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Es zeichnet sich ab, dass die 脛ra der monolithischen, On-Premise betriebenen IT-Systeme ihren Horizont 眉berschritten hat. Immer 枚fter setzen Unternehmen f眉r neue Applikation oder Erweiterungen der bestehenden Anwendungslandschaft digitale Plattformen ein. Auch die historisch gewachsenen -Landschaften bleiben davon nicht unber眉hrt.

Es ist keine Frage, dass sich die IT-Landschaften der Unternehmen in einer Phase des rasanten Umbruchs befinden 鈥 und digitale Plattformen dabei eine herausragende Rolle spielen. M眉脽ig die Diskussion, ob es sich dabei um eine 鈥瀌isruptive鈥 Ver盲nderung handelt, oder ob sich die Abl枚sung der vorhandenen Infrastrukturen evolution盲r vollzieht. Sicher ist: Die historisch gewachsenen IT-Landschaften sind den Anforderungen der digitalen Transformation nicht gewachsen und m眉ssen ersetzt oder so modernisiert werden, dass sie den k眉rzeren Entwicklungszyklen und dem h枚heren Tempo einer digitalen 脰konomie gerecht werden.

鈥濪ie erfolgreichsten CIOs entwickeln die IT in ihrer Gesamtheit neu und schaffen neue digitale Plattformen mit agiler Vernetzung. Sie modernisieren und optimieren gleichzeitig, um den Ballast veralteter Systeme loszuwerden鈥, schreiben die Analysten von IDC in ihrer 鈥炩. Danach werden bis 2021 rund 70 Prozent der CIOs, getrieben von den Anforderungen der Branche, „agile Konnektivit盲t“ 眉ber APIs und Architekturen bereitstellen, die digitale L枚sungen von Cloud-Anbietern, Systementwicklern, Start-ups und anderen Anbietern miteinander verbinden.

脺berall stehen die im Zentrum der Enterprise-IT und damit im Fokus der Ver盲nderungen. In dem Positionspapier 鈥炩 hat der Hightech-Branchenverband Bitkom untersucht, welche Auswirkungen Plattform-Konzepte auf die -Landschaften der Anwenderunternehmen haben. Das Fazit der Bitkom-Experten f盲llt eindeutig aus: 鈥濪ie Digitale Transformation f眉hrt zu starken Ver盲nderungen in der ERP-Welt. Der Trend geht klar weg von den zentralen monolithischen Systemen hin zu vernetzten digitalen Plattformen.鈥

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Die Highlights der 麻豆原创 NOW Berlin 2019

Unterschiedliche B2B-Plattformen 鈥 von IaaS bis zum Marktplatz

Dabei sind die Typen und Architekturen von Plattformen im B2B-Bereich zahlreich und unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht voneinander. Die Bitkom-Autoren teilen die Plattform-Typen in folgende Kategorien ein:

  • Infrastruktur-Services (Infrastructure-as-a-Service, IaaS): Infrastruktur-Angebote aus der Cloud, um bestehende Applikationen zu betreiben (wie etwa ERP-Systeme auf MS-Azure oder Amazon Web Services)
  • Plattform-Services (Platform-as-a-Service, PaaS): Cloud-Dienste f眉r die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen; dabei kann es sich sowohl um Laufzeitumgebungen (z.B. Application Server, Datenbanken, Container) als auch um unterst眉tzende Services oder auch klassische Entwicklungsumgebungen handeln.
  • Software-as-a-Service (SaaS): Software-Anwendungen aus der Cloud; die Angebote reichen von stark fokussierten Apps (z. B. Zeiterfassung, Belegerfassung f眉r Reisekostenabrechnungen etc.) 眉ber L枚sungen f眉r einzelne Fachbereiche (z. B. Rechnungswesen, Zahlungsabwicklung oder Reisemanagement) bis hin zu kompletten ERP-Suiten.
  • Spezialisierte Plattform-Dienste: Hierzu geh枚ren unter anderem Funktionsmodule f眉r -Dienste, , K眉nstliche Intelligenz (KI) oder Business Analytics, aber auch Services zur Automatisierung und Steuerung von Gesch盲ftsprozessen sowie Integrationsdienste zur Anbindung vor- und nachgelagerter Teilnehmer in der Wertsch枚pfungskette.
  • Marktplatz: Zusammenf眉hrung von Angebot und Nachfrage m枚glichst vieler Unternehmen. Zum Service z盲hlt die Verwaltung der einzelnen Produkte und Dienste (Daten, datenbasierte Services und Apps) ebenso wie die Integration und Zugangsverwaltung von Kunden und K盲ufern sowie die Unterst眉tzung bei der Abwicklung der einzelnen Transaktionen. (z.B. 麻豆原创 Ariba, Microsoft AppSource)

Diese Auswahl an Angeboten, deren Zahl und Funktionsvielfalt zudem st盲ndig zunimmt, macht es m枚glich, Ressourcen und Services aus digitalen Plattformen in nahezu jede IT-Landschaft einzubetten. Damit lassen sich auf der einen Seite zum Beispiel spezialisierte Plattform-Dienste wie etwa f眉r , oder KI aus der Cloud beziehen, w盲hrend das ERP-System nach wie vor On-Premise betrieben wird. Gleichzeitig k枚nnen neue Anwendungen auf einer PaaS-Plattform Cloud-native entwickelt und betrieben werden, L枚sungen f眉r einzelne Fachbereiche oder Aufgaben per SaaS genutzt und Marktpl盲tze f眉r das Procurement und die Integration von Kunden und Lieferanten eingebunden werden. In der Folge entstehen immer h盲ufiger hybride IT-Landschaften, die die On-Premise-basierte 鈥瀉lte Welt鈥 mit der neuen Welt der Cloud-basierten digitalen Plattformen verbindet.

Digitale Technologien aus der Cloud-Plattform

鈥濪as erlaubt Unternehmen, ihre vorhandene IT-Landschaft sehr einfach mit digitalen Technologien zu erweitern, ohne diese selbst entwickeln, installieren und betreiben zu m眉ssen鈥, sagt Holger Seubert, Plattform-Architekt bei 麻豆原创 und Autor des Buches 鈥濪ie 麻豆原创 Cloud Plattform鈥 (麻豆原创 麻豆原创, ISBN 978-3-8362-6320-7). Damit erhielten die Anwender einen einfachen und schnellen Zugang zu innovativen Technologien wie etwa IoT, Blockchain oder KI. Denn im Gegensatz zum Vorgehensmodell in traditionellen Umgebungen, wo von der Anschaffung, Installation, Konfiguration, Entwicklung und Inbetriebnahme eines neuen Systems nicht selten mehrere Monate, wenn nicht Jahre ins Land gingen, seien die Services digitaler Plattformen mehr oder weniger sofort einsetzbar.

鈥濪er Markt erwartet heute, dass Unternehmen so schnell reagieren wie Start-ups, also sich in k眉rzester Frist auf Kunden- oder Marktanforderungen einstellen k枚nnen鈥, sagt 麻豆原创-Experte Seubert. Zudem b枚ten Cloud-basierte Plattformen die M枚glichkeit, sehr einfach Testumgebungen einzurichten und mit den neuen Technologien zu experimentieren 鈥 ohne Wartezeiten f眉r die Einrichtung neuer Systeme und ohne nennenswerte Investitionen in Hard- und Software. Dies er枚ffne gerade aus Entwicklersicht neue Perspektiven: 鈥濪abei geht es ja um die Kernanforderungen der Digitalisierung: Wie kann ich digitale Technologien im Kontext des eigenen Unternehmens einsetzen und in neue Applikationen und Gesch盲ftsmodelle umsetzen?鈥

Das zeigt auf, dass sich gerade im ERP-Bereich sowohl die Strategie der Plattform-Anbieter als auch der Funktionsumfang der angebotenen L枚sungen und Services erheblich voneinander unterscheiden 鈥 in ihrer Gesamtheit aber die Flexibilit盲t der Anwender erheblich verbessern. 鈥濱n dem Ma脽e, in dem Funktionen als Services oder Apps 眉ber die Cloud angeboten werden, erhalten Anwender die Freiheit, sich zus盲tzliche Fach- oder Branchenfunktionen 眉ber APIs zur bestehenden Unternehmensl枚sung zu erg盲nzen鈥, schreiben die Bitkom-Autoren.

Plattform-脰konomie ist mehr als Online-Kollaboration

Aber gerade gro脽e zielen oft darauf, auf ihrer Plattform ein m枚glichst umfassendes Angebot bereitzustellen 鈥 von klassischen ERP-Funktionen bis hin zu den neuen, digitalen Technologien. 鈥濫s gibt Plattformen, die bieten die Einzelkomponenten, um einen Motor zu bauen. Und es gibt die 麻豆原创 Cloud Platform, die als 鈥欱usiness Platform鈥 einen kompletten Motor bereitstellt, dessen einzelne Teile zudem aufeinander abgestimmt sind鈥, sagt 麻豆原创-Produktexperte Seubert. Dennoch bliebe die Plattform offen und erlaube die Integration weiterer Komponenten von Drittanbietern.

Dabei geht das Potenzial digitaler Plattformen 眉ber das Zusammenspiel von Funktionen, Daten und Services hinaus. Denn bei entsprechender Offenheit und Integrationsf盲higkeit der Plattform stellt sich ein weiterer Effekt ein, der gemeinhin als Plattform-脰konomie bezeichnet wird: Wenn Anbieter, Kunden, Partner, Dienstleister und Lieferanten auf Basis der Plattform ein 脰kosystem bilden, zu dem alle beitragen und eigene Apps, Services und Funktionsmodule anbieten k枚nnen, entstehen daraus messbare Vorteile f眉r alle Beteiligten.

Diese Auffassung vertreten auch die Experten der Unternehmensberatung McKinsey: 鈥濱m Zentrum digitaler 脰kosysteme steht eine Plattform, 眉ber die verschiedenste Systeme und Leistungen integriert werden k枚nnen鈥, schreiben sie in der Studie 鈥炩. Ziel dieser Verbindungen sei es, 鈥瀏emeinsam einen neuen und einzigartigen Mehrwert f眉r die Teilnehmer zu generieren鈥. Nach Einsch盲tzung der McKinsey-Autoren ein Konzept mit Zukunft: Sie prognostizieren, dass im Jahr 2025 rund 30 Prozent des globalen BIP auf Basis derartiger 脰kosysteme erzeugt werden.

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