Bettina Wunderle, Autor bei 鶹ԭ News Center Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Mon, 23 Mar 2026 16:24:03 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Die Finalisten für den HPFA in der Kategorie: „Scaling Innovation” /germany/2026/02/finalisten-hpfa-scaling-innovation/ Thu, 19 Feb 2026 07:00:00 +0000 /germany/?p=186510 Erfahren Sie, wie die drei Finalisten des Hasso Plattner Founders’ Award 2025 in der Kategorie „Scaling Innovation“ KI nutzen, damit die 鶹ԭ ihre strategischen Ziele...

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Erfahren Sie, wie die drei Finalisten des Hasso Plattner Founders’ Award 2025 in der Kategorie „Scaling Innovation“ nutzen, damit die 鶹ԭ ihre strategischen Ziele erreicht.

Sechs Teams kämpfen um die höchste Mitarbeiterauszeichnung bei 鶹ԭ: den Hasso Plattner Founders’ Award (HPFA). Der HPFA erhält ab diesem Jahr eine stärkere thematische Ausrichtung. Es gibt nun zwei Kategorien: „Scaling Innovation“ und „Emerging Ideas“. Beide bilden verschiedene zukunftsweisende Denkansätze ab und die verschiedenen Wege, auf denen Innovation den Erfolg der 鶹ԭ vorantreibt. Das diesjährige Motto der Auszeichnung lautet KI.

Auch dieses Jahr stellt 鶹ԭ News alle Finalisten und ihre Beiträge vor. Wir beginnen mit der ersten Kategorie „Scaling Innovation“ (Skalierung von Innovationen). Hier werden Projektteams ausgezeichnet, deren wegweisende Innovationen perfekt auf die strategischen Prioritäten von 鶹ԭ ausgerichtet sind und einen messbaren, nachhaltigen Erfolg für das Unternehmen bedeuten. Die Gewinner werden im Rahmen der Preisverleihung am 26. März 2026 bekannt gegeben.

 鶹ԭ Joule for Developers, ABAP AI capabilities

Während Unternehmen weltweit den Umstieg auf 鶹ԭ S/4HANA vorantreiben, bleibt eine Tatsache bestehen: ABAP ist nach wie vor das Rückgrat der 鶹ԭ-Technologie und der darauf basierenden, unternehmenskritischen Geschäftsprozesse. Entwicklern dieser zentralen Technologie fehlten jedoch bislang moderne, KI-gestützte Tools, die in anderen Programmier-Ökosystemen längst zum Standard gehören – eine Diskrepanz, die sich bei großen Transformationsprojekten noch verschärft.

Genau diese Lücke schließt 鶹ԭ Joule for Developers mit seinen KI-Funktionen für die ABAP-Entwicklung. Als Teil des breit gefächerten 鶹ԭ-Joule-Portfolios für generative KI stellt diese Lösung den Entwicklungsteams direkt in ihrer Arbeitsumgebung KI-Funktionen bereit, die exakt auf die ABAP-Entwicklung abgestimmt sind. Damit werden die Prozesse rund um das Erstellen, Verstehen und Pflegen von ABAP-Code modernisiert, um das Innovationstempo im Unternehmen deutlich zu steigern.

鶹ԭ Joule for Developers,  ABAP AI capabilities, ist direkt in die ABAP-Entwicklungswerkzeuge integriert. Die Lösung unterstützt Entwicklungsteams mit einem hybriden Ansatz. Dieser kombiniert ein großes Sprachmodell (Large Language Model, LLM), das von 鶹ԭ-Datenwissenschaftlern mit Millionen von ABAP-Codezeilen trainiert wurde, mit Geschäftsmodellen, die mit Kontext aus jahrzehntelanger 鶹ԭ-Expertise angereichert sind. Entwicklungsteams stehen spezielle Funktionen für ihre täglichen Aufgaben zur Verfügung. Dazu zählen vorausschauende Code-Vervollständigung, die Generierung von Modultests, Echtzeit-Erläuterungen und Chat-basierte Unterstützung. All diese Funktionen tragen dazu bei, ihre Produktivität und Zufriedenheit erheblich zu steigern.

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Hasso Plattner Founders' Award Finalist: 鶹ԭ Joule for Developers, ABAP AI capabilities

Ergänzend dazu setzt ABAP AI für die Migration von kundeneigenen Entwicklungen neue Maßstäbe für die Bewältigung der komplexen Aufgabe, älteren kundeneigenen Code von 鶹ԭ ERP Central Component auf 鶹ԭ S/4HANA umzustellen. Wofür einmal wochenlange manuelle Analyse erforderlich war, dauert nun nur noch wenige Stunden. Die KI erläutert die Logik im Altsystem, hebt die erforderlichen Anpassungen hervor und generiert Migrationsvorschläge. Die in die Anwendung für die Migration von kundeneigenen Entwicklungen auf 鶹ԭ BTP integrierte Lösung ermöglicht es der Projektleitung und Beratern, den Umfang von Arbeitspaketen und die Zeitpläne für Projekte zur Migration von Kundencode deutlich präziser festzulegen.

Tausende von Entwicklern bei mehr als 280 Kunden und 470 Partnern sowie 6.500 interne ABAP-Entwickler nutzen bereits die KI-Funktionen für die ABAP-Entwicklung von 鶹ԭ Joule for Developers, wobei die Lösung bei der 鶹ԭ und im gesamten Partnernetz immer häufiger eingesetzt wird. Das Projekt wurde 2023 als Proof of Concept gestartet und war 2025 für Unternehmen verfügbar. Es ist ein Beleg dafür, was durch eine organisationsübergreifende Zusammenarbeit zwischen ABAP-, KI- und 鶹ԭ-S/4HANA-Teams erreicht werden kann – mit der Integration von Innovationen in eine der wichtigsten Entwickler-Communitys von 鶹ԭ.

Teamleiterin Jasmin Gruschke, KI-Architektin und Projektexpertin, beschreibt den besonderen Teamgeist: „Gebündelt in einer gemeinsamen Vision und Engagement für den Kunden ist unsere geballte Energie in die Realisierung einer außergewöhnlichen Idee geflossen. Damit haben wir gezeigt, dass wir visionäre Konzepte zusammen in etwas Bemerkenswertes umsetzen können.“

Das Finalisten-Team auf einen Blick

Beitrag: 鶹ԭ Joule for Developers, ABAP AI capabilities
Team: Jasmin Gruschke, Hasan Al Abed, Manuel Berning, Cristina Buchholz, Thomas Alexander Ritter, Ashok Veilumuthu, Amey Tathawadekar, Tobias Melcher, Cristina Diana Popa, Steffen Bickel.
Projekt: Bietet erweiterte KI-Funktionen, die die ABAP-Entwicklung modernisieren und beschleunigen. Entwickler werden mit intelligenter Code-Unterstützung, automatisierter Analyse der Altsystemlogik und schnellen Modernisierungsvorschlägen unterstützt. Durch die direkte Integration von KI in Entwicklungs- und Migrations-Workflows wird der manuelle Aufwand reduziert und können Systeme schneller und zuverlässiger modernisiert werden.
Vorteil: Verkürzt die Zeit für die Modernisierung, da Wochen der manuellen Codeanalyse auf wenige Stunden zusammenschmelzen. Wird von mehr als 280 Kunden, 470 Partnern und 6.500 鶹ԭ-Entwicklern genutzt und verbessert so die Produktivität, die Codequalität und die Präzision der Migration.

鶹ԭ Document AI

Die zunehmende Datenflut stellt eine immer größere Herausforderung für Unternehmen dar, die sich in ausufernden unstrukturierten Geschäftsdokumenten manifestiert. Von Rechnungen und Bestellungen bis hin zu Verträgen und Versandpapieren – Unternehmen ertrinken in Daten, die eine zeitaufwendige manuelle Bearbeitung erfordern. 鶹ԭ Document AI bewältigt diese Herausforderung, indem es verändert, wie Unternehmen dokumentbasierte Daten extrahieren, verarbeiten und damit umgehen.

Mittlerweile setzen über 30.000 Kunden auf die Lösung, um Milliarden von Dokumenten zu verarbeiten, mit nahtloser Integration in die 鶹ԭ-Kernanwendungen. 鶹ԭ Document AI bietet unternehmensgerechte Automatisierung ohne kostspielige Integrationen oder umfangreiches Modelltraining, sodass Unternehmen Workflows beschleunigen, Fehler reduzieren und die Entscheidungsfindung umfassend verbessern können. Reale Kundendaten zeigen die konkreten Auswirkungen: Die automatisierte Dokumentenverarbeitung auf Basis von 鶹ԭ Document AI generiert einen jährlichen Wert von schätzungsweise 2,6 Mrd. €.

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Hasso Plattner Founders' Award Finalist: 鶹ԭ Document AI

鶹ԭ Document AI ist nun nativ in 32 Geschäftsprozesse in 鶹ԭ S/4HANA, 鶹ԭ Business Network, 鶹ԭ Concur, 鶹ԭ Fieldglass, 鶹ԭ SuccessFactors, 鶹ԭ Customer Experience und 鶹ԭ BTP integriert. Dutzende weitere Anwendungsfälle befinden sich in der Entwicklung. Diese nahtlose Integration von „alltäglicher KI“ in Produkte, die bereits von Kunden verwendet werden, leistet einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz bei den Bestandskunden der 鶹ԭ auf der ganzen Welt.

Die Technologie hinter der Lösung setzt neue Branchenstandards. 鶹ԭ war eines der ersten Unternehmen, die auf die Innovation der schemabasierten Zero-Shot-Dokumentenverarbeitung setzten: einen Ansatz, durch den KI-Systeme komplexe Dokumente ohne spezielles Training verstehen können. Dies wird nun im gesamten KI-Partnernetz großflächig genutzt. Bereits vor dem Aufkommen großer Sprachmodelle waren 鶹ԭ-Forscher Vorreiter in diesem Bereich mit preisgekrönten und zukunftsweisenden Artikeln zu beispielsweise CharGrid, BERTgrid und Charmer. Diese KI-Methoden sollen Computern helfen, Dokumente zu verstehen.

Das Team entwickelt weiterhin Innovationen mit KI, die sofort aus Benutzerfeedback lernt, Dokumente visuell „sieht“ und interpretiert und Inhalte gut genug versteht, um intelligente Maßnahmen zu ergreifen. Die generativen KI-Modelle der nächsten Generation unterstützen nun mehr als 110 Sprachen. Durch diese Innovationen hat sich die Plattformnutzung auf der 鶹ԭ BTP für die benutzerdefinierte Dokumentautomatisierung seit 2020 um das 285-Fache erhöht. Dies zeigt, dass Entwickler weltweit diese Technologie nutzen, um Geschäftsprozesse zu optimieren. Im nächsten Schritt wird 鶹ԭ Document AI wiederverwendbare Tools einführen, mit denen KI-Agenten komplexe Dokumenten-Workflows branchenübergreifend abwickeln können. Da unstrukturierte Daten und unterschiedliche Dokumenttypen für Geschäftsprozesse immer wichtiger werden, ist die Nachfrage nach intelligenteren, schnelleren und anpassungsfähigeren Lösungen zum Verstehen von Dokumenten so hoch wie noch nie.

Tobias Weller, Chief Product Owner und Teamleiter, erklärt: „Wir haben 鶹ԭ Document AI entwickelt, um messbaren Mehrwert für Unternehmen auf globaler Ebene zu schaffen – sicher, verantwortungsbewusst und integriert in alltägliche Prozesse. Dies ist ein Beleg für die Fähigkeit der 鶹ԭ, KI in großem Maßstab umzusetzen.“

Das Finalisten-Team auf einen Blick

Beitrag: 鶹ԭ Document AI
Team: Tobias Weller, Tomasz Janasz, Christoph Lenschow, Smita Naveen, Hongxin Shao, Ashish Kumar, Nay Lin Aung, Komal Narsinghani, Subashini Rengarajan, Sebastian Koebe.
Projekt: Führt skalierbare KI ein, welche die Extrahierung und das Verstehen unstrukturierter Geschäftsdokumente im gesamten 鶹ԭ-Portfolio automatisiert. Durch die Lösung, die mehr als 110 Sprachen unterstützt, wird die durchgängige Verarbeitung optimiert, die manuelle Dateneingabe beseitigt und intelligente Automatisierung in mehr als 32 鶹ԭ-Prozesse integriert. Dadurch wird die Dokumentenbearbeitung für Unternehmen jeder Größe schneller, präziser und einfach.
Vorteil: Durch die Automatisierung von Milliarden Dokumenten für über 30.000 Kunden generiert diese Lösung schätzungsweise 2,6 Mrd. € an jährlichem Wert. Sie reduziert Fehler, beschleunigt Workflows und fördert die Akzeptanz integrierter KI in allen 鶹ԭ-Anwendungen. Zu den messbaren unternehmensweiten Vorteilen gehören schnelle Skalierung, mehrsprachige Abdeckung und zunehmende Plattformnutzung.

SuccessFactors Learning: GenAI Content Generation

Mit KI, die den Arbeitsalltag in beispielloser Geschwindigkeit umgestaltet, stehen Unternehmen vor einer doppelten Herausforderung: der Notwendigkeit neuer Kompetenzen und überwältigenden Mengen an Daten. SuccessFactors Learning: GenAI Content Generation ist eine bahnbrechende Funktion, mit der die Erstellung von Lerninhalten im gesamten Unternehmen optimiert, beschleunigt und skaliert werden kann.

Die neue Funktion nutzt modernste große Sprachmodelle (Large Language Models, LLMs), um einfache Prompts oder hochgeladene Dateien im Handumdrehen in vollständige, konforme Lernangebote umzuwandeln. Wofür zuvor Tage, Wochen oder gar Monate erforderlich waren, ist nun nahezu sofort umsetzbar. Das System generiert Lehrpläne, Quizfragen, interaktive Elemente, Zusammenfassungen und Bewertungen – und alles ist auf die Benutzereingaben und den Unternehmenskontext zugeschnitten.

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Hasso Plattner Founders' Award Finalist:SuccessFactors Learning: GenAI Content Generation

Eine wichtige Innovation liegt in der Multi-LLM-Koordination, die eine dynamische Auswahl und Kombination spezialisierter Modelle ermöglicht. Dies stellt eine hohe Präzision, Domänenrelevanz und unternehmensweite Content-Governance sicher. Mithilfe mehrsprachiger Übersetzungen in Echtzeit können Schulungsteams globale Kurse gleichzeitig starten, während die KI-basierte Kompetenzextraktion Inhalte automatisch an Personalentwicklungs-Strategien ausrichtet.

Erste Analysen zeigen, dass Unternehmen Lerninhalte fünfmal schneller erstellen können. Dies sorgt für drastische Kostensenkungen und versetzt Teams in die Lage, schneller auf sich ändernde Qualifikationsanforderungen zu reagieren. Fachexperten im gesamten Unternehmen können nun Inhalte erstellen und Wissen effektiver austauschen – ohne dass Fachkenntnisse für die Konzipierung von Schulungsunterlagen erforderlich sind. Durch die Umformung von Wissen in strukturierte, skalierbare Lernangebote unterstützt die Initiative Unternehmen dabei, flexibler zu werden, die Mitarbeitermotivation zu steigern und eine kontinuierliche Weiterbildung im gesamten Unternehmen sicherzustellen.

Teamleiterin Neha Dhawan, Principal Product Manager, SuccessFactors Learning, beschreibt die Vorteile des Projekts: „Wir entwickeln nicht nur Technologien, sondern Möglichkeiten, damit Administratoren schneller vorankommen, Führungskräfte ihre Teams besser unterstützen und Lernenden persönliche und aussagekräftige Inhalte angeboten werden können. Wenn wir Lernangebote zugänglicher und inspirierender gestalten können, dann haben wir etwas geschaffen, das wirklich bedeutsam ist.“

Das Finalisten-Team auf einen Blick

Beitrag: SuccessFactors Learning: GenAI Content Generation
Team: Max Schneider, Neha Dhawan, Josh Passman, Michelle Duchow, Gregor Boltz, Madhavi Aji.
Projekt: Ein KI-gestützter Ansatz, der unverarbeitete Kenntnisse in vollständige Lernangebote in SuccessFactors Learning umwandelt. Die Funktion generiert Schulungen, Quizfragen, Übersetzungen und Kennzeichnungen von Kompetenzen aus einfachen Prompts oder Dateien, beschleunigt die Erstellung und stellt die globale Skalierbarkeit sicher.
Vorteil: Verkürzt die Zeit für die Entwicklung von Inhalten um den Faktor 5, senkt Kosten, fördert den Wissensaustausch und ermöglicht es Unternehmen, Mitarbeitende schneller weiterzuqualifizieren und in sich rasch verändernden KI-gestützten Arbeitsumgebungen agil zu bleiben.

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KI im Realitätscheck: Der wahre Einfluss auf Unternehmen /germany/2025/11/ki-im-realitaetscheck-der-wahre-einfluss-auf-unternehmen/ Thu, 27 Nov 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=185594 鶹ԭ und Oxford Economics haben den geschäftlichen Nutzen von KI untersucht. Fünf Erkenntnisse zeigen, wo KI echten Mehrwert liefert – und wo noch Lücken bestehen....

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鶹ԭ und Oxford Economics haben den geschäftlichen Nutzen von KI untersucht. Fünf Erkenntnisse zeigen, wo KI echten Mehrwert liefert – und wo noch Lücken bestehen.

Unternehmen auf der ganzen Welt investieren viel in Künstliche Intelligenz (KI) – doch wo bringt sie einen tatsächlichen Mehrwert, und wo bestehen noch Defizite? Um diese Fragen zu klären, hat 鶹ԭ gemeinsam mit Oxford Economics, einem der führenden globalen Wirtschaftsberatungs- und Forschungsunternehmen, eine Studie durchgeführt.

„Wir haben diese Forschung in Auftrag gegeben, um Unternehmen zu helfen, den Hype zu durchdringen, die tatsächlichen Geschäftsauswirkungen von KI zu verstehen und ihre eigenen messbaren Ergebnisse zu beschleunigen“, sagt Brenda Bown, Chief Marketing Officer für Business AI bei 鶹ԭ.

Für die Studie wurden 1.600 Führungskräfte in acht Märkten befragt: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Indien, Singapur, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Die Befragung fand zwischen Juli und August 2025 statt.

Fünf zentrale Erkenntnisse:

1. KI spielt eine Schlüsselrolle in globalen Geschäftsabläufen

Die Studie zeigt, dass Unternehmen in vielfältige KI-Anwendungsfelder investieren und positive Renditen anstreben. Teilnehmende berichteten, dass KI bereits 25 Prozent der geschäftlichen Aufgaben in ihren Organisationen weltweit unterstützt; innerhalb von zwei Jahren soll dieser Anteil auf 41 Prozent steigen. Die meisten skalieren KI-Automatisierung und experimentieren mit generativer KI; nur sehr wenige der Befragten gaben an, keine der beiden Technologien einführen zu wollen.

Trotz Hürden bei der breiteren Implementierung berichten 63 Prozent der Unternehmen, dass sie Lösungen finden und vorankommen. Lediglich 3 Prozent glauben, dass KI niemals zentral für Geschäftsprozesse, Entscheidungsfindung oder Kundenangebote sein wird. Eine Mehrheit (59 Prozent) gab an, dass KI ihnen geholfen hat, zentrale geschäftliche Herausforderungen zu meistern.

Bei der Frage nach der Priorisierung von KI-Investitionen beschrieben 44 Prozent ihren Ansatz als Stückwerk, 32 Prozent sehen ihn von einzelnen Fachbereichen getrieben und 15 Prozent nennen ihn ad hoc. Nur 9 Prozent investieren auf Basis eines strategischen, ganzheitlichen Ansatzes.

Wie generative KI uns auf unserer beruflichen Laufbahn unterstützen kann

2. Unternehmen sehen Renditen auf KI-Investitionen

Für das laufende Geschäftsjahr meldeten die Teilnehmenden durchschnittliche KI-Ausgaben von über 26 Millionen US-Dollar je Unternehmen; in den kommenden zwei Jahren sollen die Investitionen um 37 Prozent steigen. Im Vergleich zu anderen Technologien stimmten 49 Prozent zu, dass KI-Initiativen schneller positive Renditen (ROI, Return on Investment) liefern.

Entsprechend wird erwartet, dass KI-Investitionen in diesem Jahr eine Rendite von 16 Prozent (durchschnittlich 4,7 Millionen US-Dollar) erzielen; in zwei Jahren soll dieser Wert nahezu auf 31 Prozent (12,3 Millionen US-Dollar) steigen.

Tatsächlich erzielten 79 Prozent der Teilnehmenden innerhalb von ein bis drei Jahren positive Renditen – ein Befund, der den Optimismus hinsichtlich der schnellen Wirkung von KI stärkt. Dennoch waren fast zwei Drittel (65 Prozent) unsicher oder glaubten nicht, dass KI ihr volles Potenzial ausschöpft.

Zur Maximierung des ROI nannten die Befragten vor allem die Ausrichtung von KI-Initiativen an der Geschäftsstrategie sowie die Sicherstellung von Verfügbarkeit und Qualität der Daten. Es folgten der Einsatz von Best-of-Breed-Plattformen und -Lösungen.

3. Geringes Vertrauen in die Datenreife für KI

Zwar erkennen Unternehmen die zentrale Bedeutung von Daten für das Ausschöpfen des KI-Potenzials, doch viele sind unsicher, ob sie bereit sind, Daten effektiv zu integrieren. 71 Prozent der Befragten stuften Daten als sehr wichtig oder kritisch für Investitionsentscheidungen in KI ein. Gleichzeitig äußerte jedoch eine Mehrheit Zweifel, Daten verantwortungsvoll über Geschäftsbereiche hinweg (55 Prozent) oder mit externen Partnern (60 Prozent) teilen und integrieren zu können.

Fast zwei Drittel (64 Prozent) bewerteten ihre Datenreife insgesamt als ausreichend; zugleich nannten sie die Bereiche Recht, Risiko und Compliance, Finanzen sowie Personalwesen als am wenigsten datenreif – also gerade jene, die in puncto Daten oft besonders komplex und sensibel sind.

Als größte Hürden für Datenreife wurden unvollständige oder inkonsistente Daten (75 Prozent), mangelnde Datenqualität (69 Prozent) und Datensilos (68 Prozent) genannt.

4. Unternehmen investieren in Talente, um den KI-Effekt zu maximieren

Organisationen wissen, dass Technologie allein keine Rendite garantiert. Menschliches Urteilsvermögen, Kreativität und die Akzeptanz im Arbeitsalltag sind entscheidend, um das volle Potenzial von KI zu heben. Mitarbeitende mit den richtigen Fähigkeiten und Rahmenbedingungen auszustatten, stellt sicher, dass KI Beiträge ergänzt statt ersetzt.

Fast drei Viertel (73 Prozent) der Befragten qualifizieren bestehende Mitarbeitende weiter (Upskilling) oder schulen sie um (Reskilling), zwei Drittel (65 Prozent) identifizieren Rollen, die durch KI unterstützt werden können. Eine Mehrheit (57 Prozent) gestaltet Aufgaben neu, um die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI zu fördern. Gleichzeitig halten viele Unternehmen ihre Teams noch nicht für ausreichend darauf vorbereitet, KI verantwortungsvoll zu nutzen – es fehlt an umfassender Schulung und klaren Leitplanken.

Diese Lücke führt zu riskanten Entscheidungen: 64 Prozent gaben an, dass Mitarbeitende zumindest gelegentlich nicht genehmigte „Schatten-KI“-Tools verwenden, und 77 Prozent äußerten Bedenken hinsichtlich der Risiken. Schatten-KI bleibt ein großes Thema: Mehr als die Hälfte der Unternehmen berichtet von ungenauen Ergebnissen, viele auch von Datenabflüssen oder Sicherheitslücken.

5. Die Zukunft der KI ist agentenbasiert

Mehr als drei Viertel der Unternehmen weltweit (78 Prozent) sind überzeugt, dass agentenbasierte KI ein mittleres bis sehr hohes Transformationspotenzial für ihre Abläufe besitzt. KI-Agenten sind in der Lage, eigenständig Entscheidungen zu treffen und Aufgaben auszuführen – ohne ständige menschliche Eingaben. Erwartete Vorteile sind vor allem die Automatisierung von Prozessen, bessere Planung und Entscheidungsfindung sowie höhere operative Effizienz.

Trotz dieser Zuversicht sehen sich nur 5 Prozent der Unternehmen vollständig darauf vorbereitet, KI-Agenten einzusetzen und zu skalieren; 54 Prozent stufen sich als teilweise vorbereitet ein. Um sich auf agentenbasierte KI vorzubereiten, haben 63 Prozent agentenbasierte Use Cases pilotiert und 56 Prozent qualifizieren interne Teams weiter oder rekrutieren neue Talente. In den nächsten zwei Jahren wird eine Rendite von 10 Prozent – entsprechend 4,3 Millionen US-Dollar – aus Investitionen in agentenbasierte KI erwartet.

Allerdings gaben nur etwa die Hälfte der Befragten an, dass agentenbasierte KI kurzfristig die strategische Planung maßgeblich beeinflussen wird und dass in ihrer Organisation ein klares, gemeinsames Verständnis davon besteht, was agentenbasierte KI ist und leisten kann.

Die Studie macht deutlich, dass die Chance für Unternehmen nicht nur darin liegt zu erkennen, dass es kein Zurück gibt – sondern darin, strategisch in KI zu investieren, um nachhaltige und wachsende Erträge zu erschließen. Oder, wie Brenda Bown es formuliert: „Die Ergebnisse zeigen: Wenn Unternehmen KI mit qualitativ hochwertigen Daten verbinden, in Kompetenzen investieren und Intelligenz in ihre Kernprozesse einbetten, erzielen sie eine signifikante Rendite.“

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鶹ԭ Taulia: „Einsparungen von 8 Mio. Euro pro Jahr möglich“ /germany/2025/07/sap-taulia-einsparungen-von-8-mio-euro-pro-jahr-moeglich/ Wed, 30 Jul 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=184562 Vor drei Jahren hat 鶹ԭ den Fintech-Anbieter Taulia aus dem Silicon Valley übernommen. Heute bietet 鶹ԭ Taulia Kunden riesiges Einsparpotenzial durch bessere Liquidität. 鶹ԭ-Experte Thomas...

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Vor drei Jahren hat 鶹ԭ den Fintech-Anbieter Taulia aus dem Silicon Valley übernommen. Heute bietet 鶹ԭ Taulia Kunden riesiges Einsparpotenzial durch bessere Liquidität. 鶹ԭ-Experte Thomas Mehlkopf erklärt, wie das funktioniert.

Thomas Mehlkopf ist Global Chief Revenue Officer Treasury and Working Capital Management bei 鶹ԭ

Seit Anfang 2022 ist die Akquisition des Fintech-Unternehmens Taulia abgeschlossen. Es bietet Lösungen für Working Capital Management (WCM) und Supply Chain Financing (SCF) sowie ein Netzwerk für Käufer, Lieferanten und Finanzinstitute an (Details dazu siehe Kasten unten). Seit kurzem firmiert das Unternehmen als 鶹ԭ Taulia.

Thomas Mehlkopf ist Global Chief Revenue Officer Treasury and Working Capital Management bei 鶹ԭ. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Lösungen in diesen Bereichen erfolgreich an die Kunden zu vermarkten und einzuführen.

Vor gut drei Jahren wurde angekündigt, die Taulia-Produkte in das 鶹ԭ-Lösungsportfolio zu integrieren. Wie weit sind wir hier?

Seit der Akquisition haben wir drei große Themen gemäß der 鶹ԭ Business Suite vorangetrieben: Erstens die Integration von Taulia ins 鶹ԭ Business Network. Dies bedeutet, Lieferanten und Kunden, die beide 鶹ԭ Taulia-Kunden sind, können frühzeitig Zahlungen erhalten und ihre eigenen Kundenrechnungen über das finanzieren.

Zweitens haben wir an der Integration in die gearbeitet. Taulia ist seit Februar 2025 sowohl für Receivables Financing als auch für Payables Financing in die Public Cloud integriert. Dies ist besonders relevant für mittelständische Unternehmen, die wachsen möchten und dafür frühzeitig Liquidität benötigen. Der Fokus liegt derzeit auf den Märkten USA, Kanada, UK, DACH und Singapur, mit dem Ziel, diese Funktionalität zeitnah auch in weiteren Ländern bereitzustellen.

Drittens ist 鶹ԭ Taulia mit der Virtual-Card-Lösung in 鶹ԭ Ariba eingebettet, was es Kunden ermöglicht, Lieferanten frühzeitig zu bezahlen, sogar bevor sie eine Rechnung gestellt haben, was als „Pay on Purchase Order“ bezeichnet wird. Das stellt die Liquidität der Lieferanten und damit die Ausführung des Auftrags sicher.

Ihr hattet damals betont, dass Taulia Wachstumschancen für 鶹ԭ und die Kunden bietet. Wie erfolgreich ist 鶹ԭ Taulia?

鶹ԭ Taulia hat bereits einige Kunden, die über die Plattform Milliarden-Beträge finanzieren, und somit ihre eigene Liquidität als auch die Liquidität ihrer Lieferanten verbessern. Das Ziel meines Teams ist es, deren Anzahl zu erhöhen und weiter zu skalieren. Hier sind wir auf einem guten Weg. Innerhalb der letzten drei Jahre ist das Volumen, das wir über die Plattform finanzieren können,  von 500 Milliarden auf 800 Milliarden Euro jährlich gewachsen.

Davon profitieren die Kunden: Ein großes Unternehmen aus der Öl- und Gasindustrie hat innerhalb eines Monats nach dem Go-Live fast 700.000 Euro eingespart. Wenn wir das hochrechnen auf zwölf Monate, sind wir bei fast 8 Millionen Euro Einsparung pro Jahr für dieses Unternehmen. Der Business Case für die Kunden ist also definitiv vorhanden.

Auf der Kundenkonferenz Sapphire wurde ein erster KI-Anwendungsfall vorgestellt. Können Sie den Nutzen für Unternehmen erläutern?

Der AI-Use Case bezieht sich auf unseren Ansatz „Insight to Action“. Er hilft dabei, die Liquidität zu planen und zu verbessern. Taulia nutzt schon länger künstliche Intelligenz, um das Verhalten von Lieferanten in Bezug auf frühzeitige Zahlungen vorherzusagen.

Es gibt eine App auf der 鶹ԭ Business Technology Platform, die Transparenz über den freien Kapitalfluss ermöglicht. Basierend auf dieser Transparenz gibt der KI-Anwendungsfall dem Kunden zukünftig Tipps, wie er seinen Free Cash Flow weiter verbessern kann und spielt verschiedene Szenarien durch, um seinen Einfluss auf diesen zu zeigen. Dies ist insbesondere für Finanzvorstände ein großes Thema, gerade in unsicheren Zeiten.

DeepSeek: Was Unternehmen über KI-Tools wissen müssen

Welche weiteren Neuheiten gibt es?

Neben der oben erwähnten Neuerung ist eine weitere wichtige, dass 鶹ԭ Taulia nun Teil der Transformation Packages ist, sowohl in der Public Cloud (Finance Base und Finance Premium) als auch in dem Cloud ERP Package. Dies ermöglicht es uns, den Kunden rasch den positiven Business Case für ihre Transformation zu zeigen, indem sie 鶹ԭ Taulia nutzen, um den Cashflow zu verbessern und Einsparungen zu generieren.

Krisen, Zölle, unsichere Lieferketten: Warum sind die Lösungen von 鶹ԭ Taulia gerade jetzt so wichtig für die Liquidität von Unternehmen?

Cash ist weiterhin King, gerade in Krisenzeiten. Ein Artikel im Handelsblatt berichtete kürzlich, dass die Nettoschulden der 40 DAX-Konzerne um 8 Prozent auf 227 Milliarden Euro gestiegen sind. Dies zeigt, dass Finanzierung ein großes Thema ist, besonders da die Zinsen seit Corona deutlich gestiegen sind.

Viele Unternehmen haben sich während der Niedrigzinsphase finanziert und müssen sich nun zu höheren Zinsen refinanzieren, was enormen Druck auf die Finanzabteilungen ausübt. Hier kann 鶹ԭ Taulia helfen, indem wir Unternehmen finanzieren.

Das Thema Zölle hat Auswirkungen auf die Lieferketten. In diesem Zusammenhang ist Liquiditäts- und Szenarioplanung enorm wichtig. Unternehmen müssen sich fragen, wo sie in Zukunft produzieren, welche Auswirkungen das auf den Umsatz hat und wie sie 鶹ԭ Taulia nutzen können, um ihre Liquidität zu verbessern.

Welche Referenzkunden profitieren schon davon?

Taulias Kunden umfassen Henkel, Airbus, Nissan, AstraZeneca, Kimberly-Clark und Bridgestone. Ein Kunde hat seit Beginn des Programms frühzeitige Zahlungen an Lieferanten in Höhe von über 5 Milliarden Euro ermöglicht, was zu einer Verbesserung des Cashflows von über 1 Milliarde Euro in diesem Zeitraum geführt hat.

Euer Versprechen ist „to create the future of finance together”. Was bedeutet das?

Es bedeutet, dass 鶹ԭ und 鶹ԭ Taulia gemeinsam mit ihren Partnern und Kunden die Zukunft des Finanzwesens gestalten wollen. Dies umfasst die Zusammenarbeit mit Banken und Implementierungspartnern sowie die Integration von 鶹ԭ Taulia in verschiedene -öܲԲ. Wir bieten den Kunden ein umfassendes Portfolio von Treasury- und Working-Capital-Lösungen, das von Payments über Cash Management bis hin zu Finanzrisikomanagement reicht.

Ein wichtiger Aspekt auf unserer Roadmap ist unser Treasury- und Payment-Portfolio, das Themen wie Digital Currencies und Future of Payments umfasst. Wir arbeiten daran, neue Technologien wie Blockchain und digitale Währungen zu integrieren, um unseren Kunden innovative Zahlungs- und Finanzlösungen anzubieten.

鶹ԭ Taulia im Überblick

Die 鶹ԭ hat am 9. März 2022 die Akquisition von Taulia abgeschlossen, einem marktführenden Fintech-Unternehmen in den Bereichen Working Capital Management (WCM) und Supply Chain Financing (SCF). Es bietet ein Netzwerk für Käufer, Lieferanten und Finanzinstitute.

Working Capital Management zielt darauf ab, die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern und zu optimieren. Es hilft ihnen, ihr Umlaufvermögen effektiv zu nutzen und einen ausreichenden Cashflow aufrechtzuerhalten, um so kurzfristige Ziele und Verpflichtungen zu erfüllen.

Durch ein effektives Management des Betriebskapitals (Working Capital) können Unternehmen Barmittel freisetzen, die sonst in ihren Bilanzen gebunden wären. So können sie den Bedarf an externen Krediten verringern, ihr Geschäft ausweiten, Fusionen oder Übernahmen finanzieren oder in Forschung und Entwicklung investieren.

Im Vergleich zu anderen Methoden der Liquiditätsbeschaffung ist das Working Capital Management für Unternehmen besonders vorteilhaft, da es direkt mit den Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten zwischen Käufern und Lieferanten verbunden ist. Insbesondere kleinere Lieferanten profitieren von attraktiven Zinskonditionen, um eine Finanzierungslücke zu verhindern. Partnerbanken, die dem Lieferanten Kredite zu den Konditionen des Großunternehmens zur Verfügung stellen, ermöglichen dies. Das stärkt die Käufer-Lieferanten-Beziehung und generiert finanzielle Vorteile für beide Partner.

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Volkswagen-Batterie-Tochter PowerCo startet durch /germany/2025/04/volkswagen-batterie-tochter-powerco/ Wed, 02 Apr 2025 06:00:00 +0000 /germany/?p=182813 Volkswagen, einer der führenden Automobilhersteller, treibt den Umstieg auf Elektrofahrzeuge voran. Für das Unternehmen mit Sitz in Wolfsburg kann dies nur gelingen, indem es die Wertschöpfungskette...

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Volkswagen, einer der führenden Automobilhersteller, treibt den Umstieg auf Elektrofahrzeuge voran. Für das Unternehmen mit Sitz in Wolfsburg kann dies nur gelingen, indem es die Wertschöpfungskette der Batterie vertikal integriert. Daher ergriff Volkswagen die Initiative und gründete 2022 das Batterieunternehmen PowerCo.

„PowerCo wird hochwertige Batteriezellen für den VW-Konzern entwickeln und damit in Serienproduktion gehen“, versicherte Andreas Eckle dem Publikum auf der Hannover Messe. Eckle ist CIO der PowerCo SE. „Die Gigafactories sind als Standardfabriken konzipiert.“ Dies stelle sicher, dass an allen Standorten dieselben Prozesse, dasselbe Equipment und dieselben Arbeitsabläufe verwendet würden, wie er erläuterte.

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How Tech Standards Help Drive Growth for PowerCo

Von null auf drei neue Gigafabriken

„Der Bau der ersten Standardfabrik in Salzgitter, nur etwa 70 Kilometer von Hannover entfernt, läuft auf Hochtouren. Nach ihrem Vorbild werden alle anderen PowerCo-Gigafabriken entworfen“, so Eckle. In Deutschland werden die ersten Zellen ab 2025 produziert; bald darauf wird es auch an den Standorten im spanischen Valencia und im kanadischen St. Thomas losgehen. Die jährliche Produktionskapazität des Werks in Salzgitter soll künftig bei bis zu 40 GWh liegen – genug für etwa 500.000 Elektrofahrzeuge. Die drei Gigafabriken in Europa und Nordamerika werden ein Gesamtvolumen von bis zu 200 GWh erreichen.

Eckle wies darauf hin, dass die Herstellung von Batteriezellen komplettes Neuland für Volkswagen sei. „Es geht nicht mehr um den Bau von Autos, sondern um Chemie. Wir durchlaufen den gesamten Prozess vom Rohstoffabbau über die fertige Zelle bis zu deren Recycling“, erklärte Eckle. Die Zellfertigung ist zugleich ein Nachhaltigkeitsthema, weshalb PowerCo sicherstellen muss, dass die gesamte Lieferkette die Nachhaltigkeitsstandards von Volkswagen einhält. Das Unternehmen wird neue Geschäftsmodelle zur Wiederverwendung alter Fahrzeugbatterien und zum Recycling der darin enthaltenen wertvollen Rohstoffe integrieren.

Bei der Batteriezellenherstellung fing man ganz von vorne an: Vor 24 Monaten musste nicht nur die Fabrik gebaut werden. Auch die Mitarbeitenden für das Start-up-Unternehmen galt es anzuwerben. Mittlerweile zählt PowerCo 1.500 Beschäftigte in verschiedenen Bereichen, von Forschung und Entwicklung bis zum Betrieb, und sie bilden die Grundlage für das Unternehmenswachstum. Dasselbe galt für die IT-Landschaft: Sie musste ebenfalls komplett neu eingerichtet werden.

Raumedic: Zukunftssichere Fertigung in einem stark regulierten Markt

Schnellere Implementierung dank Standards

Eckle betonte: „Wir müssen eine sehr hohe Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bedienen, und nach unserer Einschätzung funktioniert das nur mit den richtigen Standards.“ Stephan Fester, Global Battery Best Practice Lead bei 鶹ԭ, der zusammen mit Eckle auf der Bühne stand, stimmte dem zu: „Ohne Standards verfügen Sie niemals über die notwendige Effizienz, um in so kurzer Zeit eine Fabrik dieser Größenordnung zu errichten.“ Fester beschrieb, wie 鶹ԭ und PowerCo 2022 gemeinsam in nur zwei Tagen einen Projektumfang für die erste Phase festlegten.

2023 richtete das Projektteam ein System für  ein und führte drei Produktivstarts durch. Am Anfang standen die Prozesse, die Start-ups in der Regel sofort benötigen: „Die erste Aufgabe bestand darin, Gelder zu verwalten und auszugeben sowie Leute zu finden, einzustellen und zu managen“, erzählte Fester. Er berichtete dem Publikum, dass die Projektpartner irgendwann im März oder April von der großen Eröffnungsfeier erfuhren, die für den Produktivstart von PowerCo geplant war.

Angesichts dieser knappen Frist begannen sie mit dem beschleunigten Implementierungsservice für Recruiting, Onboarding und Workforce Management mit 鶹ԭ-SuccessFactors-Lösungen. „Normalerweise dauert das zwölf Wochen“, erinnerte sich Fester „Das 鶹ԭ-Team meinte, es würde in der Regel mindestens acht Wochen dauern, aber PowerCo gab uns gerade einmal fünf Wochen Zeit!“ Dies sei ein gutes Beispiel, erklärte er, wie ein Standard die Implementierung beschleunigen könne. Außerdem wurden die Anwendungen Materialbuchhaltung, Finanzabschluss und Lieferantenrechnungsverwaltung eingerichtet.

„Ein weiterer sehr wichtiger Erfolgsfaktor war, dass wir als 鶹ԭ das Konzept nach unserem Verständnis der Anforderungen entwickelt haben. PowerCo hat es geprüft und bestätigt“, so Fester. „Was PowerCo wollte, haben wir damals nicht gefragt, denn zu dem Zeitpunkt konnte das Start-up noch nicht angeben, was es brauchte. Wir waren mit dem Geschäftsfeld vertraut und gestalteten und implementieren das Konzept auf Grundlage unserer Erfahrung.“

Aufeinander abgestimmte Geschäfts- und IT-Planung

Im Juni 2023 stellte das Projektteam die erste Version für das Logistikmanagement bereit. Fester erläuterte das Konzept: „Wir haben den Plan für die Errichtung der Fabrik mit dem IT-Plan synchronisiert. Wenn wir wissen, dass der erste LKW an einem bestimmten Tag in der Fabrik ankommen wird, bedeutet dies, dass die Funktionen zum Verwalten des LKWs und zur Abwicklung der Materialbewegungen vorab verfügbar sein müssen.“

Im November wurden erweiterte Logistikprozesse wie Lagerprozesse, Chargenverwaltung und Leihgutverwaltung implementiert. Anfang 2024 folgte der Produktivstart von 鶹ԭ Integrated Business Planning und weitere Logistikprozesse wurden eingeführt. Die nächste Phase mit 鶹ԭ Product Lifecycle Management und anderen Systemen ist bereits geplant und eingerichtet.

Voll betriebsbereit in sechs Monaten

„Wir haben in weniger als sechs Monaten ein Cloud-ERP-System eingerichtet, und zwar voll funktionsfähig“, betonte Fester. PowerCo-CIO Eckle fügte hinzu, dass dieser Zeitplan nur funktioniert habe, weil man kritische Fehler im Taskforce-Modus schnell und effektiv behoben habe. Der Erfolg des 鶹ԭ-S/4HANA-Implementierungsprojekts wird auch durch den 鶹ԭ Quality Award deutlich, den PowerCo 2024 verliehen bekam. „Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, schloss Eckle, „aber wir haben noch einen langen Weg vor uns. Die Eröffnung der Fabrik in Salzgitter stellt den ersten großen Meilenstein dar und es folgen noch zwei weitere Fabrikeröffnungen.“

PowerCo ist nun gut für die zukünftige Geschäftsentwicklung aufgestellt. Das aktuelle Cloud-ERP-System dient als zentrale Grundlage für die Zellproduktion. Es wird auch künftige Geschäftsmodelle unterstützen, wie das Batteriezellen-Recycling und das Geschäft mit Energiespeichersystemen.

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Raumedic: Zukunftssichere Fertigung in einem stark regulierten Markt /germany/2025/02/raumedic-zukunftssichere-fertigung-stark-regulierten-markt/ Tue, 04 Feb 2025 07:00:00 +0000 /germany/?p=182266 Der Medizinproduktehersteller Raumedic stellt seine Fertigung auf die Cloud-Lösung 鶹ԭ Digital Manufacturing um. Die moderne MES-Lösung schafft die Voraussetzung für die Umsetzung der strategischen Ziele....

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Der Medizinproduktehersteller Raumedic stellt seine Fertigung auf die Cloud-Lösung 鶹ԭ Digital Manufacturing um. Die moderne MES-Lösung schafft die Voraussetzung für die Umsetzung der strategischen Ziele.

Manchmal ist eine schwierige Ausgangssituation der beste Anlass, um echte Verbesserungen zu realisieren. „Als wir 2023 mit dem Projekt begonnen haben, war unsere Ausgangssituation eine Herausforderung“, erinnert sich Christian Vogler, ein 鶹ԭ Enterprise Architect beim Medizinproduktehersteller Raumedic AG. „Unser bestehendes Manufacturing-Execution-System sollte 2025 auslaufen, der Softwaresupport war bis 2028 gegeben.“ Vogler, Projektleiter für und 鶹ԭ Digital Manufacturing, stellte auf der Hannover Messe das Implementierungsprojekt seines Unternehmens für vor.

Das in Deutschland ansässige Unternehmen Raumedic entwirft, entwickelt und fertigt polymer- und silikonbasierte Lösungen für kundenspezifische medizinische und pharmazeutische Anwendungen sowie Produkte für die Intensivpflege. Es bietet eine Vielzahl von Produkten – von Single-Use-Schläuchen bis hin zu komplexeren Systemen wie Kits für Lebertransplantationen oder Infusionen. Diese Vielfalt bringt sehr komplexe Produktions- und Montageprozesse mit sich. Das Unternehmen verfügt über mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Branche und ist mit seinen über 1.300 Mitarbeitenden an fünf Standorten in Europa und den USA vertreten.

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How a “Bold, Curious” Tech Approach Led RAUMEDIC to New Success

Effizientere Fertigung dank zukunftssicherem Manufacturing Execution System

Ein Manufacturing Execution System (MES) ist ein umfassendes, dynamisches Softwaresystem, das den Fertigungsprozess von Waren überwacht, verfolgt, dokumentiert und steuert – von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt. Als funktionale Ebene zwischen ERP- und Prozesssteuerungs-Systemen liefert ein MES Entscheidungsträgern die erforderlichen Daten, um die Produktion zu optimieren und die Effizienz von Fertigungsstätten zu erhöhen. Dies ist insbesondere in dem stark regulierten Markt, in dem Raumedic tätig ist, von Bedeutung.

Steigern Sie die Produktionsleistung mit einem integrierten Cloud-MES und Analytik

Die MES-Strategie des Unternehmens stagnierte, da das alte MES das Ende seines Lebenszyklus erreichte. „Wir konnten keine weiteren Rollouts in unseren Werken in den USA und Estland planen. Es gab keinen Support mehr für neue Änderungsanträge für Innovationen in unserem System und für Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit. Und auch KI-Szenarien konnten nicht implementiert werden“, sagte Vogler.

Bessere Compliance mit digitaler Cloud-Lösung

Bei der Bewertung und Auswahl des richtigen Softwarepartners für sein neues MES wollte Raumedic die Fehlentscheidungen der Vergangenheit nicht wiederholen, erklärte Vogler. „Wir wollten einen starken Anbieter mit einer zukunftssicheren Lösung und einem hervorragenden Partnernetzwerk im Hintergrund“, sagte er. Ziel des Unternehmens war es, mit seiner neuen MES-Lösung eine Basis zu schaffen und diese zu einer digitalen Produktionsplattform weiterzuentwickeln. Angesicht der fünf Produktionsstätten war es auch wichtig, ein globales Template-Konzept zu haben.

Das Projektteam von Raumedic entschied sich dafür, die Cloud-Lösung 鶹ԭ Digital Manufacturing einem strengen Test zu unterziehen, und startete im März 2023 die Proof-of-Concept-Phase. Das Team begann mit einem kleinen Montageprojekt für das Pilotwerk in Deutschland. Dieser Blueprint sollte dann genutzt werden, um die weltweiten Rollouts und Implementierungen schneller durchführen zu können.

Die Mitarbeitenden im Pilotwerk waren hochmotiviert, da die neue Lösung sie nicht nur von zeitaufwendigen Routineaufgaben entlasten, sondern auch dazu beitragen konnte, die Compliance jetzt und künftig sicherzustellen. Mit ihrem bisherigen System mussten Mitarbeitende immer noch jeden Qualitätsmanagement- und GxP-Compliance-Prozess auf Papier dokumentieren (GxP bezieht sich auf die vielen „Good Practice“-Richtlinien und -Vorschriften, die für Hersteller von Produkten gelten, die von Menschen oder Tieren konsumiert oder verwendet werden). Das neue 鶹ԭ-System konnte all dies digital abwickeln, Zeit sparen und für eine bessere Compliance sorgen. Im regulierten Marktumfeld von Raumedic ist die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ein strategischer Vorteil, der den Zugang zum Markt verbessert, Vertrauen schafft, Risiken mindert und Investitionen anzieht.

aquatherm optimiert Betriebsabläufe mit 鶹ԭ Digital Manufacturing

鶹ԭ Digital Manufacturing: Konzept für langfristigen Erfolg

Nach strengen Tests kam das Team zu dem Schluss, dass die Lösung für die komplexen Produktionsprozesse des Unternehmens geeignet war. „Wir haben über 300 Anforderungen gesammelt und für eine mögliche Nutzung im Jahr 2024 ausgewertet“, sagte Vogler. „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir 75 Anforderungen in einer Demolandschaft umgesetzt haben.“ Das Team habe den durchgängigen Fertigungssteuerungsprozess mit Integration eines Anwendungsfalls aus dem Fertigungsbereich durchgeführt, berichtete Vogler. Die Bestätigung für die Fertigungsplanung sei mit allen relevanten Produktionswerten an das System zurückgesendet worden. „Das Ergebnis war sehr überzeugend, und deshalb gab unser Top-Management Ende letzten Jahres grünes Licht für 鶹ԭ Digital Manufacturing als unsere neue MES-Lösung.“

Im nächsten Schritt wird über 鶹ԭ ERP Central Component (鶹ԭ ECC) ein globales Template erstellt und prozessorientiert implementiert werden. Die Inbetriebnahme des Systems ist für das erste Quartal 2025 vorgesehen. Parallel dazu wird 鶹ԭ ECC bis 2026 mit der Cloud-Integrationsfunktion der 鶹ԭ Integration Suite auf 鶹ԭ S/4HANA umgestellt und in den anderen Werken eingeführt.

„鶹ԭ Digital Manufacturing ist unsere zentrale, zukunftssichere, hochmoderne MES-Lösung. Sie ist die Voraussetzung für die Umsetzung der strategischen Ziele von Raumedic im Produktionsbereich und schafft Mehrwert für alle unsere Geschäftsprozesse“, schloss Vogler.

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鶹ԭ Signavio bringt Kaiser auf Kurs zur Digitalisierung /germany/2024/12/sap-signavio-kaiser/ Wed, 18 Dec 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=181887 Als Andreas Vehreschild im September 2022 seine neue Position als Chief Digital Officer (CDO) bei Kaiser Group antrat, wurde er mit einer heraus­fordernden Aufgabe betraut: der Digitalisierung...

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Als Andreas Vehreschild im September 2022 seine neue Position als Chief Digital Officer (CDO) bei Kaiser Group antrat, wurde er mit einer heraus­fordernden Aufgabe betraut: der Digitalisierung des traditionsreichen, seit über 100 Jahren bestehenden Herstellers von Elektroinstallationsprodukten und ‑systemen. Die Kaiser Group ist ein in dritter Generation familiengeführtes Unternehmen und sieht sich als Pionier und Innovationsführer zugleich. Die Gruppe mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Schalksmühle hat Tochtergesellschaften in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz.

Der neue CDO verfolgte zwei zentrale Ziele: erstens die Standardisierung der Prozesse in allen Tochtergesellschaften und Schaffung einer Modell­vorlage für zukünftige neue Geschäftsbereiche, und zweitens die Aktuali­sie­rung des bei Kaiser eingesetzten veralteten Systems auf 鶹ԭ S/4HANA.

Er nahm die Herausforderung an. Dabei war ihm bewusst, dass das Ver­ständnis der Geschäftsprozesse ein wesentlicher erster Schritt war, um eine nachhaltige Verbesserung zu verwirklichen. Ihm war auch klar, dass sich diese Herkulesaufgabe nur mit einem starken Partner, engagierten Teams und einem leistungsfähigen IT-Tool bewältigen ließ. Hier kamen der IT-Beratungsdienstleister und 鶹ԭ-Partner und das Portfolio für die Transformation von Geschäftsprozessen ins Spiel.

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How High-Tech Modeling Helps KAISER Unlock New Insights

Nachhaltiger Erfolg mit durchgängigen Prozessen

Das Projekt erforderte ein umfangreiches Änderungsmanagement, da die Kolleginnen und Kollegen den Umstieg von instinktiver zu datengesteuerter Entscheidungsfindung schaffen mussten. „Das war nicht nur ein IT-Projekt, es war auch ein Projekt des betrieblichen Wandels“, erinnerte sich Vehreschild. „Es war unerlässlich, die verschiedenen Stakeholder von Anfang an mit ins Boot zu holen. So konnten wir Hemmnisse, die der Veränderung entgegen standen, schnell aus dem Weg räumen.“ Wie Vehreschild berichtete, sei es wichtig gewesen, die durchgängigen Prozesse zu betrachten, anstatt sich nur auf eine Abteilung oder auf einen Prozess zu konzentrieren, da „jeder Prozess sich auch auf andere Abteilungen und deren Prozesse auswirkt.“ Auch der Rückhalt des Managements sei entscheidend für den nachhaltigen Erfolg des Projekts gewesen, wie er unterstrich.

Unterstützung bei jedem Schritt auf Ihrem Weg der Transformation

Damit alle Interessengruppen mit ihren individuellen Anforderungen an einem Strang zogen und alle den gleichen Informationsstand über das Transformationsprojekt hatten, führte Vehreschild eine Reihe von Work­shops durch. „Einige der langjährigen Mitarbeitenden aus ver­schiedenen Tochtergesellschaften hatten sich noch nie vorher gesehen, und jetzt tauschten sie sich über die Herausforderungen bei ihren Prozessen aus. Diese interkulturelle Interaktion war sehr wichtig“, meinte er.

Das Transformationsteam, unterstützt durch die Experten von Valantic und deren Wissens- und Erfahrungsschatz, entschied sich für einen dezentra­len Ansatz. Es begann mit der schweizerischen Tochtergesellschaft und weitete seine Arbeit nach und nach auf andere Standorte aus. Dabei standen drei Hauptthemen auf der Agenda: 鶹ԭ Best Practices, die Leistung der Prozesse und die Realisierung unmittelbarer Effekte durch schnelle Lösungen.

Transparenz in allen Systemen und Prozessen

Frank Franzlik, Leiter des Bereichs Process and Project Engineering bei Valantic ERP Consulting, schilderte, wie das Projekt zur Transformation der Geschäftsprozesse begann: „Aus dem Gesamtportfolio von 鶹ԭ Signavio nutzten wir zuerst 鶹ԭ Signavio Process Manager. Diese Lösung unter­stützt Unternehmen bei der Dokumentation, Modellierung und Simulation von Geschäftsprozessen. Damit deckten wir die vier Kern­prozesse von Kaiser ab: Order-to-Cash, Purchase-to-Pay, Demand-to-Supply und Record-to-Report. Im zweiten Schritt implementierten wir 鶹ԭ Signavio Process Insights. Diese Lösung dient zur Identifizierung, Analyse, Priorisie­rung und Überwachung der wichtigsten Geschäftsprozesse von Kunden und gibt Warnmeldungen aus, sobald irgendwo ein Problem auftritt.“

Vehreschild äußerte sich sehr zufrieden über die Ergebnisse dieser vor­bereitenden Maßnahmen: „Zum ersten Mal erreichten wir Transparenz in allen unseren Systemen und Prozessen, und zwar überall anhand von konkreten numerischen Werten.“ So benötigte das Projektteam nur rund eine Woche, um das gesamte System zu implementieren.

In den Workshops brachte das Team den Mitarbeitenden aller Standorte das Konzept der Best Practices und das Prozessmanagement mit 鶹ԭ-Signavio-Lösungen nahe und veranschaulichte die Leistung ihrer aktuellen Prozesse anhand von Zahlen aus der Praxis, etwa Durchlaufzeit oder Skonto. „Jetzt konnten sie den Prozess mit der Leistung verknüpfen und dadurch verstehen, an welchem Hebel sie ansetzen mussten, um die Effizienz zu steigern“, berichtete Vehreschild.

Akzeptanz durch sofortige Effekte

Die Geschäftspartner konnten eine unmittelbare Auswirkung sehen. „Wir konnten dem Unternehmen rasche Lösungen für Probleme bei den Prozes­sen liefern, die sich über lange Zeit hinweg aufgebaut hatten“, resümierte Vehreschild. „Alles in allem waren alle Beteiligten sehr zufrieden mit dem neuen Ansatz.“

„Heute profitieren wir davon, dass es bei Diskussionen über Prozesse in unserer Produktions- oder Vertriebsabteilung letztlich immer heißt, ‚Lasst uns das mit 鶹ԭ Signavio lösen!‘“, sagte er und fügte hinzu, dass jetzt überall im Unternehmen verstanden werde, welches Potenzial das Portfolio bietet und dass sich mit den enthaltenen Funktionen auf ideale Weise ausleuchten lässt, wo Stärken liegen und wo Schwachstellen bestehen.

Auf die gewonnenen Erkenntnisse angesprochen, zieht der CDO folgendes Fazit: „Man sollte niemals unterschätzen, was man als Gemeinschaft bewegen kann! Dazu gehört, die vielfältigen Abteilungen und Kulturen zu einen, den Dialog zu fördern und Gelegenheiten zur Interaktion zu schaffen.“ Er betonte auch, dass die Zusammenarbeit mit einem starken Partner wie Valantic erfolgsentscheidend gewesen sei.

Franzlik von Valantic gab einen Ausblick auf den weiteren gemeinsamen Weg der Partner: „Dank der wertvollen Erkenntnisse, die wir aus den zwölf Workshops gewonnen haben, sind wir jetzt in der Lage, eine Roadmap für die erfolgreiche Implementierung von 鶹ԭ S/4HANA zu entwickeln“, so Franzlik. „Wir wollen eine maßgebliche Roadmap aufstellen, unser so genanntes ‚GPS‘, um Kaiser auf seinem Weg zur Digitalisierung zu unterstützen.“

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Hannover Messe: Wie bringt KI die Fertigung voran? /germany/2024/04/hannover-messe-wie-bringt-ki-die-fertigung-voran/ Tue, 30 Apr 2024 06:00:00 +0000 /germany/?p=179164 Auf der diesjährigen Hannover Messe zeigten die 鶹ԭ und ihre Partner, wie sie Unternehmen dabei helfen, neue Spitzenleistungen in der Fertigung zu erzielen, unter anderem...

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Auf der diesjährigen Hannover Messe zeigten die 鶹ԭ und ihre Partner, wie sie Unternehmen dabei helfen, neue Spitzenleistungen in der Fertigung zu erzielen, unter anderem mit künstlicher Intelligenz.

Die Glasflaschen in der Hochgeschwindigkeits-Abfüllanlage gaben leise klirrende Geräusche von sich, als sie um die Ecke der Anlage flitzten. Die Standbesucherinnen und -besucher warteten auf den Moment, in dem die eine Flasche, die nur zu drei Vierteln gefüllt war, von dem optischen Sensor erfasst und kurz darauf KI-unterstützt aussortiert und aufs Abstellgleis gekickt wurde. „Diese Anlage schafft 6.400 Flaschen pro Stunde. Die Originalanlage unseres Partners dagegen füllt 50.000 Flaschen ab. Aber das wäre hier auf dem Messestand einfach zu laut,“ sagte Ben Hughes vom Solution & Innovation Experience Team mit einem Grinsen.

Der Show Case zeige, dass die cloudbasierte Lösung 鶹ԭ Digital Manufacturing das Prozessauftrags-Führungssystem für unsere Kunden sein könne, egal ob es sich um eine Losgröße von einem Stück oder um eine kontinuierliche Fertigung mit höherer Geschwindigkeit handele. Die Bestellung könne etwa aus 鶹ԭ S/4HANA kommen und endete hier zur Ausführung in der Fertigung. „So erleben wir die Integration mit der Hardware hautnah,“ sagte Hughes.

Auch KI kam dabei mit ins Spiel: Eine Kamera erfasste den Füllstand der Flasche. Lag dieser außerhalb der Toleranz, wurde die Flasche aussortiert und diese Information gelangte in das 鶹ԭ-System. Anhand dieser Daten könnte ein Hersteller die Produktionskosten für die Anlage und die Rentabilität für jeden Arbeitsplatz KI-unterstützt berechnen. Die Daten aller Anlagen gäben Experten und Management Aufschluss darüber, wie gut die Produktion funktioniert. Dies helfe wiederum, die Planung zu verbessern.

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HANNOVER MESSE 2024 - Bring Out New Manufacturing Excellence with 鶹ԭ!

Komplettes Portfolio aus Industriesicht

Die Hannover Messe fand dieses Jahr vom 22. bis 26. April statt. Muhammad Alam besuchte sie zum ersten Mal in seiner Rolle als Mitglied des 鶹ԭ-Vorstands für den Bereich Produktentwicklung. Auf dem 鶹ԭ-Stand, der das Motto hatte „bring out new manufacturing excellence“, betonte er die Bedeutung der künstlichen Intelligenz als integralen Bestandteil der -öܲԲ: „KI bietet die Möglichkeit, einen erheblichen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen, vor allem für unsere Industriekunden. Sie besitzt die Fähigkeit, eine Widerstandsfähigkeit in der Lieferkette zu erreichen, die ohne den Einsatz von KI nicht möglich wäre.“

鶹ԭ unterstützt mit KI-gestützten Lieferketteninnovationen bei der Umgestaltung der Fertigung

In Hannover zeigte die 鶹ԭ nahezu ihr gesamtes Portfolio in einem Industriekontext. „鶹ԭ nutzt dazu so genannte Ende-zu-Ende Szenarien,“ sagte Georg Kube, Head of Industry Data Ecosystems. Um dies zu reflektieren, war der Stand entsprechend dieser Logik aufgebaut. Das grafische Element „Design to Operate“, das alle Schritte des Produktionsprozesses abbildet, zeigte bei jeder Station des Standes den entsprechenden Schritt in der Wertschöpfungskette. „Wir integrieren unsere Lösungen genau in den Prozess, den Fertiger haben. Sie designen ein Produkt, dann wird es produziert, danach kauft es der Kunde und am Ende befindet es sich im Einsatz und wird gewartet. Für jeden Prozessschritt haben wir ein integriertes Lösungsangebot.“

Netzwerke sind Erfolgsfaktor

Darcy MacClaren, Global CRO Digital Supply Chain, erklärte die Herausforderungen, denen sich die 鶹ԭ genauso wie Kunden und Partner stellen müssen: „Wir stehen vor großen ökologischen und geopolitischen Verwerfungen, und wir wollen nachhaltig sein.“ Um diese gewaltigen Aufgaben zu stemmen, sei die Zusammenarbeit entscheidend, lautete der Tenor etlicher Vorträge und Podiumsdiskussionen auf dem Stand.

So diskutierten etwa Experten von , und 鶹ԭ, wie das Industrienetzwerk für die Automobilindustrie, , einen Standard schafft, der Zusammenarbeit, Datenaustausch und Transparenz ermöglicht, etwa um die Dekarbonisierung entlang der Wertschöpfungskette zu erreichen. Catena-X dient als Blaupause für weitere Industrienetzwerke unter dem Dach von , etwa Factory-X für Fabrikausrüster und -betreiber.

So wie die Show Cases auf dem Messestand ohne Partner nicht möglich wären, so spielen diese auch eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der 鶹ԭ. „Das Partner-Ökosystem ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für 鶹ԭ“, sagte Andreas Markus Thon, Head of DSC MEE. „Partner bereichern unsere Suite durch ihre Anwendungen und Lösungen. Darüber hinaus sind sie entscheidend für eine hohe Qualität und die erfolgreiche Einführung und Nutzung unserer Lösungen.“

Roboterflotte bringt Material

Vom Erfolg der Zusammenarbeit mit Partnern konnten sich Besucherinnen und Besucher beim Showcase „Modular Manufacturing“ überzeugen.  Er zeigte eine Flotte von fahrenden Transportrobotern, die verschiedene Teile für ein Ventil aus dem Lager zu den Montagestationen brachten. Dank der Flottensteuerungs-Software des Partners , die KI nutzt, arbeitet die Roboterflotte unterschiedlicher Hersteller reibungslos zusammen und entscheidet autonom und situativ, an welcher Produktionszelle montiert oder demontiert werden soll. Das Szenario zeigte, dass 鶹ԭ auch eine modulare Produktion umsetzen kann. Diese kommt typischerweise in einer Produktion zum Tragen, in der es viele Varianten und geringe bis mittlere Volumen von Produkten gibt. 鶹ԭ S/4HANA, 鶹ԭ Extended Warehouse Management und 鶹ԭ Digital Manufacturing kamen hier zum Einsatz.

Mit der Industry Cloud von 鶹ԭ zu einem Konzept der gewinnbringenden Vermarktung

Der Show Case „Industrial Metaverse“ war ebenfalls gut besucht. Er ermöglichte Standbesuchern, sich in die Rolle eines Anlagenführers zu versetzen, der mit Hilfe einer VR-Brille (VR = Virtuelle Realität) eine Anlage virtuell inspiziert, auch wenn die Produktion am anderen Ende der Welt stattfindet. Das Szenario „Injection Molding Machine“ zeigte plastisch, wie bei der integrierten und agilen Auftragsfertigung Planung und Produktion ineinandergreifen und die Spritzgussmaschine am Ende recycelte farbige Plastikbecher für die Gäste herstellte.

Weitere Themen auf der Messe waren die Einsatzmöglichkeiten von Digital-Twin-Lösungen, etwa für virtuelle Modelle oder Echtzeitsimulationen, aber auch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Eine kurze Beschreibung aller gezeigten Szenarien finden Sie .

Die größte Industriemesse der Welt

Das Leitthema der Hannover Messe 2024 war „Energizing a Sustainable Industry“: Rund 4000 Aussteller aus 60 Ländern stellten Lösungen für eine leistungsstarke und nachhaltige Industrie vor. Als industrielles Ökosystem zeigten sie, wie Klimaneutralität durch Elektrifizierung, Digitalisierung und Automation erreicht werden kann.

Die größte Ausstellungsfläche belegten dabei Unternehmen aus Deutschland, China, Türkei, USA, Italien und Frankreich. Rund 1600 Sprecher und Sprecherinnen traten auf den elf Konferenzbühnen auf. Partnerland war in diesem Jahr Norwegen.

Unter dem Motto „Bring out new manufacturing excellence“ (auf Deutsch etwa: „Neue Spitzenleistungen in der Fertigung erzielen“) zeigte 鶹ԭ in Halle 15 auf über 1000 m2 unter anderem, wie künstliche Intelligenz die Fertigung voranbringt. Auf dem Stand konnten Besucher 27 Produktdemos sehen und neun interaktive Showcases. Mehr als 25 鶹ԭ-Partner zeigten die Kollaboration und die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten der Lösungen. 35 Experten- und Kundenvorträge fanden auf dem Stand statt.

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Vestas: Kein Kampf gegen Windmühlen /germany/2024/03/vestas-kein-kampf-gegen-windmuehlen/ Wed, 13 Mar 2024 07:00:00 +0000 /germany/?p=178299 Windturbinen-Hersteller startet Qualitäts-Offensive mit Hilfe des 鶹ԭ Business Network. Im Sturm zerborstene Rotorblätter, Windturbinen die in Flammen aufgehen: Nicht oft passieren Havarien bei Windenergie-Anlagen. Doch...

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Windturbinen-Hersteller startet Qualitäts-Offensive mit Hilfe des 鶹ԭ Business Network.

Im Sturm zerborstene Rotorblätter, Windturbinen die in Flammen aufgehen: Nicht oft passieren Havarien bei Windenergie-Anlagen. Doch neben dem wirtschaftlichen Schaden, ist die mediale Aufmerksamkeit dieser Unfälle oft groß. Dies kann zu einem Reputationsverlust der Hersteller- und Betreiberfirmen führen und Windkraftgegnern weitere Argumente liefern. Ursachen für Havarien können Qualitätsmängel in der überaus komplexen Lieferkette sein. Der Windturbinenhersteller startete deshalb eine Qualitätsoffensive und setzt auf -öܲԲ und das 鶹ԭ Business Network.

Rückgrat der Energiewende

Vor dem Hintergrund der Klimakrise, setzen viele Länder der Erde derzeit stark auf Energieerzeugung, die keine Treibhausgasemissionen verursacht. In China beflügelt der vierzehnte Fünfjahresplan, in den USA der Inflation Reduction Act und in Europa der Green Deal den Markt für erneuerbare Energien. Die Windenergie gilt dabei als das Rückgrat der Energiewende und sie macht in den erwähnten Vorreiter-Regionen den größten Anteil aller erneuerbaren Energieträger aus.

Allerdings machen der Windenergie-Branche der harte Wettbewerb, ein hohes Innovationstempo und die riesigen Herausforderungen in der Lieferkette das Leben schwer. Neben der Rohstoffbeschaffung, der globalen Logistik und der Abhängigkeit von Zulieferern, ist vor allem die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards für alle Komponenten entscheidend, um die hohe Nachfrage zu decken und die Leistung und Zuverlässigkeit der Windkraftanlagen sicherzustellen. Denn Probleme in der Qualitätskontrolle können zu Ausfällen und Reparaturen oder im schlimmsten Fall zu Havarien der Anlagen führen.

Als Marktführer im Bereich Windkraftanlagen hat Vestas Wind Systems mit Hauptsitz in Aarhus, Dänemark, eine großangelegte Qualitätsoffensive gestartet. Die 29.000 Mitarbeitenden in 88 Ländern entwickeln, planen, fertigen, installieren und bieten Service für weltweite Windenergieprojekte. Die 85.000 installierten Anlagen erzeugten bis September 2023 173 Gigawatt Strom und 151 Gigawatt diejenigen im Service. Mehrere kürzlich beauftragte Großprojekte werden den Ertrag in den nächsten Jahren massiv in die Höhe treiben.

„Die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Partnern ist für Vestas von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, eine nachhaltige Zukunft für die Welt zu schaffen, indem wir federführend die weltweite Nachfrage nach Onshore- und Offshore-Windenergie decken.“

Adeola Abegunde, Director, Technology Area Lead Digital Procurement and Supply Chain at Vestas

Plattform unterstützt Qualitätsoffensive

Eine moderne Windkraftanlage kann aus 10.000 oder mehr Einzelteilen bestehen. Diese kommen von unterschiedlichsten Lieferanten aus der ganzen Welt, und entsprechend komplex ist die Lieferkette. Vestas setzt deshalb auf das , die B2B-Plattform zur Zusammenarbeit mit Auftragsfertigern und Lieferanten, die über acht Millionen Unternehmen in 190 Ländern nutzen.

Es erlaubt Vestas, alle Beschaffungs- und Kollaborationsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg zu digitalisieren. Über die Supply Chain Funktionalitäten können die Mitarbeitenden Bestellungen oder die Unterauftragsvergabe im Netzwerk abbilden. Sie sehen sofort die Bestellbestätigung und das Lieferavis des Lieferanten, und Auftragsfertiger erhalten ebenso unverzüglich diese Informationen.  Mitarbeitende von Vestas können somit auch prüfen, ob Rohstoffe oder Komponenten für eine Bestellung rechtzeitig beim Auftragsfertiger ankommen.

Besonders wichtig für die reibungslose und sichere Ausführung der Großprojekte ist die Qualitäts-Kollaboration des 鶹ԭ Business Network: Bevor ein Lieferant eine Bestellung bestätigt oder schickt, muss er vereinbarte Qualitätstests durchführen und auf der Plattform dokumentieren. Die Mitarbeitenden bei Vestas sind so vorab über Qualitätsprobleme informiert, die außerhalb des eigenen Unternehmens auftreten, und können entsprechend reagieren.

Sie haben die Möglichkeit, geänderte Spezifikationen sofort weiterzugeben, etwa wenn es Probleme durch schnellen Verschleiß eines Bauteils gab und dieses nun optimiert werden muss. Sollte es dennoch zu Vorfällen aufgrund von Qualitätsmängeln kommen, bietet das Netzwerk allen Partner Transparenz und Nachverfolgbarkeit. So können sie die Gründe für Mängel nachvollziehen und abstellen.

„Das 鶹ԭ Business Network erlaubt es Vestas, seinen Geschäftspartnern eine Plattform anzubieten, mit der sie alle Szenarien der Kollaboration von Anfang bis Ende transparent durchführen können. Dies hilft Vestas, Störungen in ihrer globalen Lieferkette abzumildern und sie robuster, zukunftssicherer und nachhaltiger zu machen.“

Florian Seebauer, Senior Director, 鶹ԭ Business Network

Weniger Reibung in der Lieferkette

Die Lieferanten profitieren auch von den Forecast Funktionalitäten der Plattform: Vestas kann ihnen Informationen aus dem Planungstool zur Verfügung stellen, so dass sie sich frühzeitig auf Änderungen oder Kapazitätssteigerungen einstellen können. Dies wiederum gibt ihnen Planungssicherheit und minimiert Reibungsverluste in der Lieferkette.

Das 鶹ԭ Business Network unterstützt auch Vestas‘ Nachhaltigkeitsziele, denn es ermöglicht den Anwendern, Lieferanten nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten auszuwählen und zu bewerten. Vestas gilt als eines der nachhaltigsten Unternehmen der Welt und belegt regelmäßig vordere Plätze auf entsprechenden Ranglisten, wie zum Beispiel der . Zurecht, denn die Lösungen von Vestas haben bis heute 1,9 Mrd. Tonnen CO2 gegenüber Strom aus fossilen Energieträgern eingespart; dies entspricht 88 Millionen PKWs, die ein Jahr gefahren werden. Vestas hat außerdem die Nachhaltigkeitsleistung über seine gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu einer zentralen Priorität gemacht und etwa wegweisende Initiativen für die Kreislaufwirtschaft gestartet.

Vestas und 鶹ԭ verbindet eine langjährige Partnerschaft: Seit 2007 setzt Vestas bei seinem ERP-System schon auf 鶹ԭ. Zehn Jahre später stieg das Unternehmen für die digitale Beschaffung und die Kollaboration mit den Lieferanten auf 鶹ԭ Ariba um und profitiert jetzt vom umfassenden 鶹ԭ Business Network. Dieses ist an das 鶹ԭ ERP-System von Vestas angebunden, sodass Nutzerinnen und Nutzer in ihrer gewohnten Arbeitsumgebung arbeiten können, weil die komplexen Bestell- und Kollaborations-Prozesse im Hintergrund ablaufen. So unterstützen Anwendungen von 鶹ԭ Vestas bei seiner Qualitätsinitiative, damit sie kein Kampf gegen Windmühlen, sondern ein nachhaltiger Erfolg wird.


Titelbild: Borssele 3 & 4, Niederlande, mit freundlicher Genehmigung von Vestas Wind Systems A/S

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Den Mut haben, Dinge anders zu machen /germany/2023/12/nachhaltigkeit/ Fri, 01 Dec 2023 07:00:00 +0000 /germany/?p=176761 Jenny Bittmann hat eine Mission: 鶹ԭ-Kundenveranstaltungen nachhaltiger zu machen. Es geht schon wieder los: Die ersten Calls, die ersten Planungsmeetings. Mitarbeitende weltweit beginnen bereits, Veranstaltungen...

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Jenny Bittmann hat eine Mission: 鶹ԭ-Kundenveranstaltungen nachhaltiger zu machen.

msg global: Nachhaltigkeitsziele immer im Blick mit dem 鶹ԭ Sustainability Control Tower

Es geht schon wieder los: Die ersten Calls, die ersten Planungsmeetings. Mitarbeitende weltweit beginnen bereits, Veranstaltungen wie die Sapphire für nächstes Jahr aufzugleisen. Andere Events, wie die 鶹ԭ Spend Connect, die CX Live oder die TechEd fanden bereits statt. Rund 70 Kollegen und Kolleginnen aus dem Global Events Team sowie viele weitere in den Regionen haben alle Hände voll zu tun, die wichtigsten Veranstaltungen für Kunden und Partner jedes Jahr zum Erfolg zu führen.

Vor gut fünf Jahren bekam Event Managerin Jenny Bittmann den Auftrag, einerseits den ökologischen Fußabdruck der Veranstaltungen zu verringern und andererseits auch Aspekte wie Vielfalt, Inklusion und soziale Belange fest in die Planung und Durchführung zu integrieren. Dafür hat sie mit engagierten Mitstreitern, unter anderem in der Nachhaltigkeitsabteilung, eine Strategie entwickelt und einen Leitfaden herausgegeben. 鶹ԭ News hat nachgefragt, wie erfolgreich das Projekt ist und wo es noch Luft nach oben gibt.

Was waren bisher die größten Erfolge der Mission, Events nachhaltiger zu machen?

Zum einen ist es ein Erfolg, dass wir das Thema ganz oben auf die Agenda gebracht haben. Wenn uns Event Manager von Google und Amazon auf der , einer der größten Messen für Business Events, ansprechen und fragen, wie wir unsere Strategie für nachhaltige Events auf- und umgesetzt haben, zeigt das doch, dass wir Vorreiter sind bei einem sehr wichtigen Thema.

Zum anderen bin ich stolz, dass wir begonnen haben, unseren sozialen und ökologischen Fußabdruck mit Zahlen zu belegen, denn das ist ein wichtiger Schritt zu einer echten Verbesserung. So können wir vergleichen, nachjustieren und noch ehrgeizigere Ziele ausgeben. In unserer Auswertung der letzten Sapphire, die ja dezentral in USA, Spanien, Brasilien und als virtuelles Event stattfand, zeigte sich, dass wir fast 24.000 Tonnen weniger CO2 Ausstoß hatten als wenn wir, wie früher, nur eine Veranstaltung in Orlando durchgeführt hätten, v.a. wegen der kürzeren Anreise. Diese Einsparung entspricht rein rechnerisch etwa 2.200 Flugreisen um den Globus!

Außerdem sind es viele kleine Dinge, die mich sehr freuen: Etwa als wir auf der TechEd 2019 in Barcelona, Spanien, erstmals komplett auf Einwegplastik verzichteten und damit drei Tonnen Müll einsparten. Das ist, wie wenn ein 10×10 Meter großer Raum einen Meter hoch mit Müll gefüllt ist. Bei nur dieser einen Veranstaltung!

Erfolg ist nur möglich, wenn alle an einem Strang ziehen. Unser Global Events Team hat mit den Teams in den Regionen bewiesen, dass wir zusammen einen Riesenhebel haben und motiviert sind, noch besser zu werden.

Was sind die größten Herausforderungen?

Wie sich Nachhaltigkeit umsetzen lässt

Die globale Strategie und unsere konkreten Handlungsempfehlungen sind je nach wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen eines Landes nicht auf die gleiche Weise umsetzbar. Ein Beispiel: In Brasilien ist es ein Gebot der Gastfreundschaft, das beste Fleisch auf den Tisch zu bringen – den Event Kollegen vor Ort bereitete also das Ziel, 40 Prozent vegetarische Gerichte anzubieten, große Bauschmerzen. Sie fanden aber einen guten Kompromiss, etwa indem sie darauf achteten, Fleischsorten zu wählen, die einen geringeren ökologischen Fußabdruck haben als andere.

In Teilen Asiens dagegen wäre es unhöflich, einem Sprecher oder einer Sprecherin kein Dankeschön in Form eines kleinen Geschenks zu überreichen. Wir überlegten mit dem Event Team, ob es vielleicht eine Alternative zu den üblichen Give Aways gäbe, zum Beispiel das Zertifikat für eine Baumspende als außergewöhnliches Geschenk.

Diese Beispiele machen deutlich: Wir müssen sehr oft gemeinsam über unseren Tellerrand hinausschauen und neue Lösungen finden – die aber oft sehr viel Kreativität freisetzen und manchmal auch einen Wandel im Denken anstoßen.

Welche Ziele stehen für nächstes Jahr an?

Bei der Müllvermeidung möchten wir noch besser werden und streben eine höhere Recyclingrate an. Einmalplastik wollen wir komplett vermeiden und Branding Material soll überwiegend aus nachhaltigen Materialien sein. Bei den Emissionen wollen wir noch einmal die Reisetätigkeit reduzieren; unvermeidbare Reisen kompensieren wir ja schon länger. Beim Catering möchten wir mehr vegetarisches Essen anbieten, und mindestens die Hälfte der Lebensmittel soll lokaler Herkunft sein.

Darüber hinaus streben wir an, noch mehr Sprecherinnen auf die Bühne zu bringen, verstärkt Sozialunternehmen als Zulieferer zu beauftragen und soziale Partnerschaften zu stärken. 

Auch wenn es für die Teams vor Ort einen zusätzlichen Aufwand bedeutet: Ich bin beeindruckt, dass so viele Kollegen keine Mühen scheuen, messbare Verbesserungen zu erreichen und ich hoffe, es werden immer mehr!  

Was sagen Sie Mitarbeitenden, die selbst dazu beitragen wollen, Veranstaltungen nachhaltiger zu machen?

Wir sollten den Mut haben, Dinge anders zu machen – besser! Ein Beispiel: Die letzte Aktionärsversammlung war die erste, die ganz ohne 鶹ԭ-Plastiktaschen, Blöcke und Stifte auskam, und der Aufschrei war wesentlich geringer als befürchtet. Wir hatten einfach entschieden, diese jahrelang gelebte Praxis in Frage zu stellen, denn wenn sowohl der integrierte Bericht als auch die Wahlzettel nur noch virtuell vorliegen, brauchen die Aktionäre diese Sachen nicht mehr.

Es gibt viele Beispiele von Dingen „die schon immer so gemacht wurden“ – hinterfragt sie! Auf der vorhin erwähnten TechEd weinte niemand den Einmal-Getränkeflaschen hinterher. Die Besucher waren begeistert von unserem Konzept, hochwertige Flaschen auszugeben, die sie unendlich oft an den „Zapfstellen“ wieder auffüllen konnten. Gleichzeitig unterstützten wir damit ein Wasserprojekt, was sehr gut ankam.   Alle Kollegen und Kolleginnen weltweit, die Events organisieren, können die Guidelines auf unserer Sharepoint Seite nutzen – egal ob es sich um ein handelt. Hier gibt es auch eine Checkliste, die alle erdenklichen Aspekte abdeckt, wie Veranstaltungsort, Anreise, Verpflegung, digitale Plattform und vieles mehr.

Tragetaschen aus Bannern

Zum Wegwerfen viel zu schade: Das Event Team der Hannover Messe 2023 hatte eine kreative Idee, wie sie den 260 m² bedruckten Stoff der Banner des 鶹ԭ-Standes ein zweites Leben geben konnten: Sie brachten einen Teil davon zur Behindertenwerkstatt der ., die im Rahmen des Projekts 260 Einkaufstaschen daraus nähte. Den anderen Teil verarbeitete das lokale Unternehmen Heidelbag zu 200 Kabeltaschen.

Auch bei Stromverbrauch, Wiedereinsatz von Werbegeschenken, Holz und anderen Materialien, Reduzierung von Speiseabfällen, Reisetätigkeit u.v.m. konnte das Team große Erfolge erzielen.

Kontakt:  .

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FC Bayern: Meister der Digitalisierung /germany/2023/06/fc-bayern-digitalisierung-it-fussball-sport/ Wed, 21 Jun 2023 06:00:08 +0000 /germany/?p=174645 Wie die langjährige IT-Partnerschaft mit 鶹ԭ dem Fußball-Rekordmeister hilft, auf und abseits des Platzes erfolgreich zu sein. Riesenjubel beim FC Bayern (FCB) und seinen Fans:...

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Wie die langjährige IT-Partnerschaft mit 鶹ԭ dem Fußball-Rekordmeister hilft, auf und abseits des Platzes erfolgreich zu sein.

Riesenjubel beim FC Bayern (FCB) und seinen Fans: Sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft sind deutsche Fußballmeister 2023. Das 2:1 gegen den 1. FC Köln am letzten Spieltag brachte den Herren die Entscheidung und bescherte ihnen den 33. Meistertitel. Die Frauenmannschaft des FCB siegte nach einer sehr erfolgreichen Saison mit einem 11:1 gegen Turbine Potsdam und holte sich ebenfalls den Titel. Beide Teams und tausende Fans in München und aller Welt feierten ihre Fußballhelden.

Tradition und IT

 besteht seit 1900, spielt in der ersten deutschen Herren-Bundesliga und ist der erfolgreichste Verein der deutschen Fußballgeschichte. Neben den Bundesligatiteln gewann er auch 20 Pokalsiege und punktete auf internationaler Ebene unter anderem mit acht Europapokalsiegen. Die  des FC Bayern München besteht seit 1970 und spielt ebenfalls sehr erfolgreich: 2012 gewann sie den DFB-Pokal sowie 2015, 2016, 2021 und nun 2023 die Deutsche Meisterschaft.

Um auf und neben dem Platz wettbewerbsfähig zu bleiben, verbessert der FCB kontinuierlich seine Strategie und seine Prozesse. Dafür arbeitet er unter anderem seit 2014 mit 鶹ԭ zusammen. In diesen neun Jahren Partnerschaft hat der FC Bayern seine Geschäftsprozesse auf eine einheitliche Plattform migriert und optimiert. 鶹ԭ unterstützt mit IT-Lösungen in den vier Bereichen Fans, Sport, Personalwesen (HR) und Business.

Leistung und Wohlbefinden

Seit dieser Saison nutzen neben den Herren auch die Frauen des FC Bayern , hier insbesondere die Anwendung Scouting Insights und die mobile App 鶹ԭ Team One. Erstere ist eine Anwendung, die Scouts am PC oder Mobilgerät nutzen können. Sie erleichtert es ihnen, auf Spielerprofile zuzugreifen, vielversprechende Talente zu bewerten, Entwicklungen von Spielerinnen zu verfolgen und eigene Favoritenlisten zu pflegen. Somit erhalten die Scouts einen 360°-Überblick über die Spielerinnen und können ihre Leistungen, typischen Spieleigenschaften sowie Stärken und Schwächen analysieren. Damit können sie fundierte Entscheidungen beispielsweise über mögliche Neuverpflichtungen und die Kaderplanung treffen.

Mit der mobilen App 鶹ԭ Team One können die Spielerinnen untereinander und mit ihren Trainern und Betreuern kommunizieren und zum Beispiel Trainingspläne austauschen. Über die App erhalten sie auch täglich Fragen zum Wohlbefinden, zum Beispiel „wie hast du letzte Nacht geschlafen?“ und zur Trainingsbelastung, zum Beispiel „wie belastend hast du das letzte Training empfunden?“. Die Trainer erhoffen sich dadurch noch bessere und aktuelle Rückmeldungen zum körperlichen und mentalen Zustand der Frauen. Sie können damit gezielt auf jede einzelne Spielerin eingehen und entsprechende Maßnahmen aus den Rückmeldungen ableiten, also zum Beispiel die individuelle Belastung anpassen. Dies verbessert die Zufriedenheit und Leistung der Spielerinnen.

Maßgeschneiderte Angebote für Fans

Für den Verein sind die Fans das Lebenselixier, denn sie treiben die Mannschaften zu Höchstleistungen und sportlichen Erfolgen an. Mit rund 300.000 Mitgliedern ist der FCB der mitgliederstärkste Sportverein der Welt. Für die Marke „FC Bayern“ ist es erfolgsentscheidend, die Erwartungen der Fans zu erfüllen und ihnen personalisierte Erlebnisse und Fanartikel zu bieten, die sie begeistern.

Dafür setzt der FCB seit kurzem auf 鶹ԭ Emarsys. 鶹ԭ hatte Emarsys, den führenden Anbieter von Multikanal-Plattformen für Kundenbindung, Ende 2020 übernommen. Das Unternehmen hat über 1.500 Kunden weltweit und mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 13 Niederlassungen, darunter London, Berlin, Sydney, Budapest und Indianapolis.

 ermöglicht den Marketing-Mitarbeitenden des FCB eine stark personalisierte Kontaktaufnahme mit Fans in Echtzeit – über alle Kommunikationskanäle hinweg, z.B. E-Mail, App, soziale Netzwerke, SMS und das Internet. Die Lösung bietet eine innovative und leicht zu bedienende, vollständig integrierte, cloud-basierte Marketing-Plattform.

Folgendes Szenario wäre damit denkbar: Ein FC-Bayern-Fan macht sich ein besonderes Geburtstagsgeschenk und erlebt in der Münchner Allianz Arena ein Spiel seines Lieblingsvereins hautnah. Kurz vor der Halbzeitpause erhält er über die FCB-App einen Geburtstags-Rabattcoupon für ein Trikot seines Lieblingsspielers, das er an diesem Tag im Fanshop einlösen kann. Denn sein Geburtsdatum, die Information dass er ein Ticket für dieses Spiel gekauft und im Stadion eingecheckt hat, seine Kaufhistorie sowie sein präferierter Spieler sind auf der Plattform hinterlegt. Dieses auf ihn zugeschnittene Angebot nimmt er mit einer sehr viel höheren Wahrscheinlichkeit an als ein beliebiges Standardangebot.

„Die Fans sind das Herzstück des FC Bayern und durch die Zusammenarbeit mit 鶹ԭ Emarsys sind wir in der Lage, den Fans noch mehr personalisierte und ansprechende Inhalte über alle Berührungspunkte hinweg zu bieten – ganz gleich, ob sie in unserem Online-Shop stöbern, uns persönlich besuchen oder unsere App nutzen.“

Michael Fichtner, CIO des FC Bayern

Pommes per App

Mit der Lösung können Fans im Stadion seit kurzem ihre Essens- und Getränkebestellung per Smartphone App tätigen und bezahlen, bevor sie sich zum Verkaufsstand begeben. Ein Fan, der sich auf diese Weise eine Portion Pommes Frites und ein Getränk bestellt, kann diese frisch zubereitet entgegennehmen – der QR-Code auf seinem Handy genügt. Da er extra ausgewiesene Kassenbereiche nutzen darf, verkürzt das seine Wartezeit maßgeblich. Fans, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können mit der App sogar einen Lieferservice an ihren Platz bestellen. Dem Verein erleichtert die Lösung die Planung, Bestellung, Logistik, Abrechnung und Analyse der Stadionverpflegung erheblich.

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FC Bayern and 鶹ԭ ⚽️ - Leveraging Data On and Off the Pitch

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Menschenrechte – was hat das mit uns zu tun? /germany/2023/05/menschenrechte-sap-lksg-supply-chain-scm/ Fri, 26 May 2023 06:00:55 +0000 /germany/?p=172908 Lesen Sie hier, was neue Regelungen zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten für uns und unsere Geschäftspartner bedeuten. “Neues Lieferkettengesetz: Erste Entschädigungen für Wanderarbeiter“, titelte die Tagesschau, die...

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Lesen Sie hier, was neue Regelungen zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten für uns und unsere Geschäftspartner bedeuten.

“Neues Lieferkettengesetz: Erste Entschädigungen für Wanderarbeiter“, titelte die Tagesschau, die bekannteste Nachrichtensendung des deutschen Fernsehens, Ende Januar auf ihrer . Die Investigativeinheit des Senders hatte aufgedeckt, dass taiwanesische Unternehmen, die für deutsche Automobilzulieferer wie Bosch, Continental oder Hella produzieren, nun erste Entschädigungszahlungen an Wanderarbeiter leisten.

Viele dieser Arbeiter kommen aus Vietnam und mussten in der Vergangenheit für die Vermittlung der Jobs das Drei- bis Vierfache des in Vietnam geltenden Mindestjahreslohns bezahlen. Einige sollten zusätzlich umgerechnet 950 Euro hinterlegen, die sie nur dann zurückerhalten, wenn sie die dreijährige Vertragslaufzeit erfüllen. Die meisten Arbeitnehmer und ihre Familien nahmen dafür erhebliche Schulden auf, berichten die Betroffenen.

Erste Erfolge des LkSG

Angestoßen wurden die Untersuchungen über die Zwangsarbeit schon letztes Jahr durch Berichte in „Le Monde Diplomatique“ und „The Diplomat“. Die europäischen Automobilzulieferer gingen daraufhin den Anschuldigungen nach, deckten Menschenrechtsverletzungen auf und vereinbarten mit den betroffenen Geschäftspartnern in Taiwan, dass die Arbeitenden nun Rückzahlungen erhalten und künftig keine Anwerbegebühren mehr bezahlen müssen.

Dass die Menschenrechtsverletzung aufgedeckt und zumindest teilweise abgestellt wurde, scheint ein erster Erfolg des ) zu sein, das am 1. Januar 2023 in Kraft trat. Es regelt die Sorgfaltspflichten von in Deutschland tätigen Unternehmen und verpflichtet diese zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards innerhalb ihrer weltweiten Wertschöpfungsketten. Die im Gesetz definierten Sorgfaltspflichten beziehen sich sowohl auf die Geschäftstätigkeiten der betroffenen Unternehmen als auch auf die ihrer Lieferanten. Das Gesetz will somit die verbindlich umsetzen. Gesetze in weiteren Ländern, wie der Modern Slavery Act bzw. Bill in Großbritannien und Australien oder der California Transparency in Supply Chains Act, zielen in eine ähnliche Richtung.

Achtung von Menschenrechten und Umwelt entlang der Lieferkette

Das LkSG verweist auf internationale Menschenrechts- und Umweltstandards, auf die bei der Erfüllung der Sorgfaltspflichten zu achten ist. Dazu zählen unter anderem das Verbot von Kinderarbeit, der Schutz vor Sklaverei und Zwangsarbeit, die Freiheit von Diskriminierung, der Schutz vor widerrechtlichem Landentzug, der Arbeitsschutz und damit zusammenhängende Gesundheitsgefahren, das Verbot des Vorenthaltens eines angemessenen Lohns, das Recht, Arbeitnehmer*innenvertretungen zu bilden, der Schutz vor Folter und das Verbot der Herbeiführung einer schädlichen Bodenveränderung oder Gewässerverunreinigung. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder und der Ausschluss von öffentlichen Ausschreibungen. Der Entwurf des EU-Lieferkettengesetzes, das momentan verhandelt wird, ist in mancherlei Hinsicht sogar deutlich strenger als das deutsche.

Das LkSG sieht vor, dass alle Unternehmen ab einer bestimmten Größe Verantwortlichkeiten festlegen, z.B. über die Ernennung eines Menschenrechtsbeauftragten. Diese oder dieser hat die Aufgabe, die Umsetzung und Ausführung des Risikomanagements zu überwachen. Hierzu gehört es unter anderem, die Risikoanalyse und die Abhilfe- und Präventionsmaßnahmen zu überprüfen.

Stephanie Raabe ist Menschenrechtsbeauftragte bei 鶹ԭ.

Als Menschenrechtsbeauftragte der 鶹ԭ wurde zum 1. Januar 2023 Stephanie Raabe aus dem Corporate Sustainability Team benannt, die sich schon seit vielen Jahren mit dem Thema auseinandersetzt und es vorantreibt. „Alle Unternehmen, die sich ernsthaft mit Nachhaltigkeit beschäftigen, kommen am Thema Menschenrechte nicht vorbei. Die (UN SDGs) sind so formuliert, dass sie das Leben von Menschen verbessern und damit Menschenrechte fördern sollen, beispielsweise Ziel 1 (Keine Armut), 2 (Kein Hunger), 3 (Gesundheit und Wohlergehen), 8 (Menschenwürdige Arbeit), und Ziel 10 (Weniger Ungleichheiten). Menschenrechte sind ein Teil unserer Nachhaltigkeits-Ambition: „Null Emissionen. Null Abfall. Null Diskriminierung,“ sagt Raabe.

„Kein Unternehmen, das ich kenne, hat jemals gesagt: ‚Wir respektieren die Menschenrechte nicht‘. Meine Frage war: ‚Woher wissen Sie, dass Sie die Menschenrechte achten? Und können Sie beweisen, dass Sie es tun? Verfügen Sie über Systeme, mit denen Sie diese Behauptung untermauern können?‘“

John Ruggie, Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte des ehemaligen Generalsekretärs Kofi Annan.

LkSG rechtsgültig umsetzen

Als sich vor ca. zwei Jahren die Einführung des LkSG abzeichnete, haben Raabe und ihre Kolleg*innen zunächst ein Projektteam gegründet, zu dem sie u.a. Kolleginnen und Kollegen von Sustainability, Einkauf, Global Risk and Assurance Services und People and Operations einluden. Die Aufgabe des Teams war es, die gesetzlichen Anforderungen zu analysieren und die Umsetzung zu organisieren. Es ist dem Projektteam gelungen, pünktlich zum 1.1.2023 die nötigen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Hierbei geht es um fest definierte Verantwortlichkeiten, die Einführung eines Beschwerdemechanismus, sowie Risikoanalysen des eigenen Unternehmens und der Lieferkette.

Zudem haben sie die Zusammenarbeit mit anderen Betroffenen angestoßen, etwa über Branchenverbände. „Nur wenn wir, etwa bei der Beschaffung von Hardware, mit anderen Unternehmen an einem Strang ziehen, können wir wirklichen Einfluss geltend machen. Zum Beispiel, wenn es um den menschenrechtlich unbedenklichen Abbau von Rohstoffen in Entwicklungs- und Schwellenländern geht,“ sagt Raabe.

Das LkSG verpflichtet Unternehmen also einerseits, Strukturen und Abläufe sowie Strategien und Verhaltensweisen zu etablieren, in denen Menschenrechte respektiert werden. Andererseits geht es bei konkreten Vorfällen darum, Abhilfe zu schaffen. Dies wäre der Fall, wenn ein Unternehmen eine Verletzung von Menschenrechten verursacht oder dazu beigetragen hat.

Menschenwürdige Bezahlung

Raabe kann dafür ein eigenes Beispiel nennen: „Durch eine Analyse, die wir 2022 gemacht haben, stellten wir fest, dass sechs Mitarbeitende in Brasilien, die durch eine Übernahme zur 鶹ԭ kamen, so entlohnt wurden, dass sie damit keinen angemessenen Lebensstandard erreichen konnten – obwohl sie den lokalen Mindestlohn verdienten. Als wir das herausgefunden haben, hat HR gehandelt und die Löhne in der nächsten Gehaltsrunde angehoben. Leider liegt in einigen Ländern der gesetzliche Mindestlohn unter einem existenzsichernden Lohn. Dieser Fall zeigt außerdem, dass wir auch bei Übernahmen auf menschenrechtliche Aspekte achten müssen.“

Dennoch kam die Analyse zu dem Ergebnis, dass unser Unternehmen durch die angemessenen oder guten Gehaltszahlungen in den meisten Ländern einen sehr positiven Einfluss auf das Leben ihrer Angestellten hat. „Die Abweichung in Brasilien konnten wir durch die Analyse erkennen und beheben,“ sagt Raabe.

Sie erklärt, dass wir durch das LkSG stets gefordert sind, basierend auf unserer Risikoanalyse wirksame Präventions- und Abhilfemaßnahmen anzustoßen. Dabei dürfen wir auf Basis des erhöhten Risikos priorisieren. „Für unsere Lieferkette bedeutet dies konkret, dass wir z.B. risikobehaftete Lieferanten genauer unter die Lupe nehmen, mit ihnen ins Gespräch gehen. Wir müssen aber auch unsere eigenen Einkaufspraktiken kritisch hinterfragen, z.B. ‚ist es bei einem bestimmten Preis, der uns angeboten wird, überhaupt möglich, angemessene Löhne zu zahlen?‘“ erläutert Raabe.

Einen Schritt weiter

Für die Menschenrechtsbeauftragte reicht es aber nicht aus, allein die gesetzlichen Anforderungen umzusetzen. Sie sagt: „Als Vordenker und Vorreiter der Nachhaltigkeit können wir nicht bei gesetzlichen Vorgaben stehen bleiben, sondern müssen uns darüber hinaus mit der Frage beschäftigen, wo überall Menschenrechte für 鶹ԭ eine Rolle spielen. Zum Beispiel geht es auch um die Frage, welche Auswirkungen wir in Zusammenhang mit unseren Lösungen beim Kunden haben – zum Beispiel im Bereich der künstlichen Intelligenz. Hiermit beschäftigt sich seit einigen Jahren unser .“

Das Corporate Sustainability Team hat das Ziel, 鶹ԭs Einfluss auf Menschenrechte zu analysieren und ganzheitlich zu verstehen. So arbeiten sie auch mit den Kolleginnen und Kollegen auf der Produktseite zusammen, damit sie voneinander lernen, wie 鶹ԭ Lösungen dazu beitragen können, Menschenrechte zu achten, die Umwelt zu schützen und gesetzliche Anforderungen noch einfacher und besser zu erfüllen.

„Offensichtliche Lösungen sind oder das , die zu mehr Transparenz in der Lieferkette beitragen können. Dies wollen wir auch selbst nutzen und arbeiten mit 鶹ԭ Partnern zusammen, die uns hilfreiche Daten für Analysen in 鶹ԭ Ariba Supplier Risk zur Verfügung stellen,“ sagt Raabe und ergänzt: „Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten enden allerdings nicht mit Risikoanalysen von Lieferanten. Daher arbeite ich mit Kolleginnen und Kollegen auf Produktseite zusammen, um in unseren Lösungsangeboten auch die anderen Bereiche wie Incident Management, Arbeitssicherheit, Reporting oder Stakeholder-Analysen im Kontext menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht zu positionieren und voranzutreiben.“

Relevanz für alle Mitarbeitenden

Raabe sieht es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, allen Mitarbeitenden weltweit bewusst zu machen, welche Rechte sie selbst genießen, aber auch welche Rechte sie mit ihrer Arbeit berühren, zum Beispiel wenn sie mit Lieferanten zusammenarbeiten. Ihr Team hat deshalb die Infosession „Respecting People and their Rights” entwickelt, die in vielen Sprachen verfügbar ist und Teilnehmende dafür sensibilisiert, wie sie selbst behandelt werden und wie sie andere behandeln sollten – immer mit Respekt vor der Würde der anderen. Zudem sollen sie wissen, wohin sie sich wenden können, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Rechte verletzt werden. „Wir haben mit dem Office of Ethics and Compliance, People Compliance und 鶹ԭ Global Security zusammen gearbeitet, um Speak Out at 鶹ԭ auch für Hinweise zu Verletzungen von oder umweltrechtlichen Verpflichtungen zu öffnen,“ sagt sie.

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Lebensretter im türkischen Erdbebengebiet /germany/2023/03/lebensretter-tuerkei-erdbeben-fire/ Fri, 03 Mar 2023 07:00:59 +0000 /germany/?p=164846 Ein 鶹ԭ-Mitarbeiter erzählt, wie er mit der Hilfsorganisation @fire fünf Menschen im türkischen Katastrophengebiet gerettet hat. In der Nacht auf den 6. Februar 2023 erschütterten...

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Ein 鶹ԭ-Mitarbeiter erzählt, wie er mit der Hilfsorganisation @fire fünf Menschen im türkischen Katastrophengebiet gerettet hat.

In der Nacht auf den 6. Februar 2023 erschütterten zwei starke und mehrere leichtere Erdbeben den Südosten der Türkei und den Norden Syriens. Keine 24 Stunden später war Sebastian Hodapp mit seinem Team der Hilfsorganisation im Katastrophengebiet, um verschüttete Menschen zu finden und zu retten.

鶹ԭ-Mitarbeiter Sebastian Hodapp mit der Hilfsorganisation @fire vor Ort im türkischen Erdbebengebiet.
鶹ԭ-Mitarbeiter Sebastian Hodapp mit der Hilfsorganisation @fire vor Ort im türkischen Erdbebengebiet.

„Als private Organisation sind wir flexibel und schnell vor Ort. Bei Erdbebenopfern zählt jede Minute,“ sagt Sebastian Hodapp, der sich seit über 20 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatortes engagiert. Seit 12 Jahren arbeitet er zudem bei @fire, da er auch im Ausland helfen möchte, Feuer zu bekämpfen und Menschenleben zu retten. Bei 鶹ԭ ist er seit 18 Jahren.

Das erste Rettungsteam – 17 Einsatzkräfte und zwei Hunde – flog mit nur wenigen Stunden Vorbereitungszeit von Deutschland über Istanbul nach Adana in der Südtürkei. Da sie als eines der ersten internationalen Einsatzteams eintrafen, halfen sie zunächst mit, die Registrierungsstelle der UN für die internationalen Helfer am Flughafen aufzubauen. Danach fuhren sie in sechs Stunden die 150 km über die Berge in die Provinzhauptstadt Kahramanmaraş (kurz: Maraş) im südlichen Teil Anatoliens. Die türkischen Behörden stellten ihnen dafür Transporter und Fahrer zur Verfügung.

Gefährliche Trümmer

In Maraş baute ein Teil des @fire Teams das Zeltlager für die Retter auf, während der andere Teil sofort begann, nach Verschütteten zu suchen. Dazu sprachen sie mit Bewohnern und anderen Rettern, um herauszufinden, wo die Hoffnung besteht, unter den Trümmern noch Überlebende zu finden. In diesem Fall befanden sich die Personen vor allem in den Trümmern ehemaliger Wohngebäude, da sie nachts vom Erdbeben überrascht wurden.

Danach kamen die Hundeführer mit ihren speziell ausgebildeten Suchhunden zum Einsatz, da die Tiere relativ schnell einen recht großen Bereich absuchen können. „Die Hunde haben gelernt, nur dann zu bellen, wenn sie einen noch lebenden Verschütteten wittern,“ erklärt Sebastian Hodapp. Schlägt ein Hund an, lauschen die Helfer mit Horchgeräten auf Rufe oder Klopfzeichen. Sie setzen auch kleine Teleskopkameras ein, die sie durch Löcher und Ritzen schieben um damit Erdbebenopfer zu finden.

Haben die Retter einen Verschütteten gefunden, steigt die Anspannung. Denn sie spüren die Last der Verantwortung, jetzt alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diesen Menschen zu retten. Dafür nutzen sie verschiedene Werkzeuge, wie etwa Stemmhammer und Betonbohrer, um an schwer zugängliche ehemalige Gebäudeteile zu gelangen. Dabei begeben sie sich nicht selten selbst in Gefahr. „Zu unserem Team gehören auch Bauingenieure, die eine Einschätzung abgeben können, wie einsturzgefährdet die Trümmer sind,“ sagt Sebastian Hodapp. Medizinisch ausgebildete Teammitglieder betreuen, soweit es ihnen von außen möglich ist, die Verschütteten während des gesamten Rettungseinsatzes.

Sebastian Hodapp berichtet von einer sehr langwierigen Rettungsaktion, bei der zwei Opfer, die sich vor dem Beben im ersten Stock des Wohngebäudes befunden hatten, nach stundenlanger Arbeit befreit wurden. Die Retter verschafften sich mit Hilfe eines Baggers und anderem Gerät Zugang über das Kellergeschoss und gelangten dann Stück für Stück nach oben zu den Verschütteten.

Kräftezehrende Rettungsaktion

Während ihres sieben Tage dauernden Einsatzes rettete das Team insgesamt fünf Menschen. Ein Einsatz ist Sebastian Hodapp, der selbst Vater einer zweijährigen Tochter ist, besonders nahe gegangen: „Wir haben 20 Stunden lang versucht, eine Mutter und ihre sechsjährige Tochter zu befreien – und am Ende haben wir es endlich geschafft,“ erzählt er. „Die Erleichterung und die Freude, die man dann empfindet, sind unbeschreiblich. Doch das Gefühl ist nur von kurzer Dauer, da sofort die nächste Rettungsaktion ansteht – das ist sehr kräftezehrend.“ Vier der Geretteten konnten die Helfer schon in der ersten Nacht befreien, ein 15-jähriges Mädchen dann erst zwei Tage später.

Sebastian Hodapp und das Retterteam blieben eine Woche vor Ort. Er sagt: „Sieben Tage nach dem Erdbeben ist die Wahrscheinlichkeit, noch Menschen lebend retten zu können, sehr gering – gerade bei den anhaltend niedrigen Temperaturen, die teilweise unter dem Gefrierpunkt liegen, besonders nachts.“ Er ist froh, dass für die letzten Such- und Rettungsarbeiten zur Zeit noch mehrere internationale Teams vor Ort sind. In enger Abstimmung mit der United Nations Disaster Assessment and Coordination (UNDAC) wurde @fire daher am Samstagabend aus dem Einsatz entlassen.

Am Sonntagmorgen trat das Team die Heimreise an. Sebastian Hodapp sagt: „Es tut gut, nach solch drastischen Erlebnissen wieder einmal wahrzunehmen, welches Glück wir haben und wie gut es uns geht. Ich bin voller Demut und Dankbarkeit zu meiner Familie und einem sicheren Dach über dem Kopf heimgekehrt. Die Betroffenen im Erdbebengebiet dagegen werden noch die nächsten Monate und vielleicht Jahre in ihrem Leid gefangen sein“.

Kompetenzen für die Arbeit

Bei 鶹ԭ leitet Sebastian Hodapp die lokale IT aller deutscher Geschäftsstellen und zusätzlich die IT Event Services für EMEA. „Ich bin froh, dass mein Team in meiner Abwesenheit spontan für mich einspringt – und dass meine Vorgesetzten mir im Katastrophenfall so kurzfristig freigeben,“ sagt Sebastian Hodapp.

Der Manager ist sich sicher, dass seine Ausbildung zum Retter und die Einsätze seine Lebenseinstellung und seine Arbeitsweise verändert haben. Er sagt: „Unter Zeitdruck Ruhe bewahren. Zunächst überlegen, wie die Aufgabe am besten zu lösen ist und dann entschlossen handeln – das habe ich bei meinen Einsätzen gelernt. Und das hilft mir bei meiner Arbeit.“

Sebastian Hodapp berichtet auch davon, dass die Kooperation mit Rettungsteams aus allen Erdteilen dazu beigetragen hat, seine interkulturelle Kompetenz zu stärken. Für seine Führungsposition im Unternehmen kommt ihm auch zugute, dass er bei seinen Einsätzen erfahren hat, wie er mit Teamarbeit und Kooperation aber auch mit der nötigen Flexibilität erfolgreich sein kann.

Sein Engagement im Vorstand der Hilfsorganisation kostet Sebastian Hodapp viel Zeit und Energie, aber es gibt ihm auch sehr viel zurück. Kollegen, die noch unschlüssig sind, ob sie sich ebenfalls ehrenamtlich engagieren möchten, sagt er: „Es ist ein sehr gutes Gefühl, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und etwas Positives zu bewirken. Probieren Sie es aus – ich bin sicher, Sie werden es spüren.“

Die Hilfsorganisation @fire:

  • @fire – Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. ist eine als gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, die innerhalb Deutschlands als Teil der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Katastrophenschutz anerkannt ist.
  • International ist @fire ein anerkannter Teil der UN-Unterorganisation INSARAG (International Search and Rescue Advisory Group) und arbeitet rund um die Welt mit anderen Rettungsorganisationen zusammen.
  • Alle der über 400 Mitglieder von @fire arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich, um die Fix- und Verwaltungskosten minimal zu halten. Spenden und Zuwendungen sollen in vollem Maße denen zur Hilfe kommen, die sie wirklich benötigen: Menschen in Not.

Hier können Sie spenden:

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Hasso Plattner Founders’ Award 2022: Kategorie “Go-To-Market” /germany/2022/11/hasso-plattner-founders-award-2022-finalisten-go-to-market/ Tue, 22 Nov 2022 13:00:39 +0000 /germany/?p=163510 Für die Hasso Plattner Founders’ Awards 2022 gibt es drei Finalisten in der Kategorie „Go-To-Market“. Neun Teams wetteifern um die höchste Mitarbeiterauszeichnung der 鶹ԭ, den...

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Für die Hasso Plattner Founders’ Awards 2022 gibt es drei Finalisten in der Kategorie „Go-To-Market“.

Neun Teams wetteifern um die höchste Mitarbeiterauszeichnung der 鶹ԭ, den Hasso Plattner Founders’ Award. Wie im vergangenen Jahr gibt es , die verschiedene zukunftsweisende Denkansätze abbilden, wie Innovationen zum Erfolg der 鶹ԭ beitragen können. Auch dieses Jahr stellt  das 鶹ԭ News Center alle Finalisten und ihre Beiträge vor. Den Anfang machen die Kandidaten in der Kategorie „Go-To-Market“.

Demo-Erlebnisse mit anwenderorientiertem Storytelling

Jeder Verkaufsprozess bietet der 鶹ԭ die Möglichkeit, ihre Lösungen vorzustellen, ihre Marktpräsenz auszuweiten und Kunden zu zeigen, von welchem Mehrwert sie mit 鶹ԭ profitieren. „Eines der größten Probleme besteht jedoch darin, dass Kunden die Angebote der 鶹ԭ oft nicht ausreichend verstehen“, erklärt Milan Cerny aus dem Bereich Value Experience.

Diese Erkenntnis veranlasste Cerny und sein neunköpfiges Finalisten-Team, das Demo-Tool Interactive Value Journeys (IVJ) zu entwickeln. Es schließt die Lücke zwischen allgemeinen Marketingdokumenten und ausführlichen Produktdemos mit einer Storytelling-Plattform, mit der Kunden der Mehrwert von aufgezeigt werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei ihre geschäftlichen Anforderungen und die Frage, wie die 鶹ԭ diese unterstützen kann.

Das Team, dem Mitarbeitende aus den Bereichen Design, Entwicklung und Solution Management an verschiedenen Standorten in Deutschland angehören, fing im Mai 2021 mit der Arbeit an einem Prototyp an. Dieser wurde schnell einer ersten Anwendergruppe zur Verfügung gestellt, um kurze Feedback- und Entwicklungszyklen zu ermöglichen. Ausgehend von den ersten Rückmeldungen entwickelte das Team das Grundgerüst für sein Demo-Tool. Es sieht unter anderem die obligatorische Verwendung von Personas und Werttreibern bei jeder Kunden-Demo vor. Nach schrittweisen Verbesserungen stand ein größeres Release zur Verfügung, in das Feedback aus den Usability-Tests, Interviews und den integrierten Feedback-Funktionen eingeflossen ist.

Das Erstellen der Interactive Value Journeys ist mit wenig Aufwand verbunden, da das Tool visuelle und strukturelle Aspekte standardisiert und so die Komplexität für Autoren verringert. Die Flexibilität beim Layout und Zusammenstellen der Inhalte wird dadurch nicht beeinträchtigt. Vielmehr haben Autoren die Möglichkeit, sich voll und ganz auf den Inhalt und das Storytelling zu konzentrieren.

Es gibt bereits eine sehr aktive Autoren-Community für die Interactive Value Journeys, die unter anderem in verschiedenen Kundenszenarien und im Partner-Portal genutzt werden. Cerny ist zuversichtlich, was die Zukunft des Tools betrifft: „Über 4.700 Nutzer und mehr als 68.000 Aufrufe im Jahr 2022 sind der Beweis, dass IVJ ein weiterer grundlegender Baustein im Toolkit der 鶹ԭ zur Marktpositionierung sein sollte.“

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Interactive Value Journeys
  • Team: Elena Baur, Lina Gonzalez Garcia, Ruben Stoesser, Carlo Kloss, Marco Heumann, Christian Weber, Helena Schlöter, Tim Krohne und Milan Cerny
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 9
  • Leistung: Entwicklung und Markteinführung einer standardisierten, konsistenten und hochgradig anpassbaren Lösung für anwenderorientierte Demo-Erlebnisse, die den Mehrwert von -öܲԲ aufzeigen

Auswirkungen: Mit den Interactive Value Journeys werden Kunden relevante, vereinfachte Inhalte bereitgestellt, die auf ihre konkreten Anforderungen und Herausforderungen zugeschnitten sind und eine wertvolle Ergänzung zu No-Touch- und Low-Touch-Kundenkontakten darstellen.

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Midmarket Business Always-On Platform of EMEA North

Optimierte und datenschutzkonforme Kundenkontakte

Wenn es darum geht, das Interesse von Kunden zu ermitteln oder herauszufinden, ob eine Kontaktaufnahme nach geltenden Datenschutzgesetzen erlaubt ist, tappen Vertriebs- und Marketingteams oft im Dunkeln. Das brachte Christopher Salvatore und sieben Kollegen aus dem Bereich Data Privacy, Compliance, and Technology auf eine Idee. „Wir wollten den Kunden in den Mittelpunkt der Entscheidung stellen. Mit einer umfassenden Sicht möchten wir herausfinden, welches Thema für ihn interessant ist und ob wir ihn dazu gemäß Datenschutzbestimmungen überhaupt kontaktieren dürfen“, erklärt Salvatore.

Das Team entwickelte das Tool Contact Interest Intelligence (CII), das Kundeninteraktionsdaten aus verschiedenen Vertriebs- und Marketingsystemen nutzt und mithilfe einer neuen CII-Engine ermittelt, ob die 鶹ԭ ein berechtigtes Interesse hat, mit einem Ansprechpartner zu kommunizieren, sowie welche Themen für den Kunden interessant sind.

Seit vier Jahren arbeitet das Team, dem Datenschutzexperten aus dem Vertrieb und Marketing, Datenverwalter, Leads aus dem operativen Bereich, für die Quellsysteme verantwortliche Entwicklungsfachleute und Cloud-Architekten für die (鶹ԭ BTP) angehören, an der Entwicklung des Tools. Es ist auf die Anforderungen der beiden Geschäftsbereiche Global Sales und Marketing zugeschnitten. „Für Global Sales ging es zunächst darum, mit Blick auf den Datenschutz die Analyse des berechtigten Interesses zu automatisieren und die rechtliche Grundlage zu definieren. Für das Marketing stand im Mittelpunkt, aus operativer und datenschutzrechtlicher Perspektive zu ermitteln, an welchen Themen ein Kunde interessiert ist. Erst als wir unsere Kräfte gebündelt haben, ging es richtig los mit dem Programm“, erzählt Salvatore.

Contact Interest Intelligence ermöglicht zum einen Kundenkontakte, die sich an den konkreten Interessen des Kunden orientieren. Dabei wird sichergestellt, dass der Kunde oder Interessent anstelle von redundanten oder gar widersprüchlichen Nachrichten gezielte, relevante Informationen von den Vertriebs- und Marketingteams der 鶹ԭ erhält. Kunden profitieren dadurch von einem optimierten 鶹ԭ-Erlebnis, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Interessenten bestellen außerdem Nachrichten weniger häufig ab, da sie Informationen erhalten, die sich auf ihre Anforderungen beziehen.

Zum anderen unterstützt CII die Ermittlung des berechtigten Interesses. Das Tool berücksichtigt dabei unter anderem über 80 internationale Datenschutzgesetze sowie Ausfuhrbeschränkungen und verringert so die Komplexität für Vertriebs- und Marketingteams. Ausgehend von früheren Interaktionen mit dem Vertrieb und Marketing macht das Tool außerdem Vorschläge, welche Informationen dem Kunden auf Basis seiner Interessen als Nächstes zur Verfügung gestellt werden können.

Das CII-Team nutzt Cloud-Lösungen von 鶹ԭ, beispielsweise die 鶹ԭ Business Technology Platform, und, und stellt damit unter Beweis, dass -öܲԲ den Grundstein auch für interne Innovationen legen. CII wurde kürzlich weltweit zum Patent angemeldet, und das Team plant die Vermarktung des Tools im zweiten Halbjahr 2023.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Contact Interest Intelligence (CII)
  • Team: Mike Hollitscher, Scott Lawley, Christopher Salvatore, Asha Iyengar, Subrah Kappagantula, James Pagel, Pavan Yanmanagandla und Benjamin Smokovich
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 8 im Kernteam, außerdem Mitwirkung von zahlreichen Fachleuten und Unterstützenden in den vergangenen vier Jahren.
  • Leistung: CII ermöglicht optimierte und datenschutzkonforme Kundenkontakte

Auswirkungen: CII ist in den USA zum Patent angemeldet; die Vermarktung ist für 2023 geplant. Mit CII könnte sich die 鶹ԭ als führender Anbieter von Tools für Datenschutz und Vertriebsoptimierung etablieren.

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Contact Interest Intelligence

Eine digitale, kundenorientierte Plattform für schnellere Vertriebserfolge 

Im Jahr 2019 stellte Sandrine Pons, Projektleiterin im Team von Solution Sales & Innovation für Mittelstandskunden in der Region EMEA Nord, ihr Team vor eine Aufgabe: „Wir müssen unsere Kunden bei der Suche nach den richtigen Lösungen für ihre geschäftlichen Anforderungen selbst bestimmen lassen, wohin die Reise führen soll.“ Das achtköpfige Team nahm die Herausforderung an: Ziel war es, die Interaktion der 鶹ԭ mit ihren Interessenten und Kunden zu vereinfachen, persönlicher zu gestalten und nachhaltiger zu machen.

Das Finalisten-Team war zu dem Schluss gekommen, dass Kunden bei der Suche nach Lösungen zur Bewältigung ihrer geschäftlichen Herausforderungen mehr als nur Demos benötigen. „Kunden möchten sich ausführlich mit Themen befassen, die einen bestimmten Geschäftsbereich oder eine bestimmte Branche betreffen. Sie möchten sich einen Überblick über das Partnernetz der 鶹ԭ verschaffen, nach Referenzkunden mit ähnlichen Anforderungen suchen und mehr über weitere Möglichkeiten und zukünftige Innovationen erfahren“, erklärt Pons. „Kurz gesagt: Kunden wünschen sich eine relevante und ganzheitliche Interaktion mit 鶹ԭ.“Mit Ausbruch der COVID-19-Pandemie musste das Team das traditionelle Modell persönlicher Kundenkontakte überdenken: Interaktionen waren nur noch über digitale Kanäle möglich, doch das Element des zwischenmenschlichen Kontakts sollte nicht verloren gehen. Um sich auf diese „neue Normalität“ einzustellen, begann das Team mit der Entwicklung der digitalen Komplettlösung Midmarket Business Always-On Platform for EMEA North.

Über 400 Mitarbeitende aus aller Welt, unter ihnen Storyteller, Designspezialisten, Vertriebsverantwortliche, technische und Business-Fachleute, unterstützten Pons Team bei der Gestaltung eines optimalen Kundenerlebnisses. Die Aufgabe bestand darin, die Lösungen von 鶹ԭ und ihre Vorteile auf immersive, unterhaltsame und interaktive Weise zu präsentieren. Die Plattform simuliert ein Kongresszentrum mit mehreren Etagen, Fahrstühlen und verschiedenen Räumen. Kunden können Demos und Videos ansehen, Konferenzen und Messen besuchen, Fragen stellen und Meetings buchen. Integrierte Analysefunktionen sorgen dafür, dass sie im Nachgang relevantes Informationsmaterial erhalten. Die Lösung basiert sowohl auf 鶹ԭ-Technologien als auch auf Eigenentwicklungen des Teams.

Midmarket Business Always-On Platform for EMEA North wurde 2020 eingeführt und wird seitdem kontinuierlich genutzt. Die Auswirkungen lassen sich Jahr für Jahr messen. Laut dem Finalisten-Team konnten mit dem Tool 2022 pro Euro, der in die Entwicklung investiert wurde, 30 Euro Umsatz in der Pipeline generiert werden. Der Gesamtumsatz beläuft sich auf 85 Millionen Euro. Die Plattform wurde auch vom Midmarket-Team der Region Nordamerika und von anderen Vertriebsgebieten in einzelnen Geschäftsbereichen eingeführt.

„Mit der Weiterentwicklung unseres Designs und unserer Inhalte wird die Plattform zu einer zunehmend wertvollen Ressource für Vertriebsteams, Partner und Kunden, aber auch für Berater, Analysten, zukünftige Talente und alle, die nicht in der Technologiebranche arbeiten“, erläutert Pons. Das Team hat außerdem Funktionen für personalisierte Folgeaktivitäten implementiert, die auf integrierten Datenanwendungen basieren und die Möglichkeiten der Plattform erweitern.

Das Finalisten-Team auf einen Blick

  • Beitrag: Midmarket Business Always-On Platform
  • Team: Sandrine Pons, Enda Kilroy, Sanne Corneliussen, Amaury Martin, Neil Howarth, Olivier Demeusy, Sophie Brun und Linh Le Dinh Thuy
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 8
  • Leistung: Eine zukunftsweisende, digitale und kundenorientierte Plattform, mit der seit 2020 über 80 Millionen Euro Umsatz in der Pipeline erwirtschaftet, 60 % Neukunden generiert und mehr als 150 Geschäftsabschlüsse realisiert wurden. Inzwischen unterstützt die Plattform unterschiedliche Veranstaltungen für alle Vertriebsgebiete und Regionen weltweit und verzeichnete bereits das zweite Jahr in Folge ein Umsatzwachstum.

Auswirkungen: Transformation der digitalen Interaktion der 鶹ԭ mit Partnern, Kunden und Interessenten auf Basis 鶹ԭ-eigener Technologien. Die Plattform schafft völlig neue Möglichkeiten für die digitale Interaktion mit Kunden und ermöglicht skalierbare Geschäftschancen, die direkt zur Pipeline- und Umsatzgenerierung beitragen. Die Kundenzufriedenheit liegt bei 92 %. 

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Midmarket Business Always-On Platform of EMEA North


Video von Esteban Villate, David Aguirre und Matthew Dillman

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Leben und Arbeiten mit Long COVID /germany/2022/10/long-covid/ Fri, 07 Oct 2022 06:00:26 +0000 /germany/?p=162834 Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion können Betroffene im Alltag und bei der Arbeit beeinträchtigen – Hintergründe von Dr. Torsten Paul. Die meisten Menschen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion...

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Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion können Betroffene im Alltag und bei der Arbeit beeinträchtigen – Hintergründe von Dr. Torsten Paul.

Die meisten Menschen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion betroffen sind, werden wieder vollständig gesund. 10-20 Prozent der offiziell Genesenen leiden jedoch unter einem Long-COVID-Syndrom, so eine . Der Begriff umfasst alle Symptome und gesundheitlichen Beschwerden, die mehr als vier Wochen nach Beginn der Infektion fortbestehen oder neu auftreten. Menschen, die an Long COVID leiden, sind nicht mehr ansteckend.

Zu den häufigsten Langzeitfolgen, die einzeln oder in Kombination auftreten können, gehören Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit (Fatigue), Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („brain fog“), Schlafstörungen, Muskelschwäche und -schmerzen, psychische Probleme (wie beispielsweise depressive Symptome und Ängstlichkeit) sowie Riech- und Geschmacksstörungen. Die Symptome beeinträchtigen die Lebensqualität und können die Funktionsfähigkeit im Alltag mindern. Somit können sie auch negative Auswirkungen auf den Arbeitsalltag haben.

Sich gut um sich selbst zu kümmern und Hilfsangebote frühzeitig wahrzunehmen, ist gerade auch bei längerdauernden Erkrankungen von großer Bedeutung. Daher möchte das Global Health, Safety & Well-being Team Mitarbeitende über mögliche Nachwirkungen einer COVID-Infektion aufklären und Handlungsempfehlungen geben. Betriebsarzt Dr. Torsten Paul beantwortet 鶹ԭ News die wichtigsten Fragen:

Wir lesen und hören in den Medien viel über Long COVID und Post COVID. Können Sie uns die beiden Begriffe kurz erklären?

Zunächst einmal: Es gibt auch bei anderen Viruserkrankungen langanhaltende Beschwerden, das ist nichts Neues. Im Zusammenhang mit einer SARS-CoV2-Infektion haben beide genannten Begriffe ihre Berechtigung. Wenn die Beschwerden nach vier Wochen ab Infektion fortbestehen oder neu auftreten, spricht man von Long COVID. Wenn sie länger als zwölf Wochen bestehen und nicht anderweitig erklärt werden können, dann nennt man es Post-COVID-Syndrom.

Wie kann ich mich vor Long COVID schützen? Können auch Geimpfte betroffen sein?

Die beste Möglichkeit sich zu schützen ist, eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermeiden. Ein vollständiger Impfschutz und die bekannten Infektionsschutzmaßnahmen helfen dabei. Kommt es dennoch zu einer Infektion, sind vollständig Geimpfte nicht nur vor schweren Krankheitsverläufen, sondern auch vor Langzeitfolgen einer COVID-19-Infektion deutlich besser geschützt als Nichtgeimpfte. Das zeigen verschiedene große internationale Studien, auch wenn insgesamt bezüglich Vorbeugung von Post COVID/Long COVID noch zu wenig bekannt ist. Leider können auch vollständig Geimpfte an Post-COVID erkranken. Bei der 鶹ԭ wurden weltweit bisher mehr als 30.000 Impfdosen an Mitarbeitende verabreicht und damit ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von Spätfolgen einer COVID-Infektion geleistet.

Sind nur Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf von Long COVID betroffen?

Längerdauernde Beschwerden können weitestgehend unabhängig vom Schweregrad der ursprünglichen COVID-19-Erkrankung auftreten. Leider bedeutet dies, dass auch Menschen mit asymptomatischen oder leichten Infektionen ein gewisses Risiko für gesundheitliche Langzeitfolgen haben – das aber geringer ist als zum Beispiel bei Menschen, die auf der Intensivstation behandelt wurden. Frauen scheinen auf Basis aktueller Studiendaten insgesamt häufiger an Long COVID zu erkranken als Männer. Eine eindeutige Erklärung, warum dies so ist, gibt es allerdings noch nicht.

Viele dieser Symptome können auch andere Ursachen haben, was die genaue Diagnose schwer macht. Ist Long COVID als Krankheit bei Ärzten, Krankenkassen und Behörden mittlerweile anerkannt?

Bei länger anhaltenden Beschwerden, die nach einer SARS-CoV2-Infektion auftreten und für die es keine andere Erklärung gibt, sollten Ärzte immer auch an ein Post-COVID-/Long-COVID-Syndrom denken. Glücklicherweise nehmen das Bewusstsein und das Wissen über dieses Krankheitsbild zu; in vielen Ländern gibt es mittlerweile offizielle Leitlinien zur Diagnostik und Behandlung des Syndroms.

Was können Arbeitnehmer tun, die ein Long-COVID-Syndrom vermuten?

Die Anlaufstelle für Patienten sind in den meisten Ländern zunächst die Hausärzte. Betriebsärzte können eine wichtige Lotsenfunktion übernehmen, indem sie dabei helfen, Hinweise auf ein bisher nicht diagnostiziertes Post-COVID-Syndrom frühzeitig zu erkennen und damit die Brücke zu erweiterter Diagnostik und Behandlung zu bauen.

Wie sieht die Behandlung aus?

Eine ursächliche Therapie von Long- oder Post-COVID gibt es leider noch nicht. Die Behandlung erfolgt derzeit symptomorientiert mit einem Fokus auf Rehabilitation. Gemeinsam mit niedergelassenen Fachärzten soll nach den Leitlinien eine interdisziplinäre, ambulante Versorgung teilweise auch über haus- und fachärztliche Schwerpunktpraxen gewährleistet werden.

Da oft mehrere Organsysteme betroffen sind, werden häufig verschiedene Fachdisziplinen in die Behandlung eingebunden, vor allem die Allgemeinmedizin, Lungenheilkunde, Neurologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie sowie bei Kindern die Pädiatrie. Weltweit gibt es in vielen Ländern z.B. an Universitätskliniken bereits Long-COVID-Spezialambulanzen, die sich um die Patienten mit komplexen Verläufen kümmern.

Ist Long COVID ein Thema, das 鶹ԭs Health Management beschäftigt?

Das Syndrom ist ein relevantes gesundheitliches Thema und damit natürlich auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden der 鶹ԭ-Mitarbeitenden wichtig. Wir beschäftigen uns daher schon längere Zeit mit dem Thema. Um Betroffenen bei der 鶹ԭ bestmöglich zu unterstützen, haben wir verschiedene Informations-, Beratungs- und Hilfsangebote etabliert.

Was bietet 鶹ԭ Health betroffenen Kollegen an? Was ist in Planung?

Wir bieten Betroffenen bereits jetzt eine umfassende ärztliche Beratung im Rahmen unseres allgemeinen arbeitsmedizinischen Angebots und der Vorsorge im Sinne einer Lotsenfunktion an. Dieses Angebot ersetzt jedoch nicht die spezialisierte Diagnostik und Behandlung außerhalb von 鶹ԭ, sondern ist darauf ausgelegt, diese zu unterstützen.

Darüber hinaus haben wir eine Post-COVID-Spezialsprechstunde etabliert. In dieser haben die Betroffenen die Möglichkeit, ihren Fall mit unseren ärztlichen Experten zu besprechen und Empfehlungen zur weiteren Diagnostik, Behandlung und den Möglichkeiten der Unterstützung am Arbeitsplatz zu erhalten.

Nach längerer Erkrankung bieten wir Betroffenen im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung Unterstützung im Hinblick auf einen leidensgerechten Arbeitsplatz an. Zudem wird im Oktober eine Informations- und Q&A-Veranstaltung stattfinden mit einem internationalen Long-COVID-Experten, bei dem 鶹ԭ-Mitarbeitende teilnehmen können.

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Software hilft der Ukraine /germany/2022/08/software-hilft-der-ukraine/ Fri, 26 Aug 2022 06:00:39 +0000 /germany/?p=162129 Die Beschaffungslösungen von 鶹ԭ Ariba helfen, die humanitäre Krise in der Ukraine zu lindern. Seit mehr als vier Monaten leidet die Ukraine unter dem unmenschlichen...

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Die Beschaffungslösungen von 鶹ԭ Ariba helfen, die humanitäre Krise in der Ukraine zu lindern.

Seit mehr als vier Monaten leidet die Ukraine unter dem unmenschlichen Angriffskrieg der russischen Armee. In vielen Gebieten des Landes nehmen die Kampfhandlungen derzeit weiter zu. Laut Deutschem Rotem Kreuz (DRK) verschärft sich dadurch die humanitäre Krise vor Ort dramatisch.  „Das Leid der Menschen ist unermesslich und die Konfrontation mit Gewalt, Verlust und Zerstörung steigert sich täglich. Die Vertreibung der Zivilbevölkerung und der humanitäre Hilfsbedarf sind von enormem Ausmaß und nehmen weiter zu“, schreibt die Hilfsorganisation auf ihrer . Das DRK schätzt, dass 13 Millionen Menschen in den von den Kampfhandlungen direkt betroffenen Gebieten festsitzen. Es mangelt ihnen an Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

Noch dramatischer wird die Lage, da nach Angaben der zwischen dem 24. Februar und dem 15. Juni rund 300 Angriffe auf die Gesundheitsversorgung gemeldet wurden. Durch diese Angriffe kommen Menschen und Infrastruktur zu Schaden, und die dringend benötigte Versorgung der Bevölkerung wird noch schwieriger. Seit Kriegsbeginn gibt es geschätzt mehr als 10.000 verletzte Zivilisten. Die Gesundheitsbehörden der Ukraine und zahlreiche lokale und internationale Hilfsorganisation tun alles, um die Bevölkerung weiterhin medizinisch zu versorgen. Dabei ist die größte Herausforderung, Medikamente und Medizinprodukte stets dort zur Verfügung zu haben, wo sie gebraucht werden.

Lieferanten und Käufer vernetzen

Mathias Fritzsche, der gemeinsam mit Martin Fassunge die Arbeitsgruppe Softwarespenden in der Ukraine Task Force der 鶹ԭ leitet, sagt: „鶹ԭ möchte die Ukraine mit Software-Lösungen unterstützen. Krieg bedeutet Chaos und Zerstörung, und auch die Lieferketten brechen somit zusammen. Mit unseren 鶹ԭ Ariba Beschaffungslösungen können wir dazu beitragen, sie wieder aufzubauen“.

Mathias Fritzsche, Co-Leiter der Arbeitsgruppe "Software-Spenden" in der 鶹ԭ Task Force Ukraine
Mathias Fritzsche, Co-Leiter der Arbeitsgruppe „Software-Spenden“ in der 鶹ԭ Task Force Ukraine

So stellt das Unternehmen seine Lösung 鶹ԭ Ariba Discovery  (jetzt: 鶹ԭ Business Network Discovery) Unternehmen und Organisationen bis Ende 2022 kostenlos zur Verfügung. kann Einkäufern dabei helfen, mit Millionen von Unternehmen in 190 Ländern über das 鶹ԭ Business Network in Kontakt zu treten. Mathias erklärt: „Das Ganze funktioniert ähnlich wie eine Dating Plattform: Käufer und Verkäufer haben Zugang zum riesigen Geschäftsnetzwerk der 鶹ԭ und finden geeignete Lieferanten oder Einkäufer. Zudem haben wir einen Knopf eingebaut, „Support Ukraine“, mit dem Hilfsorganisationen gezielt nach dringend benötigten Gütern suchen können.“

In den ersten 15 Stunden nach der Inbetriebnahme der Lösung boten über 300 Lieferanten ihre Hilfe an, und bis heute ist diese Zahl auf mehr als 4.600 gestiegen. Sie lieferten humanitäre Waren im Wert von rund 130 Mio. Euro – darunter 300.000 Erste Hilfe Sets sowie Torniquets zur Blutstillung bei stark blutenden Wunden.

Bestellsystem für das ukrainische Gesundheitsministerium

Die Beschaffungseinheit des ukrainischen Gesundheitsministeriums ist die einzige nationale Agentur, die die zentrale Beschaffung von qualitativ hochwertigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten auch für die staatlichen Fonds sicherstellt. Diese muss seit Ausbruch des Krieges neue Wege gehen. Denn viele nationale Lieferanten stehen nicht mehr zur Verfügung, und Ausschreibungen können nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Außerdem kosten sie zu viel Zeit, wenn schnelle Hilfe nötig ist. Die Hilfsorganisation bat deshalb kurz vor Ostern 鶹ԭ um IT-Unterstützung für die Beschaffungsbehörde und brachte alle Partner an einen Tisch. Enkidu wurde von Ukrainer*innen gegründet und unterstützt von der Schweiz aus das kriegsgebeutelte Land. Die Behörde postet einerseits ihre Bedarfe über die oben beschriebene Discovery Lösung, sie braucht aber zudem eine Kataloglösung. Mit dieser kann sie zum Beispiel gezielt nach Medizingütern suchen und diese vergleichen.

Mathias sagt: „Das Engagement war riesig: Wir haben Freitagabend bei den Kollegen und Kolleginnen angefragt, und sofort haben bis zu fünf Berater und Beraterinnen angefangen zu arbeiten. Innerhalb von nur drei Wochen haben wir eine Kataloglösung auf Basis von Ariba Guided Buying für die Behörde implementiert und konfiguriert. Alle 鶹ԭ-Mitarbeitenden nutzen übrigens ebenfalls solch eine cloudbasierte 鶹ԭ-Ariba-Lösung, etwa wenn sie ein neues Notebook oder ein Mobiltelefon bestellen.“

Für die ukrainische Behörde haben die 鶹ԭ Spezialisten entsprechende Kataloge von Lieferanten für Medizinprodukte hochgeladen, Berechtigungen für Nutzer eingerichtet und die Lösung auf die Bedürfnisse der Behörde angepasst. Sie beinhaltet auch die Rechnungsstellung, die wichtig ist, damit Lieferanten, die Gutes tun möchten, ihre Spenden von der Steuer absetzen können.

„Mich freut insbesondere die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation Enkidu, die es uns ermöglicht, der ukrainischen Bevölkerung sehr effizient und zielgerichtet zu helfen. Der Netzwerk Ansatz bietet darüber hinaus viele Möglichkeiten, den Wiederaufbau der Ukraine zu forcieren,” sagt Martin Fassunge.

Martin Fassunge, Co-Leiter der Arbeitsgruppe "Software-Spenden" in der 鶹ԭ Task Force Ukraine
Martin Fassunge, Co-Leiter der Arbeitsgruppe „Software-Spenden“ in der 鶹ԭ Task Force Ukraine

Die erste Transaktion, die über die 鶹ԭ Ariba Bestellplattform lief, waren 400 vakuumgestützte Verschlussmaschinen sowie 10.000 Einweg-Kits für die Unterdrucktherapie von Wunden im Wert von insgesamt über 1 Million Dollar. Diese Therapieform ermöglicht eine bessere Wundheilung bei weniger Verbandswechseln und sie minimiert die Infektionsgefahr. Die ukrainische Botschaft im Vereinigten Königreich finanzierte den Kauf. In den ersten zwei Wochen nach Einführung der Lösung hat die ukrainische Beschaffungsbehörde mehrere Bestellungen für über 2,5 Mio. Euro angestoßen und damit unzählige Leben gerettet.

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Enkidu Secures Medical Supplies for Ukraine Using 鶹ԭ Platform

Beschaffungslösung für das ukrainische Gesundheitsministerium

IT-Spenden für die Ukraine:

Neben 鶹ԭ Ariba Discovery und Guided Buying, bietet 鶹ԭ folgende IT-Lösungen kostenlos an, um die Ukraine zu unterstützen :

  • Die ukrainische Übersetzung der Corona Warn App hilft Geflüchteten, ihren Impfstatus in Deutschland und anderen europäischen Ländern nachzuweisen. 14.000 Downloads gab es bisher.
  • Die Qualtrics Refugee and Volunteer Services helfen Menschen in Litauen über eine App des Roten Kreuzes. Sie ist dazu gedacht Vermisste zu finden und Familien zusammen zu führen. Ca. 10.000 Suchanfragen führten schon zum Erfolg.
  • In Lettland ist das 鶹ԭ S/4HANA Refugee Warehouse zur Verwaltung der großen Mengen an Hilfsgütern für Geflüchtete gestartet.
  • Ein kürzlich gemeinsam mit Deloitte gestartetes Projekt nutzt 鶹ԭ Ariba Strategic Sourcing. Damit steuert die Beschaffungseinheit des ukrainischen Gesundheitsministeriums alle Einkaufs-, Vertrags- und Ausgabenanalyseprozesse zentral.

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Cloud-Strategie setzt auf grüne Rechenzentren /germany/2022/06/cloud-strategie-rechenzentren/ Tue, 28 Jun 2022 06:00:04 +0000 /germany/?p=161461 Immer mehr Kunden setzen auf die Cloud und auf Nachhaltigkeit. Gut, wenn sie beides miteinander verbinden können. Ein Whitepaper zeigt, wie Nachhaltigkeit im Rechenzentrum geht....

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Immer mehr Kunden setzen auf die Cloud und auf Nachhaltigkeit. Gut, wenn sie beides miteinander verbinden können. Ein Whitepaper zeigt, wie Nachhaltigkeit im Rechenzentrum geht.

Rund 200 Terrawattstunden Strom pro Jahr benötigen alle Rechenzentren der Welt zusammen. Das ist ungefähr so viel Strom wie Südafrika verbraucht und in etwa ein Prozent des gesamten globalen Strombedarfs. Obwohl der Datenverkehr von Jahr zu Jahr signifikant zunimmt, blieb in den letzten zehn Jahren dieser Anteil relativ konstant, wie die Internationale berichtet. Gründe dafür sind der Wechsel vieler  Unternehmen von kleinen, weniger effizienten zu professionellen Cloud-Rechenzentren und die dort umgesetzte verbesserte Effizienz der Server und sonstiger Infrastruktur.

Cloud ist Trumpf

Um Kundinnen und Kunden den Umstieg in die Cloud zu erleichtern, hat die 鶹ԭ Anfang 2021 mit „“ ein Paket vorgestellt, das sie bei ihrer digitalen Transformation unterstützt, und das aus Cloud-Lösungen und Services besteht. Es kommt bei den Kunden gut an, und das hilft dem IT-Unternehmen, die ehrgeizigen Wachstumsziele in der Cloud zu erreichen: Bis 2025 erwartet es Clouderlöse in Höhe von über 22 Mrd. €. Dafür arbeitet 鶹ԭ mit so genannten „Hyperscalern“ zusammen –  den vier großen, derzeit den Markt für Cloud Computing dominierenden Anbietern: Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, Google Cloud Platform (GCP) und Alibaba Cloud.

鶹ԭ-Cloud-Kunden können wählen, ob sie ein 鶹ԭ-eigenes Rechenzentrum, ein Mietrechenzentrum oder das eines oder mehrerer Hyperscaler nutzen wollen, je nach genutzter Lösung. Um die Cloud-Software-Infrastruktur dafür fit zu machen, hat 鶹ԭ Anfang 2021 das Programm „Next Generation Cloud Delivery“ gestartet, das Ende 2022 abgeschlossen sein soll. „Dafür konsolidieren wir die Infrastruktur und die verschiedenen Plattformen, die wir heute schon haben, und migrieren die Kundensoftware auf eine neue Umgebung, die Neukunden schon von Beginn an nutzen“, sagt Jürgen Sattler vom Next Generation Cloud Delivery Team. „Wir modernisieren so, dass wir in Zukunft einfacher skalierbar sind und unseren Kunden bessere Service-Level Vereinbarungen zur Verfügung stellen können.“ Der Umzug der bestehenden Cloud-Kunden passiert während der normalen Maintenance Windows, meist am Wochenende. „Dann laufen wir bei uns selbst und den vier strategischen Hyperscalern in einer einheitlichen Umgebung“, erklärt Sattler.

Nachhaltige Rechenzentren

Rechenzentren spielen also eine zunehmend wichtige Rolle bei der Bereitstellung von Lösungen für 鶹ԭ-Kunden und somit auch für deren Nachhaltigkeitsstrategie. Denn für den Betrieb von Lösungen in Rechenzentren und die tägliche Ausführung vieler Hundert Transaktionen in Cloudlösungen, sind Prozessoren, Arbeitsspeicher sowie Speicher- und Kühlsysteme erforderlich. Diese wiederum benötigen Strom und erzeugen somit Treibhausgasemissionen. Zudem verbrauchen sie Wasser und verursachen am Ende Elektronikabfälle. Die Kunden sind verpflichtet, den Energieverbrauch und andere Kennzahlen in ihren Nachhaltigkeitsberichten offenzulegen.

Die Rechenzentren in der 鶹ԭ-Zentrale in Deutschland und Nordamerika sind nach ISO14001 zertifiziert. Damit ist sichergestellt, dass die 鶹ԭ den Betrieb und die Verantwortlichkeiten ihrer Rechenzentren systematisch und umweltbewusst steuert, ihre Umweltleistung überwacht und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kontinuierlich optimiert.

Sowohl interne als auch externe Miet-Rechenzentren betreibt die 鶹ԭ, genauso wie alle Gebäude, schon seit 2014 mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Um sicherzustellen, dass auch die Nutzung der Hyperscaler Rechenzentren klimaneutral ist, unabhängig von der Umweltstrategie des jeweiligen Anbieters, produziert 鶹ԭ in ausgewählten Standorten weltweit selbst Grünstrom und investiert in anerkannte EKOenergy zertifizierte Grünstromzertifikate. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Beitrag für das Klimaschutzziel des Unternehmens: Bis Ende 2023 möchte es im eigenen Betrieb klimaneutral sein und bis 2030 auch die komplette Wertschöpfungskette darin einbeziehen.  Um das Ziel der Klimaneutralität trotz des geschäftlichen Wachstums zu erreichen, setzt die 鶹ԭ auf die drei Säulen „Vermeiden“, „Verringern“ und „Kompensieren“. Kunden der 鶹ԭ können durch die Lösungen und Services, die 鶹ԭ in der „Grünen Cloud“ zur Verfügung stellt, ihre Treibhausgasemissionen ebenfalls deutlich verringern, wie in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie verankert.

So geht der Betrieb nachhaltiger Rechenzentren: Whitepaper zum Download

„Der nachhaltige Betrieb der Rechenzentren hilft unseren Kunden, ihre gesamte Wertschöpfungskette nachhaltiger zu gestalten. Sie fragen uns immer wieder, was 鶹ԭ unternimmt, um die Umweltauswirkungen der 鶹ԭ-Cloud-Lösungen zu minimieren,“ sagt Gergely Gulis, Data Center Architect. Ein neues gibt darauf nun Antworten. Es fasst die Industriestandards und Best Practices zusammen, die das 鶹ԭ Global Cloud Services Data Center Management Team bei der Entwicklung, dem Betrieb und dem Betriebsende der 鶹ԭ-Rechenzentren auf der ganzen Welt befolgt, um deren nachhaltigen Lebenszyklus zu gewährleisten. Es ist zudem die Grundlage für die nächsten folgerichtigen Schritte, um die Nachhaltigkeit der Cloud-Aktivitäten weiter zu verbessern.

Das Whitepaper umfasst unter anderem folgende Themen:

  • Energieeffiziente Rechenzentrumsinfrastruktur und IT-Geräte
  • Kühlung optimieren und, wo immer möglich, weniger kühlen
  • Kalt-/Warmgang-Einhausung, um Energie zu sparen
  • Wärmebildkamera nutzen, um Luftströme und Isolierungen zu optimieren
  • Elektroschrott vermeiden und Recycling fördern
  • Wasserverbrauch reduzieren
  • Leistungsindikatoren für Energieeffizienz, Wasserverbrauch, Elektroschrott u.a. nutzen

Digitale Unternehmen sind nachhaltiger

Mit einem Anteil von 87 Prozent am weltweiten Handel ist 鶹ԭ in einer besonderen Position, um wichtige Erkenntnisse über die Auswirkungen der Technologie auf den Gewinn und den Planeten zu gewinnen. Im Rahmen unserer analytischen Untersuchung mit BCG, S&P Global und AlphaSense über den Zusammenhang zwischen digitalem Reifegrad und Unternehmensleistung, haben wir dieselbe extern validierte Methodik von IDC auf die Nachhaltigkeit angewandt.

Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mit einem höheren digitalen Reifegrad eine bessere Nachhaltigkeitsleistung im Sinne eines ESG Ratings aufweisen. Ein ESG-Rating misst die Exposition eines Unternehmens gegenüber langfristigen Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken. Diese Risiken, die Themen wie Energieeffizienz, Arbeitssicherheit und Gremienunabhängigkeit betreffen, haben finanzielle Auswirkungen.

Nach der Analyse der Nachhaltigkeitsleistung durch S&P Trucost Limited und ESG Global Scores von 8.685 börsennotierten Unternehmen, die einen Jahresumsatz von 47 Billionen USD repräsentieren, sind die Ergebnisse eindeutig – Unternehmen mit höherem digitalem Reifegrad haben:

  • 75 % höhere ESG-Scores als andere Unternehmen ihrer Branche
  • Bessere individuelle E-Scores, S-Scores und G-Scores
  • 24% niedrigere CO2-Emissionen

Nachhaltige Rechenzentren fest in der neuen globalen Umweltpolicy verankern

鶹ԭ hat sich zu Netto-Null-Emissionen in ihrer gesamten Wertschöpfungskette bis zum Jahr 2030 verpflichtet und legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Rechenzentren. Um diese Verpflichtung zu erfüllen, hat 鶹ԭ ihre Globale Umweltpolicy (engl. Global Environmental Policy) aktualisiert, die am 1. Mai 2022 in Kraft tritt. Die Policy bietet den Rahmen für die Umweltaktivitäten der 鶹ԭ, indem sie spezifische globale Umweltziele, Schwerpunktbereiche und Grundsätze festlegt. Damit untermauert 鶹ԭ ihr Versprechen, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens, ihrer Wertschöpfungskette und ihrer Lösungen zu reduzieren.

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Private Luftbrücke rettet Menschenleben in der Ukraine /germany/2022/05/ukraine-luftbruecke-mitarbeiter/ Fri, 20 May 2022 10:00:40 +0000 /germany/?p=161109 Die Ukraine Air Rescue liefert dringend benötigte Medikamente an ukrainische Kliniken und fliegt Kranke und Verletzte in sichere Länder aus. „Ich bin nur der, der...

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Die Ukraine Air Rescue liefert dringend benötigte Medikamente an ukrainische Kliniken und fliegt Kranke und Verletzte in sichere Länder aus.

„Ich bin nur der, der die Teile zusammenfügt“, sagt Stefan Sahling, 鶹ԭ-Mitarbeiter und Mitbegründer der Ukraine Air Rescue. Die Teile, das sind die Personen und Organisationen, die sich jeden Tag unermüdlich dafür einsetzen, dringend benötigte medizinische Hilfsgüter in die Ukraine zu transportieren und hilfsbedürftige ukrainische Zivilisten, viele von ihnen verwundet und traumatisiert, in sichere europäische Länder auszufliegen.

Die (UAR) stellt den Kontakt zwischen Hobbypiloten und anderen Freiwilligen sowie Ärzten, Kliniken, Apotheken und Hilfsorganisationen her, um Versorgungsflüge an die ukrainische Grenze zu Polen, der Slowakei und Rumänien zu organisieren. Über 250 Piloten aus Belgien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und anderen Ländern haben sich als Freiwillige gemeldet, um das Projekt zu unterstützen. Sie haben bereits mehr als 20 humanitäre Flüge durchgeführt. „Unsere Flugzeuge bringen Medizinprodukte und dringend benötigte Medikamente schnell dorthin, wo sie gebraucht werden“, berichtet Stefan Sahling. „Wir erhalten Anfragen direkt von Kliniken oder Hilfsorganisationen in der Ukraine und liefern gezielt. Die Empfänger dokumentieren den Empfang, sodass wir sicher sein können, dass die Güter angekommen sind.“

Auf dem Rückflug nehmen die Flieger dann hilfsbedürftige Menschen mit zurück, etwa Mütter und Kinder, Leichtverletzte oder Rollstuhlfahrer. Freiwillige organisieren nach der Ankunft der Geflüchteten am Zielort die bedarfsgerechte Unterbringung der Menschen

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Ukraine Air Rescue Delivers Medical Supplies to Hospitals and Flies Refugees to Safe Countries

Video und Fotos: Norbert Steinhauser

Transport von Verletzten und Hilfsbedürftigen

Stefan Sahling ist begeisterter Pilot. Seit der Gründung der UAR hat er bei mehreren Einsätzen polnische Flughäfen angeflogen und dabei die Folgen des Krieges für die Zivilbevölkerung hautnah erlebt. Am 11. Mai flog er als Copilot in einem von drei von der UAR gesponserten Fliegern zum Flughafen Rzeszów-Jasionka im Südosten Polens, um medizinische Hilfsgüter zu liefern und eine vierköpfige Familie an Bord zu nehmen, die zuvor aus der belagerten Stadt Mariupol geflohen war. Der 64-jährige Sergey war unter Trümmern begraben worden, als eine russische Vakuumbombe das Mehrfamilienhaus traf, in dem er mit seiner Familie lebte. Er verlor seine Frau und seinen neunjährigen Enkel bei dem Angriff. Als Rettungskräfte ihn befreiten, waren ein Arm und ein Bein zertrümmert. Er wurde in Krankenhäuser in Mariupol und dann in Donezk gebracht, doch die Ärzte mussten sein rechtes Bein amputieren, um sein Leben zu retten. Sein linker Arm war mehrfach gebrochen.

Bei seiner Ankunft in Deutschland nahm ihn Semion Iomdin in Empfang, der die Heppenheimer Hilfsorganisation Mrija Bergstraße als freiwilliger Helfer unterstützt. Der Flug führte neun Familienmitglieder aus drei Generationen zusammen, die in Deutschland medizinisch versorgt werden. Semion Iomdin ist überzeugt, dass die UAR einen wichtigen Beitrag zum Transport von Geflüchteten in sichere Länder leistet. „Der Transport auf dem Landweg nach Deutschland dauert bis zu 20 Stunden und ist mit relativ hohem Logistikaufwand verbunden“, erklärt er. „Der Flug dauert nur wenige Stunden. Deshalb wenden wir uns an die UAR, wenn wir Familien transportieren müssen, die schwer verletzt oder traumatisiert sind und dringend behandelt werden müssen.“

Die Ukraine Air Rescue arbeitet auch mit dem deutsch-ukrainischen Verein Blau-Gelbes Kreuz, mit Apotheker ohne Grenzen und weiteren Hilfsorganisationen zusammen, um Krankenhäuser in der Ukraine und den Grenzregionen zu versorgen. Ein ukrainischer Patient beispielsweise, der in einem Krankenhaus im rumänischen Iași behandelt wurde, hatte eine Blutvergiftung, zeigte jedoch eine hohe Resistenz gegen Antibiotika. Die UAR unterstützte Apotheker ohne Grenzen, indem sie den Lufttransport eines konzentrierten Antibiotikums von Irland nach Rumänien organisierte, wo es dem Patienten bereits wenige Stunden später verabreicht werden konnte.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 鶹ԭ helfen der Ukraine

Die Ukraine Air Rescue hat Mitarbeitende, Partner und Kunden der 鶹ԭ in einem gemeinsamen Ziel vereint. Sie alle bringen ihre individuellen Talente und Kenntnisse mit ein und stärken so die Handlungsfähigkeit der Organisation. „Ich weiß, wie wichtig es ist, auf die Unterstützung vieler Menschen im Hintergrund zählen zu können“, bekräftigt Stefan Sahling.

Peter Horsch, der im Team von 鶹ԭ Retail für die Zusammenarbeit mit Partnern zuständig ist, hatte beispielsweise von einem Freund von der UAR gehört und sich über die Website als Pilot gemeldet. Stefan Sahling setzte sich mit ihm in Verbindung, und es stellte sich heraus, dass beide bei 鶹ԭ arbeiten. Peter Horsch ist bereits dreimal für die UAR nach Polen geflogen. In seiner Cessna 414 kann er bis zu sieben Personen transportieren. „鶹ԭ ist ein Unternehmen, das sehr auf das Gemeinwohl bedacht ist und in Krisenzeiten nicht nur finanzielle Unterstützung leistet – etwa über den  –, sondern Mitarbeitende auch dazu ermutigt, sich in gemeinnützigen Organisationen zu engagieren.“ Bei der UAR erlebt Peter Horsch vieles, was auch in der Unternehmenskultur der 鶹ԭ tief verwurzelt ist: Solidarität, gegenseitige Unterstützung, Engagement und die Bereitschaft, Brücken zu bauen. „Jeder leistet einen kleinen Beitrag und engagiert sich dort, wo seine Stärken liegen“, führt er aus.

Und es gibt noch weitere Beispiele: Stefan Sahlings Vorgesetzter Andreas Hauke, Chief Information Security Officer für 鶹ԭ Customer Experience, kümmert sich ehrenamtlich um die IT-Sicherheit der Hilfsorganisation. Uliana Caceres, Senior Developer für 鶹ԭ Customer Experience, ist für die Zusammenarbeit der UAR mit der Organisation München hilft Ukraine mitverantwortlich, in deren Rahmen 600 Liter Insulin nach Lwiw transportiert werden konnten. Sie hilft außerdem, bei der Organisation der Transportlogistik der UAR sprachliche Barrieren zu überwinden. Michal Tabakowski und Pawel Wiacek, 鶹ԭ-Mitarbeiter aus Polen, sind ehrenamtlich für die lokale Nichtregierungsorganisation Salam Lab (Lab des Friedens) tätig und organisieren die Logistik, um ukrainische Flüchtlinge auf den Rückflügen der UAR außer Landes zu bringen. 鶹ԭ-Mitarbeiterin Anouk Vastert aus den Niederlanden half bei der Beschaffung von Druckverbänden aus den USA, mit denen Menschenleben in der Ukraine gerettet werden konnten.

Kontakte sind das A und O

Durch die humanitäre Krise offenbart sich, wie wertvoll persönliche und berufliche Kontakte in der Technologiebranche sind: Die Freiwilligen setzen sich über Unternehmensgrenzen hinweg für eine gemeinsame Sache ein. ServiceNow unterstützt die Hilfsorganisationen Blau-Gelbes Kreuz e.V. und UAR mit einer Anwendung auf Basis der ServiceNow Plattform, die innerhalb weniger Wochen entwickelt wurde und mit der sich alle Prozessschritte von Hilfsaktionen abbilden lassen. Sascha Wildgrube ist Senior Technical Consultant bei ServiceNow und entwickelt gemeinsam mit einem Kernteam und vielen weiteren Kolleginnen und Kollegen eine Anwendung. Sie ermöglicht die Verwaltung sämtlicher Prozesse von den Anfragen der ukrainischen Krankenhäuser über die Beschaffung und Auslieferung medizinischer Hilfsgüter einschließlich Transportdokumenten bis hin zum Rücktransport von Hilfsbedürftigen und ihrer Unterbringung in Deutschland.

„Wir haben uns sofort ans Werk gemacht und die wichtigsten Prozesse umgesetzt“, berichtet Sascha Wildgrube. „Unser Ziel war es, Nichtregierungsorganisationen für die Planung und Koordination eine bessere Alternative zu E-Mails, Chats und Tabellen an die Hand zu geben. So sind sie in der Lage, ihre Aktionen strukturiert, schnell und gesetzeskonform durchzuführen.“

Er schätzt, dass bislang etwa 200 Personentage in die Entwicklung der Anwendung geflossen sind – sowohl im Rahmen bezahlter Arbeitszeit von ServiceNow als auch durch freiwilliges Engagement von Mitarbeitenden von ServiceNow und Teiva Systems. „Was wir tun, ist einfach gut“, zeigt sich Sascha Wildgrube überzeugt. „Normalerweise helfen unsere Lösungen Unternehmen, effizient zu arbeiten und Kosten zu sparen. In diesem Fall nutzen wir unsere Software, um Menschen zu retten, die im Krieg verwundet wurden.“

Ukraine Air Rescue

Ukraine Air Rescue (UAR) ist eine Hilfsorganisation, die Privatpiloten im März 2022 gründeten. Ihr Ziel ist es, Medikamente und medizinische Hilfsgüter mit Privatflugzeugen schnell und unbürokratisch an die ukrainische Grenze zu fliegen. Von dort aus bringen Helfer sie direkt dorthin, wo sie gebraucht werden, z. B. in Kliniken. Auf dem Rückflug bringen sie hilfsbedürftige Menschen aus der Ukraine zurück in sichere Länder, wo sie von lokalen Hilfsorganisationen betreut werden.

  • Anfang März 2022 von Stefan Sahling, Kay Wolf und weiteren Piloten gegründet
  • Über 250 registrierte Piloten aus 13 Ländern
  • 21 Missionen von 14 Flugplätzen in Europa geflogen
  • 20+ Tonnen Fracht im Wert von über 1 Mio. Euro (geschätzt)
  • 39 hilfsbedürftige Personen zurückgeflogen und sicher untergebracht
  • 9 Krankenhäuser in der Ukraine beliefert
  • Zusammenarbeit mit Partnern wie z. B. Blau-Gelbes Kreuz e.V., Apotheker ohne Grenzen, Mrija Bergstraße, City of Hope Cologne, Humanitarian Pilots Initiative

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鶹ԭ und künstliche Intelligenz /germany/2022/03/kuenstliche-intelligenz-ethik/ Wed, 02 Mar 2022 07:00:16 +0000 /germany/?p=160094 Eine Schlüsseltechnologie für intelligente Unternehmen, deren Entwicklung bei 鶹ԭ strengen ethischen Kriterien folgt Das Handy durch Gesichtserkennung entsperren: Einfach nur praktisch oder Teufelszeug? Wer ein...

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Eine Schlüsseltechnologie für intelligente Unternehmen, deren Entwicklung bei 鶹ԭ strengen ethischen Kriterien folgt

Das Handy durch Gesichtserkennung entsperren: Einfach nur praktisch oder Teufelszeug? Wer ein neues Mobiltelefon einrichtet, hat sich diese Frage vielleicht schon einmal gestellt. Künstliche Intelligenz (KI) macht nicht nur Endverbrauchern das Leben leichter, sie gehört mittlerweile in vielen Unternehmensanwendungen selbstverständlich dazu. In jedem Fall gilt es ethische Fragen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen.

Für die 鶹ԭ spielt künstliche Intelligenz (englisch: artificial intelligence, AI) eine entscheidende Rolle auf ihrem Weg, Kunden zu befähigen, intelligente Unternehmen zu werden. Dabei soll KI Menschen unterstützen, damit diese an anderer Stelle ihre typischen Fähigkeiten, wie Kreativität oder Empathie, einbringen können.

Um ethische Fragestellungen und Konflikte von Anfang an bei der Entwicklung neuer Services und Anwendungsfälle zu thematisieren, hat 鶹ԭ 2018 Leitlinien für KI festgelegt. Seit Januar 2022 ist nun auch die Global AI Ethics Policy für alle Mitarbeitenden in Kraft (siehe Kasten). Ein Expertengremium und ein externer Beirat diskutieren zudem fragliche Fälle. So war auch hier die Gesichtserkennung bereits ein Diskussionspunkt: Ein entsprechender AI Service innerhalb einer Branchenlösung sollte Menschen erkennen und warnen, die einen Gefahrenbereich in der Produktion betreten – eigentlich eine gute Sache. Die gleiche Technik könnte aber zum Beispiel auch in Regimen zur Identifizierung und Kontrolle der Bürger genutzt werden, und diese Anwendung widerspricht den Grundsätzen der 鶹ԭ Ethikrichtlinien. Diese Technologie wurde nie eingesetzt.

Ethische Leitlinien für KI bei 鶹ԭ

鶹ԭ hat 2018 als erstes europäisches Technologieunternehmen eigene Leitlinien für künstliche Intelligenz (KI) entwickelt und einen externen Beirat für den ethischen Umgang mit KI geschaffen.

Die Grundsätze der 鶹ԭ für den Umgang mit KI: 

  1. Unser Handeln orientiert sich an unseren Werten.
  2. Wir entwickeln für Menschen.
  3. Wir ermöglichen Unternehmen ein vorurteilsfreies Handeln.
  4. Bei allem was wir tun, streben wir Transparenz und Integrität an.
  5. Wir wahren Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
  6. Der Datenschutz und die Privatsphäre stehen immer im Mittelpunkt unseres Handelns.
  7. Wir gehen die gesellschaftlichen Herausforderungen an, die mit KI verbunden sind.

Die globale AI Ethics Policy ist seit Januar 2022 in Kraft. Sie definiert einen konzernweiten ethischen Mindeststandard für die Entwicklung, den Einsatz, die Nutzung und den Verkauf von KI-Systemen der 鶹ԭ. Zudem beschreibt sie Anforderungen an die Geschäftsprozesse der 鶹ԭ, die künstliche Intelligenz betreffen, und weist klare Verantwortlichkeiten zu. Für Mitarbeiter und für Partner gibt es zudem ein praxisnahes Handbuch für den ethischen Umgang mit KI, in dem sie rollenbasierte Handlungsanweisungen und Hilfestellungen, Ansprechpartner sowie Fallbeispiele finden.

Mit den Leitlinien ist 鶹ԭ auch der Gesetzgebung einen Schritt voraus, die ebenfalls Handlungsbedarf bezüglich einer ethischen KI sieht. 鶹ԭ arbeitet in entsprechenden Expertengremien mit. Die Europäische Kommission etwa hat im April 2021 einen vorgelegt: „KI sollte ein Instrument sein, das als positive Kraft für die Gesellschaft im Dienst der Menschen steht und das letztlich zu einem größeren Wohlbefinden der Menschen beiträgt. Vorschriften für KI (…) sollten daher auf den Menschen ausgerichtet sein, damit Menschen darauf vertrauen können, dass die Technik sicher angewandt wird und den Gesetzen, auch den Grundrechten, genügt.“

KI ist Schlüsseltechnologie für intelligente Unternehmen

Analysten schätzen eine Umsatzsteigerung im globalen Markt für künstliche Intelligenz in Software von circa 20 – 22 Prozent von 2021 bis 2022. Forrester geht davon aus, dass der Umsatz in diesem Softwaremarkt von 2021 bis 2025 um 39 Prozent steigen wird. Ein Megatrend. 鶹ԭ hat das Potential schon vor einigen Jahren erkannt und möchte ein führender Anbieter von integrierter KI für alle Schlüsselbranchen werden. Das Unternehmen hat in den KI Geschäftsbereich investiert, den die Wissenschaftlerin und erfahrene KI Expertin Dr. Feiyu Xu leitet. Hebel dafür sind die starke Marktposition, der Zugang zu den für KI nötigen Geschäftsdaten und das fundierte Wissen über alle betriebswirtschaftlichen Prozesse in allen Branchen. Ein Schwerpunkt liegt bei 鶹ԭ auf „Embedded AI“, also auf Services, die Bestandteil einer Branchenlösung sind und die im Hintergrund ihren Dienst tun, um die Anwender zu unterstützen. Zusätzlich bietet 鶹ԭ aber auch einzelne KI-Microservices, die , sowie KI-Infrastruktur und Tooling, und , mit denen 鶹ԭ-interne Geschäftsbereiche, Partner und Kunden eigene KI-Projekte umsetzen.

Jana Würth, Product Management Expert in der KI-Abteilung, sagt: „Kunden erwarten, dass eine Lösung, die sie von uns kaufen, von Haus aus intelligent ist. Im besten Fall merken die Endanwender gar nicht, dass die Lösung KI Komponenten enthält, sondern nur, dass sie gut funktioniert und ihnen die Arbeit erleichtert.“ Bislang gibt es einige hundert Einsatzszenarien aus verschiedenen Bereichen. Zu den Kunden zählen Hewlett Packard Enterprise, Dulux, Mitsui und Döhler, aber auch viele Mittelständler. Die Kunden wissen: Die Services funktionieren dann am besten, wenn die Experten sie mit echten Kundendaten trainieren und testen. Aus diesem Grund stellen immer mehr Kunden die Daten aus ihren Systemen für die Entwicklung zur Verfügung – unter strengen Datenschutzkriterien. „Wir freuen uns, dass so viele Kunden ihre Daten mit uns teilen, damit wir ihre Anwendungen noch effizienter machen können“, sagt Dr. Feiyu Xu, SVP und Global Head of Artificial Intelligence bei 鶹ԭ.

Künstliche Intelligenz wie am Fließband

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Zusammenarbeit von Lines of Business (LoB) und AI Technologie-Teams: Im Rahmen eines Kollaborationsmodells, der sogenannten “AI Factory”, soll, wie am Fließband, KI in 鶹ԭ Applikationen eingebaut werden. Damit stellt die 鶹ԭ die Lösungen gebündelt zur Verfügung: Sie liefert KI- und weitere Services einsatzbereit aus einer Hand. Damit können Kunden sie effizient, einheitlich und unkompliziert anwenden.

Derzeit arbeitet das Team mit den LoB-Kollegen beispielsweise an mehreren Anwendungsfällen im Bereich Bestellautomation: Kunden, die Bestellungen noch nicht automatisiert, sondern zum Beispiel in einem PDF-Dokument erhalten, mussten früher die Daten noch händisch in ihr System eingeben. Ein AI Service kann bereits heute die benötigten Informationen automatisch aus dem PDF auslesen und die Bestellung anlegen. Was nun hinzukommen soll, ist ein Service, der fehlende Informationen selbstständig ergänzt, die er aus der Historie alter Bestellungen herausliest. Dies könnten zum Beispiel Auftragsart, Werk oder Route sein. Früher mussten Mitarbeitende bei fehlenden Angaben bei ihrer Kontaktperson rückfragen, was somit entfällt. Je nach Qualität der Ausgangsdaten liegt die Genauigkeit bei einigen dieser Services bei rund 90Prozent; nur bei einer geringen Anzahl von Bestellungen ist eine manuelle Bearbeitung oder Überprüfung demnach nötig.

Ein weiterer AI Service der 鶹ԭ ermöglicht personalisierte Empfehlungen, wie Endverbraucher sie vom Onlineshopping kennen. Diese kommen zum Beispiel auch bei den internen Trainingsangeboten der 鶹ԭ in der Personalentwicklungssoftware SuccessFactors zum Einsatz: Auf Basis der Rolle und bereits absolvierter Trainings, erhalten Mitarbeitende weitere relevante Fortbildungsangebote.

Intelligence in 鶹ԭ Process Automation kombiniert Funktionen von 鶹ԭ Workflow Management und mit einer leistungsstarken und intuitiven No-Code (kodierungsfreien) Entwicklungsumgebung. So geben 鶹ԭ-Kunden ihren Mitarbeitern mit wenig Erfahrung in Softwareentwicklung die Möglichkeit, selbst Workflow- oder betriebswirtschaftliche Anwendungen zu gestalten, zu verändern und zu verbessern. Außerdem unterstützt eingebettete KI die betriebswirtschaftlichen Prozesse, um sie effizienter und intelligenter zu machen.

Eine Lösung für die Kreislaufwirtschaft ist 鶹ԭ Returnable Packaging Management. Bei Mehrwegverpackungen oder Europaletten beispielsweise, erschwerten bisher heterogene Datensysteme die Zusammenarbeit verschiedener Akteure entlang der Lieferkette. Die KI-Lösung, die auf der Business Technology Platform aufsetzt, hilft nun dabei, die unterschiedlichen Backend-Systeme zu integrieren.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten der KI

Die LoB Healthcare prüft momentan einen AI Service für die Rechnungsstellung in Krankenhäusern. Hintergrund ist, dass der Gesetzgeber in Deutschland die nachträgliche Korrektur von Rechnungen seit Anfang 2022 erschwert – eine auf Anhieb korrekte Rechnungsstellung ist für viele Gesundheitsdienstleister deshalb unerlässlich. Gibt ein Mitarbeitender der Rechnungsabteilung zum Beispiel „Blinddarm OP“ ein, schlägt das System Rechnungspositionen vor, die normalerweise bei dieser Art der Behandlung immer zum Tragen kommen, wie bestimmte Medikamente und Dienstleistungen. Dies erleichtert und beschleunigt nicht nur die Rechnungsstellung, sondern verhindert vor allem, dass Rechnungen unvollständig oder fehlerhaft sind.

In Zukunft sind noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für künstliche Intelligenz denkbar: Integrierte KI könnte in einer Branchenlösung Unterbrechungen in der Lieferkette vorhersagen. Denn sie ist mit echten Daten trainiert und erkennt zum Beispiel Muster, die in der Vergangenheit zu einem Engpass führten. Möglich wäre auch, dass Unternehmen in Zukunft mit Hilfe von KI keine Produkte mehr einkaufen, die durch Kinderarbeit entstanden sind – weil die Einkaufslösung darauf trainiert ist, entsprechende Risiken in der Lieferkette frühzeitig zu erkennen und nach Alternativen zu suchen.

Fragen an den KI-Experten

Dr. Sean Kask, AI Strategy Officer, nimmt Stellung zu einigen häufig gestellten Fragen zu künstlicher Intelligenz.

In welchem Bereich sehen Sie das größte Potenzial für KI bei -öܲԲ?

Anwender aller -öܲԲ sollten von den Möglichkeiten profitieren, die KI bietet: Automatisierung von Geschäftsprozessen und sich wiederholenden Aufgaben, natürliche Mensch-Maschine-Interaktion und die Verbesserung der menschlichen Fähigkeiten bei der Optimierung komplexer Probleme, wie etwa der Planung. Prozesse und Aufgaben, die ein hohes Maß an sich wiederholenden Aufgaben, große Datenmengen und komplexe Optimierungen beinhalten, sind besonders geeignet für eine KI-getriebene Transformation. Auch KMUs ohne viele Daten, oder Datenwissenschaftler, können davon profitieren, wie z.B. die Fähigkeit von , automatisch Leads durch Scannen einer Visitenkarte zu erstellen.

Wie sieht die Zukunft der intelligenten ERP-Lösungen aus? Wo steht 鶹ԭ in fünf oder zehn Jahren?

Die Erwartungen des Marktes sind klar: KI, die in Unternehmensanwendungen eingebettet ist, wird ein Schlüsselfaktor sein. 鶹ԭ als weltweit größter Anbieter von Unternehmensanwendungen, muss eine zentrale Rolle bei der Demokratisierung und Industrialisierung von KI spielen. Das bedeutet, dass 鶹ԭ-Kunden sofort von KI profitieren, dass Power-User KI-Funktionen konfigurieren können (anstatt komplexe, benutzerdefinierte Data-Science-Projekte zu starten) und dass KI-Entwickler Geschäftsprozesse mit KI-Services erweitern können, die für spezifische Geschäftsprobleme konzipiert sind. Wir haben diese Reise bereits begonnen. So müssen -Anwender Rechnungen nicht mehr manuell eintippen; 鶹ԭ-Workflow-Anwender können KI-gestützte GRC-Genehmigungen (GRC = Governance, Risk and Compliance) einrichten; und Entwickler fügen künstliche Intelligenz hinzu, um bestehende ERP-Systeme zu optimieren, und zwar mit denselben KI-Services, die in 鶹ԭ-Standardsoftware eingebettet sind. Ein Beispiel ist ein Chemieunternehmen, das die Erstellung von Kundenaufträgen mit 鶹ԭ Data Attribute Recommendation automatisiert.

Welche ethischen Fragestellungen beschäftigen das KI-Team? Wie helfen die AI Guidelines bei Entscheidungen?

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass unsere Kunden der Fähigkeit der 鶹ԭ vertrauen, KI auf verantwortungsvolle und ethische Weise zu entwickeln und anzuwenden. Die 鶹ԭ hat ihre KI-Ethikrichtlinien kürzlich formalisiert, als der Vorstand und die Betriebsräte die globale KI-Ethikrichtlinie der 鶹ԭ unterzeichneten, die eine Governance-Struktur mit Richtlinien, einem Ethik-Office für KI und einem Lenkungsausschuss zur Überprüfung von KI-Anwendungsfällen einführt. Dies ist die Grundlage für unsere Portfolio-Entscheidungen und die Bewertung von vorgeschlagenen Anwendungsfällen zu verschiedenen Themen. Diese können von der Herangehensweise bei der Gesichtserkennung bis hin zu Produkt-UX-Standards für erklärbare KI reichen.

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Der Traum vom Frieden: Warum Mohamad Yaghi aus Syrien nach Deutschland floh /germany/2021/12/fluechtlinge-syrien-flucht-arbeit-integration-karriere/ Mon, 20 Dec 2021 07:00:29 +0000 /germany/?p=158848 Seine Frau war schwanger, als Mohamad Yaghi aus Syrien floh. In Deutschland angekommen, hatten sie nichts – außer all den Chancen, die das Land bietet....

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Seine Frau war schwanger, als Mohamad Yaghi aus Syrien floh. In Deutschland angekommen, hatten sie nichts – außer all den Chancen, die das Land bietet. Seine Botschaft: Es ist wichtig, diese Chancen zu nutzen, um etwas daraus zu machen. Jetzt hilft er auch anderen.

Das erste, was Mohamad Yaghi in Deutschland auffiel, war die Eisenbahn. „Die Züge sind fast immer pünktlich! Und man kommt überall hin. Fabelhaft“, sagt er und in seiner Stimme liegt auch nach fast sechs Jahren noch Staunen. Wichtiger ist ihm aber etwas ganz anderes: Mohamad träumte von einem Leben in Frieden und Freiheit. Deshalb ist der Geologe 2015 mit seiner schwangeren Frau von Syrien nach Deutschland geflohen. Heute arbeitet er als IT-Berater bei 鶹ԭ, dem Weltkonzern aus dem kleinen Walldorf. Seine Botschaft: „Wenn ich mich integriert habe, wenn ich es geschafft habe, können es andere auch!“

Geologie hatte Yaghi studiert, weil er ein Erdöl-Experte werde wollte. „Aber in meiner Heimat war Krieg. Als meine Frau dann schwanger wurde, stand die Entscheidung fest: Wir müssen fliehen!“ Nach Deutschland wollte er, weil seine Familie dort in Sicherheit leben konnte. Und noch mehr: „Deutschland war für mich immer ein Land, in dem man, wenn man hart arbeitet, auch anerkannt wird. Das ist genau, was ich will.“

Das Problem: Geologen mit der Spezialisierung auf Erdölerkundung werden in Deutschland nicht gerade jeden Tag gebraucht. Yaghi wollte seine Familie aber unbedingt selbst ernähren. Das erste Vorstellungsgespräch hatte er 33 Tage nach seiner Ankunft in Deutschland. Aber schnell wurde klar: Als Geologe würde er es schwer haben. Was dann?

鶹ԭ hatte kurz zuvor ein Nachwuchsprogramm gestartet, das sich auch an Flüchtlinge richtete: “2015 haben wir gesagt, dass auch wir als großes Unternehmen unseren Beitrag leisten müssen“, sagt Simon Nichterlein, Ausbilder bei dem Softwareriesen. „Deshalb haben wir Ausbildungs- und Studienplätze angeboten, die um eine Integrationskomponente erweitert waren. Da gab es zum Beispiel noch Sprachkurse und auch Informationen über Deutschland, über die Bräuche und Geschichte.“ Einer von denen, die genommen wurden: Mohamad Yaghi aus Syrien.

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Syrischer Geologe findet als IT-Berater bei 鶹ԭ in Deutschland neue Chancen

„Viele haben gesagt, vergiss es, das ist nichts für Dich, was willst Du da. Aber ich wollte es unbedingt.“ Also lernte er das neue Fach, verbesserte sein Englisch und lernte Deutsch. Und wurde ganz nebenbei noch Vater. „Heute, im Rückblick, klingt alles ganz easy peasy“, sagt er. „Aber das war es nicht. Es war hart und Deutsch ist eine wirklich schwere Sprache.“ Aber alternativlos: „Die Deutschen sind nicht zu mir gekommen, sondern ich zu ihnen. Also muss ich mich integrieren. Und was ist da wichtiger als die Sprache?“ Dass er im Büro den ganzen Tag Englisch spricht, macht es nicht leichter. „Aber ich habe einen guten Lehrer: Mein Sohn korrigiert mich immer, wenn ich ein ü wieder mal wie ein u ausspreche.“ Dabei gehört „punktlich“ doch zu seinen deutschen Lieblingswörtern.

Heute ist Yaghi Business Consultant bei 鶹ԭ. Er berät Kunden und tüftelt mit ihnen an Lösungen für ihre Probleme. Sein Gebiet: Energie, vor allem aus Wind, Wasser und Gas. „Da hilft mein Geologie-Studium dann natürlich doch“, sagt er lächelnd. „Jeder Mensch braucht Motivation. Meine ist, dass ich einen interessanten Job habe, jeden Tag unseren Kunden helfe und meine Familie ernähren kann.“

Aber er kümmert sich auch um andere. „Solch ein Start in einer fremden Welt ist schwer. Ich hatte Menschen, die mir geholfen haben. Und jetzt will ich helfen.“ Deshalb unterstützt er andere Flüchtlinge mit Behördenpost und Dokumenten, erklärt auf Arabisch, was ein Einschreiben ist, und wie man sich am besten um eine Stelle bewirbt. Während ein paar Meter weiter die Kinder toben, sitzt er dann am Rande eines Spielplatzes und hilft den Eltern. Fordert aber auch: „Wenn Du etwas willst, dann musst auch Du dafür arbeiten! Wer denn sonst, wenn nicht Du?!“

Das ist auch seine Botschaft an andere Flüchtlinge: „Deutschland bietet so unglaublich viele Chancen. Ich kann nur sagen: Nutze die Gelegenheit, mache etwas draus! Es geht um Deine Zukunft und die Deiner Familie.“

Auch für die Gastgeber hat er eine Botschaft: „Ich will nicht belehrend wirken. Aber Deutschland ist so großartig und ich wünschte, die Deutsche wären sich dessen mehr bewusst. Es gibt immer Strom und immer Wasser, alles ist sauber, es ist immer ein Krankenhaus in der Nähe und hier gibt es die besten Universitäten. Und wir leben im Frieden und in Freiheit! Und manche beschweren sich dann, dass der Zug zehn Minuten zu spät kommt.“

Yaghi sagt selbst, dass er angekommen sei. „Ich werde Syrien immer im Herzen haben und ich werde meine Herkunft nie verleugnen. Aber ich liebe meine neue Heimat.“ Einen letzten Schritt zur Integration, sagt er, hat er allerdings noch nicht vollzogen: „Es tut mir leid, aber ich gucke am Sonntag noch immer nicht ‚Tatort‘.“


Der Artikel wurde ursprünglich beim öڴڱԳٱ.

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Hasso Plattner Founders‘ Award 2021 – Die Finalisten: Operational Excellence /germany/2021/12/hasso-plattner-founders-award-2021-finalisten-operational-excellence/ Thu, 02 Dec 2021 08:00:59 +0000 /germany/?p=158809 Wir stellen die drei Finalisten des Hasso Plattner Founders’ Award 2021 in der Kategorie „Operational Excellence“ vor. Neun Finalisten-Teams wetteifern um die bedeutendste Mitarbeitenden-Auszeichnung der...

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Wir stellen die drei Finalisten des Hasso Plattner Founders’ Award 2021 in der Kategorie „Operational Excellence“ vor.

Neun Finalisten-Teams wetteifern um die bedeutendste Mitarbeitenden-Auszeichnung der 鶹ԭ – den Hasso Plattner Founders’ Award. Wie auch im letzten Jahr zeichnet 鶹ԭ in drei Kategorien Teams aus, die für zukunftsweisende Denkansätze stehen und zeigen, wie Innovationen zum Erfolg der 鶹ԭ beitragen können.

Wettbewerbsvorteil für den Vertrieb

Das Wissen eines Vertriebsteams über Kunden, Märkte und Trends kann darüber entscheiden, ob ein Abschluss gelingt oder scheitert. Die Herausforderung: Die entsprechenden Daten liegen zwar vor, allerdings oft in unterschiedlichen Systemen. Zudem fehlt den Sales-Mitarbeitenden oft die Zeit oder das Wissen, um die Daten zu analysieren und zu interpretieren. Für den Vertrieb ist das eine vertane Chance und eine Lücke, die es zu schließen gilt.

Dieser Herausforderung hat sich das dreiköpfige Team „Data-Driven Selling“ mit Pilar Navarro, Rajesh Parthasarathy und Benjamin Baumann gestellt. Das Team setzt sich leidenschaftlich für die grundlegende Verbesserung von Vertriebsentscheidungen ein, indem es datengestützte Erkenntnisse nutzt, die auf den Vertriebsweg abgestimmt und für jede Phase des Vertriebszyklus personalisiert sind.

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Data Driven Selling

2019 haben die Teammitglieder interne Vertriebsdaten qualifiziert, angereichert sowie mit aussagekräftigen Informationen versehen, um damit neue Verkaufschancen zu identifizieren. Im folgenden Jahr beschlossen sie, diese Erkenntnisse mit zusätzlichen Datenpunkten anzureichern, zum Beispiel Pipeline, Profiling, Akzeptanz, Marktprognose, Wettbewerb. Sie haben diese dann den verschiedenen Phasen des Vertriebszyklus, von der Planung bis zur Ausführung, zugeordnet. 2021 hat das Team das erste DDS-Dashboard erstellt, das Daten aus mehr als zehn verschiedenen Datenplattformen zusammenfasst und eine Ansicht für Führungskräfte, Gebiete und Kunden bietet.

Die richtigen Vetriebsdaten zur richtigen Zeit

Unsere Lösung Data-Driven Selling integriert Vertriebsdaten aus verschiedenen Quellen in einer ganzheitlichen Sicht. Sie ermöglicht es den Teams, die Daten zu analysieren und zu interpretieren. So können sie besser informierte und schnellere Entscheidungen darüber treffen, worauf sie ihre Bemühungen konzentrieren sollen,“ sagt Pilar. Damit kann die Lösung das Vertriebsteam dabei unterstützen neue Geschäftsabschlüsse zu generieren und zu beschleunigen und ihm damit einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Besser informierte Mitarbeitende sind ein dreifacher Gewinn: für die Vertriebsteams, die Kunden und für 鶹ԭ.

Pilar sagt: „Data-Driven Selling stößt in unserer Region EMEA Süd und in den verschiedenen Market Units bereits auf großes Interesse und breite Akzeptanz. Das Konzept von DDS ist so leistungsfähig, dass es auch außerhalb von 鶹ԭ eingesetzt werden kann und sogar als Lösung auf dem Markt angeboten werden könnte.“

Auf einen Blick

  • Beitrag: Data-Driven Selling
  • Team: Pilar Navarro, Rajesh Parthasarathy, Benjamin Baumann
  • Anzahl der Mitarbeitenden: Ein dreiköpfiges Team, mit der Hilfe vieler interner Mitarbeiter und Unterstützer
  • Leistung: Versorgung des Vertriebsteams mit den richtigen Daten zur richtigen Zeit, um die richtigen Entscheidungen darüber zu treffen, worauf sie ihre Bemühungen konzentrieren sollen. Einige der wichtigsten Ergebnisse sind der Zuwachs in der Pipeline, Fortschritte bei bestehenden Opportunities und die Umwandlung der Pipeline in Umsatz.
  • Auswirkungen: 鶹ԭ-Vertriebsteams können das Data-Driven Selling Dashboard nutzen, um die Nachfragesteuerung, die Beschleunigung von Opportunities sowie den Geschäftsabschluss zu verbessern.

Zukunft der Entwicklung: Integration im Fokus

Integration steht im Mittelpunkt der Geschäftsstrategie der 鶹ԭ. Mehr als 15.000 鶹ԭ-Kunden nutzen die , um geschäftskritische Prozesse in 30 Rechenzentren auszuführen, die zehn Milliarden Transaktionen pro Monat unterstützen – Tendenz steigend. Die Kunden erwarten eine störungsfreie Bereitstellung unserer Lösungen. Dies ist durch die wachsende Anzahl an Kunden und Systemen eine Herausforderung. Die unterschiedlichen Systemumgebungen, zum Beispiel der führenden Infrastrukturanbieter, bringen viele mögliche Fehlerquellen mit sich. Etliche sind durch Faktoren verursacht, die Entwickler nicht vorhersehen können. Dies führt im schlimmsten Fall zu Unterbrechungen für die Kunden und kostet die Entwickler Zeit, um die Probleme zu lösen.

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Data Driven Engineering

Das Team „Data Driven Engineering“ von Bhagyesh Hede war deshalb der Meinung, dass die Entwicklerteams eine intelligente, datengesteuerte Methodik benötigen, um eine unterbrechungsfreie, funktionale und fokussierte Softwarebereitstellung mit hoher Qualität zu erreichen. Sie sollte proaktiv Störungen für die Kunden vorhersagen und verhindern. Schnell wurde ihnen klar, dass sie nicht nur eine Brücke zwischen Entwicklung und Operations schlagen, sondern eine dauerhafte enge Zusammenarbeit der Bereiche etablieren mussten, von der nicht zuletzt die Kunden profitieren. So arbeitete das zehnköpfige Team unermüdlich an ihrem Projekt, bis sie erste Ergebnisse ihrer Arbeit zeigen konnten.

Dashboards unterstützen Entwickler

Data Driven Engineering besteht aus mehreren Dashboards, die für einzelne Scrum-Teams bestimmt sind. Diese geben Aufschluss über die wichtigsten Kennzahlen aller Funktionen, die von ihnen geliefert wurden sowie Einblicke in die Funktionsweise der Software im Betrieb. Die Metriken verschaffen den Teams einen Überblick über die wichtigsten Konfigurationsänderungen und ihre Auswirkungen. Außerdem werden sie durch Schwellenwerte ergänzt, die bei Fehlern Alarm schlagen. Die Dashboards geben auch Einblicke in die Planung von Nutzungsspitzen und helfen den Kollegen das System entsprechend zu skalieren. Dies ermöglicht den Entwicklungsteams belastbare und skalierbare Software in schwierigen Umgebungen zu entwickeln.

„Data-Driven Engineering ermöglicht es uns, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen, indem wir die Wiederherstellungszeit verkürzen, die Zahl der Zwischenfälle verringern und neue Funktionen schneller bereitstellen,“ erklärt Bhagyesh. „Da die Entwicklungsteams einen besseren Einblick in den Betrieb haben, können wir die Fehlermuster, die zu größeren Auswirkungen führen können, frühzeitig erkennen. Wir konnten damit schon viele Kundenvorfälle vermeiden. Die Lösung wird uns helfen, unsere Service Level Agreements zu nahezu 100 Prozent zu erfüllen.“

Auf einen Blick

  • Beitrag: Data-Driven Engineering
  • Team: Bhagyesh Hede, Ashwinkumar Vijayakumar, Himanshu Mahajan, Tarun Ramakrishna Elankath, Karthikeyan R, Mrutyunjay Padmasali Sidda, Nitin Verma, Sapreen Ahuja, Prajwal Gonsalves, Sandhya Nambrath
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 10
  • Leistung: Konzeptualisierung und Umsetzung der Data-Driven-Engineering-Methode im Unternehmen unter Verwendung modernster Überwachungs- und Big-Data-Technologien innerhalb der Cloud Integration Unit. Die DDE-Methodik stellt die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt und macht die Arbeit der 鶹ԭ-Entwickler effizienter.
  • Auswirkungen: Data Driven Engineering ermöglicht es uns, die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen, z. B. die Zeit bis zur Wiederherstellung zu verkürzen, die Zahl der Vorfälle zu verringern sowie neue Funktionen schneller bereitzustellen. Da die Entwicklungsteams einen besseren Einblick in den Betrieb haben, können wir frühzeitig Fehlermuster erkennen, die möglicherweise zu größeren Auswirkungen führen könnten. Wir haben viele Vorfälle im laufenden Betrieb vermieden und werden dies auch weiterhin tun.

Gesunde Sales Accounts – zufriedene Kunden

Sales-Mitarbeitende wissen: Kunden halten ist besser als neue gewinnen. Die Königsdisziplin ist es jedoch, wenn Bestandskunden ihre Verträge mit uns regelmäßig verlängern und zusätzliche Lösungen einsetzen. Wie hoch das Risiko ist, dass Kunden nicht verlängern werden (Englisch: renewal risk), gibt der Customer Health Score an.

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Cloud Health Score

Das zehnköpfige Team „Cloud Customer Health Score Based on Machine Learning“ um Angela Reichert startete Ende 2019 mit seiner Mission, das Renewal Risk in Cloud Accounts vorherzusagen und die Account Teams mithilfe ihrer Erkenntnisse frühzeitig zu alarmieren. Ziel war es, daraufhin Maßnahmen zu ergreifen, um den Health Score zu verbessern und so das Risiko zu minimieren. Das Team setzt sich vor allem aus Kollegen aus Nordamerika sowie Deutschland zusammen, die in unterschiedlichen Teams arbeiten. „Wir möchten zehn Prozent mehr Kunden mit gesunden und neutralen Cloud Health Scores erreichen,“ sagt Angela.

Maschinelles Lernen für Echtzeit-Einblicke

Um ihre Lösung schlagkräftig zu machen, setzten die Kollegen auf Machine Learning. Das Team ist davon überzeugt, dass Daten in Verbindung mit Echtzeit-Einblicken in die Konten extrem leistungsfähig sind bei der Vorhersage des Abwanderungsrisikos. Bei 65 Prozent der Cloud-Kunden handelt es sich um digitale Kunden, denen kein Kundenteam zugeordnet ist. Der maschinelle Blick auf den Zustand der Kunden ist in manchen Fällen die einzige Information, die den Teams zur Verfügung steht.

Das Cloud Health Score-Modell prognostiziert bereits das Verlängerungsrisiko für 94 Prozent der rund 68.000 Cloud-Konten. Der Cloud Health Score ist sowohl regional als auch global im Einsatz und unterstützt bereits nahezu alle Cloud Produkte. Die Vorhersagequalität liegt bei 80 Prozent und das Team ist zuversichtlich, sie mithilfe weiterer Daten zu erhöhen, wie beispielweise mit externen Finanzkennzahlen.

Zu der Wirkung, die das Projekt dem Unternehmen bringt, sagt Angela: „Neben dem besseren Gesundheitsindex und einer höheren Sichtbarkeit kritischer Accounts, bringt unser Ansatz vor allem eines mit: ein positives Kundenerlebnis und damit eine bessere Kundenbeziehung.“

Auf einen Blick

  • Beitrag: Intelligent visibility into Cloud Customer Health with Predictive Score
  • Team: Cloud Health Score Core Project Team, einschließlich Global Post Sales Process Office, Customer Engagement & Experience sowie Intelligent Data and Analytics, Franchise for Customer Success
  • Anzahl der Mitarbeitenden: 10
  • Leistung: Maschinelle Vorhersage des Customer Health Score, Identifizierung des Verlängerungsrisikos anhand von über 90 Datenpunkten, validiert mit 80 % Genauigkeit
  • Auswirkungen: 94 % jährlicher Cloud-Vertragswert mit intelligenter Vorhersagebewertung (7,1 Mrd. EUR Umsatz), globale Abdeckung über 11 Cloud-LoBs, 65.000 Cloud-Konten, Tendenz steigend

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