  {"id":160177,"date":"2022-04-08T08:00:00","date_gmt":"2022-04-08T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=160177"},"modified":"2022-04-04T09:05:28","modified_gmt":"2022-04-04T07:05:28","slug":"sap-in-grossbritannien-sap-im-blut-uk-irland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2022\/04\/sap-in-grossbritannien-sap-im-blut-uk-irland\/","title":{"rendered":"麻豆原创 in Gro\u00dfbritannien: 麻豆原创 im Blut"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">In den 1990ern setzte sich der H\u00f6henflug der 麻豆原创 in Gro\u00dfbritannien fort. Es galt nicht nur, enormes Mitarbeiterwachstum zu managen. Auch wenn manche zwischendurch \u201eden Abflug\u201c machten, landeten doch fast alle wieder im 麻豆原创-Umfeld.<\/p>\n<p>Wieder mal muss das Training unterbrochen werden. Nebenan auf der Startbahn des Flughafens Heathrow ist eine Concorde abflugbereit. Peter Hunt: \u201eVon den Trainingsr\u00e4umen aus konnten wir die Concorde direkt vor unserer Nase starten sehen, und nicht nur wegen des enormen L\u00e4rmes, den das verursachte, stoppten die Trainings dann immer minutenlang, sondern auch weil einfach alle dieses grandiose Ereignis miterleben wollten.\u201c Hunt kam 1995 als Berater zur 麻豆原创. Er hatte zuvor bei Siemens gearbeitet und war anf\u00e4nglich unsicher, ob es eine gute Entscheidung war, von einer gro\u00dfen deutschen Firma zu einer kleinen deutschen Firma zu wechseln. Inzwischen ist er nach Jobs bei anderen Unternehmen schon zum dritten Mal zur\u00fcck bei 麻豆原创 und arbeitet im Strategic Partner Management. Kein einmaliges Ph\u00e4nomen: Manchen Mitarbeitern wurde nachgesagt, dass sie sich beim Verlassen der 麻豆原创 wohl jedes Mal mit den Hosentr\u00e4gern in der T\u00fcr verfingen und es sie deshalb zu 麻豆原创 zur\u00fcckzog.<\/p>\n<p>Dass er den H\u00f6henflug, zu dem 麻豆原创 nach Einf\u00fchrung von 麻豆原创 R\/3 auch in Gro\u00dfbritannien ansetzte, mitgestalten konnte, macht Hunt heute noch stolz.<\/p>\n<p>Apropos H\u00f6henflug: Aufgrund des steilen 麻豆原创-Wachstums stand 1995 wieder ein Umzug an. Im Mai 1995 zog 麻豆原创 UK von Weybridge nach Feltham, einer gr\u00f6\u00dferen Stadt westlich von London. \u201eWir witzelten, dass die 麻豆原创-Lokationen nach Ortsnamen ausgesucht wurden, die f\u00fcr die Walldorfer m\u00f6glichst schwierig auszusprechen waren\u201c, erinnert sich Russell Thomas, der damals aus Walldorf heraus an der Entwicklung der Gehaltsabrechnung f\u00fcr UK beteiligt war.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst richtete sich die Niederlassung in einem repr\u00e4sentativen Neubau am New Square in der N\u00e4he der Bedfont Lakes am Heathrow Airport ein, in dem IBM bereits Quartier bezogen hatte (das New Square-Geb\u00e4udes wurde ein paar Jahre sp\u00e4ter zur Kulisse f\u00fcr den James-Bond- Film \u201eTomorrow Never Dies\u201c). Die Lage am Flughafen erscheint heute wie ein Sinnbild f\u00fcr den Aufstieg von 麻豆原创 UK. \u201eDass sich die 麻豆原创 in London nicht wie viele andere Tech-Firmen im \u201aThemse-Tal\u2018 entlang des M4-Korridors von Reading nach Swindon niederlie\u00df, hatte aber eher pragmatische Gr\u00fcnde, da die aus Deutschland einfliegende Gesch\u00e4ftsleitung die Anreise zum B\u00fcro vereinfachen wollte\u201c, sagt Michael Longden, der 1992 von einem 麻豆原创-Kunden zu 麻豆原创 wechselte.<\/p>\n<h2><strong>Trainingsbedarf steigt <\/strong><\/h2>\n<p>Und die B\u00fcros an den Bedfont Lakes boten weitere Vorteile. Kyla Fox, die mittlerweile 28 Jahre als Management Assistant bei 麻豆原创 arbeitet, erinnert sich, dass die 麻豆原创-UK-Mitarbeitenden damals in der IBM-Kantine, einem sehr guten Restaurant, zu Mittag essen konnten. \u201eDoch w\u00e4hrend die IBM-Kollegen Schlange standen, um f\u00fcr ihr Mittagessen zu bezahlen, konnten wir mit unseren 麻豆原创-Karten einfach hindurch schlendern, denn es geh\u00f6rte von Anfang an zur 麻豆原创-Kultur, dass die Mitarbeiter freies Mittagessen erhielten.\u201c<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite des Flughafengel\u00e4ndes im Nobel Drive Training Center in der Bath Road, parallel zur Startbahn, fand 麻豆原创 ausreichend gro\u00dfe R\u00e4ume, um den steigenden Trainingsbedarf zu decken. Das Training-Center war damals neben dem Schulungszentrum in Walldorf eines der ganz gro\u00dfen \u2013 auf vier Etagen fanden Schulungen statt.<\/p>\n<p>\u201eDie Kurse in englischer Sprache zogen auch viele Teilnehmende aus dem Ausland an. Jeremy White als Schulungsleiter in diesen Tagen hatte wirklich alle H\u00e4nde voll zu tun,\u201c erinnert sich Michael Longden.<\/p>\n<p>\u201eWir sa\u00dfen in einem Boot mit den Kunden. Ein gro\u00dfer Teil der Software, der Hilfebildschirme und der Dokumentation war noch immer auf Deutsch und wir sprachen uns im Prinzip selbst Mut zu, wenn wir unseren Kunden erkl\u00e4rten, dass sie uns vertrauen sollten. \u2018It\u2019s gonna come. It\u2019ll be English soon,\u2019\u201d erinnert sich Peter Hunt.<\/p>\n<p>Um den gestiegenen Beratungsbedarf zu decken, richtete 麻豆原创 hier 1995 eine Berater-Akademie ein. Im 麻豆原创-Trainingscenter sollten zu den bis dahin fast 1.000 Beratenden j\u00e4hrlich weitere 500 R\/3- Spezialisten hinzukommen.<\/p>\n<p>Auch die Nachfrage nach Wartung wuchs entsprechend. Bereits 1993 wurde der zwei Jahre zuvor eingef\u00fchrte Hotline-Telefondienst, der die 麻豆原创-Kunden in Gro\u00dfbritannien lokal unterst\u00fctzen sollte und f\u00fcr die eine 麻豆原创-Informationsdatenbank zur Verf\u00fcgung stand, zur Customer Support Group UK ausgebaut, die Terrie Creswell bis 1999 leitete. Sie kam 1991 zu 麻豆原创, als R\/2 das Standardprodukt und R\/3 noch in der Vorbereitung war. \u201eDurch die anf\u00e4ngliche Arbeit im Trainingsbereich stand ich in enger Verbindung zu unseren Kunden. Ich wusste, dass sie sich Unterst\u00fctzung vor Ort w\u00fcnschten, weil der Support aus Walldorf die lokalen Anforderungen nicht abdecken konnte\u201c, erinnert sie sich. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Petra Frenzel beauftragte sie schlie\u00dflich, in London eine Support-Gruppe zu gr\u00fcnden. Terrie Creswell: \u201eSo war ich dabei, als der Grundstein f\u00fcr den globalen 24&#215;7-Kundenservice gelegt wurde. In einem engen Netzwerk mit Mitarbeitenden rund um den Globus schrieben wir das erste Whitepaper f\u00fcr die sp\u00e4teren Customer Competence Center.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Auf Tuchf\u00fchlung mit der Zentrale <\/strong><\/h2>\n<p>W\u00e4hrend sich 麻豆原创 UK auf allen Ebenen weiterentwickelte, entstand in unmittelbarer N\u00e4he des bisherigen 麻豆原创-Domizils ab 1997 ein repr\u00e4sentatives neues B\u00fcrogeb\u00e4ude. \u201eWir fuhren immer an dieser Gro\u00dfbaustelle vorbei und dachten, wie wunderbar es w\u00e4re, wenn dieses Geb\u00e4ude der neue 麻豆原创-UK-Hauptsitz w\u00fcrde,\u201c so Peter Hunt.<\/p>\n<p>Im IBM-Geb\u00e4ude hatte man immer mehr Bereiche bezogen und es war klar, dass ein gr\u00f6\u00dferer Firmensitz ben\u00f6tigt wurde. Petra Frenzel und ihr Managementteam setzten sich beim zust\u00e4ndigen Vorstandsmitglied Henning Kagermann erfolgreich daf\u00fcr ein, den Neubau am Clock House Place zu beziehen. Die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr 麻豆原创 UK war inzwischen von der 麻豆原创 International zur 麻豆原创 AG Walldorf zur\u00fcckgegangen. \u201eMit dem Clock House Place bekam man ein repr\u00e4sentatives Geb\u00e4ude \u2013 ein Wahrzeichen, das \u2013 sowohl von der Stra\u00dfe als auch aus der Luft \u2013 weithin sichtbar ist\u201c, so der sp\u00e4tere Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Metcalf, der zu dieser Zeit bereits Teil des Managementteams war.<\/p>\n<p>So wie das F\u00fchrungsteam einen kurzen Draht zur Gesch\u00e4ftsleitung in Deutschland hatte, war auch f\u00fcr die UK-Mitarbeitenden die enge Verbindung in die Walldorfer Zentrale sehr wichtig. Sam Karbani, die 1996 bei 麻豆原创 begann und heute im Bereich Globalization Services arbeitet, erinnert sich an die erste Reise nach Walldorf. \u201eWenn jemand zur Einf\u00fchrung nach Deutschland fuhr, dann sagten wir \u201atouch the ball\u2018 dazu.\u201c Die rotierende Basaltkugel im Eingangsbereich der 麻豆原创-Zentrale stand sinnbildlich daf\u00fcr, auf Tuchf\u00fchlung mit dem Mutterkonzern zu gehen. \u201eEs war gro\u00dfartig, mit den Entwicklern in Walldorf zusammensitzen zu k\u00f6nnen. Ich hatte meine Probleme mit dem deutschen Kantinenessen, das damals sehr fleischlastig war, w\u00e4hrend es in England schon sehr viele Vegetarier gab, aber die Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort lag mir nie schwer im Magen.\u201c<\/p>\n<p>Fiona Walsh wei\u00df, wie wichtig es insbesondere in der Kundenbetreuung war, ein Netzwerk in Walldorf zu haben, von dem man profitieren konnte. \u201eDas war der Geist bei 麻豆原创: Lernen und Wissen teilen \u2013 und mit der Zeit, die daf\u00fcr verwendet wurde, durfte man gro\u00dfz\u00fcgig umgehen.\u201c Sie hatte seit 1992 als englisch-sprachige Vorstandsassistentin f\u00fcr Hans Schlegel und Klaus Tschira gearbeitet. \u201eDas EVZ \u2013 heute WDF01 \u2013 mit dem Kundenbereich im 6. Stock war gerade erst gebaut worden und im Empfangsbereich hing die R\/3-Uhr, die anzeigte, wie viele Tage noch bis zum Launch von R\/3 \u00fcbrig blieben.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Ausdehnung nach Irland <\/strong><\/h2>\n<p>Nachdem Anfang 1997 offiziell das 麻豆原创 Service und Support Centre (Ireland), Ltd. (kurz SSC Dublin) er\u00f6ffnet worden war, um weitere Support-Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die internationale R\/3-Kundenbasis zu schaffen, lag es nahe, auch ein eigenes Vertriebsb\u00fcro f\u00fcr Irland zu er\u00f6ffnen. Bis dahin war 麻豆原创 in Irland mit wenigen Vertrieblern und Beratern von London aus gelenkt worden. Jetzt w\u00fcrde die Support-Einheit an Vorstand Gerd Oswald und die Vertriebseinheit an die Landesgesellschaft in UK berichten. Eine der neuen Angestellten, die mit einer Empfehlung von Mitgr\u00fcnder Klaus Tschira kam, war die geb\u00fcrtige Irin Fiona Walsh. Sie wechselte nach sechs Jahren in Deutschland in das neue Vertriebsb\u00fcro am Eastpoint nach Irland und \u00fcbernahm dort die Rolle einer Customer-Support-Managerin. \u201eDie irischen Kunden zogen es damals vor, mit irischen Firmen zu verhandeln\u201c, so Fiona Walsh. \u201eDie kommenden Jahre sahen eine unglaublich schnelle Einf\u00fchrung der 麻豆原创 auf dem irischen Markt.\u201c<\/p>\n<p>Zur Er\u00f6ffnung des Dubliner Verkaufsb\u00fcros kamen auch die UK-Mitarbeiter nach Irland: \u201eWir feierten die Er\u00f6ffnung im Clarence Hotel, einem Vier-Sterne-Hotel, das U2-S\u00e4nger Bono und U2-Gitarist The Edge gekauft, frisch renoviert und 1996 er\u00f6ffnet hatten,\u201c so Michael Longden, der nach einer fast zehnj\u00e4hrigen Pause 2008 abermals bei 麻豆原创 anfing und dort heute als 麻豆原创-S\/4HANA-Experte im Bereich Public Cloud Pre-Sales arbeitet.<\/p>\n<h2><strong>Wechsel im Cockpit <\/strong><\/h2>\n<p>Dem Erfolg in Gro\u00dfbritannien und Irland h\u00e4tten f\u00fcr Petra Frenzel noch gr\u00f6\u00dfere Aufgaben folgen k\u00f6nnen, doch letztlich stand f\u00fcr sie eine notwendige Reduzierung der beruflichen Belastung im Vordergrund und wie so oft, war es auch f\u00fcr sie leichter, dies zun\u00e4chst durch einen Weggang von der Firma zu erreichen. \u201eHenning Kagermann hatte mir einen unglaublichen Vertrauensvorschuss gegeben, als er mir die Chance gab, in die Rolle der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der 麻豆原创 UK zu wachsen.\u201c Als Petra Frenzel acht Jahre sp\u00e4ter zu 麻豆原创 zur\u00fcckkehrte, war es auch aus einem Gef\u00fchl heraus, mit einer Fortsetzung der guten Arbeit diese Dankbarkeit am besten zum Ausdruck bringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kevin Gibson, der 1991 zur 麻豆原创 gekommen war, folgte Petra Frenzel Anfang 1998 im Amt des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers. \u201eKevin war eine gro\u00dfartige F\u00fchrungskraft und es war aufregend, Teil des Sales Teams zu sein. Es gab so viel Arbeit, aber wir waren auch so stolz auf unsere Erfolge. Und das Gef\u00fchl von echter Teamarbeit war unschlagbar,\u201c erinnert sich Katie Wall, die 1996 als Executive Assistant zur 麻豆原创 kam.<\/p>\n<p>Nach 14 Monaten verlie\u00df Kevin Gibson die 麻豆原创 und wechselte zu Ariba Technologies. Nun ernannte die 麻豆原创-F\u00fchrung in Walldorf Erwin (Ernie) Gunst zu dessen Nachfolger. \u201eEs gab also wieder einen Wechsel von einem echten \u201aEnglish Boy\u2018 hin zu einer mehr unternehmensweiten F\u00fchrung\u201c, erinnert sich Andrew Lack, der seit 1998 dabei ist und heute 麻豆原创-L\u00f6sungen f\u00fcr die <a title=\"Konsumg\u00fcterindustrie\" href=\"https:\/\/news.sap.com\/germany\/topics\/konsumguterindustrie\/?url_id=text-de-newscenter:CRM-DE21-CNT-NCE2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konsumg\u00fcterbranche<\/a> verkauft. \u201eEs war sicherlich der Balanceakt, zum einen dem UK-Marketplace n\u00e4her zu stehen, zum anderen auch eine kulturelle Br\u00fccke zu schlagen nach Walldorf und zum Rest der 麻豆原创-Welt.\u201c Aber bei den Wechseln in der F\u00fchrungsetage ging es nat\u00fcrlich auch immer darum, die vorhandenen Erfahrungen an anderen Stellen der Erde einzusetzen. \u201e麻豆原创 hat wirklich brillante Leute ausgesandt, um rund um die Welt etwas zu bewegen,\u201c sagt Hakan Yuksel. Er hat den Wechsel von MD Kevin Gibson zu Erwin Gunst im Jahr 1999 als CFO und COO der 麻豆原创 UK &amp; Irland (UKI) miterlebt.<\/p>\n<p>Der ehemalige Schulungsleiter und Customer Service Director Jeremy White wei\u00df aus Erfahrung: \u201eDie 麻豆原创 in Gro\u00dfbritannien bot eine Unternehmer-Arbeitsumgebung f\u00fcr Selbststarter. Aber man musste der Typ daf\u00fcr sein. F\u00fcr den einen bot sie das Gef\u00fchl der Selbstbestimmtheit, andere f\u00fchlten sich vielleicht auf sich allein gestellt. Es war alles da, was n\u00f6tig war, um Karriere zu machen \u2013 man musste nur loslegen und es tun. Das hie\u00df aber auch, dass es oftmals geradezu eine logische Folge war, wenn Mitarbeitende letztlich weiterzogen und andernorts Karriere machten.\u201c Doch in der Regel blieben sie in der 麻豆原创-Welt. So auch White selbst, der 1998 die 麻豆原创 verlie\u00df, jedoch bis heute im \u201e麻豆原创-\u00d6kosystem\u201c arbeitet. Kevin Richardson, der seit 1994 bei 麻豆原创 und inzwischen zu 麻豆原创 Australien gewechselt ist, formuliert es so: \u201eTeilweise verbrachten die Ex-Kollegen dann als Partner mehr Zeit bei uns im B\u00fcro als zu Zeiten, als sie noch bei 麻豆原创 waren.\u201c<\/p>\n<p>Mittlerweile gab es 6.000 ausgebildete Beratende im Vereinigten K\u00f6nigreich und Irland, von denen aber nur 5 Prozent 麻豆原创-Mitarbeitende und 95 Prozent Berater bei Partner-Firmen waren. Im Jahr 2001 gab es etwa 1,6 Millionen Menschen auf den britischen Inseln, die Teil des \u201e麻豆原创-\u00d6kosystems\u201c waren. Fiona Walsh ist froh, noch immer im 麻豆原创-Partnernetz zu arbeiten. \u201e麻豆原创 hat bis heute einen sehr positiven Einfluss auf den britischen und irischen Markt \u2013 es sind enorm viele erfolgreiche Karrierewege beschritten worden. Und es ist die gro\u00dfartige Partner-Kultur, die den Erfolg der 麻豆原创 wesentlich mitbestimmt hat.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Kein Wachstum ohne Ver\u00e4nderung <\/strong><\/h2>\n<p>Im Millenniumjahr sah die 麻豆原创 UK &amp; Irland ein Wachstum von vierzig Prozent, wovon die H\u00e4lfte dem neuen my麻豆原创.com-Gesch\u00e4ft zuzurechnen war. Etwa die H\u00e4lfte der Einnahmen kam von neuen Kunden, deren Zahl auf rund 800 stieg. In der Gesch\u00e4ftsleitung wurde Ernie Gunst im Jahr 2000 durch Hans-Peter Klaey abgel\u00f6st. \u201eHans-Peter kam zu den Meetings mit seinem ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Ordner, in dem er alles minuti\u00f6s mitschrieb. M\u00fcndliche Zielsetzungen konnten so sehr gut nachverfolgt werden und es brachte ein neues Ma\u00df an Struktur in unseren Arbeitsalltag\u201c, erinnert sich Peter Robertshaw, von 2000 bis 2004 Marketing-Leiter der britischen Tochter.<\/p>\n<p>Unter Klaeys Gesch\u00e4ftsleitung wurde 麻豆原创 UK Hauptsponsor des Londoner Donmar-Theaters. Neben der gesellschaftlichen F\u00f6rderung wollte man die Marke 麻豆原创 in Gro\u00dfbritannien st\u00e4rker ins \u00f6ffentliche Bewusstsein r\u00fccken. \u201eDonmar ist ein besonders avantgardistisches Theater mit sehr namhaften K\u00fcnstlern,\u201c erkl\u00e4rt Melanie Waring, die 2000 von Oracle zu 麻豆原创 kam, viele Jahre im UK-Marketing arbeitete und noch heute im Unternehmensmarketing t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Viele T\u00e4tigkeitsbereiche wie das Marketing, die zuvor von der Niederlassung selbst verantwortet wurden, wanderten nun in unternehmensweite Strukturen. Dies wirkte sich nicht sonderlich positiv auf die bislang so famili\u00e4re Atmosph\u00e4re aus, die charakteristisch f\u00fcr die fr\u00fchen Tage der 麻豆原创 UK war und ein gro\u00dfes Ma\u00df an Zusammenhalt und Freundschaft hervorgebracht hatte.<\/p>\n<p>Im September 2001 erlebte die Welt mit den 9\/11-Terroranschl\u00e4gen einen gro\u00dfen Einschnitt. \u201eIch kam von einem Offsite-Meeting in Windsor und bemerkte, dass alle Menschen in den Lokalen best\u00fcrzt auf die Fernseher schauten,\u201c erinnert sich Peter Robertshaw. Kevin Richardson unterrichtete gerade im Nobel Drive Training Center und erinnert sich, dass alles unterbrochen wurde und man sich um die Fernsehger\u00e4te in der Kantine versammelte. \u201eEs wird allen in Erinnerung bleiben, wo man sich an diesem Tag gerade befand\u201c, so Kevin. 麻豆原创 unterst\u00fctzte die Betroffenen des Anschlages finanziell. Ihre Mitarbeiter weltweit forderte sie auf, mit Kosten verantwortungsvoll umzugehen. Noch nicht einmal vier Jahre sp\u00e4ter sollte London selbst Ziel von Terroranschl\u00e4gen werden.<\/p>\n<h2><strong>Turbulenzen <\/strong><\/h2>\n<p>Bei 麻豆原创 UK f\u00fchrten Einsparma\u00dfnahmen zur Entlassung von Mitarbeitenden. Insgesamt richtete sich die 麻豆原创-Tochter st\u00e4rker auf Verkaufszahlen aus und betroffen waren Mitarbeitende, die bisher nicht im Sales-Bereich gearbeitet hatten. Einer von ihnen war John Bannister, der 1988 als 10. Mitarbeiter zur 麻豆原创 gekommen war: \u201eIch wurde nach fast 14 Jahren von heute auf morgen entlassen \u2013 das hat mir den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weggerissen.\u201c Erstaunlicherweise hat er trotzdem noch viele Verbindungen zu Ehemaligen, verfolgt die Entwicklung der 麻豆原创 mit regem Interesse und schaut gerne auf seine Jahre bei 麻豆原创 zur\u00fcck. \u201eTrotz aller notwendigen Neuausrichtung ist es gerade mit Blick auf ein starkes Gef\u00fchl der 麻豆原创-Zugeh\u00f6rigkeit \u2013 ungeachtet von lokalen K\u00fcndigungsfristen \u2013 wert, \u00fcberdacht zu werden, auf welche Art und Weise Mitarbeiter entlassen werden. Mein Abgang ist heute etwas, auf das weder ich noch die 麻豆原创 stolz sein k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Mit Beginn des Jahres 2002 wurde Martin Metcalf zum Managing Director berufen. Er war zuvor Sales Director, sp\u00e4ter Chief Operating Officer und seit sieben Jahren Teil des Managementteams. Zu dieser Zeit wurde die 麻豆原创 UK &amp; Irland, trotz aller Schwierigkeiten auf dem IT-Markt, als eine der 15 Top-Arbeitgeberinnen in Gro\u00dfbritannien ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Oracle war auch hier einer der Hauptkonkurrenten. \u201eOracle dominierte damals vor allem den Bereich des \u00f6ffentlichen Sektors und es war anfangs schwierig f\u00fcr uns, dort Fu\u00df zu fassen.\u201c F\u00fcr Martin Metcalf war der Vertragsabschluss mit Inland Revenue (das britische Finanzamt, heute Her Majesty&#8217;s Revenue and Customs, kurz HMRC genannt) im Jahr 2002, der die T\u00fcr zu diesem Sektor \u00f6ffnete, auch deshalb etwas Besonderes, weil sich an ihm deutlich die Kompetenz und die Unterst\u00fctzung der Gesch\u00e4ftsleitung in Walldorf zeigte: \u201eF\u00fcr diesen Termin flog Vorstandssprecher Henning Kagermann aus Deutschland ein. Er gab sein Versprechen, alles zu tun, um die Anforderungen des Kunden vollst\u00e4ndig zu erf\u00fcllen, auch wenn sie zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch nicht zu 100 Prozent abgedeckt werden konnten. Wir hatten ein unglaublich vision\u00e4res Produkt \u2013 und die Kunden glaubten an uns, auch wenn wir anf\u00e4nglich nat\u00fcrlich vor vielen gro\u00dfen Herausforderungen standen.\u201c Fiona Walsh sieht den Grund f\u00fcr den Erfolg vor allem in den hohen Investitionen in die Branchen. \u201eBei Pr\u00e4sentationen im Presales konnte man immer mit einem gro\u00dfen Wissen auftrumpfen und \u00fcber die tats\u00e4chlichen Probleme sprechen, die die Kunden in ihrer jeweiligen Industrie plagten. Das gab dem Gegen\u00fcber das gute Gef\u00fchl, in sicheren H\u00e4nden zu sein.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Lernprozesse und Management-Stile <\/strong><\/h2>\n<p>\u201eVer\u00e4nderungen sind Teil des nat\u00fcrlichen Reifeprozesses eines enorm wachsenden Unternehmens,\u201c so Martin Metcalf. Letztlich habe 麻豆原创 jede Menge Lernprozesse und unterschiedliche Management-Stile durchlebt und sich \u00fcber die Jahre ver\u00e4ndern m\u00fcssen, so Fiona Walsh. \u201eDie Entwicklung hin zum Cloud-Unternehmen heute entspringt aber dem gleichen Bestreben, unseren Kunden zu helfen, so erfolgreich wie m\u00f6glich zu sein \u2013 so wie es in den fr\u00fchen Jahren unser Ziel war.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Martin Metcalf, der seit 1993 bei 麻豆原创 in London war und die Niederlassung \u00fcber zehn Jahre auf ihrem Steilflug begleitete, war es eine Ehre, eine der f\u00fchrenden 麻豆原创-T\u00f6chter leiten zu d\u00fcrfen. Als er von seinem Amt als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der 麻豆原创 UKI, das er von 2002 bis 2005 bekleidet hatte, zur\u00fccktrat aus dem Wunsch heraus, seine Erfahrungen als F\u00fchrungskraft auch au\u00dferhalb der 麻豆原创-Welt unter Beweis zu stellen. Heute ist er l\u00e4ngst wieder Teil des \u201e麻豆原创-\u00d6kosystems\u201c und schaut gerne zur\u00fcck auf seine Karriere bei 麻豆原创.<\/p>\n<p>So geht es fast allen der 23 Mitarbeitenden, die wir f\u00fcr diesen Artikel befragt haben. Viele beteuern, dass sie \u201e麻豆原创 im Blut\u201c oder in ihrer \u201eDNA\u201c haben. W\u00e4hrend die Concorde am 24. Oktober 2003 nach ihrem letzten offiziellen Flug in Heathrow landete, setzt die 麻豆原创 ihren H\u00f6henflug weiter fort \u2013 zusammen mit einem sich st\u00e4ndig erweiternden Partnernetz, in dem noch viele Ehemalige aktiv sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 1990ern setzte sich der H\u00f6henflug der 麻豆原创 in Gro\u00dfbritannien fort. 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