Christopher Glander, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Thu, 09 Mar 2023 12:21:56 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Die Zukunft der Beschäftigten in der Holz- und Papierindustrie /germany/2019/09/zukunft-hr-holz-papierindustrie/ Thu, 05 Sep 2019 06:00:52 +0000 /germany/?p=141620 Die Holz- und Papierindustrie sucht händeringend nach Fachkräften. Ist das nur eine Herausforderung für die Branche oder auch eine Chance? Holz- und papierverarbeitende Betriebe haben...

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Die Holz- und Papierindustrie sucht händeringend nach Fachkräften. Ist das nur eine Herausforderung für die Branche oder auch eine Chance?

Holz- und papierverarbeitende Betriebe haben mit einem massiven Mangel an Fachkräften zu kämpfen – in einer Größenordnung wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Gerade jetzt, wo das weltweite Wirtschaftswachstum für eine kräftige Konsumnachfrage sorgt, geht fast die Hälfte der Baby-Boomer-Generation in den Ruhestand. Nur ein Bruchteil der offenen Stellen wird mit neuen Mitarbeitern besetzt. Wenn die Analysten mit ihren Prognosen recht behalten, könnte die Branche bald in eine handfeste Krise rauschen. Das entscheidende Drehrädchen lautet daher – HR.

Allein in den USA sollen in den nächsten zehn Jahren 4,6 Millionen neue Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie geschaffen werden – zusätzlich zu den 2,4 Millionen offenen Stellen, die aufgrund des Fachkräftemangels unbesetzt bleiben werden. Dies ergab eine von durchgeführte Studie. Problematisch wird dies dann, wenn man berücksichtigt, dass der Fachkräftemangel die US-Wirtschaft 2,5 Billionen US-Dollar kosten wird.

Es steht also viel auf dem Spiel für holz- und papierverarbeitende Betriebe. Sie müssen versuchen die entstehenden fachlichen Qualifikationslücken zu schließen. Doch das Problem löst sich nicht indem man einfach mehr Leute einstellt. Die HR-Verantwortlichen  müssen drastische Maßnahmen ergreifen, um ihre Strategien für die Talentgewinnung und -bindung neu auszurichten. Sie müssen den Schwerpunkt auf das Verhalten der Mitarbeiter legen und die engen Grenzen traditioneller Personalwirtschaft ausweiten. Das sind zentrale Aufgaben im HR-Bereich, um zukunftsfähig zu werden.

Gehälter steigen in der Holz- und Papierindustrie

Fachkräfte stehen zur Verfügung, aber die richtigen Leute zu gewinnen ist eines der Hauptanliegen – noch wichtiger als die Materialkosten. Hochschulabsolventen der Fachrichtung Chemie erhalten in US-Bundesstaaten wie Maine, Washington oder Oregon. Während der Durchschnittslohn steigt, sind auch die Jahresgehälter in der Holz- und Papierindustrie gestiegen – von 51.000 US-Dollar im Jahr 1999 auf fast 76.000 US-Dollar im Jahr 2017.

Trotz dieses Stellenmarktes ist das traditionelle Bild eines Arbeiters in einer Fräswerkstatt für jüngere Arbeitnehmer nicht so verlockend wie für die Generationen vor ihnen. Die jungen Leute befürchten, dass neue Technologien an entlegenen Orten nur langsam eingeführt würden.  Außerdem sind sie besorgt, dass die Branche von ihnen verlangen würde, sich von den modernen Annehmlichkeiten der heutigen digitalen Welt zu lösen. Für die Mitarbeiter, die ihren Job schon seit Jahrzehnten machen, ist die Einarbeitung neuer Mitarbeiter unglaublich verwirrend. Denn zu den aktuellen Fähigkeiten gehören Instinkte, die für die Auszubildenden eine Selbstverständlichkeit sind, aber nicht für die Ausbilder.

Telearbeit in der Holz- und Papierindustrie?

Zwar stehen die Mitarbeiter heutzutage vor belastenden Herausforderungen, doch die moderne Technologie bietet eine Fülle von Möglichkeiten, um zu überdenken, wie der Werksbetrieb künftig laufen soll und wo die Arbeitskräfte in dieses Modell passen werden. Zum Beispiel können es sich immer mehr Betriebe leisten, ihren Mitarbeitern Telearbeit anzubieten, sodass diese an einem Ort ihrer Wahl arbeiten und das Team in der Fabrik unterstützen können. Eine weitere zukunftsweisende Entwicklung ist die Erweiterung der Arbeitsumgebung mit Augmented Reality, um fachkundige Unterstützung durch Experten zu bieten, die auf eine immer größere Anzahl von Arbeitsbereichen ausgedehnt werden kann.

Dass künftig noch größere Veränderungen möglich sein werden, zeigt sich bei einem Rundgang durch eine Papierfabrik. In einigen Betrieben stehen im Produktionsbereich Maschinen, die fast 300 Meter lang sind und nur von wenigen Technikern betrieben werden. Der Grad der Automatisierung ist so hoch, dass die Maschine sich selbst steuert und Daten erzeugt, die Aufschluss darüber geben, wie die operative Leistung aussieht und welches Optimierungspotenzial besteht.

Dieser Wandel vom Maschinenbediener zum Maschinenanalytiker, ist eine Strategie, die viele Unternehmen verfolgen. Die Belegschaft erwirbt immer mehr Know-how im Bereich Fertigung und versteht es, die neuesten technologischen Innovationen zu nutzen, Erkenntnisse aus Daten zu gewinnen und sich schnell mit der Bedienung neuer Maschinen vertraut zu machen. Wichtige Herausforderungen für HR.

HR als Partner der Führungsetage

Die Möglichkeiten, Arbeitnehmer weiterzubilden und ihnen neue Fähigkeiten zu vermitteln sind enorm. Aber keine dieser Änderungen kann erfolgen, wenn der Vorstand nicht mit den HR-Führungskräften zusammenarbeitet. Leider ist dies bei 91,4 % der Unternehmen derzeit nicht der Fall. Dies ergaben Studien im Rahmen des Âé¶¹Ô­´´-Performance-Benchmarking-Programms.

HR-Führungskräfte als Partner einzubinden, die einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten, ist außerordentlich wichtig. Sie können eine Kultur des lebenslangen Lernens schaffen, mehr Gelegenheiten bieten, neue Qualifikationen zu erwerben und die individuellen Beiträge zum Gesamterfolg des Unternehmens deutlich machen.

Die Unternehmensstrategie können sie unterstützen, indem sie bei der Gewinnung und Bindung der besten verfügbaren Mitarbeiter taktischer vorgehen und ihnen die richtigen Jobs zuordnen. Mit einer intelligenten HR-Plattform haben die Mitarbeiter Zugriff auf die richtigen Tools und Funktionen, um strategische Veränderungen umzusetzen. Dies stellt nicht nur sicher, dass der Betrieb reibungslos abläuft, sondern erhöht auch das Engagement der Mitarbeiter. Denn sie erhalten die Möglichkeit, einen Beitrag zum Unternehmen zu leisten, der für sie von Bedeutung ist.

Positive Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen

In der Holz- und Papierindustrie sind gewisse Dinge nicht beeinflussbar, beispielsweise die Kosten für Material und wirtschaftliche Faktoren. Doch zwei Dinge – die HR-Strategie und die Belegschaft – können gestaltet und zu wertvollen Ressourcen entwickelt werden.

Firmen, die das Personalwesen bei ihrer Geschäftsstrategie berücksichtigen, reagieren auf Veränderungen und nutzen die beträchtlichen Verbesserungsmöglichkeiten. Sie sehen ihre Belegschaft nicht als Instrument, um Widgets für den Verkauf zu erstellen. Jeder Mitarbeiter wird als strategischer Wettbewerbsvorteil gesehen, den es im gesamten Betrieb zu nutzen gilt.

Mehr darüber, wie die richtigen HR-Strategien Veränderungen in der Fertigung bewirken können, erfahren Sie im Artikel .

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Wachstumschancen für die Metall-, Holz- und Papierindustrie durch neue Sicht auf den Lead-to-Cash-Zyklus /germany/2019/08/metall-holz-papier-lead-to-cash/ Thu, 22 Aug 2019 06:00:42 +0000 /germany/?p=144073 Lead-to-Cash-Daten liefern bessere Kundenerlebnisse. Hiervon profitiert auch die Metall-, Holz- und Papierindustrie. Der Lead-to-Cash-Zyklus ist vielleicht eine der entscheidendsten Funktionen für Unternehmen in der Metall-,...

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Lead-to-Cash-Daten liefern bessere Kundenerlebnisse. Hiervon profitiert auch die Metall-, Holz- und Papierindustrie.

Der Lead-to-Cash-Zyklus ist vielleicht eine der entscheidendsten Funktionen für Unternehmen in der Metall-, Holz- und Papierindustrie, wird aber häufig zu stark vereinfachend in drei Hauptstufen untergliedert: Markenwerbung, Auftragserfassung und Zahlungsabwicklung. Wer so denkt, verfehlt das Wesentliche, was Kunden von ihrer Interaktion mit einem Unternehmen erwarten: eine immer dynamischere und besser personalisierte Beziehung, nicht einfach nur ein weiteres Produkt.

Seien wir ehrlich – bei Amazon eine Buzz-Lightyear-Actionfigur für 20 Euro zu bestellen, geht unendlich bequemer, intuitiver, transparenter und schneller, als einen 10.000-Euro-Stahlträger zu beschaffen. Aber wissen Sie was? Kunden in der Metall-, Holz- und Papierindustrie wollen genau diese Buzz-Lightyear-Erfahrung, wenn sie ein Produkt bestellen.

Das heißt nun nicht, dass Unternehmen mit Kundenerlebnissen à la Amazon gleichziehen müssen, wo es personalisierte Empfehlungen, Versand am selben Tag und transparente Lieferprozesse gibt. Echte Vorteile werden erreicht, wenn sich ein Unternehmen zu einem One-Stop-Shop für Endverbraucher, Distributoren, Einzelhändler und Vertragspartner wandelt. Und jeder Teilnehmer dieses Lead-to-Cash-Prozesses – von Marketing und Vertrieb über Fulfillment, Logistik und Kundendienst bis hin zu Finanzwesen – spielt in dieser neuen Wirklichkeit eine entscheidende Rolle.

Erkenntnisse aus vernetzten Lead-to-Cash-Daten

Für die meisten Unternehmen bedeutet das Erfüllen einer Vielfalt von Kundenanforderungen, nahezu unendlich viele Varianten eines Produkts zu produzieren. Natürlich muss nicht jeder Auftrag individuell angepasst werden, doch ist diese Strategie zweifellos sehr aufwendig. Sie verlangt schnelles Handeln auf der Grundlage eines komplizierten Workflows.

Leider fehlt in der Branche allgemein die erforderliche Infrastruktur, um eine solche enorme Wachstumschance aufzugreifen. Die meisten Unternehmen haben Mühe, sich abzeichnende Markttrends profitabel zu nutzen, Omnichannel-Marketing nahtlos zu unterstützen und ihr gesamtes Partnernetz in Planungsprozesse einzubeziehen.

Unternehmen in der Metall-, Holz- und Papierindustrie, die dieses begehrte Kundenerlebnis bieten können, sind dagegen bestens gerüstet, um in diesem Umfeld beträchtliche Umsatz­steigerungen zu erzielen. Sie können die genaue und geeignete Produktkonfiguration formulieren und in den Lieferketten- und Fertigungsprozess weiterleiten, um rasch das richtige Endprodukt herzustellen. Mit diesem Ansatz integrieren sich Hersteller nicht nur in die Wertschöpfungskette ihrer Kunden, sondern können auch neue Anforderungen prognostizieren, Bedarf antizipieren und letztlich Interaktionen schaffen, die Kunden begeistern, Ergebnisse liefern und langanhaltende Kundentreue fördern.

Lead-to-Cash für bessere Kundenerlebnisse

Diese neue Sicht auf das Kundenerlebnis lässt sich am besten mit intelligenter Technologie verwirklichen, die Suggestivverkauf, flexible Produktstrukturen und Kundennähe auf ganz neuem Niveau ermöglicht. Wenn Entscheidungsträger Zugang zu fundierten, vertrauenswürdigen Daten über Kunden in ausreichender Detailgenauigkeit haben, verstehen sie, was bei Interaktionen und Transaktionen mit Kunden im Hintergrund vor sich geht. Anhand dieser Erkenntnisse können Hersteller Kunden überzeugend ansprechen und sich gleichzeitig in ihre Schwierigkeiten einfühlen – und dann die richtigen Schlüsse ziehen, um das richtige Produkt anzubieten.

Beispielsweise kann ein Stahllieferant, der Großhändler beliefert, dieses Modell nutzen, um per Up- oder Cross-Selling verwandte Produkte oder Upgrades mit zu verkaufen. Durch den Einsatz einer intelligenten Anwendungssuite für den Vertrieb, die Daten aus Marketing-, Vertriebs-, Bestandsverwaltungs-, Lieferketten- und Kundenservicesystemen miteinander verknüpft, um Kunden, die ein bestimmtes Profil erfüllen, gezielt anzusprechen, können Hersteller herausfinden, welche Produkte und Zusätze diese Kunden aller Wahrscheinlichkeit nach kaufen werden.

Unternehmen in der können sogar ein Modell ähnlich einer Boutique realisieren. Indem sie individuell angepasste und personalisierte Produkte zu einem Premium-Preis verkaufen und diese höhere Marge dann durch die Lieferkette nach unten hindurchleiten. Der Produktionsprozess ist schnell, und die Logistik kann dafür sorgen, dass die Bestellung bis zu einem bestimmten Termin geliefert wird – womit wieder die Kundenerwartungen erfüllt werden.

Intelligente Kundenerlebnisse sichern die Zukunft

Eine der größten Gefahren, denen sich Metall-, Holz- und Papierverarbeiter gegenübersehen, liegt in der Unfähigkeit, sich in den Prozessen ihrer Kunden zu verankern.

Denken wir beispielsweise an Lieferanten, die Leichtmetalle zusätzlich zu Metallblöcken anbieten. Produzenten, die Kontrolle über ihren Bestand haben, Metallabfälle oder unbenutzte Produkte wieder einschmelzen und zu neuen Zwecken wiederverwenden, können günstigere Preise und kürzere Lieferzeiten anbieten und sich durch abfallarme oder -freie Fertigungs­praktiken auszeichnen. Traditionelle Hersteller können diese Vorteile dagegen nicht bieten, da sie aufgrund ihrer betrieblichen Abläufe Verluste durch Ausschuss und Überproduktion hinnehmen müssen.

Durch die Fähigkeit, die Probleme ihrer Kunden mit Einfühlungsvermögen zu erkennen und zu lösen, werden Hersteller zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Wertschöpfungskette ihrer Kunden. Je engmaschiger verbunden beide Seiten werden und je intensiver sie zusammen­arbeiten, umso sicherer ist die Beziehung und umso mehr hat sie im Wettbewerbsumfeld Bestand.

Ausführlichere Informationen dazu, wie die richtige Datenstrategie zum Unternehmenswachstum beitragen kann, finden Sie im Beitrag .

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