Risikomanagement Archiv | Â鶹ԭ´´ News Center /germany/tags/risikomanagement/ Unternehmensberichte & Â鶹ԭ´´eportal Tue, 18 Jul 2023 06:12:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Neue Generation: Â鶹ԭ´´ GRC edition for Â鶹ԭ´´ HANA angekündigt /germany/2023/07/neue-generation-sap-grc-edition-for-sap-hana-angekuendigt/ Tue, 18 Jul 2023 06:00:19 +0000 /germany/?p=174921 Die Anforderungen an Governance, Risk und Compliance (GRC) werden immer komplexer. Entsprechend hoch ist der Bedarf an innovativen und zukunftssicheren Lösungen. Â鶹ԭ´´ reagiert darauf und...

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Die Anforderungen an Governance, Risk und Compliance (GRC) werden immer komplexer. Entsprechend hoch ist der Bedarf an innovativen und zukunftssicheren Lösungen. Â鶹ԭ´´ reagiert darauf und kündigt Â鶹ԭ´´ GRC edition for Â鶹ԭ´´ HANA an. Die Lösung wird viele Prozesse in diesem Umfeld weiter optimieren.

In Walldorf herrscht Aufbruchstimmung: „Wir haben eine langfristige Vision für unsere GRC-Technologie, auf die sich unsere Kunden freuen können“, sagt Marie-Luise Wagener-Kirchner, Chief Product Owner GRC bei Â鶹ԭ´´. „Der nächste große Schritt ist Â鶹ԭ´´ GRC edition for Â鶹ԭ´´ HANA.“ Die Plattform basiert auf mehr als 20 Jahren Markterfahrung und Tausenden zufriedenen GRC-Kunden weltweit – allein in Deutschland gibt es über tausend Anwenderunternehmen. Entwickelt wird die Lösung in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kunden, Partnern und Analysten. Â鶹ԭ´´ GRC edition for Â鶹ԭ´´ HANA soll im ersten Quartal 2026 auf den Markt kommen und wird die aktuelle Â鶹ԭ´´-GRC-Version 12.0 ablösen.

„Die Lösung ist unsere Antwort auf globale Trends, die den GRC-Bereich vor neue Herausforderungen stellen“, sagt Jochen Thierer, Head of GRC Development bei Â鶹ԭ´´. „Die Geschwindigkeit, mit der sich Technologie und Geschäftsumfeld verändern, ist beispiellos und eine Verlangsamung nicht in Sicht. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die bestmögliche technologische Plattform zu bieten, um die Anforderungen der Zukunft zu meistern.“

Was steckt drin in Â鶹ԭ´´ GRC edition for Â鶹ԭ´´ HANA?

Die Lösung verbessert viele Bereiche deutlich. Die Highlights:

  • Mehr Kosteneffizienz durch einen einheitlichen Technologie-Stack, der die Wartung vereinfacht und die Total Cost of Ownership senkt
  • Höhere Benutzerzufriedenheit dank verbesserten Â鶹ԭ´´-Fiori-Oberflächen und optimierten Geschäftsabläufen innerhalb der Lösungen
  • Bessere Entscheidungsfindung durch Dateneinblicke in Echtzeit und erweiterte Visualisierungsfunktionen auf Knopfdruck
  • Zukunftssicherheit durch eine neue technische und funktionale Architektur, mit der sich die Lösung schnell an neue gesetzliche Anforderungen oder Geschäftsprozesse anpassen lässt
  • Proaktives Risikomanagement mit integrierter, datengesteuerter Automatisierung in jedem Geschäftsprozess sowie einer zentralen Sicht auf alle Risiken, inklusive deren Kontext
  • Einfaches Upgrade von Â鶹ԭ´´ GRC in Version 12.0 auf Â鶹ԭ´´ GRC edition for Â鶹ԭ´´ HANA

Weitere GRC-Lösungen angekündigt

Dies ist jedoch nur ein Teil der Geschichte. Â鶹ԭ´´ hat zusätzliche GRC-Lösungs-Updates angekündigt, darunter eine harmonisierte Â鶹ԭ´´ S/4HANA-Version von Â鶹ԭ´´ Audit Management, Â鶹ԭ´´ Business Integrity Screening (früher bekannt als Â鶹ԭ´´ Fraud Management) und Â鶹ԭ´´ Tax Compliance. Diese Aktualisierungen sind ebenfalls für das erste Quartal 2026 geplant.

„Insgesamt entsteht so eine ganz neue Suite für das Kontroll- und Überwachungssystem in Unternehmen“, sagt Wagener-Kirchner. „Wir unterstreichen damit unsere langfristige Vision für GRC-Technologie aus dem Hause Â鶹ԭ´´. Wir werden unsere Kunden bei allen Herausforderungen in diesem Bereich auch in den kommenden Jahrzehnten unterstützen.“

Empfohlene Webinare rund um GRC

Â鶹ԭ´´ GRC Process Control and Risk Management: Aktuelle Leistungen und Roadmap:

Â鶹ԭ´´ Access Control: Die neuesten Innovationen:

Fragen?

Wenden Sie sich an Steffen Trumpp, Solution Advisor Expert | GRC & Security unter steffen.trumpp@sap.com

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Gemeinsam Krisen bewältigen: Diese 10 Â鶹ԭ´´-Lösungen bieten schnelle Hilfe /germany/2022/10/krisen-bewaeltigen/ Mon, 31 Oct 2022 08:00:02 +0000 /germany/?p=163197 Kontinuierliches Krisenmanagement ist heute die neue Normalität. Mit vielfältigen IT-Lösungen hilft Â鶹ԭ´´ dabei, besser durch unsichere Zeiten zu manövrieren und gleichzeitig ein nachhaltiges Geschäftswachstum zu...

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Kontinuierliches Krisenmanagement ist heute die neue Normalität. Mit vielfältigen IT-Lösungen hilft Â鶹ԭ´´ dabei, besser durch unsichere Zeiten zu manövrieren und gleichzeitig ein nachhaltiges Geschäftswachstum zu ermöglichen.

Störungen in den Lieferketten, rasant steigende Kosten und fortschreitende Klimakatastrophe – vor den Unternehmen stehen heute zahlreiche Herausforderungen gleichzeitig. Um in der aktuellen Krisensituation schnell zu helfen, bietet Â鶹ԭ´´ eine Reihe von Lösungen an.

Diese Lösungen ermöglichen eine größere Flexibilität und mehr Agilität. Unternehmen können sich damit besser den permanenten Veränderungen in ihren Märkten anpassen und ihre Geschäftsziele in der neuen Normalität erfolgreich vorantreiben. Hier eine Übersicht:

Die Resilienz der Lieferkette verbessern

Der Ausbruch des Corona-Virus hat uns gezeigt, wie abhängig die Welt von den globalen Lieferketten ist und wie anfällig lineare, veraltete Supply-Chain-Prozesse sein können. Engpässe bei der Rohstoff- und Energieversorgung oder in der Logistik werden auch in Zukunft häufiger auftreten. Pandemien, Kriege, Handelskonflikte oder Klimawandel – die damit verbundenen Risiken lassen sich durch eine höhere Widerstandsfähigkeit der Lieferketten minimieren, die auftretende Störungen rechtzeitig abfedert.

  1. Verbesserte Transparenz durch umfassende Kollaboration mit Handelspartnern

Fehlt es in Ihren Lieferketten an Transparenz? Findet die Kommunikation mit Lieferanten, Auftragsfertigern und anderen Handelspartnern immer noch per Mail, per Fax oder Telefon statt? Dauert es zu lange, bis Geschäftspartner auf neue Entwicklungen reagieren? Mit dieser lassen sich robuste Lieferantenbeziehungen aufbauen und die Resilienz kann gesteigert werden. Zum Beispiel können Produktionsprognosen sowie Informationen über Bestellungen, Qualität und Bestände mit Hilfe von Dashboards visualisiert und in Echtzeit mit den Lieferanten geteilt werden, so dass diese bei Unterbrechungen des gewohnten Ablaufs schneller reagieren können.

  1. Echtzeiteinblicke in die Bewegung von Materialien und Produkten

Systeme für das Tracking & Tracing geben in der Logistik jederzeit Auskunft darüber, wo sich Waren zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden. In bestimmten Branchen ist die Überwachung und Nachverfolgung entweder aus rechtlichen – wie zum Beispiel in der Pharma- und Lebensmittelindustrie – oder aus wirtschaftlichen Gründen – wie etwa im Handel – zwingend erforderlich. Mit unserer cloudbasierten gewinnen Sie rund um die Uhr Echtzeiteinblicke in die Bewegung von Materialien und Produkten. Dadurch reduzieren Sie Risiken in Ihrer Lieferkette und optimieren die Kosten, z.B. für Eiltransporte, durch zuverlässigere Liefertermine.

  1. Vorausschauende Instandhaltung zur Verbesserung der Anlagenleistung

Für produzierende Unternehmen ist es essenziell, dass in einer eng getakteten Fertigung – die zudem noch sehr flexibel auf kurzfristige Änderungen reagieren muss – die notwendigen Maschinen und Anlagen jederzeit zur Verfügung stehen. Benötigen Sie eine schnelle Hilfe bei Störungen oder eine vorausschauende Wartung? Mit dieser können Hersteller, Servicepartner und Betreiber über ein kollaboratives Netzwerk sämtliche Informationen miteinander teilen und dadurch beispielsweise die Anlagenleistung optimieren.

Wirksame Maßnahmen gegen Kostensteigerung und Inflation

Führungskräfte müssen heute vor dem Hintergrund zweistelliger Inflationsraten wichtige Entscheidungen für ihr Unternehmen treffen. Zum Beispiel, ob sie die Produktion drosseln, Preise erhöhen, auf Marge verzichten oder nach neuen Lieferanten suchen wollen. Verschiedene Lösungen können etwa mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz, vorausschauenden Analysen und Simulationen dabei helfen, Liquidität zu verbessern oder Kosten zu senken.

  1. Mit Working Capital Management Liquidität freisetzen

Wissen Sie, dass in Ihrer Lieferkette gebundene Werte stecken? Wenn Sie Verbindlichkeiten, Forderungen und Bestände besser nutzen, können Sie auch in schwierigen Zeiten das Unternehmenswachstum fördern. Oder in Forschung und Entwicklung investieren, neue Produkte entwickeln und andere Herausforderungen in Angriff nehmen. Mit unseren Lösungen für das -(WCM) stärken Sie Ihre Innenfinanzierungskraft, setzen Liquidität frei und steigern den Cashflow. Durch dynamische Skontonutzung lassen sich zum Beispiel etwaige Liquiditätsüberschüsse umfassender nutzen. Durch Supply Chain Finanzierung können sowohl Sie als auch Ihre Lieferanten Ihre Liquiditätsziele optimieren.

  1. Einsparungen im Einkauf durch Automatisierung und Prozessvereinfachung erzielen

Wollen Sie im Einkauf die Suche nach dem richtigen Lieferanten beschleunigen und Beschaffungszyklen verkürzen? Oder brauchen Sie Unterstützung beim Ausschreiben marktgerechter Vereinbarungen mit entsprechendem Einsparpotenzial? Sollen dabei Ausschreibungsprozesse digitalisiert und beispielsweise Auktionen durchgeführt werden? Unsere ermöglicht es Unternehmen, schnell nachhaltige Ergebnisse durch die Automatisierung und Vereinfachung fundamentaler Prozesse im Ausschreibungsprozess zu erzielen.

  1. Externe Arbeitskräfte und Dienstleister clever steuern

Hat auch in Ihrem Unternehmen durch die Corona-Pandemie der Anteil externer Beschäftigter zugenommen? Macht sich der Mangel an internen Fachkräften weiter bemerkbar, so dass Sie verstärkt flexible Kontingentarbeitskräfte und Dienstleister benötigen? Mit unserer können sie weltweit das Recruiting, die Einarbeitung und das komplette Management externer Beschäftigungsverhältnisse vereinfachen. Das verringert die Arbeitgeberrisiken und ermöglicht mehr Resilienz in unsicheren Zeiten –etwa durch verbesserte Transparenz und umfassende Informationen über Servicequalität und Kosten.

Nachhaltigkeit in alle Geschäftsprozesse integrieren

Am 1. Januar 2023 tritt in Deutschland das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in Kraft. Die darin eingeforderten Sorgfaltspflichten orientieren sich an den ESG-Eckpfeilern (Environmental, Social und Governance). Betroffene Unternehmen müssen ein angemessenes Risikomanagement einführen bzw. ihr bestehendes System entsprechend anpassen. Aber auch unabhängig von solchen gesetzlichen Regelungen steigen intern wie extern die Anforderungen, Nachhaltigkeitsaspekte direkt in die Kerngeschäftsprozesse zu integrieren. Denn nur damit lässt sich sicherstellen, dass sich die eigene Geschäftstätigkeit möglichst wenig negativ auf die Umwelt, die Menschen vor Ort oder die Gesellschaft als Ganzes auswirkt.

  1. Nachhaltiges Lieferantenmanagement sicherstellen und Risiken minimieren

Entspricht Ihr Risikomanagementsystem für Menschenrechte und Umweltrisiken in der Lieferkette schon den neuen gesetzlichen Anforderungen auf nationaler und EU-Ebene? Wollen Sie Bußgelder und Reputationsverlust vermeiden? Denken Sie über neue Chancen und Wettbewerbsvorteile nach? Unsere unterstützen Sie bei der Umsetzung eines entsprechenden Systems. Darüber hinaus hilft professionelles Lieferantenmanagement dem Einkauf dabei, die richtigen Produkte von den richtigen Lieferanten zur richtigen Zeit zu beschaffen. Vom Registrierungsprozess mittels kundenspezifischer Fragebögen, automatisierten Genehmigungsprozessen, Qualifizierung für bestimmte Warengruppen bis hin zur Synchronisierung mit dem ERP-System lassen sich mit unserer sämtliche Lieferantenstammdaten strukturiert und nachvollziehbar verarbeiten.

  1. Mit manipulationssicherer Materialrückverfolgbarkeit Vertrauen aufbauen

Wollen Sie Ihre Endkunden manipulationssicher über die Herkunft ihrer Produkte informieren? Kämpfen Sie mit Qualitätsproblemen und wollen der Ursache schneller auf die Spur kommen? Müssen Sie im Falle eines Rückrufs alle Beteiligten zügig informieren? Mit haben Sie die gesamte Lieferkette im Blick – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Mit Hilfe dieser bauen Sie zudem bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern wertvolles Vertrauen auf.

  1. Regelkonforme Beschaffung mit wenigen Klicks ermöglichen

Ist Einkauf und Beschaffung eine komplexe Angelegenheit, die man am besten Experten überlassen sollte? Diese Ansicht stimmt nicht immer. Denn es gibt auch Software, bei der eine intuitive Benutzeroberfläche Ihre Mitarbeitenden bequem durch den gesamten Beschaffungsprozess leitet. Aufwändige Schulungen oder lange Anleitungen werden dadurch überflüssig. Bei unserer werden die operativen Einkaufsprozesse nahezu vollständig automatisiert und vereinfacht. So lässt sich mit nur wenigen Klicks auf der Basis von Best Practices die gewünschte Bestellung durchführen. Die Beschaffungsrichtlinien des Unternehmens werden dabei automatisch eingehalten und das Einkaufen bei nachhaltigeren Lieferanten könnte z.B. gefördert werden.

  1. Geschäftsreisen- und Ausgabenmanagement nachhaltig verknüpfen

Die Lust auf eine Geschäftsreise nach Monaten der erzwungenen Pause vergeht schnell, wenn sich im Gepäck wieder Formulare und Belege aus Papier sammeln. Manuelle Prozesse sind für alle Beteiligten eine Last, die zudem viel Zeit und Geld kosten. Unsere cloudbasierte sorgt für vollständige Transparenz und proaktive Kontrolle des gesamten Cashflows. Planen, Reisen und Abrechnen sind damit unkompliziert, mobil und umweltfreundlich ohne Papier möglich. Schon bei der Buchung wird den Mitarbeitenden der CO2-Fußabdruck der geplanten Reise angezeigt, so dass sie frühzeitig abwägen können, ob eine möglich und sinnvoll ist.

Diese zehn Beispiele sind nur eine Auswahl an Lösungen, mit denen wir unsere Kunden auf ihrem Weg zu intelligenten, nachhaltigen Unternehmen unterstützen. Unsere Ambition ist dabei nicht nur, dass Sie möglichst unbeschadet aus der aktuellen Krisensituation herauskommen und mit den gegenwärtigen rasanten Veränderungen Schritt halten können. Sondern wir wollen diesen Prozess aktiv und gemeinsam langfristig gestalten und so die Grundlagen für weiteres Wachstum schaffen.

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, kontaktieren Sie dirk.senn@sap.com.

Oder sehen sie sich die Aufzeichnung vom „“ an. Lassen Sie sich von den Fachbeiträgen und Kundenberichten inspirieren.


Dirk Senn ist Senior Vice President IS&BN Germany & Member of the Management Board Â鶹ԭ´´ Germany

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Anpassungsfähigkeit ist das A und O: Ein Interview mit Shane Paladin /germany/2020/06/anpassungsfaehigkeit-business-services/ Tue, 16 Jun 2020 07:00:33 +0000 /germany/?p=150406 Shane Paladin, President des Bereichs Services bei Â鶹ԭ´´, berichtet, wie sein Team die Bedürfnisse der Kunden in diesen unsicheren Zeiten unterstützt – und wie es...

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Shane Paladin, President des Bereichs Services bei Â鶹ԭ´´, berichtet, wie sein Team die Bedürfnisse der Kunden in diesen unsicheren Zeiten unterstützt – und wie es sich auf das neue Geschäftsumfeld einstellt.

Sie haben den Bereich Â鶹ԭ´´ Services zu Beginn einer globalen Pandemie übernommen. Was waren Ihre ersten Gedanken? Konnten Sie sich irgendwie hierauf vorbereiten?

Wir stehen derzeit vor einer noch nie dagewesene Herausforderung. Weltweit sind die Menschen in ihrem Privat- und Berufsleben in gewisser Hinsicht davon betroffen. Jeder versucht, den Spagat zwischen Homeoffice und der Betreuung von kleinen Kindern oder älteren Angehörigen hinzubekommen – und dabei gesund zu bleiben. Gleichzeitig bietet die Situation aber für viele von uns auch Zeit zum Nachdenken.

In beruflicher Hinsicht war dies ein guter Zeitpunkt, um verstehen zu können, wie es um die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter bestellt ist. Ich bin sehr beeindruckt, wie es unserem Unternehmen gelungen ist, unsere Kunden remote zu betreuen – von der Konzeption und Entwicklung eines Projekts bis zur Aufnahme des Produktivbetriebs. Genauso beeindruckt bin ich davon, wie unsere Kunden schnell und flexibel neue Arbeitsweisen ausprobiert und einige ihrer Geschäftsprozesse geändert haben, um auf die Veränderungen in ihren Branchen zu reagieren.

Mit Serviceportfolio schnell auf Kundenanforderungen reagieren

Ich kenne niemanden, der hierauf komplett vorbereitet war. Aber mir ist klar geworden, dass Anpassungsfähigkeit das A und O ist. Ich habe das sowohl bei Menschen als auch bei Unternehmen festgestellt. Bei der Â鶹ԭ´´ konnten wir mit unserem breiten Serviceportfolio schnell auf geänderte Kundenanforderungen reagieren. Außerdem haben wir die  der Â鶹ԭ´´ auf den Markt gebracht. Die Services verbessern das Arbeiten und die Zusammenarbeit im Fernbetrieb und sollen so Kunden beim Risikomanagement und der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs unterstützen.

Sie leiten derzeit eine Organisation, deren Mitarbeiter größtenteils remote arbeiten. Wie erhalten Sie eine Kultur des Erfolgs und der Zusammenarbeit?

Alles läuft letztlich auf Transparenz hinaus. Es ist wichtig, offen und ehrlich zu seinem Team zu sein und seinen Mitarbeitern zu sagen, dass man vielleicht nicht immer auf alles eine Antwort hat. Durch die Ungewissheit dieser Situation sind die Menschen ganz klar gestresst, sowohl zu Hause als auch bei der Arbeit. Bei uns allen hat sich der Alltag verändert. Daher habe ich meine Teammitglieder ermutigt, sich zu melden, wenn sie Hilfe brauchen. Ich bin im ständigen Dialog mit Mitgliedern des Â鶹ԭ´´-Vorstands und verbringe viel Zeit mit Gesprächen mit Mitarbeitern unserer gesamten Organisation. Auch wenn wir momentan alle räumlich getrennt sind, hat uns die Situation meiner Ansicht nach näher zusammengebracht.

Durch die Art unserer Arbeit sind wir in der Lage, Tools zur Zusammenarbeit für unsere Kunden zu entwickeln. Wir haben also genug Kommunikations-Tools, die wir intern nutzen können, um effizient und erfolgreich zu arbeiten. Und wir lernen, wie wir diese Tools nutzen können, um ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen – sowohl intern als auch bei unseren Kunden.

Welche Sorgen äußern Ihre Kunden derzeit am häufigsten im Hinblick auf ihre Digitalisierungsprojekte? Wie hilft Ihre Organisation, darauf einzugehen – mit Angeboten aus dem Off-site Service Delivery Framework und darüber hinaus? 

Die aktuelle Situation hat die Partnerschaft zwischen der Â鶹ԭ´´ und ihren Kunden wirklich auf die Probe gestellt. Die Auswirkungen der Krise sind in allen Branchen spürbar, und Unternehmen sind davon direkt oder indirekt in ihrem regulären Geschäftsbetrieb betroffen – sei es im Hinblick auf ihre Mitarbeiter, Produkte und Services oder auf ihre finanzielle Liquidität.

Die globale Logistikkette kam im Grunde genommen zum Erliegen. Die Unterbrechung der Lieferkette und des Transports haben bei einigen Lieferanten zu einem kompletten Stillstand geführt. Viele haben sich schnell angepasst. Gleichzeitig haben wir mit Kunden zusammengearbeitet, damit sie die Funktionen innerhalb unserer Produkte und Services optimal nutzen konnten, um auf Änderungen in ihren Abläufen zu reagieren.

Datenanalysen helfen bei der künftigen Planung

Auch wenn es wichtig ist, sich jetzt erst mal auf die derzeit dringenden Dinge zu konzentrieren, richten unsere Kunden ihren Blick auch auf die Zukunft. Sie möchten ihre Front-Office- Funktionen optimieren, um auf die veränderte Verbrauchernachfrage und das Konsumklima zu reagieren. Mit Analysen und Einblicken in Daten helfen wir ihnen, heute die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen, um sich für eine erfolgreiche Zukunft aufzustellen.

Unsere Kunden haben sich sehr stark auf unsere Unterstützung und unseren Rat verlassen, um sich auf dieses geänderte Geschäftsumfeld einzustellen. Auch wenn sich das Umfeld ständig ändert und wir vielleicht nicht auf alles unmittelbare Antworten haben, haben wir die passenden Services und Tools, um Geschäftskontinuität sicherzustellen. Früher konnten wir direkt und vor Ort mit unseren Kunden zusammenarbeiten. Heute müssen wir dafür sorgen, dass wir auch bei der derzeitigen Fernbetreuung unserer Kunden Kontinuität und Qualität bieten können.

Welche direkten Erfolge haben Sie bei Kunden gesehen, die ihre Geschäftsmodelle und Prozesse schnell anpassen mussten, um sich auf das neue Remote-Arbeitsumfeld einzustellen?

Es ist beeindruckend, wie anpassungsfähig die Unternehmen sind. Natürlich gibt es einige Branchen, die ein bisschen besser damit umgehen konnten als andere, weil sie bereits auf ein digitalisiertes Geschäftsmodell gesetzt hatten, beispielsweise die Finanzdienstleistungsbranche. Aber auch diejenigen, deren Lieferketten stark betroffen waren, wie die produzierenden Unternehmen, haben ihre Produktpipeline an die neuen Anforderungen angepasst. Man geht immer mehr zur Automatisierung über, und die digitale Wirtschaft entwickelt sich schneller als je zuvor. Viele Unternehmen setzen bei der Optimierung ihrer Geschäftsabläufe auf Digitalisierung.

Und es ist sogar so, dass viele Projekte im Remote-Betrieb schneller durchgeführt werden können. Wir haben unseren Off-site Services Delivery Framework mit unserem Essential-Business-Services-Angebot kombiniert. Dadurch können wir Projekte zu 100 Prozent im Fernbetrieb abwickeln. Wir machen das schon seit Jahren mit großem Erfolg – mit sofort einsatzbereiten Prozessen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die unsere Kunden bei jedem einzelnen Schritt unterstützen sollen.

Digitalisierungsschub durch die Krise

Inwieweit wirkt sich diese schwierige Zeit auf aktuelle Digitalisierungsprojekte aus? Auf welche Technologien werden Unternehmen nach der Pandemie bevorzugt setzen?

Viele unserer langjährigen Kunden haben vor der Corona-Krise bereits zwei katastrophale Ereignisse erlebt: die „dot-com“-Blase im Jahr 2000 und die Finanzkrise im Jahr 2008. Diese beiden Krisen hatten aufgrund von systematischen Fehlern erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. Heute hingegen haben wir es mit einer gesundheitlichen Bedrohung für die Weltbevölkerung zu tun, die sowohl die Verbraucher als auch die Unternehmen dazu zwingt, ihren Alltag und ihren Geschäftsbetrieb komplett umzustellen.

Unternehmen ist noch bewusster geworden, wie wichtig Digitalisierung ist und wie sehr sie dazu beiträgt, wettbewerbsfähig bleiben zu können. Manche Betriebe haben ihre Projekte etwas gebremst oder über einen längeren Zeitraum ausgedehnt. Die meisten erkennen aber, dass sie weiter vorankommen müssen – wenn auch ein wenig anders.

Unsere Kunden passen sich nicht nur an die aktuelle Situation an, sondern richten ihren Blick auch auf die Zukunft – nach der Corona-Krise –, um zu sehen, wie sie in die Wertschöpfungskette passen. Technologie wird die führende Rolle für den Erfolg von Unternehmen spielen. Ich hoffe, dass unsere Kunden mit unseren Services ihre Kunden auf eine neue Art und Weise erreichen können, wenn die Erholung einsetzt.


Lesen Sie hierzu auch die entsprechende Â鶹ԭ´´emitteilung: Neue Â鶹ԭ´´-Services unterstützen Remote-Prozesse und sichern Geschäftskontinuität

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Â鶹ԭ´´ bietet kostenlose Testversionen für Mitarbeiterkommunikations- und Kundenservicelösungen /germany/2020/05/kostenlose-testversionen-mitarbeiterkommunikation-kundenservice/ Tue, 19 May 2020 13:01:19 +0000 /germany/?p=149855 Â鶹ԭ´´ wird über den Bereich Â鶹ԭ´´ Digital Interconnect ein kostenloses 30-Tage-Testangebot mit einer Gültigkeit von drei Monate für zwei Services zur Verfügung stellen. Â鶹ԭ´´ People...

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Â鶹ԭ´´ wird über den Bereich Â鶹ԭ´´ Digital Interconnect ein kostenloses 30-Tage-Testangebot mit einer Gültigkeit von drei Monate für zwei Services zur Verfügung stellen. Â鶹ԭ´´ People Connect 365 ist ein cloudbasierter mobiler Service, mit dem Unternehmen Mitarbeiter lokalisieren und kontaktieren können, wenn eine Notfallsituation oder eine Betriebsunterbrechung aufgetreten ist. Bei dem Cloud-Service Â鶹ԭ´´ Contact Center 365 handelt es sich um eine cloudbasierte Contact-Center-Lösung, die zahlreiche Kommunikationskanäle abdeckt und einen reibungslosen Kundenservice ermöglicht.

„Die Corona-Pandemie bringt in allen Branchen Verunsicherung und große Herausforderungen für die Geschäftsabwicklung mit sich. Deshalb wollten wir unseren Kunden Tools zur Verfügung stellen, mit denen sie effektiv mit ihren Mitarbeitern, ihrem externen Personal und ihren Kunden kommunizieren und diese unterstützen können“, sagte Rohit Tripathi, Leiter des Bereichs Â鶹ԭ´´ Digital Interconnect bei Â鶹ԭ´´. „Da viele Unternehmen jetzt remote arbeiten, ist es umso wichtiger, dass sie mit ihren Mitarbeitern und Kunden in Kontakt bleiben. Â鶹ԭ´´ People Connect 365 und Â鶹ԭ´´ Contact Center 365 ermöglichen eine optimierte Kommunikation und eine effektive Interaktion mit Kunden.“

Mit den Tools von Â鶹ԭ´´ People Connect 365 können Unternehmen ihre Reaktion auf lokale und globale Ereignisse, die sich auf ihr Geschäft oder ihre Organisation auswirken, steuern, verwalten und kontrollieren. Der Service verwendet vordefinierte Geschäftsregeln und Schlüsselwörter sowie automatisierte Prozesse, überwacht Risiken dynamisch und verfolgt die Reaktionen auf Ereignisse. Während des Testzeitraums steht Anwendern außerdem Folgendes zur Verfügung:

  • ein zuverlässiger, integrierter COVID-19-Datenfeed
  • Risikoüberwachungsfunktionen und Alert-Feeds
  • Integration von HR-Daten, Funktionen für die Gruppenverwaltung und die Überprüfung der Mobilfunknummer
  • cloudbasierte mobile Benachrichtigungsdienste
  • automatische Warnmeldungen und Multichannel-Funktionen

Das Â鶹ԭ´´ Contact Center 365 ermöglicht eine innovative Kommunikation mit Kunden über verschiedene Kanäle, wie beispielsweise Anrufe, E-Mails, Chats, Videochats und SMS. Benutzer, die die kostenlose Testversion in Anspruch nehmen, können das Supervisor-Dashboard ausprobieren, mit dem sich der Kontaktfluss und das Teammanagement in Echtzeit überblicken lässt. Außerdem können sie sehen, wie die verschiedenen Kanäle zusammenarbeiten und die Kontaktweiterleitung in der Praxis funktioniert. Während des Testzeitraums haben die Benutzer Zugriff auf eine Musterkonfiguration, die Folgendes beinhaltet:

  • fünf sofort einsetzbare Benutzerrollen für Mitarbeiter im Kundenservice und eine Benutzerrolle für die Teamleitung
  • umfassende Tools zur Verfolgung der Mitarbeiterproduktivität
  • vorkonfigurierte Kanäle, Warteschlangen, Weiterleitungsfunktionen, Telemarketingkampagnen und mehr
  • die Möglichkeit, die Integration mit Â鶹ԭ´´-Service-Cloud-Lösungen zu testen

Fordern Sie Ihre an. Registrieren Sie sich für eine . Bitte beachten Sie, dass für beide kostenlosen Testversionen zusätzliche Einschränkungen gelten können.

Weitere Â鶹ԭ´´einformationen finden Sie im Â鶹ԭ´´ News Center. Folgen Sie Â鶹ԭ´´ auf Twitter unter .

Ansprechpartner für die Â鶹ԭ´´e:

Martin Gwisdalla, Â鶹ԭ´´, +49 (6227) 7-67275, martin.gwisdalla@sap.com, CET
Â鶹ԭ´´-Â鶹ԭ´´ebereich; press@sap.com

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf Â鶹ԭ´´ sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. Â鶹ԭ´´ übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von Â鶹ԭ´´ beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.
© 2020 Â鶹ԭ´´ SE. Alle Rechte vorbehalten.
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So steuern CFOs ihr Unternehmen sicher durch die Krise /germany/2020/05/treasury-management-krisenzeiten/ Tue, 05 May 2020 07:00:51 +0000 /germany/?p=149525 „Cash is king“ – das gilt erst recht in Krisenzeiten. Doch wie können Unternehmen angesichts aktueller Planungsunsicherheiten ihre Liquidität nachhaltig sichern? Erfahren Sie, wie CFOs...

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„Cash is king“ – das gilt erst recht in Krisenzeiten. Doch wie können Unternehmen angesichts aktueller Planungsunsicherheiten ihre Liquidität nachhaltig sichern? Erfahren Sie, wie CFOs auch in angespannten Märkten die unternehmensweiten Finanzströme zuverlässig in den Griff bekommen und warum Treasury Management dabei so wichtig ist.

COVID-19-Pandemie, Brexit, Handelskrieg, Konjunkturflaute – die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen hat sich in den letzten Monaten fundamental gewandelt. Die fetten Jahre scheinen erst einmal vorbei. Das bedeutet für CFOs, Finanzchefs und Risikomanager, dass sie stärker denn je gefordert sind. Denn sie müssen nun finanzielle Auswirkungen der Krise abmildern und das eigene Unternehmen sicher durch turbulente Zeiten steuern.

Treasury Management gewinnt an Bedeutung

Ein fundiertes Treasury Management liefert dafür die erforderlichen Navigationshilfen. Damit lassen sich unternehmensweite Zahlungsströme in den Blick nehmen und finanzielle Risiken gezielt reduzieren. Das ist wichtig. Denn die ist gerade in Krisenzeiten nicht Kür, sondern Pflicht. Wie das gelingt? Einerseits sollten Unternehmen ihre Zahlungsziele verkürzen und Forderungsbestände bei Kunden möglichst zeitnah liquidieren. Andererseits gilt es, für eigene Verbindlichkeiten neue Kreditlinien zu verhandeln. Wer die exakte finanzielle Position des eigenen Unternehmens kennt, kann in entsprechenden Diskussionen mit Kunden, Lieferanten und Banken besser argumentieren.

Das Problem: Vielerorts schlummern Informationen zu offenen Posten, Betriebskapital und Zahlungsforderungen in unterschiedlichen Systemen, Dateien und Formaten und müssen erst mühsam zusammengeführt werden. Intelligente können dabei helfen, sind jedoch bislang in Unternehmen eher die Ausnahme als die Regel. „Treasury-Verantwortliche argumentieren häufig, ihre Prozesse seien etwas Besonderes, neue Technologien für sie aktuell noch nicht relevant. Doch ein Blick über den Tellerrand zeigt: Das ist ein Trugschluss“, erklärt Carsten Jäkel, Partner Global Treasury Services bei EY, in der Erstausgabe der Â鶹ԭ´´-Fachzeitschrift . Denn vor allem in Krisenzeiten bieten intelligente Treasury-Systeme wirksame Hebel für ein transparentes Liquiditätsmanagement.

Treasury Management hilft erfolgreich durch Krisenzeiten zu kommen

Allerdings steckt die digitale Transformation der Finanzabteilungen vielerorts noch in den Kinderschuhen. Was ist also zu tun, um die aktuelle Situation trotzdem möglichst unbeschadet zu überstehen?  Mit der Lösung sowie Anwendungen  für das , die sich schnell implementieren lassen, bietet Â鶹ԭ´´ den Kunden eine Vielzahl von Lösungen für das Liquiditäts- und Kostenmanagement. Damit lassen sich nicht nur in Krisenzeiten folgende Herausforderungen besser bewältigen:

  • Auswirkungen abschätzen
    Dass Krisen wie die COVID-19-Pandemie nicht spurlos am eigenen Unternehmen vorbeigehen, ist den meisten Finanzverantwortlichen klar. Wie sie jedoch mittel- und langfristig wichtige Steuerungsgrößen wie Liquidität oder Profitabilität ganz konkret beeinflussen, dagegen oft weniger. Umfassende Analyselösungen helfen, Kostentreiber und Optimierungspotenziale zu ermitteln und entsprechende Handlungsempfehlungen abzuleiten.
  • Liquidität sicherstellen
    Budgets müssen angepasst, offene Forderungen besonders engmaschig überwacht, Betriebskosten so weit wie möglich reduziert werden. Gerade in Krisenzeiten ist ein kontinuierliches Echtzeitmonitoring der unternehmensweiten Zahlungsströme ein Muss. Lassen sich fällige Forderungen gegebenenfalls aufschieben oder Bestellvolumina kurzfristig anpassen? Ist es ratsam, geplante Investitionen zu verschieben? Derartige Fragen kann nur beantworten, wer den eigenen Liquiditätsstatus mit Prognosen in Echtzeit zuverlässig im Blick behält.
  • Vorausschauend planen
    Ausgangssperre, Konsumflaute, veränderte Nachfrage: Angesichts enorm volatiler Märkte fällt der Blick in die Zukunft in Krisenzeiten besonders schwer. Umso wichtiger ist es, dass Finanzchefs alle Eventualitäten im Auge behalten und sich auf unterschiedliche Zukunftsszenarien vorbereiten. Mithilfe intelligenter Simulationen und vorausschauender Analysen lassen sich die Auswirkungen der Krise auf den zukünftigen Cashflow transparent darstellen, Risiken besser antizipieren und erforderliche Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten. Dadurch gerät der Cashflow nicht ins Stocken, und das Unternehmen bleibt zu jeder Zeit handlungsfähig.
  • Förderprogramme nutzen
    In Krisenzeiten greift der Staat Unternehmen mit Beihilfen wie Kurzarbeitergeld, Steuerstundung oder zinslosen Krediten unter die Arme. Um die passenden Hilfen frist- und sachgerecht zu beantragen, müssen drohende finanzielle Engpässe belastbar nachgewiesen werden. Mithilfe intelligenter Tools lassen sich die erforderlichen Daten zügig bereitstellen – und wichtige Fördermittel zeitnah einsammeln.

Weitere Informationen:

Sie möchten wissen, wie Â鶹ԭ´´ Sie in Krisenzeiten mit intelligenten Treasury-Anwendungen ganz konkret unterstützt? In dem Webinar „” erfahren Sie es. Zudem liefert Ihnen die aktuelle Ausgabe des eine Vielzahl spannender Informationen rund um ein zukunftsorientiertes Finanz- und Risikomanagement.

Weitere Infos zu Â鶹ԭ´´ S/4HANA Finance und den Treasury-Lösungen von Â鶹ԭ´´ finden Sie auch auf unserer .

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Humanitäre und wirtschaftliche Auswirkungen des Coronavirus /germany/2020/03/agile-lieferkette-corona/ Wed, 18 Mar 2020 08:00:34 +0000 /germany/?p=148306 Das Coronavirus hat die Welt derzeit fest im Griff. Produktionsstopps und Warenengpässe beschäftigen die Unternehmen. Agile Lieferketten helfen, Störungen abzufedern. In der Vergangenheit habe ich...

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Das Coronavirus hat die Welt derzeit fest im Griff. Produktionsstopps und Warenengpässe beschäftigen die Unternehmen. Agile Lieferketten helfen, Störungen abzufedern.

In der Vergangenheit habe ich über die Unsicherheit der Lieferketten geschrieben – zuletzt im Zusammenhang mit den Bränden im Amazonasgebiet und dem Brexit. Nun gibt es eine weitere Quelle der Unsicherheit: das Coronavirus.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat das Virus bereits Tausende infiziert und zu zahlreichen Todesfällen geführt.

Agile Lieferketten statt ein einziger Lieferant

Es wird geschätzt, dass 70% des weltweiten Rohstoffangebots von China kontrolliert werden. Wenn China also seine Grenzen schließt, sind die Auswirkungen überall zu spüren. Der Automobilsektor beginnt bereits, die , unter anderem weil er nicht in der Lage ist, Teile aus chinesischen Quellen zu beziehen. Auch in anderen Sektoren wie der Medikamentenherstellung sind die Engpässe spürbar.

Hyundai zum Beispiel hat die Produktion zunächst in drei koreanischen Fabriken eingestellt, nachdem das Unternehmen relevante Kabelbäume von einem chinesischen Lieferanten nicht mehr geliefert bekam. Inzwischen wurde der ausgeweitet, so dass innerhalb Chinas praktisch alle großen Autokonzerne die Produktion stillgelegt hatten. Nun wird teilweise die Produktion wieder aufgenommen. Aber die Autoindustrie ist nicht allein. Auch Unternehmen wie Bosch haben die Produktion in China gestoppt.

Globale Netzwerke – anfällig für Störungen

Es ist aufschlussreich, einen Blick zurück auf das SARS-Virus von 2003 zu werfen und damals mit heute zu vergleichen. Noch vor 17 Jahren war China deutlich weniger global integriert. Nach chinesischen Schätzungen belief sich beispielsweise die Zahl der Reisen von Touristen aus China im Jahr 2003 auf 16,6 Millionen. Im Jahr 2018 lag die Zahl bei 149,7 Millionen.

Dieser Anstieg um 800% ist nur eine von vielen Veränderungen, die uns daran erinnern, dass die globale Integration in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen hat. Die heutigen Lieferketten sind wie nie zuvor global integriert – und wie nie zuvor sind sie in einzigartiger Weise anfällig für Störungen.

Um Koray Köse von Gartner zu zitieren: „Die Folgen eines Pandemie-Ereignisses sind schwer vorhersehbar. Die Risiken sind jedoch immer vorhanden und werden durch die weitere Globalisierung und Integration der Lieferketten noch verstärkt. Es geht nicht darum, ob es passieren wird, sondern darum, den Fokus zu ändern, um vorbereitet zu sein, wenn es passiert. Das ist ein Mentalitätswandel im Risikomanagement und in der Geschäftskontinuität.“

Vorbereitet sein heißt beweglich sein

Unternehmen, die auf der globalen Bühne operieren, müssen auf Unterbrechungen der Lieferketten vorbereitet sein. Diese Unterbrechungen treten jetzt auf und werden in Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten. Von Handelskriegen und politischen Unruhen bis hin zu Ereignissen des Klimawandels und der Gefahr von Pandemien – der Wandel ist da, um zu bleiben.

Für jedes Unternehmen in dieser Situation besteht die rationale Antwort darin, alles Mögliche zu tun, das Risiko durch eine höhere Agilität der Lieferketten zu minimieren.

Agile Lieferketten helfen

Eine agile Lieferkette kann den Unternehmen dabei helfen. Hier drei umfassende Strategien:

1. Vollständige Übersicht: Konsolidieren Sie Ihre Sicht auf relevante Daten

Keine Supply-Chain-Agility-Initiative kommt ohne eine konsolidierte Sicht auf die relevanten Daten aus. Die Sicht umfasst alle Ebenen der Lieferkette hinweg über alle Partner in der Lieferkette. Um einen tiefen Einblick zu bekommen, benötigen Unternehmensplaner eine einzige Ansicht mit Drill-Down-Funktion über alle wichtigen KPIs der Lieferkette hinweg wie Lieferungen und Nachfrage.Die Daten müssen von allen Beteiligten gemeinsam genutzt werden können, einschließlich interner Teams (Konstruktionsteams, Fertigung, Logistik und Betrieb) und externer Partner. Agilität bedeutet die Fähigkeit, das gesamte Schiff der Lieferkette auf einen Schlag zu wenden. Das setzt voraus, dass alle Teams mit der gleichen gemeinsamen Version der Wahrheit arbeiten.

2. Unternehmensnetzwerke: Nutzen Sie die Stärke der Zusammenarbeit

Wenn Quellen für kritische Teile und Materialien plötzlich stillgelegt werden, müssen Notfallpläne in Kraft treten. Die Sorgfalts-Prüfung von Risiken muss zu einem selbstverständlichen Teil des Beschaffungsprozesses werden. Wenn zudem alternative Lieferquellen für alle wichtigen Ressourcen identifiziert werden, lässt es sich sicher auf Unterbrechungen reagieren.

Die Zusammenführung von Käufern und Verkäufern auf einer gemeinsamen Netzwerkplattform kann die Transparenz, Zusammenarbeit und Widerstandsfähigkeit der Lieferkette verbessern – so können Sie Ihre Chancen optimieren und Risiken minimieren. Wenn die Agilität der Lieferkette das Gebot der Stunde ist, sind Liefernetzwerke unverzichtbar.

3. Bestandsoptimierung: Strategische Puffer zum Minimieren der Auswirkungen von Ausfällen

Eine weitere kritische Säule für die Agilität der Lieferkette ist die Bestandsoptimierung. Bestandspuffer an strategischen Entkopplungspunkten helfen, die Auswirkungen von Störungen zu minimieren. Für eine effektive Umsetzung ist eine umfassende Sicht auf die relevanten Daten entscheidend – und  mit den verfügbaren Daten lassen sich Algorithmen des maschinellen Lernens einsetzen, um Muster zu erkennen, Erkenntnisse aufzudecken und Störungen vorherzusagen. Dies gibt letztendlich mehr Zeit, um zu reagieren. Das ist Agilität.

Es ist schwer zu sagen, wie es mit der Verbreitung des Coronavirus weiter geht. Aber wir können sicherlich verstehen, was das Virus uns in Bezug auf den Umgang mit Störungen lehrt. Ganz offensichtlich müssen wir Wege finden, um den Güterverkehr durch anfällige, global integrierte Lieferketten aufrechtzuerhalten. Agilität ist hier ein Schlüssel.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich im Forbes Magazine in der Rubrik „Innovation“ .

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Hasso Plattner Founders’ Award Finalist 2018 – Deal Health Index: der Weg zum sicheren Vertrag /germany/2019/01/hpfa-deal-health-index/ Wed, 09 Jan 2019 09:00:05 +0000 /germany/?p=137533 Grün, gelb, rot – einen Vertrag abzuschließen, kann so einfach wie Autofahren sein. Heutzutage machen uns Autos darauf aufmerksam, wenn etwas nicht stimmt. Warnlämpchen zeigen...

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Grün, gelb, rot – einen Vertrag abzuschließen, kann so einfach wie Autofahren sein. Heutzutage machen uns Autos darauf aufmerksam, wenn etwas nicht stimmt. Warnlämpchen zeigen uns an, ob alles in Ordnung ist. Ein Hasso Plattner Founders’ Award Finalist 2018 hat ein vergleichbares Warnsystem für Vertragsabschlüsse entwickelt, das Vetriebsmitarbeiter über Risiken informiert.

Das Team aus dem Vorstandsbereich Global Finance & Administration (GFA), das für den Hasso Plattner Founders’ Award nominiert wurde, dachte zwar nicht an Autos, als es den Deal Health Index (DHI) entwickelte, folgte aber der gleichen Logik. Wenn ein Vertragsabschluss im Angebotssystem erfasst wird, ist der Status standardmäßig grün. Aber wenn im weiteren Verlauf mögliche Risiken erkennbar werden, kann sich das ändern. Der Abschluss – oder genauer gesagt, der Status des Abschlusses (auf Englisch: Deal Health) – kann auf Gelb oder sogar Rot umspringen.

Der Deal Health Index prüft die verschiedenen Bestandteile eines Deals und dient als Warnsignal während des Genehmigungsprozesses. Er informiert Vertriebsbeauftragte über die unterschiedlichen finanziellen, rechtlichen und operativen Risiken. Vertriebsmitarbeiter können dadurch schnelle Entscheidungen treffen und Experten können mögliche Probleme und Lösungen wirkungsvoller prüfen und Verbesserungen vorschlagen. Sie haben die Möglichkeit, mit den am Deal beteiligten Partien Rücksprache zu halten und Genehmigungen für einen Abschluss auf den verschiedenen Ebenen der Organisation zeitnah einzuholen.

Feedback der Vetriebsabteilung gab den Anstoß zum Projekt

Robin Manherz, die das Commercial Finance Team leitete, als der DHI konzipiert wurde, erinnert sich daran, dass es wichtige Einflussfaktoren gab, die das Team zu dieser Idee inspirierten: „Es gab mehrere Gründe für uns, an diesem Thema zu arbeiten. Wir haben von Beteiligten und Führungskräften im ganzen Unternehmen die Rückmeldung erhalten, dass der Prozess zur Unterstützung von Deals sehr mühsam ist und zu viele Leute daran beteiligt sind. Dieses Feedback fiel mit der Entscheidung zusammen, im Rahmen des Programms ‚Simplify Selling‘ ein neues Angebotssystem einzuführen.“

Im Rahmen des Simplify-Selling-Programms wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die aus Mitgliedern des Commercial Teams und des Sales Operations Teams bestand und die Effizienz Vertriebsprozesses verbessern sollte. Das Team überprüfte den Prozess, fing an umzudenken und entwickelte daraufhin die Idee weiter. Mit derselben Entschlossenheit, mit der die Â鶹ԭ´´ ihr Geschäft auf die umstellte, begann das Team, neue Geschäftsprinzipien und einen Unternehmergeist in das Projekt einfließen zu lassen.

Der Deal Health Index hat sich in den letzten beiden Jahren zu einem Prozess für die schnelle und flexible Einschätzung von Vertragsabschlüssen entwickelt und unterstützt mittlerweile viele Entscheider in der gesamten Â鶹ԭ´´. Vertriebsteams können nun schnell auf Informationen zum Status ihrer Deals zugreifen. Sie sind dadurch in der Lage, fundierte und effiziente Entscheidungen zu treffen und mögliche Risiken klar einzuschätzen. Der DHI macht sogar Vorschläge für weitere Maßnahmen, wenn ein Vertragsabschluss nicht auf „Grün“ steht. Kunden bleiben dadurch auf schnelle und einfache Weise auf dem Laufenden über den Status ihres Vertrags. Und für Finanzteams hat sich der manuelle Aufwand erheblich verringert. Für den Umstieg in die Cloud profitiert die Â鶹ԭ´´ nun von klaren und transparenten Informationen über die Vertragsabschlüsse.

Fazit des Projekts: Bereits 4.000 durch Deal Health Index geprüfte Angebote und viel Lob 

Der Deal Health Index wird bereits in 82 Marktbereichen genutzt und hat schon 2.500 Mitarbeiter im Vertrieb unterstützt. Daraus sind bisher 4.000 Angebote hervorgegangen. Joel Bernstein, CFO von GCO und Head of Global Field Finance, sagte kürzlich: „Das Team des Deal Health Index hat wirklich Großartiges geleistet. Es hat wesentlich dazu beigetragen, diese Veränderung Â鶹ԭ´´-weit umzusetzen. Wir tätigen dadurch bessere Geschäfte für uns und unsere Kunden.“

Vier Teammitglieder des Hasso Plattner Founders’ Award 2018 Finalist „Deal Health Index", einer Lösung zur leichten Risikoerkennung bei Vertragsabschlüssen
Vier der zehn Teammitglieder von „Deal Health Index“: (v.l.n.r) Andrea Nist, Wolfgang Schanz, Ernst Mueller-Haffner und Nadine Mautner

Als Robin Manherz gefragt wurde, was Â鶹ԭ´´-Mitarbeiter aus dem Projekt mitnehmen sollten, erklärte sie: „Wir halten es für wichtig, dass jeder im Unternehmen im besten Interesse der Â鶹ԭ´´ handelt und die Anforderungen unserer Kunden dagegen abwägt.  Um Veränderungen im Unternehmen voranzutreiben, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, diesen Abwägungsprozess zu vereinfachen und damit die Produktivität der Mitarbeiter und die Qualität unserer Abschlüsse zu verbessern.“

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