Im Universit\u00e4tsklinikum T\u00fcbingen hat man sich jetzt entschieden, f\u00fcr die Patientenabrechnung k\u00fcnftig die L\u00f6sung S4.health des IT-Dienstleisters ATSP, der mit dem IT-Spezialisten RZV zusammen arbeitet, einzusetzen.<\/p>\n\n\n\n
2024 hat das Universit\u00e4tsklinikum T\u00fcbingen das ERP-System bereits auf 麻豆原创 S\/4HANA umgestellt, ein wichtiger Schritt in Richtung einer modernen, zukunftsf\u00e4higen Krankenhaus IT-Landschaft. Mit S4.health k\u00f6nnen nun die Abrechnungsfunktionen von IS-H auf Grundlage von 麻豆原创 S\/4HANA weitergef\u00fchrt werden. Die gewohnten Funktionen bleiben ebenso erhalten wie die Benutzeroberfl\u00e4che, nun integriert in 麻豆原创 S\/4HANA.<\/p>\n\n\n\n
Ein weiterer Vorteil: Krankenh\u00e4user, die das Klinische Arbeitsplatzsystem (KAS) i.s.h.med als 麻豆原创-Add-on von Oracle Cerner einsetzen, das urspr\u00fcnglich mit IS-H von 麻豆原创 ausgeliefert wurde, k\u00f6nnen dieses ebenfalls erst einmal weiter nutzen. Dies bietet Krankenh\u00e4usern die n\u00f6tige Flexibilit\u00e4t bei der Transformation ihres Krankenhausinformationssystems (KIS).<\/p>\n\n\n\n
Die Abrechnungs- und Patientenmanagement-Software und das KAS gleichzeitig auszutauschen, ist f\u00fcr viele IT-Verantwortliche n\u00e4mlich ein betr\u00e4chtlicher Aufwand mit einem nicht zu untersch\u00e4tzenden Risiko. So sieht es auch Niels Rump, im Universit\u00e4tsklinikum Abteilungsleiter f\u00fcr administrative und klinische Anwendungen: <\/p>\n\n\n\n
\n\u201eViele Nachfolgel\u00f6sungen f\u00fcr die Patientenabrechnung sind in der Regel nur gemeinsam mit einem klinischen System zu haben. Das erh\u00f6ht die Komplexit\u00e4t und Gr\u00f6\u00dfe eines Projekts enorm\u201c <\/p>\nNiels Rump, Abteilungsleiter f\u00fcr administrative und klinische Anwendungen im Universit\u00e4tsklinikum <\/cite><\/blockquote>\n\n\n\nNachfolger f\u00fcr IS-H gesucht<\/strong><\/h2>\n\n\n\nJochen Nething, Teamleiter Klinisches Arbeitsplatzsystem i.s.h.med und Leiter des Projekts \u201eIS-H Nachfolger\u201c, berichtet: \u201eWir wollten eine neue Abrechnungsl\u00f6sung, nachdem wir wussten, dass die Wartung von IS-H von 麻豆原创 2030 ausl\u00e4uft. Diese Zeitvorgabe stellt uns, auch aufgrund der Vielzahl paralleler IT-Projekte, vor eine Herausforderung.\u201c<\/p>\n\n\n\n
Aus diesem Grund habe man den Markt sondiert und mit verschiedenen Herstellern gesprochen. Im Juni 2025 wurde der Vertrag mit ATSP geschlossen. \u201eEs gab zu dem Zeitpunkt nur zwei Unternehmen, die die Abrechnungssoftware als separates Modul angeboten haben\u201c, sagt Rump. \u201eDas Gesamtpaket hat den Ausschlag gegeben\u201c, sagt Nething. \u201eDie Zusammenarbeit mit ATSP ist sehr gut, kooperativ und engagiert. Wir haben direkten Zugriff auf diejenigen, die dort die Produkte entwickeln\u201c, so Nething weiter.<\/p>\n\n\n\n
Bei der Umstellung geht es den Verantwortlichen in T\u00fcbingen vor allem um einen technologischen Wechsel, wobei die Abrechnungsprozesse zun\u00e4chst weitgehend unver\u00e4ndert bleiben sollen. Auch wolle man die Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die Anwender und damit den Schulungsaufwand so gering wie m\u00f6glich halten. <\/p>\n\n\n\n
\n\u201eDie Usability bleibt im ersten Schritt gleich, die bisherigen Oberfl\u00e4chen k\u00f6nnen wir weitgehend 1:1 weiterverwenden.\u201c<\/p>\nJochen Nething, Teamleiter Klinisches Arbeitsplatzsystem i.s.h.med und Leiter des Projekts \u201eIS-H Nachfolger“<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\nEigenentwicklungen weiter nutzbar<\/strong><\/h2>\n\n\n\nDa die Nachfolgel\u00f6sung S4.health von ATSP und RZV S\/4HANA-basiert ist, sind Eigenentwicklungen auf 麻豆原创 Basis weiter nutzbar, was die bislang get\u00e4tigten Aufwendungen sch\u00fctzt. Ein gro\u00dfer Vorteil sei die unkomplizierte \u00dcbernahme der bestehenden komplexen Abrechnungsregeln. Das alles neu zu programmieren, sei enorm aufw\u00e4ndig, das Projekt in der zur Verf\u00fcgung stehenden Zeit kaum zu leisten, erkl\u00e4rt Nething.<\/p>\n\n\n\n
In T\u00fcbingen beginnen die Vorbereitungen f\u00fcr die Umstellung. Zun\u00e4chst wurde ein IS-H Readiness Check durchgef\u00fchrt, Anfang des Jahres kamen die Beteiligten zu Workshops zusammen, um sich auszutauschen. \u201eNun bereiten wir unsere IT-Systeme und die Sandboxes f\u00fcr die Testsysteme vor\u201c, sagt Nething. Bis Ende 2025 dauern die Vorbereitungen f\u00fcr die Installation der ersten Grundversion, 2026 werden alle Abrechnungsarten getestet. Ende 2026 kann die Abrechnungsl\u00f6sung live gehen.<\/p>\n\n\n\n
Rund 12 bis 15 Mitarbeiter arbeiten auf Seiten der T\u00fcbinger Klinik-IT an dem Projekt, berichtet Rump. Eine Herausforderung sei die Systemtrennung. Bei der 麻豆原创 S\/4HANA-Umstellung 2024 musste das ERP-System bereits vom 麻豆原创-Add-on i.s.h.med, dem klinischen Arbeitsplatzsystem von Oracle Cerner, getrennt werden.<\/p>\n\n\n\n
\u201eJetzt gehen wir einen Schritt weiter und trennen IS-H von i.s.h.med. Wir m\u00fcssen dabei entscheiden, was im Legacy-System bleibt und was in die neue Abrechnungsl\u00f6sung S4.health verlagert wird.\u201c Wichtig ist, dass danach nicht nur die Abrechnung, sondern auch die klinischen Prozesse in allen Varianten reibungslos funktionieren. Da beides einst gemeinsam entwickelt wurde, sind die Systeme technisch und prozessual eng miteinander verbunden.<\/p>\n\n\n\n