Corinna Machmeier, Autor bei Â鶹ԭ´´ News Center Unternehmensberichte & Â鶹ԭ´´eportal Thu, 09 Mar 2023 13:28:27 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Â鶹ԭ´´ Mental Health Day für Â鶹ԭ´´-Mitarbeitende /germany/2022/05/sap-mental-health-day-fuer-sap-mitarbeitende/ Mon, 23 May 2022 11:00:21 +0000 /germany/?p=161165 Die Â鶹ԭ´´ schenkt ihren Mitarbeitenden einen freien Tag – mit dem Appell, das mentale Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen. Wer auf seine eigene Gesundheit...

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Die Â鶹ԭ´´ schenkt ihren Mitarbeitenden einen freien Tag – mit dem Appell, das mentale Wohlbefinden in den Mittelpunkt zu stellen.

Wer auf seine eigene Gesundheit achtet, erweist sich selbst und seinen Mitmenschen einen Dienst. Denn man ist dann am stärksten, wenn man mit den eigenen Kraftreserven sorgsam umgeht und sie regelmäßig auffüllt.ÌýÌý

Die nun schon mehr als zwei Jahre andauernde Pandemie hat das Befinden aller Menschen weltweit beeinflusst. Nun haben das Leid des Krieges und die daraus resultierende humanitäre Katastrophe katastrophale Folgen für die direkt Betroffenen. Sie sind auch für uns als Gemeinschaft emotional und physisch belastend.Ìý

Um diesen strapaziösen Erlebnissen Rechnung zu tragen, erklärt die Â鶹ԭ´´ den 31. Mai zum Â鶹ԭ´´ Mental Health Day 2022. Â鶹ԭ´´ ist seit langem ein Befürworter von Initiativen zur psychischen Gesundheit, wie die laufende Kampagne .ÌýÌý

Kümmert euch um euer WohlbefindenÌý

Mit dem Â鶹ԭ´´ Mental Health Day schafft das Unternehmen einen zusätzlichen, vollständig vergüteten freien Tag für alle Mitarbeitenden und damit eine Gelegenheit, sich anstelle der täglichen Aufgaben im Job gezielt den eigenen Bedürfnissen zu widmen. Dieser Tag kann dazu dienen, neue Kraft zu schöpfen, zu reflektieren und Zeit für Selbstfürsorge einzuräumen.Ìý

In einer Mail an alle Mitarbeitenden schrieb Sabine Bendiek, Chief People & Operating Officer, Arbeitsdirektorin und Mitglied des Vorstands der Â鶹ԭ´´ SE: „Wie auch immer Ihr den Â鶹ԭ´´ Mental Health Day 2022 für Euch gestalten wollt – wir möchten Euch bitten, an diesem Tag die Arbeit komplett ruhen zu lassen und Euch eine Auszeit zu nehmen.“Ìý

Wir alle können den Tag nutzen und uns Fragen beantworten wie: „Wie geht es mir im Moment?“ und „Worüber mache ich mir Gedanken?“ Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Selbstfürsorge, denn unser geistiges und emotionales Wohlbefinden profitiert von regelmäßiger Pflege – nicht nur als Reaktion auf verheerende äußere Ereignisse wie Krieg und die Pandemie, sondern auch für uns persönlich, damit wir in unserem sich wandelnden Arbeitsumfeld weiterhin mit Freude und Selbstvertrauen unser Bestes geben können.Ìý

Sprecht darüber, wie ihr euch fühltÌýÌý

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat sich die Covid-19-Pandemie bereits dramatisch auf die psychische Gesundheit ausgewirkt: Fälle von Angstzuständen und Depressionen sind weltweit um mehr als 25 Prozent gestiegen. Der Krieg in der Ukraine stellt für Millionen Menschen eine existenzielle Bedrohung dar und löst auch bei vielen von uns Gefühle von Angst, Erschöpfung und Hilflosigkeit aus.ÌýÌý

„Wir haben die Initiative Are you OK? für psychische Gesundheit ins Leben gerufen, um der Stigmatisierung psychischer Krisen ein Ende zu setzen und Mitarbeitende zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen, wenn sie sie brauchen“, sagt Natalie Lotzmann, Chief Medical Officer und Head of Global Health, Safety & Well-Being, Teil von ³§´¡±Ê´²õ neuem Future of Work Bereich . „Die wichtigste Botschaft ist euch zu zeigen, dass Ihr nicht allein seid. Wir möchten euch ermutigen, darauf zu achten, wie Ihr euch fühlt und darüber zu sprechen, wie es Euch geht – vor allem jetzt. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke und Mut und ein wichtiger Schritt, um widerstandsfähiger zu werden.“ÌýÌýÌý

Es mag kontraintuitiv klingen, aber um für uns und andere da zu sein, müssen wir bei unserer eigenen körperlichen und geistigen Gesundheit anfangen. Ein einziger Tag kann nie genug sein, aber er kann Raum zum Nachdenken bieten und Anstöße für Veränderungen geben.ÌýÌý

Tipps und Tricks für mehr Achtsamkeit und weniger Stress im JoballtagÌý

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Mindfulness Practice – Take in the Good

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Mindfulness Practice – Noting Difficult Emotions

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Mindfulness Practice – Shift to Connection

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Â鶹ԭ´´ und Quantentechnologien /germany/2021/11/quantentechnologien-innovation-technologie-quantencomputer/ Mon, 22 Nov 2021 07:00:44 +0000 /germany/?p=158537 Auch wenn Quantentechnologien uns derzeit erst fern am Horizont der technischen Errungenschaften aufzuflackern scheinen, hat Â鶹ԭ´´ diesen Megatrend bereits fest im Blick. Minus 273 Grad...

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Auch wenn Quantentechnologien uns derzeit erst fern am Horizont der technischen Errungenschaften aufzuflackern scheinen, hat Â鶹ԭ´´ diesen Megatrend bereits fest im Blick.

Minus 273 Grad Celsius. So wenig beträgt die Betriebstemperatur eines . Die hochsensiblen Geräte müssen zudem gegen äußere Einflüsse (wie Temperaturschwankungen und Strahlung) geschützt werden, sonst droht der Betriebsausfall. Schwer vorstellbar, dass diese Maschinen und die Technologien, die durch ihren Einsatz ermöglicht werden, bei einigen Problemstellungen schon bald klassischen Rechnern Konkurrenz machen könnten.

Werden Quantencomputer das goldene Zeitalter der Informationstechnologie einleiten? Welche Technologien kann Â鶹ԭ´´ einsetzen? Im Bereich Â鶹ԭ´´ Security Research beschäftigen sich die Mitarbeitenden mit diesen Fragestellungen und prüfen, wie man die exponentiellen Rechenkapazitäten einsetzen kann. Zugleich muss der Schutz geschäftskritischer Daten ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden, weil konventionelle Verschlüsselungen durch die schnellen und höheren Rechenleistungen von Quantencomputern angreifbarer werden.

„Vor etwa fünf Jahren haben wir bei Â鶹ԭ´´ Security Research das Thema Quantentechnologien aufgegriffen. Inzwischen beschäftigen wir uns mit diversen Fragestellungen zur Datensicherheit und darüber hinaus“, sagt Andrey Hoursanov, Strategy Lead for Quantum Technology bei Â鶹ԭ´´ Security Research.

Quantencomputing: Daten schneller und non-binär verarbeiten

Experten trauen den Quantentechnologien, die Quantencomputing, -kommunikation, -simulation, -sensing und Post-Quanten-Kryptographie umfassen, ein enormes Potenzial zu. Laut einer könnte zum Beispiel Quantencomputing bis 2035 einen weltweiten Marktwert von einer Billion US-Dollar erreichen.

Bereits heute liegen die geschätzten jährlichen Investitionen weltweit bei und das Analystenhaus IDC , dass Quantencomputing bis 2023 für 25 Prozent der Fortune Global 500-Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bringen wird.

Quantencomputing bringt einen Paradigmenwechsel in der Datenverarbeitung mit sich. Ein klassischer Computer funktioniert elektronisch und rechnet binär mit Bits, die nur genau einen Zustand annehmen können, 1 oder 0. Die Prozesse eines Quantencomputers geschehen im Gegensatz dazu auf physikalischer Teilchenebene und basieren auf Qubits. Sie folgen den Gesetzen von Superposition, Interferenzen und Verschränkung (Entanglement), das heißt, sie können mehrere Zustände gleichzeitig annehmen und zudem untereinander interagieren – was ermöglicht, Daten simultan und nicht mehr sequenziell zu verarbeiten. Zudem kann die Rechenleistung bei einigen Algorithmen mit jedem zusätzlichen Qubit .

„Wenn sich Quantentechnologien zunehmend bewähren, könnten wir in Zukunft komplexe Aufgaben lösen, an denen heute selbst die leistungsfähigsten Supercomputer scheitern“, sagt Martin Heinig, Head of New Ventures and Technologies bei Â鶹ԭ´´.

Konkret könnte das beispielsweise für die Logistik bedeuten, dass an jedem Punkt einer Lieferkette die bestmögliche Route, Verkehrsmittel und Produktmenge zum Auslieferungszweck bereitstehen und sich beständig selbst aktualisieren. Ebenso für andere Branchen ließen sich Geschäftsprozesse maßgeblich besser und schneller simulieren, wie es von den Unternehmenssoftwarelösungen der Â鶹ԭ´´ gefordert wird.

Auch bei Â鶹ԭ´´-Lösungen kann durch Quantentechnologien enorm beschleunigt werden, denn es lassen sich in kürzerer Zeit viel mehr Trainingsdatensätze einspeisen und somit künstliche Intelligenzen unfassbar schlau machen.

Konventionelle Verschlüsselungen „quantensicher“ machen

Doch die Vorteile der immensen Rechenleistung, die Quantentechnologien versprechen, stellen auch eine große Herausforderung für herkömmliche Verschlüsselungsmethoden dar. Eine Verschlüsselung, die für klassische Computerstandards nämlich bislang als sicher galt, kann für die Rechenparadigmen eines Quantencomputers kein Hindernis mehr darstellen. Quantenhacker könnten mit Hilfe der hohen Rechenleistung den Schlüssel eines konventionellen Kryptografiesystems rasch analysieren, chiffrierte Nachrichten lesen und falsche Signaturen erzeugen. Â鶹ԭ´´-Kunden erwarten, dass die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit ihrer geschäftskritischen Daten und Prozesse jederzeit gewährleistet ist. Zur Vorbereitung auf diese neuen Bedingungen gehört für Â鶹ԭ´´ daher die Sicherung kritischer und sensibler Daten durch Post-Quantum- oder quantenresistente Kryptosysteme.

Die Â鶹ԭ´´ analysiert kontinuierlich neue kryptografische Algorithmen und hat bereits mehrere Proofs of Concept entwickelt, um die Praxistauglichkeit von Algorithmen zu testen, die von der Forschung als „quantensicher“ eingestuft werden, und damit Hackerangriffen, Datenleaks und Spionage vorzubeugen.

Wo Â鶹ԭ´´ bereits in der Quantentechnologie aktiv ist

Die Â鶹ԭ´´ forscht bereits seit Jahren im Bereich Quantentechnologien und kann daher mit Expertise aufwarten.

Andrey Hoursanov, der die Initiative Quantentechologien bei Â鶹ԭ´´ von Anfang an vorantreibt, sagt: „Viele Kunden fragen bereits an, wo Â鶹ԭ´´ bezüglich Quantentech stehe. Wir haben gemeinsame Interessen. Es geht um die Optimierung von Lieferketten, logistischem Transport, Lagerverwaltung, vielleicht auch Finanzen mit Portfolio-Optimierung. Und allem voran geht es um Datensicherheit.“

Das Team von Â鶹ԭ´´ Security Research engagiert sich stark in der Quantensicherheits-Community. Die Kollegen entwickelten einen Prototyp für quantensichere Signierung von Softwarepaketen. Um Anwendungsfälle und Schwachstellen im Zusammenhang mit der Quantenkommunikation zu entdecken, untersuchen sie Daten während der Übertragung, Schlüsselverwaltung und Verteilungsinfrastruktur.

Um Quantentechnologien wirtschaftlich zu machen, ist die Zusammenarbeit zwischen industriellen und akademischen Partnern sowie die Beteiligung an multidisziplinären Konsortien erforderlich. So ist Â鶹ԭ´´ am , eine der größten Forschungsinitiativen der EU, beteiligt. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des sowie des . Dort tauschen sich Â鶹ԭ´´-Fachkräfte mit führenden Experten und Akteuren der Quantentechnologie – darunter zahlreiche Â鶹ԭ´´-Kunden – aus.

Auch wenn Quantentechnologien heute aus praktikablen Gründen noch nicht vollumfänglich eingesetzt werden können, steht also bereits fest, dass sie für die Datenverarbeitung enorme Möglichkeiten versprechen, insbesondere in den Bereichen der sicheren Kommunikation und der effizienten Lösung schwieriger Probleme. Â鶹ԭ´´ ist an dieser Entdeckungsreise beteiligt.

Fragen an den Experten

Andrey Hoursanov, Strategy Lead for Quantum Technology bei Â鶹ԭ´´ Security Research, nimmt Stellung zu einigen häufig gestellten Fragen zu Quantentechnologien.

Werden Quantencomputer klassische Computer ersetzen?

Andrey Hoursanov: Technisch gesehen handelt es sich bei klassischen Computern um Quantengeräte, die nicht die volle Leistung der Quantenmechanik nutzen. Ironischerweise macht der Verzicht auf die Nutzung von Quanteneigenschaften für Berechnungen klassische Computer sehr effizient in dem, was sie am besten können: logische und arithmetische Operationen. Quantencomputer können das nicht besser. Sie sind jedoch besser geeignet bei Aufgaben wie der Suche nach dem schnellsten Lösungsweg bei komplexen Problemen, was für klassische Computer extrem schwierig ist. Es ist also nicht zu erwarten, dass Quantencomputer klassische Computer ersetzen. Sie werden diese vielmehr ergänzen und bei der Lösung spezifischer Probleme, wie beispielsweise Optimierung und Faktorisierung, unterstützen.

Wird Quantencomputing Cloud Computing ablösen?

Quantencomputer sind recht teuer, erfordern spezielle Umgebungen und sind dafür gedacht als Co-Prozessoren für bestimmte Aufgaben eingesetzt zu werden – all das macht sie zu einer sehr gut nutzbaren Rechenressource für spezielle Zwecke in einer Cloud. Es scheint so, als würden alle großen Cloud-Anbieter dies erkennen und in die Entwicklung und Integration von Quantencomputern in ihren Einsatzbereich investieren. Quantencomputer werden das Cloud Computing nicht verdrängen, sondern vielmehr auf eine neue Ebene heben.

Werden Quantentechnologien Blockchain gefährden?

Die Blockchain-Technologie basiert auf Verschlüsselungsverfahren, die durch Quantencomputer bedroht sind. Wenn man für Blockchain nicht neue Verfahren aus der sogenannte Post-Quanten- oder der quantenstarken Kryptografie einsetzt, wird diese Technologie anfällig für Angriffe wie Identitätsdiebstahl und die Durchführung unautorisierter Transaktionen. Das Blockchain-Team im hat bereits mit der Entwicklung eines Prototyps für eine quantensichere Blockchain unter Verwendung eines neuen Schlüssels begonnen.

Können Quantentechnologien Bitcoin knacken?

Bitcoin nutzt die Blockchain-Technologie und ist somit anfällig für „Quantenangriffe“. Bitcoins sind starr konzipiert, was eine Migration bestehender Einheiten in ein neues Kryptografiesystem zusätzlich erschwert. Während private Blockchain-Systeme mit überschaubarem Aufwand und minimalen Störungen auf eine neue Verschlüsselung migriert werden können, ist dies bei öffentlichen Blockchains wie Bitcoin kaum durchführbar.

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NVT-Lösungen ziehen ins Kernportfolio ein /germany/2021/01/innovationen-erp-kernportfolio/ Mon, 04 Jan 2021 07:00:24 +0000 /germany/?p=153478 Drei Lösungen aus dem Innovationsbereich NVT sorgen im Zeitalter des intelligenten Unternehmens für die Zukunftsfähigkeit der Â鶹ԭ´´ und ihrer Kunden. Drei Teams des Â鶹ԭ´´-Bereichs New...

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Drei Lösungen aus dem Innovationsbereich NVT sorgen im Zeitalter des i für die Zukunftsfähigkeit der Â鶹ԭ´´ und ihrer Kunden.

Drei Teams des Â鶹ԭ´´-Bereichs New Ventures and Technologies (NVT) konnten kürzlich einen großen Erfolg verbuchen: Ihre Lösungen – Â鶹ԭ´´ Ruum, Â鶹ԭ´´ Intelligent Robotic Process Automation und Spotlight by Â鶹ԭ´´ – wurden in das allgemeine Â鶹ԭ´´-Produktportfolio aufgenommen.

„Wir bei NVT möchten wirtschaftlich bedeutsame Produkte entwickeln und uns auf das Kerngeschäft der Â鶹ԭ´´ konzentrieren. Unsere Teams im Bereich der Geschäftsprozessautomatisierung haben genau das geschafft“, sagte Graham Ratcliffe, General Manager von Â鶹ԭ´´.iO Venture Studio und kommissarischer Leiter von NVT. „Die Aufnahme ins Â鶹ԭ´´-Portfolio unterstreicht, dass wir die richtigen Lösungen entwickeln und so dafür sorgen, dass die Â鶹ԭ´´ und unsere Kunden für die Zukunft des intelligenten Unternehmens gerüstet sind.“

Â鶹ԭ´´ Ruum und Intelligent RPA halten Einzug in die Â鶹ԭ´´ Cloud Platform

ist dafür ein Paradebeispiel: Die Lösung wurde 2016 von den Â鶹ԭ´´-Mitarbeitern Stefan Ritter und Florian Frey als Teil vonÌý entwickelt und war ursprünglich als vielseitiges Tool für die Zusammenarbeit konzipiert. Das Ruum-Team stellte jedoch fest, dass das Produkt präziser auf die Bedürfnisse der Benutzer abgestimmt werden konnte, wodurch sich ihre Arbeitsmethoden optimieren ließen.

„Wir wollten Ruum zu einer leicht zugänglichen Plattform machen, auf der jeder schnell und auf automatisierte Weise Prozesse erstellen kann – und zwar ohne Programmierkenntnisse“, erklärte Florian Frey, General Manager von Â鶹ԭ´´ Ruum. Das Ruum-Team passte daher die Lösung an, sodass das Konzept für die Erstellung von Prozessen ohne Programmieraufwand in jeden Geschäftsbereich integriert werden konnte. Im vergangenen August ging dann ein an den Start.

„Wir ermöglichen es jetzt mehr Menschen denn je, effektive digitale Lösungen zu entwickeln – ohne dabei auf Unterstützung durch die IT-Abteilung angewiesen zu sein“, berichtete Frey.

Ruum ist nicht das einzige ehemalige NVT-Team mit Fokus auf Prozessautomatisierung: (RPA) ist ebenfalls Teil des Â鶹ԭ´´ Business Technology Platform Application Plane und arbeitet daran, das intelligente Unternehmen weiter voranzutreiben.

Durch Integration von maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz mit Prozessautomatisierung werden bei RPA (Software-)Bots für Routinearbeiten eingesetzt, um menschliche Fehler zu vermeiden und Aufgaben zu beschleunigen. „RPA-Bots können schnell auf alle Daten zugreifen, einschließlich der Daten, die in Excel-Tabellen oder in Legacy-Apps gespeichert sind, um damit Geschäftsprozesse und Kernsysteme nahtlos zu versorgen“, so Sebastian Schrötel, Leiter des RPA-Teams. „Ein RPA-Bot kann beispielsweise eine per E-Mail in der Buchhaltung eingegangene Excel-Datei öffnen und die Zeilen in der Tabellenkalkulation auswerten, um die Daten schnell und fehlerfrei in ein S/4HANA-Modul zu übertragen.“

Der Fokus auf der Entwicklung und Automatisierung von LCNC-Prozessen (Low-Code, No-Code) machte die Ruum- und RPA-Teams zu idealen Kandidaten für das Â鶹ԭ´´ Cloud Platform Application Plane, wo Anwendungen verknüpft und gemäß den geschäftlichen Anforderungen individueller Benutzer entwickelt werden können.

„Wir freuen uns, die Ruum- und RPA-Teams in der Cloud-Plattform begrüßen zu dürfen“, sagte Bhagat Nainani, Senior VP of Product Development of Cloud Platform. „Ihre Arbeit auf dem Gebiet der Automatisierung von Geschäftsprozessen war hervorragend und wir wissen, dass sie auch weiterhin Großes leisten werden, während sich immer mehr unserer Kunden zu intelligenten Unternehmen entwickeln.“

Spotlight wird Kernelement des neuen Bereichs Business Process Intelligence

Während sich Ruum und RPA auf die Automatisierung von Prozessen und Daten konzentrieren, will Spotlight by Â鶹ԭ´´ die Effizienz von Geschäftsprozessen näher beleuchten. Spotlight wurde 2018 von den Â鶹ԭ´´-Mitarbeitern Andre Wenz und Gregor Berg konzipiert. Die beiden wollten zunächst ein Tool entwickeln, das mithilfe von Daten aus Â鶹ԭ´´-Systemen ermitteln kann, was für die Ausführung eines Geschäftsprozesses in einer Â鶹ԭ´´-Lösung erforderlich ist.

Heute identifiziert Spotlight Prozesse und Aktivitäten, die mit erheblichem manuellem Aufwand verbunden sind und automatisiert werden könnten. Laut Berg ist Automatisierung mithilfe von Spotlight der einfachste erste Schritt für Unternehmen, die den digitalen Wandel zum intelligenten Unternehmen vollziehen möchten.

https://www.youtube.com/watch?v=xQijCv8ZpgE

Spotlight wird nun ein Kernelement des neu gebildeten Bereichs Business Process Intelligence (BPI) werden – einer der vier Wachstumsbereiche der neuen Â鶹ԭ´´-Strategie (die anderen drei sind die branchenspezifische Cloud (), das ³ұð²õ³¦³óä´ڳٲõ²Աð³ٳú·ɱð°ù°ì und Nachhaltigkeit). BPI hilft Kunden dabei, ihre Geschäftsprozesse zu verstehen und zu analysieren und Einblicke in Probleme und Optimierungspotenzial zu gewinnen. Zudem haben Benutzer damit die Möglichkeit, die richtigen Maßnahmen anzustoßen oder sogar auszuführen.

„Die Â鶹ԭ´´ entwickelt die Vision des intelligenten Unternehmens weiter und ergänzt sie mit einem Fokus auf Experience Management und KI-gestützter Innovation“, betonte Rouven Morato, General Manager von BPI. „BPI ist fester Bestandteil dieser Vision, da wir damit als Partner unserer Kunden agieren und sie bei der Neugestaltung ihrer Geschäftsprozesse auf dem Weg zu intelligenten Unternehmen unterstützen können.“

Innovative Lösungen sorgen für Mehrwert im ERP-Portfolio

Für die drei vorgestellten NVT-Lösungen beginnt nun ein neues Kapitel. Die Entwicklungsgeschichte dieser drei von Â鶹ԭ´´-Mitarbeitenden geleiteten Teams illustriert dabei bestens die Ziele und Grundsätze der Organisation; Diese liegen darin, die Â鶹ԭ´´ und ihre Kunden für die Zukunft zu rüsten und das Konzept des intelligenten Unternehmens umzusetzen. „Wir entwickeln nicht nur innovative Lösungen, die innerhalb des Â鶹ԭ´´-Portfolios noch nicht existieren“, betonte Ratcliffe. „Es ist unsere Aufgabe, uns alle auf die Zukunft vorzubereiten.“

New Ventures and Technologies und das Intrapreneurship-Programm

Wenn es um transformative Innovationen geht, ist man bei New Ventures and Technologies (NVT) an der richtigen Adresse. Dies wird vor allem mit Initiativen wie dem NVT-Intrapreneurship-Programm deutlich, bei dem NVT in kleine, von Unternehmergeist geprägte Â鶹ԭ´´-Teams investiert, die innovative Produkte schaffen und an den Start bringen. Die Teams erhalten finanzielle Unterstützung und intensive Betreuung, um ihre Produkte zu entwickeln und Geschäftsprobleme aus der Praxis zu lösen. Obwohl sie innerhalb der Â鶹ԭ´´ agieren, müssen sie sehr ambitionierte Wachstumsziele und Meilensteine erreichen – ganz wie ein externes Start-up-Unternehmen.

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Vertrauen als Leitprinzip /germany/2020/10/compliance-ethik-vertrauen-leitprinzip/ Fri, 30 Oct 2020 07:00:31 +0000 /germany/?p=152612 Nie wird Vertrauen stärker auf die Probe gestellt als in Zeiten des Umbruchs – und nie ist es wichtiger. Vertrauen bestimmt, wie wir als Individuen,...

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Nie wird Vertrauen stärker auf die Probe gestellt als in Zeiten des Umbruchs – und nie ist es wichtiger. Vertrauen bestimmt, wie wir als Individuen, als Mitarbeiter und als Unternehmen handeln, und ist die Grundvoraussetzung für nachhaltige Geschäftsprozesse.

Vivianne Gordon-Pullar ist Group Chief Compliance Officer bei der Â鶹ԭ´´.

Vivianne Gordon-Pullar, Group Chief Compliance Officer der Â鶹ԭ´´, weiß, dass unser Handeln im Geschäftsalltag und die Entscheidungen, die wir dabei treffen, erhebliche Auswirkungen haben.

Im Gespräch mit Â鶹ԭ´´ News zeigt Vivianne Gordon-Pullar auf, weshalb durch die Corona-Krise die Compliance-Risiken für Unternehmen gestiegen sind. Sie erläutert, wie sehr der Erfolg eines Unternehmens von der Verpflichtung der Mitarbeiter zu ethischem Geschäftsverhalten und zur Einhaltung von Vorschriften abhängt, und stellt die neue Â鶹ԭ´´-Kampagne „Trust Matters“ vor.29

F: Worum geht es bei der Kampagne „Trust Matters“?

Vivianne Gordon-Pullar: Wenn wir über Compliance sprechen, besteht eine Herausforderung darin, das Thema für die Mitarbeiter greifbar zu machen und ihnen den Zusammenhang und die Auswirkungen aufzuzeigen. Einfach ausgedrückt beruht Compliance auf Vertrauen. Wir bringen anderen tagtäglich Vertrauen entgegenÌý– und auch die Systeme, die uns im Alltag unterstützen, basieren auf Vertrauen. Das gilt auch für unsere Kunden. Wenn Vertrauen nicht fest in unserem unternehmerischen Handeln verankert ist, gefährden wir nicht nur die Â鶹ԭ´´, sondern auch unsere Kunden, unsere Partner und unser gesamtes Geschäftsumfeld.

Genau dabei geht es beim Thema Compliance: Sie bildet die Grundlage für Vertrauen. Sie zeigt, dass wir respektvoll miteinander umgehen und umsichtig handeln.

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Was hat sich durch die Pandemie verändert, und welche neuen Herausforderungen haben sich für Unternehmen mit Blick auf die Compliance ergeben?

Die Pandemie hat nicht nur ganz unterschiedliche Auswirkungen auf jeden Einzelnen von uns, sondern vielleicht auch in vielen Unternehmen Druck erzeugt. Es ist für sie möglicherweise schwieriger geworden, Geschäfte abzuwickeln. Unternehmen könnten mehr unter Druck stehen, die zu Jahresbeginn und damit vor Corona festgelegten Zahlen zu erreichen. Diese sind jedoch angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation eventuell zu hoch gesteckt. In allen Unternehmen und allen Branchen muss sich jeder darauf besinnen, was wirklich wichtig ist. Ethisches Geschäftsverhalten ist dabei das Leitprinzip. Denn ethische Geschäftspraktiken schaffen nachhaltigen, langfristigen Wert und schützen Unternehmen vor den Risiken und Konsequenzen, die entstehen, wenn Vorschriften nicht eingehalten werden. Wir möchten unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und positive Veränderungen anstoßen.

Wie helfen die zwei Grundpfeiler der Kampagne – Kultur und Werte – der Â鶹ԭ´´ dabei, unbeschadet durch die Pandemie zu kommen?

Es ist wichtig, dass wir voller Stolz über unser Unternehmen und unsere Arbeit sprechen können. Wir möchten nach außen tragen, wie wir der Welt in dieser unvorhergesehenen Krise geholfen haben. Das betrifft zum Beispiel auch unsere langfristige Vision: Wir möchten die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen verbessern. Wie sollen wir dieses Ziel erreichen, wenn wir nicht im Einklang mit unseren Werten und unserer Kultur handeln? Wir müssen uns dabei an den richtigen ethischen Grundsätzen orientieren und Compliance-Regeln befolgen. Compliance ist nicht einfach etwas, was nachträglich passiert, sondern muss fester Bestandteil aller geschäftlichen Aktivitäten sein.

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Welche Aufgaben hat das Team des Office of Ethics and Compliance bei Â鶹ԭ´´?

Dem Team des Office of Ethics and Compliance gehören erfahrene Mitarbeiter auf der ganzen Welt an. Sie sind für die Ausarbeitung der Richtlinien und Prozesse zuständig, die den Compliance-Standards zugrunde liegen, zu deren Einhaltung alle Mitarbeiter verpflichtet sind. Darüber hinaus fungieren sie als vertrauenswürdige Berater für das Unternehmen und sind jederzeit für die Mitarbeiter da. Wir haben außerdem unter den Mitarbeitern ein koordiniertes Netzwerk von Compliance Ambassadors, die durch Maßnahmen und Initiativen an unseren weltweiten Standorten die Compliance fördern. Gemeinsam möchten wir höchste Standards in Bezug auf ethische Grundsätze und Compliance in allen Geschäftsbereichen und in allen Ländern erreichen, in denen wir aktiv sind.

 

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Bessere Behandlungschancen für Krebspatienten /germany/2020/02/personalisierte-krebstherapie-hana/ Fri, 14 Feb 2020 08:00:58 +0000 /germany/?p=147903 Eine Software auf Basis von Â鶹ԭ´´ HANA hilft Medizinern bei der Tumoranalyse und eröffnet individuelle Therapieansätze bei Krebs. Wie ein fröhlicher Wirbelwind wirkt Jutta Vinzent,...

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Eine Software auf Basis von hilft Medizinern bei der Tumoranalyse und eröffnet individuelle Therapieansätze bei Krebs.

Wie ein fröhlicher Wirbelwind wirkt Jutta Vinzent, als sie den Raum betritt. Voller Lebensenergie spricht sie mit den Krankenschwestern, dem Klinikpersonal und den Ärzten. Dabei ist die Lage ernst. Jutta Vinzent hat Krebs. „Das Leben hat sich damals für mich um 40 Jahre verkürzt“, berichtet sie über den Moment, als bei ihr 2011 im Alter von 43 Jahren Eierstockkrebs diagnostiziert wurde. Seither ertrug sie fünf Chemotherapien und drei Operationen, die sie aus ihrem gewohnten Leben rissen. Eine neuartige Analyse ihres Tumors mit Hilfe von brachte schließlich eine Wende: , ein Unternehmen für computergestützte Biomedizin und Â鶹ԭ´´-Partner, entwickelte eine Software, mit der eine wirksamere und verträglichere Therapie identifiziert werden konnte. Dadurch kann Jutta Vinzent heute wieder ein relativ normales Leben führen, die Zeit mit ihrer Familie genießen und ihren Beruf ausüben.

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Personalisierte Krebstherapie

Weltweiter Forschungsabgleich mit Â鶹ԭ´´ HANA

nennt sich das von Molecular Health entwickelte Tool, das die Ärzte bei Jutta Vinzent einsetzen. Es analysiert die genetischen Labordaten von Patienten und deren Tumoren. Anschließend vergleicht es diese sehr individuellen Daten, das so genannte molekulare Profil, mit den weltweit verfügbaren Daten aus Biomedizin und Arzneimittelforschung auf Übereinstimmungen. Welche Erkenntnisse zu einer Mutation liegen bereits vor? Welche Behandlung führte bei anderen Patienten mit dieser Mutation zum Erfolg, wo gab es Nebenwirkungen? Diese Fragen beantwortet die Software. Die Ergebnisse helfen Ärzten, die vielversprechendsten Therapieoptionen für jeden Patienten individuell zu bestimmen. Der Abgleich zwischen der genetischen Analyse des Tumors und den medizinischen Forschungsergebnissen, auf denen die Datenbank von Molecular Health aufgebaut ist, geschieht im Hintergrund in sehr schneller Zeit mit Hilfe von Â鶹ԭ´´ HANA. Dabei können sich neuartige Erkenntnisse für die Behandlung ergeben. Beispielsweise kommt es vor, dass die Software Übereinstimmungen für gewisse Tumormerkmale identifiziert und daraufhin ein Medikament vorschlägt, das bisher vorrangig für eine andere Krebsart eingesetzt wird.

„Nicht einmal der beste Onkologe der Welt kann das gesamte Wissen in seinem Kopf verfügbar haben. Unser Tool ermöglicht es ihm, die optimalen Therapieoptionen zu finden und aus diesen die passende auszuwählen. MHÌýGuide unterstützt die behandelnden Ärzte darin, informierte, evidenzbasierte und personalisierte Behandlungsentscheidungen für ihre Patienten zu treffen“, sagt Dr. Christian Meisel, Chief Medical Officer bei Molecular Health in Heidelberg, wo MH Guide entwickelt wurde.

Als Krebs bezeichnet man krankhafte Veränderungen von Zellen. Krebszellen teilen sich unkontrolliert, häufiger und schneller als gesunde Zellen. So entsteht ein Verband aus entarteten Zellen, der Tumor. Diese bösartigen Neubildungen breiten sich in benachbartem gesundem Gewebe aus und zerstören dieses (Quelle: ). Krebs ist laut Angaben der die zweithäufigste Todesursache und ist für schätzungsweise 9,6 Millionen Todesfälle im Jahr 2018 verantwortlich. Weltweit ist etwa einer von sechs Todesfällen auf Krebs zurückzuführen.

Individuelle Krebstherapie kann Patienten Lebenszeit schenken

MH Guide wird heute schon in onkologischen Kliniken und Praxen angewendet. So auch an einer der größten Universitätskliniken Europas, der Charité in Berlin. Dort wird MH Guide eingesetzt, um bei Patientinnen mit Eierstockkrebs neue personalisierte Therapieoptionen zu identifizieren, die von den Ärzten bei der Erstellung des individuellen Behandlungsplans diskutiert werden.

Prof. Dr. Jalid Sehouli behandelt Jutta Vinzent seit einigen Jahren. Er ist Direktor der Klinik für Gynäkologie mit Zentrum für onkologische Chirurgie an der Charité sowie Leiter des Europäischen Kompetenzzentrums für Eierstockkrebs. Der Experte sagt, bei seltenen Tumoren oder wenn es darum gehe, einen Tumor am Wachsen zu hindern, könne der aktuelle Einsatz dieses Tools dem Patienten Zeit schenken. Für den Arzt liegen die Vorteile von MH Guide auf der Hand. Seine Vision sei es, MH Guide bereits für Therapieentscheidungen bei der Erstdiagnose bei jedem Krebspatienten einzusetzen. Er sagt: „Je besser ich jeden Tumor kenne, desto wirksamer und nebenwirkungsärmer kann ich meine Patientinnen begleiten.“

Bei Jutta Vinzent konnten die Ärzte aufgrund der Analyse die Behandlung umstellen. Anstatt einer weiteren Chemotherapie nimmt sie derzeit Medikamente in Tablettenform ein, was ihr nicht nur Lebensqualität, sondern auch Freiheit zurückgibt. Das Gefühl, nun tatsächlich auf dem richtigen Behandlungsweg speziell für ihre Tumorerkrankung zu sein, gebe ihr Zuversicht. Sie sagt: „MH Guide hat mein Leben völlig verändert.“

Bauchgefühle. Leben aus Leidenschaft

Jutta Vinzent veröffentlichte zusammen mit ihrem Arzt Prof. Dr. Sehouli ein Buch über ihre und die Erfahrungen anderer rund um den Eierstockkrebs.

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Verantwortungsvoll mit künstlicher Intelligenz umgehen – ein Jahr des Lernens /germany/2020/01/ki-kuenstliche-intelligenz-ethik/ Thu, 09 Jan 2020 07:00:35 +0000 /germany/?p=146969 Im Bereich der KI-Ethik hat die Â鶹ԭ´´ im letzten Jahr wichtige Schritte unternommen und einen Ethikrat gebildet. Doch es gibt noch immer viel zu lernen....

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Im Bereich der -Ethik hat die Â鶹ԭ´´ im letzten Jahr wichtige Schritte unternommen und einen Ethikrat gebildet. Doch es gibt noch immer viel zu lernen.

Im September 2018 veröffentlichte die Â鶹ԭ´´ ihre Leitlinien für den ethischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Sie besagen zum Beispiel, dass KI von Â鶹ԭ´´ den Menschen in den Mittelpunkt stellt, sie transparent und verständlich ist und dass der Datenschutz respektiert werden muss (die vollständigen Leitlinien könnt ihr lesen).

Während Â鶹ԭ´´ das erste Unternehmen in Europa war, das solche Leitlinien eingeführt hat, haben inzwischen auch andere internationale Firmen wie Microsoft und IBM ähnliche Schritte unternommen. Weltweite gesetzliche Richtlinien oder Standards gibt es jedoch noch nicht. So ist die Â鶹ԭ´´ zu einer führenden Stimme in der globalen Debatte um den ethisch verantwortungsbewussten Umgang mit KI geworden.

Markus Noga, Leiter des Bereichs Â鶹ԭ´´ÌýCloud Platform Business Services, zu dem auch KI gehört, und Mitglied des erklärt den Auftrag, den er für Â鶹ԭ´´ sieht: „Nicht nur unsere eigene KI sollte die ethischen Grundsätze erfüllen, sondern wir wollen auch unseren Kunden helfen, KI im ethischen Sinne zu entwickeln und einzusetzen. Darüber hinaus wollen wir unser Fachwissen in die Diskussionen einbringen, die auf globaler Ebene stattfinden.“

Nach einer , die 2018 von McKinsey veröffentlicht wurde, hatte fast die Hälfte der untersuchten Unternehmen künstliche Intelligenz bereits eingeführt und weitere 30 Prozent führten derzeit Pilot-Projekte für zukünftige KI-Vorhaben durch. Weitere 44 Prozent wollten sich nach Anbietern wie Â鶹ԭ´´ umsehen, um einen Großteil ihres KI-Bedarfs zu decken.

Künstliche Intelligenz ist in der Öffentlichkeit ein kontrovers diskutiertes Thema. Wenn Maschinen Entscheidungen treffen, die sich auf das Leben von Menschen auswirken, kann man davon ausgehen, dass einige der Betroffenen eine ablehnende Haltung einnehmen. Komplexe Fragen ergeben sich, mit denen die Â鶹ԭ´´ sich künftig auseinandersetzen muss: Wie können diejenigen, die autonome Systeme entwerfen und verkaufen, dafür sorgen, dass sowohl die Entwickler als auch der Kunde den Entscheidungen von KI-Systemen vertrauen können?

Künstliche Intelligenz bei der Â鶹ԭ´´

Im Rahmen der Intelligent-Enterprise-Strategie werden bei Â鶹ԭ´´ verschiedene KI-Systeme entwickelt und verkauft.

Auf der einen Seite gibt es KI, die direkt in vorhandene Â鶹ԭ´´-Produkte integriert ist. So wurde zum Beispiel KI in das Cash Management in Â鶹ԭ´´ÌýS/4HANA Finance eingebettet, um die Rechnungsabstimmung zu automatisieren. Auf der anderen Seite gibt es KI-Plattformen wie Â鶹ԭ´´ÌýData Intelligence. Hier können Â鶹ԭ´´-Kunden die Technologie nutzen, um KI-Modelle für beliebige Anwendungsfälle zu entwickeln.

„Wir müssen Ideen kritisch hinterfragen und einen Weg finden, der gewährleistet, dass beim Einsatz von Innovationen ethische Grundsätze berücksichtigt werden“, erklärt Noga. Es gelte zu untersuchen, wie die Â鶹ԭ´´ dies regeln könne – zum Beispiel durch entsprechende Orientierungsvorgaben oder gar Geschäftsbedingungen, die sicherstellen, dass die KI-Plattform auf ethisch verantwortliche Weise genutzt wird.

„Aus Rücksicht auf die beteiligten Kunden und Kollegen, ist es schwierig, über konkrete Szenarien zu sprechen“, erklärt Noga. „Aber ich kann sagen, dass uns Fälle zu einer Vielzahl von Themen übermittelt wurden, von Gesichtserkennung über die Verwendung von KI durch Regierungen bis hin zu Fällen mit potenziellen Umweltauswirkungen.“

Deshalb seien Leitlinien so wichtig, betont Noga. „Wir müssen die Wünsche unserer Kunden mit der realen Möglichkeit in Einklang bringen, dass Â鶹ԭ´´ aufgefordert wird, etwas gegen ihre Richtlinien zu unternehmen.“

Interne und externe KI-Gremien arbeiten Hand in Hand

Noga vertritt die Â鶹ԭ´´ in der EU-Expertengruppe für künstliche Intelligenz. Der Vorsitzende dieses Gremiums ist Pekka Ala-Pietilä, der auch Mitglied des Â鶹ԭ´´-Aufsichtsrats ist. Die EU-Kommission will ihre im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms bis Ende 2020 um 70ÌýProzent auf 1,5ÌýMilliarden Euro aufstocken.

Anfang des Jahres stellte die Gruppe ihre Empfehlungen für KI-Politik und -Investitionen sowie ihre vor. Â鶹ԭ´´ war zudem Gastgeber eines EU-Forscher-Treffens in Walldorf, bei dem der Frage nachgegangen wurde, wie GroßunternehmenÌý zuverlässige KI entwickeln können.

„Außerdem haben wir gemeinsam mit den Mitgliedern der EU-Expertengruppe einen entwickelt“, sagt Noga. Basierend auf den Grundsätzen für KI von Â鶹ԭ´´ und den „Ethics Guidelines for Trustworthy AI“ der EU steht nun ein Handbuch für Mitarbeiter zur Verfügung (siehe Kasten).

Neben dem internen Komitee hat Â鶹ԭ´´ auch einen externen ins Leben gerufen, der vierteljährlich tagt.

„Wir diskutieren Konzepte, wie verschiedene Kulturen KI sehen und wie wir die ethischen Werte der verschiedenen Regionen am besten mit den globalen ethischen Standards in Einklang bringen können“, sagt Noga. „Wir haben auch einige interessante Rechtsbegriffe diskutiert. Die von uns angebotenen KI-Tools könnten von unseren Kunden auf eine Weise eingesetzt werden, die wir uns vielleicht gar nicht vorstellen können.“

KI unter Einhaltung ethischer Grundsätze entwickeln und verkaufen

Rückblickend auf das erste Jahr mit ethischen Leitlinien für KI, fasst Noga zusammen:

„Die Arbeit an Ethik-Leitlinien für KI ist noch nicht beendet. Es ist erst ein Jahr vergangen. Da bleibt immer noch viel zu tun, um die Leitprinzipien in die Praxis umzusetzen und sicherzustellen, dass alle Â鶹ԭ´´-Mitarbeiter KI unter Einhaltung ethischer Grundsätze entwickeln und verkaufen.“


Zu diesem Artikel hat Mary Carol Madigan beigetragen, die als AI Product Team Lead für KI-Ethik verantwortlich ist.

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„HIV ist ein Aspekt von Vielfalt“ /germany/2019/11/hiv-vielfalt-positivarbeiten/ Fri, 29 Nov 2019 07:00:50 +0000 /germany/?p=146350 Die Geschichte des Â鶹ԭ´´-Mitarbeiters Jörg Beißel erfuhr große Aufmerksamkeit. Wie ist es ihm und der Initiative #positivarbeiten ergangen? Jörg Beißel kämpft im Namen von Â鶹ԭ´´...

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Die Geschichte des Â鶹ԭ´´-Mitarbeiters Jörg Beißel erfuhr große Aufmerksamkeit. Wie ist es ihm und der Initiative #positivarbeiten ergangen?

Jörg Beißel kämpft im Namen von Â鶹ԭ´´ gegen die Diskriminierung von Menschen mit HIV und anderen chronischen Erkrankungen. Er ist selbst positiv und wandte sich im Juni 2019 über Â鶹ԭ´´ News an ein globales Publikum (hier geht’s zum Beitrag).

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Exclusion is What you do Yourself for the Most Part

Mit diesem Video stellte sich Jörg Beißel als „positives Gesicht der Â鶹ԭ´´“ der Öffentlichkeit vor; produziert von: Angela Klose

Â鶹ԭ´´ unterzeichnete am selben Tag zusammen mit mehr als 50 weiteren Unternehmen eine offizielle gegen Diskriminierung von HIV am Arbeitsplatz in Hamburg. Dies war der Auftakt zur Kampagne , die die zusammen mit Â鶹ԭ´´ und IBM ins Leben rief. Beißel erklärte sich bereit, als „positives Gesicht der Â鶹ԭ´´“ Aufklärungsarbeit zu leisten und als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Er sprach seither auf mehreren Informationsveranstaltungen bei Â鶹ԭ´´ und IBM in ganz Deutschland, weitere sind geplant. Zudem sprach Beißel als Gastredner bei Fachtagungen und steht im Austausch mit Politik und Behörden.

Die Redaktion traf Beißel nun ein weiteres Mal, um zu erfahren, wie es ihm ergangen ist.

Was hast du dir im Vorfeld erhofft und wie war es dann tatsächlich?

Jörg Beißel: Mein Anliegen war es über den aktuellen Forschungsstand rund um das Thema HIV und die Schutzmaßnahmen aufzuklären und damit Vorurteile und Unwissenheit zu beseitigen. Ich möchte Ängste abbauen und Menschen ermutigen, sich testen zu lassen. Nur so lassen sich Neuansteckungen verringern und der Nährboden für Diskriminierungen reduzieren. Hinter jedem Schicksal steht ein Mensch in seiner ganzen Individualität. HIV ist einer der Aspekte von Vielfalt und ich wollte zeigen, dass ich mich bei Â鶹ԭ´´ so akzeptiert fühle, wie ich bin. Mir ist es sehr wichtig, Werte wie Offenheit und Respekt zu vermitteln. Ich habe immer gesagt, wenn meine Geschichte auch nur einer Person hilft, wäre das ein Erfolg für mich. Was tatsächlich passiert ist, war jedoch um Welten größer.

ÌýWie viele Menschen konntest du erreichen?

Ich habe die weltweite Resonanz unterschätzt. Der Beitrag über mich wurde auf allen Kanälen über 80.000 Mal? angesehen. Mehr als 6.700 Menschen aus der ganzen Welt haben Kommentare hinterlassen oder mir geschrieben, weil sie mein Anliegen befürworten. Außerdem gab es viele persönliche Begegnungen, die mich sehr gerührt haben. Aus den USA erhielt ich beispielsweise Dank dafür, dass ich dem Thema wieder Sichtbarkeit gebe. Ein Kollege aus Afrika – wo HIV und AIDS in einem ganz anderen Maße eine Rolle spielen – fand es toll, dass wir bei unserer Initiative nicht nur über die Krankheit sprechen, sondern die Akzeptanz für Mitmenschen in den Vordergrund stellen.

Wie gehst du mit Kritik um?

Ich habe vereinzelt kritische Rückmeldungen bekommen und stelle fest, dass sie oft von Ängsten und Unwissenheit herrühren. Aber ich nehme alle Reaktionen ernst und gehe ehrlich auf Fragen ein. Dadurch hat sich Unmut dann eigentlich fast immer aufgelöst. Meinungsfreiheit ist wichtig, solange der Dialog sachlich bleibt. Das gehört zur Unternehmenskultur der Â鶹ԭ´´, auf die ich stolz bin.

Ist dir die Aufmerksamkeit manchmal zu viel?

Insgesamt überwiegen die schönen Momente und Begegnungen, die ich erleben durfte. Die offiziellen Termine nehme ich zusätzlich zu meinen Job wahr. Das ist manchmal schon heftig. Aber ich habe eine super Rückendeckung von meinen Kollegen und Vorgesetzten.

Hat es sich gelohnt?

Definitiv! Schon die ersten Aktionen haben so hohe Wellen geschlagen, dass es sich gelohnt hat. Es muss nicht alles von Anfang an perfekt sein; weder ich bin als Mensch perfekt, noch die Â鶹ԭ´´ als Unternehmen. Es geht darum, dass man losgeht und den ersten Schritt macht.

Was passiert als Nächstes?

Â鶹ԭ´´ ist zusammen mit den anderen Unterzeichnern zu einem Pionier auf diesem Gebiet aufgestiegen. Die Deklaration aus Deutschland soll bei der Welt-AIDS-Konferenz 2020 in San Francisco vorgestellt werden und weltweit als Beispiel dienen. Wir beraten außerdem andere Unternehmen und InstitutionenÌý und bleiben im öffentlichen Austausch aktiv. In Deutschland soll die Arbeitgeberdeklaration im nächsten Jahr durch noch mehr Unterzeichnende erweitert werden. Andere Länder wie Österreich und Tschechien entwerfen ebenfalls Deklarationen.

Wie sieht dein „eigentlicher“ Job bei Â鶹ԭ´´ aus?

„Die Energiezentrale in Walldorf ist eines meiner Lieblingsprojekte. Wir hatten die Aufgabe, ein neues, technisches Gebäude mit einem der ältesten Gebäude, WDF05, harmonisch zu verbinden. Es entstand der „Pocketpark“, der rege genutzt wird.“

Ich bin gelernter Gärtner und arbeite bei Global Real Estate and Facility Germany. Mit zwei Kollegen betreue ich deutschlandweit alle Außenanlagen der Â鶹ԭ´´ – also insgesamt 51 Hektar – und zwar vom Neubau über die Instandhaltung bis hin zur Weiterentwicklung. Wir sind das Bindeglied zwischen den Plänen des Unternehmens, den Anforderungen und Wünschen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Firmen, die das für uns umsetzen. Der Mehrwert für die Kollegen ist mir dabei das Wichtigste. Es ist das größte Lob, wenn man durch die Außenanlagen geht und sieht, dass die Menschen sich wohlfühlen und die Anlagen rege nutzen.

 


Jörg Beißel fühlt sich bei Â鶹ԭ´´ akzeptiert: „Ich bin nicht nur der mit HIV, sondern ich bin Jörg, mit allem drum und dran!“

 

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Vielfalt und Inklusion im Unternehmen und in der Gesellschaft: Mit HIV leben – und arbeiten /germany/2019/06/vielfalt-inklusion-leben-mit-hiv/ Wed, 12 Jun 2019 07:00:40 +0000 /germany/?p=140944 Â鶹ԭ´´-Mitarbeiter Jörg Beißel bekennt sich öffentlich zu seiner HIV-Infektion und unterstützt damit eine Unternehmensinitiative zur diskriminierungsfreien Behandlung von HIV-positiven Menschen. Die Diagnose war ein Schock,...

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Â鶹ԭ´´-Mitarbeiter Jörg Beißel bekennt sich öffentlich zu seiner HIV-Infektion und unterstützt damit eine Unternehmensinitiative zur diskriminierungsfreien Behandlung von HIV-positiven Menschen.

Die Diagnose war ein Schock, die Zeit danach ein Weg der Selbstfindung. Zwei lange Jahre rang Jörg Beißel, Senior Facility Specialist bei Global Real Estate & Facilities der Â鶹ԭ´´, mit sich, bevor er auf der Arbeit seine HIV-Infektion ansprach. Das aufklärende Gespräch mit seinem Manager war für Jörg eine erlösende Erfahrung.

„Du bist richtig, so wie du bist“

Mit Dankbarkeit erinnert sich Jörg heute daran, wie sein Vorgesetzter die Information auffasste: „Mein Manager sprang auf, nahm mich fest in den Arm und bedankte sich für das große Vertrauen, das ich ihm entgegenbrachte.“ Von dieser Reaktion bestärkt öffnete sich Jörg anschließend immer mehr Kolleginnen und Kollegen und stellte fest, wie eine große Last von seinen Schultern wich. Von der persönlichen Scham abgesehen ist HIV aus medizinischer Sicht im Arbeitsalltag irrelevant. Denn eine Übertragung von HIV ist unter Therapie prinzipiell nicht mehr möglich.

Aber die Furcht vor Diskriminierung aufgrund von irrationalen Ängsten vor einer Ansteckung oder von veralteten Vorstellungen vom Leben mit HIV ließ Jörg lange schweigen.

Arbeitgeberdeklaration gegen Diskriminierung unterzeichnet

Vor seinem Bekenntnis habe er sich bei der Arbeit selbst unter Druck gesetzt und sei oft über seine Belastungsgrenzen gegangen, berichtet Jörg. Heute könne er wieder er selbst sein. „Für mich spielt HIV im Arbeitsleben jetzt insofern keine Rolle mehr, als dass ich mich einfach wieder frei fühlen kann. Das gibt mir meine Kreativität zurück“, sagt er. Sein persönlicher Entschluss hat Jörg letztlich dazu bewegt, das Thema HIV in der Gesellschaft und vor allem am Arbeitsplatz öffentlich anzugehen. Zusammen mit Ernesto Marinelli, Global HR Business Partner Lead for Global Customer Operations and Head of HR Business Partners for EMEA North, EMEA South, MEE, and Greater China Region, unterzeichnet er im Namen der Â鶹ԭ´´ am 12. Juni eine Arbeitgeberdeklaration gegen Diskriminierung von HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben und ist somit das erste „positive Gesicht“ der Â鶹ԭ´´.

Video: „Ausgrenzung ist meistens das, was man selber betreibt“

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Exclusion is What you do Yourself for the Most Part

Im Video erzählt Jörg Beißel seine Geschichte. (Video: Angela Klose)

Eine unternehmensübergreifende Kampagne für Respekt gegenüber HIV-Positiven

Die Initiative wurde von der zusammen mit Â鶹ԭ´´ und IBM ins Leben gerufen. Weitere Unternehmen wie beispielsweise Deutsche Bank, DAK, Deutsche Bahn und Daimler bekennen sich dabei offiziell zu einem vorurteilsfreien und respektvollen Umgang mit HIV-positiven Menschen am Arbeitsplatz. Ziel der Vereinbarung ist es, Aufklärungsdefizite zu beseitigen und es als einen der vielen Aspekte von Vielfalt am Arbeitsplatz zu integrieren. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung können Menschen mit HIV heute leben und arbeiten wie alle anderen. Sie sind genauso leistungsfähig und können jeden Beruf ausüben.

„Â鶹ԭ´´ steht für Inklusion. Ein Arbeitsumfeld ohne Stigmatisierung ist unsere Priorität. Wir möchten mit unserem Engagement bei dieser Initiative ein positives Signal für einen respektvollen Umgang miteinander senden.“ (Â鶹ԭ´´-Vorstandsmitglied Luka Mucic)

Auch für sein Team ist Jörgs Erkrankung unerheblich. „Für mich hat sich in der Zusammenarbeit mit Jörg gar nichts verändert, seit ich von seiner Infektion erfahren habe. Ich arbeite mit ihm genauso vorbehaltlos und vertrauensvoll zusammen wie je zuvor“, sagt sein Kollege Hilger Brenken.

„Meine Vision ist es, ein Arbeitsumfeld zu haben, in dem Diskriminierung kein Thema mehr ist“, sagt Ernesto Marinelli. „Wir haben keine Angst vor Vielfalt, denn Vielfalt bedeutet Innovation. HIV ist für uns eine von zahlreichen Facetten.“

„Â鶹ԭ´´ steht für Inklusion. Ein Arbeitsumfeld ohne Stigmatisierung ist unsere Priorität. Wir möchten mit unserem Engagement bei dieser Initiative ein positives Signal für einen respektvollen Umgang miteinander senden“, sagt Â鶹ԭ´´-Vorstandsmitglied Luka Mucic.

Laut einer von UNAIDS (Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids) lebten Ende 2017 weltweit 36,9 Millionen Menschen mit HIV. 75% wissen, dass sie das HI-Virus in sich tragen. 21,7 Millionen hatten Zugang zu HIV-Medikamenten. 77,3 Millionen Menschen haben sich seit Ausbruch der Epidemie infiziert.

Die Furcht vor Ausgrenzung hielt Jörg lange Zeit davon ab, zu sich selbst zu stehen. Daher ist es heute sein Anliegen, präsent zu sein, Hilfe anzubieten und mit Vorurteilen aufzuräumen. Denn dass das Vorwissen zu HIV in der Gesellschaft stark unterschiedlich ausfällt, weiß Jörg aus eigener Erfahrung: „Ich selbst hatte zum Zeitpunkt meiner Diagnose einen geringen Kenntnisstand und wusste nicht, was dies für mich und mein Leben bedeuten würde.“ Daher sei kontinuierliche Aufklärung enorm wichtig, findet er.

„Immer einen Schritt nach vorne“

Unterstützung erfährt Jörg nicht nur von seinem Arbeitgeber, sondern auch in seinem privaten Umfeld. „Er ist und bleibt unser Jörg“, sagt Eva Best aus Jörgs Freundeskreis. Ein weiterer Bekannter, Sascha Ulrich, findet: „Leider ist die Krankheit immer noch stigmatisiert. Dabei ist HIV längst kein Todesurteil mehr.“ Auch seine Familie steht hinter Jörgs Mission. Sein Vater Hardy bekräftigt: „Man kann das Thema nicht einfach totschweigen und in Vergessenheit geraten lassen, sondern man muss immer am Ball bleiben.“

HIV ist noch nicht heilbar, lässt sich inzwischen aber behandeln. Menschen unter Therapie nehmen normalerweise ein bis zwei Tabletten pro Tag und gehen alle drei Monate zu einer Kontrolluntersuchung. In der Regel erleben sie kaum Einschränkungen in der Lebensqualität oder Leistungsfähigkeit. Durch die Medikamente war Jörg bereits drei Monate nach der Diagnose unter der Nachweisgrenze. Das bedeutet, dass die HIV-Menge in seinem Blut, auch Viruslast genannt, nicht mehr ausreichend vorhanden ist, um andere anzustecken. Offiziell spricht man von n=n (nicht nachweisbar = nicht ansteckend), eine Tatsache, die 2008 wurde und dennoch bis heute kaum bekannt ist.

Jörg ist gelernter Gärtner und bei Â鶹ԭ´´ für die Grünflächenpflege und Gestaltung der Außenanlagen in ganz Deutschland zuständig. Allein an seinem Hauptarbeitsplatz in der Firmenzentrale Walldorf macht das 330.000 Quadratmeter aus. Er liebe seine Aufgaben und genieße die Kreativität, die er dabei ausleben kann, so Jörg. Er sagt: „Ich will gar keine Sonderrolle, ich will einfach nur sein, wie ich bin: ein Mensch, ein Kollege, ein Freund wie jeder andere auch.“ Genauso empfinde er das Arbeitsumfeld bei Â鶹ԭ´´. Für ihn sei es das großartigste Gefühl, nach seinem Bekenntnis wieder einfach er selbst sein zu können. Rückblickend hat Jörg dies erkannt: „Man macht seinen Job erst dann richtig gut, wenn man absolut frei, ehrlich und authentisch agieren kann.“

Weitere Informationen:

  • Website von (Gemeinsames Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids)
  • Website der

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Sensible Daten schützen – künstliche Intelligenz verbessern /germany/2019/01/maschinelles-lernen-homomorphe-verschluesselung/ Mon, 21 Jan 2019 07:00:08 +0000 /germany/?p=137300 Eine Technologie stellt maschinelles Lernen auf Basis sensibler Daten in Aussicht, ohne diese jemals zu entschlüsseln. So funktioniertÌýHomomorphe Datenverschlüsselung. Um Machine Learning (ML) zu ermöglichen,...

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Eine Technologie stellt maschinelles Lernen auf Basis sensibler Daten in Aussicht, ohne diese jemals zu entschlüsseln. So funktioniertÌýHomomorphe Datenverschlüsselung.

Um (ML) zu ermöglichen, benötigen intelligente Systeme Zugang zu großen Datenmengen.

Doch wie sicher sind die eingespeisten Daten, wenn es um vertrauliche Informationen geht? Füttert man eine Maschine mit geschützten Daten, können diese dann nicht zurückverfolgt oder schlimmstenfalls gehackt werden? Und heißt das im Umkehrschluss, dass man keine sensiblen Daten für ML einsetzen sollte?

Wir berichteten bereits über die Grundsätze der Â鶹ԭ´´ für den Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI). Ein konkretes Beispiel, wie diese Leitlinien im Unternehmen zum Tragen kommen, ist die Homomorphe Datenverschlüsselung.

KI-Grundsatz der Â鶹ԭ´´ „Der Datenschutz und die Privatsphäre stehen immer im Mittelpunkt unseres Handelns.“

Im Gegensatz zu anderen Verfahren, können Daten, die ein Kunde verschlüsselt in die sendet, durch Homomorphe Verschlüsselung analysiert werden, ohne die Verschlüsselung jemals aufzuheben. Das Ergebnis wird ebenso verschlüsselt zurückgesendet. So kennt niemand außer dem Kunden selbst die Daten oder die Ergebnisse, auch nicht der Cloud-Anbieter, wodurch das Dateneigentum des Kunden vollständig gewahrt bleibt. Diese Vorgehensweise entspricht dem KI-Grundsatz der Â鶹ԭ´´ „Der Datenschutz und die Privatsphäre stehen immer im Mittelpunkt unseres Handelns.“

Maschinelles Lernen; Homomorphe Verschlüsselung in Kürze

Im Gegensatz zu anderen Verfahren ermöglicht die Homomorphe Verschlüsselung (Homomorphic Encryption) die Analyse von verschlüsselten Daten und liefert das gleiche Ergebnis, als ob die Operationen im Klartext durchgeführt worden wären. Die zurückgegebenen Ergebnisse werden ebenfalls verschlüsselt.

Aus nur zwei Operationen, Addition und Multiplikation, kann jede beliebige Funktion aufgebaut werden. Moderne Verschlüsselungsverfahren, die beide Vorgänge in unbegrenzter Anzahl unterstützen, werden daher als „Fully Homomorphic Encryption“-Verfahren bezeichnet.

Homomorphe Verschlüsselung bietet Kunden garantierten Datenschutz und Datensicherheit bei der Abfrage von Datenbanken und der Durchführung von Analysen. Darüber hinaus können damit KI-Fähigkeiten verfeinert und somit mehr Möglichkeiten durch die Verwendung sicherer Kundendaten eröffnet werden. Homomorphe Verschlüsselung trägt zum Erfolg der Cloud-Angebote der Â鶹ԭ´´ bei, obwohl sie nie ein kommerzielles Produkt im eigentlichen Sinne sein wird. Sie ist vielmehr eine Technologie, die Â鶹ԭ´´ nutzen möchte, um Kunden mehr Sicherheit und Schutz für ihre Daten zu bieten.

Weil Datenschutz im Kontext der Â鶹ԭ´´-Strategie desÌýintelligenten UnternehmensÌýein entscheidender Erfolgsfaktor sein kann, beschäftigt sich das Team des (ICN) mit dem Thema.

Bei Homomorpher Verschlüsselung kommen die Originaldaten „ohne Rauschen“, wie es bei Anonymisierungsansätzen der Fall ist, zum Tragen. „Präziser geht es nicht”, erklärt Axel Schroepfer, Security & Privacy Lead am Â鶹ԭ´´ Innovation Center Dresden und einer der Hauptexperten auf diesem Gebiet. Unternehmen können so auch Analysen an einem gemeinsamen Pool verschlüsselter Daten durchführen, ohne die Daten einander zugänglich zu machen. Diese Art des Datenpoolings ermöglicht es Schroepfer und seinem Team, eine für Kunden zu entwickeln. Anhand eines kryptographischen Protokolls können Unternehmen Key Performance Indicators mit Wettbewerbern vergleichen, ohne eine dritte Partei einbeziehen zu müssen oder das Risiko einzugehen, sensible Daten offenzulegen.

Datenschutz ermöglicht vorurteilsfreie KI

Aber es steckt noch mehr dahinter: Die Technologie könnte es ermöglichen, sensible Daten zu verwenden, um ML-Systeme zu trainieren. Das wird im Idealfall dazu führen, dass mehr Unternehmen bereit sein werden, ihre Daten bereitzustellen – und das im absoluten Einklang mit der EU-weiten Datenschutz-Grundverordnung (DGSVO; engl. GDPR) und anderen Datenschutzverordnungen. Gemäß dem KI-Grundsatz „Wir ermöglichen Unternehmen ein vorurteilsfreies Handeln“ kann Homomorphe Verschlüsselung eingesetzt werden, damit KI-Systeme keine verzerrten Entscheidungen aufgrund von nicht-repräsentativen oder anderweitig qualitativ unzureichenden Daten treffen. Oder anders gesagt: Je mehr zuverlässige Daten zur Verfügung stehen, desto besser werden die Resultate. „Nur, wenn die Qualität der Daten für das Modell gut ist, können wir davon ausgehen, dass das Modell nachhaltig gute Entscheidungen trifft“, bestätigt Schroepfer.

Der Schlüssel zum Erfolg: starke Rechenleistung und offener Austausch

Bereits seit vierzig Jahren ist bekannt, dass sich Berechnungen auf verschlüsselten Daten durchführen lassen. Aber die früheren Bemühungen wurden durch begrenzte Rechenleistung behindert, und erst 2009 war die Technik schließlich so weit fortgeschritten, dass die erste vollständig Homomorphe Verschlüsselung möglich war.

Rechenleistung und Speicherplatz sind noch immer erhebliche technische Hürden, da die Verarbeitung verschlüsselter Daten wesentlich mehr Ressourcen erfordert – nämlich 1 Million Mal mehr als bei der Verarbeitung unverschlüsselter Daten oder von Klartext. Dank des technischen Fortschritts der letzten zehn Jahre ist der Einsatz von Homomorpher Datenverschlüsselung inzwischen aber nicht nur denkbar, sondern auch potenziell lohnenswert für immer mehr Anwendungsfälle.

Leistungsstarke und flexible Hardwarelösungen sowie innovative Rechenmaschinen sind eine wichtige Voraussetzung, um mit den neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet Schritt zu halten. Die Â鶹ԭ´´ kooperiert daher mit großen Unternehmen, Universitäten und Startups in regelmäßigen Workshops zur .

Über diese technischen Voraussetzungen hinaus liegt der Schlüssel zum Erfolg auch im Austausch mit anderen Experten. So arbeiten beispielsweise Â鶹ԭ´´ Security Research und das Team von Â鶹ԭ´´ Leonardo Machine Learning Research an ähnlichen Themen und untersuchen weitereÌý. Das ICN-Team steht im Austausch mit diesen Bereichen, um Input und Feedback zu sammeln. Schroepfer betont: „Wir wollen auf den Stärken der Â鶹ԭ´´ aufbauen. Deshalb ist es wichtig, von Anfang an zusammenzuarbeiten und auf das spezifische Know-how im Unternehmen zurückzugreifen und das Thema effektiv voranzutreiben.”

Das Â鶹ԭ´´ Innovation Center Network

Die Mission desÌýÌýist es, künftige geschäftliche Herausforderungen zu lösen, indem es neue Technologien entwickelt und transformative Innovationen bei Â鶹ԭ´´ schafft. Die Abteilung konzentriert sich auf Bereiche, welche dieÌý Stärken der Â鶹ԭ´´ ergänzen und arbeitet eng mit den Branchen und Geschäftsbereichen der Â鶹ԭ´´ zusammen. Mit 180 Mitarbeitern an acht Standorten weltweitÌýhat das ICN unter anderem die Bereiche Machine Learning und Blockchain für Â鶹ԭ´´ erschlossen. Seit Januar 2019 wird das ICN von Torsten Zube geleitet.

Weitere Informationen:

Die Grundsätze für Künstliche Intelligenz von Â鶹ԭ´´

Â鶹ԭ´´ gründet als erstes europäisches Technologieunternehmen Ethik-Beirat für künstliche Intelligenz

Das Â鶹ԭ´´ Innovation Center Network

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