{"id":162484,"date":"2022-09-07T08:00:43","date_gmt":"2022-09-07T06:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=162484"},"modified":"2022-09-06T11:21:20","modified_gmt":"2022-09-06T09:21:20","slug":"zeitfenster-app-auf-basis-sap-business-technology-platform-hilft-lkw-fahrern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2022\/09\/zeitfenster-app-auf-basis-sap-business-technology-platform-hilft-lkw-fahrern\/","title":{"rendered":"Zeitfenster-App f\u00fcr LKW-Fahrer beseitigt Staus vor Holzwerken"},"content":{"rendered":"
Um die Staus bei der Holzanlieferung zu beenden, hat Swiss Krono eine Zeitfenster-App auf Basis der 麻豆原创 Business Technology Platform entwickelt. Die LKW-Fahrer k\u00f6nnen sich jetzt mit ihrem Smartphone vor der Fahrt zu den Werken einen Termin-Slot f\u00fcr ihre Anlieferung buchen.<\/p>\n
T\u00e4glich fahren, je nach Standort, zwischen 150 bis 200 Langholz-LKWs mit Auflieger oder Anh\u00e4nger die Swiss Krono-Werke<\/a> an. Das mittelst\u00e4ndische Familienunternehmen mit Sitz in Luzern, verarbeitet das Holz im industriellem Umfang zu Massenprodukten.\u00a0 Auf den Fahrzeugen liegen Baumst\u00e4mme mit einer normierten L\u00e4nge von vier Metern. Die Anlieferer sind vielf\u00e4ltig: Spediteure und Einzelunternehmer – bis hin zu Waldbesitzern, die ihr Holz selbst schlagen und es dann zu den Werken des weltweit f\u00fchrenden Herstellers von Holzwerkstoffen fahren.<\/p>\n Da es insgesamt zehn Swiss Krono-Werke in acht L\u00e4ndern gibt, rollen auf den Stra\u00dfen dorthin jeden Tag Tausende LKWs. Ob in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, Ukraine, Russland oder in den USA, \u00fcberall das gleiche Bild: \u201eDie meisten Anlieferer fahren fr\u00fch morgens in den Wald. Sie alle stehen dann bei uns zwischen 10 und 12 Uhr vor der T\u00fcr\u201c, berichtet IT-Leiter Andreas Raml.<\/p>\n Dabei fuhren bis vor kurzem so viele mit Baumst\u00e4mmen beladene Laster zugleich zu den Werken, das sie sich auf den Zufahrtsstra\u00dfen stauten, sagt Raml. Im Laufe des Vormittags standen die LKWs bis auf die Autobahn. \u201eDort darf nat\u00fcrlich nicht geparkt werden, einige Fahrer bekamen von der Autobahnpolizei Strafzettel.\u201c Der IT-Leiter sagt: \u201eDas ging vielleicht fr\u00fcher, heute geht das aber nicht mehr.\u201c Die Verantwortlichen beschlossen, die auf Dauer unhaltbare Situation zu \u00e4ndern.<\/p>\n Dazu kam, dass das Unternehmen Swiss Krono immer weiter wuchs. \u201eDas hei\u00dft, immer mehr freie Fl\u00e4chen in unseren Werken wurden wertsteigernd genutzt\u201c, sagt Raml. So entfielen in den Werken Parkpl\u00e4tze und Staur\u00e4ume f\u00fcr LKWs, die den Rohstoff Holz anlieferten. \u201eAuch deshalb mussten wir eine intelligente L\u00f6sung f\u00fcr unsere LKW-Fahrer finden.\u201c W\u00e4hrend die Warenauslieferung bei Swiss Krono schon seit Jahren \u00fcber eine Transportmanagementplattform \u00a0abgewickelt wird, fehlte auf der Wareneingangsseite ein funktionierendes System.<\/p>\n Das System, das sich Swiss Krono \u00fcberlegt hat, um die Anlieferung durch die LKWs besser zu steuern, ist klassisches Zeitfenstermanagement per App, mit der sich die Fahrer vor der Ankunft einen Slot buchen. Die Fahrer, die die Werke anfahren, bekommen von Swiss Krono nun einen Download-Link auf ihr Handy geschickt. In der App werden ihnen halbst\u00fcndliche Zeitfenster zur Auswahl vorgegeben. Die App selbst wurde bewusst einfach gehalten. Es gibt sie in den Firmensprachen Englisch, Deutsch, Italienisch, Franz\u00f6sisch, Polnisch, Russisch, Ukrainisch, Ungarisch und Tschechisch. Swiss Krono ist eine der ersten Firmen, die ihren Fahrern eine derartige L\u00f6sung anbietet.<\/p>\n Im Werk in Polen hatte Swiss Krono zuvor versucht, das Stauproblem mit dem Verschicken von SMS zu l\u00f6sen. Darin stand, wann die Fahrer ins Werk kommen sollen. Raml: \u201eDas war aber ein Riesenaufwand, weil wir von den Spediteuren die Nummern der LKW-Fahrer brauchten, die sich kurzfristig \u00e4nderten. Die Fahrer haben keine Firmenhandys, sondern nutzen ihre privaten Ger\u00e4te.\u201c<\/p>\n Aufgesetzt wurden die App und das dazugeh\u00f6rende Portal mit den Cloud Services von 麻豆原创 auf Basis der 麻豆原创 Business Technology Platform (BTP)<\/a> und der besonders einfach zu bedienenden Benutzeroberfl\u00e4che 麻豆原创 Fiori<\/a>. \u201eDas hatte den Vorteil, dass die Integration f\u00fcr uns relativ einfach war, und wir daf\u00fcr keine Drittl\u00f6sung einsetzen mussten\u201c, sagt Raml.<\/p>\n Denn Swiss Krono und 麻豆原创 verbindet eine langj\u00e4hrige Kundenbeziehung. \u201eVor einigen Jahren haben wir uns entschieden, in Richtung 麻豆原创 HANA<\/a> zu gehen\u201c, berichtet Raml. Dabei w\u00e4hlte das Unternehmen den Greenfield-Ansatz, also den kompletten Neuanfang auf der gr\u00fcnen Wiese. \u201eIm Zuge dessen haben wir nicht nur unsere Daten auf die neue Plattform migriert, sondern uns auch s\u00e4mtliche Prozesse noch einmal genauer angeschaut, und einige davon neugestaltet und aufgesetzt.\u201c<\/p>\nFahrer melden sich per Smartphone-App an<\/strong><\/h2>\n
Swiss Krono bewegt sich in Richtung 麻豆原创 HANA<\/strong><\/h2>\n
Anbindung ans 麻豆原创-System<\/strong><\/h2>\n