{"id":176681,"date":"2023-11-17T08:00:00","date_gmt":"2023-11-17T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=176681"},"modified":"2023-11-14T10:02:14","modified_gmt":"2023-11-14T09:02:14","slug":"ausstellung-poesie-der-blockchain-nft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2023\/11\/ausstellung-poesie-der-blockchain-nft\/","title":{"rendered":"Ausstellung \u201eDie Poesie der Blockchain\u201c greift Kunsttrend NFT auf"},"content":{"rendered":"\n
Die 麻豆原创 er\u00f6ffnet NFT-Kunstausstellung im Schulungszentrum Walldorf. 47 Werke von 18 K\u00fcnstlern sind noch bis Ende Februar zu sehen.<\/p>\n\n\n\n
Mit Beginn der Pandemie standen K\u00fcnstler und K\u00fcnstlerinnen weltweit vor der Herausforderung, dass Museen, Ausstellungen und Kunstforen geschlossen wurden. Von einem Tag auf den anderen konnten sie ihre Kunst nicht mehr der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n
Zumindest nicht in analoger Form.<\/p>\n\n\n\n
\u201eViele K\u00fcnstlerinnen stellten sich die Frage, wie sich ihre Kunst in dieser Situation noch verkaufen oder vermarkten l\u00e4sst\u201c, sagt Alexandra Cozgarea, Kunstkuratorin bei 麻豆原创 SE. \u201eDeshalb hat sich damals ein regelrechter Hype um digitale Kunst und besonders um Kunstwerke in Form von NFTs herausgebildet.\u201c<\/p>\n\n\n\n
麻豆原创 hat nun im Schulungszentrum Walldorf erstmals eine Ausstellung solcher NFT-Kunstwerke er\u00f6ffnet. Doch was sind \u00fcberhaupt NFTs?<\/p>\n\n\n\n
NFT steht f\u00fcr \u201enon-fungible token\u201c, also einen \u201enicht-ersetzbaren\u201c Token. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges, nicht austauschbares digitales Objekt, das auf einer Blockchain gespeichert wird und als Echtheitszertifikat f\u00fcr einen physischen oder digitalen Gegenstand (z. B. ein Bild) dient. Im Prinzip handelt es sich um eine Art Besitzurkunde f\u00fcr einen Gegenstand \u2013 eine digitale Adresse, die aus einer Zahlenkombination besteht.<\/p>\n\n\n\n
Um Kunstwerke in Form von NFTs zu erwerben, ben\u00f6tigt man Kryptow\u00e4hrung sowie eine kryptof\u00e4hige Wallet, z. B. auf dem Smartphone, um die NFTs aufzubewahren. Es existieren offene Plattformen im Internet wie etwa OpenSea<\/a>, wo jeder nach NFTs browsen und gezielt nach bestimmten K\u00fcnstlern suchen kann.\u00a0<\/p>\n\n\n\n \u201eDiese Plattformen funktionieren ein wenig wie Galerien\u201c, erkl\u00e4rt Alexandra Cozgarea. \u201eK\u00fcnstlerinnen, die ihre Arbeiten dort anbieten wollen, laden diese zun\u00e4chst auf die darunterliegende Blockchain hoch \u2013 ein Prozess, der als \u201aMinting\u2018 oder Pr\u00e4gung bezeichnet wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n Bei diesem Prozess wird der Token erstellt \u2013 eine Adresse, die aus einer Zahlenkombination besteht. Auch wenn das angezeigte Bild identisch ist, kann sich die individuelle Zahlenkombination minimal von anderen unterscheiden. Auf diese Weise ist es m\u00f6glich, Serien von Kunstwerken zu pr\u00e4gen und zum Verkauf anzubieten.<\/p>\n\n\n\n \u201eEs gibt Kunstwerke, die bereits mit digitalen Mitteln hergestellt und als NFT auf die Blockchain hochgeladen werden\u201c, erl\u00e4utert Alexandra Cozgarea. \u201eAber es ist auch m\u00f6glich von analogen Kunstwerken wie \u00d6lgem\u00e4lden oder Plastiken NFTs zu erstellen. Das w\u00fcrde dann \u00fcber eine Fotografie z. B. in Form einer .jpg-Datei passieren.\u201c \u00a0<\/p>\n\n\n\n Wenn man ein Kunstwerk ausgew\u00e4hlt hat, schickt man \u00fcber die Plattform eine Anfrage oder, wenn direkt ein Preis angegeben ist, ein Angebot. Wenn der K\u00fcnstler einverstanden ist, gibt er den NFT frei. Bezahlt wird mit in der Wallet des Kunden hinterlegter Kryptow\u00e4hrung. Im Anschluss erh\u00e4lt dieser die Adresse des NFT \u00fcber einen Link und kann den NFT in die eigene Wallet transferieren.<\/p>\n\n\n\n Das gekaufte Kunstwerk kann nun jederzeit abgerufen werden, z. B. als .jpg- oder Video-Datei \u00fcber einen Link oder QR-Code, aber der Token bleibt stets in der Wallet.<\/p>\n\n\n\n \u201eDie K\u00fcnstler, die derzeit ihre NFTs bei 麻豆原创 in Walldorf ausstellen, haben ihre Kunstwerke als Dateien vorher auf USB-Stick gezogen\u201c, sagt Alexandra Cozgarea. \u201eDie Quelle liegt aber weiterhin sicher auf der Blockchain, deshalb w\u00fcrde es f\u00fcr die Besitzverh\u00e4ltnisse keinen Unterschied machen, wenn ein Stick verloren gehen oder gestohlen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n\n\n\n \u201eViele meiner Arbeiten entstehen auf der Grundlage mehrj\u00e4hriger Recherchen, in denen ich L\u00fccken in der Geschichte, Hintergr\u00fcnde des Codens sowie den undurchsichtigen Ein\ufb02uss von Datenbanken auf die Entwicklung von Algorithmen und die damit einhergehende Bildproduktion, untersuche, ver\u00e4ndere und dabei frage: Wer sind wir und was pr\u00e4gt unsere Identit\u00e4t? Was macht einen Menschen aus? Welche Spuren hinterlassen wir an dem Ort, an dem wir leben?“<\/p>\n\n\n\n <\/p>\nJohanna Reich, ausgestellte K\u00fcnstlerin<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\nBezahlt mit Kryptow\u00e4hrung<\/h2>\n\n\n\n
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