{"id":174755,"date":"2023-08-17T08:00:25","date_gmt":"2023-08-17T06:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=174755"},"modified":"2025-02-11T15:21:46","modified_gmt":"2025-02-11T14:21:46","slug":"fehlende-chancengleichheit-geschaeftsreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2023\/08\/fehlende-chancengleichheit-geschaeftsreisen\/","title":{"rendered":"Fehlende Chancengleichheit bei Gesch\u00e4ftsreisen"},"content":{"rendered":"
Die j\u00e4hrliche 麻豆原创-Concur<\/a>-Umfrage unter Gesch\u00e4ftsreisenden weltweit liefert ein Stimmungsbild zu den Rahmenbedingungen f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen. Sie gibt Aufschluss \u00fcber die Herausforderungen, mit denen sich Gesch\u00e4ftsreisende, Reisemanager und ihre Unternehmen konfrontiert sehen. Jedes Jahr wird dabei auch deutlich, wie gr\u00f6\u00dfere Probleme \u2013 etwa die Corona-Pandemie, der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die Inflation \u2013 vielschichtige Auswirkungen auf die Abwicklung von Gesch\u00e4ften im Rahmen von Gesch\u00e4ftsreisen<\/a> haben.<\/p>\n Die Umfrage wurde dieses Jahr zum f\u00fcnften Mal durchgef\u00fchrt und beleuchtet einige der dringlichsten Herausforderungen von Gesch\u00e4ftsreisenden<\/a>, zu denen heute mobiles Arbeiten und Chancengleichheit bei Gesch\u00e4ftsreisen z\u00e4hlen. Sie greift auch Themen auf, die Schwerpunkt fr\u00fcherer Befragungen waren, um den aktuellen Stand zu ermitteln. Hierzu geh\u00f6ren unter anderem die Aspekte F\u00fcrsorgepflicht und die Erfahrungen von LGBTQ+-Reisenden.<\/p>\n Das sind die Ergebnisse der weltweiten Umfrage unter 3.850\u00a0Gesch\u00e4ftsreisenden in 25\u00a0M\u00e4rkten:<\/p>\n Fast zwei Drittel der Gesch\u00e4ftsreisenden weltweit bem\u00e4ngeln fehlende Chancengleichheit bei Gesch\u00e4ftsreisen<\/a> und sehen die Hauptgr\u00fcnde daf\u00fcr in ihrem Alter, Akzent oder Geschlecht.<\/p>\n Nahezu alle Gesch\u00e4ftsreisenden weltweit (94 Prozent) sind bereit, in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten aus gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden zu reisen. 67 Prozent von ihnen \u00e4u\u00dferten eine sehr hohe Bereitschaft. Tats\u00e4chlich sind 92 Prozent der Befragten der Meinung, dass ihre berufliche Zukunft von erfolgreichen Gesch\u00e4ftsreisen<\/a> im kommenden Jahr abh\u00e4ngt, da diese f\u00fcr den Aufbau neuer Kundenbeziehungen und die Pflege der Beziehungen zu Bestandskunden wichtig seien. F\u00fcr mehr als ein Drittel sind Gesch\u00e4ftsreisen wichtig, um sich \u00fcber aktuelle Trends, Technologien und Neuerungen auf dem Laufenden zu halten.<\/p>\n Dennoch sind fast zwei Drittel der weltweiten Gesch\u00e4ftsreisenden der Ansicht, dass sie im Vergleich mit anderen Teammitgliedern nicht die gleichen Chancen haben, auf Gesch\u00e4ftsreisen zu gehen. In den USA ist dieser Anteil mit 72 Prozent sogar noch h\u00f6her. Weltweit und in den USA f\u00fchrten Gesch\u00e4ftsreisende die folgenden Gr\u00fcnde f\u00fcr diese mangelnde Chancengleichheit an:<\/p>\n Besch\u00e4ftigte im Homeoffice gaben an, dass Gesch\u00e4ftsreisen wichtig f\u00fcr die Beziehungen am Arbeitsplatz sind. Im Vergleich mit fr\u00fcheren Umfragen hat jedoch heute ein gr\u00f6\u00dferer Anteil dieser Mitarbeitenden das Gef\u00fchl, aufgrund ihres Wohnorts oder der H\u00e4ufigkeit ihrer Anwesenheit im B\u00fcro weniger M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen zu haben.<\/p>\n \u00dcber 30 Prozent der Besch\u00e4ftigten im Homeoffice f\u00fchrten an, dass Gesch\u00e4ftsreisen eine entscheidende Voraussetzung sind, um sinnvolle Kontakte zur anderen Teammitgliedern und engere Beziehungen zu ihren Vorgesetzten aufzubauen. Bei Mitarbeitenden im B\u00fcro vertreten diese Ansicht nur 27 Prozent bzw. 24 Prozent. Die H\u00e4lfte der Besch\u00e4ftigten im Homeoffice\u00a0 gab jedoch an, mehr zu reisen, als sie eigentlich wollen. Bei Mitarbeitenden, die hybride Arbeitsmodelle nutzen, sind dies nur 37 Prozent, bei Mitarbeitenden im B\u00fcro 29 Prozent.<\/p>\n Zugleich haben mehr Besch\u00e4ftigte im Homeoffice den Eindruck, weniger M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen zu haben \u2013 77 Prozent im Vergleich zu 61 Prozent bei Mitarbeitenden mit hybriden Arbeitsmodellen und 52 Prozent bei Mitarbeitenden im B\u00fcro. Als Gr\u00fcnde nannten sie ihren Wohnort und die H\u00e4ufigkeit ihrer Anwesenheit im B\u00fcro. Als besonders schwierig empfinden dies Besch\u00e4ftigte im Homeoffice, die Eltern oder Erziehungsberechtigte sind: 16 Prozent gaben an, als Eltern weniger gute M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen zu haben. Bei Mitarbeitenden mit hybriden Arbeitsmodellen waren dies 12 Prozent, bei Mitarbeitenden im B\u00fcro 11 Prozent. Bei Besch\u00e4ftigten im Homeoffice ist au\u00dferdem die Wahrscheinlichkeit am gr\u00f6\u00dften, dass sie Gesch\u00e4ftsreisen ablehnen, weil die Suche nach einer Kinderbetreuung schwierig ist.<\/p>\n Mehr Besch\u00e4ftigte im Homeoffice (91 Prozent) als Mitarbeitende im B\u00fcro (80 Prozent) gaben an, dass sich die unsichere Wirtschaftslage auf die Gesch\u00e4ftsreisen ihres Unternehmens auswirkt. Sie stellen sp\u00fcrbare Ver\u00e4nderungen fest, beispielsweise weniger Gesch\u00e4ftsreisen mit \u00dcbernachtung, die Unterbringung in einfacheren Hotels, eine Mindestanzahl von Besprechungen pro Gesch\u00e4ftsreise und die Einholung zus\u00e4tzlicher Genehmigungen im Vorfeld.<\/p>\n F\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende weltweit sind die Aspekte Gesundheit und Sicherheit noch immer die gr\u00f6\u00dften Risiken, die Gesch\u00e4ftsreisen behindern<\/a>\u00a0\u2013 mehr als Inflation, Budgetk\u00fcrzungen oder Reisestopps.<\/p>\n Nach Angaben der weltweiten Gesch\u00e4ftsreisenden sind Gesundheit und Sicherheit nach wie vor die gr\u00f6\u00dften Gefahren f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen<\/a> (44 Prozent) \u2013 sie stellen ein gr\u00f6\u00dferes Hindernis dar als internationale oder lokale Konflikte und Spannungen (34 Prozent), Inflation (34 Prozent), Budgetk\u00fcrzungen oder Reisestopps (31 Prozent) sowie mobiles Arbeiten und virtuelle Meetings (28 Prozent).<\/p>\n Das bedeutet jedoch nicht, dass die unsichere Wirtschaftslage keine Auswirkungen hat: Reisende f\u00fchrten an, dass es in ihrem Unternehmen Budgetk\u00fcrzungen, weniger Gesch\u00e4ftsreisen mit \u00dcbernachtung, eine Unterbringung in einfacheren Hotels, sowie Forderungen nach geringeren Reisekosten und einer Mindestanzahl an Besprechungen pro Gesch\u00e4ftsreise gab. In den USA stellten diese Ver\u00e4nderungen noch mehr Gesch\u00e4ftsreisende fest.<\/p>\n Reisende erwarten von ihrem Unternehmen, dass sie Buchungen \u00fcber alternative Kan\u00e4le vornehmen d\u00fcrfen, um ihre Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten, Arbeits- und Privatleben besser zu vereinbaren, nachhaltige Optionen zu buchen, Bleisure-Reisen durchzuf\u00fchren, f\u00fcr Konferenzen zu buchen und mit dem Reiseziel eine bestimmte Weltanschauung oder Lebensweise zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n Sicherheit (44 Prozent) und Gesundheit (41 Prozent) sind nach wie vor die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr die Ablehnung einer Gesch\u00e4ftsreise und werden \u00f6fter genannt als die Ersch\u00f6pfung durch das Reisen (27 Prozent) und Probleme bei der Kinderbetreuung (15 Prozent).<\/p>\n In den vergangenen zw\u00f6lf Monaten musste mehr als die H\u00e4lfte der weltweiten Gesch\u00e4ftsreisenden schon einmal das Hotel wechseln, weil sie sich nicht sicher f\u00fchlten.<\/p>\n 53 Prozent der weltweiten Gesch\u00e4ftsreisenden mussten in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten schon einmal das Hotel wechseln, weil sie sich nicht sicher f\u00fchlten, und mehr als ein Viertel musste sich mehrfach ein anderes Hotel suchen. In den USA sind diese Zahlen sogar noch h\u00f6her: \u00dcber zwei Drittel der Gesch\u00e4ftsreisenden\u00a0 mussten dort das Hotel wechseln, weil sie sich nicht sicher f\u00fchlten, und fast die H\u00e4lfte von ihnen mehrfach.<\/p>\n Gesch\u00e4ftsreisende haben auf ihren Reisen unfaire Behandlung erlebt, insbesondere in den USA:<\/p>\n Weltweit f\u00fchlen sich au\u00dferdem Gesch\u00e4ftsreisende j\u00fcngerer Generationen h\u00e4ufiger unbehaglich. In den vergangenen zw\u00f6lf Monaten haben fast zwei Drittel der Gesch\u00e4ftsreisenden der Generation Z und der Millennials bereits einmal das Hotel gewechselt, weil sie sich nicht sicher f\u00fchlten. In der Generation X waren dies 40 Prozent und bei den Babyboomern nur 15 Prozent. So gaben 85 Prozent der Babyboomer an, dass sie noch nie zu dieser Ma\u00dfnahme greifen mussten.<\/p>\n Die Mehrheit der weltweiten LGBTQ+-Reisenden hat ihre sexuelle Identit\u00e4t auf Gesch\u00e4ftsreisen verschleiert, mehr als ein Drittel von ihnen aufgrund der Anti-LGBTQ+-Gesetze in der betroffenen Region.<\/p>\n F\u00fcr \u00fcber die H\u00e4lfte der weltweiten LGBTQ+-Gesch\u00e4ftsreisenden sind Gesundheits- und Sicherheitsbedenken die gr\u00f6\u00dften Gefahren im Hinblick auf Gesch\u00e4ftsreisen, und 45 Prozent w\u00fcrden aufgrund dieser Bedenken Reisen in bestimmte Regionen der Welt ablehnen.<\/p>\n Dennoch haben die meisten weltweiten LGBTQ+-Gesch\u00e4ftsreisenden (90 Prozent) ihre sexuelle Identit\u00e4t w\u00e4hrend einer Reise verschleiert, insbesondere um ihre Sicherheit und Privatsph\u00e4re nicht zu gef\u00e4hrden (55 Prozent). Etwas weniger als die H\u00e4lfte (46 Prozent) verschleierte ihre sexuelle Orientierung aus gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden, da sie das Gef\u00fchl hatte, ihre Gesch\u00e4ftsziele dadurch erfolgreicher umsetzen zu k\u00f6nnen. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) sah sich gezwungen, seine sexuelle Identit\u00e4t aufgrund der Anti-LGBTQ+-Gesetze in der jeweiligen Region zu verbergen.<\/p>\n In den vergangenen zw\u00f6lf Monaten mussten 82 Prozent der LGBTQ+-Gesch\u00e4ftsreisenden schon einmal das Hotel wechseln, weil sie sich nicht sicher f\u00fchlten. Fast alle (94 Prozent) haben bereits unfaire Behandlung auf einer Gesch\u00e4ftsreise erlebt: Unter anderem wurden sie von Servicepersonal ignoriert (45 Prozent), waren Ziel unerw\u00fcnschter sexueller Ann\u00e4herungsversuche oder Kommentare (40 Prozent) und mussten ungerechte oder unangemessene Sicherheitskontrollen dulden (33 Prozent).<\/p>\n 92 Prozent der LGBTQ+-Gesch\u00e4ftsreisenden haben den Eindruck, aufgrund ihres Alters, ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung weniger gute M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen zu haben als andere Teammitglieder.<\/p>\n Ausf\u00fchrliche Informationen zur Umfrage, darunter auch weitere Ergebnisse, sind in unseren Whitepapers zu Gesch\u00e4ftsreisenden<\/a>, zu Reisemanagern<\/a> und zu SMB-Gesch\u00e4ftsreisenden zu finden.<\/p>\nNicht alle haben gleiche Chancen auf eine Reise<\/strong><\/h2>\n
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Gesch\u00e4ftsreisen noch viel wichtiger bei Homeoffice<\/h2>\n
Gesundheit und Sicherheit wichtige Aspekte beim Reisen<\/h2>\n
Nicht sicher – das f\u00fchrt zu Hotelwechsel<\/h2>\n
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LGBTQ+-Reisende verschleiern ihre sexuelle Identit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n