Damit Assetmanagement Wertsch枚pfung generiert, m眉ssen einzelne Devices wie Roboter oder Sensorik intelligent vernetzt und mithilfe des ins ERP-System eingebunden werden. Worauf es bei dieser Integration ankommt 鈥� und wie sie gelingt.
Produktionsumgebungen setzen sich aus ganz unterschiedlichen Devices zusammen, also aus Ger盲ten und Prozessen wie zum Beispiel Robotern, Motoren, Steuerungen und Sensorik. Jedes dieser Elemente besteht wiederum aus einzelnen Komponenten, die Teilfunktionen erf眉llen.
Digitale Transformation in einem solchen Umfeld voranzutreiben bedeutet, Ger盲te und Prozesse im Sinne des jeweiligen Gesch盲ftsmodells und der Unternehmensziele zu einem ganzheitlichen Assetmanagement 鈥� sprich einer ganzheitlichen Anlagenverwaltung 鈥� zu verkn眉pfen.
Das Device als Teil der digitalen Transformation
Wie das konkret geschehen kann, soll das Beispiel eines Servomotors am F枚rderband illustrieren. Dazu betrachten wir das Device 鈥� also den Servomotor 鈥� in seinen unterschiedlichen Kontexten und Beziehungen:
- Aus Sicht der Ablaufsteuerung in der Produktion ist es ein Objekt, das von Ein- und Ausgangsignalen identifiziert und gesteuert wird.
- Aus Sicht des Herstellers ist es ein Produkt, das im Betrieb verwaltet und gewartet werden muss, um m枚glichst effizient arbeiten zu k枚nnen.
- Aus Sicht des Asset Managements 鈥� also der Anlagenverwaltung 鈥� repr盲sentiert der Servomotor einen Teil des Sachanlage颅verm枚gens.
Durch seine Bez眉ge wird das Device zum integralen Bestandteil einer Anlage (eines Assets) und damit zum Gegenstand der .
Standards sorgen f眉r eindeutige Klassifizierung
Device und Asset k枚nnen durch das Internet der Dinge miteinander vernetzt werden und dabei mithilfe von Informations- und Kommunikationstechniken zusammenarbeiten. Diese vertikale Integration auf IT-Ebene ist unabdingbare Voraussetzung jeder digitalen Transformation in der Produktion.
Damit sie gelingt, braucht es Standards, die die Art der digitalen Einbindung des Devices ins Asset und der Kommunikation zwischen beiden definieren. Dazu ben枚tigt jedes Device und jedes Asset eine Adresse, durch die sie (auch global) eindeutig identifizierbar sind 鈥� und die sie bei Beschaffung, Lagerung, Produktion und Vertrieb eindeutig klassifiziert.
Nachdem diese Basis gelegt ist, beginnt die eigentliche Anbindung an das ERP-System. Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Assetmanagement, weil es sowohl die reinen Stammdaten als auch die Informationen 眉ber den Lebenszyklus der Assets verwaltet.
Produktionsanlagen optimal nutzen
Assetmanagement dient
- der Unterst眉tzung der Stammdatenverwaltung f眉r Assets ohne Beschreibung,
- der Ermittlung der Gesamtbetriebskosten (TCO) und der Gesamteffektivit盲t (OEE) sowie
- als Grundlage f眉r ein sogenanntes zur systematischen Verbesserung der Anlagenzuverl盲ssigkeit und Anlagenleistung.
Auf diese Weise legt das Assetmanagement die Grundlage f眉r eine optimale Nutzung von Produktions颅anlagen 眉ber deren gesamten Lebenszyklus hinweg.听
Prozesse an Unternehmenszielen ausrichten
Damit Assetmanagement intelligent wird, braucht es
- ein virtuelles Abbild s盲mtlicher Produktionssysteme, die mittels durchg盲ngig miteinander verbunden sind,
- offene und global g眉ltige Standards f眉r die horizontale und vertikale Kommunikation und Semantik,
- die Einbindung in die Stammdatenverwaltung, weil das Produktionssystem erst durch sie skalierbar wird und so seine optimale Auslastung erreichen kann.
Diese drei Bedingungen legen den Grundstein f眉r die vollst盲ndige Umwandlung bestehender Prozesse im Sinne einer digitalen Transformation 鈥� und f眉r die konsequente Ausrichtung dieser Transformation am Gesch盲ftsmodell und an den jeweiligen Unternehmenszielen.


