Luka Mucic, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Thu, 23 Feb 2023 15:31:50 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Unternehmensberichterstattung künftig ganz im Zeichen der Integration /germany/2022/06/unternehmen-berichterstattung-integration-nachhaltigkeit/ Thu, 02 Jun 2022 06:00:52 +0000 /germany/?p=161208 Vor dem Hintergrund beispielloser globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel kamen vor Kurzem führende Vertreter aus der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf dem jährlichen Weltwirtschaftsforum in...

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Vor dem Hintergrund beispielloser globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel kamen vor Kurzem führende Vertreter aus der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf dem jährlichen Weltwirtschaftsforum in Davos zusammen.

Wir bei der Âé¶¹Ô­´´ sind der Überzeugung, dass Unternehmen Nachhaltigkeit zum Kern ihrer Geschäftsstrategien machen und Nachhaltigkeitsdaten in ihre durchgängigen Prozessen integrieren müssen. So erhalten sie die nötigen Einsichten, die die Grundlage für eine Wirtschaft bilden, die von Klimaneutralität sowie Integrationsfähigkeit und Regeneration geprägt ist.

Ein integrierter Bericht, der traditionelle finanzielle und nichtfinanzielle Kennzahlen – einschließlich der Berichterstattung zur Leistung in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) – kombiniert, ist ein entscheidendes Element auf diesem Weg. In diesem Jahr veröffentlichte die Âé¶¹Ô­´´ ihren 10. Integrierten Bericht. Zu diesem Anlass möchte ich einige der Erfahrungen teilen, die wir im Laufe der Zeit sammeln konnten.

Die integrierte Berichterstattung basiert auf dem Prinzip, dass jedes Unternehmen eine maximale Wertschöpfung erzielen kann, indem es dem Interesse aller Stakeholder – einschließlich der Investoren, Mitarbeitenden und Kunden – gerecht wird. Dabei geht es jedoch nicht nur um  die reine Berichterstattung. Voraussetzung für einen integrierten Bericht ist eine integrierte Geschäftsstrategie, die über das finanzielle Ergebnis hinaus Mehrwert schafft und kurzfristigen Gewinnen langfristige Strategien und Investitionen gegenüberstellt.

Ich bin stolz darauf, dass die Âé¶¹Ô­´´ eines der ersten europäischen Unternehmen – und das erste Softwareunternehmen weltweit – war, das einen integrierten Bericht veröffentlicht hat. Wir waren Vorreiter einer Bewegung, die die Art und Weise verändert, wie Unternehmen gemessen und bewertet werden; einer Bewegung, die auf viele tief verwurzelte soziale Probleme und existenzielle Bedrohungen eingeht, mit denen unser Planet konfrontiert ist.

¶Ù±ð°ùÌý reflektiert unsere Leistung im Nachhaltigkeitsmanagement und bietet dem Markt sowie anderen Stakeholdern Transparenz hinsichtlich finanzieller als auch nichtfinanzieller Kennzahlen sowie deren Verbindung. Dazu gehören eine Fülle nichtfinanzieller Daten wie der betriebliche Gesundheitskulturindex, der Leadership Trust Index, der Anteil an Frauen in Führungspositionen sowie COâ‚‚-Emissionen in den einzelnen Geltungsbereichen (Scopes).

Durch Einblicke in die relevanten Kennzahlen erhalten Unternehmen die notwendigen Informationen, um neue Vorschriften einzuhalten, den Betrieb aufrechtzuerhalten, die steigenden Erwartungen der Stakeholder zu erfüllen, Kosten zu senken und Chancen für die Geschäftstransformation zu erkennen.

Bei der Âé¶¹Ô­´´ messen wir unseren Erfolg anhand von fünf wichtigen Kennzahlen: Erlös und operative Marge, die die bisherige Leistung aufzeigen, Mitarbeiterengagement, Kundentreue und COâ‚‚-Ausstoß. Diese Informationen helfen uns, zu verstehen, was wir in Zukunft erreichen können. Durch die Zuordnung eines monetären Werts zu einigen dieser Faktoren gewinnen diese noch an Relevanz.

Als wir 2012 erstmals diesen integrierten Ansatz für die ESG- und Finanzberichterstattung umsetzten, konzentrierten sich nur sechs Prozent unserer institutionellen Anleger auf ESG-Daten. Gemäß unserer internen Analyse unserer Aktionärsstruktur ist diese Zahl bis heute auf 40 Prozent angestiegen.

Wie kam es zu dieser Steigerung? Die integrierte Berichterstattung basiert natürlich auf der langen Tradition der Konzernrechnungslegung. Eine frühe Form der Buchhaltung entstand vor mehr als 7.000 Jahren in Mesopotamien. Sie soll sich damals neben Schrift, dem Rechnen und der Einführung des Geldes entwickelt haben. Die alten Ägypter und Babylonier schufen Prüfungssysteme, während die Römer detaillierte Finanzinformationen zusammenstellten.

Luca Pacioli, der geistige Vater der modernen Buchhaltung, beschrieb später das System der doppelten Buchführung, das nach wie vor die Grundlage der modernen Konzernberichterstattung bildet. Doch nichts ist unveränderlich.

Die Bilanzierungssysteme von Unternehmen haben sich weiterentwickelt, um den Anforderungen der immer komplexer werdenden Eigentümerstrukturen und Transaktionen gerecht zu werden, die sich im Zuge der industriellen Revolution und der Interessenverlagerung von Aktionären und der Gesellschaft ergeben haben. Ende der 1980er-Jahre, als die ersten Umweltberichte der Unternehmen erschienen, wurden Schritte zur Erweiterung der Informationen unternommen, die jährlich von Unternehmen veröffentlicht werden.

Viele Unternehmen veröffentlichen nach wie vor separate Finanz- und Nachhaltigkeitsberichte, doch seit Mitte der 2000er-Jahre ist bekannt, dass der wahre Wert eines Unternehmens von einer breiteren Palette an Faktoren bestimmt wird, darunter sogenannte „weiche“ Kennzahlen. Diversität beispielsweise trägt zu einer besseren Entscheidungsfindung und finanziellen Leistung bei.

Da Nachhaltigkeit bei Unternehmen ganz oben auf der Tagesordnung steht, haben Führungskräfte erkannt, dass eine separate Nachhaltigkeitsstrategie nicht mehr ausreicht. Stattdessen müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre gesamte Geschäftsstrategie nachhaltig ist und dass die Geschäftsprozesse auf die ESG-Berichterstattung abgestimmt sind. Dies spiegelt den Trend zum „Stakeholder Capitalism“ wider, bei dem Führungskräfte die breit gefächerten Interessen der Investoren und Mitarbeitenden sowie für Gesellschaft und den Planeten relevante Belange berücksichtigen.

Zudem hat die Coronapandemie die digitale Transformation beschleunigt und aufgezeigt, wie wichtig Agilität, Widerstandsfähigkeit und Business Process Intelligence sind. Durch die Kombination finanzieller und nichtfinanzieller Kennzahlen und Messgrößen können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse transformieren und die nötige Datentransparenz gewinnen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Um unseren Kunden dabei zu helfen, ihr Leistungspotenzial voll zu entfalten und die wachsenden Anforderungen von Aufsichtsbehörden und institutionellen Investoren in Bezug auf die ESG-Berichterstattung zu erfüllen, haben wir im Januar 2022 ein neues Angebot an den Start gebracht:  stellt ein umfassendes Portfolio an Lösungen bereit, mit dem Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsleistung ganzheitlich steuern können.

Neben der Unterstützung unserer Kunden haben wir auch unser eigenes Engagement verstärkt. Wir haben angekündigt, dass wir unser Ziel der Klimaneutralität entlang unserer Wertschöpfungskette bereits bis 2030 umsetzen wollen. Damit soll dieses Anliegen 20 Jahre früher als ursprünglich geplant verwirklicht werden. Wir helfen auch dabei, die Messung nichtfinanzieller Daten zu vereinheitlichen. Dafür arbeiten wir mit Organisationen wie der Value Balancing Alliance (VBA), dem Weltwirtschaftsforum (WEF), dem Global Compact der Vereinten Nationen (UNGC) und der Global Reporting Initiative (GRI) zusammen.

Die integrierte Berichterstattung bei der Âé¶¹Ô­´´ wird somit kontinuierlich weiterentwickelt. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, uns zu verbessern und zu wachsen, aber auch darauf, wie wir nichtfinanzielle Kennzahlen in die Entscheidungsfindung und die Unternehmensführung mit einbeziehen können.

Eines ist jedoch klar: Die Vorteile der integrierten Berichterstattung und eines ganzheitlichen Ansatzes bei der Geschäftsführung sind unbestritten. Unternehmen, die Nachhaltigkeit in zentrale Geschäftsprozesse integrieren, sind regelmäßig . Und letzten Endes trägt die integrierte Berichterstattung nicht nur den Bedürfnissen aller Stakeholder Rechnung, sondern berücksichtigt auch die Art und Weise, wie Unternehmen neue soziale und ökologische Risiken in Geschäftschancen verwandeln können.


Luka Mucic ist Chief Financial Officer und Mitglied des Vorstands der Âé¶¹Ô­´´ SE.

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Ein neues Zeitalter des Nachhaltigkeitsmanagements bricht an /germany/2022/01/nachhaltigkeit-loesung-management-technologie/ Mon, 17 Jan 2022 07:00:01 +0000 /germany/?p=159223 Führungskräfte richten ihr Augenmerk verstärkt auf die Treibhausgasemissionen ihres Unternehmens, den Klimawandel, die massiven Abfallprobleme sowie Ungleichheiten in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft. Worauf...

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Führungskräfte richten ihr Augenmerk verstärkt auf die Treibhausgasemissionen ihres Unternehmens, den Klimawandel, die massiven Abfallprobleme sowie Ungleichheiten in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft. Worauf es jedoch besonders ankommt, sind Maßnahmen, mit denen sich diese Probleme durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen und nationalen Regierungen wirksam bewältigen lassen.

Um den sehr realen Risiken zu begegnen, die diese Herausforderungen mit sich bringen, benötigen Unternehmen Lösungen, die Datentransparenz und Einblick in die Auswirkungen ihres Geschäftsbetriebs und ihrer Lieferketten bieten. Damit sind sie in der Lage, fundierte, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Führungskräfte benötigen Werkzeuge, mit denen sie in ihren durchgängigen Geschäftsprozessen Echtzeitdaten erfassen und auswerten sowie Maßnahmen daraus ableiten können. Dadurch können sie eine „grüne Dimension“ im gesamten Unternehmen etablieren. Anschließend müssen sie ihre Ergebnisse für eine Vielzahl von Stakeholdern wie Mitarbeitende, Partner, Kunden, Regulierungsbehörden und Investoren umfassend und präzise darstellen.

Hier setzen wir unseren Schwerpunkt. Wir möchten Führungskräften helfen, diese Ziele zu erreichen, indem wir ein ganzheitliches Management-Framework in unsere zentralen Unternehmensanwendungen integrieren und gezielt Lösungen für mehr Nachhaltigkeit entwickeln. Ein Beispiel dafür ist die Lösung , die seit kurzem für unsere Kunden verfügbar ist.

Mehr Nachhaltigkeit mit Âé¶¹Ô­´´ Sustainability Control Tower

Mit Âé¶¹Ô­´´ Sustainability Control Tower können Unternehmen Echtzeitdaten erfassen, organisieren und auf der Grundlage transparenter, standardisierter Kennzahlen in ihren Berichten darstellen. Mit der Lösung sind sie in der Lage automatisiert und zeitnah revisionsfähige Daten zu Kennzahlen, wie Treibhausgasemissionen, ethischen Investments und Impact Investing, zu erfassen. Âé¶¹Ô­´´ Sustainability Control Tower bietet außerdem die Möglichkeit, sich detaillierte Daten zu strategischen Bereichen im Unternehmen sowie zu bestimmten Regionen und Geschäftsnetzwerken anzeigen zu lassen. Damit profitieren Unternehmen von der nötigen Granularität, um fundierte Entscheidungen zu treffen, bei denen finanzielle und nichtfinanzielle Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden.

Die Lösung ist nur eine unserer Initiativen, mit denen wir Kunden beim Nachhaltigkeitsmanagement unterstützen. Gemeinsam mit wichtigen Partnern und zahlreichen Kunden, zu denen über 100 der weltgrößten Unternehmen zählen, entwickeln wir außerdem Lösungen, mit denen Unternehmen jeder Größe Nachhaltigkeit in ihren Geschäftsprozessen verankern können.

Unsere Initiativen umfassen Lösungen, mit denen Kunden bereits beim Produktdesign auf die Nachhaltigkeit der Produkte achten können, Lösungen zur Messung der CO2-Emissionen in ihren Netzwerken sowie Lösungen, die durchgängige Transparenz in der Berichterstattung zu ihrer Leistung in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance (ESG) ermöglichen. Da sich die Anforderungen, Frameworks und Standards für Berichte stetig ändern, ist die Berichterstattung ein wichtiger Schwerpunktbereich vieler Führungskräfte.

Ganzheitliche Berichterstattung für mehr Transparenz

Organisationen wie das Weltwirtschaftsforum (WEF), der Global Compact der Vereinten Nationen, die Global Reporting Initiative, die Ellen MacArthur Foundation und die Value Balancing Alliance fordern bereits seit einigen Jahren eine Standardisierung der Berichterstattung von Unternehmen. Sie setzen sich dafür ein, dass Unternehmen ihre Ergebnisse und Maßnahmen zum Umweltschutz sowie ihren Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftswachstum nach einheitlichen Kriterien berichten.

Regulierungsbehörden wie die U.S. Securities and Exchange Commission denken außerdem über die Einführung standardisierter Berichtsanforderungen für Angaben zu Klimaschutzmaßnahmen, zu den CO2-Emissionen und zur nichtfinanziellen Leistung von Unternehmen nach.

Vor diesem Hintergrund setzen immer mehr Unternehmen auf freiwillige Berichtsstandards, die ihnen helfen, neue Investoren zu gewinnen, ihr Ansehen zu stärken oder Übernahmen zu tätigen. Dabei überprüfen sie auch ihre bisherigen Berichtsmodelle und stellen von einer klassischen Finanzberichterstattung, deren Schwerpunkt auf Umsatz und Gewinn liegt, auf ein Modell um, das finanzielle und nichtfinanzielle Kennzahlen in einem ganzheitlichen Berichtsrahmen zusammenführt.

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Neue Initiativen erfassen auch Nachhaltigkeitsdaten

Die Darstellung finanzieller und nichtfinanzieller Ergebnisse in einem integrierten Bericht kann für Unternehmen, Investoren und Finanzanalysten verwirrend sein. Bei der letzten Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow verkündete die International Foundation for Reporting Standards deshalb die Einrichtung eines neuen International Sustainability Standards Board (ISSB), das globale Standards für die Berichterstattung von Nachhaltigkeit erarbeiten soll.

Nach Auffassung der Âé¶¹Ô­´´ benötigen Unternehmen klare und einheitliche Standards, die in allen Branchen und Regionen angewendet werden. So können Führungskräfte konsistentere, nachhaltigere Entscheidungen treffen. Zugleich haben Stakeholder die Möglichkeit, Unternehmen auch im Hinblick auf ihre nichtfinanzielle Leistung zu vergleichen.

Das Weltwirtschaftsforum hat in Zusammenarbeit mit wichtigen Normierungsgremien ein neues Framework entwickelt: die Stakeholder Capitalism Metrics. Mit diesem Framework können Unternehmen ihre zentrale Finanzberichterstattung auf ESG-Kennzahlen abbilden. Wir haben die Stakeholder Capitalism Metrics in unsere neue Lösung Âé¶¹Ô­´´ Sustainability Control Tower integriert. Darüber hinaus arbeiten wir mit Organisationen wie der Value Balancing Alliance zusammen, die eine Methodik entwickelt hat, mit der sich nichtfinanziellen Tätigkeiten ein finanzieller Wert zuweisen lässt. Damit können bessere Entscheidungen zu Investitionen und Maßnahmen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance getroffen werden.

Diese neuen, ganzheitlichen Berichtsmodelle setzen voraus, dass Unternehmen bei der Bewertung und Steuerung ihrer langfristigen Unternehmensleistung auch ESG-Kennzahlen berücksichtigen, eine Verbindung zwischen ESG- und finanziellen Indikatoren herstellen und nicht nur ihre Aktionäre, sondern alle Stakeholder im Blick haben.

Dafür benötigen sie Zugriff auf hochwertige, transparente, konsistente, zeitnahe und letztlich auch revisionsfähige Daten. 79 Prozent der Unternehmen, für die Nachhaltigkeit von wesentlicher Bedeutung ist, nutzen die Erhebung und Darstellung von Umweltdaten bereits als Ausgangspunkt für ihre Unternehmensstrategie und Entscheidungsprozesse. Die Erfassung und Analyse dieser Daten sind dabei die ersten Schritte, doch in einer Umfrage von Âé¶¹Ô­´´ Insights waren nur 21 Prozent der befragten Führungskräfte vollständig mit der Qualität und Verfügbarkeit der erfassten Nachhaltigkeitsdaten zufrieden.

Die Sicht der Kunden auf Nachhaltigkeitsziele

Die Âé¶¹Ô­´´ erweitert deshalb ihr Portfolio an Werkzeugen, die in Unternehmen für Transparenz hinsichtlich der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele sorgen.

BMW-Finanzchef Dr. Nicolas Peter bekräftigte beim Âé¶¹Ô­´´ Sustainability Summit 2021: „Das Thema hat in unserer Branche eine große Bedeutung. Wir können klar beobachten, dass sich die Diskussion mit unseren Investoren und an den Kapitalmärkten von der Gewinnmaximierung auf die Wertoptimierung verlagert. In der Automobilindustrie ist Nachhaltigkeit inzwischen kein Nischenthema mehr, sondern macht einen beträchtlichen Teil der Gespräche mit unseren Stakeholdern aus.“

„Die Politik, Normierungsgremien und Regulierungsbehörden haben bei der Anpassung unserer Nachhaltigkeitsstrategie eine wichtige Rolle gespielt“, führt er weiter aus. „Wir wollen die CO2-Emissionen während des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte verringern, Materialien wiederverwenden und nachhaltige Standards in unserer Lieferkette umsetzen.“

BMW hat als einer der ersten Automobilhersteller seinen Geschäftsbericht und seinen Nachhaltigkeitsbericht in einem Bericht zusammengeführt.

Um als Unternehmen auch zukünftig erfolgreich sein, sich schnell anpassen und auf neue Anforderungen einer turbulenten Welt reagieren zu können, muss Nachhaltigkeit in die zentralen Geschäftsabläufe integriert sein. Und das bedeutet, bei strategischen und operativen Entscheidungen sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Kennzahlen zu berücksichtigen.

Es gibt noch viel zu tun, was die Entwicklung eines standardisierten, globalen Frameworks für Nachhaltigkeitsberichte betrifft. Mithilfe digitaler Technologien können Unternehmen jedoch schon jetzt Maßnahmen ergreifen, um den Umfang ihrer Berichterstattung zu erweitern und ihre Geschäftsprozesse am Prinzip der Nachhaltigkeit auszurichten.

Und wie immer steht Ihnen mit der Âé¶¹Ô­´´ ein kompetenter Partner zur Seite bereit.


Luka Mucic ist CFO und Mitglied des Vorstands der Âé¶¹Ô­´´ SE.

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