Pascale Schütze, Autor bei Â鶹ԭ´´ News Center Unternehmensberichte & Â鶹ԭ´´eportal Thu, 23 Feb 2023 16:00:40 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Unsere Stimme bei Olympia /germany/2020/01/tipps-moderation-olympia/ Fri, 24 Jan 2020 08:00:20 +0000 /germany/?p=147397 Jonathan Fogarty von der Â鶹ԭ´´ Australia moderiert in seiner Freizeit Sportevents. Hier erfahrt ihr, was ihn dazu bewegt und welche heißen Tipps er für eine...

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Jonathan Fogarty von der Â鶹ԭ´´ Australia moderiert in seiner Freizeit Sportevents. Hier erfahrt ihr, was ihn dazu bewegt und welche heißen Tipps er für eine gute Moderation hat.

Jonathan Fogarty, Customer Solution Manager bei Â鶹ԭ´´ Australia, geht in seiner Freizeit einem besonderen Hobby nach: Er moderiert Sportevents.

Seinen ersten großen Auftritt hatte Jonathan bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney im Bondi Beach Volleyball-Stadion. Das Gefühl, das erste Mal so ein riesiges Event zu kommentieren, beschreibt er als „sehr beängstigend“.

Aber es hat alles gut geklappt und so ging es von dort aus zu den Olympischen Spielen in Athen 2004 und in Beijing 2008, den Commonwealth-Spielen 2006 in Melbourne und an der Gold Coast 2018 und zum Cricket Worldcup 2015. Aktuell arbeitet er als Stadionansager für das australische nationale Rugby-Liga-Team „The Gold Coast Titans“.

Erfolg hat viele Gesichter

Jonathan sah also schon mehrmals die absolute Weltspitze live in Aktion. Dennoch blickt er auch hinter die Fassade des groß präsentierten Erfolgs: „Wir lieben Sport, weil er uns inspiriert und das Beste aus Menschen über Kulturen und Nationen hinweg hervorholt. Für mich sind jedoch die Ereignisse spannend und bewegend, bei denen Menschen Dinge erreicht haben, die du und ich vielleicht nicht als Spitzenerfolg bezeichnen würden.“

Jonathan mag es, wenn Erfolge auf kleine, leise Art sichtbar werden. „Bei einer Sportveranstaltung gibt es viele Frauen und Männer, die eine Menge Mühsal, Verlust und Verletzung einstecken mussten. Dass diese Menschen in der Lage sind, in diesem Moment vor ihren Freunden und ihrer Familie anzutreten, bedeutet einen riesigen Kraftaufwand, dem wir viel zu wenig Beachtung schenken. Erfolg und Errungenschaften können sich in vielen Formen zeigen.“

Misserfolge sind nur „Schlaglöcher auf der Straße“Ìý

Auch innerhalb der Â鶹ԭ´´ moderiert Jonathan Events, beispielsweise für das Business Women´s Network oder bei FKOMs.

Viele Eigenschaften, die er als Sportmoderator braucht, kommen ihm bei seiner alltäglichen Arbeit zugute. Vor Kunden oder einem großen Publikum zu stehen und ruhig, überzeugend und authentisch sprechen zu können, ist sehr wertvoll im Presales-Bereich, in dem er tätig ist. Auch die Übung darin, unter Druck schnell denken zu können und eine angemessene Antwort parat zu haben, ist hier sehr hilfreich.

„Momente, in denen etwas schiefgeht, kann man nicht immer vermeiden. Aber wenn man die Chance hat, langfristiges Vertrauen, Glaubwürdigkeit und eine Bindung aufzubauen, sind die Momente, in denen etwas schiefgeht, nur kleine Schlaglöcher auf der Straße, und man bewegt sich trotzdem weiter“, erklärt Jonathan.

Egal ob Moderation oder Meeting, Jonathan Fogarty hat einen Tipp: „Lächeln – das kann man hören!“

Lieber ein Leben als Sportmoderator?

Oft wird er gefragt, warum er nicht seine gesamte Zeit für sein Hobby und das damit verbundene aufregende Leben verwenden möchte. Er selbst schätzt jedoch beide Teile seines Lebens sehr und geht gerne seiner Arbeit nach. „Ich finde, die Menschen bei Â鶹ԭ´´ sind wirklich inspirierend. Sie sind nicht eindimensional, sondern haben verschiedene Interessen und Leidenschaften und sind und interessant. Das ist das, was mich immer wieder zur Â鶹ԭ´´ führt und der Grund, weshalb ich hier so glücklich bin.“

Dennoch beansprucht sein Hobby natürlich auch Zeit. Das sei nicht immer einfach angesichts seiner Vollzeittätigkeit bei Â鶹ԭ´´. Manchmal müsse er beim Ausüben seines Hobbys Abstriche machen, sich extra dafür freinehmen und nachts an anderen Dingen arbeiten. Doch um gut zu sein, davon ist Jonathan überzeugt, muss man genügend Zeit, Sorgfalt, Zuwendung und Vorbereitung investieren – unabhängig davon, ob es sich um das Kommentieren bei den Olympischen Spielen oder um eine Presales-Vorführung handelt. Und die Â鶹ԭ´´ habe ihn immer sehr unterstützt und es ihm ermöglicht, all diese Dinge zu tun, betont er.

Heiße Tipps für eine gute Moderation

Unabhängig davon, ob er eine Sportveranstaltung oder ein Business-Event kommentiert: Beim Moderieren hat er immer die gleiche Herangehensweise. Er sieht er seine Rolle darin, den Zuschauern den Kontext zu geben, warum sie hier sind, und ihre Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken.

Er selbst stellt sich dabei in den Hintergrund: Bescheidenheit sei eine wesentliche Eigenschaft für eine gute Moderation. Weiter sei es wichtig, respektvoll mit der Zuhörerschaft und ihrer Zeit umzugehen, also auch pünktlich aufzuhören, und sicherzustellen, dass sich jeder als Teil des Geschehens sieht.

Und es gehe darum, mit Enthusiasmus dabei zu sein, aber sich nicht von seinen Emotionen überwältigen zu lassen. Schmunzelnd erinnert er sich an eine Situation während der Olympischen Spiele 2000, als er ein Interview mit einer seiner Kindheitshelden, der Schwimmerin Dawn Fraser, führte. „Am Ende kamen mir die Tränen und sie umarmte mich fest, während mich 10.000 Menschen auf dem großen Bildschirm betrachteten.“

Und Jonathan, welchen Tipp würdest du mir mit auf den Weg geben, wenn ich eine Präsentation halten müsste? „Ich denke, es gibt nichts Kraftvolleres als ein Lächeln. Hiermit sollte man immer starten, egal ob bei einer Moderation oder einem Meeting. Selbst, wenn du nur die Stimme bist, wenn sie sagen: Du bist live in drei, zwei, eins … als Erstes nimmst du einen tiefen Atemzug und lächelst, obwohl niemand sieht, dass du lächelst. Aber man kann es hören.“

Wenn du dich mit einem Thema auskennst, dich damit wohlfühlst und mit Leidenschaft dabei bist, kommt das in der Moderation durch, so Jonathan. „Es geht nicht darum, seine Hände in die Luft zu strecken und auf der Bühne zu tanzen. Es geht darum, vom Herzen zu reden, mit Integrität und mit einem Lächeln im Gesicht.“

Fotos: Jonathan Fogarty

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Design Thinking: Vom Bauhaus zum AppHaus /germany/2019/11/bauhaus-apphaus-design-thinking/ Wed, 06 Nov 2019 08:00:58 +0000 /germany/?p=145946 Die neue Â鶹ԭ´´-Kunstausstellung schlägt die Brücke zwischen der Bauhauskultur und modernen Design-Thinking-Methoden. Sie lockt mit kreativen Werken junger Künstler. Ein Basketball. Ein bunt angemaltes Schiff...

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Die neue Â鶹ԭ´´-Kunstausstellung schlägt die Brücke zwischen der Bauhauskultur und modernen Design-Thinking-Methoden. Sie lockt mit kreativen Werken junger Künstler.

Ein Basketball. Ein bunt angemaltes Schiff aus Holz. Herumliegende Legosteine in allen Farben. Ein hölzernes Würfelspiel. Ein Turm, gebaut aus Spaghetti und Marshmallows. Und Wurfpuppen aus Bast. Die vielen bunten „Spielgaben“, die auf einem großen, weißen Tisch verstreut liegen, laden die Besucher der neuen Kunstausstellung dazu ein, sich in die neugierige, erforschende Denkweise eines Kindes in seinem Spielzimmer hineinzuversetzen. Wer sich darauf einlässt, erfährt vielleicht dieses freie, berauschende Gefühl, das entsteht, wenn man merkt: Ich habe eine Idee.

Der Prozess, der nötig ist, um zu dem Punkt zu gelangen, der kreatives Denken in Gang setzt – das ist Hauptgegenstand der aktuellen Â鶹ԭ´´-Kunstausstellung.Ìý

Kreativräume mit spielerischen Methoden wie Design Thinking zur Ideenfindung

„Die Gesellschaft sieht menschliche Kreativität als ultimative ökonomische Ressource“, erklärte Prof. Dr. Thomas Hensel von der Hochschule Pforzheim bei der Ausstellungseröffnung. Ziel von Unternehmen ist also, ein Umfeld zu schaffen, das förderlich für die Entstehung von Kreativität und damit Innovation ist. Ein Beispiel hierfür ist das . Hier wird in Kreativräumen mit Methoden wie Design Thinking gearbeitet, die unübersehbare Parallelen mit der vor 100 Jahren geschaffenen Kreativitätskultur des Bauhauses aufweisen.

Die neue Â鶹ԭ´´-Kunstausstellung „Vom Bauhaus zum AppHaus“ baut genau diese Brücke zwischen den kreativen Spielkulturen des Bauhauses und modernen Design-Thinking-Methoden. Sie veranschaulicht, wie wir in unserer heutigen Arbeitswelt die experimentellen Techniken des Bauhauses verwenden, um Ideen zu gewinnen. Die Ausstellung ist angelehnt an das „100-jährige Jubiläum dieser einflussreichsten Kunst- und Designschule des 20. Jahrhunderts“, wie Kuratorin Alexandra Cozgarea erklärte.

Spielkultur des Bauhauses als Zündkerze für Innovationen

Zündkerze der Kreativität ist damals wie heute das Potenzial des Spiels. Und die Ausstellung erscheint im wahrsten Sinne des Wortes wie ein künstlerisches Spielzimmer: Ausgangspunkt ist das Modell des „Haus am Horn“, ein in Weimar errichtetes Versuchshaus des Bauhauses, das heute Weltkulturerbe ist. Bei der Gestaltung des darin enthaltenen Kinderzimmers legte Alma Siedhoff-Buscher besonderen Wert auf Offenheit und Kreativität.

Für die Eröffnung der Ausstellung am 24.10. reiste eigens Schauspieler Joost Siedhoff an, der Sohn von Alma Siedhoff-Buscher. Aus seinem Vortrag wurde noch einmal deutlich: Das Bauhaus lebte vor 100 Jahren die Kultur vor, die wir heute in den Kreativräumen der Â鶹ԭ´´ wiederfinden. Auch Hensel sagte in seiner Rede: „Das AppHaus heißt AppHaus, weil es das Bauhaus gab.“

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Â鶹ԭ´´ Art Exhibition ”From Bauhaus to AppHaus”

Video produziert von Norbert Steinhauser

Kreativität im AppHaus der Â鶹ԭ´´

Carl Eller, einer der ausstellenden Künstler, bezeichnet seine Bilder als „Archiv der Sachen, die übrig geblieben sind beim Kreativitätsprozess“. Er und Hannah Roscher, beide Studenten der Hochschule Pforzheim, haben die Prototyping-Materialien aus den Kreativräumen der Â鶹ԭ´´ gekonnt inszeniert. Ellers Lieblingsbild zeigt zwei Ringe aus Styropor, aus denen bunte Seifenputzer herausragen. „Ich könnte mir das stundenlang angucken und überlegen: Was wollte die Person damit sagen, welches Problem wollte sie lösen und wie ist sie damit auf eine Lösung gekommen?“, meint er.

„Die Zeit in ein Spinnennetz verwoben“ – so beschrieb eine Zuschauerin eines von Roschers Fotos. Ihre Bilder zeigen Detailaufnahmen, die genügend Freiraum für Interpretation lassen. Für die meisten Bilder nutzt sie außerdem eine Polaroid-Kamera. Diese wählt sie aus, weil hier „noch der experimentelle Aspekt hinzukommt. Man hat etwas vor, man möchte es auf eine bestimmte Art vund Weise fotografieren, aber die Polaroid macht ein eigenes Ding daraus.“

Und trägt der spielerische Umgang mit Materialien, wie er in ¶ٱð²õ¾±²µ²Ô-°ճ󾱲԰쾱²Բµ-¸éä³ܳ¾±ð²Ô praktiziert wird, nun dazu bei, dass wir kreative Ideen haben? Roscher meint dazu: „Ich denke, es ist ein Instinkt, eine Begierde: Wenn man etwas vor sich stehen hat, dann will man es gern berühren, egal, ob es Lego ist oder Knete. Und dann überlegt man sich: Was kann ich daraus machen? Und sofort fängt ein Kopfkino an.“Ìý

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar 2019 im internationalen Â鶹ԭ´´-Schulungszentrum in Walldorf zu sehen.

Ö´ڴڲԳܲԲµ²õ³ú±𾱳ٱð²Ô: Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.30 Uhr.

Die Fotografien wurden von Klaus Kirchner zur Verfügung gestellt.

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