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COVID-19 hat Unternehmen in nahezu jeder Branche wachger眉ttelt. Die Pandemie hat nicht nur zu Turbulenzen auf dem weltweiten Markt gef眉hrt, sondern auch zu , was enormen Druck auf die Gesch盲ftsprozesse der verarbeitenden Industrie ausge眉bt hat.

Die st盲rksten auf die globale Wertsch枚pfungskette waren auf dem chinesischen Festland zu verzeichnen, wo heute fast aller hergestellten Waren produziert werden. Chinas Wirtschaft brach dramatisch ein, die industrielle Produktion ging im ersten Quartal 2020 um 34 Prozent zur眉ck, so die Zahlen der .

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Future-Proofing Operations With Digitalization and Artificial Intelligence

W盲hrend das zweite Quartal mit einem f眉r China wieder eine Erholung signalisiert, ist den Industriebetrieben bewusst, dass eine R眉ckkehr zum 鈥濨usiness as Usual鈥� keine Option ist. Sie m眉ssen das Problem angehen, dass sie anf盲llig f眉r Unterbrechungen in den Lieferketten sind.

Digitalisierung: fr眉hzeitig und entschlossen handeln

F眉hrungskr盲fte, die vor der Krise die nicht wirklich in Betracht gezogen haben, sollten nun auf diese Situation reagieren.

Digitalisierung wird allgemein als ein Schl眉ssel zur nachhaltigen Erholung von den Folgen der Pandemie gesehen. Studien zeigen, dass Unternehmen, die in schwierigen Zeiten fr眉hzeitig und entschlossen ihre Betriebsabl盲ufe digitalisieren, Widrigkeiten in Vorteile verwandeln k枚nnen. Die Boston Consulting Group kam zu dem Ergebnis, dass aus den vier j眉ngsten Wirtschaftskrisen hervorgegangen sind und sogar ihre Ums盲tze und Gewinnmargen steigern konnten.

Ausdauer spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Untersuchungen des Beratungshauses McKinsey zeigen, dass Unternehmen, die in schwierigen Zeiten ihre konsequent weiterverfolgen, schneller wieder aus der Krise herauskommen.

Einige Branchen profitieren von Konjunkturpaketen, mit denen Investitionen in neue Technologien unterst眉tzt werden. Chinas Regierung verabschiedete im M盲rz ein Infrastrukturpaket in H枚he von 4,8听Billionen US-Dollar, um die Auswirkungen der derzeitigen und k眉nftigen Krisen zu bek盲mpfen. Damit sollen Investitionen in neue Rechenzentren, k眉nstliche Intelligenz, intelligente Fertigung und 5G-Netzwerke gef枚rdert werden. Es wird auch erwartet, dass Chinas Produktionsbetriebe durch die Erneuerung ihrer Altsysteme in der Lage sein werden, den R眉ckgang ihres Produktivit盲tswachstums umzukehren, den sie seit der Finanzkrise von 2008 erlebt haben.

Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen f眉r k眉nstliche Intelligenz (KI) in der Fertigung z盲hlen Redundanzen in Wertsch枚pfungsketten, Remote-Betrieb, Prozessautomatisierung, industrielle Robotik, vorausschauende Wartung und Inspektion von Maschinen sowie autonome Materialbewegungen. Die Technologie des maschinellen Lernens (ML), ein Teilgebiet der KI, macht inzwischen aus.

麻豆原创 f枚rdert die gemeinsame Entwicklung von KI-L枚sungen f眉r die Industrie in China听

Nach Einsch盲tzung der Analysten der Boston Consulting Group werden Unternehmen, die sich w盲hrend der Krise st盲rker auf die Anwendung von KI konzentrieren, eher in der Lage sein, Angebots- und Nachfrageschwankungen zu bew盲ltigen, auf Produktionsst枚rungen und Versorgungsengp盲sse zu reagieren und ihre Mitarbeiter bedarfsorientiert einzusetzen. Zudem werden sie sich schneller an pl枚tzliche Ver盲nderungen im Konsumverhalten anpassen k枚nnen. Es mangelt nicht an Automatisierungsexperten, die den Nutzen von KI in Produktionsbetrieben anpreisen. So sollen sich die Investitionen in KI-Technologien bis belaufen. (Weitere Prognosen von Analysten findet Ihr unten im Infokasten.)

Die Chancen, dass die Digitalisierung die chinesische Wirtschaft aus der aktuellen Talsohle herausholen wird und das k眉nstliche Intelligenz Unternehmen widerstandsf盲higer macht, sind vielversprechend. Gerade die Digitalisierung im Business-to-Business-Bereich wird intelligente und integrierte Unternehmen erm枚glichen, die als Motor f眉r die wirtschaftliche Erholung betrachtet werden. Insbesondere die chinesische Fertigungsindustrie hat ein enormes Potenzial f眉r KI, bei der 麻豆原创 ein treibende Kraft spielen kann.

听Von „AI+ zu +AI“听

Auf der Konferenz in Schanghai sprach auch Dr. Kai-Fu Lee, Gr眉nder und CEO der Wagniskapitalgesellschaft Sinovation Ventures. Er hat die Entwicklung der KI in China verfolgt und erstellt Prognosen dar眉ber, wie die KI die Wirtschaft ver盲ndern k枚nnte. Im Bereich der KI haben sich in den vergangenen Jahren enorme Entwicklungen vollzogen 鈥� ein Wandel von technologiegetriebener KI zu gesch盲ftsbezogener KI. Diesen Wandel nannte Lee 鈥瀡on KI+ zu +KI.鈥�

In 鈥濳I+鈥�, der ersten Phase, drehte sich alles um Gesch盲ftsm枚glichkeiten f眉r KI. Diese Phase wurde von Ingenieuren und Wissenschaftlern gepr盲gt. In 鈥�+KI鈥�, der zweiten Phase, wird man sich auf die Wertsch枚pfung konzentrieren. Diese Phase wird von konventionellen Firmen in traditionellen Branchen geleitet werden.

鈥濿enn KI eingesetzt wird, um Wertsch枚pfung zu erzielen, wird sich die M枚glichkeit er枚ffnen, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu verbessern. Und das ist die beste Investitionsm枚glichkeit鈥�, betonte Lee. 鈥�+KI erm枚glicht die Umsetzung von 鈥欴atafizierung鈥�, 鈥欼Tnisierung鈥� und 鈥欳loudifizierung鈥� in einem Schritt und spielt eine entscheidende Rolle bei der Umgestaltung und Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.鈥�

Unternehmen, die sehr motiviert sind, ihr Gesch盲ft auszubauen oder ihre Kosten zu senken, profitieren laut Lee wahrscheinlich am meisten von KI. Vor allem dann, wenn sie KI-Modelle mit strukturierten Daten anreichern und sich f眉r eine Kultur der Innovation und Transformation einsetzen.

K眉nstliche Intelligenz in der Fertigung: ein schlafender Riese?听

Es mangelt nicht an Automatisierungsexperten, die Herstellern dazu raten, in KI zu investieren. Dies geht aus einer hervor. Vorsichtigen Sch盲tzungen zufolge wird die Corona-Pandemie einen leichten R眉ckgang der KI-Investitionen um rund 2,5 Prozent in 2020 mit sich bringen. F眉r 2021 wird jedoch von einer Trendwende ausgegangen. Die KI-Investitionen d眉rften und sich im Jahr 2027 auf 18,8 Billionen US-Dollar belaufen.

In ihrer globalen KI-Studie prognostizieren die Experten von PwC, dass sich der Beitrag von KI zur Weltwirtschaft bis zum Jahr 2030 auf 15,7 Billionen US-Dollar belaufen k枚nnte. Dies ist mehr als die aktuelle Produktionsleistung Chinas und Indiens zusammengenommen. 6,6听Billionen US-Dollar d眉rften dabei auf Produktivit盲tssteigerungen zur眉ckzuf眉hren sein.

Die gr枚脽ten wirtschaftlichen Gewinne aus KI werden in China mit 7 Billionen US-Dollar erwartet (26 Prozent BIP-Wachstum bis 2030), gefolgt von Nordamerika mit 3,7 Billionen US-Dollar (14,5 Prozent Steigerung). Zusammen w盲ren dies 70 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.

Trotz dieser steigenden Vorhersagen sind einige Analysten der Ansicht, dass KI-Investitionen in der Fertigung einen entt盲uschend geringen Anteil ausmachen. In den letzten 3 Jahren flossen in China weniger als in den Fertigungsbereich. In Handel und Einzelhandel wurden hingegen 23 Prozent investiert und in autonomes Fahren 18 Prozent.

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