{"id":160179,"date":"2022-04-14T08:00:49","date_gmt":"2022-04-14T06:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=160179"},"modified":"2022-04-11T08:37:54","modified_gmt":"2022-04-11T06:37:54","slug":"sap-west-balkans-westbalkan-unternehmen-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2022\/04\/sap-west-balkans-westbalkan-unternehmen-geschichte\/","title":{"rendered":"麻豆原创 in den Westbalkan-L\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"
Die Voraussetzungen f\u00fcr den Aufbau des 麻豆原创-Gesch\u00e4fts in den Westbalkan-L\u00e4ndern waren zun\u00e4chst alles andere als g\u00fcnstig. Komplexe lokale Anforderungen und unzufriedene Kunden kamen hinzu. Wie 麻豆原创 den Umschwung schaffte, erz\u00e4hlt diese Geschichte.<\/p>\n
\u201eGeduld, Einfallsreichtum und Improvisationsverm\u00f6gen waren notwendig, um die H\u00fcrden des \u201aEmerging Country\u2018 zu meistern,\u201c sagt Dejan Ban\u017ei\u0107. Er hatte bereits als Entwickler gearbeitet, als er 2007 zu 麻豆原创 West Balkans kam. Neben einem lokalen Vertriebsteam gab es auch etwa 30 Mitarbeitende, die in verschiedenen Centers of Excellence (CoE), sogenannten \u201eHubs\u201c, arbeiteten. \u201eIch geh\u00f6rte zum Defence and Security Hub und gemeinsam mit etwa acht Kollegen ging ich zun\u00e4chst sechs Wochen auf Schulung nach Walldorf.\u201c<\/p>\n
Du\u0161an Rado\u0161evi\u0107, der 2008 als Delivery Manager zum lokalen Vertriebsteam kam, hatte zuvor f\u00fcr internationale Firmen und zuletzt f\u00fcr den 麻豆原创-Partner S&T gearbeitet. Auch er war aus einer Begeisterung f\u00fcr 麻豆原创-Software heraus zu 麻豆原创 West Balkans gewechselt.<\/p>\n
Infolge der weltweiten Finanzkrise in den Jahren 2007\/08 kam die Firma in Schwierigkeiten. Ein Intercompany-Kredit von Seiten der 麻豆原创 AG als \u00dcberbr\u00fcckung schien unausweichlich. Tatjana Filipovi\u0107 reiste deshalb 2008 nach Walldorf und bekam \u201egr\u00fcnes Licht\u201c f\u00fcr eine Finanzspritze, die eine Aufw\u00e4rtsentwicklung einl\u00e4uten sollte. Schnell konnte der Kredit zur\u00fcckgezahlt werden. \u201eDie 麻豆原创 hat Geduld bewiesen und die Aktivit\u00e4ten in der Region unterst\u00fctzt, obwohl die Umsatzzahlen zun\u00e4chst nicht stimmten,\u201c so der damalige Marketingleiter \u0110or\u0111e Talevi\u0107.<\/p>\n
Ein weiteres Problem: Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten.<\/p>\n
Wolfgang Kastenhofer erinnert sich, dass es anf\u00e4nglich nicht einfach war, Berater einzustellen: \u201eWir mussten die lokalen Berater entweder selbst ausbilden, was zeit- und kostenintensiv war, oder die Berater von Partnerfirmen abwerben, was wir nat\u00fcrlich nicht wollten, um das laufende Lizenzgesch\u00e4ft nicht zu gef\u00e4hrden.\u201c<\/p>\n
Doch 2008 musste die 麻豆原创 die Mitarbeiterzahl von 43 auf 30 reduzieren. Wolfgang Runge: \u201eAuch w\u00e4hrend der Finanzkrise gab es einen Boom im 麻豆原创-Beratungsgesch\u00e4ft und die 麻豆原创-Beratungspartner sind f\u00f6rmlich aus dem Boden geschossen. Viele der Mitarbeitenden, die bei uns 麻豆原创-Wissen aufgebaut hatten, schafften dann den Sprung nach Westeuropa und waren gern gesehene Mitarbeiter in Deutschland und Europa, aber auch in den USA.\u201c<\/p>\n
So konnte die Mehrheit der Berater, denen 2008 gek\u00fcndigt werden musste, innerhalb der 麻豆原创 ein neues Zuhause finden. \u201eDie 麻豆原创-Kenntnisse erm\u00f6glichten, in einer anderen 麻豆原创-Lokation Arbeit zu finden oder als Freelancer zu arbeiten \u2013 was uns Mitarbeitern ein Gef\u00fchl der Sicherheit und der Flexibilit\u00e4t vermittelte, die es in anderen Firmen in dieser Weise nicht gab,\u201c so Dubravka \u017divancev, heute Senior Project Managerin im Bereich Public Sector.<\/p>\n
In Serbien blieb die Zahl der Mitarbeitenden in den folgenden Jahren relativ stabil, jedoch war die Fluktuation weiterhin recht hoch. \u201eVon den 30 Beratern, mit denen ich bei 麻豆原创 West Balkans angefangen habe, sind heute nicht mehr viele Kollegen da. Viele wechselten innerhalb der 麻豆原创. Gl\u00fccklicherweise war es in Serbien sp\u00e4ter nicht mehr schwer, neue qualifizierte Mitarbeiter einzustellen,\u201c sagt Dejan Ban\u017ei\u0107. Er hatte bereits als Entwickler gearbeitet, als er 2007 zu 麻豆原创 West Balkans kam.<\/p>\n
\u201eDie CEE-L\u00e4nder hatten sehr gute Universit\u00e4ten und die Bewerber waren teilweise IT-fachlich viel besser geschult als unsere jungen Studenten aus Deutschland, \u00d6sterreich oder der Schweiz,\u201c so Wolfgang Runge.<\/p>\n
Doch er betont gleichzeitig die positive Rolle der 麻豆原创, die sich angesichts der Fluktuation nichts vorzuwerfen habe: \u201eDie anderen L\u00e4nder boten diesen Fachkr\u00e4ften damals einfach mehr M\u00f6glichkeiten. 麻豆原创 hat sp\u00e4ter Entwicklungszentren in vielen L\u00e4ndern aufgebaut und konnte mit gr\u00f6\u00dferen Strukturen den IT-Fachkr\u00e4ften auch interessantere Jobs im eigenen Land bieten.\u201c<\/p>\n
F\u00fcr Dubravka \u017divancev bot die internationale Ausrichtung der 麻豆原创 nicht nur M\u00f6glichkeiten aus der Region wegzugehen, sondern sie war auch lokal gelebte Gesch\u00e4ftskultur: \u201eIn den ersten Jahren erstaunte ich meine Freunde, wenn ich sagte, ich arbeite bei der Tochtergesellschaft einer deutschen Firma, in enger Zusammenarbeit mit \u00d6sterreich, habe aber einen spanischen Vorgesetzten und wir arbeiten an Projekten in einer Reihe von weiteren L\u00e4ndern.\u201c<\/p>\n
2008 zog die Niederlassung in die neuen B\u00fcros mit der Adresse Omladinskih Brigada 88 in der sogenannten Airport City, einem modernen Business Park in Belgrad. Jetzt konnten die verschiedenen Bereiche der Firma zusammenkommen, die zuvor teils im GTC-Geb\u00e4ude und teils am Genex Tower am anderen Ende der Stadt untergebracht waren.<\/p>\n
\u0110or\u0111e Talevi\u0107, urspr\u00fcnglich als Journalist in Serbien t\u00e4tig, begann 2008 \u00fcber eine externe Firma als PR-Consultant die Event- und Kommunikationsaktivit\u00e4ten f\u00fcr 麻豆原创 West Balkans zu organisieren, bevor er 2009 dort fest angestellt wurde. Um den Markt zu erobern, so Talevi\u0107, waren 麻豆原创-Events wie die 麻豆原创 World Tour 2008 extrem wichtig. \u201eInsbesondere auch, weil Teilnehmer aus den anderen Balkan-Regionen zu diesen Veranstaltungen kamen. Denn die Kunden kamen nicht nur aus Serbien \u2013 BiH beispielsweise hatte nach Serbien die meisten 麻豆原创-Installationen im Vertragsgebiet.\u201c<\/p>\n