Rosina Geiger, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Mon, 29 Jul 2019 08:43:23 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Digitaler Doppelgänger: Fabrikplanung von überall aus mit 3D-Punktwolken /germany/2019/05/quadrica-fabrikplanung-3d/ Wed, 08 May 2019 06:00:06 +0000 /germany/?p=140222 Mit der Augmented-Reality-Lösung von Quadrica lässt sich die digitale Fabrik planen. Es liegt eine gespannte Erwartung in der Luft. Sie setzen sich über die Gesetze...

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Mit der Augmented-Reality-Lösung von Quadrica lässt sich die digitale Fabrik planen.

Es liegt eine gespannte Erwartung in der Luft. Sie setzen sich über die Gesetze der Physik hinweg und stürzen sich im freien Fall in eine Lagerhalle, die sich in großer Entfernung befindet. Ihr Herz pocht. Ihr Puls rast. Sie blicken schnell in alle Richtungen, um ein Gefühl für Ihre Umgebung zu erhalten. Dann verlassen Sie Ihre Position und bewegen sich weiter. Ihre Blicke folgen schnell den Rohren für die Klimaanlagen, der Verkabelung und den Schaltkästen. Dann entdecken Sie es. Dort, in einer dunklen Ecke hinter dem Kompressor. Sie nehmen das Ziel ins Visier. Klick.

Ihr Fließband– wie ein Spiel angelegt

Es handelt sich hier nicht um das neueste Ballerspiel, das einem Thriller ähnelt. So sieht die Zukunft der Konzeption und Wartung von Anlagen aus. Mit einer hochoktanigen Mischung aus Augmented Reality und einem Schuss Gamification läutet eine Revolution ein. Das französische Hightech-Start-up hat MySurvey entwickelt, eine neue Lösung, bei der 3D-Punktwolkentechnologie zum Einsatz kommt.

Bei Architekten, Ingenieuren und Bauunternehmen haben sich 3D-Punktwolken sehr schnell durchgesetzt, denn sie helfen ihnen, zu visualisieren, was sie entwerfen und bauen. Nun kommen auch global aufgestellte Fertigungsunternehmen auf den Geschmack.

Mit der Technologie für 3D-Punktwolken von Quadrica und Laserscanning lässt sich eine Fertigungsstätte bis ins kleinste Detail darstellen. So erhalten Betriebsleiter einen Überblick über die Gebäude und Produktionsanlagen und können von ihrem Schreibtisch aus die Aufstellung neuer Maschinen oder die Umgestaltung der Anlagen planen. Sogar die die Automatisierung eines gesamten Prozesses lässt sich mit der Software simulieren.

Abbild der Realität als 3D-Modell

Mithilfe von Laserscannern werden Daten erzeugt, die in Form von 3D-Punktwolken vorliegen. Quadrica überführt diese Informationen in eine Datenbank, der ein dreidimensionales Koordinatensystem zugrunde liegt. So ist eine beeindruckende Umgebung entstanden, die es Werksleitern ermöglicht, von überall aus in der Welt eine Fabrik zu planen, darin zu navigieren und Anpassungen vorzunehmen. Wie bei einem 3D-Videospiel, können sie sich frei in der virtuellen Umgebung bewegen, ohne physisch vor Ort zu sein.

Durch Anklicken von Objekten werden die vollständige Dokumentation, Anlagenbeschreibungen oder sogar technische Spezifikationen angezeigt. Ausgerüstet mit diesen Informationen, können sie dann Objekte bearbeiten, vermessen und markieren, um externe Wartungstechniker und Bauarbeiter einzuweisen.

„Internationale Unternehmen haben nun die Möglichkeit, Situational Awareness zu nutzen, um ein genaues Bild jeder einzelnen Produktionsstätte weltweit zu erhalten“, erklärt Alain Bloch, Director of Business Development bei Quadrica. „Dadurch entstehen in der Welt der digitalen Logistikkette völlig neue Möglichkeiten.“

Wandlungsfähige Produktion

In einer hochgradig adaptiven, globalen Fertigungsumgebung ist die Quadrica-3D-Punktwolke ein willkommener Lichtblick. Das Aufkommen kurzer Innovationszyklen, flexibilisierter Massenproduktion und schlanker Fertigung hat dazu geführt, dass die Produktionsanlagen ständig angepasst werden müssen – von Autos über Sportartikel und Schuhe bis hin zu Brillen und Kleidung.

Nun ist es möglich, sofort fundierte Entscheidungen über Reparaturen, Wartung und Nachrüsten von Fabrikanlagen zu treffen – über Tausende Kilometer hinweg, ohne dafür das Büro zu verlassen.

  • Hersteller von Flugzeugmotoren können rasch ihre Produktionslinien aufrüsten und ihre Arbeitsabläufe modernisieren, um höchste Genauigkeit zu erreichen.
  • Automobilhersteller können ihre Fließbänder schnell umrüsten und Platz für neue Modelle und kundenspezifische Ausstattungen schaffen.
  • Betreiber von Kraftwerken und Chemiefabriken sind besser in der Lage, stets alle gesetzlichen Prüfauflagen für Inspektion und Wartung zu erfüllen – auf effektive und intuitive Weise.

Eine Cloud für alle: die digitale Lieferkette

„Quadrica setzt neue Maßstäbe im Bereich der : mehr Intelligenz, höheres Situationsbewusstsein und bessere Visualisierung der Zusammenhänge,“ betont Eva Zauke, Vice President des Bereichs Âé¶¹Ô­´´Â Digital Supply Chain und Leiterin des Programms Âé¶¹Ô­´´ Startup Accelerator for Digital Supply Chain. „Mit der Anwendung lässt sich nicht nur die gesamte Produktionsanlage darstellen, sondern auch die Ausstattung und das Gesamtgeschehen.“

Derzeit wird untersucht, ob die 3D-Punktwolke auch in eine ERP-Softwarelandschaft integriert werden kann. So wie Google Maps kann auch die 3D-Punktwolke in fast jede Supply-Chain-Lösung integriert werden, um ein bedeutend besseres Benutzererlebnis und erweiterte Funktionen zu bieten.

„Quadrica hat das Potenzial, jedem ERP-Anwender mit Internetanbindung die Möglichkeit zu geben, sich in der virtuellen Fabrik umzuschauen“, fügt Zauke hinzu.

Deshalb überrascht es nicht, dass die Lösung von Quadrica die Motivation der Werksleiter steigert. Sie sorgt dafür, dass sie Spaß an Ihrer täglichen Arbeit haben. „Eine Mauer in einer SUV-Fertigungsstraße um zwei Meter zu versetzen bringt einen zusätzlichen Nutzen“, sagt Bloch. „Dieselbe Mauer in einer virtuellen Umgebung zu verschieben, macht einfach Spaß.“

Quadrica ist Mitglied des Programms .

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Künstliche Intelligenz: Eine Zukunft ohne Tastatur und Maus /germany/2019/04/ki-4tiitoo-eyetracking/ Wed, 10 Apr 2019 07:00:54 +0000 /germany/?p=139797 Das Münchner Start-up-Unternehmen 4tiitoo schafft mithilfe von Eye-Tracking-Technologie und künstlicher Intelligenz (KI) eine intelligente Logistikkette, in welcher Softwarelösungen berührungslos bedient werden können. Kurz vor 6 Uhr...

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Das Münchner Start-up-Unternehmen schafft mithilfe von Eye-Tracking-Technologie und (KI) eine intelligente Logistikkette, in welcher Softwarelösungen berührungslos bedient werden können.

Kurz vor 6 Uhr morgens im Warenlager eines Supermarkts: Ein Lastwagen dockt rückwärts an der Laderampe an. Der Lagerarbeiter lässt die Heckklappe auf die Rampe herunter und beginnt mit der Entladung der Paletten. Es folgen Abläufe und Rituale, die so alt sind wie der Handel selbst. Die Waren werden gezählt und kontrolliert. Die Frachtbriefe werden geprüft und unterzeichnet. Die Waren werden etikettiert, gestapelt und gelagert. Transaktionsdaten werden erfasst.

Doch ob im alten Ägypten im Jahr 4000 v. Chr. auf Papyrus geschrieben wurde oder ein Lagerarbeiter im Jahr 2019 n.Chr. Daten in ein ERP-System eingibt – es braucht dafür immer zwei Hände. Das soll sich nun ändern.

Berührungslose Steuerung durch Sprache und Gesten

Weltweit erledigen immer mehr Lagerarbeiter diese Aufgaben, buchstäblich ohne einen Finger zu rühren.  Mit Eye-Tracking- und Blicksteuerungstechnologien lassen sich Daten eingeben, Checklisten bearbeiten, Dokumente unterzeichnen und andere Routineaufgaben im Lager ausführen, ohne dabei die Hände zu benutzen.

4tiitoo gehört zu den führenden Anbietern dieser bahnbrechenden Technologie. Denn das System kann  das durch Kombination von Eye-Tracking und künstlicher Intelligenz sämtliche Schritte in der Logistikkette steuern. Über die Plattform NUIA (Natural User Interaction to all Applications) von 4tiitoo lassen sich Aufgaben berührungslos nur durch Sprach- und Gestensteuerung ausführen. Stephan Odörfer, Mitbegründer und CTO von 4tiitoo, vergleicht die Software mit „Mäusen, denen man Steroide verabreicht hat“.

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Chancellor Merkel Visits Âé¶¹Ô­´´ at HMI 2019

Die Kanzlerin bestaunt das Co-Innovationsprojekt auf der Hannover Messe: Âé¶¹Ô­´´-Anwendungen lassen sich via Blicksteuerung bedienen – mittels künstlicher Intelligenz werden Augenbewegungen in Programmbefehle übersetzt.

Vorteile der Blicksteuerung für Logistikprozesse

Die Blicksteuerung bringt enorme Vorteile für moderne Logistikketten mit sich. Ein typischer Anwender im Büro oder in der Werkshalle führt täglich zwischen 3.000 und 8.000 Mausklicks durch. Dabei legt er mit seiner Maus im Tagesverlauf eine Wegstrecke von mehreren Kilometern zurück. Mithilfe von Augenbewegungen können Benutzer nahtlos und schnell zwischen verschiedenen Fenstern, Registerkarten und Eingabefeldern einer Logistikanwendung wechseln und so 15 bis 60 Minuten Arbeitszeit pro Tag sparen.

Unternehmen können die Technologie an jedem beliebigen Punkt ihrer globalen Logistikkette einsetzen. Denn: Die Schnittstellen sind nicht von einem bestimmten Softwaresystem abhängig. Dies ist insbesondere für Fertigungsunternehmen attraktiv, die ihre Systeme digitalisieren und sich mit zukunftsweisenden Technologien einen Wettbewerbsvorsprung verschaffen möchten.

  • Mehr Effizienz am Fließband: Fließbandarbeiter bauen heute nicht mehr nur Autos, Rasenmäher und Stereoanlagen zusammen, sondern erzeugen auch Daten – und dies in großen Mengen. Diese Daten müssen eingegeben werden. In herkömmlichen Umgebungen, in denen die Dateneingabe per Tastatur und Maus erfolgt, geht viel Zeit durch den permanenten Wechsel zwischen Fließband und ERP-Terminal verloren. Durch den Einsatz von Blicksteuerung für die Erfassung wichtiger Daten haben Mitarbeiter ihre Hände für die nötigen Montageschritte frei.
  • Mehr Produktivität im Büro: Eine Arbeitsumgebung, die Tastatur und Maus überflüssig macht, verändert auch die traditionellen Abläufe im Büro. Bereits heute lässt sich mithilfe von NUIA die Mausnutzung in Âé¶¹Ô­´´- oder CAD-Anwendungen deutlich verringern. Dadurch steigt die Produktivität der Mitarbeiter um 4 bis 12%. Mit intelligenten Brillen, die Daten über 5G-Netze austauschen, werden Mitarbeiter schon bald nicht mehr an ihren Schreibtisch, ihren Monitor, ihre Tastatur und ihre Maus gebunden sein. Einfache Augenbewegungen können die Vielzahl der Systeme steuern, die sie bei ihrer täglichen Arbeit benötigen.

Digitale Logistik mit KI

Für digitale Logistiksysteme bietet die Blicksteuerung ein enormes Potenzial. Die Plattform von 4tiitoo lässt sich mit nahezu jeder klassischen ERP-Lösung nutzen. Bislang wurden in Bestands-, Lager- und Einkaufsprozessen Daten weitestgehend manuell eingegeben. Indem beispielsweise Funktionen für die Dateneingabe ohne Tastatur und Maus Systeme in der Fertigungsstraße ergänzen, können Unternehmen das Benutzererlebnis wesentlich verbessern.

Eva Zauke, Vice President of Digital Supply Chain und Leiterin des Programms Âé¶¹Ô­´´ Startup Accelerator for Digital Supply Chain bei Âé¶¹Ô­´´, erläutert: „Für die Blicksteuerungstechnologie von 4tiitoo müssen nur sehr wenige Daten ausgetauscht werden, weshalb sie sich schnell und einfach in die Âé¶¹Ô­´´-Landschaft integrieren lässt.“

Für Odörfer ist die Ablösung der Maus durch die Blicksteuerung Teil einer überzeugenden Vision für die Logistikkette der Zukunft. „Es ist wichtig, dass Mausklicks überflüssig werden. Ziel ist es, Abläufe so zu automatisieren, dass eine nahtlose, intelligente Logistikkette die Intention des Benutzers versteht. Unsere blickbasierte NUIA Intention Prediction Technology ist ein erster Schritt auf diesem Weg.“

4tiitoo ist Mitglied des Programms

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