W盲hrend viele Branchen noch immer unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden, lief es in der Bauwirtschaft und der Intralogistik in den letzten Monaten meist wie am Schn眉rchen. Davon profitiert auch die Beutlhauser-Gruppe: Der Investitionsg眉terh盲ndler aus Niederbayern verzeichnete im vergangenen Jahr Rekordums盲tze. Ausruhen will sich der Traditionsbetrieb darauf jedoch nicht. Im Gegenteil: Die digitale Transformation der Gruppe ist in vollem Gange. Was das bedeutet und warum Technologie allein dabei nicht das Ma脽 aller Dinge ist.
Als Spezialist f眉r den Verkauf, die Vermietung und den Service von Baumaschinen, Bauger盲ten, Flurf枚rderzeugen und Kommunaltechnik z盲hlt die Beutlhauser-Gruppe mit 25 Standorten in Deutschland, Polen und 脰sterreich hierzulande zu den f眉hrenden Investitionsg眉terh盲ndlern 鈥� wohl auch, weil das Passauer Familienunternehmen sein Gesch盲ftsmodell seit mehr als 160 Jahren konsequent an den Anforderungen der Kunden ausrichtet. Folgerichtig bietet der Mittelst盲ndler inzwischen auch umfassende digitalen Produkte und Dienstleistungen sowie ma脽geschneiderte Finanzierungs- und Weiterbildungsm枚glichkeiten an.
Kundenzentrierung pr盲gt den gesamten Digitalisierungskurs
Das kommt an: Im vergangenen Jahrzehnt konnte die Gruppe ihren Umsatz von rund 200 Millionen auf knapp eine halbe Milliarde Euro steigern. 鈥濪as Geheimnis des Unternehmenserfolges liegt in unseren rund 1.200 Mitarbeitenden鈥�, verr盲t Beutlhauser-Gesch盲ftsf眉hrer Oliver Sowa, der zusammen mit Dr. Thomas Burgstaller und Matthias Burgstaller das Unternehmen leitet. Sie bilden die Schnittstelle zum Kunden und sorgen durch ihr pers枚nliches Engagement, ihre Kompetenz und ihre Entscheidungsfreudigkeit f眉r den entscheidenden Mehrwert.
Kein Wunder also, dass die Kundenzentrierung bei Beutlhauser seit einigen Jahren ganz oben auf der Agenda steht 鈥� und auch den aktuellen Digitalisierungskurs ma脽geblich pr盲gt. 鈥濨ei der digitalen Transformation geht es nicht nur um Prozessautomatisierung und innovative Technologien鈥�, so Sowa. Um das Gesamtpotenzial vernetzter Prozesse zu erschlie脽en, mussten zuallererst die kulturellen, sozialen und organisatorischen Weichen richtig gestellt werden. Die technische L枚sung stehe erst am Ende des Transformationsprozesses. 鈥濪as Entscheidende ist der Mensch, alles andere kommt danach鈥�, betont der Gesch盲ftsf眉hrer.
Radikale Neuausrichtung der Unternehmensorganisation
Auch bei Beutlhauser musste man diese Erkenntnis erst einmal gewinnen. Dazu hat das Unternehmen seine komplette Organisation einmal 鈥瀡on rechts auf links gezogen鈥� und sich von klassischen Managementmethoden rigoros verabschiedet. Wie zum Beispiel Zeiterfassung, Vertriebsprovisionen, Incentivierungen oder standardisierte Mitarbeitergespr盲che.
In der Passauer Zentrale und den Niederlassungen ist das alles Schnee von gestern. Warum? Ganz einfach: Weil derartige Werkzeuge ausschlie脽lich auf eine Verhaltensver盲nderung der Besch盲ftigten abzielen. Doch die brauche es eigentlich gar nicht, findet Oliver Sowa: 鈥濽nsere Mitarbeitenden tun alles, um das Unternehmen nach vorne zu bringen 鈥� wir m眉ssen als Management nur daf眉r sorgen, dass daf眉r der Weg frei ist.鈥�
Es gehe also nicht darum, Menschen krampfhaft zu motivieren, sondern demotivierende Faktoren zu beseitigen. So bringt der Gesch盲ftsf眉hrer die Initialz眉ndung f眉r den im Jahr 2015 angesto脽enen Kulturwandel bei Beutlhauser auf den Punkt. Dabei gelte es, 鈥瀊眉rokratische H眉rden abzubauen, die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden zu st盲rken und die institutionellen Rahmenbedingungen konsequent an den Bed眉rfnissen unserer Kunden auszurichten.鈥�
Das klingt erst einmal schl眉ssig, war aber f眉r den Traditionsbetrieb zun盲chst ein hartes St眉ck Arbeit. Alles musste auf den Pr眉fstand: Organisationsstrukturen, Berichtswege, Workflows. 鈥濱n den vergangenen f眉nf Jahren hat sich unsere Unternehmenskultur st盲rker ver盲ndert als in dem halben Jahrhundert davor鈥�, unterstreicht Oliver Sowa. Abteilungssilos wurden aufgebrochen, die horizontale Zusammenarbeit ausgebaut, Kostenstellen eliminiert, Verantwortlichkeiten erweitert. Ziel war es, die Handlungsf盲higkeit und Autonomie der Mitarbeitenden zu verbessern und so ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld zu etablieren. Im Kern geht es dabei um die Wiedereinf眉hrung des erwachsenen und selbstverantwortlichen Menschen im Unternehmen.
Heute versteht sich das Unternehmen als 鈥瀏uter Gastgeber鈥� f眉r seine Besch盲ftigten 鈥� und profitiert davon gleich doppelt. Einerseits sind zufriedene und motivierte Mitarbeitende bekannterweise wesentlich produktiver. Andererseits schafft der erfolgreiche Kulturwandel aber auch die Voraussetzung f眉r eine reibungslose digitale Transformation.
Wie wichtig das ist, wei脽 Sowa aus eigener schmerzhafter Erfahrung: 2016 missgl眉ckte die Einf眉hrung eines neuen bei dem Mittelst盲ndler. Wobei der Software kein Vorwurf zu machen sei. 鈥濫s lag einzig und allein an uns. Wir haben versucht, mit der L枚sung unsere 眉ber Jahrzehnte gewachsenen Prozesse eins zu eins abzubilden. Und sind daran g盲nzlich gescheitert鈥�, erinnert sich der Gesch盲ftsf眉hrer.
Gut organisiert in die digitale Transformation
Beim zweiten Anlauf war man entsprechend kl眉ger und vorsichtiger. Statt sich Hals 眉ber Kopf in ein neues Abenteuer zu st眉rzen, investierte das Projektteam mehrere Monate in die Analyse der Ist- und Soll-Prozesse. 脺ber 80 Mitarbeitende waren dabei von Beginn an mit im Boot. 鈥濻chlie脽lich wissen diese am besten, wo es hakt und wie die Zusammenarbeit reibungsloser laufen k枚nnte鈥�, sagt Sowa. Ber眉hrungs盲ngste habe es dabei nicht gegeben: 鈥濧lle waren mit Leib und Seele dabei 鈥� und zwar generations眉bergreifend.鈥� So entstand ein umfangreiches Lastenheft, das die erforderlichen Leitplanken f眉r die Auswahl eines passenden ERP-Systems schuf.
Am Ende machte das Rennen. Die Software weist einen hohen Grad an individueller Anpassbarkeit auf. Die Entscheidung fiel in erster Linie wegen der modernen Systemarchitektur und der umfangreichen Funktionalit盲t.
鈥濪ie Chemie zwischen uns und 麻豆原创 hat von Anfang an gestimmt鈥�, nennt Oliver Sowa einen weiteren wichtigen Grund f眉r die Auswahl. Dieser Faktor sei gerade bei solch komplexen Projekten wie einer ERP-Einf眉hrung nicht zu untersch盲tzen. Und mit den beiden langj盲hrigen 麻豆原创-Partnern Proaxia und FIS, die sich auf die Implementierung und Integration von ERP-Systemen und anderen 麻豆原创-L枚sungen im Bereich Automotive, dem technischen Gro脽handel, und der Industrie spezialisiert haben, waren von Anfang an ausgewiesene Branchenexperten mit an Bord. Der Projektverlauf best盲tigt das gew盲hlte Vorgehen: Im Sommer 2021 konnte Beutlhauser das 麻豆原创-ERP erfolgreich an den Start bringen.
Live-Talk: 鈥濼ransformation trotz Tradition鈥�
Sie m枚chten mehr dar眉ber wissen, was der soziale und kulturelle Umbruch f眉r die Beutlhauser-Gruppe bedeutet und warum er den Digitalisierungskurs des Traditionsunternehmens unterst眉tzt? Unter dem Motto 鈥濼ransformation trotz Tradition鈥� bieten Gesch盲ftsf眉hrer Oliver Sowa und Dr. Antje Wittig (Leiterin Organisationsentwicklung) am 22.09.2021 um 10 Uhr im Live-Talk spannende Einblicke.
Beutlhauser-Gruppe: Transformation zum digitalen Unternehmen
Erfahren Sie hier mehr 眉ber den digitalen Wandel bei der Beutlhauser-Gruppe, einem traditionsreichen Mittelst盲ndler mit Hauptsitz im niederbayerischen Passau. Unter anderem wurde das ERP-System 麻豆原创 S/4HANA zusammen mit verschiedenen anderen 麻豆原创-L枚sungen eingef眉hrt. Grundlage daf眉r ist allerdings ein v枚llig ver盲nderter Ansatz im Human Experience Management.
- Bei der Beutlhauser-Gruppe schafft Kulturwandel die Basis f眉r die Digitalisierung
- So meistert Beutlhauser die Transformation zum digitalen Unternehmen


