Christoph Lixenfeld, Autor bei 鶹ԭ News Center Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Tue, 04 Aug 2026 09:59:35 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 Interview: „Finanzvorstände müssen die Blickrichtung ändern“ /germany/2026/08/interview-naumann-cfo-rolle/ Wed, 05 Aug 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=188075 Interview mit Tobias Naumann, Chief Financial Officer der 鶹ԭ Deutschland, über den Wandel der CFO-Rolle, wie Künstliche Intelligenz bei der Bewältigung dieses Wandels hilft –...

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Interview mit Tobias Naumann, Chief Financial Officer der 鶹ԭ Deutschland, über den Wandel der CFO-Rolle, wie Künstliche Intelligenz bei der Bewältigung dieses Wandels hilft – und warum der  Mensch dadurch keinesfalls entbehrlich wird.

Niemand diesseits des Rentenalters dürfte sich an einen Zeitraum erinnern, der mehr Verwerfungen und Unsicherheiten mit sich gebracht hätte als die zurückliegenden sechs oder sieben Jahre: Auf die Corona-Pandemie folgten der Ukraine-Krieg und die Krisen im Nahen Osten, hinzu kamen die neue Rolle der USA und der rasante Aufstieg der Wirtschaftsmacht China. Vorstände von Unternehmen – und längst nicht nur der Exportierenden – müssen schneller und nachhaltiger denn je reagieren können. Das gilt auch und vor allem für CFOs, für die Finanzvorstände. Im Rahmen einer von 鶹ԭ in Auftrag gegebenen Studie wurden weltweit 480 von ihnen zum Wandel ihrer Rolle befragt.

Über die Ergebnisse sprachen wir mit Tobias Naumann, Chief Financial Officer der 鶹ԭ Deutschland SE & Co. KG, darüber, wie sich sein eigener Job in den zurückliegenden Jahren verändert hat, wie Finanzvorstände insgesamt die aktuellen Herausforderungen mit Erfolg bewältigen können – und warum Künstliche Intelligenz dabei eine zentrale Rolle spielt.

Tobias Naumann

ist seit Juli 2023 Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von 鶹ԭ Deutschland. Nach seinem Jurastudium begann er 2010 seine Karriere als juristischer Fachreferent eines Unternehmerverbandes, bevor er im Dezember 2011 zu 鶹ԭ kam. Seit März 2014 war er in verschiedenen Finance-Positionen im In- und Ausland tätig.

Als Chief Financial Officer der 鶹ԭ Deutschland legt er heute den Fokus auf Business Partnering, Deal Support und die strategische Ausrichtung der Finanzorganisation.

Wie hat sich die Rolle von Finanzvorständen in den zurückliegenden Jahren gewandelt?

Tobias Naumann: Über viele Jahre waren CFOs hauptsächlich oder ausschließlich mit Finanzplanung und –berichterstattung beschäftigt. Diese Zeiten sind vorbei, heute reicht ihr Einfluss weit darüber hinaus. Im Rahmen unserer aktuellen Befragung berichteten fast 90 Prozent der CFOs, dass sie stärker in die digitale Transformation und das Risikomanagement eingebunden sind als noch vor drei Jahren. Und das bedeutet, dass sie heute Wesentliches zu Entscheidungen beitragen, die sich auf Kunden, Produkte und Mitarbeitende auswirken. Es wird von ihnen erwartet, dass sie Verwerfungen bereits im Vorfeld erkennen, Risiken mindern und agiles Handeln ermöglichen.

Welche Instrumente helfen CFOs dabei, diese hohen Erwartungen zu erfüllen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Tobias Naumann: Finanzvorstände müssen ihre Blickrichtung ändern. Traditionell schauen wir ja vor allem nach hinten, fragen uns, wie das zurückliegende Quartal gelaufen ist und was sich daraus ableiten lässt. Mittlerweile steht aber eine szenarienbasierte und zukunftsgerichtete Betrachtung im Vordergrund, die auch geopolitische Daten und Fakten einbezieht. Natürlich ist es nicht neu, in Szenarien zu denken, aber heute sind die Prognosen, die sich daraus ableiten lassen, viel zuverlässiger, weil die Qualität und Verarbeitungsgeschwindigkeit von Daten, auf denen die Berechnungen fußen, um ein vielfaches besser ist als noch vor wenigen Jahren.

Interview: Die Zukunft der Digitalen Transformation – Wie der Wandel gelingt

Welche Rolle spielt KI für die Qualität der Prognosen, welche neuen Instrumente bekommen CFOs durch sie in die Hand?

Tobias Naumann: Sie bekommen genau die Instrumente, die sie sich am sehnlichsten wünschen, jene, die ihre Unsicherheit lindern. Während 90 Prozent der CFOs – so ein weiteres Ergebnis der erwähnten Studie – zuversichtlich sind, ihre anvisierten Umsatzziele zu erreichen, äußern lediglich 37 Prozent eine solche Zuversicht bezüglich ihrer Liquiditätsziele. Dabei bereitet den Finanzvorständen nicht der Anstieg der Kosten das größte Kopfzerbrechen, sondern deren maximale Unberechenbarkeit. Mieten können sich erhöhen, Rohstoffe und Vorprodukte werden teurer, es fallen Abschreibungen an, verursacht durch Insolvenzen im Kundenkreis: All das sorgt für Unsicherheit bezüglich der Geschäftsergebnisse. Eine KI-gestützte Szenarioplanung ermöglicht hier eine schnelle, detaillierte Modellierung, und aus operativen Echtzeitdaten lassen sich vorausschauende Risikoindikatoren ableiten.

Um solche Instrumente zuverlässig nutzen zu können, benötigen CFOs aber auch neue, zusätzliche Skills. Gleichzeitig sollen sie weiterhin ihrer traditionellen Rolle gerecht werden, müssen die aktuelle Rentabilität ihres Unternehmens sicherstellen. Wie schaffen es Finanzvorstände, all das unter einen Hut zu bringen?

Tobias Naumann: In diese neue Rolle können sie nur Schritt für Schritt hineinwachsen. Das war auch bei mir so. Als ich vor circa drei Jahren als CFO von 鶹ԭ Deutschland anfing, hatte ich eine ganze Reihe von weißen Flecken, die ich noch schließen musste. Damit dies gelingt, braucht es interessanterweise nicht zwingend ein Wirtschaftsstudium. Circa 40 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Finanzvorstände haben keine klassische BWL-Ausbildung. Ich bin von Haus aus Jurist.
Was in unserem Job heute vor allem hilft, ist die Fähigkeit zur ganzheitlichen, zu einer End-to-End-Betrachtung der Finance-Funktion. Und auch dabei helfen uns KI-Anwendungen enorm.

Wie genau?

Tobias Naumann: Ein Beispiel ist das Risikomanagement. 鶹ԭ hat zuletzt Golden Hedge vorgestellt, einen KI-Agenten, der Währungsrisiken beurteilt und Handlungsempfehlungen gibt. Ein anderer Agent, an dem 鶹ԭ arbeitet, vergleicht zum Beispiel die aktuelle EU-Regulatorik mit der Compliance-Policy eines Unternehmens und macht Vorschläge für notwendige oder empfehlenswerte Anpassungen. Je tiefer solche KI-Agenten in die Systemlandschaft integriert sind, desto besser funktionieren sie natürlich.

Welche Rolle spielen die Menschen künftig in Finanzabteilungen, die sich einer Vielzahl von KI-Agenten bedienen? Werden sie entbehrlich?

Tobias Naumann: Die Menschen sind wichtiger denn je. KI-Agenten mögen Entscheidungen vorbreiten, aber Menschen validieren sie und geben sie frei. Wir nennen es das Human-in-the-loop-Prinzip. KI arbeitet auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten und nicht auf der Basis von Evidenz. Sie kann Symptome aufzeigen und daraus wahrscheinliche Ursachen ableiten, aber die tatsächlichen Gründe für eine Entwicklung können ganz andere sein. Weil es im Einzelfall häufig um viel mehr geht als um objektive Wahrheiten.

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Container-Tracking: Wie Echtzeit-IoT-Daten die Supply-Chain optimieren /germany/2026/07/container-tracking-wie-echtzeit-iot-daten-die-supply-chain-optimieren/ Mon, 27 Jul 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=188061 Hapag-Lloyd hat zwei Millionen Container mit Sendern bestückt, die in Echtzeit ihre Position melden. 鶹ԭ nutzt diese Daten in seinen ERP-Systemen. Verspätungen werden so schnell...

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Hapag-Lloyd hat zwei Millionen Container mit Sendern bestückt, die in Echtzeit ihre Position melden. 鶹ԭ nutzt diese Daten in seinen ERP-Systemen. Verspätungen werden so schnell sichtbar, Produktionspläne lassen sich anpassen. Profiteure sind Spediteure, Einkäufer und Produktionsplaner weltweit.

Logistiker standen und stehen aktuell vor großen Herausforderungen: Erst brachten die Corona-Pandemie und ihre Folgen die weltweiten Lieferketten in nie gekanntem Maße durcheinander, heute behindern globale Konflikte den Schiffsverkehr – unter anderem in der Straße von Hormus.

Um trotz der damit verbundenen Verzögerungen und Unvorhersehbarkeiten planbar produzieren und liefern zu können, hatten viele Unternehmen ihre Läger zuletzt wieder aufgestockt – was zu hohen Kosten führte.

Container-Tracking und Echtzeitdaten bringen jetzt eine nie gekannte Transparenz in die Lieferketten und erlauben den Unternehmen dadurch, ihre Lagerbestände wieder zu senken.

Dazu liefert Hapag-Lloyd, die fünftgrößte Container-Reederei weltweit, Live-Positionsdaten seiner Container. 鶹ԭ nutzt diese Daten in seinen ERP-Systemen oder in der Cloud-Lösung 鶹ԭ Business Network Global Track and Trace und verbindet sie mit den dort abgelegten Sendungs- und Materialinformationen. Hapag-Lloyd ist hier also nicht nur 鶹ԭ-Kunde, sondern auch Lieferant und Partner.

Wie die Zusammenarbeit begann, wie die Nutzer der Systeme davon profitieren und welche Möglichkeiten für die Zukunft sie noch bereithält, darüber sprachen wir mit Karsten Schmidt, Director, Product Owner Live Position/Track&Trace bei Hapag-Lloyd und Sven York Pohl, Chief Expert Digital Adoption bei 鶹ԭ SE.

Hapag-Lloyd Container Tracking

  • Das Logistikunternehmen hat weltweit zwei Millionen Standard-Container mit IoT Trackern ausgestattet, die in Echtzeit ihre aktuelle Position melden.
  • Kunden können so webbasiert ständig nachverfolgen, wo sich ihre Sendung gerade befindet.
  • 鶹ԭ integriert diese Daten in ihre Cloud-Lösung 鶹ԭ Global Track and Trace und bettet sie in ihr Cloud ERP-Backend-Systeme ein.
  • Langfristig sollen diese Systeme für den Fall von Transportverzögerungen proaktiv Alternativen und konkrete Handlungsempfehlungen für ihre Umsetzung vorschlagen.
  • Dabei wird auch die generative KI-Lösung Joule zum Einsatz kommen, die in 鶹ԭs Cloud-Portfolio integriert ist.

News Center: Das Tracking von Transporten hat sich in den zurückliegenden Jahren drastisch verändert. Welche Ereignisse haben die Innovationen ausgelöst?

Sven York Pohl: In Zeiten von Corona mussten wir erleben, dass sich Lieferungen massiv verzögerten. Und wir lernten, dass Logistikprozesse viel zu intransparent sind. 

Karsten Schmidt: Bisher werden nur Meilensteine des Seetransports wie der Eingang des Containers im Hafen oder die Verladung auf das Schiff getrackt. Wir wussten, wann eine Lieferung aufs Schiff umgeladen wurde und wann der Container den Hafen in Hamburg verlassen hat. Wenn er anschließend aber nicht in München ankam, konnte niemand sagen, was passiert war.

Und wie funktioniert das Tracking heute?

Schmidt: Nach Corona hatten wir entschieden, alle nicht gekühlten Container mit IOT-Trackern auszustatten, also mit Sendern, die laufend ihre Position mitteilen. Mitte 2024 hatten wir 90 Prozent unserer Container entsprechend ausgerüstet. Seitdem tracken wir weltweit über zwei Millionen Container und liefern bei den Landverkehren alle 15 Minuten – auf dem Seeweg alle sechs Stunden – Live-Ereignisdaten. So können unsere Kunden auf einer Webseite genau die Reise „ihrer“ Container nachverfolgen.

Wie entstand die Kooperation zwischen Hapag-Lloyd und 鶹ԭ?

Pohl: Ich begleitete zu jener Zeit ein 鶹ԭ-Transformationsprojekt bei Hapag-Lloyd, traf deshalb Karsten Schmidt ohnehin häufiger. Uns beiden war von Beginn an klar, dass die Positionsdaten nicht nur für das Logistikunternehmen ein Goldschatz sind, den es zu heben gilt – sondern auch für deren Kunden. Wer genau weiß, wann ein Vorprodukt ankommt – oder um wie viele Tage es sich verspäten wird – der kann seine Weiterverarbeitung punktgenau planen. Das gelingt natürlich am besten, wenn ich die Positionsdaten nicht nur auf einer eigenständigen Webseite sichtbar mache, sondern wenn sie integraler Bestandteil jener Anwendungen werden, mit denen ich meine Produktion und meine sonstigen Geschäftsabläufe steuere. Karsten Schmidt und ich sprachen also drüber, wie die Positionsdaten in 鶹ԭ ERP-Systeme gelangen konnten.

Welche 鶹ԭ-Anwendungen nutzen die Daten?

Pohl: Die Cloud-Lösung 鶹ԭ Business Network Global Track and Trace bietet Unternehmen eine durchgängige und transparente Echtzeit-Sendungsverfolgung über die gesamte Lieferkette hinweg. Und sie ermöglicht eine native Einbettung der Daten in Backend-Systeme wie zum Beispiel 鶹ԭ S/4HANA. Hier lassen sich zum Beispiel Alerts einbinden, die kontinuierlich zeigen, wo sich ein Container gerade befindet. Nutzbar sind die Daten auch über das 鶹ԭ Business Network for Logistics. Die cloudbasierte Kollaborationsplattform für Lieferketten verbindet Verlader nahtlos mit Logistikdienstleistern und Speditionen. Echtzeitdaten wie die von Hapag-Lloyd sorgen hier nicht nur für Transparenz, sondern durch die nahtlose Rückverfolgbarkeit von Materialen auch für maximale Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Lieferkette.

Welche Zielgruppen profitieren in erster Linie von den Hapag-Lloyd-Trackingdaten?

Schmidt: Zunächst Logistikmanager, die möglichst exakt wissen müssen, wo sich ihre Container gerade befinden – und wann sie ankommen. Zudem erlauben die Daten auch Rückschlüsse über die Nachhaltigkeit der Transportkette. Außerdem Lagerplaner, die ihre Warenbestände so klein wie möglich halten wollen – aber nicht zu klein. Und natürlich Transportunternehmen, die ihre Routen so verlässlich wie möglich planen wollen. Darüber hinaus können die Trackingdaten auch Zahlungsprozesse beeinflussen.

Wie hilfreich und notwendig das Tracking für die Planung von Routen ist, hat vermutlich auch der aktuelle Konflikt im Nahen Osten deutlich gemacht?

Schmidt: In der Tat. Zuletzt waren unzählige Container vom Persischen Golf quer durch Saudi Arabien zum Hafen von Dschidda am Roten Meer transportiert worden, um von dort verschifft zu werden. Dabei zeigt mir unsere Contrainer-Tracking-Lösung kontinuierlich den gewählten Landweg an und wo sich ein Container gerade befindet.

Und wenn dieser Container irgendwo festhängt, wenn die Reise nicht weitergeht? Welche Hilfestellung leistet das System in diesem Fall?

Schmidt: Daran arbeiten wir gerade. Normalerweise rufen die meisten Kunden unseren Customer Service an, wenn sie wissen wollen, wo ihr Container gerade ist. Bei 15.000 festhängenden Containern im Persischen Golf konnten wir das Aufkommen aber telefonisch nicht mehr bewältigen. Deshalb gewährten wir allen Kunden – also auch jenen, die diesen Service nicht gebucht hatten – Zugang zum Live Positioning. In dieser Extremsituation wurde sichtbar, was für eine große Arbeitserleichterung dieser Schritt auch für unsere Abläufe bedeutet.

Pohl: 鶹ԭ-Nutzer werden langfristig die Möglichkeit haben, die von ihnen genutzte Software nach Handlungsoptionen zu befragen, nach alternativen Transportwegen oder -mitteln.

Schmidt: Wenn zum Beispiel ein Schiff verspätet ist und Anschluss für den Transfer auf die Schiene verpasst, wird ihm das System sagen, ob ein Weitertransport per Lkw möglich ist und wie viel länger die Reise des Containers dann dauert – Predictive Service also. 

Pohl: Wir werden für diesen Service auch die generative KI-Lösung Joule einsetzen, die in unser Cloud-Portfolio integriert ist. Ziel ist es, dass mir die KI konkrete Handlungsoptionen vorschlägt.

Schmidt: Natürlich wissen wir, dass bei Transporten über große Distanzen – auch und gerade auf dem Seeweg – Verspätungen niemals auszuschließen sein werden. Was wir aber eliminieren können ist das Gefühl der Machtlosigkeit, das Gefühl, Ereignissen, auf die ich keinerlei Einfluss habe, hilflos ausgeliefert zu sein. 

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Luxus auf Wolke sieben: Wie Swarovski ihr Business fit macht für die Zukunft /germany/2026/07/cloud-erp-swarovski/ Thu, 09 Jul 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=187827 Der Cloud-Transformation 2023 lässt Swarovski das globale Go Live von 鶹ԭ Cloud ERP Private folgen – und wählt dabei einen spannenden Brownfield-Ansatz. Mit der Migration...

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Der Cloud-Transformation 2023 lässt Swarovski das globale Go Live von 鶹ԭ Cloud ERP Private folgen – und wählt dabei einen spannenden Brownfield-Ansatz. Mit der Migration legt die Luxus-Marke das Fundament für die Nutzung von KI – und für das Erreichen ihrer strategischen Ziele bis 2030.

Wer ein Musterbeispiel dafür sucht, wie eine Migration in die Cloud viel mehr leisten kann als Vereinfachung und Standardisierung, der sollte einen genauen Blick auf Swarovski werfen. Der legendäre Hersteller von handgeschliffenem Kristallglas, Schmuck und Uhren – ursprünglich aus dem österreichischen Wattens in Tirol – transformierte seine IT-Landschaft vom Kostenfaktor zum strategischen Werkzeug für eine digitale Zukunft.

鶹ԭ Cloud ERP Private: Führen Sie Ihr Kerngeschäft mit Vertrauen – heute und morgen.

Gesteuert hat den Wandel Lea Sonderegger, in Personalunion CDO und CIO bei Swarovski, und das mit so großem Erfolg, dass sie im Rahmen der Auszeichnung des CIO des Jahres des CIO Magazins im vergangenen Oktober mit dem Sonderpreis „Cloud Excellence“ in der Kategorie Großunternehmen geehrt wurde.

Preiswürdig fanden die Juroren unter anderem ihren Brownfield-Ansatz: Swarovski-Mitarbeiter nutzen die 鶹ԭ Cloud ERP Private-Plattform in der Cloud, bedienen sich dabei aber zunächst weiter der gewohnten Prozesse und Datenbanken. Deren komplette Neugestaltung parallel zur Migration wäre zu riskant und kostenintensiv gewesen. Außerdem hätte das die Projektlaufzeit erheblich verlängert, davon ist Lea Sonderegger überzeugt.

25.000 Tests mit 600 Beteiligten

Zumal auch der Brownfield-Ansatz viel Zeit und noch mehr Ressourcen benötigte. Die Vorbereitung dauerte zwei Jahre, in denen mehr als 600 Beteiligte rund 25.000 Tests durchführten. Zwei Generalproben mit strenger Governance stellten sicher, dass jede Funktion und jeder Datenpunkt bereit war für die Migration.

Für das Go-Live am 20. April 2026 reservierten Lea Sonderegger und ihre Kolleginnen ein 66-stündiges Konvertierungsfenster. In dieser Zeit pausierten sämtliche globalen IT-Prozesse bei Swarovski. In der anschließenden sensiblen Hypercare-Phase stellte ein 24/7-Support sicher, dass etwaige Probleme sofort bearbeitet werden konnten. Der Übergang verlief – auch deshalb – reibungslos, sämtliche Prozesse funktionierten im Anschluss an das Konvertierungsfenster wieder ohne Probleme. 

Vereinfachung und Standardisierung sorgt für konsistente Daten

Trotz des hohen Aufwands war diese Migration nur der erste Schritt. Denn der Wechsel zu 鶹ԭ Cloud ERP Private schuf zwar die technische Basis, für zusätzliche Wertschöpfung sorgen aber die  Folgeinvestitionen. Diese konzentrieren sich auf  eine schrittweise Reduzierung der Komplexität durch Konsolidierung von fragmentierten Lösungen, auf die Neubewertung von benutzerspezifischem Code und auf die Harmonisierung von Daten – immer mit dem übergeordneten Ziel, eine kohärentere und besser handhabbare ERP-Landschaft zu schaffen.

Um dies zu erreichen, werden Lea Sonderegger und ihr Team benutzerspezifische Anwendungen Step by Step durch 鶹ԭ-Standardlösungen ersetzen und individuelle Entwicklungen nur dort beibehalten, wo sie klare Vorteile bieten. „Die Kombination von Vereinfachung und Rückkehr zu Standardlösungen verbessert die Datenkonsistenz, sorgt für stabile, zuverlässige Prozesse und macht unsere ganze Organisation am Ende agiler“, so Sonderegger.

Die Cloud-Technologie dient keinem Selbstzweck

Indem 鶹ԭ Cloud ERP Private zentrale Funktionen wie Finance, Supply Chain Management, Retail und E-Commerce integriert abbildet und gemeinsam nutzbar macht, sorgt die Plattform für verlässliche Prozesse und eine konsistente Datenqualität, ermöglicht zugleich Kundenerlebnisse auf ganz unterschiedlichen Frontend-Lösungen auch diesseits des ERP-Systems.

鶹ԭ Cloud ERP Private verwaltet bei Swarovski ein vielfältiges Produktsortiment über verschiedene Regionen und Preisklassen hinweg und integriert die von anderen 鶹ԭ- und Nicht-鶹ԭ-Systemen bereitgestellten Planungsergebnisse nahtlos.

„Die Cloud-Technologie erfüllt bei alldem für uns niemals einen Selbstzweck, sondern sie ist ein Hebel, um Effizienz, Resilienz und Innovationsfähigkeit zu steigern“ – diese Feststellung ist Lea Sonderegger wichtig.  

Alle begreifen das IT-Projekt auch als Business-Transformation

Unterm Strich gelang es Lea Sonderegger und ihrem Team, das Projekt pünktlich im anvisierten Kostenrahmen umzusetzen, weil sein Umfang sehr klar definiert war und eine strenge Disziplin beim Änderungsmanagement jedes Aufblähen verhinderte. Darüber hinaus profitierte das Unternehmen natürlich auch von der Erfahrung seines Implementierungspartners 鶹ԭ Consulting und dessen uneingeschränktem Zugang zu 鶹ԭ-Know-how.

Das Beispiel Swarovski belegt, dass auch eine notwendige, unvermeidliche Migration viel mehr leisten kann und sollte, als Risiken zu vermeiden und Instandhaltungskosten zu senken. Die Einführung von 鶹ԭ Cloud ERP Private war hier zwingend, weil 鶹ԭ ECC am Ende seines Lebenszyklus angekommen war. Und sie weist dem Luxuswaren-Hersteller den Weg in die Zukunft, weil alle Beteiligten den Prozess vom ersten Tag an nicht nur als IT-, sondern auch und vor allem als Business-Transformation verstanden, an der sich hunderte Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen beteiligten – und die von Beginn an die volle Unterstützung des Managements hatte.

Mit KI erstellte Nachfrageprognosen optimieren die Lagerbestände

Für seine Umsetzung spielt auch Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle – mit 鶹ԭ Cloud ERP Private als operatives Rückgrat eines KI-Ökosystems, das zuverlässige Echtzeitdaten und stabile, standardisierte Transaktionsprozesse liefert.

Wobei Swarovski Künstliche Intelligenz nicht als eigenständige Technologie nutzt, sondern als integrierte Fähigkeit, die Geschäftsprozesse funktionsübergreifend ergänzt. So setzt das Unternehmen KI bereits für Nachfrageprognosen ein, auf deren Basis man Lagerbestände über Regionen hinweg optimieren und so das Kundenerlebnis verbessern kann.

Und die Initiative AI Agent Factory ermöglicht es, mithilfe von KI-Agenten Daten aus 鶹ԭ Cloud ERP Private mit solchen aus Nicht-鶹ԭ-Systemen Szu verknüpfen – immer mit dem Ziel „repetitive Aufgaben zu automatisieren, die Entscheidungsfindung zu unterstützen und die Produktivität entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu steigern“, wie Lea Sonderegger betont.

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Interview: Die Zukunft der Digitalen Transformation – Wie der Wandel gelingt /germany/2026/06/interview-die-zukunft-der-digitalen-transformation-wie-der-wandel-gelingt/ Wed, 17 Jun 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=187289 Technologien wie KI, Cloud und Datenplattformen entfalten ihren Wert erst, wenn sie tief in Geschäftsprozesse integriert sind. Florian Kunzke, Global Director AI Strategy bei 鶹ԭ,...

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Technologien wie KI, Cloud und Datenplattformen entfalten ihren Wert erst, wenn sie tief in Geschäftsprozesse integriert sind. Florian Kunzke, Global Director AI Strategy bei 鶹ԭ, erklärt im Interview, wie das Unternehmen diese Integration vorantreibt.

Wie unterstützt 鶹ԭ Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse intelligent, resilient und nachhaltig zu gestalten? 

Florian Kunzke: Viele Unternehmen nutzen heute zwar Cloud-Lösungen, KI-Tools und unzählige Dashboards, aber ihnen fehlt der Gesamtüberblick. Ursächlich dafür ist selten die Technologie – sondern fehlende Integration. Digitale Transformation benötigt End-to-End-Prozesse statt isolierter Optimierungen. 鶹ԭ stellt deshalb eine integrierte Suite bereit, die zentrale Unternehmensbereiche wie Finanzen, Einkauf und Personal auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammenführt. Darauf aufbauend lässt sich Künstliche Intelligenz gezielt einsetzen, um Prozesse resilienter  zu gestalten und zu automatisieren.

Wie ermöglicht 鶹ԭ den Einsatz von KI entlang der gesamten Wertschöpfungskette? 

鶹ԭ macht das Potenzial generativer und agentischer KI in zentralen Prozessen nutzbar. Joule wird vom KI-Copiloten zum kontext-bewussten, adaptiven User Interface über alle 鶹ԭ Systeme hinweg – egal, ob lokal auf dem Desktop, als Web-Client oder auf dem Mobiltelefon. Joule setzt dabei auf den besten Sprachmodelle von Partnern wie Anthropic, Google oder Mistral auf, stattet sie mit einem Verständnis für Geschäftsobjekte wie Kostenstellen, Lieferanten oder Rechnungen aus, und navigiert sie zuverlässig durch komplexe Prozesslogik. Auf diese Weise kann Joule Analysen erstellen, Workflows anstoßen oder Transaktionen erledigen. Über 42.000 Cloud-Kunden setzen diese Funktionen bereits produktiv ein.

Welche Rolle spielen heute Data Spaces und Business Technology Plattformen für ein erfolgreiches Datenmanagement? 

Eine konsistente Systemlandschaft und ein moderner Data Stack sind entscheidend, um KI verlässlich zu skalieren. Die 鶹ԭ Business AI Platform fungiert als Rückgrat der Unternehmensprozesse. Sie verbindet Anwendungen, macht Daten aus 鶹ԭ-Systemen und anderen Quellen für KI-Anwendungsfälle nutzbar, hilft komplexe agentische Systeme zu navigieren und schafft ein Fundament für Innovationen. Spezifische Data Spaces ermöglichen zusätzlich Kooperationen zwischen Unternehmen, ohne dass Datenhoheit verloren geht . 鶹ԭ unterstützt hier beispielsweise Catena-X – ein offenes Datenökosystem für die Automobilindustrie, das den sicheren und standardisierten Austausch von Daten entlang der Lieferkette ermöglicht.

Warum setzt 鶹ԭ konsequent auf Partnernetzwerke – und wie profitieren Kundinnen und Kunden davon? 

鶹ԭ setzt bewusst auf ein starkes Ökosystem statt auf Alleingänge. Die Partnerschaften mit führenden KI-Labs und Startups erhöhen die Innovationsgeschwindigkeit. 鶹ԭ hat vor kurzem angekündigt das Frontier-KI-Startup Prior Labs übernehmen zu wollen, das uns nicht nur Zugang zu bahnbrechenden KI-Modellen für strukturierte Daten verschaffen, sondern auch mit weltweit führenden KI-Forschern verstärken würde. An anderer Stelle liefert etwa das Startup Vercel Technologie, um moderne, KI-native User Interfaces auf unserer Plattform zu bauen, während die Zusammenarbeit mit n8n  mehr Flexibilität in der agentischen Automatisierung schafft. 鶹ԭ konzentriert sich auf das, was wir am besten können, nämlich unternehmenskritische Prozesse intelligent steuern – und verbindet dies mit den besten verfügbaren KI-Technologien ohne Kompromisse bei Sicherheit und Compliance zu machen.

Wie unterstützt 鶹ԭ Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen? 

Viele Nachhaltigkeitsziele bleiben abstrakt, weil operative Daten fehlen. 鶹ԭs Sustainability-Angebote ermöglichen es, CO₂-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erfassen – in Echtzeit. Ziel ist dabei, Nachhaltigkeit nicht als Reporting-Thema, sondern als fester Bestandteil des täglichen Handelns zu etablieren. So wird CO₂ zur betriebswirtschaftlichen Kennzahl, unterstützt durch KI-basierte Analysen und transparente Datenintegration.

Wie lassen sich technologische Innovationen in echten Geschäftsnutzen übersetzen? 

Das größte Hindernis für erfolgreiche KI-Projekte liegt nicht in der Technologie, sondern in der Führung. Viele Unternehmen haben leistungsfähige Modelle, aber keinen klaren Plan, wie diese ihre Strategie konkret voranbringen können. Erfolgreiche Teams beginnen nicht mit der Frage „Was kann KI?“, sondern mit „Wie stärkt KI unsere Strategie?“ 鶹ԭ begleitet diesen Übersetzungsprozess mit Praxisbeispielen, Use-Case-Bibliotheken, direkter Integration in bestehende Prozesse und mit so genannten “Forward Deployed Engineers”, die die Implementierung beim Kunden vor Ort unterstützen.

Vor allem welche Technologien und Trends werden aus Ihrer Sicht die Digitale Transformation in den kommenden fünf Jahren vorantreiben?

Meiner Einschätzung nach stehen hier drei Entwicklungen im Vordergrund.

Erstens: Generative UI – Benutzeroberflächen werden künftig dynamisch generiert und auf die jeweilige Rolle, den Kontext und die Aufgabe abgestimmt. 鶹ԭs Joule entwickelt sich dabei vom Chatbot zu einem intelligenten Interface, das Interaktionen individuell gestaltet.

Zweitens: Systems of Context – Künstliche Intelligenz wird erst dann wirksam, wenn sie im Kontext realer Unternehmensdaten agiert. Das ERP der Zukunft bildet diesen Kontext-Layer, stattet KI mit einem semantischen Verständnis dafür aus   und verbindet sie mit geschäftlicher Realität.

Drittens: Governance als Wettbewerbsvorteil – Unternehmen mit früh etablierter und transparenter KI-Governance werden langfristig schneller skalieren. Vertrauen wird zur neuen Währung: Wer nachvollziehbare KI-Entscheidungen trifft, gewinnt Akzeptanz bei Mitarbeitenden, Kunden und Partnern.

Welches Verständnis für, welcher Blick auf diesen Wandel brauchen Führungskräfte, um ihn erfolgreich zu gestalten?

Die nächste Phase der digitalen Transformation wird nicht durch einzelne Technologien entschieden, sondern durch ihre smarte Einbettung in Prozesse, Datenkontexte und Governance-Strukturen. Für Unternehmen bedeutet das, KI als strategischen Hebel zu begreifen – nicht als Werkzeug. 鶹ԭ setzt dabei auf integrierte Plattformen, offene Ökosysteme und neue Konzepte wie Generative UI und Systems of Context. Führungskräfte, die technologische Innovation mit klarem Geschäftsziel verbinden, gestalten den Wandel nicht nur mit – sie treiben ihn an.


Gekürzte Fassung eines Interviews, das Florian Kunzke anlässlich der gegeben hatte.

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鶹ԭ4Campus an der Universität zu Köln: Wenn die Transformation zum Kulturwandel wird /germany/2026/02/sap4campus-universitaet-koeln-transformation/ Tue, 24 Feb 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186474 Zur langfristig innovativen, sicheren und skalierbaren Ausrichtung ihrer ERP-Landschaft setzt die Universität zu Köln auf 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Private Edition. Mit RISE with 鶹ԭ verfolgt...

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Zur langfristig innovativen, sicheren und skalierbaren Ausrichtung ihrer ERP-Landschaft setzt die Universität zu Köln auf 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Private Edition. Mit RISE with 鶹ԭ verfolgt sie dabei einen Modernisierungspfad, der sowohl technisch als auch organisatorisch nachhaltig tragfähig ist.

Das Projekt 鶹ԭ4Campus ist für die Universität zu Köln ein Kernelement ihrer Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel, Geschäftsprozesse spürbar zu modernisieren und sich zugleich neue Innovationspotenziale zu erschließen. Dazu ist es notwendig die historisch gewachsene Systemlandschaft stärker zu standardisieren und zu konsolidieren, den Anteil der Eigenentwicklung zu reduzieren und Wartung sowie Weiterentwicklung zu erleichtern.
Prozesse sollen anwendungsfreundlicher, schlanker und transparenter werden und durch gezielte Automatisierung dazu beitragen, Arbeitslasten in der gesamten Universität besser zu steuern. Gerade dieser letzte Aspekt ist den Verantwortlichen vor dem Hintergrund aktueller und künftiger Personalengpässe sehr wichtig. Zudem setzen sie darauf, dass der cloudbasierte Betrieb die IT- und Betriebssicherheit stärkt und Weiterentwicklungen seitens 鶹ԭ kurzfristig nutzbar macht.

Für die Cloud-Lösung sprechen viele Argumente

Aus Sicht von Marcel Gehlen aus der Projektleitung von 鶹ԭ4Campus ist das Beschriebene „der notwendige Schritt, um die ERP-Landschaft der Universität dauerhaft stabil, zukunftsfähig und erweiterbar zu gestalten.“

Ziel der Transformation ist es, Geschäftsprozesse zu stabilisieren und zugleich das Innovationstempo zu erhöhen. Dabei konsequent auf die Cloud zu setzen, dafür spricht aus Sicht von Marcel Gehlen und seinen KollegInnen eine ganze Reihe von Argumenten. So stärkt der cloudbasierte Ansatz die technische Robustheit der zentralen Systeme, vereinfacht den Betrieb und schafft verlässliche Rahmenbedingungen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse. Gerade in einer gewachsenen und individualisierten Systemlandschaft ermöglicht es dieser Ansatz, Komplexität zu reduzieren und moderne Funktionen einheitlich bereitzustellen. Gleichzeitig lassen sich Sicherheits- und Compliance-Anforderungen konsistent auf einem hohen Niveau umsetzen.

Starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der Universität

Aus Sicht von Victoria Mitchell aus der Projektleitung von 鶹ԭ4Campus bietet die anstehende Transformation die Chance, Prozesse nicht nur technisch zu modernisieren, sondern sie neu zu denken.

„Die Transformation zu 鶹ԭ S/4HANA in der Cloud ist für uns weit mehr als ein Technologiewechsel. Sie ist ein Kulturwandel: Wir wollen moderne, resilientere Prozesse schaffen und eröffnen den Mitarbeitenden der Universität den Zugang zu innovativen Arbeitsweisen. Damit setzen wir ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Universität.“

Victoria Mitchell, Projektleitung von 鶹ԭ4Campus

Zu dieser Zukunftsfähigkeit gehört aus ihrer Sicht auch, Strukturen zu schaffen, die perspektivisch Zusammenarbeit, Austausch und gemeinsame Weiterentwicklung über Organisationsgrenzen hinweg grundsätzlich ermöglichen.

Prozesse neu denken, Innovationen schneller nutzbar machen

Den Vertrag haben die Partner im Dezember unterschrieben, starten soll das Projekt zeitnah im ersten Quartal 2026. Die Projektverantwortlichen um Christian Wagner, Dezernent für Wirtschaft und Finanzen der Universität zu Köln, verfolgen das Ziel einer stabilen, vertrauensvollen und langfristigen Partnerschaft mit 鶹ԭ. Im Mittelpunkt stehen Transparenz, eindeutig geregelte Verantwortlichkeiten und eine enge Zusammenarbeit zwischen Universität, 鶹ԭ, Implementierungspartner und Hyperscaler. Insbesondere bei der Ausgestaltung der Zielarchitektur, der Standardisierung von Prozessen und der Etablierung einer tragfähigen Governance ist diese Zusammenarbeit entscheidend. Eine durchgängig hohe fachliche, technische und organisatorische Qualität bildet die Grundlage für eine nachhaltige und erfolgreiche Transformation in allen Projektphasen.

Oliver Könn, Gesamtprojektleiter von 鶹ԭ4Campus, betont die strategische Bedeutung des Vorhabens für die Universität zu Köln.

„Mit dem Wechsel auf 鶹ԭ S/4HANA in der Private Cloud legen wir das Fundament für eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verwaltungslandschaft. Die Transformation eröffnet uns Spielräume, um Prozesse neu zu denken, Innovationen schneller nutzbar zu machen und Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll einzusetzen.“

Oliver Könn, Gesamtprojektleiter von 鶹ԭ4Campus

Warum die Private Cloud Edition im RISE-Modell zentraler Baustein einer modernen, zukunftssicheren Hochschule ist:

  • Zugang zur 鶹ԭ-Cloud-Innovationslinie, einschließlich KI und Automatisierung, modernen Fiori-Oberflächen und der 鶹ԭ Business Technology Platform.
  • Einhaltung höchster Sicherheits- und Compliance-Standards durch den Betrieb in zertifizierten Rechenzentren innerhalb der EU.
  • Entlastung der Universität in Betrieb und Wartung – wichtig im Kontext eines angespannten IT-Arbeitsmarkts, in dem zentrale Positionen kaum nachbesetzt werden können.
  • Hohe Standardisierung der 鶹ԭ-Prozesslandschaft.
  • Zukunftssicherheit im Hinblick auf die Cloud-Only-Produktstrategie der 鶹ԭ.
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Webcast-Serie Teil 5: 鶹ԭ Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden /germany/2026/02/webcast-serie-teil-5-sap-business-suite-wie-lieferketten-resilient-und-zukunftsfaehig-werden/ Tue, 10 Feb 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186176 Mit der 鶹ԭ Business Suite befreien Unternehmen ihre Lieferketten von fragmentierten, manuellen und reaktiven Strukturen und etablieren ein orchestriertes, datengetriebenes System. Eine Webcast-Serie zum Thema...

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Mit der 鶹ԭ Business Suite befreien Unternehmen ihre Lieferketten von fragmentierten, manuellen und reaktiven Strukturen und etablieren ein orchestriertes, datengetriebenes System. Eine Webcast-Serie zum Thema liefert spannende Beispiele aus der Praxis.

Effizienzsteigerung, Resilienz und Compliance gelten seit Jahrzehnten als wichtigste Ziele des Supply Chain Managements – sind aber immer schwerer im gewünschten Umfang zu erreichen. Geopolitische Konflikte, strenge regulatorische Vorgaben, der Wettlauf um Klimaneutralität, steigende Kapitalkosten, Engpässe in der Logistik und Fachkräftemangel setzen Unternehmen massiv unter Druck.
Hinzu kommt, dass die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) die Erwartungen an Geschwindigkeit, Transparenz und Präzision bei der Steuerung von Lieferketten massiv erhöht.
Viele Unternehmen sind dieser Entwicklung kaum gewachsen, weil sie ihre Lieferkette nicht ganzheitlich proaktiv steuern, sondern fragmentiert und reaktiv erst eingreifen, wenn Störungen bereits eingetreten sind. Veraltete Systeme, manuelle Prozesse und mangelnde Transparenz der Lieferantennetzwerke führen dazu, dass Entscheidungen langsam und oft unvollständig getroffen werden.

Hier setzt die 鶹ԭ Business Suite an. Sie führt als „Super-Orchestrator“ alle Fäden zusammen und befähigt Unternehmen dazu, ihre Lieferketten nicht nur effizienter, sondern auch intelligenter und adaptiver zu steuern.

Was das in der Praxis bedeutet, verdeutlicht unsere Webcast-Serie zu diesem Thema.

Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Die 鶹ԭ Business Suite wirkt auf die gesamte Wertschöpfungskette ein

Das Konzept der „Supply Chain Orchestration“ basiert auf drei Grundprinzipien: der Integration sämtlicher Kernprozesse, der Entscheidungsfindung auf Basis von Echtzeitdaten sowie dem Einsatz von KI-Agenten, die nicht nur den Status Quo analysieren, sondern auch eigenständig Aktionen anstoßen können.

Technologische Basis ist auch hier die 鶹ԭ Business Technology Platform (鶹ԭ BTP), die Anwendungen, Daten und Prozesse miteinander verbindet – auch über 鶹ԭ hinaus. Die 鶹ԭ Business Data Cloud (鶹ԭ BDC) stellt standardisierte Datenprodukte für zentrale Bereiche wie Logistik, Fertigung, Planung, Asset Management oder Produktdesign bereit. Ergänzt wird das Ganze durch den 鶹ԭ Knowledge Graph, der Zusammenhänge zwischen Daten sichtbar macht, und den KI-Copiloten Joule, der komplexe Analysen und Handlungsempfehlungen in natürlicher Sprache bereitstellt. Perspektivisch ermöglichen diese Lösungen damit Lieferketten, die nicht nur maximal digital und adaptiv, sondern in naher Zukunft auch weitgehend autonom funktionieren.

Die 鶹ԭ Business Suite wirkt auf die gesamte Wertschöpfungskette ein – vom Produktdesign bis zum Service.
Unternehmen können ihre Produktentwicklung end-to-end orchestrieren. Alle Beteiligten sind über einen digitalen Thread miteinander verbunden, der sämtliche Konstruktionsdaten, Stücklisten und Spezifikationen enthält. KI beschleunigt die Entwicklung, reduziert Kosten und übernimmt Routineaufgaben.
Beispielhaft dafür steht der Lebensmittelkonzern Danish Crown, der seine Zusammenarbeit mit mehr als 1.500 Lieferanten digitalisiert und so den Austausch von Spezifikationen drastisch vereinfacht hat.

KI verbessert Prognosen, bereinigt Stammdaten und simuliert Szenarien

In der Planung sorgt die Suite dafür, dass Nachfrage, Bestand und Lieferungen synchronisiert werden. Interne Daten verschmelzen mit externen Marktinformationen, Risiken und Chancen bleiben so stets im Blick. KI verbessert Prognosen, bereinigt Stammdaten und simuliert Szenarien, sodass Unternehmen vorausschauend statt reaktiv agieren können.

Auch der Einkauf wird durch die Suite revolutioniert. Beschaffungsprozesse laufen automatisiert vom Auftrag bis zur Warenannahme ab, Lieferantensysteme sind direkt angebunden. KI erkennt und korrigiert fehlerhafte Rechnungen und verkürzt so Genehmigungszyklen. So gelang es Richemont International – auch dieses Beispiel enthält unsere Webcast-Serie – durch das 鶹ԭ Business Network den Aufwand für die Warenannahme um die Hälfte zu reduzieren.

In der Fertigung automatisiert die 鶹ԭ Business Suite Produktionsabläufe und digitalisiert Qualitätskontrollen. Joule unterstützt Ingenieure bei Fehleranalyse und Dokumentation.

Unternehmen können den gesamten Lebenszyklus von Anlagen überwachen

Beim Thema Delivery ermöglicht die 鶹ԭ Business Suite eine nahtlose Steuerung von Lagerhaltung, Transport und Distribution. Globale Transporte werden in Echtzeit überwacht, Risiken analysiert und Carrier in digitale Kollaborationsnetzwerke eingebunden. KI erkennt ineffiziente Routen, optimiert Planungen und verarbeitet Dokumente automatisch. Die Celsa Group senkte so ihre Transportkosten um zwei Prozent und gewann deutlich mehr Transparenz über ihre Lieferketten.

Schließlich adressiert die Suite auch das Thema Operate, also Asset- und Servicemanagement. Unternehmen können den gesamten Lebenszyklus von Anlagen überwachen und mithilfe digitaler Zwillinge präzise steuern. KI prognostiziert Ausfälle, erkennt Anomalien und automatisiert Wartungspläne. Die Schweizerischen Bundesbahnen etwa nutzen 鶹ԭ Intelligent Asset Management, um ihre Zugflotten effizienter zu warten und Ausfälle zu minimieren.

Resilienz und Agilität entscheiden über die Zukunft von Unternehmen

Über alle genannten Bereiche hinweg ist Nachhaltigkeit ein zentrales Ziel der 鶹ԭ Business Suite. Mit Hilfe von KI und lassen sich Ressourcen effizienter einsetzen, Abfälle reduzieren und CO₂-Emissionen senken. Nachhaltigkeit wandelt sich vom erfreulichen Nebeneffekt zum integralen Bestandteil der Supply-Chain-Orchestrierung.

Damit befreien Unternehmen ihre Lieferketten von fragmentierten, manuellen und reaktiven Strukturen und etablieren ein orchestriertes, datengetriebenes und KI-gestütztes System. Lieferketten werden so nicht nur widerstandsfähiger gegenüber externen Schocks, sondern auch effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger – und das in einer Zeit, in der Resilienz, Agilität und Nachhaltigkeit über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen entscheiden.

Über die 鶹ԭ Business Suite Webcast-Serie

Die 鶹ԭ Business Suite begründet eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern und Unternehmen so zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Dabei nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

Unsere Webcast-Serie zur 鶹ԭ Business Suite gliedert sich in die unterschiedlichen Lines of Business wie Finance, HR, Spend Management und Supply Chain Management. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Webcasts, die auch Live-Demos und Best Practices enthalten.

Die komplette Serie:

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Webcast-Serie Teil 5: 鶹ԭ Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden

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Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement /germany/2026/01/webcast-serie-teil-4-sap-business-suite-fuer-ein-neues-verstaendnis-von-personalmanagement/ Mon, 12 Jan 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=185989 Die 鶹ԭ Business Suite führt Mitarbeitende, Prozesse und Daten auf einer zentralen Plattform zusammen und versetzt Unternehmen in die Lage, im Personalmanagement datenbasierte Entscheidungen zu...

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Die 鶹ԭ Business Suite führt Mitarbeitende, Prozesse und Daten auf einer zentralen Plattform zusammen und versetzt Unternehmen in die Lage, im Personalmanagement datenbasierte Entscheidungen zu treffen und so ihre Effizienz maßgeblich zu verbessern. Wie die Umsetzung im Detail gelingt zeigt unsere Webcast-Serie.

Personalmanagement hat sich in den zurückliegenden Jahren von einer administrativen Funktion zum strategischen Partner der Unternehmensführung entwickelt. Gleichzeitig sind die Herausforderungen gewachsen: Zunehmender Fachkräftemangel, hohe Kosten für externe Rekrutierungen und mangelnde Transparenz über die gesamte Belegschaft treffen auf immer komplexere gesetzliche Vorgaben. Hinzu kommt eine Vielzahl noch manueller Prozesse bei zugleich steigenden Erwartungen der Mitarbeitenden an digitale Arbeitsumgebungen.

Es geht um ein neues Verständnis von Personalmanagement

Die 鶹ԭ Business Suite adressiert exakt diese Herausforderungen. Sie ist der Schlüssel zu einem neuen Verständnis von Personalmanagement – und verfolgt drei zentrale Ziele:

  1. Sie stellt Daten aus allen Unternehmensbereichen harmonisiert für das Personalmanagement bereit.
  2. Sie verbindet sämtliche HR-Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg miteinander und schafft so eine „Single Source of Truth“.
  3. Sie verbessert durch den Einsatz von KI Mitarbeitererfahrungen maßgeblich und erleichtert die Einhaltung regulatorischer Vorgaben.

Technisch basiert die Lösung auf der 鶹ԭ Business Technology Platform, die sowohl 鶹ԭ-Anwendungen als auch Drittanbieter-Systeme integriert. Wichtige Merkmale sind ein konsistentes Sicherheits- und Identitätsmanagement, ein einheitliches Nutzererlebnis, abgestimmte Datenmodelle sowie eine flexible Erweiterbarkeit. Die 鶹ԭ Business Suite umfasst zentrale HR-Funktionen wie Stammdatenverwaltung, Zeitwirtschaft, Payroll, Learning & Development, Talentmanagement und Benefits. Durch die native Integration entstehen End-to-End-Prozesse, die auf einer einheitlichen Datenbasis beruhen. Einführung und Betrieb werden durch ein breites Partner-Ökosystem unterstützt. Zur Integration von 鶹ԭ-Anwendungen als auch von Drittanbieter-Systemen kommt die 鶹ԭ Business Technology Platform zum Einsatz.

Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Praxisbeispiele zeigen, wie Unternehmen konkret profitieren

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist die tiefgreifende Nutzung von Daten und KI. Über die 鶹ԭ Business Data Cloud werden HR- und Businessdaten aus 鶹ԭ-Anwendungen und Drittanbieter-Systemen automatisch miteinander verknüpft und harmonisiert, sodass Unternehmen auf eine konsistente und qualitativ hochwertige Datenbasis zugreifen können. Diese Daten bilden die Grundlage für IT-gestützte Vorhersagen für Personalbedarf, Kosten und potentielle Risiken. Mit dem Joule Copilot bietet 鶹ԭ zudem einen KI-gestützten Assistenten, der in alltagssprachlichen Dialogen Fragen zur HR-Performance beantworten und konkrete Handlungsempfehlungen liefern kann.

Die Praxisbeispiele der Webcast-Serie zeigen, wie Unternehmen konkret von der 鶹ԭ Business Suite in ihren HR-Prozessen profitieren. So optimiert die Emirates Fast Food Company mit Echtzeitdaten ihr Lieferanten- und HR-Management, während Brussels Airport HR und Business integriert, um den „Flughafen von morgen“ zu gestalten und die BT Group durch Prozessautomatisierung die Mitarbeitererfahrung verbessert.

90 Prozent weniger Aufwand bei der Vorbereitung von Vergütungsgesprächen

Künstliche Intelligenz ist Teil fast aller von der 鶹ԭ Business Suite gesteuerten Prozesse – und liefert messbare Effizienzgewinne. So berichten Unternehmen, dass sie durch den Einsatz von KI den Zeitaufwand für eine Reihe von Prozessen massiv senken konnten: Um bis zu 90 Prozent bei der Vorbereitung von Vergütungsgesprächen, um 85 Prozent bei der Erstellung von Stellenanzeigen und um mehr als 60 Prozent beim Formulieren von Entwicklungszielen.[1]

Egal, um welche Aufgabe es geht, der KI-Copilot Joule ermöglicht stets eine intuitive, sichere und erweiterbare Interaktion mit allen 鶹ԭ-Systemen des Unternehmens und sorgt für eine nahtlose Zusammenarbeit unterschiedlicher KI-Agenten für HR, Finanzen, Beschaffung oder Kundenmanagement.

RISE with 鶹ԭ oder GROW with 鶹ԭ: zwei Wege ans Ziel

Um ganz unterschiedliche Kundengruppen, Unternehmensgrößen und Industrien bedienen zu können, stehen für die Einführung der 鶹ԭ Business Suite zwei Wege zur Verfügung:  

– RISE with 鶹ԭ transformiert bestehende 鶹ԭ ERP-Landschaften unter Einhaltung der Clean Core-Prinzipien, wobei Werkzeuge wie 鶹ԭ Signavio, LeanIX und WalkMe zum Einsatz kommen.

– GROW with 鶹ԭ ermöglicht neuen 鶹ԭ-Kunden einen schnellen Einstieg in die 鶹ԭ Business Suite mittels vorkonfigurierter Module – bei einem planbaren Umfang.

Die 鶹ԭ Business Suite etabliert die HR-Funktion als gleichberechtigten Partner auf Vorstandsebene. Sie unterstützt den CFO bei Budgetplanung, Finanzabschlüssen und Risikomanagement, den CPO bei Beschaffung und Lieferantensteuerung, den COO bei Lieferketten- und Ressourcenplanung, den CIO bei Prozessharmonisierung und Kostenoptimierung – und natürlich die Personalabteilung bei Workforce-Management und Talentförderung.

Damit ist die Suite nicht nur ein HR-System, sondern eine integrierte, intelligente Unternehmensplattform, die Mitarbeiter, Prozesse und Daten zusammenführt. Unternehmen werden in die Lage versetzt, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und so ihre Effizienz und ihre Innovationskraft maßgeblich zu verbessern. HR mausert sich von der administrativen Funktion zum strategischen Werttreiber.

Über die 鶹ԭ Business Suite Webcast-Serie

Die 鶹ԭ Business Suite begründet eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern und Unternehmen so zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Dabei nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

Unsere Webcast-Serie zur 鶹ԭ Business Suite gliedert sich in die unterschiedlichen Lines of Business wie Finance, HR, Spend Management und Supply Chain Management. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Webcasts, die auch Live-Demos und Best Practices enthalten.

Die komplette Serie:

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Webcast-Serie Teil 5: 鶹ԭ Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden


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Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit /germany/2025/11/sap-business-suite-wettbewerbsfaehigkeit/ Tue, 11 Nov 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185372 Durch die Verbindung von Daten, Anwendungen und KI entsteht eine gesamtheitliche Lösung, mit deren Hilfe Verantwortliche im Einkauf Ausgaben strategisch steuern, Risiken senken und Nachhaltigkeit...

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Durch die Verbindung von Daten, Anwendungen und KI entsteht eine gesamtheitliche Lösung, mit deren Hilfe Verantwortliche im Einkauf Ausgaben strategisch steuern, Risiken senken und Nachhaltigkeit umsetzen können. Was das in der Praxis bedeutet, zeigt unsere Webcast-Serie.

Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Chief Procurement Officer (CPO) und Chief Financial Officer (CFO) eines Unternehmens verfolgen im Kern ähnliche strategische Ziele: Beide wünschen sich maximale Transparenz von Ausgaben und Lieferketten, beide müssen Risiken möglichst früh erkennen und optimal managen, Kosten senken und Nachhaltigkeitsziele erfüllen. Diese strategische Schnittmenge schafft eine gemeinsame Handlungsagenda, in der die Einkaufsabteilung nicht nur Lieferant von Daten ist, sondern aktiver Werttreiber und Partner der Finanzfunktion.

Einkaufsabteilungen erhalten proaktive Handlungsempfehlungen

Die 鶹ԭ Business Suite versetzt CPOs in die Lage, ihre Aufgaben ganzheitlicher und schneller zu erfüllen als je zuvor, indem sie Anwendungen, Daten und Künstliche Intelligenz auf einer einzigen Plattform zusammenführt. Dabei werden alle Daten aus diesen Prozessen in der 鶹ԭ Business Data Cloud konsolidiert, semantisch harmonisiert und für KI nutzbar gemacht. 鶹ԭ Business AI und der KI-Copilot Joule versetzen Unternehmen dabei in die Lage, über eine Reihe spezialisierter Agenten für Spend Management sowohl auf strukturierte als auch auf unstrukturierte Datenquellen zuzugreifen. So erhalten Einkaufsabteilungen proaktive Handlungsempfehlungen und können durch maximale Transparenz schneller und sicherer entscheiden.

Unsere Webcast-Serie zur 鶹ԭ Business Suite verdeutlicht anhand konkreter Use-Cases, wie die beschriebene Integration funktioniert:

  • Im Bereich Produktivität werden alle „Source-to-Pay“-Prozesse – von der Beschaffung über Vertragsmanagement bis hin zu Rechnungsverarbeitung und Zahlung – durchgängig automatisiert. KI-gestützte Vertragsentwürfe, smarte Einkaufsentscheidungen und automatisierte Rechnungsprüfung senken den manuellen Aufwand erheblich und beschleunigen Abläufe.
  • Im Category -Management analysieren KI-gestützte Tools Märkte, Kostenstrukturen und Lieferantenlandschaften und schlagen automatisch Strategien und KPIs vor. So können Einsparpotenziale schneller erkannt und umgesetzt werden.
  • Beim Risiko- und Nachhaltigkeitsmanagement werden Lieferanten und ihre ESG-Performance kontinuierlich überwacht. Daten aus einer Vielzahl von Quellen fließen in Risikodashboards, die zum Beispiel CO₂-Emissionen, Zertifizierungen und Compliance-Vorgaben im Blick behalten. Risiken lassen sich dadurch frühzeitig identifizieren und Lieferantenbeziehungen gezielt steuern.
  • Im Bereich Sichtbarkeit und Zusammenarbeit bietet die 鶹ԭ Business Suite zentrale Dashboards, die alle Ausgaben, Lieferanteninformationen und KPIs bündeln. Zusätzlich können über das 鶹ԭ Business Network Unternehmen in Echtzeit mit Lieferanten kommunizieren und gemeinsam Pläne entwickeln. KI-gestützte Analysen helfen dabei, Trends früh zu erkennen und Engpässe zu vermeiden.
  • Schließlich unterstützt die 鶹ԭ Business Suite auch die Talent- und Workforce-Optimierung: Mit 鶹ԭ Fieldglass können externe Arbeitskräfte und Dienstleister flexibel eingebunden, gesteuert und Compliance-konform verwaltet werden. KI hilft, Kapazitäten bedarfsgerecht zu planen, Benchmarks zu nutzen und externe wie interne Teams produktiv einzusetzen.

Katalogbestellungen stiegen um 45 Prozent

Mehrere Kundenbeispiele der Webcast-Serie veranschaulichen die beschriebenen Effekte. So konnte der Telekommunikationsanbieter PLDT durch die Digitalisierung des gesamten Beschaffungsmanagements Risiken minimieren und gleichzeitig die finanzielle Performance deutlich steigern.
Smith+Nephew steigerte mit 鶹ԭ Ariba die Spend Capture um über 400 Millionen Dollar, während 84 Prozent der Rechnungen bereits im ersten Durchlauf automatisch abgeglichen wurden.
Ein globales Unternehmen mit über 470.000 Nutzern erhöhte durch die Integration von Amazon Marketplace die Katalogbestellungen um 45 Prozent und eliminierte sämtliche manuellen Eingriffe in bestimmten Beschaffungsprozesse.
Und ein japanisches Industrieunternehmen führt über 鶹ԭ Ariba jährlich über 500 Online-Auktionen durch, verarbeitet 30.000 Bestellungen und arbeitet mit knapp 6.000 aktiven Lieferanten zusammen.

Zwei Wege stehen für die Einführung der 鶹ԭ Business Suite bereit

Um ganz unterschiedliche Kundengruppen, Unternehmensgrößen und Industrien bedienen zu können, stehen für die Einführung der 鶹ԭ Business Suite zwei Wege zur Verfügung:  

  • „RISE with 鶹ԭ“ transformiert bestehende 鶹ԭ ERP-Landschaften unter Einhaltung der Clean Core-Prinzipien, wobei Werkzeuge wie 鶹ԭ Signavio, LeanIX und WalkMe zum Einsatz kommen.
  • „GROW with 鶹ԭ“ ermöglicht neuen 鶹ԭ-Kunden einen schnellen Einstieg in die 鶹ԭ Business Suite mittels vorkonfigurierter Module – bei einem planbaren Umfang.

Spend Management wird zum Motor für Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit

Die 鶹ԭ Business Suite macht den Einkauf zu einem strategischen Partner auf Vorstandsebene und trägt so zu einer einheitlichen, durchgängigen Unternehmenssteuerung bei. Durch die Verbindung von Daten, Anwendungen und KI entsteht eine Plattform, die es erlaubt, Ausgaben strategisch zu steuern, Risiken zu senken, Nachhaltigkeit umzusetzen und damit Effizienz und Wachstum zu fördern. So wird der Einkauf zum Motor für Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Zeitalter.

Über die 鶹ԭ Business Suite Webcast-Serie

Die 鶹ԭ Business Suite begründet eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern und Unternehmen so zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Dabei nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

Unsere Webcast-Serie zur 鶹ԭ Business Suite gliedert sich in die unterschiedlichen Lines of Business wie Finance, HR, Spend Management und Supply Chain Management. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Webcasts, die auch Live-Demos und Best Practices enthalten.

Die komplette Serie:

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Webcast-Serie Teil 5: 鶹ԭ Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden

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Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten /germany/2025/10/sap-business-suite-finance/ Mon, 20 Oct 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=185363 Die 鶹ԭ Business Suite macht CFOs und ihre Teams zu strategischen Partnern, die das gesamte Unternehmen steuern, Risiken managen, Transformation ermöglichen und Nachhaltigkeit fest in...

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Die 鶹ԭ Business Suite macht CFOs und ihre Teams zu strategischen Partnern, die das gesamte Unternehmen steuern, Risiken managen, Transformation ermöglichen und Nachhaltigkeit fest in der Finanzsteuerung verankern. Eine Webcast-Serie zeigt, wie der Wandel gelingt.

Wenige Führungsrollen in Unternehmen veränderten sich in den zurückliegenden Jahren so stark wie die des CFOs. Finanzvorstände und ihre Teams haben sich von reinen Verwaltern und Scorekeepern, die Ergebnisse dokumentierten und kommunizierten, zu strategischen Partnern entwickelt, die aktiv Wachstum fördern, Risiken steuern und Transformationen vorantreiben.

Diese neue Rolle ist allerdings mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen verbunden. Zum einen kämpfen Finanz-Teams mit externen Faktoren wie schwachem Wirtschaftswachstum, Inflation, steigenden Kapitalkosten, geopolitischen Unsicherheiten, Handelskonflikten oder wachsenden regulatorischen Anforderungen. Zum anderen bremsen häufig auch interne Hindernisse die Transformation, fehleranfällige Prozesse zum Beispiel oder fragmentierte Altsysteme.

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

KI-gesteuerte Agentensysteme liefern Analysen und Handlungsempfehlungen

Eine Antwort auf diese Anforderungen liefert die 鶹ԭ Business Suite mit integrierten Anwendungen, Daten und Künstlicher Intelligenz. Finanzprozesse werden so End-to-End transparent gesteuert und Effizienzgewinne ermöglicht. Dabei harmonisiert die 鶹ԭ Business Data Cloud Finanz- und operative Daten aus 鶹ԭ- sowie Nicht-鶹ԭ-Systemen und stellt sie in einer Konsolidierungsschicht für einheitliche Analysen zur Verfügung. Darauf aufbauend verknüpfen spezialisierte Anwendungen die Finanzfunktion nahtlos mit anderen Geschäftsbereichen. Den dritten Baustein bildet Künstliche Intelligenz: Sie ist tief in die Prozesse eingebettet und arbeitet mit Agenten-Systemen, wodurch automatisiert Analysen und Handlungsempfehlungen geliefert oder eigenständig Workflows angestoßen werden können.

Die Webcast-Serie zeigt, wie die beschriebene Integration den Finanzalltag in unterschiedlichen Bereichen verändert. Im Working Capital Management etwa sorgt die 鶹ԭ Business Suite für Echtzeit-Transparenz über Cashflows, Forderungen und Verbindlichkeiten. Historische Kundendaten, externe Ratings und aktuelle Transaktionen werden zusammengeführt, problematische Rechnungen identifiziert und Lösungen – etwa eine automatisierte Mahnung – vorgeschlagen.

In der Finanzplanung und beim Forecasting ermöglicht die Suite eine umfassende Integration von Finanz- und Nicht-Finanzdaten. Planungen laufen Szenario-basiert ab, KI-Agenten simulieren Auswirkungen von steigender Inflation oder sinkender Nachfrage auf Umsatz, Margen und Cashflow und entwickeln konkrete Handlungsoptionen.

Nachhaltigkeit wird zum festen Bestandteil der Unternehmenssteuerung

Beim Thema Nachhaltigkeit profitieren 鶹ԭ Nutzer von 鶹ԭ Green Ledger, einem System, das Emissionsdaten in die Finanzbuchhaltung von Unternehmen integriert und so eine präzise Zuordnung von Emissionen zu wirtschaftlichen Aktivitäten ermöglicht. Nachhaltigkeit wird von einer reinen Berichtspflicht zum festen Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Drei übergeordnete Ziele können und sollen CFOs mit Hilfe der 鶹ԭ Business Suite erreichen.

  1. Unsicherheit managen, indem auf Basis vollständiger und vertrauenswürdiger Daten agile Planung und präzise Prognosen möglich werden.
  2. Effizienz und Profitabilität durch Automatisierung, KI-gestützte Analysen und neue Geschäftsmodelle steigern.
  3. Compliance und Nachhaltigkeit sicherstellen, indem Prozesse standardisiert, regulatorische Anforderungen automatisch erfüllt und Nachhaltigkeitsdaten direkt in die Finanzberichte integriert werden.

Die Webcast-Serie enthält auch konkrete Kundenbeispiele

Um ganz unterschiedliche Kundengruppen, Unternehmensgrößen und Industrien bedienen zu können, stehen für die Einführung der 鶹ԭ Business Suite zwei Wege zur Verfügung:  

  • „RISE with 鶹ԭ“ transformiert bestehende 鶹ԭ ERP-Landschaften unter Einhaltung der Clean Core-Prinzipien – und richtet sich vor allem an Bestandskunden, die ein vorhandenes Legacy-System modernisieren wollen.
  • „GROW with 鶹ԭ“ ermöglicht neuen 鶹ԭ-Kunden einen schnellen Einstieg in die 鶹ԭ Business Suite mittels vorkonfigurierter Module – bei einem planbaren Umfang.

Wie CFOs und ihre Teams die 鶹ԭ Business mit Erfolg nutzen, zeigt die Webcast-Serie anhand konkreter Kundenbeispiele. So hat ein internationaler Transportdienstleister durch die Vereinheitlichung von über 200 Profit-Centern seine Prognosefähigkeit massiv verbessert, ein Biotech-Konzern kann künftig auf 75 Prozent seiner bisherigen Finanzberichte verzichten oder ein Telekommunikationsanbieter mithilfe eines neuen Subskriptionsmodells einen nahtlosen Quote-to-Cash Prozess  etablieren. Siemens hat seine Steuer- und Handelsprozesse weltweit standardisiert und damit maximale Transparenz geschaffen sowie die Compliance-Kosten deutlich gesenkt.

CFOs werden zu strategischen Partnern des Unternehmens

Insgesamt vermittelt die Webcast-Serie, die noch weitere Kundenbeispiele bereithält, sehr anschaulich, wie CFOs und ihre Organisationen von reinen „Scorekeepern“ zu strategischen Partnern ihres Unternehmens werden. Weil sie die 鶹ԭ Business Suite in die Lage versetzt, Unsicherheiten in Chancen zu verwandeln, Profitabilität zu sichern, Transformation aktiv zu gestalten und Nachhaltigkeit fest in den Kernprozessen zu verankern. Die Finance-Funktion wird so zum strategischen Navigator für Wachstum, Resilienz und langfristigen Erfolg.

Über die 鶹ԭ Business Suite Webcast-Serie

Die 鶹ԭ Business Suite begründet eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern und Unternehmen so zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Dabei nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

Unsere Webcast-Serie zur 鶹ԭ Business Suite gliedert sich in die unterschiedlichen Lines of Business wie Finance, HR, Spend Management und Supply Chain Management. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Webcasts, die auch Live-Demos und Best Practices enthalten.

Die komplette Serie:

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Webcast-Serie Teil 5: 鶹ԭ Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden

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Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt /germany/2025/09/webcast-sap-business-suite/ Wed, 10 Sep 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=185184 Die 鶹ԭ Business Suite vereint KI, Daten und Anwendungen für alle Unternehmensbereiche auf einer einzigen Plattform und verhilft Unternehmen so zu mehr Agilität, Flexibilität, Integration...

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Die 鶹ԭ Business Suite vereint KI, Daten und Anwendungen für alle Unternehmensbereiche auf einer einzigen Plattform und verhilft Unternehmen so zu mehr Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit. Eine mehrteilige Webcast-Serie zeigt, wie Sie maximal davon profitieren.

Unternehmen sehen sich heute mit einer doppelten Realität konfrontiert: Einerseits bietet ihnen die Geschwindigkeit, mit der Innovationen den Markt durchdringen, fast täglich neue Geschäftsmöglichkeiten. Andererseits zwingt dieses Tempo sie zu kontinuierlicher Anpassung und Modernisierung – was häufig leichter geplant ist als umgesetzt. Mangelnde Transparenz, fehlende Systemintegration, Datensilos und veraltete Prozesse – so die häufigsten Hindernisse. Es besteht also akuter Handlungsbedarf – zumal sich das Innovationstempo in Zukunft kaum verlangsamen dürfte.

Eine neue Ära des Enterprise Managements

Die 鶹ԭ Business Suite ist darauf ausgelegt, die beschriebenen Hindernisse zu überwinden und das volle Potenzial von Unternehmen freizusetzen, indem sie ihnen zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Um dies zu erreichen, nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

鶹ԭ Business AI für die Beschaffung: Highlights des Q2 2025 Release

Dabei geht es um nichts weniger als um eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern.
Ermöglicht wird dies auch durch den Einsatz der 鶹ԭ Business Data Cloud (鶹ԭ BDC). 鶹ԭ BDC harmonisiert 鶹ԭ- und Drittanbieter-Daten über Anwendungen hinweg für Dateimanagement, Analysen und für die Nutzung von KI-Funktionen. Dabei vereint die Lösung bestehende Möglichkeiten von 鶹ԭ Datasphere, 鶹ԭ Analytics Cloud und 鶹ԭ Business Warehouse miteinander und ergänzt die Funktionen von 鶹ԭ Databricks, abteilungsspezifischen Datenprodukten sowie dem Partner-Ökosystem von 鶹ԭ. Damit CFOs KI-gestützte Finanzprognosen erstellen, CPOs Lieferkettenstörungen vermeiden, Personalchefs Kompetenzlücken schließen, CROs personalisierte Kundenerlebnisse gestalten und CIO KI-getriebene Innovationen vorantreiben können.

Fundament der 鶹ԭ Business Suite ist die 鶹ԭ Business Technology Platform (鶹ԭ BTP). Sie verbindet Anwendungen, Daten und KI und bietet Funktionen wie Integration, API-Management, Workflow-Automatisierung, Datenanalyse und App-Entwicklung. Dabei nutzt sie innovative Werkzeuge wie Joule, den 鶹ԭ Knowledge Graph oder 鶹ԭ Foundation Models zur KI-Entwicklung.

Am Ende verfügen Unternehmen über einen Super-Orchestrator

Um ganz unterschiedliche Kundengruppen, Unternehmensgrößen und Industrien bedienen zu können, stehen für die Einführung der 鶹ԭ Business Suite zwei Wege zur Verfügung:  

  • RISE with 鶹ԭ transformiert bestehende 鶹ԭ ERP-Landschaften unter Einhaltung der Clean Core-Prinzipien – und richtet sich vor allem an Bestandskunden, die ein vorhandenes Legacy-System mithilfe der 鶹ԭ Business Suite modernisieren wollen.
  • GROW with 鶹ԭ ermöglicht neuen 鶹ԭ-Kunden einen schnellen Einstieg in die 鶹ԭ Business Suite mittels vorkonfigurierter Module – bei einem planbaren Umfang.

Am Ende verfügen Unternehmen in jedem Fall mit der 鶹ԭ Business Suite über eine modulare Lösung zur Steuerung von Geschäftsabläufen, die End-to-End-Geschäftsprozesse über Anwendungen, Daten und KI hinweg steuert und Unternehmen zu maximaler Geschwindigkeit, Integration, Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft verhilft.

鶹ԭ Business Suite Webcast-Serie: Praktische Insights für Ihr Unternehmen

Die Serie – Details siehe unten – besteht aus mehreren Webcasts zu fünf unterschiedlichen LoBs – Lines of Business. Die ersten Folgen beantworten die Frage, wie die 鶹ԭ Business Suite Daten, KI und Prozesse miteinander verbindet und dadurch für mehr Klarheit, Geschwindigkeit und für bessere, sicherere Entscheidungen sorgt.

Hier erfahren Sie, wie KI Geschäftsabläufe transformiert, indem intelligente Agenten direkt in Finanz-, Lieferketten-, Personal- und Beschaffungsworkflows integriert werden. Und wie diese KI-Agenten Maßnahmen empfehlen, Szenarien simulieren und Routineentscheidungen ausführen – damit sich MitarbeiterInnen auf strategische Aufgaben konzentrieren können.

Des Weiteren zeigen wir in unsere Serie, wie die 鶹ԭ Business Suite auch industriespezifische Prozesse abbildet und Unternehmen bei der Bewältigung ihrer branchenspezifischen Herausforderungen unterstützt – zum Beispiel im Einzelhandel oder der Konsumgüterbranche.

Auch hier unterstützt die 鶹ԭ Business Suite Unternehmen dabei, sämtliche Funktionen miteinander zu verbinden und durch vernetzte Daten, intelligente Anwendungen und eingebettete KI ihre Resilienz zu erhöhen. Ebenfalls Teil dieses Webcasts sind Best Practices verschiedener Branchen, die zeigen, wie Unternehmen agil bleiben, Risiken senken und nachhaltig wachsen können.

Das Potenzial von Daten nutzen, um Unternehmen zu transformieren

Daten sind der Treibstoff intelligenter Geschäftsprozesse – doch die meisten Unternehmen kämpfen hier mit isolierten Systemen, inkonsistenten Modellen und schlechter Datenqualität. In einem weiteren Webcast erfahren Sie, wie 鶹ԭ Business Data Cloud mit der 鶹ԭ Business Suite zusammenarbeitet, um eine einheitliche Datengrundlage für Finanzen, Lieferkette, Kunden und Mitarbeitende bereitzustellen. Und wie Unternehmen Analyselösungen nutzen können, um vorausschauend zu planen, Compliance-Berichte zu automatisieren, funktionsübergreifende Erkenntnisse zu erschließen und KI-gesteuerte Innovationen voranzutreiben.

Über die 鶹ԭ Business Suite Webcast-Serie

Die 鶹ԭ Business Suite begründet eine neue Ära des Enterprise Managements, in der intelligente, mit kontextbezogenen Unternehmensdaten gespeiste KI-Agenten die Geschäftsprozesse grundlegend verändern und Unternehmen so zu mehr Schnelligkeit, Agilität, Flexibilität, Integration und Einheitlichkeit verhilft. Dabei nutzt die Suite keine isolierten Einzellösungen, sondern einen vollständig integrierten Ansatz.

Unsere Webcast-Serie zur 鶹ԭ Business Suite gliedert sich in die unterschiedlichen Lines of Business wie Finance, HR, Spend Management und Supply Chain Management. Zu jedem dieser Themen gibt es mehrere Webcasts, die auch Live-Demos und Best Practices enthalten.

Die komplette Serie:

Webcast-Serie Teil 1: Wie die 鶹ԭ Business Suite für mehr Transparenz und schnellere Entscheidungsfindung sorgt

Webcast-Serie Teil 2: 鶹ԭ Business Suite aus Finance-Sicht – Profitabilität sichern, Transformation gestalten

Webcast-Serie Teil 3: 鶹ԭ Business Suite – So wird der Einkauf zum Motor der Wettbewerbsfähigkeit

Webcast-Serie Teil 4: 鶹ԭ Business Suite: Für ein neues Verständnis von Personalmanagement

Webcast-Serie Teil 5: 鶹ԭ Business Suite: Wie Lieferketten resilient und zukunftsfähig werden


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Stadtwerke Düsseldorf: Mehr Kundennähe mit der 鶹ԭ Service Cloud /germany/2025/09/stadtwerke-duesseldorf-kundennaehe-sap-service-cloud/ Wed, 03 Sep 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=185020 Der Versorger aus der Landeshauptstadt hat seine Customer Experience (CX)-Landschaft umfänglich modernisiert. Und damit bewusst nicht bis zur Einführung der ERP-Lösung 鶹ԭ S/4HANA Utilities gewartet....

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Der Versorger aus der Landeshauptstadt hat seine Customer Experience (CX)-Landschaft umfänglich modernisiert. Und damit bewusst nicht bis zur Einführung der ERP-Lösung 鶹ԭ S/4HANA Utilities gewartet. Weil das Thema zu wichtig ist – und weil die Stadtwerke vor kurzfristigen Herausforderungen standen.

Transformation der Energiebranche: 鶹ԭs Rolle bei der Neugestaltung des Energiemarktes

Deutschlands Energiesektor kämpft mit der Energiewende, der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und der Notwendigkeit zur digitalen Transformation. Das gilt auch für die Stadtwerke Düsseldorf AG. Das Unternehmen versorgt circa 600.000 Haushalte in der rheinischen Metropole und ihrem Umland mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme. Und es ist ein zentraler Akteur des „Düsseldorfer Wegs“, jenes umfassenden Maßnahmenpakets, mit dessen Hilfe die Stadt bis 2035 klimaneutral werden soll. Gelingen kann das natürlich nur, wenn die Menschen mitziehen. Zum Beispiel indem sie sich für einen Energieversorger wie die Stadtwerke Düsseldorf entscheiden – der bereits zu 100% Ökostrom aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind- oder Wasserkraft nutzt.

Bisher konnte das Unternehmen kein nahtloses Kundenerlebnis bieten

Um den Kundinnen und Kunden diese Entscheidung zu erleichtern, hat das Unternehmen seine Customer Experience (CX)-Landschaft umfänglich modernisiert. Und damit ganz bewusst nicht bis zur – in Düsseldorf ebenfalls anstehenden – Transformation der Branchen-ERP-Lösung von IS-U zu 鶹ԭ S/4HANA Utilities gewartet. Weil das Thema zu wichtig war, und weil die Stadtwerke vor kurzfristigen Herausforderungen standen. „Wir hatten das Problem eines veralteten Customer Interaction Centers für unsere Agenten und Probleme mit der Datenintegration über verschiedene Abteilungen hinweg. Deshalb konnten wir kein nahtloses Kundenerlebnis bieten“, beschreibt Christian Hüging, Leiter Prozess- & Systemintegration bei den Stadtwerken, die Ausgangslage im August 2022.

Hier wollte das Unternehmen besser werden und das möglichst schnell. Man entschied sich für die 鶹ԭ Service Cloud als Ersatz für das 2004 eingeführte 鶹ԭ Customer Interaction Center. Dass die Wahl erneut auf die Walldörfer fiel, lag am guten Ruf, den 鶹ԭ im Energiesektor hat – und an der hohen Integrationskraft seiner Lösungen. Implementierungspartner war die Münchner Power Reply GmbH, ein auf die Versorgungswirtschaft spezialisiertes IT-Beratungsunternehmen.

Vier Anwendungsfälle als Proof of Concept

Um zu prüfen, ob die 鶹ԭ Service Cloud die Erwartungen erfüllt, ob sie wirklich die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen maßgeblich verbessert, testeten die Düsseldorfer vier spezifische Anwendungsfälle: Anpassung von Zahlungen, Vertragsmanagement bei Umzügen, Anfragen zu Wallboxen für E-Autos und die Bereitstellung von Rechnungsdokumenten. 

Die Ergebnisse überzeugten. An ihrer Umsetzung waren mehr als 80 Menschen beteiligt sowie über 15 externe Partner. Was entstand, war ein CX-Ökosystem mit ineinandergreifenden Lösungen und Services. So unterstützen neun Apps über die 鶹ԭ Business Technology Platform die Serviceprozesse. Single Sign-On und Social Login ermöglichen komfortable Registrierung und individualisierte Kommunikation, 鶹ԭ Emarsys automatisierte E-Mail-Kampagnen – unterstützt von der 鶹ԭ Customer Data Platform, die Kundendaten für Personalisierung und Segmentierung in Echtzeit bereitstellt.

Zufriedene Mitarbeitende sorgen für glückliche Kunden

„Wir nutzen die Technologie, um Kosten zu senken, und vor allem um mehr Einblicke in das Kundenverhalten zu gewinnen und so ihre Bindung an uns stärken zu können“, so Christian Hüging von den Stadtwerken.

Und wer glückliche Kundinnen und Kunden will, braucht auch zufriedene Mitarbeitende, findet Paul Philipp Bodenbenner, Partner bei Power Reply, dem Implementierungspartner der Düsseldorfer. „Es geht natürlich immer auch um die Benutzerfreundlichkeit für jene Menschen, die täglich mit der Lösung umgehen. Servicekräfte sind schwer zu finden, deshalb sollten wir ihnen die Arbeit so leicht wie möglich machen.“

Im Oktober 2023 ist die Stadtwerke Düsseldorf AG mit der Service Cloud nach ungefähr einem Jahr Projektlaufzeit für die erste Marktrolle Lieferant live gegangen, ergänzende Anwendungen wie 鶹ԭ Customer Data Cloud und Emarsys folgten. Abgeschlossen wurde die 鶹ԭ CX Transformation nun mit GoLive der 鶹ԭ Service Cloud für die zweite Marktrolle Netz im Juli 2025.

Dokumentation, Ressourcenplanung, Qualitätskontrolle, Change-Management

Aus Sicht von Christian Hüging, Leiter Prozess- & Systemintegration bei dem Versorger, waren für das Gelingen des Projekts vor allem vier Faktoren verantwortlich.

Erstens habe man vor Projektstart alle Vorgänge des Kundenservices dokumentiert, kannte dadurch sämtliche circa 400 Serviceprozesse, die vom alten in das neue System übertragen werden mussten.

Zweitens sei es richtig und wichtig gewesen, mit der CX-Implementierung zu starten, bevor die ERP-Transformation zu 鶹ԭ S/4HANA Utilities beginnt. Beides zugleich hätte das Team überfordert, schließlich sind an den Projekten häufig dieselben Personen beteiligt.  

Drittens habe man sich Zeit für eine professionelle Produkteinrichtung genommen – inklusive externem Qualitätsmanager, der für alle Kontrollen verantwortlich war.

Viertens schließlich fand es Hüging extrem hilfreich, ein spezielles Change-Management-Team zu haben, dass die Mitarbeitenden mit auf die Reise in die Service Cloud nahm.

Unterm Strich geht aus Sicht des Leiters Prozess- & Systemintegration für die Energieversorger kein Weg an einer zeitgemäßen Customer Experience-Architektur vorbei. „Natürlich kostet die Transformation Zeit und Ressourcen, aber es wäre fahrlässig, die konsequente Kundenorientierung um zwei oder drei Jahre zu verschieben, weil man vorher eine 鶹ԭ S/4HANA-Transformation abschließen will.“ 

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鶹ԭ und TEAG: Digitalisierung und Dezentralisierung für die Energiewende /germany/2025/06/sap-und-teag-digitalisierung-und-dezentralisierung-fuer-die-energiewende/ Wed, 25 Jun 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184337 Die IT ist für Energieversorger heute wichtiger denn je. Wie sie mit einer konsequenten Cloud- und Plattformstrategie fit werden für die Zukunft zeigt das Beispiel...

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Die IT ist für Energieversorger heute wichtiger denn je. Wie sie mit einer konsequenten Cloud- und Plattformstrategie fit werden für die Zukunft zeigt das Beispiel der Thüringer Energie AG aus Erfurt. Das Unternehmen setzt auf maximale Integration und Stammdatenqualität.

Philipp Lübcke, CIO bei der Thüringer Energie AG – der TEAG – arbeitet seit 20 Jahren in der Branche – und ist begeistert von der Dynamik, die sie aktuell erlebt. Das war nicht immer so. „Als ich anfing in der Energiewirtschaft war das Geschäft relativ statisch, und im letzten Jahrzehnt  hatte ich auch mal mit anderen Branchen geliebäugelt.“ Heute sieht er keinen Grund mehr für einen Wechsel, im Gegenteil. Das Geschäft sei in den zurückliegenden Jahren „extrem spannend geworden. Und es wird auch spannend bleiben“, so Lübcke.

Um die Begeisterung nachzuvollziehen, genügt ein Blick auf seinen aktuellen Arbeitgeber, die TEAG. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Erfurt und über 2.200 MitarbeiterInnen versorgt Haushalte und Unternehmen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Seit vielen Jahren gehört zudem eine Telekommunikationstochter zum Portfolio, die neben Breitbandanschlüssen auch Mobilfunk und Zusatzdienste wie zum Beispiel Speicher anbietet. Es gibt eine neue Tochtergesellschaft für Elektromobilität und eine weitere für Photovoltaik.

Abgesehen von diesen neuen, spannenden Geschäftsfeldern verändert sich auch das Kerngeschäft des Unternehmens – die Stromversorgung – gerade drastisch, wie Philipp Lübcke betont. „Die Energiewende ist unumkehrbar, und das bedeutet nicht nur das Ende der Kernkraft, sondern langfristig auch den Ausstieg aus der Kohleverstromung.“

Mit 鶹ԭ Business Data Cloud die Zukunft intelligenter Anwendungen gestalten

Dekarbonisierung braucht Dezentralisierung und Digitalisierung

Die Zukunft liege in zentraler Versorgung durch Kraftwerke für Gas und Wasserstoff sowie in dezentraler Energieerzeugung durch Photovoltaik und Windenergie. „Wir unterstützen die Kommunen in Thüringen nach Kräften bei der Umsetzung der Energiewende vor Ort“, so Lübcke. Und diese Energiewende gelinge nur mit einem perfekten Zusammenspiel „der drei großen Ds“: Dekarbonisierung braucht Dezentralisierung, die wiederum nur mit maximaler Digitalisierung umsetzbar ist. 

Womit wir bei 鶹ԭ sind. Die Walldorfer sind der größte und wichtigste strategische Partner der TEAG. Im Jahre 2022 entschied sich das Unternehmen dafür, alle Kernprozesse der Energiewirtschaft – Ablesung, Abrechnung, Geräteverwaltung, Vertrags- und Kundenmanagement, Marktkommunikation, Nebenbuchhaltung – langfristig in der 鶹ԭ S/4HANA Cloud abzubilden. „Damit waren wir der erste Energieversorger mit einer umfassenden “, betont Philipp Lübcke. „Die Energiebranche verändert sich grundlegend, und der Datenaustausch innerhalb der Unternehmen wird deutlich zunehmen. Dezentralisierung und maximale Digitalisierung bedeuten, dass wir viel mehr Daten viel schneller verarbeiten, vielfach neue Cloud Services auf Basis von KI bereitstellen und viel mehr automatisierte Entscheidungsprozesse schaffen.“ All das sei nur mit maximaler Integration und hoher Stammdatenqualität möglich. Und dazu brauche man den richtigen Partner.

Das Team hat gelernt, auch komplexe Vorhaben zu managen

Die TEAG möchte schrittweise alle sieben großen stammdatenführenden Bestandssysteme auf die neue Plattform migrieren, ein Vorhaben, das in drei Großprojekte untergliedert ist. Das erste war die Implementierung von 鶹ԭ S/4HANA Core – zunächst On Premise – einschließlich Stammdatenbereinigung und Historisierung vieler Altdaten. An dem Projekt, das mittlerweile abgeschlossen ist, waren circa 200 interne und externe MitarbeiterInnen beteiligt. Das Team habe dabei die Fähigkeit erworben, auch komplexe 鶹ԭ-Vorhaben zu managen. 

Im zweiten Schritt etabliert die TEAG 鶹ԭ S/4HANA Utilities, eine ERP-Lösung speziell für Energieversorger, sowie 鶹ԭ Customer Experience auf Basis der 鶹ԭ Service Cloud Version 2 untergliedert in die drei sogenannten Marktrollen Stromlieferant, Netzbetreiber und Messstellenbetrieb. Dieses Projekt läuft seit anderthalb Jahren, die TEAG wird hier am 1. Dezember 2025 als erstes mit der Marktrolle Stromlieferant produktiv gehen.

Drittes Transformationsprojekt schließlich ist die Implementierung von , der Personalmanagement-Lösung von 鶹ԭ. Im Jahre 2024 hat das Unternehmen dazu eine Roadmap entwickelt, um „alles, was wir davon brauchen, optimal nutzen zu können“, so TEAG-CIO Philipp Lübcke.

Die demografische Entwicklung erzwingt den Wandel

Der Versorger hat sich das Ziel gesetzt, bis Ende 2027 alle bestehenden 鶹ԭ-Systems abzubauen und in die 鶹ԭ S/4HANA Cloud zu wechseln. Dass die TEAG nicht nur konsequent auf 鶹ԭ, sondern ebenso entschieden auf einen langfristigen Betrieb ihrer zentralen Applikationen in der Cloud setzt, hängt mit einem weiteren, dem vierten großen D in dieser Geschichte zusammen: der Demografie. „Die vielen MitarbeiterInnen, die in den zehn Jahren in Rente gehen, werden wir nicht in demselben Maße ersetzen können“, ist Philipp Lübcke überzeugt. „Deshalb müssen wir insgesamt unabhängiger werden von personalintensiven Prozessen.“

Bieten Sie KI-gestützte Produktivität für sämtliche Anwendungen, Prozesse und Mitarbeitende in Ihrem Unternehmen.

Wer in der Cloud arbeitet, dem hilft auch künstliche Intelligenz

Die Cloud-Strategie unterstützt dieses Ziel, weil die TEAG durch sie künftig nicht nur weniger teure Hardware benötigt, sondern auch weniger qualifizierte Menschen beschäftigen muss, die die Systeme betreiben und bereitstellen.  

Und wer in der Cloud arbeitet – und damit konsequent auf eine Plattformstrategie und auf Standardisierung setzt – der kann sich bei vielem zudem von künstlicher Intelligenz helfen lassen. Zum Beispiel von . Die Anwendung basiert auf generativer KI und lernt aus 鶹ԭ-Daten, um Benutzern kontextbezogene Unterstützung zu bieten.

Unterm Strich stehe „die IT bei einem Energieversorger künftig mehr denn je im Mittelpunkt“, davon ist TEAGs CIO Philipp Lübcke überzeugt. „Und die Business IT ist dabei auch näher dran an zentralen Unternehmensentscheidungen denn je. Das macht den Job so vielfältig und so spannend.“

Und es verhindert sicher auch künftig, dass der TEAG-CIO mit anderen Branchen liebäugelt.

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Bertrandt: Die Private Cloud als erster Schritt /germany/2025/05/bertrandt-private-cloud/ Thu, 15 May 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183900 In weniger als fünf Monaten transferierte der Entwicklungsdienstleister seine 鶹ԭ-Landschaft in Time in die Private Cloud. 鶹ԭ fungierte dabei als Implementierungs- und Hostingpartner. Die Umsetzung...

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In weniger als fünf Monaten transferierte der Entwicklungsdienstleister seine 鶹ԭ-Landschaft in Time in die Private Cloud. 鶹ԭ fungierte dabei als Implementierungs- und Hostingpartner. Die Umsetzung von 鶹ԭ S/4HANA ist der nächste Schritt.

Gute Nachrichten von Automobilherstellern und ihren Zulieferern hatten zuletzt echten Seltenheitswert. Als einer der wenigen verkündete der Entwicklungsdienstleister , mit rund 14.000 Angestellten einer der größten und wichtigsten der Branche, im Februar. „Wir rechnen mit einer deutlichen Erholung beim Ebit“, so Finanzvorstand Markus Ruf auf der jährlichen Aktionärs-Hauptversammlung in Sindelfingen. 

Bertrandt entwickelt, testet und prüft Innovationen für Autohersteller und für große Systemzulieferer und ist dabei international breit aufgestellt. Die Aktiengesellschaft unterhält neben den deutschen Standorten auch Niederlassungen beispielsweise in Marokko und Rumänien, in den USA, China, Spanien, Frankreich und Italien. 

„Das Unternehmen ist groß und ziemlich heterogen, bei uns wird laufend modernisiert und optimiert, und da ist es natürlich auch wichtig, dass wir mit unseren Business-Anwendungen und Lizenzen langfristig auf der sicheren Seite sind,“ so Christian Berger, Head of Group IT bei Bertrandt. 

Gemeint sind damit auch und vor allem die 鶹ԭ-Anwendungen, die Walldorfer versorgen den Autozulieferer seit circa 25 Jahren mit Lösungen für ihre ERP-Prozesse. 

Die Private Cloud ist der ideale Kompromiss

Im vergangenen Jahr waren diese Anwendungen in einem Lift-Prozess in die Private Cloud umgezogen. Alle relevanten Fachbereiche von Bertrandt haben aktiv am Projekt mitgewirkt und durch ihre vorbildliche Zusammenarbeit zum Erfolg beigetragen. Bertrandt hat sich dabei darauf fokussiert, gemeinschaftlich Lösungen für die Herausforderungen zu entwickeln – und gleichzeitig das Tagesgeschäft effizient und erfolgreich weiterzuführen, erinnert sich Ségolène Rombach, 鶹ԭ Basis Owner bei Bertrandt und als Teil des 鶹ԭ Competence Centers maßgeblich am erfolgreichen Lift beteiligt. Dass das Projekt trotz seines Umfangs nach weniger als fünf Monaten in Time abgeschlossen werden konnte, lag nach Ansicht von Ségolène Rombach auch daran, dass 鶹ԭ ein sehr erfahrener Implementierungspartner ist. Und mit dem RISE-Vertrag ging auch der Betrieb der ERP-Systeme auf 鶹ԭ über – Bertrandt bekam sozusagen alles aus einer Hand. 

Die Zusammenarbeit habe dabei wirklich gut funktioniert. „Die Teams ließen sich komplett aufeinander ein. Wenn es Probleme gab, hatten wir immer einen Ansprechpartner, es war ein echtes Miteinander“, so Ségolène Rombach. „Ohne diese offene Kommunikation hätten wir das nicht so schnell hingekriegt. Und natürlich hat auch die Erfahrung der Beteiligten enorm geholfen.“ 

Das bisherige Lizenzmodell war zu starr

Und dieser Kompromiss ermöglicht es Bertrandt, flexibler und passgenauer Berechtigungen vergeben zu können, „on Premise war hier kaum noch Weiterentwicklung möglich“, so Berger. Das bisherige Lizenzmodell war zu starr auf den einzelnen User zugeschnitten.

„RISE with 鶹ԭ stellt uns jetzt ganz unterschiedliche Modelle zur Verfügung, und diese Beweglichkeit ist für uns enorm wichtig.“

Christian Berger, Head of Group IT bei Bertrandt

Zudem profitiere die IT von der Automatisierung der Sicherheitsupdates, von der Optimierung und leichteren Skalierbarkeit sämtlicher Prozesse.

Ebenso wichtig wie das reibungslose Funktionieren ihrer Anwendungen ist für das Unternehmen die Sicherheit bezüglich ihrer Lizenzen. Langfristig laufe deshalb alles auf die Implementierung von 鶹ԭ S/4HANA hinaus, daraus macht Christian Berger keinen Hehl, schon um schneller und unkomplizierter neue Prozesse implementieren zu können. „Den Aufwand, den wir bisher oft damit hatten, wollen wir nicht mehr. Zu mehr Standardisierung gibt es langfristig keine Alternative.“ 

鶹ԭ S/4HANA ermöglicht detailliertere Auswertungen

Außerdem müsse man auch wegen zunehmender Regulierungen den Fachbereichen immer mehr Services anbieten können, auch das werde 鶹ԭ S/4HANA möglich machen. Gleiches gilt für das Reporting im Finance. „鶹ԭ S/4HANA würde deutlich schneller Reports liefern und detailliertere Auswertungen ermöglichen, was die Planung flexibler macht“, davon ist Berger überzeugt. Aktuell laufe im Unternehmen dazu ein Vorprojekt, eine genaue Timeline gebe es aber noch nicht. 

Ericsson erzielt mit 鶹ԭ S/4HANA weiterhin Erfolge

Die meisten Mitarbeitenden haben vom Lift nichts bemerkt

Bis es so weit ist, sind Ségolène Rombach, Christian Berger und ihre Kollegen mit der Bewältigung des Status Quo ausreichend beschäftigt. „Die vielen Möglichkeiten der 鶹ԭ-Anwendungen können wir gar nicht alle nutzen. Aktuell geht es für uns darum, aus dem riesigen Baukasten genau das rauszugreifen, was uns jetzt und in nächster Zukunft hilft“, so Rombach. 

Und wie haben die Mitarbeitenden auf die Migration der Systeme in die Cloud reagiert? Die meisten gar nicht. Weil sie in ihrer täglichen Arbeit – abgesehen vielleicht von einem schnelleren Feedback der Anwendungen – gar nichts davon bemerkten. Und genau das war ein Ziel des Projekts.

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鶹ԭ und Bosch: Wie KI für Unternehmen zum Gamechanger wird /germany/2025/03/ki-gamechanger-bosch/ Tue, 25 Mar 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=183058 Künstliche Intelligenz war DAS dominierende Thema der diesjährigen Hamburger IT-Strategietage. Wie viel praktischen Nutzen die Technologie schon heute stiften kann, zeigten 鶹ԭ und Bosch auf...

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Künstliche Intelligenz war DAS dominierende Thema der diesjährigen . Wie viel praktischen Nutzen die Technologie schon heute stiften kann, zeigten 鶹ԭ und Bosch auf einem der CIO-Foren.

Wohl keine andere Technologie hat in den zurückliegenden Jahren so viele Erwartungen geweckt, wie Künstliche Intelligenz. Deren Möglichkeiten haben viele Menschen in den vergangenen Monaten vor allem anhand von greifbaren Alltagsanwendungen wie ChatGPT kennengelernt. Oder besser gesagt das, was sie dafürhalten. Denn in Wahrheit demonstriert der Chatbot nur einen winzigen Teil dessen, was die Technologie zu leisten imstande ist, vergleichbar mit einem Eisberg, der von oben riesig aussieht, obwohl nur 10 Prozent von ihm aus dem Wasser ragen.  

Für Unternehmen ist jener Teil viel wichtiger, der darunter liegt. Nach einer Untersuchung von McKinsey wird in den kommenden Jahren durch KI ein Mehrwert von vier Billionen Dollar entstehen, so Sven Mulder, Managing Director von 鶹ԭ Deutschland auf einem der CIO-Foren der Strategietage. 74 Prozent der deutschen CIOs setzten große Hoffnungen in die Technologie, vierzig Prozent unserer Unternehmen wollten in den kommenden zwei Jahren in diesen Bereich investieren, um produktiver, kosteneffizienter und wettbewerbsfähiger zu werden.  

鶹ԭ-Tools für effiziente Migrationen

Es mangelt an Use-Cases, um die KI-Strategie zu erproben

Der Weg dorthin wird nicht zwingend ein leichter sein. Was am schnellen Einsatz von KI hindern kann, ist der allgegenwärtige Fachkräftemangel, Datenschutzbestimmungen, Sicherheitsbedenken oder Budgetrestriktionen. Und vor allem: Der Mangel an nützlichen Use-Cases, an denen sich die KI-Strategie orientieren und erproben lässt.  
鶹ԭ will vor allem dazu beitragen, dass Künstliche Intelligenz im Unternehmensalltag ankommt – und ist auf diesem Weg schon weit vorangekommen. Mehr als 34.000 Unternehmen setzen 鶹ԭ Business AI bereits ein.  
Damit dies mit Erfolg geschieht, brauche es vor allem eine hohe Datenqualität, die wir in der Business Data Cloud zur Verfügung stellen. Zum Teil werde bis zu fünfzig Prozent des IT-Budgets eines Unternehmens für die Analyse von Daten und ihre Harmonisierung aufgewendet.

Joule bildet bereits mehr als 130 Use-Cases ab 

Zentrale Assistenten können für die notwendige Harmonie zwischen Datenprodukten und KI sorgen. 鶹ԭs „Joule“, ein KI-Copilot der von Agenten unterstützt wird, die das Unternehmen vor anderthalb Jahren vorgestellt hatte, ist eine solche Lösung. Sie verwandelt KI-gestützte Prozesse und die hinter ihnen liegenden Daten in praxisnahe Use Cases. Wie das funktioniert, erläuterte in Hamburg Sven Schütt, Expert Solution Advisor AI bei 鶹ԭ, anhand eines Demo Use Cases.  
In diesem meldet Joule über  über eine Smart Watch, dass das Projekt „Data Pulse“ den geplanten Budgetrahmen verlassen hat– daher ist es notwendig, daß die Verantwortlichen gegensteuern. Sven Schütt als zuständiger (fiktiver) Abteilungsleiter fragt Joule via Spracheingabe: „Wie ist der aktuelle Status beim Projekt Data Pulse?“ Daraufhin erläutert der Agent am Rechner – unterstützt von der KI-Lösung 鶹ԭ Analytics Cloud – detailliert jene Budgetprobleme, die das Projekt seit Oktober hat. Der Abteilungsleiter fragt das System, welche unternehmensinternen Kandidaten helfen könnten, das Problem zu lösen. Joule schlägt Marcos Rodriguez vor, einen Mitarbeiter in Spanien, und baut die Kommunikation zu ihm auf. Rodriguez stellt über seinen Joule-Account Fragen zum Projekt, die Übersetzung von Spanisch nach Deutsch – und umgekehrt – übernimmt das System. Nachdem man sich ausführlich über Anforderungen und Qualifikationen ausgetauscht hat, fällt die Entscheidung: Marcos Rodriguez ist genau der richtige Mann – und er nimmt den Request an.  
In der Zwischenzeit hat ein anderer Agent, der den Abteilungsleiter ebenfalls über Joule erreicht, gemeldet, dass bei Data Pulse ein Kunde einen Teil der bestellten Vorprodukte nicht geliefert hat – obwohl auch diese fehlende Menge berechnet wurde. Der Agent kommuniziert anschließend selbsttätig via Mail mit dem Kunden und klärt den Fall. 

Bisher ist Joule in der Lage, mehr als 130 solcher Use-Cases abzubilden. Mittelfristig sollen die KI-Agenten von Joule so bis zu 80 Prozent der wiederkehrenden 鶹ԭ-Tasks zur Verfügung stellen.  

Manuelle Eingaben sind nicht mehr notwendig 

Zum Abschluss des CIO-Forums zum Thema KI konnten die Zuhörer noch einen realen Anwender erleben, der in jüngster Zeit schon praktische – und sehr positive – Erfahrungen mit 鶹ԭs AI-Werkzeugen sammeln konnte. Gemeint ist die Robert Bosch GmbH, in Hamburg vertreten durch Bastian Kloiber, Head of ERP Excellence. Er berichtete über zwei KI-gestützte Werkzeuge, die bereits hohen Mehrwert stiften. Bei der ersten handelt es sich um die „Mobility Retrobillig App“, eine Anwendung zum Erfassen und Einpflegen von Debit- und Credit-Notes für Bosch. „Zuvor hatten wir so etwas immer manuell bearbeitet, Excel-Tabellen in 鶹ԭ eingepflegt oder umgekehrt.“ Jetzt gibt die Software den Inhalt von Rechnungen automatisch via Texterkennung ins System ein, manuelle Eingaben und manuelle Checks sind nicht mehr notwendig. „Das ist ein echter Erfolgs-Usecase“, so Kloiber.  

KI im Jahr 2025: Fünf beherrschende Themen

Power Tools wickelt circa 20.000 Fälle pro Jahr ab 

Zweites Beispiel, das er nach Hamburg mitbrachte, ist „Power Tools“: Das System erkennt Werkzeuge, die einen Fehler haben, ordnet jedem Case automatisch den richtigen Defect Code zu und ermöglicht so eine schnelle Reaktion. Auch hier war vorher eine Menge Handarbeit notwendig. „Jetzt nutzen wir Machine Learning mit historischen Daten, um die notwendigen Defect Codes im System zu haben und sie als Vorschlag dem zuständigen Mitarbeiter zu präsentieren. Der muss dann nur noch ja oder nein sagen.“ Circa 20.000 Fälle pro Jahr wickelt das System jetzt auf diese Weise ab. Und dieser Prozess, so Kloiber, lässt sich auf andere Bereiche übertragen. 
Auch 鶹ԭ Joule wird bei Bosch bereits getestet – und auch dazu genutzt „die Anforderungen an unsere S/4HANA-Transformation besser zu verstehen“, so Bastian Kloiber.  

Es braucht eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Business und IT 

Unterm Strich ist der Head of ERP Excellence mit den KI-gestützten Anwendungen von 鶹ԭ sehr zufrieden, räumt aber auch ein, dass „es immer herausfordernd ist, eine neue Lösung in einer vorhandenen Umgebung zum Laufen zu bringen.“  
Im nächsten Schritt möchte er vor allem jene Use Cases, die live sind und sich bewährt haben, auf weitere Geschäftsbereiche übertragen. Damit dies gelingt brauche es vor allem „eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Business und IT.“

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KI in Deutschland: Erstklassige Forschung, viele Anwender-Unternehmen /germany/2025/03/ki-in-deutschland-erstklassige-forschung-viele-anwender-unternehmen/ Thu, 06 Mar 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=183021 Die Research-Abteilung der Förderbank KfW hat untersucht, wie Deutschland und seine Unternehmen beim Thema KI aufgestellt sind. Ergebnis: Auf der Anbieterseite haben wir Nachholbedarf, dafür...

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Die Research-Abteilung der Förderbank KfW hat untersucht, wie Deutschland und seine Unternehmen beim Thema KI aufgestellt sind. Ergebnis: Auf der Anbieterseite haben wir Nachholbedarf, dafür gibt es in Deutschland spannende KI-Anwender. Und die machen den Standort interessant für Investoren.

Vor allem der durchschlagende Erfolg von ChatGPT hat der Welt seit 2023 die ungeahnten Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz vor Augen geführt und eine breite Diskussion über die Qualitäten dieses Gamechangers ausgelöst. Vieles verändern kann und wird KI vor allem deshalb, weil sie als Querschnittstechnologie in fast allen Branchen einsetzbar ist und so das Potential hat, die „aggregierte Wohlfahrt“ insgesamt zu steigern – wie die Forscher von KfW Research in ihrer Studie „Künstliche Intelligenz in Deutschland: aktueller Stand, Chancen und Handlungsoptionen der Wirtschaftspolitik“ schreiben.

Darin geht es um die Frage, welche Rolle KI in und für Deutschland spielt und wie unser Land dabei im Vergleich zu anderen dasteht. Um sie zu beantworten, haben die Autoren eine ganze Reihe von deutschen, europaweiten und US-Amerikanischen Untersuchungen ausgewertet.

Bitkom-Studie: Warum sich Unternehmen mehr generative KI aus Deutschland wünschen  

Sieben Prozent mehr Wachstum durch KI

Die enormen Möglichkeiten und Wirkungen der Technologie sind unstrittig, betonen die KfW-Experten zu Beginn. Unternehmen, die Künstliche Intelligenz nutzen, seien Innovativer als andere. Zudem gingen die meisten Marktbeobachter von enormen Zuwächsen durch KI in den kommenden Jahren aus. Goldmann Sachs zum Beispiel erwarte ein durch Künstliche Intelligenz ausgelöstes zusätzliches globales Wachstum von etwa sieben Prozent und ein jährliches Produktivitätswachstum von 1,5 Prozent in der nächsten Dekade.
Stellt sich die Frage, ob und wie Deutschland in den kommenden Jahren erfolgreicher Teil dieser Erfolgsgeschichte werden kann. Die Antwort darauf ergibt ein gemischtes Bild. Deutschland war – so KfW Research – auf der einen Seite bei digitalen Technologien in den zurückliegenden Jahren keineswegs ein Vorreiter. So liege unser Land bei einer Vielzahl der Indikatoren des von der EU-Kommission entwickelten „DESI 2023 – Dashboard fort he Digital Decade“ lediglich im europäischen Mittelfeld. Das gilt zum Beispiel für die Nutzung von ERP-Systemen oder für die elektronische Rechnungsstellung, reicht über Social Media- und Cloud-Nutzung bis zum Online-Handel.

Auch die Entwicklung digitaler Technologien – und von KI-Lösungen – ist insgesamt bisher keine Stärke der deutschen Volkswirtschaft. Beim Anteil am weltweiten Aufkommen an KI-Patenten liegt Deutschland weit hinter auf diesem Gebiet führenden Ländern wie China oder den USA – so KfW-Research. Und für unseren Außenhandel spiele KI ebenfalls bisher nur eine untergeordnete Rolle.

Viele ausländische KI-Talente zieht es an deutsche Hochschulen

Deutschlands Rückstände sind allerdings aus Sicht der KfW wie gesagt nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen zeigt sich erstens unsere Stärke bei der Erforschung von KI. Dabei sei zwar nicht unbedingt die Anzahl der Publikationen erstklassig, dafür aber ihre Qualität. Was auch daran liege, dass die deutsche Wissenschaft international stark vernetzt sei und viele Spitzenkräfte auf dem Gebiet von KI beheimate. Unter den globalen Top-50-Wissenschaftseinrichtungen für Künstliche Intelligenz befänden sich mehrere deutsche, die TUs in Darmstadt und München gehörten zum Beispiel dazu, das KIT in Karlsruhe oder die Universität Bonn. Ausländische KI-Talente – besonders aus Asien – ziehe es als Studenten und Doktoranden häufig an deutsche Universitäten.

Deutschland hat mehr KI-Anwender als viele andere Länder

Mindestens genauso wichtig und Anlass zur Hoffnung ist die Tatsache, dass KI in hiesigen Unternehmen bereits weit verbreitet ist. Deutschland liege bei diesem Kriterium deutlich vor anderen großen EU-Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Schweden oder Irland.

Ursächlich dafür ist, dass unsere Unternehmen insgesamt einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen und damit die wichtigste Voraussetzung für den wirklich gewinnbringenden Einsatz von KI erfüllen.
Die hohe KI-Anwenderdichte war auch ein zentraler Grund für eine von Microsoft vor einem Jahr verkündete Mega-Investition. Das Unternehmen wird 3,2 Milliarden in die Hand nehmen, um seine deutschen Rechenzentren für Cloud- und KI-Anwendungen auszubauen und um bis Ende 2025 hierzulande mehr als 1,2 Millionen Menschen im Bereich digitale Kompetenzen weiterzubilden.

KI im Jahr 2025: Fünf beherrschende Themen

Ein Gutteil dieses Geldes fließt nach Nordrhein-Westfalen, ein Bundesland, dass im öffentlichen Bewusstsein nach wie vor mehr mit Strukturproblemen in Verbindung gebracht wird als mit der wichtigsten Technologie des 21. Jahrhunderts. Zu Unrecht: Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft weist NRW bei generativer KI das höchste Wertschöpfungspotential alles Bundesländer auf.

NRW will zur führenden KI-Region werden

„Von der Kohle zur KI“, so lautete passend dazu der ambitionierte Titel einer „Zukunftskonferenz“ in der Berliner Landesvertretung von NRW am 13. Februar. „Nordrhein-Westfalen geht voran“, so verkündete Ministerpräsident Hendrik Wüst selbstbewusst zur Eröffnung des Events, sein Bundesland habe den Anspruch, „zur führenden Digital- und Quantenregion zu werden.“

Vom Erfolg dieser Bemühungen würde das ganze Land profitieren. KI biete ungeahnte Chancen auf Produktivitätssteigerungen und zusätzliches Wachstum, so noch einmal die Forscher von KfW Research. Außerdem helfe KI Deutschland dabei, seine traditionellen Stärken trotz digitaler Transformation zu behaupten, die Folgen der demografischen Entwicklung zu bewältigen und die Klimaziele zu erreichen. Unterm Strich gibt es aus Sicht der Autoren also fast keinen Bereich unserer Lebenswelt, der sich mithilfe künstlicher Intelligenz nicht (positiv) verändern ließe.


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Bitkom-Studie: Warum sich Unternehmen mehr generative KI aus Deutschland wünschen   /germany/2025/02/ki-bitkom-studie/ Wed, 26 Feb 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182698 Nach Ansicht der deutschen Wirtschaft machen die USA und China aktuell das Rennen bei künstlicher Intelligenz. Deutschland spricht hier lediglich ein Prozent der Befragten eine...

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Nach Ansicht der deutschen Wirtschaft machen die USA und China aktuell das Rennen bei künstlicher Intelligenz. Deutschland spricht hier lediglich ein Prozent der Befragten eine Führungsrolle zu. Dabei würde eine klare Mehrheit von 86 Prozent am liebsten KI aus dem eigenen Land einsetzen.

Für 84 Prozent jener Unternehmen, die generative KI einsetzen oder dies planen, ist das Herkunftsland des Anbieters wichtig – und eine klare Mehrheit von 86 Prozent würde dabei Deutschland bevorzugen. Auf den Plätzen zwei und drei liegen hier die USA mit 64 sowie die EU mit 48 Prozent. Das ist ein Ergebnis der Studie „KI-Nutzung in Deutschland: Perspektiven aus Bevölkerung und Unternehmen.“ Der Digitalverband Bitkom hatte dazu 602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten sowie mehr als 1000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland befragt.
Unter generativer KI versteht man Anwendungen, die als Antwort auf die Eingabe eines Nutzers Originalinhalte wie Text, Bilder, Video- oder Audiofiles liefern. Technologische Basis sind dabei Algorithmen, die die Lern- und Entscheidungsprozesse des menschlichen Gehirns simulieren. Bekanntestes Beispiel dafür ist der Chatbot ChatGPT.

Die Ergebnisse der Bitkom-Befragung zeigen, wie sehr die Bedeutung des Themas KI zuletzt gewachsen ist: Aktuell setzen sich 57 Prozent der Firmen damit auseinander, vor einem Jahr waren es erst 43 Prozent. 20 Prozent nutzen künstliche Intelligenz bereits im Vergleich zu 15 Prozent im Vorjahr und lediglich neun Prozent 2022. 78 Prozent sehen in KI-Anwendungen vor allem Chancen. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch zehn Punkte niedriger bei 68 Prozent. 37 Prozent der Unternehmen investieren bereits in KI, mittelfristig wollen dies sogar 74 Prozent tun.

Cloud: KI ist treibende Kraft – trotz großer Qualifikationslücke

69 Prozent brauchen Hilfe bei der Umsetzung EU-weiter KI-Regeln

Beim Thema KI gibt es also viel Optimismus. Zugleich herrscht aber auch Unsicherheit darüber, wie sich der im August 2024 in Kraft getretene AI Act auf die Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz auswirken wird. Das weltweit erste Gesetz zur Regulierung von KI legt EU-weit einheitliche Regeln für die Nutzung von künstlicher Intelligenz fest. 69 Prozent der im Rahmen der Bitkom-Studie befragten Entscheider sagten, dass sie bei der praktischen Umsetzung dieser Regeln Hilfe benötigen. Nach Ansicht von Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sollten hier „Politik und Unternehmen im Schulterschluss für eine sinnvolle, innovationsfreundliche Umsetzung sorgen.“

Die Angst, Daten könnten in die falschen Hände gelangen, ist groß

Häufig sind es lediglich Vorurteile, die Unternehmen von einer Nutzung generativer KI abhalten. Diesen Schluss legt jedenfalls die Tatsache nahe, dass Anwender solcher Lösungen ihren Nutzen in fast allen Bereichen positiver bewerten als die Verweigerer. Anders gesagt: wer wagt, gewinnt.

All jene, die sich an die Technologie herantrauen, stellen natürlich auch fest, was eine noch weitere Verbreitung behindert. Top drei sind hier – so die Bitkom-Studie – Anforderungen an den Datenschutz, Verunsicherung durch aktuelle rechtliche Hürden sowie die Angst vor künftigen rechtlichen Einschränkungen.
Und natürlich spielt auch die Angst, dass Unternehmensdaten in die falschen Hände gelangen könnten, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Entsprechend dringlich wünschen sich Firmen KI-Lösungen aus Deutschland (86 Prozent). In Lösungen aus den USA haben 64 Prozent vertrauen, in solche aus der EU 48 Prozent. Nicht infrage als Herkunftsländer kommen dagegen für 59 Prozent der Antwortenden China und für 100 Prozent Russland.

20 Prozent der Mitarbeitenden wünschen keine Unterstützung durch KI im Job

71 Prozent der Unternehmen fordern die Politik auf, deutsche Anbieter von generativer KI stärker zu fördern – weil es aus ihrer Sicht dringend nötig ist. So sehen 36 Prozent die USA als führend bei dem Thema an und 32 China.

IT-Dienstleistungen: Nachfrage wächst weiter – gefragt sind vor allem Data & Analytics Services

Deutschland spricht gerade einmal ein Prozent der Unternehmen eine Führungsrolle zu. Nach Einschätzung von Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst „laufen wir jetzt beim Thema generativer KI vor allem den USA hinterher,“ obwohl wir in Deutschland lange Zeit führend bei der KI-Forschung waren und auch als eines der ersten Länder eine KI-Strategie hatten.

Bei den Beschäftigten stößt der Einsatz generativer KI mehrheitlich auf Zustimmung, es gibt aber auch Widerstand. 24 Prozent der Erwerbstätigen wünschen sich auf jeden Fall KI-Hilfe bei ihrer Arbeit, 33 Prozent stehen dem „eher offen“ gegenüber. 20 Prozent lehnen dies eher ab und ebenfalls 20 Prozent wollen sich auf keinen Fall von einer KI im Job unterstützen lassen. Vorhandene Skepsis hängt vermutlich auch damit zusammen, dass mit dem Einsatz von KI eigentlich immer auch die Angst um Arbeitsplätze verbunden ist. Jedes fünfte Unternehmen rechnet mit Jobabbau durch KI, 68 Prozent der Befragten geht von einem zusätzlichen Bedarf an Fachkräften für den Einsatz von künstlicher Intelligenz aus – zwei Einschätzungen, die sich keinesfalls widersprechen müssen.

Künstliche Intelligenz wird auch ohne Wissen des Arbeitgebers genutzt

In jedem Fall setzen die Unternehmen für die KI-Nutzung immer stärker auf klare Regeln – was auch ein Reflex auf den nicht selten klammheimlichen Einsatz entsprechender Anwendungen ist. So gaben fünf Prozent der von Bitkom befragten Erwerbstätigen an, generative KI auch ohne Wissen ihres Arbeitgebers im Büro zu nutzen.

Beim bereits erwähnten AI Act der EU gehen die Einschätzung bezüglich seiner Wirkung deutlich auseinander. 62 Prozent der Unternehmen sagen, das Gesetz werde die Entwicklung und den Einsatz von KI rechtssicher machen. Und 45 Prozent sind der Meinung, der AI Act werde die Entwicklung von KI eher behindern. Auch diese beiden Einschätzungen widersprechen sich nur auf den ersten Blick.

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Lieferketten neu denken: Wie ESG-Kriterien, Krisen und Klimawandel den Welthandel verändern /germany/2025/01/lieferketten-krisen-klimawandel-welthandel/ Wed, 29 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182281 Umbrüche der weltweiten Lieferketten zwingen Supply-Chain-Verantwortliche dazu, ihre Ökosysteme grundlegend zu reformieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Reinventing Supply Chains 2030“ von PwC Deutschland....

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Umbrüche der weltweiten Lieferketten zwingen Supply-Chain-Verantwortliche dazu, ihre Ökosysteme grundlegend zu reformieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Reinventing Supply Chains 2030“ von PwC Deutschland. Nur ein Drittel der Befragten sieht sich ausreichend auf den Wandel vorbereitet.

Geopolitische Konflikte, die Folgen des Klimawandels, steigende Kosten und Inflation sowie immer komplexere gesetzliche Vorgaben zwingen Unternehmen dazu, ihre Lieferketten grundlegend zu reformieren. Welche Folgen das hat und wie Verantwortliche mit dieser Herausforderung umgehen, dazu befragte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland weltweit mehr als 1.000 Supply Chain Executives.
Über die Herausforderungen zeigten sich diese dabei weitgehend einig: Lieferketten müssen anpassungsfähiger, nachhaltiger und intelligenter werden, um Probleme schneller erkennen und beheben zu können. Es brauche „denkende Systeme“, die lernen und sich weiterentwickeln. Möglich werde dies, auch hier stimmte mehr als die Hälfte der Befragten zu, durch den Einsatz von KI und Robotik und durch eine optimale Vernetzung sämtlicher Stakeholder.

16 Prozent glauben an mehr Umsatz durch bessere Lieferketten

Solche Ansätze seien allerdings komplex, erforderten anspruchsvolle Fähigkeiten und Technologien sowie neue Arbeitsweisen, so die Supply Chain Executives. Gerade einmal acht Prozent von ihnen gaben an, ihre Lieferketten bereits wie beschrieben transformiert zu haben. Immerhin 45 Prozent – unter den deutschen Teilnehmern sind es 37 – sehen sich dazu in der Lage und planen entsprechende Initiativen.  
Eine gelungene Transformation würde die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, so 19 Prozent der befragten Executives, 16 Prozent erhoffen sich davon unmittelbare Umsatzsteigerungen.

ESG-Themen werden immer wichtiger

Lieferketten modernisieren: Die autonome KI-gesteuerte Zukunft

„Kontinuierliche Disruptionen sind das New Normal. Unternehmen müssen ihre Lieferketten ganzheitlich neu denken. Anpassungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und ein kognitives Ökosystem sind dabei der Schlüssel“, so Stefan Schrauf, Partner und Co-Lead Operations Transformation and Supply Chain Europe bei PwC Deutschland. Flexibilität verlangt auch das Erfüllen wachsender regulatorischer Vorgaben von den Unternehmen ab. Vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Menschenrechte und gute Unternehmensführung – Environment, Social and Governance, abgekürzt ESG – rücken immer stärker in den Fokus nationaler und europäischer Gesetzgeber.

Gesetzgeber verschärft regulatorische Vorgaben

Die rasch zunehmende Regelungsdichte beschert Unternehmen neue Compliance- und Haftungsrisiken, zumal sich Vorgaben für die Achtung von Menschenrechten und für mehr Nachhaltigkeit unmittelbar auf die Lieferketten auswirken – und sich einige davon zuletzt von mehr oder weniger unverbindlichen Empfehlungen zu sanktionsbewehrten Gesetzen wandelten. „Die Gesetzgeber weltweit verschärfen regulatorische Vorgaben, und Verbraucher erwarten zunehmend, dass Unternehmen ihre Umwelt- und Sozialbemühungen verstärken“, so Stefan Schrauf von PwC Deutschland.

Entsprechend sehen mehr als 40 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Lieferketten ESG-konformer zu gestalten. Doch lediglich 12 Prozent haben ihre Schlüsselfunktionen bereits an sanktionsbewehrte ESG-Ziele angepasst. In knapp zwei Dritteln der befragten Unternehmen gibt es immerhin entsprechende Initiativen, 22 Prozent gehen das Thema bisher noch gar nicht an.

80 Prozent der Befragten glauben, dass KI Lieferketten besser macht

Nachhaltiger und widerstandsfähiger – so die Autoren der Studie – werden Lieferketten vor allem mithilfe von Technologien, die die Datensichtbarkeit erhöhen, Entscheidungsfindungen automatisieren und so die Kommunikation und Zusammenarbeit aller Akteure verbessern. Großes Potential böten hier sogenannte digitale Zwillinge, also interaktive virtuelle Replikate von physischen Objekten, Systemen und Prozessen. Auch Künstliche Intelligenz hält PwC für eine Schlüsseltechnologie der Lieferkettentransformation. Einige der befragten Unternehmen nutzen KI bereits zur Planung ihrer Supply Chain, in der Logistik, beim Auftrags- und Risikomanagement, um Störungen vorherzusagen und schnell reagieren zu können. Insgesamt glauben 80 Prozent der Teilnehmer, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz langfristig positive Auswirkungen auf ihre Lieferketten haben wird.

Marginale Verbesserungen sind nicht genug

Unterm Strich ist die Transformation von Lieferketten eine komplexe Herausforderung, die parallel zum alltäglichen Geschäftsbetrieb erfolgen muss. Deshalb scheuen Supply Chain Manager nicht selten vor allzu umfänglichen Anpassungen zurück.

Doch nach Ansicht von Stefan Schrauf, Partner und Co-Lead Operations Transformation and Supply Chain Europe bei PwC Deutschland, lassen sich durch lediglich marginale Verbesserungen von Qualität oder Service keine zeitgemäßen Lieferketten herstellen. Dazu brauche es einen umfassenden Ansatz, so Schrauf. „Auf dem Weg zur wettbewerbsfähigen Lieferkette gibt es keine Abkürzungen.“

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IT-Dienstleistungen: Nachfrage wächst weiter – gefragt sind vor allem Data & Analytics Services /germany/2025/01/it-dienstleistungen-marktstudie-sap-news-center/ Wed, 15 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182086 Trotz Wachstumsschwäche und Fachkräftemangel wächst der Markt für IT-Dienstleistungen auch 2025 deutlich – so die Prognose der Marktforscher von Lünendonk & Hossenfelder. Treiber soll vor...

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Trotz Wachstumsschwäche und Fachkräftemangel wächst der Markt für IT-Dienstleistungen auch 2025 deutlich – so die Prognose der Marktforscher von Lünendonk & Hossenfelder. Treiber soll vor allem der Bereich Data & Analytics Services sein – und damit auch das Thema Künstliche Intelligenz.

Allen wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz bleibt die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen hoch – und auch die IT-Budgets insgesamt werden 2025 weiter wachsen. Ein Motor dieser Entwicklung ist der zunehmende Digitalisierungsdruck in der öffentlichen Verwaltung und im Energiesektor. Auch der demografische Wandel und der damit verbundene Fachkräftemangel lassen die Bedeutung von IT-Services weiter wachsen. Der Sektor mit der größten Nachfrage bleibt mit 34 Prozent der Nennungen die Industrie, wobei die Hälfte davon auf die Autoindustrie entfällt. Die zweitgrößte Nachfrage mit 17,7 Prozent kommt aus dem Finanzwesen.
Wichtigste IT-Themen und Investitionsschwerpunkte werden 2025 Data & Analytics, Cloud Transformation und Cyber Security sein.

Ein Investitionsschwerpunkt ist die Cloud Transformation

Das sind die zentralen Ergebnisse der Lünendonk-Studie „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland“. Seine Autoren befragten über 100 IT-Dienstleister und mehr als 140 IT-Verantwortliche aus dem gehobenen Mittelstand sowie aus Großunternehmen und Konzernen. Data & Analytics war dabei erstmals der am häufigsten genannte Investitionsschwerpunkt, 83 Prozent der befragten CIOs wollen systematisch in die Transformation zum datengetriebenen Unternehmen investieren.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Cloud Transformation, hier werden 72 Prozent mehr Geld als bisher ausgeben, 69 Prozent rechnen mit steigenden Kosten für Cyber Security.

Cyber Security wird immer wichtiger – und teurer

Auch regulatorische Anforderungen treiben die IT-Ausgaben an: 64 Prozent der Anwender gehen davon aus, dass 2025 mehr Geld in die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben – beispielsweise für nachhaltiges Wirtschaften (ESG) – fließen wird als bisher.
Die genannten Investitionen lassen IT-Budgets insgesamt weiter wachsen. 79 Prozent der befragten Unternehmen wollen ihre Ausgaben hier auch 2025 erhöhen, 53 Prozent rechnen sogar mit einem Plus von bis zu zehn Prozent. Den höchsten Anstieg, so die Prognose, wird der Bereich Cyber Security verzeichnen.

„Die große Herausforderung für die IT liegt darin, auch in wirtschaftlichen angespannten Zeiten mehr Aufgaben zu bewältigen und die Transformationsgeschwindigkeit zu erhöhen“, so Mario Zillmann, Studienautor und Partner bei Lünendonk & Hossenfelder. „Eine zentrale Rolle dabei werden Managed Services, Künstliche Intelligenz und Cloud Transformation spielen.“

Das Thema KI ist komplex – und braucht viel Beratung

Dass KI eines der wichtigsten Zukunftsthemen für viele Unternehmen ist, hat die Studie erneute deutlich gemacht. Sowohl IT-Dienstleister als auch deren Kunden beschäftigen sich intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten sowie den Vor- und Nachteilen dieser Technologie. Ihre Komplexität lässt die Nachfrage nach Beratungsleistungen deutlich ansteigen. Nicht wenige Unternehmen leben in der Hoffnung, dass der Einsatz von KI den Fachkräftemangel lindert, indem automatisierte Prozesse einen Gutteil der repetitiven, standardisierbaren Aufgaben übernimmt – so dass sich die Mitarbeiter auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren können.

Die größten Sorgen bereitet der demografische Wandel

In diesem Sinne hält circa die Hälfte der im Rahmen der Studie befragten Anwenderunternehmen Künstliche Intelligenz für ein relevantes Zukunftsthema, unter den Dienstleistern sind es sogar 86 Prozent. Einsatzbereiche dafür sehen IT-Verantwortliche vor allem in den IT Operations sowie in der Dokumentenverarbeitung und -dokumentation. Bemerkenswert sei allerdings, so Studienautor Mario Zillmann, „dass nicht Künstliche Intelligenz das alles überstrahlende Thema für die IT ist, sondern laut 94 Prozent der befragten CIOs der demografische Wandel und die Frage, wie digitale Technologien dabei helfen können, den stetig wachsenden Fachkräftemangel zu bewältigen.“

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Cloud First: Wie Fresenius seine IT-Landschaft optimiert /germany/2024/08/fresenius-cloud-it-landschaft/ Wed, 07 Aug 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180525 Auf einer mehrjährigen Transformationsreise standardisiert der weltweit tätige Gesundheitskonzern seine Prozesse. IT-Lösung der Wahl ist dabei RISE with 鶹ԭ. Sie beseitigt die alte IT-Komplexität, steigert...

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Auf einer mehrjährigen Transformationsreise standardisiert der weltweit tätige Gesundheitskonzern seine Prozesse. IT-Lösung der Wahl ist dabei . Sie beseitigt die alte IT-Komplexität, steigert die Effizienz und verbessert die Patientenversorgung. Wie der Wandel gelang.

Fresenius setzt sich täglich für die Bedürfnisse zum Teil schwerkranker Patienten ein. So trägt das Unternehmen dazu bei, dass mehr Menschen bessere Medizin erhalten. Und das Unternehmen macht nicht nur vielen Menschen erstklassige Therapien zu erschwinglichen Preisen zugänglich, es betreibt auch ein Netzwerk von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen.

Dabei ist Fresenius als schnell wachsender Player darauf angewiesen, die Skalierbarkeit und Flexibilität seiner IT-Infrastruktur kontinuierlich zu verbessern, um flexibel auf sich rasch verändernde Marktbedingungen reagieren zu können.

Um dies zu erreichen, startete Fresenius ein ehrgeiziges IT-Transformationsprojekt. Das ultimative Ziel: ein intelligentes Unternehmen zu schaffen, das von , unterstützt wird. In der ersten Phase dieses Projekts wurde die veraltete On-Premise-Technologie des Unternehmens durch eine Cloud-basierte IT-Landschaft ersetzt.

Wie vier 鶹ԭ-Kunden die Digitalisierung in ihrem Unternehmen erfolgreich vorantreiben

Ein einziger Vertrag bildet alle Elemente des Pakets ab

Um den Erfolg der Migration sicherzustellen, entschied sich Fresenius für RISE with 鶹ԭ, ein Komplettpaket aus Cloud-Lösungen, Infrastruktur und jenen Services, die für die Transformation unerlässlich sind.

Ein Grund für diese Entscheidung war auch das unkomplizierte Bereitstellungsmodell. Hier bildet ein einziger Vertrag alle beschrieben Elemente und vereinfacht damit stark sowohl ihre Beschaffung als auch ihre Verwaltung . Darüber hinaus gaben ein gemanagter Implementierungsansatz und die Möglichkeit, den Betrieb der Lösungen als Service direkt von 鶹ԭ zu beziehen dem Unternehmen das Vertrauen, die Migration mit möglichst wenig Unterbrechung des laufenden Betriebs stemmen zu können.

Die ständige Verfügbarkeit der Anwendungen ist elementar

Insgesamt verlagerte das Unternehmen in nur 15 Monaten mehr als 130 鶹ԭ-Anwendungen, darunter 7 ERP-Kerninstanzen und mehr als 100.000 Benutzerkonten aus dem eigenen Rechenzentrum in die Cloud. Da es sensible Patientendaten verarbeitet, war es wichtig, eine vertrauenswürdige Private-Cloud-Umgebung zu implementieren, die durch umfassende Sicherheitsprozesse und -services unterstützt wird. Mittel der Wahl war dabei RISE with 鶹ԭ – weil es zuverlässige Verfügbarkeit, ständige Überwachung und zentrale Sicherheitskontrollen bietet. Die Lösung unterstützt unternehmensweite Geschäftsprozesse über die gesamte Finanz- und Lieferkette hinweg – und das bei exakt kalkulierbaren Betriebskosten.

Die Services von 鶹ԭ MaxAttention spielten für den reibungslosen Übergang eine wichtige Rolle. Zu nennen sind hier vor allem das allgemeine Programm- und das technische Qualitätsmanagement, Leistungsprüfungen und der Produktivstart-Support. Bei der Migration der Systeme arbeitete der 鶹ԭ-Partner Capgemini SE eng mit 鶹ԭ-Experten und dem Fresenius-Team zusammen, unterstützte bei Tests, Validierung und Compliance.

Die Gesamtbetriebskosten senken

Mit RISE with 鶹ԭ noch mehr erreichen

Dank der Unterstützung durch die Experten von 鶹ԭ und Capgemini gelang es Fresenius, die Migration zwei Monate früher als erwartet und mit sehr geringen Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs – von denen die Anwender nichts bemerkten – abzuschließen. Einziger Unterschied bei der Benutzererfahrung war eine Steigerung der Performance und die Verbesserung der Systemantwortzeit um 20-30 Prozent. Zudem hatte es die Umstellung ermöglicht, 30 zuvor betriebene Systeme abzuschalten.

Unterm Strich verfügte Fresenius am Ende über eine optimierte 鶹ԭ-Umgebung, in welcher die IT-Kosten um 20 Prozent niedriger waren als vorher. Darüber hinaus brachte die Umstellung auf das Managed-Cloud-Betriebsmodell dem IT-Team eine erhebliche Zeitersparnis. So sank der Aufwand für die Systemadministration um die Hälfte und der für die Verwaltung und das Management der technischen Infrastruktur um zehn Prozent.

IT muss sich nicht mehr ständig darum kümmern, dass die Systeme laufen

„Mit unserer neuen cloudbasierten IT-Infrastruktur, die mit RISE with 鶹ԭ bereitgestellt wird, müssen wir unsere Zeit für die Inbetriebnahme unserer Systeme nicht mehr priorisieren, sondern nur noch mit der Verwaltung durch 鶹ԭ. Mit 鶹ԭ wissen wir, dass wir von den enormen Investitionen profitieren können, die sie tätigen, um erstklassige technische Abläufe für uns als Kunden aufrechtzuerhalten. Wenn es Herausforderungen gibt in unserer Umgebung, weiß ich, dass 鶹ԭ darauf aufsetzen wird! Das wiederum bedeutet, dass wir uns auf unsere fortlaufende digitale Transformation konzentrieren und daran arbeiten können, wie wir Mehrwert für das Unternehmen schaffen können“, so Kulbir Thind, Senior Vice President, Fresenius SE & Co. KG KGaA.

Und Ingo Elfering, CIO der Fresenius-Gruppe, ist zuversichtlich, „dass die durch RISE with 鶹ԭ geschaffene Cloud-Transformation unser Unternehmen in die Lage versetzen wird, Innovationen zu entwickeln, sich im heutigen wettbewerbsfähigen Gesundheitsmarkt zu behaupten und zu unserer Fresenius-Vision beizutragen, das führende Gesundheitsunternehmen zu werden, dem die Menschen vertrauen.“

Fresenius kann künftig schneller auf neue Herausforderungen reagieren

Nach der Verlagerung seiner 鶹ԭ-Anwendungen mit RISE with 鶹ԭ in die Cloud plant Fresenius den Einsatz weiterer Cloud-Lösungen. Dazu gehören 鶹ԭ Integrated Business Planning for Supply Chain, 鶹ԭ Concur und 鶹ԭ Analytics for Cloud.

Zusätzlich fokussiert sich Fresenius auf den Umstiegauf 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Private Edition. Diese Unternehmenstransformation, die auf einem einheitlichen, intelligenten ERP-System basiert, führt zu einer weitreichenden Automatisierung, Standardisierung und Optimierung von Prozessen. Zudem sind auf der Grundlage genauerer Informationen schnellere und sicherere Entscheidungen möglich, was die betriebliche Effizienz des Unternehmens verbessern und die geschäftliche Agilität erhöhen wird. So wird Fresenius in die Lage versetzt werden, schneller auf neue Marktherausforderungen zu reagieren.

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Wie RISE with 鶹ԭ bei ElringKlinger zum Motor des Wandels wird /germany/2024/06/wie-rise-with-sap-bei-elringklinger-zum-motor-des-wandels-wird/ Tue, 25 Jun 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180009 Der Autozulieferer aus dem süddeutschen Dettingen an der Erms migriert seine Unternehmens-IT in nur neun Monaten in die Cloud. Bis 2025 will man sich zudem...

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Der Autozulieferer aus dem süddeutschen Dettingen an der Erms migriert seine Unternehmens-IT in nur neun Monaten in die Cloud. Bis 2025 will man sich zudem von eigenen Rechenzentren komplett verabschieden. Wie die Transformation dem Unternehmen dabei hilft „einmal komplett neu zu denken.“

Wie kaum eine zweite zeigt die Geschichte dieser Partnerschaft, wie sehr die globale Autoindustrie im Umbruch ist – und wie sich dieser Umbruch bewältigen lässt. liefert innovative Lösungen für Fahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor oder Hybridtechnik. Neben dem Antrieb zählen auch Unterboden, Fahrwerk, Bremssystem, Innenraum und Karosserie zu den Einsatzbereichen. Schon frühzeitig hat sich der Konzern auch als Spezialist für Elektromobilität positioniert – mit allen dazugehörigen Komponenten und Baugruppen. Das Unternehmen beschäftigt an weltweit 40 Standorten rund 9.500 Mitarbeiter.

Mit RISE with 鶹ԭ noch mehr erreichen

Um für die aktuellen und künftigen Herausforderungen einer Branche im Wandel langfristig gerüstet zu sein, setzt ElringKlinger auf eine strategische Partnerschaft mit 鶹ԭ. Deren erstes Ziel ist es, die Unternehmens-IT schrittweise in die Cloud zu migrieren. Der Startschuss dafür fiel zu Beginn dieses Jahres, im September soll dieser Schritt abgeschlossen sein.

„Gemessen am Anspruch und am Umfang des Projekts ist das ungewöhnlich schnell,“ betont Alex Kläger, MEE Regional President 鶹ԭ SE. Das gilt erst recht in Anbetracht der Tatsache, dass in den kommenden Monaten nicht nur nach und nach neue Cloud-Anwendungen in Betrieb gehen, sondern auch komplett neue Unternehmensstandorte entstehen werden.

Mehr Fertigungstiefe bedeutet mehr Komplexität

Darüber hinaus will – das ist das zweite Ziel der Partnerschaft – ElringKlinger bis 2025 sämtliche IT-Systeme auch hardwareseitig zu 鶹ԭ verlagern, um sich vom Betrieb eines eigenen Rechenzentrums komplett verabschieden zu können.

Für den Doppelschlag – Migration der 鶹ԭ-Systeme in die Cloud plus Umzug der IT-Landschaft in die 鶹ԭ-Rechenzentren – gibt es gute Gründe, betont Stephan Gemm, CIO von ElringKlinger. „Die Cloud-Lösung hilft uns, Geschäftsrisiken in volatilen Märkten zu reduzieren, weil wir schneller reagieren und unsere IT-Landschaft bei begrenztem Administrationsaufwand flexibel weiterentwickeln können. Das ist angesichts der geopolitischen Lage und der Anfälligkeit unserer Lieferketten extrem wichtig.“

Maximale Standardisierung der IT trägt zudem einer wachsenden Bedeutung der E-Mobilität für das Unternehmen Rechnung. Wer in diesem Bereich Erfolg haben will, muss aufgrund der größeren Fertigungstiefe vor allem in Systemen denken. Mehr Fertigungstiefe bedeutet mehr Komplexität. Und die lässt sich nicht mit individualisierten, sondern nur mit maximal standardisierten IT-Systemen bewältigen. „In den vorhandenen, über Jahre gewachsenen Strukturen ist zum Beispiel kein sauberes Release-Management mehr möglich“, beschreibt CIO Gemm die aktuelle Situation.

Die aktuelle 鶹ԭ-Landschaft wird bis 2027 parallel bestehen bleiben

RISE with 鶹ԭ: Expert Series

Im Gegensatz dazu biete die neue, vollintegrierte „nicht nur Standard-Automotive-Prozesse ‚out of the box‘, sondern auch eine Cloud-Entwicklungs- und Integrationsumgebung, die individuelle Innovationen ermöglicht, ohne das Kernsystem 鶹ԭ S/4HANA zu verändern“, skizziert Alex Kläger, MEE Regional President 鶹ԭ SE, den fundamentalen Wandel, den die neue Technologie ermöglicht. „Das Unternehmen bleibt stets upgradefähig und profitiert kontinuierlich von Weiterentwicklungen des Systems durch 鶹ԭ.“

Bei der Auswahl des Hyperscalers entschied man sich für Microsoft – auch weil ElringKlinger heute und weiterhin deren Office-Produkte nutzt. Grundsätzlich lässt aber hier auch andere Lösungen zu.

Für einen reibungslosen Übergang und im Dienste maximaler Sicherheit und Stabilität des Geschäftsbetriebs wird die aktuelle 鶹ԭ-Landschaft noch bis 2027 parallel zur neuen bestehen bleiben.

„Die Partnerschaft mit 鶹ԭ und der Übergang zu Cloud-Technologie sind wichtige Bausteine für den Erfolg unserer Zukunftsstrategie SHAPE30, unserer Roadmap für eine erfolgreiche Transformation“, so Thomas Jessulat, Vorstandsvorsitzender von ElringKlinger.

„Die Lösung zeigt, wie der Standort global wettbewerbsfähig bleibt“

Mehr noch: Nach Überzeugung von Alex Kläger, MEE Regional President 鶹ԭ SE, zeigt die Lösung insgesamt, „wie sich die europäische Automobilindustrie zukunftsorientiert aufstellen lässt – und wie der Wirtschaftsstandort global wettbewerbsfähig bleibt.“ Und für CIO Stephan Gemm und sein Team ist die weitreichende Partnerschaft mit 鶹ԭ nichts weniger als eine „Once-in-a-lifetime-Entscheidung, die uns auch ermöglicht, komplett neu zu denken.“ Das gilt zum Beispiel für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (AI), die im Extended Warehouse Management Lagerverwaltung und Bestandsoptimierung auf ein neues Level hebt. 鶹ԭ übernimmt auch hier das Hosting der Daten und Prozesse.

Es geht darum, für die Zukunft gerüstet zu sein

Wichtigstes Argument für den hardwareseitigen Umzug in 鶹ԭ-Rechenzentren war die Sicherheit. „Mit einem eigenen Rechenzentrum können wir das Thema Cyber Security nicht mehr so adressieren, wie es heute nötig wäre“, unterstreicht Gemm. Mit den neuen Strukturen dagegen stelle man sich auch hier zukunftssicher auf.

Für die Zukunft gerüstet zu sein, darum geht es im Kern insgesamt bei der Partnerschaft.

Was die Zukunft dem Unternehmen bringt? CEO Jessulat glaubt nicht, dass Elektromotoren schon mittelfristig andere Antriebe vollständig verdrängen werden. „Aber 2030 wird vermutlich mehr als zwei Drittel aller neu produzierten Fahrzeuge weltweit elektrisch oder hybrid angetrieben sein.“ Ebenso wichtig wie Motoren und Batterien sind für diese Entwicklung Leichtbau-Materialien und das Wissen um ihre Verwendung. Und auch auf diesem Gebiet ist ElringKlinger bestens aufgestellt.

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Schwäbisch Hall: Schritt für Schritt zum neuen Branchenstandard /germany/2024/02/schwaebisch-hall-branchenstandard/ Wed, 14 Feb 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178151 Das Projekt NEXT bei Schwäbisch Hall beweist, dass große IT-Umstellungen bei Finanzdienstleistern auch geräuschlos über die Bühne gehen können. Warum die Umstellung nur Step-by-Step möglich...

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Das Projekt NEXT bei Schwäbisch Hall beweist, dass große IT-Umstellungen bei Finanzdienstleistern auch geräuschlos über die Bühne gehen können. Warum die Umstellung nur Step-by-Step möglich war – und wie dabei die Basis für eine innovative Zukunft geschaffen wurde.

In der IT-Welt brauchen weite Reisen ihre Zeit, und gerade anspruchsvolle Ziele lassen sich strukturiert Schritt für Schritt oft sicherer erreichen als mit Hektik. Ein starker Beleg dafür ist das Projekt NEXT – die Einführung eines neuen 鶹ԭ-Kernbankensystems Kredit bei der .

Weit war die Reise hier insofern, als es sich beim bisherigen System um einen Monolithen handelte, der über einen Zeitraum von 40 Jahren im Wesentlichen in Eigenprogrammierung entstanden war – und nicht mehr ertüchtigt werden konnte für sich zügig verändernde Erfordernisse der Branche und ihrer Kunden.
Oder jedenfalls nicht zu vertretbaren Kosten. So hätte sich das Altsystem nur mit erheblichem Aufwand an die aktuellen regulatorischen Anforderungen und an künftige Digitalisierungsnotwendigkeiten adaptieren lassen – vom absehbaren Fehlen der Know-how-Träger für die Programmiersprachen Assembler und Cobol ganz zu schweigen.

One-Stop-Shopping zu Kauf, Neubau und Modernisierung von Immobilien

Hinzu kommt, dass sich die Ansprüche der Kunden in den zurückliegenden Jahren stark gewandelt haben, so Kristin Seyboth, Vorstandsmitglied bei Schwäbisch Hall. „Anstatt lange im Netz zu recherchieren und zu vergleichen, entschieden sich die Menschen in der Vergangenheit recht schnell für einen Anbieter und blieben dann auch dabei. Detaillierte Finanzierungsfragen wurden dann meist im persönlichen Gespräch geklärt.“

Mit fortschrittlicher Datenintelligenz können Banken Innovationen, Kundenzufriedenheit und den Unternehmenswert fördern

Das ist bis heute durchaus gewünscht. Aber erst, nachdem sich der Kunde umfänglich online informiert hat – was bei einem komplexen Produkt wie der Immobilienfinanzierung auch Sinn macht. Schließlich geht es dabei längst nicht mehr nur um die Suche nach dem günstigsten Kredit, sondern auch um Themen wie Energiesparen, staatliche Fördermittel, Vermietung oder Selbstnutzung etc. pp. Schwäbisch Hall möchte alle dafür notwendigen Kompetenzen bündeln, um ihren Kunden ein One-Stop-Shopping zu den Themen Bauen, Modernisieren, energetisch Sanieren und Kaufen von Immobilien zu ermöglichen.
Die Voraussetzungen dafür könnten besser nicht sein, schließlich verfügt das Unternehmen über Daten von 6,5 Millionen Kunden, kennt deren Bedürfnisse und Wünsche in diesem Bereich wie kaum ein zweites.

Den Datenschatz umfänglich nutzbar machen

NEXT sollte also im Ergebnis die über viele Jahre gewachsene IT-Landschaft in die Neuzeit überführen, um die zeitgemäße Automatisierung von Prozessen und digitale Weiterentwicklungen ermöglichen und zunehmende regulatorische Anforderungen erfüllen zu können – und um den beschriebenen Datenschatz umfänglich nutzbar zu machen.

Möglich wurde all das durch die Einführung der modernen Kernbankenplattform . Zentraler Umsetzungspartner dabei war . Unter diesem Markennamen hatte 鶹ԭ im September 2021 mit dem Investor DEDIQ ein Joint Venture gegründet, das auf die Finanzdienstleistungsbranche spezialisiert ist. Eine wichtige Rolle spielte auch iBS als Anbieter von Bausparkassen-Software mit seiner Lösung iBS BASS.

Schwäbisch Hall wollte vor allem eine langfristig zukunftsfähige Lösung etablieren, um nicht in Kürze das nächste Transformationsprojekt vor der Brust zu haben. Und um einen Beitrag zur Etablierung eines 鶹ԭ-basierten Immobilienkreditstandards zu leisten – in Kooperation mit den Wettbewerbern BHW und Wüstenrot.

Zur Entflechtung brauchte es vor allem Kommunikation und Teamwork

Der Startschuss für NEXT fiel 2018. Ab 2019 stellt man zunächst das Kredit-Neugeschäft auf die 鶹ԭ-Plattform um, ab 2022 dann Step by Step auch das Bestandsgeschäft.

„Wir haben das riesige Projekt ganz bewusst in realistische Zwischenschritte zerlegt, um bei der Transformation die ganze Organisation mitnehmen zu können,“ so Schwäbisch Hall-Vorstandsmitglied Kristin Seyboth. „Außerdem war der Aufwand hoch, weil das Kernbankensystem mit seinem hohen Transaktionsvolumen tief in die Systemlandschaft integriert war.“

„Wir haben das riesige Projekt ganz bewusst in realistische Zwischenschritte zerlegt, um bei der Transformation die ganze Organisation mitnehmen zu können“

Schwäbisch Hall-Vorstandsmitglied Kristin Seyboth

Zur Entflechtung brauchte es vor allem Kommunikation und Teamwork. In der Praxis bedeutete das, die Anwender bei der Ausgestaltung der Bearbeitungsprozesse, der eigentlichen Softwareentwicklung und den anschließenden Tests eng einzubinden. Sie bekamen nicht nur frühzeitig Informationen, sondern auch Schulungen und Trainings-on-the-Job. 

Mehr als 50 Anbieter von Speziallösungen wurden angebunden

Durch das neue System konnte der Automatisierungsgrad in der Kreditsachbearbeitung sukzessive deutlich erhöht werden. Hilfreich waren dabei – neben den 鶹ԭ Transactional Banking for 鶹ԭ-S/4HANA-Modulen – am Markt vorhandene Speziallösungen zum Beispiel für Bonitätsabfragen und Objektbewertungen. Insgesamt wurden mehr als 50 Softwareanbieter an die 鶹ԭ-Basismodule angebunden. Funktionen, die nicht verfügbar waren, ersetzte man durch Eigenentwicklungen.

KI bei der Arbeit: Kann sie die Mitarbeiterproduktivität steigern?

Schwäbisch Hall migrierte mehr als eine Million Kreditverträge – also Bauspardarlehen, Vor- und Zwischenkredite sowie Annuitätendarlehen – und dazugehörige Versicherungsprodukte auf die 鶹ԭ-Plattform. Auch Schnittstellen zu verschiedenen Anwendungen im Umfeld des Kernbankensystems wurden an dem 鶹ԭ-Standard angepasst. Dazu gehörten die Beratungssysteme des eigenen Außendienstes und der genossenschaftlichen Partnerbanken, das Kundenportal, die Vertriebsverwaltung sowie die Daten des Finanz- und Risikocontrollings.

Die Transformationsreise ist noch längst nicht am Ende

Bei den Releases waren jeweils zwischen 100 und 300 Mitarbeitende remote und vor Ort im Einsatz, um zwischen Freitag bis Sonntag die Module aufzuspielen. Für die großen Migrationstranchen 2022 und 2023 nutzte man dazu das verlängerte Wochenende um den 3. Oktober – auch um die Systemeinschränkungen für Kunden, Partnerbanken, Innen- und Außendienst so gering wie möglich zu halten.

Mit dem erfolgreichen Release ist die Transformationsreise von Schwäbisch Hall natürlich noch längst nicht am Ende. Nächstes Thema ist die Anbindung des Spargeschäfts. Ähnlich wie bei der Kredittransformation werden die Verantwortlichen dabei schrittweise Vorgehen, um die Organisation nicht zu überfordern.

Abgesehen vom Daily Business verlangen eine sich ständig weiterentwickelnde Regulatorik und geänderte Markterfordernisse von Kreditsystemen im Grunde eine permanente Transformation. Mit dem neuen System ist Schwäbisch Hall in jedem Fall auf alle künftigen Optionen vorbereitet und kann zum Beispiel auch cloud-basierte Lösungen einfacher integrieren.

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5 Dinge, die Sie über Cloud-Datenbanken wissen sollten /germany/2023/10/5-dinge-cloud-datenbanken/ Tue, 31 Oct 2023 07:00:00 +0000 /germany/?p=176261 Viele Unternehmen erwarten einen vermeintlich hohen Zeitaufwand, notwendige neue Skill-Sets und weitere Herausforderungen, die mit dem Umstieg auf eine Cloud-Datenbanklösung verbunden sind. Höchste Zeit, den...

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Viele Unternehmen erwarten einen vermeintlich hohen Zeitaufwand, notwendige neue Skill-Sets und weitere Herausforderungen, die mit dem Umstieg auf eine Cloud-Datenbanklösung verbunden sind. Höchste Zeit, den Blick auf die ungeahnten Chancen zu werfen, die ein solcher Schritt in Richtung 鶹ԭ HANA Cloud mit sich bringt.

GROW with 鶹ԭ: Wie mittelständische Unternehmen von der Public Cloud profitieren

Seit dem Jahr 2020 ist das Thema Database as a Service (DBaaS) in aller Munde. Die Vorteile der Nutzung von in der Cloud betriebenen und nutzungsbezogen abgerechneten Datenbanken sind unübersehbar: DBaaS ermöglichen den Zugriff auf die Daten und deren Verarbeitung, ohne dass weder physische Hardware angeschafft und betrieben, noch dass Software installiert und die Datenbank konfiguriert werden muss.

Initiale Bedenken über hohe Migrations-Aufwände, Kontrollverlust, Sicherheits- oder regulatorischen Risiken, sind längst ausgeräumt. Höchste Zeit, stattdessen einen genaueren Blick auf Chancen und Optionen zu werfen, die mit der Nutzung von DBaaS verbunden sind.

1. Lösungen zur Datenreplikation und Transformation werden überflüssig
Eines der ersten großen Unternehmen, das konsequent auf 鶹ԭ HANA Cloud und damit auf DBaaS als Zentrum einer hybriden Datenstrategie setzte, war Geberit. Das Projekt beim europäischen Marktführer für Sanitärprodukte aus der Schweiz begann im November 2019. Die Herausforderung bestand darin, immer mehr Informationen zeitnah auswerten und in Reports und Dashboards für Geschäftsentscheidungen darzustellen zu können. Um dieses Ziel zu erreichen, verbindet die Plattform On-Premise- und Public Cloud-Daten sowohl aus 鶹ԭ- als auch aus anderen Anwendungen miteinander.

Zentraler Vorteil: Daten müssen nicht mehr mühsam ins lokale Business-Warehouse-System geladen werden, um sie dann wieder in die Cloud zu schicken. Berichte lassen sich ohne zusätzliche ETL-Lösungen, die Anwendungsdaten aufwändig transformieren, generieren. Darüber hinaus bietet die Plattform ein unternehmensweites Berechtigungskonzept mit zentralem Einstiegs- und Zugriffspunkt für alle Daten.

2. Mehrere Wege führen in die Cloud
KWS SAAT, global agierender Saatguthersteller aus dem Niedersächsischen Einbeck, hat sich das Ziel gesetzt, das Gros seiner rund 80 Gesellschaften datentechnisch zu vernetzen.

Um diesen umfassenden Wandel überschaubar zu halten und Risiken zu minimieren, nimmt sich das Unternehmen dafür Zeit bis 2027. Bis dahin existieren zwei 鶹ԭ-Welten nebeneinander: die alte On-Premise-Welt mit dem ECC-Kern und die neue 鶹ԭ HANA Cloud-Welt. „Auf dem 鶹ԭ HANA Sidecar, dem Beiwagen sozusagen, liegen Echtzeit-Replikationen der Daten aus anderen Systemen. Auf diese Weise können wir den Anwendern das von ihnen gewohnte Reporting ermöglichen,“ so Thomas Günther, Lead of Expert Hub 鶹ԭ BasicS bei der und dem gesamten Unternehmen den Umstieg erleichtern.

3. Mehr als Reporting
Dabei hatten er und seine Kollegen die Performance und Akzeptanz dieses Systems zunächst unterschätzt. „Angefangen haben wir mit reinem Reporting,“ so Thomas Günther, „und dann festgestellt, dass man noch viel mehr damit machen kann – zum Beispiel Frontends gestalten oder eigene Tabellen aus diversen Apps bereitstellen.“

Von ähnlichen Erfahrungen berichtet auch Carmen Matheis, Information Technology Application Analyst bei , im Rahmen eines Web-Seminars zum Thema 鶹ԭ HANA Cloud.

鶹ԭ erweitert Cloudangebote, damit Kunden Innovationen schneller umsetzen können

Wobei die Ausgangslage hier eine andere war als bei KWS SAAT. „Als wir die 鶹ԭ HANA Cloud einführten, waren wir bereits mit der 鶹ԭ Analytics Cloud in der Cloud Umgebung unterwegs,“ so Matheis. „Die nutzen wir als strategisches Frontend-Tool zur Visualisierung.“ Der ursprüngliche Use-Case sah vor, interne betriebswirtschaftliche Daten einzubinden und zu veranschaulichen. Doch im Laufe der Zeit kam bei Geberit immer öfter der Wunsch auf, auch Inhalte aus externen Systemen aufzubereiten und abzubilden. „Dafür nutzen wir heute die 鶹ԭ HANA Cloud als zentralen Dreh- und Angelpunkt,“ so Carmen Matheis.


4. Keep the Core clean
„Halte den Kern sauber“ bedeutet in diesem Zusammenhang, Logik und Funktionen des zentralen ERP Systems von Kundenseite so wenig wie möglich zu verändern. Dies gilt sowohl für On-Premise als auch Cloud-Anwendungen, weil dadurch die Release-Fähigkeit des Systems erhalten bleibt und der Kunde maximal von jenen Innovationen profitiert, die 鶹ԭ mit neuen Releases bereitstellt. Jede Änderung oder eng gekoppelte Erweiterungen am „Herzen“ des Systems erschwert künftige Upgrades, Tests werden aufwändiger und komplexer, Update-Zyklen ziehen sich in die Länge.

Auf das Prinzip des „sauberen Kerns“ legt auch Thomas Günther, Lead of Expert Hub 鶹ԭ BasicS bei der KWS Group, großen Wert: „Wer bei uns etwas entwickeln möchte, kann dazu die 鶹ԭ Business Technology Platform nutzen, dort sind alle notwendigen Tools vorhanden.“ Dazu notwendige Daten stammen – natürlich – aus 鶹ԭ HANA, ansonsten „halten wir den Core so weit es geht clean“, so Günther.

5. Für die Reise in die Wolken braucht es kein neues Team
„Wir haben zwar früh gemerkt, dass es für den Umstieg auf 鶹ԭ HANA Cloud etwas andere Skills braucht als die bisher vorhandenen,“ so Fabian Hägele, Information Technology Application Analyst bei Geberit anlässlich des bereits erwähnten zum Thema. Trotzdem sei es gelungen, die eigenen, erfahrenen Business Warehouse-Experten für die SQL-basierte 鶹ԭ HANA Cloud-Datenbanklösung zu begeistern. Das funktioniere auch mit einem gemischten Entwicklerteam wie bei Geberit, so Hägele: „Wir haben Absolventen, die direkt von der Uni kommen und sofort in SQL entwickeln könnten – und wir haben unsere Business Warehouse-Experten mit ihrer langjährigen Erfahrung.“ 

Fazit: Der Umstieg auf 鶹ԭ HANA Cloud als Datenbanklösung ist einfach und es lohnt sich mehr denn je, die unzähligen Vorteile von 鶹ԭ HANA Cloud genau in den Blick zu nehmen.

Weitere Details und Infos darüber, wie der Einstieg gelingt, bietet dieses .

Gewinnen Sie in wenigen Minuten einen Eindruck, wie 鶹ԭ Technologie und bei der Umsetzung ihrer Anwendungsfälle hilft.

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Business Intelligence: Im Nebel den Durchblick behalten /germany/2023/09/business-intelligence-discovery-day/ Mon, 25 Sep 2023 06:00:16 +0000 /germany/?p=175636 Intelligente Analysewerkzeuge werden für die digitale Transformation immer wichtiger. Warum das so ist und wie Unternehmen sie effizient nutzen können, darum geht es auf dem...

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Intelligente Analysewerkzeuge werden für die digitale Transformation immer wichtiger. Warum das so ist und wie Unternehmen sie effizient nutzen können, darum geht es auf dem 鶹ԭ Discovery Day für BI am 27.9. Diskutieren Sie mit!

Unternehmen müssen heute immer mehr Entscheidungen in immer kürzerer Zeit treffen. Nachhaltigkeitsanforderungen, steigende Kundenerwartungen und starker Wettbewerb erfordern immer schnellere Innovationszyklen bei Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen. Und das in einem wirtschaftlichen Umfeld, das von Krisen, hoher Komplexität, Inflation und insgesamt großer Unsicherheit geprägt ist. All das hat zur Folge, dass das Tagesgeschäft in vielen Unternehmen einem Formel-1-Rennen bei Starkregen und dichtem Nebel ähnelt.

Es kommt also mehr denn je darauf an, den Durchblick zu behalten – durch die systematische, intelligente Nutzung der im Unternehmen vorhandenen Daten mithilfe von KI und Self-Service Analytics. Was das in der Praxis bedeutet, darum geht es auf dem .

Vorhandene Unternehmensdaten für Predictive Analytics nutzen

Unter dem Motto „Die Zukunft von Business Intelligence mit 鶹ԭ erkunden und Innovationen vorantreiben“ erfahren die Teilnehmer (fast) alles über den Einsatz von Analysewerkzeugen und ihre Bedeutung für die digitale Transformation.

Wie können sich Fachbereiche unabhängiger mit relevanten Informationen versorgen? Welche BI-Strategien haben sich bewährt? Wie lassen sich hochwertige Informationen auch in einer heterogenen, verteilen Datenlandschaft bereitstellen? Wie wird sich Business Intelligence unter dem Einfluss von KI verändern? Auf diese und weitere zentrale Fragen wird der Discovery Day Antworten liefern.

鶹ԭ Analytics Cloud als zentrales Tool

Eine wichtige Rolle als zentrales Tool des Analytics Portfolios von 鶹ԭ spielt die 鶹ԭ Analytics Cloud – kurz SAC. Diese Komplettlösung erlaubt es, auf der Basis vorhandener Unternehmensdaten intelligente Entscheidungen zu treffen. SAC ist in der Cloud als Software as a Service-Lösung gehostet und bietet Lösungen für Business Intelligence, Planungsszenarien, aber auch für Predictive Analytics, also Prognosen und Forecasting. Die Oberfläche ist über die App oder den Webbrowser erreichbar, das installieren lokaler Programme oder aufwendiges Konfigurieren entfällt. Und die Darstellung funktioniert vom Smartphone über das Tablet bis zum Laptop perfekt. Mithilfe sogenannter Stories lassen sich Sachverhalte durch Tabellen, Diagramme, Geokarten und sonstige Visualisierungen darstellen. Smart Insights informieren darüber, welche Treiber bestimmte Kennzahlen – beispielsweise den Umsatz – am stärksten beeinflussen.

Bereits erstellte Dashboards lassen sich wiederverwenden

Als Datenquelle, die live und in Echtzeit nutzbar ist, kann nicht nur dienen, sogar auch und – letzteres sogar in der On-premise-Variante. Selbst Daten ganz anderen Ursprungs sind verwendbar – etwa aus Excel, Google Drive oder externen Datenbanken.

Die Nutzung der WYSIWYG – What-you-see-is-what-you-get – Benutzeroberfläche ist leicht erlernbar und funktioniert intuitiv. Außerdem unterstützt das Programm Anwender durch „smarte“ Assistenten beim Erstellen von Dashboards und Stories. Der Nutzer ist in der Lage, selbständig Prognosen auf Basis seiner historischen Daten zu erstellen und zu visualisieren, spezielles Statistik-Know-How ist hierzu nicht notwendig. Durch die integrierte Kollaborationsplattform ist dabei eine Zusammenarbeit einzelner Mitarbeiter oder ganzer Teams leicht realisierbar. Bereits erstellte Stories und Dashboards lassen sich problemlos wiederverwenden.

Unternehmen rüsten sich für eine datengetriebene Zukunft

Passend zu ihrer Bedeutung wird die auch auf dem Discovery Day eine wichtige Rolle spielen. Omar Hairani zum Beispiel, Head of BI & Data Applications bei der Tchibo GmbH, spricht über „die datengetriebene Zukunft mit 鶹ԭ Analytics Cloud und “ des Hamburger Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmens.

Und Dominik Wein, BI Platform Services, Mercedes-Benz Group AG, erläutert die Reise seines Unternehmens „von on-premise in die Cloud.“ Um skalierbar auf neue Anforderungen aus den Fachbereichen reagieren zu können, entwickele das Unternehmen seine BI Plattform kontinuierlich weiter, setze dabei „maßgeblich auf die 鶹ԭ Analytics Cloud und 鶹ԭ Datasphere. Flexibilität, Zugänglichkeit und zentrale Dokumentation von Datenprodukten sind hierbei wesentliche Treiber,“ so Dominik Wein.

Best Practices von führenden BI-Expertinnen und -Experten

Freuen Sie sich auf Best Practices von führenden BI-Expertinnen und -Experten und spannende Erfahrungsberichte von Kunden zum Einsatz der 鶹ԭ Business Technology Platform. Und erleben Sie live, wie 鶹ԭ Analytics Cloud und 鶹ԭ Datasphere Sie dabei unterstützen, Ihre Entscheider im Cockpit mit zuverlässigen Informationen zu versorgen.

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GROW with 鶹ԭ eröffnet neue Möglichkeiten für den Mittelstand /germany/2023/09/grow-with-sap-mittelstand/ Wed, 20 Sep 2023 06:00:44 +0000 /germany/?p=175483 Mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition können Unternehmen jeder Größe und unterschiedlichster Branchen ihr Geschäft ausbauen und agil bleiben. In diesem Artikel berichten drei mittelständische...

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Mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition können Unternehmen jeder Größe und unterschiedlichster Branchen ihr Geschäft ausbauen und agil bleiben. In diesem Artikel berichten drei mittelständische Unternehmen, wie dies in der Praxis funktioniert. GROW with 鶹ԭ eröffnet ihnen dabei völlig neue Möglichkeiten.

Mittelständische Unternehmen beschäftigen rund 55 Prozent aller Arbeitskräfte und spielen damit in Volkswirtschaften weltweit eine entscheidende Rolle. Sie sind auch für die 鶹ԭ ein sehr wichtiger Markt: Über 80 Prozent der 鶹ԭ-Kunden sind Mittelständler. Schnelles Wachstum ist für den langfristigen Erfolg mittelständischer Unternehmen entscheidend, angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und anderer Herausforderungen jedoch meist schwer zu realisieren.

ist eine ideale Methode, dieses Wachstum voranzubringen. Mit dem sofort einsatzbereiten, cloudbasierten System für (ERP) profitieren Kunden von den neuesten branchenspezifischen Best Practices und kontinuierlichen Innovationen. Und mit steht ein Komplettangebot zur Verfügung, das Unternehmen jeder Größe die schnelle und planbare Einführung eines Cloud-ERP-Systems ermöglicht. Es umfasst 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition, die vorkonfigurierte Cloud-ERP-Lösung von 鶹ԭ, verschiedene Einführungs- und Beschleunigungsservices sowie den Zugang zu einer Community aus Kunden, Partnern und 鶹ԭ-Experten. Das Angebot hilft Unternehmen, in der Cloud erfolgreich zu sein.

Geschäftliche Agilität ist die neue Währung

müssen in der Lage sein, ihre Geschäftstätigkeit auszubauen, ohne dabei deutlich höhere Kosten und Komplexität in Kauf nehmen zu müssen. Geschäftliche Agilität ist insbesondere im Mittelstand die neue Währung, um sich im Marktumfeld von heute erfolgreich zu behaupten.

Die Beispiele von drei mittelständischen Unternehmen mit jeweils 3.500, 700 und 50 Mitarbeitenden zeigen, wie das funktioniert und wie auch andere Unternehmen profitieren können. Sie hatten am Growth Summit (siehe unten) teilgenommen und haben drei Dinge gemeinsam. Erstens: Sie befinden sich in einer Phase exponentiellen Wachstums. Zweitens: Sie durchlaufen eine digitale Transformation. Und drittens: Sie nutzen 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition, eine wesentliche Komponente von GROW with 鶹ԭ.

Innovationen in einer zuverlässigen ERP-Umgebung voranbringen

Die Schweizer Komax Group beschäftigt rund 3.500 Mitarbeitende weltweit und ist Markt- und Technologieführer in der automatisierten Kabelverarbeitung. Zum Wachstum der Komax Group beigetragen hat in den letzten Jahren vor allem die Übernahme verschiedener Unternehmen. 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition ermöglichte der Komax Group die schnelle Implementierung einer ERP-Lösung in den neuen Tochtergesellschaften. „Ein zusätzlicher Vorteil sind die regelmäßigen neuen Releases“, erklärt Christoph Lienhard, VP of Global IT bei der Komax Group. „Ich möchte nicht wieder zu maßgeschneiderten ERP-Lösungen zurück, die erst angepasst werden müssen. Langwierige ERP-Upgrade-Projekte gehören für uns der Vergangenheit an.“

Mit der SMART FACTORY by KOMAX möchte das Unternehmen unter anderem innovative digitale Services für Kunden bereitstellen, die Maschinen über Cloudservices und das Internet der Dinge mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition vernetzen. „Damit wir diese Vision verwirklichen können, benötigen wir eine zuverlässige ERP-Umgebung – eine Lösung, die auf unsere ,SaaS-First‘-Cloud-Strategie ausgerichtet ist und die wir möglichst schnell im gesamten Unternehmen einführen können“, führt Lienhard aus. „Innovation ist für uns der Schlüssel zum Erfolg.“

Technologie ist ein wesentliches Element der Vision der Komax Group für Innovation. Der IT-Verantwortliche Lienhard betont jedoch, dass es vor allem auf die Mitarbeitenden ankomme, wenn es darum geht, Innovationen voranzubringen und die Vision des Unternehmens umzusetzen. „Für unsere Mitarbeitenden bringt dies große Veränderungen mit sich. Manche von ihnen werden eine solche Umstellung wie die auf Cloud ERP nur einmal erleben. Und auch wenn sie mit ihrem On-Premise-ERP-System bereits Zugriff auf alles hatten, was sie brauchen, haben wir nun ein SaaS-basiertes Cloud-ERP-System mit einer gewissen Standardisierung, die wir sehr schätzen. Damit können wir letztlich unsere Vision einer Smart Factory verwirklichen. Man muss die Mitarbeitenden frühzeitig mit einbinden, nicht erst am Ende.“

„Die Mitarbeitenden von Anfang an mit einbinden“

Alessio Maso, CFO bei ձDZ, teilt diese Ansicht. „Die Mitarbeitenden von Anfang an mit einzubinden und nicht erst am Ende – darauf kommt es an“, erklärt er. ձDZ beschäftigt 50 Mitarbeitende und verkauft vollständig integrierte Systeme im Bereich Erneuerbare Energien. Das Unternehmen vertreibt Ladesysteme für Elektroautos, Photovoltaik-Module, Batterien, Speicher und weitere Lösungen in Italien und anderen europäischen Ländern.

Im vergangenen Jahr implementierte VP Solar das neue Release von 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition. „Wir arbeiten sehr flexibel“, berichtet Alessio Maso. „Unsere Teammitglieder möchten ihre Kenntnisse vertiefen und möglichst viel lernen.“

„Kein Unternehmen ist zu klein für 鶹ԭ“

Carl-Fredrik Rindebro ist CFO des schwedischen Unternehmens WirelessCar, das 700 Mitarbeitende weltweit beschäftigt und ebenfalls am Growth Summit teilgenommen hat. WirelessCar entwickelt und vertreibt intelligente, sichere und nachhaltige Lösungen für vernetzte Fahrzeuge. Die Systeme werden in über 10 Millionen Fahrzeugen in mehr als 100 Ländern eingesetzt.

WirelessCar befand sich seit 2007 im alleinigen Besitz von Volvo. 2019 erwarb der Volkswagen Konzern eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen. Für WirelessCar war dies eine ideale Möglichkeit, eine neue Softwarelandschaft mit Cloudlösungen von 鶹ԭ zu entwickeln. Mit dem Ziel, durchgängigen Einblick in operative Abläufe und eine schnelle, einheitliche Finanzberichterstattung zu ermöglichen, entschied sich das Unternehmen für eine Transformation seiner Abläufe mithilfe leistungsfähiger Cloudlösungen wie 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition.

„Unsere Wachstumspläne wurden von der 鶹ԭ-Landschaft perfekt unterstützt“, erklärt Carl-Fredrik Rindebro. „Wir haben außerdem 鶹ԭ Analytics Cloud implementiert, damit wir weiter lernen und auch in Zukunft profitieren können.“

Auf die Frage, weshalb die Wahl auf 鶹ԭ fiel, hat Christoph Lienhard eine klare Antwort: „Mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition haben wir die Komplexität sowohl unserer bisherigen ERP-Implementierung als auch im Hinblick auf die Wartung deutlich verringert. Unsere Erfahrungen in den vergangenen Jahren sind der Beweis, dass kein Unternehmen zu klein für 鶹ԭ ist.“

Eine Vielzahl von Möglichkeiten

Für Alessio Maso von VP Solar gab es viele Gründe, die für 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition sprachen. „Ein wesentlicher Grund ist, dass die interne Kontrolle aller Daten und das Management aller Informationen im Unternehmen wirklich wichtig sind. Ich glaube, 鶹ԭ weiß, wie wichtig dieser Aspekt ist.“

Carl-Fredrik Rindebro von WirelessCar ist fasziniert von den Möglichkeiten, die die Cloudtechnologie bietet. „Wir haben als erstes Unternehmen in Skandinavien eine Public-Cloud-Umgebung für 鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition und 鶹ԭ SuccessFactors gleichzeitig eingeführt. Das war 2020. Diese Flexibilität, all die unterschiedlichen Systeme gemeinsam nutzen zu können, ist für uns fantastisch.“

Christoph Lienhard von der Komax Group hebt die Zuverlässigkeit der Lösung hervor. „鶹ԭ S/4HANA Cloud, public edition bietet uns Stabilität und Zuverlässigkeit. Die regelmäßigen Releases, die geringere Komplexität, die Kundenorientierung und die schnelle Einführung machen das Ganze einfach. Es gibt andere Dinge, um die wir uns kümmern müssen. Wenn also dieses System reibungslos funktioniert, ist das für mich ein großer Vorteil.“

Diese drei Beispiele veranschaulichen, welche Möglichkeiten die führende Cloud-ERP-Lösung bietet. GROW with 鶹ԭ hebt diese Möglichkeiten auf eine neue Stufe. Der Schwerpunkt dieses Angebots liegt auf Geschwindigkeit, Planbarkeit und kontinuierlicher Innovation – drei Bereiche, die für die geschäftlichen und technologischen Anforderungen mittelständischer Unternehmen entscheidend sind.

Wachstum ist der Schlüssel zum Erfolg

Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum ist die richtige Kombination aus vorausschauender Unternehmensführung, Investitionen in intelligente Cloudtechnologien und strategischer Finanzplanung. Beim diesjährigen Growth Summit waren Führungskräfte aus den Bereichen Business und Technologie zusammengekommen, um sich darüber zu informieren, wie sie in einem sich rasch wandelnden Geschäftsumfeld nachhaltiges Wachstum für ihr Unternehmen erreichen können. In einer Podiumsdiskussion tauschten sich Eric van Rossum, Chief Marketing and Solutions Officer für Cloud-ERP bei 鶹ԭ, Christoph Lienhard, VP Global IT bei der Komax Group, Alessio Maso, CFO von VP Solar, und Carl-Fredrik Rindebro, CFO von WirelessCar, darüber aus, wie Unternehmen unabhängig von externen Einflussfaktoren mit einer zuverlässigen Strategie und den richtigen cloudbasierten Technologielösungen weiter wachsen können.

Schauen Sie hier das !

Sie planen den Wechsel auf 鶹ԭ S/4HANA Cloud? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Implementierungsprojekte zu werfen. In unserer Kundenstudie „Mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud zur ganzheitlichen und skalierbaren ERP-Lösung“ berichten mittelständische Unternehmen unterschiedlicher Größe über ihre Gründe für und die Erfahrungen auf der Reise zu 鶹ԭ S/4HANA Cloud. Gewinnen Sie wertvolle Insights für die reibungslose Gestaltung Ihrer Cloud-Transformation.

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Studie zu Cloud-Lösungen im Personalwesen: Große Mehrwerte, aber auch Herausforderungen /germany/2023/04/cloud-studie-personalwesen/ Thu, 13 Apr 2023 06:00:50 +0000 /germany/?p=165490 Webbasierte Anwendungen im Personalmanagement sorgen für skalierbare, harmonisierte Prozesse und verbessern die Datenqualität. Bei der Nutzung im Alltag haben viele eingeführte Systeme aber noch Luft...

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Webbasierte Anwendungen im Personalmanagement sorgen für skalierbare, harmonisierte Prozesse und verbessern die Datenqualität. Bei der Nutzung im Alltag haben viele eingeführte Systeme aber noch Luft nach oben – so das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Beratungsunternehmens hkp/// group und von 鶹ԭ.

Gerade globale Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten suchten zuletzt immer häufiger nach einer geeigneten webbasierten HR-Lösung. Jetzt gibt eine gemeinsame Studie des Beratungsunternehmens und von 鶹ԭ detaillierten Einblick in die damit verbundenen Möglichkeiten. Dazu führten die Autoren Interviews mit 17 Unternehmen, die verschiedene cloudbasierte Personallösungen im Einsatz haben und sie zudem in unterschiedlichen Stadien nutzen. (Mehr zum Studiendesign siehe unten).
Die zentralen Ergebnisse sind deutlich. Einerseits sind die bereits erzielten Vorteile unübersehbar – andererseits ließe sich aber noch deutlich mehr aus den Anwendungen herausholen als dies zum Zeitpunkt der Befragung der Fall war. Konkret müssen drei Herausforderungen für ein noch Mehr an Mehrwerten bewältigt werden.

Globale cloudbasierte HR-Systeme stellten weltweit einheitliche Personaldaten bereit, deren Qualität hoch ist und die sich mithilfe vereinfachter, standardisierter Prozesse nutzen lassen. Herausforderungen liegen aus Sicht der Befragten der Studie in der Nutzerfreundlichkeit, der schnellen Realisierung von Effizienzgewinnen und im unterschätzten Schulungsaufwand für solche Anwendungen. Quintessenz der Studienautoren sind daher drei zentrale Empfehlungen.

Hybride IT-Landschaften von Anfang an sauber aufsetzen

Erstens: Im Personalbereich können oft nicht alle on-premise ablaufenden Prozesse in die Cloud gehoben werden – beispielsweise gilt das für die Payroll. Die Unternehmen müssen also mit einer hybriden Systemlandschaft leben und mit der Kommunikation über Schnittstellen, die mit dem Risiko von Effizienzverlusten einhergeht und deshalb aktiv gesteuert werden sollte.

Die 20 Prozent der befragten Unternehmen, bei denen die Integration reibungslos läuft, zeigen, dass dies möglich ist. Aber alle anderen müssen an dieser Stelle fortlaufend Kapazitäten bereitstellen, die ihnen dann an anderer Stelle fehlen.

Eine von Anfang an enge Verzahnung der fachlichen und technischen Teams bei der Konzeption und beim Testen kann hier Risiken und Aufwand senken.

Alle Mitarbeitende – egal ob mit oder ohne IT Arbeitsplatz – frühzeitig einbinden

Zweitens: Im Hinblick auf die Nutzung solcher Systeme besteht noch großes Verbesserungspotential. Eine Folge davon ist, dass die in der Studie Befragten den höchsten Mehrwert für die HR und die IT-Abteilung sehen und nicht bei den Endanwendern. Insbesondere die Einbindung von Mitarbeitenden ohne eigenen Firmen-PC und damit die Berücksichtigung aller potentiellen User gelinge nur wenigen Unternehmen.
Es gelte – so die Studienautoren – bei der Weiterentwicklung der Systeme im laufenden Betrieb diese Lücke kontinuierlich zu schließen, indem man sowohl während der Implementierungsphase als auch im laufenden Betrieb die Perspektive dieser Endanwender stärker als bisher in den Vordergrund stellt. Hier habe vor allem die Personalabteilung die Aufgabe, Prozesse unter Berücksichtigung positiver Nutzererfahrungen – Einfachheit, „Moments that matter“ – zu gestalten, ohne dabei jedoch die Effizienz aus den Augen zu verlieren. Die Studie empfiehlt, Mitarbeitende früh einzubinden – etwa beim Testen – und zusätzliche Tools, die das Nutzungserlebnis positiv prägen.

Die HR-Abteilung sollte im Team mit der IT das Projekt vorantreiben

Drittens: Die Einführung der genannten Systeme ist in aller Regel Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung von Personal- und IT-Abteilung. Dabei sollten die Personaler die inhaltliche Führungsrolle übernehmen. Hierfür müssten Verantwortlichkeiten und damit verbundene Aufgaben sowohl im Projekt als auch im fortlaufenden Betrieb klar definiert werden. Zudem sei die Art der Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung erfolgskritisch. Insgesamt könne ein solches Projekt nur im Schulterschluss funktionieren, strategisch initiiert und vorangetrieben werden solle es jedoch von der HR-Abteilung. Dabei empfiehlt die Studie HR-Abteilungen, nicht nur in der Implementierungsphase sondern auch im Betrieb im Alltag die fachliche Verantwortung zu übernehmen. Hier sei „HR Ownership gefordert“, so die Autoren.

Über die Studie zu Cloudlösungen:

Die Teilnehmenden sind größtenteils im Bereich HRIT tätig und waren unmittelbar an der Einführung der Cloudlösung für die Personalabteilung beteiligt – oder verantworteten diese sogar.

Die Teilnehmenden stammen aus zehn unterschiedlichen Branchen und bilden auch hinsichtlich der Mitarbeiterzahlen ein breites Spektrum ab.Im Rahmen der Studie wurden – neben quantitativen Fragen – auch konkrete Praxisbeispiele für webbasierte Personallösungen erhoben inklusive Lessons Learned.

Hier finden Sie den

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DEVK Versicherungen: Schnellere Konzernabschlüsse bei maximaler Transparenz /germany/2023/03/devk-versicherungen-schnellere-konzernabschluesse-mit-sap-group-reporting/ Wed, 15 Mar 2023 07:00:59 +0000 /germany/?p=165362 Mit S/4HANA for Group Reporting nutzt die DEVK eine integrierte Konsolidierungslösung für Abschlusserstellung und Berichterstattung. Die Anwendung vereint Konsolidierung, Analytik und Reporting in einer einzigen...

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Mit S/4HANA for Group Reporting nutzt die DEVK eine integrierte Konsolidierungslösung für Abschlusserstellung und Berichterstattung. Die Anwendung vereint Konsolidierung, Analytik und Reporting in einer einzigen Lösung.

Im Mai 2021 haben wir im 鶹ԭ News Center darüber berichtet, wie der Versicherungskonzern innerhalb von nur 17 Monaten und als erster der Branche 鶹ԭ S/4HANA eingeführt hat. Dabei stand von Beginn an auch auf der Agenda, mittelfristig weitere Prozesse in 鶹ԭ S/4HANA abzubilden.

Auf diesem Weg ist die DEVK jetzt einen großen Schritt vorangekommen: Seit Dezember 2021 ist mit auch eine integrierte Konsolidierungslösung für Konzernabschlusserstellung und Konzernberichterstattung im Einsatz, die die bisherige non-鶹ԭ Konsolidierungssoftware vollständig ablöst. Mit dieser Plattform ermöglicht 鶹ԭ schnellere Finanz- und Konzernabschlüsse bei maximaler Transparenz. Die Anwendung ist vollständig in 鶹ԭ S/4HANA integriert und vereint Konsolidierung, Analytik und Reporting in einer einzigen Lösung.
Eine separate Lösung, die unterschiedliche Datenmodelle und Abschlussprozesse aufwendig zusammenführt, ist damit entbehrlich.

Zum Jahreswechsel ist die Arbeitsbelastung immer sehr hoch

Stattdessen entsteht durch die Nutzung des Universal Journals unter 鶹ԭ S/4HANA ein „Single Point of Truth“ für Daten auf Einzel- und Gruppenebene. „Die Ganzheitlichkeit ist einer der Hauptgründe, warum wir uns für diese Lösung entschieden haben,“ sagt Alexander Stabenow, Hauptabteilungsleiter KINEX, Rechnungswesen und Zentrale Anwendung Partner der DEVK.
Die Daten sämtlicher Gesellschaften des Versicherers, die in 鶹ԭ bilanzieren – circa 20 von 60, unter ihnen alle großen, zentralen – werden automatisch und kontinuierlich ins Group Reporting geladen. „Wir sind damit deutlich flexibler als früher“, so Daliborka Stjepanovic, Leiterin der Abteilung Rechnungswesen bei der DEVK. „Gerade zum Jahresende ist die Arbeitsbelastung immer sehr hoch. Und da hilft es uns enorm, wenn der Abschlussprozess auch dadurch vereinfacht wird, dass vieles schon vorher übers Jahr verteilt geschehen ist.“
Für alle nicht 鶹ԭ-geführten Gesellschaften haben die Verantwortlichen eine Bot-Lösung implementiert, die so genannte Reporting Packages automatisiert einliest.

Weniger Schnittstellen und keine redundante Datenhaltung

Die beschriebenen Strukturen erleichtern der DEVK auch das Bilanzieren nach Solvency II. Die EU-Richtlinie ist 2016 in Kraft getreten und hat die Anforderungen an Eigenmittelausstattung und Risikomanagement von Versicherungsunternehmen verschärft sowie ihre Publikationspflichten erweitert.

So verlangt Solvency II unter anderem quartalsweises Bilanzieren. Auch das geschieht jetzt im Group Reporting automatisiert – und nicht mehr händisch mit Hilfe von Excel Reporting.

Insgesamt beschert die Einführung von S/4HANA for Group Reporting der DEVK

  • vereinfachte Abstimmungsprozesse,
  • höhere Transparenz und Nachvollziehbarkeit,
  • Reduktion von Schnittstellen und Wegfall redundanter Datenhaltung,
  • eine deutlich bessere Datenqualität – unter anderem weil Einzel- und Gruppenabschlüsse dasselbe Datenmodell verwenden,
  • insgesamt schnellere Finanz- und Konzernabschlüsse.

„Ich denke, dass auch 鶹ԭ dabei einiges gelernt hat“

Alternativ zur Einführung des Group Reportings hätte die DEVK in vorhandene Strukturen investieren können – allerdings wäre das mit relativ viel eigener Entwicklungsarbeit verbunden gewesen. Hinzu kommt, dass die Mainstream-Wartung für die klassischen Lösungen in den kommenden Jahren ausläuft oder sie nach einer Übergangsfrist abgelöst wird.
Nachdem die Beteiligten dann im Rahmen einer Vorstudie die Eigenschaften des 鶹ԭ Group Reportings unter die Lupe genommen hatten, fiel die Entscheidung zu dessen Gunsten aus. Partner sowohl bei dieser Vorstudie als auch bei der späteren Einführung war die aus Köln, mit der die DEVK bereits seit 2010 zusammenarbeitet. Die Erfahrungen waren hier durchweg positiv, und es ist gelungen, das Projekt im vorgesehenen Zeitplan umzusetzen.
Gelegentlich Probleme bereitete allerdings die Tatsache, so DEVK-Hauptabteilungsleiter Alexander Stabenow, „dass das Group Reporting Tool ursprünglich eher auf Industrieunternehmen zugeschnitten ist und wir für die Anforderungen eines Versicherungskonzerns deshalb einige Anpassungen vornehmen mussten.“
Alles habe gut geklappt, so Stabenow, und sowohl ConVista als auch 鶹ԭ hätten bei Bedarf immer schnell und flexibel geholfen. „Außerdem denke ich, dass auch 鶹ԭ bei dem Projekt einiges gelernt hat.“

Und die Zukunft? „Wir wollen auf jeden Fall alle noch vorhandenen Workarounds ablösen,“ erklärt Daliborka Stjepanovic, Leiterin der Abteilung Rechnungswesen bei der DEVK. Außerdem solle in Kürze auch zum Einsatz kommen, ein Add On, „das unser Berichtswesen für den Konzernabschluss weiter optimieren und deutlich bessere Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten bereitstellen wird als die bisher genutzten,“ so Stjepanovic.

Steckbrief DEVK

Die DEVK gehört mit ca. 1.200 Geschäftsstellen und rund 7.500 Menschen im Innen- und Außendienst zu Deutschlands großen Versicherern für Privatkundschaft. So ist das Unternehmen mit Sitz in Köln nach der Anzahl der Verträge bundesweit viertgrößter Hausrat- sowie fünftgrößter Pkw- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer. Vor über 135 Jahren von Eisenbahnern für Eisenbahner gegründet, kümmert sich die DEVK heute um bundesweit rund 4,2 Millionen Kundinnen und Kunden mit mehr als 15,5 Millionen Risiken in allen Versicherungssparten.

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RISE with 鶹ԭ und Private Cloud: Neue Infrastruktur erleichtert Innovationen in der Chemiebranche /germany/2023/02/cloud-erp-follmann/ Wed, 01 Feb 2023 07:00:21 +0000 /germany/?p=163910 Mithilfe der Best Practices von 鶹ԭ S/4HANA will das Chemieunternehmen Follmann Innovationen vorantreiben und seine Prozesse optimieren. Ein weiterer Vorteil von RISE with 鶹ԭ: Der...

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Mithilfe der Best Practices von 鶹ԭ S/4HANA will das Chemieunternehmen Follmann Innovationen vorantreiben und seine Prozesse optimieren. Ein weiterer Vorteil von RISE with 鶹ԭ: Der operative Betrieb und das Problemmanagement bleiben dabei in den Händen von 鶹ԭ, so dass das Unternehmen weiterhin direkte Ansprechpartner bei 鶹ԭ hat.

„Platz ist in unseren großen Städten heute Mangelware, umso wichtiger werden die Dächer, speziell Flachdächer. Weil ich dort Photovoltaik installieren und Strom erzeugen kann. Oder ich begrüne sie, um die Temperaturen in Ballungsräumen zu senken“, so Dr. Henrik Follmann, Geschäftsführender Gesellschafter der . Beides funktioniert allerdings nur, wenn das Dach nachhaltig dicht ist. Und dafür sorgen die Abdichtungsprodukte des Spezialchemie-Unternehmens mit ca. 900 Mitarbeitern aus dem westfälischen Minden, das neben Bauchemie Druckfarben, Klebstoffe, Verkapselungstechnologien und Beschichtungssysteme anbietet.

Dabei definiere man sich allerdings nicht mehr „über den Eimer und das chemische Produkt, sondern über die Lösung für den Kunden. Und zu dieser Lösung gehört immer auch ein Service“, so Dr. Henrik Follmann. „Unsere Kunden sind beispielsweise Handwerker, die genau wissen müssen, wann ihre Produkte auf der Baustelle sein werden.“ Um solche Informationen verlässlich liefern zu können, braucht es durchgängige, perfekt ineinandergreifende Prozesse – die wiederum ohne nachhaltige Digitalisierung nicht denkbar sind.

RISE with 鶹ԭ: „Wir haben uns innerhalb einer Woche dafür entschieden“

Deshalb hat die Follmann GmbH & Co. KG hier konsequent investiert, „was uns gerade in der Krise der vergangenen beiden Jahre immens geholfen hat“, so Follmann. „Die Lieferketten waren einem enormen Stress ausgesetzt. Nur weil wir uns für die Plattformlösung entschieden hatten, konnten wir diese Zeit so gut überstehen.“

Die Plattformlösung, das ist , ein integrierter Service zur Business Transformation. Er existiert seit 2020 und soll Unternehmen dabei helfen, mit Hilfe von Best Practices widerstandsfähiger, flexibler zu werden und Innovationen schneller umzusetzen. Der operative Betrieb und das Problemmanagement bleiben dabei in den Händen von 鶹ԭ. Herzstück ist der Umstieg in die , wobei das Spezialchemieunternehmen hier schrittweise vorging – zumal RISE with 鶹ԭ zu Beginn des Projekts noch gar nicht zur Verfügung stand. Erster Schritt war der Übergang von 鶹ԭ ERP auf 鶹ԭ S/4HANA, zweiter der Umzug auf Microsoft Azure. Als kurze Zeit danach das RISE with 鶹ԭ-Angebot kam, „haben wir uns innerhalb von einer Woche dafür entschieden und den gesamten Projektplan für 2020 und 2021 auf den Kopf gestellt, um dem Thema Priorität einzuräumen“, erinnert sich Wilhelm Lange, IT-Leiter der Follmann GmbH & Co. KG. „Und wenn man dann noch anschließend merkt, wie gut das funktioniert, wird man irgendwann vom Skeptiker zum Fan der Cloud.“

„Die Cloud hilft gerade Mittelständlern, die stark wachsen“

Die neue Infrastruktur erleichtert es vor allem, Partner mit einzubinden. Follmann hat ganz unterschiedliche Lieferanten und bedient eine breite Palette an Kunden – Dachdeckerunternehmen, Bautenschützer und viele mehr. Außerdem gibt der Schritt in die Cloud dem Unternehmen die Möglichkeit, viele Routinearbeiten an Dienstleister auszulagern. Vorteile bietet er auch beim Thema Cybersicherheit. Kein Mittelständler wäre in der Lage, seine IT-Systeme so konsequent zu schützen wie dies ein Cloud-Anbieter kann. Die Cloud erleichtere zudem massiv Lokalisierung und Globalisierung, „das heißt wir können eine Lösung in allen gewünschten Ländern zur Verfügung stellen. Und das hilft natürlich gerade auch Mittelständlern, die stark wachsen“, so Jan Gilg, President 鶹ԭ S/4HANA bei 鶹ԭ.

Dabei entschied man sich bewusst für die , „weil wir so unsere individuelle IT-Landschaft weiter betreiben konnten“, sagt IT-Leiter Wilhelm Lange. Implementierungspartner des Projekts war das aus Waiblingen. Dessen CEO Florian Häußler hält die gewählte Lösung für konsequent und passgenau: „Follmann hatte ja sehr gut laufende Systeme, die nur in die Jahre gekommen waren. Dadurch hatten wir die Möglichkeit, uns bei dem Projekt auf die Mehrwerte zu konzentrieren.“

Digitalisierung in der Chemiebranche: „Wir befinden uns auf einer Reise, die gerade erst begonnen hat“

Durch die Digitalisierung erfolgskritischer Prozesse innerhalb des Unternehmens, aber auch an den Schnittstellen zu Partnern und Kunden, gewann das Unternehmen massiv an Prozesssicherheit und Flexibilität.

Und er sieht sich für die Zukunft gerüstet. „Wir befinden uns auf einer Reise, die gerade erst begonnen hat“, davon ist Follmann überzeugt. „Wir als chemische Industrie, ebenso wie die Industrie insgesamt, erleben gerade enorme Veränderungen, die den Kern unseres Geschäftsmodells berühren. Es geht um Nachhaltigkeit, es geht um Prozesse, es geht um Digitalisierung – aber natürlich auch um Globalität, um Internationalität.“

Eine leistungsfähige Infrastruktur ist aus seiner Sicht die wichtigste Voraussetzung, um alle kommenden Herausforderungen zu meistern – wie auch immer diese en Detail aussehen. „Denn wer die stabilsten Prozesse hat, kann den Kunden die besten Lösungen anbieten“, so Follmann.

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SABO-Maschinenfabrik GmbH: Wenn der Standard den Weg in die Zukunft weist /germany/2023/01/s4hana-public-cloud-sabo/ Wed, 25 Jan 2023 07:00:28 +0000 /germany/?p=163919 Der Hersteller von Garten- und Rasenpflegeprodukten aus dem Bergischen Land entschied sich bewusst für ein cloudbasiertes 鶹ԭ-System. Weil es transparente Strukturen und durchgängige, leicht erlernbare...

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Der Hersteller von Garten- und Rasenpflegeprodukten aus dem Bergischen Land entschied sich bewusst für ein cloudbasiertes 鶹ԭ-System. Weil es transparente Strukturen und durchgängige, leicht erlernbare Prozesse bietet, die Zeit und damit wertvolle Arbeitskraft sparen helfen.

„Wir bekommen immer wieder Zuschriften, in denen uns Menschen berichten, dass sie in der Gartenlaube zu dem Haus, dass sie gerade gekauft haben, einen uralten SABO-Rasenmäher fanden – und dass der immer noch problemlos funktioniert,“ erzählt Lars Daniel, einer von zwei Geschäftsführern der .

Solche Erfahrungen sind alles andere als Zufall. Das Unternehmen setzt gezielt auf Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Reparierbarkeit seiner Mäher, gibt auf einen Teil der Komponenten 15 Jahre Garantie. Gegründet 1932 durch Heinrich Sanner und Walter Born – daher der Firmenname – verkaufte SABO zunächst Öle und Schmierstoffe und entwickelte 1954 dann den ersten motorbetriebenen Rasenmäher. Heute, fast 70 Jahre später, bedient der Hersteller von Gummersbach im Bergischen Land aus Kunden in mehr als 25 Ländern – blieb dabei aber mit seinen circa 90 Mitarbeitern ein Mittelständler von überschaubarer Größe.

Doch das muss nicht zwingend so bleiben. Das Unternehmen hat durchaus Wachstumspläne, vor allem seit 2020 das Beteiligungsunternehmen Mutares SE & Co. KGaA SABO übernahm – das zuvor fast 30 Jahre lang zum US-Landmaschinenriesen John Deere gehörte.

„Wir wollten uns nicht lange mit Customizing beschäftigen“

Voraussetzung für Wachstum und anhaltenden Erfolg sind aber gerade bei einem Player dieser Größe transparente Strukturen und durchgängige, leicht erlernbare Prozesse, die Zeit und damit Arbeitskraft sparen helfen.

In diesem Sinne entschied man sich, als die Ablösung des bisher genutzten ERP-Systems anstand, ganz bewusst für die . „Wir wollten uns ja nicht lange mit Customizing beschäftigen, sondern das Ganze schnell umsetzen und schnell damit live gehen“, erzählt Pierre Janotta, Leiter Projektmanagement bei SABO. Im produzierenden Gewerbe seien die Prozesse ohnehin überall zumindest ähnlich, ergänzt Lars Daniel, Geschäftsführer bei SABO. „Auch deshalb ist es sinnvoll, mit einer Standardlösung zu arbeiten.“

Wichtig war ihm auch, dass alle von überall Zugriff auf zentrale Funktionen haben. Daniel muss jetzt nicht mehr zwingend früh morgens ins Büro fahren, um die aktuellen Produktionszahlen zu checken, sondern kann dies bei einer Tasse Kaffee schon zuhause tun. In der Firma bleibt ihm dafür mehr Zeit, um zum Beispiel in die Fabrik zu gehen und sich mit den Kollegen dort auszutauschen.

Vertrieb und Logistik greifen ineinander wie Zahnräder

Und wenn ein Außendienstler beim Händler vor Ort noch eine Nachbestellung bekommt, kann er sofort im System nachsehen, ob die betreffenden Geräte noch verfügbar sind beziehungsweise wann die nächste Charge produziert wird – und das gewünschte Produkt sofort bestellen.

Auch Vertriebsinnendienst und Logistik greifen jetzt ohne umständliche Absprachen ineinander wie Zahnräder, erläutert Gabriel Schäffer von , der SABO bei der Einführung des neuen Systems unterstützt hatte. „Früher musste der Vertriebsinnendienst der Logistik mitteilen, dass sie Produkt XY an Kunden Z ausliefern soll. Heute wird nur noch der Kundenauftrag angelegt, alle weiteren Schritte laufen automatisch ab – inklusive der Rechnungsstellung, nachdem die Logistik die Auslieferung im System vermerkt hat.“ Gerade in Zeiten des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels können solche schlanken Prozesse ein unschätzbarer Vorteil sein.

Drei Beispiele, wie sich die Einführung von 鶹ԭ S/4HANA Cloud für SABO auszahlt:

  • 30 Prozent schnellere Durchlaufzeiten bei Auftragseingang, Lieferung und Rechnungsstellung
  • 50prozentige Reduzierung des manuellen Aufwands zur Rechnungsbearbeitung
  • 50prozentige Erhöhung der Transparenz bei Bestellungen und Sendungen – durch direkten Datenzugriff für Vertriebsmitarbeiter

Und auch bei einer Cloud-Lösung lassen sich individuelle Wünsche erfüllen. Gabriel Schäffer: „Wir sehen uns an, was ein Unternehmen braucht und konzentrieren uns dabei zunächst auf den Standard – um später bei Bedarf weitere Anwendungen zu ergänzen. SABO zum Beispiel will und muss prüfen, ob ihre Kunden und Lieferanten auf irgendwelchen Sanktionslisten stehen – und All for One Steeb entwickelte eine Lösung, die dies möglich macht.

Alles funktioniert intuitiv wie bei Apps auf dem Smartphone

Den Kollegen, so Geschäftsführer Lars Daniel, gefiel das System vor allem deshalb auf Anhieb gut, weil es grafisch dem Vorgänger weit überlegen und extrem leicht zu bedienen ist. Die Menüstruktur mit den Kacheln kennt jeder von seinem Smartphone, alles funktioniert intuitiv über Apps. Man kann den Startbildschirm selbst gestalten und so die Oberfläche seiner individuellen Arbeitsweise anpassen.

Oberfläche und Bedienbarkeit erleichterten und beschleunigten die Einführung spürbar. Was auch deshalb wichtig war, weil SABO den Übergang keineswegs in einer für das Unternehmen ruhigen Phase umsetzte. Im Gegenteil: Wer wegen Corona wenig ausgeht und auch kaum Besuch bekommt, hat mal wieder Zeit, sich intensiv um den Garten zu kümmern. Und das macht mit einem neuen, leistungsfähigen Rasenmäher natürlich besonders viel Spaß. Deshalb hat SABO gerade in Pandemiezeiten viele Maschinen verkauft.

Für die Zukunft haben die Gummersbacher eine Menge vor, sagt Lars Daniel, die Internationalisierung vorantreiben zum Beispiel, neue Produkte entwickeln – und insgesamt wachsen. Mit 鶹ԭ S/4HANA Cloud sieht er sein Unternehmen für alles gerüstet. Und wenn es dabei stressig wird und der Geschäftsführer ein wenig Abstand braucht? Dann mäht der Geschäftsführer zuhause den Rasen. „Weil es Spaß macht – und man so herrlich den Kopf frei bekommt dabei.“

Erfahren Sie in diesem mehr über die 鶹ԭ S/4HANA-Einführung bei SABO.

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DSAG-Jahreskongress: Was On-Premise-Kunden brauchen, um sich auf den Weg in die Cloud zu machen /germany/2022/10/dsag-jahreskongress-was-on-premise-kunden-brauchen-um-sich-auf-den-weg-in-die-cloud-zu-machen/ Tue, 18 Oct 2022 06:00:44 +0000 /germany/?p=163019 Nach zwei Jahren Unterbrechung fand die Veranstaltung in diesem Jahr live auf dem Leipziger Messegelände statt und nicht virtuell. Zentrale Themen waren die noch immer...

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Nach zwei Jahren Unterbrechung fand die Veranstaltung in diesem Jahr live auf dem Leipziger Messegelände statt und nicht virtuell. Zentrale Themen waren die noch immer aktuelle Frage nach der Modernisierung der IT-Landschaft – und welche Rolle der Faktor Mensch dabei spielt.

Das Jahr 2022 ist ein besonderes – sowohl für die 鶹ԭ als auch für ihre Kunden. Der Konzern aus Walldorf wird heuer 50 und die deutschsprachige 鶹ԭ-Anwendergruppe e. V. (DSAG) 25 Jahre alt. Einst gegründet von 15 engagierten 鶹ԭ-Nutzern, organisiert die DSAG heute die Interessen von mehr als 60.000 Anwendern aus über 3.800 Unternehmen.

Und natürlich ist 2022 etwas Besonderes, weil es ein Jahr der multiplen Krisen ist, die zwar die IT-Branche nicht direkt, sehr wohl aber indirekt betreffen. Die DSAG schreibt in ihrer 鶹ԭemeldung zum Jahreskongress, „Digitalisierung, Transformation und Zeitenwende“ seien die Schlagworte unserer Zeit. „Viele unserer Mitglieder hangeln sich von Krise zu Krise“, so Jens Hungershausen, Vorstandsvorsitzender der DSAG, in Leipzig.

Wobei sich das Treffen in der Messestadt zunächst nicht wie der Anfang, sondern wie das Ende einer Krise anfühlte – einfach dadurch, dass es wieder physisch vor Ort stattfand und nicht wie 2020 und 2021 lediglich virtuell.


Der DSAG-Jahreskongress hatte noch mehr Teilnehmer als im Vorfeld erwartet

Entsprechend groß war der Zuspruch, statt der im Vorfeld erwarteten 3.000 Teilnehmer kamen 3.600 nach Leipzig. Und die erlebten natürlich nicht nur Krise und Zeitenwende, sondern vor allem die aktuellen Möglichkeiten von Digitalisierung und Transformation – und was die 鶹ԭ und ihre Partner dazu beitragen können.

„Die makroökonomische Lage erhöht den Druck auf Unternehmen, zu einem intelligenten, widerstandsfähigen und nachhaltigeren Unternehmen zu werden, so Christian Klein, CEO und Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ, gegenüber den Teilnehmern des DSAG-Jahreskongresses. „Gemeinsam mit unseren Partnern können wir unsere Kundinnen und Kunden auf ihren individuellen Cloud-Reisen begleiten. Wir automatisieren Geschäftsprozesse, sorgen für mehr Transparenz und Vernetzung und ermöglichen so, auf Krisen schneller zu reagieren.“

Ziel von Europas größtem börsennotierten Softwareanbieter ist es, Unternehmen auf ihrem Weg zum intelligenten, nachhaltigen Unternehmen zu unterstützen. „RISE with 鶹ԭ ist unser Ansatz, dem Kunden individuell zu helfen, fit für die Zukunft zu werden, ihn bei der Transformation kontinuierlich zu begleiten und dabei auch Verantwortung zu übernehmen,“ so Kleins Vorstandskollege Thomas Saueressig in Leipzig.
Dazu gehört auch das die Application Lifecycle Management-Plattform, die Anwendungen über ihren gesamten Lebenszyklus begleitet und unterstützt. Das Unternehmen gehe hier völlig neue Wege, so Thomas Saueressig.

Das gelte ebenso für die aktuelle Release-Strategie. „2023 präsentieren wir ein signifikantes Anker-Realease von 鶹ԭ S/4HANA. Künftig wird es solche umfangreichen Releases nur noch alle zwei Jahre geben, als Ergänzung dazu aber halbjährlich sogenannte Innovation Feature Packs – und zwar sowohl für die Cloud als auch On Premise.“

Die meisten erwarten ein hybrides Szenario

Welchen Ansatz Unternehmen für ihre IT-Systeme wählen sollten und können – cloudbasiert, on Premise oder hybrid – das war eines der zentralen Diskussionsthemen in Leipzig. Aktuell stehen zwar für die meisten selbst betriebene Lösungen noch immer im Mittelpunkt. Allerdings sagten im Rahmen einer gemeinsamen Erhebung unter deutschsprachigen, US-amerikanischen und japanischen 鶹ԭ-Anwendern 77 Prozent der befragten DSAG-Mitgliedsunternehmen, dass sie für die Zukunft Cloud-Lösungen eine hohe und mittlere Bedeutung zumessen.

Die Frage sei aktuell häufig schlicht, ob sich ein Unternehmen den Weg in die Cloud zutraut und ob die Verantwortlichen den damit verbundenen Mehrwert sehen, so DSAG-Vorstand Jens Hungershausen. „Die meisten erwarten ein hybrides Szenario.“

Selbstverständlich sei es für 鶹ԭ wichtig, hybride Landschaften weiterhin zu unterstützen, so Thomas Saueressig zu diesem Thema. „Aber wir sehen natürlich auch das extreme Wachstum im Bereich Cloud, und deshalb haben wir eine klare Cloud-Strategie.“

鶹ԭ unterstützt die hybride Landschaften, wie zum Beispiel im Bereich 鶹ԭ S/4HANA mit einer Public und einer Private Edition, also eine Ready-to-Run-Version und einem maßgeschneiderten Angebot.

Um die Balance zwischen on Premise und Cloud drehten sich auch die in Leipzig formulierten Erwartungen der Anwender an 鶹ԭ. Da ist zunächst der Wunsch nach transparenten, flexiblen und skalierbaren Cloud-Verträgen und nach verbindlichen Statements und Roadmaps zur Produktstrategie sowohl für den Cloud- als auch für den On-Premise-Bereich. „Ohne realistische Alternative darf es kein Cloud-only für Branchen mit kritischen Infrastrukturen geben,“ so der DSAG-Vorstandsvorsitzende Jens Hungershausen. „Was wir brauchen, sind klare Modelle für hybride Landschaften.“

Fast alles hängt am Faktor Mensch

„Das sind genau die Themen, an denen wir kontinuierlich gemeinsam mit der DSAG arbeiten“, so Vorstand Thomas Saueressig. „Wir tauschen uns regelmäßig aus, hören zu, sind transparent in unseren Entscheidungen und stehen zu unseren Versprechen.“

Unternehmen, die ausschließlich oder vorrangig auf die Cloud setzen, verbinden damit häufig ein größeres Transformationsprojekt – und die Frage, „ob die etablierten Abläufe noch in die Zeit und zur Lebenswirklichkeit der Menschen passen“, sagt Jens Hungershausen. „Zum Beispiel erwarten jüngere Mitarbeiter, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind einfach, dass sie damit auch bestimmte Prozesse im Unternehmen steuern können.“

Die meisten Akteure scheinen mit solchen Veränderungen allerdings keineswegs überfordert zu sein. Anlässlich der bereits erwähnten Umfrage unter 鶹ԭ-Anwendern gaben 85 Prozent der Teilnehmer in DACH an, die Transformation „problemlos“ oder „einigermaßen“ bewältigen zu können. Fünfzehn Prozent waren nicht dieser Meinung – wegen übergroßer Komplexität der Aufgaben oder weil es an Veränderungsbereitschaft fehlt.

Schließlich „steht und fällt die Fähigkeit der Unternehmen, mit der Geschwindigkeit des Wandels mithalten zu können, mit dem Faktor Mensch“, so Jens Hungershausen von der DSAG. Dieser Faktor Mensch war ein weiteres zentrales Thema in Leipzig, auch und gerade unter den 鶹ԭ-Partnern. Der Beratermarkt sei leergefegt, war immer wieder zu hören.

Problematisch ist das auch deshalb, weil „kontinuierliches Krisenmanagement die neue Normalität ist“, so 鶹ԭ-Vorstand Thomas Saueressig. „Und nur eine agile IT-Infrastruktur ist den Herausforderungen durch verschiedene Krisen gewachsen.“

Coaching wird immer wichtiger

Mindestens ebenso wichtig ist darüber hinaus eine ausreichende Anzahl kompetenter Mitarbeitenden. Und weil es daran häufig mangelt, kommt den 鶹ԭ-Partnern eine immer größere Verantwortung zu. Was das in der Praxis bedeutet, verdeutlichte das in Leipzig präsentierte Beispiel von Nordzucker. Der Zuckerproduzent aus Braunschweig mit circa 3.800 Mitarbeitenden migrierte seine IT-Landschaft mit Hilfe des 鶹ԭ-Partners T.CON auf 鶹ԭ S/4HANA.

Bei der Auswahl des Dienstleisters legte Nordzucker vor allem Wert auf einen ausgeprägten Coaching-Ansatz, also auf die Fähigkeit und Bereitschaft des Partners, die Mitarbeitenden des Anwenderunternehmens während und auch nach der Einführung des neuen Systems zu begleiten und zu schulen.

Bleibt noch ein Blick in die Zukunft. Nach Ansicht von Jens Hungershausen wird Transformation ein zentrales Thema im 鶹ԭ-Umfeld bleiben. Künstliche Intelligenz spiele zudem eine immer wichtigere Rolle. Mit ihrer Hilfe lassen sich einfache Vorgänge weiter automatisieren – was den Personalmangel lindert.

Ebenfalls weiter wichtig bleibt nach Ansicht des DSAG-Vorstands – natürlich – das Thema Nachhaltigkeit. Der IT kommt dabei in erster Linie die Aufgabe zu, aussagekräftige Kennzahlen zuverlässig zu reporten.
Darüber hinaus hilft natürlich das 鶹ԭ Business Network dabei, resiliente und nachhaltige Lieferketten aufzubauen, betonte auch Thomas Saueressig. „Auch hier ist entscheidend, was wir heute tun, um auf morgen vorbereitet zu sein.“

Jetzt anschauen: 鶹ԭ-Keynote – Wenn Ausnahmen zur Norm werden, wird Resilienz zum Ziel

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鶹ԭ-Keynote – Wenn Ausnahmen zur Norm werden, wird Resilienz zum Ziel

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Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Warum Sorgfaltspflicht kein Grund zur Panik ist /germany/2022/08/lieferkettensorgfaltspflichtengesetz-lieferkettengesetz-sorgfaltspflicht-ist-wichtig/ Tue, 23 Aug 2022 06:00:13 +0000 /germany/?p=162324 Das LkSG soll die Lieferkettentransparenz erhöhen, Menschenrechte und Umweltschutz stärken. Bei Verstößen drohen drastische Bußgelder. Wir sagen, welche Unternehmen es betrifft, wie sie damit verbundene...

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Das LkSG soll die Lieferkettentransparenz erhöhen, Menschenrechte und Umweltschutz stärken. Bei Verstößen drohen drastische Bußgelder. Wir sagen, welche Unternehmen es betrifft, wie sie damit verbundene Risiken senken – und warum das LkSG auch eine Chance ist.

Rund 80 Prozent der in Deutschland ansässigen Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten kommen ihren Sorgfaltspflichten in puncto Lieferketten bisher unzureichend nach. Das geht aus dem Abschlussbericht des „Monitorings zum Stand der Umsetzung der fünf Kernelemente des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte“ hervor, den die Bundesregierung im Oktober 2021 vorgelegt hat.

Mit dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das am 1. Januar 2023 in Kraft tritt, werden Unternehmen verpflichtet, Verantwortung für das Handeln aller Partner innerhalb ihrer Lieferkette zu übernehmen, also sowohl von Lieferanten der Vorprodukte als auch von all jenen, die die eigenen Erzeugnisse weiterverarbeiten oder -verkaufen.
Welche Unternehmen von dem Gesetz betroffen sind, welche Auswirkungen es konkret für sie hat, wie sie damit umgehen sollten, und welchen Beitrag 鶹ԭ in diesem Zusammenhang leistet – diese und weitere Fragen beantworten wir im Folgenden.
Und wir sagen, warum das LkSG auch eine Chance ist.

Woran orientieren sich die im Lieferkettengesetz definierten Standards?

Die eingeforderten Sorgfaltspflichten orientieren sich an den ESG-Eckpfeilern Environment, Social, Governance, also Umweltschutz, soziale Verantwortung und gute Unternehmensführung und führen weltweit zu neuen gesetzlichen Regelungen. Zum Beispiel sind menschenrechtliche Sorgfaltspflichten Teil der zweiten Säule der UN-Leitprinzipien und in einigen Ländern durch entsprechende Gesetze bereits reguliert. Mit dem werden sie nun auch in Deutschland verpflichtend.
Das Gesetz soll die Transparenz erhöhen, Menschenrechte stärken und zugleich für Rechtssicherheit und fairen Wettbewerb sorgen. Bei Verstößen drohen Unternehmen drastische Bußgelder.

Welche Verstöße gegen Arbeitsschutz und Menschenrechte in der eigenen Lieferkette werden – zum Beispiel – nicht mehr geduldet?

  • Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Sklaverei,
  • Missachtung des Arbeitsschutzes,
  • Vorenthalten angemessener Löhne.

Welche Verstöße gegen Umweltstandards werden – zum Beispiel – nicht mehr geduldet?

  • Schädliche Verunreinigungen von Böden, Gewässern und Luft sowie schädliche Lärmemissionen und übermäßiger Wasserverbrauch,
  • Herstellung, Verwendung und Behandlung von Quecksilber (Minamata-Übereinkommen),
  • Produktion und Verwendung persistenter organischer Schadstoffe (Stockholmer Übereinkommen, POPs-Übereinkommen).

Welche Unternehmen sind vom Lieferkettengesetz für Deutschland betroffen?

Das LkSG betrifft alle in Deutschland ansässigen Unternehmen mit mehr als 3000 Beschäftigten ab Januar 2023. Ab dem 1. Januar 2024 wird dieser Schwellwert auf 1000 Mitarbeitende sinken. Indirekt kann das Gesetz allerdings auch kleinere Unternehmen betreffen – sofern sie Teil der Lieferkette von größeren sind.

Welche Strafen drohen bei Verstößen gegen das Lieferkettengesetz?

Unternehmen, die von Verstößen erfahren und keine Abhilfemaßnahmen ergreifen, drohen Zwangsgelder von bis zu 50.000 Euro und Bußgelder in Höhe von bis zu zwei Prozent des Jahresumsatzes – wenn dieser mehr als 400 Millionen Euro beträgt.

Darüber besteht die Möglichkeit, Unternehmen bis zu drei Jahre lang von der Vergabe öffentlicher Aufträge auszuschließen. Zudem sind Unternehmen zu Auskünften und zur Herausgabe von Daten verpflichtet.

Warum ist das Lieferkettengesetz auch eine Chance?

Die beschriebenen Standards bestimmen mittlerweile den öffentlichen Diskurs, und Stakeholder fordern ihre Beachtung immer mehr ein. Deshalb verschieben sich auch auf den Finanzmärkten die Prioritäten sichtbar in Richtung nachhaltiger Investments.

Reputation ist also wichtiger denn je, und Reputationsverlust durch Verstöße gegen das Lieferkettengesetz unter Umständen kostspieliger als irgendwelche Bußgelder.
Deshalb liegt in der Beachtung der Regeln für die Unternehmen auch eine große Chance, bietet sie ihnen doch die Gelegenheit, sich vom Wettbewerb abzugrenzen, mit Vertrauenswürdigkeit und Resilienz zu punkten.

Ein europaweit geltendes Lieferkettengesetz ist ebenfalls bereits in Sicht. Es soll bis spätestens 2024 verabschiedet werden und sieht schärfere Regeln als das deutsche LkSG vor – etwa einen größeren Anwendungsbereich, Sorgfaltspflichten auch jenseits der unmittelbaren Lieferanten sowie eine zivilrechtliche Haftung.
Die Vorgaben des deutschen Gesetzes so schnell wie möglich umzusetzen ist also auch eine sinnvolle Vorbereitung auf die Zukunft.

Welchen Beitrag leistet 鶹ԭ bei diesem Thema?

Die 鶹ԭ hat Nachhaltigkeit schon vor einigen Jahren ins Zentrum ihrer Unternehmens- und Produktstrategie gestellt. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um eine LkSG-Lösung bereitzustellen, die Kunden aller Größen und Branchen helfen kann, effizienter und effektiver LkSG-konform zu arbeiten.

Die Lösung wird im Kontext unserer Risk Aware Procurement-Produktvision entworfen. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Werttreiber: Risikotransparenz im Kernprozess, vollständige Informationsbasis und digitale Kollaboration.

  • Kaum ein Unternehmen möchte Lieferanten beauftragen, die hohe Risiken eingehen. Deshalb stellen wir aktuelle Risikobewertungen von Lieferanten bei der Lieferantenauswahl im Beschaffungsprozess bereit.
  • Für ein vollständiges Risikoprofil über sämtliche unmittelbare Lieferanten arbeiten wir an der Auswertung zahlreicher interner und externer Datenquellen.
  • Einmal erkannt, müssen Risiken in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten reduziert, sowie ihre Umsetzung sauber dokumentiert werden.

So setzt sich 鶹ԭ für einen risikobewussten Beschaffungsprozess ein. Und dies kann ein erster Schritt sein auf dem Transformationspfad zu resilienten und nachhaltigen Wertschöpfungsnetzwerken.

Weitere Informationen zu LkSG-Lösungen der 鶹ԭ finden Sie .

Kostenfreies Webinar zum Thema LkSG

Wenn Sie verstehen möchten, wie all das in der Praxis funktionieren kann, laden wir Sie herzlich zu unserem Webinar ein, in dem wir gemeinsam mit unserem Consulting Partner Apsolut den 鶹ԭ-basierten LkSG-Lösungsansatz für Vorwerk teilen. Hören Sie sich die Aufzeichnung an.

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