelligentere Nutzung von Daten. Mit Technologien auf Basis generativer KI können Automobilhersteller sämtliche Prozesse vom Design über die Absatzprognose bis hin zur Fertigung und Produktion optimieren und zugleich das Kundenerlebnis stärker personalisieren.

Generative KI beschleunigt Wandel in der Automobilbranche

Laut einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Precedence Research wird der weltweite Markt für generative KI in der Automobilindustrie bis 2032 auf insgesamt über 2 Mrd. US-Dollar anwachsen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen ist die digitale Transformation von Automobilherstellern wichtiger denn je. Doch was genau bedeutet das?

Einfach ausgedrückt müssen Unternehmen digitale Technologien in sämtliche Aspekte ihrer Abläufe integrieren. Dadurch können sie neue Wachstumsmöglichkeiten schneller nutzen und ihre Abläufe auf neue Weise für zukünftige Anforderungen rüsten. Durch digitale Transformation sind Unternehmen in der Lage, zu planen und sich gleichzeitig neu auszurichten.

BMW Group wählt RISE with 鶹ԭ für Unternehmens-transformation

Es gibt zahlreiche Erfolgsgeschichten von 鶹ԭ-Kunden, die ihre digitale Transformation in Angriff genommen haben und von deren Erfahrungen andere Unternehmen lernen können.

Ein Beispiel dafür ist die BMW Group, die seit über 30 Jahren im Rahmen einer Partnerschaft eng mit der 鶹ԭ zusammenarbeitet. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen eine neue Phase seiner digitalen Transformation eingeläutet und in seiner iFACTORY im englischen Oxford auf eine digitalisierte Cloud-Architektur mit 鶹ԭ S/4HANA umgestellt.

In Zusammenarbeit mit der 鶹ԭ entwickelte die BMW Group den ersten Blueprint für die Prozessdigitalisierung in Automobilwerken, der den Ausgangspunkt für die Einführung einer digitalisierten Cloud-Architektur für das Produktionsnetzwerk des Herstellers bildet. Die Lösung vereinfacht und vereinheitlicht den Prozess für komplexe Änderungen an den IT-Systemen der Werke in den Bereichen Teilelogistik, Finanzwesen und Erfüllung von Kundenanforderungen.

BMW Group: neue Möglichkeiten dank Cloud und KI

Die BMW Group verfolgt damit das Ziel, eine einheitliche digitale Sprache zu schaffen, um auch in den anderen Werken ihres Produktionsnetzwerks die Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Und so könnte schließlich ein völlig neuer Standard für Prozesseffizienz in der gesamten Automobilindustrie entstehen.

Die Transformation der BMW Group zeigt, welche Möglichkeiten sich durch den Umstieg auf eine Cloud-Architektur eröffnen. Sie zeigt außerdem, wie sich das Unternehmen rüstet, um durch den Einsatz von generativer KI von umfassenden Automatisierungsmöglichkeiten zu profitieren.

Trotz zahlreicher makroökonomischer Unsicherheiten weltweit bin ich fest davon überzeugt, dass die Zukunftsperspektiven für die Automobilbranche glänzender sind denn je. Und die Zukunft gehört den Unternehmen, die ihre digitale Transformation zum Mittelpunkt ihrer Geschäftsstrategien machen und damit grenzenlose Möglichkeiten für Wachstum und Erfolg erschließen.


Scott Russell ist Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ SE.

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Satellitentechnik nimmt autonome Autos an die virtuelle Leine /germany/2024/01/satellitentechnik/ Wed, 31 Jan 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=177213 Autos bieten die Freiheit, überall hinzugelangen, wann immer man will. Die neue Welt der Elektromobilität wird diese Unabhängigkeit weiterhin bieten und wird sogar ökologische Vorteile...

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Autos bieten die Freiheit, überall hinzugelangen, wann immer man will. Die neue Welt der Elektromobilität wird diese Unabhängigkeit weiterhin bieten und wird sogar ökologische Vorteile mit sich bringen. Doch diese Veränderung kann nicht ohne Raumfahrttechnik in Form von Software und Konnektivität erfolgen.

„Raumfahrttechnologie und Automobilindustrie sind seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden. Die Fortschritte in der Raumfahrttechnik haben dazu beigetragen, den Weg zu ebnen für Verbesserungen in unseren Fahrzeugen auf der Erde“, sagte Ulrich Hermann, im Interview mit . Hermann ist General Partner und Vorstandsmitglied von , einem Partner der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Der Weltraum ist ein feindseliges Umfeld. Für die Raumfahrt sind robuste, leichte und zuverlässige Materialien notwendig, zum Beispiel Airbags, die für den Einsatz in Autos angepasst wurden. Mit der Entwicklung des Global Positioning System (GPS), dem satellitengestützten Navigationssystem zur weltweiten Positionsbestimmung, wurde das Navigieren auf der Erde revolutioniert.

Beyond Gravity setzt auf Cloud-Lösung ohne Kompromisse

Nach 40 Jahren Entwicklung kommt der Raumfahrtindustrie endlich eine wichtige Rolle in der Automobilindustrie zu. Diese Veränderung kommt keine Minute zu früh. „Die Umsätze der Automobilbranche belaufen sich auf drei Billionen US-Dollar. In der EU sind über 13 Millionen Menschen direkt und indirekt in dieser Branche beschäftigt. Und zufällig ist sie gerade sehr gefährdet“, erklärte Hermann.

Die europäische Automobilindustrie, die ein Fünftel aller weltweit vermarkteten Autos produziert, ist seit Jahrzehnten erfolgreich. Der Sektor erwirtschaftet jährlich Einnahmen in Höhe von 140 Milliarden Euro und generiert für die Regierungen der EU-Staaten Steuereinnahmen in Höhe von 375 Milliarden Euro. Als Europas Top-Investor investiert dieser Sektor 59 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung.

Aber es bleibt keine Zeit, sich zurückzulehnen.

Eine Geschichte des Wandels

Europa muss auf globale Entwicklungen reagieren, die das Tempo des Wandels beschleunigen. Weltweit gesehen, werden rund 60 Prozent der elektrischen Fahrzeuge in China verkauft. Die Neuansiedlungsinvestitionen stiegen 2022 um 53 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Und der aktuelle Fünfjahresplan der Regierung sieht vor, dass bis 2025 alle neu zugelassenen Fahrzeuge in China mit C-V2X-Anbindung („Car-to-everything“) auf den Markt kommen sollen.

„Das setzt die gesamte Branche unter Druck, denn die Umstellung auf ein neues Modell, das Services rund um Mobilität, Autonomie und Konnektivität bietet, muss beschleunigt werden“, betonte Hermann. „In Europa wird eine weitere Billion Dollar erforderlich sein, um die Zukunft der Automobilindustrie zu sichern.“

Hermann fuhr fort und erklärte die verschiedenen Entwicklungsschritte vom teil- und hochautomatisierten Fahren bis hin zum vollautomatisierten Fahren, bei dem keine menschliche Aufmerksamkeit oder Interaktion erforderlich ist.

„Dieses Level ist ein echter Umbruch“, sagte er. „Das Auto wird seinen eigenen Willen haben, und es wird weder Lenkrad noch Pedale benötigen, um zu lenken, zu bremsen oder zu beschleunigen. Völlig autonom fahrende Autos werden alles tun, was ein erfahrener menschlicher Fahrer tun kann.“

Es wird mindestens weitere 15 Jahre dauern, bis dieser Grad der Automatisierung erreicht sein wird. Möglich ist diese Entwicklung nur mit Satellitentechnologie.

Auf dem Weg zur völligen Autonomie

„Softwaregestützte Services werden die Rentabilität in Zukunft steigern“, berichtete Hermann. Das neue Modell wird so aussehen: Menschen und Unternehmen werden Services abonnieren, bei denen völlig autonome Fahrzeuge auf Abruf bereitstehen und sie zu ihrem Ziel bringen, während sie ihre Zeit zur Entspannung, Arbeit oder Unterhaltung nutzen können. Wie wird das funktionieren?

Neue 鶹ԭ-Lösungen für das Ausgabenmanagement

Selbstfahrende Fahrzeuge verlassen sich beim Betrieb mit Software auf Sensoren, Algorithmen, Machine-Learning-Systeme und leistungsstarke Prozessoren. Sensoren und Radargeräte werden ihre Umgebung kartieren und die Position von Objekten in unmittelbarer Nähe überwachen, während Kameras alles um sie herum sehen und herkömmliche Verkehrssignale und -schilder allmählich überflüssig machen. Aktoren steuern die Lenkung, das Bremsen und die Beschleunigung.

Bei ist 100 Prozent Konnektivität erforderlich für uneingeschränkten Betrieb. Um vollkommen sicher und völlig autonom zu fahren, können sich die neuen Fahrzeuge nicht auf einen einzigen Verbindungspunkt verlassen. Sie benötigen ein Netzwerk. Im Gegensatz zu einem Mobilfunknetz, das außerhalb von Ballungszentren nicht verfügbar oder aufgrund von Netzüberlastungen oder -ausfällen nicht erreichbar ist, stellt eine Verbindung zu einem Satellitennetzwerk sicher, dass das Fahrzeug niemals außerhalb der Reichweite ist.

Durch den gesamten Prozess werden riesige Datenmengen erzeugt, und die Verwaltung dieser Daten ist eine der wichtigsten Herausforderungen bei dieser Transformation. Während die 鶹ԭ in die Cloud umsteigt, baut sie Plattformen auf, um die zuvor isolierten analogen Einheiten und ihre Prozesse zu verbinden. Sie unterstützt so den Übergang von einem mechanischen, analogen und nicht verbundenen Fahren zu einem vollständig digitalen, vernetzten Fahrerlebnis, das auf KI und einem ganzen Ökosystem von Apps basiert.

Satellitendaten aus der Raumfahrttechnik unterstützen

„Dies ist ein Paradebeispiel für den Wandel, der in nahezu allen Sektoren stattfindet“, sagte Torsten Welte, Global Head und Vice President des Bereichs Aerospace & Defense bei 鶹ԭ. Laut Welte werden Unternehmen mehr Satellitendaten nutzen, um ihre Abläufe und Entscheidungsprozesse in Logistik, Fertigung und ESG-Reporting zu optimieren.

„Die Integration von Daten und die Bereitstellung eines einzigen Datenmodells werden für zukünftige KI-Modelle besonders wichtig sein. Tools wie die 鶹ԭ Business Technology Platform und 鶹ԭ Datasphere sind darauf ausgelegt, IT-Abteilungen zu helfen, diese Funktionen effizient auszubauen“, erklärte er.

Den Sprung auf den Massenmarkt schaffen

Für Ulrich Hermann und das Team von Einstein Industries Ventures ist klar, dass die neue Automobilindustrie auf die Raumfahrttechnik angewiesen ist. „Es beginnt ein neues Zeitalter, das als Wirtschaft der Dinge bezeichnet wird und Raumfahrttechnologie, intelligente Städte, saubere Energie, ökologische Autos und die Softwarebranche zusammenbringt“, erklärte Hermann.

Die Hauptsorge konzentriert sich darauf, dass die europäischen Akteure in der Raumfahrt und Automobilbranche begonnen haben, sich zu verändern. Aber von den erforderlichen Kernfunktionen sind sie noch weit entfernt. Zum Beispiel sind in den USA die Raumfahrt- und Automobilindustrie dank einer kräftigen Finanzspritze und neuer, risikofreudiger Akteure hier schon zehn Jahre weiter.

„Raumfahrt ist teuer“, so Hermann. „Die EU braucht eine langfristige Vision, um die Entwicklung ihrer Raumfahrtindustrie anzukurbeln.“ Die europäische Politik, die Automobilindustrie und das Raumfahrt-Ökosystem müssen entschlossen handeln und an einem Strang ziehen.

Sobald sie dies tun, werden sie in einer Reihe von Sektoren neue wirtschaftliche Vorteile erlangen. Ebenso wichtig ist, dass Europa von den Vorteilen der Dekarbonisierung profitieren wird, die sich ergeben werden, wenn die sauberen, elektrifizierten Transportmittel die alten, mit fossilen Brennstoffen betriebenen Autos ersetzen.

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#45 Hat der Dienstwagen ausgedient? /germany/2023/06/podcast-45-hat-der-dienstwagen-ausgedient-mobilitaetsbudget/ Tue, 27 Jun 2023 06:00:59 +0000 Das neue Konzept des ѴDzäٲܻ岵ٲ Ein fixer Betrag im Monat, vom Unternehmen gestellt und damit unterwegs sein, wie man will. Mal mit der Bahn, mal...

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Das neue Konzept des ѴDzäٲܻ岵ٲ

Ein fixer Betrag im Monat, vom Unternehmen gestellt und damit unterwegs sein, wie man will. Mal mit der Bahn, mal mit dem Taxi oder auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Für Mitarbeitende, für die bisher ein Dienstwagen selbstverständlich war, tun sich mit dem Mobilitätsbudget neue Möglichkeiten auf, auch privat andere Transportmittel zu nutzen und mit der Firma bequem abzurechnen. Im 鶹ԭ News Podcast erläutern Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet bei 鶹ԭ und Ramona Gamm, Senior Product Marketing Manager bei , die und die einfache Umsetzung mit .
Hat der Dienstwagen ausgedient? Nein, aber er hat “Konkurrenz” bekommen.

Claus Krüsken (links) im Gespräch mit Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet bei 鶹ԭ und Ramona Gamm, Senior Product Marketing Manager bei 鶹ԭ Concur.
Claus Krüsken (links) im Gespräch mit Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet bei 鶹ԭ und Ramona Gamm, Senior Product Marketing Manager bei 鶹ԭ Concur.

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Podcast: Das Mobilitätsbudget als nachhaltige Alternative zum Dienstwagen /germany/2023/06/podcast-das-mobilitaetsbudget-als-nachhaltige-alternative-zum-dienstwagen/ Tue, 27 Jun 2023 06:00:19 +0000 /germany/?p=174526 Noch ist er für viele selbstverständlich: Der Dienstwagen für die Fahrt zum Kunden inklusive der Möglichkeit zur privaten Nutzung. Doch so wie Mobilitätsangebote vielfältiger werden,...

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Noch ist er für viele selbstverständlich: Der Dienstwagen für die Fahrt zum Kunden inklusive der Möglichkeit zur privaten Nutzung. Doch so wie Mobilitätsangebote vielfältiger werden, ändern sich auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Eine Lösung für mehr Flexibilität und ist das neue .

Die Idee: Das Unternehmen stellt einen Mobilitätsbetrag zur Verfügung, der dann für den genutzt werden kann. Ob Taxi, Nahverkehrsticket oder Mietwagen: Abgerechnet wird alles über die Reisemanagementlösung von 鶹ԭ Concur.

Im neuen 鶹ԭ News Podcast sind Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet bei 鶹ԭ und Ramona Gamm, Senior Product Marketing Manager bei zu Gast. Gemeinsam sprechen Sie über die veränderten Anforderungen an Mobilität im Unternehmenskontext. Sie berichten von ersten Erfahrungen mit der Einführung von ѴDzäٲܻ岵ٲ bei Kunden und sprechen über Mobilitätstrends und steuerliche Aspekte. Auch ihre persönlichen Erfahrungen kommen zur Sprache.

„Es gibt mittlerweile gute Alternativen zum Dienstwagen, je nach Lebenssituation.“

Ramona Gamm, Senior Product Marketing Manager bei 鶹ԭ Concur

Bei 鶹ԭ gibt es das Mobilitätsbudget bereits. Es hat bei vielen Mitarbeitenden schon dazu geführt, dass sie auf einen Dienstwagen verzichten. Auch macht es Unternehmen attraktiver für Talente: „Mitarbeitende erwarten heute Flexibilität. Sie möchten ihre Mobilität so gestalten, wie sie das wollen, und möglichst wenig vom Unternehmen vorgegeben bekommen“, sagt Steffen Krautwasser. „Wir werden schon heute von Bewerberinnen und Bewerbern auf das Mobilitätsbudget angesprochen.” Und wenn jemand nur Fahrrad fahren möchte? „Dann deckt bei uns das Mobilitätsbudget auch nötige Fahrradreparaturen mit ab.“

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Dräxlmaier: mit High-Speed-Migrationsansatz auf 鶹ԭ S/4 HANA /germany/2023/05/draexlmaier-mit-high-speed-migrationsansatz-auf-sap-s-4-hana/ Wed, 10 May 2023 06:00:47 +0000 /germany/?p=166061 Das Familienunternehmen Dräxlmaier zählt zu den größten Automobilzulieferern der Welt. Nun implementiert das Unternehmen 鶹ԭ S/4HANA. Im Zuge des so genannten Synapsis-Projekts realisiert Dräxlmaier in...

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Das Familienunternehmen Dräxlmaier zählt zu den größten Automobilzulieferern der Welt. Nun implementiert das Unternehmen .

Im Zuge des so genannten Synapsis-Projekts realisiert Dräxlmaier in Zusammenarbeit mit dem 鶹ԭ-Partner cbs Corporate Business Solutions eine der größten 鶹ԭ-S/4HANA-Implementierungen der Automobilindustrie. Dabei ist Zeit für den Global Player der kritische Faktor. Die entscheidende Frage lautete also: Wie lässt sich das Projekt beschleunigen? Der Lösungsansatz: Selective Data und Process Transition – kurze Projektlaufzeit, umfassender Mehrwert. Dräxlmaier hat ein neues Konzerntemplate geschaffen sowie einen zukunftsweisenden industrialisierten Migrationsansatz für einen Turbo-Rollout in den einzelnen Ländergesellschaften entwickelt. So wird die Transformation drastisch beschleunigt.

Daraus ergeben sich deutliche Vorteile für den Automobilzulieferer: Eine integrierte Unternehmensplanung mit dem Ziel: one truth, one value. Es entsteht ein Gewinn an Effizienz, Geschwindigkeit und Transparenz, die Integration von Massen- und Werteflüssen in Echtzeit, eine drastische Verkürzung der Materialbedarfsplanung sowie eine einheitliche Systemlandschaft.​ cbs nutzt bei diesem Projekt die Methode der Validierung über eine Zwischenstruktur, um eine Datenbereinigung im Zielsystem zu vermeiden.

Ausgangsbasis: Dräxlmaier in Zahlen

Die Dräxlmaier Group ist ein deutscher Automobilzulieferer mit Hauptsitz in der niederbayerischen Stadt Vilsbiburg. Das 1958 gegründete Familienunternehmen entwickelt und produziert Elektrik- und Elektronikkomponenten, Bordnetze und Interieure sowie Nieder- und Hochvoltspeichersysteme für Kraftfahrzeuge. 2021 erreichte die der Top-100-Automobilzulieferer einen Umsatz von 4,6 Mrd. EUR. Dräxlmaier ist an rund 65 globalen Standorten tätig und beschäftigt rund 72.000 Mitarbeiter. Zu den Ländern mit großen Produktionsstätten gehören Mexiko, China und Tunesien. Zu den Kunden des Unternehmens gehören die Automobilhersteller Audi, BMW, Jaguar Land Rover, Maserati, Mercedes-Benz Group, Mini, Porsche und Volkswagen.

Start des Synapsis-Projekts

Die Dräxlmaier Group verfügte über eine sehr heterogene Systemlandschaft mit zahlreichen 鶹ԭ und Non-鶹ԭ-Systemen. Das ursprüngliche Host-System war zu Beginn des Projektes bereits über 30 Jahre alt und sollte abgelöst werden. In diesem Zuge wurde eine 鶹ԭ-S/4HANA-Transformation geplant. Das Unternehmen startete daher das Konzernprogramm Synapsis. „Das große Ziel war es, Dräxlmaier auf die Zukunft vorzubereiten. Mit den Altsystemen ist es nicht mehr möglich, das große Wachstum, das der Konzern in den letzten Jahren vollzogen hat, zu steuern. Daher musste nun eine komplett neue Unternehmensplattform geschaffen werden“, erklärt Thomas Beyer, Data Migration, BPM und MDM Lead bei der Dräxlmaier Group.

Für den global agierenden Player gilt es, die Daten von acht verschiedenen Non-鶹ԭ-Systemen auf ein 鶹ԭ-S/4HANA-System zu überführen. In dieser Größenordnung gibt es bislang keine vergleichbaren Greenfield-Projekte. Aus diesem Grund war sehr viel Know-how gefordert und viel Wissen über Vorgehensweisen mit anderen Non-鶹ԭ-Systemen. Dräxlmaier entschied sich für einen selektiven Ansatz. Dieses Vorgehen bietet die Chance auf einen Technologiewechsel in Höchstgeschwindigkeit, ohne auf Innovationen oder Verbesserungen auf Prozessebene zu verzichten.

Ein neuer Digital Core

Mit Hilfe der Standardsoftware cbs Enterprise Transformer lässt sich die Migration schließlich erfolgreich realisieren. Beyer erläutert: „Beim Programm Synapsis handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil einer umfassenden, unternehmensweiten Business-Transformation. Eine der Kernaufgaben ist es dabei, zukunftsfähige End-to-End-Prozesse komplett neu aufzubauen.“ Der neue Digital Core bei Dräxlmaier wird künftig im Wesentlichen aus drei Programmen bestehen: aus Synapsis, wie beschrieben, PLM Next, dem Engineering Tool basierend auf Siemens Team Center, und dem Manufacturing Execution System, MES.

Baustelle Datenqualität

Die größte Herausforderung des Synapsis-Programms lässt sich mit einem Wort zusammenfassen: Datenqualität. Bei der Zusammenführung vieler unterschiedlicher Quellsysteme ist eine solide Stammdatenqualität von essentieller Bedeutung für das Unternehmen und die laufenden Kernprozesse. Es galt daher, die Daten vor der Überführung in das Zielsystem zuerst systemübergreifend abzugleichen. Bis zur aktuell laufenden Projektphase wird das Team regelmäßig mit der Herausforderung des Materialstammdesigns konfrontiert. Durch die kollegiale Zusammenarbeit und die Gewohnheit sehr offener Kommunikation lassen sich aber auch schwierige Projektprozesse gut bewältigen. „Wir konnten das Problem der Datenqualität einerseits durch die umfassende Einführung eines Master-Data-Governance-Tools lösen. Dabei wurden Verantwortliche für bestimmte Objekte in den einzelnen internen Organisationen klar festgelegt. Andererseits orientieren wir uns im Synapsis-Projekt an einem einheitlichen Workstream, der sich ausschließlich um Datenqualität kümmert. Dieser beinhaltet einen sogenannten Data-Cleansing-Hub, der sich derzeit noch im Aufbauprozess befindet“, resümiert Beyer.

Möglichst viele Migrationen in kurzer Zeit

Im Synapsis-Programm war und ist ein fundiertes Verständnis enorm wichtig sowohl für Quell- als auch für Zielsysteme, zwischen denen die Daten bewegt werden. Dieses Know-how kann cbs in das Projekt einbringen. Eine zusätzliche Qualitätssicherung ermöglicht die Datenvalidierung über eine Zwischenstruktur. Dabei werden die Daten selektiert und gemappt in einer Tabelle bereitgestellt, bevor sie final im Zielsystem verbucht werden.

So können sie präventiv überprüft werden, um eine nachträgliche Fehlerbehebung im Zielsystem zu vermeiden. Für Dräxlmaier bedeutet das einen Gewinn an Effizienz, Geschwindigkeit und Transparenz. Aktuell werden zukünftige Go-Lives vorbereitet – so etwa am rumänischen Standort in Hunedoara in Siebenbürgen.

Große Pläne für den nächsten Rollout

Es gilt nun, die Rollout-Strategie zu industrialisieren, um mehrere Einheiten in einem Go-Live zusammenzufassen. Bis zum Jahr 2027 soll 鶹ԭ S/4HANA über die die gesamte Systemlandschaft hinweg ausgerollt werden. Diese Landschaft umfasst etwa 140 Einheiten an rund 50 Standorten. Einige Rollouts an verschiedenen Standorten, etwa in Braunau, in Leipzig sowie im rumänischen Timisoara wurden bereits durchgeführt.

Projektleiter Beyer erklärt: „Der absolute Mehrwert des Projektes liegt in der Zusammenführung unserer heterogenen Systemlandschaft. Jetzt müssen wir die Geschwindigkeit hochfahren und in einen Turbo-Rollout-Modus wechseln. Das Projekt verlangt eine schnelle Umsetzung und exzellente fachliche Kompetenzen auf allen Ebenen. Mit unserem industrialisierten Migrationsansatz, den wir gemeinsam mit cbs entwickelt haben, sind wir in der Lage, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Migrationen durchzuführen. Das ist auch notwendig, denn wir können uns schließlich nicht 15 Jahre lang mit der Transformation unserer Unternehmensplattform beschäftigen.“


Reinhold Mayr ist Senior Manager im Bereich Landscape Transformation bei cbs.

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鶹ԭ-Partner entwickeln zahlreiche Industry-Cloud-Innovationen für die diskrete Fertigung /germany/2023/04/partner-industry-cloud-innovation-diskrete-fertigung-loesung/ Fri, 21 Apr 2023 06:00:20 +0000 /germany/?p=165993 Bei der Vorstellung unserer Industry Cloud sind wir 2020 mit der einfachen Vision angetreten, unseren Kunden und Partnern einen Mehrwert zu bieten. Hierfür haben wir...

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Bei der Vorstellung unserer Industry Cloud sind wir 2020 mit der einfachen Vision angetreten, unseren Kunden und Partnern einen Mehrwert zu bieten. Hierfür haben wir unsere Lösungsstrategie neu ausgerichtet: Im Mittelpunkt stehen nun die gemeinsame Innovation mit Partnern auf Basis einer offenen Plattform und die Entwicklung modularer Lösungen statt monolithischer Anwendungen für unsere Kunden.

Knapp drei Jahre später ermöglicht diese grundlegende Neuausrichtung in Verbindung mit neuen, attraktiven Geschäftsmodellen bessere Geschäftsergebnisse und ein zuverlässiges Wertversprechen sowohl für Kunden als auch für Partner. 2022 kam eine zu dem Ergebnis, dass ein Unternehmen durch die Implementierung von Իٰܲ-dzܻ-öܲԲen über einen Zeitraum von drei Jahren einen Kapitalwert von 2,6 Mio. US-Dollar und einen ROI von 283 Prozent erzielen kann. Die Vorteile schlagen sich meist in höheren und zuverlässigeren Umsätzen, einer Steigerung der Mitarbeiterproduktivität und dauerhaft niedrigeren Betriebskosten nieder.

Unser Ziel ist es, dass 80 Prozent der Lösungen auf Basis der Industry Cloud zukünftig von Partnern entwickelt werden. Jede neue Lösung, die im bereitgestellt wird, jede Eigenentwicklung, die ein Partner zur Unterstützung einer Kundenanforderung als Service anbietet– und mit der er sich neue Einnahmenquellen erschließt– sowie jede Implementierung von Իٰܲ-dzܻ-öܲԲen bei Kunden bringt uns der Umsetzung unserer Vision ein Stück näher.

Besonders deutlich zeigen sich die Fortschritte im Hinblick auf die Industry Cloud– und die Geschäftschancen für Partner– in der diskreten Fertigungsindustrie, zu denen die Automobil- und Mobilitätsbranche, die Hightech-Industrie, die industrielle Fertigung, die Luft- und Raumfahrt sowie die Rüstungsindustrie zählen. Beeindruckende Anwendungsfälle, innovative Technologien und kreative, mitunter überraschende Partnerschaften sorgen dafür, dass die Zahl der Industry-Cloud-Entwicklungen in diesen Branchen schnell wächst. Einige dieser Innovationen und die Chancen, die sich daraus für Partner in den Bereichen Entwicklung (unabhängige Softwareentwickler), Vertrieb (Reseller und Vertriebspartner) und Service (Systemintegration und Implementierung) ergeben, werden im Folgenden vorgestellt.

Integration und Vermarktung einer Lösung, die das 鶹ԭ-Portfolio erweitert

Für die 鶹ԭ lag es auf der Hand, dass der Einsatz von Augmented-Reality-Technologie Kunden aus der Industrie dabei helfen kann, ihren Mitarbeitenden mit Kundenkontakt die Remote-Ausführung von Aufgaben zu ermöglichen. Statt zu versuchen, selbst entsprechende Lösungen zu entwickeln, haben wir mit TeamViewer zusammengearbeitet, einem Marktführer in diesem Bereich. Die AR-basierte Workflow-Plattform TeamViewer Frontline von TeamViewer wurde in , und integriert, um auf diese Weise schneller eine hochwertige Lösung anbieten zu können. Aus dieser Zusammenarbeit entstehen sowohl für TeamViewer als auch 鶹ԭ attraktive Vermarktungsmöglichkeiten und damit Kundenpotenziale. Mehr denn je setzt die 鶹ԭ bei diesen Geschäftschancen heute auf die Unterstützung durch Industry-Cloud-Partner.

Schnellere Entwicklung und Vermarktung neuer Lösungen für zukünftige Kundenanforderungen

„Vorausschauende Innovationen für Kundenanforderungen“ gehören zu den Kernkompetenzen von Capgemini. Laut Josean Mendez, der als Vice President für die Partner und das Ökosystem von Capgemini verantwortlich ist, hat das Unternehmen deshalb die , um damit schneller Lösungen für Kunden in der Automobilindustrie, der diskreten Fertigung und anderen Branchen zu entwickeln. Eine dieser Lösungen ist Capgemini Intelligent Assistant for Automotive (CIA4Auto), ein . Capgemini entwickelte diese Իٰܲ-dzܻ-öܲԲ in enger Zusammenarbeit mit seinem Kunden Brose Fahrzeugteile SE& Co. KG. Das Selfservice-Portal unterstützt die Interaktion zwischen Lieferanten und ermöglicht so eine schnellere und effektivere Zusammenarbeit.

Nutzen von 鶹ԭ-Ressourcen für die Entwicklung und Vermarktung von wertvollem geistigem Eigentum

Im Rahmen des Programms Sprint1 können 鶹ԭ-Partner Ideen für die Entwicklung einer neuen Իٰܲ-dzܻ-öܲԲ einreichen. Wird ihre Idee ausgewählt, erhalten sie Ressourcen, die sie bei der Umsetzung und bei der Markteinführung der Lösung unterstützen. So entwickelte BearingPoint mit Unterstützung der 鶹ԭ eine durchgängige , die nun im ٴǰ verfügbar ist. Möchten Sie sich von der 鶹ԭ bei der Entwicklung und Vermarktung einer Lösung für Ihren Anwendungsfall unterstützen lassen? Informieren Sie sich über die aktuellen für Partner.

Diversifizierung durch Anpassung einer branchenspezifischen Eigenentwicklung an die Anforderungen eines neuen Marktes

Amperfied, ein Tochterunternehmen der Heidelberger DruckmaschinenAG, nutzte das geistige Eigentum des Mutterkonzerns für die Entwicklung einer neuen Lösung für Elektroauto-Fuhrparks, indem es die Lösung mit seiner eigenen Ladetechnologie kombinierte. Mit der Lösung können Kunden die Kosten für ihre E-Fuhrparks verringern.

Nahezu täglich höre ich von weiteren vielversprechenden Anwendungsfällen, Partnerschaften, Kundenimplementierungen oder Vertriebspartnern in der Industry-Cloud-Pipeline. Für Partner, die einen cloudorientierten Ansatz verfolgen, bietet die Industry Cloud der 鶹ԭ sehr konkrete Chancen, die sich gewinnbringend nutzen lassen.


Kerstin Tinter ist Global Vice President und Global Head of Discrete Manufacturing Industry Ecosystem bei der 鶹ԭSE.

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#43 FINN – Startup auf Erfolgskurs mit 鶹ԭ /germany/2023/04/podcast-43-finn-startup-auf-erfolgskurs-mit-sap/ Tue, 18 Apr 2023 06:00:48 +0000 Wie das nachhaltige Auto-Abo auf die Straße kommt. Seit drei Jahren gibt es FINN, ein Münchener Startup, das in Deutschland und den USA mit einem...

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Wie das nachhaltige Auto-Abo auf die Straße kommt.

Seit drei Jahren gibt es FINN, ein Münchener Startup, das in Deutschland und den USA mit einem Rundum-Sorglos-Konzept Autos anbietet – nachhaltig und mit innovativen Services. Grundlage für das Geschäft sind cloudbasierte Finance- und Accounting-Lösungen von 鶹ԭ auf Basis von .
Andreas Wixler, CTO und Mitgründer des Unternehmens erzählt im 鶹ԭ News Podcast, was den Erfolg von FINN ausmacht und was junge Gründer unbedingt beachten sollten, wenn sie ihre Ideen an den Start bringen wollen.

Claus Krüsken (links) im Gespräch mit Andreas Wixler, CTO und Mitgründer von FINN
Claus Krüsken (links) im Gespräch mit Andreas Wixler, CTO und Mitgründer von FINN

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鶹ԭ Customer Experience: Wachstum dank intelligenter, branchenspezifischer Lösungen /germany/2023/03/sap-customer-experience-intelligente-loesungen-branchen-erp-cx/ Wed, 22 Mar 2023 07:00:42 +0000 /germany/?p=165499 Die 鶹ԭ ist seit 50 Jahren bestens mit den Besonderheiten vieler Branchen vertraut. Dieses Branchenwissen wird auch weiterhin einen Grundpfeiler unseres Erfolgs bilden. Wir helfen...

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Die 鶹ԭ ist seit 50 Jahren bestens mit den Besonderheiten vieler Branchen vertraut. Dieses Branchenwissen wird auch weiterhin einen Grundpfeiler unseres Erfolgs bilden. Wir helfen führenden Unternehmen dabei, ihre digitale Transformation zu steuern und nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Dabei vertrauen Kunden darauf, dass wir nicht nur Branchenstandards setzen, sondern auch ihre ganz spezifischen Anforderungen erfüllen.

Unsere Kunden haben uns ganz klar aufgezeigt, was sie sich wünschen: Sie benötigen mehr Flexibilität innerhalb ihrer Geschäftsprozesse und möchten gleichzeitig die Kosten für die Integration einer Vielzahl von Lösungen verschiedener Anbieter senken. Außerdem ist ein nahtloses Nutzer- und Kundenerlebnis – von der Finanzabteilung über die Lieferkette bis hin zum Handel – ein Muss. Die zugrunde liegenden Anwendungen müssen deshalb sicherstellen, dass die Bedürfnisse der Nutzer und Kunden in Echtzeit erfüllt werden können.

Die 鶹ԭ verfügt über die umfassenden Branchenkenntnisse und die große Bandbreite an Lösungen, die notwendig sind, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Unsere ERP-Lösungen bieten Kunden seit jeher umfangreiche Branchenfunktionen. Nun steht auch unser Portfolio an (CX) ganz im Zeichen branchenspezifischer Erfordernisse. Wir helfen unseren Kunden schneller Mehrwert zu erzielen, indem wir durchgängige, integrierte Geschäftsprozesse ermöglichen.

Im Markt wurden vereinzelt Stimmen laut, dass wir uns aufgrund dieser branchenorientierten Strategie nicht mehr wie gewohnt auf die wichtigsten Bedürfnisse unserer Kunden–angefangen bei unserem CX-Portfolio– konzentrieren würden. Deshalb möchten wir eines klarstellen: Die 鶹ԭ wird auch in Zukunft Customer-Experience-Lösungen (CX/CRM) anbieten. Momentan konzentrieren wir uns darauf, unseren Branchenfokus zu verstärken und auf Branchen ausgerichtete CX-Lösungen anzubieten. Wir bringen das Frontoffice mit dem Backoffice zusammen, um unseren Kunden den besonderen Mehrwert zu bieten, den sie von 鶹ԭ-Lösungen erwarten.

Gemeinsam mit unserem weltweiten Partnernetz können wir die größten Herausforderungen unserer Kunden in allen Branchen bewältigen. Tatsächlich leistet das Partnernetz heute bei 80 Prozent aller Branchenlösungen einen entscheidenden Beitrag. Mit diesem Ansatz stellen wir sicher, dass unsere Kunden über ihr gesamtes Cloud-ERP-System hinweg von nahtlosen Abläufen profitieren – von E-Commerce über Vertrieb und Service bis hin zum Marketing. Zum Einsatz kommen dabei branchenspezifische Best Practices von 鶹ԭ und unserem , auf die sie sich verlassen können.

Hier einige Beispiele dafür, wie branchenorientierte CX-Software ERP-Geschäftsprozesse mit einem nahtlosen Kundenerlebnis verknüpft:

  • Einzelhandel:Die Aufrechterhaltung optimaler Bestände in Filialen und Verteilzentren ist entscheidend, damit Kunden die Produkte erhalten, die sie benötigen. Bei der vorausschauenden Nachschubplanung wird künstliche Intelligenz (KI) angewendet, um Einzelhändlern dabei zu helfen, die Bestandsaufstockung zu automatisieren. Dabei können sie auf die bewährten Funktionen für den Einzelhandel zurückgreifen, die unsere Customer-Experience-Lösung und unsere Cloud-ERP-Software liefern. Einzelhändler können außerdem ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren, Über- und Fehlbestände vermeiden und personalisierten Kundenservice bieten, wenn es zu Problemen kommen sollte.
  • DzԲܳüٱԻٰܲ:Konsumgüterunternehmen, die ihr Forderungsmanagement zu 80 Prozent automatisieren und Zahlungen ungefähr einen Monat früher eintreiben, können Milliardenbeträge freisetzen, die ansonsten in langwierigen Abrechnungsprozessen gebunden wären. Zudem reduziert sich der Arbeitsaufwand der Key Account Manager um viele Stunden. 鶹ԭ-Lösungen decken sowohl die Debitorenbuchhaltung (Finanzwesen, ERP) als auch die Steuerung des Umsatzwachstums (Vertrieb, Service und Marketing) ab. Damit gewährleisten wir in diesem Bereich nicht nur viele Integrationsmöglichkeiten, sondern auch eine schnellere Wertschöpfung und niedrigere Gesamtbetriebskosten als andere Anbieter.
  • Automobilindustrie:鶹ԭ-Software optimiert die Produktionsplanung und ermöglicht es, anhand von Nachfragetrends in Echtzeit präzisere Prognosen zu erstellen. Der Logistikbereich profitiert zudem von der durchgängigen Integration von Verkaufs- und Serviceaktivitäten sowie von Produktions- und Logistikprozessen. Daten aus dem Front- und Backoffice werden in der aggregiert. Händler können mithilfe dieser Erkenntnisse die Verkaufsstrategie verbessern, Marketingausgaben senken sowie Up-Selling-Aktivitäten, die Kundenbindung und den Customer Lifetime Value steigern. Sie können zudem strategische Abonnementservices oder zusätzliche Updates für Unterhaltungssysteme anbieten und gleichzeitig Kunden über den Produktionsfortschritt, Liefertermine, ihre Garantie und Inspektionen informieren.

Kunden wie Pizza Hut, Carhartt und Smart Europe profitieren bereits von unseren besonderen Branchenfunktionen im Rahmen von 鶹ԭ Customer Experience. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Partnernetz zusätzlichen Mehrwert bieten zu können – mit unserem branchenorientierten Ansatz für Lösungen, die ganzheitliche, integrierte Geschäftsprozesse ermöglichen. konnten wir bereits einige Lösungen für den Einzelhandel vorstellen, die viele Funktionen liefern – von der Kundenbindung über die Bestandsabwicklung bis hin zur nachhaltigen Fertigung. Auch auf der Hannover Messe im April werden wir zeigen, wie Kunden von diesen Branchenlösungen profitieren können.

In den nächsten Monaten werden wir Sie über weitere Innovationen und Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.


Thomas Saueressig ist Mitglied des Vorstands der 鶹ԭSE und für den Vorstandsbereich 鶹ԭProduct Engineering verantwortlich.
Julia White ist Chief Marketing and Solutions Officer und Vorstandsmitglied der 鶹ԭ.

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Softwareentwicklung zwischen Semperoper und World Trade Center – 鶹ԭ eröffnet Campus Dresden /germany/2023/03/sap-eroeffnet-campus-dresden/ Wed, 08 Mar 2023 10:00:12 +0000 /germany/?p=165057 Dresden — 8. März 2023 — Wachsen und vernetzen am boomenden Technologiestandort Sachsen: Die 鶹ԭ SE hat heute den Campus Dresden eröffnet. Das neue Bürogebäude...

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Dresden 8. März 2023 — Wachsen und vernetzen am boomenden Technologiestandort Sachsen: Die 鶹ԭ SE hat heute den Campus Dresden eröffnet. Das neue Bürogebäude befindet sich mitten im Dresdner Stadtzentrum, ergänzt bereits bestehende Räume am Postplatz und bietet Arbeitsplätze für weitere 400 Mitarbeitende. Die Eröffnung signalisiert, dass der Standort für das globale 鶹ԭ-Geschäft an Bedeutung gewinnt. 鶹ԭ verfolgt das Ziel, die Entwicklungskapazitäten des Unternehmens stärker zu vernetzen. Langfristig unterstützt dies die globale 鶹ԭ-Strategie, Kunden bei der Transformation zum intelligenten, vernetzten und nachhaltigen Unternehmen zu unterstützen und 鶹ԭ Business Technology Platform als Innovationstreiber zu fördern. Deshalb stehen auch künftig in Dresden diese Themen und attraktive flexible Zusammenarbeitskonzepte im Fokus.

„Wir freuen uns sehr, dass wir am Wissenschafts- und Innovationsstandort Dresden weiter wachsen und die Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Partnern weiter stärken können“, erklärt Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands, 鶹ԭ SE. „Mit der Eröffnung des Campus Dresden bieten wir zudem ein Arbeitsumfeld, das unsere Ansprüche an Flexibilität und Nachhaltigkeit in hohem Maß erfüllt.“

Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

鶹ԭ setzt vor Ort auf das regionale Netzwerk Sachsens: Neben der exzellenten universitären und außeruniveritären Spitzenforschung und ansässigen Automobil- und Technologiefirmen prägen zahlreiche lokale Initiativen, Technologie- und Innovationszentren sowie Start-ups die Region. Um gesellschaftliche Innovationen voranzutreiben und von Synergien zu profitieren, baut 鶹ԭ neben der Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden gezielt starke Partnerschaften und Projekte mit Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft aus. Bereits heute ist 鶹ԭ in Dresden vertrauensvoller Partner für Unternehmen unterschiedlicher Größen, der innovativen Start-up-Szene sowie Politik und Wissenschaft. Ein Beispiel für eine erfolgreiche partnerschaftliche Zusammenarbeit ist der Smart Systems Hub, ein Netzwerk bestehend aus mehr als 450 Partnern aus Unternehmen, Forschung, Wissenschaft und der Start-up-Szene. Zusammen versucht man Antworten auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung zu finden undan der Vision einer vollständig vernetzten Welt zu arbeiten.

Attraktiver Arbeitsplatz von morgen

Um das Know-how aus diesem breiten Netzwerk vorausschauend und nachhaltig zu stärken, will 鶹ԭ besonders für regionale Nachwuchskräfte attraktiv sein. „Gerade in der Zusammenarbeit mit Universitäten sehen wir großes Potenzial, junge Talente für die 鶹ԭ zu begeistern“, so Müller. „Wir bieten an unserem zentral gelegenen Campus viele Kooperationsangebote und Networking-Events an, die Studierende auf kurzem Wege erreichen können.“ Zudem fördert 鶹ԭ Berufseinsteiger:innen mit der Early Talent Community. Hier organisiert 鶹ԭ lokale sowie globale Events und Workshops, bei denen sich 鶹ԭ-Nachwuchskräfte vernetzen können.

Auch die moderne Büroumgebung und das Prinzip Pledge to Flex soll Talente anziehen. Dabei handelt es sich um ein hybrides Arbeitsmodell, das große Flexibilität und eine individuelle Work-Life-Balance ermöglicht. Dabei sind die Räume für eine generationenübergreifende Zusammenarbeit gestaltet und an den Aufgabentyp angepasst: von konzentriertem Arbeiten über kreatives Brainstorming bis zum virtuellen Kundentermin. Für jede Tätigkeit stehen passende Bereiche zur Verfügung. In dieser Hinsicht gilt 鶹ԭ als Vorreiter: Flex-Work-Konzepte werden global angewendet und stetig weiterentwickelt.

Weitere 鶹ԭeinformationen finden Sie im 鶹ԭ News Center. Folgen Sie 鶹ԭ auf Twitter unter .

Informationen zu 鶹ԭ

Die 鶹ԭ-Strategie soll dabei helfen, jedes Unternehmen in ein intelligentes nachhaltiges Unternehmen zu verwandeln. Als ein Marktführer für Geschäftssoftware unterstützen wir Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: 鶹ԭ-Kunden generieren 87 % des gesamten weltweiten Handels. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. 鶹ԭ unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software nach ihren eigenen Vorstellungen einfach und reibungslos nutzen können. Unsere End-to-End-Suite aus Anwendungen und Services ermöglicht es Kunden in 25 Branchen weltweit, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft 鶹ԭ, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Weitere Informationen unter .

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Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen, das heißt Vorhersagen, Prognosen oder andere Aussagen zu zukünftigen Ereignissen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Voraussagen und Annahmen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Resultate erheblich hiervon abweichen können. Zusätzliche Informationen zu diesen Risiken und Unsicherheiten finden Sie in den von uns bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Abschnitt zu den Risikofaktoren des 鶹ԭ-Jahresberichts 2021 auf dem Formular 20-F.

© 2023 鶹ԭ SE. Alle Rechte vorbehalten.
鶹ԭ und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 鶹ԭ sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 鶹ԭ SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite .

Hinweis an die Redaktionen

Für 鶹ԭefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattform . Dort finden Sie aktuelles sendefähiges TV-Footage-Material sowie Bilder zu Themen rund um 鶹ԭ zum direkten Download. Videos zu 鶹ԭ-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter . Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden.

Ansprechpartner für die 鶹ԭe:
Dana Rösiger, +49 6227 7 63900, dana.roesiger@sap.com, CET

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Sicherer Datenaustausch in der Automobilindustrie /germany/2023/01/datenaustausch-automobilindustrie-cofinity/ Tue, 31 Jan 2023 13:00:24 +0000 /germany/?p=164357 Mit der Gründung des Joint Ventures Cofinity-X treiben zehn Partner der Automobilindustrie die Umsetzung des Datenökosystems Catena-X weiter voran. Mit der Gründung von Cofinity-X leiten...

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Mit der Gründung des Joint Ventures Cofinity-X treiben zehn Partner der Automobilindustrie die Umsetzung des Datenökosystems Catena-X weiter voran.

Mit der Gründung von Cofinity-X leiten die Gesellschafter BASF, BMW Group, Henkel, Mercedes-Benz, 鶹ԭ, Schaeffler, Siemens, T-Systems, Volkswagen und ZF den nächsten Schritt zur Umsetzung der Catena-X-Initiative in Europa ein. Cofinity-X möchte eine der ersten Betreibergesellschaften werden, die Produkte und Dienstleistungen für den sicheren Austausch von Daten entlang der automobilen Wertschöpfungskette im Rahmen des Catena-X Datenökosystems anbietet.


  • BASF, BMW Group, Henkel, Mercedes-Benz, 鶹ԭ, Schaeffler, Siemens, T-Systems, Volkswagen und ZF haben gemeinsam das Joint Venture Cofinity-X gegründet, um den Betrieb und die Einführung von Catena-X-Anwendungen in der automobilen Wertschöpfungskette zu beschleunigen.
  • Cofinity-X möchte einen offenen Marktplatz für Catena-X-Anwendungen mit initialem Fokus auf Europa betreiben und Produkte und Dienstleistungen anbieten, die einen effizienten und sicheren Datenaustausch zwischen Teilnehmern des Catena-X-Datenökosystems ermöglichen sollen.
  • Cofinity-X wird dazu beitragen, signifikante Fortschritte bei der Operationalisierung und dem Aufbau von durchgängigen Datenketten zur Rückverfolgbarkeit von Materialflüssen über die Wertschöpfungskette hinweg zu schaffen.
  • Der Datenaustausch wird auf Grundlage der Catena-X und Gaia-X-Prinzipien stattfinden. Am Datenaustausch beteiligte Unternehmen sollen volle Datenhoheit in einer offenen, vertrauenswürdigen, kollaborativen und sicheren Umgebung erhalten.

Kunden von Cofinity-X werden auf Anwendungen und Dienstleistungen zugreifen können, um von Lösungen in der automobilen Wertschöpfungskette zur Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit, Kreislaufwirtschaft oder der intelligenten Verwaltung von Geschäftspartnerdaten zu profitieren:

Lösungsansätze zur Dekarbonisierung: CO2-Lösungen ermöglichen eine präzise Berechnung und Berichterstattung von CO2-Werten entlang der Wertschöpfungskette. Kunden von Cofinity-X können die Transparenz über deren CO2-Fußabdruck erhöhen sowie Maßnahmen zur Erreichung und Verbesserung gesetzter Nachhaltigkeitsziele ableiten.

Durchgängige und zuverlässige Rückverfolgbarkeit: Unternehmen soll es ermöglicht werden, Teile und Komponenten über ihre Wertschöpfungskette hinweg zu verfolgen – von Rohstoffen bis zu recycelten Teilen. In Zeiten von Lieferengpässen bieten Anwendungen zur Rückverfolgbarkeit entscheidende Einblicke und helfen die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu erhöhen.

Kreislaufwirtschaft für eine nachhaltige Wertschöpfungskette: Die Verwertung von Materialien ist ein wichtiges Thema in der Automobilindustrie. Informationen über den Zustand von Teilen und Komponenten können bei Lieferanten und Kunden transparent dargestellt werden, um diese ordnungsgemäß wiederzuverwenden. Durch die Einführung der Kreislaufwirtschaft können Unternehmen das Verhältnis von recyclingfähigen Materialien in ihren Produkten verbessern und Abfälle reduzieren.

Intelligente Verwaltung von Geschäftspartnerdaten (GPDM): Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen, um Kunden- und Lieferantendaten aktuell zu halten. Die GPDM-Services von Cofinity-X bereinigen Geschäftspartnerdaten, reichern diese an und halten sie auf dem neuesten Stand. Kunden von Cofinity-X können daher von sortierten, analysierten, bereinigten und angereicherten Geschäftspartnerdaten profitieren.

Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Abnehmern entlang der gesamten automobilen Wertschöpfungskette

„Die zunehmenden Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit aller Materialien über die gesamte Wertschöpfungskette ist einer der Schlüsselfaktoren für Cofinity-X. Wir werden ein wichtiger Teil eines schnell skalierbaren Ökosystems sein, an dem alle Unternehmen der automobilen Wertschöpfungskette gleichermaßen partizipieren können. Daher wird unser Produktangebot durchgängige Datenketten initiieren sowie Wert für alle Teilnehmer generieren“, sagtAlexander Schleicher, Geschäftsführer Cofinity-X.

Ein Produktangebot ausgerichtet auf kleine und mittelständische Unternehmen

Durchgängige Datenketten können nur entstehen, wenn alle Beteiligten zur Zusammenarbeit bereit sind. Ein Großteil der Unternehmen in der Automobilindustrie sind kleine und mittelständische Unternehmen. Ziel ist es, für diese wichtigen Akteure einen einfachen und schnellen Einstieg in das Catena-X Datenökosystem zu schaffen. Cofinity-X wird ein Produktportfolio mit vier zentralen Produkt- und Dienstleistungsangeboten aufbauen. Die ersten Produkte und Dienstleistungen werden ab Ende April 2023 verfügbar sein.

Open Marketplace: Der offene Marktplatz soll eine effiziente Vermittlung von Netzwerkteilnehmern sicherstellen. Die dort von Cofinity-X und weiteren Partnern angebotenen Produkte und Dienstleistungen wird es Kunden erlauben, am Datenökosystem Catena-X teilzunehmen. Alle angebotenen Anwendungen werden mit den Datenaustauschprinzipien von Catena-X und Gaia-X konform sein.

Data Exchange: Der Datenaustausch zwischen den beteiligten Firmen basiert auf der Grundlage souveräner, sicherer und standardisierter Prinzipien und ohne Lock-in-Effekt auf die Geschäftsanwendungen. Dabei behält jeder Partner zu jedem Zeitpunkt vollständige Kontrolle über seine Daten.

Federated- and Shared Services: Die föderierten Dienste ermöglichen den Datenaustausch der angebotenen Applikationen auf dem Marktplatz in einem interoperablen Open-Source-Ansatz.

Onboarding Services: Die Onboarding Services werden die Einführung des Catena-X Datenökosystems und die Verbindung aller Akteure entlang der automobilen Wertschöpfungsketten unterstützen.

„Cofinity-X ist Pionier der Industrialisierung von Catena-X Standards und Software-Artefakten, um Kunden einen Einstiegspunkt in den Catena-X Datenraum zu bieten. Ich freue mich darauf, zu sehen, wie das erste wirklich offene und interoperable Produkt- und Dienstleistungsportfolio zum Leben erweckt wird und einen Mehrwert für alle Mitglieder schafft“, sagt Oliver Ganser, Vorstandsvorsitzender Catena-X Automotive Network e.V.

Gründungspartner senden ein starkes Signal und Engagement aus

Die Investition in Cofinity-X unterstreicht das Engagement der Gründungspartner beim Aufbau des Catena-X Ökosystems. Die zehn Gesellschafter sind zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligt.

„Catena-X hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie stabiler und transparenter zu gestalten und damit die Qualität und Effizienz für alle beteiligten Unternehmen zu verbessern. Das offene und kollaborative Datenökosystem spiegelt die Vision der 鶹ԭ wider, jede Organisation in die Lage zu versetzen, ein Netzwerk intelligenter, nachhaltiger Unternehmen zu werden“, so Christian Klein, Vorstandssprecher 鶹ԭ SE. „Nutzer des Catena-X-Automobilnetzwerks haben Zugang zu einem breiten Portfolio von 鶹ԭ-Lösungen, von der Rückverfolgbarkeit von Produkten über mehrere Parteien in der Lieferkette bis hin zur Nachverfolgung und Berechnung der Scope-3-Emissionen. Cofinity-X ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in diesem Pionierprojekt, zu dem wir gerne beitragen.“

Über Cofinity-X

Die Cofinity-X GmbH mit Sitz in Köln wurde 2023 gegründet und ist ein Gemeinschaftsunternehmen von BASF, BMW Group, Henkel, Mercedes-Benz, 鶹ԭ, Schaeffler, Siemens, T-Systems, Volkswagen und ZF. Die Vision von Cofinity-X ist es, einen offen Marktplatz für die Bereitstellung von eigenen und fremden Geschäftsanwendungen und Diensten mit initialem Fokus auf Europa zu betreiben, die einen sicheren und standardisierten Datentransfer entlang der automobilen Wertschöpfungskette nach den Prinzipien von Gaia-X und Catena-X ermöglichen. Alle erforderlichen regulatorischen Freigaben wurden erteilt und Cofinity-X wird seine Aktivitäten dem entsprechend aufnehmen. Weitere Informationen finden Sie unter:

Über BASF

Chemie für eine nachhaltige Zukunft, dafür steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Rund 111.000 Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen Ländern der Welt bei. Unser Portfolio umfasst sechs Segmente: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2021 weltweit einen Umsatz von 78,6 Milliarden €. BASF-Aktien werden an der Börse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. Weitere Informationen unter .

Die BMW Group

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktions­standorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2022 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von fast 2,4 Mio. Automobilen und über 202.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2021 belief sich auf 16,1Mrd.€, der Umsatz auf 111,2Mrd.€. Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte das Unternehmen weltweit 118.909 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat frühzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt und rückt Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung konsequent ins Zentrum seiner Ausrichtung, von der Lieferkette über die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase aller Produkte.Weitere Informationen unter: www.bmwgroup.com.

Über Henkel

Mit seinen Marken, Innovationen und Technologien hält Henkel weltweit führende Marktpositionen im Industrie- und Konsumentengeschäft. Mit dem Unternehmensbereich Adhesive Technologies ist Henkel globaler Marktführer bei Klebstoffen, Dichtstoffen und funktionalen Beschichtungen. Mit Consumer Brands ist das Unternehmen insbesondere mit Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Haarpflege weltweit in vielen Märkten und Kategorien führend. Die drei größten Marken des Unternehmens sind Loctite, Persil und Schwarzkopf. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte Henkel einen Umsatz von mehr als 20 Mrd. Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von rund 2,7 Mrd. Euro. Die Vorzugsaktien von Henkel sind im DAX notiert. Nachhaltiges Handeln hat bei Henkel lange Tradition und das Unternehmen verfolgt eine klare Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Zielen. Henkel wurde 1876 gegründet und beschäftigt heute weltweit ein vielfältiges Team von über 50.000 Mitarbeiter:innen – verbunden durch eine starke Unternehmenskultur, gemeinsame Werte und den Unternehmenszweck: „Pioneers at heart for the good of generations“. Weitere Informationen unter

Mercedes-Benz AG im Überblick

Die Mercedes-Benz AG verantwortet das globale Geschäft von Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans mit rund 172.000 Beschäftigten weltweit. Ola Källenius ist Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz AG. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans sowie fahrzeugnahen Dienstleistungen. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die führende Position bei Elektromobilität und Fahrzeug-Software an. Das Produktportfolio umfasst die Marke Mercedes-Benz mit den Marken Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach, Mercedes-EQ, G-Klasse sowie Produkte der Marke smart. Die Marke Mercedes me bietet Zugang zu den digitalen Diensten von Mercedes-Benz. Die Mercedes-Benz AG gehört weltweit zu den größten Herstellern von Luxus-Pkw. Im Jahr 2021 wurden rund 1,9 Millionen Pkw und nahezu 386.200 Vans abgesetzt. In diesen beiden Geschäftsfeldern entwickelt die Mercedes-Benz AG das weltweite Produktionsnetzwerk mit rund 35 Produktionsstandorten auf vier Kontinenten kontinuierlich weiter und richtet sich dabei auf die Anforderungen der Elektromobilität aus. Parallel dazu wird das globale Batterie-Produktionsnetzwerk auf drei Kontinenten auf- und ausgebaut. Nachhaltigkeit ist das Leitprinzip der Mercedes-Benz Strategie und bedeutet für das Unternehmen, dauerhaft Wert für alle Stakeholder zu schaffen: für Kunden, Beschäftigte, Investoren, Geschäftspartner und die Gesellschaft als Ganzes. Grundlage dafür ist die nachhaltige Unternehmensstrategie der Mercedes-Benz Group. Damit übernimmt das Unternehmen Verantwortung für die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen seiner Geschäftstätigkeit und hat die gesamte Wertschöpfungskette im Blick.

Über Schaeffler

Seit über 75 Jahren treibt die Schaeffler Gruppe als ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegung und Mobilität voran. Mit innovativen Technologien, Produkten und Services in den Feldern Elektromobilität, CO₂-effiziente Antriebe, Industrie 4.0, Digitalisierung und erneuerbare Energien ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner, um Bewegung und Mobilität effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu machen. Das Technologieunternehmen produziert Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen. Im Jahr 2021 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 13,9 Milliarden Euro. Mit zirka 83.000 Mitarbeitenden ist die Schaeffler Gruppe eines der weltweit größten Familienunternehmen. Mit mehr als 1.800 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2021 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz drei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands.

Über Siemens

Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein Technologieunternehmen mit Fokus auf die Felder Industrie, Infrastruktur, Mobilität und Gesundheit. Ressourceneffiziente Fabriken, widerstandsfähige Lieferketten, intelligente Gebäude und Stromnetze, emissionsarme und komfortable Züge und eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung – das Unternehmen unterstützt seine Kunden mit Technologien, die ihnen konkreten Nutzen bieten. Durch die Kombination der realen und der digitalen Welten befähigt Siemens seine Kunden, ihre Industrien und Märkte zu transformieren und verbessert damit den Alltag für Milliarden von Menschen. Siemens ist mehrheitlicher Eigentümer des börsennotierten Unternehmens Siemens Healthineers – einem weltweit führenden Anbieter von Medizintechnik, der die Zukunft der Gesundheitsversorgung gestaltet. Darüber hinaus hält Siemens eine Minderheitsbeteiligung an der börsengelisteten Siemens Energy, einem der weltweit führenden Unternehmen in der Energieübertragung und -erzeugung.

Im Geschäftsjahr 2022, das am 30. September 2022 endete, erzielte der Siemens-Konzern einen Umsatz von 72,0 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 4,4 Milliarden Euro. Zum 30.09.2022 hatte das Unternehmen weltweit rund 311.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter .

Über T-Systems

Mit weltweit rund 28.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 4,0 Milliarden Euro (2021) ist T-Systems einer der führenden Anbieter digitaler Dienste. Mit Hauptsitz in Europa sowie ergänzender lokaler Präsenz in ausgewählten Kernmärkten und strategischen Produktionsstandorten stellt T-Systems eine globale Produktions- und Lieferkette für ihre Kunden bereit.

T-Systems ist einer der Marktführer für IT-Services in Deutschland und hat den zweitgrößten Marktanteil in der DACH-Region. Die Strategie ist, die Führungsposition in DACH zu schützen und sich auf ausgewählte Kernmärkte zu konzentrieren – in Europa und weltweit.

Bei den Fokusindustrien setzt T-Systems auf Automotive, Öffentliche Hand, Gesundheit und Transportwesen. Für diese Bereiche entwickelt T-Systems branchenspezifische Lösungen.

T-Systems bietet integrierte Informationstechnologie und digitale Lösungen aus einer Hand: vom sicheren Betrieb klassischer IT-Infrastruktur führt T-Systems Kunden in multi-cloud basierte Architekturen, zu maßgeschneiderten Plattformen, Software und Applikationen sowie zu neuen digitalen Geschäftsmodellen und Innovationsprojekten. Beispiele sind die Themen Blockchain und Künstliche Intelligenz (KI). Hierbei sind Datensouveränität und Sicherheit Kern des Angebots. Das Unternehmen arbeitet mit führenden Technologie-Partnern aus der ganzen Welt zusammen.

Über den Volkswagen Konzern

Der Volkswagen Konzern mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Zehn Kernmarken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, CUPRA, ŠKODA, Bentley, Lamborghini, Porsche, Ducati und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Dabei erstreckt sich das Pkw-Angebot von Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Ducati bietet Motorräder an. Im Bereich der leichten und schweren Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen. Rund 672.800 Beschäftigte produzieren rund um den Globus Produkte, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Im Jahr 2021 betrugen die weltweiten Auslieferungen von Konzernfahrzeugen 8,9 Millionen (2020: 9,3 Millionen). Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2021 auf 250,2 Milliarden Euro (2020: 222,9 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im Jahr 2021 15,4 Milliarden Euro (2020: 8,8 Milliarden Euro).

Über ZF

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln: In den vier Technologiefeldern Vehicle Motion Control, integrierte Sicherheit, automatisiertes Fahren und Elektromobilität bietet ZF umfassende Produkt- und Software-Lösungen für etablierte Fahrzeughersteller sowie für neu entstehende Anbieter von Transport- und Mobilitätsdienstleistungen. ZF elektrifiziert Fahrzeuge unterschiedlichster Kategorien und trägt mit seinen Produkten dazu bei, Emissionen zu reduzieren, das Klima zu schützen und die Mobilität sicherer zu machen.

Im Jahr 2021 hat ZF mit weltweit rund 157.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 38,3 Milliarden Euro erzielt. Das Unternehmen ist an 188 Produktionsstandorten in 31 Ländern vertreten.

Über 鶹ԭ

Die 鶹ԭ-Strategie soll dabei helfen, jedes Unternehmen in ein intelligentes Unternehmen zu verwandeln. Als ein Marktführer für Geschäftssoftware unterstützen wir Unternehmen jeder Größe und Branche dabei, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen: 鶹ԭ-Kunden generieren 87 % des gesamten weltweiten Handels. Unsere Technologien für maschinelles Lernen, das Internet der Dinge und fortschrittliche Analyseverfahren helfen unseren Kunden auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. 鶹ԭ unterstützt Menschen und Unternehmen dabei, fundiertes Wissen über ihre Organisationen zu gewinnen, fördert die Zusammenarbeit und hilft so, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Wir vereinfachen Technologie für Unternehmen, damit sie unsere Software nach ihren eigenen Vorstellungen einfach und reibungslos nutzen können. Unsere End-to-EndSuite aus Anwendungen und Services ermöglicht es Kunden in 25 Branchen weltweit, profitabel zu sein, sich stets neu und flexibel anzupassen und etwas zu bewegen. Mit einem globalen Netzwerk aus Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Vordenkern hilft 鶹ԭ, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Weitere Informationen unter

Weitere 鶹ԭeinformationen finden Sie im鶹ԭ News Center. Folgen Sie 鶹ԭ auf Twitter unter.

Ansprechpartner für die 鶹ԭe:

Hilmar Schepp, +49 6227 7-46799, hilmar.schepp@sap.com

Cofinity-X GmbH, c/o Im Mediapark 5 in 50670 Köln, info@cofinity-x.com,

鶹ԭ-鶹ԭebereich;press@sap.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen, das heißt Vorhersagen, Prognosen oder andere Aussagen zu zukünftigen Ereignissen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Voraussagen und Annahmen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Resultate erheblich hiervon abweichen können. Zusätzliche Informationen zu diesen Risiken und Unsicherheiten finden Sie in den von uns bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Abschnitt zu den Risikofaktoren des 鶹ԭ-Jahresberichts 2021 auf dem Formular 20-F.

© 2023 鶹ԭ SE. Alle Rechte vorbehalten.
鶹ԭ und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 鶹ԭ sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 鶹ԭ SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite.

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BMW Group wählt RISE with 鶹ԭ für Unternehmenstransformation /germany/2023/01/bmw-group-rise-with-sap/ Mon, 30 Jan 2023 08:45:57 +0000 /germany/?p=164322 鶹ԭ SE hat heute bekanntgegeben, dass die BMW Group ihre strategische Partnerschaft mit 鶹ԭ weiter ausbauen wird, um den digitalen Wandel im Unternehmen zu beschleunigen....

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hat heute bekanntgegeben, dass die BMW Group ihre strategische Partnerschaft mit 鶹ԭ weiter ausbauen wird, um den digitalen Wandel im Unternehmen zu beschleunigen.

Dies besiegelten beide Unternehmen am 25. Januar 2023. Mit der RISE-with-鶹ԭ-Lösung wird die BMW Group ihre gesamte 鶹ԭ-Software-Landschaft migrieren. Um gemeinsame Innovationen für kritische Geschäftsbereiche – darunter Finanzen, Teileversorgung, Lagerhaltung und Produktion – umzusetzen, führt die BMW Group ihre Cloud-Strategie mit den bestehenden 鶹ԭ-S/4HANA-Systemen zusammen. So wird die BMW Group künftig schneller, umfassender und effizienter digitalisieren können.

Ausbau einer langjährigen strategischen Partnerschaft

Die BMW Group und 鶹ԭ blicken bereits auf eine langjährige strategische Partnerschaft zurück. Im Rahmen von der RISE with 鶹ԭ Lösung wird die BMW Group Zugriff auf eine Cloud-Plattform für durchgängige Geschäftsprozesse haben. Alexander Buresch, CIO und Senior Vice President BMW Group IT betonte: „Diese strategische Zusammenarbeit baut unseren Digitalisierungsvorsprung aus. Wir erhöhen damit die Flexibilität unserer Infrastruktur und schaffen maximale globale Skalierbarkeit. Und das Wichtigste: Wir können damit viel schneller als bisher Business-Innovationen zu unseren Kunden und Anwendern bringen. Deshalb freue ich mich sehr auf die nächsten Schritte auf dieser gemeinsamen Reise mit 鶹ԭ.“

Thomas Saueressig, Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ SE und verantwortlich für 鶹ԭ Product Engineering, fügte hinzu: „Unsere beiden Unternehmen verbinden 30 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit dem Ausbau unserer Partnerschaft gehen wir einen entscheidenden Schritt in eine digitale Zukunft. Das zeigt, wie 鶹ԭ S/4HANA Cloud und unser breites Lösungsportfolio die Grundlage für Unternehmen schaffen, um Innovationen voranzutreiben und somit langfristig ihren Erfolg im globalen Wettbewerb zu sichern.“

Gemeinsam die Zukunft der Automobilindustrie gestalten

RISE with 鶹ԭ bündelt die Lösungen, Services und Werkzeuge, die für die Unternehmenstransformation erforderlich sind, in einem Vertrag. Damit kann die BMW Group die neuesten Technologien und Cloud-Lösungen von 鶹ԭ kombinieren, um Geschäftsinnovation voranzutreiben. Im Rahmen der erweiterten Partnerschaft werden die BMW Group und die 鶹ԭ von einem traditionellen Lizenzmodell zu einem ganzheitlichen Betriebsmodell übergehen, das Infrastruktur, Cloud-Anwendungen und Betrieb abdeckt. Gemeinsam werden sie die Zukunft von Geschäftsprozessinnovation in der Automobilindustrie gestalten.

Strategische Partnerschaft von 鶹ԭ und BMW Group
Die BMW Group baut ihre strategische Partnerschaft mit 鶹ԭ weiter aus. (Bild von links: Gernot Rill, Katharina Jung, Dr. Nicolas Peter, Thomas Saueressig, Alexander Buresch, Ralf Scherer)

Weitere 鶹ԭeinformationen finden Sie im 鶹ԭ News Center. Folgen Sie 鶹ԭ auf Twitter unter.

Ansprechpartner für die 鶹ԭe:

Hilmar Schepp, +49 6227 7 46799, hilmar.schepp@sap.com, CET
鶹ԭ-鶹ԭebereich; press@sap.com

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen, das heißt Vorhersagen, Prognosen oder andere Aussagen zu zukünftigen Ereignissen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Voraussagen und Annahmen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, was dazu führen kann, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Resultate erheblich hiervon abweichen können. Zusätzliche Informationen zu diesen Risiken und Unsicherheiten finden Sie in den von uns bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) eingereichten Unterlagen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf den Abschnitt zu den Risikofaktoren des 鶹ԭ-Jahresberichts 2021 auf dem Formular 20-F.

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鶹ԭ und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 鶹ԭ sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 鶹ԭ SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite

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Warum die Fertigungsindustrie 2023 risikoresistente Lieferketten braucht /germany/2023/01/fertigungsindustrie-2023-lieferketten-automobilbranche-supply-chain/ Thu, 19 Jan 2023 07:00:07 +0000 /germany/?p=164152 Volle Auftragsbücher und weniger Umsatz: Die andauernden Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten machen der Automobilbranche und anderen Fertigungsunternehmen seit Monaten massiv zu schaffen. Durch mehr...

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Volle Auftragsbücher und weniger Umsatz: Die andauernden Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten machen der Automobilbranche und anderen Fertigungsunternehmen seit Monaten massiv zu schaffen. Durch mehr Risikoresistenz lassen sich Störungen abfedern oder ihre negativen Auswirkungen zumindest begrenzen.

Quelle: Statista, Federal Reserve Bank of New York

Weil Vorprodukte aus dem Ausland fehlten, konnte die deutsche Industrie von Anfang 2021 bis Mitte 2022 Güter im Wert von knapp 64 Milliarden Euro nicht herstellen. Das hat eine (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung ergeben. Diese Summe entspricht ungefähr 1,5 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung im Jahr. Ob Maschinen- und Anlagenbauer, Solaranlagenhersteller oder Hightech – an keinem Industriezweig geht diese Entwicklung vorbei.

Besonders stark betroffen ist allerdings die Automobilindustrie, deren Wertschöpfung in Deutschland wegen des Mangels an wichtigen Komponenten um knapp 31 Milliarden Euro geringer ausfiel. War es zuerst der weltweite Chipmangel, der die Fahrzeughersteller ausbremste, kamen später fehlende Kabelbäume und Teile für die Lenkräder aus der Ukraine hinzu. Obwohl die Auftragsbücher der Autoindustrie voll sind, können die Bestellungen deshalb nicht erledigt werden.

Risiken minimieren und kostenintensive Ausfälle vermeiden

„Unsere Zahlen untermauern den Bedarf, der Resilienz der Lieferketten künftig zulasten der Kosteneffizienz ein höheres Gewicht beizumessen“, schreiben die Forscher in ihrer Studie. Statt die Supply Chains wie bisher auf Gewinnmaximierung auszulegen, steht nun die Risikominimierung durch Anpassungsfähigkeit und höhere Flexibilität im Mittelpunkt. Eine Strategie, die auf eine stärkere Widerstandsfähigkeit, mehr Lagerreserven, Diversifikation und Nachhaltigkeit der Supply Chain setzt, verspricht für die Zukunft bessere Ergebnisse.

Die jahrzehntelang bewährte Praxis der Just-in-Time-Produktion, also der Zulieferung von Material im Fertigungstakt mit nur geringer Vorratslagerung, funktioniert nur so lange gut, wie die Logistikkette reibungslos arbeitet. Und ob Pandemie, Cyberangriffe oder geopolitische Spannungen – es gibt heutzutage und in Zukunft immer mehr Unwägbarkeiten, die schnell zu einer Störung führen können. Dazu kommen einseitige Abhängigkeit von wenigen Lieferanten, die dringend abgebaut werden müssen.

Daten besser nutzen und in umsetzbare Erkenntnisse umwandeln

In einer , die wir bei führenden Consulting-Unternehmen durchgeführt haben, kristallisieren sich neben der Nachhaltigkeit vor allem die bessere Sichtbarkeit und höhere Transparenz der Lieferketten als die zentralen Schwerpunkte im gerade begonnenen Jahr heraus. „Was man nicht verfolgen kann, kann man auch nicht messen“, sagte einer der befragten Experten. Dafür komme es auch darauf an, die zur Verfügung stehenden Daten besser zu nutzen und in aussagekräftige, umsetzbare und in Echtzeit gewonnene Erkenntnisse umzuwandeln.

In ihrer aktuellen Studie „“ nennen die Marktforscher von Indago (Adelante) vier fundamentale Prinzipien für eine erfolgreiche Umgestaltung der Lieferketten: Abwägen von Kosten und Effizienz der Supply Chain versus Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit, Anwenden eines Netzwerkeffekt-Ansatzes für die logistische Planung, Optimieren der Abläufe über funktionale und unternehmensübergreifende Netzwerke hinweg sowie das Einführen von Automatisierungs- und Datenerfassungslösungen. Die digitale Transformation mithilfe von cloudbasierter Software spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Wir als 鶹ԭ bieten deshalb für die unterschiedlichen Herausforderungen für die gesamte Supply Chain entsprechende Anwendungen an. Außerdem haben wir unsere bestehenden Netzwerke für , , und mit derzeit über sieben Millionen Handelspartnern in aller Welt unter einem einheitlichen und einem gemeinsamen Datenmodell zusammengefasst. Aus den linearen Ketten sollen so schrittweise ein dynamisches globales Liefernetzwerk entstehen, dass den Unternehmen dank einer Many-to-many-Struktur zu mehr Stabilität, Transparenz, Widerstandsfähigkeit und Nachhaltigkeit verhilft.

Sorgfältige Vorausplanung mit Möglichkeiten zur Simulation

Ein vernetzter, vorausschauender Ansatz zur mit intelligenten Prognoseverfahren und Planungsalgorithmen für Absatz, Produktion, Distribution und Beschaffung unterstützen bei der gezielten Bestandsoptimierung und stellen so die Lieferbereitschaft über das gesamte Wertschöpfungsnetzwerk sicher.

Von Künstlicher Intelligenz unterstützte helfen zudem im Rahmen von „Was-wäre-wenn“ Analysen den Überblick über die Folgen von Veränderungen und Entscheidungsalternativen zu behalten. So lassen sich beispielsweise alternative Transportrouten hinsichtlich ihres Einflusses auf Kosten, Umweltauswirkungen oder Kundenzufriedenheit miteinander vergleichen.

Professionelles Lieferantenmanagement minimiert die Risiken

Die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten wächst aber auch durch das Diversifizieren der Lieferanten und Produktionspartner. Statt deren Anzahl möglichst zu minimieren, um die operative und logistische Komplexität zu verringern, vermeiden mit maßgeschneiderten Risikosichten und Warnmeldungen unliebsame Überraschungen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Chinas und der USA, bei der sich die beiden Wirtschaftsblöcke immer weiter entflechten, sollten europäische Unternehmen möglichst flexible Beschaffungsstrukturen schaffen, um sich schnell an neue Entwicklungen anpassen zu können. Unsere hilft beim Finden neuer Lieferanten und dem reibungslosen Aufbau von Geschäftsbeziehungen mit ihnen.

Wechsel der Belieferung von „Just in Time‟ zu „Just in Case‟

Die Implementierung von Kapazitäts- und Bestandspuffern trägt ebenfalls zu mehr Resilienz in den Lieferketten bei. Mit deren Umstrukturierung vom bedarfsorientierten „Just in Time‟ hin zu einem nachfragegesteuerten „Just in Case‟-Management sind Unternehmen auf sämtliche Unwägbarkeiten besser vorbereitet. Eine erhöhte Lagerhaltung ermöglicht bei diesem Ansatz „für alle Fälle“ mehr Sicherheit und erleichtert es den Firmen, besser auf plötzliche Nachfrageschwankungen und Veränderungen hinsichtlich der Verfügbarkeit zu reagieren.

Unterstützt wird dieser Prozess durch moderne Systeme zur und sowie cloudbasierte , die jederzeit Auskunft darüber geben, wo sich Rohstoffe, Halbfertigfabrikate oder Enderzeugnisse zu einem bestimmten Zeitpunkt gerade befinden. Das vergangene Jahr hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig funktionierende Lieferketten für nahezu alle Aspekte unseres Lebens sind. Leider ist nicht zu erwarten, dass die Unsicherheit in Zukunft abnehmen wird. Umso wichtiger ist es deshalb, dass sich Fertigungsunternehmen und Automobilindustrie jetzt mit anpassungsfähigen und flexiblen Lieferketten vorbereiten.

鶹ԭ NOW Germany: Wichtige Inspirationen für den erfolgreichen Start ins Jahr 2023

Mit seinem Gast Rainer Scheuring vom weltweit drittgrößten Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen sprach Andreas Thon auf der 鶹ԭ NOW Germany über risikoresistente Lieferketten. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an:

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Nimmt der Automobil-Direktvertrieb endlich Fahrt auf? /germany/2022/10/transformation-auto-kaufen-direktvertrieb-dtc/ Thu, 06 Oct 2022 06:00:29 +0000 /germany/?p=162537 Der Vertrieb Direct-to-Consumer (DTC) wird relevanter für Automobil-Hersteller. Firmen transformieren ihre Prozesse für einen Direktvertrieb und können damit erfolgreicher sein als traditionelle Ansätze. Die Automobilindustrie...

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Der Vertrieb Direct-to-Consumer (DTC) wird relevanter für Automobil-Hersteller. Firmen transformieren ihre Prozesse für einen Direktvertrieb und können damit erfolgreicher sein als traditionelle Ansätze.

Die Automobilindustrie sah sich bereits vor der Pandemie mit einer anhaltenden Rezession konfrontiert. Der weltweite Autoabsatz sank vom Rekordwert von rund 97 Millionen produzierter Fahrzeuge in 2017 auf 80 Millionen in 2021. Ein Jahr vorher wurden sogar nur 77,6 Millionen Fahrzeuge produziert, so wenige wie seit 2010 nicht mehr.

In einer Zeit von Absatzsättigung auf den wichtigsten Märkten und dem Aufkommen von Ride-Sharing nahmen viele Branchenführer die Direktvermarktung und den Direktvertrieb von Automobilen an Endverbraucher (DTC) verstärkt in den Fokus.

Durch die Covid-Pandemie wurde nicht nur der Verkaufsprozess von Autos stark beeinflusst, sondern auch das . Beispielsweise sind jüngere Generationen, die in den letzten Jahren Shared-Mobility-Angebote – wie die Nutzung eines Autos von mehreren Menschen und organisierte Mitfahrgelegenheiten – bevorzugten, nun eher bereit, ein Auto zu kaufen. Auch die geringere Belastung mit Keimen und der höhere Infektionsschutz im eigenen Wagen spielen dabei eine Rolle. Laut einem zogen 59 Prozent der 18- bis 35-Jährigen in den nächsten zwölf Monaten ein Auto-Kauf in Betracht.

Direktvertrieb von Autos treibt den digitalen Wandel in der Branche voran

Kunden sehnen sich auch beim Autokauf verstärkt nach einer digitalen Option. Nahezu die Hälfte bevorzugt demnach eine Online-Suche und -Kaufoption – ohne jemals ein Autohaus betreten zu müssen. Ein Trend, der sich bereits vor der Pandemie abzeichnete und sich verstetigt hat.Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für Autoproduzenten, um einen Direktvertriebskanal zu entwickeln, der sich auf stützt. Schließlich sind Direct-to-Consumer (DTC)-orientierte E-Commerce-Unternehmen extrem erfolgreich und verkaufen seit rund einem Jahrzehnt eine riesige Produkt-Bandbreite online.

Die Automobilindustrie steht jedoch vor einer besonderen Herausforderung, wenn es um den Direktverkauf an Kunden geht. Denn traditionell wurden und werden Autoverkäufe über ein dicht ausgebautes Händlernetz getätigt. Der Nachteil: Einen signifikanten Anteil des Ertrags müssen die Autohersteller mit Händlern und großen Vertriebsorganisationen teilen. Kunden, die sich an Online-Einkaufsmöglichkeiten wie Amazon gewöhnt haben, müssen beim Autokauf auf diese komfortablen Kauferlebnisse meist noch verzichten. Autokonzernen wiederum entgehen beträchtliche Gewinne durch den fehlenden Direktvertrieb.

Automarken wie Tesla nutzen den Direktvertrieb bereits erfolgreich

Anbieter wie Tesla verkaufen ihre – auf den Kunden zugeschnittenen – Autos seit mehreren Jahren online. Auch neue Automarken wie Genesis oder Nio setzen auf den direkten digitalen Vertriebsweg. Ein Patentrezept, um das traditionelle Modell des Autoverkaufs hinter sich zu lassen, existiert für Autohersteller bisher nicht.

Doch gibt es interessante Möglichkeiten für Automobil-Vermarkter, um sich dem Direktvertrieb schrittweise anzunähern. Attraktiv können beispielsweise ein DTC-Verkauf von Original-Ersatzteilen direkt vom Hersteller oder Service-Angebote wie Versicherungsleistungen auf Grundlage von Nutzungsdaten rund ums Auto sein. Weitere hilfreiche Maßnahmen sind Online-Angebote wie Showrooms und eine interaktive Kaufberatung.

Die Transformation von einzelnen Aspekten des Kaufprozesses in den digitalen Raum ist ein guter Ansatzpunkt für Firmen, um eine direkte Verbindung zu Verbrauchern aufzubauen und zu pflegen.

Kunden erwarten heute während der gesamten Customer Journey und . Autohersteller sollten deshalb ausgefeilte digitale Optionen entwickeln, die zukünftig dann als Grundlage für die Entwicklung von DTC-Vertriebsmodellen in der Automobilbranche genutzt werden können.

Um für potenziellen Kunden attraktiv zu bleiben, müssen Autohersteller und Autohäuser ein reibungsloses und einzigartiges virtuelles Kundenerlebnis schaffen:

Mit passenden digitalen Plattformen, dem Einsatz neuester Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR), und Schnittstellen für Sprachsteuerung. Außerdem sollte alles, was zum Sales-Funnel gehört, auf den Prüfstand gestellt und mit Blick auf DTC optimiert werden. Dabei geht es von Webseiten über Apps bis zum Social Media-Auftritt.

Die Zukunft des (Ver-)Kaufs von Autos ist der DTC-Vertrieb

Der Verkauf von Autos auf traditionellem Weg wird in absehbarer Zeit nicht verschwinden. Kunden werden auch weiterhin eine lokale Präsenz von Autoherstellern wünschen – und Wartung sowie Service der Fahrzeuge wird für jeden Hersteller, der über einen DTC-Channel nachdenkt, zunächst eine große Herausforderung bleiben.

Zweifelsohne müssen sich Autohersteller an neue Verhaltensweisen von Kunden beim Autokauf anpassen und den Wandel in der Automobilindustrie hin zum Digitalen wird dies mit großer Wahrscheinlichkeit beschleunigen.

Für die Autoindustrie bietet sich jetzt die Möglichkeit, sich mit innovativen Lösungen und neuen Preismodellen für ein attraktives und persönlicheres Kundenerlebnis zu engagieren. Denn die Customer Journey endet nicht, wenn das Auto gekauft wurde und in der Einfahrt steht. Mit einem umfassenden digitalen Ökosystem können Autohersteller für ein sorgen. Zum Beispiel mit langfristigen Bonus- und Treue-Programmen zur Kundenbindung sowie weiteren passgenauen Produkt-Angeboten rund ums Auto.

Autos entwickeln sich durch digitale Technologien wie maschinellem Lernen und KI immer mehr zu vernetzten und datengesteuerten Knotenpunkten, die viele Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. Grade jüngere Kunden wollen beim Online-Kauf ein umfassendes digitales Erlebnis – auch mit Blick auf die Corona-Pandemie wird eine kontaktlose und sichere Kaufmöglichkeit bevorzugt.

All diese Trends zeigen, der Direktvertrieb an Kunden (DTC) ist eine große Chance für Automobilhersteller. Die Frage bleibt jedoch, ob und wann die Großen der Branche sie beim Schopfe packen.

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Technologie verhilft dem Mercedes-EQ Formula E Team zum Sieg /germany/2022/09/mercedes-eq-formula-e/ Wed, 28 Sep 2022 06:00:49 +0000 /germany/?p=162579 In einem Sport, in dem jede Zehntelsekunde zählt, dominierte das Mercedes-EQ Formula E Team die achte Saison der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft auf und außerhalb der Strecke. Mit...

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In einem Sport, in dem jede Zehntelsekunde zählt, dominierte das Mercedes-EQ Formula E Team die achte Saison der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft auf und außerhalb der Strecke. Mit den innovativen Technologien und nachhaltigen Lösungen der 鶹ԭ konnte das Team seine Leistung optimieren und effiziente Geschäftsabläufe gewährleisten.

In der weltweit am schnellsten wachsenden Motorsportklasse erfolgreich zu sein, ist keine leichte Aufgabe. Seit 2018 bringen die 鶹ԭ und das Mercedes-EQ Formula E Team ihre gemeinsamen Werte in den elektrischen Rennsport ein. Gemeinsam haben sie neue Technologien entwickelt und eingeführt. Durch diese gewann das Team nicht nur Weltmeisterschaften, sondern konnte auch wie ein nachhaltiges, intelligentes Unternehmen arbeiten.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der achten Saison der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft gratuliert 鶹ԭ dem Mercedes-EQ Formula E Team, das Teamweltmeister wurde, und Stoffel Vandoorne, Markenbotschafter von 鶹ԭ, der den Fahrer-WM-Titel gewann.

Das höhere Ziel

Nachhaltigkeitist ein Grundpfeiler der Formel-E-Rennserie, die die Zukunft der Elektromobilität aktiv prägen möchte. Für das Mercedes-EQ Formula E Team gehen Nachhaltigkeitsziele über vollelektrische Fahrzeuge hinaus und erstrecken sich bis ins Backoffice. Das Team setzt sich dafür ein, Technologien weiterzuentwickeln, die ihnen helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu steuern.

Gemeinsam mit der 鶹ԭ hat das Team ein Berichts-Tool entwickelt und eingeführt, das misst, inwieweit die UN-Nachhaltigkeitsziele erreicht werden. 鶹ԭ Analytics Cloud kombiniert Business Intelligence (BI), erweiterte und vorausschauende Analysen sowie Planungsfunktionen und bietet ein leicht zugängliches zentrales Dashboard, mit dem das Mercedes-EQ Formula E Team Daten aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens einschließlich Lieferketten und Reisetätigkeiten auf einfache Weise visualisieren kann.

Mit Hilfe der 鶹ԭ auf die Poleposition

Das Mercedes-EQ Formula E Team arbeitet wie ein Unternehmen und ist in allen Funktionsbereichen auf wichtige Einblicke und Schnelligkeit angewiesen. Von präzisen und abgestimmten Systemprozessen bis zur Fahrzeugentwicklung nutzt das Team, um auf Echtzeit-Informationen zugreifen zu können. Es ist dadurch in der Lage, fundierte, datengestützte Entscheidungen zu treffen und dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein.

Sowohl vor Ort im Werk als auch auf den weltweiten Reisen zu den Rennen während der Saison ist eine optimierte, intelligente Lösung von wesentlicher Bedeutung, um Effizienzsteigerungen zu erzielen. So zum Beispiel, um sicherzustellen, dass Autos und Ersatzteile zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Zudem sind die Lösungen sinnvoll, um vollständige finanzielle Transparenz zu erhalten und die Kostenkontrolle zu optimieren.

Um seine Reisekosten bequem verwalten zu können, setzt das Mercedes-EQ Formula E Team ein. Mithilfe dieses Portfolios strafft das Team Routineprozesse, um wertvolle Zeit und Ressourcen zu sparen.

Dream Team

Auf dem Weg zum doppelten WM-Titel mussten 16 Rennen auf der ganzen Welt absolviert werden, jedes mit seinen eigenen Merkmalen und Herausforderungen. In der Formel E kommt es auf das ganze Team an, um einen Platz auf dem Podest zu erlangen. Neben einem guten Equipment und einem gut konstruierten Auto ist die Teamleistung zwischen Fahrern, Mechanikern, Ingenieuren und dem Teamchef für den Sieg entscheidend.

Die Lösung hilft dem Mercedes-EQ Formula E Team, Daten zur Fahrerleistung zu überwachen, zu verstehen und darauf zu reagieren. Diese Daten werden auf verschiedenen Wegen erfasst und benutzerfreundlich visualisiert. Auch bietet die Lösung einen besseren Einblick in den Gesundheitszustand der Fahrer, um sicherzustellen, dass das Team optimal agieren kann.

Mit innovativen Technologien und Lösungen der 鶹ԭ kann sich das Mercedes-EQ Formula E Team auf das Wichtigste konzentrieren – das Rennen! Die 鶹ԭ ist stolz darauf, das Team im Laufe einer spannenden Saison unterstützen zu können.

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Chasing Zero mit dem 鶹ԭ Industry Network for Automotive /germany/2022/08/industrie-automotive-emissionen/ Thu, 25 Aug 2022 06:00:19 +0000 /germany/?p=162052 Daten sind eine treibende Kraft, wenn es um die Verringerung von Treibhausgasemissionen geht.Mit Catena-X entsteht ein Datenökosystem, das Einblick in die Emissionsdaten von Geschäftspartnern entlang...

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Daten sind eine treibende Kraft, wenn es um die Verringerung von Treibhausgasemissionen geht.Mit Catena-X entsteht ein Datenökosystem, das Einblick in die Emissionsdaten von Geschäftspartnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie gewährt.

Mit den Paketen von können Unternehmen Daten zum CO2-Fußabdruck ihrer Produkte erfassen und Potenziale zur Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen aufdecken.

Scope-3-Emissionen: die größte Herausforderung auf dem Weg zur Klimaneutralität

Trotz der massiven Umwälzungen, mit denen sich Unternehmen derzeit konfrontiert sehen, bleibt der Klimawandel die größte Herausforderung, der sich alle Branchen gemeinsam stellen müssen. Um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen und die Erderwärmung auf 1,5Grad Celsius zu beschränken– wodurch die gefährlichsten und unumkehrbaren Folgen des Klimawandels vielleicht verhindert werden könnten–, müssen die CO2-Emissionen etwa bis zur Mitte des Jahrhunderts weltweit auf null reduziert werden. Die Europäische Union (EU) hat sich noch ehrgeizigere Ziele gesetzt und möchte bis 2050 klimaneutral werden.

Das bedeutet, dass die Treibhausgasemissionen bis 2030 und damit innerhalb kurzer Zeit um über 50 Prozent verringert werden müssen, um den Weg für Klimaneutralität zu bereiten.

Zwar haben große Konzerne Nachhaltigkeit oder Klimaneutralität ausdrücklich zum strategischen Ziel erklärt, jedoch haben bisher nur wenige von ihnen einen klaren und umfassenden Maßnahmenplan formuliert. Vorschriften wie die EU-Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichtserstattung () oder neue Vorschläge der US-Börsenaufsicht (United States Securities and Exchange Commission, SEC) zur Offenlegung von klimabezogenen Informationen lassen Unternehmen keine Zeit für leere Versprechungen zum Klimaschutz. Es ist Zeit zu handeln.

Was macht die Berichterstattung über CO2-Emissionen so kompliziert?Viele Unternehmen auf der ganzen Welt haben zwar bereits klar definierte nach Scope1 (direkte Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden) und Scope 2 (indirekte Emissionen aus der Erzeugung gekaufter Energie). Jedoch haben sie oft nur unzureichende Einblicke in die Emissionen, die in der Lieferkette entstehen (Scope 3), welche einen beträchtlichen Anteil der Gesamtemissionen ausmachen.

In der Automobilindustrie beispielsweise sind . Deshalb ist es umso wichtiger, Möglichkeiten zur Verringerung des CO2-Ausstoßes entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu identifizieren. Die größten Hindernisse dabei sind mangelndes Vertrauen, der fehlende Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten, inkonsistente Methoden oder Standards für die Datenerhebung und die unzureichenden Interoperabilität von Technologielösungen in der hochkomplexen Lieferkette der Automobilindustrie.

Durch Vernetzung gemeinsam die Dekarbonisierung voranbringen

Um nachhaltiger zu werden und gesetzliche Auflagen zu erfüllen, müssen Unternehmen mit Partnern, Zulieferern und Kunden zusammenarbeiten und transparente Prozesse und einheitliche Datenstandards implementieren– von der Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zur Auslieferung.

Das verfolgt als erstes offenes und kooperatives Datenökosystem das Ziel, durch Einbeziehung aller Beteiligten und umfassende Datentransparenz für mehr Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette der Automobilbranche zu sorgen. Einer der ersten Anwendungsfälle von Catena-X besteht darin, die CO2-Bilanz eines Produkts lückenlos nachzuvollziehen. Dies ist der Ausgangspunkt für ein besseres Verständnis der Scope-3-Emissionen, sodass umsetzbare Möglichkeiten für die Dekarbonisierung identifiziert werden können.

Hierfür wird zum einen eine einheitliche Methodik zur Erfassung und Berichterstattung der Emissionsdaten von Produkten benötigt, um die Konsistenz, Vergleichbarkeit und Überprüfbarkeit der von den Netzwerkpartnern erhobenen Daten sicherzustellen. Catena-X kooperiert mit dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und orientiert sich an den Leitlinien der Initiative für die Berechnung und den Austausch von CO2-Emissionsdaten.

Als erstes Unternehmen weltweit ist es der 鶹ԭ dieses Jahr gelungen, in einem Proof of Concept der WBCSD Emissionsdaten nach einer standardisierten Methodik zu erheben und zu übertragen. Der standardisierte Ansatz motiviert insbesondere auch andere Netzwerkpartner, ihrer Berichterstattung nicht mehr unspezifische Durchschnittswerte ihrer Branche zugrunde zu legen, sondern präzise primäre Emissionsdaten.

Zum anderen ist Technologie der Schlüssel zur Umsetzung von Prozessen, die die Erhebung und den Austausch von Emissionsdaten ermöglichen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrem umfassenden Wissen über branchenspezifische Prozesse und ihren Best Practices für Lösungen bereitet die 鶹ԭ den Weg für die Nachverfolgung der Emissionsdaten von Produkten im Catena-X Automotive Network.

Lösungen für Branchennetzwerke helfen der gesamten Wertschöpfungskette, klimaneutral zu werden

Mit können Unternehmen Daten zum ökologischen Fußabdruck ihrer Produkte einfach, sicher und effizient mit Geschäftspartnern austauschen.

GreenToken ist eine web- und abonnementbasierte SaaS-Lösung, die die Rechenschaftspflicht und Transparenz in der Materiallieferkette verbessern soll. Sie entspricht dem standardisierten Datenmodell der WBCSD und sorgt im gesamten Netzwerk für Datenkonsistenz.

Die Daten zum ökologischen Fußabdruck eines Produkts können ganz einfach auf Materialebene direkt zwischen den Geschäftspartnern verwaltet und übertragen werden.

GreenToken by 鶹ԭ nutzt eine , um Emissionsdaten zu verifizieren und als Token aus der Wallet eines Akteurs in der Lieferkette in die eines anderen zu übertragen. Dabei werden keine nicht öffentlichen oder vertraulichen Daten offengelegt. Auf dem Weg dieser Token durch die nachgelagerte Lieferkette werden die erfassten Informationen ausgetauscht, sodass eine zuverlässige, unveränderbare und überprüfbare Kontrollkette entsteht. Über dieses vertrauenswürdige und verifizierbare Verfahren lassen sich nicht nur CO2-Daten, sondern auch weitere Informationen beispielsweise zur Herkunft von Teilen und Zertifizierungen austauschen.

Die Lösung stellt eine abgesicherte offene API bereit, auf die auch andere Tools zur Berechnung von CO2-Emissionen oder Backend-Lösungen für Transaktionen zugreifen können. Sie ist direkt in 鶹ԭERP Central Component6.0 und 鶹ԭS/4HANA integriert.

Transaktionen können auch durch den Import von CSV-Dateien oder manuell angestoßen werden. So können auch kleine und mittelständische Unternehmen, ohne Backend-Lösungen für das Enterprise Resource Planning (ERP), GreenToken für den Austausch von Emissionsdaten innerhalb des Netzwerks nutzen.

„Mit dem neuartigen Ansatz von GreenToken kann ein rechenschaftspflichtiges und überprüfbares Netzwerk für die Berichterstattung von Scope-3-Emissionen geschaffen werden, das es bislang noch nicht gibt“, erklärt James Veale, Mitbegründer von GreenToken by 鶹ԭ. „GreenToken wird außerdem bereits in großem Maßstab in anderen Lieferketten erfolgreich eingesetzt und ist somit nun bereit für Catena-X.“


Hagen Heubach ist Global Vice President und Leiter der Industry Business Unit Automotive bei 鶹ԭ sowie Vorstandsmitglied des Catena-X Automotive Network.
Heiko Flohr ist Senior Vice President und Head of Product Management 鶹ԭ für den Bereich Discrete Industries sowie Mitglied des Guidance Board des Catena-X Automotive Network.
Leyi Liu gehört dem Team von Solution Management for 鶹ԭ Industry Network for Automotive and Catena-X Automotive Network an.

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Holistisches Lademanagement für E-Fahrzeuge mit coneva und 鶹ԭ E-Mobility /germany/2022/08/coneva-e-mobility/ Thu, 11 Aug 2022 06:00:33 +0000 /germany/?p=161999 Eine der größten Herausforderungen bei der Mobilitätswende ist eine zuverlässige und flächendeckende Infrastruktur für E-Autos. Um den Verbrauch an die Energieproduktion anzupassen, haben 鶹ԭ und...

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Eine der größten Herausforderungen bei der Mobilitätswende ist eine zuverlässige und flächendeckende Infrastruktur für E-Autos. Um den Verbrauch an die Energieproduktion anzupassen, haben 鶹ԭ und coneva, eine Tochter der Firma für Photovoltaik-Systemtechnik SMA, und coneva eine SaaS Lösung für dynamisches Lastmanagement, zusammengebracht.

„Wer heute mit dem Gedanken spielt, sich ein E-Auto anzuschaffen, stellt sich zuerst zwei Fragen“, erklärt , Produktexperte für 鶹ԭ E-Mobility. „Erstens: Gibt es genügend Ladestationen in meiner Gegend oder auf meinem Arbeitsweg? Und: Mit wie vielen anderen E-Autofahrern werde ich um die Ladekapazität konkurrieren müssen?“

Es ist absehbar, dass die Anzahl der E-Fahrzeuge weiterhin wachsen wird, so dass die Optimierung von Ladevorgängen über den Tag hinweg im Hinblick auf Kosten und Verbrauch weiter an Bedeutung gewinnen wird.

„Die gegenwärtig vorhandene Infrastruktur ist nicht mal ansatzweise in der Lage, den zukünftigen Bedarf zu decken“, so Sebastian Wagner. „Gleichzeitig werden pro Jahr 6.500 GWh erneuerbarer Energien verschwendet, weil Energieproduktion und Energieverbrauch nicht aufeinander abgestimmt werden.“

„Die Herausforderungen für das Stromnetz, wenn viele E-Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden und entsprechend viel Energie auf einmal aus dem Netz entnommen wird, haben viele unserer Kunden nicht im Blick“, sagt auch , Geschäftsführer der coneva GmbH. „Sie suchen nach einer preiswerten, einfachen Lösung für über verschiedene Standorte verteiltes Lademanagement, die sofort implementiert werden kann.“

Durch die Integration von 鶹ԭ E-Mobility mit Dynamischem Lastmanagement von coneva wurde eine intelligente, hardware-agnostische Lösung geschaffen, mit der Kunden das Laden ihres E-Fuhrpark optimieren und gleichzeitig Kosten senken können.

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Electrify Your Car Fleet With Ease

Holistisches Energiemanagement mit coneva und 鶹ԭ E-Mobility

„Unsere Mutterfirma SMA hat eine lange Erfolgshistorie im Hinblick auf Energiemanagement und war dabei seit jeher sehr auf Nachhaltigkeit fokussiert, wofür sie auch mehrfach ausgezeichnet wurde“, sagt Jochen Schneider. An ihrem Hauptsitz in Kassel versorgt SMA beispielsweise unter anderen den hauseigenen E-Fuhrpark über PV-Anlagen auf den Parkhausdächern mit Energie.

2018 wurde coneva ausgegründet, um das Thema E-Mobilität außerhalb des Kernbetrieb der Photovoltaikfirma zu adressieren. Die Dynamische Lastmanagement-Software für E-Charging von coneva ist modular, so dass sie auf die individuelle Beschaffenheit jedes Gebäudes und Standorts einer Ladestation eingehen kann. In die Berechnung des Ladeoptimums fließen eine Vielzahl von Faktoren ein – etwa Anzahl und Priorisierung der Fahrzeuge, Tages- oder Nachtzeit oder auch die aktuellen Preise für erneuerbare Energien im Stromnetz.

„Mit unserem dynamischen Lastmanagement sparen die Kunden nicht nur Kosten und Energie“, erklärt Jochen Schneider, „sondern es lässt sich auch die Energie, die dem Netz entnommen wird, kontrollieren und steuern.“

鶹ԭ E-Mobility als Startpunkt für dezentralisierte Betriebssysteme

Bei 鶹ԭ gehen die Bestrebungen im Bereich E-Mobilität seit geraumer Zeit in dieselbe Richtung. Gerade jetzt, da sich die pandemische Lage etwas entspannt hat und wieder vermehrt zum Arbeitsplatz gependelt wird, ist häufig das Phänomen zu beobachten, dass es am Vormittag, direkt nach der Ankunft in der Firma einen erhöhten Bedarf an Energie gibt.

„Selbst erlebt haben wir das zum Beispiel bei 鶹ԭ Portugal, wo das Thema E-Mobilität sehr weit fortgeschritten ist“, sagt , Vice President und Chief Product Manager für 鶹ԭ E-Mobility. „Als die Mitarbeiter nach der Homeofficezeit ins Büro zurückkehrten, konnte der Unterverteiler in den Parkgaragen dem erhöhten Strombedarf durch immer mehr E-Fahrzeuge nicht Stand halten. Die Konsequenz war, dass die Sicherung abschalteten und die Fahrzeuge nicht mehr geladen wurden.“

鶹ԭ Portugal ist nun neben Italien und Öٱ𾱳 eine der ersten Landesgesellschaften, die 鶹ԭ E-Mobility verwenden, wobei auch die von 鶹ԭ selbst entwickelte Optimierung der Ladevorgänge zum Einsatz kommt. Durch Anbindung von und mit als Backbone ermöglicht 鶹ԭ E-Mobility außerdem die einfache Erstattung von Ladevorgängen, die bei den Mitarbeitern an einer eigenen Ladestation zu Hause erfolgt sind. Die Erstattungsvorgänge laufen über die unternehmenseigenen Finanzprozesse.

Bei der Zusammenarbeit mit coneva wurde ein komplementärer Ansatz gefahren, bei dem mit 鶹ԭ E-Mobility das Onboarding von Ladestationen, deren Verwaltung im Backend und die Weiterverarbeitung der Ladevorgangsdaten erfolgt, während coneva die Einbettung ins lokale Energiesystem übernimmt.

„Langfristig planen wir bei 鶹ԭ, mit 鶹ԭ E-Mobility und weiteren 鶹ԭ-Lösungen eine durchgängige Prozessplattform anzubieten, die sich auch zum öffentlichen Laden eignet“, sagt Ulrich Scholl. „Aktuell erfolgt hierzu die Integration der gängigen Roaminganbieter“, sagt Ulrich Scholl. Die automatisierte B2B-Abrechnung zwischen CPOs und Ladenetzanbietern steht dabei im Fokus: „Darauf konzentriert sich aktuell noch der größte manuelle Aufwand von Anbieterseite und gleichzeitig ist das traditionell eine Stärke von 鶹ԭ.“

Mitbewerber bieten ähnliche Funktionalitäten an, mit denen sie vom Ladepunkt ausgehend an die betriebswirtschaftlichen Prozesse dahinter anzudocken versuchen. „Unser Vorgehen bei 鶹ԭ war umgekehrt“, sagt Ulrich Scholl. „Wir verfügen bereits über die Prozesslandschaft und die Expertise bezüglich Steuerregularien und rechtlicher Rahmenbedingungen in unterschiedlichen Regionen. Mit 鶹ԭ E-Mobility werden wir eine globale Lösung anbieten, so dass wir den Kunden deutlich mehr bieten können als reine CPO-Lösung, die der breite Markt heute nutzt.“

Gerade für Kunden, die mit ihrer Lösungslandschaft auf die Cloud umsteigen wollen, hat sich der komplementäre Ansatz aus verschiedenen 鶹ԭ Իٰܲ-dzܻ-öܲԲen bewährt. „Wir liefern damit einen Mehrwert, der weit über die Adressierung des eigentlichen Ladebedarf hinausgeht und die Zielgruppe vergrößert“, so Ulrich Scholl.

Als großen Pluspunkt betrachtet er dabei das über Jahrzehnte gewachsene Partnerökosystem, das 鶹ԭ dabei hilft, Produkte und das Angebot für die Kunden zu verbessern und an aktuelle Bedürfnisse immer wieder neu anzupassen. „Traditionell hat 鶹ԭ schon immer mit sehr vielen heterogenen Partnern zusammengearbeitet – ob nun Software-, Hardware- oder Servicepartner – , und E-Mobilität ist ein Thema, bei dem genau diese Heterogenität zum Tragen kommt und sich als sehr gewinnbringend für das gesamte Ökosystem erweist.“

„SMA ist langjähriger 鶹ԭ-Kunde und wir von coneva empfinden die Zusammenarbeit mit 鶹ԭ als logischen und zukunftsorientierten Schulterschluss“, sagt Jochen Schneider. „Dass wir letztes Jahr innerhalb weniger Monate mit der gemeinsamen Lösung live gehen konnten, war sehr beeindruckend.“

Ausblick in die Zukunft

Abgedeckt werden von der gemeinsamen Lösung auch Szenarien, in denen Privatpersonen ihre Ladestation Nachbarn zur Verfügung stellen und sogar selbst überschüssige Energie etwa aus privaten Photovoltaikanlagen ins Netz einspeisen.

„Unsere Vision ist es, mit unseren SaaS-Services gerade auch lokale Energiemärkte zu stärken“, sagt Jochen Schneider. „Das halten wir für eine Grundvoraussetzung für die flächendeckende Nutzung erneuerbarer Energien halten. E-Mobilität und besonders das Konzept Vehicle-to-Grid spielen dabei eine wichtige Rolle.“

Schon jetzt ist die bidirektionale Ladefähigkeit von E-Autos (Vehicle-to-Grid) ein wichtiges Innovationsthema. Autobatterien könnten schon bald als Speicher für einmal erzeugte Energie fungieren mit dem Ziel, diese für verschiedene Zwecke wieder nutzbar zu machen.

“Diese Kombination von E-Mobilität und erneuerbaren Energien hat das Zeug zum Exportschlager. Gerade für abgelegene Teile der Welt, wohin derzeit noch fossile Brennstoffe geliefert werden müssen, die aber über Wind- und Sonnenenergie verfügen, könnte sich das als Gamechanger erweisen,“, erklärt Sebastian Wagner.

Aktuell arbeitet das Team um Ulrich Scholl bei 鶹ԭ außerdem im Rahmen eines Forschungsprojektes mit und verschiedenen Partnern an einem Lösungsszenario, das Einblicke in den Energiemix des Ladestroms ermöglicht. „Verbraucher können so ihr E-Auto zu Zeiten laden, wenn die höchste Menge an Erneuerbaren verfügbar ist – wenn sie also sichergehen können, dass der Strom aus Photovoltaik und nicht aus dem Kohlekraftwerk stammt“, sagt Ulrich Scholl. „Diese Transparenz wird in Zukunft vom Verbraucher eingefordert werden.“

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Hochgradig vernetzte Automobil-Lieferketten machen Elektrofahrzeuge noch nachhaltiger /germany/2022/07/automobilindustrie-lieferketten-elektrofahrzeuge-nachhaltigkeit/ Tue, 05 Jul 2022 06:00:43 +0000 /germany/?p=161544 Die neueste Ankündigung der US-Regierung, fünf Milliarden US-Dollar in ein nationales Ladenetz für Elektrofahrzeuge zu investieren, steht sinnbildlich für die weltweite Nachhaltigkeitswelle, die gerade über...

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Die neueste Ankündigung der US-Regierung, in ein nationales Ladenetz für Elektrofahrzeuge zu investieren, steht sinnbildlich für die weltweite Nachhaltigkeitswelle, die gerade über die Automobilindustrie schwappt. Kürzlich gab General Motors , sieben Milliarden Dollar in Elektrofahrzeuge zu investieren und ein Batteriewerk in den USA zu bauen.

prognostizieren, dass der Verkauf von Elektrofahrzeugen, Hybridautos und Plug-In-Hybriden jährlich durchschnittlich um 26 Prozent wachsen wird ― von drei Millionen Fahrzeugen im Jahr 2020 auf 36 Millionen bis 2030. Um jedoch dem der Automobilindustrie gerecht zu werden, muss die gesamte Lieferkette neu überdacht werden ― von der Batterieproduktion über die Infrastruktur bis hin zum Recycling.

„Elektroautos verändern das Mobilitätskonzept der Gesellschaft“, erklärt Thomas Pohl, Senior Director of Marketing bei 鶹ԭ. „Automobilzulieferer setzen sich für nachhaltige Geschäftsmodelle über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ein, einschließlich Batterien. CO2 -freies Wirtschaften wird selbstverständlich. Deshalb werden die Unternehmen herausstechen, die ihre umfassende Branchenexpertise und fortschrittliche Technologien nutzen, und sich für nachhaltige, ethische Praktiken ― als neues Geschäftsmodell auch für andere Branchen ― einsetzen.“

Netzwerke für die Automobilindustrie neu gedacht

Elektroautos treiben wortwörtlich den hart umkämpften Markt der Automobilzulieferer voran. Neben den traditionellen drängen auch Hightech-Größen und Startups sowie Anbieter von Unterhaltungselektronik auf diesen Markt. Alle wollen Teil dieser vielversprechenden Zukunft sein. Mit den Zulieferern für die „grüne Serie“ sind neue Ökosysteme entstanden, um den Akku-Lebenszyklus von Elektrofahrzeugen nachhaltig zu erstellen und zu verwalten.

Ein Beispiel ist , eine offene Community von Automobilherstellern, Lieferanten und anderen Partnern. Sie entwickeln gemeinsame Datenstandards, um den Fortschritt in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) in den Produktionsketten der Automobilindustrie zu verfolgen. Die Idee besteht darin, über das gesamte Netzwerk hinweg zusammenzuarbeiten, oft nahezu oder in Echtzeit.

Die Nachverfolgung und der Austausch von Daten über den gesamten Lebenszyklus der einzelnen E-Autos hinweg bieten umfassende Informationen. Sie ermöglichen eine transparente Entscheidungsfindung von der ersten Batterieproduktion und -bereitstellung bis hin zur zertifizierten Demontage und potenziellen Wiederverwendung. Die Mitglieder des Unternehmensnetzwerks untersuchen auch erste Anwendungsfälle im Bereich Rückverfolgbarkeit. Ziel ist es, Unternehmen zu helfen, Bauteile und Werkstoffe von Antriebsbatterien zu verfolgen, damit sie der Verpflichtung, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren nachkommen und ethische Beschaffungsrichtlinien einhalten können. Gleichzeitig sollen sie durch das Recycling von Batteriekomponenten unabhängiger werden. Außerdem soll Catena-X umfassende Informationen über die gesamte Wertschöpfungskette bieten. Für Automobilhersteller und Lieferanten bedeutet dies, dass sie rasch Teilnehmer der Wertschöpfungskette finden können, die schnell auf wechselnde Anforderungen reagieren können. Das Netzwerk erleichtert es, Lieferanten zu finden sowie Produktionspläne und andere Abläufe anzupassen, bevor Engpässe auftreten.

Kreislaufwirtschaft verändert Lieferketten in der Automobilindustrie

Die rege Datenerfassung in Verbindung mit Elektrofahrzeugen sorgt dafür, dass traditionelle Branchengrenzen entlang der Automobillieferketten verschwimmen. Zwischen Fahrzeug und Ladestation ist ein sicherer Datenaustausch notwendig ― von für den Verbraucher sichtbaren Daten bis hin zu den Daten der Abrechnungs- und Finanzsoftware. Hier eröffnen sich immense Geschäftschancen in Bezug auf Nachhaltigkeit. Einzelhändler können ihren Kunden Rabatte anbieten, wenn diese ihr Fahrzeug während des Einkaufs aufladen. Elektroautos können als Stromspeicher für erneuerbare Energien dienen, wenn sie mit Solarstrom aus Photovoltaik betrieben werden. Einige Unternehmen erstellen digitale Zwillinge, um sich einen Überblick über den kompletten Lebenszyklus einer Batterie zu verschaffen.

„Die von digitalen Zwilligen erzeugten Daten helfen Erstausrüstern und Lieferanten, Zustand und Restwert der Batterie zu berechnen“, erklärte Johannes Weber, Solution Manager für 鶹ԭ E-Mobility. „Zum Beispiel lässt sich anhand der Ladehistorien erkennen, welchem Stress die Zellen der Batterie während Fahrten und Ladevorgängen ausgesetzt wurden. 鶹ԭ E-Mobility ist eine cloudbasierte Lösung für die Steuerung aller Prozesse rund um den Ladepunkt. Sie stellt alle notwendigen Daten zur Verfügung: Ladesumme, Ort, Datum, Dauer und Fahrzeug. Diese Art von Daten kann in digitale Zwillinge integriert werden, um die Entscheidung zu erleichtern, wann die Batterie eines E-Autos für ein zweites Leben umgerüstet oder ins Recycling überführt werden soll.

Elektrofahrzeuge gehören zu den seismischen Ereignissen, die die Lieferketten der Automobilindustrie bis ins Mark erschüttern können. Nachhaltigkeit beginnt mit den Batterien, die das Auto antreiben, und endet sicher nicht mit ihnen.


Folgen Sie Susan Galer auf Twitter: @smgaler.

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Durch Branchennetzwerke den Übergang zur Kreislaufwirtschaft ermöglichen /germany/2022/07/branchennetzwerke-kreislaufwirtschaft-automobilindustrie/ Fri, 01 Jul 2022 06:00:57 +0000 /germany/?p=161357 Das herkömmliche Konsum- und Produktionsmodell der Wegwerfgesellschaft basiert auf einem linearen Materialfluss– von der Ressourcengewinnung über die Fertigung bis hin zur Entsorgung nach der Nutzung....

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Das herkömmliche Konsum- und Produktionsmodell der Wegwerfgesellschaft basiert auf einem linearen Materialfluss– von der Ressourcengewinnung über die Fertigung bis hin zur Entsorgung nach der Nutzung. Für einen Großteil des Ressourcenverbrauchs (insbesondere Stahl, Aluminium, Kunststoff, Gummi und Glas) ist die Automobilindustrie verantwortlich.

Sie erzeugt etwa fünf Prozent der weltweiten Industrieabfälle*, und die wachsende Nachfrage nach Elektroautos lässt auch den Verbrauch der für Batterien benötigten Materialien deutlich ansteigen.

Das Kreislaufprinzip spielt bei der Bewältigung der ökologischen Herausforderungen eine Schlüsselrolle, da es eine größtmögliche Werterhaltung während des gesamten Lebenszyklus von Produkten und Materialien ermöglicht. Zugleich sorgt die Verwendung von Sekundärmaterialien dafür, dass die übermäßige Nutzung begrenzter natürlicher Ressourcen vermieden, die Abfallmenge am Ende der Nutzungsdauer eines Fahrzeugs minimiert und die Emissionen bei der Herstellung verringert werden.

Unser gegenwärtiger Ressourcenverbrauch führt zu Klimawandel, Umweltschäden, Verschmutzung und Ungleichheit.**

Laut Angaben der Ellen McArthur Foundation könnten mit zirkulären Geschäftsprozessen CO2-Emissionen um bis zu 45Prozent und Materialverschwendung um 90Prozent reduziert werden. Durch Implementierung einer Strategie für Wiederverwendung, Wiederaufarbeitung und Wiederverwertung unterstützt eine Kreislaufwirtschaft Unternehmen zudem nicht nur bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele, sondern schafft auch neue Geschäftsmöglichkeiten für die gesamte Branche.

Wie ermöglichen Branchennetzwerke den Übergang zur Kreislaufwirtschaft?

Julia White, Chief Marketing and Solutions Officer der 鶹ԭ, erläuterte in ihrem Artikel Neuausrichtung der Branchen für einen Übergang zur Kreislaufwirtschaft, dass Technologie das effektivste Mittel ist, um eine Kreislaufwirtschaft in großem Maßstab umzusetzen.

Unternehmen nutzen im Zuge ihrer digitalen Transformation Technologien, um Überschüsse bei den eigenen Abläufen zu eliminieren. Ein Übergang zur Kreislaufwirtschaft kann jedoch nicht innerhalb der eigenen Unternehmensgrenzen gelingen, sondern nur durch Zusammenarbeit im gesamten Partnernetz.

Durchgängiger Prozess und Vorteile einer Kreislaufwirtschaft

Zur Umsetzung dieser Vision zielt das Branchennetzwerk Catena-X als Vorreiter in der europäischen Automobilindustrie darauf ab, alle Geschäftspartner– einschließlich Zulieferern auf allen Ebenen, Erstausrüstern (OEMs) und Recycling-Dienstleistern– in einem Netzwerk miteinander zu verbinden. So soll ein offener, sicherer und interoperabler Datenaustausch entlang der gesamten Wertschöpfungskette möglich werden.

Die Transparenz der Daten innerhalb des Netzwerks ermöglicht Einblicke in den gesamten Materialfluss während des Lebenszyklus eines Produkts von der Entwicklung bis zur Entsorgung. Mithilfe der Informationen von gemeinsam genutzten digitalen Zwillingen können bessere Entscheidungen zu Altfahrzeugen getroffen werden. So können noch brauchbare Teile zurück in den Kreislauf gelangen und aufgearbeitet oder wiederverwendet werden. Zugleich lassen sich wertvolle Rohstoffe effektiver recyceln.

Indem sie auf Daten zur CO2-Bilanz zugreifen, die entlang der gesamten Lieferkette nach einer standardisierten Methodik erfasst wurden, können die Netzwerkpartner außerdem Möglichkeiten zur Dekarbonisierung ermitteln, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Lösungen für Branchennetzwerke legen den Grundstein für die Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie

Mit den Paketen von ermöglichen wir Unternehmen in der Automobilindustrie eine nachhaltige, datengestützte und lückenlose Zusammenarbeit.

Über das Netzwerk haben sie Zugriff auf digitale Zwillinge von Fahrzeugen und deren Bauteile. In Kombination mit Funktionen zur Materialrückverfolgbarkeit können Hersteller die Ursache von Qualitätsproblemen wesentlich effizienter und genauer ermitteln. Wichtige Produktinformationen wie Compliance-Zertifikate und Daten zu den CO2-Emissionen lassen sich innerhalb der Lieferkette sicher übertragen und austauschen. Dies ermöglicht einen besseren Einblick in die Nachhaltigkeitsleistung auf der Grundlage von Daten und zeigt Möglichkeiten zur Emissionsverringerung auf.

Über das Dashboard für einen digitalen Zwilling lassen sich auch in den nachgelagerten Prozessen Nutzungsdaten beispielsweise zur Wartung oder zum Zustand von Batterien aggregieren und analysieren. Demontageunternehmen können anhand der Ergebnisse dieser Analysen entscheiden, ob sie Altfahrzeuge ankaufen. Mit zusätzlichen Informationen zur Materialzusammensetzung oder Hinweisen der Zulieferer und Erstausrüster zur Demontage können Entscheidungen zur Wiederverwendung, Aufarbeitung und Wiederverwertung verstärkt auf Basis von Daten getroffen und so die Zirkularität von Materialien verbessert werden.

Das ist jedoch erst der Anfang. Die Automobilindustrie sind auf eine kontinuierliche Rückgewinnung von Sekundärmaterialien angewiesen, um diese aufzuarbeiten und wiederzuverwerten. So können sie flexibler auf Störungen der Lieferkette reagieren und Vorgaben für die Verwendung wiederverwerteter Materialien erfüllen. Verkäufer wie Demontageunternehmen verfügen zwar über die nötigen Bestände, um diese Nachfrage zu erfüllen, sehen sich aber angesichts eines sehr zersplitterten Marktes mit Problemen beim Absatz ihrer Komponenten und Bauteile konfrontiert.

Die Lösung Encore by 鶹ԭ ermöglicht als sekundärer Marktplatz regenerative Geschäftsprozesse und eine lückenlose Zusammenarbeit der Netzwerkmitglieder. So kann die Kreislaufwirtschaft Wirklichkeit werden. Die bedarfsgesteuerte Handelsplattform für Unternehmen kann an Backend-Lösungen für die Beschaffung oder das Anlagenmanagement angebunden werden und schafft so die Voraussetzungen für einen einfacheren Verkauf und Kauf von Sekundärmaterialien und gebrauchten Bauteilen. Über die Plattform können Aftermarket-Bauteile wie Lichtmaschinen oder Batterien gehandelt werden. Sie soll zukünftig auch weitere Bereiche wie Sekundärmaterialien– von Aluminium bis Polyurethan– oder Produktionsabfälle abdecken.

Mit diesen Lösungen trägt 鶹ԭ dazu bei, dass der Übergang zur Kreislaufwirtschaft gelingen kann. Gemeinsam mit Catena-X schaffen wir nachhaltigere, widerstandsfähigere und effizientere Lieferketten.


Hagen Heubach ist Global Vice President und Leiter der Industry Business Unit Automotive sowie Vorstandsmitglied des Catena-X Automotive Network.

Heiko Flohr ist Senior Vice President und Head of Product Management 鶹ԭ für den Bereich Discrete Industries sowie Mitglied des Guidance Board des Catena-X Automotive Network.

*Simic V (2013): „End-of-life vehicle recycling—a review of the state-of-the-art“, Technical Gazette 20(2): 371–380
**Quelle: Ellen MacArthur Foundation, Global Resources Outlook, Weltwirtschaftsforum, Circularity Gap 2021, World Wide Fund for Nature

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Materialrückverfolgbarkeit fördert Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie /germany/2022/05/automobilindustrie-materialrueckverfolgbarkeit-nachhaltigkeit/ Fri, 13 May 2022 06:00:51 +0000 /germany/?p=160878 Tiefgreifende Veränderungen, die durchVirusvarianten, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und geopolitische Konflikte noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass Unternehmenslenker nach jeder Möglichkeit suchen, um ihre...

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Tiefgreifende Veränderungen, die durchVirusvarianten, Produktionsstopps, Staus in Seehäfen und geopolitische Konflikte noch verschärft wurden, haben dazu geführt, dass Unternehmenslenker nach jeder Möglichkeit suchen, um ihre Geschäftsabläufe und die ihrer Handelspartner widerstandsfähiger zu machen.

Nur in wenigen Wirtschaftsbereichen sind die Risiken höher als in der Automobilindustrie, wo für die Produktion eines Autos im Durchschnittvon Zulieferern aus der ganzen Welt beschafft werden müssen. Wenn auch nur eine wichtige Komponente, wie etwaMikrochips für die Fahrzeugelektronik, knapp wird, laufen Autobauer Gefahr, ihre Versprechen gegenüber den Kunden nicht einhalten zu können.

Um dieser Unbeständigkeit in der Industrie zu begegnen, haben sich Automobilhersteller in ganz Europa zusammengetan, um einen umfassenden Überblick über ihre vernetzten Prozesse zu erlangen. Im Rahmen einer Allianz, die unter dem Namen 2021 ins Leben gerufen wurde, haben Dutzende von Herstellern, Zulieferern, Händlerverbänden und Anwendungsanbietern ein erfolgreiches digitales Ökosystem aufgebaut, um auf Basis von 鶹ԭ- und anderen Technologien einen einheitlichen Standard für den sicheren Datenaustausch in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette zu schaffen.

Transparenz cloudbasierter Netzwerke nutzen

Die beteiligten Unternehmen, zu denen unter anderem,,,, und zählen, wollen die Transparenz cloudbasierter Netzwerke dazu nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und besser in der Lage zu sein, einschneidende Veränderungen vorauszusehen und sich entsprechend darauf einzustellen. Aber die Allianz ist nicht nur für führende Marktteilnehmer gedacht. Die Digitalisierung kommt mittelständischen Unternehmen genauso zugute wie größeren Wettbewerbern. Denn die Allianz basiert auf einem offenen und skalierbaren Netzwerk. Schließlich sind die Daten, auf die Betriebe für ihre operative Entscheidungsfindung und gemeinschaftliche Innovationen angewiesen sind, unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Über digitale Netzwerke können sie Angebot und Nachfrage in jeder Phase der Produktion messen. Aber was ist mit anderen wichtigen Kenngrößen? Da sich Unternehmen zunehmend Ziele in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und guter Unternehmensführung setzen, brauchen sie auch bei diesen Aspekten einen Einblick in Echtzeit. Das Kernszenario von Catena-X ist die Material- oder Teilerückverfolgbarkeit, die vom unterstützt wird.

Materialrückverfolgung in der digitalen Logistikkette

Mit der Option für Materialrückverfolgung für das können Unternehmen Produkte und Komponenten verschiedener Beteiligter in einer Wertschöpfungskette zurückverfolgen – von der Beschaffung in unterschiedlichen vorgelagerten Stufen über die Fertigung bis zum Vertrieb. Die Option ermöglicht eine durchgängige Rückverfolgbarkeit und Rückrufabwicklung, um die Produkthistorie von den Rohmaterialien bis zum Fertigprodukt zu erfassen und zu analysieren. Die Materialrückverfolgbarkeit wurde ursprünglich zusammen mit führenden Unternehmen der Lebensmittellieferkette entwickelt und erlaubt es ihnen, durch Verknüpfung der gesamten Lieferkette Transparenz und Nachhaltigkeit zu stärken.Die cloudbasierte Technologie fördert die Verantwortung, die für Rückrufe und Herkunftsanalysen erforderlich ist, und lässt sich bequem in die bestehende ERP-Lösung eines Unternehmens integrieren.

Das Gleiche gilt für die Automobilindustrie. Wenn mangelhafte Produkte durch ausführliche Fertigungsdaten ausfindig gemacht werden, kann die Zahl der Rückrufe drastisch reduziert werden. Autobauer und Autohäuser sind so in der Lage, beträchtliche Einsparungen zu erzielen und ihren Kunden unnötigen Ärger zu ersparen. Gleichzeitig können Unternehmen mit der Option für Materialrückverfolgung feststellen, ob ein Produkt oder Prozess bestimmte Vorgaben erfüllt. Werden zum Beispiel im Fertigungsbetrieb eines Fahrzeugs ökologisch nachhaltige Geschäftsverfahren berücksichtigt? Legt ein Kraftfahrzeughersteller oder Zulieferer bei seinen Einstellungs- und Vertragsbestimmungen Wert auf Vielfalt? Hält sich das Unternehmen in der gesamten Lieferkette an Arbeitsnormen, die Zwangsarbeit verbieten, so wie das in immer mehr ?

Wenn dezentralisierte Branchennetzwerke wie Catena-X durch das 鶹ԭ Business Network und Materialrückverfolgbarkeit unterstützt werden, können sie in mehrstufigen Lieferketten ein einzigartiges Maß an Transparenz erreichen. Dies deckt nicht nur herkömmliche Kennzahlen zu Angebot und Nachfrage ab, sondern auch eine breite Palette sozialer Aspekte und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen. Unternehmen und ihre Handelspartner profitieren so langfristig von maximaler Widerstandsfähigkeit, nachhaltigen Innovationen und gemeinsamen Wachstum. Das 鶹ԭ Business Network schafft mit seinen die Voraussetzungen für die Unterstützung offener Branchennetzwerke der Zukunft und die Interoperabilität mit ihnen. Die Anbindung an das 鶹ԭ Business Network ermöglicht Unternehmen den Handel mit Betrieben jeder Größe und bietet ihnen mehr Transparenz, sei es für Einkaufs-, Logistik- oder branchenspezifische Szenarien.


Paige Cox ist Senior Vice President, Chief Product Officer und Leiterin des 鶹ԭ Business Network.

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Brose, Capgemini und 鶹ԭ: Neue Wege durch Co-Innovation /germany/2022/03/cloud-geschaeftsnetzwerk-automotive/ Wed, 16 Mar 2022 07:00:17 +0000 /germany/?p=160245 Der deutsche Automobilzulieferer Brose hat gemeinsam mit Capgemini und 鶹ԭ eine sichere und autonome Self-Service-Anwendung für Lieferantenportale in der Cloud entwickelt. In einer Zeit, in...

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Der deutsche Automobilzulieferer Brose hat gemeinsam mit Capgemini und 鶹ԭ eine sichere und autonome Self-Service-Anwendung für Lieferantenportale in der Cloud entwickelt.

In einer Zeit, in der sich die Geschäftswelt in einem rasanten technologischen Wandel befindet, müssen Unternehmen kontinuierlich Innovationen einführen, um an der Spitze des Wandels zu bleiben und erfolgreich zu sein. Co-Innovation, als eine Form der offenen Innovation nach innen und außen, hat sich als eine Möglichkeit entwickelt, die traditionellen Innovationssilos zu durchbrechen.

Bei 鶹ԭ findet Co-Innovation jeden Tag auf vielfältige Weise statt. Wir arbeiten mit Partnern, Kunden, Universitäten, Regierungen, Standardisierungsgremien und anderen zusammen, die alle dazu beitragen, nachhaltige und gegenseitige Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

Die 鶹ԭ hat sich innerhalb ihres Ökosystems eine Offenheit zu eigen gemacht, die den gesamten Innovationsprozess bei der Entwicklung von Lösungen, die einen Mehrwert bieten, beschleunigen soll. ist Teil der 鶹ԭ-DNA.

Zusammenarbeit in einem komplexen Netzwerk von Zulieferern

Wie sieht ein Co-Innovationsprojekt aus? Die Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Kunden Brose und unserem bewährten Partner Capgemini ist ein perfektes – sogar – Beispiel.

Brose blickt auf eine mehr als 100-jährige Unternehmensgeschichte mit zahlreichen Patentanmeldungen zurück und verbindet Tradition mit Innovation. Als viertgrößter Automobilzulieferer in Familienbesitz hat sich das Unternehmen weltweit unter den Top 40 der Branche etabliert und ist an 65 Standorten in 24 Ländern tätig. Damit einher geht ein komplexes Netzwerk von Lieferanten, darunter mehr als 2.000 produktionsrelevante Zulieferer und 8.000 Lieferantenmitarbeitenden, die häufig unterschiedliche funktionale Leistungen für verschiedene Brose Gesellschaften erbringen.

Mit der Self-Service-Lieferantenportallösung hat Brose einen Raum für die digitale Interaktion zwischen Lieferanten und Brose geschaffen. Auf diese Weise können die benötigten Informationen und Daten sowohl erhalten als auch gepflegt werden. Das Lieferantenportal ist die zentrale Anlaufstelle, die Transparenz über die Lieferantennutzer schafft und die Zusammenarbeit schneller und effektiver macht.

„Innovation beginnt für mich immer mit einer geschäftlichen Herausforderung, die es zu lösen gilt“, erklärt Brose CIO Christian Ley. „Es ist spannend zu sehen, dass wir mit dem Einsatz modernster Technologie eine auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Lösung entwickelt haben. Das ist ein tolles Beispiel dafür, was in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit möglich ist.“

Da die Lösung eine branchenweite Herausforderung adressiert, hat Brose gemeinsam mit Capgemini, einem weltweit führenden Anbieter von Beratung, digitaler Transformation, Technologie und Engineering Services sowie einem der strategischen Partner von 鶹ԭ für Co-Development und Co-Innovation in der Automobilindustrie, entschieden, die Idee auf die nächste Stufe zu heben und sie anderen Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit 鶹ԭ und Brose an der Entwicklung von Capgeminis Supplier Integration for Automotive (CSI4Auto) mitzuwirken“, so Josean Mendez, Vice President und Global 鶹ԭ Partner Executive Lead bei Capgemini. „Diese Lösung ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was wir in der Zusammenarbeit mit 鶹ԭ erreichen wollen. Dieser innovative Ansatz ist eine Blaupause für zukünftige Engagements und steigert den Wert von 鶹ԭ und Capgemini auf dem Automobilmarkt.“

Mit der Power der Cloud und 鶹ԭ BTP

鶹ԭ stellt mit der eine skalierbare Infrastruktur zur Verfügung, die die Integration, die Umwandlung von Daten in Werte und die Erweiterbarkeit von 鶹ԭ- und Drittanbieteranwendungen und -daten unterstützt.

Anstatt eine neue Lösung von Grund auf zu entwickeln, entschied sich das Entwicklungsteam für die richtige Kombination von Services aus 鶹ԭ BTP, um das Problem zu lösen. Die Services halfen dem Team, sowohl die Entwicklungszeit als auch die kundenspezifische Softwareentwicklung auf ein Minimum zu reduzieren.

Die in der Cloud betriebene Anwendung soll Teil des 鶹ԭ-Branchenportfolios für Cloud-Lösungen werden, so dass künftige Kunden ihre End-to-End-Prozesse leicht erweitern und in ihrem eigenen Tempo optimieren können.

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鶹ԭ stellt E-Mobility-Lösung für Elektrofahrzeugflotte vor /germany/2022/03/emobility-loesung-automotive-strategie-nachhaltigkeit/ Tue, 01 Mar 2022 07:00:26 +0000 /germany/?p=159914 Die 鶹ԭ setzt ihre eigene Unternehmenssoftware für E-Mobilität ein, um ihren Fuhrpark bis 2030 klimaneutral zu machen. Den Anfang macht Öٱ𾱳. Die Verkehrswende ist in...

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Die 鶹ԭ setzt ihre eigene Unternehmenssoftware für E-Mobilität ein, um ihren Fuhrpark bis 2030 klimaneutral zu machen. Den Anfang macht Öٱ𾱳.

Die Verkehrswende ist in vollem Gange und in den Städten angekommen. Immer mehr Verbraucher verabschieden sich vom Verbrenner und steigen auf Elektrofahrzeuge um. Und das trotz der durch die Pandemie gestörten Lieferketten.

Die Reichweite einer Batterieladung wird größer, die Ladeinfrastruktur wird ausgebaut, und die öffentliche Förderung zeigt Wirkung. Elektroautos. Laut der Electric Vehicle World Sales Database verzeichneten 2021 alle Regionen große. Die Wachstumsraten lagen drei- bis achtmal höher als auf dem Pkw-Gesamtmarkt. Bis 2026 dürfen Elektroautosmehr als die Hälfte der weltweit verkauften Pkw ausmachen.

Doch es gibt noch ein paar Hürden zu überwinden. Eine davon ist die Ladeinfrastruktur. Die Ladesäulen sind ungleichmäßig verteilt und können den Bedarf nicht decken. In Europa gibt es beispielsweise nur rund pro 100.000 Einwohner. In den USA sind es sogar nur etwa 37. Dies veranlasst viele Menschen, die sich für ein Elektroauto interessieren, noch zu waren, bis es in ihrer Gegend eine brauchbare Ladeinfrastruktur gibt.

Damit die Verkehrswende zum Erfolg wird, müssen also enorme und zugehörige Technologien getätigt werden. Branchenexperten sind sich einig, dass der Bedarf nur mit einer ganzen gedeckt werden kann. Dazu gehören halböffentliche Ladeangebote wie privat betriebene Ladestationen, Ladestationen auf Parkplätzen von Bürogebäuden und Supermärkten, in privaten Garagen und an Behördenstandorten.

鶹ԭ E-Mobility: Das intelligente Ladeerlebnis

Der Aufbau eines flächendeckenden Netzwerks von Ladestationen ist nur eine Seite der Medaille. Wichtig ist auch, dass die Betreibenden der Ladestationen das Ladeerlebnis für die Verbraucher einfach und intelligent gestalten und automatisieren. Ein solches Erlebnis lässt sich mit dem One-Click-Shopping im Internet vergleichen, an das wir uns alle gewöhnt haben. Diese Art von Service kann nur mit einer intelligenten Softwareplattform erreicht werden, die mit anderen Geschäftsaufgaben im Zusammenhang mit Mobilität verbunden ist und sofort das Ladeprofil jedes Fahrzeugs erkennt, das an einem Ladepunkt registriert wird.

Im September 2021 wurde鶹ԭ E-Mobilityvorgestellt, eine standardisierte Cloudlösung für E-Mobilität. Betreiber von Ladestationen erhalten damit ein Komplettpaket für einen effizienten und rentablen Geschäftsbetrieb.

Ulrich Scholl, Vice President und Chief Product Manager für 鶹ԭ E-Mobility

„鶹ԭ E-Mobility ist für Unternehmen gedacht, deren Kerngeschäft die Mobilität ist. Das sind beispielsweise Logistikunternehmen mit großen Fuhrparks oder Anbieter von Mobility-as-a-Service (MaaS) wie öffentlicher Nahverkehr, Gemeinden und private Fahrdienste“, erklärt Ulrich Scholl, VP und Chief Product Manager für 鶹ԭE-Mobility. Dank der Unternehmensfunktionen von 鶹ԭE-Mobility lässt sich die Lösung mit anderen Softwarelösungen für Spesenerstattung, Analysen, Kostenmanagement, Abrechnung und Fakturierung integrieren.

Ein klimaneutraler Fuhrpark bis 2030

Seit2009 ist Nachhaltigkeit eine wichtige Säule der Unternehmensstrategie der 鶹ԭ. Die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens wird jährlich in einemveröffentlicht. Deshalb ist es nur logisch, dass die 鶹ԭ die im eigenen Haus entwickelte Unternehmenssoftware einsetzt, um auch selbst wirtschaftlicher zu arbeiten. Genau das tut das Unternehmen mit 鶹ԭE-Mobility.

Um das Versprechen einzuhalten bis 2023 klimaneutral zu werden, setzt 鶹ԭ die Standardlösung für die eigenen Elektroautos ein, die fast ein Fünftel der insgesamt rund 27.000 Firmenwagen ausmachen. Batteriebetriebene Elektrofahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) gehören schon seit 2010 zum Fuhrpark der 鶹ԭ. Ihr Anteil am Gesamtfuhrpark wird immer größer, da die Umstellung auf einen klimaneutralen Fuhrparkbis 2030 vollzogen werden soll. In Verbindung mit der Entscheidung, bis spätestens 2030 nur noch elektrisch zu fahren, wurde den Mitarbeitenden zugesagt, die Ladeinfrastruktur an 鶹ԭ-Standorten an den wachsenden Bedarf anzupassen.

Ladeinfrastruktur für Elektroautos: Flexibilität ist das A und O

鶹ԭÖٱ𾱳 in Wien hat als erste 鶹ԭ-Niederlassung 鶹ԭE-Mobility implementiert. Derzeit sind ein Viertel der 400Firmenwagen von 鶹ԭÖٱ𾱳 batteriebetriebene Elektrofahrzeuge. Für die nächsten Jahre ist eine massive Ausweitung des Anteils von Elektrofahrzeugen geplant.

Svenja Stauber, Mitarbeiterin bei 鶹ԭ Öٱ𾱳, lädt in der Wiener Niederlassung ein Elektrofahrzeug mit der neuen 鶹ԭ E-Mobility Lösung auf. Photo: Michael Gruber.

Die Ladeinfrastruktur wird vom Facility-Management-Team der 鶹ԭ in Wien betrieben, das auch für das Anlagenmanagement insgesamt verantwortlich ist. Die Ladekapazität wird durch eine Photovoltaikanlage ergänzt, die auch an das Stromnetz angeschlossen ist.

Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet bei der 鶹ԭ

„Flexibilität ist in jedem Unternehmen das A und O für ein Ladekonzept. Schließlich möchten die Beschäftigten ihre Autos auf der Arbeit, an öffentlichen Ladestationen und an privaten Ladevorrichtungen zu Hause laden können. Unsere Ladeinfrastruktur in Öٱ𾱳 wird auf Basis von 鶹ԭE-Mobility betrieben. Das ist ein kritischer Meilenstein für die Einführung an unseren anderen Standorten“, sagt Steffen Krautwasser, Head of Global Car Fleet bei der 鶹ԭ.

Die starken Schwankungen in der Büronutzung während der Pandemie haben gezeigt, wie wichtig Flexibilität ist. Besonders wichtig ist, dass Fuhrparkleitung und Facility Management bei der Erarbeitung einer anpassbaren Strategie eng zusammenarbeiten. 鶹ԭ E-Mobility ermöglicht flexibles Laden am Arbeitsplatz und unterstützt die Erstattung privater Ladevorgänge zu Hause über , die Software für Reise- und Spesenmanagement.

Gemeinsame Nutzung von Ladepunkten für nachhaltige E-Mobilität in der Stadt

Einige Städte und Kommunen wollen den derzeitigen Mangel an öffentlicher Ladekapazität dadurch ausgleichen, dass private Ladeinfrastruktur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. „Da die Zahl öffentlicher Ladestationen langsamer steigt als der Bedarf, ist es besonders wichtig, halböffentliche Ladepunkte für so viele Nutzer wie nur möglich zu öffnen“, legt Ulrich Scholl dar.

Hier punktet die neue Lösung der 鶹ԭ mit ihrer Vielseitigkeit. „Mit 鶹ԭE-Mobility sind wir in der Lage, Ladepunkte und Abrechnungsoptionen für jeden beliebigen Nutzer zugänglich zu machen. Und wir können das System so schnell an neue Erfordernisse anpassen, wie es nötig ist“, erklärt Robert Diglas, Head of Regional Facilities bei der 鶹ԭ für Öٱ𾱳, die Schweiz, Mitteleuropa und die Ukraine. „Wir können zum Beispiel mit der flexiblen Lösung unsere Ladepunkte für Kunden und Geschäftspartner öffnen, wenn wir das wollen.“

Die Vision der 鶹ԭ für die E-Mobilität reicht weit über die eigenen Parkplätze hinaus. 2021 hat das Unternehmen ein gemeinschaftliches Innovationsprojekt mit UnternehmerTUM, der Stadt München und anderen Partnern aus der Mobilitätsindustrie und der Energiewirtschaft ins Leben gerufen. Gemeinsam entwickeln die Partner neue Konzepte auf der Grundlage von , um den Ausbau des Ladenetzes in deutschen Städten voranzutreiben.

Die Einbeziehung privater Ladepunkte ist laut Ulrich nur ein Schwerpunktbereich. „Wir haben gerade erst angefangen, mit 鶹ԭE-Mobility unseren Kunden und Partnern dabei zu helfen, Mobility-as-a-Service Wirklichkeit werden zu lassen“, stellt er fest. „Die Kooperation mit innovativen Partnern und Praxistests von Bürgerinnen und Bürgern haben uns innovative Anwendungsfälle geliefert und Denkanstöße gegeben, wie nachhaltige E-Mobilität als eine Art des Stadtverkehrs in Zukunft funktionieren kann.“

Kunden und Partner können die Lösung 鶹ԭE-Mobility in dender 鶹ԭ in Walldorf und im indischen Bangalore in Aktion erleben.

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Fertigungsindustrie im Wandel: Was die Branche 2022 bewegt /germany/2022/01/fertigungsindustrie-wandel-branche-2022-automotive/ Thu, 27 Jan 2022 07:00:34 +0000 /germany/?p=159579 Fertigungsindustrie und Automobilbranche blicken mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr: Für die einen lief es blendend, andere hatten mit massiven Einbrüchen zu kämpfen. Doch...

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Fertigungsindustrie und Automobilbranche blicken mit gemischten Gefühlen auf das vergangene Jahr: Für die einen lief es blendend, andere hatten mit massiven Einbrüchen zu kämpfen. Doch egal, ob Boom oder Flaute: Wer künftig am Ball bleiben will, muss sich auf neue Regeln einstellen. Dazu braucht es vor allem nahtlose digitale End-to-End-Prozesse.

Das Jahr 2022 begann für etliche Automobilhersteller mit Katerstimmung. Laut Statistischem Bundesamt sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland 2021 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Die Ursachen dafür sind vielfältig: Neben den Folgen der Pandemie für Fertigung und Absatz stellt vor allem der Mangel an Halbleitern und Vorprodukten eine riesige Herausforderung für die erfolgsverwöhnte Branche dar.

Neue Trends verändern die Fertigungsindustrie

In der restlichen Fertigungsindustrie lief es dagegen deutlich besser. So rechnet der für 2021 mit einem Produktionswachstum von sieben Prozent. Angesichts der vollen Auftragsbücher erwarten Experten für 2022 sogar das beste Jahr in der Branchengeschichte. Trotzdem werden die nächsten Monate auch für die Gewinner in der Fertigungsindustrie kein Selbstläufer werden. Schon deshalb, weil der Ruf nach mehr Klimaschutz und emissionsarmen Produktionsverfahren sowie das Lieferkettengesetz die Betriebe massiv unter Druck setzen.

Um künftig auf der Erfolgsspur zu bleiben – bzw. zügig dorthin zurückzukehren – müssen Geschäftsmodelle und -prozesse schnellstmöglich auf Vordermann gebracht werden. Und zwar nicht nur, weil eine nachhaltige Produktion zunehmend zum „Must have“ wird. Sondern auch, weil die meisten Betriebe künftig weiter mit instabilen Lieferketten und volatilen Rohstoffmärkten konfrontiert sein werden.

Resilienz, Transparenz und Agilität werden für die Branchen Automotive und Manufacturing zunehmend erfolgsentscheidend. Bedeutet: Wer seine Daten und Prozesse nicht im Griff hat und seine Geschäftsprozesse verschlankt, wird auf Dauer in der Sackgasse landen. Dies gilt auch für die mittelständischen Zulieferer, die sich im Zuge des Wandels zur E-Mobilität zunehmend auf die Entwicklung, Fertigung und Vermarktung ganz anderer Teile wie früher einstellen müssen.

Drei essenzielle Handlungsfelder für Manufacturing und Automotive

Dementsprechend steigt der Digitalisierungsdruck. Umso wichtiger, dass die Unternehmen in den nächsten Monaten folgende Handlungsfelder mit Nachdruck angehen:

1. Business Process Intelligence: Optimierungspotenziale ermitteln

Einer aktuellen zufolge dürfte die globale Halbleiterknappheit wohl noch einige Jahre andauern – und damit vor allem der Automobilindustrie weiter zu schaffen machen. Wenn weniger Chips geliefert werden, sinkt zwar insgesamt die Zahl der produzierten Fahrzeuge. Doch wenn die OEMs die vorhandenen Bauelemente effizienter einsetzen, können sie die Verluste begrenzen – zum Beispiel, indem sie die Chips in erster Linie in margenstarke Fahrzeuge verbauen.

Das erfordert allerdings ein hohes Maß an Agilität und damit die Bereitschaft, etablierte Produktionsabläufe flexibler auszurichten. Lösungen für die helfen dabei. Sie ermöglichen die Echtzeitüberwachung und -analyse von Prozessen und helfen dabei, drohende Engpässe rechtzeitig zu erkennen und die Fertigungsabläufe entsprechend proaktiv anzupassen.

Doch der Einsatz von BPI-Software rechnet sich keinesfalls nur in Krisenzeiten. Im Gegenteil: Selbst boomende Branchen wie der Maschinen- und Anlagenbau sollten ihre Prozesse permanent auf den Prüfstand stellen, um Optimierungspotenziale konsequent zu ermitteln und zu realisieren. Schließlich ist große Innovationskraft seit jeher ein wesentliches Qualitätsmerkmal der deutschen Fertigungsindustrie.

Doch nicht nur deshalb gewinnt die Business Process Intelligence in den Branchen Automotive und Manufacturing im laufenden Jahr weiter an Bedeutung. Denn die detaillierten Echtzeit-Analysen liefern auch wichtige Erkenntnisse für eine Verlagerung von Systemen und Prozessen in die Cloud – und schaffen somit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Transformation.

2. Cloudifizierung: Intelligent zusammenarbeiten

Experten sind sich einig: Die Cloud rückt zunehmend ins Zentrum unternehmerischer IT-Infrastrukturen. Für Unternehmen der Fertigungs- und Automobilindustrie ist der Schritt dorthin allerdings mit immensen Herausforderungen verbunden. Schließlich sind sie durch oft über Jahrzehnte gewachsene heterogene Strukturen und Systemlandschaften geprägt.

Diese sicher in die Cloud zu verlagern ist alles andere als einfach. Aber trotzdem unverzichtbar. Denn Cloud-Architekturen in der IT der Betriebe bilden das Fundament einer intelligenten und ermöglichen die Verarbeitung von produktions- und maschinenrelevanten Daten in Real-Time. Zudem stellen sie die Weichen für eine effiziente unternehmensübergreifende Zusammenarbeit.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Initiative Catena-X. Das europaweite Branchennetzwerk soll künftig Beteiligten der automobilen Wertschöpfungskette einen sicheren und unternehmensübergreifenden Datenaustausch in der Cloud ermöglichen. Neben Branchengrößen wie Mercedes, Bosch, 鶹ԭ oder Siemens sind auch schon eine Reihe kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an Bord. Insgesamt gehen die Marktforscher von davon aus, dass 2022 solche Branchenclouds weltweit einen regelrechten Boom erleben werden.

3. Sustainability: Nachhaltig transformieren

Ein weiteres „hot topic“ in der Branche ist und bleibt das Thema Nachhaltigkeit. Investoren, Stakeholder und Verbraucher rücken den verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen zunehmend in den Fokus ihrer Entscheidungen. Genauso wie der Gesetzgeber, der beispielsweise mit dem Lieferkettengesetz oder der EU-Taxonomieverordnung neue Regeln vorgibt. Dementsprechend gilt es für Automobil- und Fertigungsunternehmen, zeitnah ihre Geschäftsgrundlage noch nachhaltiger auszurichten.

Wichtig dabei: Nachhaltigkeitsinitiativen dürfen sich keinesfalls nur auf einzelne Leuchtturm-Projekte beschränken. Das Thema erfordert vielmehr einen ganzheitlichen Ansatz. Wir als 鶹ԭ helfen dabei nach Kräften und haben bereits unser gesamtes Produktportfolio für die Automotive- und Manufacturing-Branche um Nachhaltigkeitsdimensionen erweitert.

Etwa wenn es um die Verringerung des CO2-Fußabdrucks der Produkte mit Hilfe von Carbon Footprint Management geht oder mit Lösungen zur Vermeidung von unnötiger Überproduktion bei einzelnen Bauteilen. Gerade die Automobilhersteller, die in den vergangenen Jahren immer mehr gewachsen sind, müssen ihre Prozesse verschlanken und weiter nachhaltig optimieren.

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Was bedeutet das konkret und wie kann 鶹ԭ die Fertigungs- und Automobilindustrie mit maßgeschneiderten Lösungen dabei unterstützen, noch besser zu werden? Das diskutieren Branchenvertreter, Digitalisierungsexpertinnen sowie Vordenker am 7. Februar von 15 bis 16 Uhr auf der virtuellen .

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Bereits um 10 Uhr sprechen am 7. Februar 2022 Alex Kläger, 鶹ԭ-Leiter für die Region Mittel- und Osteuropa, und Deutschlands bekanntester Tech-Investor Frank Thelen im Special Opening Talk über branchenübergreifende Transformationsherausforderungen und revolutionäre Technologietrends. Auch das sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

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Mercedes-EQ Formel E Team: Vollgas für Innovationen /germany/2021/10/cloud-mercedes-eq-innovation-elektrisch/ Tue, 05 Oct 2021 06:00:16 +0000 /germany/?p=157260 Schnell, spannend und vollelektrisch – in der Welt des Motorsports gewinnt die ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft zunehmend an Beliebtheit. Die Rennserie findet seit 2014 statt und ist in...

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Schnell, spannend und vollelektrisch – in der Welt des Motorsports gewinnt die ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft zunehmend an Beliebtheit.

Die Rennserie findet seit 2014 statt und ist in vielerlei Hinsicht mit der Formel 1 vergleichbar: Die Autorennen finden in den Stadtzentren einiger der berühmtesten Orte der Welt statt und die Rennfahrer fahren einsitzige, offene Rennwagen mit unverkleideten Rädern.

Doch die Formel-E-Wagen, die Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h erreichen können, werden ausschließlich von Batterien angetrieben. Für das Mercedes-EQ Formel E Team ist dieser Sport die ideale Gelegenheit, um beeindruckende Technologien zur Schau zu stellen – sowohl auf der Rennstrecke als auch bei den Datenprozessen, die den Teamwagen und die Fahrer unterstützen.

Cloud-Lösung: Alle Daten verfügbar, auf allen Rennstrecken weltweit

„Als wir 2019 entschieden haben, in den Rennsport einzusteigen, mussten wir zwei Herausforderungen bewältigen“, sagt Laura Goodrick, Chief Financial Officer des Mercedes-EQ Formel E Teams. „Wir haben ein komplett neues Rennteam zusammengestellt, aber im Grunde auch gleichzeitig ein Start-up-Unternehmen gegründet.“

Damit diese besondere Supportorganisation schnell eingerichtet werden konnte, entschied sich das Team für. Laut Goodrick war die Lösung schnell implementierbar und bot Unterstützung für ein Team, das ständig unterwegs ist.

„Wir sind in Großbritannien, Deutschland und auf Rennstrecken auf der ganzen Welt tätig“, sagt Goodrick. „Eine cloudbasierte Lösung ist für uns deshalb ideal.“

Heute setzt praktisch das gesamte Team auf 鶹ԭ S/4HANA Cloud, um sofort auf Daten zugreifen zu können. Das hilft den Teammitgliedern, die Kontrolle über alle finanziellen Aspekte rund um den internationalen Automobilsport zu behalten sowie für effiziente Prozesse entlang der globalen Logistikkette zu sorgen.

Experience Management: Mit Fans von heute auf Augenhöhe

Das Team nutzt zudem modernste Technologie, um mehr über eine neue Generation von Rennsportbegeisterten zu erfahren.

„Ohne die Fans gäbe es keinen Sport“, so Ian James, Team Principal des Mercedes-EQ Formel E Race Teams. „Es ist enorm wichtig, zu verstehen, was die Fans vom Sport erwarten.“

Und die Demografie der Fans dieses Sport ist äußerst interessant: Laut Daten, die von der ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft nach ihrer fünften Saison veröffentlicht wurden, sind 72 Prozent der Anhänger auf Social-Media-Kanälen unter 35 Jahre alt.

Das Mercedes-EQ Formel E Team nutzt von 鶹ԭ und Qualtrics, um das ultimative Kundenerlebnis zu schaffen.

„Wir erhalten sofort Feedback mit dem wir erkennen können, wo wir Maßstäbe setzen und wo es Lücken sowie Verbesserungsmöglichkeiten gibt“, fährt James fort.

Innovationen aus dem Motorsport für den Alltag

Im Formel-E-Rennsport kommen Innovationen und Technologien zum Einsatz, die mit großer Wahrscheinlichkeit unsere nachhaltigen Transportmöglichkeiten von morgen dominieren werden.„Formel E bietet uns eine Plattform, um die Technologien zu präsentieren, die unsere Marke Mercedes-EQ vorantreiben“, erklärt Goodrick.Und der Mercedes-EQ-Bereich des Unternehmens wächst rasant.

Laut Angaben von Daimler (die Marken Mercedes-Benz sowie Mercedes-AMG sind Teil der Daimler AG) will das Unternehmen bis 2022 mehr als zehn verschiedene reine Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Für jedes Mercedes-Benz-Modell wird es mindestens eine vollelektrische Alternative geben.Elektrofahrzeuge könnten in Zukunft den Motorsport sowie die Transportbedürfnisse unseres täglichen Lebens bestimmen.

Sehen Sie sich die Videos mitundan, um das Mercedes-EQ Formel E Team in Aktion zu erleben. Erfahren Sieaußerdem, warum das Mercedes-EQ Formel E Team kürzlich zu den Finalisten für die öٱ.


John Ward ist für 鶹ԭ Customer Marketing CoE tätig.
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Forbes.com in der Rubrik 鶹ԭ BrandVoice veröffentlicht.
*Bild oben mit freundlicher Genehmigung des Mercedes-EQ Formel E Teams

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鶹ԭ E-Mobility: Nachhaltige Mobilität ermöglichen /germany/2021/09/e-mobilitaet-auto-nachhaltigkeit-e-mobility/ Tue, 07 Sep 2021 07:00:37 +0000 /germany/?p=157311 Nachhaltige Mobilität mit 鶹ԭ E-Mobility, damit dem Kauf von Elektrofahrzeugen zukünftig nichts mehr im Wege steht: Die neue cloudbasierte Lösung von 鶹ԭ bildet die Basis...

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Nachhaltige Mobilität mit 鶹ԭ E-Mobility, damit dem Kauf von Elektrofahrzeugen zukünftig nichts mehr im Wege steht: Die neue cloudbasierte Lösung von 鶹ԭ bildet die Basis für die Steuerung und das Management aller um den Ladepunkt befindlicher Geschäftsprozesse.

Unbestritten – Elektrofahrzeuge erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Allein in Deutschland fahren mittlerweile fast eine Million elektrisch betriebener Autos, im ersten Halbjahr 2021 wurden 312.000 reine Elektroautos und Plug-in-Hybride zugelassen. Entsprechend stark ist die Nachfrage nach der passenden Infrastruktur. Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte wächst laut nur um knapp 1.000 pro Monat, rund doppelt so viele neue Ladepunkte wären nötig.

Grund genug mit der standardisierten cloudbasierten Anwendung 鶹ԭ E-Mobility (verfügbar ab 24. September 2021), neben öffentlichen vor allem Ladepunkte im nicht öffentlichen oder halb-öffentlichen Bereich zu adressieren. Damit sprechen wir im ersten Schritt beispielsweise Dienstwagenflotten mit Ladepunkten am Standort oder Niederlassung sowie beim Fahrer zuhause an. Da die Zahl der öffentlichen Ladestationen langsamer als ihr Bedarf steigt, ist es besonders wichtig, die Auslastung der halböffentlichen Ladepunkte zu steigern und sie bestmöglich zu nutzen. Für Entlastung sorgt auch, wenn Mitarbeiter Firmenfahrzeuge an der privaten Ladestation daheim laden. Bei allen Szenarien spielen komplexe Abrechnungsvorgänge, die sich einfach und sauber abdecken lassen, eine entscheidende Rolle.

鶹ԭ E-Mobility bildet die Basis für die Steuerung und das Management sämtlicher Geschäftsprozesse rund um den Ladepunkt. Komplexe Geschäftsprozesse entlang der Wertschöpfungskette – vom Ladesäulenbetreiber, über Unternehmen, die auf E-Flotten umstellen, bis hin zum Fahrer von Elektrofahrzeugen – werden signifikant vereinfacht.

Höhere Flexibilität für Flottenmanager mit 鶹ԭ E-Mobility

Gleichzeitig profitieren aber auch Flottenmanager oder Fuhrparkmanager in Unternehmen: So stellt die Lösung die notwendigen Ladedaten (Ladesumme, Ort, Datum, Dauer, Fahrzeug) der verknüpften Abrechnungs- und Finanz-Software zur Verfügung, um Kostenstellenzuordnungen durchzuführen oder eine entsprechende Erstattung von privaten Stromkosten des Fahrzeughalters automatisiert über Standardfinanzprozesse wie die Reisekostenabrechnungen zu veranlassen.

Auf Seiten der Facility Manager bedeutet 鶹ԭ E-Mobility aber mehr als nur eine einfache Abrechnung. Über ein Dashboard ist jederzeit der Status aller Ladesäulen direkt zu sehen, defekte Säulen können sofort wieder einsatzbereit gemacht werden. Damit haben sie immer einen aktuellen Überblick über die verfügbaren Ladesäulen – dies ist auch auf Seiten der Ladesäulen-Betreiber der Fall und ermöglicht eine umfangreiche Nutzer- und Standortverwaltung. Das Ergebnis sind insgesamt schnellere Arbeitsabläufe und höhere Ladesäulenverfügbarkeit, die eine bessere Nutzererfahrung sowie einen positiven Total Cost of Ownership (TCO) sicherstellen – was dazu beiträgt, die Akzeptanz der der Elektroautos weiter zu steigern.

Zudem vereinfacht die Lösung den Aufbau neuer Ladeinfrastruktur und ist Hersteller Hardware-unabhängig: Neue Ladesäulen lassen sich von den Betreibern leicht in das Netzwerk integrieren und über Standardkommunikationsprotokolle überwachen und abrechnen. 鶹ԭ nutzt dafür den Open Charge Point Protocol 1.6 Standard. Für Ladesäulen-Betreiber und Unternehmen bietet die neue Lösung so maximale Flexibilität bei sehr geringem Aufwand.

Umfangreiches Partnersystem ermöglicht Komplettsystem

Um Unternehmen eine durchgängige Lösung bestehend aus Hardware, Software, Services und Support zu bieten, setzt die 鶹ԭ auf ein Netzwerk aus zertifizierten E-Mobility-Partnern. 鶹ԭ E-Mobility ist dabei ein wichtiger Bestandteil, der allen Beteiligten – den Betreibern von Ladesäulen ebenso wie Unternehmen und Fahrern – deutlich einfachere Prozesse als der Markt bislang bietet. Dank solcher Lösungen wird nicht nur die notwendige Infrastruktur schneller und flexibler ausgebaut: Unternehmen erhalten außerdem standardisierte E-Mobilitätsprozesse. Diese unterstützen sie dabei, ihre CO2-Ziele zu erreichen – und gleichzeitig die breite Nutzung von Elektrofahrzeugen zu fördern. Ein Beispiel: Partner wie Energy Service Provider setzen Anwendungsszenarien wie „Laden aus selbst erzeugten Fotovoltaik-Strom“ oder „Vehicle to Grid“ um und unterstützen so die Produktion nachhaltiger Energien und nutzen das Fahrzeug gleichzeitig als Speicherort.

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Die Dekarbonisierung mit Daten forcieren /germany/2021/06/dekarbonisierung-mit-daten-forcieren/ Tue, 22 Jun 2021 06:00:54 +0000 /germany/?p=156125 Umweltexperten sind sich einig, dass sich Klimaziele nur durch Digitalisierung, Datentransparenz und konzertiertes Handeln erreichen lassen. Unter den Automobilherstellern hat der Wettlauf um Klimaneutralität an...

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Umweltexperten sind sich einig, dass sich Klimaziele nur durch Digitalisierung, Datentransparenz und konzertiertes Handeln erreichen lassen.

Unter den Automobilherstellern hat der Wettlauf um Klimaneutralität an . Anfang Mai verkündete der Volkswagen Konzern (VW) und überraschte damit auch die Konkurrenz in Europa, die sich nun gezwungen sieht, nachzuziehen.

Noch befindet sich der Wettlauf um klimaneutrale Fahrzeuge jedoch in der ersten Runde, und bis ins Ziel wird es ein langer und beschwerlicher Weg werden. Die Automobilindustrie verursacht über neun Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen und damit gleich viel wie die gesamte Europäische Union. Damit sie ihre individuellen Nachhaltigkeitsziele erreichen können, sind die Unternehmen auf den Austausch zuverlässiger und überprüfbarer Daten angewiesen.

Zuverlässige Daten als Voraussetzung für die Dekarbonisierung

Um klimaneutral zu werden, müssen Unternehmen die CO2-Bilanz der einzelnen Produkte in ihrer Lieferkette steuern– und benötigen deshalb Einblick in die Emissionen ihrer vorgelagerten Lieferanten, die sogenannten . Das Problem besteht darin, dass nur 21Prozent der Führungskräfte mit der Qualität ihrer ökologischen Daten zufrieden sind, wie eine weltweite Umfrage von 鶹ԭ ergeben hat.

Doch schon bald sollen präzisere Daten zum CO2-Ausstoß zur Verfügung stehen. „Bislang haben Unternehmen zur Berechnung der Emissionen auf Produktebene Durchschnittswerte verwendet, da es weder präzise, detaillierte Emissionsdaten noch eine einheitliche Methodik für die Erhebung dieser Daten gab“, erläutert John Revess, Director Net Zero Transformation beim World Business Council for Sustainable Development (WBCSD). „Um weiter an globalen Lieferketten teilhaben zu können, müssen Unternehmen die CO2-Bilanz ihrer Produkte auf der Grundlage von Messwerten genau berechnen“, prognostiziert John Revess. Die 鶹ԭ und andere Unternehmen unterstützen als Mitglieder des WBCSD die Initiative , die einen besseren Austausch von Emissionsdaten ermöglichen soll.

„Zur Umsetzung unserer Dekarbonisierungsziele sind wir auf zuverlässige Daten unserer Zulieferer zum ökologischen Fußabdruck der Komponenten angewiesen, die wir in unseren Fahrzeugen verbauen“, erklärte Ralf Pfitzner, der den Bereich Nachhaltigkeit bei Volkswagen leitet, beim .

Bei der zweitägigen Online-Veranstaltung ging es darum, wie Unternehmen durch den Einsatz neuer Technologien ihre CO2-Emissionen verringern und begrenzte Ressourcen produktiv einsetzen können. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit der 鶹ԭ ein digitales Tool und eine Datenbank zur Überwachung von CO2-Emissionen zu entwickeln. Das ist ein wirklich spannendes Projekt, da es offensichtlich eine große Nachfrage gibt“, führte Ralf Pfitzner aus.

Volkswagen und die 鶹ԭ arbeiten auch bei anderen Initiativen zur Dekarbonisierung zusammen. 2020 schlossen sich die CEOs der beiden Unternehmen, Herbert Diess und Christian Klein, der an. Zehn europäische Vorstandsvorsitzende investieren im Rahmen dieser Allianz 100Milliarden Euro in die Dekarbonisierung ihrer Unternehmen und Produkte und sprechen sich für weitgehende Klimaschutzmaßnahmen aus.

Umfangreiche Investitionen in die Elektrifizierung und Digitalisierung erforderlich

Volkswagen investiert die gewaltige Summe von , um seine Maßnahmen zur Dekarbonisierung entscheidend voranzubringen.Für die Investitionen von Unternehmen in den Klimaschutz gibt es unterschiedliche Beweggründe, die von Branchenvorschriften (29Prozent) über die Akzeptanz des Unternehmens (27Prozent) bis hin zur Verbesserung des Image (26Prozent) reichen. Laut einer Studie bildet die Unsicherheit, wie Nachhaltigkeit in den Geschäftsprozessen und IT-Systemen verankert werden kann, die größte Hürde bei der Umsetzung von Aktionsplänen.

Trotz der Herausforderungen ist Ralf Pfitzner zuversichtlich, dass Volkswagen seine Dekarbonisierungsziele umsetzen kann. Der Leiter des Bereichs Nachhaltigkeit bei Volkswagen geht davon aus, dass die Digitalisierung bei dieser Transformation eine wichtige Rolle spielen wird. „Es gibt neben der Nutzung von Ökostrom noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie wir durch Digitalisierung unsere CO2-Bilanz verbessern können, beispielsweise indem wir Fertigungsdaten in der Cloud bereitstellen und Fertigungsroboter effizienter programmieren“, erläuterte er.

Ralf Pfitzner bekräftigte erneut das Ziel von Volkswagen, zu werden– entlang des gesamten Lebenszyklus von VW-Fahrzeugen. Um dies zu erreichen, seien Zwischenziele erforderlich. „Die kommenden Jahrzehnte werden die Transformation des Transportwesens und der Automobilindustrie entscheidend beeinflussen. Bis 2030 möchten wir den CO2-Fußabdruck unseres Pkw-Portfolios über den gesamten Lebenszyklus hinweg um 30Prozent gegenüber 2018 verringern“, erklärte er.

Klimaneutralität ist nicht im Alleingang möglich

Zwar haben sich bereits fast zwei Drittel der weltweiten Unternehmen das Ziel gesetzt, klimaneutral zu werden, doch erfordere die Erreichung dieses Ziels Systemdenken und gemeinsames Handeln in wesentlich größerem Maßstab als bisher, betont , Partnerin von Deloitte UK. „Ob es gelingt, wird sich in der Umsetzung zeigen“, so ihre Prognose.

„Kein Unternehmen oder Land kann im Alleingang klimaneutral werden“, führt Hannah Routh aus. „Ob bei der Energieversorgung, im Transportwesen, in der Infrastruktur, in Behörden oder Kommunen– in allen Bereichen ist konzertiertes Handeln erforderlich.“

Eine der größten Herausforderungen sieht Hannah Routh darin, dass Unternehmen ihre Maßnahmen zum Klimaschutz in ihre Geschäftsstrategien und Entscheidungsprozesse einbinden müssen. Voraussetzung dafür sei Datentransparenz. Sie verweist darauf, dass ausreichend Daten zur Verfügung stehen, jedoch deren Qualität und Nutzbarkeit verbessert werden müssen.

Dieser Meinung ist auch Nicolas Peter, Finanzvorstand von BMW. „Digitalisierung trägt wesentlich zur Verbesserung der Datenqualität bei. Und aus der Sicht eines Prüfers ist die Qualität von Daten entscheidend, damit er seiner Verantwortung im Audit-Prozess gerecht werden kann“, erklärte er beim 鶹ԭ Sustainability Summit. Er ließ keinen Zweifel daran, dass BMW auf neue Technologien setzt, um seine : „Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit muss mit einer stärkeren Digitalisierung einhergehen. Es gibt keine Alternative“, resümierte er.

Digitalisierung als Triebfeder für die Dekarbonisierung

„CEOs benötigen Einblick in die Lieferketten ihres Unternehmens“, bekräftigt Thomas Saueressig, der den Vorstandsbereich 鶹ԭ Product Engineering bei 鶹ԭ verantwortet. „Die 鶹ԭ bringt im Rahmen ihrer strategischen Initiative neue Lösungen auf den Markt, mit denen Kunden ihre Emissionen verringern und ihre CO2-Bilanz steuern können.“

Beim 鶹ԭ Sustainability Summit wurden neue integrierte Lösungen vorgestellt, zu denen auch 鶹ԭ Product Footprint Management zählt. Mit der Software lassen sich Treibhausgase in der Wertschöpfungskette als „Währung“ darstellen. „Mit unseren Lösungen für das Nachhaltigkeitsmanagement können Unternehmen ihre Produktionsstätten optimieren– nicht nur im Hinblick auf Umsatz und Betriebsergebnis, sondern auch hinsichtlich der erzeugten Treibhausgasemissionen“, erklärt Thomas Saueressig. Im Rahmen verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen entwickeln 鶹ԭ und Accenture gemeinsam neue 鶹ԭ-Lösungen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und Erweiterung von Kerntechnologien.

Ein rascher Wandel ist nötig

Neben der Verbesserung der Datenqualität hängt die erfolgreiche Umstellung auf klimaneutrales Wirtschaften laut Hannah Routh von Deloitte vor allem von der Geschwindigkeit der Transformation ab. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Welt dieses Ziel erreichen kann, weiß aber nicht, ob wir es schnell genug schaffen. Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die sich der Dringlichkeit des Problems bewusst sind und schnell handeln.“

 

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E-Autos auf dem Vormarsch: Nachhaltige Energiewirtschaft durch Elektromobilität /germany/2021/05/elektromobilitaet-energiewirtschaft/ Fri, 07 May 2021 06:00:22 +0000 /germany/?p=155570 Was die Verkaufszahlen betrifft, haben Elektroautos ganz klar auf die Überholspur gewechselt. Doch damit Elektromobilität ein profitables und nachhaltiges Geschäftsmodell werden kann, müssen die Weichen...

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Was die Verkaufszahlen betrifft, haben Elektroautos ganz klar auf die Überholspur gewechselt. Doch damit Elektromobilität ein profitables und nachhaltiges Geschäftsmodell werden kann, müssen die Weichen im Transportwesen neu gestellt werden.

Eine ausreichende Anzahl von Ladestationen ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Unsere Transportnetze stehen vor einem Strukturwandel, der Originalteilehersteller (OEMs), Energieversorger, Unternehmen, Regulierungsbehörden und Händler in der Automobilindustrie dazu zwingt, enger zusammenzuarbeiten, um Innovationen hervorzubringen.

Netzwerke als Motor für Innovationen

Im Vergleich mit Erdgasfahrzeugen sind Elektroautos und die damit verbundenen Services wesentlich stärker vernetzt. Dies erfordert auch eine neue Form der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette der Elektromobilität, die von den Fuhrparks von Unternehmen über Regulierungsbehörden und intelligente Städte bis hin zu Dienstleistern und Verbrauchern reicht.

„Das Elektromobilitätsnetzwerk besteht aus zahlreichen Anbietern aus unterschiedlichen Branchen und Bereichen, deren Lieferketten eng miteinander verzahnt sind“, erklärt Ulrich Scholl, Vice President des Bereichs E-Mobility bei 鶹ԭ. „Um flexibel und kosteneffizient agieren zu können, müssen sie in stabilen, cloudbasierten zusammenarbeiten, die nachhaltige Innovationen auf der Grundlage standardisierter Prozesse fördern, unter anderem für die Abrechnung und Fakturierung und das Management der Elektromobilität.“

Elektroautos lassen neue Geschäftsmodelle entstehen

Die Verbraucher und Verbraucherinnen legen zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit, und auch die Hersteller haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Die zentrale Frage bleibt jedoch, wie sich das Laden eines E-Autos ähnlich einfach und bequem gestalten lässt wie das Auffüllen eines Gastanks. Versorgungsunternehmen setzen auf bidirektionale Ladetechnologien, die das Laden von Elektroautos ermöglichen und zugleich die in der Batterie gespeicherte Energie zurück ins Stromnetz einspeisen können. Dadurch werden Autofahrer zu Energieerzeugern und Autos zu mobilen Stromspeichern. Erste Händler erschließen mit dem von ihren Solaranlagen erzeugten Strom neue Einnahmequellen, indem sie Kunden anbieten, während des Einkaufs ihr Auto kostenlos aufzuladen. Dadurch steigt die Kundentreue. Fuhrparkleiter investieren verstärkt in Elektroautos und die dazugehörige Ladeinfrastruktur und unterstützen so die Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens.

Hanno Klausmeier, Geschäftsführer der 鶹ԭ Labs Frankreich, hat den Fuhrpark für mehrere Hundert Mitarbeiter an drei Standorten auf Elektroautos umgestellt und wurde für diese Initiative als ausgezeichnet.

Sieben Jahre hat diese Umstellung gedauert, mit der das Unternehmen nachhaltiger werden möchte und die anfangs durch die begrenzte Reichweite von Elektroautos ausgebremst wurde. Nachdem vor einigen Jahren beschlossen wurde, keine weiteren Erdgasautos für die Mitarbeiter mehr anzuschaffen, besteht der Fuhrpark der 鶹ԭ Labs Frankreich inzwischen zu 90% aus Elektrofahrzeugen. Ausschlaggebend für den Erfolg der Initiative waren der bequeme Zugang zu Ladesäulen und ein verbessertes Fuhrparkmanagement.

„Uns war klar, dass die Mitarbeiter mehr Ladestationen für ihre Autos brauchten. Deshalb haben wir an unseren Standorten Schnellladestationen eingerichtet, die einfach zu erreichen sind“, erklärt Hanno Klausmeier. „Wir haben außerdem das Fuhrparkmanagement modernisiert, damit wir die Ladesäulen überwachen und optimieren und so einen unterbrechungsfreien Betrieb sicherstellen können. Nur durch die Vernetzung der Elektromobilitätspartner über eine transparente Plattform können Unternehmen mit dem raschen Wandel der Branche Schritt halten.“

So wurde in den 鶹ԭ Labs Frankreich eine neue Software entwickelt, die vor Ort in den Labs und zu Hause auf den Geräten der Mitarbeiter installiert wird und die Steuerung der Ladestationen ermöglicht. Die Lösung wird nun auch kommerziell vertrieben und unterstützt Fuhrparkmanager bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern, OEMs und anderen Lieferanten, die am Betrieb der Ladestationen beteiligt sind. Die Manager profitieren damit von Echtzeiteinblick in den Zustand der Ladestationen für Elektroautos und können Probleme ganz einfach per Fernzugriff beheben.

Vorteile für Verbraucher durch kürzere Wertschöpfungsketten

Durch die gestiegene Nachfrage nach E-Autos eröffnen sich Geschäftschancen für neue Marktteilnehmer wie Roaming-Anbieter. Sie helfen den Verbrauchern bei der Suche nach zuverlässigen Ladestationen und wickeln den Zahlvorgang ab. Sehr wahrscheinlich wird dies jedoch nur eine Übergangslösung sein, da der Prozess unnötig komplex und für Fahrer mit höheren Kosten verbunden ist.

„Um Ladesäulenbetreibern Kosteneinsparungen und Kunden ein besseres Erlebnis zu ermöglichen, müssen wir die Wertschöpfungskette für Elektromobilität verkürzen“, erklärt Ulrich Scholl. „Es braucht keine weitere Ebene zwischen Energieversorgern und Kunden. Mit einer offenen Mobilitätsplattform haben alle Beteiligten die Möglichkeit, Geschäftsbeziehungen aufzubauen, um gemeinsam komfortable Services anzubieten und kostengünstige Innovationen zu ermöglichen– insbesondere durch die Nutzung erneuerbarer Energie, die lokal erzeugt und in den Batterien der Elektroautos gespeichert wird.“

Transformation des Transportwesens

Wie die Revolution der Mobilfunkbranche durch das iPhone schafft auch die Elektromobilität die Voraussetzungen dafür, dass Autos für neue Zwecke genutzt werden können. Einige Hersteller preisen Elektroautos bereits als energieautarke Wohnmobile an. Noch größeres Potenzial bietet sich bei groß angelegten Innovationsprojekten, etwa Fahrzeuge, die an entlegenen Baustellen als unterbrechungsfreie Stromversorgung für Werkzeuge dienen.

Auch für Energielieferanten könnte die Entwicklung einen Umbruch bedeuten, wenn OEMs selbst Strom erzeugen und damit nicht mehr auf die Versorgungsunternehmen angewiesen sind. In Unternehmen könnten gemeinsam genutzte Elektrofahrzeuge Teil eines sein, das Mitarbeiter individuell nutzen können.

Die Tatsache, dass Nachhaltigkeit für viele Verbraucher, Unternehmen und Behörden immer wichtiger wird, beflügelt die Nachfrage nach Elektroautos. Über 80% der Autohersteller planen, in naher Zukunft verstärkt anzubieten. Manche von ihnen wollen in den nächsten zehn Jahren sogar komplett auf Elektroantrieb umstellen. Die Modernisierung des Transportwesens setzt ein vollkommen neues Mobilitätskonzept voraus, damit Elektroautos einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten können.

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Mercedes-Benz EQ Formula E Team: Der Schlüssel zum (Renn-)Erfolg /germany/2021/03/erp-mercedes-benz-formulae-s4hana/ Thu, 04 Mar 2021 07:00:22 +0000 /germany/?p=154807 In der Geschäftswelt zählt jede Sekunde. Wenn ein kurzer Moment über Erfolg und Niederlage entscheidet, kann Technologie dabei helfen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Konkurrenten zu gewinnen...

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In der Geschäftswelt zählt jede Sekunde. Wenn ein kurzer Moment über Erfolg und Niederlage entscheidet, kann Technologie dabei helfen, ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Konkurrenten zu gewinnen – und zwar buchstäblich: Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team weiß aus erster Hand, wie wichtig Geschwindigkeit sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke sein kann und setzt auf .

Nach mehr als 125 Jahren Motorsportgeschichte hat Mercedes-Benz sein erstes Rennteam für den Elektro-Rennsport gegründet: das Mercedes-Benz EQ Formula E Team. Mit einem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit will dieses Werksteam mit einer neuen Generation von Elektro-Rennwagen an den Start gehen. Außerdem soll die auf der Rennstrecke eingesetzte Technologie dazu beitragen, Elektroautos auf unsere Straßen zu bringen, die noch praxisorientierter und sauberer als zuvor sind.

Mit moderner ERP aufs Siegertreppchen

Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team wird vom Team Principal Ian James geführt, der kürzlich in der neuen Videoserie zu sehen war. In der Episode spricht James mit Moderator Abadesi Osunsade im Detail darüber, wie sich mit Technologie Wettbewerbsvorteile erzielen lassen, die von entscheidender Bedeutung sind, um Konkurrenten abzuhängen.

„Wir sind ein echtes Start-up“, so James. „Um uns einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen, ist es unglaublich wichtig, dass wir uns wirklich um jedes Detail kümmern, und Technologie ist uns dabei eine große Hilfe.“

Für den Erfolg des Teams war es wichtig, die richtige Technologie auszuwählen. Das Mercedes-Benz EQ Formel E Team entschied sich für 鶹ԭ S/4HANA, um schneller und agiler zu werden und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass das Team rund um den Globus vernetzt bleibt.

Mit dieser Technologie punktet das Team jedoch nicht nur auf der Rennstrecke:

„Der Schwerpunkt liegt vor allem auf unserer Leistung in den Rennen, aber es gibt auch andere Aspekte innerhalb des Unternehmens, auf die wir uns konzentrieren müssen“, erklärte James.

Seine Fans sind dem Mercedes-Benz EQ Formel E Team ebenso wichtig: Das Werksteam nutzt Technologie, die Feedback von Fans sammeln und analysieren kann, um das Fan-Erlebnis so zufriedenstellend wie möglich zu gestalten und für Begeisterung und Spannung zu sorgen.

Kontrolle behalten mit ERP von 鶹ԭ S/4HANA

„Gab es in diesem Jahr etwas, das ohne den Einsatz dieser Technologie für das Team unmöglich gewesen wäre?“, erkundigte sich Osunsade.

„Ohne die Systeme, die wir mit 鶹ԭ S/4HANA eingerichtet haben, und die es uns erlauben, an vier verschiedenen Standorten weltweit zu arbeiten, wäre es uns beinahe unmöglich, funktionsfähig zu sein“, antwortete James.

Als einer der Leiter des Werksteams von Mercedes-BenzEQ hat James dem Team gegenüber betont, wie wichtig es ist, sich auf die Faktoren zu konzentrieren, die sie steuern können: „Ich versuche sicherzustellen, dass sie über die notwendigen Werkzeuge verfügen, um die Kontrolle über das zu behalten, was kontrollierbar ist. Wenn wir Erfolg haben und so wie in Berlin gewinnen, ist das ein unglaubliches Gefühl und eine große Ehre für uns.“

Mehr von Ian James und dem Mercedes-Benz EQ Formula E Team erfahren Sie in dieser

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Allianz für sicheren und unternehmensübergreifenden Datenaustausch in der Fahrzeugindustrie nimmt Fahrt auf /germany/2021/03/allianz-datenaustausch-fahrzeugindustrie/ Tue, 02 Mar 2021 08:36:12 +0000 /germany/?p=154836 Im Rahmen der Veranstaltung „Durch Kooperation an die Spitze. Die Automobilbranche gestaltet den digitalen Wandel“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Verbands der...

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Im Rahmen der Veranstaltung „Durch Kooperation an die Spitze. Die Automobilbranche gestaltet den digitalen Wandel“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Verbands der Automobilindustrie haben die Initiatoren der Automotive Alliance über Fortschritte und weitere Details informiert. Zu den Gründern des Partner-Netzwerks zählen die BMW AG, Deutsche Telekom AG, Robert Bosch GmbH, 鶹ԭ SE, Siemens AG und ZF Friedrichshafen AG.

Neben den Initiatoren werden sich die Mercedes-Benz AG, BASF SE, Henkel AG & Co. KGaA, Schaeffler AG, German Edge Cloud GmbH & Co. KG, ISTOS GmbH und SupplyOn AG, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V und ARENA2036 am Aufbau eines offenen, skalierbaren Netzwerks für den unternehmensübergreifenden und sicheren Informations- und Datenaustausch in der Fahrzeugindustrie beteiligen. Darüber hinaus sind schon jetzt mehrere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an Bord.

Die Automotive Alliance tritt künftig unter dem Namen „Catena-X Automotive Network (Catena-X)“ auf. Als umsetzungsorientiertes Netzwerk und zur Sicherstellung von Offenheit und Neutralität plant Catena-X, sich als eingetragener Verein zu organisieren. Catena-X versteht sich als erweiterbares Ökosystem, an dem sich Automobilhersteller und -zulieferer, Händlerverbände sowie Ausrüster, zu denen Anwendungs-, Plattform- und Infrastrukturanbieter gehören, gleichermaßen beteiligen können. Ziel ist es, einen einheitlichen Standard für Daten- und Informationsflüsse in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette zu schaffen.

Durch eine standardisierte Informations- und Datenverfügbarkeit wollen die beteiligten Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit der Fahrzeugindustrie erhöhen, die Effizienz in der industriespezifischen Zusammenarbeit verbessern sowie Unternehmensprozesse flächendeckend beschleunigen. Ein Fokus soll insbesondere auch auf KMUs liegen, deren aktive Beteiligung für den Erfolg des Netzwerkes von zentraler Bedeutung ist. Catena-X wird daher von Beginn als offenes Netzwerk mit „KMU-ready“-Lösungen gedacht, an dem diese schnell und mit geringen IT-Infrastrukturinvestitionen teilhaben sollen.

Zudem sollen bereits bestehende Strukturen der europäischen Fahrzeugindustrie in das Netzwerk eingebunden und weiter optimiert werden – so zum Beispiel Prozesse im Bereich Teilelogistik. Neben Effizienzvorteilen in der Lieferkette versprechen sich die Teilnehmer des Netzwerkes beispielsweise leistungsfähigere Qualitäts- & Logistikprozesse, höhere Transparenz hinsichtlich nachhaltiger CO2-Reduzierung sowie ein vereinfachtes Stammdatenmanagement. Auf diese Weise durchgehend verbundene Datenketten ermöglichen es, digitale Zwillinge von Automobilen zu erschaffen, auf deren Basis sich innovative Geschäftsprozesse und Serviceangebote entwickeln lassen.

Mit dem International Data Spaces (IDS) Standard für Datensouveränität, der auch Bestandteil der europäischen Cloud-Dateninfrastruktur GAIA-X sein wird, haben die beteiligten Unternehmen sich bereits auf wesentliche Infrastruktur-Grundlagen zur Projektumsetzung verständigt.

Gemeinschaftlich wurden im ersten Schritt fünf Anwendungsbereiche definiert, die mit Hilfe einer vernetzten Dateninfrastruktur einen signifikanten Beitrag für steigende Produktivität und höhere Nachhaltigkeit entlang künftiger Wertschöpfungsketten leisten können: Qualitätsmanagement, Logistik, Instandhaltung, Lieferketten-Management und Nachhaltigkeit. In diesen Bereichen liegt der Fokus für Pilotprojekte von Catena-X. Darüber hinaus sind die Produktion und Entwicklung unterstützende Anwendungen geplant.

Das Daten-Netzwerk wird eine wichtige Basis schaffen, damit die Branche den Herausforderungen der digitalen Transformation noch effizienter begegnen und die Chancen der Digitalisierung noch besser nutzen kann.

Catena-X informiert zunächst via LinkedIn über künftige Entwicklungen:

Ansprechpartner für die 鶹ԭe

ARENA2036 e. V., Katrin Haug, katrin.haug@arena2036.de, +49 151 58415588

BASF SE, Sarah Rummel, sarah.rummel@basf.com, +49 174 3307811

BMW AG, Martin Tholund, Martin.Tholund@bmwgroup.com, +49 151 601 77126

Deutsche Telekom AG, Caroline Bergmann, caroline.bergmann@telekom.de, +49 171 481 5260

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Andreas Schütz, Andreas.Schuetz@dlr.de, +49 2203 601 2474

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V, Roman Möhlmann, roman.moehlmann@zv.fraunhofer.de, +49 89 1205-1314

German Edge Cloud GmbH & Co. KG, Dr. Carola Hilbrand, Hilbrand.c@rittal.de, 02772-5052527

Henkel AG & Co. KGaA, Sebastian Hinz, sebastian.hinz@henkel.com, +49 211 797 8594

ISTOS GmbH (ein Unternehmen der DMG MORI Gruppe), Nadine Martin, nadine.martin@istos.com, +49 211 53804620

Mercedes-Benz AG, Dora Constantinita, dora.constantinita@daimler.com, +49 160 860 38 38

Robert Bosch GmbH, Katharina Hogh-Binder, Katharina.Hogh-Binder@de.bosch.com,
+49 152 03120460

鶹ԭ SE, Kathrin Eiermann, simone.kathrin.eiermann@sap.com, +49 151 538 587 68

Schaeffler AG, Daniel Pokorny, daniel.pokorny@schaeffler.com, +49 9132 8288708

Siemens AG, Yashar Nasrollahi-Azad, yashar.azad@siemens.com, +49 173 1595901

SupplyOn AG, Cornelia Staib, cornelia.staib@supplyon.com, +49 171 7207035

ZF Friedrichshafen AG, Torsten Fiddelke, torsten.fiddelke@zf.com, +49 171 5623729

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 鶹ԭ sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 鶹ԭ übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 鶹ԭ beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.
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鶹ԭ und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von 鶹ԭ sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der 鶹ԭ SE in Deutschland und anderen Ländern. Zusätzliche Informationen zur Marke und Vermerke finden Sie auf der Seite .

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Wie Automobilzulieferer gestärkt aus der Pandemie hervorgehen können /germany/2020/12/automobilzulieferer-pandemie-analytics/ Tue, 15 Dec 2020 07:00:47 +0000 /germany/?p=153322 So schlimm die Auswirkungen der weltweiten Pandemie auf die Automobilbranche auch sind – die Pandemie ist nicht die Ursache für die umwälzenden Veränderungen, mit denen...

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So schlimm die Auswirkungen der weltweiten Pandemie auf die Automobilbranche auch sind – die Pandemie ist nicht die Ursache für die umwälzenden Veränderungen, mit denen Zulieferer heute zu kämpfen haben.

Die innovationskräftigsten Zulieferer richten ihr Geschäftsmodell neu aus, um in einem Markt, in dem alle Regeln auf den Kopf gestellt wurden, profitabel zu sein. Elektrofahrzeuge haben über 90% weniger bewegliche Teile als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, das moderne Durchschnittsauto enthält mehr als 150Millionen Zeilen Softwarecode, und vernetzte mobile Services gehören inzwischen zum Mainstream.

„Anstatt nur Bauteile zu produzieren und zu verkaufen, müssen Zulieferer heute herausfinden, wie sie riesige Mengen von Fahrzeugdaten sichern und vermarkten können“, sagte Rich Lindow, Senior Solution Specialist für die Automobilindustrie bei 鶹ԭ. „Es geht um einen grundlegenden Wandel des Geschäftsmodells. Um profitabler zu arbeiten, suchen führende Automobilzulieferer auch nach effizienteren Wegen, die Widerstandsfähigkeit des operativen Betriebs und die Stabilität der Lieferkette in einem von Unwägbarkeiten geprägten Markt aufrechtzuerhalten.“

Sehen wir uns nur den sprunghaften Anstieg der Fusionen und Übernahmen an, von denen viele weit über den traditionellen Automobilsektor hinausgehen. Nach Aussagen von Lindow erwerben Zulieferer Start-ups manchmal nur, um die zukunftsweisenden Prozesse integrieren zu können, die aus einem Auto im Grunde ein cloudbasiertes System gemacht haben. Eines dieser traditionellen Zulieferunternehmen ist heute ein Anbieter von autonomen Systemen und bringt Software und Bauteile in einem Entwicklungsbereich zusammen, der wie ein Start-up nach Fast-Fail-Prinzipien arbeitet, um Innovation zu beschleunigen. Unterdessen erwerben Hightech-Unternehmen geistiges Eigentum von traditionellen Automobilherstellern, um das wirtschaftliche Potenzial von selbstfahrenden Autos auszuschöpfen.

Geschäftlicher Mehrwert aus intelligenten Daten via Cloud

Vereinfachung ist der einzige Ausweg aus dieser komplexen und schwierigen Umgebung. Einige Automobilzulieferer reagieren, indem sie sämtliche Betriebsabläufe auf verlagern. Das ist besonders dann unerlässlich, wenn neue Geschäfts­bereiche aufgebaut und Unternehmen zugekauft werden, um Innovation zu ermöglichen.

„Zulieferer brauchen eine einzige Plattform, damit sie rasch beurteilen können, wie jeder Bereich des Unternehmens seine Geschäftstätigkeit ausführt und Best Practices im gesamten Unternehmen einführen können“, meinte Lindow. „Mit einem einzigen Datenbestand auf einer intelligenten Plattform können Zulieferer Daten in Echtzeit analysieren und für weite Bereiche ihres Unternehmens vorausschauende Analysen und Was-wäre-wenn-Analysen einsetzen. Damit eröffnen sich Möglichkeiten für Prozessverbesserungen von erheblichem Wert. Schon eine Margensteigerung um ein paar Cent schlägt sich in einem höheren Jahresergebnis nieder.“

Stabilität der Lieferkette

Es überrascht nicht, dass für Automobilzulieferer die Stabilität der Lieferkette von zentraler Bedeutung für das Unternehmenswachstum ist. Die Pandemie hat deutlich gemacht, dass eine stabile Lieferkette wichtiger ist als Lean-Prinzipien. Schon vor der COVID-19-Pandemie wirkten sich Fehlplanungen des Bedarfs zuerst beim Zulieferer aus. Die meisten haben inzwischen festgestellt, dass sie wesentlich effizientere Prozesse brauchen, um Herstellungs­kosten zu senken und Lagerbestände zu reduzieren, aber auch eine verbesserte Lieferleistung und höhere Qualität. Viele Zulieferer haben bereits erkannt, dass intelligente Funktionen aus modernsten Technologien schnellere und intelligentere Entscheidungen ermöglichen.

„Materialplaner und Nachfrage-Experten sind sozusagen die Feuerwehr im Automobilwerk, die ständig Brände löschen muss. Jedes Mal, wenn sie zu viel Material bestellen oder zu hohe Bestände vorhalten, verschwenden sie Geld – sei es in Form von Lagerkosten, Überalterung von Material oder Ausschuss“, unterstrich Lindow. Deshalb setzen viele inzwischen und ein, um mithilfe von Technologien, die auf maschinellem Lernen basieren, Probleme rasch erkennen und lösen zu können. Jeder eingesparte Cent schlägt sofort im Geschäftsergebnis zu Buche.“

Beispielsweise können mit der Capgemini Intelligent Assistant for Automotive (CIA4AUTO), die auf 鶹ԭS/4HANA aufbaut, 鶹ԭ-Daten wie etwa Transaktionen, Buchungen, Ereignisse oder ausbleibende Ereignisse miteinander verknüpft werden, um Anomalien zu erkennen und potenzielle Probleme in der gesamten Lieferkette aufzudecken. Abweichungen bei Transaktionen lösen eine Benachrichtigung an die zuständigen Mitarbeiter aus, die dann geeignete Abhilfemaßnahmen ergreifen können.

Der Geschäftserfolg kommt mit der Datenanalyse

Die , und mit ihr die Zulieferbranche, hat die Chance, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Denken wir nur daran, wie viele Zulieferer die Erkenntnisse aus der Rezession 2008 umgesetzt haben. Mobilität ist zwar inzwischen ein komplexes Geschäftsfeld, birgt aber auch eine noch nie dagewesene Chance, einen Blick tief in die geschäftlichen Abläufe zu wagen.

„Zulieferer müssen weiter in das Unternehmen schauen und herausfinden, an welchen Stell­schrauben sie drehen und Verbesserungen bewirken können. Zudem müssen sie nach vorne schauen, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern, wenn das Geschäft wieder anzieht“, bekräftige Lindow. „Sie haben erkannt, wie wichtig hochwertige Daten, effiziente Geschäftsprozesse und engagierte Mitarbeiter sind. Jetzt ist es an der Zeit, Informations­gewinnung, Zusammenarbeit und Prozesseffizienz auf die nächste Stufe zu heben.“

Automobilzulieferer sind nicht mehr als die meisten anderen Branchen von den Umwälzungen betroffen, die sich überall vollziehen, haben aber eine einzigartige Chance, einen Sprung nach vorne zu tun – indem sie die Technologie einsetzen, die den Markt insgesamt verändert. Viele Führungskräfte betrachten jetzt schon genau, wie ihr Unternehmen in fünf oder zehn Jahren aussehen soll. Andere realisieren gerade erst, dass es nicht länger tragfähig ist, wenn alle isoliert voneinander arbeiten.

Eines ist für Automobilzulieferer sicher: Fahrzeuge werden weiterhin enorme Datenmengen generieren. Und diese Datenflut in Einnahmen und Gewinne für das Unternehmen zu verwandeln, ist die Fähigkeit, die ihnen den zukünftigen Erfolg sichert.

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Datenmanagement: Wie Schaeffler und 鶹ԭ Innovationen gemeinsam gestalten /germany/2020/10/datenmanagement-schaeffler-pertner-innovationen/ Thu, 08 Oct 2020 06:00:14 +0000 /germany/?p=152488 Seit rund einem Jahr arbeiten der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler und 鶹ԭ im Rahmen einer strategischen Partnerschaft eng zusammen. Ziel ist es, Schnittmengen in den...

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Seit rund einem Jahr arbeiten der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler und 鶹ԭ im Rahmen einer strategischen Partnerschaft eng zusammen. Ziel ist es, Schnittmengen in den Technologie-Roadmaps beider Unternehmen zu identifizieren und so die von Schaeffler weiter anzukurbeln. Eines der wichtigsten Handlungsfelder dabei: Data Governance. Markus Rahm, Vice President Data & Analytics Governance bei der Schaeffler Gruppe, erzählt im Interview, wie er und sein Team dabei vom Austausch mit 鶹ԭ profitieren.

In Sachen professionelles Datenmanagement lässt sich Schaeffler nichts vormachen. Erst kürzlich haben Sie dafür zum zweiten Mal den „CDQ Good Practice Award“ des Competence Center Corporate Data Quality (CC CDQ) und der European Foundation for Quality Management (EFQM) erhalten. Warum legt Schaeffler auf das Thema Data Governance so viel Gewicht?

Markus Rahm ist Vice President Data & Analytics Governance bei der Schaeffler Gruppe.

Markus Rahm: Ganz einfach: Vernetzte Daten bilden das Fundament für intelligente End-to-End-Prozesse, Industrie 4.0, fortschrittliche Analysen, digitale Geschäftsmodelle und smarte Produkte – und sind somit gewissermaßen der Treibstoff der Digitalisierung. Entsprechend wichtig ist es, den Umgang damit in einer unternehmensweiten Datenstrategie eindeutig zu regeln. Gerade angesichts unserer vielschichtigen Organisationsstruktur mit den Sparten Automotive OEM, Automotive Aftermarket und Industrie ist ein strukturiertes unverzichtbar. Denn es schafft die Basis für effiziente, schnelle Prozesse, Business Intelligence und Advanced-Analytics-Anwendungen wie vorausschauende Wartung.

Data Governance im Fokus bei Schaeffler

Wo stehen Sie bei der Datenstrategie aktuell?

Rahm: Um in Sachen Entwicklung stets am Puls der Zeit zu sein, stellen wir unsere Datenstrategie alle zwei Jahre neu auf den Prüfstand. Zurzeit schauen wir, wie es um die Umsetzung des 2018 entworfenen Zielbildes für das Jahr 2025 steht … und sind positiv überrascht: Denn wir sind auf dem Weg dorthin ein gutes Stück vorangekommen. Viele Meilensteine wurden sogar früher als geplant erreicht. So konnten beispielsweise inzwischen 47 Data Domains definiert und in die Verantwortung speziell geschulter Data-Domain-Manager übergeben werden. An anderen Stellschrauben müssen wir allerdings noch drehen. So könnte beispielsweise der unternehmensübergreifende Daten- und Informationsaustausch durchaus effizienter laufen. Herstellerübergreifendes Vorgehen wie die europäische Gaia-X-Initiative stellen dafür die Weichen. Zudem hat Schaeffler auch beim Einsatz automatisierter Entscheidungen (automated decision-making, ADM) noch Optimierungsbedarf. Das Thema werden wir allerdings erst im Rahmen der geplanten 鶹ԭ-S/4HANA-Implementierung angehen können.

Klingt eigentlich, als seien Sie bereits optimal aufgestellt. Profitieren Sie trotzdem von der strategischen Partnerschaft mit 鶹ԭ?

Rahm: Auf jeden Fall! 鶹ԭ ist informationstechnologisch naturgemäß stärker und hilft uns darüber hinaus, Dinge anders zu denken. Jeder kennt das: Im eigenen Hamsterrad ist man meist mit Scheuklappen unterwegs. Der Perspektivenwechsel gelingt oft erst durch den objektiven Denkanstoß von außen. So hat 鶹ԭ uns beispielsweise wichtige Impulse für eine zielgruppengerechte Aufbereitung der Daten geliefert, Stichwort CDO-Dashboard. Andererseits haben aber auch wir 鶹ԭ eine Menge zu bieten, gerade wenn es um Maschinendaten oder Fertigungsprozesse geht. Das bestätigen uns die 鶹ԭ-Experten immer wieder. Das zeigt, dass die strategische Partnerschaft mit 鶹ԭ weit mehr ist als nur eine verbesserte Kunden-Lieferanten-Beziehung: Sie ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe. Dank der sehr unterschiedlichen Kundengruppen, Produkte, Geschäftsmodelle und Prozesse sind beide Unternehmen weit genug auseinander, um sich in Sachen Data Governance gegenseitig zu befruchten.

Strategien fürs Datenmanagement

Was ist für Sie die Basis für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Schaeffler und 鶹ԭ?

Rahm: Offenheit sowie das große persönliche Engagement der Mitarbeiter bei 鶹ԭ und Schaeffler. Und natürlich der kontinuierliche Austausch. Wir treffen uns mindestens einmal monatlich und diskutieren taktische und operative Themen. Das fängt bei der Sicherstellung von Datenqualität an und reicht bis hin zur Definition eines einheitlichen Datenmodells, das auch in fragmentierten 鶹ԭ-Landschaften effiziente Analysen und Auswertungen erlaubt. Bislang endete fast jeder Workshop mit einem Aha-Erlebnis – und zwar sowohl bei unseren Mitarbeitern als auch bei den Experten von 鶹ԭ. Das ist nicht zuletzt auch darauf zurückzuführen, dass beide Unternehmen auf ähnlichem Reifegrad agieren. Wir stellen immer wieder fest, dass wir gerade über dieselben Zukunftsthemen nachdenken.

Warum spielt die Partnerschaft für die Entwicklung von Strategien im Umgang mit Daten oder dem Datenmanagement eine wichtige Rolle?

Rahm: Weil sich Zukunft nur gemeinsam denken und gestalten lässt. Und weil intelligente Prozesse über Unternehmensgrenzen hinweg organisiert werden müssen. Während der Großteil der internen Effizienzpotenziale vielerorts bereits gehoben ist, geht es im Automotive-Sektor künftig verstärkt darum, die Zusammenarbeit mit Kunden und Geschäftspartnern in digitalen Ökosystemen zu optimieren und zu automatisieren. Je besser 鶹ԭ unsere Bedürfnisse versteht, umso besser gelingt es dem Softwareunternehmen, sein Lösungsportfolio an unseren Branchenanforderungen auszurichten. Für mich ist der strategische Austausch zwischen Schaeffler und 鶹ԭ deshalb ein Kernelement, um die Innovationen von morgen voranzutreiben.


Bild: Schaeffler

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