Noch ist die Gebietskrankenkasse nicht an das neue 麻豆原创-System angebunden. Sobald sich aber alles eingespielt hat, wird der Buchhaltung bei die Datenauswertung erleichtern, erwartet Brigitte Walcher, Head of Accounting.
Den Punkt, der dieser Tage dringend zu kl盲ren ist, benennt Brigitte Walcher sofort. 鈥濫s gibt momentan noch keine direkte Anbindung des neuen 麻豆原创-Systems an die Gebietskrankenkasse,鈥� sagt die Leiterin der Buchaltungsabteilung beim . Das bisherige System, das Rohrers IT-Chef Franz Wohlscheiber genau auf die Bed眉rfnisse der Fachabteilung zugeschnitten hatte, erm枚glicht den direkten Einblick. Und Brigitte Walcher muss sichergehen, dass jeder Lieferant, der Bauleistungen vornimmt, seine Abgaben korrekt an die Krankenkasse abf眉hrt. Funktioniert die Anbindung nicht, m眉ssen in der Buchhaltung die Abf眉hrung manuell gepr眉ft werden 鈥� ein erheblicher Aufwand. 鈥灺槎乖� ist auch mit dem Finanzamt direkt verbunden, also glaube ich, dass dies auch mit der Krankenkasse klappen m眉sste鈥�, erkl盲rt Walcher.
Migration des ERP-Systems in die Cloud
Als Leiterin von Buchhaltung und Bilanzierung ist sie eine der treibenden Kr盲fte hinter der aktuellen Migration auf bei dem mittelst盲ndischen Familienunternehmen. In wenigen Tagen, zum ersten April, soll das neue System an den Standorten des Heimatmarktes 脰sterreich live gehen. Brigitte Walcher z盲hlt, wie auch Controlling-Chefin Maria Mitteregger, zum Kern des Projekt-Teams. 鈥灺槎乖� wird am Anfang aufgrund der Umstellung sicherlich mehr Arbeitsaufwand f眉r meine Kolleginnen und mich bedeuten鈥�, sagt sie. Um gleich anzuf眉gen: 鈥濧ber ich verspreche mir mittelfristig, wenn sich alles eingespielt hat, doch mehr Komfort in den Auswertungen.鈥�
Globalisierung der Schnittstellen und Prozesse
Das Projekt-Team ist abteilungs眉bergreifend besetzt. Neben den Fachabteilungen sind Vertreter der IT und der Gesch盲ftsf眉hrung mit dabei. Schlie脽lich durchzieht der Wechsel vom selbst entwickelten ERP-System auf das gesamte Unternehmen. Und geht dar眉ber hinaus: Firmengr眉nder Johann Rohrer hat sich f眉r die Migration entschieden, weil seine Kunden den reibungslosen Datenaustausch einfordern. F眉r Brigitte Walcher hei脽t das: Die Gutschriften, die der Kunde erstellt, werden automatisch in Rohrers Finanzbuchhaltung verbucht.
Wie ihre Controlling-Kollegin Maria Mitteregger begr眉脽t auch Brigitte Walcher, dass das neue System einheitliche Prozesse und ein einheitliches Reporting erm枚glichen wird. 鈥濶och wichtiger ist mir die Globalisierung der Schnittstellen und Prozesse von der Warenwirtschaft 鈥� zum Beispiel der Inventur 鈥� bis in den Verkauf鈥�, sagt die gelernte Bilanzbuchhalterin. S盲脽e das Unternehmen nur in 脰sterreich und Deutschland, w眉rde das alte System reichen. Doch weil die Rohrer-Group mittlerweile auf 14 M盲rkten vertreten ist 鈥� teils auch au脽erhalb der EU 鈥� geht es nicht mehr ohne ein einheitliches Programm. Der erwartete Komfort-Gewinn bei den Auswertungen hei脽t konkret, dass Brigitte Walchers Team vom Hauptsitz in der Steiermark aus die Daten an ausl盲ndischen Standorten einsehen kann, ohne dem dortigen Team erst eine Mail schicken zu m眉ssen.
Ein kritischer Punkt der Migration zeigt sich f眉r die Chef-Buchhalterin darin, dass die Technologie noch so jung ist. Rohrer betritt Neuland, die Mitarbeiter sind mit einigen Prozessen sehr lange besch盲ftigt. Das gilt im Arbeitsalltag beispielsweise auch f眉r den gesamten Einkaufsprozess von der Bestellung bis zur Eingangsrechnung. Hier ist das Accounting auf die korrekte Arbeitsweise des Einkaufs angewiesen, um das volle Potenziel der automatischen Erkennung der Eingangsrechnungen via OCR und der vereinfachten Einbuchung zu nutzen.
Arbeitswelt im Wandel
Dem Projekt-Team steht mit dem ein externer Partner zur Seite. 鈥濧llerdings ist dieses Projekt auch f眉r S&T Neuland鈥�, wei脽 Brigitte Walcher. Nichtsdestoweniger f眉hlt sie sich vom Partner durch Schulungen am Arbeitsplatz 鈥瀞ehr gut betreut und bestens auf die neue L枚sung vorbereitet鈥�. Tauchen Fragen auf, sieht sie S&T als erste Anlaufstelle.
Doch das vielleicht wichtigste Asset ist das sehr gute Arbeitsklima in der Buchhaltung. 鈥濿ir sind immer bestrebt, etwas Neues zu lernen, da haben wir alle die gleiche Mentalit盲t鈥�, beobachtet Brigitte Walcher, 鈥瀠nd wir helfen uns immer gegenseitig.鈥� Von dieser Offenheit d眉rften die Kolleginnen noch profitieren. Denn mit zunehmender Digitalisierung wird sich die Arbeit in Bilanzierung und Buchhaltung immer mehr wandeln, stellt sie fest. 鈥濫s wird nicht mehr so viel manuell eingegeben, sondern viel mehr kontrolliert.鈥� Damit steigen die Anforderungen an die Ausbildung in diesem Beruf, denn die Buchhalter m眉ssen eventuelle Fehler in integrierten Systemen erkennen.
Als gr枚脽te Herausforderung in der Migration ihres Unternehmens nennt Brigitte Walcher angesichts des Go Live in drei 枚sterreichischen und einem franz枚sischen Unternehmen die sehr kurze Projektdurchlaufzeit. Mit Jahresbeginn startete die Realisierungsphase bei der Rohrer Group. Dieser Tage feilen das interne IT-Team und der an den letzten Punkten, damit das Go Live zum April klappt. Die Head of Accounting sagt: 鈥濧nderen Unternehmen w眉rde ich empfehlen, sich mehr Zeit zu nehmen.


