Prozessindustrie Archiv | Âé¶¹Ô­´´ News Center /germany/tags/prozessindustrie/ Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Mon, 02 Dec 2024 10:12:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Dieses Unternehmen setzt auf Innovation bei 1.200 °C /germany/2024/12/magnesita-innovation/ Mon, 02 Dec 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181609 RHI Magnesita, weltweit führender Anbieter von Feuerfestmaterialien, setzt auf modernste Technologien. Damit meistert er extreme Temperaturen. Mit Investitionen in Nachhaltigkeit und Digitalisierung optimiert das Unternehmen...

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RHI Magnesita, weltweit führender Anbieter von Feuerfestmaterialien, setzt auf modernste Technologien. Damit meistert er extreme Temperaturen. Mit Investitionen in Nachhaltigkeit und Digitalisierung optimiert das Unternehmen seine Prozesse und fördert das Wachstum in der Industrie.

Feuerfestmaterialien sind Materialien, die extrem hohen Temperaturen standhalten und chemische Beständigkeit gegen aggressive Substanzen aufweisen. Selbst bei hohen Temperaturen behalten sie ihre Stabilität und Festigkeit bei. Sie ermöglichen unseren modernen Lebensstil. Nichts, was wir als Baumaterial für die Welt um uns herum verwenden – Stahl, Glas, Zement, Papier oder Aluminium – lässt sich ohne sie herstellen.

Sie kommen in Hochöfen, Brennöfen, Verbrennungsanlagen und Reaktoren sowie für die Herstellung von Schmelztiegeln und Gussformen für das Formen von Glas und das Gießen von Metallen zum Einsatz. In allen Industrieprozessen, bei denen hohe Temperaturen vorkommen, sind sie unverzichtbar.

Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA Cloud Public Edition: Sofort einsatzbereites Cloud ERP

„Unsere Mission ist: Innovation bei 1.200 Â°C und mehr“, so Gustavo Franco, Chief Customer Officer bei , dem weltweit führenden Anbieter von Feuerfestmaterialien. Im Rahmen seines Vortrags bei der  erläuterte Franco, wie Feuerfestmaterialien unter widrigsten Bedingungen bei Temperaturen von 1.200 Â°C und deutlich höher ihre Stabilität und Festigkeit beibehalten. So können Materialien beim Verbrennen, Schmelzen, Strahlen, Brennen, Verschmelzen und Formen sicher verarbeitet werden. Zudem schützen sie Anlagen wie Hoch- und Brennöfen vor thermischer, mechanischer und chemischer Belastung.

Besondere Herausforderungen

RHI Magnesita stellt über 120.000 Produkte für diese extremen Bedingungen her und strebt dabei jeweils die individuell besten Lösungen für die Kunden an. Die Produktpalette reicht dabei von Ziegeln und Verfüllmassen bis hin zu Absperrschiebern, Düsen und Stopfen – mit einer Lebensdauer von ein paar wenigen Zyklen am Tag bis hin zu zehn Jahren. Die Rohstoffe für ihre Herstellung sind Magnesit und Dolomit, und beide müssen fachgerecht verarbeitet werden. Der Schmelzpunkt von Schmelzmagnesia liegt bei über 2.800 Â°C.

Die drei Hauptelemente machen die Lieferkette bei der Herstellung von Feuerfestmaterialien ausgesprochen komplex. Das erste ist geologischer Natur – die Herkunft der Rohstoffe. Das zweite ist der Fertigungsprozess selbst. Das dritte die Logistik bei der Beschaffung und Instandhaltung. Magnesit kommt beispielsweise vor allem in Russland, Nordkorea und China vor. In Ländern wie Brasilien und den USA finden sich nur wenige kleinere Reserven. Damit ist die Industrie stark von den Beziehungen zu China abhängig.

RHI Magnesita stellt Feuerfestmaterialien für die Bereiche Stahl, Zement, Glas, Nichteisenmetalle, Energie und alle Industrien mit Hochtemperaturprozessen in der Fertigung her. Die Rohstoffverarbeitung, der Fertigungsprozess sowie der Transport und die Lieferung von Feuerfestprodukten an Kunden auf der ganzen Welt erfordern einen erheblichen Energieverbrauch und verursachen damit große Mengen an Emissionen.

Im Gegensatz zu anderen Industrien, in denen immer mehr Rohstoffe recycelt werden, um den Verbrauch von neuen Rohstoffen zu senken, lässt sich in der Herstellung von Feuerfestmaterialien kaum etwas einsparen.

„Zwei Drittel unserer verkauften Produkte werden verbraucht. Die Ziegel und Auskleidungen in den Brennöfen sind extrem hohen Temperaturen ausgesetzt und verschleißen nach einer gewissen Zeit“, erläutert Franco. „Das Recycling aller Reststoffe sollte verpflichtend sein, aber das ist schwierig. Reststoffe bzw. die einzelnen Ziegel müssen von Fachleuten von Hand verlesen werden und dabei getrennt gehalten werden, damit es nicht zu einer Kreuzkontamination von Mineralien kommt.“

Abfall redzuieren und wenige Rohstoffe verbrauchen

Wie Nachhaltigkeitslösungen zur Steuerung ihrer Strategie von CO2-Emissionen beitragen

Zweifellos geht dieser aufwendige und gefährliche Prozess mit hohen Risiken im Hinblick auf Sicherheit und Qualität einher. Personal für die harte manuelle Arbeit zu finden, ist schwierig, und die Beschäftigten benötigen fachliche Schulung und Spezialausrüstung. „Für unsere Kunden ist das ein großes Problem, daher haben wir spezialisierte Wartungsservices und -prozesse entwickelt, um ihnen dabei zu helfen“, berichtet Franco.

Um die zentralen Probleme – Abfall zu reduzieren und möglichst wenig neue Rohstoffe abbauen zu müssen – zu lösen, investiert das Unternehmen in großem Umfang in Zukäufe und Robotertechnologien. Hiermit soll die erforderliche Infrastruktur entwickelt werden. Damit soll die Sammlung und das Recycling von Ziegeln wirtschaftlich vertretbar zu sein und sich CO2-Emissionen senken.

RHI Magnesita als branchenweiter Vorreiter

Dies steht auch im Einklang mit der Mission von RHI Magnesita, Kreislaufprozesse voranzubringen und im Hinblick auf die nachhaltig möglichst schnelle Dekarbonisierung der Abläufe branchenweiter Vorreiter zu sein. Mit jährlichen Investitionen von rund 80 Millionen US-Dollar in F&E (das Unternehmen investiert mindestens 2,2 Prozent des Umsatzes in F&E und in das technische Marketing) entwickelt es neue Technologien zur Senkung von CO2-Emissionen.

Zudem werden Möglichkeiten entwickelt, Sekundärrohstoffe wiederzuverwenden. Diese haben vielleicht nicht exakt dieselben Eigenschaften wie die Primärrohstoffe, aber können die jeweilige Funktion trotzdem erfüllen. Das Unternehmen arbeitet darüber hinaus mit Branchenpartnern zusammen, um neue Lösungen mit erneuerbaren Energien und Wasserstoff-Energienetze zu entwickeln. Vor fünf Jahren hatte sich RHI Magnesita verpflichtet, bis 2025 15 Prozent recycelte Materialien zu verwenden, und hat in diesem Jahr bereits 13,2 Prozent erreicht.

Digitale Lösungen treiben die Transformation voran

Bisher hatte das Unternehmen mehrere Datenplattformen und ERP-Lösungen eingesetzt. Aufgrund der Marktvolatilität nach der Pandemie, die sowohl aufseiten der Lieferkette als auch bei der Nachfrage herrschte, wurde das Unternehmen in regionale Geschäftseinheiten umstrukturiert. Hierfür wiederum mussten Daten und Prozesse über verschiedene Standorte hinweg integriert werden. Zudem richtete man mehrere Funktionen mit einer soliden Zentrale zur Informationsverarbeitung und -steuerung ein. Mit Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA als Basis hat RHI Magnesita seine digitale Transformation begonnen, um diese Herausforderung zu bewältigen.

Schnelle Anpassung an Vorschriften möglich

Das versetzt das Unternehmen in die Lage, Komplexität zu vermindern, weiteres Wachstum zu fördern und möglicherweise das gesamte Potenzial der KI auszuschöpfen. RHI Magnesita wird zu einem weltweit standardisierten, datengesteuerten Unternehmen. Effiziente Prozesse ermöglichen eine schnellere Anpassung an Vorschriften. Außerdem an veränderte Marktbedingungen und die Anforderungen der Kunden. Und schließlich sorgt die Automatisierung für mehr Präzision und vermeidet die Fehler der manuellen Bearbeitung.

„Mit unserer neuen Datenkonnektivität haben wir Algorithmen entwickelt, durch die wir unseren Kunden genauer sagen können, wann sie Wartungsprozesse und Reparaturen einleiten müssen“, so Franco. „Uns ist klar geworden, dass nicht nur wir nicht so digital waren, wie wir dachten, sondern auch unsere Kunden. Durch die Digitalisierung können wir effizienter zusammenarbeiten.“


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CNH entwickelt modernes Mitarbeitererlebnis auf cloudbasierter HR-Basis /germany/2024/11/cnh-mitarbeitererlebnis-cloudbasiert-hr-basis/ Wed, 27 Nov 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181809 Aus der Verschmelzung von „Eisen und Technologie“ bringt der führende Maschinenhersteller und Dienstleister CNH die traditionsreichen Berufe in der Landwirtschaft und im Bauwesen voran. Um die Flexibilität...

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Aus der Verschmelzung von „Eisen und Technologie“ bringt der führende Maschinenhersteller und Dienstleister  die traditionsreichen Berufe in der Landwirtschaft und im Bauwesen voran. Um die Flexibilität im Unternehmen und die Produktivität zu steigern, baut das Unternehmen das Personalwesen um. Mithilfe eines besseren Mitarbeitererlebnisses soll eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des Engagements gefördert werden.

Mit Begeisterung für Innovation und Technologie bietet CNH ein breites Spektrum an Produkten für die Landwirtschaft und das Bauwesen. Dazu gehören intelligente, vernetzte Maschinen und Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft, die die Produktivität mithilfe nahtloser digitaler Technologien wie etwa Automatisierung, Konnektivität und Datenanalysen maximieren. Das Markenportfolio von CNH umfasst renommierte Namen: Case IH, New Holland, CASE und New Holland Construction.

CNH verfügt über Niederlassungen in 180 Ländern, 42 Produktionsstätten und 49 Forschungs- und Entwicklungsstandorte. So kann CNH optimal mit Kunden zusammenarbeiten, um technologische Innovationen für Agrar- und Baumaschinen zu entwickeln. CNH beschreitet neue Wege, indem führende Technologien in seine Produkte eingebunden werden.

„Uns gibt es schon sehr lange. Seit 1842, um genau zu sein“, berichtet Giovanni Gregorutti, Gruppenleiter für HRIS Digital Transformation bei CNH. „Das entspricht über 180 Jahren Entwicklung bahnbrechender Maschinen und Dienstleistungen für die Landwirtschaft und das Bauwesen. Und bei allem, was wir tun, haben wir die dort arbeitenden Menschen im Blick. Wir möchten ihnen die allerbesten Maschinen und Technologien bieten, um ihnen das Leben leichter zu machen – und ihre Unternehmen effizienter und profitabler.“

Ein effizientes und engagiertes Team

Unternehmenswachstum und Mitarbeiterzufriedenheit – gemeinsam erfolgreich

Zur Entwicklung neuer Lösungen und Ideen stehen 40.000 Mitarbeitende in 34 Ländern bereit. Sie arbeiten reibungslos zusammen, um spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für die Landwirtschaft und das Bauwesen anzubieten.

„Unsere Beschäftigten sind unser wertvollstes Kapital“, so Roberto Lanzavecchia, Leiter Global Talent Management bei CNH. „Zufriedene Kunden sind das Ergebnis eines effizienten und engagierten Teams, das gemeinsame Werte hat, sich aufeinander verlassen kann und für unsere Kunden sein Bestes geben will.“

Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung: Mentorenprogramme, Weiterentwicklung von Führungskräften und Schulungsprogramme. Um die Mitarbeitenden individuell und persönlich zu unterstützen, fördert das Unternehmen Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz und bietet Lösungen für die Work-Life-Balance, die den Anforderungen der Beschäftigten Rechnung tragen. Auf dem Markt für Fachkräfte und Kompetenzen gilt CNH aufgrund seines flexiblen, fairen und dynamischen Arbeitsumfelds als attraktiver Arbeitgeber. 

Beschäftigte und HR für Produktivitätssteigerungen unterstützen

CNH setzt seit 2009 die On-Premise-Lösung Human Capital Management (HCM) von Âé¶¹Ô­´´ ein, bekam aber Probleme mit seinem Altsystem, das mit den dynamischen Anforderungen einer modernen Belegschaft nur schwer Schritt halten konnte. Dies führte zu veralteten Informationen bei Zielsetzungen, im Leistungsmanagement, bei der Nachfolgeplanung und beim Mitarbeiterfeedback. Es zeigte sich deutlich, dass für eine umfassende Transformation des Personalsystems von CNH ein Umstieg auf die Cloud nötig war.

CNH entschied sich für  als Grundlage für seine cloudbasierte Transformation des Personalwesens, da es umfassende, skalierbare und benutzerfreundliche Lösungen bietet, die sich nahtlos integrieren lassen, und robuste Analysefunktionen bereitstellt. Diese Umstellung sei laut Gregorutti erforderlich gewesen. Er meint dazu: „Wir wussten, dass es Zeit für den Wandel war, um das Mitarbeitererlebnis zu verbessern und neue Funktionen wie KI zu nutzen. Die Umstellung auf Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors lag auf der Hand.“

CNH legte die Ziele für die Weiterentwicklung des Personalwesens fest. Hierzu gehörten unter anderem die Ermittlung kritischer Faktoren und die Beseitigung von Tätigkeiten, die keinen Mehrwert bringen. Des Weiteren sollten das Mitarbeitererlebnis insgesamt verbessert werden, damit Beschäftigte und das Unternehmen Mehrwert, bessere Ergebnisse und Produktivitätssteigerungen erzielen können, und Möglichkeiten untersucht werden, wie das Personalwesen unternehmensweite Probleme, die sich auf die Geschäftstätigkeit, die Belegschaft und arbeitsbezogene Prozesse auswirken, selbst in die Hand nehmen und lösen kann.

Besseres Mitarbeitererlebnis mit effizienten HR-Prozessen

Um seine Vision der Unterstützung für die Belegschaft und des Personalteams umzusetzen, implementierte CNH zunächst die Lösung  als zentrale HR-Plattform für 40.000 Beschäftigte in 34 Ländern und integrierte diese innerhalb von 11 Monaten mit 10 neuen Gehaltsabrechnungsplattformen.

Zum Auftakt des neuen Jahres im Januar 2024 führte CNH die Lösung Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors Performance & Goals ein, um alle Beschäftigten bei Zielsetzungen zu unterstützen. Die Lösung kann für nahtlose Analysefunktionen mit der Âé¶¹Ô­´´ Integration Suite verbunden werden, um eine bessere Datentransparenz zu erzielen und eine datengestützte Entscheidungsfindung zu ermöglichen. „Wir beenden in Kürze das erste Jahr des Leistungsmanagement-Zyklus mit dem neuen Modul“, berichtet Lanzavecchia und betont den Nutzen von Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors Performance & Goals bei der Optimierung von Prozessen für das Personalwesen und die Mitarbeitenden. „Im September 2024 erfolgte der Produktivstart des Moduls für die Nachfolgeplanung, das wir gerade zum ersten Mal verwendet haben, um der obersten Führungsebene den Nachfolgeplan und die wichtigsten Talentindikatoren unserer Mitarbeitenden vorzustellen, damit jede Führungskraft an der Erstellung und Weiterentwicklung ihrer Talent-Pipeline arbeiten kann.“

Bringen Sie Ihr Unternehmen mit einer globalen KI-gestützten Suite voran

Im Zuge einer neuen Phase der Transformation von CNH ist die Implementierung der Lösung Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors Recruiting für Ende 2024 und der Lösung Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors Onboarding für Mitte 2025 geplant. Im September implementierte CNH die Anwendung , um Funktionen für die Archivierung von Dokumenten zur Verfügung zu stellen. Anfang nächsten Jahres ist der Ausbau der Integration dieser Anwendung mit Âé¶¹Ô­´´-SuccessFactors-Lösungen geplant.

Ein flexibler, effizienter und mitarbeiterorientierter Arbeitsplatz

Nachdem die ersten Schritte der Transformation abgeschlossen sind, zeigen sich bei CNH bereits die Vorteile cloudbasierter HR-Lösungen, die für eine höhere Effizienz, mehr Dateneinblicke und größere Agilität sorgen. Durch die gestrafften HR-Prozesse hat CNH völlig neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung gewonnen, sodass HR-Aufgaben effizienter verwaltet werden. Dank des geringeren Verwaltungsaufwands haben HR-Teams mehr Kapazitäten für übergeordnete Strategiemaßnahmen und mehr Zeit für die Beschäftigten.

Aufgrund der besseren Datentransparenz kann CNH seine Personalstrategie voranbringen und langfristig planen. Das Talentmanagement hat sich beispielsweise verbessert, da die Nachfolgeplanung anhand von Talentdaten eine effizientere Ermittlung und Entwicklung künftiger Führungskräfte ermöglicht.

„Durch die Transformation haben wir nun ein flexibleres, effizienteres und mitarbeiterorientiertes Umfeld bei CNH. Wir konnten das Mitarbeitererlebnis insgesamt verbessern und eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des Engagements fördern“, so Lanzavecchia.

Die Beschäftigten können jetzt die Vorteile eines besseren Mitarbeitererlebnisses nutzen – eines der Hauptziele der HR-Transformation von CNH. Mit der Unterstützung für kontinuierliches Feedback und Zielsetzungen sind die Mitarbeitenden engagiert und motiviert. Dies liegt zum Teil daran, dass sie sich mit ihren Zielen besser identifizieren können und regelmäßig Feedback von ihren Vorgesetzten erhalten, die durch zeitnahes und konstruktives Feedback jetzt mehr Verantwortung für die Entwicklung und die Leistung ihrer Teams haben.

Mitarbeitenden zum Erfolg verhelfen

Mit modernen cloudbasierten HR-Lösungen eröffnet CNH dem Personalwesen nun Möglichkeiten, effizienter und produktiver zu arbeiten – und für das Unternehmen datengestützte Einblicke für eine bessere Entscheidungsfindung bereitzustellen. Ein verbessertes Mitarbeitererlebnis führt zu höherem Engagement und einer besseren beruflichen Entwicklung, da es allen Beschäftigten Chancen für den persönlichen Erfolg eröffnet.

Gregorutti und Lanzavecchia sind beide der Meinung, dass dies einen vielversprechenden Beginn der laufenden Weiterentwicklung des Personalwesens bei CNH darstellt. Das neue Jahr bringt neue Möglichkeiten mit sich, KI-Funktionen für das Personalwesen einzuführen, da das Unternehmen den Nutzen einer Implementierung des Talent Intelligence Hub in Âé¶¹Ô­´´ SuccessFactors HCM zur Unterstützung der Weiterentwicklung von Mitarbeitenden und des Kompetenzaufbaus bewertet. „CNH hat in den letzten drei Jahren eine entscheidende und erfolgreiche Transformation hinter sich gebracht“, meinen beide. „Wir müssen diese Dynamik in einem schwierigeren Marktszenario unbedingt aufrecht erhalten. Zur weiterführenden Transformation von CNH gehört, die beruflichen Interessen der Beschäftigten auszuschöpfen, ihnen zu ermöglichen, persönliche Erfüllung zu finden und einfach viel Spaß zu haben.“

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Acht Branchentrends, die Bestand haben werden /germany/2023/01/acht-branchentrends/ Mon, 09 Jan 2023 07:00:38 +0000 /germany/?p=164038 Der Jahresanfang ist immer ein guter Zeitpunkt um zu betrachten, was auf uns zu­kommt. Ich denke, es zeichnen sich einige wirtschaftliche, technische und gesell­schaftliche Entwicklungen...

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Der Jahresanfang ist immer ein guter Zeitpunkt um zu betrachten, was auf uns zu­kommt. Ich denke, es zeichnen sich einige wirtschaftliche, technische und gesell­schaftliche Entwicklungen ab, die sich auf Unternehmen in allen Branchen auswirken werden.

Wenn Sie einen Moment Zeit haben, genehmigen Sie sich eine Tasse Kaffee und lesen Sie hier, welche acht Branchentrends uns meiner Ansicht nach langfristig beschäftigen werden.

Everything-as-a-Service

Das Herstellen und Verkaufen von Produkten ist in vielen Industriezweigen jahr­zehnte­lang das vorherrschende Geschäftsmodell gewesen. Dagegen war das Bereitstellen von Dienstleistungen auf einige wenige Wirtschaftssektoren be­schränkt, etwa die Telekommunikation. Diese Zeiten sind vorbei. Von Sportgeräten und Streaming-Services im B2C-Bereich bis hin zu Maschinen und Software im B2B-Sektor gibt es inzwischen kaum Produkte oder Services, die Kunden nicht auf Abonnementbasis beziehen können. Kurz gesagt, die Art und Weise, wie Waren und Dienstleistungen konsumiert, bestellt und bezahlt werden, hat sich geändert, und ich bin sicher, dass dieser Trend auch weiterhin branchenübergreifend die Umsatz­ströme, das Produktdesign und die Interaktion mit den Kunden verändern wird.

Integrierte Mobilitätssysteme

Branchentrends stehen im Zusammenhang miteinander, das trifft auch für Everything-as-a-Service und die Mobilität der Zukunft zu. Urbane Infrastrukturen sind traditionell für ein hohes Aufkommen an Fahrzeugen ausgelegt, die sich zwischen Vororten und Stadtzentren bewegen. Nachdem immer mehr Menschen in die Stadt ziehen, ist dieses Modell nicht mehr haltbar. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir mit neuen Konzepten und digitalen Technologien für eine komfortable, sichere und nachhaltige Mobilität in der Zukunft sorgen können. Eine , bei denen einzelne Mobilitätselemente wie etwa ein Auto oder ein Fahrrad in Massenmobilitätssysteme integriert werden – die die Fahrgäste nutzungs­abhängig bezahlen –, zeichnet sich jetzt bereits ab.

Neue Wege zum Kunden

Beim Thema Kundenerlebnis verschwimmen die Grenzen zwischen Branchen und zwischen Geschäftsmodellen. Sowohl Konsumenten als auch Geschäftskunden erwarten bei allen Interaktionen mit einer Marke ein einheitliches Erlebnis. Zudem wünschen Kunden personalisierte Erlebnisse, die ihnen jederzeit und überall zur Verfügung stehen. Nachhaltigkeit ist eine weitere treibende Kraft. Die Erwartungen der Kunden werden weiterhin steigen, und ich bin gespannt, wie gut Unternehmen eine einheitliche Customer Experience verwirklichen können, die über den Verkaufs­prozess hinausgeht und Kunden langfristig bindet.

Lebenslange Gesundheit

Gesundheit ist ein hohes Gut. In den letzten Jahrzehnten sind enorme medizinische Fortschritte erzielt worden, deren Umfang nur durch Technologie möglich war. Außerhalb der Gesundheitsversorgung finden digitale Geräte, die Daten über den Gesundheitszustand und die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten erfassen und sammeln, in Lifestyle-Bereichen immer breitere Anwendung. Geräte wie Smartwatches, intelligente Waagen und sensorbestückte Workout-Maschinen generieren riesige Mengen von Gesundheits- und Aktivitätsdaten. Dieser Trend eröffnet Unternehmen in den Bereichen Gesundheitswesen und Life Sciences neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung von Diagnose- und Behandlungsmethoden. Gleichzeitig wird er sich aus meiner Sicht auch auf die Konsumgüter-, Einzel­handels- und Versicherungsbranche auswirken.

Steuerung von Kapital und Risiken in der Zukunft

Banken und Versicherungsgesellschaften spielen die zentrale Rolle bei der Lenkung des weltweiten Finanzsystems, wobei sie sich im Rahmen von nationalen und internationalen Vorschriften bewegen. In den letzten Jahren haben innovative FinTech- und InsurTech-Unternehmen die Aufnahme und Allokation von Kapital, die Übertragung von Risiken und die Abwicklung von Zahlungen in unserer globalen Wirtschaft grundlegend verändert. Heute können Produkte und Dienstleistungen im Banken- und Versicherungssektor zu 100 % digital sein. Damit ist zu erwarten, dass dieser Markt auch weiterhin raschen Veränderungen unterliegt.

Nachhaltige Energie

Die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf unseren Planeten stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar, und der Um­stieg auf eine nachhaltige Wirtschaft ist eine der fundamentalen Notwendigkeiten unserer Zeit. Emissionsfreie Energie ist eine der tragenden Säulen der Nachhaltig­keit. Es gibt bereits zahlreiche Lösungen für die Energiewende. Jetzt kommt es darauf an, sie im großen Maßstab einzusetzen – und ich denke, davon wird jeder Industriezweig betroffen sein. Die Umstellung der weltweiten Energieversorgung ist eine Mammutaufgabe, die nur bewältigt werden kann, wenn alle Nationen, alle Industrien, alle Menschen an einem Strang ziehen.

Kreislaufwirtschaft

Ein weiterer wichtiger Stützpfeiler der Nachhaltigkeit ist die Kreislaufwirtschaft. Allzu lang schon funktioniert die Weltwirtschaft linear und nach dem Einweg-Prinzip. Unter­nehmen verwenden Ressourcen und produzieren daraus Dinge, die die Benutzer einmal verwenden und dann wegwerfen. Die Folgen: Wir Menschen verbrauchen nicht nur mehr Ressourcen, als unser Planet neu generieren kann. Wir türmen auch gigantische Müllberge auf. Durch eine Umstellung auf Kreis­lauf­wirtschaft schützen wir unsere Umwelt und eröffnen gleichzeitig neue Geschäfts­chancen. Ich bin überzeugt, dass die Vorteile von zirkulären Geschäftsmodellen die Investitionen, die Unternehmen heute tätigen müssen, bei weitem überwiegen.

Resiliente Liefernetzwerke

In der global vernetzten Wirtschaft von heute können Störungen in der Lieferkette gravierende Konsequenzen haben. Dazu gehören Lieferengpässe und -verzögerun­gen bei Rohstoffen und Waren, die zu leeren Regalen und höheren Preisen führen. Um Resilienz zu erreichen, benötigen Unternehmen Transparenz in ihren Liefer­ketten, sodass sie eine intelligente Planung durchführen können. Das erfordert eine enge Zusammenarbeit und umfassenden Datenaustausch zwischen Handels­partnern in einem offenen und dennoch sicheren digitalen Netzwerk. Die Schaffung solcher Echtzeit-Transparenz überall in den komplexen Lieferketten der heutigen Zeit stellt eine Herkulesaufgabe dar. Aber ich denke, nur so können Unternehmen Nachfrageschwankungen und Lieferunterbrechungen antizipieren und effizienter darauf reagieren.

Das sind die Branchentrends, die aus meiner Sicht die Wirtschafts­welt, die Welt um uns herum und das mit beeinflussen werden – 2023 und in den kommenden Jahren.

Peter Maier, President des Bereichs Industries and Customer Advisory bei der Âé¶¹Ô­´´, und sein Team verfügen über ein so umfassendes Branchenwissen, dass wir beschlossen haben, es in einem Buch zusammenzutragen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, was hinter diesen branchenübergreifenden Trends steht, wie Führungskräfte darauf reagieren und welche Rolle Âé¶¹Ô­´´-Lösungen dabei spielen, empfehlen wir einen Blick in die Publikation .


Thomas Saueressig ist Mitglied des Vorstands der Âé¶¹Ô­´´Â SE.

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Digitalisierung sorgt für Aufwärtsdynamik in der Chemieindustrie /germany/2023/01/digitalisierung-chemieunternehmen-industrie/ Wed, 04 Jan 2023 07:00:32 +0000 /germany/?p=163598 Chemieunternehmen erleben ein ständiges Auf und Ab, das durch extreme Marktschwankungen und die digitale Transformation ausgelöst wird. Im Spannungsfeld zwischen Rohstofflieferanten und Energieversorgern einerseits und...

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Chemieunternehmen erleben ein ständiges Auf und Ab, das durch extreme Marktschwankungen und die digitale Transformation ausgelöst wird. Im Spannungsfeld zwischen Rohstofflieferanten und Energieversorgern einerseits und der weiterverarbeitenden Industrie andererseits kommt ihnen eine entscheidende Rolle dabei zu, die Erwartungen des B2B-Segments (Business-to-Business) und der Verbraucher an nachhaltige, zuverlässige, innovative und vertrauenswürdige Produkte und Dienstleistungen zu erfüllen.

Um die Herausforderungen des heutigen Marktes zu bewältigen, zu denen insbesondere steigende Rohstoff- und Energiepreise, Margendruck, komplexe Lieferketten und gesetzliche Vorschriften zählen, reichen jedoch Industrie-4.0-Initiativen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung nicht länger aus. Unternehmen müssen Daten aus sämtlichen Bereichen – von der operativen Performance bis hin zum Kundenerlebnis – in einer zentralen Datenquelle zusammenführen. So ermöglichen sie fundierte Entscheidungen, die Nachhaltigkeit profitabel und Profitabilität nachhaltig machen.

Eine solche Transformation ist zweifellos technologieintensiv – doch die Voraussetzungen dafür werden von Menschen geschaffen. Vor diesem Hintergrund setzen viele Chemieunternehmen auf das Portfolio Dieses wird vom Bereich Business Transformation Services bei Âé¶¹Ô­´´ bereitgestellt, um die Abläufe zu transformieren und schneller als die Wettbewerber auf globale Veränderungen zu reagieren.

Herausforderungen in Chancen verwandeln

Um sich in unsteten Zeiten erfolgreich gegen Mitbewerber behaupten zu können, müssen Unternehmen bei ihrer Transformation sechs grundlegende Herausforderungen berücksichtigen:

Forschungs- und Entwicklungsdruck im gesamten Produktportfolio
Unternehmen müssen trotz sinkender Margen ihre Rentabilität sicherstellen, Risiken mindern, den ROI verbessern und das Wachstum vorantreiben. Hierfür benötigen sie innovative Produkte und Services, die Mehrwert schaffen und enge Kundenbeziehungen ermöglichen. Indem sie durch die Einführung moderner Technologien die weltweite Forschung und Entwicklung, die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden sowie Joint Ventures fördern, können sie sich von den Mitbewerbern abgrenzen und die Austauschbarkeit von Produkten verhindern.

Vertikale Integration
Mit neuen Produktionsanlagen, die sich durch hohe Effizienz, globale Reichweite, Flexibilität und intelligente Reaktionsfähigkeit auszeichnen, können Lieferketten die Synergieeffekte integrierter Fertigungsbetriebe oder Gewerbeparks gegen die Flexibilität kleinerer Produktionsstätten abwägen. So können Unternehmen mit zukunftsweisenden Geschäftsmodellen neue Chancen nutzen, indem sie beispielsweise Rohmaterialien nicht mehr kaufen, sondern selbst erzeugen und Halb- oder auch Fertigfabrikate herstellen.

Komplexität globaler Lieferketten
Globale Lieferketten müssen stabil genug sein, um unvorhersehbare Marktentwicklungen abzufedern, beispielsweise globale Gesundheitsnotstände, steigende Rohstoff- und Energiepreise und andere Faktoren, die sich auf die wirtschaftlichen Bedingungen auswirken. Unternehmen können sich Wettbewerbsvorteile verschaffen, indem sie durch transparente Handels- und Logistikprozesse die globale Bedarf-, Absatz- und Produktionsplanung sowie die Optimierung dieser Abläufe unterstützen.

Vorteile von Geschäftsnetzwerken
In einem komplexen Geschäftsumfeld können Unternehmen nicht alleine wettbewerbsfähig bleiben. Sie müssen ihre Lieferketten auf globaler Ebene mithilfe von Geschäftsnetzwerken wie dem Catena-X Automotive Network ausweiten und optimieren. Dadurch können Lieferanten, Auftrags- und Lohnfertiger, Joint Ventures und Kunden offen zusammenarbeiten und neue Möglichkeiten für die gemeinsame Entwicklung besserer Produkte und Services, Effizienzsteigerungen in der Wertschöpfungskette und die Förderung von langfristigem Wachstum schaffen.

Einhaltung von Vorschriften und Forderung nach Nachhaltigkeit
Die Einhaltung von Branchenvorschriften ist für Chemieunternehmen oberstes Gebot. B2B-Kunden arbeiten jedoch auch bevorzugt mit Lieferanten zusammen, die sie bei der Einhaltung ihrer eigenen Vorgaben in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) unterstützen. Nachhaltige Unternehmen und Innovationen schaffen eine Balance zwischen diesen beiden Erwartungen. Indem Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen stärker an den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ausrichten, profitieren sie von einem Wettbewerbsvorsprung.

Geschäftliche Agilität
Die chemische Industrie ist ein dynamisches und schnelllebiges Geschäftsumfeld, das von Fusionen, Übernahmen und Veräußerungen geprägt ist. Das hat ein hohes Maß an Komplexität zur Folge und setzt Unternehmen unter Druck, sich permanent zu verändern und anzupassen. Chemieunternehmen müssen nicht nur ein Gleichgewicht zwischen branchenweiter Globalisierung und Zentralisierung finden, sondern zugleich auch ihre Agilität verbessern.

Mit einer Digitalisierungsstrategie, die all diese Themen berücksichtigt, können Chemieunternehmen den Herausforderungen ihrer Branche begegnen und die Marktentwicklung mit völlig neuen Geschäftsmodellen zu ihrem Vorteil nutzen. Durch können Unternehmen von neuen Möglichkeiten und Fähigkeiten profitieren, die bislang unmöglich schienen. Hierzu gehören höhere Geschwindigkeit und Effizienz, Prozessautomatisierung und Datentransparenz.

Durch kompetente Beratung Chancen erfolgreich nutzen

Aus der Perspektive der Âé¶¹Ô­´´ Advisory Services ist Digitalisierung nicht einfach nur ein weiteres Schlagwort in der IT, sondern eine wichtige geschäftliche Priorität. Je intelligenter und nachhaltiger ein Unternehmen wird, desto agiler, flexibler und integrierter wird seine Wertschöpfungskette.

Mit Unterstützung der Beratungsfachleute von Âé¶¹Ô­´´ können Chemieunternehmen ihre Herausforderungen als Chance nutzen. Den Âé¶¹Ô­´´ Advisory Services liegt eine strukturierte, an den geschäftlichen Anforderungen orientierte Methodik zugrunde, die die einzelnen Schritte der digitalen Transformation aufzeigt. So kann eine Roadmap für das zukünftige Architekturdesign entwickelt werden. Jede Phase dieser Roadmap beinhaltet eine ideale Abfolge der Schritte digitale Innovation, Einführung von Technologie und Umsetzung von branchenspezifischen Best Practices, damit das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit größtmöglichen Mehrwert erzielen kann.

Das Âé¶¹Ô­´´ Intelligent Enterprise Framework

Mithilfe von können Unternehmen die Stimmung ihrer Kunden, Partner und Mitarbeitenden analysieren, um geeignete Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Umweltbilanz zu ergreifen. Damit sind Chemieunternehmen bestens gerüstet, die Motivation der Belegschaft zu stärken, agiler zu werden und vertrauenswürdige Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die den Anforderungen der Kunden entsprechen. Mit herausragenden Finanzfunktionen, effizienten Abläufen und unternehmensweiten Echtzeitinformationen sind sie außerdem in der Lage, ihre unterschiedlichen Ausgabenquellen und -kategorien zu kontrollieren.

Chemieunternehmen, die sich von Fachleuten der Âé¶¹Ô­´´ beraten lassen, können ihr Potenzial nutzen und sich zum weiterentwickeln. Sie treffen fundierte Entscheidungen und fördern kontinuierliche Innovationen, um sich an veränderte Anforderungen anzupassen, neue Produkte zu entwickeln und Herausforderungen zu bewältigen. Zugleich werden sie auch ihrer ökologischen Verantwortung gerecht und ergreifen Maßnahmen, um ihr Abfallaufkommen und ihre Emissionen zu verringern sowie das langfristige Wachstum zu fördern.

Grundlage für dieses Geschäftsmodell sind intelligente Technologien, zu denen Geschäftsnetzwerke, die , cloudbasierte Infrastrukturen und Lösungen für das Business Process Management, Experience Management und Nachhaltigkeitsmanagement sowie Industry-Cloud-Lösungen gehören. Darüber hinaus sind künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Datenplattformen, das Internet der Dinge (IoT), maschinelles Lernen, vorausschauende Analysen sowie Virtual und Augmented Reality (VR/AR) in diese intelligenten Technologien integriert, um durchgängige Geschäfts- und Entscheidungsprozesse im gesamten Unternehmen zu ermöglichen.

Ein intelligentes und nachhaltiges Netzwerk realisieren

Die Chemieindustrie ist unablässigem Druck und extremen Schwankungen in allen Bereichen ausgesetzt. Doch auch in einem derart unbeständigen Umfeld kann es große Chancen für Unternehmen geben. Mit dem richtigen Digitalisierungsansatz können sie den betrieblichen Wandel voranbringen, Innovationen entwickeln und durch Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette eine Aufwärtsdynamik ermöglichen und Kunden in einem intelligenten und nachhaltigen Netzwerk besser unterstützen.

Erfahren Sie mehr über die sowie darüber, wie Sie mit Lösungen von Âé¶¹Ô­´´ Innovationen voranbringen, um Ihre Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Lesen Sie auch weitere Beiträge der Blog-Reihe in der Âé¶¹Ô­´´ Community.


Ornulf Rexin ist Chief Business Consultant für die chemische Industrie und Life Sciences im Bereich Business Transformation Services von Âé¶¹Ô­´´.

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Digitale Innovationen sorgen für Boom in der Life-Sciences-Branche /germany/2023/01/digitale-innovation-life-sciences-branche-biowissenschaften-healtcare/ Tue, 03 Jan 2023 07:00:08 +0000 /germany/?p=163570 Hersteller in der Life-Sciences-Branche digitalisieren Prozesse, um personalisierte Services anzubieten und Unterbrechungen in den Lieferketten zu vermeiden. Gleichzeitig senken sie so die Kosten und schaffen...

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Hersteller in der Life-Sciences-Branche digitalisieren Prozesse, um personalisierte Services anzubieten und Unterbrechungen in den Lieferketten zu vermeiden. Gleichzeitig senken sie so die Kosten und schaffen Innovationen für die Zukunft.

IDC-Analysten gehen davon aus, dass 75 Prozent der Anbieter auf dem Gebiet der Biowissenschaften bis 2023 in intelligente Lösungen für die Lieferkette investieren werden, um für Stabilität zu sorgen und Störungen durch Gesundheitsnotstände wie die Coronapandemie zu verhindern. Studien von  haben ergeben, dass 25 bis 40 Prozent der Therapeutika, die in den letzten sieben Jahren von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen wurden, zum Bereich der personalisierten Medizin gehörten. Das Marktforschungsunternehmen ist der Auffassung, dass die Präzisionsmedizin „durch zunehmende Belege für bessere Behandlungsergebnisse im Bereich Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie und auf anderen medizinischen Gebieten“ ihren Nutzen unter Beweis gestellt hat. Wie Analysten von betonten, geht der Trend aus Patientensicht zudem hin zu einem digitalen Gesundheitsansatz, bei dem im Rahmen der Gesundheitsfürsorge digitale Interaktionen, Produkte und Services im Vordergrund stehen.

Daten sorgen für intelligentere Lieferketten im Bereich Life Sciences

Laut Michael Townsend, Research Director of Life Sciences Commercial Strategies bei IDC, konzentrierte sich die Branche in der Anfangsphase der Digitalisierung auf Technologie, die intelligente Funktionen in die Lieferketten der Biowissenschaften bringt. „Unternehmen beginnen damit, Prozesse digitaler zu gestalten. Dabei setzen sie auf intelligente Technologien, um bessere Entscheidungen treffen zu können“, so Townsend. „Wir sehen beispielsweise erhebliche Investitionen in Lösungen für die Lieferkette, etwa digitale Zwillinge. Hierbei wird ein digitales Modell erstellt, um an verschiedenen Stellen in der Lieferkette – etwa in der Montage, beim Versand oder in einzelnen Regionen – mit Was-wäre-wenn-Szenarien zu experimentieren. Damit ist es möglich, verschiedene Szenarien durchzuspielen, ohne tatsächlich Änderungen vornehmen zu müssen.“

Townsend betont, dass Segmentierung einen weiteren intelligenten Knotenpunkt in allen Lieferketten darstellt. Unternehmen können Medikamente und Verpackungen gemäß länderspezifischen Vorschriften identifizieren und lagern. Es lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen, ungenutzter Bestand reduzieren und der Versand vereinfachen. Einige Unternehmen verwenden auch Control-Tower, um Bedarfsmuster anhand der Verfügbarkeit von Material und Komponenten zu verfolgen und so Überbestände und Engpässe zu vermeiden. Wenn beispielsweise die Coronainfektionen in einer bestimmten Region ansteigen, kann ein Impfstoffhersteller schneller Maßnahmen ergreifen. So können seine Produkte zur Prävention und Behandlung schneller dorthin transportiert werden. Daten lassen sich entlang der gesamten Lieferkette verknüpfen, damit schnell auf unerwartete Störungen – etwa Naturkatastrophen und politische Konflikte – reagiert werden kann.

Expertenwissen im Partnernetz

Mandar Paralkar, Leiter des Bereichs Life Sciences Industry bei Âé¶¹Ô­´´, erklärt, dass Unternehmen neue Wege gehen: Statt der bisher üblichen Massenfertigung von Medikamenten zur Bekämpfung von Krankheiten geht man zu personalisierten Therapien mit besseren Behandlungsergebnissen über, bei denen mehr Wert auf Zusammenarbeit in einem Partnernetz gelegt wird. In einer Branche mit längeren Produktentwicklungszyklen sind kollaborative Konsortien wie von Âé¶¹Ô­´´ eine Möglichkeit, um intelligente Prozesse mit anderen zu teilen und so schneller Erfolge zu erzielen.

„Egal ob Start-ups oder etablierte Branchenführer – biowissenschaftliche Unternehmen nutzen Technologie, um Behandlungsergebnisse zu optimieren, die Rentabilität zu steigern und gleichzeitig Kosten und Risiken zu senken“, so Paralkar. „Sie haben erkannt, wie wichtig es ist, innerhalb eines Partnernetzes und über vernetzte, digitale Lieferketten sowie intelligente Fabriken hinweg zu agieren. Ein Beispiel hierfür ¾±²õ³ÙÌý, eine Lösung, die wir mit einem Konsortium aus Kunden und Partnern entwickelt haben. Diese Zusammenarbeit macht deutlich, wie Innovationen in der Cloud Life-Sciences-Unternehmen dabei unterstützen können, schneller effektivere Lösungen zu entwickeln, zu produzieren und bereitzustellen. So liefert das Partnernetz Mehrwert.“

Cloudbasierte Technologie verändert Life-Sciences-Branche

Die Pandemie hat einen unwiderruflichen Wandel in den Biowissenschaften eingeläutet und zu einen neuen Ansatz für Innovation durch cloudbasierte Zusammenarbeit geführt. Quasi über Nacht mussten Unternehmen in Technologie investieren, damit Mitarbeitende von zu Hause aus arbeiten konnten. Dies begünstigte auch neue Ideen für den Einsatz von Technologie in Bereichen wie Prozessautomatisierung, bei dezentralen klinischen Studien und bei der Zusammenarbeit im Rahmen vertrauensvoller Beziehungen.

„Eines der Ziele im Bereich Life Sciences ist es, Collaboration-Hubs einzurichten, in denen zahlreiche vertrauenswürdige Organisationen Informationen austauschen und zusammenarbeiten können, um voneinander zu lernen und Probleme zu lösen“, berichtet Townsend. „Fachleute, die an klinischen Lieferketten und anderen Aspekten der Life-Sciences-Branche beteiligt sind, möchten Prozesse optimieren, Softwareanbietern Vorschläge unterbreiten und Informationen zwischen Systemen austauschen. Cloudbasierte Software ist dabei ein entscheidender Faktor. Bei Software auf Abonnementbasis sind Updates quasi in Echtzeit verfügbar. Außerdem es ist viel einfacher, in der Cloud zusammenzuarbeiten und auf verschiedene Datenquellen zuzugreifen.“

Gesundheit und Rentabilität

Während die Kosten steigen, gesetzliche Vorschriften strenger werden und Patienten individuelle Therapien fordern, sorgen digitale Innovationen für grundlegende Veränderungen in den Biowissenschaften. IDC geht davon aus, dass künftig 75 Prozent aller klinischen Studien in Form dezentraler Studien mit Fokus auf Patienten durchgeführt werden. 90 Prozent werden in hybrider Form und mindestens 10 Prozent virtuell erfolgen. Grund dieser Entwicklung ist ein 30-prozentiges Wachstum bei Technologien im Bereich „Connected Healthcare“. Schätzungen von IDC zufolge wird sich der Markt für digitale Behandlungen auf Rezept bis 2025 mehr als verdreifachen, besonders bei Behandlungen für psychische Gesundheit und chronische Erkrankungen. Die Grenzen zwischen Gesundheitswesen und Biowissenschaften verschwimmen so immer mehr. Es ist daher nicht überraschend, dass Analysten von Gartner den Life-Sciences-Unternehmen empfehlen, klinische Lösungen zu priorisieren, bei denen Interoperabilität eine der Kernfunktionen darstellt. Inhalte und Daten können dabei laut Gartner leichter zwischen klinischen Standorten, Sponsoren, Organisationen für klinische Studien und anderen Teilnehmern dieses ausgetauscht werden. Zuverlässige und intelligente Daten sind die Voraussetzung für eine Zukunft, die ganz im Zeichen der Gesundheit steht.


Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

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Podcast: Produkte und ihre Verpackungen nachhaltiger gestalten /germany/2022/08/podcast-verpackungen-nachhaltig-sap-responsible-design-and-production/ Tue, 09 Aug 2022 06:00:54 +0000 /germany/?p=162039 Was genau steckt drin in unseren Produkten und ihren Verpackungen? Wie nachhaltig sind die verwendeten Materialien? Wie können wir Produkte verantwortungsbewusster herstellen? Die neue Cloud-Lösung...

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Was genau steckt drin in unseren Produkten und ihren Verpackungen? Wie nachhaltig sind die verwendeten Materialien? Wie können wir Produkte verantwortungsbewusster herstellen? Die neue Cloud-Lösung Âé¶¹Ô­´´ Responsible Design and Production und Âé¶¹Ô­´´ Enterprise Product Development liefert Unternehmen die erforderlichen Kennzahlen dafür. Im neuen Âé¶¹Ô­´´ News Podcast stellen wir die Lösung vor.

Wer kennt sie nicht, die Bilder von den schwimmenden Plastikteppichen in unseren Ozeanen. Schätzungsweise 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik gelangen jedes Jahr in die Weltmeere und bedrohen Meerestiere und Ö°ì´Ç²õ²â²õ³Ù±ð³¾±ð. Unsere Produkte und ihre Verpackungen müssen nachhaltiger werden. Das verlangen nicht nur die Konsumenten sondern auch behördliche Regularien wie die erweiterte Herstellerverantwortung für das Entsorgen und Recyceln von Verpackungsmaterialien.

Um diese Anforderungen bedienen zu können, benötigen Unternehmen Transparenz und eine saubere Datenbasis, aus der sie Kennzahlen über die Arten, Materialien und Charakteristika ihrer Produkte und Verpackungen ermitteln und für eine nachhaltige Designentwicklung heranziehen können.

Im neuen Âé¶¹Ô­´´ News Podcast stellt Uwe Kuersten, verantwortlich für , die Möglichkeiten der neuen Lösung vor und macht klar: „Es ist einfach, die Lösung an bestehende Systeme anzudocken und so die Nachhaltigkeit von Verpackungen – z. B. den Anteil von recyceltem Material oder auch die Recycelbarkeit von Materialien – entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachvollziehen zu können.“ Genaue Kenntnisse über Produktbestandteile sind integriert: Podcast-Gast Petra Koepfer-Behncke, verantwortlich für die PLM-Produktentwicklung für die Prozessindustrie bei Âé¶¹Ô­´´, entwickelt gerade eine neue SaaS-Lösung für das Management von Produktspezifikationen als Bestandteil von . Sie erklärt: „Die Lösung beschreibt die genaue Zusammensetzung von Produkten entlang der Wertschöpfungskette und gibt Antworten auf Fragen wie: ‚Wieviel Plastik steckt drin, wieviel Plastik darf drinstecken‘“.

Hören Sie rein in den neuen Âé¶¹Ô­´´ News Podcast

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Nachhaltigkeit macht den Unterschied: Wie die Chemie- und Pharmaindustrie im neuen Jahr erfolgreich ist /germany/2022/01/chemie-pharmaindustrie-2022-branchen-industry/ Mon, 31 Jan 2022 08:00:17 +0000 /germany/?p=159671 Corona-Pandemie, Lieferengpässe, sprunghaft gestiegene Preise für Energie und Rohstoffe – trotz dieser Herausforderungen blickt die Chemie- und Life Sciences-Branche auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück....

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Corona-Pandemie, Lieferengpässe, sprunghaft gestiegene Preise für Energie und Rohstoffe – trotz dieser Herausforderungen blickt die Chemie- und Life Sciences-Branche auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück. Doch Materialknappheit und Volatilität der Lieferketten nehmen weiter zu. Erfahren Sie, wie Chemie- und Pharmaunternehmen 2022 trotzdem in der Erfolgsspur bleiben.

In nahezu allen Produktbereichen konnte die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland im vergangenen Jahr mit einer starken Bilanz glänzen – nicht nur bei den in Rekordzeit entwickelten Impfstoffen gegen das Corona-Virus und anderen Biotechnologie-Präparaten. Laut dem stieg die Produktion 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent, der Umsatz legte um 15,5 Prozent auf rund 220 Milliarden Euro zu.

Branche rechnet 2022 mit Umsatzplus von 5 Prozent

„Unsere Branche hat vielfachem Gegenwind standgehalten und ein beachtliches Ergebnis erzielt“, freut sich VCI-Präsident Christian Kullmann zu Recht. Grund dafür sei vor allem die wachsende globale Nachfrage nach Chemikalien gewesen, aber auch nach Impfstoffen und Medikamenten aus deutscher Produktion. Deshalb erwartet der Dachverband auch für die kommenden Monate eine positive Entwicklung der Branche mit einem Umsatzplus von weiteren 5 Prozent.

Im Life Science-Bereich war die schnelle Forschung und Entwicklung von neuen Vakzinen und Medikamenten nur der erste Schritt. Nun gilt es weltweit mehr als 7 Milliarden Menschen zu impfen. Das kann die Produktionskapazitäten und Logistikketten der Hersteller leicht an ihre Grenzen bringen.

Da ist es gut, dass solch datenintensive Branchen wie die Pharmaindustrie auf dem Weg der digitalen Transformation schon recht weit vorangekommen sind. Bereits heute steuern 18 der 20 größten Impfstoffhersteller weltweit ihre Produktionsanlagen mit Âé¶¹Ô­´´-Lösungen, die sämtliche Prozesse von der Fertigung über eine kontrollierte Verteilung bis hin zur Impfung und Impf-Nachverfolgung abdecken.

Rohstoffmangel wird für die Branche zum Stresstest

Doch in anderen Bereichen wachsen 2022 auch die Herausforderungen: Zwar mangelt es den Chemie- und Pharmaunternehmen nicht an Aufträgen, doch Engpässe bei Vorprodukten und Logistik machen ihnen zunehmend zu schaffen. So mussten 35 Prozent der Unternehmen deshalb ihre Produktion bereits drosseln, 10 Prozent haben ihre Anlagen sogar vorübergehend stillgelegt.

Dass die Rohstoffbeschaffung trotz ausgefeilter Logistik, weltweiter Vernetzung und einer in weiten Teilen globalisierten Wirtschaft für Chemie- und Pharmaunternehmen zu einer immer größeren Aufgabe wird, hat unterschiedliche Ursachen. Zunehmender Protektionismus, politisch instabile Situationen in den Förderländern, eine wachsende Anbieterkonzentration sowie auch zuletzt die pandemischen Auswirkungen auf den Weltmarkthandel sind Gründe für diese Entwicklung.

Hinzu kommt, dass bei der Beschaffung von Rohstoffen das Thema Nachhaltigkeit immens an Bedeutung gewinnt: So werden beispielsweise Verpackungs-, Kleidungs- oder auch Automobilindustrie ihre Zulieferer aus der Chemiebranche zukünftig nicht nur aufgrund von Qualität und Preis auswählen, sondern auch aufgrund des °ä°¿2-¹ó³Üß²¹²ú»å°ù³Ü³¦°ì²õ ihrer Produkte.

Carbon Footprint der Produkte von Anfang an berücksichtigen

Dieser hängt einerseits von den Treibhausgas-Emission ab, die bei Produktion, Nutzung und Entsorgung direkt entstehen, andererseits aber auch von Klimaeffekten zugekaufter Rohstoffe und Dienstleistungen. Entsprechend schwer tut sich die Branche noch mit der Ermittlung des vollständigen Carbon Footprints ihrer Produkte.

Das muss nicht sein: Denn mithilfe leistungsstarker lassen sich sämtliche Nachhaltigkeitsinformationen zuverlässig ermitteln. Und zwar schon in einer frühen Phase der Produktentwicklung. Der Vorteil: Anhand von Simulationen können so CO2-Emissionen in der gesamten Herstellungs- und Transportkette unter verschiedenen Bedingungen vorhergesagt und optimiert werden. Ein wichtiger Aspekt, um im Wettbewerb zu punkten.

Ein weiterer Aspekt ist die Sicherstellung der globalen Vermarktungsfähigkeit chemischer und pharmazeutischer Produkte schon im Rahmen der Entwicklung. Dazu wird beispielsweise die volle Transparenz über zugelassene Inhaltsstoffe in einzelnen Ländern benötigt. Ich bin fest davon überzeugt, dass Chemie- und Pharmaunternehmen in Zukunft ohne die Einbeziehung der unterschiedlichen Nachhaltigkeitsdimensionen in ihre Prozesse nicht mehr erfolgreich wirtschaften können.

Agile Produktion als Schlüssel für den Geschäftserfolg

Cloud basierte Planungslösungen ebnen dabei den Weg zu mehr Transparenz in Absatz-, Produktions- und . Mit Hilfe von Business Intelligence (BI) optimieren Chemie- und Life Sciences-Unternehmen ihren Lagerbestand, erstellen hochpräzise Prognosen und priorisieren bei Lieferengpässen die Bedarfe schnell und auftragsbezogen. Dadurch lassen sich auch kurzfristige Ausfälle ad hoc ausgleichen.

Darüber hinaus können externe Partner wie Lieferanten, Lohnfertiger oder Logistikdienstleistende mithilfe von Branchennetzwerken nahtlos in interne Planungs- und Einkaufsprozesse einbezogen werden. Auch das ist ein Trend, der 2022 an Fahrt aufnehmen wird. Denn Unternehmen, die eng mit ihren Lieferanten vernetzt sind, haben nicht nur eigene Abläufe im Blick, sondern wissen auch, was gerade bei ihren Zulieferern passiert. Dadurch können sie agiler und zu geringeren Kosten produzieren.

Nicht zuletzt deshalb hat die Automobilindustrie die Initiative Catena-X ins Leben gerufen, die vor allem für die Chemiebranche als wichtigem Automotive-Zulieferer in den nächsten Jahren rasch an Bedeutung gewinnen wird. Das europaweite Branchennetzwerk ermöglicht Beteiligten der automobilen Wertschöpfungskette eine effiziente unternehmensübergreifende Zusammenarbeit über eine eigene leistungsfähige, sichere und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für Europa (GAIA-X).

Âé¶¹Ô­´´ NOW: Erfolgsrezepte für die Chemie- und Pharmaindustrie

Mit welchen Rezepturen die nächsten Schritte der digitalen Transformation der Chemie- und Pharmaindustrie gelingen, wie Âé¶¹Ô­´´-Kunden davon bereits heute profitieren und was 2022 wichtig wird, diskutiere ich am 08.02.2022 auf der diesjährigen mit verschiedenen Branchenexperten.

Beim digitalen geht es um 15 Uhr um die wichtigsten Herausforderungen und IT-Trends für die Chemie- und Life Sciences-Branche. Verpassen Sie nichts und sichern sich umgehend Ihr kostenloses Ticket!

Bereits am 7. Februar 2022 sprechen um 10 Uhr Alex Kläger, Âé¶¹Ô­´´-Leiter für die Region Mittel- und Osteuropa, und Deutschlands bekanntester Tech-Investor Frank Thelen im über branchenübergreifende Transformationsherausforderungen und revolutionäre Technologietrends. Auch das sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

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Aufbruchstimmung in der mittelständischen Prozessindustrie /germany/2021/06/mittelstand-prozessindustrie-erfolgsfaktoren/ Wed, 30 Jun 2021 07:00:03 +0000 /germany/?p=156258 Die Pharma- und Life Science-Branche sorgt aktuell mit schnellen Ergebnissen bei der Corona-Impfstoffentwicklung und -produktion für viele Schlagzeilen. Ihr Erfolgsgeheimnis sind permanente Innovationen, eine intelligente...

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Die Pharma- und Life Science-Branche sorgt aktuell mit schnellen Ergebnissen bei der Corona-Impfstoffentwicklung und -produktion für viele Schlagzeilen. Ihr Erfolgsgeheimnis sind permanente Innovationen, eine intelligente Produktion und zuverlässige Lieferketten. Wie schaffen die meist mittelständischen Unternehmen das?

Personalisierte Medizin ist ein Thema, dass ich persönlich sehr spannend finde. Denn damit lassen sich auf Basis der individuellen Gene des Menschen schwere Erkrankungen künftig sehr viel gezielter behandeln. Vor allem bei der Krebsbekämpfung sind die Unternehmen der Pharma- und Life Science-Industrie (PLI) hier schon recht weit vorangekommen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Messenger-RNA (mRNA), da der menschliche Körper mit diesem „Bauplan“ selbst seine eigenen Wirkstoffe für die Bekämpfung von Krankheiten herstellen kann. So wie jetzt auch im Vakzin gegen das tückische COVID-19-Virus.

Seit etlichen Jahren unterstütze ich bereits bei Âé¶¹Ô­´´ mittelständische PLI-Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation – darunter auch einige der Forschungsfirmen, die mit Hilfe von mRNA personalisierte Medikamente entwickeln. Bisher spielte sich ihre Tätigkeit meist nicht im Licht der Öffentlichkeit ab. Doch das hat sich nun schlagartig geändert und führt zu einer Aufbruchstimmung in der gesamten Branche, wie ich sie noch nicht erlebt habe.

Eines ist klar: Ohne eine flexible und gleichzeitig stabile IT-Infrastruktur wäre dieser Erfolg undenkbar gewesen. Von daher bin ich auch sehr stolz darauf, dass heute bereits 18 der 20 weltgrößten Impfstoffhersteller nicht nur ihre Produktionsanlagen mit Âé¶¹Ô­´´-Lösungen steuern. Sondern sie decken damit auch sämtliche anderen Prozesse von der Forschung über die kontrollierte Verteilung der Vakzine bis hin zur Impfung und Impfnachverfolgung oder den Schutz vor Fälschungen ab.

Mit Smart Factory und digitalen Lieferketten resilienter werden

Die gesamte mittelständische Prozessindustrie in Deutschland – darunter auch die Pharma- und Life Science-Firmen – steht aktuell vor vier zentralen Herausforderungen:

1. Verteuerung der Ressourcen und fragile Lieferketten

Die Knappheit von wichtigen Rohstoffen, Materialien oder Bauteilen erfordert möglichst effiziente Prozesse. Um schneller auf neue Marktsituationen reagieren zu können, ist in der Supply Chain mehr Flexibilität, Resilienz und Agilität gefordert.

2. Kürzere Innovationszyklen und Verfügbarkeit neuer Technologien

Die voranschreitende Digitalisierung verdrängt etablierte Verfahren und beschleunigt die Einführung von Innovationen. Bestehende Geschäftsmodelle werden in Frage gestellt und durch Plattformmodelle und digitale Ö°ì´Ç²õ²â²õ³Ù±ð³¾±ð ersetzt.

3. Steigende Kundenansprüche sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich

Wer privat seinen Alltag mit digitalen, personalisierten Produkten und Services gestaltet, erwartet auch bei der Beschaffung im B2B-Bereich eine überzeugende Customer Experience. Und wenn es um personalisierte Medizin geht, ist die individuelle Ansprache der Verbraucher besonders wichtig.

4. Wachsende weltweite Konkurrenz

Vor allem der Wettbewerb mit innovativen Herstellern aus Asien und den USA verstärkt den Wettbewerbsdruck auf die europäische Prozessindustrie und beschränkt sich inzwischen längst nicht nur auf das untere und mittlere Preissegment. Die Kostenspirale nach unten erfordert immer weitere Effizienz- und Produktivitätssteigerungen.

Wie kann man diese komplexen Fragestellungen effizient lösen? Ich denke, das Erfolgsgeheimnis von dynamischen und innovativen Mittelständlern in der Prozessindustrie sind hochflexible, maßgeschneiderte Geschäftsprozesse, die von einer stabilen IT-Infrastruktur unterstützt werden. Mit der Smart Factory und digitalen Lieferketten bekommt die Branche nun den Digitalisierungsschub, den sie für den weiteren Erfolg in der Post-Corona-Zeit braucht. Hier geht es vor allem um eine noch engere Vernetzung, die eine neue Transparenz schafft.

Eine cloudbasierte ERP-Lösung ist dabei die Datendrehscheibe, über die sich die neuen Anforderungen optimal erfüllen lassen. Das ist nicht nur ein Thema für die Großen der Branche, die bereits ein ERP-System von Âé¶¹Ô­´´ vor Ort einsetzen. Mit unserer Initiative ermöglichen wir mit Business Transformation-as-a-Service auch dem produzierenden Mittelstand den komfortablen Sprung in die private Cloud. Das Transformationsprogramm setzt an mehreren Hebeln an und hat nicht nur die Technologie, sondern auch die Geschäftsprozesse im Blick.

Unternehmen mit einer digitalen Supply Chain liefern pünktlicher

Auf vielfachen Kundenwunsch wurde dabei die bewährte ERP-Lösung Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA Cloud mit weiteren Applikationen und Diensten in einem Komplettpaket gebündelt. Dazu zählt beispielsweise ein einheitlicher Zugriff auf das weltweit größte Geschäftsnetzwerk, zu dem die Âé¶¹Ô­´´-Netzwerke für Lieferanten, Logistik und Asset Intelligence verschmolzen werden. Auch Mittelständler können damit ihre gesamte globale Lieferkette in Echtzeit verwalten, um schneller auf Nachfrageschwankungen zu reagieren.

Eine aktuelle bestätigt die Dringlichkeit dieses Themas. Denn danach können 84 Prozent der Unternehmen, die bereits einen sehr hohen Anteil ihrer Supply Chain digitalisiert haben und sie mit Künstlicher Intelligenz und anderen Technologien optimieren, ihre Kunden auch in Krisenzeiten pünktlich beliefern. Von den anderen schaffen das nur 12 Prozent.

Sie sind an Praxisbeispielen, Expertenstimmen, Studien und Tools zu diesem Thema interessiert? Auf unserer Website „“ finden Sie das alles und noch viel mehr. Und beim On Demand-Seminar „RISE with Âé¶¹Ô­´´: Mittelstand ganz konkret – Erklärung und transparenter Kostenvergleich“ erfahren Sie viele interessante Details dazu.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

¾±²õ³ÙÌýVertriebsleiterin Mittelstand Pharma- und Life Science-Industrie, Âé¶¹Ô­´´ Deutschland

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Predictive Maintenance als wichtiger Schritt zur Industrie 4.0 /germany/2021/02/predictive-maintenance-fertigende-industrie/ Mon, 08 Feb 2021 08:00:41 +0000 /germany/?p=154491 Predictive Maintenance oder vorausschauende Wartung ist eine der Kernkomponenten der Industrie 4.0. Maschinen und Anlagen werden dann gewartet, wenn Daten und Erfahrungswerte sagen, dass es...

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Predictive Maintenance oder vorausschauende Wartung ist eine der Kernkomponenten der Maschinen und Anlagen werden dann gewartet, wenn Daten und Erfahrungswerte sagen, dass es wirklich notwendig ist. Dadurch werden intern Ausfallzeiten minimiert, die Kosten für die Wartung sinken, und außerdem können Hersteller neue Geschäftsmodelle umsetzen. All dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der fertigenden Industrie.

Die fertigende Industrie in Deutschland ist unter Druck: Neue Geschäftsmodelle sind nicht mehr unbedingt darauf ausgerichtet, Produkte zu verkaufen, sondern deren Leistung. Ein Fahrstuhl muss nicht mehr physisch gekauft werden, sondern nur dessen Transportleistung, die dann abgerechnet wird. Dafür ist der Hersteller für den reibungslosen Betrieb des Fahrstuhls in Bürokomplexen oder Hochhaussiedlungen verantwortlich. Mit vorausschauender Wartung kann der Betrieb wirtschaftlicher gestaltet werden. Doch müssen Anbieter auch vorausschauend warten können und nicht nur streng nach festgelegten Zeiträumen.

Einerseits entstehen neue Geschäftsmodelle. Andererseits drängen Hersteller aus dem Ausland in den Markt: Deren Qualität steigt und der Preis ist oft günstiger. Die vorausschauende Wartung ist eine Antwort, die fertigende Unternehmen auf den steigenden globalen Wettbewerb geben können.

Das ist Industrie 4.0

Im Grunde versteht man unter Industrie 4.0 nichts anderes als die Digitalisierung von Prozessen rund um die Produktion. Das ist weit gefasst und die vorausschauende Wartung gehört damit zur Industrie 4.0. Im Mittelpunkt der Industrie 4.0 stehen zwei Entwicklungen:

  • Vernetzte Systeme ermöglichen es, dass Maschinen mit anderen Maschinen und mit Menschen Daten austauschen. Dadurch können sie intelligent aufeinander reagieren.
  • Maschinen steuern sich selbst, da sie und ihre Güter über Sensoren miteinander kommunizieren. Neben der Produktion sind Vertrieb, Entwicklung, aber auch externe Kunden und Lieferanten in die vernetzte Welt eingebunden. Maschinen wissen, welche Aufträge zu erfüllen sind und welche Ersatzteile vor Ort vorrätig sind, und bestellen automatisiert nach, wenn sie zur Neige gehen. Die einstige Zentralsteuerung wandelt sich zur dezentralen Selbstoptimierung.

Technisch bestehen die Industrie 4.0 und die vorausschauende Wartung aus Sensoren, dem Internet (IoT – Internet of Things / ) und Software. Jede Maschine und jedes Bauteil müssen digital erfasst sein und Daten empfangen sowie senden können. Aus der Gesamtheit der Daten kann dann ein digitales Abbild eines materiellen oder immateriellen Objekts oder Prozesses aus der realen Welt entstehen. Dieses nennt man einen „digitalen Zwilling“, ein Schlagwort, das jeder schon gehört haben dürfte. Maschinen, Fabriken oder Lieferketten werden so 1:1 digital kopiert. Das ermöglicht einen Blick auf den aktuellen Stand der Produktion und den Zustand der Anlagen mit allen Maschinen und Geräten. Dadurch sind Simulationen möglich, mit denen Optimierungspotenzial in der Produktion getestet werden kann, ohne mit hohen Kosten in die reale Produktion eingreifen zu müssen.

Unternehmen sollten mit vorausschauender Wartung starten

Industrie 4.0 ist das Ziel einer umfassenden Digitalisierung. Die vorausschauende Wartung ist ein Schritt auf dem Weg der Transformation. Aktuell setzen Unternehmen eine von drei grundlegenden Wartungsstrategien ein:

  • Bei der reaktiven Wartung wird eine Maschine nur repariert, wenn tatsächlich etwas defekt ist. Der Planungsaufwand ist minimal, aber man muss Personal und Ersatzteile vorhalten. Stillstandzeiten sind oft länger und die Terminverlässlichkeit sinkt.
  • Die präventive Wartung versucht, mit geplant regelmäßigen Wartungsleistungen Ausfällen vorzubeugen und damit Stillstandzeiten zu reduzieren. Der Aufwand für Planung und Instandhaltung ist hoch.
  • Die Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung) folgt keinem starren Zeitplan, sondern wird auf Basis aktueller Anlagendaten in Kombination mit Künstlicher Intelligenz und Algorithmen durchgeführt. Per Analyse erkennt ein System, wann eine Störung auftreten wird, und leitet Wartungsmaßnahmen ein.

Tipps im Ratgeber: In vier Schritten die vorausschauende Wartung einführen

Gerade weil Maschinen je nach Auftragslage mehr oder minder stark eingesetzt werden, ist die vorausschauende Wartung oft die wirtschaftlichere Lösung, was aber jedes Unternehmen für sich entscheiden muss. Die vorausschauende Wartung ist ein Schritt zur Industrie 4.0, denn sie vernetzt einen Teil der Fabrik. Außerdem wird auch in der Industrie 4.0 Wartung weiter benötigt, denn selbst in Zukunft wird es Verschleiß geben. Benötigte Leistungen rund um Analytics & Big Data werden mit der vorausschauenden Wartung im Unternehmen eingeführt und lassen sich zur Smart Factory ausbauen. Mit der kontinuierlichen Verbesserung steigen die Anlagenverfügbarkeit, die Lebenszeit von Maschinen und die Effizienz im ganzen Unternehmen.

Mit steht ein System bereit, das mit Best Practices die rasche Einführung von vorausschauender Wartung erlaubt.

Wie das am besten geht, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Vier Schritte, mit denen Sie die vorausschauende Wartung erfolgreich einführen“.

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Gemeinsam und ganzheitlich: Wie Endress+Hauser und Âé¶¹Ô­´´ zum Vorreiter in der Prozessindustrie wurden /germany/2020/08/prozessindustrie-open-industry-gemeinsam/ Wed, 12 Aug 2020 06:00:42 +0000 /germany/?p=151471 Seit vielen Jahren beliefert Âé¶¹Ô­´´ den Messtechnikhersteller Endress+Hauser mit Software. Nun entstand eine ganz neue Partnerschaft: Gemeinsamen Kunden bieten die Unternehmen statt einzelner Produkte ganzheitliche...

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Seit vielen Jahren beliefert Âé¶¹Ô­´´ den Messtechnikhersteller Endress+Hauser mit Software. Nun entstand eine ganz neue Partnerschaft: Gemeinsamen Kunden bieten die Unternehmen statt einzelner Produkte ganzheitliche Lösungen an – mit deutlichem Mehrwert. Diese erfolgreiche Initiative stand auch Pate für die Open Industry 4.0 Alliance, der weitere Unternehmen beitreten können.

Endress+Hauser ist einer der weltweit führenden Hersteller von Messtechnik für die Prozessindustrie. Das Portfolio des Unternehmens ist umfassend: Die Geräte werden in Branchen wie Chemie, Energie und Kraftwerke, Grundstoffe und Metall, Lebensmittel, Life Sciences, Öl und Gas sowie Wasser/Abwasser eingesetzt. Dort liefern sie Daten unter anderem über Durchfluss, Druck und Temperatur oder Füllstand. Die Geräte müssen an sieben Tagen in der Woche zu jeder Sekunde verlässliche Werte liefern – um Produktqualität und Sicherheit zu gewährleisten. Die Voraussetzung dafür ist unter anderem eine exakte und verlässliche Kalibrierung – schon ab Werk – und die rechtzeitige Wartung.

Basis für Digitalisierung: Âé¶¹Ô­´´ Business Technology Platform

Endress+Hauser ist schon lange Kunde der Âé¶¹Ô­´´. Nun verfolgt der Messtechnikhersteller im Rahmen der Digitalisierungsstrategie ambitionierte und richtungsweisende Ziele: zum Beispiel die ONE-ERP Strategie, mit der in den nächsten Jahren  auf der Basis komplett runderneuerter Prozesse unternehmensweit eingeführt werden wird. Auch Themen wie Data Analytics und Data Science werden konsequent umgesetzt. „Wir haben aktiv verfolgt und ein Stück weit dazu beigetragen, dass und wie Âé¶¹Ô­´´ in den vergangenen Jahren im Bereich Cloud bei Data Centric Services bezüglich Ad-hoc-Analysen und auch maschinellem Lernen immer stärker wurde“, berichtet Andreas Buchdunger. Er verantwortet den Bereich Demand and Innovation beim IT-Dienstleister Endress+Hauser InfoServe.

Er weiß, innovative Services und Angebote sind der Schlüssel, um im digitalen Wandel erfolgreich zu sein und um datenbasierte Mehrwerte zu den Kunden zu bringen. Auf diese Weise wandelt sich Endress+Hauser immer mehr vom reinen Messtechnikproduzenten der Vergangenheit hin zu einem digitalen Dienstleister.

Eine wesentliche Basis hierfür ist die , auf deren Grundlage die Endress+Hauser ‚Data Science Workbench‘ entstanden ist, die unter anderem einen zentralen Zugang zu einem Großteil an Daten von Endress+Hauser bietet. Experten arbeiten nun unternehmensweit mit dieser ‚Data inclusive‘ Plattform, um Analysen und neue Services zu erstellen. Von der dahinter liegenden technisch notwendigen Komplexität merken die Anwender wegen des einheitlichen Presentation Layers nichts. Sie können also mit den vorstrukturierten, validierten Daten auf Basis eines Datenkataloges arbeiten.

Übersicht auf Datenaustausch bei Endress+Hauser
Schematische Lösungsarchitektur bei Endress+Hauser. Immer wieder im Lebenszyklus eines Messgerätes fallen beim Kunden in der Anlage oder bei Endress+Hauser im Backend Daten an, die einen hohen Erkenntniswert haben und die nahtlos dem bestehenden Datenpool hinzugefügt werden.

Effiziente Kalibrierung für die Prozessindustrie

Bei Tausenden von Messpunkten in einem Betrieb ist die Kalibrierung sehr aufwändig, das heißt die Feststellung beziehungsweise Wiederherstellung der Messgenauigkeit der Geräte. In Ölraffinerien betragen die Wartungs- und Kalibrierungskosten teils zwischen drei und fünf Prozent der gesamten Betriebskosten. Hier sind folglich erhebliche Effizienzsteigerungen möglich.

Mit datengestützten Services lassen sich Kalibrier-Pläne optimieren, Abweichungen vorhersagen und damit Wartungskosten einsparen. Außerdem werden ungeplante Ausfallzeiten minimiert.

Wartungs- und kalibrierrelevante Daten werden über den Lebenszyklus hinweg an mehreren Stellen erfasst: Bereits beim Engineering der Messstelle, in der Produktion, während der Installation, im Betrieb und natürlich bei der eigentlichen Wartung der Geräte. Die historischen und aktuellen Daten wertet Endress+Hauser mit Hilfe von künstlicher Intelligenz über die Data Science Workbench aus, ergänzt auch um zusätzliche Geschäfts- und Gerätestammdaten. In der Workbench kommen dabei mehrere Komponenten der Âé¶¹Ô­´´ Business Technology Platform zum Einsatz: für Daten-Orchestrierung und maschinelles Lernen, Âé¶¹Ô­´´ HANA für den optimalen Datenzugriff und für eine schnelle, verständliche Darstellung von Resultaten aus Algorithmen und Modellen und für jede Art von Ad-hoc-Analysen. Kollegen von halfen, die relevanten Anwendungsfälle im Bereich Big Data, Analytics und künstliche Intelligenz zu identifizieren und umzusetzen.

Was früher beim Betreiber starre Wartungspläne waren, wird mehr und mehr ein agiler Prozess: Wenn ein Gerät im Betrieb definierte Schwellwerte überschreitet, nimmt die Software sie in den Wartungsplan auf und stellt hierfür Ressourcen bereit: Zusätzlich stehen dem Mitarbeiter aus dem die Gerätedaten, Wartungsanleitungen und weitere Informationen sofort zur Verfügung. Optimierte Wartungsintervalle sorgen darüber hinaus für deutlich mehr Effizienz und sind eine wesentliche Verbesserung bei der kontinuierlichen Prozessüberwachung von regulierten Produktionen, wie sie beispielsweise von der FDA (U.S. Food and Drug Administration) im medizinischen Bereich gefordert wird. Ein weiteres Highlight für die Prozessindustrie ist beispielsweise die automatische Erkennung und Installation neuer Feldgeräte.

Mit diesen Beispielen wird deutlich, dass sich Endress+Hauser sukzessive von einem reinen Anbieter von Instrumenten zum digitalen Dienstleister gewandelt hat und diesen Weg konsequent weiterverfolgt. Die Optimierung der Kalibrierintervalle ist also bei weitem nicht die einzige Wertschöpfung, die mit Hilfe der Âé¶¹Ô­´´-Lösungen entstanden ist.

IIoT-Plattform Netilion ermöglicht neue Services

Im Rahmen ihrer Industrie 4.0-Ausrichtung stellt Endress+Hauser mit dem digitalen Ökosystem cloudbasierte Services bereit, mit denen Anlagenbetreiber Prozesse optimieren und so ihre Effizienz steigern können. Hierzu gehört u. a. die Netilion Health Applikation, die den „Gesundheits-Status“ der installierten Geräte herstellerübergreifend visualisiert und im Falle von Fehlern direkt Hinweise zur Fehlerbehebung geben kann. Weiterhin umfasst das Angebot:

  • Netilion Analytics, das sämtliche Feldgeräte in einer Anlage erfasst und verwaltet,
  • Netilion Library, das Arbeitsdateien und Dokumente speichert und organisiert,
  • Netilion Value, das Prozesswerte überwacht.

Das Potenzial rund um die digitalen Services ist groß: „Aktuell wird nach wie vor nur ein minimaler Bruchteil der-Daten genutzt, die 40 Millionen der von uns installierten Geräte liefern könnten“, führt Andreas Buchdunger aus.

Lösungen für die Prozessindustrie als Partner anbieten

Zusammen mit strategischen Kunden haben Endress+Hauser und Âé¶¹Ô­´´ bereits viele Erfahrungen gesammelt. Ein offener Austausch hatte sich bereits etabliert. Aus dem gemeinsamen Weg entstand die eigentlich naheliegende Idee einer Partnerschaft: „Wir haben zahlreiche gemeinsame Kunden in der Prozessindustrie. Diese erhalten von Endress+Hauser Technologien und Instrumentierung für die Produktion und von Âé¶¹Ô­´´ für die betriebswirtschaftlichen Prozesse und die IT. Wir bieten zusammen ganzheitliche Prozesse im Sinne einer Konvergenz zwischen „IT – Information Technology“ und „OT – Operational Technology“ und können so gemeinsam einen deutlich größeren Mehrwert bieten“, bringt Armin Pühringer, Industry Advisor bei Âé¶¹Ô­´´, die Idee auf den Punkt.

Experten für die Prozessautomation und die IT entwickeln Hand in Hand Lösungen. Das ist neu und bringt Kunden einen bedeutenden Mehrwert: Prozesse und deren Umsetzung, die bis ins Detail vorgedacht sind.

Gemeinsam mit Kunden entwickeln die beiden Partner Anwendungsfälle mit einem hohen Detailgrad, die wesentliche Verbesserungen in den Wertschöpfungsketten bringen. Der erste Kunde der Partnerschaft ist ein großes Chemieunternehmen. In die Arbeit für den Kunden floss das gesamte, gebündelte Know-how ein: „Das Âé¶¹Ô­´´ Asset Management legt die Basis, auf der wir Prozesse optimieren. Der besondere Vorteil ist, dass in einer komplexen Umgebung zwei Unternehmen gemeinsam und zentral planen. Das reduziert den Koordinationsaufwand beim Kunden, der so seine Kernkompetenzen stärker einbringen kann“, sagt Armin Pühringer.

Auf dieser Basis wurde Endress+Hauser das erste Unternehmen der Prozessindustrie, das mit Âé¶¹Ô­´´ auf einer neuen Ebene zusammenarbeitet. „Die Âé¶¹Ô­´´-Experten, gerade auch von Âé¶¹Ô­´´ Services, arbeiteten gleichberechtigt mit uns und bringen wertvolles Know-how in die Partnerschaft ein“, sagt Andreas Buchdunger. „Das freut uns und, noch wichtiger, unsere gemeinsamen Kunden.“

Open Industry 4.0 Alliance: Mitstreiter willkommen

Die Zusammenarbeit für Endkunden ist ein Erfolg und eine Allianz mit weiteren Unternehmen könnte die Resultate für weitere Branchen nutzbar machen, dachten sich die Partner. Aus diesem Gedanken heraus entstand die . Aktuell hat sie [1]. „Die Vielfalt der Anforderungen und Potenziale rund um Industrie 4.0 stellt viele Firmen vor die zentrale Frage: Wie gewährleistet man Integration und Sicherheit?“, stellt Armin Pühringer fest.

Überischt auf Âé¶¹Ô­´´-Partner in der Prozessindustrie
Die Partner der Open Industry 4.0 Alliance.

Viele Anbieter von Geräten oder Software wie Endress+Hauser bringen eigene Plattformen mit. „Die Allianz will hier über eine Blueprint Architektur eine gemeinsame Systemlandschaft schaffen, in der dann vordefinierte Prozesse implementiert werden können“, erläutert Armin Pühringer das Szenario. So können unterschiedlichste Produkte gut zusammenspielen und damit echte Industrie 4.0-Anwendungsszenarien entstehen, inklusive Umsetzung und Support. Dabei arbeiten Produktmanagement und Entwickler gemeinsam, was die Qualität der Lösungen absichert.

empfehlen möglichen Kunden der Allianz, schrittweise vorzugehen und erst die Bereiche mit dem größten Potenzial in Form von Pilotanwendungen zu verbessern. Dadurch sind Projekte gut handhabbar und man sammelt praktische Erfahrung. Aktuell laufen über die Open Industry 4.0 Alliance Pilotanwendungen mit Unternehmen aus den Branchen Lebensmittel, Chemie und Life Sciences. „Wir wollen mit der Allianz die digitale Transformation der Industrie gemeinsam voranbringen und heißen herzlich willkommen“, sagt Dirk Miethe aus dem Center of Excellence für Plattform und Technologie bei Âé¶¹Ô­´´.


[1] Stand 9. Juli 2020

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Vier Tipps, wie die Industrie mit digitalem Service Kasse machen kann /germany/2020/06/tipps-industrie-customer-service/ Tue, 23 Jun 2020 06:00:18 +0000 /germany/?p=150296 Im Einkauf liegt der Gewinn? Mag sein. Doch in Zeiten rasant fortschreitender Digitalisierung macht ein weiterer Umsatztreiber immer häufiger von sich reden: der Service. Denn...

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Im Einkauf liegt der Gewinn? Mag sein. Doch in Zeiten rasant fortschreitender Digitalisierung macht ein weiterer Umsatztreiber immer häufiger von sich reden: der Service. Denn dieser trägt längst nicht mehr nur dazu bei, Kunden zu binden. Mit klugen Servicemodellen können vor allem Fertigungsunternehmen auch ordentlich Geld verdienen.

Das Thema Kundenservice steht auf der Digitalisierungsagenda produzierender Unternehmen aktuell ganz weit oben. Aus gutem Grund: „Im Gegensatz zu anderen Bereichen wie Logistik oder Fertigung zielt die digitale Transformation im Service nicht ausschließlich auf Effizienzverbesserungen ab. Mit intelligenten Servicemodellen lässt sich direkt Geld verdienen“, sagt Âé¶¹Ô­´´ Solution Architect Adrian Langlouis. Eine Studie des Service-Verbands KVD in Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen stützt diese Einschätzung. Demnach ist der Umsatzanteil des Servicegeschäfts in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen. Inzwischen erwirtschaften bereits mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen (76 Prozent) über zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes über den Service.

Mit intelligenten Servicemodellen neue Erlösquellen erschließen

Die Managementberater von Horváth & Partners raten Industrieunternehmen ebenfalls, das Aftersales- und Servicegeschäft gezielt in den Fokus zu rücken: „Wer die Chancen des Marktes für sich nutzt, stärkt nicht nur seine Wettbewerbsdifferenzierung, sondern profitiert zusätzlich von additiven Erlösquellen bei attraktiven Margen von bis zu 25 Prozent“, heißt es in einem Impulspapier der Stuttgarter Beratungsfirma. Wer die Servicetransformation dagegen ignoriere, riskiere nicht nur, den Anschluss zu verlieren, sondern vergebe – vor allem in konjunkturell unsicheren Zeiten – auch eine große Chance der Risikoabsicherung.

Wie man den Kundenservice optimiert

Um den Kundenservice fit für die Zukunft zu machen und neue Erlösquellen konsequent zu erschließen, sollten Fertigungsunternehmen deshalb folgende Themen in den Fokus rücken:  

1. Neue Service Level Agreements

Ungeplante Ausfallzeiten kosten allein die Prozessindustrie weltweit jedes Jahr rund 20 Milliarden US-Dollar. Um derartige Störfälle zu vermeiden, sind Unternehmen entsprechend gerne bereit, Service Level Agreements (SLA) für beschleunigte Reparaturen, schnelle Reaktionszeiten, hohe Verfügbarkeit oder vorausschauende Wartung abzuschließen. Denn das Internet of Things (IoT) eröffnet der Fertigungsindustrie eine ganz neue Welt an Servicemodellen und Subskriptionspreisen. So kann statt der Maschine selbst beispielsweise auch deren Leistung verkauft werden – Stichwort „Machine as a Service“. Zudem legen viele Kunden die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb ihrer Maschinen inzwischen gerne komplett in die Hände des Herstellers. IoT und Sensorik schaffen dafür die erforderlichen Voraussetzungen.

2. Digitale Produkte auf Basis von Industrie 4.0

Industrie 4.0 steht nicht nur für die nahtlose Vernetzung von Shopfloor und Topfloor, sondern vor allem für innovative Services, die sich daraus ableiten lassen. Immer mehr Hersteller erweitern ihr eigentliches Produktspektrum inzwischen um digitale Dienstleistungen. Laut einer setzt schon heute fast jedes fünfte Unternehmen (18 Prozent), das im Zuge von Industrie 4.0 neue Produkte und Services entwickelt, auf datenbasierte Geschäftsmodelle. Das können beispielsweise digitale Kalibrierungsservices zur Verbesserung der Fertigungsqualität sein. Oder aber Apps, mit denen sich der Energieverbrauch des gesamten Geräteparks auf Knopfdruck analysieren lässt. „Wer mit nativen Apps oder Softwarelösungen zum reibungslosen Betrieb des Geräteparks beitragen kann, rennt bei Kunden offene Türen ein“, ist Âé¶¹Ô­´´-Experte Adrian Langlouis überzeugt.

3. Herstellerübergreifende Onlineshops

Dass sich mit Ersatzteilen und Zubehör eine Menge Geld verdienen lässt, ist keine neue Erkenntnis. Doch seit Technologieriesen wie Amazon oder Alibaba in das Geschäft eingestiegen sind, weht der Fertigungsindustrie in diesem Segment ein scharfer Wind ins Gesicht. So bietet beispielsweise Amazon Business für die Reinigung und Wartung von Anlagen und Maschinen 50 Prozent mehr Artikel als traditionelle Anbieter dieser typischen Aftersalesprodukte. „Um hier Boden gutzumachen, sollten Industrieunternehmen sich in B2B-Ö°ì´Ç²õ²â²õ³Ù±ð³¾±ðn zusammenschließen“, empfiehlt Langlouis. Gemeinsam könnten sie innovative Aftersales- und Serviceangebote für ihren Kundenkreis entwickeln und sich als branchenspezifischer One-Stop-Shop profilieren.

4. IoT-Marketing

Smarte Produkte geben kontinuierlich Auskunft über ihren aktuellen Status. Dadurch weiß der Hersteller ganz genau, ob vorgegebene Grenzwerte eingehalten werden oder das Produkt möglicherweise demnächst ausgetauscht werden muss. Zudem lassen sich aus den übermittelten Daten wichtige Erkenntnisse über die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kunden ableiten und so zusätzliche Geschäftschancen besser wahrnehmen. Anders gesagt: Wer weiß, wie seine Kunden einzelne Produkte nutzen, kann Cross- und Up-Selling-Potenziale wesentlich leichter erkennen und bedienen. Und damit den Umsatz gezielt ankurbeln.

Um mit neuen Geschäftsmodellen im Kundenservice zusätzliche Gewinne zu erwirtschaften, müssen Fertigungsunternehmen allerdings zunächst die technischen Voraussetzungen schaffen. Heißt konkret: Sie benötigen eine integrierte Plattform, die Prozesse und Daten vom Produktdesign über die Produktion bis hin zum laufenden Betrieb nahtlos miteinander verknüpft. Das Âé¶¹Ô­´´-Lösungsportfolio liefert dafür alle erforderlichen Komponenten.

Weitere Informationen

Wie das Zusammenspiel des Âé¶¹Ô­´´-Customer-Experience-Portfolios mit Âé¶¹Ô­´´ Cloud Platform, den Lösungen von Âé¶¹Ô­´´ Intelligent Asset Management und Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA die Umsetzung digitaler Kundenservices in der Fertigungsindustrie unterstützt, erklärt Âé¶¹Ô­´´ Solution Architect Adrian Langlouis beim virtuellen. Am besten, Sie . Die Registrierung ist kostenlos. Außerdem sollten Sie sich schon jetzt den 21. Juli freihalten. Aan diesem Tag erwarten Sie bei unserem Online-Event viele spannende Livepräsentationen und interaktive Sessions rund um das Thema Industrie 4.0.

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Industrial Intelligence bringt IT und OT in Einklang /germany/2020/02/industrial-intelligence-d2o/ Wed, 05 Feb 2020 07:00:37 +0000 /germany/?p=147337 Digitalisierung ist ein alter Hut? Von wegen! Gerade im industriellen Umfeld wird das Thema aktuell heiß diskutiert. Denn das Zusammenwachsen von Informationstechnik (IT) und operativen...

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Digitalisierung ist ein alter Hut? Von wegen! Gerade im industriellen Umfeld wird das Thema aktuell heiß diskutiert. Denn das Zusammenwachsen von Informationstechnik (IT) und operativen Technologien (OT) sowie künstliche Intelligenz und smarte Produkte bergen riesige Chancen – aber auch immense Herausforderungen. Âé¶¹Ô­´´ hilft, diese zu meistern.

„Gibt’s dasselbe auch in Grün?“ Hatten Kunden früher Sonderwünsche, wurden diese in der Regel entweder gar nicht oder nur zu horrenden Preisen erfüllt. Das ist heute anders. Denn in der „Experience Economy“ dreht sich alles um das Kundenerlebnis. Immer häufiger stehen heutzutage Losgröße 1 und Variantenfertigung auf der Agenda. Das freut die Kunden, bedeutet für Fertigungsunternehmen aber großen Mehraufwand. Nicht nur, weil das Produktdesign ständig angepasst werden muss. Die Produktion von Einzelstücken und Kleinstserien ist naturgemäß wesentlich aufwendiger als die Massenfertigung. Schließlich gilt es, Produktionssysteme und Geräteparks kontinuierlich neu zu konfigurieren und an die individuellen Produktanforderungen anzupassen.

Âé¶¹Ô­´´ Digital Supply Chain bringt Industrie 4.0 in Gang

„Wirtschaftlich ist das nur machbar, wenn Unternehmensanwendungen und Produktionslösungen nahtlos ineinandergreifen“, sagt Ralf Lehmann, Âé¶¹Ô­´´ Senior Director Global Solution Management Manufacturing. Aus seiner Sicht ist deshalb in der Fabrik der Zukunft das intelligente Zusammenspiel von Produktdesign, Fertigungs- und Logistikplanung, Produktion, Lagerung, Transport, Betrieb, Wartung und Instandhaltung unverzichtbar. Unter dem Stichwort „Design to Operate“ bündelt Âé¶¹Ô­´´ die dafür erforderlichen Werkzeuge. „Das Âé¶¹Ô­´´-Digital-Supply-Chain-Portfolio integriert Shopfloor und Topfloor und ebnet so den Weg zu Industrial Intelligence aus einem Guss“, so der Âé¶¹Ô­´´-Experte. Der Vorteil für Fertigungsbetriebe: Statt IT und OT unterschiedlicher Anbieter mit viel Aufwand integrieren zu müssen, erhalten sie von Âé¶¹Ô­´´ alle erforderlichen Lösungen in einem Paket.

Integrierte Prozesse vom Produktdesign bis zum laufenden Betrieb

So ermöglicht Fertigungsunternehmen beispielsweise:

  • Trends und Kundenanforderungen im Blick zu behalten sowie intelligente und nachhaltige Produkte gezielt zu entwickeln und schneller zur Marktreife zu bringen;
  • Bestände, Bedarfe und Produktionskapazitäten mithilfe integrierter Lösungen passgenau zu planen und Materiallieferungen in Echtzeit zu verfolgen;
  • individualisierte Produkte dank des nahtlosen Zusammenspiels von IT und OT effizient zu produzieren und die Gesamtanlageneffektivität zu steigern;
  • intralogistische Abläufe durch smarte Werkbänke zu optimieren, Transporte mithilfe innovativer Track-and-Trace-Technologien zuverlässig im Blick zu halten und Staus an der Rampe zuverlässig zu vermeiden;
  • Inbetriebnahmen der ausgelieferten Produkte proaktiv zu steuern, Anlagen, einzelne Komponenten und Prozesse kontinuierlich zu überwachen, vorausschauend zu warten und fortlaufend zu verbessern.

Inzwischen enthält das Âé¶¹Ô­´´-Digital-Supply-Chain-Portfolio nicht nur Lösungen für die diskrete Fertigung, sondern bildet auch die Besonderheiten der Prozessindustrie ab. So lassen sich beispielsweise individuelle Rezepturen gezielt entwickeln und Produktkosten über den gesamten Lebenszyklus von Anfang an fundiert kalkulieren. „Das erschließt der Prozessindustrie wichtige Wettbewerbsvorteile“, ist Lehmann überzeugt.

Industrial Intelligence stellt das Kundenerlebnis in den Fokus

Und noch etwas zeichnet das Âé¶¹Ô­´´-Lösungspaket aus: Es ermöglicht nicht nur einen ungebremsten Informationsfluss der operativen Daten (O), sondern integriert auch sogenannte Erlebnisdaten (X). „Das ist wichtig“, sagt Âé¶¹Ô­´´-Experte Lehmann. „Denn dadurch können Unternehmen Produktdesign und Planung viel genauer an den individuellen Bedürfnissen ihrer Kunden ausrichten.“ Zum Beispiel, wenn es darum geht, neue Trends rechtzeitig wahrzunehmen und im eigenen Produktportfolio umzusetzen. „Wer das nicht schafft, hat in der Experience Economy auf Dauer keine Überlebenschance“, verweist Lehmann auf prominente Marktverlierer wie Nokia, Kodak oder Grundig.

Um die Vorteile von Âé¶¹Ô­´´ Digital Supply Chain für die Fertigungsunternehmen besser greifbar zu machen, hat Âé¶¹Ô­´´ einen industriellen Showcase zu Industrial Intelligence entwickelt. Er visualisiert, wie die Fabrik der Zukunft mithilfe intelligenter Prozesse und smarter Produkte den Anforderungen an Individualisierung, Kundenerlebnis und effiziente Abläufe von der Planung über die Fertigung bis zum überwachten Betrieb gerecht wird.

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Wachstumschancen für die Metall-, Holz- und Papierindustrie durch neue Sicht auf den Lead-to-Cash-Zyklus /germany/2019/08/metall-holz-papier-lead-to-cash/ Thu, 22 Aug 2019 06:00:42 +0000 /germany/?p=144073 Lead-to-Cash-Daten liefern bessere Kundenerlebnisse. Hiervon profitiert auch die Metall-, Holz- und Papierindustrie. Der Lead-to-Cash-Zyklus ist vielleicht eine der entscheidendsten Funktionen für Unternehmen in der Metall-,...

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Lead-to-Cash-Daten liefern bessere Kundenerlebnisse. Hiervon profitiert auch die Metall-, Holz- und Papierindustrie.

Der Lead-to-Cash-Zyklus ist vielleicht eine der entscheidendsten Funktionen für Unternehmen in der Metall-, Holz- und Papierindustrie, wird aber häufig zu stark vereinfachend in drei Hauptstufen untergliedert: Markenwerbung, Auftragserfassung und Zahlungsabwicklung. Wer so denkt, verfehlt das Wesentliche, was Kunden von ihrer Interaktion mit einem Unternehmen erwarten: eine immer dynamischere und besser personalisierte Beziehung, nicht einfach nur ein weiteres Produkt.

Seien wir ehrlich – bei Amazon eine Buzz-Lightyear-Actionfigur für 20 Euro zu bestellen, geht unendlich bequemer, intuitiver, transparenter und schneller, als einen 10.000-Euro-Stahlträger zu beschaffen. Aber wissen Sie was? Kunden in der Metall-, Holz- und Papierindustrie wollen genau diese Buzz-Lightyear-Erfahrung, wenn sie ein Produkt bestellen.

Das heißt nun nicht, dass Unternehmen mit Kundenerlebnissen à la Amazon gleichziehen müssen, wo es personalisierte Empfehlungen, Versand am selben Tag und transparente Lieferprozesse gibt. Echte Vorteile werden erreicht, wenn sich ein Unternehmen zu einem One-Stop-Shop für Endverbraucher, Distributoren, Einzelhändler und Vertragspartner wandelt. Und jeder Teilnehmer dieses Lead-to-Cash-Prozesses – von Marketing und Vertrieb über Fulfillment, Logistik und Kundendienst bis hin zu Finanzwesen – spielt in dieser neuen Wirklichkeit eine entscheidende Rolle.

Erkenntnisse aus vernetzten Lead-to-Cash-Daten

Für die meisten Unternehmen bedeutet das Erfüllen einer Vielfalt von Kundenanforderungen, nahezu unendlich viele Varianten eines Produkts zu produzieren. Natürlich muss nicht jeder Auftrag individuell angepasst werden, doch ist diese Strategie zweifellos sehr aufwendig. Sie verlangt schnelles Handeln auf der Grundlage eines komplizierten Workflows.

Leider fehlt in der Branche allgemein die erforderliche Infrastruktur, um eine solche enorme Wachstumschance aufzugreifen. Die meisten Unternehmen haben Mühe, sich abzeichnende Markttrends profitabel zu nutzen, Omnichannel-Marketing nahtlos zu unterstützen und ihr gesamtes Partnernetz in Planungsprozesse einzubeziehen.

Unternehmen in der Metall-, Holz- und Papierindustrie, die dieses begehrte Kundenerlebnis bieten können, sind dagegen bestens gerüstet, um in diesem Umfeld beträchtliche Umsatz­steigerungen zu erzielen. Sie können die genaue und geeignete Produktkonfiguration formulieren und in den Lieferketten- und Fertigungsprozess weiterleiten, um rasch das richtige Endprodukt herzustellen. Mit diesem Ansatz integrieren sich Hersteller nicht nur in die Wertschöpfungskette ihrer Kunden, sondern können auch neue Anforderungen prognostizieren, Bedarf antizipieren und letztlich Interaktionen schaffen, die Kunden begeistern, Ergebnisse liefern und langanhaltende Kundentreue fördern.

Lead-to-Cash für bessere Kundenerlebnisse

Diese neue Sicht auf das Kundenerlebnis lässt sich am besten mit intelligenter Technologie verwirklichen, die Suggestivverkauf, flexible Produktstrukturen und Kundennähe auf ganz neuem Niveau ermöglicht. Wenn Entscheidungsträger Zugang zu fundierten, vertrauenswürdigen Daten über Kunden in ausreichender Detailgenauigkeit haben, verstehen sie, was bei Interaktionen und Transaktionen mit Kunden im Hintergrund vor sich geht. Anhand dieser Erkenntnisse können Hersteller Kunden überzeugend ansprechen und sich gleichzeitig in ihre Schwierigkeiten einfühlen – und dann die richtigen Schlüsse ziehen, um das richtige Produkt anzubieten.

Beispielsweise kann ein Stahllieferant, der Großhändler beliefert, dieses Modell nutzen, um per Up- oder Cross-Selling verwandte Produkte oder Upgrades mit zu verkaufen. Durch den Einsatz einer intelligenten Anwendungssuite für den Vertrieb, die Daten aus Marketing-, Vertriebs-, Bestandsverwaltungs-, Lieferketten- und Kundenservicesystemen miteinander verknüpft, um Kunden, die ein bestimmtes Profil erfüllen, gezielt anzusprechen, können Hersteller herausfinden, welche Produkte und Zusätze diese Kunden aller Wahrscheinlichkeit nach kaufen werden.

Unternehmen in der können sogar ein Modell ähnlich einer Boutique realisieren. Indem sie individuell angepasste und personalisierte Produkte zu einem Premium-Preis verkaufen und diese höhere Marge dann durch die Lieferkette nach unten hindurchleiten. Der Produktionsprozess ist schnell, und die Logistik kann dafür sorgen, dass die Bestellung bis zu einem bestimmten Termin geliefert wird – womit wieder die Kundenerwartungen erfüllt werden.

Intelligente Kundenerlebnisse sichern die Zukunft

Eine der größten Gefahren, denen sich Metall-, Holz- und Papierverarbeiter gegenübersehen, liegt in der Unfähigkeit, sich in den Prozessen ihrer Kunden zu verankern.

Denken wir beispielsweise an Lieferanten, die Leichtmetalle zusätzlich zu Metallblöcken anbieten. Produzenten, die Kontrolle über ihren Bestand haben, Metallabfälle oder unbenutzte Produkte wieder einschmelzen und zu neuen Zwecken wiederverwenden, können günstigere Preise und kürzere Lieferzeiten anbieten und sich durch abfallarme oder -freie Fertigungs­praktiken auszeichnen. Traditionelle Hersteller können diese Vorteile dagegen nicht bieten, da sie aufgrund ihrer betrieblichen Abläufe Verluste durch Ausschuss und Überproduktion hinnehmen müssen.

Durch die Fähigkeit, die Probleme ihrer Kunden mit Einfühlungsvermögen zu erkennen und zu lösen, werden Hersteller zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Wertschöpfungskette ihrer Kunden. Je engmaschiger verbunden beide Seiten werden und je intensiver sie zusammen­arbeiten, umso sicherer ist die Beziehung und umso mehr hat sie im Wettbewerbsumfeld Bestand.

Ausführlichere Informationen dazu, wie die richtige Datenstrategie zum Unternehmenswachstum beitragen kann, finden Sie im Beitrag .

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Blockchain in der Chemieindustrie: Für und Wider /germany/2019/08/blockchain-chemieindustrie-pro-contra/ Wed, 14 Aug 2019 06:00:52 +0000 /germany/?p=141372 Obwohl viele Unternehmen in Blockchain investieren, prognostiziert ein Beratungsunternehmen dieser Technologie eine ernüchternde Zukunft. Auch in der Chemieindustrie ist ihr Einsatz umstritten. Seit einigen Jahren...

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Obwohl viele Unternehmen in Blockchain investieren, prognostiziert ein Beratungsunternehmen dieser Technologie eine ernüchternde Zukunft. Auch in der Chemieindustrie ist ihr Einsatz umstritten.

Seit einigen Jahren ist das Thema in aller Munde. Unternehmen haben Milliarden in diese Technologie investiert – aufgrund von „überzogenen Erwartungen“, wie es Gartner formulierte. Im Hype Cycle for Emerging Technologies für 2018 sieht Gartner Blockchain im Abwärtstrend Richtung „Tiefpunkt der Ernüchterung“. Gartner erwartet für die nächsten fünf bis zehn Jahre kein „Plateau der Produktivität“. Nur wenige Anwendungen haben Marktfähigkeit erreicht, wie etwa , angetrieben durch den US-amerikanischen Drug Supply Chain Security Act (DSCSA).

Woran liegt das?  vergleicht das Phänomen mit „“. Gemäß diesem Prinzip muss die effektivste Lösung die einfachste Lösung sein, die verfügbar ist, um ein Geschäftsproblem zu lösen. Es muss einen klaren Business Case geben und dieser entschlossen umgesetzt werden.

Anwendung in der Chemieindustrie

In einer kürzlichen Gesprächsrunde auf der brachten Diskussionsteilnehmer die folgenden möglichen Anwendungsfälle für die Chemieindustrie ins Spiel:

  • Beschaffung: Tracking und Authentifizierung von Rohstoffen unterstützt die allgemeine Einhaltung von Ethik- und Nachhaltigkeitsstandards (z. B. keine Rohstoffe mit Konflikt­potenzial aufgrund von Kinderarbeit, unfairen Handelspraktiken usw.).
  • Forschung und Entwicklung: Informationsaustausch in Echtzeit stellt den Schutz von geistigem Eigentum in offenen Innovationsnetzwerken oder -konsortien sicher.
  • Produktions- und Anlagenmanagement: Durch den Austausch von Informationen zwischen Herstellern, Betreibern und Dienstleistern, z. B. in , kann die gesamte Geschichte eines Assets nachverfolgt werden. So kann etwa die Instandhaltung oder die Verwendung von Originalersatzteilen nachgewiesen werden. Dies untermauert Garantie- oder Versicherungs­ansprüche, Eigentumsrechte, den Buchwert von Assets oder dientals Grundlage für nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle. Die kann durch Abrufen von Blockchain-Datensätzen zur Geltendmachung von Garantieansprüchen u. ä. abgewickelt werden.
  • Supply Chain Management: Im Energiehandel werden Chemiekraftwerke an Produktions­standorten Teil einer „Prosumenten“-Blockchain. Im internationalen Handel und Versand erleichtert Blockchain den Dokumentenaustausch und dokumentiert Änderungen des Eigentums an Produkten. Durch die Überwachung und Verfolgung der physischen Integrität von Produkten (siehe z. B. die ) werden Schäden an Produkten oder Paletten erkannt und Produkt­fälschungen verhindert. Im Landwirtschaftssektor trägt Blockchain zu mehr Transparenz in der Lieferkette vom Erzeuger bis auf den Teller des Verbrauchers bei und erleichtert Produktrückrufe.

Keine brauchbare Option?

Trotz der oben beschriebenen wirtschaftlichen Argumente wurde in der Gesprächsrunde deutlich, dass wir noch weit davon entfernt sind, Blockchain als brauchbare Option in größerem Maßstab in der Chemieindustrie einsetzen zu können. Zu den Herausforderungen, die noch bewältigt werden müssen, gehören u. a. folgende:

  • Entwicklung eines überzeugenden Anwendungsfalls
  • Bildung von Konsortien auf Basis gegenseitigen Vertrauens mit Teilnehmern auf Augenhöhe
  • Eigentum an Blockchain und Knoten, Datenschutz
  • Technologie (z. B. Beschränkungen hinsichtlich Skalierbarkeit und Management von Big Data) und Interoperabilität (z. B. Typ der Blockchain, Integration, Altsysteme usw.)

Gesetzliche Vorschriften können eine wichtige Rolle dabei spielen, diese Hindernisse zu über­winden und den Weg für wirtschaftlich sinnvolle Blockchain-Szenarien zu ebnen (z. B. das oben erwähnte amerikanische DSCSA-Gesetz).

Allgemein haben mit einer starken Position in der Chemieindustrie eine einzigartige Chance. Sie können die Zusammenarbeit zwischen Lieferanten, Kunden und Partnern vereinfachen und Netzwerke an einem gemeinsamen Ziel orientiert aufbauen, wobei gleich­zeitig Prozesse oder Vermittlungsstufen, die keinen Mehrwert bringen, eingestellt werden können.

Lesen Sie im White Paper von Âé¶¹Ô­´´, wie Sie zukünftige Herausforderungen meistern und neue Kundenerlebnisse durch innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle entwickeln können.

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Physische Anlagen werden zu echten Vermögenswerten /germany/2019/05/physische-anlagen-vermoegenswerte/ Fri, 03 May 2019 06:00:38 +0000 /germany/?p=139979 Bei intelligentem Anlagenmanagement geht es darum, intelligente Technologien – wie Internet der Dinge (IoT), maschinelles Lernen und Augmented Reality – zu nutzen, um von traditionellen...

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Bei intelligentem Anlagenmanagement geht es darum, intelligente Technologien – wie (IoT), und Augmented Reality – zu nutzen, um von traditionellen Prozessen, bei denen nur reagiert wird, zu vorausschauenden und vorbeugenden Prozessen zu gelangen.

Ein Ziel ist, sich anbahnende Probleme zu erkennen, bevor sie eintreten, und entsprechend aktiv zu werden. Hier spricht man von „prognostizierter Instandhaltung“. Es handelt sich dabei um ein Modell, nach dem es billiger und mit weniger Betriebsunterbrechungen verbunden ist, Instandhaltungsarbeiten im Voraus auszuführen, als Reparaturen nach einem Anlagenausfall vorzunehmen.

Ein weiteres Ziel ist es, den Kunden zu verstehen und einzubinden. Unternehmen, die nachverfolgen können, wie Kunden ihre Anlagen nutzen, sind in der Lage, Signale zu erkennen, die es ihnen ermöglichen, den Kunden als vertrauenswürdige Geschäftspartner, denen der Kundenerfolg am Herzen liegt, zur Seite zu stehen. kann Unternehmen in engeren Kontakt mit ihren Kunden bringen – was wiederum dazu führt, dass die Unternehmen ein besseres Kundenerlebnis bieten können.

Erwartungen an das intelligente Anlagenmanagement

Beim Umstieg auf ein intelligentes Anlagenmanagement ist es mit den eigentlichen intelligenten Technologien nicht getan. Vielmehr ist ein durchgängig intelligentes Anlagenmanagementsystem erforderlich. Hier einige Anforderungen an ein solches System:

Vernetzung – mit intelligenten Sensoren

Ein wichtiges Element in jedem System sind natürlich die Anlagen selbst. Um das Anlagenmanagement in der von Echtzeitdaten geprägten digitalen Wirtschaft zu verwirklichen, müssen diese Anlagen sein. Das heißt, sie müssen mit Sensoren ausgestattet werden, die Echtzeitdaten zu Instandhaltung und Leistung an die Zentrale liefern, wo entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.

Transparenz – in Echtzeit

Vernetzte Anlagen wiederum liefern zu ihrem Zustand, ihrer Produktivität und ihrer Effizienz. Nur mit diesen Equipment-Informationen können Unternehmen jederzeit den aktuellen Zustand von dezentralen Anlagen im Auge behalten.

Verantwortung – eine zentrale Datenquelle

Eine umfassende Transparenz dieser Art ist nur mit einer gemeinsamen Datenmenge möglich, die operative Daten ebenso wie Instandhaltungsdaten umfasst. Eine zentrale Datenquelle für alle relevanten Anlageninformationen kann Techniker im Außendienst produktiver machen.

Zugriffsmöglichkeiten – über Mobilgeräte

Techniker beispielsweise sollten in der Lage sein, in Echtzeit , um Probleme beheben und Anlagenausfälle verhindern zu können. Auch Echtzeitwarnungen, Arbeitsanforderungen und Arbeitsgenehmigungen über Mobilgeräte sind wichtig.

Flexibilität – Cloud-Implementierung

Weil sich die Dinge laufend ändern und sich immer wieder neue Gelegenheiten ergeben, müssen für das Anlagenmanagement zuständige Teams flexibel sein. Damit kommt der Cloud-Implementierung beim intelligenten Anlagenmanagement eine zentrale Bedeutung zu. Durch den Betrieb in der werden die Teams von ihren Routineaufgaben im Bereich der IT-Infrastruktur entlastet und können sich wichtigeren Aufgaben widmen. Zudem bietet die Cloud die Skalierbarkeit, die benötigt wird, um bei Bedarf die Kapazität auszubauen und die Kundenanforderungen zu erfüllen.

Zusammenarbeit – ein Netzwerk intelligenter Anlagen

Zu den komplexeren Szenarien des intelligenten Anlagenmanagements zählt der Aufbau eines . Indem sie aktive Anlagen in einem solchen Netzwerk miteinander verbinden, sind Unternehmen in der Lage, Equipment-Informationen über mehrere Anlagen hinweg zu erfassen und nachzuverfolgen. Aus den so gewonnenen größeren Datenmengen können sie mit Analysen wertvolle Erkenntnisse gewinnen.

Digitalisierung – Technologie des digitalen Zwillings  

Ein digitaler Zwilling ist eine digitale Live-Darstellung einer physischen Anlage. Diese Technologie spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau eines Netzwerks intelligenter Anlagen. Der digitale Zwilling dient als allgemeiner Bezugspunkt für die Anlage von der Konzeption über die Konstruktion und technische Ausführung bis zum Produktivbetrieb und schließlich zur Außerbetriebnahme und versetzt Teams in die Lage, auf der Basis von gemeinsam genutzten Anlageninformationen zusammenzuarbeiten. Dies wiederum kann dazu beitragen, Produktverbesserungen zu erreichen und auch dem Kunden eine bessere Erfahrung mit der Anlage zu bieten.

Neues Whitepaper der ARC Advisory Group zum intelligenten Anlagenmanagement

Die ARC Advisory Group hat kürzlich ein neues Whitepaper veröffentlicht: „“.

Es richtet sich an Unternehmen, die intelligente Anlagenmanagementsysteme in Erwägung ziehen, und geht auf einige der hier angesprochenen Themen ein. Wenn Sie mehr erfahren möchten, können Sie .

Über Richard Howells

Richard Howells ist Vice President bei der Âé¶¹Ô­´´ und zeichnet für die Positionierung, die Formulierung von Botschaften, AR, PR und Go-to-Market-Aktivitäten für die Âé¶¹Ô­´´-Supply-Chain-Lösungen verantwortlich.

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