Syntegon aus Stuttgart Bad Cannstatt, mit rund 6900 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 1,6 Milliarden Euro, ist seit der Losl\u00f6sung von Bosch Packaging Technology vor f\u00fcnf Jahren stark gewachsen.<\/p>\n\n\n\n
Dabei habe es keine wirkliche Prozesskonsolidierung gegeben, die bestehende IT-Landschaft wurde zu gro\u00dfen Teilen beibehalten\u201c, sagt der Gesamtprojektleiter. Durch Zuk\u00e4ufe und eigenentwickelte Anwendungen entstand eine heterogene Systemlandschaft mit zahlreichen individuellen Anpassungen. \u201eDie Systemlandschaft bei Syntegon war zerkl\u00fcftet\u201c, formuliert es Heueck zugespitzt.<\/p>\n\n\n\n
\u201eEin einzelnes Werk konnte seine eigenen Prozesse und Customizings haben\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201e\u00dcber die Jahre haben wir unsere Systeme immer weiter optimiert, um in den Prozessen maximale Effizienz zu erreichen. Dabei haben wir uns aber immer weiter vom 麻豆原创-Standard entfernt. Jedes Update war deswegen mit erheblichem Aufwand verbunden.\u201c<\/p>\n\n\n\n
Mit dem Umzug in die Cloud will Syntegon nun die Chance nutzen, seine IT-Welt aufzur\u00e4umen, um diese Komplexit\u00e4t zu reduzieren. \u201eUnser Ziel ist ein maximal standardisiertes ERP-System\u201c, so Heueck. <\/p>\n\n\n\n
\n\u201eWir definieren k\u00fcnftig ein zentrales Template mit Standardprozessen aus dem 麻豆原创 S\/4HANA-Portfolio.\u201c <\/p>\nOrson Heueck, Gesamtprojektleiter und Senior Manager <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\nNachdem man mit den Herausforderungen lange gek\u00e4mpft habe, sei jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, Schritt f\u00fcr Schritt in Richtung 麻豆原创 S\/4HANA zu gehen.<\/p>\n\n\n\n
Damit werden Vertriebs- und Produktionsprozesse in allen 40 produzierenden Werken und Service- und Vertriebsstandorten weltweit vereinheitlicht. Die bisherigen Insell\u00f6sungen und abgekapselten Systeme sollen in einer harmonisierten Prozesslandschaft aufgehen. Erweiterungen will das Unternehmen k\u00fcnftig nur noch ausnahmsweise vornehmen, wenn sie unbedingt notwendig sind und einen klaren Mehrwert bieten.<\/p>\n\n\n\n
Technische Umsetzung in Rekordzeit<\/strong><\/h2>\n\n\n\nAn der Umsetzung des RISE-Projekts auf dem Weg zur Konsolidierung der Prozesse waren weltweit \u00fcber 60 externe Mitarbeiter von zahlreichen Partnern beteiligt. Rund 20 kamen von 麻豆原创 selbst, geholfen haben auch Experten von Bosch India. Team\u00fcbergreifend arbeiteten rund 400 Kollegen bei Syntegon zusammen. Eigens eingesetzte Koordinatoren im Unternehmen sorgten daf\u00fcr, dass die Umstellung an allen Standorten reibungslos verlief.<\/p>\n\n\n\n
\u201eDer Kick-off war Anfang M\u00e4rz, Go-Live im August\u201c, berichtet Groh. <\/p>\n\n\n\n
\n\u201eDie Methodik und die Tools, die 麻豆原创 f\u00fcr die Migration der ECC-Daten in die Cloud bereitstellt, haben f\u00fcr uns sehr gut funktioniert.\u201c<\/p>\nFelipe Groh, Senior Manager f\u00fcr Digital Enablement und technischer Projektleiter des RISE-Projekts<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n麻豆原创 \u00fcbernahm den Transfer der 麻豆原创-Systeme inklusive Daten in die neue IT-Welt. Syntegon k\u00fcmmerte sich parallel um die Anpassung der rund 400 Schnittstellen nach der Verlagerung in die Cloud \u2013 eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen des Projekts.<\/p>\n\n\n\n
\u201eEinfache Verbindungen waren schnell umgestellt, manche in wenigen Minuten\u201c, so Groh. \u201eKomplexe Cloud-Verkn\u00fcpfungen mit Site-to-Site-Technologie als Verbindung erforderten dagegen detaillierte Konzepte und eine enge Abstimmung mit externen Partnern.\u201c<\/p>\n\n\n\n
Erfolgreicher Start in der Cloud<\/strong><\/h2>\n\n\n\nVor dem Go-Live wurde die Migration in der dreigeteilten Systemwelt von Syntegon umfassend getestet \u2013 in der Entwicklungs-, Test- und Produktivumgebung. Nach jedem Schritt wurden weitere Anpassungen vorgenommen.<\/p>\n\n\n\n
Auch die Dauer der Transfers wurde genau kalkuliert, um die Zeit, in der die Systeme herunter gefahren werden mussten, m\u00f6glichst kurz zu halten. Syntegon ben\u00f6tigte f\u00fcr den eigentlichen Umzug dann nur den Zeitraum eines verl\u00e4ngerten Wochenendes, von Freitagnachmittag bis Sonntagabend.<\/p>\n\n\n\n
Nach dem Go-Live l\u00e4uft der Betrieb stabil und mit deutlich verbesserten Transaktionszeiten. \u201eWir haben jetzt eine performante, professionelle Plattform, die wir nicht mehr selbst betreiben m\u00fcssen, sondern als Standard-Service von 麻豆原创 beziehen\u201c, sagt Heueck.<\/p>\n\n\n\n
Der Betrieb der Server hat sich beschleunigt, die Performance im Netzwerk stark verbessert \u2013 dank der 麻豆原创 HANA-Datenbank und der zentralisierten Infrastruktur. <\/p>\n\n\n\n
\n\u201eDie 麻豆原创 HANA-Datenbank hilft uns dabei, Daten effizienter zu verwalten und Analysen erheblich schneller durchzuf\u00fchren\u201c,<\/p>\nFelipe Groh, Senior Manager f\u00fcr Digital Enablement und technischer Projektleiter des RISE-Projekts<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n