Healthcare Archiv | 鶹ԭ News Center /germany/tags/healthcare/ Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Tue, 17 Feb 2026 19:58:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Fusion entwickelt Standardlösung für Kühlketten auf der 鶹ԭ BTP /germany/2024/12/fusion-standardloesung-sap-btp/ Thu, 19 Dec 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181925 Patientensicherheit und ökologische Nachhaltigkeit sind die Antriebsfaktoren für Innovationen für Kühlketten in der Life-Sciences-Branche. Modernste Technologien sind für den Erhalt der Produktintegrität und für sichere,...

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Patientensicherheit und ökologische Nachhaltigkeit sind die Antriebsfaktoren für Innovationen für Kühlketten in der Life-Sciences-Branche. Modernste Technologien sind für den Erhalt der Produktintegrität und für sichere, wirksame Behandlungen weltweit unverzichtbar.

Die Biopharma-Industrie sieht sich in der Logistik mit Temperaturkontrolle mit enormen Herausforderungen konfrontiert, die aufgrund vonUnterbrechungen der Kühlkette zu jährlichen Verlusten von geschätzt 35Milliarden USD führen. verlieren 50Prozent der Impfstoffe aufgrund von unkontrollierten Temperaturschwankungen bei Ankunft ihre Wirksamkeit. Dies gefährdet nicht nur die Gesundheit der Patienten, sondern verursacht auch eine erhebliche Umweltbelastung und Ressourcenverschwendung. Jede Beeinträchtigung des Impfstoffs bedeutet einen Verlust an Rohstoffen, Energie und Ressourcen, die in die Herstellung, den Transport und die Lagerung investiert worden waren – und trägt nicht zuletzt zu Umweltbelastungen in Form von höheren Abfallmengen bei.

Fusion Cold Chain Management Solution ist im 鶹ԭ Store erhältlich

Das Kühlkettenmanagement ist für den Erhalt der Wirksamkeit temperaturempfindlicher Produkte wie Impfstoffe und Biologika von großer Bedeutung. In den USA wird die Temperaturkontrolle durch die Vorschriften der US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA geregelt, unter anderem die CGMP (Current Good Manufacturing Practice, „aktuelle gute Herstellungspraxis“) und USP (United States Pharmacopeia, „Arzneibuch der Vereinigten Staaten“) <1079> Good Storage and Distribution Practices for Drug Products („gute Lagerungs- und Transportpraktiken für Arzneimittelprodukte“), um die Stabilität von Arzneimitteln über die gesamte Lieferkette hinweg sicherzustellen. In gleicher Weise erfordern die Richtlinien der EU Good Distribution Practice („gute Vertriebspraxis“) eine strenge Überwachung der Temperatur, damit die Qualität von Arzneimitteln erhalten bleibt, und legen hohe Standards für den Umgang mit temperaturempfindlichen Produkten fest.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, nutzen Unternehmen in der Life-Sciences-Branche modernste Technologien mit der 鶹ԭ Business Technology Platform (鶹ԭ BTP) für ein proaktives Management von Temperaturschwankungen.

Die 鶹ԭ BTP ermöglicht eine nahtlose Integration sowie systemübergreifenden Datenaustausch und stellt wichtige Einblicke für schnelle, datengestützte Entscheidungen zum Erhalt der Temperaturstabilität bereit. Hierdurch wird die Lieferkette stabiler, der Produktverlust minimiert und die Umweltbelastung verringert. Außerdem trägt die Lösung dazu bei, die sichere und effektive Lieferung temperaturempfindlicher Produkte sicherzustellen.

Die Lösung Cold Chain Management Solution von Fusion

In diesem Zusammenhang hat Fusion Consulting in enger Zusammenarbeit mit dem 鶹ԭ-Produktteam für Life Sciences die auf der 鶹ԭ BTP aufbauende Standardlösung Cold Chain Management Solution (CCMS) entwickelt. Die Lösung unterstützt die Unversehrtheit temperaturempfindlicher Produkte, wie z. B. von Arzneimitteln, Impfstoffen und anderen verderblichen Waren, über die durchgängige Lieferkette hinweg. Jeder Ausfall kann Temperaturschwankungen und -abweichungen verursachen, die die Wirkung der Produkte und die Gesundheit der Patienten gefährden und zu finanziellen Verlusten führen können.

CCMS unterstützt das Management von Produkten unter kontrollierten Lagerbedingungen und kann so Temperaturschwankungen und -abweichungen in der gesamten Lieferkette verhindern. In der Regel werden die Zeit außerhalb der Kühlkette (Time out of Refrigeration, TOR) und die Zeit in der Kühlkette (Time in Refrigeration, TIR) über Herstellungs- und Lieferprozesse überwacht. Hierbei wird der zeitliche Verbleib eines Produkts in den einzelnen Temperaturbereichen – beispielsweise kalt, Umgebungs- oder Gefriertemperatur – auf seinem Weg von der Fertigungslinie bis zum Patienten am Ende der Lieferkette erfasst.

Vor Fusion CCMS erfolgte die Überwachung der TOR- und TIR-Werte durch kundenspezifische interne Altsysteme und fehleranfällige, manuelle und papiergebundene Prozesse. Hierdurch kam es zu komplexem, zeitraubendem Arbeitsaufwand, hohen Fehlerquoten, Nachbearbeitungen und bürokratischem Aufwand – was letztendlich die Patientensicherheit, die Wirksamkeit von Produkten und die Einhaltung der Vorgaben gefährdet.

Kühle Innovation: Fusion Consulting revolutioniert Kühlketten mit 鶹ԭ BTP

CCMS digitalisiert die Überwachung der TOR- und TIR-Werte und bietet eine vollständige Transparenz der Temperaturbedingungen in der gesamten Lieferkette, um Abweichungen im Voraus zu verhindern. Mit automatisierten Workflows und intelligenten Warnmeldungen werden Verderb und Patientenrisiken minimiert. Die Integration mit 鶹ԭ-Systemen erhöht die Effizienz und Sicherheit durch automatische Daten von RFID- und IoT-Geräten.

„Die Fusion Cold Chain Management Solution demonstriert das Potenzial der Zusammenarbeit und Innovation auf der 鶹ԭ BTP“, erläutert Andreas Krummlauf, Vice President Life Sciences and Healthcare Product Management bei der 鶹ԭ. „Durch die Bewältigung kritischer Herausforderungen beim Management temperaturempfindlicher Produkte verbessert sie die Patientensicherheit, die Einhaltung behördlicher Vorgaben und verringert Umweltbelastungen. Diese Lösung ist eine perfekte Erweiterung unseres Lösungsportfolios 鶹ԭ for Life Sciences und entspricht unserer Strategie, unseren Kunden umfassende Funktionen zu bieten. Wir sind stolz darauf, Partner wie Fusion bei der Entwicklung innovativer Lösungen zu unterstützen, die bei Lieferungen in der Life-Sciences-Branche für tiefgreifende Veränderungen sorgen.“

„Die Zusammenarbeit mit der 鶹ԭ ist ein gutes Beispiel dafür, wie Innovationskraft und Know-how buchstäblich lebensrettende Lösungen hervorbringen können, die die Branche von Grund auf verändern – wie CCMS“, so Fares Zaier, Chief Revenue Officer von Fusion Consulting.

Entscheidende Verbindung mit Qualitätssicherung und Chargenfreigabe

Der erwähnte TOR-Wert ist eines der entscheidenden Merkmale, die von der Qualitätsabteilung überprüft werden müssen. Dies gilt für den gesamten Lieferkettenablauf, und zwar jedes Mal, wenn eine Entscheidung zu einer Charge getroffen werden muss. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist die Weitergabe dieser Informationen von größter Bedeutung.

Mit dem Aufbau beider Lösungen 鶹ԭ Batch Release Hub for Life Sciences und Fusion CCMS auf der 鶹ԭ-BTP-Plattform wird eine nahtlose Integration in den Prozessablauf möglich. Dies wiederum ermöglicht eine nahtlose Integration von Systemen, um die Datenkonsistenz und die Optimierung von Prozessen sicherzustellen.

Mit der Kombination dieser leistungsstarken Lösungen legen Life-Sciences-Unternehmen den Grundstein für zukünftige Innovationen. Schließlich hat die enge Zusammenarbeit zwischen Fusion Consulting und der 鶹ԭ die Entwicklung von Lösungen ermöglicht, die nicht nur aktuelle, sondern auch zukünftige Anforderungen erfüllen.

Mit Blick auf die Zukunft plant Fusion, sein Industrie-Konsortium für die Zusammenarbeit mit führenden Kunden der Life-Science-Branche aufzustellen, um deren Feedback und Anforderungen kontinuierlich in die Produktkonzeption und -entwicklung einzubinden.


Aladdin Mandishah ist Director of Product Marketing for Life Sciences bei der 鶹ԭ
Marco De Lorenzo ist Vice President of Product Marketing for Life Sciences bei der 鶹ԭ.

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Wie KI hilft, Säuglinge in Indien vor Blindheit zu bewahren /germany/2024/09/ki-saeuglinge-indien-blindheit/ Tue, 17 Sep 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=180283 Die Software von CleaVision erkennt Auffälligkeiten an der Netzhaut von Neugeborenen. So können diese vorm Erblinden geschützt werden. In Indien, wo die Ressourcen im Gesundheitssektor...

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Die Software von CleaVision erkennt Auffälligkeiten an der Netzhaut von Neugeborenen. So können diese vorm Erblinden geschützt werden.

In Indien, wo die Ressourcen im Gesundheitssektor begrenzt sind, bietet der Einsatz von KI-Technologie von 鶹ԭ und CleaVision einen Hoffnungsschimmer für Babys, die an Frühgeborenen-Retinopathie (ROP) leiden, einer Erkrankung, die unbehandelt zu irreversibler Blindheit führen kann. Diese völlig neue Kombination von Medizin und Technologie bietet eine praktische Lösung, um in ganz Indien die Erblindung von Neugeborenen zu verhindern.

Revolutionäre Technologie. Ergebnisse aus der realen Welt.

ROP ist eine Krankheit, die häufig bei Frühgeborenen auftritt. In Indien ist ROP weit verbreitet, denn das Land hat die höchste Frühgeburtenrate der Welt. Über kommen dort jedes Jahr zu früh zur Welt. „Etwa 25 bis 40 Prozent dieser Babys laufen Gefahr, ROP zu entwickeln“, sagt Dr. Anand Vinekar, Leiter der Abteilung Pediatric Retina am in Bangalore und Gründer der Initiative , die sich mit dem Problem der ROP im ländlichen Indien befasst.

Erblindung ist vermeidbar

Erblindung durch ROP ist weitgehend vermeidbar, wenn sie innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt diagnostiziert und behandelt wird. Während das Screening an sich für einen geschulten Anbieter nicht schwierig ist, ist es eine große Herausforderung ROP bei Millionen von Frühgeborenen zu erkennen. Laut Dr. Vinekar muss jedes Frühgeborene während des kritischen Zeitraums mehrmals untersucht werden, was über 20 Millionen Untersuchungen pro Jahr entspricht, wenn jedes Frühgeborene überwacht werden soll.

Viele indische Familien wohnen weit entfernt von Krankenhäusern. Diese enormen Distanzen, gepaart mit einem gravierenden Mangel an spezialisierten Ärzten, machen solche Screenings mit den derzeitigen Methoden zu einer nahezu unlösbaren Aufgabe. KIDROP, CleaVision und 鶹ԭ nutzen KI, um diese Lücke zu schließen und Säuglingen wie Hanvith C Hilfe anzubieten.

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How AI Helps Prevent Blindness in Premature Infants
Videoproduzenten: Matt Dillman, Rana Hamzakadi

Die Eltern von Hanvith sahen sich mit der Angst konfrontiert, die viele frischgebackene Eltern in Indien verfolgt. „Mein Vater war blind“, sagt seine Mutter und äußert damit eine Sorge, die auf persönlicher Erfahrung beruht. Der Gedanke, dass ihr Neugeborenes blind werden könnte, war furchterregend. Deshalb holten die Eltern sich Hilfe – eine Entscheidung, die großen Einfluss auf das weitere Leben ihres Kindes haben sollte.

Rechtzeitige Diagnose hilft

Hanviths Vater erinnert sich daran, welches Glück sie hatten, in ihrem örtlichen Krankenhaus ein Team von KIDROP anzutreffen. Dank dieser Initiative, werden in Indiens ländlichen Gemeinden moderne medizinische Untersuchungen durchgeführt. Und bei Hanvith wurden ROP-Symptome rechtzeitig diagnostiziert. Es folgte eine erfolgreiche Behandlung in Bangalore. Und so wurde die Hoffnung stärker als die Verzweiflung.

Das Team von KIDROP arbeitet nun daran, diese wichtigen Diagnosefähigkeiten in Gebiete zu bringen, in denen es kaum medizinische Versorgung gibt. Nichtmediziner werden darin geschult, mit speziellen Kameras digitale Aufnahmen von den Augen der Frühgeboreren zu machen. Doch die vielen Tausend Netzhaut-Scans, die auf Anzeichen von ROP überprüft werden müssen, stellen das Team vor zusätzliche Herausforderungen. „Jetzt haben sie viele Bilder und niemand, der sie auswertet“, sagt Dr. Vinekar und weist auf die Engpässe im Diagnose- und Behandlungsprozess hin.

CleaVision erkennt Auffälligkeiten an der Netzhaut

Hier kommt die Lösung von CleaVision ins Spiel. Unterstützt durch , die (鶹ԭ BTP) und die Lösung setzt CleaVision neue Maßstäbe. Die Aufnahmen der Augen werden in CleaVision hochgeladen. Die Software erkennt automatisch Auffälligkeiten an den Blutgefäßen und der Netzhaut und gibt eine Empfehlung aus, ob ein Baby möglicherweise eine ROP entwickelt. So hilft die Software den Ärzten, gefährdete Kinder schnell zu identifizieren und zu priorisieren.

Erfolgsgeschichten bei 鶹ԭ: Unterwegs auf dem Amazonas mit dem Krankenhausboot

„Bei unserer Entscheidung werden wir uns nicht allein auf das verlassen, was die KI sagt“, stellt Dr. Vinekar klar. „Aber sie wird uns helfen, Behandlungsprioritäten zu setzen.“ Dies zeigt, dass moderne Technologie eingesetzt wird, aber bei wichtigen Entscheidungen im Gesundheitswesen ist nach wie vor das menschliche Urteilsvermögen entscheidend.

Von der Technologie profitieren

„Die KI von 鶹ԭ und CleaVision hat nicht nur großen Einfluss auf Technologie und Medizin, sondern sie beeinflusst auch unser persönliches Leben kann lebensverändernd sein“, betonen die Eltern von Hanvith. Es sei wichtig, aufmerksam zu sein und frühzeitig einzugreifen. Sie hoffen, dass auch viele andere Familien von dieser Technologie profitieren können.

Ihre Träume für die Zukunft ihres Sohnes sind bescheiden, aber doch von großer Tragweite. Seine Mutter erklärt: „Wir würden uns wünschen, dass er Arzt wird, Gutes tut und anderen Menschen hilft, wenn er älter ist. Genau wie sie uns am Anfang seines Lebens geholfen haben.“

Über CleaVision

ist ein nachhaltiges Sozialunternehmen, das 2017 von Chirag Gupta und Narayan V K im Rahmen des Programms 鶹ԭ One Billion Lives gegründet wurde. Die Organisation nutzt intelligente Technologien, um Menschen in ärmeren Ländern, die keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben, frühzeitig auf Augenkrankheiten wie ROP zu untersuchen.

Die Lösung von CleaVision verarbeitet Bilddaten mit KI-Tools, die Auffälligkeiten an den Blutgefäßen und der Netzhaut automatisch erkenen und eine Empfehlung abgeben, ob ein Frühgeborenes möglicherweise eine ROP entwickelt. Über ein Telemedizin-Netzwerk werden die Screening-Daten dann an Krankenhäuser übermittelt, wo sie von qualifizierten medizinischen Fachkräften geprüft werden. Das Ziel ist es, das Screening-Programm zu erweitern, indem geschultes Fachpersonal ohne medizinischen Hintergrund die Netzhautbilder aufnimmt und die CleaVision-Technologie die Bilddateien überprüft. Dadurch sparen die Techniker und ROP-Spezialisten viel Zeit.

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Transformation im Gesundheitswesen: neue Abrechnungs-Lösung GS-H /germany/2024/03/sap-partner-gittg-is-h-die-webbasierte-loesung-gs-h/ Tue, 19 Mar 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178606 GITG, ein langjähriger 鶹ԭ-Partner für das Gesundheitswesen, bietet Kliniken mit GS-H eine Lösung zur Patientenabrechnung als Nachfolge für die 鶹ԭ-Lösung für das Gesundheitswesen „IS-H“ an....

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GITG, ein langjähriger 鶹ԭ-Partner für das Gesundheitswesen, bietet Kliniken mit GS-H eine Lösung zur Patientenabrechnung als Nachfolge für die 鶹ԭ-Lösung für das Gesundheitswesen „IS-H“ an. GS-H erleichtert Kliniken, die aktuell IS-H im Einsatz haben, die Transformation zu .

Eine erste Version der Lösung wird interessierten Krankenhäusern aktuell bereits vorgestellt und unter Einbeziehung von Kundenfeedback stetig weiterentwickelt.

Industry Cloud von 鶹ԭ: Schlüssel zu Innovation für Life Sciences und Gesundheitswesen

„Mit GS-H bieten wir unseren Kunden eine moderne, auf 鶹ԭ S/4HANA abgestimmte Abrechnungsfunktion mit echtem Mehrwert“, sagt Prof. Wilken Möller, Vorstand der GITG. „Unsere Lösung ist nicht nur webbasiert und cloudfähig, sondern bietet auch eine erweiterte Funktionalität sowie eine verbesserte Performance, um den sich ständig ändernden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Gleichzeitig wird eine Abwärtskompatibilität zum IS-H gewährleistet, um den Umstellungsaufwand gering zu halten.“

Mit 鶹ԭ S/4HANA in die Zukunft

Die 鶹ԭ-S/4HANA-basierte Lösung, die bereits von der LMU München als Pilotkunde angenommen wurde, ist wichtiger Bestandteil der Partnerstrategie der 鶹ԭ. „鶹ԭ liefert Standardlösungen, Integrationsfunktionalitäten sowie die nötige Grundlagentechnologie, auf der spezialisierte Partner aufbauen und so das Standardportfolio der 鶹ԭ klinikspezifisch anreichern können – vollkommen integriert. Da die Abrechnungsfunktionalität für unsere Kunden von besonderer Bedeutung ist, liefert GITG mit GS-H eine wichtige branchenspezifische Ausprägung in direkter Abstimmung mit 鶹ԭ S/4HANA”, unterstreicht Frank Kurz, Vertriebsleiter für Lösungen für das Gesundheitswesen bei 鶹ԭ. „Dies erleichtert Kliniken, die bislang IS-H im Einsatz hatten, die Möglichkeit zur Transformation in die neue Welt.”

Die Lösung soll 2025 fertig sein und auch als Cloud-Version zur Verfügung stehen, um Krankenhäuser für die Zukunft zu rüsten. Der aktuelle Stand der Lösung von GITG ist auf dem 鶹ԭ-Partnerstand bei der DMEA in Berlin, Halle 4.2 Stand C-116, zu sehen.

Einblicke in die Vielfalt der digitalen Gesundheits-IT

Was bewegt die Gesundheits-IT heute und morgen? Antworten auf diese Frage gibt die DMEA mit ihrem umfangreichen Programm bestehend aus Keynotes, Vorträgen, Panels, Pitches, Diskussionsrunden und Workshops.

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Gesündere Tiere und zufriedenere Kunden durch Digitalisierung /germany/2023/08/gesuendere-tiere-digitalisierung/ Thu, 24 Aug 2023 06:00:49 +0000 /germany/?p=175003 Die intelligente Einkaufslösung von 鶹ԭ überzeugte Elanco, ein Unternehmen im Bereich Tiergesundheit. Inzwischen setzt die Firma nicht nur auf 鶹ԭ Ariba, sondern auch auf Cloud-...

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Die intelligente Einkaufslösung von 鶹ԭ überzeugte Elanco, ein Unternehmen im Bereich Tiergesundheit. Inzwischen setzt die Firma nicht nur auf 鶹ԭ Ariba, sondern auch auf Cloud- und KI-Lösungen aus Walldorf.

Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Tiergesundheit entwickelt Elanco Animal Health Innovationen und bietet Produkte und Dienstleistungen zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten bei Nutz- und Haustieren. Somit schafft das Unternehmen Mehrwert für Landwirte, Haustierbesitzer, Tierärzte, andere Beteiligte und die Gesellschaft als Ganzem.

Seit fast 70Jahren setzt sich Elanco dafür ein, Tieren ein gesünderes Leben zu ermöglichen und leistet damit auch einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft auf lokaler Ebene und weltweit. Dabei lässt sich Elanco von seiner Vision „Food and Companionship Enriching Life“ und seinen Nachhaltigkeitszielen „Elanco‘s Healthy Purpose“ leiten, um dadurch die Gesundheit von Tieren, Menschen, der Erde und des eigenen Unternehmens zu verbessern.

Die Veterinärmedizin ist ein stark regulierter Sektor mit komplexen Lizenzierungsanforderungen für den Kauf von Medikamenten. Ein zentrales Element des Geschäftsmodells von Elanco besteht darin, es für seine Kunden aus der Veterinärmedizin und der Landwirtschaft so einfach wie möglich zu machen, die erforderlichen Medikamente und Therapien für die Tiere zu erhalten.„Für Elanco ist es sehr wichtig, die Ausgaben zu kontrollieren“, sagte Sin Yi Tan, der für den globalen Einkaufsprozess bei Elanco zuständig ist. „Außerdem war es erforderlich, von unserem ehemaligen Mutterunternehmen technologisch und finanziell unabhängig zu werden.“

Elanco setzt auf 鶹ԭ

Die digitale Transformation von Elanco begann mit zwei für das Unternehmen wesentlichen Ereignissen: der Ausgründung des ehemaligen Mutterunternehmens Eli Lilly & Company und der Akquisition von Bayer Animal Health. Nun galt es, als Unternehmen in den Bereichen Technologie, Finanzen und Management unabhängig zu werden. Eine Weiterverwendung der Systeme von Eli Lilly entsprach zum einen nicht den speziellen Anforderungen des Unternehmens und war zum anderen zu teuer.

Hier kam die 鶹ԭ mit ihrer umfassenden Suite von ins Spiel. Die Lösungen erfüllten nicht nur die aktuellen Anforderungen des Unternehmens, sondern gewährleisteten auch, dass die jeweiligen steuerlichen und gesetzlichen Vorgabeneingehalten werden konnten. Ein wichtiger Aspekt für die Entscheidung von Elanco waren die Investitionen der 鶹ԭ in Innovationen und Produktentwicklung, insbesondere in die Produkt-Roadmap für das 鶹ԭ-Ariba-Portfolio, in das auch künstliche Intelligenz (KI) eingebunden ist.

Ausschlaggebend für die Wahl von --öܲԲ und deswaren zudem deren umfassenden Self-Service-Funktionen. Beide Systeme boten ein besseres Frontend als die Wettbewerber, eine effiziente Registrierung von Lieferanten, ein flexibles Katalogmanagement und die Möglichkeit, den Kundenstamm vergrößern zu können. Elanco betrachtete die Beschaffungslösungen der 鶹ԭ als Erweiterung und Ausbau seiner Investitionen in . Zudem gab es bei 鶹ԭ Ariba weitere Self-Services wie intuitive Aktualisierungen des Bestellstatus, eine elektronische Rechnungsübermittlung sowie Mitteilungen von Lieferanten.

Dadurch dass Elanco jetzt mit nur noch eine Plattform für die Registrierung von Lieferanten hat, konnte das Unternehmen die Risiken begrenzen, die mit seinem Lieferantenstamm verbunden sind. Das Registrierungstool ist eine sichere Plattform, auf der Lieferanten ihre Daten selbst verwalten können. Elanco muss sich somit nicht um Datenänderungen kümmern, sodass ein geringeres Betrugsrisiko und Risiko kompromittierter Finanzdaten besteht.

Skalierung einer Implementierung

Das sogenannte „Stallion-Projekt“ bildete Anfang 2019 den Auftakt der digitalen Transformation des Unternehmens. Dank der Unterstützung eines externen Beraters betrug die Zeit von der Designphase bis zur Inbetriebnahme des Systems 18 Monate. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Projekt komplett online durchgeführt, und Elanco konnte innerhalb von sechs Monaten Beschaffungsausgaben mit einem Volumen von 1 Milliarde US-Dollar mit dem System verarbeiten.

Als nächstes stand die Konsolidierung der Systeme nach der im Jahr 2019 erfolgten Übernahme von Bayer Animal Health an. Elanco war sich dessen bewusst, dass die Prozesse für die Aufnahme eines Geschäftsbereichs, der 20 Prozent seines Geschäfts ausmachen würde, weiter skaliert werden mussten.

Elanco konnte alle 13.000Lieferanten von Bayer Animal Health erfolgreich integrieren und für jeden einen Datensatz anlegen. Da Bayer bereits --öܲԲ und das 鶹ԭBusiness Network im Einsatz hatte, war die Umstellung für alle Lieferanten nicht komplett neu. Elanco bildete ein internes „Contact Center“-Team für die Betreuung der externen Lieferanten und rief diese dazu auf, sich aus Compliance- und Sicherheitsgründen auf 鶹ԭ Ariba zu registrieren.

Mit 鶹ԭS/4HANA Cloud noch mehr von vernetzten Systemen profitieren

Die nahtlose Integration zwischen 鶹ԭS/4HANA Cloud und den 鶹ԭ-Beschaffungslösungen war einer der Hauptgründe, warum sich Elanco für 鶹ԭ entschied. Die Integration zahlte sich aus: Nur wenige Systemanpassungen waren erforderlich, und das System wurde schnell von den Fachabteilungen akzeptiert. Für Nutzer gibt es Kommunikationsfunktionen und eine Aufteilung der verschiedenen Aufgaben zwischen den 鶹ԭ-Plattformen. Das Unternehmen nutzt 鶹ԭS/4HANA Cloud für seine direkte und 鶹ԭ Ariba für seine indirekte Beschaffung. Vorgaben können leicht festgelegt und der Systemzugriff einfach verwaltet werden. Damit lässt sich sicherstellen, dass Nutzer zum passenden Prozess für die jeweilige Einkaufsaktivität geleitet werden.

„Unser Unternehmen profitiert erheblich von 鶹ԭS/HANA Cloud in Verbindung mit den intelligenten Beschaffungslösungen“, sagte Sin Yi Tan. „Durch die Integrationen waren die Systeme schneller einsatzbereit, und die Standardisierung war ein wichtiger Aspekt für unser Wachstum.“

Transformation der Logistik

Elanco nutzt zwar noch nicht alle Möglichkeiten, die die Funktionen für die globale Rückverfolgung bieten, profitiert aber bei der Sendungsverfolgung bereits von mehr Transparenz.

Für Elanco Animal Health ist die digitale Transformation mit 鶹ԭ ein voller Erfolg. Durch die nahtlose Integration von 鶹ԭAriba, 鶹ԭBusiness Network und 鶹ԭS/4HANA Cloud sowie die Self-Services und Compliance-Funktionen ist das Unternehmen unabhängig geworden und kann seine speziellen Anforderungen gut abdecken. Und auch bei seiner weiteren Entwicklung und seinem Wachstum setzt Elanco auf die 鶹ԭ als vertrauensvollen Partner – immer mit Blick auf mehr Tiergesundheit.

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Mediation: Kein Wundermittel, aber wirksam bei Konflikten /germany/2023/08/mediation-konflikte-arbeitswelt-menschen-hilfe/ Fri, 04 Aug 2023 06:00:51 +0000 /germany/?p=174996 鶹ԭ-Mitarbeitende weltweit haben Zugang zu Mediatoren, die sie bei der Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz unterstützen. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert. Schlaflose Nächte? Bauchschmerzen,...

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鶹ԭ-Mitarbeitende weltweit haben Zugang zu Mediatoren, die sie bei der Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz unterstützen. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

Schlaflose Nächte? Bauchschmerzen, wenn man zur Arbeit geht? Egal, wenn man nur lange genug abwartet, dann wird der Konflikt mit dem Kollegen schon von alleine verschwinden. So hoffen die meisten jedenfalls.

Durchaus nachvollziehbar. Sich einem Konflikt zu stellen, fühlt sich erst einmal unangenehm an, denn die meisten haben das nie gelernt. Tatsache ist aber auch, dass Differenzen am Arbeitsplatz nicht zu vermeiden sind.

Die gute Nachricht: 鶹ԭ-Mitarbeitende weltweit haben über das 鶹ԭ Global Ombuds Office Zugang zu Mediatoren, die sie bei der Lösung von Konflikten am Arbeitsplatz unterstützen. Eine Mediation ist ein vertrauliches Verfahren. Es geht darum, Menschen wieder miteinander ins Gespräch zu bringen und die Situation zu klären, wenn sie alleine nicht mehr dazu in der Lage sind. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die Beteiligten grundsätzlich bereit sind, einander zuzuhören, sich auszusprechen und selbstbestimmt eine Lösung zu suchen.

Wie läuft der Prozess bei einer Mediation ab?

Die Teilnahme an einer Mediation ist freiwillig. In der Regel führen zwei Mediator:innen die Konfliktparteien durch einen strukturierten Prozess.

Am Anfang motivieren sie die Konfliktparteien, ihre jeweiligen Sichtweisen darzulegen, und versuchen die Konfliktgeschichte aus den verschiedenen Perspektiven zu verstehen. „Wir geben jedem genug Raum, offen auszusprechen, was seine Themen sind. Gleichzeitig geben wir dem Dialog Struktur und schauen, dass die Gesprächsdynamik respektvoll bleibt“, erklärt Felicia Winkelmann, Expertin für Konfliktklärung und im Global Ombuds Office der 鶹ԭ zuständig für Mediationen und die Betreuung des internen Mediatorenpools.

Danach unterstützen die Mediator:innen die Konfliktparteien, miteinander in den Dialog zu kommen, identifizieren die wichtigsten Themen zusammen mit den Parteien und vertiefen diese.

Zum Schluss überlegen sich die Beteiligten, wie ein gemeinsames Arbeiten in Zukunft aussehen kann. Manchmal gelingt es ihnen auch, eine konkrete Vereinbarung zu treffen und zu dokumentieren. Diese Lösung wird von den Konfliktparteien selbst bestimmt und muss für sie passen.

Konflikte am Arbeitsplatz: Drei Methoden, die zum Einsatz kommen können

Nr. 1: Jede Geschichte hat vier Seiten

„Übermorgen ist der Termin für unsere Präsentation“, erinnert eine Kollegin. Die Frage kommt auf: „Will sie mir sagen, ich soll mich besser vorbereiten, traut sie mir das nicht zu?“ Vielleicht verägert die Frage auch: „Was will die jetzt schon wieder von mir?“ Oder man denkt einfach nur: „Danke, guter Hinweis.“

Jede Aussage kann auf verschiedene Arten und Weisen gehört werden, wie der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun in seinem Modell „Vier Seiten einer Nachricht“ erklärt. Je nachdem, welche Beziehung man zu seinem Gegenüber hat und auf welchem Ohr man hört, nimmt man völlig unterschiedliche Bedeutungen wahr.

„Wie man etwas sagt oder etwas hört, auf welchen Boden das gesprochene Wort trifft, das kann bei verschiedenen Menschen so unterschiedlich sein, dass es eben zum Konflikt führt“, so Winkelmann. Hier kann die Mediation eine sehr wirksame Unterstützung bieten.

Nr. 2: Achtung Eisberg!

Wenn Winkelmann die Konfliktparteien fragt, was sie sich in puncto Kommunikation wünschen, sei sehr oft von einem „professionellen Umgang“ die Rede, berichtet Winkelmann. „Wenn ich dann frage, was versteht ihr denn unter professionellen Umgang miteinander, werden immer wieder Zahlen, Daten und Fakten genannt. Wenn es aber immer nur um Zahlen, Daten und Fakten ginge, hätten wir gar keinen Konflikt.“

Das Eisbergmodell veranschaulicht, was viele Studien belegen: Kommunikation findet nur zu etwa 20 Prozent auf der Sachebene statt und zu 80 Prozent auf der Beziehungsebene, wo Empfindungen, Gefühle, Bedürfnisse, Werte oder Stimmungen angesiedelt sind.

„Wenn es auf der Sachebene kriselt, kann man eigentlich davon ausgehen, dass ein Mensch sich auf der Beziehungsebene angegriffen fühlt, und dann entsteht der Konflikt“, so Winkelmann.

Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Menschen das Gefühl haben, keine Anerkennung oder Wertschätzung für ihre Leistung zu bekommen. Oder es entsteht Ärger und Frust, weil die Person sich kontrolliert fühlt, statt selbstständig arbeiten zu können. Oder umgekehrt: Jemand wünscht sich mehr Unterstützung und Rückhalt vom Team, statt sich immer als Einzelkämpfer zu fühlen.

Für viele Teilnehmer einer Mediation ist es ein Aha-Moment zu erkennen, dass vieles in der Kommunikation unbewusst abläuft und nicht direkt über Worte, Daten oder Fakten ausgedrückt wird. „Wenn ich morgens das Büro betrete oder mich einwähle, kann ich meine Gefühlswelt ja nicht ablegen wie einen Hut. Sie ist ein Teil von mir und darum berühren oder verletzen uns Dinge überhaupt“, so Winkelmann. „Daher ist es so wichtig, dass wir in der Mediation miteinander sprechen und einander ganzheitlich sehen.“

Nr. 3: Die Perspektive des anderen einnehmen

Typisch für Konfliktsituationen ist auch, dass zunächst jeder denkt, das Gegenüber sei schuld an dem Problem. Sprich: Person A denkt, Person B müsse ihr Verhalten ändern, damit es zu einer Lösung kommen kann.

An dieser Stelle kann es hilfreich sein, für einen Moment in den Schuhen des anderen zu gehen. Bei einem aufgeheizten Konflikt ist das jedoch gar nicht so einfach, denn häufig hat sich bereits so viel innerer Widerstand gegen die andere Person aufgebaut, dass man auf keinen Fall in deren Schuhe schlüpfen will. Durch gezielte Fragen helfen die Mediatoren den Konfliktparteien, aus dem jeweils anderen Blickwinkel auf die Situation zu schauen.

„Es ist erstaunlich, was so ein Perspektivwechsel mit den Menschen macht“, so Winkelmann. „Vor kurzem haben wir in einer Mediation die Situation aus der Vogelperspektive beleuchtet – also wie aus der Warte eines unbeteiligten Dritten. Ein Teilnehmer hat dann plötzlich gemerkt, was an dieser Konstellation so schwierig ist, und es war wirklich schön, dass er sehen konnte, was sein Anteil ist, aber auch welchen Anteil der andere hat.“

Häufig wirkt es schon sehr entlastend, wenn Person A merkt, dass Person B sich wirklich Mühe gibt, zu verstehen. „Der Perspektivwechsel hilft mir, mich selbst in meinem Konflikt zu sehen und er hilft mir auch, vielleicht eine Brücke zum anderen zu bauen, daher ist diese Methode so hilfreich“, so Winkelmann.

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鶹ԭ S/4HANA Cloud – digitale Grundlage für lebensrettende Medikamente /germany/2023/07/sap-s4hana-cloud-digital-healthcare-medikamente-gesundheitswesen/ Mon, 17 Jul 2023 06:00:16 +0000 /germany/?p=174835 Zymeworks hat keine Zeit zu verlieren: Das innovative Biotechnologie-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Patienten mit schwer behandelbaren Krebsarten und anderen ernsten...

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hat keine Zeit zu verlieren: Das innovative Biotechnologie-Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das Leben von Patienten mit schwer behandelbaren Krebsarten und anderen ernsten Erkrankungen zu retten. Nun möchte Zymeworks mithilfe einer cloudbasierten 鶹ԭ-Plattform seine ambitionierten Wachstumspläne verfolgen und seine ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) modernisieren.

„Wir wollen etwas für Menschen auf der ganzen Welt bewirken, die an schwer zu behandelnden Krebsarten und anderen schweren Erkrankungen leiden“, erklärt Chris Astle, Chief Financial Officer (CFO) bei Zymeworks. „ haben wir ausgewählt, weil es eine verlässliche Lösung für die Biotech- und Pharmabranche ist, die sich bei vielschichtigen Anforderungen wie unseren bewährt hat – angefangen von Preisfindung über Herstellung und Logistik, bis hin zu Lieferketten. Wir legen den Grundstein, um in einer dynamischen Branche mit sich stetig wandelnden Marktbedingungen wachsen zu können.“

Zymeworks hat mithilfe von eine Reihe von Lösungen eingeführt und wurde mit dem 2023 ausgezeichnet. Bei der diesjährigen habe ich mich mit Astle unterhalten und von ihm erfahren, wie wichtig die 鶹ԭ-Lösungen für die Wachstumspläne seines Unternehmens sind. Laut dem CFO rechnet Zymeworks damit, erhebliche Ressourcen einzusparen, indem manuelle, mehrstufige Prozesse durch automatisierte Self-Service-Funktionen ersetzt werden. Dadurch sollen operative Planung, HR und Fakturierung um 50 bis 90 Prozent effizienter werden.

Digitale Plattform schafft Effizienz durch Automatisierung

Zymeworks arbeitet an neuen Medikamenten und klinischen Studien für die Behandlung von Krebspatienten. Angesichts der zahlreichen Krebsarten, Subtypen und Patientengruppen nimmt sich das Unternehmen damit einer der größten Herausforderungen auf dem Gesundheitsmarkt an. Der Hauptsitz von Zymeworks befindet sich in Vancouver im Westen Kanadas, und der operative Betrieb ist in den USA angesiedelt. Außerdem weitet das Unternehmen seine Aktivitäten auch nach Europa und Asien aus. Astle war sich bewusst, dass die geografische Verteilung mit ihren zusätzlichen Transaktionen, Währungen und Compliance-Vorgaben mehr Aufwand für die Teams in verschiedensten Abteilungen bedeuteten würde, darunter Finanzwesen, Fertigung, Forschung und Entwicklung (F&E), Lieferkette, Beschaffung und HR.

„Wir erforschen ständig Therapeutika für Patienten, bei denen es bisher wenige Behandlungsoptionen und damit einen hohen Bedarf gibt“, sagt der CFO. „Wenn wir wachsen, müssen wir mehr Transaktionen, Risiken und Komplexität bewältigen. Mit durchgängigen, unternehmensweit integrierten Daten automatisieren wir unsere Prozesse und schaffen die digitale Grundlage für unser Unternehmen. Sobald die Systeme voll funktionsfähig und alle Beschäftigten geschult sind, erwarten wir, dass sich die Budgetplanung, der Finanzabschluss sowie die Verwaltung der Einarbeitung und Berichterstellung im Personalbereich deutlich schneller erledigen lassen. Unsere Belegschaft hat dann mehr Zeit, sich auf strategische, wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren.“

Transparente Daten unterstützen Finanzwesen und Gesundheitsversorgung

Zwar befindet sich Zymeworks derzeit in der klinischen Entwicklung. Dennoch hat das Unternehmen die 鶹ԭ-Lösungen bereits in den Produktivbetrieb genommen, um besser auf globale Branchenvorgaben vorbereitet zu sein – einschließlich externer Audits bei der Einführung von Produkten.

„Indem wir Compliance in unsere Prozesse integrieren, reduzieren wir Risiken und sind außerdem flexibler“, so Astle. „Wir haben mit Führungskräften im Gesundheitswesen sowie mit politischen Entscheidungsträgern und Auditoren zu tun. Dank der können wir genau festhalten und melden, wie hoch unsere Ausgaben für Partner wie Ärzte, Ersteller von Förderanträgen und Beratungsgremien sind. Mit führen wir alle Reise- und Ausgabendaten an einem Ort zusammen. Die Lösung hilft uns, die zu überwachen.“

Bestmögliche Geschäftsergebnisse im gesamten Unternehmen dank integrierter Daten

Bei Zymeworks ist die Belegschaft entscheidend für Innovation. Die mit Self-Service-Funktionen im Personalwesen bringen Vorteile für das ganze Unternehmen mit sich.

„Wir haben eine Matrix für unsere Unternehmenshierarchie entwickelt, in der die Rollen für Beförderungen und Karriereplanung genau festgelegt sind“, berichtet Astle. „Wir haben automatisierte Workflows eingerichtet, bei denen einer Person Aufgaben anhand ihrer Rolle zugewiesen werden – beispielsweise wenn es um die Einarbeitung neuer Teammitglieder, behördliche Abnahmen oder Bestellgenehmigungen geht. Dank der automatischen Analysen integrierter Daten können Mitarbeitende schnell fundiertere Entscheidungen treffen. Und standardisierte Prozesse führen zu Effizienzsteigerungen, während wir als Unternehmen wachsen.“

Zusammenarbeit mit 鶹ԭ ebnet den Weg für Best Practices

Verglichen mit Branchenriesen ist Zymeworks eher klein – doch das schmälert keineswegs den Nutzen, den das Unternehmen aus der Zusammenarbeit mit der 鶹ԭ zieht. Tatsächlich profitiert das Unternehmen auf diese Weise von Best Practices und muss dabei weniger Anpassungen vornehmen.

„Durch die Implementierung einer Tier-1-Lösung wie 鶹ԭ konnten unser Finanzteam und das gesamte Unternehmen eine Menge lernen“, sagt Astle. „Wir haben Best Practices von den größten Branchenführern übernommen und können mit einer vorkonfigurierten Lösung arbeiten, die bereits standardisiert und für unsere Zwecke geeignet ist und kaum noch angepasst werden muss.“

Flexibilität macht Geschäftsprozesse zukunftssicher

Fortschrittliche Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln, ist eine große Aufgabe. Doch Zymeworks ist auf Wachstum ausgerichtet und bereit, stetig in Innovation zu investieren.

„Es ist strategisch wichtig, breit aufgestellt zu sein, um das Unternehmensrisiko zu senken, und wir betrachten auch andere therapeutische Bereiche. Wir betreiben innovative Forschung und haben hervorragende Wissenschaftler – und wir schrecken nicht vor der Herausforderung zurück“, betont Astle. „Mit unserem Umstieg auf 鶹ԭ-Lösungen haben wir den Grundstein für das zukünftige Wachstum unseres Unternehmens gelegt. Wir können uns ganz auf unsere Vision konzentrieren: Innovationen zu entwickeln und neue Medikamente auf den Markt zu bringen, damit den betroffenen Patienten geholfen werden kann.“

Wenn Sie mehr über 鶹ԭ-Kunden und ihren Weg zur digitalen Transformation mit 鶹ԭ erfahren möchten, sehen Sie sich die an.

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Talentmanagement mit 鶹ԭ SuccessFactors am Uniklinikum Münster: HR-Prozesse neu denken /germany/2023/06/talentmanagement-mit-sap-successfactors-am-uniklinikum-muenster-hr-prozesse-neu-denken/ Wed, 07 Jun 2023 06:00:18 +0000 /germany/?p=174347 Bewerberinnen und Bewerber erwarten Transparenz im Recruiting-Prozess. Und wer bereits an Board ist, will unkompliziert auf Schulungsinhalte zugreifen. Das Uniklinikum Münster führt deshalb 鶹ԭ SuccessFactors...

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Bewerberinnen und Bewerber erwarten Transparenz im Recruiting-Prozess. Und wer bereits an Board ist, will unkompliziert auf Schulungsinhalte zugreifen. Das Uniklinikum Münster führt deshalb 鶹ԭ SuccessFactors Recruiting und 鶹ԭ SuccessFactors Learning ein und stößt damit eine umfassende Modernisierung seiner HR-Prozesse an.

Das hat 1.513 Betten. Mehr als 55.000 Patient*innen wurden hier im Jahr 2020 stationär versorgt, hinzukommen mehr als eine halbe Million ambulante Patientenkontakte. Mit seiner flächendeckenden und breiten Versorgung bildet das UKM einen zentralen Baustein in der deutschen Kliniklandschaft und ist als solcher als kritische Infrastruktur (KRITIS) anerkannt. Hinter der immensen Arbeitsleistung des UKM stehen knapp 11.500 Beschäftigte, die sich in den mehr als 40 Kliniken und Polikliniken des Uniklinikums um die Patienten kümmern. Das macht die Uniklinik zu einem der größten Arbeitgeber im Münsterland.

Doch die Nachfrage nach spezialisierten Fachpflegekräften und Ärzt*innen ist groß. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels befinden sich die Kliniken untereinander in einem ständigen Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. „Um Bewerbende für sich zu gewinnen, kommt es entscheidend darauf an, schnell und transparent zu sein“, erklärt Dirk Schroer, Solution Architect im Geschäftsbereich IT des UKM. „Unternehmen müssen Bewerbenden jederzeit Auskunft über den Status einer Bewerbung erteilen können und das Verfahren schnell zum Abschluss bringen, bevor diese sich für einen anderen Arbeitgeber entscheiden.“

Mit HR-Lösungen von 鶹ԭ SuccessFactors fast alle HR-Themen in der Cloud abbildbar

Die veraltete 鶹ԭ HR-Lösung, die das UKM On-Premises betrieb, war jedoch nicht dafür ausgelegt, moderne, digitale Recruiting-Prozesse zu unterstützen. Zugleich waren auch die praktizierten Einstellungsverfahren am UKM überarbeitungsbedürftig. „Wir waren daher Ende 2020 in einer Situation, in der wir nicht nur unser Recruiting-System, sondern auch die zugrunde liegenden Prozesse modernisieren wollten, um das UKM im HR-Bereich zukunftsfähig aufzustellen“, so Schroer.

Die Entscheidung fiel auf die 鶹ԭ eigene . Es sei von Beginn an kein reines Recruiting-System geplant gewesen, betont Dirk Schroer, sondern eine Lösung, die weitere Ausbaustufen im HR-Bereich bietet. Die Implementierung erfolgt zusammen mit TW Germany, die das Projekt als Partner von Anfang an eng begleitet. 鶹ԭ SuccessFactors stellt am UKM nun den neuen HR-Software-Standard zur Verfügung – dieser ist so weit individualisierbar, dass sich fast alle HR-Themen des Unternehmens in der Cloud abbilden lassen. „Der entscheidende Vorteil der 鶹ԭ SuccessFactors-Systemeinführung war das Ersetzen der bestehenden, in den eigenen vier Wänden des UKM betriebenen Learning- und Recruiting-Lösung sowie einiger von Hand gepflegten Tabellen durch eine ganzheitliche, Cloud-basierte Lösung“, erläutert Wiebke Stuhlmann, Teamlead SuccessFactors bei TW Germany.

Stellen-Matching: Recruiting-System kann Bewerbungen auf passende offene Stellen analysieren

war das erste Modul, das am UKM Ende 2021 eingeführt wurde. Ziel war es, zwei Standard-Stellengenehmigungsprozesse für neuangelegte Stellenausschreibungen digital zu unterstützen und auf der – ebenfalls neu eingerichteten – verknüpften Karriereseite potenziellen Kandidat*innen zur Verfügung zu stellen.

Das System ist allerdings noch nicht in allen Kliniken und Instituten des UKM ausgerollt. Der Go-live erfolgt bis heute Schritt für Schritt. Dafür war und ist eine genaue Betrachtung aller relevanten Prozessschritte zwingend erforderlich. Beispiel Finanzierung: Die Budgetzuweisung ist in einer Einrichtung wie dem UKM komplex, unter anderem, weil viele Stellen über Drittmittel finanziert werden. Dank einer API-basierten Erweiterung kann die 鶹ԭ-SuccessFactors-Lösung künftig automatisch prüfen, ob für eine zu besetzende Stelle überhaupt Budget verfügbar ist.

Auch die Beurteilung von Job-Qualifikationen anhand von Abschlüssen und Zertifikaten, die oftmals aus dem Ausland oder von privaten Institutionen stammen, ist komplex. Und auch wenn es am Ende immer erfahrene Spezialist*innen sind, die grünes oder rotes Licht für eine Bewerbung geben – 鶹ԭ SuccessFactors Recruiting kann hier unterstützen: zum Beispiel, indem es nach einer Analyse der Bewerberdaten gegebenenfalls eine andere offene Stelle als passender vorschlägt.

E-Learning Plattform ermöglicht Monitoring von Schulungsfortschritten

Für die Einführung von 鶹ԭ SuccessFactor Learning als zweitem Modul gab es einen ganz praktischen Grund: die enorme Nachfrage. „Vor allem das medizinische Personal muss regelmäßig bestimmte Pflichtschulungen absolvieren, wir als Arbeitgeber müssen dies dokumentieren“ erläutert Dirk Schroer. „Früher wurde die Teilnahme mit einem Zertifikat bestätigt, das dann in der Personalakte hinterlegt wurde. Mit einem Learning-Management-System (LMS) lässt sich das heute und in Zukunft wesentlich effizienter gestalten.“ Inhaltlich reichen die Trainings von der Handhygiene bis zur richtigen Anwendung einer bestimmten Spritze. Perspektivisch wird auch die Einführung in Medizintechnik, zum Beispiel ein neues Röntgengerät, darstellbar sein – doch Szenarien wie diese sind derzeit erst im Planungsstadium.

Startpunkt für die Einführung der E-Learning-Plattform am UKM war die gesetzlich vorgeschriebene Brandschutzunterweisung, die Mitarbeitende unabhängig vom Tätigkeitsbereich jährlich erhalten müssen. Am UKM wurden für das Training Folien erstellt, vertont und mit Filmen versehen und über das LMS jedem Mitarbeiter zugeordnet. Die Schulung endet mit einem Test und das Ergebnis wird digital festgehalten. Bei Nichtbestehen muss das Training wiederholt werden. Ein bestandener Test ist gegenüber den Behörden oder Prüfstellen jederzeit einfach nachweisbar – solange er gültig ist. Läuft ein Schulungszertifikat ab – bei der Brandschutzunterweisung nach einem Jahr – beginnt das Prozedere von vorn, unterstützt durch eine automatisierte Erinnerung aus dem System. Für andere Pflichtschulungen läuft es analog.

„Mit einem Learning-Management-System ist man heutzutage gut aufgestellt“

Das Einsatzfeld für ein LMS ist äußerst breit. Das UKM nutzt zum Beispiel auch für eine freiwillige Schulung zum internen Patientenmanagement-System, das Ärzt*innen umfassende Behandlungsdaten der Patient*innen am Uniklinikum bereitstellt. Alle Beschäftigten im ärztlichen Dienst mit Patientenkontakt können auf das Training zugreifen – das UKM wird die Teilnahme an solchen freiwilligen Fortbildungen jedoch weder überprüfen noch festhalten. Möglich ist es aber auch, einer kleinen Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spezielle Informationen ihres Arbeitsbereiches zur Verfügung zu stellen – etwa die Dokumentation einer neuartigen OP-Methode.

Die Digitalisierung der HR-Prozesse am UKM soll mit dem Ausbau von weiteren -ܳ󲹳ٴǰ-öܲԲ zügig vorangetrieben werden. Als eines der nächsten Module steht das Onboarding auf der Agenda, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfacher und schneller in die Arbeitsprozesse am UKM einzugliedern. „Es sind allerdings noch sicherheits- und arbeitsrechtliche Fragen offen, die wir im Vorfeld mit verschiedenen Gremien klären müssen“, sagt Schroer „Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen.“ Insgesamt hat das UKM auf Basis der Lösungen von 鶹ԭ SuccessFactors die festen Abteilungsstrukturen einer Klinik, wie sie im UKM über Jahrzehnte bestanden, maßgeblich aufgebrochen und an aktuelle Anforderungen angepasst. Dirk Schroer ergänzt: „-ܳ󲹳ٴǰ-öܲԲ arbeiten nach dem Prinzip, Prozesse an den Bedürfnissen der Menschen entlang aufzubauen. Das lässt Abteilungsgrenzen verschwimmen und verändert grundlegend die Art und Weise, über solche Prozesse nachzudenken.“

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鶹ԭ-Partnerinitiative Healthcare: Erfolgsrezept für das Krankenhaus der Zukunft /germany/2023/04/partnerinitiative-healthcare-krankenhaus-zukunft/ Mon, 17 Apr 2023 06:00:36 +0000 /germany/?p=165907 Fachkräftemangel, finanzielle Schieflage, milliardenschwere Investitionsstaus, steigender Digitalisierungsdruck und nicht zuletzt die angekündigte Krankenhausreform: Deutsche Kliniken kämpfen derzeit an allen Ecken und Enden mit immensen Herausforderungen....

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Fachkräftemangel, finanzielle Schieflage, milliardenschwere Investitionsstaus, steigender Digitalisierungsdruck und nicht zuletzt die angekündigte Krankenhausreform: Deutsche Kliniken kämpfen derzeit an allen Ecken und Enden mit immensen Herausforderungen. Um die zu meistern, sind innovative Lösungen sowie agile Prozesse die Mittel der Wahl. Die 鶹ԭ-Partnerinitiative Healthcare und eine moderne ERP-Software wie 鶹ԭ S/4HANA schaffen dafür das Fundament.

Informationen schnell, vollständig und verlässlich bereitzustellen, ist für Krankenhäuser ein entscheidender Erfolgsfaktor – und zwar nicht nur, wenn es um die Behandlung der Patienten geht. Auch bei der Leistungsabrechnung, dem Patientenmanagement sowie der Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und Gesundheitsämtern spielt die effiziente Nutzung und Verarbeitung von Daten eine zunehmend wichtigere Rolle.

Stabiles Fundament für innovative Kliniklösungen

Grund genug, dass immer mehr Kliniken die in die Jahre gekommene 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC) durch ablösen. „Viele unserer Kunden treiben die Umstellung auf 鶹ԭ S/4HANA gezielt voran“, verweist Frank Kurz, Vertriebsleiter Gesundheitswesen bei 鶹ԭ Deutschland. Er sieht die Krankenhäuser damit auf einem guten Weg: „Wer seine ERP-Landschaft heute fit für die Zukunft macht, ist morgen in der Lage, branchen- und klinikspezifische Lösungen schnell und passgenau umzusetzen.“

Dabei kommt die Integrations- und Entwicklungsplattform (鶹ԭ BTP) ins Spiel: „Sie dient als Steckerleiste, um unterschiedlichste Krankenhauslösungen ans Netz zu bringen und über die FHIR-Schnittstelle nahtlos mit 鶹ԭ S/4HANA zu verbinden“, erklärt Dirk Litfin, Customer Advisor Expert Healthcare bei 鶹ԭ Deutschland. Das verschafft den Kliniken ein hohes Maß an Flexibilität: Sie können jedes beliebige Krankenhausinformationssystem (KIS) über die Plattform mühelos in ihre ERP-Software integrieren. Und profitieren damit von einer offenen Best-of-Breed-Landschaft, die sich beliebig erweitern lässt und auch künftigen Anforderungen mühelos gerecht wird – ein wichtiger Aspekt, um den Modernisierungs- und Vernetzungsvorgaben des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) gerecht zu werden und die Herausforderungen des Gesundheitswesens zu meistern.

Partnerinitiative Healthcare bringt Transformation in Fahrt

Die 2020 ins Leben gerufene bietet dafür eine wichtige Hilfestellung: Der Zusammenschluss europäischer Softwareunternehmen zielt darauf ab, innovative Krankenhauslösungen auf Basis von 鶹ԭ BTP zu entwickeln. Mehr als 20 Partner engagieren sich bereits in der Initiative und haben inzwischen erste Lösungen an den Start gebracht. „Und das ist erst der Anfang“, verspricht Litfin, „denn es stoßen kontinuierlich neue Partner hinzu.“ Die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen: Das aktuelle Angebotsspektrum der Initiative deckt von kleineren Lösungen für das Management von Infektionsmeldungen über eine intelligente Personaleinsatzplanung bis zu komplexen Anwendungen für die effiziente Steuerung der Patientenströme die gesamte Bandbreite von Krankenhausanwendungen ab.

Digitale Infektionsmeldungen

So unterstützt beispielsweise das Berliner Softwareunternehmen Vertama die regelkonforme Übermittlung von Infektionsmeldungen. Die ist durch das Infektionsschutzgesetz seit Jahresbeginn neu geordnet und sieht vor, Meldungen in einem vorgegebenen Format an den passenden Empfänger, wie etwa das Deutsche Elektronische Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz (DEMIS) abzusetzen. Mit der auf der Plattform 鶹ԭ Business Technology entwickelten Vertama-Anwendung zur elektronischen Infektionsmeldung (ELIM) gelingt das mühelos. Mehr als 40 deutsche Krankenhäuser nutzen bereits, um Infektionsmeldungen digital zu erstellen und automatisiert zu versenden.

„Je mehr Lösungen verfügbar sind, desto mehr erschließt sich den Kliniken der praktische Mehrwert von 鶹ԭ BTP“, resümiert Litfin mit Verweis auf ein weiteres, spannendes Erfolgsprodukt der 鶹ԭ-Partnerinitiative Healthcare, das . Die interoperable Digitalisierungsplattform entspricht den Fördervoraussetzungen des Krankenhauszukunftsgesetzes und erleichtert die Interaktion zwischen Patienten und Krankenhaus. Termine lassen sich darüber online vereinbaren, Überweisungen und andere Dokumente per Mausklick austauschen, Patientenströme von der stationären Aufnahme über die Behandlung bis hin zur Entlassung effizient steuern. Wie gut das funktioniert, zeigt der Blick in den Südwesten: Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) hat die stationären Aufnahmeprozesse mithilfe der konsequent digitalisiert und ihre zentrale Aufnahmestelle dadurch massiv entlastet. „Wir konnten den Bearbeitungsaufwand um mehr als 50 Prozent reduzieren“, sagt Freddy Bergmann, kaufmännischer Geschäftsführer bei der UMM.

Was bereits in der Theorie überzeugend klingt, bewährt sich längst auch in der Praxis. Überzeugen Sie sich selbst: Unser On-Demand-Webinar demonstriert, wie Sie mithilfe der 鶹ԭ-Partnerinititative Healthcare Ihre IT-Systeme fit für die Zukunft machen. Erfahren Sie, welche messbaren Vorteile der digitale Aufnahmeprozess der Universitätsmedizin Mannheim bietet und warum digitale Prozesse ein wirksames Mittel im Kampf gegen Fachkräftemangel und Kostendruck sind.

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鶹ԭ Positionspapier – Daten als Wirtschaftsgut /germany/2023/03/sap-positionspapier-daten-als-wirtschaftsgut/ Mon, 06 Mar 2023 07:00:48 +0000 /germany/?p=164963 Die Nutzung von Daten muss mehr gefördert werden – rechtliche Hürden und bürokratische Anforderungen müssen abgebaut werden. Nicht zuletzt hat die Bekämpfung der Coronapandemie gezeigt,...

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Die Nutzung von Daten muss mehr gefördert werden – rechtliche Hürden und bürokratische Anforderungen müssen abgebaut werden.

Nicht zuletzt hat die Bekämpfung der Coronapandemie gezeigt, dass der Rückstand Deutschlands im Bereich der Digitalisierung erheblich ist. „Deutschland braucht einen umfassenden digitalen Aufbruch“, stellt deshalb auch die Bundesregierung in ihrer am 31. August 2022 vorgestellten Digitalstrategie () fest. Nicht nur die fehlendende technische Infrastruktur bremst den technischen Fortschritt. Auch der unzureichende, unklare und zersplitterte Rechtsrahmen sowie die einseitig auf den Datenschutz fokussierte Rechtsanwendung sind Haupthindernisse einer besseren Nutzung von Daten. Ganz besonders das Gesundheitssystem wird dadurch ausgebremst.

Das Konsortial-Projektes CLINIC 5.1

Im Rahmen des Konsortial-Projektes CLINIC 5.1 entwickeln Industrie, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Universität Heidelberg zusammen mit dem Universitätsklinikum Heidelberg beispielhaft anhand des Prostatakarzinoms neue und marktorientierte Formen von KI-basierter Entscheidungsunterstützung für Ärzte. Dadurch lassen sich in allen Phasen der Diagnostik, Therapieempfehlung und Therapiedurchführung innovative Werkzeuge zur Entscheidungsunterstützung auf Basis von vorhergehenden Therapien, Diagnosen und Studien etablieren. Ein zukunftsweisender Schritt in die personalisierte Medizin inklusive neuer patientenorientierter und ethischer Behandlungsstrategien mit der Möglichkeit zur individuell maßgeschneiderten Therapieempfehlung. Mehr Details zu diesem Projekt finden Sie .

Aufgabe des Arbeitspakets 4 (AP 4) “Daten als Wirtschaftsgut” innerhalb von CLINIC 5.1 ist es, eine Empfehlung zu formulieren, wie sich Daten für medizinische Zwecke zum Wohle von Patienten und damit der Gesellschaft effektiver verwerten lassen.

Mit einem Positionspapier verdeutlicht die 鶹ԭ, welche Handlungsempfehlungen sie nach Bearbeitung des AP 4 von CLINIC 5.1 an Politik und Verbände ausspricht, wie durch Teilen und Verwenden sensitiver Gesundheitsdaten die Gesundheitsversorgung aller verbessert werden kann und wie Daten als Wirtschaftsgut in einem größeren Umfang und effizienter verwendet werden können. Schwerpunkt des Papiers sind Gesundheitsdaten, an deren Beispiel die wesentlichen Punkte und Ergebnisse beispielhaft dargestellt werden, die Nutzung von Daten im Allgemeinen werden ebenfalls darin behandelt.

Nachdem im ersten Schritt der bestehende Rechtsrahmen aufgezeigt und der Verbesserungsbedarf identifiziert worden war, zielt das Positionspapier nun darauf ab mögliche Lösungen für die aufgezeigten Problempunkte und -felder herauszuarbeiten. Diese Lösungsvorschläge richten sich vornehmlich an die Politik.

Daten als Wirtschaftsgut

Die Bedeutung von Daten für eine bessere und effizientere Medizin und medizinische Versorgung liegen auf der Hand: Eine effizientere Nutzung von Daten trägt dazu bei Krankheiten vorzubeugen, Leben zu verlängern und sorgt für eine kostengünstigere und damit auch gerechtere medizinische Versorgung. Es müssen die notwendigen Rahmenbedingungen für eine digitale, vernetzte und moderne Medizin der Zukunft geschaffen werden. Dazu bedarf es einer konsequenten Förderung der Datennutzung durch Wissenschaft, öffentliche Hand und Unternehmen, die auch die Sekundärnutzung von Daten ermöglicht sowie von Forschungskooperationen und von personalisierter Medizin.

Um dies zu erreichen, sind Anreize für die Generierung, Analyse, Selektion, Veredlung und Verwertung von Gesundheits- und Maschinendaten sowie für das Teilen dieser Daten mit anderen Akteuren nötig. Es gilt rechtliche Hürden abzubauen und ein gesetzliches Normenwerk zu etablieren, das für Anbieter und Nutzer ausreichende Möglichkeiten schafft, die Daten rechtssicher zu nutzen.

Gerade im Gesundheitsbereich ist es weder mit dem Schutzauftrag des Grundgesetzes (Art. 2 Abs. 2 GG) vereinbar, noch können es sich Deutschland und die EU wirtschaftlich leisten, unnötige rechtliche Hürden und Unklarheiten weiterhin aufrecht zu erhalten oder gar neue aufzutürmen. Die europäische Initiative des geplanten European Health Data Space (EHDS) und das im Koalitionsvertrag vorgesehene Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) müssen realistisch und unbürokratisch erfüllbare Voraussetzungen eindeutig benennen und klarstellen, dass eine Nutzung gewünscht, gefördert und datenschutzrechtlich möglich ist, wenn die so klar formulierten Bedingungen eingehalten sind. Das gilt gerade auch für das Verhältnis dieser Gesetze zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Wenn die Bedingungen erfüllt sind, unter denen eine Datennutzung im EHDS und nach dem GDNG erlaubt ist, muss eindeutig klargestellt sein, dass damit auch die Voraussetzungen der DSGVO erfüllt sind. Das Einhalten der allgemeinen datenschutzrechtlichen Grundsätze muss dabei selbstverständlich weiter gelten.

Diese Themen können – und müssen – durch entsprechende ausdrückliche gesetzgeberische Regeln insbesondere im EHDS und in einem GDNG sowie durch die Entwicklung und Bereitstellung von Best Practices erreicht werden. In einer Anlage zum Positionspapier werden konkrete Vorschläge für eine Anpassung des bereits veröffentlichten Vorschlags der EU-Kommission zum EHDS ausgeführt.

Das Positionspapier können Sie herunterladen.

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Wellstar Health verbessert Mitarbeiterschulung mit neuem Lernmanagementsystem /germany/2023/01/wellstar-health-lernmanagementsystem/ Fri, 06 Jan 2023 07:00:51 +0000 /germany/?p=163745 Neue Mitarbeitende eines amerikanischen Krankenhausbetreibers profitieren jetzt von einem besseren Anwendererlebnis. Dank eines neuen Lernmanagementsystems können sie sich bereits nach drei Tagen ihren eigentlichen Aufgaben...

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Neue Mitarbeitende eines amerikanischen Krankenhausbetreibers profitieren jetzt von einem besseren Anwendererlebnis. Dank eines neuen Lernmanagementsystems können sie sich bereits nach drei Tagen ihren eigentlichen Aufgaben widmen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten gerade eine neue Stelle angetreten und könnten in den ersten eineinhalb Wochen aufgrund von Schulungen nicht ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen. Als medizinische Fachkraft würden Sie aber dringend gebraucht. Mit einem solchen Szenario war der US-amerikanische Krankenhausbetreiber Wellstar Health System konfrontiert und startete deshalb eine Initiative zur Einführung eines Lernmanagementsystems (LMS).

Wellstar Health und 鶹ԭ

Als Kunde mehrerer war Wellstar bereits mit den Lösungen von 鶹ԭ vertraut und wusste, dass man aus einer Lösung wie 鶹ԭ SuccessFactors Learning noch mehr herausholen konnte. Danielle Mecum, Leiterin von Learning Technology bei Wellstar, war der Ansicht, dass eine bessere Steuerung des Systems ein entscheidender Schritt auf dem Weg sein zu diesem Ziel sein würde. „Wenn es an Steuerung und Kontrolle mangelt, leidet das Mitarbeitererlebnis“, erklärte Mecum.

Als leitende Angestellte mit pflegerischem Hintergrund wusste sie aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, neue Mitarbeitende gründlich und schnell zu schulen. Dabei gilt es, die Zeit von der Einstellung bis zur Ausübung der eigentlichen Arbeit möglichst kurz zu halten. „Nicht nur unsere Mitarbeitenden ohne Klinikerfahrung, sondern auch unsere medizinischen Angestellten brauchten länger, bis sie auf die Station gehen und sich um die Patienten kümmern konnten. Das lag an der Art und Weise wie die notwendige Einarbeitung organisiert war“, fügte sie hinzu. Es kam vor, dass Kurse falsch zugewiesen wurden. Pflichtkurse waren nicht also solche gekennzeichnet. Und oft war nicht klar, bis zu welchem Datum eine Lerneinheit abgeschlossen sein sollte.

Die Mitarbeitenden sagten, ihre Schulungszuweisungen seien unübersichtlich und unstrukturiert, berichtete Mecum. Es kam vor, dass neue Mitarbeitende auf die Station gingen und dann feststellten, dass sie die Patientendokumentation nicht abrufen konnten, weil ihnen die Kurse nicht in der richtigen Reihenfolge zugewiesen worden waren.

Die Vorteile des neuen LMS

Neuen Mitarbeitenden einen schnelleren Einstieg zu ermöglichen, hätte als Argument genügt, um das Governance-Projekt zu rechtfertigen. Hinzu kamen noch zwei Herausforderungen, die außerhalb der Kontrolle von Wellstar lagen: Erstens, das Abspielen von Flash-Inhalten sollte bald nicht mehr möglich sein. Zweitens die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie waren deutlich zu spüren. Um diese Herausforderungen zu meistern, beschloss Wellstar gemeinsam mit seinem Customer Engagement Executive, ein Projekt zu starten, um die Software-Akzeptanz zu steigern. Bei dieser Art der Zusammenarbeit mit 鶹ԭ erhalten Kunden Unterstützung bei der Erstellung eines Aktionsplans und lernen, wie sie ihr System optimal nutzen können. Bei Wellstar war dieses System . Im Zuge des Projekts wurde erneut die Notwendigkeit einer Governance-Initiative bestätigt.

Aufgrund ihrer Erfahrung im Pflegebereich wusste Mecum, dass die Probleme wirklich dringlich waren. Sie und ihr Team hatten sich zuvor schon mit den Problemen beschäftigt und begannen, ein Governance-Modell zu entwickeln. Sie führten einen Prozess ein, um die Lerninhalte über ihren Lebenszyklus hinweg zu verwalten. Dazu gehörte eine formale Methode, um neue Elemente, Curricula und Zuweisungsprofile anzufordern. Zusätzlich implementierten sie einen Überprüfungsprozess. Die für einen Kurs verantwortliche Person wird automatisch benachrichtigt, wenn das Ablaufdatum des Kursmaterials erreicht ist. Außerdem erstellte Wellstar in 鶹ԭ SuccessFactors Learning neue benutzerdefinierte Felder. Diese wurden benötigt, um wichtige Daten nachzuverfolgen und daraus Berichte zu erstellen. So wurde die Einhaltung des neuen Governance-Prozesses sichergestellt.

Die Frustration ist gesunken

Weitere Schritte in diesem Prozess waren das Prüfen und Konsolidieren von LMS-Administratorrollen, um sicherzustellen, dass den Administratoren die richtigen Berechtigungen im System zugewiesen sind – ohne ihren Spielraum zu stark zu erweitern. Durch einen neuen formalen Prozess zur Überprüfung neuer LMS-Administratoren ist gewährleistet, dass die Berechtigungen nicht einfach so erteilt werden. „Wir wussten, dass wir genau festlegen müssen, was in das System eingespeist wird. Denn nur so können wir steuern was herauskommt. Das ist hilfreich, wenn wir veraltete Kurse loswerden müssen“, betonte Mecum.

Dies sind nur einige der Änderungen, die im Rahmen der Initiative umgesetzt wurden. Das Resultat ist, dass Wellstar nun noch mehr Nutzen aus 鶹ԭSuccessFactors Learning zieht. Vor allem jedoch profitieren die Mitarbeitenden jetzt von einem besseren Anwendererlebnis. Das Frustrationslevel ist auf ein absolutes Minimum gesunken. Neue Mitarbeitende können sich viel schneller ihren eigentlichen Aufgaben widmen – bereits nach drei Tagen und nicht erst nach anderthalb Wochen!


Mark Tarallo ist Fellow im Bereich Solution Marketing bei 鶹ԭ SuccessFactors.

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Digitale Innovationen sorgen für Boom in der Life-Sciences-Branche /germany/2023/01/digitale-innovation-life-sciences-branche-biowissenschaften-healtcare/ Tue, 03 Jan 2023 07:00:08 +0000 /germany/?p=163570 Hersteller in der Life-Sciences-Branche digitalisieren Prozesse, um personalisierte Services anzubieten und Unterbrechungen in den Lieferketten zu vermeiden. Gleichzeitig senken sie so die Kosten und schaffen...

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Hersteller in der Life-Sciences-Branche digitalisieren Prozesse, um personalisierte Services anzubieten und Unterbrechungen in den Lieferketten zu vermeiden. Gleichzeitig senken sie so die Kosten und schaffen Innovationen für die Zukunft.

IDC-Analysten gehen davon aus, dass 75 Prozent der Anbieter auf dem Gebiet der Biowissenschaften bis 2023 in intelligente Lösungen für die Lieferkette investieren werden, um für Stabilität zu sorgen und Störungen durch Gesundheitsnotstände wie die Coronapandemie zu verhindern.Studien von haben ergeben, dass 25 bis 40 Prozent der Therapeutika, die in den letzten sieben Jahren von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen wurden, zum Bereich der personalisierten Medizin gehörten. Das Marktforschungsunternehmen ist der Auffassung, dass die Präzisionsmedizin „durch zunehmende Belege für bessere Behandlungsergebnisse im Bereich Onkologie, Kardiologie, Endokrinologie und auf anderen medizinischen Gebieten“ ihren Nutzen unter Beweis gestellt hat. Wie Analysten von betonten, geht der Trend aus Patientensicht zudem hin zu einem digitalen Gesundheitsansatz, bei dem im Rahmen der Gesundheitsfürsorge digitale Interaktionen, Produkte und Services im Vordergrund stehen.

Daten sorgen für intelligentere Lieferketten im Bereich Life Sciences

Laut Michael Townsend, Research Director of Life Sciences Commercial Strategies bei IDC, konzentrierte sich die Branche in der Anfangsphase der Digitalisierung auf Technologie, die intelligente Funktionen in die Lieferketten der Biowissenschaften bringt.„Unternehmen beginnen damit, Prozesse digitaler zu gestalten. Dabei setzen sie auf intelligente Technologien, um bessere Entscheidungen treffen zu können“, so Townsend. „Wir sehen beispielsweise erhebliche Investitionen in Lösungen für die Lieferkette, etwadigitale Zwillinge. Hierbei wird ein digitales Modell erstellt, um an verschiedenen Stellen in der Lieferkette – etwa in der Montage, beim Versand oder in einzelnen Regionen – mit Was-wäre-wenn-Szenarien zu experimentieren. Damit ist es möglich, verschiedene Szenarien durchzuspielen, ohne tatsächlich Änderungen vornehmen zu müssen.“

Townsend betont, dass Segmentierung einen weiteren intelligenten Knotenpunkt in allen Lieferketten darstellt. Unternehmen können Medikamente und Verpackungen gemäß länderspezifischen Vorschriften identifizieren und lagern. Es lassen sich Durchlaufzeiten verkürzen, ungenutzter Bestand reduzieren und der Versand vereinfachen. Einige Unternehmen verwenden auch Control-Tower, um Bedarfsmuster anhand der Verfügbarkeit von Material und Komponenten zu verfolgen und so Überbestände und Engpässe zu vermeiden. Wenn beispielsweise die Coronainfektionen in einer bestimmten Region ansteigen, kann ein Impfstoffhersteller schneller Maßnahmen ergreifen. So können seine Produkte zur Prävention und Behandlung schneller dorthin transportiert werden. Daten lassen sich entlang der gesamten Lieferkette verknüpfen, damit schnell auf unerwartete Störungen – etwa Naturkatastrophen und politische Konflikte – reagiert werden kann.

Expertenwissen im Partnernetz

Mandar Paralkar, Leiter des Bereichs Life Sciences Industry bei 鶹ԭ, erklärt, dass Unternehmen neue Wege gehen: Statt der bisher üblichen Massenfertigung von Medikamenten zur Bekämpfung von Krankheiten geht man zu personalisierten Therapien mit besseren Behandlungsergebnissen über, bei denen mehr Wert auf Zusammenarbeit in einem Partnernetz gelegt wird. In einer Branche mit längeren Produktentwicklungszyklen sind kollaborative Konsortien wie von 鶹ԭ eine Möglichkeit, um intelligente Prozesse mit anderen zu teilen und so schneller Erfolge zu erzielen.

„Egal ob Start-ups oder etablierte Branchenführer – biowissenschaftliche Unternehmen nutzen Technologie, um Behandlungsergebnisse zu optimieren, die Rentabilität zu steigern und gleichzeitig Kosten und Risiken zu senken“, so Paralkar. „Sie haben erkannt, wie wichtig es ist, innerhalb eines Partnernetzes und über vernetzte, digitale Lieferketten sowie intelligente Fabriken hinweg zu agieren. Ein Beispiel hierfür ist, eine Lösung, die wir mit einem Konsortium aus Kunden und Partnern entwickelt haben. Diese Zusammenarbeit macht deutlich, wie Innovationen in der Cloud Life-Sciences-Unternehmen dabei unterstützen können, schneller effektivere Lösungen zu entwickeln, zu produzieren und bereitzustellen. So liefert das Partnernetz Mehrwert.“

Cloudbasierte Technologie verändert Life-Sciences-Branche

Die Pandemie hat einen unwiderruflichen Wandel in den Biowissenschaften eingeläutet und zu einen neuen Ansatz für Innovation durch cloudbasierte Zusammenarbeit geführt. Quasi über Nacht mussten Unternehmen in Technologie investieren, damit Mitarbeitende von zu Hause aus arbeiten konnten. Dies begünstigte auch neue Ideen für den Einsatz von Technologie in Bereichen wie Prozessautomatisierung, bei dezentralen klinischen Studien und bei der Zusammenarbeit im Rahmen vertrauensvoller Beziehungen.

„Eines der Ziele im Bereich Life Sciences ist es, Collaboration-Hubs einzurichten, in denen zahlreiche vertrauenswürdige Organisationen Informationen austauschen und zusammenarbeiten können, um voneinander zu lernen und Probleme zu lösen“, berichtet Townsend. „Fachleute, die an klinischen Lieferketten und anderen Aspekten der Life-Sciences-Branche beteiligt sind, möchten Prozesse optimieren, Softwareanbietern Vorschläge unterbreiten und Informationen zwischen Systemen austauschen. Cloudbasierte Software ist dabei ein entscheidender Faktor. Bei Software auf Abonnementbasis sind Updates quasi in Echtzeit verfügbar. Außerdem es ist viel einfacher, in der Cloud zusammenzuarbeiten und auf verschiedene Datenquellen zuzugreifen.“

Gesundheit und Rentabilität

Während die Kosten steigen, gesetzliche Vorschriften strenger werden und Patienten individuelle Therapien fordern, sorgen digitale Innovationen für grundlegende Veränderungen in den Biowissenschaften. IDC geht davon aus, dass künftig 75 Prozent aller klinischen Studien in Form dezentraler Studien mit Fokus auf Patienten durchgeführt werden. 90 Prozent werden in hybrider Form und mindestens 10 Prozent virtuell erfolgen. Grund dieser Entwicklung ist ein 30-prozentiges Wachstum bei Technologien im Bereich „Connected Healthcare“. Schätzungen von IDC zufolge wird sich der Markt für digitale Behandlungen auf Rezept bis 2025 mehr als verdreifachen, besonders bei Behandlungen für psychische Gesundheit und chronische Erkrankungen. Die Grenzen zwischen Gesundheitswesen und Biowissenschaften verschwimmen so immer mehr. Es ist daher nicht überraschend, dass Analysten von Gartner den Life-Sciences-Unternehmen empfehlen, klinische Lösungen zu priorisieren, bei denen Interoperabilität eine der Kernfunktionen darstellt. Inhalte und Daten können dabei laut Gartner leichter zwischen klinischen Standorten, Sponsoren, Organisationen für klinische Studien und anderen Teilnehmern dieses ausgetauscht werden. Zuverlässige und intelligente Daten sind die Voraussetzung für eine Zukunft, die ganz im Zeichen der Gesundheit steht.


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鶹ԭ IS-H-Wartungsende: So meistern Kliniken den Umstieg /germany/2022/11/sap-s4hana-erp-healtcare-krankenhaus-ish-kliniken/ Thu, 24 Nov 2022 08:00:20 +0000 /germany/?p=163518 鶹ԭ hat bereits vor Jahren angekündigt, die Wartung für die Software 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC) – und damit auch für die Industry Solution...

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鶹ԭ hat bereits vor Jahren angekündigt, die Wartung für die Software 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC) – und damit auch für die Industry Solution Healthcare (IS-H) – zum Ende des Jahrzehnts zu beenden. Viele Kliniken überlegen aktuell, wie es dann weitergeht. Welche Alternativen es in Zukunft zur 鶹ԭ-Krankenhaussoftware geben wird, warum diese für Kliniken das Mittel der Wahl sind und was 鶹ԭ dem Gesundheitssektor darüber hinaus zu bieten hat, erklärt Nikolaus Hagl, Leiter des 鶹ԭ-Geschäftsbereichs Public & Energy sowie Mitglied der Geschäftsleitung von 鶹ԭ Deutschland.

Das deutsche Gesundheitswesen hinkt in Sachen Digitalisierung bekanntermaßen hinterher. Als hätten Krankenhäuser damit nicht genug zu stemmen, müssen sie sich nun auch noch um die Ablösung ihrer 鶹ԭ-Krankeninformationssysteme kümmern. Woran liegt das?

Nikolaus Hagl: Die Krankenhauslösung IS-H ist integraler Bestandteil unserer ERP-Software 鶹ԭ ECC. Diese wurde 2015 durch abgelöst und wird noch bis 2030 weiterentwickelt. Das ermöglicht unseren Kunden einen Planungshorizont von sieben Jahren bis zum Umstieg auf die Zukunftsplattform 鶹ԭS/4HANA. Mit dieser neuen und inzwischen bereits bestens etablierten ERP-Plattform verfolgen wir das Motto „Keep the core clean“. Dieser Ansatz bedeutet, dass kunden- und branchenspezifische Anpassungen per Cloud-Service bereitgestellt werden können und damit der Betrieb deutlich effizienter wird.

Warum tun sich Kliniken damit schwer?

Nikolaus Hagl: Einige Landeskrankenhausgesetze sowie das deutsche Bundesdatenschutzgesetz setzen für die Überführung von Patientendaten in die Cloud enge Grenzen. Dementsprechend ist es für die Kliniken schwierig, sensible medizinische Informationen in die Cloud auszulagern. Dies führt dazu, dass die Kliniken die Krankenhausinformationssysteme (KIS) derzeit weiter in On-premise- oder bestenfalls in Hybridumgebungen betreiben.

Ursprünglich hatte 鶹ԭ angekündigt, eine eigene Nachfolgerlösung für das Patientenmanagement zu liefern. Wie steht es damit?

Nikolaus Hagl: Wir hatten mit einem neuen Patient Accounting von 鶹ԭ mit der Entwicklung einer entsprechenden Lösung begonnen und wollten diesen Service aus der Cloud zur Verfügung stellen. Und das kommt, wie schon gesagt, für die Mehrheit der Krankenhäuser im deutschsprachigen Raum nicht infrage.

Außerdem haben wir inzwischen erkannt, dass moderne Patientenmanagement- und Abrechnungslösungen im Idealfall nahtlos in die medizinischen Workflows und Prozesse integriert sein müssen. Auf diesem Gebiet sind unsere Partner aus dem Industrie-Ökosystem wesentlich besser aufgestellt als wir. Sie kennen die besonderen Anforderungen und Herausforderungen stationärer Einrichtungen aus dem Effeff und wissen, wie man sie am besten meistert. Unsere Stärke liegt hingegen im klassischen ERP-Umfeld. Da sind wir nach wie vor unschlagbar. Deshalb haben wir beschlossen, Kräfte zu bündeln und gemeinsam mit unserem Partner-Ökosystem das Beste aus beiden Welten zusammenzuführen.

Wie funktioniert das konkret?

Nikolaus Hagl: Den Dreh- und Angelpunkt bildet . Sie ist die Integrations- und Erweiterungsbasis für unsere Partner, auf der diese unterschiedliche industriespezifische Services anbieten, die sich wahlweise aus der Cloud oder on-premise betreiben lassen. Um entsprechende Angebote für die Gesundheitswirtschaft gezielt voranzutreiben, haben wir bereits 2021 die Initiative 鶹ԭ Healthcare Partner ins Leben gerufen. Sie dient der kollaborativen Entwicklung von integrierten Lösungen, die die Digitalisierung in Krankenhäusern unterstützen und beschleunigen sollen. Inzwischen schließen sich mehr und mehr Gesundheitspartner der Initiative an und ergänzen mit ihren Lösungen und Komponenten auf Basis der 鶹ԭ-Plattformen ihr Krankenhausinformationssystem. Künftig wird das noch einfacher gehen, denn durch die Bereitstellung einer HL7®FHIR®-Schnittstelle auf der 鶹ԭ Business Technoloy Plattform werden wir die Konnektivität zwischen 鶹ԭ S/4HANA und den Branchenlösungen unserer Partner noch smarter optimieren.

Warum ist dieses Konzept für Kliniken zukünftig das Mittel der Wahl?

Nikolaus Hagl: Zunächst einmal profitieren sie davon, dass Updates der ERP-Software problemloser durchgeführt und die klinikweiten Warenwirtschafts-, Buchhaltungs-, Finanz- und Logistikprozesse so wesentlich leichter auf den neuesten Stand gebracht werden können. Zudem ist die Tatsache, dass 鶹ԭ S/4 HANA keine integrierten und standardisierten Funktionalitäten für das Patientenmanagement enthält, kein Nachteil. Im Gegenteil: Hier eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten im Markt, und unsere 鶹ԭ-Healthcare-Initiative hilft, dass die Anforderungen der Kliniken an ein zukunftsorientiertes Patientenmanagement noch individueller und passgenauer umgesetzt werden können. Zahlreiche Partner arbeiten bereits an entsprechenden Lösungen.

Das klingt gut. Trotzdem haben bislang erst wenige Kliniken den Wechsel auf 鶹ԭ S/4HANA vollzogen. Warum sollten Krankenhäuser aus Ihrer Sicht das Thema möglichst zeitnah angehen?

Nikolaus Hagl: Weil sie damit gleich zwei Herausforderungen auf einem Schlag begegnen. Zum einen machen sie so ihre ERP-Prozesse fit für die Zukunft, und zum anderen wird das Zeitfenster für einen Umstieg komfortabler. Die IS-H lässt sich über einen Adapter im sogenannten Side-by-side-Verfahren mit 鶹ԭ S/4HANA integrieren. Heißt konkret: Die Krankenhaussoftware läuft zunächst weiter auf 鶹ԭ ECC; Finanzbuchhaltung, Materialwirtschaft, Controlling und Co. werden bereits über die 鶹ԭ-S/4HANA-Umgebung abgebildet. Damit können Kliniken die Modernisierung ihrer Krankenhaus-IT schrittweise im eigenen Tempo vollziehen. Das entlastet nicht nur das Migrationsteam, sondern sorgt auch dafür, dass die Integration der neuen Krankenhauslösung später reibungslos vonstattengeht. Last, but not least stellen Kliniken mit dem Umstieg auch die Weichen, um Innovationen schneller und gezielter umzusetzen – nicht zuletzt mit Blick auf das ein wichtiger Aspekt.

Sie möchten wissen, was die 鶹ԭ-Strategie „zur Unterstützung hybrider, modularer Gesundheitssystemlandschaften“ für Ihre Klinik konkret bedeutet? Ein Global Vice President und Leiter des Industriebereichs Gesundheitswesen bei 鶹ԭ, liefert Antworten.

Übrigens, bei der virtuellen 鶹ԭ NOW Germany am 9. Februar 2023 dreht sich in einer eigenen Gesprächsrunde alles um das Thema Business Transformation. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz:

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Leben und Arbeiten mit Long COVID /germany/2022/10/long-covid/ Fri, 07 Oct 2022 06:00:26 +0000 /germany/?p=162834 Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion können Betroffene im Alltag und bei der Arbeit beeinträchtigen – Hintergründe von Dr. Torsten Paul. Die meisten Menschen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion...

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Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion können Betroffene im Alltag und bei der Arbeit beeinträchtigen – Hintergründe von Dr. Torsten Paul.

Die meisten Menschen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion betroffen sind, werden wieder vollständig gesund. 10-20 Prozent der offiziell Genesenen leiden jedoch unter einem Long-COVID-Syndrom, so eine .Der Begriff umfasst alle Symptome und gesundheitlichen Beschwerden, die mehr als vier Wochen nach Beginn der Infektion fortbestehen oder neu auftreten. Menschen, die an Long COVID leiden, sind nicht mehr ansteckend.

Zu den häufigsten Langzeitfolgen, die einzeln oder in Kombination auftreten können, gehören Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit (Fatigue), Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („brain fog“), Schlafstörungen, Muskelschwäche und -schmerzen, psychische Probleme (wie beispielsweise depressive Symptome und Ängstlichkeit) sowie Riech- und Geschmacksstörungen. Die Symptome beeinträchtigen die Lebensqualität und können die Funktionsfähigkeit im Alltag mindern. Somit können sie auch negative Auswirkungen auf den Arbeitsalltag haben.

Sich gut um sich selbst zu kümmern und Hilfsangebote frühzeitig wahrzunehmen, ist gerade auch bei längerdauernden Erkrankungen von großer Bedeutung. Daher möchte das Global Health, Safety & Well-being Team Mitarbeitende über mögliche Nachwirkungen einer COVID-Infektion aufklären und Handlungsempfehlungen geben. Betriebsarzt Dr. Torsten Paul beantwortet 鶹ԭ News die wichtigsten Fragen:

Wir lesen und hören in den Medien viel über Long COVID und Post COVID. Können Sie uns die beiden Begriffe kurz erklären?

Zunächst einmal: Es gibt auch bei anderen Viruserkrankungen langanhaltende Beschwerden, das ist nichts Neues. Im Zusammenhang mit einer SARS-CoV2-Infektion haben beide genannten Begriffe ihre Berechtigung. Wenn die Beschwerden nach vier Wochen ab Infektion fortbestehen oder neu auftreten, spricht man von Long COVID. Wenn sie länger als zwölf Wochen bestehen und nicht anderweitig erklärt werden können, dann nennt man es Post-COVID-Syndrom.

Wie kann ich mich vor Long COVID schützen? Können auch Geimpfte betroffen sein?

Die beste Möglichkeit sich zu schützen ist, eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermeiden. Ein vollständiger Impfschutz und die bekannten Infektionsschutzmaßnahmen helfen dabei. Kommt es dennoch zu einer Infektion, sind vollständig Geimpfte nicht nur vor schweren Krankheitsverläufen, sondern auch vor Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion deutlich besser geschützt als Nichtgeimpfte. Das zeigen verschiedene große internationale Studien, auch wenn insgesamt bezüglich Vorbeugung von Post COVID/Long COVID noch zu wenig bekannt ist. Leider können auch vollständig Geimpfte an Post-COVID erkranken. Bei der 鶹ԭ wurden weltweit bisher mehr als 30.000 Impfdosen an Mitarbeitende verabreicht und damit ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von Spätfolgen einer COVID-Infektion geleistet.

Sind nur Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf von Long COVID betroffen?

Längerdauernde Beschwerden können weitestgehend unabhängig vom Schweregrad der ursprünglichen COVID-19-Erkrankung auftreten. Leider bedeutet dies, dass auch Menschen mit asymptomatischen oder leichten Infektionen ein gewisses Risiko für gesundheitliche Langzeitfolgen haben – das aber geringer ist als zum Beispiel bei Menschen, die auf der Intensivstation behandelt wurden. Frauen scheinen auf Basis aktueller Studiendaten insgesamt häufiger an Long COVID zu erkranken als Männer. Eine eindeutige Erklärung, warum dies so ist, gibt es allerdings noch nicht.

Viele dieser Symptome können auch andere Ursachen haben, was die genaue Diagnose schwer macht. Ist Long COVID als Krankheit bei Ärzten, Krankenkassen und Behörden mittlerweile anerkannt?

Bei länger anhaltenden Beschwerden, die nach einer SARS-CoV2-Infektion auftreten und für die es keine andere Erklärung gibt, sollten Ärzte immer auch an ein Post-COVID-/Long-COVID-Syndrom denken. Glücklicherweise nehmen das Bewusstsein und das Wissen über dieses Krankheitsbild zu; in vielen Ländern gibt es mittlerweile offizielle Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung des Syndroms.

Was können Arbeitnehmer tun, die ein Long-COVID-Syndrom vermuten?

Die Anlaufstelle für Patienten sind in den meisten Ländern zunächst die Hausärzte. Betriebsärzte können eine wichtige Lotsenfunktion übernehmen, indem sie dabei helfen, Hinweise auf ein bisher nicht diagnostiziertes Post-COVID-Syndrom frühzeitig zu erkennen und damit die Brücke zu erweiterter Diagnostik und Behandlung zu bauen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Eine ursächliche Therapie von Long- oder Post-COVID gibt es leider noch nicht. Die Behandlung erfolgt derzeit symptomorientiert mit einem Fokus auf Rehabilitation. Gemeinsam mit niedergelassenen Fachärzten soll nach den Leitlinien eine interdisziplinäre, ambulante Versorgung teilweise auch über haus- und fachärztliche Schwerpunktpraxen gewährleistet werden.

Da oft mehrere Organsysteme betroffen sind, werden häufig verschiedene Fachdisziplinen in die Behandlung eingebunden, vor allem die Allgemeinmedizin, Lungenheilkunde, Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie sowie bei Kindern die Pädiatrie. Weltweit gibt es in vielen Ländern z.B. an Universitätskliniken bereits Long-COVID-Spezialambulanzen, die sich um die Patienten mit komplexen Verläufen kümmern.

Ist Long COVID ein Thema, das 鶹ԭs Health Management beschäftigt?

Das Syndrom ist ein relevantes gesundheitliches Thema und damit natürlich auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden der 鶹ԭ-Mitarbeitenden wichtig. Wir beschäftigen uns daher schon längere Zeit mit dem Thema. Um Betroffenen bei der 鶹ԭ bestmöglich zu unterstützen, haben wir verschiedene Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote etabliert.

Was bietet 鶹ԭ Health betroffenen Kollegen an? Was ist in Planung?

Wir bieten Betroffenen bereits jetzt eine umfassende ärztliche Beratung im Rahmen unseres allgemeinen arbeitsmedizinischen Angebots und der Vorsorge im Sinne einer Lotsenfunktion an. Dieses Angebot ersetzt jedoch nicht die spezialisierte Diagnostik und Behandlung außerhalb von 鶹ԭ, sondern ist darauf ausgelegt, diese zu unterstützen.

Darüber hinaus haben wir eine Post-COVID-Spezialsprechstunde etabliert. In dieser haben die Betroffenen die Möglichkeit, ihren Fall mit unseren ärztlichen Experten zu besprechen und Empfehlungen zur weiteren Diagnostik, Behandlung und den Möglichkeiten der Unterstützung am Arbeitsplatz zu erhalten.

Nach längerer Erkrankung bieten wir Betroffenen im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung Unterstützung im Hinblick auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz an. Zudem wird im Oktober eine Informations- und Q&A-Veranstaltung stattfinden mit einem internationalen Long-COVID-Experten, bei dem 鶹ԭ-Mitarbeitende teilnehmen können.

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Software hilft der Ukraine /germany/2022/08/software-hilft-der-ukraine/ Fri, 26 Aug 2022 06:00:39 +0000 /germany/?p=162129 Die Beschaffungslösungen von 鶹ԭ Ariba helfen, die humanitäre Krise in der Ukraine zu lindern. Seit mehr als vier Monaten leidet die Ukraine unter dem unmenschlichen...

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Die Beschaffungslösungen von 鶹ԭ Ariba helfen, die humanitäre Krise in der Ukraine zu lindern.

Seit mehr als vier Monaten leidet die Ukraine unter dem unmenschlichen Angriffskrieg der russischen Armee. In vielen Gebieten des Landes nehmen die Kampfhandlungen derzeit weiter zu. Laut Deutschem Rotem Kreuz (DRK) verschärft sich dadurch die humanitäre Krise vor Ort dramatisch. „Das Leid der Menschen ist unermesslich und die Konfrontation mit Gewalt, Verlust und Zerstörung steigert sich täglich. Die Vertreibung der Zivilbevölkerung und der humanitäre Hilfsbedarf sind von enormem Ausmaß und nehmen weiter zu“, schreibt die Hilfsorganisation auf ihrer . Das DRK schätzt, dass 13 Millionen Menschen in den von den Kampfhandlungen direkt betroffenen Gebieten festsitzen. Es mangelt ihnen an Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

Noch dramatischer wird die Lage, da nach Angaben der zwischen dem 24. Februar und dem 15. Juni rund 300 Angriffe auf die Gesundheitsversorgung gemeldet wurden. Durch diese Angriffe kommen Menschen und Infrastruktur zu Schaden, und die dringend benötigte Versorgung der Bevölkerung wird noch schwieriger. Seit Kriegsbeginn gibt es geschätzt mehr als 10.000 verletzte Zivilisten.Die Gesundheitsbehörden der Ukraine und zahlreiche lokale und internationale Hilfsorganisation tun alles, um die Bevölkerung weiterhin medizinisch zu versorgen. Dabei ist die größte Herausforderung, Medikamente und Medizinprodukte stets dort zur Verfügung zu haben, wo sie gebraucht werden.

Lieferanten und Käufer vernetzen

Mathias Fritzsche, der gemeinsam mit Martin Fassunge die Arbeitsgruppe Softwarespenden in der Ukraine Task Force der 鶹ԭ leitet, sagt: „鶹ԭ möchte die Ukraine mit Software-Lösungen unterstützen. Krieg bedeutet Chaos und Zerstörung, und auch die Lieferketten brechen somit zusammen. Mit unseren 鶹ԭ Ariba Beschaffungslösungen können wir dazu beitragen, sie wieder aufzubauen“.

Mathias Fritzsche, Co-Leiter der Arbeitsgruppe "Software-Spenden" in der 鶹ԭ Task Force Ukraine
Mathias Fritzsche, Co-Leiter der Arbeitsgruppe „Software-Spenden“ in der 鶹ԭ Task Force Ukraine

So stellt das Unternehmen seine Lösung 鶹ԭ Ariba Discovery (jetzt: 鶹ԭ Business Network Discovery) Unternehmen und Organisationen bis Ende 2022 kostenlos zur Verfügung. kann Einkäufern dabei helfen, mit Millionen von Unternehmen in 190 Ländern über das 鶹ԭ Business Network in Kontakt zu treten. Mathias erklärt: „Das Ganze funktioniert ähnlich wie eine Dating Plattform: Käufer und Verkäufer haben Zugang zum riesigen Geschäftsnetzwerk der 鶹ԭ und finden geeignete Lieferanten oder Einkäufer. Zudem haben wir einen Knopf eingebaut, „Support Ukraine“, mit dem Hilfsorganisationen gezielt nach dringend benötigten Gütern suchen können.“

In den ersten 15 Stunden nach der Inbetriebnahme der Lösung boten über 300 Lieferanten ihre Hilfe an, und bis heute ist diese Zahl auf mehr als 4.600 gestiegen. Sie lieferten humanitäre Waren im Wert von rund 130 Mio. Euro – darunter 300.000 Erste Hilfe Sets sowie Torniquets zur Blutstillung bei stark blutenden Wunden.

Bestellsystem für das ukrainische Gesundheitsministerium

Die Beschaffungseinheit des ukrainischen Gesundheitsministeriums ist die einzige nationale Agentur, die die zentrale Beschaffung von qualitativ hochwertigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten auch für die staatlichen Fonds sicherstellt. Diese muss seit Ausbruch des Krieges neue Wege gehen. Denn viele nationale Lieferanten stehen nicht mehr zur Verfügung, und Ausschreibungen können nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Außerdem kosten sie zu viel Zeit, wenn schnelle Hilfe nötig ist. Die Hilfsorganisation bat deshalb kurz vor Ostern 鶹ԭ um IT-Unterstützung für die Beschaffungsbehörde und brachte alle Partner an einen Tisch. Enkidu wurde von Ukrainer*innen gegründet und unterstützt von der Schweiz aus das kriegsgebeutelte Land. Die Behörde postet einerseits ihre Bedarfe über die oben beschriebene Discovery Lösung, sie braucht aber zudem eine Kataloglösung. Mit dieser kann sie zum Beispiel gezielt nach Medizingütern suchen und diese vergleichen.

Mathias sagt: „Das Engagement war riesig: Wir haben Freitagabend bei den Kollegen und Kolleginnen angefragt, und sofort haben bis zu fünf Berater und Beraterinnen angefangen zu arbeiten. Innerhalb von nur drei Wochen haben wir eine Kataloglösung auf Basis von Ariba Guided Buying für die Behörde implementiert und konfiguriert. Alle 鶹ԭ-Mitarbeitenden nutzen übrigens ebenfalls solch eine cloudbasierte 鶹ԭ-Ariba-Lösung, etwa wenn sie ein neues Notebook oder ein Mobiltelefon bestellen.“

Für die ukrainische Behörde haben die 鶹ԭ Spezialisten entsprechende Kataloge von Lieferanten für Medizinprodukte hochgeladen, Berechtigungen für Nutzer eingerichtet und die Lösung auf die Bedürfnisse der Behörde angepasst. Sie beinhaltet auch die Rechnungsstellung, die wichtig ist, damit Lieferanten, die Gutes tun möchten, ihre Spenden von der Steuer absetzen können.

„Mich freut insbesondere die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Enkidu, die es uns ermöglicht, der ukrainischen Bevölkerung sehr effizient und zielgerichtet zu helfen. Der Netzwerk Ansatz bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, den Wiederaufbau der Ukraine zu forcieren,” sagt Martin Fassunge.

Martin Fassunge, Co-Leiter der Arbeitsgruppe "Software-Spenden" in der 鶹ԭ Task Force Ukraine
Martin Fassunge, Co-Leiter der Arbeitsgruppe „Software-Spenden“ in der 鶹ԭ Task Force Ukraine

Die erste Transaktion, die über die 鶹ԭ Ariba Bestellplattform lief, waren 400 vakuumgestützte Verschlussmaschinen sowie 10.000 Einweg-Kits für die Unterdrucktherapie von Wunden im Wert von insgesamt über 1 Million Dollar. Diese Therapieform ermöglicht eine bessere Wundheilung bei weniger Verbandswechseln und sie minimiert die Infektionsgefahr. Die ukrainische Botschaft im Vereinigten Königreich finanzierte den Kauf. In den ersten zwei Wochen nach Einführung der Lösung hat die ukrainische Beschaffungsbehörde mehrere Bestellungen für über 2,5 Mio. Euro angestoßen und damit unzählige Leben gerettet.

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Enkidu Secures Medical Supplies for Ukraine Using 鶹ԭ Platform

Beschaffungslösung für das ukrainische Gesundheitsministerium

IT-Spenden für die Ukraine:

Neben 鶹ԭ Ariba Discovery und Guided Buying, bietet 鶹ԭ folgende IT-Lösungen kostenlos an, um die Ukraine zu unterstützen:

  • Die ukrainische Übersetzung der Corona Warn App hilft Geflüchteten, ihren Impfstatus in Deutschland und anderen europäischen Ländern nachzuweisen. 14.000 Downloads gab es bisher.
  • Die Qualtrics Refugee and Volunteer Services helfen Menschen in Litauen über eine App des Roten Kreuzes. Sie ist dazu gedacht Vermisste zu finden und Familien zusammen zu führen. Ca. 10.000 Suchanfragen führten schon zum Erfolg.
  • In Lettland ist das 鶹ԭ S/4HANA Refugee Warehouse zur Verwaltung der großen Mengen an Hilfsgütern für Geflüchtete gestartet.
  • Ein kürzlich gemeinsam mit Deloitte gestartetes Projekt nutzt 鶹ԭ Ariba Strategic Sourcing. Damit steuert die Beschaffungseinheit des ukrainischen Gesundheitsministeriums alle Einkaufs-, Vertrags- und Ausgabenanalyseprozesse zentral.

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SoCura GmbH: Digitalisierungsvorreiter der Wohlfahrtsbranche wechselt auf Cloud-ERP /germany/2022/07/it-dienstleister-socura-mit-rise-with-sap-s4hana-cloud-health/ Wed, 27 Jul 2022 06:00:24 +0000 /germany/?p=161890 Die Malteser-Tochter SoCura gilt als Digitalisierungsvorreiter der Wohlfahrtsbranche. Mit RISE with 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Private Edition, geht der Dienstleister jetzt den nächsten Schritt seiner IT-Cloud-Service-Strategie...

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Die Malteser-Tochter SoCura gilt als Digitalisierungsvorreiter der Wohlfahrtsbranche. Mit RISE with 鶹ԭ S/4HANA Cloud, Private Edition, geht der Dienstleister jetzt den nächsten Schritt seiner IT-Cloud-Service-Strategie – und kombiniert dabei die Individualisierbarkeit eines On-Premise-Systems mit der Wirtschaftlichkeit der Cloud.

In Sachen Outsourcing ist die SoCura GmbH für Wohlfahrt, Kirche und Gesundheitswesen das Mittel der Wahl. Von der Personalwirtschaft über die Finanzbuchhaltung bis hin zum Betrieb von Softwareanwendungen und Servern: Die Malteser-Tochter hält als Full-Service-Dienstleister mit ihrem breiten Serviceportfolio nicht nur dem Malteser-Verbund, sondern auch zahlreichen Caritas-Einrichtungen und Bistümern den Rücken frei. Und verschafft Kliniken, Altenhilfeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten, Kirchengemeinden und Co. so Freiräume, sich um ihre Kernaufgabe zu kümmern: den Menschen. „Wir tragen mit unserem Angebot dazu bei, dass unsere Kunden sich mit ganzer Kraft um Hilfsbedürftige und Kranke kümmern können“, sagt SoCura-Geschäftsführer Thomas Berding. „Dies bringt sowohl eine besondere Verantwortung als auch ein hohes Maß an Motivation und Sinnstiftung mit sich.“

Passende IT-Services für die Wohlfahrtsbranche

Thomas Berding, Geschäftsführer von SoCura

Darüber hinaus hilft der Kölner IT-Dienstleister seinen Kunden aber auch, bestehende Digitalisierungsdefizite auszugleichen. Mit Erfolg: Der Malteser-Verbund hat sich mithilfe seiner IT-Tochter innerhalb weniger Jahre zum regelrechten Digitalisierungsvorreiter entwickelt. Die Multi-Cloud-Strategie der SoCura schafft dafür die Basis: „Mehr als 30.000 Anwender nutzen heute bereits unsere Angebote, Tendenz steigend“, so Berding. Denn die Zeichen bei der SoCura stehen eindeutig auf Wachstum – nicht zuletzt, weil die Malteser-Tochter die kulturellen, strukturellen und rechtlichen Besonderheiten der Branche aus erster Hand kennt. Und deshalb nicht nur weiß, wo Kirche und Wohlfahrt der Schuh drückt, sondern auch passende Lösungen auf Lager hat. Das kommt an. In den nächsten Jahren will der Dienstleister seine Position als strategischer IT-Partner der Wohlfahrt weiter ausbauen und dabei verstärkt auch Einrichtungen und Organisationen außerhalb des Malteser-Verbundes ansprechen.

Cloudifizierung spielt dabei eine wichtige Rolle: Über die Malteser Cloud und die Wohlfahrt Cloud stellt die SoCura der Branche eine Vielzahl an IT-Lösungen und -Services zur Verfügung, die kaufmännische Abrechnung erfolgte bisher on-premise. „Denn unsere ERP-Landschaft haben wir bislang mit eigenen Mitarbeitenden im eigenen Rechenzentrum betrieben“, erzählt der Geschäftsführer. Allerdings stieß die eingesetzte Software, 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC), angesichts der anvisierten Wachstumskurve und des anhaltenden Fachkräftemangels im IT-Segment zunehmend an ihre Grenzen.

RISE with 鶹ԭ überzeugt funktionell und preislich

Im Rahmen einer umfassenden Vorstudie erwies sich auch hier der Schritt in die Cloud als optimale Lösung. „Nicht zuletzt, weil wir uns so nicht länger selbst um Betrieb und Wartung der ERP-Software kümmern müssen, sondern mehr Zeit für Innovationen haben“, sagt Berding. Beim anschließenden Auswahlverfahren machte das Business-Transformation-as-a-Service-Angebot RISE with 鶹ԭ S/4HANA Cloud in der Private Edition das Rennen. SoCura-Chef Berding erklärt, warum: „Erstens deckt die 鶹ԭ-Cloud-Lösung unsere Anforderungen hervorragend ab, zweitens erleichtern die im RISE-Paket enthaltenen Migrations- und Implementierungsservices die schrittweise Transformation, und drittens überzeugt der Subscription-Service auch preislich.“ Last, but not least habe 鶹ԭ bestehende Datenschutzbedenken ebenfalls überzeugend ausräumen können.

Aus technischer Sicht bildete für die SoCura vor allem die Skalierbarkeit des Business-Transformation-as-a-Service-Angebots ein wichtiges Entscheidungskriterium. Denn Flexibilität ist für Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen immens wichtig. Das haben die vergangenen Krisenjahre einmal mehr gezeigt: So stampften beispielsweise allein die Malteser im ersten Corona-Jahr mehr als 70 Corona-Abstrichstationen und Testzentren aus dem Boden und betreuen derzeit in ihren Regel- und Behelfsunterkünften rund 10.000 Ukraine-Flüchtlinge. Entsprechend wichtig ist es, dass die IT-Systeme schwankende Nutzer- und Transaktionszahlen zuverlässig abbilden können.

Der Malteser Rettungsdienst ist mit über 200 Rettungswachen und mehr als 550 Spezialfahrzeugen eine der festen Säulen der präklinischen Notfallversorgung in Deutschland. In mehr als 826.000 Einsätzen (2014) leisten die Malteser einen wichtigen Beitrag für eine optimale Versorgung von Notfallpatienten und Erkrankten.

Zudem überzeugte die Offenheit der Cloud-Plattform. „Wir betreiben für unsere Kunden über 300 Applikationen, entsprechend vielfältig sind auch unsere Schnittstellen-Anforderungen“, erklärt der Geschäftsführer. Vom Krankenhausinformationssystem über Dokumentationslösungen für Sozial- und Pflegedienste und klassische Office-Anwendungen bis hin zu Menüservices oder Hausnotrufanwendungen kommen in Wohlfahrt und Gesundheitswesen traditionell zahlreiche Non-鶹ԭ-Systeme zum Einsatz. Dank können diese nun nahtlos mit dem kaufmännischen Back-End-System integriert werden. „Diesbezüglich lässt die 鶹ԭ-Technik erfahrungsgemäß kaum etwas zu wünschen übrig“, lobt Berding.

Zügige Transformation ohne Wissensverluste

Aber auch abseits der Technik fühlt sich der IT-Dienstleister bei 鶹ԭ bestens aufgehoben. „Schon während der Evaluierung gab es dedizierte Ansprechpartner, die jede noch so ‚schräge‘ Frage kompetent und geduldig beantwortet haben – und auch nach der Vertragsunterzeichnung weiter für uns da sind“, sagt Berding. Ein wichtiger Aspekt, um Informationsverlusten vorzubeugen und den ERP-Neustart in der Cloud optimal vorzubereiten. Seit dem Kick-off im März 2022 arbeitet das Projektteam mit Hochdruck daran. Fachworkshops wurden durchgeführt, Konzepte entwickelt und die übergreifende Projektstruktur aufgesetzt.

„Für große Teilbereiche sind die Ist-Analysen abgeschlossen und die Anforderungskataloge erstellt. Aktuell arbeiten wir daran, Prozesse und Datenbestände zu entschlacken“, sagt der SoCura-Chef. Schließlich will der Dienstleister mit möglichst wenigen Altlasten in die neue ERP-Welt starten. Und zwar schnellstmöglich. Bereits zum Jahreswechsel sollen erste Einheiten live gehen, bis 2024 soll der gesamte Malteser-Verbund umgestellt sein.

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ZKRD: Wie innovative Prozesse und Risikomanagement Leben retten /germany/2022/06/innovative-prozesse-risikomanagement/ Wed, 29 Jun 2022 06:00:41 +0000 /germany/?p=161376 Das Zentrale Knochenmarkspender-Register sichert für Patienten weltweit lebenswichtige Abläufe durch eine schnelle Transformation entscheidender Prozesse. Als Teil der Initiative „Stifter helfen“ nutzt das Zentrale Knochenmarkspender-Register...

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Das Zentrale Knochenmarkspender-Register sichert für Patienten weltweit lebenswichtige Abläufe durch eine schnelle Transformation entscheidender Prozesse.

Als Teil der Initiative „Stifter helfen“ nutzt das Zentrale Knochenmarkspender-Register (ZKRD) eine Prozessmanagement-Lösung aus dem 鶹ԭ-Signavio-Portfolio. So gelang die Sicherung lebenswichtiger Prozesse auch während der Pandemie: Diese wurde für zeitkritische Stammzell-Transporte – und somit für tausende Krebspatienten weltweit – zur Herausforderung. Die Organisation überwand diese Hürden flexibel und kurbelte gleichzeitig Digitalisierung und Wissensmanagement an.

Verzweigte Prozesse mit hohem Datenvolumen

Im ZKRD laufen alle Daten für die Suche nach geeigneten Stammzellspendern aus Deutschland zusammen. Als das größte nationale Register verfügt das ZKRD über die höchste Anzahl an erwachsenen Fremdspendern weltweit. Eine enge Kollaboration mit zahlreichen Transplantationszentren, Spenderdateien, Such- und Entnahme-Einheiten sowie Nabelschnurblutbanken zeichnet die Organisation aus. Gemeinsam wird damit weltweit der Einsatz von Blutstammzellspenden ermöglicht:

Bei knapp 40 Prozent aller Blutstammzellspenden ist ein deutscher Spender involviert. Schnelligkeit und Sicherheit haben bei der täglichen Arbeit des ZKRD oberste Priorität.

– Dr. Joachim Neller, Business Development, Zentrales Knochenmarkspender-Register.

„Schneller zum besten Spender weltweit“: Transportprozesse erfordern Präzision

Bei den internationalen Transporten von Blutstammzellen greifen komplexe Prozesse ineinander, die täglich nach größten Sicherheitsstandards durchgeführt werden. Viele Regularien werden bereits im Vorfeld geklärt, um Risiken bei der Überführung zu vermeiden. Besonders wichtig: Der Transport von Blutstammzellen eines Spenders muss begleitet stattfinden: Ein Kurier holt die Blutstammzellen beim Entnahmezentrum ab und bringt diese persönlich bis zum Transplantationszentrum, wo die Zellen dem Patienten infundiert werden.

Professionelles Prozessmanagement spielt bei diesen Transportprozessen eine tragende Rolle, denn:

„Zwischen der Stammzellentnahme und ihrer Ankunft beim Spender dürfen aus medizinischen Gründen nicht mehr als 72 Stunden Zeit vergehen. Geht es beispielsweise nach Australien, wird die Zeit zu einer echten Herausforderung,” erklärt Dr. Neller.

Der Zeitfaktor ist somit ein wichtiger KPI, der anzeigt, ob die Prozesse notwendige Anforderungen erfüllen. Die globale Corona-Pandemie und damit einhergehende Maßnahmen, wie die Schließung von Grenzen oder die Einstellung von Passagierflugzeugen, verschärften in den Jahren 2020 und 2021 diese Herausforderungen zusätzlich.

„Anhand unserer modellierten Prozesse in der 鶹ԭ-Signavio-Software waren wir in der Lage, mit diesen erschwerten Bedingungen umzugehen und in kurzer Zeit gemeinsam mit unseren Partnern einen Ersatzprozess zu erarbeiten. So konnte die zeitgerechte Patientenversorgung weiterhin sichergestellt werden,“ sagt Dr. Neller.

Der Ersatzprozess erfolgt über Handling Agents und Piloten von Frachtmaschinen, damit Patienten nach wie vor ihre lebenswichtige Spende in der vorgegebenen Zeitspanne erhalten:

Alter Prozess:

Neuer Prozess:

Prozessmanagement als Wegbereiter der Digitalisierung

Der Einsatz einer standardisierten Prozessmanagement-Lösung brachte eine Kehrtwende bei der Prozessdokumentation und Kollaboration im ZKRD. Textlastige Dokumentationen wurden durch schnell zu erfassende Prozessdiagramme ersetzt. Damit beschleunigte die Organisation das Wissensmanagement und die Standardisierung von Abläufen. Im 鶹ԭ Signavio Collaboration Hub erhalten Mitarbeitende frühzeitig Zugriff auf relevante Prozesse und wirken gezielt bei ihrer Optimierung mit. Bei den Standardarbeitsanweisungen des ZKRD kommen Freigabeworkflows zum Tragen: Vorgenommene Änderungen lassen sich mittels Automatisierung von einzelnen Prozessschritten schnell überprüfen und genehmigen.

„Mit 鶹ԭ Signavio-Lösungen waren wir in der Lage, unsere Digitalisierung, die Standardisierung von Prozessen und unser Wissensmanagement entscheidend voranzutreiben. Durch den einfachen Einstieg über die Prozesslandkarte ist mir auch als Anwenderin schnell klar, wo ich mit einem bestimmten Prozess beginne, wie genau seine einzelnen Schritte verlaufen und ob spezifische Dokumente oder Software benötigt werden.“

– Sonja Schlegel, PR/Öffentlichkeitsarbeit, Zentrales Knochenmarkspender-Register

Automatisierung und Customer Journey Modeling: Die nächsten Schritte auf dem Weg zur Organisation der Zukunft

„Wir waren schon lange Vorreiter für das papierlose Arbeiten. Dennoch gab es weiterhin Bereiche, in denen der „Papier-Weg“ sich bis zuletzt gehalten hatte: Die Rechnungsbearbeitung beispielsweise wurde neuerdings mit 鶹ԭ Signavio-Lösungen komplett auf automatisierte und teilautomatisierte Prozesse umgestellt“, erläutert Dr. Neller. Von den IT-gestützten und automatisierten Prozessen profitierte die Organisation unmittelbar: Zum Zeitpunkt des Ausbruchs der globalen Pandemie war es problemlos möglich, die tägliche Arbeit von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice zu verlagern.

In Zukunft will das ZKRD seine Initiative weiter in Richtung Customer Journey Modeling ausbauen: Nicht nur die interne Betrachtung von Prozessen wird dabei eine Rolle spielen, sondern auch die Outside-In-Perspektive der Partner. Diese ist wichtig, um globale Abläufe für alle Beteiligten weiter zu optimieren und schnell anzupassen. Ebenso sollen operative Geschäftsentscheidungen im Bereich Change- und Fehlermanagement automatisiert werden. Damit stellt das ZKRD historisch gewachsene Abläufe auf professionelle Prozesse um.

Das Prozessmanagement bleibt damit eine tragende Säule des ZKRD, denn seine Übersetzung in Geschäftswert hat ohne Zweifel eine signifikante Bedeutung – gemeint ist hier die Chance der Patienten auf ein zweites Leben. Das bestmögliche Produkt muss schnellstmöglich zum Patienten gelangen. Reibungslos funktionierende Prozesse, ein zuverlässiges Risikomanagement und der Erfahrungsschatz der Mitarbeitenden bilden das Fundament dafür.

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鶹ԭ Mental Health Day für 鶹ԭ-Mitarbeitende /germany/2022/05/sap-mental-health-day-fuer-sap-mitarbeitende/ Mon, 23 May 2022 11:00:21 +0000 /germany/?p=161165 Die 鶹ԭ schenkt ihren Mitarbeitenden einen freien Tag – mit dem Appell, das mentale Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen. Wer auf seine eigene Gesundheit...

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Die 鶹ԭ schenkt ihren Mitarbeitenden einen freien Tag – mit dem Appell, das mentale Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen.

Wer auf seine eigene Gesundheit achtet, erweist sich selbst und seinen Mitmenschen einen Dienst. Denn man ist dann am stärksten, wenn man mit den eigenen Kraftreserven sorgsam umgeht und sie regelmäßig auffüllt.

Die nun schon mehr als zwei Jahre andauernde Pandemie hat das Befinden aller Menschen weltweit beeinflusst. Nun haben das Leid des Krieges und die daraus resultierende humanitäre Katastrophe katastrophale Folgen für die direkt Betroffenen. Sie sind auch für uns als Gemeinschaft emotional und physisch belastend.

Um diesen strapaziösen Erlebnissen Rechnung zu tragen, erklärt die 鶹ԭ den 31. Mai zum 鶹ԭ Mental Health Day 2022. 鶹ԭ ist seit langem ein Befürworter von Initiativen zur psychischen Gesundheit, wie die laufende Kampagne .

Kümmert euch um euer Wohlbefinden

Mit dem 鶹ԭ Mental Health Day schafft das Unternehmen einen zusätzlichen, vollständig vergüteten freien Tag für alle Mitarbeitenden und damit eine Gelegenheit, sich anstelle der täglichen Aufgaben im Job gezielt den eigenen Bedürfnissen zu widmen. Dieser Tag kann dazu dienen, neue Kraft zu schöpfen, zu reflektieren und Zeit für Selbstfürsorge einzuräumen.

In einer Mail an alle Mitarbeitenden schrieb Sabine Bendiek, Chief People & Operating Officer, Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ SE: „Wie auch immer Ihr den 鶹ԭ Mental Health Day 2022 für Euch gestalten wollt – wir möchten Euch bitten, an diesem Tag die Arbeit komplett ruhen zu lassen und Euch eine Auszeit zu nehmen.“

Wir alle können den Tag nutzen und uns Fragen beantworten wie: „Wie geht es mir im Moment?“ und „Worüber mache ich mir Gedanken?“ Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Selbstfürsorge, denn unser geistiges und emotionales Wohlbefinden profitiert von regelmäßiger Pflege – nicht nur als Reaktion auf verheerende äußere Ereignisse wie Krieg und die Pandemie, sondern auch für uns persönlich, damit wir in unserem sich wandelnden Arbeitsumfeld weiterhin mit Freude und Selbstvertrauen unser Bestes geben können.

Sprecht darüber, wie ihr euch fühlt

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat sich die Covid-19-Pandemie bereits dramatisch auf die psychische Gesundheit ausgewirkt: Fälle von Angstzuständen und Depressionen sind weltweit um mehr als 25 Prozent gestiegen. Der Krieg in der Ukraine stellt für Millionen Menschen eine existenzielle Bedrohung dar und löst auch bei vielen von uns Gefühle von Angst, Erschöpfung und Hilflosigkeit aus.

„Wir haben die Initiative Are you OK? für psychische Gesundheit ins Leben gerufen, um der Stigmatisierung psychischer Krisen ein Ende zu setzen und Mitarbeitende zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen, wenn sie sie brauchen“, sagt Natalie Lotzmann, Chief Medical Officer und Head of Global Health, Safety & Well-Being, Teil von ´ neuem Future of Work Bereich . „Die wichtigste Botschaft ist euch zu zeigen, dass Ihr nicht allein seid. Wir möchten euch ermutigen, darauf zu achten, wie Ihr euch fühlt und darüber zu sprechen, wie es Euch geht – vor allem jetzt. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und Mut und ein wichtiger Schritt, um widerstandsfähiger zu werden.“

Es mag kontraintuitiv klingen, aber um für uns und andere da zu sein, müssen wir bei unserer eigenen körperlichen und geistigen Gesundheit anfangen. Ein einziger Tag kann nie genug sein, aber er kann Raum zum Nachdenken bieten und Anstöße für Veränderungen geben.

Tipps und Tricks für mehr Achtsamkeit und weniger Stress im Joballtag

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Mindfulness Practice – Take in the Good

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Mindfulness Practice – Noting Difficult Emotions

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Mindfulness Practice – Shift to Connection

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ISiK-Zertifizierung: So kommunizieren Krankenhaussysteme aller Art miteinander /germany/2022/03/isik-zertifizierung-krankenhaussysteme-healthcare-public-health/ Thu, 03 Mar 2022 07:00:04 +0000 /germany/?p=160035 Damit Patientendaten über die medizinischen Systeme hinweg verfügbar sind, müssen diese miteinander kommunizieren. 鶹ԭ hat als erster Hersteller die Bestätigung für ISiK-konforme FHIR-Schnittstellen erhalten, die...

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Damit Patientendaten über die medizinischen Systeme hinweg verfügbar sind, müssen diese miteinander kommunizieren. 鶹ԭ hat als erster Hersteller die Bestätigung für ISiK-konforme FHIR-Schnittstellen erhalten, die diese Interoperabilität ermöglichen.

End-to-End-Prozesse im Gesundheitswesen sind mehr als nur ein Effizienzfaktor. Für Patienten können sie ein Plus an Lebensqualität bedeuten – zum Beispiel bei der Behandlung in den Dialysezentren. Personen mit chronischer Nierenerkrankung suchen diese Zentren in der Regel drei Mal pro Woche auf und bleiben jeweils zwischen vier und fünf Stunden zur Hämodialyse – so der Fachbegriff für die Blutwäsche.

Mehr Zeitsouveränität für Dialyse-Patienten

Die Dauer der Dialyse selbst ist zwar unveränderlich. Doch für die Prozesse um die Therapie herum – von der Anmeldung am Empfang bis zur Dokumentation der Behandlung – gilt anderes: In einem Idealszenario, das sich an den Check-in-Prozess an modernen Airports anlehnt, trifft der Patient im Dialysezentrum ein. Anstatt zu warten bis er an der Reihe ist, um den Anmeldeprozess am Empfang zu durchlaufen, kann er selbstständig an einem Automaten einchecken und dann unmittelbar zu seiner Dialysestation gehen. Und vice versa: Sobald seine Behandlung abgeschlossen ist, verlässt er das Gebäude auf diesem Weg wieder. Alle erhobenen Daten werden automatisch gespeichert. Auf diese Weise gewinnt der Patient wertvolle Zeit in seinem sonst stark eingeschränkten Alltag.

Standardisierte Schnittstellen ermöglichen Kommunikation der medizinischen Systeme

Die Voraussetzung für effiziente Abläufe wie diese: Die verschiedenen elektronischen Systeme – von der Erfassung der demographischen Daten über Diagnosedaten bis hin zu den Details der jeweiligen Dialysebehandlung – müssen miteinander kommunizieren. Im Krankenhausumfeld handelt es sich dabei um eine Vielzahl an Lösungen ganz verschiedener Hersteller, die über Schnittstellen miteinander verbunden werden müssen, um Daten auszutauschen. Je mehr Systeme aneinandergekoppelt sind und je besser diese miteinander „sprechen“ können, desto besser der allgemeine Datenaustausch.

Doch wie lässt sich die Interoperabilität medizinischer Systeme herstellen? Am besten mit standardisierten Schnittstellen, die eine schnelle und einfache Anbindung ermöglichen. Aktuell gilt in Deutschland verbindlich der in der (Informationstechnische Systeme in Krankenhäusern) beschriebene Standard HL7 FHIR, der unter anderen auch von der 鶹ԭ mitentwickelt wurde. Hinter der Entwicklung von ISiK steht die nationale Agentur für Digitale Medizin „gematik“, die vom Gesetzgeber mit der Förderung des Datenaustausches im Gesundheitswesen beauftragt wurde.

鶹ԭ ist erster Hersteller mit ISiK-Zertifizierung durch die gematik

Krankenhäuser müssen die ISiK-Standards mit einer Übergangsfrist von 24 Monaten realisieren. Die Umsetzung des Basisprofils (die so genannte ISiK Stufe 1) muss bis zum Sommer 2023 erfolgen. Krankenhäuser dürfen ab dann nur noch ISiK-konforme KIS (Krankenhausinformationssysteme) und KAS (Klinische Arbeitsplatzsysteme) einsetzen. Auch hier nimmt die 鶹ԭ einen führenden Part ein: Sie hat von der gematik jetzt als erster Hersteller in Deutschland die erhalten. Das -Add-on für das 鶹ԭ Patient Management wurde vom 鶹ԭ-Partner SBMC entwickelt.

Bei der ISiK Stufe 1 geht es um den lesenden Zugriff (REST Read und Search) auf FHIR-Ressourcen wie Patientendaten. Diese können nun etwa von mobilen Geräten standardisiert gelesen und gesucht werden. Ein Anwendungsfall für einen solchen Standard könnte etwa eine mobile Applikation für Ärzte und Pflegekräfte sein, die einen schnellen Überblick über alle in Behandlung befindlichen Patienten liefert. Kommt hier eine FHIR-Schnittstelle zum Einsatz, ist die mobile App in der Lage, den gewünschten Patienten zu identifizieren, ganz gleich, von welchem Hersteller das System stammt, in dem die Daten hinterlegt sind.

FHIR versteht auch die Bedeutung von Patientendaten

Die standardisierte Schnittstelle sorgt nicht nur dafür, dass – wie in diesem Fall – die App technologisch an die verschiedenen Systeme gekoppelt werden kann. Sie ist so aufgebaut, dass sie auch die semantische Interoperabilität berücksichtigt: So ist im obigen Beispiel das Problem, dass Patienten in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich identifiziert werden – jedenfalls in Deutschland, wo es keine zentrale Patientennummer gibt – andere Ländern handhaben dies anders. Die Schnittstelle muss also in der Lage sein, verschiedene Identitätsmerkmale zu verstehen und ein und demselben Patienten zuzuordnen, dem sie gehören.

„Hinter einer standardisierten Schnittstelle steht generell die Idee, dass die Systeme dahinter austauschbar sind“, erklärt Dr. , Produkt-Managerin bei 鶹ԭ. „Der große Nutzen dahinter ist aber die Patientensicherheit: Der Anwender kann den Patienten oder die Patientin sicher identifizieren. Und beim Wechsel auf ein anderes System, ist keine erneute, womöglich manuelle Dateneingabe erforderlich – das System versteht sofort, worum es geht.“

Nachfolger setzt konsequent auf FHIR-Methodologie

„Für unsere Kunden verbindet sich mit der Zertifizierung aber auch ein Stück Sicherheit“, ergänzt Dirk Litfin, Customer Value Sales Healthcare bei 鶹ԭ. „Wer bereits das zertifizierte betreibt, muss sich mit dem Thema zunächst nicht weiter beschäftigen.“ Im Sinne dieser Verlässlichkeit habe die 鶹ԭ bereits früh auf den FHIR-Standard gesetzt und die Zertifizierung des 鶹ԭ Patient Management vorangetrieben. Die auf der alten 鶹ԭ ECC-Technologie basierende Lösung ist in vielen Krankenhäusern noch im Einsatz, so zum Beispiel im Klinikum rechts der Isar der TU München, das die FHIR-Schnittstelle des 鶹ԭ Patient Managements bereits produktiv nutzt.

„Natürlich werden auch die Lösungen der Nachfolgegeneration für das 鶹ԭ Patient Management mit diesen, auf modernen 鶹ԭ-Technologien beruhenden Services ausgestattet“ betont Litfin. „So verfolgt das neue Cloud-basierte 鶹ԭ Next Generation Patient Accounting die FHIR-Methodologie bereits seit der Design-Phase noch sehr viel umfangreicher als dies bei der aktuellen 鶹ԭ Patient Management bereits der Fall ist.“ Bei der Neuentwicklung werde die 鶹ԭ den Weg gehen, den FHIR-Standard tief in die Architektur der Lösung zu integrieren. „So wie die europäische Sicherheitsrichtlinie DSGVO einst Privacy by Design zum Grundprinzip der Gestaltung von Hard- und Software gemacht hat, so werden wir im 鶹ԭ Patient Accounting Interoperability by Design zum Grundprinzip unserer Arbeit machen“, schließt Litfin.

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Datentransformation für das Gesundheitswesen: eine Innovation, die Leben rettet /germany/2021/12/datenmanagement-gesundheitswesen-innovation/ Tue, 28 Dec 2021 07:00:49 +0000 /germany/?p=159154 Das Universitätsklinikum Heidelberg rettet Leben durch besseres Datenmanagement. Erfahren Sie hier, wie dieser Fortschritt während der COVID-19-Pandemie gelang. Was geschieht, wenn man die Heldinnen und...

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Das Universitätsklinikum Heidelberg rettet Leben durch besseres Datenmanagement. Erfahren Sie hier, wie dieser Fortschritt während der COVID-19-Pandemie gelang.

Was geschieht, wenn man die Heldinnen und Helden, die sich täglich an vorderster Front des Gesundheitswesens für uns einsetzen, mit Tools für Echtzeit-Datenmanagement ausrüstet? Das Universitätsklinikum Heidelberg weiß es aus erster Hand. Die dort eingesetzte Lösung nutzt ein unsichtbares Netzwerk von Informationen, um Patientinnen und Patienten unter sich ständig ändernden Bedingungen den richtigen Standorten, Fachkräften und Geräten zuzuweisen. Eine funktionierende Logistik im Gesundheitswesen ist seit jeher wichtig– und schwierig–, doch die Pandemie hat jede potenzielle Schwachstelle in der Kette schonungslos offengelegt. Zudem unterliegen medizinische Daten ganz besonderen Sicherheitsanforderungen, die das Management dieser Informationen zu einer enormen Herausforderung machen.

Datenplattform für das Gesundheitswesen

Bei Ausbruch der Pandemie stellte der sprunghafte Anstieg von Erkrankten in der Intensivpflege das System vor eine Zerreißprobe. Krankenhäuser mussten so schnell wie möglich herausfinden, wohin sie Patienten gemäß der Verfügbarkeit von Betten und Ausrüstung überweisen konnten. Pflegeprotokolle und Prioritäten änderten sich ständig, genauso wie die Sicherheitsmaßnahmen für Patienten und Personal. Informationen mussten sicher, unkompliziert und zeitnah zwischen vielen verschiedenen Abteilungen in unterschiedlichen Kliniken ausgetauscht werden.

In diesem Beitrag beleuchte ich, wie eine Gesundheitseinrichtung eine Datenmanagementplattform einführte, die nicht nur Prozesse verbesserte, sondern wahrscheinlich half, Leben zu retten. Es geht um ein System, das während der Pandemie unentbehrlich war und auch in den nächsten Jahren neue Maßstäbe für das Gesundheitswesen setzen wird.

Dazu unterhalten wir uns mit unseren Gästen , Ärztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, und , Global Vice President und Leiter des Bereichs Healthcare Industry bei der鶹ԭ.

Datenmanagement: ein ungewöhnlicher Held

Die erste deutsche Universität wurde vor über 600 Jahren in Heidelberg gegründet, und noch heute ist das eine der angesehensten medizinischen Institutionen der Welt. Schwerpunkte des Heidelberger Klinikums sind Onkologie und andere komplexe Spezialgebiete. Die Einrichtung ist bekannt dafür, dass sie Spitzenkräfte anzieht, unter anderem auch Nobelpreisträger. Zu Beginn der Pandemie wurde der 18Kliniken umfassenden Institution die Aufgabe übertragen, einige der am schwersten erkrankten Patienten aufzunehmen. So entwickelte sie sich zu einem wichtigen Notfallzentrum. Die Heidelberger Mediziner mussten nicht nur auf eine neuartige medizinische Bedrohung reagieren, sondern auch eine Lösung finden, wie sie Patienten zur richtigen Zeit den richtigen Betten mit der richtigen Ausrüstung zuweisen konnten.

Das Coronavirus stellte ihre bestehenden Datenmanagementplattform vor neue Herausforderungen:

  • Das bisherige System zur Lenkung von Krankentransporten und Aufnahme von Patienten war manuell und zeitaufwendig. Zudem konnte es nicht schnell genug ausgebaut werden.
  • Durch den sprunghaften Anstieg der Patientenzahlen musste die Klinik mit weniger Ressourcen mehr Menschen in kürzerer Zeit koordinieren.
  • Kliniken hatten keine Echtzeit-Übersicht über die voll funktionsfähigen Betten in der Region.
  • Den unterschiedlichen Fachkräften, die für die verschiedenen Phasen der medizinischen Betreuung verantwortlich sind, stand kein zentraler Datenpool zur Verfügung.

Bessere Planung dank Echtzeitdaten via Cloud

Das Universitätsklinikum Heidelberg setzte beim raschen Aufbau einer sicheren, einfach zugänglichen und skalierbaren Lösung auf seine vertrauensvolle Partnerschaft mit der 鶹ԭ. So konnten innerhalb weniger Wochen mehrere spezielle Probleme gelöst werden:

  • Eine schlanke Cloud-Anwendung steuert die Kapazität und Verfügbarkeit von Betten, Schutzausrüstung, Mitarbeitern, medizinischen Geräten und mehr.
  • Die Informationen basieren auf präzisen Echtzeitdaten und gewährleisten somit die optimale Lenkung von Krankentransporten und die bestmögliche Betreuung von Intensivpatienten.
  • Die Lösung ermöglicht die zentrale Koordination und Verteilung von Patienten in allen 45Stationen der 25Kliniken im Kreis Heidelberg. Sie kann unabhängig vom Standort der Benutzer auf unterschiedlichsten Geräten genutzt werden.

Das Beispiel des Universitätsklinikums Heidelberg veranschaulicht, wie viel Positives die digitale Transformation im Gesundheitswesen bewirken kann und wie verbessertes Datenmanagement Medizinern hilft, Leben zu retten.

Weitere Informationen:

Hören Sie außerdem den Podcast mit Dr. Norbert Frey und Michael Byczkowski:

  • Podcast:, CEO von Thulium, im Gespräch mit Dr. Frey und Michael Byczkowski über die Maßnahmen des Universitätsklinikums Heidelberg nach dem Ausbruch der Pandemie und die laufenden Verbesserungen der Logistik im Gesundheitswesen. Dr. Frey erklärt, warum das Universitätsklinikum Heidelberg das Management von Betten und Ausrüstung schon früh als wichtigen Schwerpunkt erkannte und wie die neue Plattform den Medizinern half, die akute Krise zu bewältigen. Weitere Themen der Gesprächsrunde sind das Management von medizinischen Daten in Notfallsituationen und die künftige Unterstützung des täglichen Betriebs durch Lösungen wie die des Universitätsklinikums Heidelberg.

Möchten Sie mehr über weitere Erfolge an den Schnittstellen von Gesundheitsfürsorge und Technologie erfahren?

  • : Aufbau einer skalierbaren Plattform für die Pflege und medizinische Forschung
  • : Ein Echtzeit-Überwachungssystem unterstützt Entscheidungsprozesse und rettet Leben in der Pandemie

Haben Sie Interesse an weiteren Geschichten von Kunden mit 鶹ԭ Business Technology Platform? Die vollständige Reihe „鶹ԭ BTP Better Together: Customer Conversations“ und weitere interessante Beiträge finden Sie unter .

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Die Vorteile und neuen Funktionen der Corona-Warn-App /germany/2021/09/vorteile-neue-funktionen-corona-warn-app/ Wed, 15 Sep 2021 07:00:45 +0000 /germany/?p=157538 Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erhält kontinuierlich nützliche und neue Funktionen. Erfahren Sie in diesem Beitrag fortlaufend mehr zu den wichtigsten Updates und Neuerungen. Dieser...

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Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes erhält kontinuierlich nützliche und neue Funktionen. Erfahren Sie in diesem Beitrag fortlaufend mehr zu den wichtigsten Updates und Neuerungen.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.


  1. Updates der Corona-Warn-App
  2. Diese Funktionen besitzt die Corona-Warn-App
  3. Eventregistrierung: die „Check-In-Funktion“ in der Corona-Warn-App
  4. Neue Version 2.9 mit verbesserter Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen
  5. Der digitale Impfpass
  6. Nachweise für Impfauffrischer und Genesene
  7. PCR- und Schnelltest-Ergbenisse anzeigen lassen
  8. Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen
  9. Zertifikats-Wallet: Zertifikate für Familienmitglieder integrieren

Mit den letzten Updates wurde die Corona-Warn-App (CWA) an die veränderte SARS-CoV-2-Infektionslage und neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Zusätzlich kamen viele nützliche Funktionen hinzu. Auch künftig wird die App kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Die App verzeichnet derzeit etwa 34 Millionen Downloads. Die Nutzung der App ist ein wichtiger Baustein der gesamten Maßnahmen zum Infektionsschutz, indem sie mit den neuen Funktionen weiter dazu beiträgt Infektionsketten zu unterbrechen. Ein wichtiger Vorteil der App ist ihre Schnelligkeit bei der Warnung. Denn die CWA geht nicht den Weg über die Gesundheitsämter, wo die Mitarbeiter die Daten anfordern, entschlüsseln und weiterleiten müssen – sondern erledigt den Warnprozess automatisch.

Wie zu Beginn wurde auch bei der Weiterentwicklung der vollständige Einblick in den Quelltext für die Öffentlichkeit berücksichtigt. Das Konzept für Datenschutz und -sicherheit gilt international als vorbildlich und ermöglicht eine anonyme Nutzung der App.

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um die Funktionsweise der App.


1. Updates der Corona-Warn-App

Corona-Warn-App zeigt Nutzern ihren aktuellen Status-Nachweis an

Mit der neuen Version 2.16 ist die CWA in der Lage, die gültigen Nachweise (Impf-, Genesenenzertifikat oder digitalen Testnachweis) in einen Gesamtstatus kombiniert zusammenzufassen. Der Status erscheint im Zertifikatsbereich und zeigt Nutzern an, welchen Status sie haben.

Folgende vier Status-Nachweise gibt es: 2G, 2G+, 3G, 3G+

Hinweis: Die CWA berücksichtigt aktuell nicht die Regelung, dass Personen, die eine Auffrischimpfung (Boosterimpfung) erhalten haben, bei 2G+ keinen aktuellen Test vorlegen müssen. Das Projektteam der App, das RKI, die 鶹ԭ und Deutsche Telekom arbeiten derzeit daran, dass die Auffrischimpfung zukünftig miteinbezogen werden kann.

Mit einem Schalter können Nutzer mit einem 2G-Nachweis zwischen dem QR-Code und dem Testzertifikat wechseln. Das ermöglicht ein schnelles und unkompliziertes Erbringen des 2G+-Nachweis.

Wo finde ich den aktuellen Status-Nachweis?

Tippen Sie in der Hauptanzeige der App auf „Zertifikate“, um in den Zertifikatsbereich zu gelangen. In der rechten oberen Ecke des Zertifikats erscheint nun der aktuelle Status-Nachweis. Indem Sie auf das Zertifikat tippen, erhalten Sie zusätzliche Informationen welche Regeln der aktuelle Status erfüllt.

Update: Version 2.16 der Corona-Warn-App: Januar 2022


Corona-Warn-App: Impfnachweis schon vor Besuch einer Veranstaltung erbringen

Mit der dem Update 2.15 der CWA können Covid-Zertifikate (geimpft, genesen oder negativ getestet) jetzt schon vor Besuch einer Veranstaltung vorgelegt und überprüft werden. Durch die aktuellen Regeln gelten an verschiedenen Orten im Alltag gesetzlich vorgeschriebene Zutrittsvoraussetzungen. Mit Hilfe des Updates soll die Vorlage und Prüfung der Zertifikate erleichtert werden.

Die Neuerung bietet sowohl Veranstaltern als auch den Gästen Vorteile: Gäste können beim Ticketkauf ihr Covid-Zertifikat nachweisen und die Daten sofort im Ticket hinterlegen. Die Veranstalter ersparen sich durch diesen Schritt die zusätzliche Prüfung des Status beim Einlass, was wiederum die Wartezeit reduzieren kann.

Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist, dass der Veranstalter den dafür zur Verfügung stehenden Validierungsservice (Corona Validation Service) mit Schnittstelle zur App nutzt.

Wie funktioniert die Zertifikatsprüfung beim Ticketkauf?

Während des Online-Buchvorgangs für ein Veranstaltungsticket haben Sie die Möglichkeit, die entsprechenden Nachweise für den Status der jeweiligen Person anzugeben.

Im Anschluss erscheint ein QR-Code im Buchungsprozess, der mit Hilfe der CWA gescannt werden kann. Nutzen Sie hierzu den mittig am unteren Rand der App platzierten universellen QR-Code-Scanner. Für den Fall, dass das Ticket mit demselben Smartphone gebucht wird, kann auch ein Screenshot vom QR-Code gemacht werden. Dieser kann anschließend in der CWA hochgeladen werden. Wählen Sie auch hierzu den universellen QR-Code-Scanner in der App aus und wählen dann die Funktion „Datei öffnen“.

Im nächsten Schritt prüft die CWA die Anforderungen des Veranstalters. Anschließend können Sie das entsprechende Zertifikat wählen, welches als Nachweis dienen soll. Die App zeigt in der Regel nur die hinterlegten Zertifikate an, die vom Anbieter verlangt werden. Für den Fall, dass kein passender Zertifikat hinterlegt ist, erscheint in der CWA eine entsprechende Meldung.

Nachdem Sie erneut Ihr Einverständnis zur Übermittlung gegeben haben, wird das Covid-Zertifikat verschlüsselt an den Validierungsservice übermittelt. Dieser überprüft lediglich, ob das Zertifikat den Regeln entspricht. Die Zertifikate werden weder an das Buchungssystem übertragen noch vom Validierungssystem gespeichert. Veranstalter und Anbieter haben somit keinen Einblick in den tatsächlichen Status einer Person, sondern sehen lediglich, dass der Gast zu diesem Zeitpunkt ein gültiges Zertifikat für das Event besitzt.

Beachten Sie bitte, dass der Name, der im Zertifikat hinterlegt ist, exakt dem Namen entspricht, der auch bei der Buchung angegeben wird – beispielsweise bei einem zweiten Vornamen.

Update: Version 2.15 der Corona-Warn-App: Januar 2022


Erweiterter Statistikbereich und Papierkorb-Funktion

Mit dem Release 2.12 wurde der Statistikbereich der CWA erweitert. Dieser umfasst jetzt neben der 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung auch die Zahlen der COVID-19-Erkrankten auf Intensivstationen. Des Weiteren wurde der universelle QR-Code-Scanner zentral in das untere Hauptmenü der Applikation integriert. Die Funktion ist dadurch schneller und einfacher zu bedienen. Zugleich finden Sie den QR-Code-Scanner weiterhin an den bekannten Orten in der CWA.

Mit der Version 2.13 wurde der App eine Papierkorb-Funktion hinzugefügt. Hat ein Nutzer ein Zertifikate (versehentlich) gelöscht, wird es zunächst in den Papierkorb verschoben. Von dort kann es einfach wiederhergestellt werden. Nach 30 Tagen werden Zertifikate automatisch aus dem Papierkorb gelöscht.

Als weitere Neuerung ist mit der neuen Version auch eine lokale 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung verfügbar.

Corona-Warn-App kann jetzt auch luca-Codes scannen

Mit den letzten Updates wurde die Check-In-Funktion der CWA erweitert. Nutzer können sich jetzt auch auf Events und Veranstaltungen einchecken, deren Veranstalter auf QR-Codes des luca-Systems setzen. Dadurch müssen künftig keine verschiedenen QR-Codes mehr ausgestellt werden. Am hohen Datenschutz der CWA ändert sich durch die neue Funktion nichts.

Update: Version 2.12 und 2.13 der Corona-Warn-App: November 2021


2. Diese Funktionen besitzt die Corona-Warn-App aktuell

  • Anonyme Warnung darüber, dass Sie sich in der Nähe einer positiv getesteten Person aufgehalten haben, welche den Test in der App zugänglich gemacht hat
  • Check-In-Funktion zur Registrierung bei Veranstaltungen
  • Digitaler Impfnachweis
  • Anzeige von Schnell- und PCR-Testergebnissen
  • Digitales Testzertifikat, um ein negative Testergebnis offiziell nachzuweisen
  • Digitaler Nachweis über den Genesenen-Status
  • Digitaler Nachweis für Auffrischungsimpfung
  • Verwaltung unterschiedlicher Zertifikate: zum Hinterlegen von Zertifikaten von weiteren Personen
  • Lokale 7-Tage-Inzidenzen für bis zu fünf Kreise oder Bezirke hinzufügen
  • Kontakt-Tagebuch

3. Eventregistrierung: die „Check-In-Funktion“ in der Corona-Warn-App

Mit Hilfe dieser Funktion können Einzelhandel, Gastronomie oder Privatveranstalter einen QR-Code für ihre Veranstaltung erstellen. Durch Einscannen des QR-Codes über die CWA (Check-In ➜ QR-Code scannen) checken die Gäste und Besucher sich anonym ein und wieder aus. Wird im Anschluss eine Person positiv auf SARS-CoV-2 getestet, können auf diese Weise alle Teilnehmer gewarnt werden, die zur gleichen Zeit eingecheckt waren. Das unterstützt die Pandemieeindämmung gerade in den kalten Monaten, da besonders in geschlossenen Räumen das Infektionsrisiko stark erhöht ist.

Sie planen eine Veranstaltung?

Scrollen Sie hierzu im Hauptmenü bis zum Feld „Sie planen eine Veranstaltung?“. Tippen Sie danach auf den blauen Button „QR-Code erstellen“. Anschließend müssen Sie einen Ort oder ein Event für die geplante Veranstaltung angeben. Es stehen verschiedene Kategorien zur Auswahl:

  • Orte: Einzelhandel, Gastronomiebetrieb, Handwerksbetrieb, Arbeitsstätte Bildungsstätte, Bildungsstätte, öffentliches Gebäude oder anderes.
  • Events: Kulturveranstaltung, Vereinsaktivität, private Feier, Gottesdienst oder andere Events.

In einem letzten Schritt werden Sie gebeten folgende Informationen anzugeben: Veranstaltungsbezeichnung, Ort, Beginn und Ende der Veranstaltung sowie die geschätzte Aufenthaltsdauer.Die App erstellt nach Eingabe aller Informationen einen QR-Code, der auch als PDF ausgedruckt und am Einlass zum Veranstaltungsort angebracht oder versendet werden kann.

Wie funktioniert der Check-In für die Besucher einer Veranstaltung?

Zu der Funktion gelangen Sie über den Button „Check-In“, der mittig am unteren Bildschirmrand angezeigt wird. Bei erstmaliger Nutzung erscheint beim Aufruf eine kurze Erklärung mit den wichtigsten Informationen. Im nächsten Schritt, „Meine Check-ins“, können die QR-Codes mit der Kamera des Smartphones eingescannt werden. Hier werden alle Ihre Check-Ins aufgeführt. Es ist auch möglich einzelne Check-ins wieder zu entfernen.

4. Neue Version 2.9 mit verbesserter Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen

Mit der aktuellen Version 2.9 wurde eine neue Warnfunktion für Veranstaltungen implementiert. Nutzer der App können jetzt über einen Kontakt mit einer positiv getesteten Person gewarnt werden, auch wenn diese selbst gar kein Nutzer der CWA ist. Hierzu arbeiten Veranstalter und Gesundheitsämter zusammen.Möglich wird dies durch eine sogenannte Stellvertreter-Regelung für die Veranstalter: Das Gesundheitsamt informiert bei der Nachverfolgung der Infektionsketten die Veranstalter, dass eine positiv getestete Person ihre Veranstaltung besucht hat.Wenn der Veranstalter einen QR-Code für das Event zum „Check-In“ über die App erstellt hat, können die Gesundheitsämter eine Transaktionsnummer ausstellen. Mit Hilfe dieser können Veranstalter anschließend eine Warnung an alle per CWA eingecheckten Personen versenden.

5. Der digitale Impfpass

Mit dem digitalen Impfnachweis gibt es eine zusätzliche und praktische Möglichkeit, um COVID-19-Impfungen neben dem klassischen gelben Impfheft nachzuweisen. Auch die CWA bietet die Möglichkeit, die Impfzertifikate einzuscannen und zu verwalten. Per QR-Code können Impfzertifikate einfach der App hinzugefügt und gespeichert werden, 14 Tage nach der letzten Impfung weist die App anschließend den vollständigen Impfschutz aus.

Wie erhalte ich den digitalen Impfnachweis?

Bei der Impfung gibt es die Möglichkeit, das Impfzertifikat in Form eines QR-Codes zu erhalten. Ausgestellt werden sie durch die autorisierten Impfstellen wie Impfzentren, Krankenhäuser und Arztpraxen.

Bereits geimpfte Personen haben seit dem 14. Juni 2021 die Möglichkeit, sich kostenlos in der Apotheke den digitalen Impfnachweis ausstellen zu lassen. Zur Überprüfung vor Ort werden hierfür das gelbe Impfheft undein Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass) benötigt. Über die Webseite können Sie prüfen, welche Apotheken in Ihrer Nähe den Service anbieten.

Welche Daten werden im digitalen Impfpass gespeichert?

Folgende Informationen werden gespeichert: Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfdatum, Krankheit gegen die geimpft wurde, Impfstoff, Produkt, Hersteller, Dosennummer, Gesamtdosen, Land und Austeller des technischen Zertifikates sowie eine ID-Nummer für das Zertifikat. Diese Daten werden einmalig an das Robert-Koch-Institut übermittelt. Dies geschieht, um den Impfnachweis zu signieren. Anschließend werden die Daten laut RKI sofort wieder gelöscht. Die Corona-Warn-App speichert die Daten nur lokal auf Ihrem Mobiltelefon. Wird die App gelöscht, werden auch die Daten vollständig mitgelöscht. Wird die App zum Nachweis vorgezeigt, sind nur Name, Vorname, Geburtsdatum und der Impfstatus sichtbar.

6. Nachweise für Impfauffrischer und Genesene

Mit der neuen Version 2.9 können sich Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung – eine dritte Impfung – erhalten haben, diese sofort in der CWA anzeigen lassen und nachweisen.

Außerdem wird für Genesene bereits nach der ersten Impfung der vollständige Impfschutz in der CWA angezeigt. Die 14-tägige Wartezeit entfällt hiermit künftig für diese Gruppe (Ausnahme Johnson & Johnson). Das Genesenenzertifikat ist seit Version 2.5 verfügbar.

7. PCR- und Schnelltest-Ergebnisse anzeigen lassen

Mit der CWA haben Nutzer die Möglichkeit PCR- und Schnellstest-Ergebnisse direkt auf die App zu erhalten. Im Falle eines positiven Tests können so andere Personen schnell und unkompliziert gewarnt werden. Bei der jeweiligen Testung scannen Nutzer hierzu einen QR-Code per Smartphone ein, und erhalten im Anschluss das Testergebnis direkt in der App. Das Ergebnis wird anschließend 48 Stunden lang in der App angezeigt und kann beispielsweise bei Events als Nachweis vorgezeigt werden. Die entsprechenden rechtlichen Regelungen können je nach Bundesland voneinander abweichen. Positive Ergebnisse werden so lange angezeigt, bis das Ergebnis geteilt wurde und somit andere Mitmenschen gewarnt wurden. Folgen Sie hierzu den Anweisungen, die in der App angezeigt werden.

Wussten Sie…

…dass derzeit mehr als 90 Prozent der vorhanden PCR-Testkapazitäten an die technische Infrastruktur der CWA angeschlossen sind? Das bedeutet, dass Testergebnisse dieser Institutionen schnell und digital an die App der getesteten Personen übermittelt werden können. Die Funktion der CWA verarbeitet sowohl Schnelltests als auch den aufwändigeren PCR-Test. Über die Testverwaltung (Startseite der CWA ➜ „Sie lassen sich testen?“) können Sie Teststellen in Ihrer Umgebung suchen.

8. Zertifikate vor einer Reise auf Gültigkeit prüfen

Mit der EU-Zertifikatsprüfung kann abgefragt werden, ob Ihre Zertifikate (Test-, Genesen, und/oder Impfzertifikat) in einem ausgewählten Land zum Zeitpunkt der Reise auch gültig sind. Dabei werden von der CWA die geltenden Einreiseregelungen berücksichtigt und diese mit den Parametern der Zertifikate abgeglichen. Alle europäischen Länder, die das digitale COVID-Zertifikat der EU unterstützen, haben die Möglichkeit ihre Bestimmungen auf dem entsprechenden EU-Server hochzuladen, damit die CWA sie abgleichen kann.

9. Zertifikats-Wallet: Zertifikate für Familienmitglieder integrieren

Im Zuge der Entwicklung wurde der Zertifikatsbereich der CWA zu einer sogenannten Wallet, zu Deutsch Brieftasche oder Geldbörse,ausgebaut. Ein Ort also, an dem die unterschiedlichen Zertifikatstypen – getestet, geimpft und genesen – abgelegt und verwaltet werden können. Darüber hinaus können auch digitale Nachweise für weitere Personen wie etwa Kinder oder Partner hinterlegt und bei Bedarf vorgezeigt werden. Das erleichtert das Reisen, da alle Zertifikate an einem Ort gespeichert werden können.

Weitere Informationen:


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鶹ԭ-Partnerinitiative für das Gesundheitswesen – wie Kliniken digital werden /germany/2021/08/krankenhauszukunftsgesetz-gesundheitswesen-healthcare/ Thu, 05 Aug 2021 06:00:20 +0000 /germany/?p=156703 Die Plattform dient der kollaborativen Entwicklung von integrierten Lösungen für mehr Digitalisierung in Krankenhäusern. Was die 鶹ԭ-Healthcare-Initiative bringt – und warum sie wie maßgeschneidert auf...

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Die Plattform dient der kollaborativen Entwicklung von integrierten Lösungen für mehr Digitalisierung in Krankenhäusern. Was die 鶹ԭ-Healthcare-Initiative bringt – und warum sie wie maßgeschneidert auf die Fördertatbestände des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) passt.

Selten war ein Innovationsbedarf klarer erkennbar als bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Deutschland hinkt hier schlicht hinterher, so das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung aus dem Jahre 2018. Im Ranking von 17 EU- und OECD-Ländern landete die Bundesrepublik auf dem vorletzten Platz. Am besten schnitt Estland ab, gefolgt von Kanada, Dänemark, Israel und Spanien. Hinzu kommt, dass unsere Krankenhäuser in punkto Digitalisierung noch rückständiger sind als das Gesundheitswesen insgesamt, auch weil sie anders als niedergelassene Ärzte und Apotheken keine starke Lobby haben.

Sammelsurium von Nischenlösungen

Und wo man auf Digitalising setzt, bleibt es oft Stückwerk. Beispiel Krankenhausinformationssystem KIS: In vielen Kliniken gibt es bis heute nicht das eine System, sondern ein Sammelsurium von Nischenlösungen unterschiedlicher Anbieter. Die sind zwar häufig jede für sich leistungsfähig, aber nicht integriert, kommunizieren nicht wirklich miteinander.
Ursächlich dafür ist in der Regel die unzureichende Kooperation der Hersteller. Und genau an dieser Stelle setzt die an. Ende 2020 gestartet, verbindet sie generische Komponenten gängiger 鶹ԭ-Standardprozesse mit branchenspezifischen Lösungen, indem sie alle Anbieter an einen – virtuellen – Tisch zusammenbringt. Technische Basis dafür ist die von 鶹ԭ, eine offene Entwicklungsplattform, die neben den Partnern auch 鶹ԭ-Kunden selbst zur Verfügung steht.

„Niemand kann alles alleine.“

„Es geht uns bei dieser Initiative ausdrücklich auch um Gemeinschaftlichkeit und ums Teilen,“ so Daniela Sellmann, Director Customer Advisor Healthcare bei 鶹ԭ. „Niemand kann alles alleine. Das gilt aufgrund der wachsenden Komplexität unserer Welt in Zukunft noch mehr als heute.“

鶹ԭ fördert mit dieser Initiative im deutschsprachigen Raum die globale 鶹ԭ-Industry-Startegie. Aktuell entwickeln zehn Partner lokal auf der 鶹ԭ-Business-Technology-Plattform, weitere werden hinzukommen. Inhaltlich dreht sich die Zusammenarbeit stets um Digitalisierungslösungen für Krankenhäuser. Wobei die einheitliche Plattformtechnologie für jene Interoperabilität und Integration unterschiedlicher Lösungen bürgt, an der es bisher wie beschrieben oft mangelt.

Ein Beispiel dafür – und für die erfolgreiche Koopertion der 鶹ԭ-Partner untereinander – ist eine Lösung zur sogenannten Pflegepersonaluntergrenzenverordnung. Krankenhäuser müssen mithilfe einer transparenten Personaleinsatz- und Schichtplanung beweisen, dass sie diese Untergrenzen nicht unterschreiten. Die dazu notwendige Software entwickelten zwei Partner. Sie verbanden eine Software für die aktuelle Schichtplanung mit Analytics-Werkzeugen, die Anwendung liefert so auch valide Prognosen für künftige Bedarfe und ihre Erfüllbarkeit. Durch die gemeinsamen Entwicklungen in der Partnerinitiative für das Gesundheitswesen auf der 鶹ԭ-Business-Technology-Plattform nimmt der Enduser keinen Bruch wahr – er nutzt beide Anwendungen als integrierte Lösung.

Andere Kooperationen leisten einen Beitrag zur Digitalisung der Personalwirtschaft in Kliniken oder zur Kostenkalkulation für klinische Studien.

Bund und Länder stellen 4,3 Milliarden Euro bereit

Solche Partnerschaften passen auch wie massgeschneidert zum Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und seinem Förderprogramm, in dessen Rahmen Bund und Länder insgesamt 4,3 Milliarden Euro für Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und in die Digitalisierung von Kliniken bereitstellen. Verabschiedet wurde das Gesetz im Sommer 2020, Ausgangspunkt war ein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geschaffener Think Tank zur Zukunft der Krankenhäuser. „Jede Krise ist eben auch eine Chance, und diese Chance hat die Politik tatsächlich genutzt“, so Sellmann. Um Fördermittel bewerben können sich Kliniken seit dem 2. September 2020, es gibt elf so genannte Fördertatbestände (siehe Link im Kasten unten).

„Bei vielen dieser Tatbestände geht es um die Digitalisierung von Prozessen, deren Rückständigkeit viele von uns schon erlebt haben“, so Sellmann. „Medikationen zum Beispiel werden vielerorts bis heute wochenweise manuell vorsortiert und in einer Art analoger Exceltabelle erfasst.“ Auch die Aufnahme ins Krankenhaus inklusive Anamnesegespräche laufe oft noch vollständig analog ab mit der Folge, dass Patienten drei, manchmal sogar viermal dieselben Fragen beantworten müssen.

Datenschutz ist überragend wichtig

Solche – und viele andere – Prozesse durchgängig digital zu gestalten, ist ein zentrales Anliegen des Förderprogramms – und auch der 鶹ԭ-Healthcare-Partnerinitiative.
Zum Beispiel mithilfe des Patientenportals des 鶹ԭ-Partners Opasca, über das die Aufnahme im Krankenhaus ähnlich abläuft wie der Self-Check-In am Flughafen. Oder durch das Entscheidungs- und Unterstützungssystem der Firma Healex. Nach einer Diagnose wertet es die Daten von anderen Patienten mit vergleichbarer Krankheit aus, sucht in deren Therapien nach Mustern, um herauszufinden, welche Behandlung mutmaßlich die besten Erfolgsaussichten hat.

Vieles rechnet sich auch ohne Fördermittel

Fördermittel in Zusammenhang mit dem KHZG beantragen muss natürlich das Krankenhaus selbst, anschließend wird ein Projekt ausgeschrieben. Unternehmen, die eine nachgefragte Lösung im Angebot haben, werden anschließend nicht nur zu Lieferanten, sondern vor allem zu Projekt- und Umsetzungspartnern. Wobei, und das ist Sellmann wichtig, „Krankenhäuser bei ihren Vorhaben nicht nur auf Fördermittel schielen sollten. Der Nachholbedarf ist riesig, und viele Digitalisierungsprojekte rechnen sich auch ohne das Geld vom Bund.“

Zur 鶹ԭ Healthcare-Partnerinitiative wird es ein Buch geben, das aktuell gemeinsam mit Partnern entsteht sowie eine Podcast-Serie.

Details zum Krankenhauszukunftsgesetz

Die Förderrichtlinien, Zeitpläne und vieles mehr finden sich hier:

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Podcast: Nachhaltigkeit – was bedeutet das für Unternehmen? /germany/2021/07/podcast-nachhaltigkeit-bedeutung-unternehmen/ Tue, 06 Jul 2021 06:00:37 +0000 /germany/?p=156427 Fast sah es so aus, als könnte das Thema Nachhaltigkeit wegen der COVID-19-Pandemie aus dem Fokus geraten. Aber Bedeutung und Interesse sind ungebrochen: Viele Unternehmen...

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Fast sah es so aus, als könnte das Thema Nachhaltigkeit wegen der COVID-19-Pandemie aus dem Fokus geraten. Aber Bedeutung und Interesse sind ungebrochen: Viele Unternehmen in Deutschland wissen, dass sie eine entscheidende Rolle spielen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Sagt doch auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: „Es kommt auch auf die Wirtschaft selbst an, ihren Teil zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.“ Wie 鶹ԭ dabei unterstützt, erfahren Sie in diesem Podcast.

Nachhaltigkeit ist weit mehr als nur der Blick auf den CO2-Fußabdruck. Unter den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung finden sich auch Aspekte wie Gesundheit oder Gleichheit der Geschlechter. Zu vielen dieser Themen können Unternehmen beitragen. Doch bedeutet das, bestehende Prozesse zu untersuchen und zu verändern.

Bettina Zedlitz ist Senior Director bei 鶹ԭ für das Lösungsportfolio im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Im Gespräch mit Claus Kruesken zeigt sie auf, dass der Weg zu alle Bereiche eines Unternehmens betrifft. Während einerseits verschärfte Regularien eingehalten werden müssen, will auch ein neuer Bedarf an nachhaltig produzierten Produkten erfüllt werden, neue Zielgruppen erreicht und neue Potenziale erschlossen werden.

鶹ԭ möchte mit gutem Beispiel vorangehen. Seit 2009 ist Nachhaltigkeit strategisches Unternehmensziel. Bettina Zedlitz erläutert die wichtigsten Schritte und stellt mit dem 鶹ԭ Product Footprint Management eine wegweisende Lösung vor: „Nachhaltigkeit ist oft eine Frage der Daten, der Transparenz und der Ressourcen. Das Kernthema bei 鶹ԭ: Das ERP. Wir zeigen den Weg zu den relevanten Daten und zur Standardisierung. Kein Unternehmen muss ganz allein herausfinden, wie das geht.“

 

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Reisezeit: Mehr Bewegungsfreiheit mit dem digitalen COVID-Zertifikat der Europäischen Union /germany/2021/07/digitales-covid-zertifikat-eu-reisezeit/ Fri, 02 Jul 2021 14:16:18 +0000 /germany/?p=156448 Ein wichtiger Schritt zum unkomplizierten und sicheren Sommerurlaub. Im Auftrag der EU-Kommission hat die 鶹ԭ gemeinsam mit T-Systems die technische Infrastruktur für das digitale COVID-Zertifikat...

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Ein wichtiger Schritt zum unkomplizierten und sicheren Sommerurlaub. Im Auftrag der EU-Kommission hat die 鶹ԭ gemeinsam mit T-Systems die technische Infrastruktur für das digitale COVID-Zertifikat der Europäischen Union entwickelt. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über den Zweck und die Funktionsweise des Zertifikats.

Mit dem digitalen COVID-Zertifikat der Europäischen Union wird ein wichtiger Baustein zur Normalisierung der Bewegungsfreiheit in der gesamten EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein gelegt. Entwickelt wurde es auf Vorschlag der EU-Kommission, beschlossen von Europäischem Parlament und den Mitgliedsstaaten. Das Ziel: das Reisen in der EU zu erleichtern.



Ein europaweiter Standard, der das Reisen sicherer macht

Um zu verifizieren, dass Impfzertifikate echt sind, haben 鶹ԭ und T-Systems im Auftrag der EU-Kommission ein digitale Schnittstelle (Gateway) geschaffen. Über die von der EU-Kommission in Luxemburg gehostete Schnittstelle werden Signaturschlüssel zwischen nationalen Backends ausgetauscht, die bei einer Überprüfung eines Zertifikats abgeglichen werden. Diese technische Infrastruktur ist bereits seit 1. Juni 2021 in Betrieb, nach weniger als zwei Monaten Entwicklung, damit einen Monat vor dem offiziellen Start am 1. Juli 2021.

Das Beispiel zeigt, wie Technologie einen Beitrag hin zu mehr Normalität leisten kann. Sie unterstützt die Mitgliedsstaaten dabei, die Bewegungsfreiheit wieder herzustellen und diese sicher, verantwortungs- und vertrauensvoll zu gestalten.

Neben dem Gateway haben 鶹ԭ und T-Systems auch Referenzsoftware und Apps entwickelt, welche den Mitgliedsländern von EU-Kommission zur Verfügung gestellt werden. Sie sind als Open Source auf öffentlich und der Quelltext transparent allen zugänglich. Durch diesen Ansatz können Öffentlichkeit und Experten die Funktionsweise der App einsehen, überprüfen und darüber hinaus durch Verbesserungsvorschläge aktiv zum Erfolg beitragen.

Wie funktioniert das digitale COVID-19-Zertifikat der EU?

Mit dem COVID-Zertifikat der EU können Reisende per QR-Code nachweisen, dass sie entweder genesen, geimpft oder negativ getestet wurden. Der QR-Code kann digital auf dem Smartphone oder auf Papier mitgeführt werden und wird in allen EU-Staaten anerkannt.

Ebenfalls gültig ist das Zertifikat in Norwegen, Island, Liechtenstein und in Zukunft auch der Schweiz. Es ersetzt jedoch weder Reisepass noch Personalausweis.

Flughäfen, Behörden, Hotels oder Veranstalter können mit einer entsprechenden Prüf-App EU-weit den Status einer Person schnell und einfach überprüfen. Hierzu scannen sie den QR-Code. Springt die Anzeige auf Grün, ist das Impfzertifikat echt.

Wie werden Datenschutz und -sicherheit gewährleistet?

Die hohen Standards der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schützen in der EU Datenschutz und -sicherheit. Dies hatte bei der Entwicklung höchste Priorität.

Durch die dezentrale Datenspeicherung wird Datenmissbrauch verhindert. Durch sie werden die verschlüsselten Daten nicht auf einem zentralen Server zusammengeführt, sondern ausschließlich lokal im generierten QR-Code auf dem Smartphone in einer Wallet-App oder ausgedruckt auf Papier abgelegt. Wird ein QR-Code ausgelesen, werden keine personenbezogenen Daten ausgetauscht oder gespeichert. Das ermöglicht auch eine Überprüfung ohne Internetverbindung.

Wie in der DSGVO vorgeschrieben, hat die Datenminimierung auch beim europäischen COVID-Zertifikat höchste Priorität. Hinterlegt werden lediglich notwendige Informationen wie Name, Geburts- und Ausstellungsdatum sowie Details zum Impfstoff und dem Impfzeitpunkt. Die digitale Schnittstelle überprüft zur Verifizierung der Echtheit eines Impfzertifikats ausschließlich die Gültigkeit der nationalen Signaturen – überträgt jedoch keine Daten

3 Fragen anJohannes Bahrke,Koordinierender Sprecher für digitale Wirtschaft, Forschung und Innovation bei der EU-Kommission

F: Das digitale COVID-Zertifikat der EU wurde in einem sehr kurzen Zeitraum entwickelt und eingeführt. Was waren die Schlüsselfaktoren, um dies zu erreichen?

A:Der entscheidende Erfolgsfaktor für das digitale COVID-Zertifikat der EU liegt im Engagement und in der guten Zusammenarbeit aller Akteure. Es war von Anfang an klar: Wenn wir das COVID-Zertifikat bis zum Sommer haben wollen, müssen wir schnell handeln. Erste Diskussionen zwischen den Beamten der EU-Länder fanden bereits im November statt, noch bevor die Impfungen begannen. Im März legte die Kommission ihren Gesetzesvorschlag vor, um das Zertifikat zu einem Recht für alle Europäer zu machen. Denn die Freizügigkeit ist eine grundlegende Errungenschaft der EU.

Das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten haben den Gesetzestext in Rekordzeit verabschiedet, parallel dazu begann die technische Arbeit: am Gateway, an Referenz-Apps und an technischen Spezifikationen. Hier war es sicher hilfreich, dass die Kollegen von 鶹ԭ und T-Systems, von der Kommission und den nationalen Ministerien, auf ihre gemeinsamen Erfahrungen aus dem Aufbau des Gateways für Tracing-Apps aufbauen konnten. Parallel dazu rollten die EU-Länder ihre eigenen nationalen Systeme und Apps für das Zertifikat aus. Einen Monat vor der gesetzlichen Frist ging das Gateway live. 21 Länder haben den Termin 1. Juli vorweggenommen und mehr als 200 Millionen EU-Zertifikate vor dem Stichtag generiert – wirklich bemerkenswert!

Schließlich ist das EU-Zertifikat mehr als nur ein QR-Code auf den Handys der Menschen: Es ist ein bisschen wie der Euro, ein greifbares Ergebnis von Europa in den Taschen der Menschen; es geht um die Wiedererlangung von Freiheit, um Sicherheit, eine digitale Vorreiterrolle und um den Nachweis eines EU-Mehrwerts.

Welche Rolle spielen digitale Technologien für das Management zukünftiger Pandemien?

Digitale Technologien spielten bei dieser Pandemie eine grundlegende Rolle. Natürlich ist Technologie der Schlüssel zum Lernen, Arbeiten und in Kontakt bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass unsere Verbindungen stabil und sicher sind. Mehr Menschen gingen online einkaufen, daher ist es wichtig, dass sie vor Betrug und illegalen Inhalten geschützt sind.

Die Pandemie hat aber auch gezeigt, wie digitale Technologien neue Funktionen mit konkretem Mehrwert für die Bürger bieten können: ob es sich um Apps zur Nachverfolgung von Infektionen handelt, die in der gesamten EU über ein Gateway verbunden sind, oder um das digitale COVID-Zertifikat der EU, das den Europäern einen einfachen und sicheren Nachweis ihres COVID-Gesundheitsstatus bietet und gleichzeitig wichtige EU-Werte wie Datenschutz und Inklusion respektiert.

Behörden könnten die Verbreitung und die Auswirkungen von Maßnahmen durch zusammengeführte und anonymisierte Mobilfunkdaten modellieren. Forscher setzten Supercomputer ein, um digitale Modelle der Proteine des Virus zu vergleichen und sie mit einer Datenbank vorhandener Medikamente abzugleichen. Oder wir könnten an Desinfektionsroboter denken, von denen die Kommission mehr als 200 an europäische Krankenhäuser liefert. Schließlich könnten wir bei der Beschleunigung der Digitalisierung während dieser Pandemie an den Kampf gegen Desinformation oder einen Anstieg von Cyberangriffen denkenHerausforderungen für unsere Gesellschaften, die besondere Aufmerksamkeit und eine robuste Reaktion erfordern.

Wie hat die COVID-19-Pandemie die Digitalisierungsstrategie der EU beeinflusst?

Die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen hat die gemeinsame grüne und digitale Transformation einer Kernpriorität gemacht. Denken Sie an die Regulierung großer Online-Plattformen, den allerersten Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz, eine digitale Identität für alle Europäer, einen Binnenmarkt für Daten und die Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe – allesamt wichtige digitale Prioritäten. Aber es stimmt, dass die Pandemie als Katalysator diente.

Sie hat deutlich gemacht, wie wichtig digitale Technologien und Fähigkeiten sind, um zu arbeiten, zu studieren und in Kontakt zu bleiben – und sie hat gezeigt, wo Europa sich verbessern muss. Wir sprechen von „Europas digitalem Jahrzehnt“, um zu verdeutlichen, dass jetzt der Zeitpunkt für notwendige Investitionen ist, um den digitalen Wandel zu vollziehen: in die Infrastruktur, in digitale Fähigkeiten, in die digitale Transformation von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Wir haben konkrete Ziele formuliert, die wir bis 2030 erreichen wollen. Und mit NextGenerationEU, dem 750-Milliarden-Euro-Konjunkturprogramm der EU, haben wir auch die finanziellen Mittel: Jedes EU-Land muss mindestens 20 Prozent der Mittel in die Digitalisierung investieren. So wie digitale Technologien für die Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens während der gesamten Pandemie entscheidend waren, werden sie jetzt der Schlüsselfaktor für einen erfolgreichen Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft nach der Pandemie sein.


Mehr Informationen:


Bildrechte:

© European Union, 2017 (Etienne Ansotte)

© European Union, 2021 (Denis Lovrovic)

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Podcast – Gegen COVID-19 und für nachhaltige Gesundheit im Unternehmen: Die 鶹ԭ-Lösung für den Betriebsarzt /germany/2021/06/podcast-gegen-covid-19-und-fuer-nachhaltige-gesundheit-im-unternehmen-die-sap-loesung-fuer-den-betriebsarzt/ Tue, 08 Jun 2021 06:00:28 +0000 /germany/?p=156103 Seit 7. Juni 2021 impfen auch die Betriebsärzte gegen COVID-19 und sind damit fester Bestandteil der nationalen Impfstrategie in Deutschland. Erfahrungen gibt es bisher nur...

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Seit 7. Juni 2021 impfen auch die Betriebsärzte gegen COVID-19 und sind damit fester Bestandteil der nationalen Impfstrategie in Deutschland. Erfahrungen gibt es bisher nur von Grippe-Impfungen. Doch die aktuelle Impfkampagne ist damit kaum zu vergleichen, die Anforderungen sind ungleich höher. Wie man sie in den Griff bekommt, damit beschäftigt sich dieser Podcast.

Die Fragestellungen sind vielfältig: Wer ist wann dran? Wie läuft der Datenaustausch mit dem Robert-Koch-Institut? Wie erstellen wir ein gültiges Zertifikat für den digitalen Impfnachweis? Und schließlich: Wann haben wir im Unternehmen Herdenimmunität erreicht, die uns sicheres Arbeiten unter Vor-Corona-Bedingungen ermöglicht?

Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS (Environment, Health & Safety) hat die Antworten. Im Gespräch mit Claus Kruesken erläutert er, wie Unternehmen – auch solche, die noch nicht 鶹ԭ-Kunden sind – in wenigen Wochen alles an die Hand bekommen, was für eine erfolgreiche Impfkampagne nötig ist. Die Lösung EHS Arbeitsmedizin stellt dem Mitarbeiter eine Gesundheits-App bereit, die aber noch viel mehr kann als Impfmanagement: Die Arbeitsmedizin ist im Wandel und wird den Mitarbeiter mehr und mehr zum aktiven Teil des betrieblichen Gesundheitswesens machen. So wird das Unternehmen zur „Caring Company“ und erhöht auch seine Attraktivität als Arbeitgeber.

Das Thema Gesundheit im Betrieb endet nicht mit einer erfolgreichen Impfkampagne gegen COVID-19. Mit 鶹ԭ EHS Arbeitsmedizin bekommt der Betriebsarzt eine nachhaltig starke Rolle. „Die Arbeitsmediziner sollten zum festen Bestandteil eines staatlichen, gesamtheitlichen Gesundheitsmanagements werden,“ sagt Bernd Freibott. Durch die COVID-19-Impfkampagne bekommen sie die verdiente Aufmerksamkeit.

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#21 Impfen gegen COVID-19: Die 鶹ԭ-Lösung für den Betriebsarzt /germany/2021/06/impfen-covid-19-loesung-gesundheits-app/ Tue, 08 Jun 2021 06:00:13 +0000 Die nachhaltige Gesundheits-App von 鶹ԭ eröffnet der Arbeitsmedizin neue Chancen. Die COVID-19-Impfung stellt Betriebsärzte vor neue Herausforderungen – von der Organisation bis zur Dokumentation. 鶹ԭ...

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Die nachhaltige Gesundheits-App von 鶹ԭ eröffnet der Arbeitsmedizin neue Chancen.

Die COVID-19-Impfung stellt Betriebsärzte vor neue Herausforderungen – von der Organisation bis zur Dokumentation.
鶹ԭ EHS Arbeitsmedizin bietet die nötigen Tools für eine erfolgreiche Impfkampagne. Mit einer App für alle gängigen Plattformen erleichtert sie aber auch danach proaktives Gesundheitsmanagement im Unternehmen. Auch solchen Unternehmen, die bisher nicht zum Kreis der 鶹ԭ-Kunden gehören. In nur wenigen Wochen können auch sie mit einer Cloud-Lösung das Impfen der Mitarbeiter organisieren.
Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS (Environment, Health and Safety) stellt das Thema vor und unterstreicht die wachsende Bedeutung der Arbeitsmedizin – auch in einer Zeit nach Corona.

Claus Kruesken (links) spricht mit Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS
Claus Kruesken (links) spricht mit Bernd Freibott, Leiter des 鶹ԭ-Beratungsbereichs Sustainability EHS

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Atos fördert mit Rise with 鶹ԭ Nachhaltigkeit in Unternehmen /germany/2021/06/atos-nachhaltigkeit-rise/ Wed, 02 Jun 2021 06:00:35 +0000 /germany/?p=155998 Robert Vassoyan, Executive Vice President für Healthcare and Life Sciences bei Atos und Mitglied des Group Management Committee, ist der Überzeugung, dass zwei Dinge entscheidend...

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Robert Vassoyan, Executive Vice President für Healthcare and Life Sciences bei Atos und Mitglied des Group Management Committee, ist der Überzeugung, dass zwei Dinge entscheidend sind, um Unternehmen widerstandsfähiger zu machen: Zum einen das Mitarbeiterengagement und -erlebnis und zum anderen Datenkapital – die Fähigkeit, Daten in Netzwerken und Communitys gemeinschaftlich zu nutzen. Rise with 鶹ԭ sorgt dafür, die ERP-Systeme schnell auf diese Anforderungen umzustellen.

Wirtschaftliche Erholung ist nur dann möglich, wenn Mitarbeiter voll engagiert sind und ihre Ansichten zu Nachhaltigkeit und neuen Führungsstilen berücksichtigt werden.

„Wir sehen der Zeit nach COVID-19 optimistisch entgegen. Wir gehen davon aus, dass es einen bedeutenden Aufschwung geben wird“, betont Vassoyan und erinnert daran, dass Entscheidungen, die in Krisenzeiten getroffen werden, oft jahrzehntelang die Welt prägen. Ein Beispiel dafür war der New Deal unter US-Präsident Franklin D. Roosevelt, der nach der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre für Wachstum, Reformen und mehr Arbeitsplätze sorgte. Dieses Programm ebnete zudem den Weg für Maßnahmen, die noch heute Bestand haben, zum Beispiel das Sozialversicherungssystem der Vereinigten Staaten.

Obwohl auch andere Aspekte eine Rolle spielen, ist es durchaus möglich, dass COVID-19 zu einem der Hauptfaktoren für wirtschaftlichen und sozialen Wandel in unserem Jahrhundert werden wird. Die digitale Transformation war zwar bereits vor der Pandemie im Gange, doch die Umsetzung lief eher gemächlich ab. Es bestand keine Dringlichkeit, neue Arbeits- und Lernmethoden einzuführen oder Dienstleistungen wie virtuelle Betreuung über digitale Kanäle anzubieten.

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Atos Implements RISE with 鶹ԭ To Accelerate Transformation

Die digitale Kluft überbrücken

In seiner Position bei Atos hat Vassoyan die Aufgabe, ein nachhaltiges und hochwertiges globales Gesundheitssystem zu schaffen. Das umfasst die Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern, Versicherern und Vertretern der Life-Sciences-Branche, um von traditionellen Behandlungsmethoden zur aktiven Förderung des Wohlbefindens von Patienten überzugehen – sowohl innerhalb als auch zunehmend außerhalb von Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Forschungszentren.

Erfolg wird in allen Branchen von einer motivierten Belegschaft, Werten wie Dekarbonisierung sowie Inklusion abhängen. Diese Merkmale bilden das Kernstück der Transformation. Partnerschaften wie die mit der 鶹ԭ können Kunden in der neuen Ära dabei helfen, erfolgreich zu sein.

Digitalisierung kann ein zweischneidiges Schwert sein. Einerseits hat die Pandemie die Verbreitung digitaler Netzwerke begünstigt, die sich aus Lieferanten, Kunden und Handelspartnern zusammensetzen und von digitalen Plattformen unterstützt werden. Laut Vassoyan werden diese Netzwerke und Plattformen für etwa 70 Prozent des Mehrwerts sorgen, der im nächsten Jahrzehnt geschaffen wird. Dabei erstellen und teilen sie Daten und ziehen daraus Gewinn. Darüber hinaus hat Digitalisierung direkten Einfluss auf Klimaneutralität, da sie CO₂-Emissionen um bis zu 20 Prozent reduzieren kann.

Andererseits hat die Pandemie jedoch auch die digitale Kluft verstärkt: So ist es zwar vor allem der Technologie zu verdanken, dass Angestellte von zu Hause aus arbeiten können, und dass digitale Geschäftsbereiche wie E-Commerce oder E-Banking große Erfolge erzielen konnten; die digitale Ungleichheit führt allerdings auch zu größerer sozialer Ungleichheit. Viele Menschen, die informeller Arbeit nachgehen oder unsichere Arbeitsplätze haben, haben noch immer keinen oder unzureichenden Zugang zu Technologie. Dadurch wird ihnen auch der Zugang zu Informationen, Beschäftigungsmöglichkeiten, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Sozialleistungen erschwert.

Wirtschaftliche Erholung, so Vassoyan, werde stark von unser aller Fähigkeit abhängen, Daten zu teilen und zu nutzen. Unternehmen verfügen über riesige Mengen an wertvollen Daten; es ist schwer, diese zu schützen, zu teilen und aus diesen Nutzen zu ziehen. Um Datenkapital zu gewährleisten, werden Initiativen wie benötigt, eine gemeinsame Dateninfrastruktur für Europa, oder die International Data Space Association (IDSA), die vertrauenswürdigen Partnern einen sicheren Datenraum bietet, der über Standards und Zertifizierungen für den Datenaustausch kontrolliert wird. Sichere Datenräume sind eine Voraussetzung für eine fruchtbare Zusammenarbeit und grenzübergreifende Innovation in der Datenwirtschaft von morgen.

Dekarbonisierung ist der Schlüssel

Bei Atos ist der ausschlaggebende Faktor für Veränderungen. Es geht dabei um Prozesse und Nachhaltigkeit und darum, den CO₂-Ausstoß mithilfe eines strategischen Ansatzes zu reduzieren und zu eliminieren, sodass die Weichen für eine kohlenstofffreie Wirtschaft gelegt werden.

Im Zuge der Pandemie beschloss das Unternehmen, die Messlatte höher zu legen. Nachdem anfänglich 2035 festgelegt worden war, hat das Unternehmen sein Ziel für Klimaneutralität auf 2028 vorgezogen. 2020 sank der weltweite Energieverbrauch bei Atos um 15 Prozent, während der Anteil erneuerbarer, kohlenstofffreier Elektrizität von 32 Prozent im Vorjahr auf 55 Prozent stieg. Zudem will das Unternehmen seinen Fuhrpark bis 2024 komplett auf Elektroautos umstellen. Aktuell teilt Atos sein Wissen und bewährte Geschäftsverfahren mit Tausenden von Kunden auf der ganzen Welt.

Vassoyan ist davon überzeugt, dass die Nutzung digitaler Konzepte allein direkten Einfluss auf CO₂-Emissionen haben und diese weltweit um 20 Prozent senken kann. Er sieht auch viel Potenzial für Kooperationsmöglichkeiten mit der 鶹ԭ. Doch der Einsatz von Technologie allein reicht nicht aus; Unternehmen müssen ideale Umgebungen für Mitarbeiter schaffen und in einen Wandel bei der Führungskultur investieren. Nur dann können sie nahtlose Arbeitsmodelle mit vielfältigen Technologien und flexiblen Organisationsstrukturen umsetzen.

Gemeinsam wachsen: Digitalisierung via Cloud

Als eines der weltweit führenden Unternehmen in Sachen digitale Transformation ist die Cloud für Atos das wichtigste Instrument für geschäftliche Veränderungen, da sie sich durch Geschwindigkeit, Flexibilität und Innovationsmöglichkeiten auszeichnet. Das Unternehmen kündigte kürzlich an. Diese Initiative soll Betrieben dabei helfen, den Umstieg in die Cloud zu beschleunigen. Atos bietet dabei Beratungsleistungen, Know-how auf dem Gebiet der Anwendungstransformation sowie Cloud-Accelerator.

Als Executive Sponsor der Partnerschaft mit der 鶹ԭ freut sich Vassoyan auf die Implementierung von . Das Angebot vereint die 鶹ԭ-Lösungen und -Services, die für eine solche Umstellung erforderlich sind. Atos implementiert RISE with 鶹ԭ mit Hyperscalern und nutzt dabei deren Bare-Metal-Systeme und -Lösungen. In der ersten Phase wird Atos seine aktuelle 鶹ԭ-S/4HANA-Software in die Cloud verlagern, damit neueste bewährte Geschäftsverfahren und Produktinnovationen von 鶹ԭ umgesetzt werden können. Auf diese Weise kann Atos auch aus erster Hand Erfahrungen, Best Practices und Vorteile an seine Kunden weitergeben.

Schnelle ERP-Umstellung mit Rise with 鶹ԭ

Vassoyan ist der Ansicht, dass die richtige Wahl ist, um die geschäftliche Agilität, Einblicke, Mitarbeiterproduktivität und Betriebseffizienz zu optimieren. RISE with 鶹ԭ ermöglicht eine schnelle Umstellung bestehender ERP-Umgebungen auf 鶹ԭ S/4HANA. Über dessen cloudbasierte Architektur kann Atos bestehende Systeme nutzen und beibehalten und gleichzeitig die unternehmensweite digitale Transformation schneller vorantreiben.

Mit RISE with 鶹ԭ profitieren Kunden von den Vorteilen beider Modelle: der Robustheit einer herkömmlichen On-Premise-Anwendung und der Flexibilität eines abonnementbasierten Cloudmodells. Atos profitiert vom vollen Umfang der ERP-Funktionen, einschließlich Add-ons und gemeinsamer Innovationen mit 鶹ԭ, sowie von der Fähigkeit, zu skalieren, zu erneuern und zu erweitern.

Das zahlt sich sowohl für die 鶹ԭ als auch für Atos und dessen Kunden aus.

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Boehringer Ingelheim bringt 鶹ԭ S/4HANA weltweit remote ans Netz /germany/2021/05/remote-s4hana-transformation-boehringer-ingelheim/ Wed, 12 May 2021 06:00:12 +0000 /germany/?p=155750 Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim stellt seine weltweite ERP-Software auf 鶹ԭS/4HANA um. Was schon unter normalen Gegebenheiten eine große Herausforderung für jedes internationale Unternehmen ist,...

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Das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim stellt seine weltweite ERP-Software auf um. Was schon unter normalen Gegebenheiten eine große Herausforderung für jedes internationale Unternehmen ist, wurde durch die COVID-19-Pandemie weiter erschwert: Aufgrund der weltweiten Reise- und Kontaktbeschränkungen musste der globale Roll-out komplett remote erfolgen. Dennoch war er ein voller Erfolg: Im Oktober 2020 ging die intelligente Business Suite in 41 Ländern an den Start.

Die Digitalisierung stellt auch die Gesundheitsbranche vor große Herausforderungen. „Um sie zu meistern, brauchen wir Mut zur Innovation und eine zukunftsorientierte technologische Basis“, erläutert Markus Ernst, Head of IT Enabling Functions bei Boehringer Ingelheim. Daher hat sich Boehringer Ingelheim in der IT ein klares Ziel gesetzt: Bis 2025 will das Unternehmen, das zu den führenden forschenden Pharmaherstellern Deutschlands gehört, seine ERP-Landschaft weltweit harmonisieren. Die Basis hierfür schafft 鶹ԭ S/4HANA. Diese intelligente Business Suite wird künftig die weltweiten Abläufe in den Bereichen Finanzen, Supply Chain, Handel, Operations und Qualitätsmanagement in einem einheitlichen digitalen Kern bündeln.

Weltweiter ERP-Roll-out trotz COVID-19-Pandemie im Zeitplan

Im Jahr 2018 hatte Boehringer Ingelheim dieses globale Transformationsprojekt angestoßen. Knapp zwei Jahre später ging die neue ERP-Software innerhalb weniger Tage in 41 Ländern an den Start. „Was mich besonders stolz macht: Der ursprünglich entwickelte Zeitplan wurde eingehalten – und das, obwohl die COVID-19-Pandemie die eigentliche Planung ordentlich durcheinandergebracht hat“, sagt Nick Taylor, IT-Projektleiter der weltweiten 鶹ԭ S/4HANA-Konvertierung. Denn kurz nachdem das Projekt im Februar 2020 in die entscheidende Phase gegangen war, wurden Lockdowns verhängt und Ländergrenzen geschlossen. „Eigentlich wollten wir die Kolleginnen und Kollegen an den internationalen Standorten beim Umstieg auf 鶹ԭ S/4HANA vor Ort persönlich unterstützen. Daran war jedoch plötzlich nicht mehr zu denken“, erinnert sich Taylor. Gebuchte , fast das gesamte Projektteam wurde ins Homeoffice geschickt.

Ein neues Konzept musste her, schließlich sollte der weltweite Umstieg komplett simultan erfolgen. Durch die COVID-19-Pandemie waren die regionalen Ansprechpartner von Kanada bis Neuseeland nun aber komplett auf sich allein gestellt. Glücklicherweise hatte das Kernteam des Transformationsprojekts das Vorhaben in Form einer weltweiten Roadshow vorab detailliert vorgestellt. „Der Roll-out mit 600 Teammitgliedern konnte von uns vollständig von zu Hause aus koordiniert werden“, erzählt der Projektleiter. Dass dabei alles auf den Punkt genau und ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne ging, findet nicht nur er in der Rückschau beeindruckend: Boehringer Ingelheim wurde in der Kategorie Business Transformation 鶹ԭ S/4HANA auch als Gewinner im Kreis der Finalisten des 鶹ԭ Quality Awards ü.

„Das zeigt, wie wichtig sorgfältige Analyse und Vorbereitung bei einem solchen Projekt sind“, sagt Sebastian Grabherr, der bei Boehringer Ingelheim für die Roll-outs von 鶹ԭ S/4HANA verantwortlich ist. Die Vorbereitungsphase begann bei Boehringer Ingelheim schon mit der Evaluierung des Transformationsprojekts. So hatte das Pharmaunternehmen zunächst eine Greenfield-Implementierung anvisiert, entschied sich dann aber nach intensivem Austausch und Validierung mit 鶹ԭ für eine Brownfield-Konvertierung. Die zielt darauf ab, die bestehende 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC) inklusive aller Modifikationen und Add-ons nach 鶹ԭ S/4HANA zu übernehmen. Neue Prozesse und Innovationen werden anschließend über Roll-outs in weiteren Ländern sowie Innovation-Releases sukzessive umgesetzt.

Einfache Einarbeitung nach der Umstellung auf 鶹ԭ S/4HANA

„Nach eingehender Betrachtung haben wir uns unter anderem für diesen Weg entschieden, weil wir als Pharmaunternehmen vielfältige Dokumentationspflichten und Compliancevorgaben berücksichtigen müssen und zudem über 40 Länder auf unserem globalen Template versammeln“, erläutert Grabherr. Zudem erleichtert die Brownfield-Konvertierung die Umstellung für die Mitarbeitenden erheblich: Sie können wie gewohnt weiterarbeiten und müssen sich nicht an neue Oberflächen und Prozesse gewöhnen – aus Sicht von Boehringer Ingelheim angesichts der geplanten Big-Bang-Umstellung ein weiterer wichtiger Aspekt.

Da bei einer Systemkonvertierung sowohl Custom Code als auch alle Modifikationen und Add-ons auf Kompatibilität mit 鶹ԭ S/4HANA geprüft werden müssen, erfordert der Ansatz eine intensive Vorbereitung. Unter dem Motto „Make it work“ ging es 2019 darum, das bestehende Template auf 鶹ԭ S/4HANA lauffähig zu bekommen. „Dazu haben wir mithilfe des Simplification Item Check von 鶹ԭ zunächst die technischen Hürden identifiziert und kritische Fragen gelöst“, erklärt Projektleiter Nick Taylor. Im Jahr 2020 wurde das Template dann bis ins kleinste Detail validiert: In mehr als 3.400 Testläufen prüfte das internationale Projektteam, ob dem geplanten Big-Bang-Roll-out noch etwas entgegenstehen könnte. Dabei wurden die Mitarbeitenden von Boehringer Ingelheim in den einzelnen Ländern durch regionale Expertinnen und Experten des Implementierungspartners CNT Consulting in Kooperation mit Fusion Consulting unterstützt.

Mitte Oktober 2020 war es dann so weit: 鶹ԭ S/4HANA ging in 81 Gesellschaften und Fertigungsstandorten in 41 Ländern zeitgleich live. „Das Feedback zu dem Projekt aus den Standorten ist hervorragend“, freut sich Grabherr. Und zwar nicht nur hinsichtlich des Roll-outs: Die Performance und die Stabilität der neuen Suite kommen in den Gesellschaften ebenfalls gut an. Für Grabherr und sein Team ist das Projekt damit aber noch lange nicht abgeschlossen. In weiteren Innovationsschritten wird nun neben funktionalen Neuerungen bei 鶹ԭ S/4HANA auch die Verbesserungdes Benutzererlebnisses mit den 鶹ԭ-Fiori-Appsim Mittelpunkt stehen. Bis Ende 2025 werden die großen Märkte in die einheitliche Software eingebunden – und auch hier wird der Roll-out größtenteils remote organisiert.

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Podcast: Mit Business Process Intelligence Geschäftsprozesse nachhaltig verbessern /germany/2021/05/nachhaltigkeit-geschaeftsprozesse-business-intellignece/ Tue, 11 May 2021 08:07:05 +0000 /germany/?p=155721 Sie sind die Basis eines jeden Unternehmens und die kleinsten Einheiten, die das Business ausmachen: Geschäftsprozesse. Doch oftmals sind sie starr und veraltet. Wie entscheidend...

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Sie sind die Basis eines jeden Unternehmens und die kleinsten Einheiten, die das Business ausmachen: Geschäftsprozesse. Doch oftmals sind sie starr und veraltet. Wie entscheidend sie aber für Zukunftsfähigkeit und neue Geschäftsmodelle sind, das zeigt diese Folge des 鶹ԭ News Podcasts mit vielen Beispielen aus unterschiedlichen Branchen.

Im Mittelpunkt: Privatklinikbetreiber Hirslanden mit 17 Hospitälern in der Schweiz und 100.000 Patienten im Jahr. Thomas Kuhn leitet das „Center of Excellence Business Process Management“ im Unternehmen. Für ihn steht das Thema im Zentrum der digitalen Transformation – und das betrifft alle Bereiche der Klinik: „Wir haben eine systemgestützte OP-Material-Bedarfsplanung. Jeder Eingriff braucht ein bestimmtes Sortiment an Materialien. Das erfordert eine präzise logistische Leistung. Diesen Prozess haben wir optimiert.

Business Process Intelligence unterstützt die digitale Transformation

Das ist nur eines von vielen Beispielen, die Thomas Kuhn im Gespräch mit Moderator Claus Kruesken gibt. Ebenfalls zu Gast: Rouven Morato, General Manager Business Process Intelligence bei 鶹ԭ. Er erläutert, welche neue Bedeutung dem Thema bei 鶹ԭ zukommt, und welche Rolle die kürzlich erfolgte Akquisition von Signavio dabei spielt: Ein Unternehmen, das sich seit Jahren auf spezialisiert hat – und auch 鶹ԭ bei der Transformation der Prozesse unterstützt hat.

Wichtig dabei: der 360°-Blick auf das ganze Unternehmen. Denn dann kann Business Process Intelligence für Nachhaltigkeit durch konstante Weiterentwicklung von Prozessen sorgen – bis hin zu neuen Geschäftsmodellen und noch zufriedeneren Mitarbeitern. Rouven Morato bringt es auf den Punkt: „Wer arbeitet schon gerne in einem schlechten Prozess? Niemand.“

Hören Sie rein in den neuen 鶹ԭ News Podcast!

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鶹ԭ Conversational AI hilft Parkland Health & Hospital System während COVID-19-Krise /germany/2021/05/conversational-ai-covid19-krankenhaus/ Tue, 04 May 2021 06:00:47 +0000 /germany/?p=155500 Das Parkland Hospital erhielt bereits einen International Customer Experience (CX) Award für ein Kunden-Innovationsprojekt auf Basis der 鶹ԭ Business Technology Platform. Jetzt wurde das Projekt...

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Das Parkland Hospital erhielt bereits einen International Customer Experience (CX) Award für ein Kunden-Innovationsprojekt auf Basis der 鶹ԭ Business Technology Platform. Jetzt wurde das Projekt für eine Innovation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zudem mit dem in der Kategorie Transformation Champion ausgezeichnet.

Am 22. November 1963 eilte eine motorisierte Präsidenten-Eskorte zur Notaufnahme des Parkland Hospital in Dallas. Der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy wurde damals kurz nach der Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt. Heute hat das Parkland Hospital die aktivste Notaufnahme in den Vereinigten Staaten und verzeichnete 2019 über 240.000 Patienten.Aufgrund der großen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, wird in Parkland jetzt erneut Geschichte geschrieben.

Leitziele des Parkland Hospital

Im Parkland Hospital, einem 17-stöckigen Gebäude mit 862 Krankenbetten, hat man es sich zum Ziel gesetzt, den Bewohnern in Dallas County die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten. Die Mitarbeiter des Krankenhauses waren schon immer bemüht, ihre hohen Standards aufrechtzuerhalten – selbst als COVID-19 für Ausnahmezustände sorgte.Nach dem Ausbruch der Pandemie in den USA im März 2020 war das Callcenter des Parkland Hospital wegen Anfragen zu Testmöglichkeiten und anderen Belangen rund um COVID-19 völlig überlastet; Patienten verbrachten rund 45 Minuten in der Warteschleife, nur um zu erfahren, dass ihr Fieber nicht hoch genug war, um getestet zu werden. Diese Anfragenflut führte dazu, dass die Mitarbeiter bei der Bewältigung der Krise unter Zeitdruck gerieten.Zum einen musste das Krankenhaus eine sofortige Lösung finden, damit Patienten mit mittelschweren bis schweren Symptomen schnell Kontakt mit medizinischem Fachpersonal aufnehmen konnten; zum anderen wollte man allen Patienten mit Fragen zum Corona-Virus schnelle und transparente Antworten bieten.In nur neun Tagen entwickelten Parkland und das Projektteam der 鶹ԭ deshalb eine einfache, aber effektive Lösung und griffen dabei auf das umfangreiche Portfolio an interoperablen und innovativen Lösungen der ܰü.

Innovation dank künstlicher Intelligenz (KI) und der Cloud: Der COVID-19 Symptom Checker

In enger Zusammenarbeit mit der Krankenhausführung entwickelte das Team den COVID-19 Symptom Checker, ein Self-Service-Chatbot auf Grundlage der 鶹ԭ Cloud Platform und von 鶹ԭ Conversational AI für Patienten, die umgehend Hilfe oder ein erstes Virus-Screening benötigen.Innerhalb von drei Tagen war das 鶹ԭ-Projektteam in der Lage, einen funktionalen Prototyp mit Parkland zu teilen. Neun Tage später wurde der Chatbot produktiv gesetzt. Im Laufe der ersten beiden Tage nutzten über 400 Besucher der Webseite von Parkland den Chatbot.

Das benutzerfreundliche Tool ermöglicht Patienten mobilen Zugriff und präzise Antworten auf COVID-19-Anfragen in Echtzeit. Dadurch sind wiederum weniger körperliche Untersuchungen vor Ort notwendig – ein wichtiger Schritt, um den Schutz der Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in der Krankenhausverwaltung sowie der Patienten zu gewährleisten. Der Chatbot bietet zweisprachige Unterstützung auf Spanisch und Englisch und erfüllt so optimal die Anforderungen des Patientenstamms des Parkland Hospital.

„Bei Parkland haben wir uns der Gesundheit und dem Wohlbefinden der von uns betreuten Menschen und Kommunen verschrieben, indem wir auf einen höchst möglichen Standard für öffentliche und akademische Gesundheitsversorgungssysteme setzen“, sagte Scott Harrison, Chief Data Officer des Parkland Health & Hospital System. „Die Mitarbeiter unserer Kliniken nutzen elektronische Dashboards, die mit der Business Technology Platform von 鶹ԭ entwickelt wurden, für ihre Analysen und Planungen sowie Qualtrics XM für Stimmungsanalysen. Wir wissen um die sehr hohe Bedeutung eines vollständig integrierten technologischen Fundaments für die mehr als 240 Patienten in der Notaufnahme, die wir jährlich behandeln, sowie für die Unterstützung unseres künftigen Wachstums und unserer Innovationen.“

Co-Innovation aus der Ferne

Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass Krisen häufig zu Innovationen führen. Seit der Einführung von Corona-Maßnahmen – darunter die Empfehlung, zu Hause zu bleiben und Abstandsregeln einzuhalten – hat das Customer-Innovation-Team der 鶹ԭ an einem flexiblen, ganzheitlichen und virtuellen Modell für Co-Innovationen gearbeitet. Dieses Projekt mit dem Parkland Hospital ist ein Musterbeispiel dafür, wie die 鶹ԭ zusammen mit einem Kunden schnell und im Remote-Verfahren eine Co-Innovation entwickeln und überzeugende Ergebnisse vorlegen konnte.

Agile und kostengünstige Innovationen für Unternehmen sind in der schnelllebigen Geschäftswelt von heute ein entscheidender Faktor. Talent und Technologien müssen weiterhin bestmöglich eingesetzt werden, denn die Corona-Krise betrifft uns alle.

Highlights des KI-Projekts von Parkland

  • Der Symptom Checker Chatbot wurde innerhalb von neun Tagen entwickelt und produktiv gesetzt.
  • Die Zahl der eingehende Anrufe in den Callcentern des Krankenhauses und der körperlichen Untersuchungen vor Ort wurde erheblich reduziert, was mehr Schutz für Mitarbeiter und Patienten gewährleistete.
  • 407 Patienten haben in den ersten zwei Tagen nach dem Produktivstart den Chatbot genutzt.
  • Der zweisprachige Symptom Checker Chatbot bietet einem vielfältigen Patientenstamm Unterstützung auf Spanisch und Englisch.
  • Den Entscheidungsträgern und dem Pflegepersonal wurde eine „Single Source of Truth“ bereitgestellt, um Corona-Patienten und deren Symptome überwachen zu können.
  • Parkland erhielt den in der Kategorie Transformation Champion und im November 2020 den International CX Award in zwei Kategorien.

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Innovative Medizin-Apps: Partner und Ökosystem sind der Motor des Prototyps OP 4.1 /germany/2021/04/partner-oekosystem-op41/ Wed, 28 Apr 2021 06:00:54 +0000 /germany/?p=155267 Partner und ihre Anwendungsentwickler sind der Motor der OP 4.1 Integrationsplattform. Was sie benötigen, um ihre Innovationen zu den Patienten zu bringen und wie die...

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Partner und ihre Anwendungsentwickler sind der Motor der OP 4.1 Integrationsplattform. Was sie benötigen, um ihre Innovationen zu den Patienten zu bringen und wie die 鶹ԭ sie bei der Realisierung des „Operationssaal der Zukunft“ unterstützt, erfahren Sie hier.

Das Potenzial, das in den Lösungen vieler kleiner hochinnovativer Unternehmen und Start-Ups steckt, ist enorm – der Weg bis zum Patienten allerdings häufig herausfordernd. Um die Leistungsfähigkeit des OP 4.1 Prototyps zu veranschaulichen, wurden während des Co-Innovationsprojektes exemplarisch vier Starter-Apps entwickelt und in den Prototypen integriert.

Anforderungen der Anwendungsentwickler an die OP 4.1 Plattform

Die beteiligten Partner und Anwendungsentwickler nannten vor allem drei Anforderungen an eine Plattform wie OP 4.1:

  • Technischer Zugriff auf die Geräte und Daten im Krankenhaus,
  • formale Unterstützung ihre Innovation schneller in die Krankenhäuser zu liefern und
  • nutzungsbasierte Abrechnung als das neue Geschäftsmodell.

Ein besonders wichtiger Aspekt für die Partner ist die Absicherung ihrer Investitionen. Prof.Dr.Markus Hohenfellner, Ärztlicher Direktor an der und Konsortialführer des Projektes, brachte es bei einem Vortrag am Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg im Herbst 2019 auf den Punkt: „Nur, wenn die Erfinder sich darauf verlassen können Geld zu verdienen, werden ihre Innovationen auch die Patienten erreichen.“ Zentrale Aufgabe der OP 4.1 Plattform ist es, ihre Partner dabei zu unterstützen, indem sie eine technische und kommerzielle Grundlage zur Entwicklung, Vertrieb und Anwendung innovativer Apps im medizinischen Bereich bietet.

Das OP 4.1 App Center

Der unterstützt weltweit zahlreiche Partner, nicht nur aus dem Healthcare-Bereich. Das OP 4.1 Projekt hat gezeigt, dass das Partner-Programm der 鶹ԭ mit den drei Phasen Design, Build und Go-to-Market auch die besonderen Anforderungen der OP 4.1 Plattform abdecken kann.

Am Ende dieser Journey steht das OP 4.1 App Center und bildet das zentrale Element des Vertriebskonzepts. Softwarepartner bieten hier ihre Apps und Lösungen an. Die Kunden sind Krankenhäuser und ihre Ärzte. Sie wählen die zu ihren geplanten Operationen passenden Apps aus. Das Angebot ist nach Fachrichtungen strukturiert. Basierend auf den im Krankenhaus vorhandenen Medizingeräten und Apps bekommen die Kunden gezielt passende Angebote. Wie üblich können Kunden genutzte Apps und Services bewerten und somit Lösungsumfang und Qualität der Apps aktiv beeinflussen. Die transparente Nutzung des aktuellen Portfolios ermöglicht es dem Betreiber der Plattform, Lücken im Angebot gezielt durch zusätzliche Partner zu schließen.

So könnte das OP 4.1 App Center aussehen:

 

Niedrige Einstiegskosten sind insbesondere für kleinere Partner entscheidend, um ihre Ideen zu verwirklichen und zu den Patienten zu bringen. Eine rundum nutzungsbasierte Abrechnung kann kleine Partner vor dem Risiko schützen, vorab in eigene Infrastruktur zu investieren, die eventuell keine Umsätze generiert. Auch die (鶹ԭ BTP) unterstützt dieses Konzept umfänglich mit skalierbarer Nutzung und . Geräte, Services und Apps können durch die technische Infrastruktur gleichermaßen nutzungsbasiert abgerechnet werden.

Die bestmögliche Versorgung durch vorausschauende Wartung

Die im Projekt OP 4.1 realisierten Starter-Apps greifen über APIs auf die im Krankenhaus vorhandenen Daten zu. Operative Daten – wie der OP-Plan und logistische Informationen zum Bestand von Verbrauchsmaterialien – werden mit den Nutzungsdaten der Medizingeräte verknüpft. Das bietet neue Möglichkeiten, beispielsweise im Bereich Predictive Maintance. Dies meint die „vorausschauende Instandhaltung“: dabei wird auf Grundlage von Live-Daten, der tatsächliche Zustand der Anlage abgeleitet, um vorauszusagen, wann eine Wartung notwendig ist, bevor es beispielsweise zu einem Ausfall kommt. So lassen sich, Ausfallzeiten von Maschinen minimieren, eine durchgängig optimale Patientenversorgung sichern und die Nutzer- und Patientenzufriedenheit erheblich steigern.

Eine spannende Aufgabe für weitere Projekte wird es sein zu testen, wie und ob sich diese operativen Daten der Plattform mit Erfahrungswerten der Angestellten anreichern lassen können. Die Starter-App Mobiler Informationsservice von mbits imaging überträgt aktuelle Informationen über den OP-Verlauf vonder Plattform auf mobile Endgeräte. Hier könnten die Mitarbeiter direkt Feedback zu den laufenden OPs und verwendeten Geräten geben. Diese Kombination von Daten unterstützt das Verbesserungsmanagement im Krankenhaus kontinuierlich. Das steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und damit auch die Qualität für die Patienten.

Datenschutz schafft Wettbewerbsvorteil

Sicherheit und Datenschutz sind bei der Medizingerätezertifizierung von zentraler Bedeutung. Die hohen Anforderungen an Geräte und Software machen deren Einführung heute sehr zeitaufwendig und kostenintensiv. Für die OP 4.1 Plattform wurde ein spezielles Datenschutzkonzept entwickelt, das unter anderem die EU-Datschenschutzgrundverordnung berücksichtigt. Die App-Entwickler erhalten von Anfang an Empfehlungen und technische Services, mit denen sie die rechtlichen Anforderungen effizient umsetzen können. Vor der Veröffentlichung der Apps im OP 4.1 App Center soll geprüft werden, ob alle Anforderungen erfolgreich umgesetzt wurden.

Auf der OP 4.1 Plattform ermöglicht das Patienten die von ihnen geforderte Transparenz und Kontrolle über ihre personenbezogenen Daten. Forschungseinrichtungen und das Krankenhaus können so gezielt die Zustimmung der Patienten zur Nutzung ihrer Daten erheben und diese effizient verwalten. Transparenz über die Sicherheit, Datenschutz und Compliance der Cloud-Infrastruktur der 鶹ԭ bietet das . Über das virtuelle Schaufenster können in Echtzeit Informationen über der aktuelle Betriebszustand von 鶹ԭ-Cloud-Lösungen abgerufen werden. Auch die Einhaltung hoher Standards im Cloud-Betrieb wird so dokumentiert.

Von vielen Insellösungen zu einem digitalen Ökosystem

Für den Erfolg einer Plattform kommt es nicht nur auf die einzelnen Teile an, sondern wie gut diese miteinander verknüpft sind. Das OP 4.1 Projekt zeigt wie die technischen Fähigkeiten der zusammen mit einem maßgeschneiderten Datenschutzkonzept und einem innovativen Vertriebskonzept die wesentlichen Grundlagen für ein wachsendes Partner Eco-System schaffen könnten.


Weitere Informationen:

 

 

 

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