Einkauf Archiv | Âé¶¹Ô­´´ News Center /germany/tags/einkauf/ Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Wed, 31 Jul 2024 12:30:01 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Die City ist tot – es lebe die City! Kann Smart Retail die Innenstädte retten? /germany/2024/07/smart-retail-innenstaedte-retten/ Tue, 09 Jul 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180267 Die Krise im stationären Handel verschärft sich: Eine Insolvenz jagt die nächste, die Konsumlaune vieler Verbraucher ist im Keller, der Fachkräftemangel steigt. Im Arbeitskreis (AK)...

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Die Krise im stationären Handel verschärft sich: Eine Insolvenz jagt die nächste, die Konsumlaune vieler Verbraucher ist im Keller, der Fachkräftemangel steigt. Im Arbeitskreis (AK) Retail des Bitkom widmen sich Vorsitzender Stefan Binkowski (Âé¶¹Ô­´´ Vice President Retail & Wholesale Advisory) und seine Kollegen deshalb unter anderem der Frage, wie Innenstädte wieder an Attraktivität gewinnen können. Innovative Technologien spielen dabei eine wichtige Rolle.

Während der Corona-Pandemie sah sich einer Bitkom-Umfrage zufolge knapp jedes dritte Handelsunternehmen von Insolvenz bedroht. Zwei Jahre später ist diese Befürchtung für viele Händler Realität geworden. Bekannte Marken wie Real, Hallhuber oder McTrek haben bereits die Segel gestrichen, zahlreiche andere kämpfen ums Überleben. Die Einkaufsmeilen vieler Innenstädte verwaisen. „Eine paradoxe Situation“, findet Nastassja Hofmann, die beim Bitkom das Thema Retail verantwortet. „Denn gerade mal 12 Prozent der Verbraucher könnten sich künftig ein Leben ohne innerstädtischen Einzelhandel vorstellen.“ Einfach so weiter machen wie bisher, ist aus Sicht der Verbraucher allerdings keine gute Idee: „71 Prozent der von uns Befragten glauben, dass sich der Einzelhandel neu erfinden muss“, so Hofmann. In erster Linie gelte es dazu Angebote und Services zu schaffen, die das Einkaufen sowohl praktischer als auch zu einem individuellen Erlebnis machen.

Omnichannel Retail lautet weiterhin das Gebot der Stunde

Digitale Zukunft Innenstadt: Konzepte, Pilotprojekte und Best Practices

Was es dazu braucht, steht für Stefan Binkowski außer Frage: „Omnichannel ist und bleibt das Erfolgsrezept für den Handel. Die nahtlose Integration sämtlicher Touch Points schafft das Fundament für ganz neue Einkaufserlebnisse und Effizienzverbesserungen.“ Szenarien dafür gibt es zuhauf: Vom digitalen Produktpass, über interaktive Leitsysteme bis hin zum kassenlosen, vollautomatisierten . Den ersten Schritt dorthin haben inzwischen viele Händler erfolgreich gemeistert: 85 Prozent der Einzelhändler sind laut Bitkom inzwischen auch online aktiv. „Jetzt geht es darum, beide Welten zu verzahnen und die Chancen der Digitalisierung voll auszuschöpfen“, sagt Binkowski.

Künstliche Intelligenz liefert dafür wichtige Hebel. So profitiert die Handelskette Kaufland beispielsweise von intelligenten Werkzeugen, mit denen sich Abverkäufe und Bedarfe auf Basis unterschiedlicher Einflussfaktoren genau prognostizieren lassen. Bei Promotion-Artikeln konnte Kaufland die Fehlerrate so auf unter 38 Prozent drücken – und so Abverkäufe wesentlich genauer steuern. Mithilfe generativer KI lassen sich die Prognosemodelle zudem systemgestützt hinterfragen. „Bedeutet: Man kann auf Knopfdruck erkennen, warum welche Abverkäufe für welche Standorte prognostiziert werden“, erläutert der AK-Vorstand. Damit stehe einer bedarfsorientierten Warenplanung auf Filialbasis nichts mehr im Wege.

Künstliche Intelligenz erschließt dem Handel neue Perspektiven

Auch AK-Vorstandskollege Eike Folkerts bestätigt, dass Künstliche Intelligenz den Handel revolutionieren wird. „Wichtig dabei ist jedoch zu prüfen, wo entsprechende Technologien den größten Mehrwert bieten“, rät der T-Systems-Branchenexperte. Er sieht – nicht zuletzt angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels – vor allem im Kundenservice viel Potenzial. So könnten beispielsweise intelligente Avatare die Einkaufsberatung in der Filiale übernehmen, indem sie etwa den passenden Wein für das bevorstehende Essen mit Freunden empfehlen oder individuelle Fragen zu komplexen Produkten beantworten. „Jedem, der in einem Fachgeschäft zu Stoßzeiten schonmal Beratungsbedarf hatte, erschließt sich der Mehrwert derartiger Angebote sofort“, so Folkerts.

Ein weiterer wichtiger Hebel für bessere Einkaufserlebnisse: Prozessautomatisierung – und zwar im Idealfall über sämtliche Touchpoints hinweg. „Denn in Ladengeschäften läuft vieles nach wie vor hochgradig manuell“, sagt Folkerts. „Das kostet viel Zeit, die bei der Kundeninteraktion letztlich fehlt.“ Zudem stellen vollständig automatisierte End-to-End-Prozesse die Weichen für spürbare Effizienzsteigerungen und mehr Transparenz. Vor allem komplexe Prozesse wie das Kampagnenmanagement bieten dafür wichtige Ansatzpunkte.

Smart Retail erfordert Kooperationsbereitschaft

Smart Country Convention vom 15. bis 17. Oktober in der Berliner Messe

Apropos Transparenz: Wäre es nicht toll, wenn Kunden händlerunabhängig online recherchieren könnten, welches Geschäft in ihrer Region ein bestimmtes Produkt gerade auf Lager hat? Statt online zu bestellen und tage- oder gar wochenlang auf den Versand zu warten, könnten sie die Ware online reservieren und dann direkt in der Filiale abholen. „Rein technisch ist das bereits problemlos machbar“, verweist Retail-Expertin Nastassja Hofmann auf Erkenntnisse eines , das innovative Technologielösungen für einen attraktiven und zukunftsorientierten Handel bündelt. Um derartige Services anzubieten, sei jedoch ein Umdenken erforderlich: Kooperation statt Konkurrenz lautet dabei die Devise.

Um sich neu zu erfinden, muss der Handel zudem über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Smart Retail ist zwar ein wichtiger Hebel, um mehr Konsumenten in die Innenstädte zu locken. Um die Attraktivität der Fußgängerzonen nachhaltig zu verbessern, gilt es aus Sicht des Bitkom-Arbeitskreis Retail jedoch auch andere Stakeholder einzubinden: Kommunen müssen die Entwicklung bedarfsgerechter Mobilitätsservices und nachhaltiger Stadtentwicklungskonzepte vorantreiben, Gastronomie, Kultur und Wirtschaft die Shoppingmeilen durch attraktive Angebote gezielt aufwerten, die Politik gesetzliche Vorgaben an neuen Rahmenbedingungen ausrichten.

„Es gibt also einige Herausforderungen zu bewältigen“, resümiert Binkowski. Was die Zukunft des Einzelhandels angeht, ist er dennoch optimistisch: „Die fortschreitende Digitalisierung und innovative Technologien bieten eine , um das Kundenerlebnis zu verbessern und Prozesse effizienter zu gestalten.“

DSAG-Handelstage 2024

Erfahren, wie der Handel von innovativen Technologien profitiert und welche Trends Verantwortliche unbedingt auf dem Schirm haben sollten, auf den DSAG-Handelstagen 2024. Am 26. und 27. August trifft sich die Âé¶¹Ô­´´-Handels Community in Darmstadt, um über aktuelle Entwicklungen und Projekte zu diskutieren.

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Wie Unternehmen mit KI ihre Ausgaben besser analysieren und managen /germany/2024/04/unternehmen-ki-ausgaben-analysieren-managen/ Tue, 09 Apr 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=178651 Künstliche Intelligenz (KI) ist fester Bestandteil unseres Alltags. Für Spend Management, Beschaffung und Einkauf birgt insbesondere GenAI enorm viel Potenzial. Die Frage ist nicht, ob...

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Künstliche Intelligenz (KI) ist fester Bestandteil unseres Alltags. Für Spend Management, Beschaffung und Einkauf birgt insbesondere GenAI enorm viel Potenzial. Die Frage ist nicht, ob Unternehmen auf KI setzen werden, sondern wann sie es tun.

Geopolitische Konflikte, Energie- oder Klimakrise – die heutige Zeit ist gekennzeichnet von dem, was Experten inzwischen als Polykrise bezeichnen. Damit einhergehen fragile Lieferketten und volatile Märkte, die oft nicht schnell genug auf eine veränderte Nachfrage reagieren können. Damit Unternehmen auch in diesen stürmischen Zeiten handlungsfähig bleiben können, müssen sie ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellen und gegebenenfalls nachjustieren. Das Ausgabenmanagement, die strategische Kontrolle und Optimierung aller Ausgaben eines Unternehmens, rückt hierbei in den Fokus.

Denn seien Sie ehrlich – wissen Sie, was Ihr Unternehmen täglich ausgibt? Etwa für die Büroorganisation, Produktion oder Logistik? Hier bringt das Ausgabenmanagement Licht ins Dunkle und ermöglicht es, Unternehmensausgaben zu analysieren, zu dokumentieren und zu verwalten.

Energietrends: Generative KI revolutioniert das Kundenerlebnis

Digitale Lösungen für das Spend Management ermöglichen Transparenz und Visibilität über alle Ausgaben hinweg, sodass Unternehmen potenzielle Risiken schneller erkennen und aus dem Weg räumen können. Außerdem machen sie CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette transparent. Auf Basis der ermittelten Daten können Unternehmen Maßnahmen zur Dekarbonisierung aufsetzen und ihren CO2-Fußabdruck verkleinern.

KI als Booster für Beschaffungs- und Einkaufsprozesse

Künstliche Intelligenz (KI) ist inzwischen – auch wenn wir es oft nicht mitbekommen –, fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie optimiert Suchmaschinenergebnisse, personalisiert Werbung, verbessert die Bilderkennung in Kameras und unterstützt bei der automatischen Übersetzung von Texten. In Smartphones, Streaming-Diensten, Online-Shopping-Plattformen und sogar in Haushaltsgeräten wie Staubsaugern und Waschmaschinen ist KI subtil integriert, um unseren Alltag effizienter und angenehmer zu gestalten. Und während die breite Öffentlichkeit gerade erst auf die Möglichkeiten von generativer KI (GenAI) aufmerksam geworden ist, arbeiten Unternehmen wie Âé¶¹Ô­´´ und ganze Branchen bereits seit einiger Zeit mit Hochdruck daran, sie in ihre Lösungen zu integrieren, um für verbesserte Prozesse und mehr Effizienz zu sorgen.

Einer dieser Bereiche ist die Beschaffung, denn gerade hier wirkt sich die eingangs beschriebene Polykrise besonders aus und macht deutlich, dass Veränderungen angestoßen werden müssen. Resilienz, Transparenz und Nachhaltigkeit sind dabei die Schlagworte – und KI kann hier den entscheidenden Unterschied machen.

Lassen Sie uns also einen Blick darauf werfen, wie KI die Beschaffung digitalisiert und damit effizienter macht. Die Verantwortlichen erwarten dabei zu Recht, dass durch einen KI-Einsatz die Entscheidungsfindung verbessert wird, Prozesse automatisiert und Erkenntnisse schneller gewonnen werden. Ebenso kann KI zur Senkung von Kosten und Fehlerraten beitragen. Kein Wunder also, dass in einer aktuellen Umfrage 40 Prozent der befragten Unternehmen angaben, im kommenden Jahr ihr Investment in KI-Technologien erhöhen zu wollen. Und das Beratungsunternehmen McKinsey hat herausgefunden, dass heute ein Drittel aller Unternehmen bereits regelmäßig KI in einem ihrer Geschäftsfelder nutzt – Tendenz steigend. Die Frage ist also nicht mehr, ob Unternehmen auf KI setzen werden, sondern wann sie es tun. Und meine Antwort darauf ist: Jetzt!

KI-Strategien ganzheitlich denken

Doch um entsprechende Projekte erfolgreich durchzuführen, müssen sie ganzheitlich gedacht werden. KI sollte zum integralen Bestandteil des gesamten Beschaffungsprozesses werden, damit alle Bereiche profitieren. Das beginnt mit einer konsistenten Transformationsstrategie, die zu den Zielen und Werten des Unternehmens passt. Wichtig dabei ist es, lösungsorientiert und strategisch vorzugehen, das heißt, Antworten auf real existierende Fragen und Probleme zu finden. Echten Mehrwert können Unternehmen erst dann generieren, wenn sie die KI in ihre Datenanalyse und Vorhersagemodelle einbinden. Die Qualität der Ergebnisse steht und fällt mit der Qualität und Verfügbarkeit der Unternehmensdaten – und genau hier sehen wir Verbesserungspotenzial. Unternehmen sollten ihren Datenpool daher so bereinigen, dass darin nur valide und aussagekräftige Daten enthalten sind.

Für Spend Management, Beschaffung und Einkauf birgt insbesondere GenAI enorm viel Potenzial. So werden Mitarbeitende von repetitiven, manuellen und zeitintensiven Aufgaben entlastet und können sich dadurch besser auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Zum Beispiel unterstützt das Procurement in Unternehmen. Als intelligenter Copilot versteht er natürliche Sprache, kann Daten aus Âé¶¹Ô­´´- und Drittsystemen verarbeiten und daraus neue Erkenntnisse ableiten. Dank großer, einheitlicher Datenmodelle liefert er den Nutzenden passende Antworten auf ihre Fragen. Darüber hinaus gibt er sinnvolle Ratschläge, mit denen sie ihre täglichen Aufgaben smarter lösen können.  Die Einsatzgebiete sind dabei zahllos und reichen vom Personal- oder Finanzwesen über Supply Chain Management bis hin zum Einkauf und Kundenerlebnis. So kann Joule beispielsweise der Personalabteilung helfen, vorurteilsfreie Stellenbeschreibungen zu erstellen und sogar passende Fragen für Vorstellungsgespräche formulieren.

KI-gestützte Algorithmen optimieren die Beschaffung

Zurück zur Beschaffung: Eine wesentliche Rolle spielt hierbei der strategische Einkauf von Warengruppen, das Category Management. Es ermöglicht Unternehmen, ihre Einkaufsstrategien zu optimieren, Lieferantenbeziehungen zu stärken und Kosten zu senken. Ein digitalisiertes und um KI erweitertes Category Management integriert GenAI, um die Effizienz und Präzision in der Produktkategorisierung und Beschaffung zu steigern. Durch die Anwendung von KI-gestützten Algorithmen werden automatisch relevante Daten analysiert, was zu fundierten Erkenntnissen für eine optimierte Bestandsverwaltung und strategische Einkaufsentscheidungen führt. Folgerichtig bewerten 33 Prozent der Beschaffungsexpertinnen und-experten das Thema als Top-Technologietrend, dem sie sich in den nächsten 12 bis 18 Monaten widmen möchten.

Neue ³§´¡±Ê-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô für das Ausgabenmanagement

Doch mit der stetig wachsenden Datenmenge, die das tägliche Business generiert, wird es immer schwieriger für Unternehmen, die Ressourcen zu finden, um das Beste aus den eigenen Daten zu holen. Diese Daten müssen zugänglich gemacht, visualisiert und so aufbereitet werden, dass man sie verwerten kann. Deshalb ist es wichtig, auf starke Partner wie Âé¶¹Ô­´´ zu setzen, die sowohl das technische als auch strategische Know-how mitbringen, zielorientierte Lösungen zu entwickeln. Jetzt ist die Zeit, um durch intelligente Zusammenarbeit, intelligentes Category Management und ein KI-Mindset die Beschaffung den entscheidenden Schritt voranzubringen.

Praxisbeispiel: Category Management bei OMV

OMV, ein globales Chemie- und Energieunternehmen aus Österreich, transformiert seine lineare Wertschöpfungskette in einen Kreislauf und strebt an, führender Lieferant für nachhaltige Kraftstoffe, Chemikalien und Materialien zu werden. Im Rahmen dieser Umwandlung spielt das Procurement eine Schlüsselrolle. OMV automatisiert und beschleunigt sämtliche Einkaufs- und Lieferkettenprozesse, um Mitarbeitende zu entlasten. Nun plant das Unternehmen die Digitalisierung des Category Managements.

Das Herzstück dieser Initiative ist , basierend auf der und unterstützt durch generative KI. Diese Lösung hilft Procurement-Teams, effektivere Kategoriestrategien zu entwickeln, indem sie den Marktanalyseprozess beschleunigt und gezielte Handlungsempfehlungen bietet. Dies führt zu schnelleren und effizienteren Category-Management-Prozessen sowie erhöhten Kosteneinsparungen.

Früher aufwendige manuelle Planungen können heute leichter mit Âé¶¹Ô­´´ Ariba Category Management durchgeführt werden. Die Software integriert Funktionen und Tools, um Daten für Big-Data-Analysen zu nutzen und eine umfassende Ende-zu-Ende-Visibilität über den Beschaffungsprozess zu bieten. Die Nutzung von Âé¶¹Ô­´´ Ariba Category Management bietet OMV eine Vielzahl von Vorteilen, darunter verbesserte Effizienz, Kostenersparnisse und die Förderung von Nachhaltigkeit durch die Auswahl umweltfreundlicherer Lieferanten und Produkte. Mit der Implementierung von Âé¶¹Ô­´´ Ariba Category Management schließt OMV erfolgreich die digitale Lücke im Procurement und setzt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum Wertschöpfungskreislauf.

Neugierig geworden?

Erfahren Sie mehr über intelligentes Category Management und schauen Sie sich das an!

Weitere Live-Events finden vor Ort statt:


Elena Parker ist Senior Vice President, Âé¶¹Ô­´´ Intelligent Spend and Business Network, Middle Eastern Europe

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Nachhaltige Lachszucht und die Zukunft der digitalen Beschaffung mit Evonik Industries /germany/2023/02/digitale-beschaffung-evonik/ Mon, 13 Feb 2023 07:00:19 +0000 /germany/?p=164370 Als führendes Unternehmen der Spezialchemie in Deutschland spielt Innovation für Evonik Industries eine maßgebliche Rolle. So beschäftigt sich das Unternehmen beispielsweise mit nachhaltiger Lachszucht, wirkte...

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Als führendes Unternehmen der in Deutschland spielt Innovation für Evonik Industries eine maßgebliche Rolle. So beschäftigt sich das Unternehmen beispielsweise mit nachhaltiger Lachszucht, wirkte an der schnellen Entwicklung von COVID-19-Impfstoffen mit oder macht Reifen spritsparender.

„Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag. Hierfür entwickeln wir Produkte mit Merkmalen, die das Endprodukt für den Verbraucher wirklich zu etwas Besonderem machen“, sagt Thomas Meinel, Senior Vice President und Leiter des Bereichs Indirect Procurement bei Evonik Industries. „ So züchten wir Lachse und verwenden dabei ein nachhaltigeres Futtermittel – zum Wohle des Klimas und der Umwelt. Und für die Entwicklung und Herstellung der ersten mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 haben wir Lipidnanopartikel geliefert. Sie transportieren die genbasierten Impfstoffe an den richtigen Zielort im menschlichen Körper.“

Digitalisierung als Voraussetzung für geschäftliche Resilienz in der Chemiebranche

Dr. Marko Lange, Product Manager for Âé¶¹Ô­´´ Chemicals, erläutert, was er über die Modernisierung der Chemiebranche denkt. Nach Ansicht von Lange agiere Evonik Industries angesichts der aktuellen geopolitischen Konflikte und den damit einhergehenden Preissteigerungen und Lieferengpässen sehr vorausschauend, was die Modernisierung des Unternehmens angehe. Beispielsweise setzte der Chemiekonzern auf  und andere ³§´¡±Ê-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô.

„ERP ist wieder ein heißes Thema in der chemischen Industrie. Denn in turbulenten Zeiten wie diesen trägt eine ERP-Plattform zur Resilienz von Unternehmen bei, sowohl im Hinblick auf Lieferketten als auch auf die Prozesse“, sagt Lange. „Ein hochmodernes ERP-System bietet Einblicke in Daten, ermöglicht Simulationen und unterstützt Entscheidungen. Dadurch kann man Störungen im Geschäftsbetrieb besser erkennen und effektiv darauf reagieren. Es ist ein wirklich gutes Hilfsmittel bei der Steuerung des Unternehmens, denn man erhält detaillierte Echtzeitinformationen über alles, was im Unternehmen vor sich geht und die Folgen.“

Der Einkauf als strategischer Geschäftspartner

Durch die Digitalisierung hat sich die Arbeitsweise in jeder Abteilung bei Evonik Industries verändert. Meinel berichtet, wie sein Unternehmen die Digitalisierung der Beschaffung umsetzte: „In einer sich schnell wandelnden Welt mit neuen Geschäftsmodellen ist der Einkauf immer stärker in Entscheidungen eingebunden, ob Produkte selbst gefertigt oder zugekauft werden sollen. Denn man will größere Chancen nutzen können“, sagt Meinel. „Beschaffungsmanager benötigen weiterhin klassisches Einkaufs-Know-how, da sie für die globale Strategie des Unternehmens verantwortlich sind. Sie müssen aber auch von überall aus arbeiten und effektiv auf Kooperationsplattformen mit internen Kollegen und externen Lieferanten interagieren können. Cloud-basierte Plattformen bieten viel mehr Möglichkeiten, zukünftige Lieferanten zu entdecken.“

In einer digitalisierten Welt erfordere die Beschaffung andere Fähigkeiten von den Mitarbeitenden, da sie neue Aufgaben übernähmen. Laut Meinel seien Mitarbeitende im Einkauf bei Evonik Industries Manager für strategische Beziehungen. Sie entwickelten ständig neue Prozesse, nicht nur bei Aspekten wie der Preisfindung, sondern arbeiteten auch als Teil eines Teams daran, die Beziehungen zu Lieferanten zu stärken und mit ihnen zu verhandeln.

„Die Digitalisierung wird ändern, was die Beschaffung macht und wie sie es macht“, sagt Meinel. „Wir kaufen mehr digitale Produkte sowie Produkte, die digital optimiert wurden. Beispielsweise nutzen die von uns eingekauften Pumpen deutlich mehr digitale Daten. Dadurch verändert sich, wie Mitarbeitende arbeiten, welche Fähigkeiten sie brauchen, was sie für Aufgaben übernehmen und welche Erwartungen das Management hat.“

Vernetzte Beschaffungsdaten – mehr Effizienz

Wie viele Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen, in denen Fusionen und Übernahmen gang und gäbe sind, benötigte auch Evonik Industries Echtzeitdaten für eine transparentes Vertragsmanagement im Tagesgeschäft sowie genaue Audits.

„Alles, was wir tun, muss vernetzt sein. Das ist das Ziel der Digitalisierung, um Prozesse durchgängig effizienter zu machen“, sagt Meinel. „Mit Ìý³Ü²Ô»åÌý können wir die Beschaffung transformieren. Denn beim Erstellen, Unterzeichnen, Speichern und Verwalten von Verträgen, die oft zwischen Abteilungen und Standorten auf der ganzen Welt ausgetauscht werden, können wir Daten systemübergreifend integrieren.“

Mitarbeitende im Einkauf sind so stark wie ihr Netzwerk

Nach Ansicht von Meinel verändere die Digitalisierung grundlegend die tägliche Arbeit der Mitarbeitenden im Einkauf. Mit Robotik würden Bestellungen deutlich schneller angelegt und Prognosen mithilfe von KI-gestützte Algorithmen erstellt. Die Mitarbeitenden könnten sich deshalb auf Dinge konzentrieren, die nicht nach Plan verlaufen, und andere wertschöpfende Aufgaben übernehmen. Beschaffungsteams arbeiteten nicht mehr getrennt voneinander an Entscheidungen, sondern gemeinsam in einem starken globalen Netzwerk. Hierfür analysieren und nutzen sie gemeinsam die vorhandenen Daten. Nach Aussage von Meinel habe sich nach der Implementierung der ³§´¡±Ê-´¡°ù¾±²ú²¹-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ±ð²Ô die Produktivität der Mitarbeitenden von Evonik Industries deutlich gesteigert. Und auch die anvisierten Einsparungen beim Cashflow habe man erreicht. Durch die Automatisierung aufwendiger, sich wiederholender Aufgaben werde die Beschaffung entlastet. So sei sie in der Lage, auch bei schnell ändernden Marktbedingungen immer auf dem Laufenden zu bleiben und beispielsweise bei unerwarteten Störungen schnell neue Lieferanten zu finden.

„Ich bin davon überzeugt, dass in Zukunft Veränderung eine ständige Konstante in der Beschaffung sein wird“, sagt Meinel. „Lebenslanges Lernen muss neben den fachlichen Schulungen Teil der Unternehmenskultur sein. Menschen ist es egal, welches System sie verwenden. Sie wollen effiziente Prozesse und nahtlos vernetzt sein. Was zählt ist der Benutzerkomfort. Unser zentrales Unternehmenssystem ist Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA. Damit können wir ein agiles, intelligentes Netzwerk aufbauen, das in der Lage ist, mit ständigem Wandel umzugehen.“


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Die Zukunft des Einkaufens: Shoppertainment /germany/2022/03/ecommerce-handel-shoppertainment/ Thu, 24 Mar 2022 07:00:26 +0000 /germany/?p=160440 Die Verschmelzung von Shopping und Unterhaltung – Shoppertainment – ist kein neuer Trend. Schon in den 1980er-Jahren leistete der Shopping-Sender QVC Pionierarbeit auf diesem Gebiet....

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Die Verschmelzung von Shopping und Unterhaltung – Shoppertainment – ist kein neuer Trend. Schon in den 1980er-Jahren leistete der Shopping-Sender QVC Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Heute ist es der Erfolgsgarant für die Zukunft des Einkaufens.

Die Corona-Pandemie hat den noch weiter in den Vordergrund gerückt, doch für Unternehmen wird es nicht mehr ausreichen, einfach nur einen Online-Store zu betreiben. Um für Kunden attraktiv zu sein, müssen Unternehmen mehr bieten – vor allem für jüngere Kunden, die in der digitalen Welt zuhause sind. Digital Natives sind nicht mehr nur an simplem Shopping interessiert: Sie wollen neue, beeindruckende Erfahrungen machen. Auch Konsumenten wollen Neues kennenlernen, unterhalten und inspiriert werden, bevor sie kaufen. Unternehmen und Brands müssen sich auf .

Mehr als nur kaufen: Entertainment & Einkauf verschmelzen

Aber was genau bedeutet Shoppertainment für den E-Commerce? Das definiert Shoppertainment folgendermaßen:

Shoppertainment lässt sich ins Deutsche in etwa mit „Einkaufserlebnis“ übersetzen, tauchte Ende der 90er-Jahre im Sprachgebrauch auf und ist aus den beiden Wörtern „Shopping“ und „Entertainment“ zusammengesetzt. Shoppertainment bezeichnet die Versorgung mit Unterhaltungsangeboten oder Freizeitaktivitäten in oder neben einem Einkaufsladen oder Shopping-Center. Diese zusätzlichen Unterhaltungsangebote zielen als Teil der Marketingstrategie darauf ab, mehr Kunden anzuziehen und zu binden.

In Zeiten einer weltweiten Pandemie boomt der Online-Handel und dreht sich verstärkt um Shopping und Entertainment. Dieser Katalysator-Effekt zeigt sich beim Thema Einkaufen beispielsweise im Bereich Influencer Marketing, Gaming, bei VR-Erlebnissen und beim Live-Streaming – und katapultierte diese Formate in den Turbo-Modus. Dadurch entstehen für Unternehmen neue Chancen,. Influencer mit großen Fangemeinden in den sozialen Medien haben mittlerweile einen großen Einfluss auf Kaufentscheidungen, vor allem bei der Generation X. Prominente, wie der portugiesische Fußballspieler Cristiano Ronaldo oder die Sängerin Selena Gomez, gehören auf Instagram zu den Top-Influencern. Live-Verkauf durch Live-Streaming auf sozialen Medien wie Facebook, Instagram und TikTok ist zu einer beliebten Methode geworden, Produkte zu präsentieren und zu verkaufen.

Beispiele aus aller Welt für das Shopping-Erlebnis der Zukunft

Die Verschmelzung von Einkaufen und Unterhaltung ist ein globales Phänomen. In China amüsieren einflussreiche Influencer Konsumenten von Guangzhou bis Peking, geben Tipps und Ratschläge, erklären und demonstrieren Produkte und werben online für Marken.

In Thailand verfolgten kürzlich 90.000 Zuschauer einen Live-Stream des Kosmetik-Anbieters Shiseido auf Lazada, einer führenden südostasiatischen E-Commerce-Plattform. Die japanische Marke verzeichnete einen 40-fachen Anstieg der Verkaufszahlen, getrieben durch die Funktion „Jetzt sehen, jetzt kaufen“ in der App. AliExpress, die E-Commerce-Plattform von Alibaba, rekrutierte nach eigenen Angaben weltweit 100.000 Content Creators und Influencer, darunter Key Opinion Leader (KOL) auf TikTok und Instagram, um beim internationalen Shoppertainment dabei zu sein.

In den USA werden Influencer zu On-Air-Moderatoren mit Shoppable Videos. So moderierten zum Beispiel vor Kurzem das Model Karlie Kloss und die Vloggerin Patricia Bright einen Beauty-Livestream von Estée Lauder, der zu mehr Besuchen auf der Website, mehr Bestellungen und einem Ausverkauf eines limitierten Lippenpflegesets führte, das in der „Sendung“ beworben wurde.

e.l.f. Cosmetics arbeitet mit Kathleen Belsten – auch bekannt als „Loserfruit“ oder „Lufu“ – zusammen; einem Superstar, der auf Twitch berühmt wurde und sich eine große Fangemeinde auf YouTube, Instagram und TikTok aufgebaut hat. Sie wird ihr Publikum – das sowohl aus Frauen als auch aus Männern besteht – mit ansprechenden Inhalten versorgen, die ihre Lieblingskosmetik- und Hautpflegeprodukte von e.l.f. beinhalten.

Aber auch das Shoppertainment selbst nimmt immer neue Formen an. Die explosionsartige Verbreitung von Computerspielen in Nordamerika nutzte beispielsweise der Rapper Travis Scott für ein virtuelles Konzert in Fortnite, dem sehr beliebten Survival-Shooter-Game, und erreichte damit 12 Millionen Zuschauer. Während seines Ausflugs in die digitale Welt der Unterhaltung konnten Fans limitierte Action-Figuren von Scott und individuelle „Fortnite-Nerf-Blaster“ kaufen, die es auch in der „realen“ Welt ermöglichen, kleine (Plastik-)Raketen abzufeuern.

Sind Sie gewappnet für die Entertainment-Zukunft des Commerce?

Für Marken und Unternehmen bedeutet der Trend zum Shoppertainment, der Hype-Welle immer einen Schritt voraus sein zu müssen, um . Die größte Herausforderung ist dabei sicherlich, die neuesten Strömungen und Tendenzen zu erkennen bevor sie trenden. Es ist auch essenziell, die neuesten Megatrends und Trend-Plattformen zu verstehen, um ihre Bedeutung für Unternehmen abzuschätzen und gewinnbringend einzusetzen.

Diese Art des Entertainment-Shoppings in seiner neuesten Form ist jedoch nur für Marken geeignet, die auch innovativ sein wollen. Es eignet sich vor allem für Unternehmen, die neue Zielgruppen ansprechen und neue Einnahmequellen erschließen wollen. Unternehmen, die offen für Experimente und außerdem bereit sind, kooperativ zu arbeiten und Begeisterung für ihre Marke zu wecken.

Die meisten führenden Markenhersteller haben eine offene Innovationsmentalität. Sie hören zu, lernen und beobachten, wie sich die Verbraucher verhalten und haben ein scharfes Auge dafür, wie unsere digitale Kultur das menschliche Verhalten beeinflusst. Neue Ideen und Kooperationen, bahnbrechende Geschäftsmodelle, unkonventionelle externe Partnerschaften oder Visionäre-Ideen werden gefördert und erforscht.

Shoppertainment gleicht deshalb einem Balanceakt. Die Verbraucher müssen richtig angesprochen werden, bevor der Warenkorb voll ist. Es ist entscheidend, das Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und Konsum zu finden.

Eine neue, spannende Ära hat begonnen. QVC ist längst passé: Das technologiegetriebene Know-how des 21. Jahrhunderts schafft ein noch aufregenderes Einkaufserlebnis.

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Einzelhandelstrends 2022: Erlebnis im Fokus /germany/2022/03/einzelhandel-cx-digitalisierung-trends/ Thu, 17 Mar 2022 07:00:10 +0000 /germany/?p=160258 Der Blick richtet sich im Einzelhandel auf die richtige Kombination von Kundenerlebnissen im digitalen und stationären Handel, nachhaltige Abläufe und ein attraktives Mitarbeitererlebnis. Im Einzelhandel...

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Der Blick richtet sich im Einzelhandel auf die richtige Kombination von Kundenerlebnissen im digitalen und stationären Handel, nachhaltige Abläufe und ein attraktives Mitarbeitererlebnis.

Im Einzelhandel geht es immer darum, den Verbrauchern genau das zu liefern, was sie wünschen – an jedem Ort, zu jeder Zeit und auf jedem Weg. Die Pandemie hat zweifellos einen Digitalisierungsschub ausgelöst, allerdings ist E-Commerce längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Heute setzen führende Einzelhandelsunternehmen auf digitale und persönliche Erlebnisse, die Spaß machen und Komfort bieten. Und als zusätzliches Plus gestalten sie ihre Abläufe nachhaltig. Auch die Zufriedenheit der Beschäftigten wird nicht vernachlässigt. Schließlich spielen kompetente, engagierte Mitarbeitende eine wichtige Rolle für das Kundenerlebnis. Das sind einige der wichtigsten Trends, die Experten Anfang 2022 für den Einzelhandel erkennen.

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Retail Trends 2022: In Search of the Ultimate Customer Experience

Omnichannel-Einkaufserlebnisse als Königsweg

Online-Einkauf ist heute ein Teil dessen, was man „Omnichannel-Kundenerlebnis“ nennt. Bei einer Befragung von gaben 95 Prozent der CEOs von Einzelhandelsunternehmen an, höhere Investitionen in digitale Funktionen tätigen zu wollen. Eine echte Differenzierung ist jedoch nur möglich, wenn den Verbrauchern das geboten wird, was sie sich am meisten wünschen.

-Analysten gehen davon aus, dass der Anteil des E-Commerce am Gesamtumsatz des Einzelhandels im Jahr 2022 bei 17 Prozent liegen dürfte. Der prozentuale Zuwachs im Verhältnis zum Einkauf im stationären Handel dürfte in den nächsten Jahren fast stagnieren. In einem Blog schrieben -Analysten: „Einzelhändler sind im Hinblick auf ihre Filialen optimistisch und stocken die Investitionen in Technologien in diesem Bereich auf, um sich auf einem dynamischen Markt von der Konkurrenz abzuheben“ … Auch wenn die Verbraucher die digitalen Kanäle sehr gut angenommen haben, ist und bleibt das Ladengeschäft „der bevorzugte Ort zum Einkaufen“. Analysten von gehen davon aus, dass bis zum nächsten Jahr 60 Prozent der führenden Unternehmen der digitalen Ermüdung dadurch begegnen werden, dass sie vertrauenswürdige und eindrucksvolle Erlebnisse bieten, die das Erlebnis in Ladengeschäften nachbilden.

Ein typisches Beispiel dafür ist Live Commerce, wobei Einzelhändler Produkte präsentieren, Kunden qualifizieren und für ihre Marke werben. Laut einer Prognose von dürften bis 2023 40 Prozent der Einzelhändler Livestream-Funktionen in ihre Commerce-Plattformen integriert haben und damit die Abschlussquoten im E-Commerce um mindestens 10 Prozent steigern. Analysten von Gartner gehen von einem zweistelligen Zuwachs im Live Commerce aus. Der Absatz in China dürfte dieses Jahr bei 423 Mrd. USD liegen, der Absatz in den USA bis 2023 auf über 25 Mrd. USD steigen.

Personalisierte Kundenerlebnisse dank vernetzter Daten

Ein wesentlicher Faktor für einen Zuwachs im Einzelhandel ist die Umstellung auf Cloud-Plattformen. IDC-Analysten prognostizieren, dass 30 Prozent der Fortune-2000-Unternehmen bis 2024 auf Kunden maßgeschneiderte Empfehlungen in ihrer Omnichannel-Umgebung implementieren werden. Damit wird auch die Nachfrage nach Kundendatenplattformen, Möglichkeiten zur Steuerung aller Kundenkontaktpunkte und Kundenservicelösungen steigen. Bis 2025 dürften laut den IDC-Analysten 75 Prozent der Einzelhändler Auftrags- und Bestandsdaten vollständig zusammenführen und die Auftragserfüllung optimieren. Damit dürften sie die Abschlussquote um 10 Prozent und die Kundenzufriedenheit um 50 Prozent steigern sowie die Servicekosten um 25 Prozent senken.

„Mit vernetzten Daten können Einzelhändler bei Veränderungen der Nachfrage schnell Kurskorrekturen vornehmen und trotzdem personalisierte Kundenerlebnisse schaffen“, erklärt Ellie Lamey, Head of Retail & Wholesale Distribution bei Âé¶¹Ô­´´ UK & Ireland. „, die Informationen aus dem Backoffice über Frontend-Systeme für Kunden miteinander verbinden, liefern Einzelhändlern Erkenntnisse, die es ihnen ermöglichen, ein Omnichannel-Erlebnis zu schaffen, das die Kunden begeistert.“

Innovationen wie künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sind von entscheidender Bedeutung für agile Entscheidungsprozesse, die Unternehmen widerstandsfähiger machen. IDC-Analysten sagen voraus, dass sich innerhalb der nächsten zwei Jahre 40 Prozent der Top-500-Einzelhändler von KI bei Entscheidungen unterstützen lassen werden, um Verbesserungen bei den neuen KPIs des Omnichannel-Einzelhandels zu erreichen, wozu Customer-Lifetime-Value (CLV), Produktivität und Profitabilität gehören. Nach einer Prognose von dürften bis 2027 ein Viertel aller Fortune-20-Unternehmen von Unternehmen verdrängt werden, die sogenanntes „Neuromining“ praktizieren und das unbewusste Verhalten der Verbraucher in großem Maßstab beeinflussen.

Nachhaltige Abläufe entlang der Lieferkette

Laut dem Marktforschungsunternehmen stuft ein Fünftel bis die Hälfte der Online-Kunden in den USA, den Ballungsräumen Chinas, Frankreich und Großbritannien beim Kauf von Produkten wie Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräten, Kosmetik/Schönheitsprodukten, Kleidung/Schuhen und Lebensmitteln ökologische Verantwortung als einen der drei wichtigsten Aspekte bei der Kaufentscheidung ein. Als Kaufkriterien werden Wiederverwendbarkeit, nachhaltige oder recycelte Materialien, keine Giftstoffe oder Chemikalien, Biozertifizierung und lokale Produktion genannt.

Der Modehandel setzt mehr und mehr auf moderne Technologien zur Abfallvermeidung und zur Personalisierung. Zu den Angeboten gehören Outfit-Empfehlungen und Concierge-Services. Gartner prognostiziert, dass bis Ende 2025 alle global über mehrere Vertriebskanäle agierenden Modehändler KI und Automatisierung einsetzen werden, um ihr Sortiment besser auf ihre Zielgruppen abzustimmen. Die Produktauswahl dürfte damit um bis zu 30 Prozent verringert werden. Ziel ist es, neuen Vorgaben gerecht zu werden und gleichzeitig die Wünsche der Verbraucher zu erfüllen. Laut einer Prognose von IDC werden bis 2025 75 Prozent der Einzelhandelsunternehmen kritische Lieferketten-KPIs einführen, die CO2-Emissionen/Umweltfaktoren mit der Produktentwicklung und der Lieferantenauswahl verknüpfen, wodurch die Kundentreue um 45 Prozent steigen dürfte.

Beschäftigte im Einzelhandel wollen besser behandelt werden

Ohne kompetente, engagierte Beschäftigte ist es unmöglich, Kunden zu begeistern. Angesichts eines noch nie da gewesenen Fachkräftemangels ruft den Handel auf, eine umfassende Experience-Strategie ins Leben zu rufen, die Kunden und Beschäftigte als Einheit betrachtet, um ein überzeugendes Erlebnis für alle, als „Multiexperience“ bezeichnet, in allen digitalen Interaktionen zu schaffen. geht davon aus, dass bis 2026 90 Prozent der Top-2000-Einzelhändler Edge Computing einsetzen werden, um sich das rasant wachsende Datenvolumen in ihren Filialen zunutze zu machen. Damit wird es gelingen, die Beschäftigen produktiver zu machen und das Kundenerlebnis zu verbessern und zugleich die Kosten um 20 Prozent zu senken.

Vertrauen in eine Marke steht in direktem Zusammenhang mit dem Mehrwert, den Händler den Verbrauchern bieten. Die Suche nach dem ultimativen Kundenerlebnis beginnt und endet mit vernetzten Daten.


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Gemeinsam stark: So macht der Mittelstand seinen Einkauf fit für die Zukunft /germany/2021/10/beschaffungsprozesse-unternehmen-mittelstand-zukunft-einkauf/ Thu, 14 Oct 2021 06:00:27 +0000 /germany/?p=157778 Faxen Sie noch oder netzwerken Sie bereits? Diese Frage kommt nicht von ungefähr. Denn die Beschaffungsprozesse in vielen mittelständischen Betrieben sind vielfach noch durch Zettelwirtschaft...

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Faxen Sie noch oder netzwerken Sie bereits? Diese Frage kommt nicht von ungefähr. Denn die Beschaffungsprozesse in vielen mittelständischen Betrieben sind vielfach noch durch Zettelwirtschaft und Handarbeit geprägt. Dabei könnte mit integrierten Geschäftsnetzwerken alles viel schneller und einfacher gehen.

Die gute Nachricht: Der Anteil der Mittelständler, die das Faxgerät häufig oder sehr häufig nutzen, hat sich seit 2016 fast halbiert. Vor fünf Jahren gaben in einer des Digitalverbands Bitkom noch knapp acht von zehn Unternehmen (79 Prozent) an, häufig via Fax zu kommunizieren. Aktuell sind es „nur“ noch gut vier von zehn (43 Prozent). Dennoch: Vor allem im Einkauf spielt die Fernkopie bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nach wie vor eine große Rolle.

Bestes Beispiel dafür: Mein Schwager. Er ist als Handwerker im Sanitärbereich unterwegs, beschäftigt 18 Mitarbeitende und arbeitet nicht nur für Privatkunden, sondern auch für Unternehmen. Aufträge erhält er bislang meist entweder telefonisch oder eben per Fax. Ganz selten auch mal per E-Mail. Nie per Messenger oder Videochat. Das bedeutet konkret: Vom Mitarbeitereinsatz bis zur Abrechnung läuft in diesem Betrieb eigentlich immer noch alles auf der Basis von Papier. Der damit verbundene Aufwand ist enorm und kostet wertvolle Zeit, die man besser in Kundenprojekte stecken könnte.

Zettelwirtschaft im Einkauf weicht digitalen Lösungen

Mein Schwager bekommt das in seinem Betrieb durchaus noch hin. Bei größeren Mittelständlern sorgt die Zettelwirtschaft jedoch oft für enorme Reibungsverluste. Dies erkennen immer mehr KMU und treiben deshalb die Digitalisierung ihrer Kommunikationsprozesse voran. Laut der Bitkom-Befragung laufen 2021 nur noch bei knapp einem Viertel (23 Prozent) der Unternehmen die meisten Geschäftsprozesse komplett auf Papierbasis ab

Bei den Befragten als Kommunikationskanäle weiterhin dominant:

  • E-Mail (100 Prozent)
  • Festnetz-Telefon (98 Prozent)

Folgende Kommunikationskanäle haben in den letzten 18 Monaten deutlich an Boden gewonnen:

  • Smartphones (89 Prozent)
  • Online-Meetings (67 Prozent)
  • Messenger-Dienste (66 Prozent)
  • Kunden- oder Mitarbeiterportale (60 Prozent)

Bei der Beschaffung jedoch gibt es in Sachen Digitalisierung noch immer viel Luft nach oben. Obwohl mittelständische Unternehmen verstärkt in die digitale Transformation investieren, hinkt der Einkauf diesbezüglich hinterher. Das zeigt eine , die wir kürzlich gemeinsam mit Oxford Economics durchgeführt haben. Demnach führt mehr als ein Drittel (38 Prozent) der befragten Unternehmen den Großteil der Beschaffungsprozesse weiterhin manuell durch. Die Folge: Viele haben weder ihre Gesamtausgaben noch die Übersicht über ihre Lieferanten im Griff – und können deshalb vorhandenes Einsparpotenzial nur schwer identifizieren oder auf Lieferkettenstörungen schnell reagieren.

Beschaffung modernisieren: Auch der EDI-Standard ist in die Jahre gekommen

Andere Mittelständler sind zwar bereits einen Schritt weiter und setzen bei der Kommunikation mit Kunden und Zulieferern auf den elektronischen Datenaustausch per EDI (Electronic Data Interchange). In der Automobilindustrie gilt dieser Standard immer noch als Mittel der Wahl, obwohl er kaum jünger als das Faxgerät ist. Und dieses Verfahren trägt auch tatsächlich zur Optimierung der Beschaffungsprozesse und zur Kostenreduzierung bei. Doch die Zeit bleibt nicht stehen.

Von einer echten Digitalisierung kann bei EDI keine Rede sein. Denn es reicht nicht aus, Bestellungen automatisch von einem ins andere ERP-System zu schieben, um das gesamte Potenzial intelligenter Prozesse zu erschließen. Vielmehr muss es darum gehen, sämtliche Workflows und Daten über Abteilungs- und Betriebsgrenzen in einem ganzheitlichen End-to-End-Prozess zu integrieren – von der Auftragsabwicklung, über Produktion und Lieferung bis hin zur Abrechnung. Nur so kann das Ziel vom „Einkauf 4.0“ Wirklichkeit werden.

Integrierte Geschäftsnetzwerke erleichtern Zusammenarbeit

Unsere auf der diesjährigen angekündigte Cloud-Lösung schafft dafür die besten Voraussetzungen. Sie führt die bislang getrennten Âé¶¹Ô­´´-Plattformen für Beschaffung (Âé¶¹Ô­´´ ), Logistik () und das Anlagenmanagement () zusammen und stellt damit die Weichen für nahtlos integrierte End-to-End-Prozesse in der Beschaffung. Mittelfristig soll dieser Verbund zur weltweit größten Business Community werden und eine branchenübergreifende Vernetzung der Wirtschaft ermöglichen. Schon heute können Mittelständler so mit mehr als 5,5 Millionen Handelspartnern auf Knopfdruck zusammenarbeiten.

Dass sich das lohnt, können zahlreiche mittelständische Betriebe bestätigen. So hat beispielsweise der schwäbische Kälte- und Klimatechnikspezialist mithilfe unserer Cloud-Lösung seine dezentralen Beschaffungssysteme abgelöst und so ein Fundament für weltweit einheitliche Einkaufsprozesse geschaffen. Darüber hinaus hat der „Hidden Champion“ im Bereich der Kälte- und Klimaanlagen und Kältemittelverdichter seine erheblich verbessert. Heute können die an das Âé¶¹Ô­´´ Business Network angeschlossenen Bitzer-Handelspartner Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen per Mausklick einsehen. Das spart jede Menge Zeit. Mehr als die Hälfte der manuellen Eingriffe – so BITZER – konnten inzwischen abgebaut werden.

Innovative Technologien für den Einkauf 4.0

ist Vertriebsleiter Neukundengeschäft Mittelstand Âé¶¹Ô­´´ Deutschland SE & Co. KG

Und das ist nur der Anfang. Schließlich sind digitale Beschaffungsprozesse auf dem Weg zum intelligenten Einkauf lediglich ein erster Schritt. , und Predictive Analytics heißen die Zauberworte, die den Einkauf 4.0 künftig auch im Mittelstand revolutionieren werden. Mithilfe solcher innovativer Technologien können Unternehmen nicht nur Beschaffungsprozesse vollständig automatisieren – und so dafür sorgen, dass jederzeit alles rund läuft.

In Zukunft wird es auch möglich sein, dass beispielsweise smarte Maschinen defekte Komponenten künftig in Eigenregie identifizieren, Ersatzteile direkt beim passenden Händler ordern und natürlich auch sofort einen Techniker des Herstellers für den Einbau anfordern. Ist der Auftrag erledigt und die Rechnung eingetroffen, stößt das System umgehend die Zahlung an. Noch mögen solche Szenarien für viele Mittelständler wie Science Fiction klingen. Aber ich bin mir sicher, dass diese Zukunftsmusik schon bald ganz alltäglich sein wird.

Wollen Sie erfahren, wie mittelständische Unternehmen mit Hilfe einer digitalen Beschaffungslösung mehr Effizienz erreichen und ihre Ausgaben unter Kontrolle halten? Dann lesen Sie diese . Oder Sie besuchen am 25. Oktober 2021 den virtuellen . Dort berichten Kund:innen aus unterschiedlichen Branchen über ihre Erfahrungen bei der digitalen Transformation des Einkaufs und wir sprechen über widerstandsfähige Lieferketten und das neue Sorgfaltspflichtengesetz der Bundesregierung.

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FIT mit Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA: Die digitale Transformation der Sourcing-Prozesse bei Lanxess /germany/2021/07/sap-s4hana-transformation-lanxess/ Wed, 28 Jul 2021 06:00:30 +0000 /germany/?p=156476 Um unternehmensübergreifende Prozesse im Rahmen seines Future Integrated Template (FIT) umzusetzen, hat Lanxess seinen Einkauf bei der Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA-Transformation nahtlos und digital in die Wertschöpfungskette...

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Um unternehmensübergreifende Prozesse im Rahmen seines Future Integrated Template (FIT) umzusetzen, hat Lanxess seinen Einkauf bei der Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA-Transformation nahtlos und digital in die Wertschöpfungskette eingebunden.

Die Ausgangssituation beim Kölner Spezialchemie-Hersteller Lanxess war so wie bei vielen Unternehmen: Die Fachbereiche verstanden die Prozesse überall verschieden und setzten sie dementsprechend unterschiedlich um. Dazu kam: Der Lanxess-Konzern war 2004 durch Ausgliederung der Chemie- und von Teilen der Polymersparte der Bayer AG entstanden. Die vielen unterschiedlichen Tools und Lösungen im Unternehmen wurden zunehmend zu einem Hemmnis, stellten die Verantwortlichen fest.

Es fing schon bei den Bestellformularen an, die an die Lieferanten verschickt wurden: „Das Motto des Formulars war ‚viel hilft viel’“, erinnert sich Fares Bäcker, Global Process Manager Source-to-Pay bei Lanxess. „Der Lieferant sollte sich unter den vielen Informationen aussuchen, was auf ihn zutrifft. Nun haben wir das Formular modular aufgebaut, so dass darin warenspezifische Texte berücksichtigt werden.“

Tools und Lösungen vereinheitlichen

Der Konzern führte nämlich mit „Lanxess FIT“ ein großes digitales Transformationsprogramm zum Thema Beschaffung durch. „Unser Ziel war eine klare, aufgeräumte und vernetzte IT-Infrastruktur mit Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA als zentralem Steuerungsinstrument“, erklärt Bäcker. In Zukunft wird das zentrale Tool im gesamten Unternehmen für Ausschreibungsprozesse. Über die Nutzung kann dabei nicht mehr jede einzelne Einkaufsorganisation in der Region entscheiden.

Die Abkürzung „FIT“ steht für „Future Integrated Template“ und unterstützt bei Lanxess die gruppenweite Einführung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA. Technologie und Prozesse sollen auch in den nächsten Jahren Best-Practice Ansätze möglich machen. „Wir wollen die Prozesse nicht nur isoliert im Einkauf oder in der Produktion, sondern ganzheitlich und übergreifend betrachten“, sagt Bäcker. Das alles mit einem einzigen gültigen und abgestimmten Set an Systemen und Prozessen – so standardisiert und harmonisiert wie möglich.

Den Überblick behalten

Auch die Anzahl an Materialien, die kein Einkäufer mehr überblicken konnte, haben die Projektverantwortlichen reduziert. „In Zukunft gibt es einen harmonisierten und vereinfachten Material-Datensatz“, sagt Bäcker. In Nordamerika wurden es dadurch nun über 10.000 Materialien weniger, da sie bei der Migration auf einfach weggelassen wurden. Statt verwirrend vieler Dokumente gibt es im Âé¶¹Ô­´´ Ariba Buying auch in der Instandhaltung nur noch einfachere, elektronische Kataloge.

Die Pflege der nun überflüssigen relevanten Datenobjekte entfällt damit ebenfalls. „Die Prozesse sind nun nicht mehr vom jeweiligen Land oder der spezifischen Einkaufsorganisation abhängig. Wir wollen klare Regeln und gut geschulte Mitarbeiter“, sagt Bäcker. „Ihre Berechtigungen im System korrelieren nun mit ihren Aufgaben.“

Komplexität reduzieren

Die Projektverantwortlichen haben die Prozesse und Stammdaten harmonisiert und die Komplexität reduziert. „Für den Erfolg unseres Transformationsprojekts waren das hohe Commitment des Managements entscheidend, eine klare Kommunikation und der Einsatz eines globalen Templates“, sagt Bäcker.

Auch die Integration eines neuen Unternehmens könne Lanxess nun viel schneller abwickeln. Zur Feuerprobe für das System wird die Integration der im Februar 2021 übernommenen US-Firma Emerald Kalama Chemical. „Wir sind gespannt, wie es funktionieren wird“, sagte Bäcker. Noch wartet Lanxess auf die Genehmigung der Behörden.

Als wesentliche Voraussetzungen für die erfolgreiche und nachhaltige Implementierung im Unternehmen nennt Bäcker drei wichtige Bausteine:

  1. Möglichst nah am Standard bleiben und nur dort abweichen, wo man zusätzlichen Wert generieren kann oder lokalen oder gesetzlichen Anforderungen nachkommen muss. Beispiel: Die Automatisierung der Bestellbelege durch eine noch tiefere Integration in das Âé¶¹Ô­´´ PP/DS-Planungsmodul, als ihn der Âé¶¹Ô­´´-Standard bisher vorsieht. , eine Komponente, die Unternehmen eine detaillierte Produktionsplanung ermöglicht.
  2. Durch eine zentrale Steuerung von Weiterentwicklungen und Änderungen verhindert die IT, dass im Laufe der Zeit aus einem globalen Template wieder kleine, lokale Lösungen mit verschiedenen Prozessen entstehen. Als „Hüter des Templates“ wacht eine Governance-Organisation aus global verantwortlichen Prozessmanagern.
  3. „FIT“ ist mehr als ein Projekt, mit dem Lanxess eine neue Software einführt. Lanxess dient es auch dazu, die Transformation, und zwar nicht nur die digitale, voranzutreiben. Abhängig von den Businesserfordernissen gibt es eine Business Model Segmentation, die die Zahl der möglicher Prozessvarianten vorgibt, sowie eine neu etablierte Governance Organisation. Zur Steuerung der Prozesse nutzt Lanxess definierte Geschäftsregeln und die Prinzipien einer guten Governance.

Komplette IT-Landschaft überprüft

„Wir haben viel mehr gemacht als nur ein weiteres Âé¶¹Ô­´´-Implementierungsprojekt“, stellt Bäcker fest. „Mit der Einführung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA haben wir uns alle Prozesse angeschaut und die komplette IT-Landschaft analysiert und überprüft – mit einer zentralen Frage: Welche Lösungen und Schnittstellen sind bei Lanxess in Zukunft noch nötig?“

Danach hat das Team von Lanxess, Âé¶¹Ô­´´ und dem Implementierungspartner Accenture Tools gezielt ausgetauscht und reduziert. In der neuen Umgebung änderten sich auch Funktionszuordnungen im Prozessablauf. Zusammen mit Accenture führte die IT zum Roll-Out ein großes Trainingsprogramm durch.

Das Ergebnis bewertet Bäcker sehr positiv: „Von der Kundenanfrage über die Produktion und die dafür notwendigen Einkaufsaktivtäten, die Lagerung, den Transport der Fertigwaren, der Anlageninstandhaltung und der Kontrolle der Werteflüsse haben wir nun in sich abgestimmte Prozessflüsse, die über die gesamte Wertschöpfungskette zusammenpassen.“

Webinar zur Âé¶¹Ô­´´-S/4-HANA-Transformation

Über das „Lanxess-FIT“-Projekt gab es bei Âé¶¹Ô­´´ ein eigenes Webinar mit den Projekt-Verantwortlichen. Sie finden es unter dem Titel zum Nachhören!

„Transformation schafft neue Perspektiven“ – Âé¶¹Ô­´´-Infotag am 25.10.2021

Nutzen Sie unseren Infotag für den Einkauf am 25. Oktober 2021 als Katalysator, um die Transformation Ihrer Einkaufsorganisation voranzutreiben. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Registierung finden Sie

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