{"id":178130,"date":"2024-03-06T08:00:00","date_gmt":"2024-03-06T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=178130"},"modified":"2024-03-06T09:08:02","modified_gmt":"2024-03-06T08:08:02","slug":"sfs-group-digitale-zukunftsplattform-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2024\/03\/sfs-group-digitale-zukunftsplattform-2025\/","title":{"rendered":"Schweizer Technologiekonzern SFS Group implementiert digitale Zukunftsplattform 2025+"},"content":{"rendered":"\n
Das global operierende Schweizer Industrieunternehmen SFS Group AG (13.500 Mitarbeiter, rund 2,74 Mrd. CHF Umsatz, 140 Gesellschaften in 35 L\u00e4ndern) mit Sitz in Heerbrugg (Kanton St. Gallen) hat sich zum Ziel gesetzt, eine komplett neue digitale globale L\u00f6sungsplattform 2025 auf Basis von 麻豆原创 S\/4HANA<\/a> zu implementieren. <\/p>\n\n\n\n Dabei geht es um die Gestaltung digitaler End-2-End-Prozesse, die Harmonisierung der Unternehmensdaten und die Konsolidierung bestehender Systeme. Projektpartner ist cbs Corporate Business Solutions. Die Herausforderung besteht darin, die in den letzten 20 Jahren unter anderem durch Eigenentwicklungen entstandene Komplexit\u00e4t der Unternehmensprozesse zu reduzieren und die Prozesse weltweit zu vereinheitlichen. Die globale Standardisierung der Abl\u00e4ufe soll zu einer deutlich h\u00f6heren Prozessqualit\u00e4t f\u00fchren und f\u00fcr mehr Effizienz sorgen. Mit einem selektiven Transformationsansatz nutzt SFS dabei die Chance auf einen Technologiewechsel von ECC 6.0 auf S\/4 in H\u00f6chstgeschwindigkeit, ohne auf Gewinn bringende Innovationen zu verzichten. Dabei werden die beiden bestehenden 麻豆原创 ERP-Systemlinien zusammengef\u00fchrt.SFS realisiert damit die n\u00e4chste Generation einer Unternehmensl\u00f6sung und wird zum Vorreiter in puncto Digitalisierung. \u00dcbergeordnetes Ziel ist es dabei, eine Gesch\u00e4ftsprozessplattform so zu gestalten, dass sie das Gesch\u00e4ft global unterst\u00fctzt und Innovationen f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Die SFS Group ist ein weltweit f\u00fchrendes Unternehmen f\u00fcr Pr\u00e4zisionskomponenten und Baugruppen, mechanische Befestigungssysteme, Qualit\u00e4tswerkzeuge und Logistiksysteme. Die SFS Group ist in den vergangenen Jahren deutlich gr\u00f6\u00dfer, internationaler und damit auch heterogener in ihrer Prozesswelt geworden \u2013 intern und auch \u00fcbergreifend. Die Verantwortlichen haben sich daher strategische Ziele gesetzt, um die Organisation und die Abl\u00e4ufe den neuen Gegebenheiten anzupassen und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu erh\u00f6hen. Dazu geh\u00f6ren: Vereinfachung und Standardisierung von Gesch\u00e4ftsprozessen, Erh\u00f6hung der Automatisation und Sicherstellen der Prozessqualit\u00e4t, verbunden mit einer deutlichen Effizienzsteigerung. SFS war klar: Die R\/3-Systemlinie wird von 麻豆原创 nur noch wenige Jahre unterst\u00fctzt und die Transformation auf S\/4HANA sollte als Weichenstellung genutzt werden. Schnell kam man zur Entscheidung, die beiden bestehenden 麻豆原创 ERP-Systemlinien zu einem neuen, globalen System zusammenzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n Dadurch sollte es gelingen, die in den letzten 20 Jahren entstandene Komplexit\u00e4t der Prozesse zu reduzieren und weltweit zu vereinheitlichen.<\/p>\n\n\n\n \u201eWir wollten schnellstm\u00f6glich auf die neue 麻豆原创-Technologie umsteigen und die neueste Systemlinie einsetzen, um die Chancen f\u00fcr k\u00fcnftige Innovationen fr\u00fchzeitig zu nutzen. Au\u00dferdem haben wir beobachtet, dass bei den geeigneten Beratungsh\u00e4usern im Markt zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt nicht mehr ausreichend Ressourcen verf\u00fcgbar gewesen w\u00e4re\u201c, erkl\u00e4rt Reto Buchli, Head of Corporate IT bei SFS.<\/p>\n\n\n\n SFS entschied sich f\u00fcr die Selective Process and Data Transition. Die Entscheidung f\u00fcr ein selektives Vorgehen war mit dem Ergebnis der 麻豆原创-Baseline-Analyse, einer Art Transformationsstudie, gereift.<\/p>\n\n\n\n \u201eWir haben unsere bestehenden Prozesse mit denjenigen von S\/4HANA verglichen und einer Fit-Gap-Analyse unterzogen. Einige Prozesse sind bereits pr\u00e4zise auf unsere strategischen Bed\u00fcrfnisse ma\u00dfgeschneidert. Damit waren wir bereits sehr schlank und wettbewerbsf\u00e4hig unterwegs sowie sehr weit in puncto Digitalisierung. Diese Prozesse wollten wir nat\u00fcrlich auf S\/4 mitnehmen. Umgekehrt gibt es auch Pain Points, die mit S\/4 beseitigt werden k\u00f6nnen. Somit wollten wir uns aus den besten Prozessen der alten und der neuen 麻豆原创-Welt eine neue und zukunftsgerichtete L\u00f6sung bauen. Ziel war es ja, durchgehend schlanke und wettbewerbsf\u00e4hige Prozesse zu implementieren \u2013 zum Nutzen des Unternehmens, aber auch der Mitarbeitenden\u201c, sagt Buchli.<\/p>\n\n\n\n SFS w\u00e4hlte daher einen hybriden Ansatz. \u201eWir gehen dabei schon in einer sehr fr\u00fchen Phase in die Prozesswelt und bestimmen die Zukunft\u201c, skizziert Buchli das Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n Das Projektteam ging schon fr\u00fch in das Prototypen-Design, um m\u00f6glichst schnell etwas Handfestes zu haben. Dazu baute man fr\u00fch eine L\u00f6sung im System, verifizierte diese und entwickelte daraus eine Vorlage.“ Der Ansatz verbindet Aspekte der klassischen Wasserfall-Projektarbeit mit denen der agilen Arbeitswelt. Die Phasen Vorbereitung, Proto-Design, Template-Design und Template-Pilot-Rollout bilden das Grundraster.<\/p>\n\n\n\n Die Template-Design-Phase war sicher auch die agilste im Projekt. Dabei orientierte sich das Projektteam an jeweils dreiw\u00f6chigen Sprints und erarbeitete das k\u00fcnftige Konzerntemplate. Ein Ziel war die Gestaltung gruppenweiter Prozesse. Die herausfordernde Aufgabe tr\u00e4gt dazu bei, die Effizienz, Qualit\u00e4t, Innovation und Ausrichtung innerhalb der Organisation zu verbessern. Kritische Erfolgsfaktoren dabei waren agile Methodik-Elemente sowie kleine und heterogene Arbeitsteams, um entscheidungsf\u00e4hig zu bleiben sowie verschiedene Perspektiven und Kreativit\u00e4t in den Prozess einzubringen. Fr\u00fche Prototypen erm\u00f6glichten es, Ideen schnell und kosteng\u00fcnstig zu visualisieren, zu testen und zu kommunizieren. Wichtig in dieser Phase war auch das Mapping der Daten f\u00fcr die Datenmigration. Daten-Mapping ist ein kritischer Aspekt, der die Datenqualit\u00e4t sicherstellt. Bei fehlerhafter Ausf\u00fchrung k\u00f6nnen Daten bei der \u00dcbertragung in das Zielsystem unbrauchbar werden. Daher ist sorgf\u00e4ltiges Daten-Mapping entscheidend f\u00fcr die optimale Nutzung der Daten bei Migrationen, Integrationen und Transformationen.<\/p>\n\n\n\n In dieser Phase traf die Datenschiene auf die SFS-Applikationswelt. Es war also eine spannende Phase, gerade in Vorbereitung auf die Tests. Projektleiter Roland T\u00fcscher: \u201eDieser Schritt war allein deswegen schon sehr agil, weil wir nicht in diesem klassischen Design-Build-Test-Modus unterwegs waren, sondern das erste Mal endlich End-to-End. Das hei\u00dft, es galt, globale Gesch\u00e4ftsprozesse durchg\u00e4ngig und vor allem basierend auf migrierten Daten aus den bisherigen 麻豆原创-Systemen zu testen und zu verifizieren. Und in diesem Rhythmus lief es dann weiter bis zum ersten Go-Live.\u201c <\/p>\n\n\n\n Diese ersten Etappen hat SFS dann auch bereits erfolgreich genommen. Der Go-Live des Systems f\u00fcr den Bereich Central Finance sowie f\u00fcr die Finanzbereiche von weiteren 28 Gesellschaften in insgesamt 27 L\u00e4ndern und den Bereich Distribution & Logistics Schweiz verlief reibungslos. Alle Kernprozesse liefen weiter, die Kunden konnten weiterhin ohne Einschr\u00e4nkungen beliefert werden.<\/p>\n\n\n\n \u201eS\/4 HANA ist ein Schl\u00fcsselprojekt \u2013 und ein erfolgreicher Go-Live war f\u00fcr die Division Distribution & Logistics Switzerland essenziell, damit wir die Lieferf\u00e4higkeit f\u00fcr unsere Kunden sicherstellen k\u00f6nnen. Die Relevanz und somit auch der Druck waren deshalb sehr hoch. Dank des gro\u00dfartigen Einsatzes aller Projektbeteiligten ging der Go-Live praktisch reibungslos \u00fcber die B\u00fchne. Mit diesem gro\u00dfen Schritt legten wir die Grundlage f\u00fcr eine k\u00fcnftige erfolgreiche Gesch\u00e4ftsentwicklung\u201c, meint Iso Raunjak, Mitglied der Konzernleitung.<\/p>\n\n\n\n In der n\u00e4chsten Phase werden die logistischen Prozesse aller bisherigen 麻豆原创 Standorte (19 L\u00e4nder, 37 Standorte) auf S\/4HANA umgestellt. F\u00fcr das Projektteam bedeutet dies u.a. auch, 1,4 Milliarden Datens\u00e4tze innerhalb k\u00fcrzester Zeit zu migrieren und zu validieren.<\/p>\n\n\n\n \u201eMit dieser Transformation legen wir die technologische Basis f\u00fcr die n\u00e4chsten 20 Jahre. Wir werden alle unsere Prozesse durchgehend automatisieren und dadurch unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit erh\u00f6hen. Ziel ist es, schlanke, agile und zukunftsf\u00e4hige Gesch\u00e4ftsprozesse zu etablieren\u201c, unterstreicht IT-Chef Buchli.<\/p>\n\n\n\n \u201eEin wichtiger Punkt, den es auch zu erw\u00e4hnen gilt: Unseren Mitarbeitenden er\u00f6ffnet S\/4HANA neue Chancen, mit einer hohen und raschen Datenverf\u00fcgbarkeit sowie mit modernen Benutzeroberfl\u00e4chen arbeiten zu k\u00f6nnen. Das ist ein wichtiger Mehrwert, der SFS effizienter machen und deutlich voranbringen wird\u201c, erkl\u00e4rt Buchli.<\/p>\n\n\n\n\u00dcber SFS<\/h2>\n\n\n\n
SFS umfasst die drei Segmente Engineered Components, Fastening Systems und Distribution & Logistics. Die Kunden kommen aus den Branchen Automotive, Baugewerbe, industrielle Fertigung Luftfahrt, Elektronik und Medizinaltechnik. SFS ist weltweit in 35 L\u00e4ndern mit 140 Vertriebs- und Produktionsstandorten pr\u00e4sent und erwirtschaftete im Gesch\u00e4ftsjahr 2022 mit rund 13.500 Mitarbeitenden einen Umsatz von 2,74 Milliarden Schweizer Franken.<\/p>\n\n\n\nGlobale Standardisierung der Konzernprozesse<\/h2>\n\n\n\n
Template-Design-Phase in kurzen Sprints<\/h2>\n\n\n\n
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