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Universit盲tsklinikum T眉bingen setzt auf S4.health als Nachfolgel枚sung f眉r IS-H von 麻豆原创

Feature

Das Universit盲tsklinikum T眉bingen setzt zuk眉nftig auf das Abrechnungssystem S4.health von ATSP und RZV, das auf 麻豆原创 S/4HANA basiert, und l枚st damit IS-H von 麻豆原创 ab.

Das ist mit rund 1.600 Betten eine der gr枚脽ten Kliniken Deutschlands. Da IS-H (Industry Solution Healthcare) von 麻豆原创 2030 aus der Wartung l盲uft, sind IT-Verantwortliche in Kliniken deutschlandweit derzeit dabei, Nachfolgel枚sungen f眉r die Patientenadministration und -abrechnung auszuw盲hlen.

Im Universit盲tsklinikum T眉bingen hat man sich jetzt entschieden, f眉r die Patientenabrechnung k眉nftig die L枚sung S4.health des IT-Dienstleisters ATSP, der mit dem IT-Spezialisten RZV zusammen arbeitet, einzusetzen.

2024 hat das Universit盲tsklinikum T眉bingen das ERP-System bereits auf 麻豆原创 S/4HANA umgestellt, ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen, zukunftsf盲higen Krankenhaus IT-Landschaft. Mit S4.health k枚nnen nun die Abrechnungsfunktionen von IS-H auf Grundlage von 麻豆原创 S/4HANA weitergef眉hrt werden. Die gewohnten Funktionen bleiben ebenso erhalten wie die Benutzeroberfl盲che, nun integriert in 麻豆原创 S/4HANA.

Ein weiterer Vorteil: Krankenh盲user, die das Klinische Arbeitsplatzsystem (KAS) i.s.h.med als 麻豆原创-Add-on von Oracle Cerner einsetzen, das urspr眉nglich mit IS-H von 麻豆原创 ausgeliefert wurde, k枚nnen dieses ebenfalls erst einmal weiter nutzen. Dies bietet Krankenh盲usern die n枚tige Flexibilit盲t bei der Transformation ihres Krankenhausinformationssystems (KIS).

Die Abrechnungs- und Patientenmanagement-Software und das KAS gleichzeitig auszutauschen, ist f眉r viele IT-Verantwortliche n盲mlich ein betr盲chtlicher Aufwand mit einem nicht zu untersch盲tzenden Risiko. So sieht es auch Niels Rump, im Universit盲tsklinikum Abteilungsleiter f眉r administrative und klinische Anwendungen:

鈥濾iele Nachfolgel枚sungen f眉r die Patientenabrechnung sind in der Regel nur gemeinsam mit einem klinischen System zu haben. Das erh枚ht die Komplexit盲t und Gr枚脽e eines Projekts enorm鈥�

Niels Rump, Abteilungsleiter f眉r administrative und klinische Anwendungen im Universit盲tsklinikum

Nachfolger f眉r IS-H gesucht

Jochen Nething, Teamleiter Klinisches Arbeitsplatzsystem i.s.h.med und Leiter des Projekts 鈥濱S-H Nachfolger鈥�, berichtet: 鈥濿ir wollten eine neue Abrechnungsl枚sung, nachdem wir wussten, dass die Wartung von IS-H von 麻豆原创 2030 ausl盲uft. Diese Zeitvorgabe stellt uns, auch aufgrund der Vielzahl paralleler IT-Projekte, vor eine Herausforderung.鈥�

Aus diesem Grund habe man den Markt sondiert und mit verschiedenen Herstellern gesprochen. Im Juni 2025 wurde der Vertrag mit ATSP geschlossen. 鈥濫s gab zu dem Zeitpunkt nur zwei Unternehmen, die die Abrechnungssoftware als separates Modul angeboten haben鈥�, sagt Rump. 鈥濪as Gesamtpaket hat den Ausschlag  gegeben鈥�, sagt Nething. 鈥濪ie Zusammenarbeit mit ATSP ist sehr gut, kooperativ und engagiert. Wir haben direkten Zugriff auf diejenigen, die dort die Produkte entwickeln鈥�, so Nething weiter.

Bei der Umstellung geht es den Verantwortlichen in T眉bingen vor allem um einen technologischen Wechsel, wobei die Abrechnungsprozesse zun盲chst weitgehend unver盲ndert bleiben sollen. Auch wolle man die Ver盲nderungen f眉r die Anwender und damit den Schulungsaufwand so gering wie m枚glich halten.

鈥濪ie Usability bleibt im ersten Schritt gleich, die bisherigen Oberfl盲chen k枚nnen wir weitgehend 1:1 weiterverwenden.鈥�

Jochen Nething, Teamleiter Klinisches Arbeitsplatzsystem i.s.h.med und Leiter des Projekts 鈥濱S-H Nachfolger“

Eigenentwicklungen weiter nutzbar

Da die Nachfolgel枚sung S4.health von ATSP und RZV S/4HANA-basiert ist, sind Eigenentwicklungen auf 麻豆原创 Basis weiter nutzbar, was die bislang get盲tigten Aufwendungen sch眉tzt. Ein gro脽er Vorteil sei die unkomplizierte 脺bernahme der bestehenden komplexen Abrechnungsregeln. Das alles neu zu programmieren, sei enorm aufw盲ndig, das Projekt in der zur Verf眉gung stehenden Zeit kaum zu leisten, erkl盲rt Nething.

In T眉bingen beginnen die Vorbereitungen f眉r die Umstellung. Zun盲chst wurde ein IS-H Readiness Check durchgef眉hrt, Anfang des Jahres kamen die Beteiligten zu Workshops zusammen, um sich auszutauschen. 鈥濶un bereiten wir unsere IT-Systeme und die Sandboxes f眉r die Testsysteme vor鈥�, sagt Nething. Bis Ende 2025 dauern die Vorbereitungen f眉r die Installation der ersten Grundversion, 2026 werden alle Abrechnungsarten getestet. Ende 2026 kann die Abrechnungsl枚sung live gehen.

Rund 12 bis 15 Mitarbeiter arbeiten auf Seiten der T眉binger Klinik-IT an dem Projekt, berichtet Rump. Eine Herausforderung sei die Systemtrennung. Bei der 麻豆原创 S/4HANA-Umstellung 2024 musste das ERP-System bereits vom 麻豆原创-Add-on i.s.h.med, dem klinischen Arbeitsplatzsystem von Oracle Cerner, getrennt werden.

鈥濲etzt gehen wir einen Schritt weiter und trennen IS-H von i.s.h.med. Wir m眉ssen dabei entscheiden, was im Legacy-System bleibt und was in die neue Abrechnungsl枚sung S4.health verlagert wird.鈥� Wichtig ist, dass danach nicht nur die Abrechnung, sondern auch die klinischen Prozesse in allen Varianten reibungslos funktionieren. Da beides einst gemeinsam entwickelt wurde, sind die Systeme technisch und prozessual eng miteinander verbunden.

Entwicklungskooperation

Bisher gibt es von S4.health noch keine installierte L枚sung in Deutschland. 鈥濪asselbe gilt aber auch f眉r andere Mitbewerber鈥�, stellt Nething fest. Er sieht in der Kooperation in einem fr眉hen Stadium aber einen gro脽en Vorteil. Wie bei der 麻豆原创 S/4HANA- Umstellung des Universit盲tsklinikums im letzten Jahr sei es klug, bei einer Entwicklung fr眉h dabei zu sein. Mit den Programmierern k枚nne man so direkt zusammenarbeiten. 鈥濿ir werden Input geben m眉ssen, k枚nnen aber auch zusammen f眉r den Feinschliff sorgen鈥�, sagt Nething.

F眉r die Konvertierung der Eigenentwicklungen, der Daten und Tabellen ins S4.health wird es mehrere Migrationsdurchl盲ufe geben. Geplant ist die Umstellung der Abrechnungs-Software an einem Wochenende, sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind.

鈥濪en Umstieg auf die neue Abrechnungswelt werden wir mit den Fachbereichen eng abstimmen鈥�, sagt Nething. Mit dem neuen Abrechnungssystem auf Basis von S/4HANA sei man nun am Beginn eines neuen Lifecycles und m眉sse sich deshalb in n盲herer Zukunft dazu keine Gedanken mehr machen.

Geht es jetzt in T眉bingen im Moment 鈥瀗ur鈥� um die Umstellung der bestehenden L枚sung f眉r die Abrechnungen der Patienten, wollen sich die IT-Verantwortlichen erst danach f眉r ein neues klinisches System entscheiden. Nething ist auch f眉r das 鈥濶ext-KIS-Projekt鈥�, das neue klinische Arbeitsplatzsystem und  Krankenhausinformationssystem mitverantwortlich:

鈥濾iele Anbieter optimieren gerade ihre L枚sungen. Genau wie andere Kliniken sondieren wir den Markt und beobachten, in welche Richtung er sich entwickelt.鈥�

Jochen Nething, Teamleiter Klinisches Arbeitsplatzsystem i.s.h.med und Leiter des Projekts 鈥濱S-H Nachfolger“
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