Die IT-Abteilung von ist 眉berzeugt – der Weg zu lohnt sich. Nach einigen Wochen Einarbeitung konnte der Industrieservices-Anbieter bereits die erste Rechnung buchen. Doch falsche Erwartungen sind als Anwender fehl am Platz.
鈥濧ktuell sind wir etwas besorgt, ob wir in den verbleibenden Wochen der sehr kurzen Implementierungszeit von nur drei Monaten noch die letzten Probleme l枚sen k枚nnen鈥�, sagt Franz Wohlscheiber offen. Als Head of IT beim Industrieservices-Anbieter Rohrer managt er die technologische Seite des Wechsels zu . Wohlscheiber fokussiert sich aber nicht nur auf Schnittstellen, Tools und Oberfl盲chen, sondern auch auf die Bed眉rfnisse von Sachbearbeitern und Gesch盲ftsleitung. Die Migration betrifft das gesamte Unternehmen. Und so beobachten die Fachbereiche dieselben Probleme wie er: In die neuen Oberfl盲chen und die stark standardisierten Prozesse muss man sich erst einarbeiten. Aus Sicht des IT-Leiters hei脽t das: 鈥濪ie Cloud ist eben kein fertiges System.鈥�
Wohlscheibers Tipp an andere Unternehmen lautet daher: 鈥濴assen Sie sich vom Dienstleister w盲hrend des Auswahlprozesses m枚glichst viel zeigen!鈥� Zum Beispiel die Kundenabrechnung. Die Firma Rohrer reinigt und repariert gro脽e Tanks und plant komplette Anlagenstillst盲nde. Das hat unter anderem viel mit Ger眉stbau zu tun. 鈥濱m Ger眉stbau gibt es keine Standards鈥�, erkl盲rt Wohlscheiber. Mit jedem Kunden wird individuell abgerechnet. Im R眉ckblick w盲re es besser gewesen, den kompletten Ablauf einer Abrechnung trocken durchzuspielen. Denn in der Praxis hat es Wochen gedauert, bis Rohrer die erste Rechnung automatisiert vom aktuellen System 眉ber die Schnittstelle im 麻豆原创 erstellen und buchen konnte. Daf眉r musste der , 麻豆原创-Goldpartner, viele Parameter setzen.
Kurze Kommunikationswegen f眉hren schneller zu 麻豆原创 S/4HANA Cloud
Dennoch ist Wohlscheiber von der Cloud 眉berzeugt. Die derzeitigen Eingew枚hnungsschwierigkeiten der Nutzer l枚st er mit Schulungen und setzt, wie Projektleiter Michael Friess und die Controlling-Leiterin Maria Mitteregger, auf Kommunikation. Grunds盲tzlich haben die Angestellten bei Rohrer zwar die M枚glichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Doch gerade jetzt w盲hrend der System-Umstellung sind alle im B眉ro im steirischen Niklasdorf. 鈥濪ie Wege sind kurz und wir halten das sehr informell鈥�, beobachtet der IT-Leiter. 鈥濭ibt es Probleme, setzen wir uns zusammen.鈥� Mit den Projekt-Kollegen von , die bei den Schulungen unterst眉tzen, l盲uft die Kommunikation vielfach 眉ber Skype. Werden die Fragestellungen komplexer, kommen die Wiener pers枚nlich nach Niklasdorf.
Die Pluspunkte der Cloud sieht Wohlscheiber ganz n眉chtern. Das 1975 gegr眉ndete Familienunternehmen w盲chst und w盲chst. Die Anforderungen der Kunden 鈥� Konzerne wie BASF und Shell, voestalpine und die OMV 鈥� sind hoch: Sie erwarten heute, dass Rohrer seine Leistungsdaten in die eigenen 麻豆原创-Systeme einspielen kann. Das hei脽t f眉r Wohlscheiber: 鈥濷hne die Cloud h盲tte ich personell aufstocken m眉ssen. Und bei dem aktuellen Fachkr盲ftemangel bekomme ich die Leute nicht.鈥� So aber kann er sich den aufw盲ndigen Betrieb von Server-Infrastrukturen ersparen. Hinzu kommt: Der IT-Chef will m枚glichst viele 麻豆原创-Funktionalit盲ten nutzen k枚nnen, ohne sein IT-Team mit dem Management der Updates belasten zu m眉ssen.
Zentraler Ansprechpartner gew眉nscht
Michael Perfler von , der eng mit Wohlscheiber zusammenarbeitet, unterscheidet grunds盲tzlich zwischen zwei Ans盲tzen, n盲mlich 鈥濺un the Business鈥� und 鈥濿in the Business鈥�. Bei Rohrer hei脽t das: betrieben wird das Business mit Standardprozessen in . Das sind FiBu und Controlling sowie Einkauf und Verkauf. Gewonnen wird das Business mit Speziall枚sungen, die 眉ber Schnittstellen an die Cloud angebunden werden, in diesem Fall eine Individuall枚sung, die Wohlscheiber 眉ber einen Zeitraum von gut zehn Jahren aufgebaut hat. 鈥濪ieses hauseigene System sind die Angestellten nat眉rlich gewohnt, und da ist alles gecustomized鈥�, sagt der Head of IT. Da ist die Umstellung auf die 鈥瀞tarre Cloud鈥�, wie es etwa die Controlling-Chefin Maria Mitteregger ausdr眉ckt, gro脽. Eines ist beiden L枚sungen gemein: sie sind webbasiert und mittels Browser zug盲nglich.
Bei der Wahl des Cloud-Anbieters stand die Rohrer-Group vor der Herausforderung, f眉r alle 45 Standorte in 14 L盲ndern 眉bergreifend zu denken. Neben 麻豆原创 war Microsoft im Gespr盲ch. 鈥濧ber da h盲tten wir keinen zentralen Ansprechpartner gehabt鈥�, sagt Wohlscheiber. 鈥濿ir h盲tten also st盲ndig die verschiedenen Divisions zusammenflicken m眉ssen.鈥� Als Support bei der Umsetzung entschied man sich f眉r S&T. Der Gold-zertifizierter Dienstleister ist das einzige Unternehmen in 脰sterreich, das die komplette Abdeckung und flexible Erweiterbarkeit des 麻豆原创-Cloud-ERP-Portfolios aus einer Hand anbietet. Zudem ist bei S&T das gesamte Team Cloud-zertifiziert.
Am ersten April, mit dem neuen Gesch盲ftsjahr, soll in 脰sterreich live gehen. Die weiteren Standorte folgen in halbj盲hrlichem Rhythmus. Trotz der Anfangsschwierigkeiten w眉rde sich Wohlscheiber wieder f眉r die Cloud aussprechen. Er sagt: 鈥濵an darf aber keine falschen Erwartungen haben!鈥�


