Lieferketten Archiv | Âé¶¹Ô­´´ News Center /germany/tags/lieferketten/ Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Fri, 15 May 2026 08:01:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Der Weg zu autonomeren Lieferketten /germany/2026/05/der-weg-zu-autonomeren-lieferketten/ Fri, 15 May 2026 07:43:40 +0000 /germany/?p=187427 Lieferketten spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Kunden zuverlässig zu beliefern und profitabel zu wachsen. Jede Entscheidung – von der Planung und Beschaffung...

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Lieferketten spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Kunden zuverlässig zu beliefern und profitabel zu wachsen. Jede Entscheidung – von der Planung und Beschaffung über die Fertigung und Logistik bis hin zum Service – wirkt sich auf Kosten, Serviceniveaus und Widerstandsfähigkeit aus.

Âé¶¹Ô­´´ Sapphire 2026 Innovation News Guide

Die Erwartungen, dass Lieferungen pünktlich und zuverlässig erfolgen, sind nach wie vor hoch. Die Unternehmen sind mit einer sich schnell verändernden Nachfrage konfrontiert, die globalen Netzwerke werden komplexer und der Kostendruck steigt. Die Verwaltung des Umlaufvermögens wird schwieriger. Deshalb suchen sie nach Wegen, Erkenntnisse schneller und einheitlicher in konkrete Maßnahmen umzusetzen – und zwar entlang der gesamten Lieferkette.  

Seit über 50 Jahren unterstützt Âé¶¹Ô­´´ Unternehmen dabei, intelligentere, stärker vernetzte Lieferketten aufzubauen. Auf der Âé¶¹Ô­´´ Connect im Oktober haben wir Âé¶¹Ô­´´ Supply Chain Orchestration vorgestellt. Damit wurde eine Grundlage geschaffen, um Probleme zu erkennen, Maßnahmen zu koordinieren und die Ausführung über komplexe Liefernetzwerke hinweg zu verbinden. Mit den auf der Âé¶¹Ô­´´ Âé¶¹Ô­´´PHIRE angekündigten Innovationen wird diese Vision weiter gestärkt. Mit einer ganzen Reihe neuer KI-gestützter Assistenten und Agenten ermöglichen wir den Übergang von der reinen Orchestrierung hin zu einem autonomen Betriebsmodell – eines, in dem Planung, Fertigung, Logistik und Anlagenbetrieb immer stärker vorausschauend agieren, sich selbst koordinieren und Probleme eigenständig lösen, ohne dass bei jedem Schritt jemand manuell eingreifen muss.

KI, die auf realen Abläufen basiert

KI erzielt im Lieferkettenmanagement nur dann langfristigen Mehrwert, wenn sie dort eingebettet ist, wo die eigentliche Arbeit stattfindet. Autonome Agenten arbeiten nicht losgelöst von Unternehmensanwendungen. Sie sind auf tief integrierte Prozesse und verlässliche Daten angewiesen.  Genauigkeit, Regelkonformität und Widerstandsfähigkeit stehen und fallen mit diesem Fundament. Ohne saubere Prozesse und verlässliche Daten lässt sich KI weder skalieren noch kann sie Vertrauen gewinnen.

Âé¶¹Ô­´´ versteht unter dem autonomen Unternehmen eine Zukunftsvision, in der Unternehmen ihre Geschäfte intelligenter führen: Systeme arbeiten stärker vernetzt zusammen, treffen Entscheidungen schneller und setzen diese unmittelbar um – während Menschen die Kontrolle behalten. Autonomes Lieferkettenmanagement ist ein konkreter Schritt auf dem Weg zu dieser Vision.

Autonomes Lieferkettenmanagement spiegelt eine Entwicklung wider. Die Art und Weise, wie Planung, Ausführung und Betrieb zusammenarbeiten, ändert sich. Menschen definieren Ziele und Prioritäten, Assistenten orchestrieren Aktivitäten über Bereiche hinweg, und Agenten führen die Arbeit aus. All dies geschieht innerhalb gesteuerter, durchgängiger Prozesse.

Auf der Âé¶¹Ô­´´ Âé¶¹Ô­´´PHIRE stellen wir vor, ermöglicht durch neue Joule-Assistenten und branchenspezifische KI-Szenarien, die dieses Modell auf den täglichen Betrieb in Planung, Fertigung, Logistik, Konstruktion und Anlagenmanagement anwenden. Die allgemeine Verfügbarkeit beginnt ab sofort und wird im Laufe des Jahres 2026 phasenweise umgesetzt.

Joule-Assistenten entlang der Lieferkette

Anstelle isolierter KI-Tools werden die folgenden Assistenten direkt in zentrale Âé¶¹Ô­´´-Supply-Chain-Anwendungen eingebettet – dort, wo fundiertes Prozesswissen, semantisch reichhaltige Geschäftsdaten und Einhaltung von Governance-Vorgaben bereits vorhanden sind. Jeder Assistent unterstützt einen eigenen Verantwortungsbereich, teilt aber Kontext, Daten und Ergebnisse über die gesamte Lieferkette hinweg.

  • Anlagen- und Serviceassistent:  Verändert grundlegend, wie Arbeitsaufträge erkannt und eingeplant werden. Signale und Anomalien werden direkt in konkrete Maßnahmen übersetzt, anstatt in einer Warteschlange zu verbleiben.
  • Business-Network-Assistent: Sorgt dafür, dass die Abstimmung auch über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus funktioniert – also mit Lieferanten, Logistikdienstleistern und Servicepartnern. So wird verhindert, dass Abläufe ins Stocken geraten, nur weil externe Partner beteiligt sind. 
  • Logistikassistent:  Hält die Lager- und Transportabwicklung in Bewegung, wenn sich Bedingungen ändern. Koordiniert Agenten, statt bei jedem Schritt auf menschliche Übergaben zu warten
  • Fertigungsassistent:  Verbindet Signale aus der Fertigung mit dem allgemeinen operativen Kontext, damit Teams schneller auf Störungen reagieren können.
  • Planungsassistent:  Hilft Planern, Ausnahmen und Engpässen immer einen Schritt voraus zu sein, ohne Signale aus dem gesamten Netzwerk manuell zusammenstellen zu müssen
  • Produktdesign-Assistent:  Hilft Fertigungs- und Entwicklungsteams, reibungsloser zusammenzuarbeiten. Er macht frühzeitig sichtbar, welche Auswirkungen Änderungen am Produkt haben – noch bevor diese zu Problemen, Nachbesserungen oder Verzögerungen führen. So bleiben alle Teams auf dem gleichen Stand. 

Von Assistenten zu autonomen Agenten

Zusätzlich zu diesen Assistenten stellt Âé¶¹Ô­´´ mehr als 60 speziell entwickelte Agenten für alle Supply-Chain-Prozesse bereit. Diese Agenten sind darauf ausgelegt, Ereignisse zu erkennen, Auswirkungen zu analysieren und innerhalb definierter geschäftlicher Leitplanken gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Sie helfen dabei, die Ausführung zu koordinieren, während der Mensch stets die Kontrolle behält.

In der Fertigung überwachen Agenten wie Production Excellence Agent und Production Master Data Readiness Agent laufend die Produktion, Qualität und Maschinensignale. Ziel ist es, Probleme frühzeitig zu erkennen und sicherzustellen, dass Arbeitspläne und Arbeitsanweisungen mit den übergeordneten Unternehmenszielen übereinstimmen. Bei Anlagen- und Serviceabläufen bewerten der Asset Performance Alert Processing Agent und der Technician Briefing Agent den Zustand von Anlagen, priorisieren anstehende Arbeiten und helfen dabei, Probleme gleich beim ersten Einsatz zu lösen. Das reduziert Ausfallzeiten und macht die gesamte Serviceorganisation reaktionsfähiger.

Außer in lieferkettenspezifischen Szenarien werden diese Assistenten und Agenten auch in die Cloud-ERP-Umgebung der Âé¶¹Ô­´´ integriert, einschließlich , und unterstützen so die übergreifende Strategie der Âé¶¹Ô­´´ für das autonome Unternehmen. Die allgemeine Verfügbarkeit wird phasenweise im Laufe des Jahres 2026 eingeführt und beginnt ab sofort.

Aufbauend auf dieser Grundlage kommt mit Âé¶¹Ô­´´ Industry AI branchenspezifische Intelligenz hinzu, die die zentralen Assistenten ergänzt. Statt isolierter Funktionen vereint Industry AI speziell entwickelte Agenten, Prozessexpertise und Geschäftsdaten, um messbare Ergebnisse zu erzielen.  Dieser wertorientierte Ansatz hilft Unternehmen, KI so einzusetzen, dass regulatorische Anforderungen, komplexe Produktionsmodelle und anlagenintensive Betriebsabläufe berücksichtigt werden – und beschleunigt den Informationsfluss über alle Wertschöpfungsketten der Branche hinweg.

Der Mensch bleibt weiterhin verantwortlich für Strategie, Aufsicht und Entscheidungen, die Urteilsvermögen erfordern. Was sich ändert, ist, wie konsequent eine umfangreiche, zeitkritische Koordination über die gesamte Lieferkette hinweg erfolgt.

Wo sich dies in der Praxis zeigt

Das autonome Unternehmen ist unsere Vision. Und die Innovationen, die wir auf der Âé¶¹Ô­´´PHIRE vorgestellt haben, sind konkrete Schritte, auf denen Kunden in ihren bestehenden Âé¶¹Ô­´´-Umgebungen aufbauen können. Sie zielen darauf ab, Wertverluste zu beheben, die durch fragmentierte Übergaben, verzögerte Entscheidungen und manuelle Arbeit entstehen.

In der Planung verknüpfen neue Geschäftsentscheidungen direkt mit der Beschaffungsplanung. Geplante Werbeaktionen und Preise werden mit Bestandsführung und Nachschub verbunden, um Fehlbestände zu reduzieren, Abschreibungen zu minimieren und die Planung durchgängig zu verbessern.  Zu den neuen Funktionen gehören lieferantengeführter Bestand, Zusammenstellung von Transportladungen, Bereitstellungsoptimierung sowie Kuppel- und Nebenproduktplanung.

In der Fertigung und Konstruktion werden Updates für die Compliance und Rückverfolgbarkeit in regulierten Umgebungen verbessern. Bei der der Übergabe an die Fertigung helfen KI-Funktionen den Teams, die Auswirkungen von Designänderungen in nachgelagerten Prozessen zu verstehen, bevor diese im Fertigungsbereich zu Tage treten. Auswirkungen auf Stücklisten, Arbeitspläne, Durchlaufzeiten und Kosten werden direkt im jeweiligen Kontext sichtbar gemacht.

werden neue Joule-Agenten operative Entscheidungen bei Lager- und Transportprozessen unterstützen – von der Validierung eingehender Wareneingänge über die Abstimmung von Personalkapazitäten mit dem tatsächlichen Arbeitsaufkommen bis hin zu schnelleren Reaktionen auf veränderte Rahmenbedingungen. Die vorausschauende Personalplanung in ermöglicht es Operations Teams, den Personalbedarf zu antizipieren, statt auf Engpässe zu reagieren.

Für das Anlagen- und Servicemanagement steht eine neue Lösung zur Verfügung. Âé¶¹Ô­´´ Field Service and Asset Management führt Planung, Terminierung, Disposition und Außendiensteinsätze in einer einzigen Anwendung zusammen. Durch die Anbindung an bleiben Arbeitsausführung, Teileverwendung und Kosten über die Bereiche Service, Operations und Finanzwesen hinweg konsistent.

Diese Funktionen werden nach und nach im Laufe des Jahres 2026 verfügbar sein. Die Bereitstellung wird sich an den bestehenden Âé¶¹Ô­´´-Landschaften der Kunden orientieren. Diese inkrementellen und doch wichtigen Schritte summieren sich zu einem bedeutsamen Fortschritt auf dem Weg zu stärker vernetzten, automatisierten und widerstandsfähigen Lieferkettenprozessen.

Der Weg in die Zukunft

Lieferketten werden nicht über Nacht autonom. Die Entwicklung vollzieht sich Workflow für Workflow. Der Grad der Automatisierung wird überall dort erhöht, wo dies echten Mehrwert schafft, während die Kontrolle stets beim Menschen bleibt. Da KI-Funktionen in die operative Ausführung integriert werden, verbringen Supply-Chain-Teams weniger Zeit damit, Probleme zu überwachen und zu lösen. So bleibt ihnen mehr Zeit, um Entscheidungen und Kompromisse abzuwägen und Resilienz aufzubauen.

Dieser Wandel geht weit über die Grenzen einzelner Unternehmen hinaus. In einem neuen Whitepaper „Navigating the New Supply Chain Paradigm“ wird beleuchtet, wie führende Unternehmen KI strategisch einsetzen: Sie gehen über isolierte Pilotprojekte hinaus und integrieren KI in ihre durchgängigen Lieferkettenprozesse. Wir zeigen, wie dieser Wandel gelingt. Dieser Artikel stützt sich auf mehrere Quellen, darunter Analyseunterstützung von McKinsey & Company.

Das ist die Richtung, in die wir uns bewegen: weg vom Reagieren, hin zu Lieferketten, die antizipieren, Informationen aufnehmen und sich anpassen. Die Neuerungen, die wir auf der Âé¶¹Ô­´´ Âé¶¹Ô­´´PHIRE vorstellen, spiegeln dieses Engagement wider.

Weitere Informationen zu allen Ankündigungen, die diese Woche gemacht wurden, finden Sie hier in unserem .

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Dominik Metzger ist President and Chief Product Officer, Âé¶¹Ô­´´â€¯Supply Chain Management 

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Highlights des Q1 2026 Release: Âé¶¹Ô­´´ Business AI für die Lieferkette /germany/2026/05/highlights-q1-2026-sap-business-ai-lieferkette/ Mon, 11 May 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=187326 Willkommen bei den Produktaktualisierungen von Âé¶¹Ô­´´ Business AI für das erste Quartal 2026. In der Rolle des Chief AI Officer bin ich zwar neu, doch...

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Willkommen bei den Produktaktualisierungen von Âé¶¹Ô­´´ Business AI für das erste Quartal 2026. In der Rolle des Chief AI Officer bin ich zwar neu, doch das Ziel ist unverändert: unsere Kunden unterstützen, damit sie echten Mehrwert aus KI ziehen können.

, unsere neue User Experience, gewinnt an Dynamik und treibt Verbesserungen für unsere Kunden maßgeblich voran. Kunden , verbessern ,ÌýÌý³Ü²Ô»åÌý.

Âé¶¹Ô­´´ Business AI für die Lieferkette

Projekteinrichtungs-Agent
Beta-Release

Projektmanager können nun schnell neue Projekte einrichten, indem sie Daten aus ähnlichen früheren Initiativen nutzen. Der Agent umgeht komplexe Schnittstellen und verringert die Abhängigkeit vom Projektmanagementbüro, um die schnelle Zuweisung wichtiger Ressourcen zu erleichtern, die für einen effektiven Projektstart erforderlich sind. Dank einer Zeitersparnis von 10 Prozent beim Erstellen von Projekten, von 16 Prozent beim Zuordnen von Ressourcen und von 30 Prozent beim Nachbearbeiten von Projekten aufgrund falscher Vorlagen können Teams ihren Fokus nun von der operativen Koordination auf die Steigerung von Rentabilität und Effizienz ihrer Projekte verlagern.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA Cloud Private Edition, KI-gestützter Abruf von Equipmentinformationen im Servicemanagement
Allgemeine Verfügbarkeit

Servicemanager, die die Funktion für KI-gestützten Abruf in Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA Cloud Private Edition nutzen, erhalten eine vollständige Rundumsicht auf das Equipment von Kunden. Die Funktion bietet sofortigen Zugriff auf Garantieinformationen und eine vollständige Historie der Servicevorgänge, ergänzt durch eine KI-Zusammenfassung und umsetzbare Empfehlungen. Dies ermöglicht es Servicemanagern, Servicepläne effizienter zu überwachen, potenzielle Ausfallzeiten zu reduzieren und sicherzustellen, dass das Equipment der Kunden mit maximaler Leistung betrieben wird.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA Cloud Public Edition, KI-gestützte Empfehlungen für Eingaben zum Anlegen von Retourenaufträgen
Allgemeine Verfügbarkeit

Sachbearbeiter für Retouren können Kundenretouren schneller anlegen, indem sie Empfehlungen für Datenfelder nutzen, die auf historischen Daten basieren. Diese Funktion analysiert frühere Retourenbelege mit ähnlichen Prozessvarianten, um automatisch die häufigsten Eingabewerte und Retourengründe vorzuschlagen, wodurch die manuelle Dateneingabe minimiert und Fehler reduziert werden. Unternehmen profitieren von einer Senkung der Kosten für das Datenmanagement um ein Prozent und einer Verringerung der Ausgaben für Geschäfts- und Betriebsanalysen um fünf Prozent. Retourenteams können Aufträge damit effizienter bearbeiten, ohne dabei an Genauigkeit einzubüßen.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Integrated Business Planning, KI-gestützte MRO-Bestandsanalyse
Allgemeine Verfügbarkeit

Bestandsplaner erhalten mit der MRO-Bestandsanalysefunktion für Âé¶¹Ô­´´ Integrated Business Planning einen neuen Analyseassistenten. Die Funktion beschleunigt die Ursachenanalyse, indem sie klare Zusammenfassungen in natürlicher Sprache generiert, die die wichtigsten Faktoren für empfohlene Sicherheitsbestände und Meldebestände erläutern. Durch die Umwandlung komplexer Berechnungen in verständliche Erkenntnisse können Planer den Zeitaufwand für die Analyse von Bestandsläufen um 30 Prozent reduzieren. Das führt zu einer schnelleren Umsetzung der Ergebnisse und stellt sicher, dass die Bestandsparameter mit den strategischen Geschäftszielen übereinstimmen.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Integrated Business Planning, Add-in für Microsoft Excel, KI-gestützte Planung
Allgemeine Verfügbarkeit

Supply-Chain-Planer können ihre Arbeit nun mit einem neuen Add-in für KI-gestützte Planung für Microsoft Excel vereinfachen. Anstatt komplexe Formeln oder Formatierungsregeln manuell zu erstellen, was häufig technisches Fachwissen erfordert, können sie ihre Anforderungen einfach in natürlicher Sprache beschreiben. Das System generiert dann automatisch die korrekte Syntax. Diese intuitive Art der Interaktion mit dem System beseitigt technische Hürden und steigert die Effizienz von Planern um 10 Prozent, sodass sie sich stärker auf strategische Analysen statt auf Implementierungsdetails konzentrieren können.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Integrated Business Planning, KI-gestützte Systemsicherheitsprüfung
Allgemeine Verfügbarkeit

Supply-Chain-Planer und Sicherheitsanalysten erhalten eine zuverlässige Methode, um Systemkonfigurationen anhand etablierter Sicherheitsempfehlungen zu bewerten. Die Funktion bewertet Compliance-Status und liefert klare Anleitungen zu erforderlichen Anpassungen. So können Administratoren potenzielle Lücken identifizieren und beheben und gleichzeitig Konfigurationen an den Âé¶¹Ô­´´ Best Practices ausrichten. Unternehmen können mit einer 27-prozentigen Steigerung der Einhaltung von Härtungsrichtlinien und einer 32-prozentigen Reduzierung des Aufwands zur Erfüllung von Sicherheitsempfehlungen rechnen. Diese Funktion stärkt den Schutz sensibler Daten und verringert das Risiko von Sicherheitsverletzungen.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Integrated Product Development, KI-gestützte Problembericht-Erstellung
Allgemeine Verfügbarkeit

Wartungsteams können die Erstellung formaler Problemberichte vereinfachen, indem sie KI-Funktionen in Âé¶¹Ô­´´ Integrated Product Development nutzen. Indem sie ein Problem mit eigenen Worten für Joule beschreiben, extrahiert der Assistent auf intelligente Weise wichtige Details wie Problemname, Tags und Priorität und generiert anschließend automatisch einen strukturierten Bericht. Dieser optimierte Prozess reduziert den Aufwand für die manuelle Dateneingabe erheblich und stellt sicher, dass alle Berichte konsistent sind und den Unternehmensstandards entsprechen, was die Gesamteffizienz verbessert.

und starten Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Integrated Product Development, KI-gestützte Anforderungsmodell-Erstellung
Allgemeine Verfügbarkeit

Anforderungsmanager haben nun eine direktere Möglichkeit zum Anlegen von Anforderungsmodellen in Âé¶¹Ô­´´ Integrated Product Development, indem sie Befehle in natürlicher Sprache mit Joule verwenden. Mit dieser Funktion können sie in einem einzigen Schritt neue Modelle initiieren, Namen festlegen und Vorlagen anwenden, ohne durch komplexe Ordnerstrukturen navigieren zu müssen. Dieser optimierte Ansatz bietet einen viel schnelleren Ausgangspunkt für neue Projekte und ermöglicht es Benutzern, ihre Arbeit sofort zu beginnen, ohne fundierte Kenntnisse des Repository-Layouts zu benötigen.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Field Service Management, KI-gestützte automatische Planungsanalysen
Allgemeine Verfügbarkeit

Disponenten und Berater im Außendienst können nun auf klare, On-Demand-Erklärungen zu Ergebnissen der automatischen Planung zugreifen, durch die komplexe Systemlogik leichter verständlich wird. Die neue Funktion interpretiert Planungsberichte und übersetzt technische Scoring-Details in geschäftsrelevante Erkenntnisse. Sie bietet Erläuterungen dazu, warum bestimmte Techniker zugeordnet, Alternativen nicht berücksichtigt und bestimmte Aktivitäten nicht geplant wurden. Diese Transparenz führt zu einer Steigerung der Produktivität der Disponenten um 12,5 Prozent und einer Reduzierung fehlerhafter Ressourcenzuordnungen um fünf Prozent. Dadurch wird das Vertrauen in automatisierte Entscheidungen gestärkt und die Analysezeit erheblich verkürzt.

Ausführliche Informationen finden Sie .

Âé¶¹Ô­´´ Digital Manufacturing, KI-gestützte Kurztexterweiterung
Allgemeine Verfügbarkeit

Qualitätsmanager, die komplexe Fertigungsprobleme dokumentieren, können nun mit minimalem Aufwand klare, objektive und strukturierte Beschreibungen erstellen. Âé¶¹Ô­´´ Digital Manufacturing für Problemlösung ermöglicht das Generieren von Beschreibungen. Dabei werden grobe erste Eingaben verfeinert, Voreingenommenheit und subjektive Sprache entfernt und ausgewogene, sachliche Problemdarstellungen erstellt. Dank der Unterstützung für mehrsprachige Übersetzungen und verbesserter Klarheit können Unternehmen die Effizienz von Qualitätstechnikern bei der Problembearbeitung um bis zu fünf Prozent verbessern und Fehler während des gesamten Problemlösungsprozesses um bis zu zehn Prozent reduzieren.

Ausführliche Informationen finden Sie .


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Jonathan von Rüden ist Chief AI Officer der Âé¶¹Ô­´´ SE.

* Haftungsausschluss: Dieser Artikel beschreibt die zu erwartenden Vorteile für Unternehmen. Sämtliche Berechnungen sind Schätzwerte, denen Fallstudien von Âé¶¹Ô­´´-Kunden, Âé¶¹Ô­´´-Benchmarks und andere Untersuchungen zugrunde liegen. Die tatsächlichen Vorteile können variieren und durch zusätzliche Faktoren beeinflusst werden, die in diesem Artikel nicht berücksichtigt werden. Die Informationen werden ohne jegliche Gewähr, weder ausdrücklich noch stillschweigend, bereitgestellt. Âé¶¹Ô­´´ übernimmt keinerlei Verantwortung für Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung dieses Artikels. Auf der Seite sind unter „Rechtliche Hinweise“ Nutzungsbedingungen, Haftungsausschlüsse, Pflichtangaben und Einschränkungen für dieses Material zu finden.

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Wie die BSH die weltweite Lieferkette dank Echtzeit-Tracking transparent macht /germany/2026/04/bsh-lieferkette-echtzeit-tracking/ Mon, 20 Apr 2026 06:00:00 +0000 /germany/?p=186972 Die BSH Hausgeräte GmbH zählt zu den größten Herstellern von Haushaltsgeräten weltweit. Mit Endkunden, Lieferanten und Logistikpartnern in mehr als 100 Ländern bewegt das Unternehmen...

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Die BSH Hausgeräte GmbH zählt zu den größten Herstellern von Haushaltsgeräten weltweit. Mit Endkunden, Lieferanten und Logistikpartnern in mehr als 100 Ländern bewegt das Unternehmen täglich Tausende von Transporten über See, Straße und Schiene.

Die Transparenz über diese komplexen Lieferketten ist eine Herausforderung. Mit Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace hat die BSH eine globale Plattform geschaffen, die Transportdaten von Visibility Partnern und Logistikdienstleisterns harmonisiert, Echtzeitinformationen liefert und das Endkundenerlebnis nachhaltig verbessert.

Âé¶¹Ô­´´ Connect Day Lager- und Transportmanagement

18. November 2026, Heidelberg Congress Center

Jetzt schon Ihren Platz vorreservieren

Globale Komplexität verlangt digitale Transparenz

Die Transportlogistik der BSH verbindet das ganze Unternehmen und verfügt über ein komplexes Netzwerk mit See-, Straßen- und Schienentransporten. Materialien werden weltweit in die Fabriken transportiert und Fertigprodukte von dort in zentrale sowie regionale Lager verbracht, bevor sie an Großkunden und Konsumenten ausgeliefert werden. Mehr als 500 Logistikdienstleister sind hierbei eingebunden, hinzu kommt eine historisch gewachsene IT-Landschaft mit mehreren unterschiedlichen regionalen ERP-Systemen.

Diese Vielfalt führte zu verschiedenen Herausforderungen. Informationen waren häufig statisch, veraltet oder über mehrere Systeme verteilt. Angaben zum Transportstatus und zur voraussichtlichen Ankunftszeit (Estimated Time of Arrival, ETA) basierten auf den systemseitigen gepflegten, statischen Transitzeiten. Hinzukamen die steigenden Erwartungen seitens der Endkundinnen und Endkunden, präzise und aktuelle Informationen über ihre Bestellungen und Lieferungen zu erhalten. „In einem solchen Umfeld ist Transparenz die Grundlage für Steuerbarkeit und Verlässlichkeit“, sagt Leona-Marie Moser, Change Managerin Global Transport Logistics bei der BSH.

Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace als Datenhub

Um diese Herausforderungen zu lösen, entschied sich die BSH für die Einführung von Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace als zentralen Datenhub. Die Lösung verbindet ERP-Systeme, Logistikdienstleister, Visibility-Partner und interne Rollen im Unternehmen.

Der Prozess beginnt mit der Extraktion der Transportdaten aus dem ERP-System. Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace ergänzt diese Daten um Ereignisse, Statusmeldungen und ETA-Informationen der Dienstleister. Die Anbindung erfolgt entweder über das Âé¶¹Ô­´´ Business Network oder eine standardisierte API-Schnittstelle. Anschließend werden die konsolidierten Informationen nicht nur in der Track-and-Trace-Lösung angezeigt, sondern auch direkt in das produktive ERP-System zurückgeschrieben. Damit stehen sie dort live zur Verfügung, wo operative Entscheidungen getroffen werden.

Für die BSH ist genau dieser Rückfluss entscheidend. „Wir wollten keine Insellösung, sondern eine Plattform, die unternehmensweit steuerungsrelevant ist“, erklärt Moser.

Quelle: BSH.

Strukturierter globaler Rollout

Die BSH führt Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace weltweit ein. Ein dediziertes Entwicklerteam arbeitet agil, unterstützt von Âé¶¹Ô­´´ Services und Support. Standardisierte Templates ermöglichen effiziente Rollouts in Ländern und Regionen. Gleichzeitig passt das Team die Modelle an besondere lokale Anforderungen an.

So nutzt die BSH heute drei Apps in Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace:

  • Lieferschein-Tracking für die Distribution an Konsumenten und Handelspartner
  • Touren-Tracking für interne Transporte und Großkundentouren
  • Shipment-Tracking als globales Standardmodell für Seefracht, Intercompany- und FTL-Transporte

Je nach Prozess greifen die Lösungen auf unterschiedliche Datenquellen zurück, vom Visibility-Partner bis zur direkten API-Anbindung der Logistikdienstleister.

Mehr Endkundenzufriedenheit durch Echtzeitinformationen

Ein Hauptziel ist das verbesserte Liefererlebnis für Konsumentinnen und Konsumenten. Schon heute gilt in vielen Ländern: Wer ein Großgerät aus dem BSH-Sortiment bestellt, erhält einen Tracking-Link, über den der aktuelle Lieferstatus abrufbar ist – inklusive gewünschtem Lieferdatum, Standort des Spediteurs und automatischen Aktualisierungen in Echtzeit. Die Oberfläche passt sich dem Endgerät an und ist direkt im jeweiligen Länderkontext, einschließlich der Sprache, verfügbar.

Was früher oft nur telefonisch oder über Rückfragen beim Dienstleister möglich war, liegt nun transparent und sofort vor.

Der Digital Twin macht Lieferkette und Planung verlässlicher

Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace bildet die Grundlage für einen digitalen Zwilling der gesamten Transportkette. Ein Beispiel hierfür ist die Seefracht. ETA-Angaben der Schiffe werden automatisiert aus dem Visibility-Netzwerk übernommen und mit BSH-Daten abgeglichen.

Die aktualisierten Ankunftszeiten werden anschließend in die ERP-Lieferscheine zurückgeschrieben und stehen der Planung, der Logistik sowie dem Order Management zur Verfügung.

Damit entfällt die bisherige manuelle Pflege als auch Telefonkette, um den Status der einzelnen Geräte/Container bei den Dienstleistern abzufragen. Abweichungen sind früher sichtbar und Entscheidungen lassen sich besser treffen.

Standardisierung ermöglicht Skalierung

Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Verankerung der Tracking-Anforderungen in den Rahmenverträgen mit den Dienstleistern. Da die BSH den Frachteinkauf zentral steuert, kann das Unternehmen die Anbindung an Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace bereits in der Vertragsgestaltung zum Standard machen. Dadurch wird das Tracking global konsistent und der Rollout weiter beschleunigt.

Zudem sorgt das Zusammenspiel von Standardmodellen und gezieltem Customizing dafür, dass unterschiedliche Transportprozesse und regionale Besonderheiten flexibel abbildbar bleiben.

Mehr Transportmodi, mehr Automatisierung, mehr Vorhersagekraft

Die nächsten Schritte sind bereits geplant. Die BSH will Track-and-Trace-Lösungen flächendeckend für weitere Transportmodi einführen, darunter auch den Schienenverkehr. Mit Predictive-Analytics können ETA-Prognosen zukünftig noch präziser werden. Zudem soll das Reporting weiter ausgebaut und mit zusätzlichen KPIs unterlegt werden.

„Âé¶¹Ô­´´ Business Network Global Track and Trace ist für uns kein IT-Projekt, sondern ein Transformationsprojekt“, sagt Moser. „Wir schaffen damit die Grundlage für globale Transparenz und die Fähigkeit, unsere Lieferkette proaktiv zu steuern.“

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Vom Samen bis zum Verkauf: Mit Âé¶¹Ô­´´ ist Trulieve für zukünftiges Wachstum gerüstet /germany/2025/12/sap-trulieve-zukuenftiges-wachstum/ Tue, 02 Dec 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185827 Als größter Anbauer, Hersteller und Händler von medizinischen Cannabis-Produkten in den USA muss Trulieve in der Lage sein, sämtliche Prozesse „vom Samen bis zum Verkauf“...

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Als größter Anbauer, Hersteller und Händler von medizinischen Cannabis-Produkten in den USA muss Trulieve in der Lage sein, sämtliche Prozesse „vom Samen bis zum Verkauf“ zu überwachen, erklärt Nicole Zimmerman, Senior Director of Âé¶¹Ô­´´ Product Management bei Trulieve. „Das gilt vom Einpflanzen der Sämlinge bis zu den fertigen Produkten, die über die Ladentheke gehen.“

„Wir sind ein Agrarunternehmen“, führt sie weiter aus. „Aber wir müssen das Produkt auch verarbeiten können. Damit sind wir gleichzeitig auch ein Fertigungsunternehmen. Und wir sind ein Vertriebsunternehmen, da wir kontrollieren müssen, wie unsere Produkte in unsere Verkaufsstellen gelangen. Und schließlich sind wir auch ein Einzelhandelsunternehmen, da wir die Produkte in unseren Shops verkaufen. Wir überwachen die gesamte Lieferkette.“

Seit 2020 ist Trulieve Kunde von Âé¶¹Ô­´´. Das Unternehmen hatte sich ursprünglich für Âé¶¹Ô­´´ entschieden, weil sein Altsystem nicht mit dem Wachstum des Unternehmens und der Marktnachfrage Schritt halten konnte. „Die Einführung von und die Nutzung der damit verbundenen Skalierungsmöglichkeiten waren ein notwendiger Schritt, allein um den Vertrieb bewältigen zu können“, erläutert Nicole Zimmerman. Heute umfasst das Âé¶¹Ô­´´-Portfolio von Trulieve auch Âé¶¹Ô­´´-SuccessFactors- und Âé¶¹Ô­´´-Concur-Lösungen.

Âé¶¹Ô­´´ Cloud ERP: Sofort einsatzbereites Cloud ERP

Das Unternehmen wurde 2016 gegründet. Damit ist es erst neun Jahre alt und konnte deshalb von Anfang an vollständig auf Cloud-Lösungen setzen. „Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen hatten wir keine technischen Altlasten. Dadurch waren wir in der Lage, mit vollständig cloudbasierten Lösungen zu arbeiten. Wenn neue Technologien verfügbar sind, können wir diese schnell einführen. Damit sind wir bestens positioniert, Zukunftstechnologie zu nutzen, und sind nicht an veraltete Technologien gebunden“, so das Fazit von Nicole Zimmerman.

Das spielt für Trulieve eine wichtige Rolle: Das Unternehmen, das bereits in mehreren US-Bundesstaaten Verkaufsstellen betreibt und Marktführer in Arizona, Florida und Pennsylvania ist, will das Wachstum des Cannabis-Marktes für sich nutzen.

„Natürlich wollen wir unseren Wachstumskurs fortführen“, erklärt Nicole Zimmerman. Der größte Wachstumsmotor ist die Legalisierung von Cannabis für den Freizeitgebrauch in weiteren US-Bundesstaaten, durch die sich der gesamte Markt für die von Hand angepflanzten Cannabis-Produkte von Trulieve öffnet. „Für uns stehen die Skalierbarkeit und Stabilität unserer Lösungen im Mittelpunkt. Wir möchten sicherstellen, dass wir dieses Wachstum unterstützen können“, führt sie aus.

„Mit den Lösungen von Âé¶¹Ô­´´ haben wir besseren Einblick in unser Wachstum und können die Produktion besser steuern als mit jedem anderen System“, zeigt sich Nicole Zimmerman überzeugt. Und als börsennotiertes Unternehmen kann Trulieve mithilfe von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA außerdem sicherstellen, dass die Geschäftsführung Zugriff auf alle internen Kontrollsysteme und weitere Funktionen hat, die für aufsichtsrechtliche und andere Zwecke erforderlich sind.

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From Seed to Sale: Âé¶¹Ô­´´ Helps Trulieve Manage Its Growth
Video von Natalie Hauck und Alexander Januschke

Nicole Zimmerman verweist darauf, dass Trulieve bei der Ausführung seiner Prozesse sehr stark auf Daten angewiesen ist: Auf der Plattform für Kundendaten werden Daten aus mehreren Anwendungen zusammengeführt, um eine effektivere Vermarktung der Produkte und bessere operative Entscheidungen zu ermöglichen. „Unsere Teams sind damit deutlich besser in der Lage, unseren Führungskräften Echtzeitinformationen zur Verfügung zu stellen. Auf der Grundlage dieser Informationen können die Verantwortlichen dann dynamisch entscheiden, wie die Preise für unsere Produkte gestaltet werden sollen oder ob wir eine Werbeaktion durchführen müssen, um unsere Verkaufsziele zu erreichen.“

Sie ist außerdem fest davon überzeugt, dass die KI-Tools, die die Âé¶¹Ô­´´ in ihre Lösungen integriert, echte Vorteile mit sich bringen werden: „Ich sehe verschiedene Möglichkeiten, wie wir KI auch zur Unterstützung unserer Vertriebspartner im Einzelhandel und in Apotheken nutzen können, die unsere Produkte verkaufen.“ Als Beispiel führt sie an, dass das Verkaufspersonal in den Shops und Apotheken oder in der Bestell-Hotline Kunden auf der Grundlage von Daten, die in der Lieferkette von Trulieve erfasst und mit anderen Informationen und Kennzahlen kombiniert wurden, Produkte empfehlen könnte.

Die wichtigste Erkenntnis von Trulieve ist ihrer Ansicht nach jedoch, dass geschäftliches Wachstum Lösungen voraussetzt, die Wachstum unterstützen. Darüber hinaus benötigen Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld Lösungen, die sich anpassen lassen und hochgradig flexibel sind.

„Die gewaltige Dynamik dieses Umfelds hat zur Folge, dass schon morgen Gesetze verabschiedet werden könnten, die den Konsum von Cannabis landesweit legalisieren“, erklärt Nicole Zimmerman. „Wie würde sich unser Unternehmen durch eine solche Legalisierung verändern? Wir müssen in der Lage sein, uns bestmöglich an Veränderungen jeglicher Art anzupassen, die sich auf politischer Ebene vollziehen.“

Nach ihrer Einschätzung bieten Technologien von Âé¶¹Ô­´´ die nötige Skalierbarkeit und Flexibilität und ermöglichen der Geschäftsführung den Zugriff auf die erforderlichen Daten, um optimale Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.


Bild oben aus Kundenvideo

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Âé¶¹Ô­´´ stärkt langfristige Widerstandsfähigkeit durch neue Net-Zero-Partnerschaft /germany/2025/09/nachhaltigkeit-net-zero-partnerschaft/ Thu, 11 Sep 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184703 Matthias Medert ist Global Head of Sustainability bei Âé¶¹Ô­´´. Im Interview geht er auf wichtige Aspekte der langfristigen Resilienzpläne ein und beleuchtet die Herausforderungen in diesem Prozess....

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Matthias Medert ist Global Head of Sustainability bei Âé¶¹Ô­´´. Im Interview geht er auf wichtige Aspekte der langfristigen Resilienzpläne ein und beleuchtet die Herausforderungen in diesem Prozess. Ferner berichtet er über eine neue Partnerschaft, die der Âé¶¹Ô­´´ helfen wird, ihr Ziel, die gesamten Treibhausgasemissionen (THG) bis 2030 auf null zu reduzieren, umzusetzen.

Wie berücksichtigt die Âé¶¹Ô­´´ Nachhaltigkeit in ihrer allgemeinen Unternehmensstrategie?

Nachhaltigkeit ist ein zentrales Element der Unternehmensstrategie und fest verwurzelt in unserer Vision, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Es handelt sich nicht um eine separate Initiative, sondern um einen integralen Bestandteil unserer Leadership-Ziele und langfristigen Unternehmensziele. Somit ist Nachhaltigkeit ein Katalysator und Werttreiber für das Unternehmen.

Âé¶¹Ô­´´ verpflichtet sich zu Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2030. Was bedeutet dies in der Praxis?

BARC-Studie: Nachhaltigkeits-berichterstattung klug organisieren

Wir sind uns bewusst, dass wir mit einem Kundenstamm, der 84 Prozent des gesamten weltweiten Handels generiert, die Verantwortung und die Chance haben, bei Klimaschutzmaßnahmen eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Dabei geht es nicht nur darum, Zahlen zu melden, sondern es handelt sich um eine wissenschaftsbasierte Transformation, die in unsere Abläufe, die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die Technologie und das, was wir unseren Kunden anbieten, eingebettet ist.

Für uns bedeutet dies, dass wir unsere Strategie im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Abkommens gestalten. Wir arbeiten darauf hin, die Brutto-Treibhausgasemissionen in unserer gesamten Wertschöpfungskette (marktbasiert) um 90 Prozent zu reduzieren. Die verbleibenden Emissionen – höchstens 10 Prozent – werden durch hochwertige, verifizierte Projekte zur CO2-Entnahme neutralisiert. Unsere Reduktionsbemühungen haben dazu beigetragen, dass die Âé¶¹Ô­´´ in die Paris-orientierten Benchmarks der EU aufgenommen wurde, was klimabewussten Investoren Vertrauen in unseren Ansatz gibt.

Worauf erstreckt sich die Dekarbonisierungsstrategie der Âé¶¹Ô­´´?

Unsere Transformation umfasst vier miteinander verbundene Säulen:

Mit der Cloudtransformation beschleunigen wir den Umstieg von On-Premise- auf Cloud-Lösungen, wobei die von Âé¶¹Ô­´´ verwalteten Rechenzentren bereits zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.  Parallel dazu arbeiten wir mit Hyperscalern und unseren Kunden zusammen, um die Einführung erneuerbarer Energien in vor- und nachgelagerten Prozessen voranzutreiben. Ein wichtiger Teil dieser Umstellung ist die Verbesserung der Emissionsbuchhaltung und die Umstellung von Schätzungen auf Primärdaten unserer Lieferanten.

Wir beziehen die vorgelagerte Lieferkette mit ein, überarbeiten die Beschaffungsrichtlinien und arbeiten eng mit unseren Lieferanten zusammen, um die Emissionen in der gesamten Lieferkette zu senken. Dazu gehört, dass wir uns auf Datentransparenz und Dekarbonisierungsziele einigen. Der Vormarsch energieintensiver Technologien wie KI bringt neue Herausforderungen mit sich, aber wir begegnen ihnen durch gemeinsame Verpflichtungen und geteilte Verantwortung.

Betriebsintern gibt es mehrere Initiativen. So betreibt die Âé¶¹Ô­´´ seit 2014 alle Niederlassungen, Rechenzentren und von unseren externen Partnern betriebenen Rechenzentren zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien. Darüber hinaus elektrifizieren wir unseren Fuhrpark und haben ein internes CO2-Preisschema für Geschäftsflüge eingerichtet. Die generierten Mittel werden in Projekte investiert, die sich positiv auf die lokale und globale Bevölkerung sowie das Klima und die biologische Vielfalt auswirken.

Um die Restemissionen der Âé¶¹Ô­´´, die trotz aller Reduktionsanstrengungen nach 2030 noch verbleiben werden, zu neutralisieren, investieren wir in einen hochwertigen CO2-Abbau, der von naturbasierten bis hin zu neu entwickelten Lösungen reicht. Beispiele hierfür sind unsere langfristigen Investitionen in die Livelihood Carbon Funds und die Direct-Air-Capture-Lösungen von Climeworks. Für die Âé¶¹Ô­´´ ist die Partnerschaft mit Climeworks ein wichtiger Meilenstein, der unser Engagement für die dauerhafte Entfernung von CO2 unterstreicht. Darüber hinaus leisten wir jedes Jahr Beiträge zur Klimafinanzierung. Die freiwilligen Investitionen, die wir auf unserem Weg zu Netto-Null tätigen, zeigen, dass wir unsere Gesamtverantwortung über unsere eigenen Dekarbonisierungsanstrengungen hinaus wahrnehmen und die Welt dabei unterstützen, ihre Klimaziele zu erreichen. 

Wie fügt sich die in Ihre Strategie?

Wir haben eine Vereinbarung mit Climeworks geschlossen, um bis 2034 den Erwerb hochwertiger Emissionsgutschriften in Höhe von 37.000 Tonnen CO2 sicherzustellen. Dazu gehören Technologien wie Direct Air Capture (Filtern von CO2 aus der Luft), Biokohle und „verstärkte Verwitterung“. Dies ist mehr als nur der Erwerb von CO2 -Emissionsgutschriften, es ist eine strategische Innovationspartnerschaft.

Gemeinsam entwickeln wir ERP-zentrierte Anwendungen für das CO2-Management, die in Lösungen wie Âé¶¹Ô­´´ Sustainability Control Tower integriert sind, und stellen sie über den Âé¶¹Ô­´´ Store zur Verfügung. Diese Anwendungen werden Unternehmen helfen, Emissionen in Echtzeit zu verwalten und zu vermeiden sowie Methoden zur CO2-Entnahme in großem Maßstab umzusetzen.

Führt Climeworks auch Âé¶¹Ô­´´-Lösungen ein?

Der Ansatz von Âé¶¹Ô­´´ zur Förderung von Nachhaltigkeit

Ja, genau das ist es, was diese Partnerschaft so überzeugend macht. Climeworks hat Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA Public Cloud über das Programm GROW with Âé¶¹Ô­´´ implementiert und nutzt das Portfolio Âé¶¹Ô­´´ LeanIX, um sein schnelles Unternehmenswachstum zu unterstützen.  Diese Tools unterstützen bei der Einhaltung von Vorschriften, beim Finanzmanagement und bei der betrieblichen Effizienz – alles entscheidende Elemente für Wachstum im Bereich der Klimatechnologie.

Inwiefern kommt diese Allianz dem Unternehmen und den Kunden der Âé¶¹Ô­´´ zugute?

Es ist ein strategischer Schritt, der unsere wirtschaftliche und ökologische Position stärkt. Wie Sophia Mendelsohn, Chief Sustainability & Commercial Officer der Âé¶¹Ô­´´, kürzlich erklärte, können wir uns dank dieser Partnerschaft Kapazitäten zur Entnahme von CO2-Emissionen zu Vorzugspreisen sichern und sind so gegen zukünftige Preisschwankungen geschützt. Noch wichtiger ist jedoch, dass wir damit neue, auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Lösungen für unsere Kunden entwickeln können, die ihnen helfen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und den Ansprüchen der Stakeholder zu genügen.

Während die Âé¶¹Ô­´´ ihre Dekarbonisierungsstrategie vorantreibt, wo sehen Sie die größten Chancen, positiven Einfluss zu nehmen, sowohl innerhalb der Âé¶¹Ô­´´ als auch auf das allgemeine Partnernetz?

Während die Âé¶¹Ô­´´ ihre Dekarbonisierungsstrategie weiterverfolgt, liegen die größten Chancen für positiven Einfluss darin, unsere Technologie und unser Partnernetz zu nutzen, um systemische Veränderungen voranzutreiben – sowohl intern als auch branchenübergreifend.

Nachhaltigkeit mithilfe unserer eigenen Lösungen direkt in zentrale Geschäftsprozesse wie Beschaffung, Lieferkette und Finanzwesen zu integrieren − darin liegt unsere größte Chance. Dadurch reduziert sich nicht nur der THG-Fußabdruck unseres Unternehmens, wir sind damit auch Vorbild für unsere Kunden. Unsere Nachhaltigkeitslösungen sollen Unternehmen in die Lage versetzen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu messen, zu verwalten und umzusetzen. Indem wir dies tun, vergrößern wir unseren Einfluss.

Wir orientieren uns am Net-Zero Standard der Science Based Targets Initiative (SBTi) und sehen Möglichkeiten, auch über 2030 hinaus mit gutem Beispiel vorangehen zu können − durch kontinuierliche Verbesserung unseres Net-Zero-Programms und das Teilen von Best Practices.

Letztendlich bereiten wir uns nicht nur auf den Weg in eine Netto-Null-Zukunft vor, sondern wir gestalten sie. Durch Zusammenarbeit, Transparenz und den Einsatz von Technologie zeigen wir, dass Klimaschutz der Schlüssel zu langfristigem Erfolg ist.

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Karen Restrepo Avila ist Sustainability and Net-Zero Communications Lead bei Âé¶¹Ô­´´.

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Wie Unternehmen ihre Lieferketten für eine ungewisse Zukunft rüsten können /germany/2025/07/unternehmen-lieferketten-ungewisse-zukunft-ruesten/ Tue, 29 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183560 Die globalen Lieferketten stehen weiter unter Druck und vor nie dagewesenen Herausforderungen. Geopolitische Konflikte, Klimaereignisse und der Fachkräftemangel haben schwerwiegende Umwälzungen zur Folge. Anhaltende Störungen...

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Die globalen Lieferketten stehen weiter unter Druck und vor nie dagewesenen Herausforderungen. Geopolitische Konflikte, Klimaereignisse und der Fachkräftemangel haben schwerwiegende Umwälzungen zur Folge. Anhaltende Störungen erschüttern die Weltwirtschaft und zwingen Unternehmen, ihre Abläufe anzupassen und durch den Einsatz innovativer Technologien widerstandsfähiger gegen die zunehmenden Unwägbarkeiten der Zukunft zu werden.

In diesem Zeitalter ständiger Veränderungen hat sich die Âé¶¹Ô­´´ als Vorreiter bei der Transformation von Lieferketten positioniert. Wir haben eine klare Vision: Wir möchten unsere Kunden beim Aufbau transparenter, widerstandsfähiger und nachhaltiger Lieferketten unterstützen. Unser Ziel ist es, innovative Cloud-Lösungen und kooperative Geschäftsnetzwerke bereitzustellen, die autonome und vollständig in die integrierte Lieferketten ermöglichen.

Um sich eine Führungsposition in diesem wichtigen Geschäftsfeld zu sichern, hat die Âé¶¹Ô­´´ vor Kurzem Dominik Metzger zum neuen President und Chief Product Officer of Supply Chain Management ernannt. Unternehmen bei der Bewältigung der komplexen Herausforderungen in ihren Lieferketten zu helfen ist Dominik Metzger, der langjährige Erfahrung in diese Position mit einbringt, ein wichtiges Anliegen. Viele Jahre hat er Kunden dabei unterstützt, Risiken zu steuern und die Transformation ihres Unternehmens voranzubringen. Damit bringt er die optimalen Voraussetzungen für die Leitung dieses neuen Geschäftsbereichs der Âé¶¹Ô­´´ mit. Sein Team ist für die Lösungen , und verantwortlich, mit denen Kunden die vielfältigen Herausforderungen bei der Verwaltung moderner Lieferketten meistern können.

Dominik Metzger bekleidet seine neue Position seit knapp drei Monaten. Ich wollte von ihm wissen, ob er sich bereits eingewöhnt hat und wie seine Zukunftsvision für das Supply Chain Management bei Âé¶¹Ô­´´ aussieht.

Eine risikoresistente und nachhaltige Lieferkette ist vernetzt, kontextualisiert und kollaborativ

Sie haben in den letzten fünf Jahren in verschiedenen Positionen bei Âé¶¹Ô­´´ gearbeitet. Welche Prioritäten haben Sie sich für die neue Position gesetzt?

In meiner Zeit bei Âé¶¹Ô­´´ habe ich erlebt, wie aus dem klassischen Supply Chain Management ein dynamisches und vernetztes Ökosystem geworden ist, das kontinuierliche Zusammenarbeit, eine durchgängige Integration von Daten und agile Prozesse erfordert, um mit immer wieder neuen Verwerfungen Schritt halten zu können. Oberste Priorität hat für mich sicherzustellen, dass unsere Kunden auf Störungen nicht nur reagieren, sondern sich vorbereiten und proaktiv handeln können. Dies können wir durch die Nutzung von KI, generativer KI, Echtzeitdaten und Vorhersageanalysen auf der Basis von Âé¶¹Ô­´´-Technologien erreichen. Unsere Vision ist der Aufbau einer autonomen Lieferkette, mit der Kunden von hochgradig effizienten Prozessen und personalisierten, kontextbezogenen Einblicken profitieren, in die Daten aus dem gesamten Unternehmen einfließen. Dieser Ansatz ermöglicht es ihren Teams, sich gezielt den wirklich komplexen Entscheidungen zu widmen.

Mit der Âé¶¹Ô­´´ Business Suite bieten wir unseren Kunden eng miteinander verknüpfte, durchgängige Lieferkettenprozesse â€“ vom Produktdatenmanagement für diskrete und formulierte Produkte über die Bedarfs-, Beschaffungs-, Produktions- und Bestandsplanung und den Einkauf von Teilen und Materialien bis hin zur Fertigungssteuerung, Logistik, dem Anlagenbetrieb und Außendienst. Diese Prozesse werden mit einer Vielzahl von KI-Funktionen optimiert und unterstützen Anwender so bei einer schnellen Ausführung.

Doch KI ist immer nur so gut wie die Daten, die ihr zugrunde liegen. Wir möchten deshalb sicherstellen, dass alle Prozesse relevant und verantwortungsvoll sind. Die kürzliche Einführung von Âé¶¹Ô­´´ Business Data Cloud (Âé¶¹Ô­´´ BDC) unterstützt unsere Kunden maßgeblich dabei, ihre Datenbasis im Kontext ihrer Geschäftsprozesse zu bereinigen. Dadurch werden Diskussionen zur Ontologie oder Datensemantik überflüssig: Âé¶¹Ô­´´ kann sofort einsatzbereite, semantisch abgestimmte Datenprodukte bereitstellen, die sämtliche Funktionen in der Lieferkette abdecken und im Rahmen unserer Partnerschaft mit Databricks mit unstrukturierten Daten angereichert werden.

Mit unserer AI-First-Strategie helfen wir Unternehmen, die Fülle ihrer strukturierten und unstrukturierten Daten zu nutzen, um hochgradig anpassungsfähig zu werden und letztlich auch bei sehr komplexen Störungen autonom zu agieren. Dieser ganzheitliche Ansatz sorgt dafür, dass Kunden ihre Lieferkettenstrategien auf der Grundlage von Echtzeitinformationen gestalten können. Indem wir diese Technologie eng in die Âé¶¹Ô­´´-Anwendungen für das Supply Chain Management integrieren, können wir die Produktivität steigern, Abläufe effizienter gestalten und widerstandsfähigere, agile Netzwerke schaffen, die sich an immer wieder neue Marktbedingungen anpassen können. Wir bereiten jetzt den Weg für vollständig autonome Supply-Chain-Agenten, die auf umfassende Kontextinformationen zugreifen und tief in den Geschäftsprozessen der Kunden verankert sind.

Eine der wertvollsten Datenquellen, über die wir noch nicht gesprochen haben, sind die Daten aus den verschiedenen vorgelagerten Stufen der Lieferkette. Unternehmen agieren heute in einem stark vernetzten Umfeld. Diese Vernetzung spiegelt sich auch in der Lieferkette wider. Für mich hat es höchste Priorität, dass unsere Kunden von den enormen Vorteilen des Âé¶¹Ô­´´ Business Network profitieren können. Dabei liegt unser Schwerpunkt darauf, besseren Einblick in Abläufe zu gewähren und sie zugleich effizienter zu gestalten. Durch eine enge Zusammenarbeit sind Käufer in der Lage, auch in Zeiten von Lieferkettenstörungen neue Bezugsquellen zu ermitteln. Vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Marktbedingungen helfen wir Unternehmen dabei, Risiken tief in ihren vorgelagerten Lieferketten zu identifizieren, um reibungslose Abläufe sicherzustellen und Störungen deutlich schneller abzufedern.

Wie sehr helfen Ihnen Ihre bisherigen Erfahrungen in Ihrer neuen Position?

Im Laufe meiner verschiedenen Positionen habe ich schon in vielen Ländern der Welt gearbeitet â€“ von Südostasien über Europa bis hin zum Nordosten der USA. Meine ersten beruflichen Schritte habe ich als Berater für Supply-Chain-Anwendungen gemacht und dabei die Feinheiten der Âé¶¹Ô­´´-Technologien, das komplexe Gefüge von Branchenprozessen und die Herausforderungen kennengelernt, mit der sich Âé¶¹Ô­´´-Kunden bei ihrer technologischen Transformation konfrontiert sehen. Das hat meine Herangehensweise geprägt. Mein Ziel ist es, echten Mehrwert zu schaffen, indem wir sicherstellen, dass unsere Lösungen anpassungsfähig sind und greifbare Geschäftsergebnisse ermöglichen.

Potenziale in der Fertigung ausschöpfen: Die Vision der Âé¶¹Ô­´´ für anpassungsfähige Prozesse im KI-Zeitalter

Ich lebe und arbeite zwar heute in München, habe jedoch viele Jahre in Singapur und New York City verbracht. Dabei hatte ich es mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen, Marktdynamiken, regulatorischen Umfeldern und Sprachen zu tun. Mir wurde dadurch deutlich, wie wichtig Flexibilität, Kreativität und Inklusion sind, wenn wir mit Âé¶¹Ô­´´ Supply Chain Management global skalierbare Lösungen bereitstellen möchten. In meiner neuen Position bringe ich diese Einblicke und Erfahrungen zusammen, um die Zukunft des Supply Chain Management bei Âé¶¹Ô­´´ zu gestalten. Mein Ziel ist es, dass sich unsere Angebote an den konkreten Herausforderungen orientieren, vor denen unsere Kunden tagtäglich stehen â€“ unabhängig davon, ob es um sich um einen Einzelhändler in Asien oder einen Hersteller in Nordamerika handelt. Letztlich haben mich meine Erfahrungen darin bestärkt, dafür Sorge zu tragen, dass unsere Lösungen relevant, anpassungsfähig und auf Ergebnisse ausgerichtet sind.

Können Sie uns einen Ausblick geben, was das Supply-Chain-Management-Team von Âé¶¹Ô­´´ für die nächsten Monate geplant hat?

Unser Schwerpunkt liegt darauf, die umfassendere AI-First- und Suite-First-Strategie der Âé¶¹Ô­´´, die Kunden eine nahtlose Implementierung moderner Technologien ermöglicht, in ihre täglichen Abläufe zu integrieren. Im Mittelpunkt stehen außerdem weitere Automatisierungsfunktionen, eine bessere Koordination der Lieferkette und die Stärkung der Zusammenarbeit über Geschäftsnetzwerke. All dies sind wichtige Schritte, um angesichts sich ständig ändernder Marktbedingungen widerstandsfähig zu bleiben.

Eine weitere Priorität ist die Verringerung von Emissionen, um Kunden zu helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mit dem können Kunden Daten zu ihren CO2-Emissionen in ihre vorhandenen Systeme und Anwendungen für digitale Lieferketten einbinden und so ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen auf die Beschaffungs- und Supply-Chain-Management-Strategien des Unternehmens abstimmen.

Mein Team arbeitet außerdem an der Einführung verschiedener spannender Produkte, die wir unter anderem auf der Âé¶¹Ô­´´ Sapphire im Mai und auf der Âé¶¹Ô­´´ Connect im Oktober vorstellen werden. Seien Sie bei den beiden Veranstaltungen dabei, um ausführliche Informationen zu erhalten.

Ein starkes, vielfältiges und eng zusammenarbeitendes Team ist entscheidend, um Lösungen für die Herausforderungen der Kunden zu entwickeln. Indem wir unterschiedliche Sichtweisen und Fachkenntnisse unter einer Vision zusammenführen, können wir Plattformen entwickeln, mit denen Âé¶¹Ô­´´-Kunden auf der ganzen Welt greifbare Geschäftsergebnisse erzielen und langfristig erfolgreich sein können.

Podcast: The Future of Supply Chain

In einer aktuellen Folge des Podcast Future of Supply Chain: gibt Dominik Metzger weitere Einblicke in das Thema Supply Chain Management.


Cindy McKendry ist Director of Corporate Communications für Intelligent Spend und Supply Chain bei der Âé¶¹Ô­´´.

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Neue Spirit-Gasgrills: Weber setzt auf gezielte Innovationsstrategie /germany/2025/07/spirit-gasgrills-weber-innovationsstrategie/ Thu, 17 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=183701 Während der Pandemie erlebte die Outdoor-Cooking-Branche einen regelrechten Boom. Immer mehr Menschen entdeckten ihre Leidenschaft fürs Kochen daheim. Die Nachfrage nach Grillplatten, Smokern und Pizzaöfen...

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Während der Pandemie erlebte die Outdoor-Cooking-Branche einen regelrechten Boom. Immer mehr Menschen entdeckten ihre Leidenschaft fürs Kochen daheim. Die Nachfrage nach Grillplatten, Smokern und Pizzaöfen ging durch die Decke.

Doch die Zeiten ändern sich.

Aktuelle Zahlen deuten darauf hin, dass die Verbrauchernachfrage und das Konsumentenvertrauen schwinden. Sie erreichen Tiefststände, die seit Jahren nicht mehr zu beobachten waren. Ein mögliches Alarmsignal für einen wirtschaftlichen Rückgang. Was bedeutet dies für etablierte Marken wie Weber Grill? Weiter innovativ sein – aber sicherstellen, dass die Kunden für ihr Geld möglichst viel geboten bekommen.

Risikoresistent und nachhaltig ist eine Lieferkette dann, wenn sie vernetzt, kontextbezogen und kooperativ ist.

„In den letzten fünf Jahren haben wir unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutlich ausgebaut. Unser Ziel ist es, jedes Jahr innovative und hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen“, betonte Duane Miller, Vice President of Research and Development bei Weber Grills. „In manchen Jahren bedeutet das, traditionsreiche Weber-Produkte, wie unsere Gasgrills der Summit- oder Genesis-Serie, neu zu gestalten. In anderen Jahren führen wir neue Produkte ein, wie die rostbeständige Grillplatte Slate, den Holzpelletgrill Searwood, den Elektrogrill Lumin und die Zubehörlinie Weber Works.

Im Mittelpunkt der gezielten Innovationsstrategie von Weber stehen die Verbraucher – ein unverrückbarer Grundsatz seit der Gründung von Weber.

„Für uns steht das besondere Erlebnis im Vordergrund. Unsere Produkte sollen das Kochen und Leben bereichern“, sagt Miller. „Jede Erfindung muss ihren Zweck erfüllen und unseren Standards gerecht werden“, betont Miller. „Außerdem muss das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Nur so können wir einen echten Mehrwert bieten.“

Ein Paradebeispiel ist der Gasgrill Weber Spirit 2025, der dieses Jahr 30 wird. Das Modell Spirit wurde 1995 erstmals auf den Markt gebracht. Ziel war es, mehr Menschen das legendäre Weber-Grillerlebnis zu ermöglichen – mit einem kompakten, hochwertigen und erschwinglichen Gasgrill. Heute ist der Spirit der meistverkaufte Gasgrill weltweit. Er ist bekannt für seine Langlebigkeit, Vielseitigkeit und Leistung.

Bei der Neuauflage des Spirit hatte Weber ein klares Ziel: mit durchdachten Innovationen punkten, die das Grillen im Freien noch angenehmer machen – ohne Abstriche bei den Stärken des Grills.

„Erschwinglichkeit war uns wichtig“, erklärt Miller. „Wir haben eine Linie entwickelt, die den Ruf der Firma Weber wahrt: außergewöhnliche Qualität, Leistung und kulinarische Möglichkeiten zum angemessenen Preis.“

Die sind beeindruckend. Dies wirft eine wichtige Frage auf: Wie ist es Weber gelungen, so viel Innovation in ein preislich so attraktives Paket zu schnüren?

Laut Miller wollte das Unternehmen herausfinden, was den Verbrauchern wirklich wichtig ist. Auf dieser Basis wurden strategische Entscheidungen getroffen. Es ging darum, die richtigen Bereiche zu optimieren. Gleichzeitig mussten die Kosten im Rahmen bleiben, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.

„Wir haben als integriertes Team eng zusammengearbeitet. Alle Abteilungen waren involviert – von der Entwicklung bis zum Marketing. Ziel war es, die perfekte Balance zwischen Innovation und Mehrwert zu finden“, so Miller. „Wir haben sichergestellt, dass wir die Erwartungen der Verbraucher an die nächste Generation des Spirit-Grills erfüllen und gleichzeitig die Kosten im Rahmen halten.“

Alle Spirit-Modelle erhielten ein neues Design mit geschlossenem Wagen. Dieser bietet mehr Stauraum und sieht eleganter aus. Gleichzeitig wurden wohlüberlegte Anpassungen vorgenommen, zum Beispiel durch den Wegfall der Füllstandsanzeige für die Gasflasche. Auch bei der Verpackung konnte Weber Einsparungen erzielen und somit die Frachtkosten senken.

Die EU erlaubt Mehlwurmpulver in Lebensmitteln. Welche Auswirkungen hat das?

„Die vielleicht bedeutendste Innovation ist unsere leistungsstarke Sear-Zone-Technologie“, betont Miller. „Sie ist nun schon ab einem Preis von 449 US-Dollar erhältlich.“

Praktische Methoden, um Kunden-Feedback einzuholen

Laut Roberto Carvajal, General Manager des Bereichs Gas Product bei Weber Grills, war ein wichtiges Prinzip bei der Entwicklung des Spirit-Grills, den Verbrauchern zuzuhören. Genau wie vor 30 Jahren.

„Wir haben umfangreiche Befragungen auf drei Kontinenten durchgeführt und neben Grillfans in ihrem Zuhause gegrillt, um ihren Lebensstil und das, was ihnen bei einem Gasgrill wirklich wichtig ist, zu verstehen“, sagte Carvajal. „Mit diesem praktischen Ansatz haben wir sichergestellt, dass wir nicht auf der Grundlage von Annahmen entwickeln, sondern uns auf die Erkenntnisse sowohl aktueller als auch potenzieller Spirit-Besitzer stützen.“

Diese Einblicke jedes Detail des Grills geprägt – vom Hitzesystem über den geschlossenen Schrank, in dem die Gasflasche diskret versteckt wird, bis hin zum robusten Edelstahlgriff, einem Markenzeichen für Weber-Qualität.

Laut Carvajal lieferte das Kundenfeedback die Inspiration für die Zubehörlinie Weber Works. Die Serie besteht aus austauschbaren Zubehörteilen zum Einrasten oder Einsetzen. Damit können Besitzer ihren Grill individuell anpassen. Weber Works ist im Wesentlichen darauf ausgelegt, jeden Schritt – von der Küche zum Grill und bis zum Esstisch – nahtloser und effizienter zu machen.

Stolpersteine entlang der Lieferkette vermeiden

Weber legt großen Wert auf Innovation und Kundenzufriedenheit. Doch das allein reicht nicht aus. Die Produkte müssen auch online und im stationären Handel verfügbar sein. Wie gelingt es dem Unternehmen, trotz schwankender Materialkosten und logistischer Herausforderungen, die Produkte pünktlich auszuliefern?

Carvajal ist überzeugt: Weber hat eines der besten Supply-Chain-Teams der Branche. Gemeinsam mit zuverlässigen Partnern meistern sie die komplexen Herausforderungen des Marktes. Oft gelingt es ihnen, Lieferengpässe vorherzusehen, die Versorgung zu sichern und die Kosten im Rahmen zu halten.

„Âé¶¹Ô­´´ ermöglicht es dem Supply-Chain-Team bei Weber, Störungen einen Schritt voraus zu sein“ so Carvajal. „Die Software ist wichtig, wenn es um die Bereitstellung von Produkten geht – von der Bedarfsplanung über den Komponenteneinkauf bis hin zum termingerechten Versand an unsere Einzelhandelspartner. Âé¶¹Ô­´´ unterstützt uns dabei, unsere Versprechen gegenüber den Kunden einzuhalten.“

Die neue Spirit-Produktlinie kommt bei den Verbrauchern gut an. Im Schnitt vergeben sie beeindruckende 4,7 Sterne. Ein Zeichen dafür, dass Webers Innovationsstrategie Früchte trägt.

„Unsere neuen Spirit-Grills kommen weltweit sehr gut an“, bestätigte Carvajal. „Am meisten freut uns das Feedback unserer Kunden. Sie erzählen uns von den tollen Gerichten und schönen Momenten mit ihrem Spirit-Grill.“

Doch wie geht es jetzt weiter mit der Marke Spirit?

„Wir wollen Menschen für das Grillen im Freien begeistern. Und wir tüfteln ständig an Verbesserungen, damit es noch einfacher und angenehmer wird“, erklärt Carvajal.

Die Spirit Grills bieten zwar schon viele Extras. Aber laut Carvajal hört Weber genau auf die Wünsche der Kunden: „Ob durch smarte Technik, besseres Zubehör oder neue Grillfunktionen – wir werden die Spirit-Reihe immer weiter verbessern. Dabei bleiben wir unseren Werten treu: Qualität, Leistung und ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Das macht den Spirit zum meistverkauften Gasgrill der Welt.“


Tim Clark ist Head of Brand Journalism für Âé¶¹Ô­´´.

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Lieferketten neu denken: Wie ESG-Kriterien, Krisen und Klimawandel den Welthandel verändern /germany/2025/01/lieferketten-krisen-klimawandel-welthandel/ Wed, 29 Jan 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182281 Umbrüche der weltweiten Lieferketten zwingen Supply-Chain-Verantwortliche dazu, ihre Ökosysteme grundlegend zu reformieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Reinventing Supply Chains 2030“ von PwC Deutschland....

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Umbrüche der weltweiten Lieferketten zwingen Supply-Chain-Verantwortliche dazu, ihre Ökosysteme grundlegend zu reformieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Reinventing Supply Chains 2030“ von PwC Deutschland. Nur ein Drittel der Befragten sieht sich ausreichend auf den Wandel vorbereitet.

Geopolitische Konflikte, die Folgen des Klimawandels, steigende Kosten und Inflation sowie immer komplexere gesetzliche Vorgaben zwingen Unternehmen dazu, ihre Lieferketten grundlegend zu reformieren. Welche Folgen das hat und wie Verantwortliche mit dieser Herausforderung umgehen, dazu befragte die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland weltweit mehr als 1.000 Supply Chain Executives.
Über die Herausforderungen zeigten sich diese dabei weitgehend einig: Lieferketten müssen anpassungsfähiger, nachhaltiger und intelligenter werden, um Probleme schneller erkennen und beheben zu können. Es brauche „denkende Systeme“, die lernen und sich weiterentwickeln. Möglich werde dies, auch hier stimmte mehr als die Hälfte der Befragten zu, durch den Einsatz von KI und Robotik und durch eine optimale Vernetzung sämtlicher Stakeholder.

16 Prozent glauben an mehr Umsatz durch bessere Lieferketten

Solche Ansätze seien allerdings komplex, erforderten anspruchsvolle Fähigkeiten und Technologien sowie neue Arbeitsweisen, so die Supply Chain Executives. Gerade einmal acht Prozent von ihnen gaben an, ihre Lieferketten bereits wie beschrieben transformiert zu haben. Immerhin 45 Prozent – unter den deutschen Teilnehmern sind es 37 – sehen sich dazu in der Lage und planen entsprechende Initiativen.  
Eine gelungene Transformation würde die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, so 19 Prozent der befragten Executives, 16 Prozent erhoffen sich davon unmittelbare Umsatzsteigerungen.

ESG-Themen werden immer wichtiger

Lieferketten modernisieren: Die autonome KI-gesteuerte Zukunft

„Kontinuierliche Disruptionen sind das New Normal. Unternehmen müssen ihre Lieferketten ganzheitlich neu denken. Anpassungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und ein kognitives Ökosystem sind dabei der Schlüssel“, so Stefan Schrauf, Partner und Co-Lead Operations Transformation and Supply Chain Europe bei PwC Deutschland. Flexibilität verlangt auch das Erfüllen wachsender regulatorischer Vorgaben von den Unternehmen ab. Vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Menschenrechte und gute Unternehmensführung – Environment, Social and Governance, abgekürzt ESG – rücken immer stärker in den Fokus nationaler und europäischer Gesetzgeber.

Gesetzgeber verschärft regulatorische Vorgaben

Die rasch zunehmende Regelungsdichte beschert Unternehmen neue Compliance- und Haftungsrisiken, zumal sich Vorgaben für die Achtung von Menschenrechten und für mehr Nachhaltigkeit unmittelbar auf die Lieferketten auswirken – und sich einige davon zuletzt von mehr oder weniger unverbindlichen Empfehlungen zu sanktionsbewehrten Gesetzen wandelten. „Die Gesetzgeber weltweit verschärfen regulatorische Vorgaben, und Verbraucher erwarten zunehmend, dass Unternehmen ihre Umwelt- und Sozialbemühungen verstärken“, so Stefan Schrauf von PwC Deutschland.

Entsprechend sehen mehr als 40 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen die Notwendigkeit, ihre Lieferketten ESG-konformer zu gestalten. Doch lediglich 12 Prozent haben ihre Schlüsselfunktionen bereits an sanktionsbewehrte ESG-Ziele angepasst. In knapp zwei Dritteln der befragten Unternehmen gibt es immerhin entsprechende Initiativen, 22 Prozent gehen das Thema bisher noch gar nicht an.

80 Prozent der Befragten glauben, dass KI Lieferketten besser macht

Nachhaltiger und widerstandsfähiger – so die Autoren der Studie – werden Lieferketten vor allem mithilfe von Technologien, die die Datensichtbarkeit erhöhen, Entscheidungsfindungen automatisieren und so die Kommunikation und Zusammenarbeit aller Akteure verbessern. Großes Potential böten hier sogenannte digitale Zwillinge, also interaktive virtuelle Replikate von physischen Objekten, Systemen und Prozessen. Auch Künstliche Intelligenz hält PwC für eine Schlüsseltechnologie der Lieferkettentransformation. Einige der befragten Unternehmen nutzen KI bereits zur Planung ihrer Supply Chain, in der Logistik, beim Auftrags- und Risikomanagement, um Störungen vorherzusagen und schnell reagieren zu können. Insgesamt glauben 80 Prozent der Teilnehmer, dass der Einsatz Künstlicher Intelligenz langfristig positive Auswirkungen auf ihre Lieferketten haben wird.

Marginale Verbesserungen sind nicht genug

Unterm Strich ist die Transformation von Lieferketten eine komplexe Herausforderung, die parallel zum alltäglichen Geschäftsbetrieb erfolgen muss. Deshalb scheuen Supply Chain Manager nicht selten vor allzu umfänglichen Anpassungen zurück.

Doch nach Ansicht von Stefan Schrauf, Partner und Co-Lead Operations Transformation and Supply Chain Europe bei PwC Deutschland, lassen sich durch lediglich marginale Verbesserungen von Qualität oder Service keine zeitgemäßen Lieferketten herstellen. Dazu brauche es einen umfassenden Ansatz, so Schrauf. „Auf dem Weg zur wettbewerbsfähigen Lieferkette gibt es keine Abkürzungen.“

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