鶹ԭ Fiori Archiv | 鶹ԭ News Center /germany/tags/sap-fiori/ Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Thu, 03 Jul 2025 14:47:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Der Energieversorger badenova transformiert in einem 鶹ԭ Fiori Makers Bootcamp die Auftragskoordination /germany/2025/07/der-energieversorger-badenova-transformiert-in-einem-sap-fiori-makers-bootcamp-die-auftragskoordination/ Thu, 31 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183576 Im September 2024 begann der 鶹ԭ-Kunde und Energieversorger badenova die Optimierung seiner Prozesse zur Koordination von Arbeitsaufträgen in Angriff zu nehmen. Um die anhaltenden betrieblichen...

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Im September 2024 begann der 鶹ԭ-Kunde und Energieversorger badenova die Optimierung seiner Prozesse zur Koordination von Arbeitsaufträgen in Angriff zu nehmen. Um die anhaltenden betrieblichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Kundenanfragen besser bewältigen zu können, nahm das Tochterunternehmen badenovaNETZE im Rahmen des Programms 󾱴ǰ Makers an einem arbeitsintensiven, praxisorientierten Bootcamp in Freiburg teil.

Im Mittelpunkt dieses Bootcamps stand dabei, die konkreten Herausforderungen der Auftragskoordinatoren zu analysieren und Lösungen zur Optimierung ihrer täglichen Aufgaben und Routinen zu entwickeln.

Die Herausforderung: ein fragmentierter, manueller Prozess

Vor dem Bootcamp wurden Arbeitsaufträge bei badenovaNETZE mit unzusammenhängenden Tools und Prozessen koordiniert. Die Koordinatoren jonglierten bei ihrer Arbeit mit 鶹ԭ-Software, kundenspezifischen Programmen von SmartService Solutions und grundlegenden Anwendungen wie Word und Excel. Dieser Status quo führte zu einigen Herausforderungen, ü die eine Lösung gefunden werden sollte:

  • Verbesserung des Benutzererlebnisses: Die Navigation in der vorhandenen Oberfläche war schwierig und führte zu Frust und Produktivitätseinbußen bei den Anwendern.
  • Vermeidung manueller Prozesse: Die Koordinatoren mussten sowohl Informationen über verschiedene Systeme übertragen als auch Daten manuell aktualisieren. Dadurch waren Routineaufgaben zeitaufwendig und fehleranfällig.
  • Verringerung der Fehlerquote: Durch sich wiederholende, manuelle Aufgaben erhöhte sich das Risiko von Fehlern bei der Dateneingabe, was Verzögerungen und Zusatzaufwand zur Folge hatte.
  • Verbesserung der Transparenz: Da die Koordinatoren nur eingeschränkten Einblick in den Status von Arbeitsaufträgen hatten, verbrachten sie viel Zeit mit der Suche nach Informationen und Überwachung des Fortschritts.

Die Lösung: eine praxisorientierte Transformation

Das Unternehmen nahm an einem viertägigen Bootcamp der 鶹ԭ Fiori Makers teil, bei dem Anwender, IT-Teams und Partner zusammenkamen. Der Schwerpunkt des Bootcamps lag darauf, das Cockpit ü Arbeitsaufträge benutzerfreundlicher zu gestalten. Hierzu sollten zunächst manuelle Aufgaben und Behelfslösungen durch einen App-Prototypen von 鶹ԭ abgelöst werden. Ziel war es, Prozesse zu automatisieren, Dashboards zu integrieren, das Benutzererlebnis zu verbessern und die Fehlerquote zu verringern.

Mit dem Bootcamp profitierte badenovaNETZE von einem offenen, agilen Workshop-Format und den erforderlichen Tools, um diese Herausforderungen anzugehen. In enger Zusammenarbeit mit den Koordinatoren des Unternehmens entwickelte das 鶹ԭ-Team maßgeschneiderte Lösungen, mit denen die Prozesse und die Ergebnisse optimiert werden konnten. „Das Tolle an unseren Bootcamps ist, dass wir die Herausforderungen unserer Anwender kennenlernen und genau nachvollziehen können“, fasst 鶹ԭ UX Designer Christina Salwitzek zusammen. „Gemeinsam mit den Anwendern haben wir von Grund auf eine effizientere Lösung ü diesen komplexen Workflow konzipiert und entwickelt.“

Die Ziele

Bei der Verwaltung der Vielzahl von Kundenanfragen im Bereich Zähler und Messwesen, unter anderem ü den Austausch sowie den Ein- und Ausbau von Zählern, sieht sich badenovaNETZE mit betrieblichen Herausforderungen konfrontiert. Gemeinsam setzten sich die Teams ehrgeizige und zugleich erreichbare Ziele ü den langfristigen Erfolg. Oberste Priorität hatte dabei, dass die neue Lösung bis 2025 einsatzbereit war. Noch im ersten Halbjahr sollte die Umstellung auf ein optimiertes, zukunftssicheres System erfolgen.

Um diese Umstellung zu unterstützen, konnte das Team von badenovaNETZE im Rahmen des Bootcamps sein Wissen zu 鶹ԭ-Technologien und seine Entwicklungskenntnisse vertiefen. Das Team ist nun in der Lage, die neue Lösung zu warten, anzupassen und zu erweitern, wenn sich die Anforderungen weiterentwickeln. „Am meisten hat mich überrascht, dass wir gemeinsam tatsächlich so große Fortschritte gemacht haben und dass alle etwas beitragen konnten“, berichtet Paulina Deren, die die Auftragskoordination bei badenovaNETZE betreut.

Das Team erarbeitete schließlich eine priorisierte Roadmap mit einem klaren, stufenweisen Ansatz, der den Kunden durch die einzelnen Phasen der Transformation führen und von der Konzeption bis zur Umsetzung unterstützen soll. Dem 鶹ԭ-Fiori-Makers-Team gehörten drei UX-Designer, ein Frontend-Entwickler ü 鶹ԭ Fiori Elements, der die visuellen Designs zum Leben erweckte, und ein auf das 鶹ԭ Cloud Application Programming Model spezialisierter Backend-Entwickler an, der sich darum kümmerte, dass die Funktionen zuverlässig und skalierbar waren. Andreas Spahn, Principal Technology & Innovation Manager aus dem 鶹ԭ-Services-Team, war als Teamleiter ü die Moderation des Bootcamps und die Zusammenarbeit der Teammitglieder verantwortlich. „Das Besondere an 鶹ԭ Fiori Makers ist, dass wir eine Problembeschreibung haben und dass ein Team das aktuell anstehende Problem zusammen mit dem Anwender analysiert und löst“, erklärt er. „Dabei werden Fachleute aus den Bereichen Technologie, Design und Entwicklung einbezogen.“

Das 鶹ԭ-Designsystem ermöglicht die Entwicklung optisch ansprechender, benutzerfreundlicher Unternehmenssoftware

Die Vorgehensweise

Eine zentrale Aufgabe war die Entwicklung eines benutzerorientierten und zukunftsweisenden Designs ü ein neues Cockpit zur Verwaltung von Arbeitsaufträgen. Für einen ersten Entwurf nutzte das Team Design-Thinking-Techniken in Kombination mit den Funktionen von 鶹ԭ Fiori, 鶹ԭ Fiori Elements und der 鶹ԭ Business Technology Platform (鶹ԭ BTP). Als einer der größten regionalen Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorger Deutschlands setzte badenova die 鶹ԭ BTP bereits ü Integrationsszenarien ein und nutzte die Plattform im Rahmen dieses Projekts nun auch ü die Anwendungsentwicklung.

Um eine intuitive, optimierte Oberfläche zu gestalten, prüfte das Team in einer ausführlichen Machbarkeitsstudie, ob sich die vorgeschlagene Lösung technisch und betrieblich realisieren ließ. In gemeinsamer Entwicklungsarbeit, in die auch die tatsächlichen Anwender einbezogen wurden, entstand dann rasch ein erster Prototyp.

Dieser Prototyp vereinfachte nicht nur komplexe Arbeitsabläufe, sondern automatisierte auch zahlreiche manuelle Aufgaben. So konnte die Fehlerquote verringert werden, während zugleich Datensilos beseitigt wurden. Durch die Zusammenführung aller relevanten Informationen in einem einheitlichen System konnte das Team eine nahtlose Benutzeroberfläche bereitstellen und so die Grundlagen ü die vollständige Implementierung schaffen.

Das Ergebnis wurde von den Teilnehmenden positiv bewertet. Ihnen gefielen insbesondere die Zweckmäßigkeit und die innovativen Funktionen der Lösung. „Am meisten beeindruckt hat mich, welche Fortschritte wir gemacht haben“, erzählt Daniel Oberle, Business Architect bei badenovaNETZE. „Ohne das Bootcamp der 鶹ԭ Fiori Makers bräuchten wir noch ein halbes Jahr, um an den Punkt zu kommen, an dem wir heute sind.“

Feedback der Anwender

Um sicherzustellen, dass die Lösung auch bei den eigentlichen Anwendern Anklang findet, führte das Team vor Ort im Unternehmen drei moderierte Usability-Tests mit einem Figma-Prototypen durch. Zwei Mitarbeitende erfassten bei diesen Tests das Feedback der Anwender direkt in Figma. Daraus konnten unmittelbare Erkenntnisse gewonnen werden, die Anpassungen ermöglichten. Die User Storys wurden mit , dem Storytelling-Tool der 鶹ԭ, visualisiert. Damit konnte das Team schnell kollaborative, visuelle Geschichten entwickeln, ohne daü zeichnerische Fähigkeiten zu benötigen. Diese ersten Konzepte wurden dann mit 鶹ԭ Fiori Design Stencils in Figma verbessert. So gelangte das Team schneller von der groben Idee zum ausgefeilten Prototypen.

Die Beteiligung von 鶹ԭ-Anwendern am Bootcamp war entscheidend, da sie anhand eines Cognitive Walkthrough die neue Lösung in Echtzeit evaluieren konnten. „Wenn das Benutzererlebnis passt, sind die Mitarbeitenden zufrieden und arbeiten gern mit der Software“, erklärt Teresa Mayer, UX-Designerin bei 鶹ԭ. Dieser praxisorientierte, iterative Prozess trug dazu bei, dass sich das endgültige Design eng an den Erwartungen und Bedürfnissen der Anwender orientierte.

Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig die Befragung von Anwendern ü eine erfolgreiche Entwicklung fehlerfreier und nützlicher Produkte ist. Um das Feedback von Anwendern noch besser berücksichtigen zu können, hat die 鶹ԭ das Programm ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Initiative sind Anwender eingeladen, an Remote-Befragungen teilzunehmen. Dadurch erhalten die 鶹ԭ-Produktteams während des gesamten Produktlebenszyklus wertvolles Feedback. Anwender können von ihren Erfahrungen mit einem Produkt und dessen Design berichten, sodass die Entwicklungsteams die Produkte besser an ihren Bedürfnissen ausrichten können. Zugleich profitieren die Anwender von einer Vorschau auf neue Funktionen oder Produkte.

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鶹ԭ Fiori Makers Bootcamp Badenova

Fazit

Das Bootcamp der 鶹ԭ Fiori Makers war ein wichtiger Schritt in der digitalen Transformation von badenovaNETZE. Durch die Kombination zukunftweisender 鶹ԭ-Technologien mit einem benutzerorientierten Design-Ansatz konnte das Team nicht nur komplexe betriebliche Herausforderungen angehen, sondern auch eine Lösung bereitstellen, die ü deutlich effizientere Abläufe und zufriedenere Anwender sorgt. Der rasche Fortschritt während des Bootcamps – eine Verringerung der Entwicklungszeit um sechs Monate und eine voraussichtliche Einsparung von 115 Arbeitstagen pro Jahr – macht deutlich, was Zusammenarbeit und Innovation bewirken können.

Das Projekt läuft bereits und die Ziele ü 2025 sind klar. Damit ist badenovaNETZE bestens positioniert, seine Prozesse mit einer motivierteren und zufriedeneren Belegschaft weiter zu optimieren.

Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben und werden Sie Teil der Initiative . Sie können sich ganz einfach registrieren und ohne großen Aufwand an den Befragungen teilnehmen. Weitere Informationen zu den Bootcamps der 鶹ԭ Fiori Makers, die einen Workshop nach dem designorientierten Entwicklungsprozess beinhalten, finden Sie auf unserer .


Dieser Artikel wurde ursprünglich mit Unterstützung von Suparna Chawla auf öڴڱԳٱ.

Tobias Essig ist User Research Advocate ü 鶹ԭ Design.

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ECE Group treibt Digitalisierung mit 鶹ԭ S/4HANA weiter voran /germany/2024/02/ece-intelligentes-immobilienmanagement-s4hana/ Wed, 28 Feb 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=177810 Die digitale Transformation ist auch in der Immobilienwirtschaft in vollem Gange: Mit 鶹ԭ S/4HANA stellt die Hamburger ECE Group die Weichen ü ein zukunftsorientiertes Management...

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Die digitale Transformation ist auch in der Immobilienwirtschaft in vollem Gange: Mit 鶹ԭ S/4HANA stellt die Hamburger ECE Group die Weichen ü ein zukunftsorientiertes Management ihrer rund 200 Einkaufszentren.

Wie die Betreibergesellschaft die Brownfield-Migration in Rekordzeit meisterte, welche Vorteile sie sich von der neuen ERP-Plattform verspricht und wie die 鶹ԭ-Fiori-Apps den Arbeitsalltag der Technischen Manager erleichtern.

Kaum ein anderes Unternehmen hat Europas Shoppingcenter-Geschichte so nachhaltig beeinflusst wie die Hamburger ECE Group. 1965 von Versandhauspionier Werner Otto gegründet, machte ECE in den 1970er-Jahren innerstädtische Einkaufszentren in Deutschland salonfähig. Heute managt das Unternehmen rund 200 Shoppingcenter mit einer Verkaufsfläche von mehr als sieben Millionen Quadratmetern und zählt damit europaweit zu den führenden Playern der Branche. Zudem realisiert und betreibt die ECE Group eine Vielzahl von Immobilien sämtlicher Assetklassen.

鶹ԭ Preferred Success: Dauerhafter Mehrwert durch 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Private Edition

In Sachen Digitalisierung ist der Hamburger Immobiliendienstleister ebenfalls am Puls der Zeit: „Wir haben bereits vor Jahren die Grundlagen ü eine kraftvolle digitale Transformation gelegt“, erzählt Roland Gartzky, ECE-Head of IT Corporate Resources. Jetzt wurde auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht: der Umstieg auf 鶹ԭ S/4HANA.

Reibungsloser ERP-Wechsel dank erstklassiger Vorbereitung

Dass die Brownfield-Migration innerhalb weniger Monate über die Bühne ging, führt Projektleiter Gartzky vor allem auf die sorgfältige Vorbereitung zurück. Schon bei der Einführung der Vorgängerversion, der Software 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC), hatte ECE die Weichen Richtung 鶹ԭ S/4HANA gestellt und Hauptbuch, Anlagenbuch und Zentralen Geschäftspartner (ZGP) bereits entsprechend angepasst. Zudem sammelte das Projektteam mithilfe der Anwendung by Tricentis sowie eines 鶹ԭ-S/4HANA-Migration-Planning-Workshops im Vorfeld der Implementierung wichtige Erkenntnisse ü den Wechsel. Beispielsweise lieferte der Custom Code Readiness Check rund 3.000 Hinweise, von denen 800 im Vorfeld der Umstellung zwingend gelöst werden mussten.

„Viele davon ließen sich dank statistischer Untersuchungen jedoch bündeln und durch eine einheitliche Lösung bereinigen. So konnten wir zahlreiche Stolpersteine rechtzeitig und sehr effizient aus dem Weg schaffen“, erklärt Gartzky. Das Ergebnis: ein reibungsloser Go-live. Innerhalb von vier Tagen brachte das Projektteam 鶹ԭ S/4HANA ans Netz, und zwar ohne nennenswerte Einschränkungen des laufenden Betriebs.

Anschließend folgte der Feinschliff, der in erster Linie die Verknüpfung und Synchronisation von HR-Ministamm, Geschäftspartner- und Userdaten betraf. „Und leider etwas aufwendiger war, als wir ursprünglich angenommen hatten“, erinnert sich Gartzky. Aber eben auch zwingend notwendig, um das Potenzial der 鶹ԭ-Fiori-Apps im Instandhaltungsmanagement und ü die Pflege der Mitarbeiter-Kreditoren umfänglich auszuschöpfen.

Mit Unterstützung von 鶹ԭ meisterte das ECE-Projektteam diese Herausforderung und beseitigte so die letzten Hürden auf dem Weg zu einer flächendeckenden Nutzung von 鶹ԭ Fiori – ein wichtiger Aspekt, schließlich ist die intuitiv nutzbare und personalisierbare Benutzeroberfläche aus Sicht des ECE-Projektleiters ein zentraler Mehrwert der Plattform 鶹ԭ S/4HANA: „Das große 鶹ԭ-Fiori-Portfolio erschließt uns vor allem in den Bereichen Document & Compliance Reporting, Cash Management sowie Instandhaltungsmanagement eine Vielzahl neuer Möglichkeiten.“ Darüber hinaus treibt das Projektteam das Vertrags-Dashboard ü die Mietvertragsverwaltung in 鶹ԭ Fiori aktiv voran.

Sämtliche Instandhaltungsaufgaben bleiben im Blick

Effiziente Geschäftsabläufe in der Cloud mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Public Edition Release 2308

Ein Beispiel: Ein effizientes und effektives Instandhaltungsmanagement ist ü ECE ein wesentlicher Erfolgsfaktor – nicht nur, aber vor allem im Shoppingcenter-Bereich. Hier stellen lokale Technikteams den reibungslosen Betriebsablauf des jeweiligen Einkaufscenters sicher. Sie kümmern sich um Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen und koordinieren Bau- sowie Reparaturarbeiten. „Eine verantwortungsvolle und vielschichtige Aufgabe, bei der möglichst nichts schiefgehen sollte“, so Gartzky.

Umso besser, dass den Technischen Managern beim Instandhaltungsmanagement inzwischen verschiedene 鶹ԭ Fiori Apps zur Seite stehen. Über diese Apps werden zum Beispiel sämtliche Prüfpflichten je Center, Wartungstermine und anstehende Mängelbeseitigungen überwacht. Aktuell befindet sich dieses Szenario im Center Roll Out. „Die entsprechenden Informationen werden aus den 鶹ԭ-Anwendungen extrahiert und bedarfsgerecht bereitgestellt“, verdeutlicht der ECE-Head of IT Corporate Resources. Mithilfe der unterschiedlichen 鶹ԭ-Fiori-Apps lässt sich so per Knopfdruck nachvollziehen, welche Arbeitsschritte erfolgt sind oder noch ausstehen. „Das Risiko, dass den Technikern etwas durch die Lappen geht, sinkt“, resümiert Gartzky. Insbesondere im Instandhaltungsmanagement in den Einkaufscentern bieten die 鶹ԭ-Fiori-Apps und die damit verbundene Mobilität aus seiner Sicht vielfältige Optimierungsmöglichkeiten. Derzeit sondiert das Projektteam den Nutzen weiterer 鶹ԭ-Fiori-Apps ü das Unternehmen.

Langfristiger Investitionsschutz der ERP-Software schafft Sicherheit

Der Immobiliendienstleister profitiert aber nicht nur von der intuitiven Bedienoberfläche sowie von innovativen, schnellen Prozessen, sondern vor allem vom langfristigen Investitionsschutz der ERP-Software. „Das Wartungsversprechen ü 鶹ԭ S/4HANA – bis 2040 – verschafft uns die nötige Sicherheit, damit wir unseren Digitalisierungskurs ungestört fortsetzen können“, freut sich Gartzky.

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Digitalisierung der Wartung im Bergbau mit 鶹ԭ Fiori /germany/2022/05/digitalisierung-wartung-bergbau-fiori-ux/ Thu, 19 May 2022 07:00:36 +0000 /germany/?p=160985 Innerhalb von nur vier Tagen hat K+S mit 鶹ԭ eine digitale Lösung zur Instandhaltung im Bergbau entwickelt, die einen Überblick über Maschinenstatus, mobile Wartung, sowie...

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Innerhalb von nur vier Tagen hat K+S mit 鶹ԭ eine digitale Lösung zur Instandhaltung im Bergbau entwickelt, die einen Überblick über Maschinenstatus, mobile Wartung, sowie Schichtdetails bietet. Der frühe Einbezug von Designern, Endanwendern und Prozessexperten führte zügig zu ersten Prototypen und einer sehr hohen Akzeptanz der Lösung auf Anwenderseite.

K+S ist einer der größten Hersteller von Kalidüngemitteln der Welt und führender Salzproduzent in Europa. Ihr Bergwerk in Zielitz (Sachsen-Anhalt) gehört zu den größten Kaliabbaustätten weltweit. Auf einer Untertagefläche von rund 61 km² werden Rohsalze gefördert. Hier liegt die Herausforderung: Wegen instabiler Netzwerkkonnektivität über und unter Tage müssen Wartungsteams Informationen in Papierform weitergeben und dabei große Entfernungen überwinden. Die Anzahl der Ausdrucke beläuft sich auf mehr als 1.000 pro Tag.

Im Oktober 2021 tat sich mit den 鶹ԭ Fiori Makers zusammen. Die Fiori Makers führen auf der ganzen Welt interaktive Workshops durch, um Veränderungsprozesse anzustoßen und das Anwendererlebnis zu verbessern. Ziel war es, eine leicht zugängliche Lösung ü die Wartung anzubieten, die einen Überblick über den Maschinenstatus, Aufgaben und Schichtdetails bietet. Daü kam das Designteam von 鶹ԭ mit Verantwortlichen und Endanwendern von K+S zu einem viertägigen Bootcamp vor Ort zusammen.

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鶹ԭ Fiori Makers Boot Camp mit K+S (Deutsche Untertitel)

Entstanden sind zwei klickbare 鶹ԭ-Fiori-Prototypen, die auf 鶹ԭ Fiori elements basieren und ü die Implementierung bereit stehen. Mit den 鶹ԭ-Fiori-Apps auf Tablets kann das Wartungspersonal Daten abrufen, sammeln, austauschen und verwalten, ohne dass eine aktive Netzwerkverbindung erforderlich ist – egal wann und wo.

Endanwender als Co-Designer

Die Designexperten der 鶹ԭ trafen sich mit dem Team um Peter Budesheim, Leiter Mobile Technology bei K+S, und seinem Kollegen Carsten Möller, Senior Project Manager. Bei dem Besuch wurden durchgeführt und der designorientierte Entwicklungsprozess gestartet. Gemeinsam mit Mario Lorenz aus dem Bereich Projekt-, Portfolio- und Prozessmanagement erstellten die Designexperten der 鶹ԭ zwei Personas und zwei Anwendungsfälle – einen unter und einen über Tage. Dabei stützten sie sich auf die Erkenntnisse, die sie bei ihrem Besuch gewonnen hatten.

Der erste Anwendungsfall konzentrierte sich auf die Inspektion, Wartung und Reparatur stationärer Maschinen über Tage. Da die Drahtlosnetzwerke am Produktionsstandort zum Teil sehr instabil sind, muss das Wartungspersonal viel Zeit ü persönliche Abstimmungen, Telefonate und Berichterstattung in Papierform aufbringen. Ziel war es, unnötige und manuelle Arbeitsschritte zu vermeiden und die Workflows effizienter zu gestalten.

Die Riemen, Strainer und Zentrifugen stationärer Maschinen über Tage müssen regelmäßig gewartet werden.

Mit dem wurden die User Stories visualisiert. Sie dienten als Ausgangspunkt ü erste Modelle und Prototypen, die dann mit den ü und erstellt wurden. Mit der Teilnahme der Endanwendern am Bootcamp konnten die Entwürfe über einen kognitiven Durchgang unmittelbar evaluiert werden. Mario Lorenz ist überzeugt vom designorientierten Entwicklungsansatz: „Früher musste ich mich als Benutzer an das System anpassen, um es zu verstehen. Nun passt sich das System an den Benutzer an.“ Das Ergebnis ist ein klickbarer Prototyp ü die App Meine Wartungsaufträge, die eine Checklistendokumentation über die anschließende Auswertung bereitstellt. Um das Fehler-Reporting zu vereinfachen, werden aus Fehlerchecklisten direkt Berichte erstellt, zu denen sich problemlos Bilder und GPS-Daten hinzufügen lassen. Die Fehlerberichte können dann in neue Wartungsaufträge umgewandelt werden.

Die App „Meine Wartungsaufträge“ führt die Wartungsaufträge pro Arbeitsschicht einzeln auf.

Modernisierung der Informationsprozesse

Das Bild zeigt einen Screenshot des klickbaren 鶹ԭ-Fiori-Prototyps ü die App zur Wartung unter Tage. In diesem Beispiel muss ein defektes Rad repariert werden. Eine Checkliste enthält Details zu weiteren Schritten und ermöglicht das direkte Hinzufügen von Daten zur Anfangszeit und zur erfolgreichen Ausführung.
Die 鶹ԭ-Fiori-App „Pauli“ (Akronym ü Portable Anwendung um leichter instand zu setzen) stellt sicher, dass Wartungsinformationen bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Der zweite Anwendungsfall konzentrierte sich auf das Wartungspersonal, das 550 mobile und 110 stationäre Maschinen unter Tage betreut. Angesichts eines instabilen drahtlosen Netzwerks sind die Mitarbeitenden auf Skizzen, Hydraulikpläne und eine drahtlose Funkverbindung angewiesen. Hier führen Maschinenfehler zu einer langen Aktionswarteschlange, da zunächst Informationen zum weiteren Vorgehen gesammelt werden müssen. Dabei sind kilometerlange Strecken zurückzulegen, um das nächste Telefon zu erreichen oder gedruckte Anweisungen im Büro abzuholen. Das ist nicht nur zeitlich ineffizient, sondern bringt auch zusätzlichen Fahrzeugverschleiß, die Gefahr einer Überschreitung der zulässigen Arbeitszeit, einen hohen Verwaltungsaufwand ü die Vorarbeiter und einen immensen Papierverbrauch mit sich.

Um dem entgegenzuwirken, entwarf das Team von 鶹ԭ- und K+S-Experten einen klickbaren Prototyp ü eine App, die den Informationsprozess digitalisiert. Klar strukturierte Aufgaben, die Möglichkeit, Fehlerberichte mit zusätzlichen Daten anzureichern und hervorgehobene wiederkehrende Fehlermuster helfen dabei, Anfragen zu reduzieren. Die frühzeitige Einbeziehung der Endanwender in die Entwicklung erwies sich als vorteilhaft: 180 Minuten Usability-Tests mit 11 Teilnehmenden führten zu 18 Änderungen. Die Anwendung wurde als „intuitiv und selbsterklärend“ gelobt und als „sehr vielversprechend“ angesehen – eine „Vereinfachung ü die Wartungsfachleute“.

Minimierung des Ressourcenverbrauchs, Optimierung der Qualität

Das Foto zeigt das Team des Bootcamps der 鶹ԭ Fiori Makers. K+S- und 鶹ԭ-Mitarbeitenden tragen weiße Arbeitsausrüstung und Helme, während sie in einem der Bergwerkstunnel stehen.
Ein Gruppenbesuch des Bootcamps im K+S-Bergwerk in Zielitz half dabei, ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben und Herausforderungen der Endanwender zu erlangen.

Die Optimierung der Informationsprozesse verkürzt Reparatur- und Ausfallzeiten, minimiert den Verwaltungsaufwand und spart Ressourcen. In Zielitz werden unter Tage täglich über 1.000 Ausdrucke benötigt. Die Einführung der App würde all dies überflüssig machen. Und, wie von K+S berechnet, kämen jährlich weitere Einsparungen hinzu: 95.000 Liter Wasser, 1,9 Tonnen CO2 und 19.500 kw/h Strom.

K+S ist vom Konzept des Bootcamps sehr überzeugt. Insbesondere die frühzeitige Einbeziehung von Endanwendern führte zu einer hohen Akzeptanz des App-Prototyps. Im nächsten Schritt wird Feedback von verschiedenen Standorten eingeholt und beide Apps in allen Bergwerken implementiert. Allein in Zielitz würden bis zu 200 Mitarbeitende die Apps nutzen. „Mit den 鶹ԭ Fiori Makers stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Deshalb haben wir in so kurzer Zeit so tolle Anwendungen entwickelt“, fasst 鶹ԭ User Experience Designerin Christina Salwitzek zusammen.

Weitere Informationen und einen Überblick über 鶹ԭ Fiori Makers Infosessions finden Sie unter . Abonnieren Sie das in der 鶹ԭ Community. Wenn Sie mehr über das 鶹ԭ-Fiori-Anwendererlebnis erfahren möchten, besuchen Sie die und unsere .


Dieser Beitrag erschien im Original in der 鶹ԭ Community:

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Wie REWAG mit 鶹ԭ S/4HANA Utilities die Transformation der Energiebranche meistert /germany/2022/02/s4hana-utilities-rewag-transformation-energiebranche-versorgungswirtschaft/ Tue, 22 Feb 2022 09:00:38 +0000 /germany/?p=160052 鶹ԭ NEWSBYTE — 22. Februar 2022 — Die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co. KG (REWAG) hat sich ü die Einführung von 鶹ԭ S/4HANA...

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鶹ԭ NEWSBYTE 22. Februar 2022 — Die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co. KG (REWAG) hat sich ü die Einführung von 鶹ԭ S/4HANA Utilities und 鶹ԭ Market Communication for Utilities (鶹ԭ MaKo Cloud) entschieden. Bisher nutzte REWAG eine über Jahre gewachsene Prozessumgebung auf Basis von 鶹ԭ IS-U. Durch die Umstellung möchte das Unternehmen das volle Potenzial der Digitalisierung heben, von innovativen Technologien profitieren und seine Geschäftsabläufe weiter verschlanken, modernisieren und standardisieren. Im Zuge der Prozessoptimierung verabschiedet sich das Versorgungsunternehmen von umständlichen Arbeitsschritten. Die Mitarbeitenden gewinnen Zeit, die sie ü wertschöpfende Aufgaben nutzen können.

Der Umstieg auf erneuerbare Energien oder die steigende Nachfrage nach Elektromobilität: Die Energiebranche wandelt sich momentan stark. Der Druck auf die Versorger steigt; sie müssen sich zunehmend durch Innovation im Wettbewerb behaupten. Große Herausforderungen, die auch REWAG bewältigen muss. Mithilfe der Digitalisierung wollen die Regensburger die Transformation zum agilen, nachhaltigen und resilienten Unternehmen vollziehen. Daher suchte REWAG nach einer stabilen, sicheren Lösung, die auf innovativen Technologien basiert. Mit 鶹ԭ S/4HANA Utilities erhält REWAG nicht nur eine moderne Benutzerführung auf Basis von . Die Lösung setzt standardmäßig auch auf Machine Learning (ML), um wiederkehrende Geschäftsabläufe zu automatisieren. Damit verbessert sich zum einen die Prozessqualität bei gleichzeitig sinkenden Prozesskosten, zum anderen sind auch die Mitarbeitenden zufriedener: Sie arbeiten mit einer nutzerfreundlichen Software und können sich zentralen Themen zuwenden, statt monotone oder repetitive Aufgaben zu erledigen.

Hinzu kommt der regulatorische Druck in der Energiebranche. In den letzten Jahren galt es ü Versorger, in immer kürzeren Abständen komplexe Gesetze und Richtlinien zu beachten oder umzusetzen. Die 鶹ԭ MaKo Cloud bildet die Regulatorik der Energiewirtschaft ab und stellt sie Unternehmen als Software-as-a-Service bereit. Mussten sich Versorger bisher selbst um die Einhaltung sämtlicher Regularien kümmern, übernimmt das nun die Cloud-Instanz. Das reduziert den Aufwand sowohl in der IT als auch in den Fachbereichen von REWAG. Das Vorgehen ist weniger fehleranfällig und spart Kosten wie Zeit, die sich ü neue Weiterentwicklungen nutzen lassen.

„Die innovativen Technologien, die nachhaltige Utilities-Strategie und die zukunftssicheren Lösungen von 鶹ԭ haben uns überzeugt“, sagt Dr. Alexander Widder, IT-Leiter bei REWAG. Zudem identifiziert er mit dem Einsatz von 鶹ԭ S/4HANA Utilities und 鶹ԭ MaKo Cloud großes Optimierungspotenzial im Unternehmen. „Nicht zuletzt verbindet uns mit 鶹ԭ eine langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft. Unsere IT sowie Fachbereiche haben in den letzten Jahren umfangreiches 鶹ԭ-Know-how aufgebaut, welches sie erfolgreich in künftige Digitalprojekte einbringen können“, sagt Widder.

Weitere 鶹ԭeinformationen finden Sie im 鶹ԭ News Center. Folgen Sie 鶹ԭ auf Twitter unter .

Ansprechpartner ü die 鶹ԭe:

Dana Rösiger, +49 62227 763900, dana.roesiger@sap.com, CET
鶹ԭ-鶹ԭebereich; press@sap.com

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Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf 鶹ԭ sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. 鶹ԭ übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von 鶹ԭ beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.
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Waren- und Rechnungseingang: Alles auf App! /germany/2022/02/erp-waren-rechnungseingang-app/ Tue, 08 Feb 2022 07:00:35 +0000 /germany/?p=159800 Zugegeben: Es gibt befriedigendere Aufgaben, als den Eingang von Waren und Rechnungen (WE/RE) abzugleichen. Viele Verantwortliche machen sich das Leben zusätzlich schwer, indem sie verschiedene...

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Zugegeben: Es gibt befriedigendere Aufgaben, als den Eingang von Waren und Rechnungen (WE/RE) abzugleichen. Viele Verantwortliche machen sich das Leben zusätzlich schwer, indem sie verschiedene Anwendungen und Kommunikationswege verwenden. Dabei geht es längst viel einfacher mit zwei Apps von .

Waren- und Rechnungseingang weichen immer wieder voneinander ab. Mal kommen mehr Waren als bestellt, mal ist die Rechnung zu hoch oder der falschen Bestellposition zugeordnet. Dann ist die Buchhaltung gefordert: Im Rahmen des Finanzabschlusses analysiert das Team die Einzelposten und stellt die Saldierung sicher.

Die Diskrepanzen zwischen Ist und Soll lassen sich nur in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen aufklären. Das braucht Zeit – in älteren ERP-Systemen sogar viel Zeit, denn dort muss die Buchhaltung unterschiedliche Programme und Transaktionen einsetzen. Zusätzlich sind Abstimmungen außerhalb des ERP-Systems notwendig. Es werden Tabellen erstellt, E-Mails geschrieben und Telefonate geführt. Insbesondere bei Großunternehmen fallen so gewaltige Aufwände an. Daü muss es doch etwas von 鶹ԭ geben? Ja, gibt es!

Intelligentes WE/RE-Monitoring im ERP-System etablieren

Seit dem Release 1809 enthält 鶹ԭ S/4HANA ein Monitoring ü WE/RE-Abstimmungen (engl. Goods Receipts/Invoice Receipts, GR/IR). Dazu gehören zwei 鶹ԭ-Fiori-Apps: Reconcile GR/IR AccountsundMonitor GR/IR Account Reconciliation. Sie liefern praktische Analysen, digitale Assistenten und Empfehlungen, die auf maschinellem Lernen basieren.

Das System gleicht die Waren- und Rechnungseingänge automatisch anhand eines vorab definierten Regelwerks ab. Hilft das Regelwerk nicht weiter, kommt die eingebaute Lernfähigkeit zum Zug: Das System analysiert historische Datensätze, also Entscheidungen und Zuordnungen, die Sachbearbeitende in vergleichbaren Situationen getroffen haben. Auf dieser Basis empfiehlt es die ideale Vorgehensweise.

Auf einen Blick: Analysen und Empfehlungen sorgen ü Effizienz.

Neu sind auch die umfassenden Analysemöglichkeiten: Die 鶹ԭ-Fiori-App (App-ID F3303 in der 鶹ԭ Fiori Library) bündelt alle relevanten Informationen. Auf einen Blick sieht das Team den Status der Konten. Intelligente Filter leiten den Blick auf die relevanten Abweichungen.Und eine Drilldown-Analyse zeigt per Klick die Hintergründe und Zusammenhänge der Abweichung.

Das integrierte Machine-Learning-Szenario bringt weitere Vorteile. Wird beispielsweise ein Confidence Level ü einen vom System vorgeschlagenen Prozessschritt erreicht, lassen sich die manuellen Entscheidungs- und Bearbeitungsschritte zukünftig vollständig automatisieren. Das spart sehr viel Zeit.

Eine zentrale Übersicht sorgt ü Transparenz.

Zusammenarbeit effizienter gestalten mit den Fiori Apps

Praktisch ist die Funktion „Situation Handling“: Der zuständige Anwender wird automatisch im 鶹ԭ-Fiori-Launchpad informiert, wenn ihm ein Prozessschritt zugeordnet wurde. Ein Klick leitet direkt zur Aufgabe weiter – die Suche nach der richtigen Anwendung entfällt.

Die Funktion „Situation Handling“ leitet schnell und sicher durch den Prozess.

Was die Daten aus betriebswirtschaftlicher Sicht konkret bedeuten, macht die Funktion „Smart Facts“ deutlich. Sie übersetzt sozusagen die bloßen Zahlen in die Sprache der Buchhaltung. Mitarbeitende müssen nicht mehr überlegen, wie sie im System einen bestimmten Sachverhalt, wie etwa Warenüberschuss/Rechnung mit Überschuss, finden. Sie wählen einfach den passenden Suchfilter, beispielsweise „Warenbetragsüberschuss im Wareneingang“, aus.

Optimierungspotenziale mit Cloud ERP ausloten

Die App GR/IR Process Insights bietet eine weitere spannende Möglichkeit, den Abstimmungsprozess zu optimieren. Analysen zeigen detailliert, wie effizient eine Kontenabstimmung verlaufen ist – gefiltert nach Buchungskreis, Lieferant, Werk oder Produktgruppe. Die Aktivitäten des Abstimmungsprozesses lassen sich in Tabellenform anzeigen oder aber visualisieren, zum Beispiel anhand von Kategorien wie Status, Abteilung, Bearbeiter, Priorität und Ursache. So werden Schwachstellen sowie Potenziale ü Prozessverbesserungen sichtbar, wie die Ursachen möglicher Engpässe, Doppelarbeiten oder Verzögerungen. Auch wird transparent, wie viele Änderungen es gab und wie lange die Bearbeitung gedauert hat. Eine Analyse in noch feinerer Granularität vorzunehmen bedeutet, Einkaufsbelegpositionen gemeinsam mit allen relevanten Belegen aus der Beleghistorie auszuwerten.

Die App steht seit dem Release 2021 von 鶹ԭ S/4HANA (on premise) beziehungsweise dem Release 2108 von 鶹ԭ S/4HANA (Cloud) zur Verfügung (App-ID F5796 in der 鶹ԭ Fiori Apps Reference Library).

GR/IR Process Insights deckt Schwachstellen im Prozess auf.

Waren- und Rechnungseingang neu gedacht

Unter dem Strich erleichtern die neuen Apps und Funktionen in die WE/RE-Bearbeitung enorm. Zeitraubende Brüche zwischen verschiedenen Anwendungen sowie Abstimmungen in unterschiedlichen Applikationen entfallen. Das System denkt mit und macht hilfreiche Vorschläge. Aufgaben lassen sich einfacher zuweisen. Und Ad-hoc-Analysen sorgen ü Transparenz und decken Optimierungspotenziale auf. Wer seine WE/RE-Prozesse schnell und konsequent perfektionieren will, der sollte spätestens jetzt auf die genannten Apps setzen.

Live-Webinar: Waren- und Rechnungseingang intelligent abstimmen

Dienstag, 22. Februar 2022, 14 Uhr

Finden Sie heraus, wie Sie Ihren Waren- und Rechnungseingang automatisiert abstimmen. Eric Christian Bauer, Presales Expert bei 鶹ԭ, zeigt Ihnen live die Vorteile von maschinellem Lernen, integrierten Analysen sowie der Cloud ü Ihre entsprechenden Prozesse. Das Webinar ist ü Sie kostenfrei.

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Experience Mindset: Wie wir die Art und Weise ändern, 鶹ԭ-Produkte zu bauen /germany/2021/12/horizon-fiori-ux-user-experience-produktgestaltung/ Tue, 21 Dec 2021 07:00:10 +0000 /germany/?p=158789 Die 鶹ԭ feiert nächstes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen – nur wenige erfolgreiche Unternehmen unserer Branche können das von sich behaupten. Wir wuchsen kontinuierlich, da wir...

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Die 鶹ԭ feiert nächstes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen – nur wenige erfolgreiche Unternehmen unserer Branche können das von sich behaupten. Wir wuchsen kontinuierlich, da wir kundenorientiert sind, flexibel auf ein sich veränderndes Marktumfeld reagieren, uns anpassen und expandieren. Wir setzen alles daran, Menschen, die unsere Software einsetzen, die bestmögliche Benutzererfahrung mit unseren Produkten zu bieten.

Und heute, inmitten globaler sozioökonomischer und umweltbezogener Paradigmenwechsel, ist uns wichtiger als je zuvor, jedes Unternehmen auf seinem Weg zum „Best-Run Business“ zu unterstützen und das Leben der Menschen zu verbessern.

Wir wollen unsere Produkte offen entwickeln, schnell Feedback von Kunden, Partnern und Anwender:innen einholen sowie leichter nutzbar machen. Daher freue ich mich, die nächsten Schritte zur Weiterentwicklung der User Experience (UX) unserer 鶹ԭ-Software vorzustellen.

Wo wir heute stehen und welche Schritte wir unternehmen

In der großen Vielfalt unserer Angebote liegt unsere Stärke, aber auch unsere Komplexität. Wir kennen und verstehen die Herausforderungen, die ü die Benutzer:innen gerade aufgrund der schieren Größe des 鶹ԭ-Produktportfolios bei der Integration und der Arbeitsorganisation mit einer unterschiedlichen User Experience unserer einzelnen Produkte einhergehen. Im vergangenen Jahrzehnt hat 鶹ԭ Fiori – unsere Designsprache ü alle 鶹ԭ-Produkte – bereits entscheidende Schritte unternommen, um dieses Problem durch konsistente, intelligente und integrierte Lösungen ü dutzende Technologien und hunderttausende Anwenderseiten zu lösen.

Wir haben viel erreicht, haben aber auch noch einiges vor uns. Damit wir allen Benutzergenerationen jetzt und in den kommenden Jahren eine wettbewerbsfähige User Experience bieten können, müssen wir unsere Produktentwicklung neu aufstellen.

Eine konzeptionelle Vorschau des Horizon Themes und dessen neuen Äٳپ in der Vorschau ü Mobilgeräte im Hell- und Dunkelmodus.
Eine konzeptionelle Vorschau des Horizon Themes und dessen neuen Äٳپ in der Vorschau ü Mobilgeräte im Hell- und Dunkelmodus.

User Experience im Fokus, um die entscheidenden Probleme zu lösen

Wenn wir die künftige Ausrichtung der User Experience unserer 鶹ԭ-Software betrachten, ist eines klar: Unsere Aufgabe besteht darin, allen zu helfen, Geschäftsentscheidungen schneller, intuitiver und mit besseren Ergebnissen als je zuvor zu erzielen. Für den Weg in die Zukunft benötigen wir neue Konzepte ü unsere Endbenutzer:innen, Kunden und Partner. Wir müssen ihnen noch besser zuhören, schneller von ihnen lernen und noch enger mit ihnen zusammenarbeiten.

Wir müssen unsere Produkte mit dem Menschen im Mittelpunkt und entlang unseres Designsystems gestalten und entwickeln. In einem ersten Schritt haben wir uns daher intensiv damit auseinandergesetzt, wie wir die Erkenntnisse aus der globalen Benutzerforschung umsetzen können. Wie soll man schließlich eine Lösung entwickeln, wenn man das Problem nicht versteht? Die Benutzerforschung bildet die Grundlage ü unsere Konzeption des Experience Mindset und damit ü eine neue User Experience. Vier Säulen helfen uns, innerhalb unser Entwicklungs- und Designteams die richtigen Themen zu priorisieren und schnell umzusetzen. Gleichzeitig arbeiten wir weiter daran, sämtliche Aspekte der 鶹ԭ-User-Experience zu verbessern:

  • Äٳپ: Jedes Produkt soll eingängiger, moderner und ansprechender werden, um sicherzustellen, dass sich alle unsere Produkte anfühlen, als ob sie zu einer Familie gehören.
  • Benutzerfreundlichkeit: Wir gestalten unsere Anwendungen einfacher und intuitiver, damit Aufgaben schneller, leichter und mit besseren Ergebnissen erledigt werden können.
  • Leistung: Die wahrgenommene Leistung wird optimiert. Dabei beginnen wir mit unseren am häufigsten genutzten Interaktionen, Abläufen und Anwendungen.
  • Barrierefreiheit: Barrierefreiheit und ein inklusives Design fungieren als zentrales Element unseres Designansatzes, damit alle Menschen unsere 鶹ԭ-Produkte uneingeschränkt nutzen und somit den bestmöglichen Beitrag in ihrer Arbeitsumgebung leisten können.

Eine Vorschau einiger unserer neuen charakteristischen Designelemente: die 鶹ԭ-Schriftart „72“, die neue Ikonografie und UI-Komponenten von 鶹ԭ mit der neuen Horizon-Äٳپ.

Eine Vorschau einiger unserer neuen charakteristischen Designelemente: die 鶹ԭ-Schriftart „72“, die neue Ikonografie und UI-Komponenten von 鶹ԭ mit der neuen Horizon-Äٳپ.
Eine Vorschau einiger unserer neuen charakteristischen Designelemente: die 鶹ԭ-Schriftart „72“, die neue Ikonografie und UI-Komponenten von 鶹ԭ mit der neuen Horizon-Äٳپ.

Einführung von Horizon

Wir beginnen mit der ersten Säule: Äٳپ. Warum? Weil der erste Eindruck zählt. Unsere Kunden wünschen sich eine User Experience, die in Erscheinungsbild, Handhabbarkeit und Klang eingängig, angenehm, benutzerfreundlich und modern ist. Horizon ist ein entscheidender Schritt, um die Äٳپ unserer Produkte und des 鶹ԭ-Fiori-Designsystems weiterzuentwickeln.

Horizon steht ü eine Reihe neuer Designgrundsätze. Grundlage sind unsere Forschungen zu der Frage, wie Menschen im intelligenten Unternehmen arbeiten wollen. Wir stellen uns das wie folgt vor:

  • Bewusst und außergewöhnlich gut: Durch die kontinuierliche Beachtung aller Details und Erfüllung unserer Benutzerwünsche wollen wir eine außergewöhnlich gute User Experience erzielen.
  • Einfach und intuitiv, sodass die Arbeit sicht- und spürbar erleichtert wird.
  • Nahtlos und einheitlich, ü eine einheitliche, plattformweite User Experience und an allen Berührungspunkten ü unsere Benutzer:innen.
  • Akzentuiert, aber freundlich, damit sich die Benutzer:innen durch den Einsatz von kräftigeren Farben und Schriften mit einem angenehmen, eingängigen und zeitgemäßen Erscheinungsbild wohl und inspiriert fühlen.
  • Inklusiv und ethisch, um Unternehmenssoftware ü alle zugänglich zu machen, mit einem deutlichen Bekenntnis zu mehr Barrierefreiheit und starken, zeitgemäßen ethischen Grundsätzen. Eine Ausgestaltung mit dem Menschen statt nur ü den Menschen.

Um diese Grundsätze umzusetzen, gestalten wir unser Designsystem einfacher und modularer. Mit einem unverwechselbaren 鶹ԭ-Kern kann es an verschiedene Anwendungen, Nutzungsszenarien und Technologien angepasst werden. Horizon ist nicht nur ein Leitmotiv, sondern eine neue Art der Produktentwicklung bei der 鶹ԭ.

Vorschau einer 鶹ԭ-Fiori-Anwendung mit dem barrierefreien Evening Horizon (Dunkelmodus)
Vorschau einer 鶹ԭ-Fiori-Anwendung mit dem barrierefreien Evening Horizon (Dunkelmodus)

Testen und Feedback im Mittelpunkt

Mit Horizon kommt Endbenutzer:innen zukünftig bei der Entwicklung unserer Software eine völlig neue Rolle zu. Kunden von 鶹ԭ S/4HANA Cloud 2111 können sich über registrieren, damit ihre Benutzer:innen das Horizon Theme ausprobieren und Feedback geben können. Dies ist über eine integrierte Befragung auf der Grundlage von Qualtrics-Software oder durch die Teilnahme an einer Attraktivitätsstudie möglich. Horizon wird auch ü Entwickler:innen auf der 鶹ԭ Business Technology Platform (鶹ԭ BTP) als Versuchs-Theme verfügbar sein, aber noch nicht ü den produktiven Einsatz.

Zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser Preview werden wir diese iterativ in Zusammenarbeit mit unseren Testnutzer:innen verbessern. Wir wollen damit zeigen, dass wir unseren eigenen Worten Folge leisten – testen und lernen, um das Design kontinuierlich zu verbessern. Jeder Benutzer und jede Benutzerin kann uns mitteilen, was gut funktioniert oder wo es Verbesserungspotenzial gibt.

Die Einführung des Horizon-Themes bei der diesjährigen 鶹ԭ TechEd war erst der Anfang einer sehr umfangreichen Weiterentwicklung des 鶹ԭ-Designsystems. In den nächsten Monaten und Quartalen wird diese schrittweise in unseren 鶹ԭ-Cloud-Produkten bereitgestellt. Für Anfang 2022 bereiten wir bereits weitere Produkte auf die neue Designsprache vor, beispielsweise im Rahmen eines zukünftigen Updates ü .

Während der Aktualisierung unserer Produkt-UX werden wir transparent und systematisch vorgehen und versuchen, aus jedem Benutzerfeedback, von Live-Einblicken in die Nutzung unserer Software und Telemetrie zu lernen.

Eine neue Design- und Entwicklungskultur

鶹ԭ vertraut auf ein riesiges Netzwerk begabter Designer:innen und Entwickler:innen, das rund um den Globus zusammenarbeitet. Da Produkte sowohl ihre Macher:innen als auch den Weg ihrer Entstehung widerspiegeln, haben wir im vergangenen halben Jahr auch unseren Designprozess neu ausgerichtet.

Im Mai dieses Jahres haben wir begonnen, ein neues Arbeitsmodell bei der 鶹ԭ einzuführen. Dabei setzen wir auf unsere weltweite, alle Geschäftsbereiche umspannende Design-Community, auf Open-Source-Methoden und ein gemeinsames Toolset, damit alle etwas beitragen und von den besten Ideen profitieren können. Dieses föderale Modell der Zusammenarbeit ermöglicht es, eine zentrale, getestete Designsprache über all unsere 鶹ԭ-Produkte zu realisieren. Die einzelnen Fachbereiche können Komponenten einführen, anpassen und austauschen, die Telemetrie optimieren und gemeinsam als vernetzte Einheit deutlich vorankommen.

Portraitfotos von 35 Designer:innen, Forschenden und UX-Entwickler:innen aus elf Produktbereichen. Sie arbeiteten sechs Monate lang gemeinsam an der Neuausrichtung der 鶹ԭ-Produkteindrücke.
Über 35 Designer:innen, Forschende und UX-Entwickler:innen aus elf Produktbereichen arbeiteten sechs Monate lang gemeinsam an der Neuausrichtung der 鶹ԭ-Designsprache.

Wie Horizon heute aussieht und was wir in den nächsten Quartalen veröffentlichen werden, ist das Ergebnis der außergewöhnlichen und kontinuierlichen Zusammenarbeit von , Forschenden und UX-Entwickler:innen aus elf Produktbereichen, die anhand der Anforderungen unserer Benutzer:innen und unserer Entwicklungsteams die neue Designsprache der 鶹ԭ gemeinsam festlegen, gestalten und einführen.

Der Weg in die Zukunft ist offen und gemeinsam

In unseren virtuellen Meetings ist immer wieder zu hören: „Der Teufel steckt im Detail“. Unser Erfolg hängt davon ab, wie viel Aufmerksamkeit wir diesen Details widmen. Diese Details finden sich nicht nur in der Äٳپ, sondern auch in der Gesamtqualität der User Experience, die durch eine harmonisch abgestimmte Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und Performance geformt wird.

Wir freuen uns, den ersten Schritt auf diesem Weg vorzustellen und freuen uns auf Rückmeldungen.

Weitere Informationen zur neuen Strategie gibt es im Recording der 鶹ԭ-TechEd-Session .

Zusätzliche Details unter:

Auf der können Sie die Weiterentwicklung von 鶹ԭ Fiori mitverfolgen.


Benedikt Lehnert ist Chief Design Officer der 鶹ԭ.

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf der Plattform öڴڱԳٱ.

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Ricola: Neustart auf der grünen Wiese /germany/2021/11/erp-s4hana-ricola-transformation-digital/ Mon, 15 Nov 2021 07:00:29 +0000 /germany/?p=157981 Anfang 2019 stellte die Ricola Group AG vom bisherigen ERP 鶹ԭ R/3 auf 鶹ԭ S/4HANA um. Das moderne ERP-System optimiert viele wichtige Geschäftsprozesse und rüstet...

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Anfang 2019 stellte die Ricola Group AG vom bisherigen ERP 鶹ԭ R/3 auf 鶹ԭ S/4HANA um. Das moderne ERP-System optimiert viele wichtige Geschäftsprozesse und rüstet das Unternehmen bestens ü die Zukunft.

1940 erfand Ricola sein beliebtes Bonbon, den Ricola Original Kräuterzucker, bestehend aus 13 Heilkräutern. Das ursprüngliche Kräuterbonbon ist aber bei Weitem nicht das einzige Produkt, das die Firma produziert und vertreibt. Insgesamt stellt die über 60 verschiedene Bonbons und Kräutertees her und exportiert sie in über 50 Länder in Europa, Amerika und Asien. Im Durchschnitt produziert das Unternehmen jeden Tag 33 Millionen Bonbons, insgesamt 7 Milliarden jährlich. Für diese enormen Mengen ist es selbstverständlich, dass ü die reibungslose Verarbeitung aller involvierten Prozesse ein modernes unabdingbar ist.

Ricola verrät sein ERP-Rezept

2017 zeichnete sich ab, dass die bisherige 鶹ԭ R/3-Landschaft mit einer mehr als 20-jährigen Laufzeit ü die Zukunft nicht mehr geeignet war. Zudem stand die Tatsache im Raum, dass spätestens 2025 der Wechsel zu einem modernen 鶹ԭ-ERP-System mit Linux-basierter In-Memory-Datenbank vollzogen sein sollte. Die in Laufen (BL) beheimatete Firma hütet das Geheimnis der Rezeptur seines berühmten Bonbons zwar seit Generationen. Doch mit dem Rezept, wie ein Traditionsunternehmen die digitale Transformation schaffen kann, geht man freimütig um. Ricola wählte ü die Migration die Greenfield-Methode, bei der sämtliche relevanten Prozesse neu abgebildet werden und parallel zum R/3-System eine neue -Systemlandschaft aufgebaut wird.

So kam es, dass Ricola bereits am 1. Januar 2019 nach einer dreizehnmonatigen Projektphase am Produktionsstandort in Laufen das alte ERP abschalten und direkt mit 鶹ԭ S/4HANA weiterarbeiten konnte. Neben 鶹ԭ als Partner arbeitete Ricola ü die Migration auch eng mit Swisscom zusammen. Die Herausforderung bestand darin, dass nur minimale Unterbrüche im Tagesgeschäft entstehen sollten. Am Ende ging die komplette Umstellung zu 鶹ԭ S/4HANA mit nur einem kurzen Produktionsunterbruch über die Bühne. Und das alles innerhalb einem einzigen Wochenende.

Effizient und optimiert mit 鶹ԭ S/4HANA

鶹ԭ S/4HANA dient Ricola heute als Grundlage ü diverse optimierte und automatisierte Geschäftsprozesse – vom Transport und der schonenden Lagerung der Rohstoffe an unterschiedlichen Standorten über die Verarbeitung der Waren sowie die Produktion und die Qualitätskontrolle bis zum Vertrieb. Mittels Schnittstellen erfolgt bei der Anlieferung auch die Integration von Informationen sowie Barcode-Scans ins System. Auch die Verarbeitung von Bestellungen, die Rechnungsstellung oder der Datenaustausch unter den Geschäftsbereichen und Vertriebsgesellschaften sind angebunden.

Ein zentrales Kriterium war die Rückverfolgbarkeit der einzelnen Rohstoffe. Einerseits, um den internationalen Pharma- und Lebensmittelvorschriften zu entsprechen und andererseits, um den Qualitätsstandard der Produkte weltweit aufrechterhalten zu können. Zudem erfolgt die Steuerung aller Produktionsanlagen neu über das ERP-System. So können die richtigen Zutaten mittels eines Prozessleitsystems in der korrekten Menge der Kochanlage zugeführt werden.

Moderne und zukunftssichere Transformation

Obwohl Ricola in die 20-jährige R/3-Systemlandschaft diverse Eigenentwicklungen integriert hatte, konnten sämtliche Prozesse neu abgebildet und die notwendigen Software-Updates ausgeführt werden. Um das Arbeiten mit dem neuen System innerhalb des Unternehmens zu erleichtern, setzt Ricola auf . Damit werden den Mitarbeitenden praktische Benutzeroberflächen bereitgestellt, die das Arbeiten mit dem neuen 鶹ԭ-System erleichtern. Die Fiori-Transaktionen verfügen über benutzerspezifische Kacheln, die rasche Einsichten in die Prozesse gewähren und eine schnelle Reaktion bei Abweichungen bieten. Diese und andere Begleitmassnahmen sind elementar wichtig ü die Transformation. Schliesslich ist der Change-Prozess nicht nur eine technologische Angelegenheit, sondern er bedeutet auch einen einschneidenden Wandel in der Arbeitsweise und im Alltag aller Benutzerinnen und Benutzer.

鶹ԭ S/4HANA wird nun an den internationalen Standorten sukzessive ausgerollt. Damit ist die Ricola Group AG bestens ü die Zukunft gerüstet und hat eine technologische Basis ü weitere Digitalisierungsvorhaben zur Verfügung.

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SunRice entwickelt neues Portal ü Reisbauer mit 鶹ԭ Business Technology Platform /germany/2021/10/btp-portal-technologie-reisbauer-sunrice/ Mon, 04 Oct 2021 06:00:51 +0000 /germany/?p=157459 SunRice hat mit 鶹ԭ und dem 鶹ԭ-AppHaus-Network-Partner Bourne Digital zusammengearbeitet, um Reisbauern schnellen und einfachen Zugriff auf wichtige Funktionen zu ermöglichen. Das in dem Gemeinschaftsprojekt...

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SunRice hat mit 鶹ԭ und dem 鶹ԭ-AppHaus-Network-Partner Bourne Digital zusammengearbeitet, um Reisbauern schnellen und einfachen Zugriff auf wichtige Funktionen zu ermöglichen. Das in dem Gemeinschaftsprojekt entwickelte Portal bietet Self-Services und garantiert so ein besseres Nutzererlebnis. Damit ist SunRice in der Lage, Beziehungen zur Erzeugergemeinschaft aufzubauen und weiter zu festigen.

Für den australischen Reisverarbeiter und führenden Exporteur von Markenprodukten sind zwei Dinge besonders wichtig: Innovation und Zusammenarbeit. SunRice unterhält bereits seit 1950 intensive Beziehungen zu den Reisbauern, die sich zu jener Zeit zusammenschlossen und eine Genossenschaft gründeten. Heute arbeitet das Unternehmen mit einer Erzeugergemeinschaft zusammen, die über 600 Mitglieder umfasst. Mit der Unterstützung von 鶹ԭ hat SunRice seine bestehenden Systeme erweitert, um den Reisanbauer und Sachbearbeitern ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und die Bedienung zu vereinfachen.

Anbauer und administratives Personal besser vernetzen

Die Reisproduzenten waren unzufrieden mit den bestehenden Lösungen, denn sie boten keinen schnellen, einfachen Zugriff auf Funktionen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse im Reisanbau.

  • Erstens gab es Schwierigkeiten beim Zugriff auf wichtige Branchendokumentationen.
  • Zweitens konnten die Erzeuger nur auf veraltete Berichte zugreifen, denn es fehlten ihnen Echtzeitinformationen zu Ernteauslieferungen.
  • Drittens war der mobile Zugriff auf das Portal eingeschränkt. Deshalb konnten sie vom Feld aus weder Informationen abrufen noch Aufgaben ausführen.
  • Viertens war das Altsystem nicht intuitiv bedienbar, sodass sie die richtigen Informationen nicht rechtzeitig finden konnten.
  • Fünftens war es auch ü SunRice wichtig, administrative Prozesse zu optimieren, zum Beispiel den bestehenden Prozess der Vertragserstellung per Telefon.

Benutzerorientierter Designprozess, der alle Beteiligten einbezieht

Gemeinsam mit 鶹ԭ und , einem , hat SunRice das Portal neu gestaltet. Die bestehenden Systeme wurden mithilfe der 鶹ԭBusiness Technology Platform (鶹ԭBTP) erweitert. So konnte eine deutliche Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit erzielt werden.

Bourne Digital war ü die Gestaltung der Benutzeroberfläche – das User Experience Design – der neuen Lösung verantwortlich. In mehreren Design-Thinking-Workshops wurden die Anforderungen an die angestrebte Lösung definiert. Dabei wurde das 鶹ԭ-Innovationskonzept umgesetzt, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Vor Ort im Gespräch mit den Reisbauern.

In den Workshops trafen sich die Designer und einige Reisanbauer, um sich eingehend damit zu befassen, wie ein typischer Arbeitstag im Leben eines Reisbauern aussieht. So konnten sich die Designer ein Bild davon machen, was den Reisbauern Schwierigkeiten bereitete. Gemeinsam wurden so mehrere konkrete Personas erarbeitet. Alle Teilnehmer erhielten einen umfassenden Einblick in die aktuellen Prozesse sowie die Aufgaben der Reisbauern und Sachbearbeiter. So wurde klarer, was die Anwender frustriert und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt. Während des gesamten Prozesses wurden die Designs von Nutzern getestet, gefolgt von Anpassungen, um die Schwachstellen, die bei den Erzeugern ü Frustration sorgten, zu beheben. Das Feedback der Endanwender wurde umgesetzt, um die Lösung weiterzuentwickeln. Dabei wurden Best Practices hinsichtlich Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit berücksichtigt.

Intuitiv und innovativ – das neue Portal auf Basis der 鶹ԭBusiness Technology Platform

Aufbauend auf der entwickelten SunRice und Bourne Digital jeweils ein neues Portal ü Farmer und Sachbearbeiter. Die Lösungssuite bietet den Reisproduzenten und dem administrativen Personal ein optimales Nutzererlebnis und eine einfache Bedienung. Zudem basiert die Plattform auf einer erweiterbaren Architektur, sodass die Lösung noch erweitert werden kann. Durch den benutzerorientierten Ansatz bei der Konzeption und Implementierung des neuen Portals, konnten die Probleme der Endanwender gezielt in Angriff genommen werden. Sie profitieren nun von folgenden Vorteilen:

  • Neues Dashboard ü die Ernte: Zur Unterstützung wichtiger Entscheidungen werden Informationen wie Feuchtigkeitsgehalt bei der Ernte, Abfall und Trockengewicht in grafischer Form präsentiert. Echtzeit-Informationen zum Status von Erntelieferungen stellen sicher, dass die Erzeuger sowohl informiert als auch eingebunden sind.
  • Quick Links zu wichtigen Informationen: Über die Kachel „Meine Zahlungen“ werden die erhaltenen und anstehenden Zahlungen (nahezu in Echtzeit) angezeigt. Steuerdokumente und Lieferbelege lassen sich unkompliziert abrufen.
  • Opt-in-Verfahren bei Ablieferung der Ernte und andere Meldungen: Durch sofortige Benachrichtigungen zum Erhalt von Lieferungen bleiben die Landwirte stets auf dem Laufenden, was besonders hilfreich ist, wenn sie zur Erntezeit im Feld unterwegs sind.
  • Mobilität: Die Farmer müssen nicht mehr an ihren Desktop-PC, um Informationen abzurufen und Aufgaben zu erledigen. All dies können sie bequem über ihre Mobilgeräte tun.
  • Online-Formulare: Mithilfe des 鶹ԭ-BTP-Workflow haben die Erzeuger von überall aus Zugriff auf wichtige Formulare wie Handels- und Betriebsangaben und können diese online einreichen. Für die Freigabe von Genehmigungen steht dem administrativen Team nun die „Meine Inbox“ zur Verfügung. Dadurch ist gewährleistet, dass Genehmigungen und Aktualisierungen reibungsloser ablaufen.
  • Ressourcen: Die Farmer können auf einfache Weise auf die relevantesten und aktuellen Informationen zugreifen.
  • Benutzerfreundliche Oberfläche: Das Portal wurde mit erstellt und bietet einen Dunkelmodus, der die Lesbarkeit bei Sonnenlicht verbessert.

Mehr Bedienkomfort und vereinfachte Arbeitsabläufe

Das vorrangige Ziel war es, den Erzeugern das Leben leichter zu machen. Die neue Lösung bietet ihnen verschiedene Kontaktpunkte über die sie regelmäßig mit SunRice kommunizieren und Informationen austauschen können. Das moderne Design und die einfache Bedienung des neuen Portals machen es leichter, Informationen abzurufen – mit einer klaren Benutzerführung sowie Registerkarten und Dashboards, die das Navigieren erleichtern. Die Anbauer sind nicht mehr auf ihren Desktop-Computer angewiesen. Sie können nun über ihre mobilen Geräte auf das Portal zugreifen, um Informationen abzurufen und Aufgaben auszuführen. Lieferinformationen und andere wichtige Daten werden ihnen sofort angezeigt und sie erhalten Benachrichtigungen direkt auf ihr Smartphone. Das bringt ihnen ein Plus an Komfort und Mobilität.

Das Portal wurde Anfang 2021, kurz vor der Erntesaison, freigeschaltet. Seitdem …

  • haben über 400 Farmer während der Ernte auf das Portal zugegriffen.
  • wurden mehr als 9.000Erntemeldungen gesendet, um die Erzeuger über ihre Lieferungen auf dem Laufenden zu halten. Im Portal können die Reisbauern sofort auf die Benachrichtigungen reagieren und einer Lieferung zustimmen.

SunRice UI5 Admin Portal das perfekte Gegenstück

Das Administrationsportal wurde mithilfe von 鶹ԭUI5 erstellt. Die Mitarbeiter in der Verwaltung von SunRice verwenden es ü folgende Aufgaben:

  • Änderungen der Angaben zum Erzeuger und zum Betriebs genehmigen
  • Vertragsanfragen erstellen/genehmigen
  • Wichtige Meldungen an die Erzeuger senden
  • Ressourcen und Formulare verwalten

 

Wie geht es weiter mit dem Portal?

Nach der Erstimplementierung kamen in beiden Portalen neue Funktionen, wie ü Verträge, hinzu. Die Landwirte können sich über das Farmerportal ü einen Vertrag bewerben und die Sachbearbeiter können im Administrationsportal Verträge erstellen und genehmigen.

SunRice prüft die Möglichkeiten, das Portal weiter zu verbessern. Insbesondere sind leistungsfähigere Berichtsfunktionen geplant. Die Erzeuger werden weiterhin direkt um Feedback gebeten und über neue Änderungen, Designanpassungen und zusätzliche Funktionen informiert. Indem SunRice die Landwirte in den Entscheidungsprozess einbindet, treibt das Unternehmen Innovationen voran, die der Erzeugergemeinschaft spürbare Verbesserungen bringen.

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鶹ԭ S/4HANA Migration bei Unimicron: Fertigungsprozesse im Blick /germany/2021/07/sap-s-4hana-migration-unimicron/ Wed, 14 Jul 2021 06:00:55 +0000 /germany/?p=156316 Die Innovationszyklen bei elektronischen Geräten sind kurz – entsprechend müssen die Hersteller von Leiterplatten rasch auf neue Kundenanforderungen reagieren. Für die Unimicron Germany war das...

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Die Innovationszyklen bei elektronischen Geräten sind kurz – entsprechend müssen die Hersteller von Leiterplatten rasch auf neue Kundenanforderungen reagieren. Für die Unimicron Germany war das wegen intransparenter Prozesse in der Produktion nur schwer möglich – bis zur Einführung von 鶹ԭ S/4HANA.

Ein Laie könnte ihn ü das U-Bahn- oder Bus-Streckennetz einer großen Stadt halten: Dabei legt ein Leiterplattentwurf einfach nur detailliert fest, wo mechanische Bauteile ü ein bestimmtes Gerät befestigt und wie sie miteinander verbunden werden. Nahezu jedes elektronische Gerät – vom Waffeleisen bis zum Industrieroboter – enthält heute eine oder mehrere Leiterplatten. Die Palette reicht von einseitigen Leiterplatten über Multilayer bis hin zu komplexen Sondertechniken.

Zu den führenden deutschen Leiterplattenherstellern gehört die im nordrhein-westfälischen Geldern ansässige . Im hochautomatisierten Werk des Unternehmens entstehen neben Standarderzeugnissen Hightech-Leiterplatten mit hohen Qualitätsanforderungen in anspruchsvollen Technologien, wie Dickkupfer- oder Semiflex-Technik vor allem ü die Bereiche Automobilindustrie und erneuerbare Energien sowie ü die Industrie.

Kompetitives Marktumfeld macht ERP-Modernisierung erforderlich

Der Wettbewerbsdruck in der Branche ist, vor allem durch ausländische Hersteller, erheblich. Zugleich bieten sich aber auch Wachstumspotenziale etwa durch die zunehmende Digitalisierung der Abnehmermärkte, erklärt etwa das Marktforschnungsunternehmen IBISWorld in seinem .

Um sich in diesem Marktumfeld zu behaupten, ist es ü Hersteller entscheidend, schnell auf Kundenanforderungen zu reagieren, die sich aufgrund des allgemeinen technologischen Fortschritts kontinuierlich ändern. Auch sollten Unternehmen ihre Kapazitäten optimal auslasten und Arbeitsprozesse möglichst effizient gestalten. „Mit unserem veralteten ERP-System 鶹ԭ R/3 konnten wir mit den aktuellen Marktanforderungen nicht mehr Schritt halten“, erklärt Henrik Voss, 鶹ԭ-Projektmanager bei Unimicron. „Wir mussten mit der Zeit gehen, Stichwort: Digitalisierung. Als ein Zulieferer ü den Automotive-Bereich ist ü uns beispielsweise die Vernetzung mit Kunden und Lieferanten geradezu Pflicht.“

Unimicron stellt Prozesse mit 鶹ԭ S/4HANA auf den Prüfstand

Das alte System sei in großem Umfang mithilfe kundenspezifischer Eigenentwicklungen angepasst und dadurch sehr unübersichtlich geworden, so Voss. Eine unternehmensweite Sicht auf die Finanz- und Controlling-Prozesse, aber auch auf die Produktions- und Steuerungsabläufe war damit nur schwer möglich. „Wir mussten dringend ü mehr Transparenz in praktisch allen Bereichen sorgen, um einen Gesamtblick auf die Lage des Unternehmens zu erhalten: weg von den ganzen Excel-Insellösungen hin zu einer “, resümiert der 鶹ԭ-Projektleiter. „Deshalb wollten wir endlich das innerhalb der Unimicron Germany schon länger geplante Vorhaben realisieren, einzuführen – und zwar zusammen mit unserem Partner Cpro Industry im Greenfield-Ansatz. Unser Ziel war es, die gesamten Prozesse von der Buchhaltung über den Einkauf und Produktion bis zum Vertrieb auf den Prüfstand zu stellen.“

Start des Projektes war im Mai 2018 mit der ersten von drei Phasen, in der zunächst essentielle Prozesse – wie rudimentäre Buchhaltungsprozesse – und Programme migriert wurden. Und ganz wichtig: Individuelle Anpassungen sollten, wenn irgend möglich, außen vorbleiben, um stattdessen auf den 鶹ԭ-Standard zurückzugehen. In Phase 2 ging es dann darum, die migrierten Prozesse weiter zu verbessern, um das Potenzial von 鶹ԭ S/4HANA weiter auszuschöpfen. Phase 3 schließlich widmet sich der Umsetzung der neuen Oberfläche auf 鶹ԭ Fiori und ist noch nicht abgeschlossen.

Key User: Prozesswissen aus dem Herzen des Unternehmens

Bereits zehn Monate nach dem Projektstart war das System bereit ü den Go-Live: „Die Umstellung erfolgte vom 28. Februar auf den 1. März 2018“, schildert Voss. „Der erste Meilenstein und Höhepunkt ü uns war die erste Rückmeldung des Neusystems schon am 2. März – damit hatte wir quasi den großen Schalter umgelegt und waren auf ein 鶹ԭ S/4HANA umgeschwenkt.“ Das sei in dem Traditionsunternehmen Unimicron nicht immer leicht gewesen, räumt Voss ein. Es sei immer wieder aufs Neue darauf angekommen, gewachsene Strukturen aufzubrechen und den Mitarbeitern die Angst vor Veränderungen zu nehmen. „Rückwirkend betrachtet haben zwei Instrumente entscheidend zur Akzeptanz in der doch sehr heterogenen Belegschaft beigetragen: Das Einbeziehen von Key Usern und das Aufsetzten so genannter Show-me Meetings“, resümiert Voss.

Die Key-User-Gruppe wurde bewusst so heterogen zusammengesetzt wie dies der Mitarbeiterstruktur von Unimicron entspricht: Aus jedem Fachbereich bildeten ein 鶹ԭ-erfahrener und ein eher 鶹ԭ-unerfahrender Anwender ein Key-User-Team, um so Raum ü 鶹ԭ-Knowhow, aber auch ü eine unvoreingenommenere Sichtweise zu schaffen. Anna Deselaers hat als eine von zwei Key-Usern aus dem Kernteam Produktionsplanung das Projekt begleitet. „Meine Aufgabe war vor allem, mein Wissen über die Prozesse im Unternehmen in das Projekt einzubringen.“ Damit der Einsatz der Key User reibungslos funktioniere, komme es vor allem auf ein gutes Zeitmanagement an: „Der Aufwand ü die Key User sollte keineswegs unterschätzt werden“, mahnt Deselaers. „Zwei Tage pro Woche sind ü ein solches Projekt realistisch. Diesen Aufwand hat Henrik Voss direkt mit meinem Vorgesetzten abgesprochen, so dass es in der Umsetzungsphase keine Überraschungen gab – das war aus meiner Sicht sehr wichtig ü den Projekterfolg.“

Show-me Meetings: Wertvolle Tipps aus erster Hand ü die Kollegen

Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellten sich die Key User in eigens konzipierten Workshops vor: den so genannten Show-me Meetings, die in größeren, aber regelmäßigen Abständen ü gleich zwei Tage am Stück angesetzt waren. „Die Show-me Meetings waren eine Idee unseres Implementierungspartners CproIndustry. Dort stellten sich die Key User als Anwender des Systems gegenseitig vor, wie ihre Prozesse künftig in 鶹ԭ S/4HANA ablaufen sollten“, erklärt Henrik Voss. In der Abgeschiedenheit der Meetings konnten die Key User als jeweilige Spezialisten ü ihr Gebiet ihre Erfahrungen mit dem ERP-System schildern und ihren Kollegen wertvolle Tipps ü die Gestaltung der 鶹ԭ-Prozesse geben. „Das war ein tolles Instrument, weil hier alle aufkommenden Probleme – zum Beispiel typische Schnittstellenprobleme etwa zwischen Produktion und Vertrieb – schon frühzeitig zur Sprache kamen“.

Das zentrale Ziel – mehr Transparenz, vor allem in den Bereichen Finanzen und Produktionssteuerung – haben Voss und sein Team mit der Umstellung auf 鶹ԭ S/4HANA klar geschafft. So gehören Auswertungen zur Kapazitätsauslastung und -planung, die so früher nicht möglich waren, heute in der Unimicron zum Tagesgeschäft. Und mehr noch: Mit der Umstellung auf 鶹ԭ S/4HANA kann das Unternehmen nun auch die integrierten Funktionalitäten ü das Qualitätsmanagement nutzen. „Qualität ist ü uns im Leiterplatten-Sektor ein wichtiger Wettbewerbsfaktor“, sagt Voss. „Seit dem Systemwechsel können wir bereits in der Fertigung bestimmte Prüfmerkmale erfassen und auf diese Weise alle Produktionsschritte, vom Auftrag bis zur Charge, zurückverfolgen. Somit konnten wir auch in der Qualitätssicherung ü deutlich mehr Transparenz sorgen.“

Nach der Migration ist vor der 鶹ԭ-Fiori-Einführung

Doch trotz der erzielten Erfolge kann und will sich Voss nicht zurücklehnen. Das System ist zwar implementiert, aber es bietet noch jede Menge Potenzial, das ausgeschöpft werden will. „Wir sind dabei, unsere Geschäftsprozesse weiter zu verbessern, weiter zu automatisieren und die Datenqualität weiter voranzutreiben.“ Der nächste weitere große Schritt, der überdies bevorsteht, ist der Wechsel auf die Oberfläche. „Diese Umstellung lässt sich in einem Traditionsunternehmen wie Unimicron, in dem über Jahre mit der klassischen Benutzeroberfläche gearbeitet wurde, besser als eigenes Folgeprojekt umsetzen. Aber mit den Erfahrungen aus der 鶹ԭ-S/4HANA-Migration blicken wir zuversichtlich auch auf diese Umstellung.“

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OP 4.1 – User Experience (UX) Design stellt den Patienten in den Mittelpunkt /germany/2021/04/ux-user-experience-design-op41/ Wed, 21 Apr 2021 06:00:38 +0000 /germany/?p=155253 Eine der zentralen Anwendungen auf dem Prototyp der OP 4.1 Plattform ist das sogenannte OP-Dashboard. Dieses soll OP-Teams dabei unterstützen, einen Überblick über relevante Informationen...

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Eine der zentralen Anwendungen auf dem Prototyp der OP 4.1 Plattform ist das sogenannte OP-Dashboard. Dieses soll OP-Teams dabei unterstützen, einen Überblick über relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu bekommen. So können sie sich auf das Wichtigste fokussieren – die Patienten.

Das OP-Dashboard bündelt Informationen sinnvoll und liefert dem OP-Team ü jede Operationsphase wichtige und leicht verwertbare Informationen. Angezeigt werden die benötigten Daten auf einem 47 Zoll großen und berührungsempfindlichen Monitor, der etwa drei bis fünf Meter vom Operationstisch entfernt steht und ü Ärztinnen und Ärzte sowie das OP-Personal gut einsehbar ist.

Die Hauptaufgabe dieses Bildschirms ist es, alle Informationen über einen Patienten und die ihm zugeordnete Operation zu bündeln und bedarfsgerecht dem medizinischen Personal vor, während und nach der Operation zukommen zu lassen.

Endnutzer-Orientierung als Maßstab ü UX Design

User Experience (UX) Design bildet hier die Grundlage. Ausgehend vom Benutzer der Software wird „rückwärts“ gearbeitet, um das passende Design mit dem größten Nutzen zu finden. Deshalb startete der Design- und Entwicklungsprozess erstmal mit einer Bestandsaufnahme der aktuellen Praxis.

Wird man heute operiert, kommen alle Informationen, die die verantwortlichen Mediziner über einen als Patient benötigen, aus unabhängigen Quellen und in verschiedenen Medien: Die Patientenakte besteht klassisch aus Papier, die bildgebenden Verfahren (CT, Röntgenbilder, etc.) bringt der Patient oft auf Datenträgern mit, die Laborwerte werden am Rechner (z.B. in Cerner i.s.h. med from 鶹ԭ) angezeigt, die Einwilligungen als Ausdruck mitgebracht.

Damit stehen die Mediziner vor der Aufgabe, sich aus vielen Quellen ihre Informationen selbst zusammen zu suchen. Es folgt die Planung der Operation. Dann steht das Operationsteam am OP-Tisch und verknüpfen dort während des Eingriffs kognitiv die vorhandenen mit den aktuellen Informationen. Hier setzt das OP-Dashboard an, mit dem Ziel diese Informationen zu bündeln und „bedarfsgerecht“ zur Verfügung zu stellen. Damit dies gelingt, ist die optische Darstellung, die dem Benutzer der Software bestmöglich entspricht, besonders wichtig.

Die Entwicklung des Dashboards ü OP 4.1

Somit stellte sich ü die Designer zunächst die Aufgabe, alle Quellen sowie die bereitgestellten Informationen zu sammeln und in mehreren sogenannten User Research Sessions zu erfragen, zu welchem Zeitpunkt welche Informationen benötigt werden. In diesen Research Sessions erfuhren wir nicht nur viele Details über den Ablauf von Operationen, sondern auch viel über die Bedürfnisse und Wünsche der des OP-Personals. Zusätzlich ermöglichte die Uniklinik Heidelberg den UX Designern bei Operationen zu hospitieren, um den Ärzten live vor Ort über die Schulter zu schauen.

So wurde ein erstes Grundraster erstellt, das durch mehrere Wiederholungen seine heutige Gestalt bekommen hat. Durch diese Methode werden die Endnutzer in den Entwicklungsprozessen miteinbezogen, um u.a. das Dashboard zu validieren.

Das Dashboard im Detail

 

  1. Auf der linken Seite des Dashboards zeigt ein Akkordeon-Menü die verschiedenen Phasen der Operation an.
  2. Die Shellbar ganz oben zeigt rechts den eingeloggten Operationssaal als User an. Darunter kann der Arzt die passenden Einstellungen (Settings) ü die jeweilige Operation einstellen. Ebenso befindet sich dort der Indikator ü die Voice Interaction.
  3. Im oberen Bereich, direkt unter der Shellbar, ist einen sogenannter Header platziert. Dieser zeigt konstant wichtige Grundinformationen wie Dauer der Operation oder eine Zeit-Stopp-Funktion, die ü alle definierten Personas wichtig sind.
  4. Ganz rechts befindet sich der sogenannte App Drawer, ein auf- und zuklappbares Seitenpanel, das Apps von Drittanbietern, die vorher von den Ärzten als relevant erachtet und passend im AppCenter augewählt wurden, anzeigt
  5. Zentral in der Mitte befindet sich der Content-Bereich, der verschiedene Kacheln beinhaltet, die sich dynamisch, je nach Phase der Operation anpassen. Auf ihnen werden alle Informationen zusammengetragen und sind auf einen Blick zu sehen. Zusätzlich lassen sich einige der Kacheln öffnen, wenn noch detailliertere Informationen benötigt werden. Der gesamte Content-Bereich lässt sich scrollen, wenn der Arzt vor der Operation noch mehr Kacheln in den Settings aktiviert hat, als auf einem Bildschirm angezeigt werden können.

Dieses Layout wurde mit den Ärztinnen in weiteren User Research Sessions validiert. In mehreren Zwischenschrittenwurde das Dashboard auf diese Weise optimal an die Bedürfnisse der zwei Hauptpersonas, die Anästhesisten und die Chirurgin, angepasst.

Nach Abschluss dieses Prozesses wurde das Design mit dem 鶹ԭ-UX-Team abgeglichen, um so nah wie möglich an der aktuellen Designsprache und Guidelines der 鶹ԭ, Quarz Dark Theme von , zu sein.

App Guidelines ü Drittanbieter

Zusätzlich zum Dashboard wurden gesonderte Design-Vorgaben, ü Drittanbieter Applikationen entwickelt. Diese wurden in den ersten Beispiel-Apps bereits umgesetzt und mit den Endnutzern validiert.

Die Abweichungen von den grundsätzlich verwendeten 鶹ԭ Fiori 3 UX Dark Theme Guidelines sind darin begründet, dass es ü den Einsatz der Drittanbieter-Apps, einer Medizinprodukt-Zertifizierung bedarf. Trotzdem sind die Designs der Apps sehr stark an die Optik des Dashboards angelehnt. Durch die ähnliche Darstellung nehmen Endnutzer Dashboard und App einheitlich wahr.

Die Patienten stehen im Fokus

Ziel ü die Entwicklung des übersichtlichen Dashboards, war es, den Nutzern die Arbeit so leicht wie möglich zu machen und den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen. Es unterstützt OP-Teams im Alltag, sich auf das wesentliche zu fokussieren und unterstützt eine schonende, erfolgreiche und effiziente Operation. Die Vernetzung und Digitalisierung im Operationssaal geben einen spannenden Ausblick in eine Zukunft, die ü alle einen Mehrwert ermöglicht.


Weitere Informationen:


Bildquelle: Screenshot

 

 

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Betten-Management@鶹ԭ: Schnelle Hilfe ü COVID-19-Patienten /germany/2020/04/cloud-betten-intensivstation-covid19/ Fri, 17 Apr 2020 07:00:15 +0000 /germany/?p=148895 鶹ԭ hat in kürzester Zeit eine Lösung zur Koordinierung dringend benötigter Krankenhausbetten entwickelt – auf Basis der 鶹ԭ Cloud Platform. Die Corona-Pandemie stellt die Gesundheitsversorger...

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鶹ԭ hat in kürzester Zeit eine Lösung zur Koordinierung dringend benötigter Krankenhausbetten entwickelt – auf Basis der .

Die Corona-Pandemie stellt die Gesundheitsversorger im Rhein-Neckar-Kreis vor enorme Herausforderungen. Die Kapazitäten der Intensivbetten ü COVID-19-Patienten wurde deutlich erhöht, gleichzeitig gilt es, die intensivmedizinische Versorgung von Patienten sicherzustellen, die an anderen akuten Erkrankungen leiden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch ü die Stadt Heidelberg zuständig ist, hat daher gemeinsam mit den weiteren Krankenhäusern und Kliniken in Heidelberg unter Leitung des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) eine COVID-19-Koordinierungsstelle eingerichtet. Als Partner und Schnittstelle zum Rettungsdienst arbeitet zudem die Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar/Heidelberg (ILS) eng mit ihr zusammen.

In Echtzeit alle intensivmedizinischen Ressourcen überblicken

Die COVID-19-Koordinierungsstelle dient als zentrale Anlaufstelle ü einen bedarfsentsprechenden Umgang mit stationär aufgenommenen COVID-19-Patienten. In Echtzeit haben die Ärztinnen und Ärzte mittels einer Software den Überblick, wo im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg welche Kapazitäten vorhanden sind und in welchem Krankenhaus der Patient schnell und bestmöglich versorgt werden kann. Daü hat das Universitätsklinikum Heidelberg den Belegungsplan ü alle Intensivbetten der Region mit Hilfe einer auf die Bedürfnisse aller Beteiligten maßgeschneiderten Lösung automatisiert. Sowohl das UKHD als auch 17 mit der Uniklinik vernetzte Krankenhäuser, die Feuerwehrleitstellen und das Gesundheitsamt können diese Lösung ü sechs Monate kostenfrei nutzen.

„Es ist wichtig, die Verteilung der Patienten und die Belegung der Betten in Heidelberg und der Region zentral zu koordinieren. So können bestehende Strukturen, die im Krisenfall an die Belastungsgrenze kommen, effizient entlastet werden. Die neue Lösung sorgt daü, dass die erforderlichen Daten jederzeit aktuell verfügbar sind“, sagt Professor Dr. Ingo Autenrieth, Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.

„Es freut uns sehr, dass uns 鶹ԭ so unproblematisch und hilfreich unterstützt hat und dass das Projekt nach so kurzer Zeit erfolgreich umgesetzt wurde“, ergänzt Prof. Dr. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor der Klinik ü Kardiologie, Angiologie und Pneumologie und Zentrumssprecher der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, der das Projekt mit Prof. Dr. Erik Popp, Sektionsleiter Notfallmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg, und PD Dr. Michael Preusch, Klinik ü Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, initiiert hat. Die Ärzte leiten die zentrale COVID-19-Koordinierungsstelle, die in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg angesiedelt ist.

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Bed Management at Heidelberg University Hospital

鶹ԭ-Cloud-Technologie bildet das Rückgrat

Weiterer Hintergrund: Die Landratsämter müssen den Landes- und Bundesbehörden fortlaufend melden, wie viele COVID-19-Intensivbetten mit oder ohne Beatmungsmöglichkeiten es im Landkreis gibt. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum ü Informations- und Medizintechnik (ZIM) am UKHD setzte 鶹ԭ innerhalb einer Woche eine COVID-19-Dokumentationsplattform ü das Betten-Management im Rhein-Neckar-Kreis und der Stadt Heidelberg auf. Mit ihr steuert und verwalten die Ärzte nun alle Informationen, um die intensivmedizinische Versorgung in dieser Krisensituation effektiv zu koordinieren. Als technologische Basis dienen 鶹ԭ Cloud Platform, 鶹ԭ Fiori und. Sie bieten die geforderte Cloud-basierte, skalierbare und erweiterbare Lösung mit einem hochsicheren Berechtigungs- und Rollenkonzept. Der Zugriff auf das Betten-Management erfolgt via Webbrowser ortsunabhängig und es werden die unterschiedlichsten Endgeräte unterstützt, wie zum Beispiel Desktop Computer, Laptops oder Smartphones.

Der Unterschied zu einem reinen Bettenregister, wie es die Deutsche interdisziplinäre Vereinigung ü Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) mittlerweile bundesweit anbietet: Die Lösung von 鶹ԭ bildet eine Vielzahl unterschiedlicher „Betten-Typen“ ab – Intensivbetten mit oder ohne Beatmungsmöglichkeiten, aber auch Kapazitäten außerhalb von Intensivstationen.

Die Cloud-Datenplattform ermöglicht auch künftig großen Mehrwert

Innerhalb kurzer Zeit hat 鶹ԭ eine maßgeschneiderte Datenplattform geschaffen, mit der sich intensivmedizinische Ressourcen in Echtzeit koordinieren und verwalten lassen. „Das Konsortium rund um das Universitätsklinikum Heidelberg suchte nach einem vertrauensvollen und zuverlässigen Partner. Wir haben gezeigt, dass wir völlig neue Anforderungen zügig umsetzen und so auch in Krisenzeiten einen wichtigen Beitrag ü die Gesellschaft leisten können“, sagt Michael Byczkowski, Vice President und globaler Leiter der Industry Business Unit Healthcare Providers, „dies war nur mit einem agilen Projektansatz und in engster Zusammenarbeit der UKHD, den Partnern bei Landrats- und Gesundheitsamt, sowie der Einsatzstelle der Feuerwehr mit der 鶹ԭ-seitig gebildeten Taskforce, bestehend aus 鶹ԭ Standardentwicklung, 鶹ԭ IT und dem 鶹ԭ Industrieberatungsbereich ü den Public Sector, in so kurzer Zeit umsetzbar“.

In Zukunft lässt sich die Plattform weiter ausbauen. Denkbar sind beispielsweise die Verwaltung von COVID-19-Patienten auf Stations- oder Klinikebene und die Anbindung eines spezifischen Material-Managements. Dann könnte die Uniklinik auf der neuen Plattform alle zur intensivmedizinischen COVID-19-Versorgung benötigten Materialien verwalten und zukünftige Bedarfe abschätzen. Auf diese Weise ließe sich der Verbrauch und damit die nötige Vorratshaltung prognostizieren – und zwar punktgenau bezogen auf die aktuelle Belegung mit COVID-19-Patienten.

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Was 鶹ԭ Fiori 3 Neues zu bieten hat /germany/2020/02/fiori-3/ Fri, 21 Feb 2020 07:00:48 +0000 /germany/?p=147949 Die neue Version 3.0 von 󾱴ǰ könnte vielleicht ü die ultimative Benutzerfreundlichkeit (User Experience, kurz UX) stehen. In diesem Video-Interview auf der 鶹ԭTechEd in Barcelona...

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Die neue Version 3.0 von könnte vielleicht ü die ultimative Benutzerfreundlichkeit (User Experience, kurz UX) stehen.

In diesem in Barcelona erklärt Alexander Lingg, Leiter von 鶹ԭ User Experience, was 鶹ԭ Fiori 3 Neues zu bieten hat.

„Wir möchten den Nutzern über alle 鶹ԭ-Anwendungen hinweg eine konsistente, intelligente und integrierte Benutzererfahrung bieten“, erklärte Lingg. „Als Designsystem ü die intelligente Suite, einschließlich 鶹ԭS/4HANA Cloud und unsere anderen Anwendungen, bietet 󾱴ǰ3 genau das und noch viel mehr.“

鶹ԭ Fiori 3 – einfach, übersichtlich und klar

Auf diese Neuerungen, die 󾱴ǰ3 bietet, hat Lingg sich ganz besonders gefreut, vor allem auf das neue Theme 鶹ԭQuartz Light und die schlank gehaltene Kopfleiste. Beides ist steht nun in der neuesten Version von 鶹ԭ S/4HANA Cloud zur Verfügung.

„Quartz Light wurde aus zwei Gründen bewusst minimalistisch gehalten: Entwickler können es auf die Marke des Unternehmens abstimmen, während der Anwendungsinhalt in den Mittelpunkt rückt“, sagte Lingg. „Gleichzeitig vereinfacht die neue Shell-Kopfleiste die Navigation. Mit einem Klick auf das Firmenlogo gelangt der Anwender auf die Startseite und findet dort alle ü ihn relevanten 鶹ԭ-Anwendungen – zentral an einer Stelle.“

Zukünftige Quarz-Theme-Releases werden die Möglichkeit bieten, die Kontrasteinstellungen zu ändern, um bei jedem Umgebungslicht klare Bilder zu gewährleisten.

Mit Intelligenz und konsistenten Benutzeroberflächen bessere Geschäftsergebnisse erzielen

Das Zieldesign ü 鶹ԭ Fiori 3 wurde in Zusammenarbeit mit allen Produktteams konzipiert. Im Vordergrund standen dabei Personalisierung und betriebswirtschaftliche Effizienz. Die Informationen werden in farbigen Diagrammen und Grafiken dargestellt. So erhält der Anwender nicht nur im Handumdrehen einen Überblick darüber was gerade passiert und warum, sondern weiß auch sofort, was als nächstes zu tun ist.

„鶹ԭ Fiori 3 macht es Entwicklern leicht, allen Mitarbeitern in jeder Abteilung eine einheitliche Benutzererfahrung auf jedem Gerät zu bieten“, so Lingg. „Die Anwender gelangen schneller und einfacher an relevante Informationen. Dadurch verringert sich der Schulungsaufwand und die Effizienz der Anwendung steigt. Neben den bereits integrierten intelligenten Funktionen sind auch intelligente digitale Assistenten geplant, um noch schnellere Ergebnisse zu ermöglichen.“

Der Weg zum intelligenten Unternehmen

Laut Lingg ist es ü Entwickler jetzt einfacher, durchgängige 鶹ԭ-Fiori-3-Apps zu erstellen, denn sie lassen sich rasch mit minimalem Programmieraufwand entwickeln. Es ist das Ziel von 鶹ԭ, Anwendungen mit möglichst hohem Bedienkomfort zu bieten, um so die Voraussetzungen ü das intelligente Unternehmen zu schaffen.

„Mit den strategischen Zielen und wachsenden Geschäftsanforderungen unserer Entwickler und Kunden verändert sich 󾱴ǰ3 kontinuierlich“, betonte Lingg. „Es geht nicht nur darum, dass das Erscheinungsbild aller 鶹ԭ-Anwendungen einheitlich ist. Ebenso wichtig ist es, Informationen und Erkenntnisse aus dem gesamten Unternehmen zusammenzuführen und moderne Technologien einzusetzen, zum Beispiel Funktionen zur Verarbeitung natürlicher Sprache und maschinelles Lernen. So schafft 󾱴ǰ3 die Grundlage ü den Wandel zum intelligenten Unternehmen.“

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Projekt OP 4.1 – ein Überblick /germany/2020/02/operationssaal-zukunft-platform/ Mon, 03 Feb 2020 09:35:51 +0000 /germany/?p=147665 Fitness-Apps, Parkassistenten und Online-Banking per Smartphone.Die Digitalisierung ist heute überall. Doch im medizinischen Sektor findet ein Großteil der täglichen Arbeit bisher noch ohne digitale Hilfe...

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Fitness-Apps, Parkassistenten und Online-Banking per Smartphone.Die Digitalisierung ist heute überall. Doch im medizinischen Sektor findet ein Großteil der täglichen Arbeit bisher noch ohne digitale Hilfe statt. Das entwickelte einen Prototyp einer intelligenten Plattform ü den Operationssaal der Zukunft. Das Förderprojekt ist Teil des Technologieprogramms „Smart Service Welt II“, das vomBundesministerium ü Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt wird.

Langsam kommt Bewegung in die Digitalisierung der Medizintechnik. In den letzten Jahren haben sich die chirurgischen Möglichkeiten durch die zunehmende Verknüpfung von Daten erheblich erweitert.Die technologische Entwicklung stellt der Chirurgie eine stetig wachsende Anzahl hochspezialisierter Geräte zur Verfügung. Hierzu gehören hochauflösende Bild- und Videoassistenzsysteme, Softwareanwendungen ü die OP-Planung oder Operationsroboter ü minimalinvasive Eingriffe. Operationen können mit diesen Assistenten präziser geplant, durchgeführt und nachversorgt werden.

Die Medizintechnik im Wandel

Schon heute profitieren Millionen von Menschen von dieser Entwicklung. Sie bedeutet jedoch auch eine steigende Komplexität im Operationssaal. Jede neue Innovation bedeutet mehr Informationen und Möglichkeiten. Sämtliche Geräte produzieren bei jedem Eingriff eine Menge unterschiedlicher Daten. Dazu kommen die individuellen Informationen des Patienten. Zwar werden diese aktuell gespeichert, sie stehen dem operierenden Arzt im OP aber nicht unmittelbar zur Verfügung. Es obliegt also jedem Arzt, die Daten sinnvoll zu verknüpfen. Prof. Dr. Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor an der und Konsortialführer des Projektes, bringt es auf den Punkt: „Alle diese Daten speichern und fusionieren wir als Ärzte kognitiv allein in unserem Kopf und dann stehen wir am OP-Tisch und führen diese Operation durch.“

Der Plattformprototyp ermöglicht es unter anderem, dass dem Arzt während einer OP verschiedene Daten zeitgerecht und zur jeweiligen Situation passend auf einem Dashboard dargestellt werden. Möglich wird dies durch die Verbindung von Applikationen, Datenquellen und Geräten. Ähnlich einem Navigationssystem, das Route, Staus, Umfahrungen und Spritverbrauch vorberechnet und aktualisiert, soll der OP 4.1 Prototyp die richtigen Daten zur richtigen Zeit liefern. „Sinnvoll verknüpfte Daten in der Medizin würden zum Beispiel bedeuten, dass man auch als Chirurg eine Art Leitpfad hat, so dass man direkt zu dem Tumor kommt und dabei möglichst wenig gesundes Gewebe beschädigt oder dass man den Tumor auch an nicht äußerlich sichtbaren Stellen möglichst schnell identifizieren kann“, erläutert Hohenfellner.Durch die intelligente Kombination von Daten können Operationen präziser durchgeführt und Patienten schneller und schonender therapiert werden. Hohenfellner ist sich sicher, dass sich die Ergebnisse des Prototyps durchsetzen werden.

Die Vision des Operationssaals der Zukunft

Der Operationssaal der Zukunft ist vernetzt und integriert sämtliche Daten auf einer intelligenten Plattform. Ein digitaler Assistent versorgt den Chirurgen in Echtzeit mit den wichtigsten Informationen und gibt Empfehlungen.Ein Roboter manövriert Instrumente zielgenau und schnell an die vorgesehene Stelle. Per Sprachbefehl können Informationen steril und intuitiv vom Chirurgen abgerufen werden. Apps auf der Plattform kombinieren sämtliche Daten in Echtzeitund projizieren dem Chirurgen den Tumor und die Blutgefäße im Gewebe dreidimensional direkt ins Sichtfeld. Ein anderes Programm berechnet währenddessen die Belastbarkeit des Gewebes und schlägt gegebenenfalls Alternativen vor. OP-Team, Pflegepersonal und die OP-Manager, die täglich sämtliche Operationen koordinieren, sind per Smartphone oder Tablet immer über den aktuellen Stand im OP informiert.

OP 4.1 – Der digitale Operationssaal kommt näher

Um diesem Ziel näher zu kommen, initiierte dieUrologische Universitätsklinik Heidelberg das Projekt OP 4.1. In Kooperation mit der dem (DKFZ), , , und wurde die prototypische digitale Plattform ü den Operationssaal der Zukunft entwickelt.Damit verbunden sind auch viele Hoffnungen: medizinische Innovationen schneller zum Patienten zu bringen, Patienten schonender zu behandeln, effizientere Prozesse in den Krankenhäusern und eine Verringerung derArbeitsbelastung des medizinischen Personals sind nur einige davon.

Das Projekt dient aber noch einem anderen Ziel: Es soll zeigen, wie die Markteinführung von Software-basierten Innovationen in die klinische Praxis vereinfacht und deren Interaktion mit den vorhandenen Geräten ermöglicht werden kann. Für die meisten Software-Innovationen sind die Markteintrittshürden derzeit noch zu hoch, weshalb sie es nicht bis in den OP und in die tägliche klinische Routine schaffen. Gründe sind häufig der fehlende Zugang zu den Daten der medizinischen Geräte oder die begrenzten Möglichkeiten ü professionell umgesetzten Vertrieb und Wartung.

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OP 4.1 – Der Operationssaal Der Zukunft

Prototyp ist Technologie- und Geschäftsplattform in einem

Zum Beginn des Projektes hatte sich die Heidelberger Universitätsklinik mit einer Anfrage um Unterstützung an 鶹ԭ gewandt. Michael Byczkowski, Vice President User Experience bei der 鶹ԭ erläutert: „Unser Hauptziel bei 鶹ԭ ist, Partner und Kunden dabei zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen und erfolgreich am Markt zu sein.“ Ein Großteil der neuen Innovationen von Forschungseinrichtungen und Start-Ups sind außerdem Software-basiert. Ziel der Förderung war es deshalb eine Plattform zu entwickeln, auf der Software unkompliziert entwickelt, vertrieben und installiert werden kann. Grundlage ü den OP 4.1 Prototyp ist die Business Technology Platform der etablierten 鶹ԭ Cloud Platform, mit einem OP 4.1 projektspezifischen Datenschutzkonzept.

Der OP 4.1 Plattform Prototyp ist offen und erweiterbar und soll die Implementierung innovativer Apps in der Praxis vereinfachen. Neben der Möglichkeit einer technischen Verbindung zwischen Software und Geräten, ist der Prototyp auch eine Geschäftsplattform. „Konkret bedeutet das, ein Geschäftsmodell ü einen mehrseitigen Markt zu schaffen, das Abrechnungsmöglichkeiten und damit echten kommerziellen Mehrwert bietet“ erläutert Byczkowski. Hierdurch sollen die Hersteller und Entwickler einen Anreiz bekommen, um ihre Daten auszutauschen. „Wir vernetzen die verschiedenen Gerätehersteller, die Kliniken und die unabhängigen Software-Entwickler miteinander, so dass sie untereinander Leistung austauschen können und auch entsprechend fakturieren können” ergänzt er.

Für die Gerätehersteller ist diese Geschäftsebene der Plattform attraktiv. Sie können neue und innovative Geschäftsmodelle planen und künftig exakt sehen, wie ihre Produkte im OP-Alltag interagieren und genutzt werden. Auch neue Abrechnungsmodelle sind vorstellbar. So kann ein Hersteller nicht nur seine Geräte selbst, sondern auch deren Nutzung abrechnen lassen (Pay-per-Use). Dadurch entstehen ganz neue Potenziale und Möglichkeiten ü eine ergänzende Nutzung zwischen verschiedener Geräteklassen und Software.

Damit diese Potenziale sich entfalten können und im komplexen OP-Alltag ankommen, bedarf es eines tragfähigen Geschäftsmodells, das ü alle Beteiligten einen relevanten Mehrwert bietet. „Die Plattform zeigt daher, dass es möglich ist mit einer Plattform einen Marktzu schaffen und die Kommerzialisierung zu unterstützen“,fasstByczkowski zusammen.

Vier Apps zeigen das Potenzial des OP 4.1 Prototyps

Durch die OP 4.1 Plattform erhalten die Software-Entwickler Zugriff auf Sensordaten und Micro-Services der im OP-Umfeld eingesetzten Geräte und Datenquellen. Der Prototyp OP 4.1 wurde basierend auf dem bewährtem 鶹ԭ Fiori Designsystem und dem neuen entwickelt und dabei an die spezifischen Benutzer-Anforderungen ü Anwendungen im klinischen Umfeld adaptiert. Im Rahmen des Co-Innovationsprojektes entstanden auch vier Starter-Apps der Konsortialpartner:

  • Kontextsensitive Augmented Realitydes DKFZ: Hilft bei der Navigation während einer OP, indem esZiel- oder Risikostrukturen (wie z. B. einen Tumor) in Echtzeitbildlich einblendet.
  • Live Perfusionsmessung des DKFZ: Wertet Bilddaten verschiedener Spektren aus und visualisiertz. B. den Blutdurchfluss in Gefäßen unter dem Gewebe bzw. die Durchblutung derOrgane.
  • Präzisionspunktion des DKFZ: Stellt computerunterstützt Lageinformationen derPunktionsnadel mit moderner Bildgebung kombiniert dar.Das ermöglicht eine präzise und navigierte Gewebepunktion.
  • Mobiler Informationsservice von mbits imaging: Überträgt aktuelle Informationen über den OP-Verlauf vonder Plattform auf mobile Endgeräte, angepasst an den Bedarfdes Empfängers.

Instrumentenlandesystem ü den OP

Piloten sind heute in der Lage bei minimalen Sichtbedingungen, zum Beispiel durch dichten Nebel oder starken Regen, ein Flugzeug sicher zurück auf den Boden zu bringen. Das gelingt ihnen vor allem dank eines Instrumentenlandesystems. Während der tonnenschwere Koloss durch eine mit bloßem Auge undurchdringliche Nebelwand fliegt, erhalten die Piloten alle relevanten Daten ü den Anflug direkt auf ihren Instrumenten im Cockpit angezeigt. Die Genauigkeit der Informationen ermöglicht eine präzise und sichere Landung.

Ähnlich einem Landeanflug bei Nebel haben Chirurgen im OP keine freie Sicht in die Organe des Patienten hinein. Aber nur wenn man auch die genaue Lage z. B. eines Tumors innerhalb eines Organs kennt, kann man diesen so exakt wie möglich entfernen und dabei möglichst viel gesundes Gewebe schonen.

Die OP 4.1 Plattform zeigt prototypisch eine Navigationshilfe ü Chirurgen um sicher zu „landen“. Sinnvoll verknüpfte Informationen, ermöglichen beispielsweise aktuelle „Landkarten“ des Patienten. Mittels Augmented Reality bekommen Ärzte Strukturen, Blutgefäße und andere Informationen direkt eingeblendet. Analog zum Landeassistenten können so präzise, sichere und schonende Eingriffe in einem OP-Saal der Zukunft ermöglicht werden.


Weitere Informationen:

 

 

 

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鶹ԭ Fiori Makers bei adidas: gelungene Innovation ü den Handel /germany/2019/11/sap-fiori-ux-adidas/ Tue, 26 Nov 2019 07:00:38 +0000 /germany/?p=146253 鶹ԭ und adidas beschäftigten sich kürzlich bei einem viertägigen Bootcamp mit neuen Anwendungsfällen aus dem Einzelhandelsgeschäft. Zweiundzwanzig Teilnehmer, darunter Entwickler, User-Experience (UX)-Designer und Führungskräfte, arbeiteten...

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鶹ԭ und adidas beschäftigten sich kürzlich bei einem viertägigen Bootcamp mit neuen Anwendungsfällen aus dem Einzelhandelsgeschäft.

Zweiundzwanzig Teilnehmer, darunter Entwickler, User-Experience (UX)-Designer und Führungskräfte, arbeiteten am Hauptsitz von adidas an einem gemeinsamen Innovationsprojekt im Zusammenhang mit einem größer angelegten Projekt ü die Migration zu .

Ziel des Bootcamps war nicht nur, das Fundament ü die Entwicklung weiterer 鶹ԭ-Fiori-Apps ü die Mitarbeiter von adidas zu legen, sondern auch, 鶹ԭ-S/4HANA-Entwickler zu befähigen, bereits in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses das Augenmerk auf die User Experience, also das Benutzererlebnis, zu richten.

Sowohl bei der 鶹ԭ als auch bei adidas steht der Kunde im Mittelpunkt. Deshalb wurde es hoch geschätzt, dass das, was Designer und Entwickler geschaffen hatten, von adidas-Filialleitern erprobt worden war.

Die Anforderungen der Endbenutzer in Erfahrung bringen

Die 鶹ԭ verfolgte während des Bootcamps einen designorientierten Entwicklungsansatz, der auf Design-Thinking-Methoden beruht. Ziel war es, weitere 鶹ԭ-Fiori-Apps ü die Mitarbeiter von adidas zu entwickeln und dabei die Benutzer der Anwendung in den Vordergrund zu stellen. Die Teilnehmer des Bootcamps suchten das Gespräch mit Endbenutzern, um herauszufinden, welche Probleme sie hatten und was sie brauchten.

Bildunterschrift: Der designorientierte Entwicklungsansatz der 鶹ԭ

Während des gesamten Prozesses der gemeinsamen Innovation wollten adidas und die 鶹ԭ die User Experience zu einem integralen Bestandteil der gemeinsamen Entwicklung machen und Lösungen ü die Anwendungsfälle finden. Auf der Tagesordnung des viertägigen Bootcamps standen diverse Sitzungen, in denen Input zu 鶹ԭ Fiori, UX-Design und 󾱴ǰ Elements gesammelt wurde. Daneben gab es mehrere Praxiseinheiten zu Design und Validierung. Einer der Anwendungsfälle, um die es ging, war eine 鶹ԭ-S/4HANA-Standardanwendung ü „Click and Collect“ von adidas.

UX-Innovation mit Zahlen untermauern

Schon beim letztjährigen Bootcamp mit adidas war dieser Ansatz ein Riesenerfolg. Dominik Meier, Director of Platform Engineering bei adidas, konnte es kaum abwarten, zusammen mit Designexperten der 鶹ԭ eine UX-Innovation auf den Weg zu bringen und eine Endbenutzererfahrung in greifbare Nähe zu rücken, die zu einer effizienteren und intuitiveren Arbeitsweise beider Unternehmen führen würde.

„adidas und 鶹ԭ entwarfen eine voll funktionsfähige 鶹ԭ-Fiori-App, die die Bearbeitungszeit von telefonischen Kundenanfragen ü unsere Callcenter-Mitarbeiter von 11Minuten auf drei Mausklicks reduzierte“, erzählte Meier. „Wir konnten die User Experience ü unsere Callcenter-Mitarbeiter so verbessern, dass sie unseren Kunden heute schneller weiterhelfen können als jemals zuvor.“

Insgesamt entwickelte adidas acht 鶹ԭ-Fiori-Apps, die in 150adidas-Stores verwendet werden, und zusätzlich zwei interne Apps. Die 鶹ԭ-Fiori-Community bei adidas ist seitdem um mehr als 5.500Benutzer gewachsen.

„Jetzt sind wir erst recht stolz darauf, dass wir diesen Weg gegangen sind“, betonte Meier. „Das Bootcamp hat uns zu einer viel besser sichtbaren UX verholfen, und ich bin zuversichtlich, dass noch viel mehr folgen wird.“

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adidas and 鶹ԭ Fiori–A Story of User Experience Transformation

Auf die Anforderungen der Endbenutzer zugeschnittenes UX-Design

Ausgehend von den im ersten Schritt gesammelten Informationen schufen die 鶹ԭ und adidas ü jeden Anwendungsfall eine Persona und eine User-Story. Zur Vorbereitung auf den Designprozess wurden die Teilnehmer mit Tools ü die Erstellung von Prototypen vertraut gemacht, darunter „“ und Axure RP mit den erweiterten .

In nicht einmal vier Tagen, aber mit vielen anstrengenden Überstunden schufen die 鶹ԭ-S/4HANA-Entwickler kundenspezifische Prototypen von 鶹ԭ-Fiori-Apps, die von den Endbenutzern erprobt wurden. 鶹ԭ Fiori Elements bietet UI-Patterns und vordefinierte Vorlagen ü die gängigsten Anwendungsfälle. Auf diese Weise sind Designkonsistenz und die Einhaltung der neuesten Designrichtlinien sichergestellt, und es ist weniger Frontend-Code ü die Entwicklung von 鶹ԭ-Fiori-Apps erforderlich.

„Ich freue mich sehr, dass das diesjährige Bootcamp wieder ein voller Erfolg ü adidas und 鶹ԭ war“, betonte Alexander Lingg, Leiter des Bereichs User Experience bei der 鶹ԭ. „In nur vier Wochen konnten wir zusammen mit adidas eine 鶹ԭ-Fiori-App entwickeln und bereitstellen, die den Endbenutzern bei adidas eine großartige User Experience bietet.“

Erfahren Sie mehr über das Programm 鶹ԭ Fiori Makers, und .

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Drei Möglichkeiten der schnelleren Entwicklung mit 鶹ԭ Fiori Elements /germany/2019/10/fiori-elements/ Tue, 08 Oct 2019 06:00:00 +0000 /germany/?p=145042 Das App-Entwicklungstool 鶹ԭ Fiori Elements beruht auf 鶹ԭUI5 und bietet vorkonfigurierte Benutzungsoberflächen (UIs) ü die gängigsten 鶹ԭ-Fiori-Anwendungsszenarien. 鶹ԭ Fiori Elements gehört zu einer Suite von...

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Das 鶹ԭ Fiori Elements beruht auf 鶹ԭUI5 und bietet vorkonfigurierte Benutzungsoberflächen (UIs) ü die gängigsten 鶹ԭ-Fiori-Anwendungsszenarien.

鶹ԭ Fiori Elements gehört zu einer Suite von Tools, die auf die Bereitstellung einer 鶹ԭ Fiori User Experience (UX) ausgerichtet ist. Es kann ü alle Backend-Systeme mit Open-Data-Protocol-(OData)-Services verwendet werden, beispielsweise 鶹ԭ S/4HANA und 鶹ԭ Business Suite powered by 鶹ԭ HANA. Sie müssen lediglich Ihre Backend-Systeme integrieren, dann können Sie schon mit dem Erstellen einer durchgängigen App beginnen– und zwar mit minimalem Kodierungsaufwand.

Ursprünglich wurde 鶹ԭ Fiori Elements bereits 2015 unter der Bezeichnung „Smart Templates“ öڴڱԳٱ. Im Laufe der letzten vier Jahre ist uns bei Gesprächen und im Rahmen der engen Zusammenarbeit mit Anwendern aufgefallen, dass einige Vorzüge immer wieder genannt wurden. Wir stellen drei Gründe daü vor, weshalb es eine kluge Entscheidung ist, Apps mit 鶹ԭ Fiori Elements zu entwickeln.

1. Schnellere Entwicklung: Erstellen Sie Apps in wenigen Stunden anstatt in Tagen oder Wochen

Die schnelle Entwicklung von Apps stellt einen der attraktivsten Vorteile von 鶹ԭ Fiori Elements ü Kunden dar. Was wir damit meinen? Stellen Sie sich vor, Sie sind ein ABAP-Entwickler und haben wenig Erfahrung im Kodieren mit JavaScript. Wenn Sie frei entwickeln, kann der Aufbau einer App von Grund auf recht zeitintensiv sein. Stellen Sie sich nur das Design einer ü Kundenaufträge vor. Wenn Sie diese vollständig neu entwickeln würden, müssten Sie die richtige Anwendungsarchitektur und eine Fehler- und Meldungsbearbeitung berücksichtigen. Außerdem müssten Sie obligatorische Felder ü Bedingungen integrieren, um festzulegen, wie Feldeingaben und Entwürfe behandelt werden.

Diese Funktionen sind ü eine gute UX entscheidend. Zudem müssen Sie ü die Bereitstellung der Standard-鶹ԭ-UX sowohl die als auch die berücksichtigen. Mit 鶹ԭ Fiori Elements können Sie all diese Richtlinien einhalten und innerhalb weniger Stunden eine voll funktionsfähige App entwickeln. Der Grund daü: Bei der Entwicklung der UI verbindet 鶹ԭ Fiori Elements die vordefinierten und mit dem 鶹ԭ-Fiori-Design kompatiblen Page Types über OData-Services mit Ihren Backend-Daten. Ein Entwickler muss dann nur noch die benötigten Geschäfts- und Metadaten bereitstellen.

Wie einfach die Entwicklung mit 鶹ԭ Fiori Elements ist, zeigt das nachfolgende Beispiel der List Report Page. Der Entwickler hat die ausgewählt, die anzuzeigenden Geschäftsdaten bereitgestellt und anschließend die Filter, Aktionen und Spalten festgelegt, die dem Endanwender mit OData-Annotationen zur Verfügung stehen sollen. Das Layout der App und deren Verhalten wurden automatisch von 鶹ԭ Fiori Elements definiert.

鶹ԭ Fiori Elements nutzt verschiedene verfügbare Page Types, mit denen Layout und Verhalten von 鶹ԭ-Fiori-Apps automatisch festgelegt werden. Entwickler verbinden dann die benötigten Geschäftsdaten und konfigurieren, wie diese angezeigt werden sollen, etwa als eine Spalte in einer Liste.

Der Plug-and-Play-Charakter zahlt sich vor allem dann aus, wenn technisch anspruchsvollere Funktionen erstellt werden sollen, beispielsweise die Bearbeitung von Entwürfen ü Endanwender oder ein , das die Anzeige mehrerer unterschiedlicher Page Types auf einem Bildschirm ermöglicht. Sie könnten Ihre Zeit damit verbringen, diese Funktionen frei zu entwickeln– oder Sie konfigurieren eine App mit 鶹ԭ Fiori Elements und nutzen die eingesparte Zeit, um an anderer Stelle Innovationen zu schaffen.

2. Skalierbare und zentral verwaltete App-Pflege

Angenommen, Sie haben Ihre App oder auch mehrere Apps erstellt (indem Sie einfach die häufigsten Funktionen wiederverwenden, die 鶹ԭ Fiori Elements Page Types bieten) und die Nutzer wünschen sich eine bestimmte Änderung.

Wenn Sie Apps frei entwickeln, können Änderungen wie Fehlerbehebungen oder selbst einfache stilistische Änderungen zeitaufwendig sein, wie Stefan Engelhardt, leitender Development Architect ü 鶹ԭ Fiori Elements, erläutert: „Nachdem einer Ihrer Stakeholder Feedback von Nutzern erhalten hat, entschließt er sich beispielsweise, ein flexibles Spaltenlayout zu implementieren. Wenn Sie frei entwickeln, verbringen Sie im Durchschnitt wahrscheinlich fünf Tage pro App, um diese Verbesserung einzuarbeiten. Bei 30Apps fallen so ganz schnell 150Personentage an. Die gute Nachricht ist, dass sich der Aufwand bei Verwendung von 鶹ԭ Fiori Elements auf wenige Minuten reduziert, da Sie Verbesserungen zentral anwenden und diese Änderungen ü sämtliche Apps quasi noch eben vor dem Mittagessen erledigen könnten.“

Das ist die Zauberformel von skalierbaren App-Entwicklungs-Frameworks: Die Zeit, die Entwickler ü die App-Pflege aufwenden müssen, wird durch die zentral verwaltete UX erheblich reduziert.

3. Konsistenz von UX und Design

Sollten Sie Emphasized oder Semantic Buttons verwenden? Wie strukturieren Sie List Reports? Um eine gute User Experience zu bieten, ist es entscheidend, auf dem aktuellsten Stand der neuesten Kodierungs- und Designstandards zu sein.

Die in 鶹ԭ Fiori Elements bereitgestellten standardisierten Page Types beruhen auf bewährten UI-Konzepten, die von erfahrenen UX und UI Designern bei der 鶹ԭ gründlich untersucht und entwickelt wurden. 鶹ԭ Fiori Elements wurde konzipiert, damit verschiedene Anwendungen eine grundsätzlich ähnliche Benutzererfahrung bieten. Dies wird durch die Definition konsistenter Speicherorte, Formulare und Funktionen ü Steuerelemente und einheitliche Bildschirmlayouts erreicht.

Darüber hinaus ist es ganz einfach, mit 鶹ԭ Fiori Elements erstellte Apps aktuell zu halten, da sie automatisch an die neuesten Designrichtlinien angepasst werden. Das bedeutet, dass Sie sich auf die ü einzelne Page Types vordefinierten Designentscheidungen verlassen können und sich auf die Ausführung der Geschäftslogik, die Integration der Backend-Services und die Abrundung der App konzentrieren können. So wird die Verbesserung der Designkonsistenz und der gesamten UX Ihrer 鶹ԭ-Anwendungen ein kostengünstiges Vorhaben.

Passt 鶹ԭ Fiori Elements zu Ihrem Entwicklungsziel?

Bei der Entscheidung, ob 鶹ԭ Fiori Elements gut zu Ihrem Entwicklungsszenario passt, sollten Sie einige Faktoren berücksichtigen:

ԴüܲԲ: Wie bei jeder neuen Entwicklungsumgebung, kann es auch etwas dauern, bis man sich an 鶹ԭ Fiori Elements gewöhnt hat. „Wenn Sie aus der ABAP-Entwicklung kommen, werden Sie feststellen, dass es sich von Ihrem gewohnten Kodierungs-Framework unterscheidet“, so Engelhardt. „Im Wesentlichen sagen Sie dem Programm auf abstrakte Weise, was Sie gerne hätten und lassen dies dann vom Framework ü sich erstellen.“ Um Ihnen den Einstieg in diese neue Entwicklungsumgebung zu erleichtern, verwendet 鶹ԭ Fiori Elements den Wizard ü die App-Erstellung von 鶹ԭ Web IDE mit einem Plug-In ü Übersichtsseiten.

Anpassungs- und Erweiterungsmöglichkeiten: Sie können 鶹ԭ Fiori Elements noch mehr anpassen oder erweitern. Es besteht immer die Möglichkeit, dass Sie Ihre App durch zusätzliche Kodierung personalisieren und anpassen, etwa wenn Sie neue Aktionen oder Filter hinzufügen möchten. Dasselbe gilt ü Extensions, die zusätzlich zu den Standardfunktionen verfügbar und dokumentiert sind. Diese bedeuten zwar ü den Entwickler etwas mehr Aufwand, Sie können damit aber benötigte zusätzliche Funktionen bereitstellen und gleichzeitig sicherstellen, dass Ihre App ein konsistentes Design aufweist.

Abdeckung: 鶹ԭ Fiori Elements deckt rund 80Prozent der häufigsten Anwendungsfälle ü die Anwendungsentwicklung ab und unterstützt die folgenden Page Types:

  • zur Anzeige großer Informationsmengen
  • zur Anzeige detaillierter Informationen zu einem einzelnen Element
  • ü einen umfassenden Überblick über ein Geschäftsszenario
  • ü die Bereitstellung von Einblicken und die Visualisierung von Geschäftsdaten
  • ü die Bearbeitung von Elementen

Wenn Ihr Szenario durch diese Page Types nicht abgedeckt wird oder Ihre gewünschte Funktion nicht einfach durch Extensions hinzugefügt werden kann, ist eine freie Entwicklung möglicherweise die bessere Wahl. In den meisten Fällen optimiert 鶹ԭ Fiori Elements jedoch die Entwicklung von 鶹ԭ Fiori Apps und bietet Ihnen die Möglichkeit, sich ganz auf die Geschäftslogik zu konzentrieren und die Bedürfnisse Ihrer Nutzer zu erfüllen.

Testen Sie es noch heute– und beschleunigen Sie Ihre Entwicklungsarbeit

Die Skalierung von Anwendungen in Ihrer gesamten Organisation kann zeit- und kostenintensiv sein. Mit 鶹ԭ Fiori Elements können Sie die App-Entwicklung in Ihrer Organisation schnell und bequem skalieren und profitieren von zentralen Verwaltungsoptionen sowie professionellem Design.

Wenn Sie sich ü 鶹ԭ Fiori Elements entschieden haben, stehen Ihnen viele Ressourcen unterstützend zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, einen Blick auf die der 鶹ԭ Fiori Design Guidelines zu werfen. Hier erhalten Sie einen Überblick über die in diesem Artikel behandelten Themen und die ü einen tieferen Einblick in das Tool.

Eine schnelle Einführung bietet Ihnen . Einen aktuellen Überblick über alle verfügbaren Ressourcen finden Sie auf dem .

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鶹ԭ und Apple: Auf dem Weg zum digitalen KAUST Campus /germany/2019/05/mobile-campus-kaust/ Mon, 06 May 2019 06:00:22 +0000 /germany/?p=127191 Die saudi-arabische Universität KAUST will ihren Campus komplett auf mobile Services umstellen: Mit Hilfe von 鶹ԭ Cloud Platform und Apple iOS sollen Apps zu Kursen,...

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Die saudi-arabische Universität KAUST will ihren Campus komplett auf mobile Services umstellen: Mit Hilfe von und Apple iOS sollen Apps zu Kursen, Veranstaltungen oder IT-Anfragen jederzeit und überall abrufbar sein.

Universitäten stehen heute im internationalen Wettbewerb um die klügsten und besten Köpfe. Um attraktiv ü Top-Talente zu sein, ist es deshalb wichtig, sowohl eine angenehme Atmosphäre auf dem Campus zu schaffen, als auch optimale Forschungsstätten zu bieten.

Die King Abdullah University of Science and Technology, kurz , in Saudi-Arabien verfolgt genau dieses Ziel. Sie will die Top-Adresse in Forschung und Bildung ü Wissenschaft und Technik sein und mit ihrem Wissenspool dazu beitragen, Lösungen ü globale Herausforderungen der Menschheit zu finden. „Unsere Mission ist, die Universität attraktiv ü brillante Forscher und Studenten zu machen, und zwar, indem wir die Studienbedingungen und das Leben auf unserem Campus so angenehm wie möglich gestalten. So kann sich die Forscherelite auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren: Zukunftstechnologien zu entwickeln, die das Leben der Menschen weltweit verbessern werden“, erklärt Abdulmajeed Serajuddin, Director IT Operations bei KAUST.

Der vernetze Campus: möglich durch Apple Apps

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, möchte die Universität ihren Studenten und Lehrkräften ausgezeichnete Services auf dem Universitätsgelände anbieten. Die meisten dieser Services sind derzeit zwar schon auf dem Desktop verfügbar, doch die Studenten hatten den Wunsch geäußert, diese Services auch mobil und zentral überall und jederzeit abrufen zu können.

Da eine zentrale Komponente der IT-Strategie von KAUST ist, alle Services via Cloud anzubieten, lag es nahe, die und mobile Services zu nutzen, um native Apple Apps zu entwickeln, die Studenten auf ihren Mobilgeräten nutzen können.

Dabei ist das IT-Team sehr froh über die Partnerschaft von , die es ihnen ermöglicht, native Apple Apps auf der 鶹ԭ Cloud Platform und SDK for iOS zu entwickeln.

Apps ü die Studenten: einfacher Zugang zu allen Services

Ein bedeutender Meilenstein bei der Realisierung des digitalen Campus hat KAUST mit der Einführung der App „My Academia“ erreicht. Mit der App können Studenten künftig etwa nach Kursen suchen und sich einschreiben oder einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen der Universität bekommen und sich über Alerts und automatische Nachrichten über Aktuelles auf dem Laufenden halten. Die nutzerfreundliche App ersetzt die auf ABAP Wendynpro und Excel-basierten Self-Services. Dabei sind die Prozesse von 鶹ԭ SLCM integriert und innovative Lösungen können über die 鶹ԭ Cloud Platform entwickelt werden.

Mit der App können Studenten nach Kursen suchen, einen Überblick über Veranstaltungen der Universität bekommen und über Aktuelles auf dem Laufenden bleiben.

Das Design und die Nutzerfreundlichkeit standen bei diesem strategischen Projekt im Rahmen der 鶹ԭ-Partnerschaft mit Apple im Vordergrund.

Nachdem das IT-Team von KAUST das Entwicklungsziel und das Design zusammen mit Experten von Apple und 鶹ԭ Design im Apple Enterprise Design Lab im kalifornischen Cupertino definiert hatten, nahmen sie im Rahmen der Implementierung am Customer-Care-Programm ü 鶹ԭ Cloud Platform SDK for iOS teil.

Nach einem erfolgreichen dreitägigem Workshop, bei dem Screen Flow, Datenmodell, Architektur und Projektaufbau klar definiert wurden, begann die Implementierung im Oktober 2018 und der Roll-Out im April 2019.

„Es war eine besondere Erfahrung, bei der Realisierung des digitalen Campus auf Basis der 鶹ԭ Cloud Platform, der mobilen Services und der 鶹ԭ-Partnerschaft mit Apple mithelfen zu können“, betont Jo Weilbach, VP & Head of the 鶹ԭ Cloud Platform Customer Office. „Hervorzuheben bei dem Projekt ist die Zusammenarbeit der IT-Experten von KAUST mit den Studenten und den 鶹ԭ Coaches.“

Mit Design Thinking zum digitalen Campus

Die Ideen ü die App-Szenarien holte sich das Projektteam bei Design Thinking Workshops. „Innovative Lösungen sollten vom Nutzer gedacht werden, damit diese auch besser akzeptiert werden und weniger Änderungen notwendig sind“, erläutert Rajneesh Pandey, Manager ADM Service Automation & Collaboration. Zu diesen Workshops lädt KAUST Mitglieder der Universitäts-Community ein und bespricht mit ihnen Anforderungen und mögliche Lösungen.

Um die digitale Experience zu verbessern, plant KAUST IT weitere Services ü die ‘My Academia’ App einzuführen und zusätzliche Apps auf Basis von 鶹ԭ CP SDK for Android zu entwickeln. Auch weitere digitale Initiativen sind angedacht auf dem Weg zum digitalen Campus.

„KAUST ist führend in Technologie und Forschung. Da war es ein logischer Schritt ü uns, die neueste IT-Technologie von 鶹ԭ und Apple ü die Mobilisierung unserer Services zu nutzen“, meint Serajuddin. „Die IT- und Business-Services, die wir über unsere nativen Apple Apps anbieten, verschaffen uns eine Vorreiterrolle unter den internationalen Hochschulen.“

Fotos: KAUST

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VINCI Energies stärkt seine Innovationskraft mit 鶹ԭ S/4HANA /germany/2019/03/vinci-energies-sap-s-4hana/ Mon, 11 Mar 2019 07:00:08 +0000 /germany/?p=138212 Dank eines starken auswärtigen Wachstums hat VINCI Energies sich dazu entschlossen, seine Geschäftsaktivitäten in einem einzigen, von 鶹ԭ bereitgestellten ERP-System zusammenzufassen. Im Anschluss hat der...

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Dank eines starken auswärtigen Wachstums hat VINCI Energies sich dazu entschlossen, seine Geschäftsaktivitäten in einem einzigen, von 鶹ԭ bereitgestellten ERP-System zusammenzufassen. Im Anschluss hat der Konzern die Suite implementiert, um das Innovationspotenzial dieser Plattform voll nutzen zu können. Die Migration wurde zielstrebig und parallel zu anderen Projekten durchgeführt.

VINCI Energies ist eine zum VINCI-Konzern gehörende Tochtergesellschaft, die sich auf die Energieeffizienz von Gebäuden, die Bewirtschaftung von Industriestandorten und den Einsatz von intelligenten Infrastrukturen spezialisiert hat. Der Umsatz belief sich vor acht Jahren noch auf 4,6 Milliarden Euro. Für 2018 wird sich der Umsatz nach Schätzungen des Konzerns auf fast das Dreifache belaufen. Dieses rasche Wachstum verdankt VINCI Energies vor allem einer zielgerichteten, weltweiten Akquisitionsstrategie. „Innerhalb von nur wenigen Jahren sind hunderte von Firmen zum Portfolio des Konzerns hinzugekommen“, merkt Dominique Tessaro, IT-Vorstand bei VINCI Energies, an.

Dieses auswärtige Wachstum hat zu einer extrem vielschichtigen IT-Infrastruktur geführt, die zwingend vereinheitlicht werden musste. Das Thema ERP ist bereits seit 2014 auf dem Tisch. „Wir hatten etwa fünfzehn verschiedene, parallel laufende Systeme, ganz zu schweigen von den einzelnen Instanzen innerhalb jeder Anwendung: ein regelrechter Software-Flickenteppich.. Ausgehend von dieser Situation erarbeitete der IT-Vorstand gemeinsam mit dem Management eine neue ERP-Strategie ü den Konzern. Der Entschluss fiel auf das Ausrollen eines einzigen Systems weltweit. Die entsprechende Ausschreibung wurde 鶹ԭ zugeschlagen.

Es beginnt also unter dem Namen ‚Codex‘ ein umfangreiches Projekt. Ziel ist es, sämtliche Geschäftsregeln ü VINCI Energies neu zu definieren. Das Kernmodell, das aus diesen Vorbereitungen hervorgegangen ist, wird Anfang 2015 in einer ersten Gruppe von etwa hundert Gesellschaften live geschaltet. Im Rahmen des sich anschließenden Migrationsprojekts werden alle anderen ERP-Systeme auf Codex umgestellt. VINCI Energies bringt gleichzeitig die Benutzeroberflächen auf den neuesten Stand, indem die Homepage sowie übernommen werden. Bei Fiori handelt es sich um das neue Grafik-Konzept ü die Darstellung von 鶹ԭ-Transaktionen.

Die großen Etappen der Umstellung auf 鶹ԭ S/4HANA

2016 musste der Konzern seine ERP-Datenbank ohnehin ersetzen und nutzte die Gelegenheit, auf die von 鶹ԭ entwickelte In-Memory-Architektur 鶹ԭ HANA umzustellen. Im gleichen Zuge wird ein Prototyp in Auftrag gegeben, um die Umstellung der ERP-Suite auf vorzubereiten, die neue ERP-Generation von 鶹ԭ, die unmittelbar ü die In-Memory-Technologie entwickelt wurde. „Die Unternehmen müssen immer schneller, intelligenter und flexibler handeln können“ , unterstreicht der IT-Vorstand. „In diesem Kontext ist der Übergang zu ein absolutes Muss, wenn man sich seine Innovationsfähigkeit erhalten will. Die Frage, die sich stellt, ist nicht ‚ob‘ man diesen Schritt geht, sondern ‚wann‘ und ‚wie‘.“

Das Migrationsprojekt wird im September 2017 gestartet, mit einem nicht verschiebbaren Live-Schaltungsdatum, dem 31. Juli 2018, denn parallel laufen die Codex-Implementierungen weiter. Während des Projekt-Verlaufs treten technische Schwierigkeiten auf, die beispielsweise mit der verringerten Tabellenanzahl zusammenhängen. „Wir haben mit 鶹ԭ zusammengearbeitet, um diese über die Jahre entstandenen Unstimmigkeiten zu bereinigen und um in Anschluss mit einer einwandfreien Datenbank arbeiten zu können“, erläutert Tessaro. Parallel dazu führen die Teams der IT-Abteilung sieben Testläufe durch, um den Migrationsprozess zu dokumentieren und weitestgehend zu vereinfachen.

Nach einem letzten Vorlauftest Mitte Juli ist es soweit: Die Migration läuft am Freitagabend an, verbunden mit einem kompletten Produktionsstopp. Die verantwortlichen Teams arbeiten anschließend durchgehend bis zum folgenden Dienstag, wobei sie sich auf zusätzlichen Support vom Software-Anbieter stützen können. Mehrere Pilot-Geschäftsbereiche nehmen an diesem Schritt teil: 140 Benutzer testen das System vor der Live-Schaltung. „Alle am Test Beteiligten wussten, dass ihre Daten im Fall von technischen Problemen verloren gehen können. Sie haben also alle die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen“, fügt der IT-Vorstand hinzu.

Am Dienstag den 31. Juli erfolgt mittags die Live-Schaltung: Das neue System ist jetzt allen Benutzern zugänglich. Insgesamt wechseln in einer Art „Big-Bang“-Aktion 600 Rechtsgesellschaften in 11 Ländern auf . Der Konzern hat in den Bereichen FI, CO, PS, HR time & payroll, SD, MM, CS sowie PPM eine komplette Palette an Produktionsinstanzen ausgerollt.

Die wichtigsten Kennzahlen zum Zeitpunkt der Migration:

– 26000 Benutzer, in 600 Gesellschaften in 11 Ländern

– etwa 4000 Personentage

– 4500000 Code-Zeilen

Am Ende konnten alle Fristen eingehalten werden. Für Tessaro und seine Abteilung ist diese extrem umfangreiche Migration sehr zufriedenstellend abgelaufen. „Wir wurden mit einigen technischen Schwierigkeiten konfrontiert, aber letztlich nichts Unüberwindliches. Wir haben die Migration bereits Ende Juli vorgenommen, um im Laufe des Augusts noch mögliche Probleme beheben zu können, und um im September in einem einwandfrei funktionierende System arbeiten zu können.“Ende 2018 läuft das produktive System einwandfrei und die Implementierungen gehen weiter.

Die Zusammenarbeit mit dem Software-Anbieter im Verlauf des gesamten Projekts hat bei diesem Erfolg eine entscheidende Rolle gespielt. „Wir hatten uns aufgrund des weitreichenden Umfangs dieses Projekts ü 鶹ԭ als Geschäftspartner entschieden. „鶹ԭ stand uns ohne Einschränkung zur Verfügung, mit einem ausschließlich mit unserem Projekt beauftragten Team und dem Support vom Firmenhauptsitz in Walldorf. Sobald sich Schwierigkeiten ergaben, hat der Software-Anbieter weltweit Teams mobilisiert, um diese Probleme schnellstmöglich zu beheben. Ich möchte hierbei den beispielhaften Einsatz der IT-Teams von 鶹ԭ sowie von VINCI Energies hervorheben. Ohne sie wäre das ganze Unterfangen schier unmöglich gewesen. Diese Teams haben ohne Kräfte zu sparen höchst effizient daran gearbeitet, diese technologische Herausforderung zu meistern“, unterstreicht Tessaro.

Schnell sichtbare Auswirkungen ü die einzelnen Geschäftsbereiche

Die IT-Abteilung hatte das Projekt bei den einzelnen Geschäftsbereichen als technologische Voraussetzung ü die in einem zweiten Schritt anvisierten Innovationen vorgestellt. „Die verschiedenen Geschäftsbereiche haben uns ihr Vertrauen entgegengebracht, denn wir konnten mehrere interessante Projekte vorweisen. Dieses gute Verhältnis zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen und der IT-Abteilung war besonders wichtig ü diese Umstellung auf: immerhin musste das gesamte ERP-System neu durchgetestet werden.“Es war jedoch auch notwendig, bestimmte Veränderungen einzubinden, um die Endbenutzer insbesondere mithilfe des Benutzeroberflächen-Designs zu überzeugen: „Wir verfügen jetzt über ein modernes ERP-Tool mit benutzerfreundlichen Oberflächen“. Die IT-Abteilung hat sich ebenfalls dazu entschlossen, mehrere bereits gut bekannte Schwachpunkte zu korrigieren, um einige sofort messbare Verbesserungen aufzuzeigen. Da gibt es beispielsweise die Neuaufsetzung eines Reportings, die eine um das 60-fache verbesserte Performanceleistung ermöglichte. „Dank des neuen Systems setzen wir monatlich 600 Arbeitsstunden frei, die ü anderes genutzt werden können“, freut sich Tessaro.

Fundament 鶹ԭ S/4HANA sichert den Konzernumbau

Parallel zu dieser Migration ist auch die Implementierung des Kernmodells weitergelaufen. Ende 2018 ist diese zu 80 % abgeschlossen: ein Muss, wenn man eine globale Übersicht über den Konzern erhalten und zusätzliche Anwendungen ausrollen möchte. „Die Tatsache, dass wir jetzt ein einziges Kernmodell im 鶹ԭ-System verwenden, beinhaltet zahlreiche positive Auswirkungen. Um dieses solide, bereinigte und gut durchstrukturierte Kernstück herum können wir die Anwendungspalette viel einfacher gestalten.“Das kann man am Beispiel der 2018 durchgeführten Neugestaltung eines Kundenportals im Zusammenhang mit , der In-Memory-Anwendungssuite ü die Handhabung eines verbesserten Kundenerlebnisses, sowie der Plattform sehen. Die Integration mit dem ERP-System hat hier den Weg ü einen zielstrebigen Kundenanfragenbearbeitungsprozess geebnet.

„Von einem konzeptuellen Standpunkt aus betrachtet möchte sicher jeder diese Art von integriertem Prozess aufbauen. In der Praxis ist es jedoch häufig so, dass viele kostbare Zeit bei dem Versuch vergeuden, verschiedene Technologien miteinander zu verbinden, oder Daten mehrfach einzugeben“, stellt der IT-Vorstand fest, der vom Wert einer nativen ERP-Integration fest überzeugt ist.

Neuer IT-Fahrplan: auf in Richtung Innovation!

Der Einsatz von hat ganz neue Perspektiven ü die Weiterentwicklung von Informationssystemen eröffnet, die zahlreiche positive Auswirkungen ü die einzelnen Geschäftsbereiche beinhalten. Die IT-Abteilung des Konzerns hat sich zum Ziel gesetzt, die Art und Weise, wie die Benutzer mit den ERP-Anwendungen umgehen, grundlegend zu verändern. Zahlreiche Projekte stehen schon auf dem Plan:

  • Verwendung von , um die Finanzströme innerhalb des Konzerns zu optimieren und diese Prozesse nach dem End-to-End-Prinzip zu handhaben.
  • Ausrollen von neuen Transaktionen.
  • Neue Startseite, die den Benutzern relevante Informationen in Echtzeit zur Verfügung stellt. Gegenwärtig müssen die Benutzer jede Transaktion einzeln betrachten um zu wissen, was sie tun müssen. Zukünftig sollen die relevanten Indikatoren und die entsprechenden Aktionen direkt auf ihrer Startseite angezeigt werden.
  • Bereitstellung von zum Bereich ‚embedded Analytics‘ gehörenden Funktionalitäten (Indikatoren, die der Business Intelligence entstammen und welche in die Transaktions-Bilder integriert sind, aufbauend auf die durch die In-Memory-Technologie gewonnene Leistungsfähigkeit der Systeme).

Da die Migration jetzt beendet ist, kann sich die IT-Abteilung nun dem Thema Innovation widmen. Für 2019 sind Tests des -Wizards vorgesehen, der mit einer Spracherkennungsfunktion ausgestattet ist. „Ich bin davon überzeugt, dass die Stimme in kürzester Zeit die Tastatur als Interaktionsmittel mit ERP-Systemen ablösen wird“, bekräftigt Tessaro. Sein Unternehmen fasst auch den Einsatz des von der 鶹ԭ-Anwendung bereitgestellten Machine Learnings ins Auge, um bestimmte Prozesse wie beispielsweise den Rechnungsabgleich zu automatisieren. Nicht zuletzt zieht die Firma auch die Verwendung von Chatbots auf ihrem Kundenportal in Betracht.

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