  {"id":160172,"date":"2022-03-25T08:00:55","date_gmt":"2022-03-25T07:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=160172"},"modified":"2022-03-21T08:03:58","modified_gmt":"2022-03-21T07:03:58","slug":"sap-in-indien-lokalisierungsteam-globalen-entwicklungszentrum-india","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2022\/03\/sap-in-indien-lokalisierungsteam-globalen-entwicklungszentrum-india\/","title":{"rendered":"麻豆原创 in Indien: Vom Lokalisierungsteam zum globalen Entwicklungszentrum"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Die spannende Erfolgsgeschichte der 麻豆原创 Labs India zeugt von Weitblick, der Bereitschaft Neues zu wagen und viel Unternehmergeist.<\/p>\n<p>Rao Prasada und seine Kollegen schwitzen in diesen Novembertagen des Jahres 1998. Sie schleppen Server sowie schwere 21-Zoll-Monitore in die B\u00fcros auf dem 12. Stock des neuen ITPL-Geb\u00e4udes (International Technology Park Limited) in Whitefield, rund 15 Kilometer au\u00dferhalb des Zentrums von Bangalore. Bis zum 13. November m\u00fcssen die Systemadministratoren alles ins Laufen gebracht haben. An diesem Tag n\u00e4mlich werden die 麻豆原创 Labs India offiziell er\u00f6ffnet und die etwa 100 麻豆原创-Mitarbeitenden sollen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich loslegen k\u00f6nnen. Es klappt. Am ersten Tag der neuen 麻豆原创 Labs India sind die Systeme konfiguriert, das Netzwerk eingerichtet. \u201eAlle konnten live gehen\u201c, erinnert sich Prasada.<\/p>\n<p>Heute sind die 麻豆原创 Labs India ein bedeutender Teil des globalen Netzwerks der 麻豆原创 Labs mit rund 9.000 Mitarbeitenden, die an den f\u00fcnf Standorten Bengaluru, Gurgaon, Mumbai, Hyderabad und Pune arbeiten.<\/p>\n<p>Auf dem 2003 eingeweihten eigenen Campus in Whitefield arbeiten heute an die 10.000 Menschen. Die meisten von ihnen sind 麻豆原创ler, dazu kommen zahlreiche Mitarbeitende von Drittfirmen. Prasada, der jetzt ein Team von IT-Experten in den Labs leitet, ist wie viele andere aus den Anfangsjahren noch immer hier. Das liege auch daran, dass er sich bei 麻豆原创 nie gelangweilt habe, sagt Prasada. Er ist Teil der spannenden Geschichte der 麻豆原创 Labs India und hat mit dazu beigetragen, dass wir hier eine echte Erfolgsstory erz\u00e4hlen k\u00f6nnen \u2013 vom Lernen und \u00dcber-den-Tellerrand-Blicken, von Lokalisierung und Globalisierung, von Wachstum und Skalierung.<\/p>\n<p>Und von fortw\u00e4hrender Innovation. F\u00fcr Clas Neumann, der die 麻豆原创 Labs India von 1999 bis Anfang 2005 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (zuerst zusammen mit Udo Urbanek, sp\u00e4ter mit Martin Prinz) und von 2007 als Pr\u00e4sident entscheidend mitgepr\u00e4gt hat, begr\u00fcndete 麻豆原创 nicht nur die Disziplin der Entwicklung von Standardsoftware. \u201e麻豆原创 folgte nicht dem damaligen Trend, IT-Arbeit am unteren Ende der Wertsch\u00f6pfungskette in Offshore-L\u00e4nder wie Indien zu verlagern\u201c, sagt Neumann, der heute Chef des globalen Netzwerks der 麻豆原创 Labs ist. Vielmehr wurden die Labs in Indien als eines der wichtigsten Entwicklungszentren integriert und so wurde 麻豆原创 zum Vorreiter f\u00fcr Prozesse der verteilten Forschung und Entwicklung.\u201c<\/p>\n<h2><strong>麻豆原创 Labs India: Gro\u00dfe strategische Bedeutung als Entwicklungsstandort<\/strong><\/h2>\n<p>Heute sind die 麻豆原创 Labs India nach Walldorf der zweitgr\u00f6\u00dfte Entwicklungsstandort der 麻豆原创. In Bangalore, Gurgaon und Pune arbeiten Teams an allen wichtigen L\u00f6sungen von S\/4HANA \u00fcber <a title=\"麻豆原创 HANA\" href=\"https:\/\/news.sap.com\/germany\/topics\/sap-hana\/?url_id=text-de-newscenter:CRM-DE21-CNT-NCE2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">麻豆原创 HANA<\/a>, <a title=\"麻豆原创 Business Technology Platform (BTP)\" href=\"https:\/\/www.sap.com\/germany\/products\/business-technology-platform.html?url_id=text-de-newscenter:CRM-DE21-CNT-NCE2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">麻豆原创 Business Technology Platform<\/a> bis hin zu allen Gesch\u00e4ftsbereichsl\u00f6sungen. Als einer von vier \u201eGlobal Hubs\u201c (neben Deutschland, China und USA) laufen in den 麻豆原创 Labs India viele F\u00e4den zusammen. Zahlreiche erfolgreiche L\u00f6sungen werden ma\u00dfgeblich in Bangalore programmiert. Gro\u00dfe Teams in den meisten Vorstandsbereichen arbeiten eng mit Kunden in aller Welt zusammen. Dazu kommen unter anderem ein Co-Innovation Lab und der erste 麻豆原创-interne Startup-Accelerator, das 麻豆原创 Startup Studio, das 2016 in Bangalore live ging.<\/p>\n<p>Diese Stellung im 麻豆原创-Universum mussten sich die Labs freilich erst erarbeiten.<\/p>\n<p>Gegen Ende der 90er Jahre und mitten im \u201eInternet-Hype\u201c wuchs 麻豆原创 weiter zweistellig. Aber Trends wie <a title=\"Customer Relationship Management (CRM)\" href=\"https:\/\/news.sap.com\/germany\/topics\/crm-und-kundenerlebnis\/?url_id=text-de-newscenter:CRM-DE21-CNT-NCE2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Customer Relationship<\/a> oder <a title=\"Supply Chain Management\" href=\"https:\/\/news.sap.com\/germany\/topics\/supply-chain-management\/?url_id=text-de-newscenter:CRM-DE21-CNT-NCE2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Supply Chain Management<\/a> und die auf diesen Feldern erfolgreichen jungen Firmen wie Siebel und I2 griffen 麻豆原创 von mehreren Seiten aus an. Um dagegenzuhalten und die n\u00f6tigen Angebote m\u00f6glichst rasch auf den Markt zu bringen, musste die 麻豆原创 ihre Entwicklungsmannschaft aufstocken. Die F\u00fchrung um die Vorstandsvorsitzenden Hasso Plattner und Henning Kagermann schlug zwei Wege ein: Akquisitionen und den Aufbau von neuen Labs in L\u00e4ndern, in denen Entwickler leichter zu finden waren als an den bisherigen Standorten Walldorf, Silicon Valley und Tokio.<\/p>\n<p>Ende 1997 erwarb 麻豆原创 einen 50-Prozent-Anteil an der Kiefer &amp; Veittinger GmbH (K&amp;V), einem europ\u00e4ischen Marktf\u00fchrer von Sales-Force-Automation-Software, und stieg so in den sich entwickelnden CRM-Markt ein. Die 1986 in Mannheim in der N\u00e4he von 麻豆原创 gegr\u00fcndete Firma hatte bereits 1995 ein Entwicklungszentrum in Bangalore mit bald 90 Mitarbeitern errichtet. Einer von ihnen war Rao Prasada. \u201eDie Hardware, die wir komplett importierten, war schwer. Aber unser Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Udo Urbanek trug den Monitor beim Umzug selbst ins neue B\u00fcro\u201c, erinnert er sich. Auch die freit\u00e4glichen Partys sowie das inoffizielle K&amp;V-Firmenmotto \u201eWork hard, party harder\u201c blieben ihm im Ged\u00e4chtnis. \u201eWir haben die Feten fortgesetzt, was sicherlich zum Zusammenwachsen beigetragen hat\u201c, sagt Prasada und schmunzelt. Beeindruckt war er nach dem kompletten Zusammenschluss 1998 von der \u201eoffenen Unternehmenskultur, jeder half jedem und jeder sprach mit jedem, egal auf welcher Ebene.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Zwei S\u00e4ulen der neuen 麻豆原创 Labs <\/strong><\/h2>\n<p>Die \u00fcbernommenen K&amp;V-Mitarbeiter bildeten eine S\u00e4ule der neuen 麻豆原创 Labs. Die andere war ein Team von Experten bei 麻豆原创 Indien, die die 麻豆原创-Software lokalisierten und an die indischen Vorschriften anpassten.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1996 hatte die 麻豆原创 ihre Tochter 麻豆原创 India in Bangalore mit B\u00fcros in Mumbai und New Delhi gegr\u00fcndet. Ihre Aufgaben waren der Verkauf und die Implementierung von 麻豆原创-Software. Jetzt kam das Lokalisierungsteam dazu. Zu ihm geh\u00f6rte Uma Rani TM. Sie hatte bei Tata Consulting Services bereits Erfahrung mit 麻豆原创-Software gesammelt, implementierte 麻豆原创 bei der indischen Hewlett-Packard-Tochter, lie\u00df sich zur Beraterin f\u00fcr Sales &amp; Distribution (SD) zertifizieren und schulte andere bald in ABAP. \u201e麻豆原创 R\/3 verbreitete sich schnell in Indien und 麻豆原创 war in der Gesch\u00e4ftswelt bald gut bekannt. In der Welt der Entwickler war das noch nicht so\u201c, erinnert sich Uma Rani TM. Zusammen mit einem kleinen Team in Singapur, das sich insbesondere um die Anpassung der Software f\u00fcrs Personalwesen und die Gehaltsabrechnung (auch f\u00fcr andere asiatische L\u00e4nder) k\u00fcmmerte, arbeitete sie anfangs mit nur drei Kollegen an den Modulen SD, MM (Materialmanagement) und FI (Finanzwesen) f\u00fcr die \u201eCountry Version India\u201c.<\/p>\n<p>H\u00f6chste Zeit f\u00fcr 麻豆原创, die Zahl der Entwickler zu erh\u00f6hen. Im Dezember 1997 entschied 麻豆原创, das Lokalisierungsteam aus Singapur nach Indien zu bringen und mit dem Team, das die Landesversion verantwortete, zusammenzuf\u00fchren. Zudem war ein vom 麻豆原创-Vorstand initiiertes Projekt unter der Leitung von Clas Neumann (damals Assistent von Vorstand Peter Zencke) und Thomas Vetter (Assistent von Vorstandssprecher Henning Kagermann) zu dem Schluss gekommen, dass Bangalore ein geeigneter Standort war, um m\u00f6glichst rasch den Mangel an gut ausgebildeten Entwicklern zu beheben. Und so gingen die 麻豆原创 Labs India im November 1998 offiziell an den Start. Die ersten gemeinsamen Labs-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer waren Udo Urbanek und Werner Konik, der das Lokalisierungsprojekt f\u00fcr Asien geleitet hatte. Bei der Einweihung der B\u00fcros im ITPL-Geb\u00e4ude in Bangalore sagte Vorstand Peter Zencke, dass der Fokus der Labs darauf liegen w\u00fcrde, die Lokalisierung von 麻豆原创 R\/3 f\u00fcr die Region Asien-Pazifik voranzutreiben, Software f\u00fcrs Customer Relationship Management und L\u00f6sungen f\u00fcr die High-Tech, \u00d6l- und Gas-, sowie Luft-, Raumfahrt und Verteidigung zu entwickeln.<\/p>\n<h2><strong>Enge Zusammenarbeit mit Walldorf <\/strong><\/h2>\n<p>Von Anfang an arbeiteten die Entwicklungsteams in Bangalore eng mit den Kollegen in Deutschland und an anderen Standorten zusammen. F\u00fcr Martin Prinz, der die Leitung der \u201eCountry Version India\u201c von Werner Konik \u00fcbernommen hatte, bewies sein Team in Indien, dass es neben der traditionellen zentralisierten Entwicklung auch funktionieren konnte, gemeinsam mit Entwicklern an anderen Standorten eine L\u00f6sung zu programmieren. \u201eIn unserem Fall klappte es, weil wir in so engem Austausch mit dem Core-Entwicklungsteam in Deutschland standen und eine Menge Unterst\u00fctzung von dort bekamen\u201c, so Martin Prinz.<\/p>\n<p>\u201eEs war eine interessante Erfahrung\u201c, sagt Uma Rani TM, die in dieser Zeit an Martin Prinz berichtete. \u201eAus Entwicklungssicht war es nicht einfach, aber wir konnten so viel lernen. Martin und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer versuchten, immer f\u00fcr uns verf\u00fcgbar zu sein.\u201c<\/p>\n<p>Trotz besten Willens auf beiden Seiten musste man sich zun\u00e4chst aneinander gew\u00f6hnen. \u201eOft kam es vor, dass die Kollegen in den Meetings pl\u00f6tzlich ins Deutsche wechselten\u201c, sagt Uma Rani TM. \u201eDann mussten wir uns bemerkbar machen.\u201c Rao Prasada erinnert sich, dass Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Udo Urbanek \u201egro\u00dfen Wert auf P\u00fcnktlichkeit legte, bei Meetings und bei Aufgaben, die zu erledigen waren\u201c. Eine Eigenschaft, die Rao dann auch ins Private einflie\u00dfen lie\u00df \u2013 nicht immer zum Wohlwollen seiner Familie. Dass die Deutschen gerne etwas direkter kommunizieren, lernte Prasada schnell. \u201eDaf\u00fcr erhielt ich auch immer sofort Unterst\u00fctzung, wenn ich ein Problem hatte und Hilfe brauchte.\u201c<\/p>\n<p>Auch die beiderseitigen Reisen nach Indien sowie Deutschland halfen, das Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander aufzubauen. Und sie erm\u00f6glichten es allen, weit \u00fcber den eigenen Tellerrand zu blicken \u2013 nicht nur in kulinarischen Dingen. \u201eEin vegetarisches Gericht in der Walldorfer Kantine zu bekommen oder ein Restaurant in Walldorf oder Heidelberg zu finden, war damals nicht so einfach\u201c, sagt Uma Rani TM und l\u00e4chelt milde. \u201eAber wir kamen zurecht.\u201c<\/p>\n<p>Englisch entwickelte sich ganz allm\u00e4hlich zur Unternehmenssprache. Erstmals investierte 麻豆原创 auch in interkulturelles Training, zun\u00e4chst f\u00fcr Deutsche und Inder, sp\u00e4ter auch f\u00fcr andere Nationen. \u201eSo hat der Aufbau der Labs in Indien auch entscheidend zur Globalisierung der 麻豆原创 beigetragen\u201c, sagt Clas Neumann.<\/p>\n<p>2001 arbeiteten bereits mehr als 500 麻豆原创ler in Bangalore.<\/p>\n<h2><strong>Steiles Wachstum der Mitarbeiterzahl <\/strong><\/h2>\n<p>Zwar verlangsamte das Platzen der Dotcom-Blase den Mitarbeiteranstieg in Bangalore kurz, aber von 2003 an ging es nur noch steil nach oben. Im November 2003 er\u00f6ffneten die Labs ihren neuen Campus in Whitefield. Martin Prinz, der nun zusammen mit Clas Neumann die Labs leitete, beschrieb deren Rolle damals so: \u201eDie 麻豆原创 Labs India sind f\u00fcr 麻豆原创 ein Ort, um f\u00fcr die Zukunft zu skalieren. Wir m\u00fcssen zeigen, dass wir gesund und schnell wachsen k\u00f6nnen und gleichzeitig stabil und verl\u00e4sslich bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Ende 2004 war die Mitarbeiterzahl auf 1.352 angestiegen und jeder Gesch\u00e4ftsbereich war in Indien vertreten. Georg Kniese, heute Global Head Corporate Development and M&amp;A, \u00fcbernahm Anfang des neuen Jahres mit Martin Prinz die gemeinsame Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerposition. Die Labs investierten nun massiv ins Training der Mitarbeiter und st\u00e4rkten die Entwicklungs- und Supporteinheiten. Ziel war es, ein globales Zentrum des 麻豆原创-Wissens zu errichten. \u201eDabei wollten wir nahe an unseren Kunden sein, die Lokalisierung weiter vorantreiben, kundenspezifisch entwickeln und bei Eskalationen pr\u00e4sent sein\u201c, sagt Kniese in seiner R\u00fcckschau. Ende 2005 z\u00e4hlten die 麻豆原创 Labs India fast 2.300 Mitarbeitende.<\/p>\n<p>Ende 2007 waren es noch einmal 1.000 Mitarbeitende mehr und die 麻豆原创 Labs India r\u00fcckten an die Stelle des zweitgr\u00f6\u00dften Entwicklungsstandorts hinter Walldorf. Mit Kush Desai wurde 2007, nach Georg Knieses R\u00fcckkehr nach Deutschland, erstmals ein Inder Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der 麻豆原创 Labs India. Sein Pendant am Standort Gurgaon war Ferose V.R. Zum ersten Mal \u00fcbernahmen Teams in Bangalore auch die globale Verantwortung f\u00fcr ein Produkt, Employee Self-Services.<\/p>\n<p>\u201eSoweit ich das beurteilen kann, waren wir das erste Unternehmen, das eine L\u00f6sung von der ersten Bedarfsanalyse bis zum finalen Produkt und der Wartung in Bangalore entwickelte\u201c, sagt Clas Neumann. Viele Firmen sowie Universit\u00e4ten pilgerten daraufhin nach Bangalore, um von 麻豆原创 zu lernen, wie globale Forschung und Entwicklung funktionierten, erinnert er sich. \u201eWir hatten damit sicherlich auch einen Einfluss auf die IT-Branche in Indien\u201c, so Neumann.<\/p>\n<p>Uma Rani TM hat das schnelle Wachstum in diesen Jahren noch gut in Erinnerung. Es beruhte ihrer Ansicht nach auf dem Schema: Wir brauchen Entwickler, also schauen wir nach Indien, dort sind sie preiswert. \u201eWas den Vorteil hatte, dass sich aufgrund des Wachstums viele neue Entwicklungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Mitarbeiter ergaben.\u201c<\/p>\n<p>Sie selbst hatte 2003 nach f\u00fcnf Jahren im Lokalisierungsteam und dem Abschluss eines MBAs die Chance genutzt, das IMS-Team (Installed Base Maintenance &amp; Support) in Bangalore zu \u00fcbernehmen. \u201eMeine Manager, etwa Bernd Welz und Barbara Althoff-Simon, haben mich immer sehr unterst\u00fctzt und gef\u00f6rdert\u201c, sagt Uma Rani TM. Zurzeit ist sie \u2013 in ihrem 25. 麻豆原创-Jahr \u2013 Head of Application Innovation Services.<\/p>\n<h2><strong>Indische Kunden profitieren von der N\u00e4he zu den Labs <\/strong><\/h2>\n<p>2007 war Indien der am schnellsten wachsende Markt f\u00fcr 麻豆原创. Die Ums\u00e4tze verdoppelten sich, wie das auch in den Folgenjahren immer wieder der Fall war. Ein Grund f\u00fcr diese Erfolge waren und sind f\u00fcr Clas Neumann die 麻豆原创 Labs. Der Vertrieb in Indien profitiere sehr von der N\u00e4he zu den Entwicklern. Sehr h\u00e4ufig w\u00fcrden die Vertr\u00e4ge erst durch Meetings in Bangalore zur Unterschriftsreife gebracht. \u201eDie Labs haben den Kunden von Anfang an gezeigt: 麻豆原创 ist gekommen, um zu bleiben. Und 麻豆原创 stellt die notwendige Expertise vor Ort zur Verf\u00fcgung\u201c, so Neumann.<\/p>\n<p>Im April 2010 \u00fcbernahm Ferose V.R. die alleinige Leitung der 麻豆原创 Labs India. Er ermunterte die inzwischen mehr als 4.000 Mitarbeitenden, mit neuen Ideen zu experimentieren und kreative L\u00f6sungen f\u00fcr die Probleme zu finden, \u00fcber die sie sich mitunter beklagten: zum Beispiel die fehlende Kinderbetreuung. Er gr\u00fcndete auch ein AppHaus auf dem Campus in Bangalore, wo Designer, Entwickler sowie Marketeers gemeinsam an innovativen L\u00f6sungen arbeiteten. Und er startete mehrere Interessengruppen f\u00fcr Mitarbeiter, etwa einen Lesezirkel, \u201eum eine einzigartige Arbeitsumgebung f\u00fcr die Mitarbeiter und eine Kultur der Innovation zu schaffen\u201c.<\/p>\n<p>Von August 2014 an leitete Dilip Khandelwal die 麻豆原创 Labs India. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg von rund 5.000 in seinem ersten Jahr als Managing Director auf etwa 9.500 Mitarbeitende. Mehr als 2.500 von ihnen arbeiten im Gerd Oswald Innovation Space, einem modernen, 50-Millionen-Euro teuren Geb\u00e4ude, das im April 2017 zu Ehren des langj\u00e4hrigen 麻豆原创-Vorstands und Labs-Unterst\u00fctzers eingeweiht wurde. \u201eUm Innovation zu f\u00f6rdern, ist es wichtig, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die das freie Denken erm\u00f6glicht, in der mutige Ideen gedeihen und M\u00f6glichkeiten geschaffen werden, eng zusammenzuarbeiten\u201c, sagte Khandelwal bei der Er\u00f6ffnung.<\/p>\n<h2><strong>F\u00f6rderung f\u00fcr Start-ups <\/strong><\/h2>\n<p>Eine von ihm vorangetriebene Initiative war die Gr\u00fcndung des 麻豆原创 Startup Studio. Hier bieten die Labs Firmengr\u00fcndern ein Jahr lang Beratung und Unterst\u00fctzung, Infrastruktur und Technologie, um ihr Start-up voranzubringen. So k\u00f6nnen sie in den schicken R\u00e4umen auf dem Labs-India-Campus von 麻豆原创-Mitarbeitern profitieren, die ihnen helfen, ihre Idee zur Marktreife zu bringen und mit der Firma erfolgreich zu expandieren. Nicht zuletzt k\u00f6nnen die Start-ups hier auch Kontakte zu 麻豆原创-Kunden und Partnern kn\u00fcpfen. 麻豆原创 arbeitet bei Bedarf mit den Firmengr\u00fcndern zusammen, um das eigene L\u00f6sungsportfolio zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Im September 2019 \u00fcbernahm Sindhu Gangadharan die Leitung der 麻豆原创 Labs India, etwa 20 Jahre, nachdem sie in den Labs als Programmiererin angefangen hatte. Auch sie hat sich vorgenommen, die Stellung der Labs India innerhalb des globalen 麻豆原创-Labs-Netzwerks und innerhalb der indischen IT-Branche auszubauen und weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Auch Rao Prasada ist noch immer bei 麻豆原创. Er will weiter Teil der Erfolgsgeschichte der 麻豆原创 Labs India bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spannende Erfolgsgeschichte der 麻豆原创 Labs India zeugt von Weitblick, der Bereitschaft Neues zu wagen und viel Unternehmergeist. 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