COVID-19 Archiv | 鶹ԭ News Center /germany/tags/covid-19/ Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Mon, 22 Apr 2024 09:58:39 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Leben und Arbeiten mit Long COVID /germany/2022/10/long-covid/ Fri, 07 Oct 2022 06:00:26 +0000 /germany/?p=162834 Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion können Betroffene im Alltag und bei der Arbeit beeinträchtigen – Hintergründe von Dr. Torsten Paul. Die meisten Menschen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion...

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Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion können Betroffene im Alltag und bei der Arbeit beeinträchtigen – Hintergründe von Dr. Torsten Paul.

Die meisten Menschen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion betroffen sind, werden wieder vollständig gesund. 10-20 Prozent der offiziell Genesenen leiden jedoch unter einem Long-COVID-Syndrom, so eine .Der Begriff umfasst alle Symptome und gesundheitlichen Beschwerden, die mehr als vier Wochen nach Beginn der Infektion fortbestehen oder neu auftreten. Menschen, die an Long COVID leiden, sind nicht mehr ansteckend.

Zu den häufigsten Langzeitfolgen, die einzeln oder in Kombination auftreten können, gehören Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit (Fatigue), Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („brain fog“), Schlafstörungen, Muskelschwäche und -schmerzen, psychische Probleme (wie beispielsweise depressive Symptome und Ängstlichkeit) sowie Riech- und Geschmacksstörungen. Die Symptome beeinträchtigen die Lebensqualität und können die Funktionsfähigkeit im Alltag mindern. Somit können sie auch negative Auswirkungen auf den Arbeitsalltag haben.

Sich gut um sich selbst zu kümmern und Hilfsangebote frühzeitig wahrzunehmen, ist gerade auch bei längerdauernden Erkrankungen von großer Bedeutung. Daher möchte das Global Health, Safety & Well-being Team Mitarbeitende über mögliche Nachwirkungen einer COVID-Infektion aufklären und Handlungsempfehlungen geben. Betriebsarzt Dr. Torsten Paul beantwortet 鶹ԭ News die wichtigsten Fragen:

Wir lesen und hören in den Medien viel über Long COVID und Post COVID. Können Sie uns die beiden Begriffe kurz erklären?

Zunächst einmal: Es gibt auch bei anderen Viruserkrankungen langanhaltende Beschwerden, das ist nichts Neues. Im Zusammenhang mit einer SARS-CoV2-Infektion haben beide genannten Begriffe ihre Berechtigung. Wenn die Beschwerden nach vier Wochen ab Infektion fortbestehen oder neu auftreten, spricht man von Long COVID. Wenn sie länger als zwölf Wochen bestehen und nicht anderweitig erklärt werden können, dann nennt man es Post-COVID-Syndrom.

Wie kann ich mich vor Long COVID schützen? Können auch Geimpfte betroffen sein?

Die beste Möglichkeit sich zu schützen ist, eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermeiden. Ein vollständiger Impfschutz und die bekannten Infektionsschutzmaßnahmen helfen dabei. Kommt es dennoch zu einer Infektion, sind vollständig Geimpfte nicht nur vor schweren Krankheitsverläufen, sondern auch vor Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion deutlich besser geschützt als Nichtgeimpfte. Das zeigen verschiedene große internationale Studien, auch wenn insgesamt bezüglich Vorbeugung von Post COVID/Long COVID noch zu wenig bekannt ist. Leider können auch vollständig Geimpfte an Post-COVID erkranken. Bei der 鶹ԭ wurden weltweit bisher mehr als 30.000 Impfdosen an Mitarbeitende verabreicht und damit ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von Spätfolgen einer COVID-Infektion geleistet.

Sind nur Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf von Long COVID betroffen?

Längerdauernde Beschwerden können weitestgehend unabhängig vom Schweregrad der ursprünglichen COVID-19-Erkrankung auftreten. Leider bedeutet dies, dass auch Menschen mit asymptomatischen oder leichten Infektionen ein gewisses Risiko für gesundheitliche Langzeitfolgen haben – das aber geringer ist als zum Beispiel bei Menschen, die auf der Intensivstation behandelt wurden. Frauen scheinen auf Basis aktueller Studiendaten insgesamt häufiger an Long COVID zu erkranken als Männer. Eine eindeutige Erklärung, warum dies so ist, gibt es allerdings noch nicht.

Viele dieser Symptome können auch andere Ursachen haben, was die genaue Diagnose schwer macht. Ist Long COVID als Krankheit bei Ärzten, Krankenkassen und Behörden mittlerweile anerkannt?

Bei länger anhaltenden Beschwerden, die nach einer SARS-CoV2-Infektion auftreten und für die es keine andere Erklärung gibt, sollten Ärzte immer auch an ein Post-COVID-/Long-COVID-Syndrom denken. Glücklicherweise nehmen das Bewusstsein und das Wissen über dieses Krankheitsbild zu; in vielen Ländern gibt es mittlerweile offizielle Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung des Syndroms.

Was können Arbeitnehmer tun, die ein Long-COVID-Syndrom vermuten?

Die Anlaufstelle für Patienten sind in den meisten Ländern zunächst die Hausärzte. Betriebsärzte können eine wichtige Lotsenfunktion übernehmen, indem sie dabei helfen, Hinweise auf ein bisher nicht diagnostiziertes Post-COVID-Syndrom frühzeitig zu erkennen und damit die Brücke zu erweiterter Diagnostik und Behandlung zu bauen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Eine ursächliche Therapie von Long- oder Post-COVID gibt es leider noch nicht. Die Behandlung erfolgt derzeit symptomorientiert mit einem Fokus auf Rehabilitation. Gemeinsam mit niedergelassenen Fachärzten soll nach den Leitlinien eine interdisziplinäre, ambulante Versorgung teilweise auch über haus- und fachärztliche Schwerpunktpraxen gewährleistet werden.

Da oft mehrere Organsysteme betroffen sind, werden häufig verschiedene Fachdisziplinen in die Behandlung eingebunden, vor allem die Allgemeinmedizin, Lungenheilkunde, Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie sowie bei Kindern die Pädiatrie. Weltweit gibt es in vielen Ländern z.B. an Universitätskliniken bereits Long-COVID-Spezialambulanzen, die sich um die Patienten mit komplexen Verläufen kümmern.

Ist Long COVID ein Thema, das 鶹ԭs Health Management beschäftigt?

Das Syndrom ist ein relevantes gesundheitliches Thema und damit natürlich auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden der 鶹ԭ-Mitarbeitenden wichtig. Wir beschäftigen uns daher schon längere Zeit mit dem Thema. Um Betroffenen bei der 鶹ԭ bestmöglich zu unterstützen, haben wir verschiedene Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote etabliert.

Was bietet 鶹ԭ Health betroffenen Kollegen an? Was ist in Planung?

Wir bieten Betroffenen bereits jetzt eine umfassende ärztliche Beratung im Rahmen unseres allgemeinen arbeitsmedizinischen Angebots und der Vorsorge im Sinne einer Lotsenfunktion an. Dieses Angebot ersetzt jedoch nicht die spezialisierte Diagnostik und Behandlung außerhalb von 鶹ԭ, sondern ist darauf ausgelegt, diese zu unterstützen.

Darüber hinaus haben wir eine Post-COVID-Spezialsprechstunde etabliert. In dieser haben die Betroffenen die Möglichkeit, ihren Fall mit unseren ärztlichen Experten zu besprechen und Empfehlungen zur weiteren Diagnostik, Behandlung und den Möglichkeiten der Unterstützung am Arbeitsplatz zu erhalten.

Nach längerer Erkrankung bieten wir Betroffenen im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung Unterstützung im Hinblick auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz an. Zudem wird im Oktober eine Informations- und Q&A-Veranstaltung stattfinden mit einem internationalen Long-COVID-Experten, bei dem 鶹ԭ-Mitarbeitende teilnehmen können.

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Nachhaltigkeit macht den Unterschied: Wie die Chemie- und Pharmaindustrie im neuen Jahr erfolgreich ist /germany/2022/01/chemie-pharmaindustrie-2022-branchen-industry/ Mon, 31 Jan 2022 08:00:17 +0000 /germany/?p=159671 Corona-Pandemie, Lieferengpässe, sprunghaft gestiegene Preise für Energie und Rohstoffe – trotz dieser Herausforderungen blickt die Chemie- und Life Sciences-Branche auf ein erfolgreiches Jahr 2021 ܰü....

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Corona-Pandemie, Lieferengpässe, sprunghaft gestiegene Preise für Energie und Rohstoffe – trotz dieser Herausforderungen blickt die Chemie- und Life Sciences-Branche auf ein erfolgreiches Jahr 2021 ܰü. Doch Materialknappheit und Volatilität der Lieferketten nehmen weiter zu. Erfahren Sie, wie Chemie- und Pharmaunternehmen 2022 trotzdem in der Erfolgsspur bleiben.

In nahezu allen Produktbereichen konnte die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland im vergangenen Jahr mit einer starken Bilanz glänzen – nicht nur bei den in Rekordzeit entwickelten Impfstoffen gegen das Corona-Virus und anderen Biotechnologie-Präparaten. Laut dem stieg die Produktion 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent, der Umsatz legte um 15,5 Prozent auf rund 220 Milliarden Euro zu.

Branche rechnet 2022 mit Umsatzplus von 5 Prozent

„Unsere Branche hat vielfachem Gegenwind standgehalten und ein beachtliches Ergebnis erzielt“, freut sich VCI-Präsident Christian Kullmann zu Recht. Grund dafür sei vor allem die wachsende globale Nachfrage nach Chemikalien gewesen, aber auch nach Impfstoffen und Medikamenten aus deutscher Produktion. Deshalb erwartet der Dachverband auch für die kommenden Monate eine positive Entwicklung der Branche mit einem Umsatzplus von weiteren 5 Prozent.

Im Life Science-Bereich war die schnelle Forschung und Entwicklung von neuen Vakzinen und Medikamenten nur der erste Schritt. Nun gilt es weltweit mehr als 7 Milliarden Menschen zu impfen. Das kann die Produktionskapazitäten und Logistikketten der Hersteller leicht an ihre Grenzen bringen.

Da ist es gut, dass solch datenintensive Branchen wie die Pharmaindustrie auf dem Weg der digitalen Transformation schon recht weit vorangekommen sind. Bereits heute steuern 18 der 20 größten Impfstoffhersteller weltweit ihre Produktionsanlagen mit 鶹ԭ-öܲԲen, die sämtliche Prozesse von der Fertigung über eine kontrollierte Verteilung bis hin zur Impfung und Impf-Nachverfolgung abdecken.

Rohstoffmangel wird für die Branche zum Stresstest

Doch in anderen Bereichen wachsen 2022 auch die Herausforderungen: Zwar mangelt es den Chemie- und Pharmaunternehmen nicht an Aufträgen, doch Engpässe bei Vorprodukten und Logistik machen ihnen zunehmend zu schaffen. So mussten 35 Prozent der Unternehmen deshalb ihre Produktion bereits drosseln, 10 Prozent haben ihre Anlagen sogar vorübergehend stillgelegt.

Dass die Rohstoffbeschaffung trotz ausgefeilter Logistik, weltweiter Vernetzung und einer in weiten Teilen globalisierten Wirtschaft für Chemie- und Pharmaunternehmen zu einer immer größeren Aufgabe wird, hat unterschiedliche Ursachen. Zunehmender Protektionismus, politisch instabile Situationen in den Förderländern, eine wachsende Anbieterkonzentration sowie auch zuletzt die pandemischen Auswirkungen auf den Weltmarkthandel sind Gründe für diese Entwicklung.

Hinzu kommt, dass bei der Beschaffung von Rohstoffen das Thema Nachhaltigkeit immens an Bedeutung gewinnt: So werden beispielsweise Verpackungs-, Kleidungs- oder auch Automobilindustrie ihre Zulieferer aus der Chemiebranche zukünftig nicht nur aufgrund von Qualität und Preis auswählen, sondern auch aufgrund des 䰿2-ßܳ ihrer Produkte.

Carbon Footprint der Produkte von Anfang an berücksichtigen

Dieser hängt einerseits von den Treibhausgas-Emission ab, die bei Produktion, Nutzung und Entsorgung direkt entstehen, andererseits aber auch von Klimaeffekten zugekaufter Rohstoffe und Dienstleistungen. Entsprechend schwer tut sich die Branche noch mit der Ermittlung des vollständigen Carbon Footprints ihrer Produkte.

Das muss nicht sein: Denn mithilfe leistungsstarker lassen sich sämtliche Nachhaltigkeitsinformationen zuverlässig ermitteln. Und zwar schon in einer frühen Phase der Produktentwicklung. Der Vorteil: Anhand von Simulationen können so CO2-Emissionen in der gesamten Herstellungs- und Transportkette unter verschiedenen Bedingungen vorhergesagt und optimiert werden. Ein wichtiger Aspekt, um im Wettbewerb zu punkten.

Ein weiterer Aspekt ist die Sicherstellung der globalen Vermarktungsfähigkeit chemischer und pharmazeutischer Produkte schon im Rahmen der Entwicklung. Dazu wird beispielsweise die volle Transparenz über zugelassene Inhaltsstoffe in einzelnen Ländern benötigt. Ich bin fest davon überzeugt, dass Chemie- und Pharmaunternehmen in Zukunft ohne die Einbeziehung der unterschiedlichen Nachhaltigkeitsdimensionen in ihre Prozesse nicht mehr erfolgreich wirtschaften können.

Agile Produktion als Schlüssel für den Geschäftserfolg

Cloud basierte Planungslösungen ebnen dabei den Weg zu mehr Transparenz in Absatz-, Produktions- und . Mit Hilfe von Business Intelligence (BI) optimieren Chemie- und Life Sciences-Unternehmen ihren Lagerbestand, erstellen hochpräzise Prognosen und priorisieren bei Lieferengpässen die Bedarfe schnell und auftragsbezogen. Dadurch lassen sich auch kurzfristige Ausfälle ad hoc ausgleichen.

Darüber hinaus können externe Partner wie Lieferanten, Lohnfertiger oder Logistikdienstleistende mithilfe von Branchennetzwerken nahtlos in interne Planungs- und Einkaufsprozesse einbezogen werden. Auch das ist ein Trend, der 2022 an Fahrt aufnehmen wird. Denn Unternehmen, die eng mit ihren Lieferanten vernetzt sind, haben nicht nur eigene Abläufe im Blick, sondern wissen auch, was gerade bei ihren Zulieferern passiert. Dadurch können sie agiler und zu geringeren Kosten produzieren.

Nicht zuletzt deshalb hat die Automobilindustrie die Initiative Catena-Xins Leben gerufen, die vor allem für die Chemiebranche als wichtigem Automotive-Zulieferer in den nächsten Jahren rasch an Bedeutung gewinnen wird. Das europaweite Branchennetzwerk ermöglicht Beteiligten der automobilen Wertschöpfungskette eine effiziente unternehmensübergreifende Zusammenarbeit über eine eigene leistungsfähige, sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für Europa (GAIA-X).

鶹ԭ NOW: Erfolgsrezepte für die Chemie- und Pharmaindustrie

Mit welchen Rezepturen die nächsten Schritte der digitalen Transformation der Chemie- und Pharmaindustrie gelingen, wie 鶹ԭ-Kunden davon bereits heute profitieren und was 2022 wichtig wird, diskutiere ich am 08.02.2022 auf der diesjährigen mit verschiedenen Branchenexperten.

Beim digitalen geht es um 15 Uhr um die wichtigsten Herausforderungen und IT-Trends für die Chemie- und Life Sciences-Branche. Verpassen Sie nichts und sichern sich umgehend Ihr kostenloses Ticket!

Bereits am 7. Februar 2022 sprechen um 10 Uhr Alex Kläger, 鶹ԭ-Leiter für die Region Mittel- und Osteuropa, und Deutschlands bekanntester Tech-Investor Frank Thelen im über branchenübergreifende Transformationsherausforderungen und revolutionäre Technologietrends. Auch das sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

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Vorhersagen für 2022: Geschäftsnetzwerke und intelligentes Ausgabenmanagement /germany/2022/01/prognosen-geschaeftsnetzwerke-arbeit/ Wed, 05 Jan 2022 06:54:15 +0000 /germany/?p=159293 Wir haben Führungskräfte weltweit befragt, auf was wir uns 2022 einstellen müssen und wie wir die Herausforderungen in den Bereichen Beschaffung, Lieferkette und Personal in...

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Wir haben Führungskräfte weltweit befragt, auf was wir uns 2022 einstellen müssen und wie wir die Herausforderungen in den Bereichen Beschaffung, Lieferkette und Personal in den Griff bekommen.

Schon das Jahr 2020 war voller unerwarteter Situationen, aber auch 2021 hielt viele Überraschungen für uns bereit. Letztes Jahr um diese Zeit erwarteten wir mit Spannung die Impfstoffe, die uns wieder das Leben ermöglichen sollten, wie wir es vor dem Ausbruch von COVID-19 kannten.

Ein Sprung ins Hier und Jetzt zeigt, dass wir noch immer mit den andauernden Auswirkungen der Pandemie konfrontiert sind, die weltweit verheerende Schäden anrichtet– von weitreichenden Störungen in den Lieferketten, über die „Great Resignation“, wie die große Kündigungswelle genannt wird, bis hin zu Virusvarianten, die weiter für Unsicherheit sorgen.

2020 erlebten wir Panikkäufe, die zu Engpässen bei Toilettenpapier führten. 2021 hatten wir mit einer Knappheit bei Mikrochips in den Automobil- und Hightechbranchen zu kämpfen. Und alle, die nicht schon vor Halloween damit begonnen haben, ihre Weihnachtsgeschenke zu bestellen, erhalten diese womöglich erst in diesem Jahr. Hinzu kommt, dass alle Branchen, von Gastronomie und Einzelhandel bis zu Fertigung und Logistik, Probleme haben, offene Stellen zu besetzen, um die wachsenden Anforderungen zu erfüllen, die sich aus den immer neuen Einschränkungen infolge von COVID-19 ergeben.

Prognosen für Beschaffung, Lieferkette und Personal

Aber wenden wir uns den positiven Aspekten zu: Unternehmen erholen sich weiter und suchen nach öܲԲen, wie sie die aktuellen Schwierigkeiten in den Bereichen Beschaffung, Lieferkette und Personal in den Griff bekommen. Wir haben unsere globalen Führungskräfte gefragt, worauf wir uns ihrer Meinung nach im Jahr 2022 einstellen sollten. Hier sind ihre Einschätzungen.

„Die Auswirkungen der Lockdowns, die aufgrund der Pandemie verhängt wurden, machen deutlich, wie stark unsere Weltwirtschaft vernetzt ist. Unternehmen wissen, dass kein Unternehmen alleine Geschäfte abwickeln kann. Erfolg hängt nicht ausschließlich von der Fähigkeit eines Unternehmens ab, zu liefern, sondern von den Fähigkeiten aller Unternehmen in der gesamten Lieferkette. Um sich an die sich ständig verändernden geschäftlichen Herausforderungen anzupassen, werden sich Verantwortliche der Bereiche Beschaffung und Lieferkette zunehmend auf cloudbasierte und netzwerkfähige öܲԲen stützen. Dann können sie die Innovationen bieten, die nötig sind, um ihre Ausgabenstrategie auf ihre Geschäftsstrategie auszurichten.“

, President, Intelligent Spend and Business Network, 鶹ԭ

„Überlastete Frachthäfen, Rangierbahnhöfe im Rückstand, Mikrochip- und Gasknappheit: Auch 18 Monate später spüren wir noch die wirtschaftlichen Nachwehen der Krise, die durch die COVID-19-Pandemie entstand. Wir hatten gehofft, dass die Wirtschaft 2021 wieder zur „Normalität“ zurückkehren würde. Jetzt, da wir vor dem Wechsel in das neue Jahr 2022 stehen, stellen wir fest, dass „Beeinträchtigungen zur neuen Normalität“ geworden sind und dass Resilienz höchste Priorität zukommt. 2022 werden Unternehmen ihre Resilienz formalisieren und eine nachhaltige Supply-Chain-Execution aufbauen müssen, um das Geschäftswachstum zu unterstützen. Dem volatilen Umfeld zum Trotz müssen Organisationen einen Schritt zurücktreten und ihre Ausgaben ganzheitlich betrachten. Nur mit einem Ansatz für integriertes Ausgabenmanagement, der das Beschaffungswesen, externe Mitarbeitende und das Reise- und Spesenmanagement umspannt, wird es gelingen, Kunden die Transparenz und Flexibilität zu bieten, die sie benötigen, um sich an die Veränderungen in ihren Märkten anzupassen und gleichzeitig ihre Geschäftsziele voranzutreiben.“

, Chief Marketing & Solutions Officer,
Intelligent Spend and Business Network, 鶹ԭ

„Die Pandemie sorgt inzwischen seit fast zwei Jahren für Chaos in der weltweiten Wirtschaft. Sie hat uns vor Augen geführt, wie anfällig lineare Lieferketten sind und wie wichtig eine stärker vernetzte Wirtschaft ist. In dieser Zeit haben viele Unternehmen ihre Sicht auf die Beschaffung von bloßer Kostenüberwachung hin zu einem strategischen Erfolgsfaktor geändert. Mit Beginn des Jahres 2022 werden viele Führungskräfte in der Beschaffung vor der Aufgabe stehen, alle Ausgabenentscheidungen auf ihre übergeordnete Unternehmensstrategie abzustimmen. Um dieser Verantwortung bestmöglich gerecht zu werden, benötigen die Experten einen integrierten Überblick über die Gesamtausgaben des Unternehmens und eine detaillierte Sicht auf ihre Logistikketten. Dieses Maß an Transparenz wird den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit ermöglichen, die nötig sind, um einen größeren geschäftlichen Mehrwert zu schaffen. Dazu zählen eine verbesserte Bestandsführung, besser berechenbare Vorlaufzeiten, alternative Bezugsquellen, eine höhere Compliance von Lieferanten und natürlich weiterhin Kosteneinsparungen.“

, Chief Revenue Officer, Intelligent Spend and Business Network, 鶹ԭ

„Da in den globalen Märkten weiter ein bislang ungekannter Arbeitskräftemangel herrscht, werden Unternehmen immer stärker darauf angewiesen sein, das Management externer Mitarbeiter gut umzusetzen und Mitarbeitende bestmöglich einzusetzen. Auch nach der Pandemie werden Unternehmen weiter auf externe Mitarbeiter und Dienstleister zurückgreifen, da sie von den Vorteilen profitieren: höhere Produktivität, Agilität und Widerstandsfähigkeit, niedrigere Kosten, besserer Zugang zu qualifizierten Fachkräften und Flexibilität. Etwa 70Prozent der Führungskräfte gehen davon aus, dass sie in den nächsten beiden Jahren noch mehr Zeitarbeitskräfte und Freiberufler benötigen werden. Externe Mitarbeitende haben also auch zukünftig oberste Priorität in Unternehmen. Damit einher geht auch, dass der Einsatz externer Mitarbeitender für Führungskräfte vollständig transparent sein muss, damit sie gezieltere, rechtzeitige Entscheidungen darüber treffen können, wer die Arbeit in welchem Bereich, zu welchen Kosten und wie lange übernimmt. Digitalisierung, Automatisierung und eine transparentere Gestaltung von Managementprozessen für externes Personal werden dazu beitragen, dass Unternehmen ineffiziente Abläufe beseitigen und den größtmöglichen Nutzen aus ihren flexiblen Ressourcen ziehen.“

, Chief Technology Officer,, 鶹ԭ

„Dieses Jahr war geprägt von Störungen in den Lieferketten. Selbst Menschen, die den Begriff ‚Lieferkette‘ nie zuvor gehört hatten, sprechen mittlerweile darüber, da fast alle von Bestandsengpässen in Geschäften und der mangelnden Verfügbarkeit geplanter Weihnachtsgeschenke betroffen sind. Jüngste Ereignisse wie COVID-19 und der Brexit haben gezeigt, dass herkömmliche lineare, fragmentierte Lieferketten nicht mehr funktionieren und kein Unternehmen Geschäfte allein abwickeln kann. Betriebe werden künftig darauf bauen, unternehmenszentrische Systeme durch Systeme zu ersetzen, die für unternehmensübergreifende Transparenz und Zusammenarbeit entwickelt wurden. Ein Ansatz für ein digitales Netzwerk kann fragmentierte Lieferketten in einheitliche, auf Zusammenarbeit basierende, intelligente Netzwerke für Lieferung, Logistik, Anlagenmanagement und Kundenservice umwandeln. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Handelspartnern in einem zuverlässigen Netzwerk ermöglicht es Unternehmen, Veränderungen von Angebot und Nachfrage besser vorherzusehen und angesichts der tiefgreifenden Verwerfungen ihren Wettbewerbsvorsprung auszubauen.“

, Senior Vice President und Leiter Business Network, 鶹ԭ

„Wenn uns 2021 etwas gelehrt hat, dann dass auch die besten Prognosen nicht alle Herausforderungen abgedeckt haben, mit denen die Menschen weltweit konfrontiert waren. Eingetreten ist jedoch, dass Beschaffungsorganisationen sich von der einfachen Verwaltung und Optimierung von Prozessen entfernt und stattdessen eine Schlüsselrolle bei der öܲԲ kritischer Geschäftsprobleme übernommen haben. Im Jahr 2022 sollten Beschaffungsprofis diesen Auftrag entschlossen umsetzen und öܲԲen entwickeln, mit deren Hilfe Unternehmen unruhige Zeiten leichter durchstehen können. Mit kreativen Beschaffungslösungen können wir einigen der größten Herausforderungen unserer Zeit begegnen: der Umgang mit Lieferengpässen, die Neuausrichtung der globalisierten Lieferketten, angesichts der „Great Resignation“ die Unterstützung durch leistungsstarke externe Mitarbeitende und die Konzentration auf Working Capital in Zeiten weltweit steigender Inflation. Wir sollten traditionelle Paradigmen beherzt neu definieren, um diese Herausforderungen zu bewältigen.“

, Leiter Market and Solution Strategy, Procurement Solutions, 鶹ԭ

„Wir können heute vermutlich davon ausgehen, dass die größten Fortschritte, den Verbrennungsmotor effizienter zu gestalten, bereits erzielt wurden. Er wird in unserer Welt immer seinen Platz haben. Um zu diesem Zeitpunkt noch nachhaltige Veränderungen anzustoßen, ist ein größerer Hebel nötig, beispielsweise Elektroautos. Ähnlich sehe ich das in Bezug auf automatisierte Spesenabrechnungen. Technologieanbieter können zwar immer mehr Ressourcen darauf verwenden, inkrementelle Verbesserungen zu erreichen, aber um die nächste Welle der Effizienz und Innovation einzuleiten, müssen wir an einer anderen Stelle ansetzen. Und zwar, indem wir den Fokus auf die Abrechnung verlagern. Das letztendliche Ziel ist nicht, eine Spesenabrechnung zu erstellen. Es besteht vielmehr darin, die Zahlungen an Mitarbeitende für ihre Ausgaben zu verarbeiten. Die wird zwar so bald nicht durch etwas anderes abgelöst werden, aber angetrieben durch immer ausgeklügeltere künstliche Intelligenz werden Innovationen zu weitgehenden Verbesserungen bei der Erfassung, der Verarbeitung und der Verifizierung von Spesen führen. An diesem Angelpunkt werden wir den Aufwand für Spesenabrechnungen reduzieren, indem wir eine Teilmenge der Spesen der automatischen Abrechnung zuführen und den herkömmlichen Prozess der Spesenabrechnung komplett weglassen.“

, Senior Vice President und Leiter der Solution Area 鶹ԭ Concur, 鶹ԭ
()

„Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung zählen zu den drängendsten Problemfeldern, mit denen wir uns heute auseinandersetzen. Bei der letzten(COP26) kamen Vertreter aus nahezu 200Ländern zusammen, um Gegenmaßnahmen zum Klimawandel zu erarbeiten. Sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen müssen den dringenden Forderungen folgen, durchgreifende Veränderungen zum Schutz der Umwelt zu unternehmen und ethische Grundsätze einzuhalten. Ich bin davon überzeugt, dass die Beschaffung eine führende Rolle beim Aufbau einer langfristigen Strategie spielen kann, die nachhaltige und ethische Faktoren in den Prozess integriert. Es zeichnen sich zwar neue und entstehende öܲԲen zur Umsetzung dieser langfristigen Pläne am Horizont ab, doch Führungskräfte werden sich auf ihre aktuellen digitalen Beschaffungslösungen verlassen, um ihre Ziele im sozialen, ökologischen und Governance-Bereich (ESG), wie die Reduzierung von CO2-Emissionen oder das Verbot von Kinderarbeit, zu unterstützen. Im Laufe der nächsten Jahre werden weitere Investitionen in Kerntechnologie für die Beschaffung erfolgen, um Unternehmen zu mehr als nur Wirtschaftlichkeit und Kosteneinsparungen zu verhelfen. Auch die stärkere Minderung von Risiken und größere Transparenz in der Beschaffungsbasis und in Lieferkettenprozessen werden eine Rolle dabei spielen, die ESG-Ziele zu erreichen.“

, Senior Vice President und Chief Product Officer,
Procurement Solutions, 鶹ԭ

„Um eine Beziehung als vertrauenswürdiger Berater für seine Kunden aufzubauen, ist es wichtig, ihnen zuzuhören, um ihre Geschäftsvorgänge, Ziele und Erwartungen genau zu verstehen. Wir sind weit über das herkömmliche Modell hinausgegangen, die Situation des Kunden und transaktionale Verkaufszyklen aus dessen Innenperspektive zu betrachten, und haben unser Augenmerk auf ergebnisorientierte Erfahrungen gerichtet. Angesichts der fortbestehenden Störungen und des Chaos, das die Pandemie verursacht, sind isolierte Herangehensweisen, mit denen Probleme reaktiv gelöst werden, nicht mehr ausreichend. Vor allem, da Unternehmen die Cloud nutzen, um Innovationen zu beschleunigen und ihren digitalen Wandel voranzubringen. Auch im nächsten Jahr wird es wieder zahlreiche Beispiele für agile kundengeführte Kooperationen über alle Kanäle hinweg geben. Dabei werden alle Interaktionen in eine Komplettlösung einfließen, die ganzheitlich auf die Kundenbedürfnisse im Zusammenhang mit Ausgaben ausgerichtet ist– von der Beschaffung über die Verwaltung externer Mitarbeitender bis hin zur Erfassung von Spesen.“

, Global Procurement Success Partner, 鶹ԭ

Um Weiteres zu unseren Prognosen für das Jahr 2022 zu erfahren, folgen Sie 鶹ԭ Ariba auf LinkedIn.

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Stille Nacht? Warum die Weihnachtszeit hektisch werden könnte /germany/2021/11/lieferketten-weihnachten-supply-chain-management-logistik/ Tue, 16 Nov 2021 07:00:06 +0000 /germany/?p=158467 Ich weiß, was Sie gerade denken: Ein Blogbeitrag Mitte November zum Thema Weihnachten − muss das sein? Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, warum der Weihnachtsmann...

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Ich weiß, was Sie gerade denken: Ein Blogbeitrag Mitte November zum Thema Weihnachten − muss das sein?

Es gibt jedoch zahlreiche Gründe, warum der Weihnachtsmann sich dieses Jahr sputen sollte.

Wir alle haben bestimmt eine Person im Verwandten- oder Freundeskreis, die sich stets damit brüstet, bereits Ende September mit allen Weihnachtseinkäufen fertig zu sein. Dieses Jahr sind sich jedoch viele Fachleute einig: Wenn wir ein ganz besonders sehnsüchtig erwartetes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen möchten, dann sollten wir alle frühzeitig mit der Geschenkesuche beginnen.

Grund dafür sind Engpässe in der Spielwarenbranche in dieser Weihnachtssaison, die auf. Wenn auf der Wunschliste Ihres Kindes ein ganz bestimmtes Spielzeug steht, sollten sie laut Expertenrat bereits jetzt mit dem Einkaufen beginnen, um den Artikel auch wirklich zu bekommen und teure Versandkosten sowie mögliche Verzögerungen zu vermeiden.

Dominoeffekt in der globalen Logistikkette

Um herauszufinden, wie es soweit kommen konnte, müssen wir etwas weiter ausholen. Alles begann natürlich mit der Coronapandemie, die zu einen Dominoeffekt entlang den globalen Lieferketten führte. Aufgrund der Deltavariante kommt es auch heute noch immer wieder zu ±پäԻ in Asien.

Und selbst wenn Waren produziert werden, können aufgrund der Schließung von Häfen Lieferengpässe auftreten, da die für den Transport benötigten Container und Schiffe auf sich warten lassen. Das hat dazu beigetragen, dass die Transportkosten für Waren gestiegen sind. Die Kosten für den Transport von Containern von Südchina an die US-Westküste, die sich vorher beispielsweise auf 3.000 US-Dollar beliefen, liegen heute mitunter bei 20.000 US-Dollar oder sogar darüber. Dies wird sich auch in den Kosten für uns als Verbraucher niederschlagen.

Weitere unerwünschte Nebenwirkungen sind Rückstaus von Schiffen bei der Einfahrt in Häfen. Ende September wurde an der US-Westküste eine Rekordzahl von 70 Frachtschiffen verzeichnet, die versuchten, in die Häfen von Los Angeles und Long Beach einzufahren.

Darüber hinaus herrscht ein 󲹳äڳٱ𳾲Բ, und zwar nicht nur an den Häfen, sondern auch in den Verteilzentren und in der Logistikbranche.

Welche Produkte könnten betroffen sein?

  • Spielwaren: Da viele Spielwaren momentan in Containern in Häfen auf der ganzen Welt feststecken, wird es schwer werden, einige der zu ergattern, die dieses Jahr besonders heiß begehrt sind. Und wenn diese verfügbar sein sollten, kann der Preis steigen, um so länger man mit dem Kauf wartet.
  • Spielekonsolen: Die oft geführte Debatte, ob es nun eine sein soll, könnte dieses Mal entfallen. Vielmehr muss man sich mitunter einfach mit dem Gerät begnügen, das gerade überhaupt vorrätig ist. Wer ein Videospielgerät auf den Gabentisch legen möchte, der sollte nicht lange abwarten, denn aufgrund von Lieferverzögerungen und einer allgemeinen Knappheit an Mikrochips wird es Tag für Tag schwieriger werden, beim Einzelhändler Ihres Vertrauens eine Konsole zu ergattern.
  • Küchen- und Haushaltsgeräte: Mit einem Glas Wein auf die Couch und Netflix schauen? Das könnte ins Wasser fallen, denn sind ebenfalls von Logistikproblemen betroffen, besonders was Weinkühlschränke und Fernsehgeräte angeht.
  • Schuhe: Wegen weitreichender , Rückstaus in Häfen und Verzögerungen in der Schifffahrtsbranche werden es Schuhhersteller schwer haben, der Nachfrage der Verbraucher nachzukommen.
  • ö: Produktionsstopps in Vietnam haben auch große öhersteller getroffen. Zusammen mit den steigenden Kosten für Holz und andere Materialien kann das vielleicht bedeuten, dass Sie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Ihrem alten, durchgesessenen Sofa schauen müssen.
  • Smarte Heim-Fitnessstudios:Die in Verbindung mit Versandverzögerungen könnte Ihren Vorsätzen fürs neue Jahr einen Strich durch die Rechnung machen.
  • Künstliche Weihnachtsbäume: Schwierig wird es auch, wenn Sie einen neuen Baum suchen, unter den Sie Ihre Geschenke legen möchten. Die American Christmas Tree Association, eine US-Industriehandelsgruppe für Hersteller von Christbäumen, meldete, dass es in den Vereinigten Staaten dieses Jahr auch bei Weihnachtsbäumen und Weihnachtsdekoartikeln knapp werden könnte und gab an, dass die Preise dafür möglicherweise um 20 Prozent steigen werden.

Wie können wir Lieferketten widerstandsfähiger machen?

Auf welche Bereiche sollten sich Unternehmen konzentrieren, um sicherzustellen, dass sie die richtigen öܲԲen nutzen, um diese Herausforderungen zu bewältigen?

  • Setzen Sie Strategien zur Risikominimierung um.Die Pandemie hat die Schwächen und Risiken in der globalen Lieferkette ans Licht gebracht. Wenn eine öfabrik in Vietnam die Produktion einstellen muss oder eine Spielwarenlieferung in einem geschlossenen Hafen feststeckt, benötigen Sie für die wichtigsten Produkte oder Komponenten einen Plan B. Indem Sie für alternative Bezugsquellen sorgen und bei Lieferanten und Auftragsfertigern auf eine Mischung aus Offshoring, Nearshoring und Onshoring setzen, können Sie das Risiko von Störungen erheblich senken.
  • Integrieren Siein Ihr gesamtes Geschäftsnetzwerk, um Ihren Bestand an strategischen Entkopplungspunkten zu sichern und im Fall von Störungen einen Puffer zu haben.
  • Verbessern Sie die Transparenz über die tatsächliche Nachfrage, indem Sie Frühindikatoren wie Stimmungsanalysen über Trends in sozialen Medien berücksichtigen. Auch frühzeitige Erkenntnisse in Bezug auf den tatsächlichen Absatz sind wichtig.
  • Synchronisieren Sie Planung und ܲüܲԲ, um auf Veränderungen zu reagieren.Planungsprozesse laufen schneller ab als zuvor. Wo früher ein monatlicher Planungszyklus stattfand, wird jetzt wöchentlich oder sogar täglich geplant. Dafür sind Systeme zur Unternehmensplanung erforderlich, mit denen eine schnelle Simulation der Szenarien und Neuplanung auf Grundlage einer sich ändernden Marktdynamik stattfinden kann. Zudem ist Flexibilität wichtig, um diese Änderungen über und hinweg umzusetzen.
  • Arbeiten Sie mit Ihrem Partnernetz zusammen.Die meisten Unternehmen verlassen sich auf ein an Auftragsfertigern, Lieferanten und Logistikdienstleistern, um den sich ändernden Kundenanforderungen und -bedürfnissen gerecht zu werden. Indem Sie mit diesen Handelspartnern zusammenarbeiten und in Echtzeit kommunizieren, können Sie das volle Potenzial des Netzwerks nutzen, um auf Veränderungen bei Angebot und Nachfrage zu reagieren.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Vorreiter im Bereich Lieferketten Risiken minimieren und Chancen dank widerstandsfähiger, nachhaltiger und kundenorientierter Lieferketten nutzen, laden Sie herunter, die aktuelle To-Do-Liste des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens International Data Corporation.


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Dieser Artikel wurde ursprünglich auf in der Rubrik 鶹ԭ BrandVoice veröffentlicht.

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Singapur führt neue Ebene der Kontaktverfolgung ein /germany/2021/10/pci-pandemie-covid-technologie/ Fri, 29 Oct 2021 06:00:04 +0000 /germany/?p=157019 Als Singapur von der COVID-19-Pandemie getroffen wurde, brauchte die staatliche Technologieagentur (GovTech) des Stadtstaats dringend eine öܲԲ für die Kontaktverfolgung. Eine neue Technologie für die...

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Als Singapur von der COVID-19-Pandemie getroffen wurde, brauchte die staatliche Technologieagentur (GovTech) des Stadtstaats dringend eine öܲԲ für die Kontaktverfolgung. Eine neue Technologie für die öffentliche Gesundheit entsteht mithilfe des Elektronikherstellers PCI.

Diese sollte beim Aufspüren von Personen helfen, die möglicherweise mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen waren. Und gleichzeitig die Gesundheitsteams die Möglichkeit geben, ohne Verzögerung wirksame Maßnahmen zur Eindämmung zu ergreifen. Außerdem liefert sie hilfreiche Daten zu früheren Kontakten einer infizierten Person in verschlüsselter Form. Dabei war ein hohes Maß an Anonymisierung gefordert, um personenbezogene Daten zu schützen.

Der Elektronikhersteller stellte sein Geschäft um, um der Regierung Singapurs im Kampf gegen die Ausbreitung von COVID-19 zu helfen. In kürzester Zeit entwickelte PCI zusammen mit GovTech ein kleines, tragbares Gerät namens TraceTogether Token als Ergänzung zu der Bluetooth-fähigen App TraceTogether, die GovTech zuvor landesweit zur Pandemiebekämpfung eingeführt hatte.

PCI Private Limited hat sich auf die Auftragsfertigung elektronischer Komponenten, auch „Electronics Manufacturing Services“ (EMS) genannt, spezialisiert. Das in Singapur ansässige Unternehmen liefert hochwertige und moderne durchgängige Supply-Chain-öܲԲen zu wettbewerbsfähigen Preisen. Es unterstützt Originalteilehersteller bei der Entwicklung und schnellen Markteinführung neuer Produkte.

Bluetooth-fähige TraceTogether Tokens für die öffentliche Gesundheit

Die leistungsfähigen TraceTogether Tokens, die eine präzise Kontakthistorie in verschlüsselter Form liefern, wurden angesichts der Dringlichkeit, die öffentliche Gesundheit zu schützen, innerhalb kurzer Zeit eingeführt. Teo Eng Lin, Chief Executive Officer von PCI, berichtet:

„Wir mussten schnell handeln, um die Menschen zu schützen. Von der Idee bis zur Produktion hat es nur acht Wochen gedauert.“

Dank der Fähigkeit hochwertige, moderne öܲԲen zu liefern, erhielt PCI den ersten Zuschlag für die Produktion von 300.000 TraceTogether Tokens, gefolgt von weiteren Aufträgen über die Produktion größerer Mengen, die inzwischen im landesweiten Programm zur COVID-19-Kontaktverfolgung eingesetzt werden.

Bessere Wettbewerbsposition und schnelleres Unternehmenswachstum

Das Projekt hat demTechnologieunternehmen auch geholfen seine Wettbewerbsposition auszubauen und schneller zu wachsen. Denn es hat unter Beweis gestellt, wie schnell es auf Kundenanforderungen reagieren kann. Laut Lin kann das Unternehmen heute „den Kunden zweieinhalbmal schneller Liefertermine zusagen”. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse für PCI.

Mehr Automatisierung und Transparenz für agile Entscheidungsprozesse in der Logistik

Um neue Kunden für Rahmenverträge über die Auftragsfertigung elektronischer Komponenten zu gewinnen, muss PCI in der Lage sein, Aufträge und Anfragen seiner Kunden schnell und präzise zu bearbeiten. Zudem muss das Unternehmen regelmäßig seine Fertigungspläne anpassen, um die ܲüܲԲ zu optimieren und alle Produkte pünktlich auszuliefern.

PCI hat die öܲԲ eingeführt und damit seine Liefer- und Beschaffungsplanung optimiert.

„Wir können Was-wäre-wenn-Analysen ausführen, um die Auswirkungen eines neuen Auftrags auf unsere Pläne und Terminplanung zu simulieren und unseren Kunden schnell eine Rückmeldung zu geben“, erläutert Lin. „PCI ist überzeugt, dass dieser neue automatisierte Prozess für die Simulation der Auftragserfüllung unsere Bedarfsplaner produktiver gemacht, das Risiko menschlicher Fehler ausgemerzt und für mehr Transparenz und Nachverfolgbarkeit gesorgt hat.“

Vor allem ist PCI dank der verbesserten Planung mit der öܲԲ in der Lage, die Erwartungen der Kunden an die Bearbeitungszeit um 60Prozent zu übertreffen und neue Abschlüsse zu tätigen.

„Unsere Kunden haben uns gebeten, die Lieferung für neue Aufträge in fünf Werktagen zuzusagen. Mit der 鶹ԭ-öܲԲ ist PCI jetzt in der Lage, Termine innerhalb von nur zwei Tagen zuzusagen“, führt Lin aus. „Damit können wir uns neue Aufträge sichern. Zugleich können wir mit umgehender ܲüܲԲ und kürzeren Bearbeitungszeiten unseren Kundenservice verbessern.“

Dank der öܲԲen und Technologien von 鶹ԭ hat PCI außerdem die folgenden Resultate erzielt:

  • Höhere Produktivität durch die Straffung von Prozessen, wie die Kundenauftragserfassung, wodurch sichergestellt wird, dass die Abläufe effizient an das Unternehmenswachstum angepasst werden können
  • Intelligenteres Prozessmanagement durch die Einführung von
  • Mehr Zufriedenheit im Management dank benutzerfreundlicher Dashboards der öܲԲ
  • Bessere Entscheidungsprozesse im Management durch mehr Transparenz und sofortigen Zugriff auf Daten und Informationen aus dem gesamten Unternehmen
  • Zufriedenere Beschäftigte mithilfe robotergesteuerter Automatisierung

Schnelles Wachstum und Effizienzsteigerung durch digitale Transformation

Für PCI geht es nicht nur um die TraceTogether Tokens, sondern um die Vision für die digitale Transformation insgesamt.

Das Unternehmen hat große Geschäftschancen auf wichtigen Märkten, wie für Smart-Home- und Telematiklösungen, ins Auge gefasst. Davon verspricht sich PCI einen starken Wachstumsimpuls. Um die Expansion weiter zu intensivieren, will PCI die Abläufe noch stärker optimieren. Daher holte das Unternehmen 鶹ԭ ins Boot, um die digitale Transformation in mehreren Geschäftsbereichen voranzutreiben.

Mit optimierter Absatzplanung, der Einführung von robotergesteuerter Prozessautomatisierung und Analyse-Dashboards mit Echtzeitdaten eröffnet PCI seinen Beschäftigten die Möglichkeit, noch produktiver zu arbeiten, Kunden schneller zu bedienen sowie die Weichen für künftiges Geschäftswachstum zu stellen.

Die digitale Transformation bei PCI wird mehr als 20 Monate in Anspruch nehmen. Nach sorgfältiger Ausrichtung des Pilotprojekts Smart Factory 1.0 in den ersten beiden Quartalen 2021 ist für 2022 eine größer angelegte Transformation geplant, die sich auf Smart Factory 2.0 und den digitalen Arbeitsplatz erstrecken wird. Diese zielt auf weitere Verbesserungen und eine noch höhere Wert- und Effizienzsteigerung ab.

PCI vertieft die Partnerschaft mit 鶹ԭ bei den laufenden Initiativen der digitalen Transformation. Als weitere Themen kommen die Digitalisierung der Lagerverwaltung, die Einbindung eines Lieferantenwerks und Prozesse der vorausschauenden Wartung hinzu.

PCI-CEO Teo Eng Lin fasst die Kooperation mit 鶹ԭ so zusammen:

„Die Partnerschaft mit 鶹ԭ hilft uns, mit der digitalen Transformation voranzukommen und sicherzustellen, dass sich unsere Prozesse nahtlos skalieren lassen, wenn wir die Weichen für die nächste Stufe des Unternehmenswachstums stellen.“

 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, warum die Supply-Chain-Planung ein wichtiger Faktor für die Resilienz ist, lesen Sie den IDC-Analystenbericht „“.

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Die Vorteile und neuen Funktionen der Corona-Warn-App /germany/2021/09/vorteile-neue-funktionen-corona-warn-app/ Wed, 15 Sep 2021 07:00:45 +0000 /germany/?p=157538 Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erhält kontinuierlich nützliche und neue Funktionen. Erfahren Sie in diesem Beitrag fortlaufend mehr zu den wichtigsten Updates und Neuerungen. Dieser...

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Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erhält kontinuierlich nützliche und neue Funktionen. Erfahren Sie in diesem Beitrag fortlaufend mehr zu den wichtigsten Updates und Neuerungen.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.


  1. Updates der Corona-Warn-App
  2. Diese Funktionen besitzt die Corona-Warn-App
  3. Eventregistrierung: die „Check-In-Funktion“ in der Corona-Warn-App
  4. Neue Version 2.9 mit verbesserter Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen
  5. Der digitale Impfpass
  6. Nachweise für Impfauffrischer und Genesene
  7. PCR- und Schnelltest-Ergbenisse anzeigen lassen
  8. Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen
  9. Zertifikats-Wallet: Zertifikate für Familienmitglieder integrieren

Mit den letzten Updates wurde die Corona-Warn-App (CWA) an die veränderte SARS-CoV-2-Infektionslage und neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Zusätzlich kamen viele nützliche Funktionen hinzu. Auch künftig wird die App kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die App verzeichnet derzeit etwa 34 Millionen Downloads. Die Nutzung der App ist ein wichtiger Baustein der gesamten Maßnahmen zum Infektionsschutz, indem sie mit den neuen Funktionen weiter dazu beiträgt Infektionsketten zu unterbrechen. Ein wichtiger Vorteil der App ist ihre Schnelligkeit bei der Warnung. Denn die CWA geht nicht den Weg über die Gesundheitsämter, wo die Mitarbeiter die Daten anfordern, entschlüsseln und weiterleiten müssen – sondern erledigt den Warnprozess automatisch.

Wie zu Beginn wurde auch bei der Weiterentwicklung der vollständige Einblick in den Quelltext für die Öffentlichkeit berücksichtigt. Das Konzept für Datenschutz und -sicherheit gilt international als vorbildlich und ermöglicht eine anonyme Nutzung der App.

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um die Funktionsweise der App.


1. Updates der Corona-Warn-App

Corona-Warn-App zeigt Nutzern ihren aktuellen Status-Nachweis an

Mit der neuen Version 2.16 ist die CWA in der Lage, die gültigen Nachweise (Impf-, Genesenenzertifikat oder digitalen Testnachweis) in einen Gesamtstatus kombiniert zusammenzufassen. Der Status erscheint im Zertifikatsbereich und zeigt Nutzern an, welchen Status sie haben.

Folgende vier Status-Nachweise gibt es: 2G, 2G+, 3G, 3G+

Hinweis: Die CWA berücksichtigt aktuell nicht die Regelung, dass Personen, die eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung) erhalten haben, bei 2G+ keinen aktuellen Test vorlegen müssen. Das Projektteam der App, das RKI, die 鶹ԭ und Deutsche Telekom arbeiten derzeit daran, dass die Auffrischimpfung zukünftig miteinbezogen werden kann.

Mit einem Schalter können Nutzer mit einem 2G-Nachweis zwischen dem QR-Code und dem Testzertifikat wechseln. Das ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Erbringen des 2G+-Nachweis.

Wo finde ich den aktuellen Status-Nachweis?

Tippen Sie in der Hauptanzeige der App auf „Zertifikate“, um in den Zertifikatsbereich zu gelangen. In der rechten oberen Ecke des Zertifikats erscheint nun der aktuelle Status-Nachweis. Indem Sie auf das Zertifikat tippen, erhalten Sie zusätzliche Informationen welche Regeln der aktuelle Status erfüllt.

Update: Version 2.16 der Corona-Warn-App: Januar 2022


Corona-Warn-App: Impfnachweis schon vor Besuch einer Veranstaltung erbringen

Mit der dem Update 2.15 der CWA können Covid-Zertifikate (geimpft, genesen oder negativ getestet) jetzt schon vor Besuch einer Veranstaltung vorgelegt und überprüft werden. Durch die aktuellen Regeln gelten an verschiedenen Orten im Alltag gesetzlich vorgeschriebene Zutrittsvoraussetzungen. Mit Hilfe des Updates soll die Vorlage und Prüfung der Zertifikate erleichtert werden.

Die Neuerung bietet sowohl Veranstaltern als auch den Gästen Vorteile: Gäste können beim Ticketkauf ihr Covid-Zertifikat nachweisen und die Daten sofort im Ticket hinterlegen. Die Veranstalter ersparen sich durch diesen Schritt die zusätzliche Prüfung des Status beim Einlass, was wiederum die Wartezeit reduzieren kann.

Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist, dass der Veranstalter den dafür zur Verfügung stehenden Validierungsservice (Corona Validation Service) mit Schnittstelle zur App nutzt.

Wie funktioniert die Zertifikatsprüfung beim Ticketkauf?

Während des Online-Buchvorgangs für ein Veranstaltungsticket haben Sie die Möglichkeit, die entsprechenden Nachweise für den Status der jeweiligen Person anzugeben.

Im Anschluss erscheint ein QR-Code im Buchungsprozess, der mit Hilfe der CWA gescannt werden kann. Nutzen Sie hierzu den mittig am unteren Rand der App platzierten universellen QR-Code-Scanner. Für den Fall, dass das Ticket mit demselben Smartphone gebucht wird, kann auch ein Screenshot vom QR-Code gemacht werden. Dieser kann anschließend in der CWA hochgeladen werden. Wählen Sie auch hierzu den universellen QR-Code-Scanner in der App aus und wählen dann die Funktion „Datei öffnen“.

Im nächsten Schritt prüft die CWA die Anforderungen des Veranstalters. Anschließend können Sie das entsprechende Zertifikat wählen, welches als Nachweis dienen soll. Die App zeigt in der Regel nur die hinterlegten Zertifikate an, die vom Anbieter verlangt werden. Für den Fall, dass kein passender Zertifikat hinterlegt ist, erscheint in der CWA eine entsprechende Meldung.

Nachdem Sie erneut Ihr Einverständnis zur Übermittlung gegeben haben, wird das Covid-Zertifikat verschlüsselt an den Validierungsservice übermittelt. Dieser überprüft lediglich, ob das Zertifikat den Regeln entspricht. Die Zertifikate werden weder an das Buchungssystem übertragen noch vom Validierungssystem gespeichert. Veranstalter und Anbieter haben somit keinen Einblick in den tatsächlichen Status einer Person, sondern sehen lediglich, dass der Gast zu diesem Zeitpunkt ein gültiges Zertifikat für das Event besitzt.

Beachten Sie bitte, dass der Name, der im Zertifikat hinterlegt ist, exakt dem Namen entspricht, der auch bei der Buchung angegeben wird – beispielsweise bei einem zweiten Vornamen.

Update: Version 2.15 der Corona-Warn-App: Januar 2022


Erweiterter Statistikbereich und Papierkorb-Funktion

Mit dem Release 2.12 wurde der Statistikbereich der CWA erweitert. Dieser umfasst jetzt neben der 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung auch die Zahlen der COVID-19-Erkrankten auf Intensivstationen. Des Weiteren wurde der universelle QR-Code-Scanner zentral in das untere Hauptmenü der Applikation integriert. Die Funktion ist dadurch schneller und einfacher zu bedienen. Zugleich finden Sie den QR-Code-Scanner weiterhin an den bekannten Orten in der CWA.

Mit der Version 2.13 wurde der App eine Papierkorb-Funktion hinzugefügt. Hat ein Nutzer ein Zertifikate (versehentlich) gelöscht, wird es zunächst in den Papierkorb verschoben. Von dort kann es einfach wiederhergestellt werden. Nach 30 Tagen werden Zertifikate automatisch aus dem Papierkorb gelöscht.

Als weitere Neuerung ist mit der neuen Version auch eine lokale 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung ü.

Corona-Warn-App kann jetzt auch luca-Codes scannen

Mit den letzten Updates wurde die Check-In-Funktion der CWA erweitert. Nutzer können sich jetzt auch auf Events und Veranstaltungen einchecken, deren Veranstalter auf QR-Codes des luca-Systems setzen. Dadurch müssen künftig keine verschiedenen QR-Codes mehr ausgestellt werden. Am hohen Datenschutz der CWA ändert sich durch die neue Funktion nichts.

Update: Version 2.12 und 2.13 der Corona-Warn-App: November 2021


2. Diese Funktionen besitzt die Corona-Warn-App aktuell

  • Anonyme Warnung darüber, dass Sie sich in der Nähe einer positiv getesteten Person aufgehalten haben, welche den Test in der App zugänglich gemacht hat
  • Check-In-Funktion zur Registrierung bei Veranstaltungen
  • Digitaler Impfnachweis
  • Anzeige von Schnell- und PCR-Testergebnissen
  • Digitales Testzertifikat, um ein negative Testergebnis offiziell nachzuweisen
  • Digitaler Nachweis über den Genesenen-Status
  • Digitaler Nachweis für Auffrischungsimpfung
  • Verwaltung unterschiedlicher Zertifikate: zum Hinterlegen von Zertifikaten von weiteren Personen
  • Lokale 7-Tage-Inzidenzen für bis zu fünf Kreise oder Bezirke hinzufügen
  • Kontakt-Tagebuch

3. Eventregistrierung: die „Check-In-Funktion“ in der Corona-Warn-App

Mit Hilfe dieser Funktion können Einzelhandel, Gastronomie oder Privatveranstalter einen QR-Code für ihre Veranstaltung erstellen. Durch Einscannen des QR-Codes über die CWA (Check-In ➜ QR-Code scannen) checken die Gäste und Besucher sich anonym ein und wieder aus. Wird im Anschluss eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet, können auf diese Weise alle Teilnehmer gewarnt werden, die zur gleichen Zeit eingecheckt waren. Das unterstützt die Pandemieeindämmung gerade in den kalten Monaten, da besonders in geschlossenen Räumen das Infektionsrisiko stark erhöht ist.

Sie planen eine Veranstaltung?

Scrollen Sie hierzu im Hauptmenü bis zum Feld „Sie planen eine Veranstaltung?“. Tippen Sie danach auf den blauen Button „QR-Code erstellen“. Anschließend müssen Sie einen Ort oder ein Event für die geplante Veranstaltung angeben. Es stehen verschiedene Kategorien zur Auswahl:

  • Orte: Einzelhandel, Gastronomiebetrieb, Handwerksbetrieb, Arbeitsstätte Bildungsstätte, Bildungsstätte, öffentliches Gebäude oder anderes.
  • Events: Kulturveranstaltung, Vereinsaktivität, private Feier, Gottesdienst oder andere Events.

In einem letzten Schritt werden Sie gebeten folgende Informationen anzugeben: Veranstaltungsbezeichnung, Ort, Beginn und Ende der Veranstaltung sowie die geschätzte Aufenthaltsdauer.Die App erstellt nach Eingabe aller Informationen einen QR-Code, der auch als PDF ausgedruckt und am Einlass zum Veranstaltungsort angebracht oder versendet werden kann.

Wie funktioniert der Check-In für die Besucher einer Veranstaltung?

Zu der Funktion gelangen Sie über den Button „Check-In“, der mittig am unteren Bildschirmrand angezeigt wird. Bei erstmaliger Nutzung erscheint beim Aufruf eine kurze Erklärung mit den wichtigsten Informationen. Im nächsten Schritt, „Meine Check-ins“, können die QR-Codes mit der Kamera des Smartphones eingescannt werden. Hier werden alle Ihre Check-Ins aufgeführt. Es ist auch möglich einzelne Check-ins wieder zu entfernen.

4. Neue Version 2.9 mit verbesserter Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen

Mit der aktuellen Version 2.9 wurde eine neue Warnfunktion für Veranstaltungen implementiert. Nutzer der App können jetzt über einen Kontakt mit einer positiv getesteten Person gewarnt werden, auch wenn diese selbst gar kein Nutzer der CWA ist. Hierzu arbeiten Veranstalter und Gesundheitsämter zusammen.Möglich wird dies durch eine sogenannte Stellvertreter-Regelung für die Veranstalter: Das Gesundheitsamt informiert bei der Nachverfolgung der Infektionsketten die Veranstalter, dass eine positiv getestete Person ihre Veranstaltung besucht hat.Wenn der Veranstalter einen QR-Code für das Event zum „Check-In“ über die App erstellt hat, können die Gesundheitsämter eine Transaktionsnummer ausstellen. Mit Hilfe dieser können Veranstalter anschließend eine Warnung an alle per CWA eingecheckten Personen versenden.

5. Der digitale Impfpass

Mit dem digitalen Impfnachweis gibt es eine zusätzliche und praktische Möglichkeit, um COVID-19-Impfungen neben dem klassischen gelben Impfheft nachzuweisen. Auch die CWA bietet die Möglichkeit, die Impfzertifikate einzuscannen und zu verwalten. Per QR-Code können Impfzertifikate einfach der App hinzugefügt und gespeichert werden, 14 Tage nach der letzten Impfung weist die App anschließend den vollständigen Impfschutz aus.

Wie erhalte ich den digitalen Impfnachweis?

Bei der Impfung gibt es die Möglichkeit, das Impfzertifikat in Form eines QR-Codes zu erhalten. Ausgestellt werden sie durch die autorisierten Impfstellen wie Impfzentren, Krankenhäuser und Arztpraxen.

Bereits geimpfte Personen haben seit dem 14. Juni 2021 die Möglichkeit, sich kostenlos in der Apotheke den digitalen Impfnachweis ausstellen zu lassen. Zur Überprüfung vor Ort werden hierfür das gelbe Impfheft undein Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass) benötigt. Über die Webseite können Sie prüfen, welche Apotheken in Ihrer Nähe den Service anbieten.

Welche Daten werden im digitalen Impfpass gespeichert?

Folgende Informationen werden gespeichert: Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfdatum, Krankheit gegen die geimpft wurde, Impfstoff, Produkt, Hersteller, Dosennummer, Gesamtdosen, Land und Austeller des technischen Zertifikates sowie eine ID-Nummer für das Zertifikat. Diese Daten werden einmalig an das Robert-Koch-Institut übermittelt. Dies geschieht, um den Impfnachweis zu signieren. Anschließend werden die Daten laut RKI sofort wieder gelöscht. Die Corona-Warn-App speichert die Daten nur lokal auf Ihrem Mobiltelefon. Wird die App gelöscht, werden auch die Daten vollständig mitgelöscht. Wird die App zum Nachweis vorgezeigt, sind nur Name, Vorname, Geburtsdatum und der Impfstatus sichtbar.

6. Nachweise für Impfauffrischer und Genesene

Mit der neuen Version 2.9 können sich Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung – eine dritte Impfung – erhalten haben, diese sofort in der CWA anzeigen lassen und nachweisen.

Außerdem wird für Genesene bereits nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der CWA angezeigt. Die 14-tägige Wartezeit entfällt hiermit künftig für diese Gruppe (Ausnahme Johnson & Johnson). Das Genesenenzertifikat ist seit Version 2.5 ü.

7. PCR- und Schnelltest-Ergebnisse anzeigen lassen

Mit der CWA haben Nutzer die Möglichkeit PCR- und Schnellstest-Ergebnisse direkt auf die App zu erhalten. Im Falle eines positiven Tests können so andere Personen schnell und unkompliziert gewarnt werden. Bei der jeweiligen Testung scannen Nutzer hierzu einen QR-Code per Smartphone ein, und erhalten im Anschluss das Testergebnis direkt in der App. Das Ergebnis wird anschließend 48 Stunden lang in der App angezeigt und kann beispielsweise bei Events als Nachweis vorgezeigt werden. Die entsprechenden rechtlichen Regelungen können je nach Bundesland voneinander abweichen. Positive Ergebnisse werden so lange angezeigt, bis das Ergebnis geteilt wurde und somit andere Mitmenschen gewarnt wurden. Folgen Sie hierzu den Anweisungen, die in der App angezeigt werden.

Wussten Sie…

…dass derzeit mehr als 90 Prozent der vorhanden PCR-Testkapazitäten an die technische Infrastruktur der CWA angeschlossen sind? Das bedeutet, dass Testergebnisse dieser Institutionen schnell und digital an die App der getesteten Personen übermittelt werden können. Die Funktion der CWA verarbeitet sowohl Schnelltests als auch den aufwändigeren PCR-Test. Über die Testverwaltung (Startseite der CWA ➜ „Sie lassen sich testen?“) können Sie Teststellen in Ihrer Umgebung suchen.

8. Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen

Mit der EU-Zertifikatsprüfung kann abgefragt werden, ob Ihre Zertifikate (Test-, Genesen, und/oder Impfzertifikat) in einem ausgewählten Land zum Zeitpunkt der Reise auch gültig sind. Dabei werden von der CWA die geltenden Einreiseregelungen berücksichtigt und diese mit den Parametern der Zertifikate abgeglichen. Alle europäischen Länder, die das digitale COVID-Zertifikat der EU unterstützen, haben die Möglichkeit ihre Bestimmungen auf dem entsprechenden EU-Server hochzuladen, damit die CWA sie abgleichen kann.

9. Zertifikats-Wallet: Zertifikate für Familienmitglieder integrieren

Im Zuge der Entwicklung wurde der Zertifikatsbereich der CWA zu einer sogenannten Wallet, zu Deutsch Brieftasche oder Geldbörse,ausgebaut. Ein Ort also, an dem die unterschiedlichen Zertifikatstypen – getestet, geimpft und genesen – abgelegt und verwaltet werden können. Darüber hinaus können auch digitale Nachweise für weitere Personen wie etwa Kinder oder Partner hinterlegt und bei Bedarf vorgezeigt werden. Das erleichtert das Reisen, da alle Zertifikate an einem Ort gespeichert werden können.

Weitere Informationen:


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Wie die Pandemie Geschäftsreisen ändert und stärkt /germany/2021/07/geschaeftsreisen-nach-covid-19-pandemie/ Tue, 13 Jul 2021 07:00:59 +0000 /germany/?p=156313 Die COVID-19-Pandemie fördert Dienstreisen. Intelligente Unternehmen vernetzen ihre Prozesse mit Hilfe digitaler Tools und bereiten sich somit optimal auf das steigende Reiseaufkommen vor. Mit sinkenden...

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Die COVID-19-Pandemie fördert Dienstreisen. Intelligente Unternehmen vernetzen ihre Prozesse mit Hilfe digitaler Tools und bereiten sich somit optimal auf das steigende Reiseaufkommen vor.

Mit sinkenden Infektionszahlen stehen alle Zeichen auf einer Wiederaufnahme der Geschäftsreisetätigkeit. Das zeigen auch die Ergebnisse unserer aktuellen Laut diesen sind 96% der Geschäftsreisenden bereit, in den nächsten 12Monaten wieder zu reisen. Nicht neu, aber relevanter denn je ist die Diskussion, wie sich die COVID-19-Pandemie auf Geschäftsreisen auswirken wird – von über Nachhaltigkeitsbestrebungen bis hin zum .

Die naheliegende Annahme: Die Häufigkeit von Business Trips wird sinken. Doch das ist nicht die einzige These. Immer deutlicher zeichnet sich der gegenteilige Fall ab. Sogar von einem regelrechten Reise-Hype ist die Rede, auf den sich Unternehmen vorbereiten und dem sie mit großer Flexibilität bei der Wahl der Transportmittel, Unterkunft oder Reisedaten begegnen müssen. Unternehmen mit automatisierten Prozessen sind agiler, können schneller auf Marktänderungen reagieren und sind so besser auf den Neustart der Geschäftsreise vorbereitet.

1. Geschäftsreise nach Corona: Ein neuer Reise-Hype?Die COVID-19-Pandemie hat die Mobilität unserer Gesellschaft auf den Kopf gestellt. Dass die Entwicklungen des vergangenen Jahres ausgerechnet zu mehr Geschäftsreisetätigkeit führen werden, erscheint im ersten Moment paradox. Die These wurde jedoch jüngst von der mit drei wesentlichen Kernpunkten untermauert:

2. Zunehmende globale Vernetzung: Durch die Corona-bedingte Virtualisierung hat die globale Vernetzung neue Ausmaße angenommen. bis hin zu Großkonzernen können heute digitale Kanäle nutzen, um Kontakt zu Partnern in aller Welt aufzunehmen. Auf lange Sicht ist der regelmäßige persönliche Kontakt zu internationalen Geschäftspartnern für die Beziehungspflege unerlässlich.

3. Die Konkurrenz schläft nicht: Die virtuelle Pflege von Geschäftskontakten funktionierte während der COVID-19-Pandemie nur, weil auch Wettbewerber nicht reisen konnten. Sobald erste Unternehmen persönliche Treffen wieder aufnehmen, werden weitere nachziehen, um ihrer Konkurrenz in nichts nachzustehen.

4. Geschäftsreisen als Effizienz-Booster: Während Geschäftsreisen in der Vergangenheit mit ungenutzten Warte-, Reise- und Aufenthaltszeiten verknüpft waren, lässt sich diese Zeit durch neu etablierte IT-Strukturen künftig produktiv nutzen.

Diese Argumente werden auch von aktuellen 鶹ԭ-Concur-Studien gestützt.

Prognose für Geschäftsreisen: Auf neue Entwicklungen vorbereiten

Die Argumentation der Süddeutschen Zeitung verdeutlicht: Auch in einer digitalisierten Welt gibt es gute Gründe, Geschäftsreisen nicht voreilig abzuschreiben. Sie bleiben weiterhin erforderlich, um persönliche Beziehungen zu pflegen und so im Wettbewerb zu bestehen. Die COVID-19-Pandemie hat vor Augen geführt, dass digitale öܲԲen effizientes Arbeiten aus der Ferne ermöglichen. Voraussetzung ist, dass Optimierungsbedarf erkannt und entsprechend darauf reagiert wird. Wollen Unternehmen mit Optimismus und Vorfreude in die Zukunft blicken, sollten Entscheidungen datenbasiert und mit Hilfe digitaler öܲԲen getroffen werden.

Diese vier Leitplanken helfen, nicht nur das Geschäftsreisemanagement auf ein neues Niveau zu heben – sie sind die Eckpfeiler auf dem Weg zum :

1. Rentabilität – Transparenz und Kostenkontrolle steigern und Unternehmenserfolg langfristig sichern: Mit lassen sich gerade die besonders dynamischen und schwer zu kalkulierenden Reisekosten vollumfänglich einsehen und gezielt steuern.

2. Resilienz – Flexibilität und Agilität im Geschäftsreisemanagement fördern widerstandsfähige Geschäftsstrukturen: Sind im Geschäftsreisekontext die aktuellen Reiserichtlinien in einem hinterlegt und werden automatisch angewendet, können sich Geschäftsreisende auf regelkonforme Buchungen verlassen.

3. Nachhaltigkeit – Umweltbelastungen messen und nachhaltiges Wirtschaften informiert steuern: Der CO2-Fußabdruck von Unternehmen wird zunehmend zur Referenzgröße für nachhaltiges Wirtschaften. Mit einem können unternehmensweite Reisepraktiken ausgewertet und durch entsprechende Maßnahmen gesteuert werden.

4. Employee Experience – mit wertschöpfenden Aufgaben Produktivität erhöhen: Auf Geschäftsreisen hat insbesondere der Umgang mit administrativen Aufgaben einen entscheidenden Einfluss auf die . Können Geschäftsreisende auf fortschrittliche Tools zurückgreifen, die den Arbeitsalltag erleichtern, werden kreative Freiräume geschaffen.

Den Blick nach vorne richten und neue Wege gehen

Beim Neustart nach der COVID-19-Pandemie haben Unternehmen klare Vorteile, wenn sie Trends schnell erkennen und proaktiv steuern. Sie sollten das offensichtliche Optimierungspotenzial als Chance nutzen, indem sie Geschäftsreiseprogramme innovativ und mutig an die neue Realität anpassen und sich auf das künftige Wachstum vorbereiten. Mithilfe von Daten und Analysen lassen sich Kosten, sowie Nachhaltigkeit und Employee Experience besser im Blick behalten. Unternehmen werden im Wettbewerb als First Mover wahrgenommen und sind der Konkurrenz einen Schritt voraus. Fest steht: Geschäftsreisende sitzen bereits jetzt auf gepackten Koffern und blicken mit Vorfreude auf ihre nächste Reise. Ist Ihr Unternehmen schon bereit?

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Reisezeit: Mehr Bewegungsfreiheit mit dem digitalen COVID-Zertifikat der Europäischen Union /germany/2021/07/digitales-covid-zertifikat-eu-reisezeit/ Fri, 02 Jul 2021 14:16:18 +0000 /germany/?p=156448 Ein wichtiger Schritt zum unkomplizierten und sicheren Sommerurlaub. Im Auftrag der EU-Kommission hat die 鶹ԭ gemeinsam mit T-Systems die technische Infrastruktur für das digitale COVID-Zertifikat...

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Ein wichtiger Schritt zum unkomplizierten und sicheren Sommerurlaub. Im Auftrag der EU-Kommission hat die 鶹ԭ gemeinsam mit T-Systems die technische Infrastruktur für das digitale COVID-Zertifikat der Europäischen Union entwickelt. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über den Zweck und die Funktionsweise des Zertifikats.

Mit dem digitalen COVID-Zertifikat der Europäischen Union wird ein wichtiger Baustein zur Normalisierung der Bewegungsfreiheit in der gesamten EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein gelegt. Entwickelt wurde es auf Vorschlag der EU-Kommission, beschlossen von Europäischem Parlament und den Mitgliedsstaaten. Das Ziel: das Reisen in der EU zu erleichtern.



Ein europaweiter Standard, der das Reisen sicherer macht

Um zu verifizieren, dass Impfzertifikate echt sind, haben 鶹ԭ und T-Systems im Auftrag der EU-Kommission ein digitale Schnittstelle (Gateway) geschaffen. Über die von der EU-Kommission in Luxemburg gehostete Schnittstelle werden Signaturschlüssel zwischen nationalen Backends ausgetauscht, die bei einer Überprüfung eines Zertifikats abgeglichen werden. Diese technische Infrastruktur ist bereits seit 1. Juni 2021 in Betrieb, nach weniger als zwei Monaten Entwicklung, damit einen Monat vor dem offiziellen Start am 1. Juli 2021.

Das Beispiel zeigt, wie Technologie einen Beitrag hin zu mehr Normalität leisten kann. Sie unterstützt die Mitgliedsstaaten dabei, die Bewegungsfreiheit wieder herzustellen und diese sicher, verantwortungs- und vertrauensvoll zu gestalten.

Neben dem Gateway haben 鶹ԭ und T-Systems auch Referenzsoftware und Apps entwickelt, welche den Mitgliedsländern von EU-Kommission zur Verfügung gestellt werden. Sie sind als Open Source auf öffentlich und der Quelltext transparent allen zugänglich. Durch diesen Ansatz können Öffentlichkeit und Experten die Funktionsweise der App einsehen, überprüfen und darüber hinaus durch Verbesserungsvorschläge aktiv zum Erfolg beitragen.

Wie funktioniert das digitale COVID-19-Zertifikat der EU?

Mit dem COVID-Zertifikat der EU können Reisende per QR-Code nachweisen, dass sie entweder genesen, geimpft oder negativ getestet wurden. Der QR-Code kann digital auf dem Smartphone oder auf Papier mitgeführt werden und wird in allen EU-Staaten anerkannt.

Ebenfalls gültig ist das Zertifikat in Norwegen, Island, Liechtenstein und in Zukunft auch der Schweiz. Es ersetzt jedoch weder Reisepass noch Personalausweis.

Flughäfen, Behörden, Hotels oder Veranstalter können mit einer entsprechenden Prüf-App EU-weit den Status einer Person schnell und einfach überprüfen. Hierzu scannen sie den QR-Code. Springt die Anzeige auf Grün, ist das Impfzertifikat echt.

Wie werden Datenschutz und -sicherheit gewährleistet?

Die hohen Standards der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schützen in der EU Datenschutz und -sicherheit. Dies hatte bei der Entwicklung höchste Priorität.

Durch die dezentrale Datenspeicherung wird Datenmissbrauch verhindert. Durch sie werden die verschlüsselten Daten nicht auf einem zentralen Server zusammengeführt, sondern ausschließlich lokal im generierten QR-Code auf dem Smartphone in einer Wallet-App oder ausgedruckt auf Papier abgelegt. Wird ein QR-Code ausgelesen, werden keine personenbezogenen Daten ausgetauscht oder gespeichert. Das ermöglicht auch eine Überprüfung ohne Internetverbindung.

Wie in der DSGVO vorgeschrieben, hat die Datenminimierung auch beim europäischen COVID-Zertifikat höchste Priorität. Hinterlegt werden lediglich notwendige Informationen wie Name, Geburts- und Ausstellungsdatum sowie Details zum Impfstoff und dem Impfzeitpunkt. Die digitale Schnittstelle überprüft zur Verifizierung der Echtheit eines Impfzertifikats ausschließlich die Gültigkeit der nationalen Signaturen – überträgt jedoch keine Daten

3 Fragen anJohannes Bahrke,Koordinierender Sprecher für digitale Wirtschaft, Forschung und Innovation bei der EU-Kommission

F: Das digitale COVID-Zertifikat der EU wurde in einem sehr kurzen Zeitraum entwickelt und eingeführt. Was waren die Schlüsselfaktoren, um dies zu erreichen?

A:Der entscheidende Erfolgsfaktor für das digitale COVID-Zertifikat der EU liegt im Engagement und in der guten Zusammenarbeit aller Akteure. Es war von Anfang an klar: Wenn wir das COVID-Zertifikat bis zum Sommer haben wollen, müssen wir schnell handeln. Erste Diskussionen zwischen den Beamten der EU-Länder fanden bereits im November statt, noch bevor die Impfungen begannen. Im März legte die Kommission ihren Gesetzesvorschlag vor, um das Zertifikat zu einem Recht für alle Europäer zu machen. Denn die Freizügigkeit ist eine grundlegende Errungenschaft der EU.

Das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten haben den Gesetzestext in Rekordzeit verabschiedet, parallel dazu begann die technische Arbeit: am Gateway, an Referenz-Apps und an technischen Spezifikationen. Hier war es sicher hilfreich, dass die Kollegen von 鶹ԭ und T-Systems, von der Kommission und den nationalen Ministerien, auf ihre gemeinsamen Erfahrungen aus dem Aufbau des Gateways für Tracing-Apps aufbauen konnten. Parallel dazu rollten die EU-Länder ihre eigenen nationalen Systeme und Apps für das Zertifikat aus. Einen Monat vor der gesetzlichen Frist ging das Gateway live. 21 Länder haben den Termin 1. Juli vorweggenommen und mehr als 200 Millionen EU-Zertifikate vor dem Stichtag generiert – wirklich bemerkenswert!

Schließlich ist das EU-Zertifikat mehr als nur ein QR-Code auf den Handys der Menschen: Es ist ein bisschen wie der Euro, ein greifbares Ergebnis von Europa in den Taschen der Menschen; es geht um die Wiedererlangung von Freiheit, um Sicherheit, eine digitale Vorreiterrolle und um den Nachweis eines EU-Mehrwerts.

Welche Rolle spielen digitale Technologien für das Management zukünftiger Pandemien?

Digitale Technologien spielten bei dieser Pandemie eine grundlegende Rolle. Natürlich ist Technologie der Schlüssel zum Lernen, Arbeiten und in Kontakt bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Verbindungen stabil und sicher sind. Mehr Menschen gingen online einkaufen, daher ist es wichtig, dass sie vor Betrug und illegalen Inhalten geschützt sind.

Die Pandemie hat aber auch gezeigt, wie digitale Technologien neue Funktionen mit konkretem Mehrwert für die Bürger bieten können: ob es sich um Apps zur Nachverfolgung von Infektionen handelt, die in der gesamten EU über ein Gateway verbunden sind, oder um das digitale COVID-Zertifikat der EU, das den Europäern einen einfachen und sicheren Nachweis ihres COVID-Gesundheitsstatus bietet und gleichzeitig wichtige EU-Werte wie Datenschutz und Inklusion respektiert.

Behörden könnten die Verbreitung und die Auswirkungen von Maßnahmen durch zusammengeführte und anonymisierte Mobilfunkdaten modellieren. Forscher setzten Supercomputer ein, um digitale Modelle der Proteine des Virus zu vergleichen und sie mit einer Datenbank vorhandener Medikamente abzugleichen. Oder wir könnten an Desinfektionsroboter denken, von denen die Kommission mehr als 200 an europäische Krankenhäuser liefert. Schließlich könnten wir bei der Beschleunigung der Digitalisierung während dieser Pandemie an den Kampf gegen Desinformation oder einen Anstieg von Cyberangriffen denkenHerausforderungen für unsere Gesellschaften, die besondere Aufmerksamkeit und eine robuste Reaktion erfordern.

Wie hat die COVID-19-Pandemie die Digitalisierungsstrategie der EU beeinflusst?

Die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat die gemeinsame grüne und digitale Transformation einer Kernpriorität gemacht. Denken Sie an die Regulierung großer Online-Plattformen, den allerersten Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz, eine digitale Identität für alle Europäer, einen Binnenmarkt für Daten und die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe – allesamt wichtige digitale Prioritäten. Aber es stimmt, dass die Pandemie als Katalysator diente.

Sie hat deutlich gemacht, wie wichtig digitale Technologien und Fähigkeiten sind, um zu arbeiten, zu studieren und in Kontakt zu bleiben – und sie hat gezeigt, wo Europa sich verbessern muss. Wir sprechen von „Europas digitalem Jahrzehnt“, um zu verdeutlichen, dass jetzt der Zeitpunkt für notwendige Investitionen ist, um den digitalen Wandel zu vollziehen: in die Infrastruktur, in digitale Fähigkeiten, in die digitale Transformation von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Wir haben konkrete Ziele formuliert, die wir bis 2030 erreichen wollen. Und mit NextGenerationEU, dem 750-Milliarden-Euro-Konjunkturprogramm der EU, haben wir auch die finanziellen Mittel: Jedes EU-Land muss mindestens 20 Prozent der Mittel in die Digitalisierung investieren. So wie digitale Technologien für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens während der gesamten Pandemie entscheidend waren, werden sie jetzt der Schlüsselfaktor für einen erfolgreichen Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft nach der Pandemie sein.


Mehr Informationen:


Bildrechte:

© European Union, 2017 (Etienne Ansotte)

© European Union, 2021 (Denis Lovrovic)

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Aufbruchstimmung in der mittelständischen Prozessindustrie /germany/2021/06/mittelstand-prozessindustrie-erfolgsfaktoren/ Wed, 30 Jun 2021 07:00:03 +0000 /germany/?p=156258 Die Pharma- und Life Science-Branche sorgt aktuell mit schnellen Ergebnissen bei der Corona-Impfstoffentwicklung und -produktion für viele Schlagzeilen. Ihr Erfolgsgeheimnis sind permanente Innovationen, eine intelligente...

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Die Pharma- und Life Science-Branche sorgt aktuell mit schnellen Ergebnissen bei der Corona-Impfstoffentwicklung und -produktion für viele Schlagzeilen. Ihr Erfolgsgeheimnis sind permanente Innovationen, eine intelligente Produktion und zuverlässige Lieferketten. Wie schaffen die meist mittelständischen Unternehmen das?

Personalisierte Medizin ist ein Thema, dass ich persönlich sehr spannend finde. Denn damit lassen sich auf Basis der individuellen Gene des Menschen schwere Erkrankungen künftig sehr viel gezielter behandeln. Vor allem bei der Krebsbekämpfung sind die Unternehmen der Pharma- und Life Science-Industrie (PLI) hier schon recht weit vorangekommen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Messenger-RNA (mRNA), da der menschliche Körper mit diesem „Bauplan“ selbst seine eigenen Wirkstoffe für die Bekämpfung von Krankheiten herstellen kann. So wie jetzt auch im Vakzin gegen das tückische COVID-19-Virus.

Seit etlichen Jahren unterstütze ich bereits bei 鶹ԭ mittelständische PLI-Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation – darunter auch einige der Forschungsfirmen, die mit Hilfe von mRNA personalisierte Medikamente entwickeln. Bisher spielte sich ihre Tätigkeit meist nicht im Licht der Öffentlichkeit ab. Doch das hat sich nun schlagartig geändert und führt zu einer Aufbruchstimmung in der gesamten Branche, wie ich sie noch nicht erlebt habe.

Eines ist klar: Ohne eine flexible und gleichzeitig stabile IT-Infrastruktur wäre dieser Erfolg undenkbar gewesen. Von daher bin ich auch sehr stolz darauf, dass heute bereits 18 der 20 weltgrößten Impfstoffhersteller nicht nur ihre Produktionsanlagen mit 鶹ԭ-öܲԲen steuern. Sondern sie decken damit auch sämtliche anderen Prozesse von der Forschung über die kontrollierte Verteilung der Vakzine bis hin zur Impfung und Impfnachverfolgung oder den Schutz vor Fälschungen ab.

Mit Smart Factory und digitalen Lieferketten resilienter werden

Die gesamte mittelständische Prozessindustrie in Deutschland – darunter auch die Pharma- und Life Science-Firmen – steht aktuell vor vier zentralen Herausforderungen:

1. Verteuerung der Ressourcen und fragile Lieferketten

Die Knappheit von wichtigen Rohstoffen, Materialien oder Bauteilen erfordert möglichst effiziente Prozesse. Um schneller auf neue Marktsituationen reagieren zu können, ist in der Supply Chain mehr Flexibilität, Resilienz und Agilität gefordert.

2. Kürzere Innovationszyklen und Verfügbarkeit neuer Technologien

Die voranschreitende Digitalisierung verdrängt etablierte Verfahren und beschleunigt die Einführung von Innovationen. Bestehende Geschäftsmodelle werden in Frage gestellt und durch Plattformmodelle und digitale Ökosysteme ersetzt.

3. Steigende Kundenansprüche sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich

Wer privat seinen Alltag mit digitalen, personalisierten Produkten und Services gestaltet, erwartet auch bei der Beschaffung im B2B-Bereich eine überzeugende Customer Experience. Und wenn es um personalisierte Medizin geht, ist die individuelle Ansprache der Verbraucher besonders wichtig.

4. Wachsende weltweite Konkurrenz

Vor allem der Wettbewerb mit innovativen Herstellern aus Asien und den USA verstärkt den Wettbewerbsdruck auf die europäische Prozessindustrie und beschränkt sich inzwischen längst nicht nur auf das untere und mittlere Preissegment. Die Kostenspirale nach unten erfordert immer weitere Effizienz- und Produktivitätssteigerungen.

Wie kann man diese komplexen Fragestellungen effizient lösen? Ich denke, das Erfolgsgeheimnis von dynamischen und innovativen Mittelständlern in der Prozessindustrie sind hochflexible, maßgeschneiderte Geschäftsprozesse, die von einer stabilen IT-Infrastruktur unterstützt werden. Mit der Smart Factory und digitalen Lieferketten bekommt die Branche nun den Digitalisierungsschub, den sie für den weiteren Erfolg in der Post-Corona-Zeit braucht. Hier geht es vor allem um eine noch engere Vernetzung, die eine neue Transparenz schafft.

Eine cloudbasierte ERP-öܲԲ ist dabei die Datendrehscheibe, über die sich die neuen Anforderungen optimal erfüllen lassen. Das ist nicht nur ein Thema für die Großen der Branche, die bereits ein ERP-System von 鶹ԭ vor Ort einsetzen. Mit unserer Initiative ermöglichen wir mit Business Transformation-as-a-Service auch dem produzierenden Mittelstand den komfortablen Sprung in die private Cloud. Das Transformationsprogramm setzt an mehreren Hebeln an und hat nicht nur die Technologie, sondern auch die Geschäftsprozesse im Blick.

Unternehmen mit einer digitalen Supply Chain liefern pünktlicher

Auf vielfachen Kundenwunsch wurde dabei die bewährte ERP-öܲԲ 鶹ԭ S/4HANA Cloud mit weiteren Applikationen und Diensten in einem Komplettpaket gebündelt. Dazu zählt beispielsweise ein einheitlicher Zugriff auf das weltweit größte Geschäftsnetzwerk, zu dem die 鶹ԭ-Netzwerke für Lieferanten, Logistik und Asset Intelligence verschmolzen werden. Auch Mittelständler können damit ihre gesamte globale Lieferkette in Echtzeit verwalten, um schneller auf Nachfrageschwankungen zu reagieren.

Eine aktuelle bestätigt die Dringlichkeit dieses Themas. Denn danach können 84 Prozent der Unternehmen, die bereits einen sehr hohen Anteil ihrer Supply Chain digitalisiert haben und sie mit Künstlicher Intelligenz und anderen Technologien optimieren, ihre Kunden auch in Krisenzeiten pünktlich beliefern. Von den anderen schaffen das nur 12 Prozent.

Sie sind an Praxisbeispielen, Expertenstimmen, Studien und Tools zu diesem Thema interessiert? Auf unserer Website „“ finden Sie das alles und noch viel mehr. Und beim On Demand-Seminar „RISE with 鶹ԭ: Mittelstand ganz konkret – Erklärung und transparenter Kostenvergleich“ erfahren Sie viele interessante Details dazu.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

istVertriebsleiterin Mittelstand Pharma- und Life Science-Industrie, 鶹ԭ Deutschland

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Der Digital Workplace ist mehr als nur Arbeiten im Homeoffice /germany/2021/06/digitaler-arbeitsplatz-workplace-homeoffice/ Mon, 28 Jun 2021 06:00:15 +0000 /germany/?p=156271 Die Corona-Pandemie hat viele Digitalisierungsprozesse am Arbeitsplatz enorm beschleunigt. Doch damit allein ist es nicht getan. Jetzt sind Strategien gefragt, um die Effizienz zu steigern...

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Die Corona-Pandemie hat viele Digitalisierungsprozesse am Arbeitsplatz enorm beschleunigt. Doch damit allein ist es nicht getan. Jetzt sind Strategien gefragt, um die Effizienz zu steigern und die Identifikation der Beschäftigten mit ihrem Unternehmen zu sichern – egal, wo sie gerade ihrer Arbeit nachgehen. Christian Heinrich von der sovanta AG stellt den Digital Workplace der Zukunft vor.

Wenn wir morgens nicht mehr ins Büro gehen, uns dort nicht mehr an den Schreibtisch setzen, keine Kolleginnen und Kollegen auf dem Gang oder an der Kaffeemaschine treffen – dann wird unsere Arbeitswelt sehr austauschbar. Wir sehen kein vertrautes Gebäude mehr, keine Firmenfarben, kein Logo. Nur noch unseren Arbeitsplatz in der eigenen Wohnung. Und wir kommunizieren fast ausschließlich über E-Mail, Messenger, das Telefon und Tools wie Microsoft Teams oder Zoom.

Diese Hilfsmittel haben zwar in der Pandemie einen guten Job gemacht, um unsere Arbeitsfähigkeit trotz Lockdown und Kontaktbeschränkungen zu erhalten. Laut einer des Bundesinstituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung können sich deshalb inzwischen auch nur noch sieben Prozent der Arbeitnehmer eine volle Rückkehr zur Präsenzarbeit vorstellen. Was aber den meisten der Befragten im Homeoffice fehlt, ist die emotionale Komponente ihrer Arbeit.

Hybride Arbeitsmodelle werden sich durchsetzen

Insgesamt wünscht sich die Mehrheit der Beschäftigten laut der Studie auch nach Corona die Möglichkeit, regelmäßig von zu Hause aus arbeiten zu können. Am liebsten flexibel, nach Bedarf zwei oder drei Tage pro Woche. Denn ganz zuhause bleiben wollen die meisten Befragten nicht. Kollegen treffen oder mit Kunden und Führungskräften persönlich sprechen – all das vermissen viele Heimarbeiter. Ebenso das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team und einen starken Anker, der sie dauerhaft an ihren Arbeitgeber bindet.

Deshalb sollten Unternehmen auch jetzt die Schlüssel für ihre Büroräume keinesfalls an den Nagel hängen. Es sieht vielmehr danach aus, dass sich langfristig eher hybride Arbeitsmodelle durchsetzen werden, die den Mitarbeitern das wahlweise Arbeiten im Büro, unterwegs und im Homeoffice ermöglichen. Sie sind auch eine wichtige Grundlage der künftigen Employee Experience. Denn immerhin würden laut einer fast ein Drittel der Beschäftigten eine Kündigung in Betracht ziehen, sollte ihr Unternehmen künftig auf einer dauerhaften Präsenzpflicht im Büro bestehen.

Auch schon früher gab es verschiedene digitale Tools und Applikationen für Teams, die verteilt über den Globus arbeiten. Aber ein ortsungebundener Digital Workplace, wie ich ihn im Kopf habe, ist weit mehr. Er müsste als „zentrales Cockpit“ für die Beschäftigten Schaltzentrale und Einstiegspunkt zur Erledigung aller Aufgaben sein, individualisierbar auf die Erfordernisse jedes einzelnen Mitarbeiters. Damit lassen sich alle benötigten Werkzeuge und Anwendungen unter einer intuitiv nutzbaren Oberfläche zusammenführen und passend orchestrieren.

Er ermöglicht auch einen einheitlichen Zugriff mit Single-Sign-On, was den Nutzern die Bedienung so komfortabel wie möglich macht – und zwar allen Beschäftigten. Denn über mobile Endgeräte sollten eben nicht nur die Knowledge Worker ein solches digitales Portal nutzen können, sondern auch die Mitarbeiter aus Produktion und Logistik. Eine solche Plattform kann zwar nicht dauerhaft die direkte zwischenmenschliche Kommunikation ersetzen, aber sie ergänzt sie sehr gut und hilft bei der Optimierung und Strukturierung der alltäglichen Abläufe.

So viel Individualität wie nötig, so viel Standard wie möglich

Die gute Nachricht: Einen solchen Digital Workplace gibt es bereits. Zu seiner Einrichtung greifen wir auf eine Reihe von 鶹ԭ-Standardlösungen ܰü. So etwa 鶹ԭ Work Zone, 鶹ԭ Fiori Launchpad, 鶹ԭ Cloud Portal und 鶹ԭ UI5. Dazu kommen einige von uns entwickelte Add-Ons. Aber auch die Einbindung von Softwarelösungen anderer Anbieter ist bei Bedarf möglich. Die kürzlich vereinbarte Partnerschaft zwischen 鶹ԭ und Microsoft zur Integration von Microsoft Teams in die 鶹ԭ-öܲԲen ist hier ebenfalls ein spannendes Thema. Denn damit wird die Zusammenarbeit im Unternehmen mit Standardtools noch einmal deutlich vereinfacht und beschleunigt.

Ein solcher Digital Workplace ist aber nur dann effizient, wenn er das jeweilige Unternehmen und seine Besonderheiten möglichst gut abbildet. Deshalb ist unser erster Schritt bei seiner Umsetzung die Betrachtung der individuellen Gegebenheiten und der Wünsche von Geschäftsführung und Belegschaft. Dies schließt ein, dass sich auch innerhalb der gleichen Firma die digitalen Arbeitsplätze unterscheiden können. Beispielsweise je nach Funktion und zu lösenden Aufgaben.

Gemeinsam mit den Kunden treffen wir dann eine Auswahl der eingesetzten Komponenten. Was wird benötigt, damit die Mitarbeiter ihre Aufgaben besser erledigen können? Was steht für unsere Kunden im Mittelpunkt? Geht es um einen zentralen Zugriff auf Applikationen? Oder darum, immer die aktuellen Firmennews auf dem Monitor anzuzeigen, Zugriff auf Dokumente zu gewähren, Workflows zu verbessern oder Social Events zu veranstalten? Wie wichtig ist Corporate Design und welche Nutzergruppen sollen eingebunden werden? Und last but not least, welche Erfahrungen und Kompetenzen gibt es auf diesem Gebiet bereits im Unternehmen?

Mitarbeiterfeedback in die neue Arbeitswelt integrieren

Für uns ist es wichtig, in den „Schuhen des Anwenders“ zu gehen, um zu verstehen, was er tatsächlich benötigt. Das gleichen wir mit unserer technologischen Expertise ab und erarbeiten konkrete Vorschläge zur Umsetzung. Bis so ein maßgeschneiderter Digital Workplace steht, findet ein intensiver Austausch- und Beratungsprozess statt, bei dem wir sehr früh auf Visualisierung und Feedbackschleifen setzen.

Eine wichtige Frage ist in unseren Projekten auch immer, wie wir das Mitarbeiterfeedback so nahtlos wie möglich in die neue Arbeitswelt integrieren können. Als einer der ersten 鶹ԭ-Partner im deutschsprachigen Raum nutzt sovanta dafür bereits seit 2019 die öܲԲen von für das Human Experience Management (HXM, mit denen zum Beispiel Führungskräfte regelmäßige Mitarbeiterbefragungen durchführen können.

In der Coronazeit hat sich viel bewegt. Auch bei der Bereitschaft von Firmen, auf neue öܲԲen in der Employee Experience zu setzen. Die Einsicht ist größer denn je, dass es wichtig ist, den Beschäftigten auch digital eine echte Heimat zu schaffen. Dazu gehört es – insbesondere in Remote-Arbeitssituationen – regelmäßig das Feedback der Mitarbeiter einzuholen und ihre Stimmungen und Befindlichkeiten zu erkennen, um frühzeitig angemessen darauf reagieren zu können.

Ein überzeugendes Argument für einen echten Digital Workplace ist aber auch die nachweisliche Effizienzsteigerung. Studien haben ergeben, dass Knowledge Worker pro Tag im Durchschnitt rund zwei Stunden nach Informationen, Dokumenten und Ansprechpartnern suchen. Hier können wir vieles erleichtern, weil sich nun per Knopfdruck alles Gewünschte schnell finden lässt. Das Suchen an vielen verschiedenen Speicherplätzen hört auf, denn es gibt nur noch eine Anlaufstelle. Das spart enorm viel Zeit und Aufwand.

Die HR-Abteilung als Vorreiter und Katalysator

Kein Bereich im Unternehmen ist mit so vielen Mitarbeitern im Kontakt wie das Personalwesen. Das verschafft der HR eine Schlüsselposition, wenn es um die Einführung von digitalen Arbeitsplätzen geht. Zum einen ist sie meist schon selbst recht weit in der Digitalisierung vorangeschritten und zum anderen ist sie als Schaltstelle meist sehr gut mit den anderen Bereichen vernetzt. Selbstbedienungsangebote sind heute für die Personalabteilung an vielen Stellen bereits selbstverständlich – eine ideale Ausgangsbasis für die nächsten Schritte. Gemeinsam mit der IT, dem Marketing und der internen Kommunikation kann die HR so entscheidend zum Erfolg der digitalen Transformation beitragen.

An dieser Stelle spielt auch die Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend eine Rolle, etwa in Form von digitalen Assistenten oder Chatbots. Sie können dabei helfen, viele der ganz alltäglichen Mitarbeiterfragen schnell und präzise zu beantworten, wann immer sie auftauchen. Etwa zu Themen wie Elternzeit, Benefits, Urlaubsplanung oder manch anderen Problemen, die den Mitarbeitern unter den Nägeln brennen. Kann der Bot nicht weiterhelfen, stellt er automatisch den Kontakt zur HR-Abteilung her – das erleichtert vieles und macht die Erledigung vieler Routineaufgaben erheblich effizienter.

Es geht nicht um ein riesiges Projekt, sondern um erste Schritte

Ja, der Digital Workplace ist ein sehr emotionales Thema. Aber sein Nutzen ist klar belegbar und die neue Nähe zu den Mitarbeitern, die er ermöglicht, stellt gerade in Zeiten des Social Distancing einen großen Vorteil dar. Aber auch in Zukunft, wenn die Pandemie hoffentlich der Vergangenheit angehört, sollten Unternehmen am Ball bleiben. Ein ortsungebundener digitaler Arbeitsplatz, der diesen Namen wirklich verdient, muss dabei nicht von Beginn an ein riesiges Projekt sein. Es kommt vielmehr darauf an, jetzt die ersten Schritte auf dieser Reise zu tun. Und das lohnt sich.

Mehr dazu erfahren Sie auf unserer

Webinar: „HR als Treiber des Digital Workplace“

Sie wollen mehr erfahren, ob auch Ihr Unternehmen davon profitieren kann? Hier geht es zur Anmeldung zum Live-Webinar „“ am 15. Juli um 11.00 Uhr.


Christian Heinrich, sovanta AG, Head of Marketing & Solutions

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Zukünftiges Arbeitsmodell bei 鶹ԭ ist völlig flexibel und basiert auf Vertrauen /germany/2021/06/zukuenftiges-arbeitsmodell-flexibel-hr-hxm/ Mon, 14 Jun 2021 07:00:13 +0000 /germany/?p=156155 Während das Impftempo zunimmt und immer mehr COVID-19-Einschränkungen gelockert werden, prüfen Unternehmen auf der ganzen Welt ihre Arbeitsrichtlinien und reagieren damit auf das Feedback ihrer...

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Während das Impftempo zunimmt und immer mehr COVID-19-Einschränkungen gelockert werden, prüfen Unternehmen auf der ganzen Welt ihre Arbeitsrichtlinien und reagieren damit auf das Feedback ihrer Mitarbeitenden, die sich mehr Flexibilität wünschen. Durch den weltweiten Umstieg auf die Arbeit im Homeoffice haben sich die Vorlieben der Mitarbeitenden verändert. Und es ist klar geworden, wie auch beim mobilen Arbeiten Produktivität und Zusammenarbeit weiterhin gewährleistet werden können.

Die 鶹ԭ fördert seit Jahrzehnten ein ortsunabhängiges Arbeitsmodell. Auf diese Weise haben wir eine wirklich globale Belegschaft aufgebaut und Mitarbeitende mit Mobiltechnologie unterstützt, die es ihnen ermöglicht, an jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten.

Unsere jüngsten Mitarbeiterbefragungen über die Arbeitsweise nach der Corona-Pandemie hat ergeben, dass diese Flexibilität bei der Arbeit weiterhin gewünscht wird. Mehr als 80 Prozent der 鶹ԭ-Beschäftigten sagen, sie möchten von zu Hause oder mobil arbeiten, aber auch an manchen Tagen im Büro arbeiten.

Heute baut die 鶹ԭ auf ihren bewährten Formen des mobilen Arbeitens auf, von denen unsere Mitarbeitenden auf der ganzen Welt seit Jahrzehnten profitieren, und stellt ein neues globales Arbeitsmodell vor, dass völlig flexibel ist und auf Vertrauen basiert. Wir legen weiterhin großen Wert auf ein Arbeitsumfeld, das auf Vertrauen und Eigenverantwortung basiert, denn die Mitarbeitenden stehen für uns im Mittelpunkt.

Die 鶹ԭ verkündet heute ein Konzept, das wir „Pledge to Flex“ nennen und auf alle Rollen, Arbeitsstile und Standorte angewendet werden kann. Wir bieten damit:

  • ein zu 100 % flexibles, auf Vertrauen basierendes Arbeitsmodell als Norm, nicht Ausnahme,
  • ein integratives Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeitende von zu Hause, im Büro oder mobil arbeiten können, so dass jeder die Möglichkeit habt, bestmöglich zu arbeiten und zum Erfolg unserer Kunden beizutragen,
  • flexible Arbeitszeiten, damit Mitarbeitende entscheiden können, wann sie im Einklang mit unseren Geschäftsanforderungen arbeiten,
  • eine attraktive Bürogestaltung, die Kreativität, Zusammenarbeit und Gemeinschaft fördert, konzentriertes Arbeiten ermöglicht und Mitarbeitenden für jede Aufgabe den passenden Platz bietet,
  • Bürogebäude, die vorrangig auf Nachhaltigkeit und Wohlbefinden ausgelegt sind,
  • einen Ansatz, mit dem wir die lokalen Richtlinien in den vielen Regionen erfüllen, in denen unsere Mitarbeitenden arbeiten.

Unser Konzept soll sicherstellen, dass unsere Mitarbeitenden alles haben, was sie brauchen, um produktiv, kreativ und motiviert arbeiten zu können, während sie ihre Aufgaben für den Geschäftsbetrieb verantwortungsbewusst erledigen und die betrieblichen Anforderungen erfüllen. Branchenumfragen haben gezeigt, dass sich Frauen und Berufseinsteiger vor allem ein flexibles Arbeitsumfeld wünschen. Wir glauben wir, dass wir mit unserem Konzept für diese Gruppen wertvoller Mitarbeitender ein attraktiver Arbeitgeber sein werden.

Ein zentraler Bestandteil unseres Ansatzes für flexibles Arbeiten ist unsere Technologie. Die bietet uns eine durchgängige öܲԲ für das Human Experience Management (HXM) von der Integration von Mitarbeitenden bis zu ihrer beruflichen Weiterentwicklung. So sind wir in der Lage, ihre Motivation, ihr Wachstum und ihre Bindung an das Unternehmen zu verbessern, ganz gleich, wo sie arbeiten. Und Qualtrics verschafft uns einen sofortigen Überblick über das gelebte Erlebnis der Mitarbeitenden auf der ganzen Welt, sodass wir stets über die Stimmung der Beschäftigten auf dem Laufenden sind. Um unabhängig vom Arbeitsort der Mitarbeitenden eine einfache und reibungslose Zusammenarbeit zu ermöglichen, arbeiten wir an der Integration von Microsoft Teamsin unser gesamtes öܲԲsportfolio und schaffen so eine breitere Auswahl an Zugriffstools.

Wir sind stolz darauf, dass wir in den Ländern, in denen wir vertreten sind, bereits mehrere Male als beliebtester Arbeitgeber gewürdigt wurden. Unser Konzept „Pledge to Flex“ ist ein weiterer Ausdruck unseres tiefen Respekts vor unseren Mitarbeitenden.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der 鶹ԭSE.

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Podcast – Gegen COVID-19 und für nachhaltige Gesundheit im Unternehmen: Die 鶹ԭ-öܲԲ für den Betriebsarzt /germany/2021/06/podcast-gegen-covid-19-und-fuer-nachhaltige-gesundheit-im-unternehmen-die-sap-loesung-fuer-den-betriebsarzt/ Tue, 08 Jun 2021 06:00:28 +0000 /germany/?p=156103 Seit 7. Juni 2021 impfen auch die Betriebsärzte gegen COVID-19 und sind damit fester Bestandteil der nationalen Impfstrategie in Deutschland. Erfahrungen gibt es bisher nur...

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Seit 7. Juni 2021 impfen auch die Betriebsärzte gegen COVID-19 und sind damit fester Bestandteil der nationalen Impfstrategie in Deutschland. Erfahrungen gibt es bisher nur von Grippe-Impfungen. Doch die aktuelle Impfkampagne ist damit kaum zu vergleichen, die Anforderungen sind ungleich höher. Wie man sie in den Griff bekommt, damit beschäftigt sich dieser Podcast.

Die Fragestellungen sind vielfältig: Wer ist wann dran? Wie läuft der Datenaustausch mit dem Robert-Koch-Institut? Wie erstellen wir ein gültiges Zertifikat für den digitalen Impfnachweis? Und schließlich: Wann haben wir im Unternehmen Herdenimmunität erreicht, die uns sicheres Arbeiten unter Vor-Corona-Bedingungen ermöglicht?

Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS (Environment, Health & Safety) hat die Antworten. Im Gespräch mit Claus Kruesken erläutert er, wie Unternehmen – auch solche, die noch nicht 鶹ԭ-Kunden sind – in wenigen Wochen alles an die Hand bekommen, was für eine erfolgreiche Impfkampagne nötig ist. Die öܲԲ EHS Arbeitsmedizin stellt dem Mitarbeiter eine Gesundheits-App bereit, die aber noch viel mehr kann als Impfmanagement: Die Arbeitsmedizin ist im Wandel und wird den Mitarbeiter mehr und mehr zum aktiven Teil des betrieblichen Gesundheitswesens machen. So wird das Unternehmen zur „Caring Company“ und erhöht auch seine Attraktivität als Arbeitgeber.

Das Thema Gesundheit im Betrieb endet nicht mit einer erfolgreichen Impfkampagne gegen COVID-19. Mit 鶹ԭ EHS Arbeitsmedizin bekommt der Betriebsarzt eine nachhaltig starke Rolle. „Die Arbeitsmediziner sollten zum festen Bestandteil eines staatlichen, gesamtheitlichen Gesundheitsmanagements werden,“ sagt Bernd Freibott. Durch die COVID-19-Impfkampagne bekommen sie die verdiente Aufmerksamkeit.

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#21 Impfen gegen COVID-19: Die 鶹ԭ-öܲԲ für den Betriebsarzt /germany/2021/06/impfen-covid-19-loesung-gesundheits-app/ Tue, 08 Jun 2021 06:00:13 +0000 Die nachhaltige Gesundheits-App von 鶹ԭ eröffnet der Arbeitsmedizin neue Chancen. Die COVID-19-Impfung stellt Betriebsärzte vor neue Herausforderungen – von der Organisation bis zur Dokumentation. 鶹ԭ...

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Die nachhaltige Gesundheits-App von 鶹ԭ eröffnet der Arbeitsmedizin neue Chancen.

Die COVID-19-Impfung stellt Betriebsärzte vor neue Herausforderungen – von der Organisation bis zur Dokumentation.
鶹ԭ EHS Arbeitsmedizin bietet die nötigen Tools für eine erfolgreiche Impfkampagne. Mit einer App für alle gängigen Plattformen erleichtert sie aber auch danach proaktives Gesundheitsmanagement im Unternehmen. Auch solchen Unternehmen, die bisher nicht zum Kreis der 鶹ԭ-Kunden gehören. In nur wenigen Wochen können auch sie mit einer Cloud-öܲԲ das Impfen der Mitarbeiter organisieren.
Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS (Environment, Health and Safety) stellt das Thema vor und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Arbeitsmedizin – auch in einer Zeit nach Corona.

Claus Kruesken (links) spricht mit Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS
Claus Kruesken (links) spricht mit Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS

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DEVK – wie die Einführung von 鶹ԭ S/4HANA gelingt /germany/2021/05/erp-migration-devk-versicherung/ Thu, 27 May 2021 06:00:32 +0000 /germany/?p=155915 Die DEVK ist der erste deutsche Versicherer, der 鶹ԭ S/4HANA einsetzt. Die Einführung gelang in nur 17 Monaten, weil die DEVK sowohl im Vorfeld als...

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Die DEVK ist der erste deutsche Versicherer, der einsetzt. Die Einführung gelang in nur 17 Monaten, weil die DEVK sowohl im Vorfeld als auch während des Projekts vieles richtig gemacht hat. Die Lehren daraus lassen sich durchaus auch auf andere Branchen übertragen.

„Frank, du hast mir meine Kaffeepause geklaut!, sagte ein Kollege irgendwann im Sommer lachend zu mir“, so berichtet Frank Höller, 鶹ԭ S/4HANA-Projektleiter der . Vor Einführung des neuen betrug die Laufzeit eines Reports bis zu einer Viertelstunde – jetzt stehen die Daten innerhalb von Sekunden bereit. Keine Zeit mehr für eine Kaffeepause!

Die Anekdote mit dem augenzwinkernden Vorwurf beleuchtet natürlich nur einen Aspekt der grundlegenden technischen Veränderungen, die der Umstieg mit sich brachte. Denn es wurden nicht nur viele Prozesse beschleunigt, sondern die Einführung von 鶹ԭ S/4HANA schuf auch beste Voraussetzungen für künftige Innovationen. Obwohl sich alle Beteiligten über die Komplexität der Aufgabe im Klaren waren, existierte die Erwartung, dass die Einführung pünktlich und möglichst geräuschlos gelingt. Diese Erwartung erfüllte sich. Im Mai 2020, nach nur anderthalb Jahren Projektlaufzeit, ging das ERP-System on Time, on Scope und on Budget live.

ERP-Einführung: „Wir wollten sofort dabei sein“

Die Verantwortlichen hatten mehrere gute Gründe, frühzeitig einzuführen:

  • Im Rahmen des Wartungszyklus der 鶹ԭ-Infrastruktur stand die Entscheidung für neue Hardware an – aus Sicht von DEVK der richtige Zeitpunkt, um neue, 鶹ԭ-HANA-zertifizierte Server anzuschaffen.
  • 鶹ԭ hatte angekündigt, Weiterentwicklungen und Innovationen künftig nur noch in 鶹ԭ S/4HANA umzusetzen und an die Kunden appeliert, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auf dieses System umzustellen.
  • Die DEVK-Verantwortlichen fürchteten, dass es zu einem späteren Zeitpunkt zu Engässen bei Beratungskapazitäten kommen könnte.
  • Das Unternehmen wollte Wachstumsreserven schaffen, die ihm die Möglichkeit bieten, weitere hausinterne Prozesse in die 鶹ԭ-öܲԲ zu integrieren.

Dies alles waren gute Gründe für die DEVK, um frühzeitig auf 鶹ԭ S/4HANA umzustellen.

„Insbesondere die Partizipation an den Weiterentwicklungen und Innovationen von 鶹ԭ war uns sehr wichtig. Zudem wollten wir hinsichtlich der Performance eine gute Basis für die anstehenden Datenmigrationen legen“ so Jochen Abel, Leiter der Abteilung „Fachliche DV-Koordination In-/Exkasso“.

Motivation der internen Mitarbeiter als Schlüssel zur erfolgreichen ERP-Migration

Zwischen Februar und Juli 2018 fand eine Vorstudie statt – ein Weg, den Frank Höller nur wärmstens empfehlen kann, weil er das Vertrauen in die Umsetzbarkeit des Projekts und in den anvisierten Zeitplan stärkt.

Um das Know-How im Unternehmen zu halten, war es der DEVK sehr wichtig, die Migration auf 鶹ԭ S/4HANA vor allem mit internen Kräften umzusetzen. Flankiert wurde das Projekt durch qualitätssichernde Maßnahmen im Rahmen von .

Die starke Einbindung der eigenen MitarbeiterInnen sowohl auf IT- also auch auf Fachbereichs-Ebene trug maßgeblich zur Identifikation mit dem neuen ERP-System bei und stärkte den Willen, das Projekt als Team zum Erfolg zu führen.

Der Termin musste unbedingt gehalten werden: 鶹ԭ Service hilft

Natürlich war dieser Weg nicht risikolos. Hätte der Einführungstermin nicht gehalten werden können, wäre dies folgenreich gewesen, weil viele weitere Projekte und Prozesse in der DEVK von der erfolgreichen 鶹ԭ S/4HANA-Einführung abhingen.

Um die Risiken zu senken, bediente sich die DEVK der 鶹ԭ Value Assurance. Mit Hilfe dieses Services ließ sich der Status Quo des Projekts in seinen unterschiedlichen Phasen checken und bei Bedarf nachjustieren. Die definierten „Quality Gates“ wurden planmäßig genommen – dies gab der DEVK Sicherheit für den GoLive.

Am Ende ging alles pünktlich über die Bühne, trotz des immensen Aufwands – und einer gewissen Aufregung. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass die letzte Phase des Projektes inklusive des GoLives aufgrund der Covid-19-Pandemie fast vollständig aus den Home Offices heraus gesteuert werden musste.

Aufgrund der Bedeutung des Projektes wurde auch der Vorstand während des GoLives regelmäßig über den Status informiert. DEVK-Vorstandsmitglied Michael Knaup: „Mir war es hier viel zu ruhig.“ Diese Geräuschlosigkeit jedoch war ein gutes Zeichen, wie Michael Knaup kurz danach feststellte. „Als ich in der ersten Vorstandssitzung nach der Umstellung sagte ‚übrigens, wir sind jetzt auf 鶹ԭ S/4HANA und es läuft‘, guckten mich alle überrascht an. Meine Vorstandskollegen hatten die Umstellung gar nicht bemerkt.“

Drei Lehren aus dem ERP-Projekt

Auf die Frage, welche konkreten Lehren sich aus dem Projekts ziehen lassen, fallen Frank Höller spontan folgende Punkte ein:

  • Die Durchführung einer Vorstudie verschafft Sicherheit. In dieser werden die Handlungsfelder identifiziert, deren Umsetzung zwingend erforderlich sind, um 鶹ԭ S/4HANA einführen zu können.
  • Grundsätzlich gilt: Je aktueller alle Systeme gehalten werden, desto geringer ist der Einführungsaufwand für das neue System.
  • Qualitätssicherungsmaßnahmen sind enorm wichtig. Dabei helfen einige Services im Rahmen von 鶹ԭ Value Assurance.

Fazit: Einführung 鶹ԭ S/4HANA

Bleibt noch der Blick auf jene Vorteile, die die DEVK kurz-, mittel- und langfristig aus der Einführung von 鶹ԭ S/4HANA zieht: Mit Einführung des neuen Systems verkürzten sich die Batchlaufzeiten sowie die Dialog-Antwortzeiten signifikant. Durch diese Beschleunigung könnte man die Servicezeiten für die Kunden ausweiten.„Mehr Servicezeit, das ist natürlich kein hippes KI-Thema“, so DEVK-Vorstandsmitglied Michael Knaup. „Aber am Ende geht es uns natürlich immer darum, zufriedene Kunden zu haben.“

Auch die Zukunft bleibt spannend: Konzernabschlüsse vereinfachen

Für Michael Knaup war es zudem wichtig „zunächst die Kernfunktionen im Griff zu haben – und uns im Anschluss mit innovativen Themen zu beschäftigen.“

Aktuell laufen die neuen Systeme und deren Prozesse absolut stabil – daher ist jetzt die Zeit gekommen, sich mit den neuen Funktionalitäten von 鶹ԭ S/4HANA zu beschäftigen. Dabei möchte die DEVK das nun zur Verfügung stehende für die zukünftigen Konzernabschlüsse einsetzen. Ein entsprechendes Projekt läuft bereits.

Die DEVK wäre der erste deutsche Versicherer, der diese Funktion nutzt – „deshalb nehmen wir 鶹ԭ auch hier in die Pflicht“ betont Michael Knaup.

Zudem wird ein neues Projekt initiiert, das für die DEVK wichtige Innovationsthemen identifizieren und umsetzen soll. Dazu gehören zum Beispiel , die Themen „“ sowie das Thema „Process Mining“.

Alle Beteiligten freuen sich sich auf diese und weitere spannende Themen!

Steckbrief DEVK:

Die DEVK gehört mit ca. 1.200 Geschäftsstellen und rund 6.000 Mitarbeitenden zu Deutschlands größten Versicherern für Privatkunden. So ist das Unternehmen mit Sitz in Köln nach der Anzahl der Verträge Deutschlands viertgrößter Hausrat- sowie fünftgrößter Pkw- und siebtgrößter Haftpflichtversicherer. Vor 135 Jahren von Eisenbahnern für Eisenbahner gegründet, kümmert sich die DEVK heute um bundesweit über 4 Millionen Kundinnen und Kunden mit mehr als 15,1 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten.

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Die Zukunft der Energiewirtschaft: Auf dem Weg zur Klimaneutralität /germany/2021/05/energiewirtschaft-klimaneutralitaet-nachhaltigkeit/ Fri, 21 May 2021 06:00:13 +0000 /germany/?p=155895 In seinem Blog beschreibt 鶹ԭ CEO Christian Klein, wie die 鶹ԭ gemeinsam mit ihren Kunden neue langfristige und nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln kann. Durch die weltweiten...

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In seinem Blog beschreibt 鶹ԭ CEO Christian Klein, wie die 鶹ԭ gemeinsam mit ihren Kunden neue langfristige und entwickeln kann.

Durch die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ruhte der Flugverkehr, Autobahnen waren wie leergefegt und Fabriken geschlossen. Dadurch wurde weltweit so wenig Kohlendioxid ausgestoßen, wie seit 2006 nicht mehr.

Die positiven Nebenwirkungen der Pandemie auf die Umwelt weckten die Hoffnung, dass es nach der Pandemie in der Weltwirtschaft zu einem „grünen Wandel“ kommt. Wir befinden uns jedoch an einem Wendepunkt, was die Eindämmung der globalen Erderwärmung angeht. Der Rückgang der Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr betrug „nur“ sieben Prozent. Und es gibt Anzeichen, dass die Emissionen schon wieder zum Niveau vor der Pandemie zurückkehren. Einerseits ist der Rückgangs ermutigend, andererseits wird uns das keinesfalls dem langfristig erforderlichen Ziel näher bringen, die CO2-Emissionen bis 2030 umfassend zu senken. Ein Systemwechsel muss her. Und wir müssen unsere Wirtschaft neu denken.

Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor

Unternehmen stehen zunehmend im Rampenlicht, was ihre Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt angeht. Kapitalmarktorientierte Unternehmen in vielen Ländern müssen Informationen über nicht-finanzielle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit offenlegen. Gleichzeitig treffen Verbraucher heute ihre Kaufentscheidungen nicht nur anhand des Produkts oder Preises. Stattdessen wollen sie lieber bei Unternehmen kaufen und arbeiten, die sich für aktuelle und allgemein relevante Themen wie Klima, Nachhaltigkeit, Transparenz und soziale Gerechtigkeit – etwa faire Beschäftigungspraktiken – einsetzen.

Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur „schönes Beiwerk“, sondern entscheidend für den langfristigen Erfolg eines jedes Unternehmens. Es geht darum, neue Wettbewerbsvorteile zu definieren, Risiken zu senken, Widerstandsfähigkeit gegenüber Preisvorschriften aufzubauen, bei Anlegern zu punkten und neuen Anforderungen der Verbraucher einen Schritt voraus zu sein. Daher wird Nachhaltigkeit immer mehr zu einem zentralen Aspekt bei Entscheidungen von Unternehmen – genauso wie Kosten oder Wachstum.

In allen Branchen können digitale Technologien dazu beitragen, große Mengen an Treibhausgasemissionen zu vermeiden und den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu senken. Allerdings kann kein Unternehmen alle benötigten öܲԲen und Technologien alleine entwickeln. Unternehmen aus allen Bereichen arbeiten aktiv an gemeinsamen Projekten, um bei ihren Dekarbonisierungszielen voranzukommen. Die Energiewirtschaft bildet dabei keine Ausnahme. Sie arbeitet zunehmend mit Kunden, Regierungen und anderen zusammen, um die CO2-Emissionen in verschiedenen Sektoren zu senken und innovative öܲԲen zur Beschleunigung der Energiewende zu entwickeln.

Die jüngsten Ankündigungen großer Öl- und Gasanbieter, zwischen 2030 und 2050 klimaneutral sein zu wollen, zeigen ihre Bereitschaft, Klimaschutzmaßnahmen in ihrem Kerngeschäftsmodell zu ergreifen. Da die Nachfrage nach kohlenwasserstoffbasierten Energieträgern abflacht – und irgendwann ganz zurückgeht –, müssen diese Unternehmen jedoch alle Aspekte ihrer Geschäftstätigkeit betrachten und ihre langfristigen Geschäftsmodelle für eine Welt neu definieren, in der Kohlenwasserstoff nur begrenzt genutzt wird.

Digitalisierung als Motor für mehr Nachhaltigkeit

Aufgrund meiner Gespräche mit vielen Kunden aus dieser Branche wird klar: Sie wollen diese Entwicklung schneller vollziehen. Aber wie können sie diesen Strategiewechsel erfolgreich bewältigen, wenn sie einerseits noch vom alten Geschäftsmodell abhängen und gleichzeitig den Aktionären durch eine beschleunigte Energiewende Renditen bieten – und hierbei nicht nur überleben, sondern auch wachsen wollen?

Tatsache ist: Kein Unternehmen kann diesen Weg alleine gehen. Zusammenarbeit kann dazu beitragen, dass aus Herausforderungen Chancen werden. Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit unseren Kunden neue langfristige und nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dabei nutzen wir wie das , , , Blockchain und modernste Datenanalysen, um sowohl Abläufe zu optimieren als auch Emissionen zu senken.

Es fängt damit an, Nachhaltigkeitsdaten grundsätzlich in Geschäftsprozesse in allen Branchen und Wertschöpfungsketten zu integrieren. Wir helfen unseren Kunden und Lieferanten branchenübergreifend, die ersten Schritte zu unternehmen, nämlich Funktionen zur Überwachung und Steuerung von CO2-Emissionen in alles und jederzeit einzubetten – in laufende Prozesse, Lieferketten, Produkte und sogar in die Aktivitäten ihrer Mitarbeitenden. Dadurch werden die Voraussetzungen für ihre Ziele für 2030 geschaffen. Sie können schnellere und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen und dabei auch das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigen. Sie können Emissionen reduzieren und vermeiden. Sie können Möglichkeiten für nachhaltige Investitionen und betriebliche Entscheidungen simulieren. Und sie können natürliche und soziale Ressourcen genauso steuern wie alle anderen Ressourcen des Unternehmens.

Gemeinsam für eine klimaneutraleZukunft

In diesem Sinne freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Shell, das sein Geschäft neu ausrichten möchte und damit in seiner Branche führend ist. Das Konzept von Shell für sein CO2-Management sieht vor, unvermeidbare Treibhausgasemissionen mithilfe von Technologie und Natur zu vermeiden, zu reduzieren und schließlich zu kompensieren. Gemeinsam werden wir die Energiewende vorantreiben, Modelle zur Vermeidung, Reduzierung und Kompensation von CO2-Emissionen untersuchen, den Fußabdruck überwachen und mit weiteren Branchenpartnern für mehr Datentransparenz sorgen, um das Unternehmen nachhaltiger zu machen.

Das Ziel der Klimaneutralität ist zweifellos eine der größten aktuellen Herausforderungen der Menschheit – wenn nicht sogar die größte –, und die Uhr tickt. Kein Unternehmen oder Land wird das alleine lösen können. Branchen, Regierungen und Kunden müssen zusammen nach Wegen suchen, um das Problem der CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen. Digitale Technologien, partnerschaftlich und verantwortungsvoll eingesetzt, werden das Innovationstempo maßgeblich beschleunigen und dazu beitragen, dass die Innovationen allgemein zugänglich sind.


Christian Klein ist Vorstandssprecher der 鶹ԭSE.
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CIOs im Jahr 2021: Digitale Alleskönner /germany/2021/05/trends-cio-it-technologie-2021/ Wed, 19 May 2021 07:00:07 +0000 /germany/?p=155876 Das Ansehen und die Wahrnehmung des CIO sind im Jahr 2020 stark gestiegen. Forschungen von IDC zeigen, dass 90Prozent der Vorstandsmitglieder die IT seit Anfang...

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Das Ansehen und die Wahrnehmung des CIO sind im Jahr 2020 stark gestiegen. Forschungen von IDC zeigen, dass 90Prozent der Vorstandsmitglieder die IT seit Anfang 2020 positiver sehen.

Die IT-Abteilung war zu Beginn der Pandemie an vorderster Front aktiv, um die Geschäftsprozesse am Laufen zu halten, sichere Remote-Arbeitsplätze einzurichten, digitale Kanäle aufzubauen, das Kundenbusiness aufrechtzuerhalten und die Supply-Chain-Prozesse zu sichern.

Die größere Bedeutung auf Vorstandsebene führt jedoch auch dazu, dass die IT mehr Verantwortung übernehmen muss und stärker unter Beobachtung steht. Im Jahr 2020 wurden Transformationsinitiativen, die normalerweise Jahre gedauert hätten, in wenigen Wochen umgesetzt. CIOs stehen vor komplexeren Anforderungen und unter dem Druck, das extrem hohe Tempo der digitalen Transformation beizubehalten.

Die IDC Digital Reignition Survey ermittelte, dass 91Prozent der Unternehmen angeben, dass der Druck zur digitalen Transformation gestiegen ist. Doch beim Übergang von der Phase der Reaktion zur nächsten werden neue Herausforderungen auf die CIOs zukommen: Sie müssen die Resilienz und Agilität ihres Unternehmens verbessern und es digital ausrichten. 2021 eröffnet CIOs die Möglichkeit, nicht mehr nur als Abteilung wahrgenommen zu werden, die „Probleme beseitigt“, sondern als Organisation, die „die Abläufe im Unternehmen dirigiert“. Dies fördert eine effektive Zusammenarbeit im Vorstand und beschleunigt die digitale Transformation.

Fünf Technologietrends prägen die Agenda der CIOs im Jahr 2021

  1. Schnelleres Erzielen von Geschäftsergebnissen. Wertschöpfung ist im Jahr 2021 das prägende Thema. 58Prozent der Unternehmen stimmen darin überein, dass sie im Jahr 2021 darauf hinarbeiten werden, die Zeit bis zur Amortisierung (Wertschöpfung) von Technologieinvestitionen zu verkürzen. Nur Geschäftsergebnisse zu erzielen ist nicht mehr ausreichend – die Wertschöpfung ist entscheidend. CIOs müssen digital Gas geben und den digitalen Initiativen Vorrang einräumen, die innerhalb von Tagen und Wochen Ergebnisse bringen und nicht erst nach Monaten oder Jahren.
  2. Beschleunigte Wertschöpfung aus Daten. Daten und Analysen sind wichtige Investitionsbereiche für Technologie-Führungskräfte. Sie helfen die die Transparenz im Unternehmen zu verbessern, Abläufe zu optimieren, sowie die Finanzprognosen und die Finanzplanung agiler zu gestalten. Viele Unternehmen sehen jedoch Defizite bei ihren bestehenden Datenprogrammen. So besteht im Jahr 2021 eine wichtige Aufgabe für CIOs darin, eine einheitliche, unternehmensweite Datenstrategie zu entwickeln, um die Datennutzung auszuweiten. Das bedeutet, dass Datensilos beseitigt und die Einsatzmöglichkeiten von Cloud-nativen Datenmanagementplattformen, DataOps-Strategien und Konzepten wie Data Lakehouses untersucht werden müssen.
  3. Vernetzte, durchgängige Wertschöpfungsketten. Unternehmen, die im Jahr 2021 geschäftlich agiler werden wollen, müssen prüfen, in welchem Maß ihre internen Prozesse tatsächlich integriert, definiert, intelligent und flexibel sind. Ein wichtiges Ziel von CIOs besteht darin, durchgängige Workflows zu erstellen und zu definieren, die digitalisiert, integriert und automatisiert sind. Wenn künstliche Intelligenz und Analysen in alle Unternehmensanwendungen integriert sind, haben Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen die Möglichkeit, diese Funktionen zu nutzen, um auf allen Ebenen in Echtzeit Entscheidungen zu treffen. Sie arbeiten einfacher, nicht komplexer.
  4. Integration für eine hybride Architektur der Zukunft. Es wird eine Herausforderung für CIOs bleiben, eine hybride IT-Umgebung zu steuern. Wenn man die wichtigsten Kriterien für Technologieinvestitionen im Jahr 2021 betrachtet, ist die vollständige Integration mit anderen Technologien die zweitwichtigste Anforderung. Daher müssen Unternehmen über einen „Kompass“ verfügen, der ihnen in einer zunehmend komplexen und hybriden IT-Umgebung hilft, sich zu orientieren. Der Vorsatz für 2021 sollte lauten, die Komplexität und die Kosten der Integration zu verringern. Setzen Sie jetzt alles daran sicherzustellen, dass digitale Initiativen zukünftig ausbaufähig sind.
  5. Die Bedeutung eines plattformgestützten digitalen Geschäftsnetzes. 90Prozent der Unternehmen, die für ihre Transformation eine strategische Partnerschaft mit Technologieanbietern unterhalten, konnten bereits neue Einnahmequellen erschließen. Eine wichtige Priorität für CIOs im Jahr 2021 ist es, eine digitale Strategie zu entwickeln, die auf einem Geschäftsnetzwerk und auf einer engeren Zusammenarbeit mit Partnern basiert. Dazu gilt es sicherzustellen, dass ihre digitale Plattform die gemeinsame Nutzung von Daten, Anwendungen, Abläufen, Fachwissen und offenen APIs erlaubt.

Technologie-Führungskräfte versuchen seit Jahren, eine digitale Agenda durchzusetzen. Im Jahr 2020 waren Unternehmen mit der Krise beschäftigt, doch in diesem Jahr sind CIOs aufgefordert, dazu beizutragen, ihr Unternehmen auf Wachstumskurs zu bringen. Somit wird 2021 ein wichtiger Wendepunkt für CIOs sein, an dem sie sich einschalten, ihr Unternehmen durch gezielte Technologieinvestitionen voranbringen und ihren Platz am Vorstandstisch langfristig sichern.

Weitere Informationen finden Sie im vollständigen IDC Market Spotlight Zündfunken für Ihr agiles Unternehmen: Fünf wichtige Trends, die Ihr Unternehmen auf das Jahr 2021 und die weitere Zukunft vorbereiten:

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Erfolgreiche Einführung von 鶹ԭ S/4HANA trotz Corona-Lockdown /germany/2021/05/erfolgreiche-remote-einfuehrung-s4hana-covid19-lockdown/ Mon, 17 May 2021 06:00:26 +0000 /germany/?p=155675 Das Unternehmen Refratechnik wollte 鶹ԭ S/4HANA bei seiner neuen Beteiligung, dem Minenunternehmen QMAG in Australien, einführen. Vor Ort. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Und Australien...

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Das Unternehmen Refratechnik wollte 鶹ԭ S/4HANA bei seiner neuen Beteiligung, dem Minenunternehmen QMAG in Australien, einführen. Vor Ort. Doch dann kam die Corona-Pandemie. Und Australien ist Deutschland neun Stunden voraus. Die Remote-Einführung entwickelte sich trotzdem zu einem großen Erfolg.

Zu Beginn verlief noch alles normal. Doch das Migrations-Projekt der Unternehmen Refratechnik und QMAG wurde auf einmal zu einem großen Abenteuer. Während die australische Mine QMAG in Queensland im Tagebau kryptokristallines Magnesit abbaut und verarbeitet, stellt die Refratechnik-Gruppe aus München mit 1.700 Mitarbeitern an 27 Standorten Feuerfestwerkstoffe her. Mit Feuerfeststeinen werden weltweit Öfen zur Herstellung von Zement und Branntkalk, Eisen- und Nichteisenmetallen, keramischen Baustoffen und auch Müllverbrennungsanlagen ausgerüstet.

Die Kaufverhandlungen dauerten bis Februar 2020. „Wir hatten in den Verträgen ausgehandelt, dass wir QMAG aus dem bis dahin bestehenden ERP-System des Verkäufers bis Ende des Jahres 2020 komplett herauslösen. Wir hätten also genug Zeit gehabt, in Australien die 鶹ԭ-öܲԲ einzuführen“, berichtet Silke Denecke, CFO der . „Das bisherige ERP-System war in die Konzern-IT des Verkäufers integriert und konnte nicht übergeben werden.“

Dazu kam, dass das australische ERP-System Pronto speziell auf Minengesellschaften in Australien zugeschnitten ist. In Deutschland kannte es kaum einer. Refratechnik hatte im Januar 2020 damit begonnen, für die Unternehmensgruppe einen Prototyp für den Umstieg auf 鶹ԭ S/4HANA zu erarbeiten, da der Konzern aktuell die Migration vorbereitet. In Deutschland hatte Refratechnik in einem ersten Schritt zunächst die 鶹ԭ Analytics Cloud eingeführt und nutzt diese für Analyse und Planung. Der zweite Schritt sollte, On Premises, die Einführung von 鶹ԭ S/4HANA sein.

Gleich auf 鶹ԭ S/4HANA gesetzt

Refratechnik entschloss sich dann, in Australien im Greenfield-Ansatz gleich das neue einzuführen. „Ich wollte nicht so viel Geld für ein Übergangs-ERP ausgeben“, sagt Denecke. Dazu kam: Die Australier sind mit 140 Millionen australischen Dollar Umsatz im Jahr und rund 200 Mitarbeitern aus Sicht der Refratechnik keine kleine Firma. Zudem wollte der Käufer natürlich sehr schnell Einblick in die monatlichen Daten des neu gekauften Unternehmens haben. Somit sollte QMAG zum ersten Unternehmen in der Gruppe werden, bei dem 鶹ԭ S/4HANA eingesetzt wird.

Dass die erste Installation des Konzerns im australischen Minenunternehmen mehr oder weniger komplett remote aus Deutschland heraus erfolgen musste, ahnte damals noch niemand. Olga König und Renata Munzel leiteten bei Refratechnik die ERP-Einführung. Ende Januar 2020 war König mit einem Kollegen für drei Wochen nach Down Under gereist, um die Prozesse zu analysieren. „Doch dann kam der Corona-Lockdown“. Bis heute sind die beiden die einzigen des internen 鶹ԭ-Teams aus Deutschland, die vor Ort gewesen sind.

Geschäftsführerin Silke Denecke klingt heute noch begeistert und stolz zugleich, wenn sie davon erzählt. Alle Mitarbeiter aus dem Projektteam, bestehend aus interner 鶹ԭ-Abteilung und erfahrenen Key Usern aus verschiedenen Fachbereichen der Unternehmen in München, Göttingen und Düsseldorf, wurden ab März 2020 ins Homeoffice geschickt. Die Prozessanalyse und der Go-live mussten online, via Microsoft Teams-Plattform, weitergehen – in täglichen Gesprächen mit den Key Usern in Australien und der Partnerfirma.

Stolz auf die Leistung des Teams

Dabei muss man wissen, dass es zwischen Deutschland und Australien einen Zeitunterschied zwischen acht und neun Stunden gibt. „Wir mussten deswegen sehr früh aufstehen“, berichtet Projektleiterin König. Konferiert wurde meistens zwischen sechs und acht Uhr morgens – oder spät abends. Für den Go-live gab es sogar zwei Wochen Nachtschicht für die deutschen Kollegen, um den Mitarbeitern in Australien bei den ersten Schritten zu helfen.

„Wir kannten weder 鶹ԭ S/4HANA noch die Prozesse vor Ort, auch diese Art Mine war für uns neu“, beschreibt Denecke die Herausforderung. Viele hatten damals gesagt: „Das schafft Ihr nicht“ – auch aus der internen 鶹ԭ-Abteilung waren einige Mitarbeiter zu Beginn skeptisch. „Wir hatten nur sieben Monate Zeit – inklusive Einarbeitung in 鶹ԭ S/4HANA, Prozessaufnahme, Konzeption, Customizing, Schulung der Kollegen, Migration und Go-live – und das über die Zeitzonen hinweg.“ Doch heute, ein Jahr später, stellt die Geschäftsführerin fest: „Die Einführung hat auch remote prima funktioniert.“

Wie so oft, war es bei der Transformation nicht immer einfach, alle Mitarbeiter vor Ort mitzunehmen. „Bei einer virtuellen Einführung ist es ungleich schwerer, den Kollegen die Prozessänderung verständlich zu erläutern. Vor allem, wenn man ein System ohne viele integrierte Funktionen hat und dann zu einem hochgradig integrierten wechselt“, sagt Denecke. „Für die australischen Kollegen war es eine große Herausforderung, sie haben fantastische Arbeit geleistet.“

Die Menschen mitnehmen

Ohne die Corona-Pandemie wäre es ein sehr schönes Projekt geworden, da sind sich alle einig. „Mit Corona war es zwar anstrengend, hat aber die interne 鶹ԭ-Abteilung, die Key User und die neuen australischen Kollegen zusammengeschweißt“, sagt Denecke.

Mit erfolgreichem Ergebnis: „Wir konnten nach dem Go-live ohne Unterbrechung ausliefern, und haben nach dem ersten Monat mit dem System direkt den Jahresabschluss durchgeführt“, sagt Denecke. Das neue Look and Feel erleichtere die Arbeit der Mitarbeiter. „Wir können jetzt automatisch kalkulieren, neunstufig. Viele manuelle Tätigkeiten wurden abgelöst.“

Durch das neue System, die neuen Services und Oberflächen, sei vieles unkomplizierter geworden, sagt Munzel. Die sensiblen Bankdaten müsse man jetzt nicht mehr manuell hoch- und herunterladen. Nötige Unterschriften könnten im System geleistet werden, die Daten fließen direkt an die Bank, im Gegenzug kommen die Kontoauszüge ins System ܰü. Denecke: „Wir wollen die Daten aller Unternehmen zentral und möglichst ohne große manuelle Arbeit bei uns im System haben, da unsere Verwaltung schlank aufgestellt ist.“

Zukunft: Machine Learning und KI

In Zukunft will Refratechnik verstärkt auf Machine Learning und Künstliche Intelligenz setzen, auf Predictive Planning und Sales Forecasts. Das Unternehmen will seine Logistik-Themen bearbeiten und auch in den E-Commerce einsteigen. Als Grundlage wird in den kommenden drei Jahren 鶹ԭ S/4HANA auch in allen anderen der fast zwanzig Firmen der Gruppe eingeführt, um die historisch gewachsenen ERP-Systeme abzulösen. Auch die Nutzung in der Cloud will sich Refratechnik bald näher anschauen. In diesem Jahr soll das nach Deutschland kommen, danach nach Kanada oder Asien.

„Dieser Erfolg hat uns allen sehr viel Selbstbewusstsein gegeben und das Team zusammengeschweißt“, sagt Munzel. Und Denecke ergänzt, nicht ganz ernst gemeint: „Mit diesem Team führe ich die 鶹ԭ-öܲԲ auch auf dem Mars ein.“ Sobald möglich, wollen die Mitarbeiter nach Australien reisen und die Go-live-Party mit den bisher nur vom Bildschirm bekannten Kollegen nachfeiern. „Wir freuen uns schon jetzt, wenn die nächsten Firmen der Gruppe auf 鶹ԭ S/4HANA migriert sind“, sagt Denecke.

Titelbild: Refratechnik | QMAG Kuwarara Mining

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Boehringer Ingelheim bringt 鶹ԭ S/4HANA weltweit remote ans Netz /germany/2021/05/remote-s4hana-transformation-boehringer-ingelheim/ Wed, 12 May 2021 06:00:12 +0000 /germany/?p=155750 Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim stellt seine weltweite ERP-Software auf 鶹ԭS/4HANA um. Was schon unter normalen Gegebenheiten eine große Herausforderung für jedes internationale Unternehmen ist,...

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Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim stellt seine weltweite ERP-Software auf um. Was schon unter normalen Gegebenheiten eine große Herausforderung für jedes internationale Unternehmen ist, wurde durch die COVID-19-Pandemie weiter erschwert: Aufgrund der weltweiten Reise- und Kontaktbeschränkungen musste der globale Roll-out komplett remote erfolgen. Dennoch war er ein voller Erfolg: Im Oktober 2020 ging die intelligente Business Suite in 41 Ländern an den Start.

Die Digitalisierung stellt auch die Gesundheitsbranche vor große Herausforderungen. „Um sie zu meistern, brauchen wir Mut zur Innovation und eine zukunftsorientierte technologische Basis“, erläutert Markus Ernst, Head of IT Enabling Functions bei Boehringer Ingelheim. Daher hat sich Boehringer Ingelheim in der IT ein klares Ziel gesetzt: Bis 2025 will das Unternehmen, das zu den führenden forschenden Pharmaherstellern Deutschlands gehört, seine ERP-Landschaft weltweit harmonisieren. Die Basis hierfür schafft 鶹ԭ S/4HANA. Diese intelligente Business Suite wird künftig die weltweiten Abläufe in den Bereichen Finanzen, Supply Chain, Handel, Operations und Qualitätsmanagement in einem einheitlichen digitalen Kern bündeln.

Weltweiter ERP-Roll-out trotz COVID-19-Pandemie im Zeitplan

Im Jahr 2018 hatte Boehringer Ingelheim dieses globale Transformationsprojekt angestoßen. Knapp zwei Jahre später ging die neue ERP-Software innerhalb weniger Tage in 41 Ländern an den Start. „Was mich besonders stolz macht: Der ursprünglich entwickelte Zeitplan wurde eingehalten – und das, obwohl die COVID-19-Pandemie die eigentliche Planung ordentlich durcheinandergebracht hat“, sagt Nick Taylor, IT-Projektleiter der weltweiten 鶹ԭ S/4HANA-Konvertierung. Denn kurz nachdem das Projekt im Februar 2020 in die entscheidende Phase gegangen war, wurden Lockdowns verhängt und Ländergrenzen geschlossen. „Eigentlich wollten wir die Kolleginnen und Kollegen an den internationalen Standorten beim Umstieg auf 鶹ԭ S/4HANA vor Ort persönlich unterstützen. Daran war jedoch plötzlich nicht mehr zu denken“, erinnert sich Taylor. Gebuchte , fast das gesamte Projektteam wurde ins Homeoffice geschickt.

Ein neues Konzept musste her, schließlich sollte der weltweite Umstieg komplett simultan erfolgen. Durch die COVID-19-Pandemie waren die regionalen Ansprechpartner von Kanada bis Neuseeland nun aber komplett auf sich allein gestellt. Glücklicherweise hatte das Kernteam des Transformationsprojekts das Vorhaben in Form einer weltweiten Roadshow vorab detailliert vorgestellt. „Der Roll-out mit 600 Teammitgliedern konnte von uns vollständig von zu Hause aus koordiniert werden“, erzählt der Projektleiter. Dass dabei alles auf den Punkt genau und ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne ging, findet nicht nur er in der Rückschau beeindruckend: Boehringer Ingelheim wurde in der Kategorie Business Transformation 鶹ԭ S/4HANA auch als Gewinner im Kreis der Finalisten des 鶹ԭ Quality Awards ü.

„Das zeigt, wie wichtig sorgfältige Analyse und Vorbereitung bei einem solchen Projekt sind“, sagt Sebastian Grabherr, der bei Boehringer Ingelheim für die Roll-outs von 鶹ԭ S/4HANA verantwortlich ist. Die Vorbereitungsphase begann bei Boehringer Ingelheim schon mit der Evaluierung des Transformationsprojekts. So hatte das Pharmaunternehmen zunächst eine Greenfield-Implementierung anvisiert, entschied sich dann aber nach intensivem Austausch und Validierung mit 鶹ԭ für eine Brownfield-Konvertierung. Die zielt darauf ab, die bestehende 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC) inklusive aller Modifikationen und Add-ons nach 鶹ԭ S/4HANA zu übernehmen. Neue Prozesse und Innovationen werden anschließend über Roll-outs in weiteren Ländern sowie Innovation-Releases sukzessive umgesetzt.

Einfache Einarbeitung nach der Umstellung auf 鶹ԭ S/4HANA

„Nach eingehender Betrachtung haben wir uns unter anderem für diesen Weg entschieden, weil wir als Pharmaunternehmen vielfältige Dokumentationspflichten und Compliancevorgaben berücksichtigen müssen und zudem über 40 Länder auf unserem globalen Template versammeln“, erläutert Grabherr. Zudem erleichtert die Brownfield-Konvertierung die Umstellung für die Mitarbeitenden erheblich: Sie können wie gewohnt weiterarbeiten und müssen sich nicht an neue Oberflächen und Prozesse gewöhnen – aus Sicht von Boehringer Ingelheim angesichts der geplanten Big-Bang-Umstellung ein weiterer wichtiger Aspekt.

Da bei einer Systemkonvertierung sowohl Custom Code als auch alle Modifikationen und Add-ons auf Kompatibilität mit 鶹ԭ S/4HANA geprüft werden müssen, erfordert der Ansatz eine intensive Vorbereitung. Unter dem Motto „Make it work“ ging es 2019 darum, das bestehende Template auf 鶹ԭ S/4HANA lauffähig zu bekommen. „Dazu haben wir mithilfe des Simplification Item Check von 鶹ԭ zunächst die technischen Hürden identifiziert und kritische Fragen gelöst“, erklärt Projektleiter Nick Taylor. Im Jahr 2020 wurde das Template dann bis ins kleinste Detail validiert: In mehr als 3.400 Testläufen prüfte das internationale Projektteam, ob dem geplanten Big-Bang-Roll-out noch etwas entgegenstehen könnte. Dabei wurden die Mitarbeitenden von Boehringer Ingelheim in den einzelnen Ländern durch regionale Expertinnen und Experten des Implementierungspartners CNT Consulting in Kooperation mit Fusion Consulting unterstützt.

Mitte Oktober 2020 war es dann so weit: 鶹ԭ S/4HANA ging in 81 Gesellschaften und Fertigungsstandorten in 41 Ländern zeitgleich live. „Das Feedback zu dem Projekt aus den Standorten ist hervorragend“, freut sich Grabherr. Und zwar nicht nur hinsichtlich des Roll-outs: Die Performance und die Stabilität der neuen Suite kommen in den Gesellschaften ebenfalls gut an. Für Grabherr und sein Team ist das Projekt damit aber noch lange nicht abgeschlossen. In weiteren Innovationsschritten wird nun neben funktionalen Neuerungen bei 鶹ԭ S/4HANA auch die Verbesserungdes Benutzererlebnisses mit den 鶹ԭ-Fiori-Appsim Mittelpunkt stehen. Bis Ende 2025 werden die großen Märkte in die einheitliche Software eingebunden – und auch hier wird der Roll-out größtenteils remote organisiert.

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鶹ԭ Conversational AI hilft Parkland Health & Hospital System während COVID-19-Krise /germany/2021/05/conversational-ai-covid19-krankenhaus/ Tue, 04 May 2021 06:00:47 +0000 /germany/?p=155500 Das Parkland Hospital erhielt bereits einen International Customer Experience (CX) Award für ein Kunden-Innovationsprojekt auf Basis der 鶹ԭ Business Technology Platform. Jetzt wurde das Projekt...

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Das Parkland Hospital erhielt bereits einen International Customer Experience (CX) Award für ein Kunden-Innovationsprojekt auf Basis der 鶹ԭ Business Technology Platform. Jetzt wurde das Projekt für eine Innovation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zudem mit dem in der Kategorie Transformation Champion ausgezeichnet.

Am 22. November 1963 eilte eine motorisierte Präsidenten-Eskorte zur Notaufnahme des Parkland Hospital in Dallas. Der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy wurde damals kurz nach der Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt. Heute hat das Parkland Hospital die aktivste Notaufnahme in den Vereinigten Staaten und verzeichnete 2019 über 240.000 Patienten.Aufgrund der großen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, wird in Parkland jetzt erneut Geschichte geschrieben.

Leitziele des Parkland Hospital

Im Parkland Hospital, einem 17-stöckigen Gebäude mit 862 Krankenbetten, hat man es sich zum Ziel gesetzt, den Bewohnern in Dallas County die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten. Die Mitarbeiter des Krankenhauses waren schon immer bemüht, ihre hohen Standards aufrechtzuerhalten – selbst als COVID-19 für Ausnahmezustände sorgte.Nach dem Ausbruch der Pandemie in den USA im März 2020 war das Callcenter des Parkland Hospital wegen Anfragen zu Testmöglichkeiten und anderen Belangen rund um COVID-19 völlig überlastet; Patienten verbrachten rund 45 Minuten in der Warteschleife, nur um zu erfahren, dass ihr Fieber nicht hoch genug war, um getestet zu werden. Diese Anfragenflut führte dazu, dass die Mitarbeiter bei der Bewältigung der Krise unter Zeitdruck gerieten.Zum einen musste das Krankenhaus eine sofortige öܲԲ finden, damit Patienten mit mittelschweren bis schweren Symptomen schnell Kontakt mit medizinischem Fachpersonal aufnehmen konnten; zum anderen wollte man allen Patienten mit Fragen zum Corona-Virus schnelle und transparente Antworten bieten.In nur neun Tagen entwickelten Parkland und das Projektteam der 鶹ԭ deshalb eine einfache, aber effektive öܲԲ und griffen dabei auf das umfangreiche Portfolio an interoperablen und innovativen öܲԲen der ܰü.

Innovation dank künstlicher Intelligenz (KI) und der Cloud: Der COVID-19 Symptom Checker

In enger Zusammenarbeit mit der Krankenhausführung entwickelte das Team den COVID-19 Symptom Checker, ein Self-Service-Chatbot auf Grundlage der 鶹ԭ Cloud Platform und von 鶹ԭ Conversational AI für Patienten, die umgehend Hilfe oder ein erstes Virus-Screening benötigen.Innerhalb von drei Tagen war das 鶹ԭ-Projektteam in der Lage, einen funktionalen Prototyp mit Parkland zu teilen. Neun Tage später wurde der Chatbot produktiv gesetzt. Im Laufe der ersten beiden Tage nutzten über 400 Besucher der Webseite von Parkland den Chatbot.

Das benutzerfreundliche Tool ermöglicht Patienten mobilen Zugriff und präzise Antworten auf COVID-19-Anfragen in Echtzeit. Dadurch sind wiederum weniger körperliche Untersuchungen vor Ort notwendig – ein wichtiger Schritt, um den Schutz der Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in der Krankenhausverwaltung sowie der Patienten zu gewährleisten. Der Chatbot bietet zweisprachige Unterstützung auf Spanisch und Englisch und erfüllt so optimal die Anforderungen des Patientenstamms des Parkland Hospital.

„Bei Parkland haben wir uns der Gesundheit und dem Wohlbefinden der von uns betreuten Menschen und Kommunen verschrieben, indem wir auf einen höchst möglichen Standard für öffentliche und akademische Gesundheitsversorgungssysteme setzen“, sagte Scott Harrison, Chief Data Officer des Parkland Health & Hospital System. „Die Mitarbeiter unserer Kliniken nutzen elektronische Dashboards, die mit der Business Technology Platform von 鶹ԭ entwickelt wurden, für ihre Analysen und Planungen sowie Qualtrics XM für Stimmungsanalysen. Wir wissen um die sehr hohe Bedeutung eines vollständig integrierten technologischen Fundaments für die mehr als 240 Patienten in der Notaufnahme, die wir jährlich behandeln, sowie für die Unterstützung unseres künftigen Wachstums und unserer Innovationen.“

Co-Innovation aus der Ferne

Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass Krisen häufig zu Innovationen führen. Seit der Einführung von Corona-Maßnahmen – darunter die Empfehlung, zu Hause zu bleiben und Abstandsregeln einzuhalten – hat das Customer-Innovation-Team der 鶹ԭ an einem flexiblen, ganzheitlichen und virtuellen Modell für Co-Innovationen gearbeitet. Dieses Projekt mit dem Parkland Hospital ist ein Musterbeispiel dafür, wie die 鶹ԭ zusammen mit einem Kunden schnell und im Remote-Verfahren eine Co-Innovation entwickeln und überzeugende Ergebnisse vorlegen konnte.

Agile und kostengünstige Innovationen für Unternehmen sind in der schnelllebigen Geschäftswelt von heute ein entscheidender Faktor. Talent und Technologien müssen weiterhin bestmöglich eingesetzt werden, denn die Corona-Krise betrifft uns alle.

Highlights des KI-Projekts von Parkland

  • Der Symptom Checker Chatbot wurde innerhalb von neun Tagen entwickelt und produktiv gesetzt.
  • Die Zahl der eingehende Anrufe in den Callcentern des Krankenhauses und der körperlichen Untersuchungen vor Ort wurde erheblich reduziert, was mehr Schutz für Mitarbeiter und Patienten gewährleistete.
  • 407 Patienten haben in den ersten zwei Tagen nach dem Produktivstart den Chatbot genutzt.
  • Der zweisprachige Symptom Checker Chatbot bietet einem vielfältigen Patientenstamm Unterstützung auf Spanisch und Englisch.
  • Den Entscheidungsträgern und dem Pflegepersonal wurde eine „Single Source of Truth“ bereitgestellt, um Corona-Patienten und deren Symptome überwachen zu können.
  • Parkland erhielt den in der Kategorie Transformation Champion und im November 2020 den International CX Award in zwei Kategorien.

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Stabilität in Unternehmen durch IoT in Cloud-ERP /germany/2021/04/iot-resilienz-cloud-erp/ Mon, 19 Apr 2021 06:00:21 +0000 /germany/?p=155320 Als ich klein war, war ich – wie viele andere Kinder auch – von Technologie fasziniert. Besonders begeistert war ich von LEGO Technic, das scheinbar...

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Als ich klein war, war ich – wie viele andere Kinder auch – von Technologie fasziniert. Besonders begeistert war ich von LEGO Technic, das scheinbar wie von Zauberhand angetrieben wurde. Ein paar Jahrzehnte später kann es passieren, dass ein ganz normales Smart Home im Jahr 2021 ebenso faszinierend wirkt.

Als Erwachsene wissen wir jedoch, dass dahinter keine Zauberei steckt, sondern eine ganze Infrastruktur an vernetzten Geräten – das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Dieses Netz lässt uns miteinander und mit Geräten interagieren. Und genau das ist aktuell wichtiger denn je; die Corona-Pandemie ist noch immer nicht überstanden und hat die Welt, in der wir leben, auf den Kopf gestellt. Sie hat dazu geführt, dass die virtuelle Zusammenarbeit über verschiedene Standorte hinweg stets aufs Neue angepasst werden muss.

Für Unternehmen hat sich COVID-19 zu einer klassischen Fallstudie für die Auswirkungen einer Krise ungeahnten Ausmaßes entwickelt; es wurde ihnen vor Augen geführt, dass Flexibilität und Reaktionsschnelligkeit notwendig sind, um den fortlaufenden Geschäftsbetrieb zu gewährleisten. Um widerstandsfähiger zu werden und schneller zum Normalbetrieb zurückzukehren, verfolgen Unternehmen verstärkt Automatisierungsstrategien, darunter das Industrial Internet of Things (IIoT) und Industrie 4.0. Dadurch steigen der Bedarf für die Automatisierung von Anlagen und stärkere Integration mit ihren Systemen für Fertigungsteuerung, Instandhaltung und Qualitätsmanagement sowie mit dem Außendienstmanagement, der Logistik, Lagerhaltung und dem Transport. Darüber hinaus müssen Unternehmen Schlüsselbereiche ihres Geschäfts transparenter gestalten, um die Produktion zu optimieren, Kosten einzusparen, die Produktqualität zu verbessern und gleichzeitig neue Kundenanforderungen zu identifizieren.

Damit unsere Kunden von Industrie 4.0 profitieren können, hat die 鶹ԭ eine eigene Strategie für im Angebot. Diese vereint Fachwissen, Softwarelösungen, Enablement-Technologien und ein Partnernetz, um datengestützte Anwendungen, Entscheidungsfindung sowie eine überlegene Betriebseffizienz über das gesamte Unternehmen hinweg zu ermöglichen.

IIoT und Edge Computing

In der Peripherie der IT-Landschaft laufen geschäftskritische Prozesse, Anwendungen und Services ab, die zuverlässig und mit minimalen Latenzzeiten bereitgestellt werden müssen. Mithilfe von und können unsere Kunden IoT-Sensordaten in der Netzwerkperipherie und in der Cloud erfassen, speichern, transformieren, anreichern, analysieren und entsprechende Maßnahmen einleiten.

鶹ԭ IoT bietet eine durchgängige Managed-Cloud-öܲԲ für Industrie 4.0. Diese öܲԲ ermöglicht eine ideale Wertschöpfung, indem sie Nutzungsdaten von Sensoren und Geräten aus dem laufenden Betrieb mit Geschäftssemantik wie Stamm- und Transaktionsdaten kombiniert. 鶹ԭ IoT erweitert Anwendungen mit IIoT-Kontexten aus der Praxis, damit auf kritische Ereignisse reagiert werden kann, und unterstützt eine proaktive, intelligente Entscheidungsfindung. Business-Services von 鶹ԭ IoT werden von 鶹ԭ-Anwendungen sowie von Kunden- und Partneranwendungen genutzt und durch andere Services auf der ergänzt. 鶹ԭ-Digital-Supply-Chain-öܲԲen wie bieten Kunden integrierte Optionen für komplexe Analysen und maschinelles Lernen. Sie ermöglichen beispielsweise das Erkennen von Anomalien, Ausfallprognosen und eine vorausschauende Wartung.

, eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der elektrischen Energietechnik, leitet komplexe Projekte auf der ganzen Welt. Suboptimale, isolierte Prozesse führten dabei jedoch zu mangelnder betrieblicher Transparenz und erschwerten deshalb die Projektplanung und -durchführung. Um diese Probleme anzugehen, führt das Unternehmen ein. Gleichzeitig wird mit der 鶹ԭ Business Technology Platform ein vorausschauender Anlagenservice ermöglicht. Das Ergebnis ist eine duale, digitale Transformation, die Ansaldo dabei hilft, die Fertigungsabläufe effizienter zu gestalten und das eigene Angebot zu optimieren.

Das Unternehmen konnte bis heute papierbasierte Qualitätskontrollen um 75 Prozent reduzieren, eine bessere Prozessintegration über Geschäftsbereiche und Konzerngesellschaften hinweg erzielen und den Aufwand für die Integration neuer Kunden in das eigene Serviceportal um 80 Prozent verringern. 鶹ԭ S/4HANA verbindet Backend-Systeme für Fertigung, Produktlebenszyklusmanagement und Lagerhaltung, während 鶹ԭ Internet of Things und 鶹ԭ Edge Services vorausschauende Instandhaltung und Services möglich machen.

Mit der 鶹ԭ-Strategie für IIoT in der Cloud und im Edge-Bereich haben Kunden die Wahl – sie profitieren von Optionen zur Interoperabilität und sind nicht an bestimmte Cloud-Anbieter gebunden. Die Strategie beruht auf drei Grundpfeilern:

  • Integration von IIoT-Erkenntnissen in Geschäftsanwendungen für spezifische Geschäftsbereiche und Branchen
  • Erweiterung von Geschäftsanwendungen für spezifische Geschäftsbereiche und Branchen mit IIoT
  • ܲüܲԲ wichtiger Geschäftsprozesse in der Netzwerkperipherie, um eine niedrige Latenzzeit sowie Geschäftskontinuität zu gewährleisten

Betrachten wir einige aktuelle Beispiele für Innovationen in diesen drei Kernbereichen:

IoT-Erkenntnisse ins Handling Unit Management integrieren

Unter Handling Units (HUs) versteht man einen Ansatz in 鶹ԭ S/4HANA, um physische Einheiten aus Packmitteln und den darin enthaltenen Waren zu bilden.

Lagerleiter etwa müssen überprüfen, ob mit Sensoren ausgestattete HUs plötzlichen Erschütterungen, Stürzen oder anderen kritischen Bedingungen ausgesetzt waren. Ein klassisches Beispiel hierfür sind Hochspannungsbatterien, die den teuersten und empfindlichsten Teil eines Elektrofahrzeugs ausmachen. Ein suboptimaler Ladezustand während der Lagerung verringert die Kapazität und die erwartete Lebensdauer der Batterie. ​Außerdem können falsche Ladezyklen oder Lagertemperaturen die Batteriezellen beschädigen und das Explosions- und Brandrisiko erhöhen.

IoT-fähiges Handling Unit Management, das IoT-Erkenntnisse in 鶹ԭ S/4HANA integriert, kann hier Abhilfe schaffen; es ermöglicht Versandsachbearbeitern oder Lageristen, proaktiv zu handeln, wenn der Ladezustand ein kritisches Niveau erreicht. Unternehmen können mit unserer Hilfe so sicherstellen, dass ihre Kunden keine Produkte erhalten oder verwenden, die nicht in einem einwandfreien Zustand sind. Auf diese Weise sorgen sie für höhere Kundenzufriedenheit.

Bestandsaufstockung mit IoT-Sensoren erweitern

Viele 鶹ԭ-Kunden in der Lebensmittelverarbeitung, chemischen Industrie, Pharmaindustrie und anderen Branchen stellen Waren her und lagern diese entweder in Silos oder Containern, die dann an Kunden geliefert werden. Häufig stehen sie vor Herausforderungen bei der Lagerhaltung und Bestandsverfolgung, da die manuelle Beobachtung des Füllstands in einem Silo zu einer ungenauen Bestandsübersicht im Enterprise Resource Planning (ERP), niedriger Bestandsverfügbarkeit und Produktionsausfallzeiten führen kann. 鶹ԭ IoT bietet hier öܲԲsansätze, indem Echtdaten von Füllstandsensoren genutzt werden, die an den Behältern angebracht sind. Dadurch wird die Bestandsaufstockung zu einem automatisierten, datengesteuerten Prozess. 鶹ԭ IoT ermöglicht die Überwachung des Füllstands von Behältern in Echtzeit.

Wenn Kunden IoT-Erkenntnisse in 鶹ԭ S/4HANA integrieren, kann automatisch eine Bestellung erstellt werden, sobald der Füllstand unter einen vordefinierten Wert fällt. Dieser Ansatz ermöglicht Just-in-time-Beschaffung, optimalere Bestandsverfügbarkeit und effizientere Prozesse aufgrund der stärkeren Automatisierung von Prozessschritten. Das zeigt, wie intelligente Unternehmen mithilfe neuester Technologien Informationen auswerten und daraus in Echtzeit konkrete Maßnahmen für das gesamte Unternehmen ableiten können.

Prozesse in der Netzwerkperipherie ausführen und in der Cloud koordinieren

Im Zeitalter von IIoT und Industrie 4.0 benötigen Hersteller intelligente, vernetzte und vorausschauende öܲԲen. Der Vorteil von Edge Computing liegt darin, dass die Geschäftsprozesse lokal in Echtzeit ausgeführt werden können und so Wartezeiten vermieden werden. Das Angebot von 鶹ԭ für den Edge-Bereich umfasst IoT-Datenverarbeitung, geht aber weit darüber hinaus. bietet seit vielen Jahren Services, mit denen IoT-Daten eingelesen, gespeichert und analysiert werden können. Zudem können damit Modelle für vorausschauende Analysen lokal ausgeführt und vor allem ERP-Geschäftsprozesse in der Netzwerkperipherie betrieben werden.

Mit für Edge Computing können Kunden geschäftskritische Anwendungskomponenten in der Fertigungssteuerung auf Edge-Anwendungen in Fertigungsanlagen implementieren. Gleichzeitig sorgen sie für Synchronisierung mit den entsprechenden Anwendungen in der Cloud. Dies trägt dazu bei, Widerstandsfähigkeit, niedrige Latenzzeiten und Geschäftskontinuität zu gewährleisten, wo die Produktion ansonsten dem Risiko von Betriebsunterbrechungen aufgrund von Verbindungsproblemen in der Cloud ausgesetzt wäre. Gleichzeitig werden das Software-Lebenszyklusmanagement für den Edge-Bereich und die erforderliche betriebswirtschaftliche Konfiguration zentral aus der Cloud koordiniert, was zu niedrigen Gesamtbetriebskosten führt.

Um den Wandel zu intelligenten Unternehmen zu vollziehen, müssen Fertigungsunternehmen ihre Geschäftsmodelle überdenken und mit der Einführung von Industry 4.Now beginnen. Intelligente Technologien wie IIoT und Edge Computing sind heute mehr als nette Zusatzfunktionen – sie sind entscheidend für den dauerhaften Erfolg eines Unternehmens. Je mehr Daten ein Unternehmen sammeln, speichern und analysieren kann, desto wettbewerbsfähiger ist es.

Letztendlich müssen wir auch weiterhin unsere Kunden bei ihren Entscheidungsprozessen unterstützen und ihnen die notwendigen Mittel an die Hand geben, sodass sie ihre Abläufe dynamisch und eigenständig handhaben und stets aufs Neue innovative Technologien einführen können. Vorstellungskraft und Innovation treiben nicht nur intelligente Geräte an, sondern erschließen uns fantastische Möglichkeiten, indem wir das verbinden, was bisher getrennt war.


Jan Gilg ist President von 鶹ԭ S/4HANA. .

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Hannover Messe: Wie Unternehmen ihre Lieferketten resilient ausrichten /germany/2021/04/hannover-messe-lieferketten-resilienz/ Wed, 07 Apr 2021 06:30:27 +0000 /germany/?p=155165 Es muss nicht immer eine weltweite Pandemie sein, die das Geschäft ausbremst, im Zweifel reicht dafür ein quer stehendes Containerschiff im Suezkanal. Das zeigt, wie...

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Es muss nicht immer eine weltweite Pandemie sein, die das Geschäft ausbremst, im Zweifel reicht dafür ein quer stehendes Containerschiff im Suezkanal. Das zeigt, wie wichtig resiliente Lieferketten sind – nicht nur in Krisenzeiten. Vier Eigenschaften, auf die es bei Digital Supply Chains künftig ankommt.

Der Ausbruch der Coronapandemie hat Anfang 2020 auch die Industrie kalt erwischt. Viele Fertigungsunternehmen waren auf die Materialengpässe, die explodierenden Beschaffungskosten und die massiven Nachfrageschwankungen der ersten Corona-Welle unzureichend vorbereitet, nur wenige konnten einen Plan B aus der Schublade ziehen. Was folgte, war ein regelrechter Digitalisierungsschub. Kein Wunder, lässt sich laut doch ein signifikanter Zusammenhang zwischen Digitalisierungsgrad und widerstandsfähigen Lieferketten herstellen.

Inzwischen haben sich die meisten Firmen in der neuen Normalität erfolgreich eingerichtet. „Ausruhen sollte man sich auf dem Erreichten jedoch nicht“, mahnen Supply-Chain-Experten.Statt sich mit dem Status quo zu begnügen, müssen Unternehmen ihre Lieferketten agil und dynamisch gestalten. Denn nur so können sie künftigen Anforderungen zuverlässig gerecht werden. Die Botschaft scheint angekommen: arbeiten neun von zehn Unternehmen inzwischen mit Hochdruck daran, die Resilienz ihrer Supply Chains weiter zu verbessern.

Vier unverzichtbare Bestandteile resilienter Supply Chains

Doch wie lässt sich diese Herausforderung meistern? Wie gelingt der Übergang von der neuen zur nächsten Normalität? Eine Standardantwort darauf gibt es nicht. Klar ist aber: Resiliente Wertschöpfungsketten setzen folgende Eigenschaften voraus:

1. Agilität
Um ungeplante Unterbrechungen zu vermeiden, müssen die Unternehmen die Risiken innerhalb der Supply Chain kontinuierlich im Blick behalten und in der Lage sein, im Ernstfall kurzfristig umzudisponieren. Innovative Simulationswerkzeuge stellen dafür die Weichen. Damit lassen sich Nachfrageschwankungen frühzeitig identifizieren, Materialbedarfe proaktiv steuern. Umfassende Businessnetzwerke ermöglichen zugleich, für jeden Auftrag auf Knopfdruck den besten Lieferanten zu finden.

2. Produktivität
Die steigende Nachfrage nach personalisierten Produkten und Services stellt enorme Anforderungen an die industrielle Fertigung. Die nahtlose Integration von Shop-Floor und Top-Floor sowie innovative Industrie-4.0-Technologien wie Edge und Cloud Computing, Big Data Lakes, künstliche Intelligenz (KI), Sensoren, digitale Zwillinge und autonome Systeme ebnen den Weg zu einer effizienten, flexiblen und zukunftsfähigen Produktion.

3. Konnektivität
Dass reibungslose Zusammenarbeit und Transparenz in globalen Lieferketten unverzichtbar sind, ist kein Geheimnis. Trotzdem gibt es in Sachen Konnektivität noch viel Luft nach oben. Um digitale Supply Chains widerstandsfähiger zu machen, braucht es einen Paradigmenwechsel vom Enterprise Resource Planning (ERP) zum Network Resource Planning (NRP) und von „Ego-Systemen“ zu Ökosystemen, in denen die Beteiligten gemeinsam Wertschöpfung anstreben.

4. Nachhaltigkeit
Nicht erst mit der Verabschiedung des Lieferkettengesetzes steht fest: Nachhaltigen Geschäftsmodellen gehört die Zukunft. Unzumutbare Arbeitsbedingungen und Ausbeutung der Natur sind No-Gos für immer mehr Menschen. Schon jetzt würden laut Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG mehr als zwei Drittel der Konsumenten für nachhaltigere Produkte mehr bezahlen. Das zeigt, wie wichtig die ressourceneffiziente, umweltschonende und ethisch korrekte Gestaltung der Supply Chain künftig wird.

鶹ԭ@Hannover Messe 2021: Mehr Resilienz für Ihre Supply-Chain-Prozesse

鶹ԭ liefert Unternehmen mit der Initiative , dem Business-as-a-Service-Angebot owie einer Vielzahl innovativer öܲԲen und Werkzeuge wichtige Hilfestellungen bei der erforderlichen Transformation ihrer Supply Chains. Auch im Rahmen der diesjährigen, digitalen Hannover Messe steht das Thema im Mittelpunkt der 鶹ԭ-Agenda.

So wirft beispielsweise 鶹ԭ-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig am 13. April ab 17:15 Uhr einen Blick auf die Fabrik der Zukunft. Gemeinsam mit Dr. Marianne Janik (Vorsitzende der Geschäftsführung, Microsoft Deutschland GmbH), Peter Mohnen (Vorstandsvorsitzender, KUKA AG) und Siemens-Vorstandsmitglied Cedrik Neike diskutiert der 鶹ԭ-Vorstand, ob die Wirtschaft für das „Next Normal“ ausreichend gewappnet ist und welche Rolle Software bei der Transformation der Fertigungs- und Prozessindustrie spielt.

Darüber hinaus ermöglichen bekannte Unternehmen wie Elopak, Kärcher, Bosch Rexroth, Linde, Siemens Healthineers, Smart 鶹ԭ Shop und RHI Magnesita in zahlreichen einen Blick hinter die Kulissen ihrer Digitalisierungsinitiativen. 鶹ԭ-Experten verdeutlichen zudem, warum ganzheitliche Design-to-operate- bzw. Design-to-consume-Prozesse ohne Agilität, Produktivität, Konnektivität und Nachhaltigkeit kaum umzusetzen sind – und wie 鶹ԭ den Weg zu resilienten Supply Chains ganz konkret ebnet.

鶹ԭ hat für die digitale Hannover Messe 2021 ein spannendes zusammengestellt: Informieren Sie sich in inspirierenden Sessions über technologische Entwicklungen im industriellen Umfeld und erfahren Sie bei unserer , wie FC-Bayern-Star Thomas Müller mit den aktuellen Herausforderungen auf und abseits des Rasens umgeht. Sichern Sie sich am besten jetzt noch schnell Ihr .

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IIoT für mehr Agilität und Widerstandsfähigkeit in der Fertigung /germany/2021/03/iiot-agilitaet-widerstandsfaehigkeit-fertigung/ Thu, 25 Mar 2021 07:00:18 +0000 /germany/?p=155078 Bei vielen von uns hat das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) Einzug in unser Privatleben gehalten, wo die Vorteile der vernetzten Geräte...

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Bei vielen von uns hat das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) Einzug in unser Privatleben gehalten, wo die Vorteile der vernetzten Geräte und Sensoren bekannt sind. Was mich aber fasziniert, ist der vielversprechende Einsatz im industriellen Umfeld. Deshalb starten wir eine Reihe, um den geschäftlichen Nutzen des industriellen Internets der Dinge (IIoT) veranschaulichen.

In der Industrie hat sich das IIoT als wichtiger Werttreiber im Produktionsumfeld herausgestellt. Die Art und Weise, wie Waren produziert und ausgeliefert werden, hat sich durch das IIoT geändert. Gemäß des Konzepts „Design to Operate“ werden alle Phasen des Produktlebenszyklus nahtlos miteinander verbunden – von der Ideenfindung und Konzeption über die Fertigung bis hin zur Lieferung und operativen Abläufen.

Eine Notwendigkeit, die weiterhin bestehen wird: Aufbau von Resilienz über die Krise hinaus

Wie sich an der großen Nachfrage nach IIoT zeigt, gewinnt die Widerstandsfähigkeit von Firmen zunehmend an Bedeutung. Schon vor der Pandemie fanden sich Fertigungsunternehmen in einem zunehmend unbeständigen Umfeld wieder und mussten sich schnell den wechselnden Prioritäten anpassen. Beschleunigt wurde diese Entwicklung durch die COVID-19-Pandemie. Die Konsumentenbedürfnisse änderten sich grundlegend und die Fertigungskapazitäten waren eingeschränkt. Lieferketten brachen zusammen und die Unternehmen hatten mit den Unterbrechungen ihres Geschäftsbetriebs zu kämpfen.

Irgendwann wird die Corona-Pandemie hoffentlich überwunden sein. Aber wahrscheinlich werden neue Krisen auftreten – Gesundheitskrisen, gesellschaftliche, geopolitische oder wirtschaftliche Krisen. Deshalb kommt der Widerstandsfähigkeit des Business und der Stabilität von Lieferketten immer größere Bedeutung zu – und IIoT sowie werden uns helfen, diese Ziele zu erreichen.

Wenn wir uns ansehen, welche Unternehmen es geschafft haben, diese Herausforderungen zu meistern, wird deutlich, dass es sich um hoch digitalisierte Unternehmen handelt, die auf der Grundlage aussagekräftiger Echtzeitdaten fundierte Entscheidungen treffen. Die IIoT-Technologie hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, die Produktion umzurüsten, Hilfe zu leisten, wo sie benötigt wird, und Alternativen zu finden, um die aufrechtzuerhalten.

Ein gutes Beispiel ist der Automobilzulieferer INDEX-Werke, dem es gelungen ist, während der Krise seinen eigenen Geschäftsbetrieb und das Geschäft seiner Kunden am Laufen zu halten. Mit der öܲԲ 鶹ԭ Commerce Cloud verkauft INDEX-Werke seine Produkte online und leistet technischen Support über Fernzugriff.

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INDEX-Werke: How Does a Traditional Company Reinvent Itself?

Die Chancen, die sich bieten, sind enorm. Aber viele Unternehmen, mit denen ich spreche, fragen sich, wo und wann sie anfangen sollen. In fast allen Branchen erleben wir gerade massive Umwälzungen. Deshalb denke ich, dass es für unsere Kunden ratsam ist, klein anzufangen und nicht damit zu warten.

Einführung neuer Geschäftsmodelle: vom Produkt zum Ergebnis

IIoT ermöglicht neue Geschäftsmodelle und die Umstellung vom Verkauf von Produkten auf die Bereitstellung von Services und öܲԲen. Die Idee hinter ergebnisorientierten Modellen ist, dass Kunden für den Wert bezahlen, den sie aus einem Produkt ziehen, und nicht für das Produkt selbst. Darüber hinaus eröffnet IIoT das Tor zu einem vollständig personalisierten Kundenerlebnis. Durch den Datenaustausch zwischen einem Kunden und einer Smart Factory ist es möglich, in nur wenigen Tagen ein hochgradig angepasstes Produkt herzustellen – vom Erhalt des Auftrags bis zum Versand der Waren.

Als der Elektromaschinenhersteller nach einer Möglichkeit suchte, seine Produkte klar von anderen abzuheben, zeichnete sich eine steigende Nachfrage nach Fernüberwachung ab. Gemeinsam mit 鶹ԭ entwickelte VEM eine maßgeschneiderte App mit Überwachungs- und Warnfunktionen. Durch die mit Sensoren ausgestatteten VEM-Motoren konnten nicht nur Ausfallzeiten reduziert und die Lebensdauer der Produkte verlängert werden, sie trugen auch dazu bei, dass eine Umsatzsteigerung von 25Prozent erzielt wurde. Vor allem jedoch konnte das Unternehmen sein Geschäftsmodell komplett neu ausrichten.

Branchennetzwerke: eine Win-Win-Situation für das Ökosystem und alle Beteiligten

Kürzlich habe ich mit Cedrik Neike, , darüber gesprochen, wie wichtig Partnerschaften sind, um den industriellen Wandel zu beschleunigen. Wir sprachen über den Umstieg vom Enterprise Resource Planning (ERP) zum Network Resource Planning (NRP) und von „Ego-Systemen“ zu Ökosystemen, in denen die Beteiligten gemeinsam Wertschöpfung anstreben.

Unsere Vision ist es, dass Unternehmen Daten über ein Branchennetzwerk aus Lieferanten, Maschinenherstellern und Kunden austauschen werden. Daran arbeiten wir mit dem und ermöglichen so einen Wechsel vom Verkäufer-Käufer-Modell hin zu Kooperationsmodellen. Wenn zum Beispiel Produktions- und Qualitätsdaten zwischen Lieferanten und Herstellern geteilt werden, können sie Gewährleistungsansprüche und Rückrufaktionen gemeinsam abwickeln.

Die 鶹ԭ orientiert sich an verschiedenen Branchenstandards und trägt aktiv zu deren Entwicklung bei. Und diese Standards bilden die Basis für Branchennetzwerke. 2019 fungierte die 鶹ԭ als eines der Gründungsmitglieder der . Ziel dieser Allianz ist es, Leitlinien zu erstellen, die dazu beitragen, dass alle beteiligten IIoT-öܲԲen und -Services kompatibel und interoperabel sind. Gemeinsame Standards für die Systeme der verschiedenen Anbieter in unserem Partnernetz tragen dazu bei, die Digitalisierung in Fabriken, Produktionsanlagen und Lagern gemeinschaftlich voranzutreiben.

Daten über Unternehmensgrenzen hinweg zu teilen, erhöht den Mehrwert für alle Beteiligten – vom Originalteilehersteller bis zum Lieferant und Verbraucher. Starke Netzwerke sind auf die Zusammenarbeit der Unternehmen angewiesen – innerhalb sämtlicher Branchen und über deren Grenzen hinweg. Außerdem ist die 鶹ԭ Gründungspartner der Automotive Alliance, , mit der ein einheitliches Geschäftsnetzwerk für die Automobilindustrie geschaffen werden soll. Das Ziel der Allianz ist es, einen einheitlichen Standard für Daten- und Informationsflüsse in der gesamten automobilen Wertschöpfungskette zu schaffen.

Vom Konzept zur ܲüܲԲ

Heute verfügen wir über alle Technologien und Anwendungen, um Geräte, Personen und Prozesse miteinander zu verbinden. Die Nutzung von Daten – über den gesamten Produkt- und Servicelebenszyklus hinweg – ist die Grundlage für die durchgängige Verwaltung von Geschäftsprozessen.

Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es für Unternehmen unerlässlich, vom Konzept zur ܲüܲԲ überzugehen. Dafür ist auch ein Umdenken erforderlich. Wir müssen überdenken, wie Daten verwendet werden, und gemeinsame Standards festlegen. Wir müssen überdenken, wie Unternehmen ihre Geschäfte abwickeln und offen für neue Geschäftsmodelle sein. Und wir müssen überdenken, wie Märkte funktionieren, und vom relationalen Käufer-Lieferanten-Modell zu einem Kooperationsmodell übergehen.

Wenn wir das IIoT und die Industrie 4.0 als dringenden Bedarf und auch als Chance sehen, werden wir nicht nur eine kontinuierliche Optimierung erreichen, sondern auch einen Mehrwert generieren – sowohl für das Partnernetz, in dem wir tätig sind, als auch für unsere Kunden.


Thomas Saueressig ist Mitglied des Vorstands der 鶹ԭSE und für den Vorstandsbereich 鶹ԭProduct Engineering verantwortlich.
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Die Finalisten der 鶹ԭ Innovation Awards 2021 auf einen Blick /germany/2021/03/finalisten-innovation-awards-2021/ Wed, 24 Mar 2021 07:00:23 +0000 /germany/?p=155061 Wie haben wir es geschafft, während des langen, immer gleichen Pandemie-Einerleis und der täglichen Arbeitsroutine im Home Office inspiriert zu bleiben? Nein, wir haben uns...

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Wie haben wir es geschafft, während des langen, immer gleichen Pandemie-Einerleis und der täglichen Arbeitsroutine im Home Office inspiriert zu bleiben? Nein, wir haben uns nicht die Zeit mit Yoga, Stricken oder Brot backen vertrieben – obwohl das auch Spaß machen kann.

Stattdessen haben wir uns eingehend mit den diesjährigen Einreichungen für die 鶹ԭ Innovation Awards beschäftigt. Diese kreativen und höchst bemerkenswerten Beiträge sind für die 鶹ԭ-Gemeinschaft in jedem Fall eine Quelle der Inspiration.

Heute haben wir die große Ehre, die Finalisten der 鶹ԭ Innovation Awards 2021 bekannt zu geben und die großartigen Errungenschaften vorzustellen, die diese Mitglieder des 鶹ԭ-Partnernetzes gemacht haben, um das Kundenerlebnis zu verbessern, komplexe Herausforderungen zu lösen und zum Gemeinwohl beizutragen. Bevor wir das tun, möchten wir hervorheben, was für eine beachtenswerte Leistung es ist, zu den Finalisten zu gehören. – 44 Prozent mehr als im Vorjahr und somit ein neuer Rekord – aus 27 vertikalen Kategorien, von Fluggesellschaften bis hin zu Großhändlern, wurden dafür unter die Lupe genommen.

Wir möchten auch unseren Juroren danken, die die schwierige Aufgabe hatten, die Beiträge auf eine Liste mit 70 Finalisten aus sieben Kategorien einzugrenzen: Social Catalyst, Industry Leader, Transformation Champion, Business Innovator, Cloud Genius, Adoption Superhero und Partner Paragon.

Zu den Finalisten dieses Jahres gehören bekannte Marken wie Philips, PayPal und Vodafone, technische Innovatoren wie IBM, Capgemini und Accenture sowie Organisationen, die weltweit etwas bewegen, etwa GENYOUth und das Universitätsklinikum Heidelberg. Wir gratulieren allen zu diesem Erfolg!

über die 70 Finalisten der 鶹ԭ Innovation Awards.

Die 70 Finalisten des 鶹ԭ Innovation Awards.

Am 14. April verkünden wir die Gewinner der 鶹ԭ Innovation Awards 2021. Die glücklichen Gewinner erhalten eine Trophäe sowie eine Spende in Höhe von 1.000 US-Dollar an Hilfsorganisationen und können sich auf eine feierliche Preisverleihung freuen. Natürlich können sie sich auch von den anderen Anwärtern sowie von Kollegen und ihren Angehörigen gebührend feiern lassen. Einige Finalisten und Gewinner werden außerdem unter anderem in Forbes und imThe Wall Street Journal sowie auf Social-Media-Kanälen vorgestellt, machen beim Podcast mit und werden Interviews mit Medienvertretern führen. Wir wissen, wie wir unseren Gewinnern ein ganz besonderes Erlebnis bieten! Folgen Sie dem Hashtag #鶹ԭInnovation, um stets auf dem Laufenden zu bleiben.

Nochmals Danke an alle unsere Kunden und Partner, die Beiträge eingereicht haben, an die Teams, die sie unterstützt haben, und an unsere Juroren, die alle Einreichungen beurteilt haben. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Gewinnern, Finalisten und allen in der 鶹ԭ-Innovation-Awards-Community zu feiern!

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BrandZ-Ranking 2021: 鶹ԭ zum vierten Mal wertvollste Marke Deutschlands /germany/2021/03/brandz-award-2021-sap-wertvollste-marke-deutschlands/ Thu, 11 Mar 2021 18:15:55 +0000 /germany/?p=154890 鶹ԭ erhält im Pandemiejahr 2021 im BrandZ-Ranking erneut die Auszeichnung als wertvollste Marke Deutschlands. Der Softwarehersteller kann sich den Award zum vierten Mal in Folge...

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鶹ԭ erhält im Pandemiejahr 2021 im BrandZ-Ranking erneut die Auszeichnung als wertvollste Marke Deutschlands. Der Softwarehersteller kann sich den Award zum vierten Mal in Folge sichern.

鶹ԭ kann sich auch im Pandemiejahr 2021 als stärkste deutsche Marke behaupten. Damit wurde der Softwarehersteller 鶹ԭ erneut zur wertvollsten Marke Deutschlands gekürt – wie bereits in den drei Jahren zuvor seit der ersten Veröffentlichung des . Der Markenwert der „Most Valuable German Brand 2021“ stieg dabei gegenüber dem Vorjahr um mehr als 9 Prozent von 50,88 auf 55,6 Mrd. USD. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen die Deutsche Telekom, BMW, Mercedes Benz und die DHL. Damit konnte sich der Münchner Automobilhersteller wieder vor den Konkurrenten Merceds-Benz auf Rang drei schieben.

Das renommierteMarkenwert-Ranking von BrandZwird vom britischen Medienkonzern WPP gemeinsam mit dem internationalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Kantar Millward Brown erstellt. Methodisch basiert es auf einer einzigartigen Kombination aus Daten von 3,8 Millionen Verbrauchern aus mehr als 50 Ländern und detaillierten Finanzanalysen.

Die deutschen Marken zeigen sich in der Krise resilient

Der Gesamtwert der 50 wertvollsten deutschen Marken des Rankings „BrandZ Top 50 Germany 2021“ wuchs trotz eines von COVID-19 geprägten Jahres 2020 und einer drohenden Konjunkturflaute im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 Mrd. USD auf 353 Mrd. USD. Ein Grund dafür, dass die untersuchten Marken des BrandZ-Rankings in ihrer Gesamtheit von gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie verschont blieben, ist den Analysten zufolge die außergewöhnliche Bandbreite des Portfolios der deutschen Top-Unternehmen, die aus insgesamt 19 Kategorien stammen. Auf diese Weise konnte die geringere Nachfrage nach Autos, Finanzprodukten und Freizeitaktivitäten durch Zugewinne in den Sektoren Technologie, Logistik und (Online)-Handel mehr als ausgeglichen werden. Auch das hohe geschäftliche Engagement an Märkten außerhalb ihres Heimatlandes ist der wirtschaftlichen Bilanz der deutschen Top 50 demnach zugute gekommen.

„Der digitale Wandel war nie so schnell und wird nie wieder so langsam sein wie heute“, kommentiert Masa Schmidt, Head of Marketing Germany bei 鶹ԭ die Entwicklung. „Studien belegen, dass Covid-19 die digitalen Kommunikationsstrategien von Unternehmen in Deutschland bis zu sieben Jahre beschleunigt hat. Das Kundenverhalten wird sich nicht mehr zurückdrehen – um so wichtiger ist es, sich auch im Marketing stärker agil aufzustellen, Gelerntes zu hinterfragen und das Kundenverhalten in den Mittelpunkt zu rücken. Customer Journeys werden zukünftig viel stärker hybrid ablaufen, also online und offline, müssen aber gesamtheitlich betrachtet und vom Kunden auch so empfunden werden.“

Und Kerstin Köder, Head of Marketing EMEA bei 鶹ԭ ergänzt: „Digitalisierung wurde in der Pandemie zum Überlebensfaktor und die Akzeptanz für Cloud-Technologien ist massiv gestiegen. Dennoch war 2020 durch die corona-bedingt zurückgegangene Investitionsbereitschaft im Markt auch für 鶹ԭ kein einfaches Jahr. Daher freut es mich außerordentlich, dass wir keinen Sparkurs fahren, sondern mit unserer neuen Strategie massiv in unsere Cloud-Technologien investieren, den Digitalisierungsschub und Umstieg in die Cloud unserer Kunden unterstützen und damit zeigen, dass “Customer First” und ”Customer Success” keine Lippenbekenntnisse, sondern unsere Top-Priorität sind. Denn mit dieser Entscheidung haben wir eindeutig die Kundenzufriedenheit vor die kurzfristige Margen-Optimierung und den kurzfristigen Shareholder Value gestellt.“

Vertrauen und Sicherheit als Wettbewerbsvorteil in der Krise

Doch deutsche Marken profitieren neben der wirtschaftlichen Resilienz von einer weiteren Eigenschaft, die sich gerade in Krisenzeiten als vorteilhaft erweist: Sie sind weltweit hoch angesehen für ihren Fokus auf Qualität und Zuverlässigkeit und werden traditionell als „Helfer“ wahrgenommen. Dies war nur möglich – so ein weiteres zentrales Ergebnis der Analyse – weil viele von ihnen eine aufrichtige, offene, respektvolle und engagierte Kundenbeziehung pflegen und auf diese Weise ein Gefühl von Vertrauen und Sicherheit bei den Verbrauchern erzeugen konnten. „Gerade in herausfordernden Zeiten tritt der Wert von Marken besonders deutlich zutage“ erläutert Christoph Prox, Managing Director Brand, Media & Communications von Kantar in Deutschland. „In der Krise gehören sie zu den wenigen Dingen im Leben, die Stabilität, Sicherheit und Beständigkeit bieten.“ Dafür müssten Unternehmen eine starke Marke aufbauen, was erhebliche Investitionen und ein langfristiges Engagement der jeweiligen Muttergesellschaft erfordert.

Der Welt helfen, besser zu funktionieren und das Leben der Menschen verbessern

鶹ԭ zahlt unter anderem mit der Produkt-Awareness-Kampagne „Together We Got This“ und der Initiative „“ auf diese Positionierung ein und unterstützt Unternehmen dabei, die enormen, unerwarteten Herausforderungen infolge des Coronavirus zu bewältigen. Dazu Kerstin Köder: „Kunden haben enorme Erwartungen an Marken bezüglich Customer Experience, aber vor allem in Bezug auf Haltung und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung – gerade in diesen Zeiten. Das Leben der Menschen und die Abläufe der weltweiten Wirtschaft durch innovative öܲԲen von 鶹ԭ zu verbessern, war bereits die Motivation der Gründer und ist bis heute die oberste Zielsetzung und DNA der 鶹ԭ. So ging es im Marketing in der aktuellen Phase noch stärker darum zu zeigen, wie wir unseren Purpose – wie man so schön neu-deutsch sagt – leben, und unseren Kunden und Partnern helfen, die Pandemie gemeinsam bestmöglich zu meistern. Sei es mit kostenlos zur Verfügung gestellten Produkten, mit der Corona Warn App oder durch Unterstützung der Impfstoffproduktion und -verteilung durch unsere Technologien. “Together we got this” und “Back to best” sind zwei Kampagnen-Claims, mit denen wir diese Haltung als Partner der digitalen Transformation unterstreichen.“

Das Ranking BrandZ Top 50 Germany 2021, den Report und die umfangreiche Analyse finden Sie .

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Podcast: „Zeit, neu zu denken“ – Die 鶹ԭ NOW Germany am 9./10. März 2021 /germany/2021/02/podcast-virtuell-sap-now-2021/ Wed, 24 Feb 2021 08:00:46 +0000 /germany/?p=154719 Vergangenes Jahr traf die Corona-Krise mitten in die letzten Vorbereitungen zur 鶹ԭ NOW in Berlin, dem wichtigsten deutschsprachigen Kunden-Event für Innovation und Digitalisierung. Für 2021...

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Vergangenes Jahr traf die Corona-Krise mitten in die letzten Vorbereitungen zur 鶹ԭ NOW in Berlin, dem wichtigsten deutschsprachigen Kunden-Event für Innovation und Digitalisierung. Für 2021 war es klar: Auch dieses Jahr wird es kein persönliches Zusammentreffen an einem gemeinsamen Ort geben. Ein attraktives, neues Konzept wird aber auch online interaktiven Austausch möglich machen. Unser Podcast stellt es vor.

Im Gespräch mit Claus Kruesken ist Maša Schmidt. Sie kam zu Beginn des Jahres als neue Marketingleiterin in die Geschäftsführung von 鶹ԭ Deutschland. Vom Motto der 鶹ԭ NOW, „Zeit, neu zu denken“, ist sie begeistert: „Da geht es einmal darum, sich wirklich Zeit zu nehmen, neu zu denken, denn es ist jetzt wichtig, neue Perspektiven einzunehmen. Vielleicht war das letzte Jahr auch der Warnschuss, dass wir dafür nicht unendlich Zeit haben. Es ist höchste Zeit, dass wir uns mit der Zukunft auseinandersetzen. Bei diesen Gedanken muss Technologie einen großen Anteil haben. Dafür sind wir dann am 9. und 10. März da.“

Maša Schmidt gibt einen Einblick in die Struktur des Online-Events. Sie macht neugierig auf einige der spannendsten Inhalte, die den Teilnehmern Inspiration und öܲԲsansätze für ihre individuelle Unternehmenstransformation liefern.

Über die interaktive Plattform gibt es Tipps zur Digitalisierung

Mit neuen Methoden wird den Teilnehmern der Weg durch die Fülle des Programms gebahnt: Der „Now-O-Mat“ schlägt – ganz ähnlich dem bekannten Wahl-O-Mat – Vorträge und Sessions vor, ganz nach individueller Interessenlage.

Die 鶹ԭ NOW ist interaktiv und eine Plattform fürs Networking. Direkt nach den Vorträgen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei „Meet The Speaker“ Fragen stellen. Den direkten Austausch untereinander macht eine Matchmaking-Funktion möglich: „Wir bringen die richtigen Menschen zusammen,“ sagt Maša Schmidt.

Die 鶹ԭ NOW: Zur Anmeldung – und später zum Nacherleben auf .

Hören Sie rein in den neuen鶹ԭ News Podcast!

 

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Wie das Kaufverhalten der Generationen die Zukunft des Einzelhandels bestimmt /germany/2021/02/handel-online-kaufverhalten/ Tue, 23 Feb 2021 07:00:38 +0000 /germany/?p=154604 In einer internationalen Studie wurden Verbraucher zu ihren Konsumausgaben und Gewohnheiten befragt. Eine Erkenntnis daraus: Es gibt deutliche Trends bei den verschiedenen Altersgruppen und es...

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In einer internationalen Studie wurden Verbraucher zu ihren Konsumausgaben und Gewohnheiten befragt. Eine Erkenntnis daraus: Es gibt deutliche Trends bei den verschiedenen Altersgruppen und es lohnt sich zu verstehen, wie sich das Online-Kaufverhalten unterscheidet.

Vor einem Jahr über das chinesische Neujahr. Darin wird erläutert, wie sich die chinesischen Tierkreiszeichen in einem Zyklus von zwölf Jahren wiederholen und mit einem der fünf rotierenden Elemente – Wasser, Holz, Feuer, Metall oder Erde – assoziiert werden und wie das jeweilige Tierzeichen das kommende Jahr beeinflusst.

2020 war das Jahr der Metall-Ratte. Auch wenn hier Spielraum für unterschiedliche Auslegungen besteht, gilt ein solches Jahr als ein Jahr der Erneuerung und eine Chance, „unglückliche Ereignisse in glückliche umzuwandeln.“ In der Welt des Einzelhandels könnte dies sicherlich zutreffen.

Kein anderer Sektor wurde 2020 so stark hin und her geschüttelt wie der Einzelhandel. Mit jeder neuen Welle der Pandemie wurde das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage gestört. Durch Lockdowns und Social Distancing war das Einkaufen in Filialen stark eingeschränkt und der Online-Handel erlebte einen starken Anstieg. Einzelhändler waren dadurch gezwungen, ihre Veränderungsbereitschaft und die Effizienz ihrer Logistikkette zu prüfen. Gleichzeitig haben Verbraucher ihre Erwartungen stärker als je zuvor geäußert. Sie haben zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit, Komfort und ein positives Erlebnis gelegt.

Infolgedessen befindet sich der Sektor in einem tiefen Umbruch. Die Einzelhändler müssen sich die Frage stellen: „Wie gehen wir nun vor?“

Der einflussreiche Käufer im Online-Handel

Im Rahmen der virtuellen der National Retail Federation erörterte Melanie Noronha, leitende Redakteurin bei der , wie Einzelhändler sich auf ein unsicheres Jahr vorbereiten können. Die wurde von 鶹ԭ gesponsert. Zu den Gästen zählten Nuno Pedro vom Customer-Experience-Team der 鶹ԭ und Rob Wood, Leiter des Online-Shops beim britischen Spielzeughändler The Entertainer.

Im September 2020 wurden über 4.000 Verbraucher in den USA, Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien zu ihren Konsumausgaben und Gewohnheiten befragt. Anhand der Umfrageergebnisse konnte Noronhas Team deutliche Trends bei den verschiedenen Altersgruppen aufdecken. Zusammengefasst hat das Team die Ergebnisse in dem Bericht . Danach waren in den genannten Ländern die monatlichen privaten Konsumausgaben von Januar bis März um neun Prozent zurückgegangen und die Online-Ausgaben im selben Zeitraum durchschnittlich um 15Prozent gestiegen.

Da das Online-Kaufverhalten von den Baby-Boomern bis zur Generation Z unterschiedlich ist, empfiehlt Noronha Einzelhändlern, ein umfassendes Verständnis der Generationenunterschiede innerhalb ihres Kundenstamms zu entwickeln. Bei den Online-Ausgaben dominieren zum Beispiel die Millennials. Ihre Online-Ausgaben waren im Zeitraum von Juni bis August um das 2,5-, 1,5- und 1,3-fache höher als die der Baby-Boomer, der GenerationX und GenerationZ. Zudem gaben die Millennials an, dass sie in diesem Zeitraum 53Prozent ihrer gesamten Einkäufe online getätigt haben.

Es ist wichtig zu verstehen, was die Millennials und die GenerationZ begeistert. Sie sind nicht nur der treueste Kundenstamm, auch die Zukunft des Unternehmens hängt von ihnen ab. ist beispielsweise eine schnell wachsende Verbrauchergruppe, die Entscheidungen auf der Grundlage von Werten und Grundsätzen trifft. Sie vertrauen, kaufen oder arbeiten nur dann bei einem Unternehmen, wenn es sich für die Dinge einsetzt, die ihnen wichtig sind.

Nach den Millennials war bei den Baby-Boomern seit Beginn der Pandemie die größte Verlagerung zu verzeichnen. Der Anteil ihrer Online-Ausgaben an ihren Gesamtausgaben stieg von 25 auf 37 Prozent, gefolgt von der Generation X, die ihren Anteil an den Online-Ausgaben von 39 auf 47 Prozent erhöhte. Während der Coronakrise werden wichtige Produkte, wie Lebensmittel und Reinigungsmittel, verstärkt im Internet eingekauft. In diesen beiden Kategorien stiegen die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben jeweils um 78 und 49 Prozent.

Bei den durchschnittlichen monatlichen Ausgaben ist ein Rückgang von insgesamt neun Prozent zu verzeichnen und in vielen Teilen der Welt steigt die Arbeitslosigkeit. Aus diesem Grund sind die Verbraucher aller Altersgruppen zurückhaltend, denn sie wissen, dass sie einem längeren Zeitraum der Unsicherheit ausgesetzt sind. Ein Viertel der Befragten glaubt nicht, dass sich die Wirtschaft erholen wird, sobald die Pandemie unter Kontrolle ist. Und jüngere Generationen sind deutlich pessimistischer.

Online-Handel bietet Marken und Einzelhändlern eine große Chance

Die Verlagerung hin zu mehr Online-Shopping, insbesondere bei älteren Generationen, bietet Marken und Einzelhändlern die Möglichkeit, neue Online-Kunden in einer Weise zu gewinnen, die bisher so nicht möglich war. Laut Noronhas Team ist es wichtig, diese Trends zu verstehen, um Strategien für kurzfristige Resilienz, mittelfristige Erholung und langfristiges Wachstum zu entwickeln.

Unternehmen, die ihre digitale Präsenz ausbauen, weil mehr und mehr Kunden mit dem Online-Shopping vertraut sind, müssen agil bleiben, um effektiv auf sich verändernde Konsumgewohnheiten reagieren zu können. Es gilt, das Kundenerlebnis zu verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben, und personalisierte Interaktionsstrategien – einschließlich digitales Marketing – anzuwenden, um Kunden online zu binden.

war im vergangenen Jahr eines der Unternehmen, das die Höhen und Tiefen der Pandemie bewältigen konnte, weil es agil geblieben ist. Die Vision des Spielzeughändlers ist es, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und bleibende Kindheitserinnerungen zu schaffen. The Entertainer möchte der beliebteste Spielzeugladen sein, bei den Kindern und bei der Allgemeinheit. Das Unternehmen betreibt sein Click-and-Collect-Geschäft mit der 鶹ԭ Commerce Cloud und beabsichtigt, überall das gleiche Serviceniveau zu bieten, in der Filiale und im Internet.

„2020 war ein chaotisches Jahr“, sagt Wood, der für die Bestimmung der Online-Nachfrage und die Auftragsabwicklung verantwortlich ist. „In den ersten beiden Wochen des Lockdowns stieg unser Umsatz um das Siebenfache an. Unsere Prognosen waren ständig falsch. Die einzige Möglichkeit, die Turbulenzen zu überstehen, bestand darin, agil und flexibel zu bleiben.

Laut Wood beschloss das Unternehmen, nicht alles auf eine Karte zu setzen und flexible Zahlungsoptionen einzuführen. Ein weiterer Schritt bestand darin, die Mitarbeiter mit iPads auszustatten, damit sie die Produktverfügbarkeit im Fertigungsbereich prüfen können, wenn Kinder in den Laden kommen und ihr Taschengeld ausgeben möchten. Diese Art von Kundenservice spiegelt das Ziel des Unternehmens wider: bleibende Erinnerungen schaffen und besonderen Service bieten, ob beim Einkauf in der realen oder der virtuellen Welt. Schließlich werden die Achtjährigen von heute die einflussreichen Käufer von morgen sein.

Das perfekte Kundenerlebnis bieten

Die Pandemie hat deutlich dazu beigetragen, dass der Anteil der individuellen Online-Ausgaben gestiegen ist. Ein wirkungsvollerer Online-Verkauf könnte Unternehmen den Weg zur Erholung erleichtern, aber nur jenen, denen es gelingt, ein nahtloses Kundenerlebnis zu bieten, sodass ihre Kunden – unabhängig vom jeweiligen Alter – gerne wiederkommen. Maßgebend sind dabei die Präferenzen der Verbraucher. Sie möchten bequem von überall aus Einkaufen, Zeit sparen und die besten Angebote finden.

2021 ist das Jahr des Metall-Ochsen. Es wird als günstige Zeit für wirtschaftliche Erholung oder Konsolidierung nach einem katastrophalen Ereignis angesehen. Es ist ein Jahr für langfristige Investitionen, ein Jahr, in dem Probleme durch harte Arbeit, mit Sorgfalt und Disziplin gelöst werden.

Für Einzelhändler ist dieses Jahr genau die richtige Zeit, sich damit auseinanderzusetzen, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Ausgaben im Einzelhandel hat und wie sich das Online-Einkaufsverhalten der Verbraucher ändert. Experten wie Noronha kommen zu dem Schluss, dass die Händler, die sich jetzt die Zeit nehmen, das Online-Kaufverhalten der verschiedenen Generationen zu verstehen, wahrscheinlich auch diejenigen sein werden, die sich gegen den Wettbewerb durchsetzen.

Weitere Informationen:


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Impfen im Wettlauf gegen das Virus /germany/2021/02/impfen-logistik-lieferketten-software-covid-19/ Wed, 10 Feb 2021 08:00:15 +0000 /germany/?p=154535 Im Kampf gegen COVID-19 sind stabile globale Lieferketten entscheidend. Mit 鶹ԭ-Software gelangen Impfstoffe schnell an den richtigen Ort. Die Welt hat im vergangenen Jahr viel...

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Im Kampf gegen COVID-19 sind stabile globale Lieferketten entscheidend. Mit 鶹ԭ-Software gelangen Impfstoffe schnell an den richtigen Ort.

Die Welt hat im vergangenen Jahr viel darüber gelernt, wie anfällig Lieferketten sind. Wer schon einmal eine dringende Lieferung nicht rechtzeitig erhalten hat– und die meisten von uns kennen dieses Problem–, hat eine Vorstellung davon, wie sich Verzögerungen bei der Impfstofflieferung auf die Menschen und die Gesellschaft auswirken können.

Bislang ungekannte Herausforderungen für Lieferketten

Auch die Pharmaindustrie kennt diese Situation. Zahlreiche Unternehmen in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung haben im Rekordtempo neue Impfstoffe entwickelt und getestet. Sie stehen nun vor der nächsten Herausforderung. Um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, benötigen rund 7,6Milliarden Menschen weltweit eine oder zwei Impfungen. Die Zeit drängt, da das Virus mutiert und immer ansteckender wird. Die gewaltige Nachfrage bringt die Lieferketten der Hersteller von Corona-Impfstoffen an ihre Grenzen.

Lieferketten in der Pharmaindustrie sind komplex und hatten schon immer mit Problemen zu kämpfen, erläutert BruceY. Lee, Professor für Gesundheitspolitik und -management an der Graduate School of Public Health and Health Policy der City University of New York. Laut Professor Lee lag das häufig an . Dadurch entstanden erhebliche Engpässe, und in vielen Fällen mussten Impfdosen entsorgt werden, weil sie nicht mehr brauchbar waren.

Die internationalen Impfstoffhersteller beginnen jedoch nicht bei Null. Datenintensive Branchen wie die Pharmaindustrie haben sich stetig weiterentwickelt, und viele der Global Player haben inzwischen ihre Produktionsanlagen digitalisiert, um Produktionskapazitäten flexibel ausweiten zu können.

Die Mehrheit der großen Impfstoffhersteller nutzt 鶹ԭ-Systeme

18 der 20 weltgrößten Impfstoffhersteller steuern ihre Produktionsanlagen bereits mit 鶹ԭ-öܲԲen, die sämtliche Prozesse von der Fertigung über eine kontrollierte Verteilung bis hin zur Impfung und Impf-Nachverfolgung abdecken. Einer dieser Hersteller ist das deutsche Unternehmen CureVac, dessen COVID-19-Impfstoff derzeit die klinischen Tests durchläuft. „Wir benötigen 鶹ԭ für die weltweite Fertigung und Verteilung unseres Impfstoffs“, erklärt Pierre Kemula, Finanzvorstand von CureVac (siehe Video unten).

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Winning the Race to Vaccinate the World

 

Der US-amerikanische Hersteller , der im Januar mit der Auslieferung seines Corona-Impfstoffs begonnen hat, nutzt 鶹ԭ-Software für die Verteilung vieler Hundert Millionen Impfdosen. öܲԲen von 鶹ԭ Digital Supply Chain sollen das Unternehmen bei der Serialisierung und Verteilung unterstützen. hilft Moderna dabei, internationale Vorschriften einzuhalten, mit denen verhindert werden soll, dass gefälschte Arzneimittel zu Patienten gelangen. Die Anwendung bietet ein unternehmensinternes Serialisierungsverzeichnis und Funktionen für Berichte an Behörden. Für die Zusammenarbeit mit Partnern in der Lieferkette, zu denen Auftragsfertiger und Großhändler wie zählen, setzt Moderna auf 鶹ԭ Information Collaboration Hub for Life Sciences. Dabei handelt es sich um ein Public-Cloud-Netzwerk, das Handelspartnern in einer pharmazeutischen Lieferkette die Kooperation erleichtert. Allein in den USA werden darüber bereits Informationen zu über 70Prozent aller zu prüfenden Medikamente verarbeitet.

und Pfizer im Einsatz. Sie alle arbeiten an der Entwicklung von Corona-Impfstoffen. Hier einige Beispiele:

  • aus dem weltweiten Arzneimittel- und Impfstoffgeschäft von GlaxoSmithKline werden mit dem ERP-System von 鶹ԭ verwaltet. Damit kann das Unternehmen die erfassten Daten nutzen und Erkenntnisse aus diesen Informationen ableiten, um seine Abläufe zu optimieren. Bei der Beschaffung der Rohstoffe zur Produktion seiner Impfstoffe setzt GSK außerdem auf 鶹ԭ Ariba.
  • zur Überwachung seiner Fertigungsanlagen und kann so vorhersagen, wann Maschinen gewartet werden müssen. Laut Michael Zboray, Lead Business Analyst bei AstraZeneca, hat sich die Effizienz der Mitarbeiter in der Produktion dadurch um 6 bis 8Prozent verbessert.
  • Der französische Arzneimittelhersteller Sanofi führte 2017 鶹ԭ S/4HANA ein, um seine Prozesse zu standardisieren und zu harmonisieren, die Entwicklung von Standardlösungen zu unterstützen und die Effizienz zu verbessern.

Impfstoffhersteller sind auf reaktionsschnelle, transparente und flexible Lieferketten angewiesen

Sobald ein Hersteller die Entwicklung einer neuen Impfstoffformel abgeschlossen und alle Testphasen durchlaufen hat, muss er die nächste Hürde überwinden: den Aufbau einer zuverlässigen Produktion und Logistik. Die Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen in der Größenordnung der COVID-19-Impfkampagnen ist jedoch eine gewaltige Herausforderung. Es steht viel auf dem Spiel, da Störungen in der Lieferkette dazu führen können, dass Impfdosen nicht ausgeliefert werden– mit negativen Auswirkungen auf das öffentliche Vertrauen. Verzögerungen kosten Menschenleben und lassen die Aussicht auf Herdenimmunität in weite Ferne rücken. Schnell auf unerwartete Unterbrechungen reagieren zu können ist deshalb entscheidend und nur dann möglich, wenn die gesamte Lieferkette von der Beschaffung über die Produktion bis hin zur Auslieferung durchgängig verwaltet wird.

Nach Einschätzung von Dr.Oliver Nürnberg, Chief Product Owner für 鶹ԭ Life Sciences bei 鶹ԭ, unterscheidet sich die COVID-19-Lieferkette in drei Aspekten von einer typischen Lieferkette der Pharmaindustrie, die eine enge Abstimmung erforderlich machen.

Erstens muss die Temperatur der meisten Impfstoffe genau überwacht werden. In der Regel müssen sie bei Temperaturen zwischen 2° und 8°C oder in herkömmlichen Gefrierschränken gelagert werden. Für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist jedoch eine Temperatur von –70°C vorgeschrieben, sodass während des gesamten Transports bis zur Ankunft in den Impfzentren besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen. „Die Echtzeitüberwachung der Temperatur ist hier ein riesiger Vorteil und ermöglicht dem Hersteller ein schnelles Reagieren, wenn Impfdosen durch Fehler beim Transport unbrauchbar werden“, erklärt Oliver Nürnberg.

Zweitens wird die Nachfrage nach Impfstoffen noch für geraume Zeit größer sein als das Angebot, weshalb die COVID-19-Lieferkette nicht im Pull-, sondern im Push-Modus operiert. Regierungen weltweit nehmen so viele Impfdosen, wie sie bekommen können; Bestellungen erfolgen nicht nach den sonst üblichen Verfahren.

Drittens gibt es andere Akteure und Rahmenbedingungen. Die Empfänger von Corona-Impfstofflieferungen sind in der Regel Regierungsbehörden und nicht die im Umgang mit sensiblen Arzneimitteln erfahrenen Apotheken. Medizinisches Personal und Patienten müssen zum richtigen Zeitpunkt in den neu eingerichteten Impfzentren sein, und auch die benötigte Ausrüstung und die Impfdosen müssen zu den jeweiligen Impfterminen in ausreichender Menge und unter den richtigen Bedingungen zur Verfügung stehen.

All diese Faktoren bringen hohe Anforderungen für die Teams mit sich, die die Impfprogramme verwalten und für eine schnelle, transparente und flexible Verteilung sorgen müssen.

鶹ԭ Vaccine Collaboration Hub unterstützt die Impfkampagne der Bundesregierung

Um groß angelegte Impfkampagnen zu unterstützen, wie sie derzeit zur Bekämpfung von COVID-19 durchgeführt werden, hat die 鶹ԭ ihr Geschäftsnetzwerk vor Kurzem um die öܲԲ 鶹ԭ Vaccine Collaboration Hub erweitert. Sie deckt den gesamten Prozess von der Fertigung über eine kontrollierte Verteilung bis hin zur Impfung selbst und der Impf-Nachverfolgung ab. Über cloudbasierte 鶹ԭ-Anwendungen (鶹ԭ Logistics Business Network, 鶹ԭ Integrated Business Planning, 鶹ԭ S/4HANA, 鶹ԭ Analytics Cloud und 鶹ԭ Cloud Platform Integration) bietet 鶹ԭ Vaccine Collaboration Hub transparenten Einblick in den Impfprozess.

„Die humanitäre Logistik ist in unserem Kampf gegen die Pandemie eine große Herausforderung“, führt Lars Werthmann vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Sachsen aus. „öܲԲen von 鶹ԭ ermöglichen eine digitalisierte Planung, Beschaffung, Bestandsverwaltung und Auslieferung der Impfdosen.“ Die Plattform stellt Informationen zur Verfügbarkeit, zu den Liefermengen und zu den Fortschritten von Impfprogrammen bereit und ermöglicht die Echtzeitplanung sämtlicher Logistik- und Verteilungsprozesse. So ist das DRK in der Lage, die Bürger sieben Tage die Woche zu impfen.

„Mit 鶹ԭ Vaccine Collaboration Hub können sich alle Akteure entlang der Lieferkette auf ihre Aufgaben konzentrieren: die Planung, Bestellung, Produktion, Lagerung, Transport, Auslieferung, Nachverfolgung, Prüfung oder Verabreichung der Impfstoffe“, erklärt Katrin Lehmann, die den Bereich Customer Innovation and Maintenance bei 鶹ԭ leitet. „Unser oberstes Ziel ist es, Leben zu retten, die Wirtschaft anzukurbeln und den Menschen wieder soziale Kontakte zu ermöglichen.“


Dieser Artikel ist unter Mitwirkung von Sarah Heinz, Klaus Böckle und Tilman Göttke entstanden.

Video von Tilman Göttke und Klaus Böckle, 鶹ԭ

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鶹ԭ als globaler Top-Arbeitgeber 2021 ausgezeichnet /germany/2021/02/global-top-arbeitgeber-2021-ausgezeichnet/ Thu, 04 Feb 2021 08:00:49 +0000 /germany/?p=154354 Die 鶹ԭ ist vom Top Employers Institute als „Global Top Employer 2021“ ausgezeichnet worden. Zum vierten Mal in Folge verlieh das Institut den renommierten Preis...

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Die 鶹ԭ ist vom Top Employers Institute als „Global Top Employer 2021“ ausgezeichnet worden. Zum vierten Mal in Folge verlieh das Institut den renommierten Preis an den Walldorfer Softwarekonzern.

Die 鶹ԭ ist stolz darauf, eines von nur 16 Unternehmen weltweit zu sein, die für ihre hervorragenden Mitarbeiterkonditionen und HR-Praktiken als globaler Top-Arbeitgeber zertifiziert wurden.

Darüber hinaus haben 鶹ԭ Nordamerika und Europa auf regionaler Ebene den Status Top-Arbeitgeber erreicht. Mit Niederlassungen in 130 Ländern ist 鶹ԭ ein wirklich globales Unternehmen. Und zahlreiche 鶹ԭ-Standorte haben eine Auszeichnung erhalten, darunter Belgien, Brasilien, Kanada, China, Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Indien, Israel, Italien, Mexiko, Polen, Portugal, Russland, Südafrika, Spanien, Türkei, Großbritannien und die USA.

Erneut als attraktiver Arbeitgeber zertifiziert zu werden, ist für die 鶹ԭ ein Grund zur Freude, insbesondere in so schwierigen Zeiten, in denen die Normen in Beruf und Alltag auf den Kopf gestellt wurden. 2021 will sich die 鶹ԭ weiterhin mit ganzer Kraft für ihre Mitarbeiter einsetzen und flexible Arbeitszeitregelungen ausweiten, den Mitarbeitern helfen, ihr Wohlbefinden zu verbessern und ihre psychische Gesundheit zu erhalten, in Lernen und Weiterentwicklung investieren, Inklusion am Arbeitsplatz noch mehr fördern sowie weiterhin die besten und unterschiedlichsten Talente gewinnen und an das Unternehmen binden.

Laut Sabine Bendiek, Chief People Officer und Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ SE, beginnt die digitale Transformation mit den Menschen. „Ich bin stolz darauf, dass das HR-Team bei 鶹ԭ sich den schwierigen Umständen des Jahres 2020 mit Agilität, Resilienz und Empathie angepasst hat, betonte sie. „Indem wir unsere Belegschaft in schwierigen Zeiten fördern, das höchste Engagement sicherstellen und der Gesundheit unserer Mitarbeiter Priorität einräumen, sind unsere HR-Teams wirklich eine treibende Kraft für den Geschäftserfolg.“

Die Auszeichnung als Global Top Employer 2021 ist ein Beleg für die einzigartige Kultur und die Möglichkeiten, die 鶹ԭ zu einem hervorragenden Arbeitgeber machen.

„Unseren derzeitigen und künftigen Mitarbeitern ein besonderes Erlebnis zu bieten, ist das oberste Ziel unserer Arbeit im Personalwesen bei 鶹ԭ“, erklärte Elke Manjet, Global Head of Talent Attraction bei 鶹ԭ. „Unsere Maxime ist, dass die vielfältigsten Teams die innovativsten und benutzerfreundlichsten Ergebnisse erzielen. Tagtäglich setzen wir uns dafür ein, unseren Arbeitsplatz inklusiver zu machen und ein Umfeld zu schaffen, in dem die Mitarbeiter wachsen und die Zukunft mitgestalten können. Wir tun dies, um die Vision der 鶹ԭ – die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern – Wirklichkeit werden lassen.“

Das Programm des Top Employers Institute zertifiziert Unternehmen anhand der Ergebnisse einer HR „Best Practices“-Umfrage. Die Umfrage deckt sechs HR-Bereiche ab, die aus 20 verschiedenen Themenfeldern bestehen, zum Beispiel Personalstrategie, Arbeitsumfeld, Talentakquise, Lernen, Wohlbefinden, Vielfalt und Inklusion.

Um mehr über die Auszeichnung als Top-Arbeitgeber zu erfahren, die 鶹ԭ unter anderem in Bereichen wie Vielfalt und Inklusion und Work-Life-Balance erhalten hat, besuchen Sie die Seite auf .


Folgen Sie #LifeAt鶹ԭ auf ,, und , um regelmäßig Neuigkeiten und Updates zur Berufspraxis bei 鶹ԭ zu erhalten.

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Direkte Vertragsabschlüsse mit Live Contract /germany/2021/01/direkte-vertragsabschluesse-app-digital/ Fri, 29 Jan 2021 08:00:33 +0000 /germany/?p=154100 Haben Sie schon einmal von einer Plattform zur Vertriebsunterstützung gehört, die 100-prozentige Vertragsabschlussquoten ermöglicht? Bis zu meinem Gespräch mit Andreas Mors, Leiter des Projektmanagements der...

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Haben Sie schon einmal von einer Plattform zur Vertriebsunterstützung gehört, die 100-prozentige Vertragsabschlussquoten ermöglicht? Bis zu meinem Gespräch mit Andreas Mors, Leiter des Projektmanagements der SYNCPILOT Group, war auch mir das kein Begriff. Mors erzählte mir die Geschichte von . Die Plattform ist nun im ü.

Laut Mors digitalisiert Live Contract komplexe Vertriebsvorgänge. Somit können Vertriebsmitarbeiter den gesamten Prozess, von Beratung bis Verkauf, nahtlos abwickeln und dabei stets auf alle relevanten Informationen zugreifen. Live Contract ist eine branchenübergreifende öܲԲ, die in den Bereichen Telekommunikation, Automobilindustrie, Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie im Energie- und im öffentlichen Sektor zum Einsatz kommt. All diesen Bereichen gemein ist der intensive Beratungsbedarf im Rahmen der Vertriebsabwicklung. Und für jeden gelten branchenspezifische Arbeitsabläufe.

Live Contract integriert diese Abläufe, sodass die Vertriebsmitarbeiter in Online-Sitzungen mit den Kunden zusammenzuarbeiten können, bis alle Details geklärt sind. Die Vertragsunterzeichnung erfolgt direkt mittels elektronischer Signatur. Und so ermöglicht Live Contract Abschlussquoten von 100 Prozent, ohne Medienbruch.

Vertragsunterzeichnung – online

Ich fragte Mors nach dem Problem, das mit Live Contract gelöst wird und wie es zur Firmengründung kam.

„Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen telefonisch Krankenversicherungen“, begann Mors seine Erklärung. „Neun von zehn Personen, die am Telefon zusagen, schicken ihre Verträge nicht ܰü. Für gewöhnlich haben Sie mindestens eine Stunde damit verbracht, eine Beziehung zum Kunden aufzubauen und sein Vertrauen zu gewinnen, um eine eine positive Kaufentscheidung herbeizuführen. Entscheidend ist, wie schnell Sie ihn zur Vertragsunterzeichnung bewegen können – um zu vermeiden, dass zu viel Zeit vergeht, in der er seine Meinung noch einmal ändern könnte.“

So entstand laut Mors 2015 „Live Contract“, mit der sich der gesamte Online-Vertrieb sicher abwickeln lässt. Entwickelt wurde die App von den Gründern des Unternehmens.

Mors verwendete das Beispiel eines Kunden, der die Konfiguration eines neuen Autos besprechen möchte. Der Kunde kann sich online direkt von einem Vertriebsmitarbeiter beraten lassen, um Konfigurationsoptionen auszuwählen und zu verstehen, wie sich die jeweilige Wahl auf Leistung, Erscheinungsbild, Komfort und natürlich den Preis des Wagens auswirkt. Nachdem er alle Entscheidungen getroffen hat, kann er mit dem Mitarbeiter über Finanzierungsmöglichkeiten sprechen und zu guter Letzt den Kauf durch seine Unterschrift unter den Vertrag abschließen.

Ausrichtung nach branchenspezifischen Abläufen

Da man den Verkauf von Autos beispielsweise kaum mit dem Verkauf von Versicherungen vergleichen kann, wollte ich herausfinden, wie lange es dauert, bis das SYNCPILOT-Team die Feinheiten eines bestimmten Ablaufs verstanden hat, um eine App für eine neue Branche entwickeln zu können.

„Das ist ressourcenintensive Arbeit, die zwei Monate bis ein Jahr in Anspruch nehmen kann“, erklärte Mors. „Bedingt durch die COVID-19-Pandemie, müssen wir uns nun aber notgedrungen an einen engeren Zeitrahmen halten. Im April hatten wir zwei Großkunden in Deutschland, die die App für einen Machbarkeitsnachweis verwendeten. Auf einmal mussten ihre Vertriebsteams von persönlicher auf Online-Beratung umstellen. Und dies quasi über Nacht.“

Eine schnelle Skalierung und umfangreiche Benutzerschulungen wurden notwendig. „Zu den Bausteinen unserer öܲԲ gehört die SYNCPILOT Academy, die sich der Förderung der Benutzerakzeptanz widmet“, bemerkte er. „Selbst unter normalen Umständen verfügen Vertriebsmitarbeiter in den meisten Fällen über einen sehr großen Erfahrungsschatz und arbeiten seit Jahren mit denselben Methoden. Obwohl die App ihnen die Arbeit sehr erleichtert, müssen sie sich mit dem Gedanken anfreunden, von ihren gewohnten Mustern abzuweichen.“

Vertriebsmitarbeiter profitieren von Live Contract beispielsweise durch eine Integration mit 鶹ԭ-öܲԲen wie und 鶹ԭ Sales Cloud. Kundendaten werden mit internen Prozessen verknüpft, um ein gemeinschaftliches Kundenerlebnis zu ermöglichen. Live Contract ist einfach zu implementieren und funktioniert auf jedem Mobilgerät und mit jedem Webbrowser.

Partnerschaft mit der 鶹ԭ

Ich fragte Mors zu der Beziehung des Unternehmens mit der 鶹ԭ. Wie kam es zu der Partnerschaft und wie hat sie sich bis heute entwickelt? „Alles begann mit einem Freund, der uns vor drei oder vier Jahren einem 鶹ԭ-Partnermanager vorstellte“, erinnerte sich Mors. „Die 鶹ԭ bietet viele hervorragende öܲԲen für Berater in 鶹ԭ Marketing Cloud, aber der Vertragsabschluss selbst ist nicht unbedingt mit inbegriffen. Als Partner ergänzen wir uns also perfekt. Doch dann ging es ans Eingemachte – die Produktzertifizierung und Bereitschaftsprüfung. Das war der schwierige Teil, aber wir bekamen viel Unterstützung durch das Programm 鶹ԭ PartnerEdge, Build.“

Nun arbeiten 鶹ԭ-Partnermanager eng mit dem SYNCPILOT-Team zusammen, um Anwendungsfälle zu besprechen. Außerdem erörtern sie Möglichkeiten, Live Contract in Produkt-Suites mit anderen 鶹ԭ-öܲԲen zu integrieren und die öܲԲ intern bei 鶹ԭ zu präsentieren.

Gibt es Tipps für andere Partner, die ihre öܲԲen im 鶹ԭ App Center bereitstellen? „Ich empfehle allen, sich so viel Unterstützung durch das 鶹ԭ-Team zu sichern, wie möglich“, so Mors. „Besonders wenn es um die Entwicklung von Inhalten und das Verständnis von Partnermanagementprozessen geht. Und ich rate dazu, ein Netzwerk mit anderen Partnern aufzubauen, um Ideen und bewährte Geschäftsverfahren auszutauschen.“

Ihr Unternehmen ist in einer der Branchen tätig, die von Live Contract abgedeckt werden? Worauf warten Sie dann noch? Die Plattform bietet eine hervorragende Möglichkeit, das Kundenerlebnis zu verbessern und Ihrem Vertriebsteam zu höheren Abschlussraten zu verhelfen.


Bill Rojas ist Senior Director of Business Development and Partner Alliances für 鶹ԭ Digital Commerce.

 

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Neue Ideen nach der Krise – unsere Prognosen für 2021 /germany/2021/01/top-tech-trends-2021-cto-gonzalez/ Tue, 26 Jan 2021 07:00:06 +0000 /germany/?p=154131 2020 war ein schwieriges Jahr für alle – voller Veränderungen und wirtschaftlicher Herausforderungen. Doch für 2021 bestehen große Hoffnungen. Es werden aus den überwundenen Schwierigkeiten...

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2020 war ein schwieriges Jahr für alle – voller Veränderungen und wirtschaftlicher Herausforderungen. Doch für 2021 bestehen große Hoffnungen. Es werden aus den überwundenen Schwierigkeiten neue Ideen entstehen. Die Top-Tech-Trends der Analysten für das neue Jahr bewertet Glenn González, CTO bei 鶹ԭ Deutschland.

Vor 2020 war das Thema Digitalisierung in aller Munde. Allerdings blieb es oft auch genau da. „In 2020 wurde vielen bewusst, dass es nicht nur um die Abschaffung von Papier geht, sondern wie relevant das Thema wirklich ist“, sagt Glenn González, Chief Technology Officer (CTO) bei 鶹ԭ Deutschland. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie entscheidend der Digitalisierungsgrad eines Unternehmens für die Fähigkeit ist, auf Veränderungen des Marktes schnell reagieren zu können.

Die Top-Tech-Trends der Analysten für 2021

„Corona kam unerwartet und sehr schnell. Umso interessanter ist es, wie gut viele Unternehmen mit der „neuen Normalität“ umgehen konnten – eben, weil sie einen hohen Digitalisierungsgrad hatten“, stellt González fest. Die strategische Ausrichtung eines Unternehmens müsse den digitalen Wandel nicht nur berücksichtigen, sondern ins Zentrum der Planung rücken. Dabei gehe nicht nur um die Digitalisierung von Prozessen, sondern um eine ganzheitliche Betrachtung aller Möglichkeiten, die die Digitalisierung einem Unternehmen eröffnen: Von Produktion und Kundeninteraktion, bis hin zu neuen orts -und zeitunabhängigen Arbeitsmodellen. Viele der aktuellen Trends zahlen darauf ein.

Trend 1: Total Experience (TX)

Total Experience wird 2021 ein wesentlicher strategischer Technologie-Trend, sagt das Beratungsunternehmen Gartner voraus. TX kombiniert Multiexperience, Kunden-, Mitarbeiter- und Benutzererfahrung, um das Geschäftsergebnis zu verändern. Ziel ist es, die Art und Weise, wie Nutzer die digitale Welt wahrnehmen, überall zu verbessern. Hier geht es darum, durch Nutzung von Daten und neuen technischen Möglichkeiten der Interaktion, die bereits existierenden Erwartungshaltungen zu erfüllen, die Erfahrungen aus bisher getrennten Welten zu verbinden.

Das sagt Glenn González dazu: Die Erwartungshaltung, dass alles mobil gehen muss, ist längst überholt. Der Einsatz von Sprachsteuerung, Gestensteuerung, Chatbots oder im Hintergrund arbeitender KI vereinfacht Interaktionen, unterstützt bei Entscheidungen oder nimmt diese komplett ab. Der Wunsch nach kontaktminimierter oder kontaktloser Interaktion war bereits vorhanden, wurde aber durch COVID-19 auf eine andere Ebene gehoben.
Eine TX-Strategie ist für Unternehmen zentral, da Interaktionen immer mobiler, virtueller und verteilter werden. In dieser werden die vorher isoliert in Silos betrachteten Themen zu einem einzigen. Kunden, Marken, Produkt und Mitarbeitererfahrungen werden end2end in einen Zusammenhang gestellt. Für 鶹ԭ war „Experience Management“ schon vor COVID-19 ein Schlüsselthema.

Glenn Gonzàlez, CTO bei 鶹ԭ
Als CTO bei der 鶹ԭ Deutschland SE ist Glenn González Experte für die digitale Transformation. Bevor er 2012 zu 鶹ԭ wechselte, war er viele Jahre im Cloud Business und E-Commerce als Unternehmer und Berater tätig. Als Entwickler, Berater und Projektleiter für die Industrie blickt er auf 25 Jahre Erfahrung zurück, in denen er vielfältigste Digitalisierungs- und Automatisierungsprojekte erfolgreich durchgeführt hat, die die gesamte Wertschöpfungskette abdeckten.

Trend 2: Intelligent Composable Business

Intelligent Composable Business ist für Gartner ein weiterer Trend für 2021. Dieser Begriff beschreibt Unternehmen, die sich auf der Grundlage einer aktuellen Situation anpassen und grundlegend umgestalten können. Unternehmen benötigen digitale Geschäftsstrategien, um die digitale Transformation voranzutreiben. Sie müssen in der Lage sein, aufgrund von aktuellen Daten Entscheidungen zu treffen und so agil aufgestellt sein, diese Entscheidungen auch schnell in die Tat umzusetzen und nach zu justieren.

ҴDzԳá: Unternehmen verbessern ihre Entscheidungen radikal, indem sie durch ein reichhaltiges Netz von Daten und Erkenntnissen, auf bessere Informationen zugreifen und schneller reagieren. KI hilft heute schon große Datenmengen einem Nutzen zuzuführen. Dabei geht es nicht nur um Analytik, sondern um die intelligente Anwendung von KI im Prozess, damit auf Einsichten auch Aktionen folgen können. Daher ist es für 鶹ԭ so wichtig, diese Technologien in Produkte wie 鶹ԭ S/4HANA einzubauen.

Trend 3: Hyperautomatisierung

Hyperautomatisierung war für Gartner bereits in den vergangenen Jahren einer der wichtigsten strategischen Technologietrends – und bleibt es auch in diesem Jahr.

Hyperautomatisierung, Prozessautomatisierung und -optimierung ist die Idee, dass alles, was in einer Organisation automatisiert werden kann, automatisiert werden sollte. Dazu benötigt man Software, die allerdings inzwischen ganz andere Fähigkeiten besitzt – durch den Einsatz von Maschinellem Lernen oder den Fokus auf Automatisierung wie Intelligent Robot Prozess Automation (iRPA). Auch der Einsatz von unterstützender Software wie Chatbots oder Sprach- und Gestensteuerung hilft bei der Verbesserung von Abläufen. Hierzu kommen öܲԲen für Prozess Mining, um Prozesse überhaupt erst einmal transparent zu machen.

ҴDzԳá: 鶹ԭ geht mit ihrem Bereich „Business Prozesses Intelligence“ sogar einen Schritt weiter, denn Prozesse sind das Kernwissen von 鶹ԭ. Über 70 Prozent aller globalen Geschäftsprozesse berühren ein 鶹ԭ-System. Hier geht es nicht nur um Analyse, sondern um Verbesserung.

Trend 4: Digitale Plattformen und Ökosysteme

Digitale Plattformen und Ökosysteme sind ein wichtiger Trend bei den Analysten von ISG Research für 2021. Um Kosten zu senken, entdecken derzeit viele Unternehmen die bessere Monetarisierung ihrer Bestandsdaten sowie den Zugang zu innovativen, skalierenden und auf Standards basierenden IT-öܲԲen. Die digitale Plattformökonomie sei daher kaum zu bremsen.

Digitale Plattformen und Ökosysteme bieten eine Standardisierungsebene für heterogen gewachsene Organisationen und erlauben Unternehmen, sich intern und extern über Schnittstellen zu vernetzen. Die Folge: dezentralisierte, global skalierende Ökosysteme aus sich ergänzenden Geschäftspartnern und Angeboten.

ҴDzԳá: Für 鶹ԭ ist das eine elementare Veränderung der klassischen B2B-Geschäftsprozesse, die immer noch end2end umgesetzt werden müssen. Daher ist die Integration dieser Ökosysteme und Plattformen in die ERP-Welt so essentiell für den Erfolg dieser Plattformen.

Trend 5: IoT, Edge Computing & Augmented X

In der verarbeitenden Industrie erwarten die Analysten von ISG Research im Rahmen des (Industrial) Internet of Things für die kommenden zwei Jahre, dass Augmented Reality (AR), Virtual Reality und Robotik wichtiger werden.

ҴDzԳá: Viele 鶹ԭ-Kunden beschäftigen sich damit und investieren in Digital Asset Management, denn ohne einen Digitalen Zwilling eines physikalischen Objekts sind diese Technologien in der Praxis nicht anwendbar. Die Möglichkeiten, AR-Technologie im industriellen Kontext einzusetzen, vervielfältigen sich. Zugleich sinken die Preise, und die Hardware wird handlicher. Edge Computing ist eine Enabler-Technologie für Augmented X, da es die Daten dort analysiert und vorhält, wo sie entstehen und benötigt werden. Das nahtlose Zusammenspiel von EDGE-Komponenten mit den Backend-Systemen in near real time ist dabei essentiell.

Trend 6: Sustainability becomes a Factor

So schreiben die Berater von IDC in ihrer FutureScape-Studie. Bis 2025 agieren demnach 90 Prozent der Global-2000-Unternehmen mit recyclebaren Ressourcen und haben neben CO2- auch Energieverbrauchsziele. Die Lieferanten müssen diese auch vorweisen, um Geschäftsbeziehungen eingehen zu können. Die Frage der Nachhaltigkeit werde in diesem Jahr eine große Rolle spielen. Unternehmen müssen sich überlegen, wie sie die IT im Sinne einer Green-IT optimieren können, damit sie strom- und ressourcensparender wird. Es geht aber nicht nur um die Nachhaltigkeit der IT, sondern um die ganzheitliche Betrachtung des Themas, angewandt auf das Unternehmen.

ҴDzԳá: Viele Firmen sind ohne großen Aufwand nicht in der Lage, ihre Nachhaltigkeitszahlen zu berechnen und schon gar nicht zu berichten. Für 鶹ԭ ein zentrales Thema: Rund 70 Prozent aller geschäftlichen Transaktion berühren ein 鶹ԭ-System. Unsere Initiative „Climate21“ geht darauf ein. Wir nehmen diese Daten in unsere öܲԲen auf, um Unternehmen nicht nur umfangreiche Analysen und Berichte zu ermöglichen, sondern auch, damit sie Verbesserungsvorschläge berechnen können.

Trend 7: Software-Stack-Eruption

„Daten sind die neue Software“ prognostizieren die Analysten von Cloudflight. Die Rolle der Software in Bezug auf Qualität und Funktionalität wird 2021 zunehmend von Daten abgelöst werden. Es entwickelt sich eine ganze Klasse von Datenprodukten, die über Plattformen verfügbar sein werden. Bloßes Sammeln von Daten führe nicht zum Durchbruch, Algorithmen müssten anhand dieser weiterentwickelt werden.

ҴDzԳá: Traditionelle Software ohne Machine-Learning-Algorithmen und KI wird zunehmend zur Commodity und durch eine Orchestrierung von Platform-as-a-Service-Diensten abgelöst. Bei der großen Menge an Daten und -quellen macht es keinen Sinn mehr, alles in einer öܲԲ zu sammeln. Es geht darum, die Datentöpfe smart zu orchestrieren. Viele, auch 鶹ԭ, arbeiten an öܲԲen, die es jedem ermöglichen, Maschinelles Lernens anzuwenden, ohne gleich ein „Data Scientist“ sein zu müssen. Mit der 鶹ԭ Analytics Cloud kann man sogar im Self Service einfach „Vorhersagende Analysen“ erstellen.

„Dies ist sicher keine vollständige Liste aller Trends für 2021. Wie immer können einige auch schnell wieder verschwinden und andere aus dem Nichts aufkommen“, sagt González. Man sollte sie aber ernst nehmen und sich mit ihnen beschäftigen. ҴDzԳá: „Ich erinnere mich an Kunden, die die Cloud als „Trend“ bezeichnet haben. Ein Kollege hat mir sogar einmal von einem CIO berichtet, der sagte: „Der Hype um das Internet, der wird auch bald wieder vorbei sein.“

Erfahren Sie auf der von 9. bis 10. März 2021, wie Sie diese Trends zu Ihrem Vorteil nutzen können und bestmöglichen Kundenservice sicherstellen. Freuen Sie sich auf Ihrpersönliches Programm mit Empfehlungen, die zu Ihnen passen! Merken Sie sich den Termin schon heute vor.

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