{"id":159154,"date":"2021-12-28T08:00:49","date_gmt":"2021-12-28T07:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=159154"},"modified":"2023-02-09T16:24:56","modified_gmt":"2023-02-09T15:24:56","slug":"datenmanagement-gesundheitswesen-innovation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2021\/12\/datenmanagement-gesundheitswesen-innovation\/","title":{"rendered":"Datentransformation f\u00fcr das Gesundheitswesen: eine Innovation, die Leben rettet"},"content":{"rendered":"

Das Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg rettet Leben durch besseres Datenmanagement. Erfahren Sie hier, wie dieser Fortschritt w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie gelang.<\/p>\n

Was geschieht, wenn man die Heldinnen und Helden, die sich t\u00e4glich an vorderster Front des Gesundheitswesens f\u00fcr uns einsetzen, mit Tools f\u00fcr Echtzeit-Datenmanagement ausr\u00fcstet? Das Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg wei\u00df es aus erster Hand. Die dort eingesetzte L\u00f6sung nutzt ein unsichtbares Netzwerk von Informationen, um Patientinnen und Patienten unter sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden Bedingungen den richtigen Standorten, Fachkr\u00e4ften und Ger\u00e4ten zuzuweisen. Eine funktionierende Logistik im Gesundheitswesen ist seit jeher wichtig\u00a0\u2013 und schwierig\u00a0\u2013, doch die Pandemie hat jede potenzielle Schwachstelle in der Kette schonungslos offengelegt. Zudem unterliegen medizinische Daten ganz besonderen Sicherheitsanforderungen, die das Management dieser Informationen zu einer enormen Herausforderung machen.<\/p>\n

Datenplattform f\u00fcr das Gesundheitswesen<\/strong><\/h2>\n

Bei Ausbruch der Pandemie stellte der sprunghafte Anstieg von Erkrankten in der Intensivpflege das System vor eine Zerrei\u00dfprobe. Krankenh\u00e4user mussten so schnell wie m\u00f6glich herausfinden, wohin sie Patienten gem\u00e4\u00df der Verf\u00fcgbarkeit von Betten<\/a> und Ausr\u00fcstung \u00fcberweisen konnten. Pflegeprotokolle und Priorit\u00e4ten \u00e4nderten sich st\u00e4ndig, genauso wie die Sicherheitsma\u00dfnahmen f\u00fcr Patienten und Personal. Informationen mussten sicher, unkompliziert und zeitnah zwischen vielen verschiedenen Abteilungen in unterschiedlichen Kliniken ausgetauscht werden.<\/p>\n

In diesem Beitrag beleuchte ich, wie eine Gesundheitseinrichtung eine Datenmanagementplattform einf\u00fchrte, die nicht nur Prozesse verbesserte, sondern wahrscheinlich half, Leben zu retten. Es geht um ein System, das w\u00e4hrend der Pandemie unentbehrlich war und auch in den n\u00e4chsten Jahren neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr das Gesundheitswesen setzen wird.<\/p>\n

Dazu unterhalten wir uns mit unseren G\u00e4sten Prof. Dr. Norbert Frey<\/a>, \u00c4rztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg, und Michael Byczkowski<\/a>, Global Vice President und Leiter des Bereichs Healthcare Industry bei der\u00a0麻豆原创.<\/p>\n

Datenmanagement: ein ungew\u00f6hnlicher Held<\/strong><\/h2>\n

Die erste deutsche Universit\u00e4t wurde vor \u00fcber 600 Jahren in Heidelberg gegr\u00fcndet, und noch heute ist das Universit\u00e4tsklinikum Heidelberg<\/a> eine der angesehensten medizinischen Institutionen der Welt. Schwerpunkte des Heidelberger Klinikums sind Onkologie und andere komplexe Spezialgebiete. Die Einrichtung ist bekannt daf\u00fcr, dass sie Spitzenkr\u00e4fte anzieht, unter anderem auch Nobelpreistr\u00e4ger. Zu Beginn der Pandemie wurde der 18\u00a0Kliniken umfassenden Institution \u00a0die Aufgabe \u00fcbertragen, einige der am schwersten erkrankten Patienten aufzunehmen. So entwickelte sie sich zu einem wichtigen Notfallzentrum. Die Heidelberger Mediziner mussten nicht nur auf eine neuartige medizinische Bedrohung reagieren, sondern auch eine L\u00f6sung finden, wie sie Patienten zur richtigen Zeit den richtigen Betten mit der richtigen Ausr\u00fcstung zuweisen konnten.<\/p>\n

Das Coronavirus stellte ihre bestehenden Datenmanagementplattform vor neue Herausforderungen:<\/p>\n