{"id":180619,"date":"2024-08-14T08:00:00","date_gmt":"2024-08-14T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=180619"},"modified":"2024-08-19T10:42:08","modified_gmt":"2024-08-19T08:42:08","slug":"studie-komplexitaet-digitaler-transformationsvorhaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2024\/08\/studie-komplexitaet-digitaler-transformationsvorhaben\/","title":{"rendered":"Studie: Firmen untersch\u00e4tzen Vorlauf und Komplexit\u00e4t digitaler Transformationsvorhaben"},"content":{"rendered":"\n

Laut der \u201eTransformationsstudie 2024\u201c sind organisatorische Anpassungen weltweit der zentrale Treiber von IT-Transformationen. Viele der IT-Projekte sind den Befragten in 15 L\u00e4ndern zufolge aber komplexer und zeitaufw\u00e4ndiger als zu Beginn erwartet.<\/p>\n\n\n\n

Die \u201eTransformationsstudie 2024<\/a>\u201c des 麻豆原创-Beratungshauses NTT DATA Business Solutions<\/a> mit dem IT-Dienstleister Natuvion <\/a>tr\u00e4gt den Untertitel \u201eWas F\u00fchrungskr\u00e4fte gerne fr\u00fcher gewusst h\u00e4tten.\u201c<\/p>\n\n\n\n

In ihr werden die wesentlichen Treiber digitaler Transformationsprojekte ermittelt. Dar\u00fcber hinaus beleuchtet sie den gesamten Prozess digitaler Projekte, von den Entscheidungsprozessen \u00fcber die Vorbereitung und Umsetzung bis hin zu den gemachten Erfahrungen und den Anforderungen f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n

Mehr als 1.200 CEOs, CIOs, IT-Entscheider und andere Transformationsverantwortliche von gro\u00dfen und mittleren Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern aus 15 L\u00e4ndern wurden dazu im Januar 2024 befragt. Sie alle eint, dass ihre Unternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre eine Modernisierung ihrer IT-Systemlandschaft vollzogen haben.<\/p>\n\n\n\n

Die Teilnehmer kommen aus 15 L\u00e4ndern: Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, D\u00e4nemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Gro\u00dfbritannien und den USA; 2024 erstmals dabei: Belgien, Frankreich, Spanien, Italien, T\u00fcrkei und Australien.<\/p>\n\n\n\n

Druck zur technologischen Anpassung nimmt weltweit zu<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Viele Unternehmen sehen sich unter Zugzwang. Der technologische Fortschritt und der Anpassungsdruck auf die Wirtschaft setzen sie unter Druck. Dazu kommen neue Konsumgewohnheiten und globale Entwicklungen, die die Unternehmen zur best\u00e4ndigen Anpassung ihrer IT-Systeme zwingen.<\/p>\n\n\n\n

Als h\u00e4ufigsten Grund f\u00fcr eine IT-Transformation nennen die Befragten mit 36 Prozent dann auch organisatorische Anpassungen (Restrukturierungen). \u00dcberraschend f\u00fcr die Autoren: Nachhaltigkeit ist nur f\u00fcr 15 Prozent der Befragten das zentrale Transformationsmotiv.<\/p>\n\n\n\n

\"Abbildung:<\/a>
Abbildung: Warum wurde der Transformationsprozess in Ihrem Unternehmen gestartet?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

In der Automobilbranche, die gerade einen massiven Umbruch insbesondere wegen der Umstellung auf Elektromobilit\u00e4t durchl\u00e4uft, f\u00fchren Restrukturierungen die Liste der Motive f\u00fcr eine Transformation sogar mit 48 Prozent an. \u00c4hnlich ist es im boomenden Life-Sciences-Bereich. Hier landeten organisatorische Anpassungen mit 38 Prozent auf dem ersten Rang.<\/p>\n\n\n\n

\"Diese<\/a>
Diese Branchen transformieren ihre IT vor allem aus organisatorischen Motiven.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Gleich nach dem Punkt \u201eorganisatorische Anpassungen\u201c w\u00e4hlten die Befragten als zweith\u00e4ufigstes Transformationsmotiv \u00fcber alle teilnehmenden L\u00e4nder hinweg die \u201eEinf\u00fchrung neuer Technologien\u201c wie zum Beispiel der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) mit 27 Prozent. Beim Vergleich der L\u00e4nder untereinander f\u00fchren die Schweiz mit 47 Prozent und die USA mit 43 Prozent die Gruppe der Vorreiter an. Deutsche Unternehmen belegen hier Platz 3: 37 Prozent gaben an, ihre IT-Transformation gestartet zu haben, um moderne Technologien einzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n

\"Die<\/a>
Die Schweizer sind mit dem Motiv vorne, sich f\u00fcr zuk\u00fcnftige Technologien zu wappnen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Wachsender Bedarf nach Transformations-Know-how<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Die Transformationsprojekte sind den Befragten zufolge oft komplexer und zeitaufw\u00e4ndiger als zu Beginn erwartet. Das zeigt sich auch bei der Frage, ob die Verantwortlichen bei ihren Projekten den Zeitplan einhalten konnten. Das ist nur 13 Prozent gelungen. 16,5 Prozent der Befragten gelang eine Zeit\u00fcberschreitung von lediglich zehn Prozent. Eine Zeit\u00fcberschreitung von 20 Prozent oder mehr gaben hingegen 70 Prozent der Studienteilnehmer an.<\/p>\n\n\n\n

Unternehmen untersch\u00e4tzen vielfach die Herausforderungen einer IT-Transformation \u2013 allem voran die Organisation der Kommunikation w\u00e4hrend des Prozesses zwischen der IT und den Abteilungen und Unternehmensbereichen (39 Prozent). Auff\u00e4llig sind auch ein Mangel an vorhandenen Transformationswissen in Unternehmen (33 Prozent) und die Schwierigkeit einer detaillierten Bestandsanalyse von bestehender IT-Landschaft und Daten (29 Prozent).<\/p>\n\n\n\n

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl derer, die einen Mangel an Transformations-Know-how im eigenen Unternehmen beklagen, um f\u00fcnf Prozent. \u201eDie Studie zeigt deutlich, dass vor allem fehlendes Know-how und Fachkr\u00e4ftemangel die Transformation von Unternehmen bremsen. Eine innovative und leistungsf\u00e4hige IT ist aber entscheidend, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben\u201c, erkl\u00e4rt Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender von NTT DATA Business Solutions und EVP von NTT DATA, Inc. Mehr als ein Drittel aller Befragten bewertet folgerichtig die Option, fr\u00fchzeitig externe Berater zu engagieren und so die bestehende Kompetenzl\u00fccke zu schlie\u00dfen, als zweitwichtigste organisatorische Ma\u00dfnahme bei der erfolgreichen Umsetzung ihres Transformationsprojektes (34 Prozent). Auf Platz 1 steht der \u201eAufbau von Kompetenzen\u201c mit 46,2 Prozent.<\/p>\n\n\n\n

\"Wichtigste<\/a>
Wichtigste Ergebnisse der \u201eTransformationsstudie 2024\u201c in Zeiten des Umbruchs.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n

Mehr Datenschutz und Cloud-Anwendungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n

Die Integration moderner Technologien wie KI ist f\u00fcr rund ein Viertel der Befragten der vorrangige Grund ihrer IT-Transformation. Schr\u00e4nkt man den Bereich der befragten Personen auf Vertreter des Top-Managements ein, so zeigt sich aber, dass \u201eDatenschutz\u201c im Vergleich zu \u201eKI\u201c sogar noch deutlich wichtiger bewertet wird. 44 Prozent der Vorst\u00e4nde und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sagten, dass der Datenschutz f\u00fcr sie ein besonders wichtiger Treiber der Transformation gewesen sei.<\/p>\n\n\n\n

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Ungebrochen ist der Trend, Anwendungen auf Cloud-Plattformen zu verlagern: Rund 56 Prozent der Unternehmen geben an, im Zuge der Transformation mehr Cloud-Dienste zu nutzen. In allen L\u00e4ndern sind h\u00f6here Flexibilit\u00e4t und schnellere Anpassungsm\u00f6glichkeiten Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die Cloud-Nutzung (39 Prozent).<\/p>\n\n\n\n

Die Wichtigkeit der Datenqualit\u00e4t f\u00fcr Transformationsprojekte betont Patric Dahse, CEO Natuvion Group: \u201eGute Daten waren schon immer die Grundlage und der Treibstoff f\u00fcr innovative Prozesse, im Zeitalter von KI nimmt deren Bedeutung weiter zu. Nur wer seine Daten in entsprechender Qualit\u00e4t, harmonisiert und zentral verf\u00fcgbar h\u00e4lt, wird auch in Zukunft die Segnungen technischer Entwicklungen optimal nutzen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n

Trotz aller beschriebenen Schwierigkeiten und H\u00fcrden lassen sich, so die Autoren der Studie, die meisten digitalen Transformationsprojekte, gut managen, wenn sich die Verantwortlichen der m\u00f6glichen Herausforderungen bewusst sind, sie die entsprechenden Ma\u00dfnahmen ergreifen, gut planen und vorsorgen. Die Studie soll genau dazu beitragen: Von anderen zu lernen, um es dann besser zu machen. 2025 wird es die n\u00e4chste Transformationsstudie geben.<\/p>\n\n\n\n

Vollst\u00e4ndige Studie<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
\"\"<\/a><\/figure>\n\n\n\n

Hier die Transformationsstudie 2024<\/strong><\/a> von NTT DATA Business Solutions und Natuvion herunterladen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n

In der Studie steht auch, welche Ziele internationale Top-Entscheider im vergangenen Jahr mit ihren IT- und 麻豆原创-Transformationsprojekten erreichen wollten \u2013 und welche Ziele sie erreicht haben. Es wird erkl\u00e4rt, welche Herausforderungen w\u00e4hrend der Transformation auftraten \u2013 und was die Unternehmen heute anders machen w\u00fcrden; welche Budgetsummen eingesetzt wurden \u2013 und wie gro\u00df die zeitliche Varianz bei den Transformationen war.<\/p>\n\n\n\n

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Diese Punkte aus der \u201eTransformationsstudie 2024\u201c sind auch wichtig:<\/h2>\n\n\n\n