{"id":157994,"date":"2021-10-19T08:00:44","date_gmt":"2021-10-19T06:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=157994"},"modified":"2021-11-12T14:51:20","modified_gmt":"2021-11-12T13:51:20","slug":"frauen-women-in-tech-diversity-karriere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2021\/10\/frauen-women-in-tech-diversity-karriere\/","title":{"rendered":"麻豆原创 Women in Tech \u2013 Von Teheran zum Tech-Riesen"},"content":{"rendered":"
Ein selbstbestimmtes Leben, davon tr\u00e4umte Tannaz Piroozi schon als M\u00e4dchen im Iran. Heute ist sie F\u00fchrungskraft bei 麻豆原创 und spricht \u00fcber ihre einzigartige Reise.<\/p>\n
Wenn der dreizehnj\u00e4hrige Rayan mit seiner Mama Farsi spricht, ist das f\u00fcr ihn kein Problem. Ob iranisch oder deutsch, der Sohn von Tannaz Piroozi f\u00fchlt sich in beiden Sprachen und Kulturen zuhause. F\u00fcr Tannaz selbst war das nicht immer selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n
\u201eIch bin in einer Kultur aufgewachsen, in der Frauen immer noch nicht das Recht haben, \u00fcber sich selbst zu entscheiden\u201c, erkl\u00e4rt Tannaz. \u201eEs war nicht leicht f\u00fcr mich in eine sehr freie, offene Gesellschaft zu kommen und auf eigenen F\u00fc\u00dfen zu stehen, mich unabh\u00e4ngig zu f\u00fchlen, Selbstvertrauen zu haben. F\u00fcr mich war es eine lange Reise.\u201c<\/p>\n
Diese Reise begann in der iranischen Hauptstadt Teheran. Als M\u00e4dchen dachte Tannaz manchmal, ihre Eltern h\u00e4tten es leichter, wenn sie als Junge zur Welt gekommen w\u00e4re, als \u00e4ltester Sohn und nicht als \u00e4lteste Tochter. Die Botschaft, die sie damals von der Gesellschaft, der Universit\u00e4t oder der Schule vermittelt bekam, lautete: \u201eDu kannst an die Universit\u00e4t gehen, du kannst auch einen Beruf aus\u00fcben, aber Karriereziele sind nicht wichtig. Wichtig ist es, dass du Mutter wirst und auf deinen Mann h\u00f6rst.\u201c<\/p>\n
Entgegen der gesellschaftlichen Konvention best\u00e4rkten Tannaz\u2018 Eltern ihre T\u00f6chter darin, zu studieren und zu arbeiten. Tannaz entschied sich f\u00fcr Rechnungslegung. Weil sie Mathematik und Zahlen liebt und auch, weil Buchhaltung zu den wenigen Berufen z\u00e4hlte, die im Iran jener Zeit f\u00fcr Frauen als akzeptabel galten. Inzwischen sind \u00fcber 60 Prozent der Studierenden im Iran Frauen, wie das Middle East Institute in Washington<\/a> angibt. Dies findet allerdings keine Fortsetzung im Arbeitsleben. Aktuell sind nur 15,2 Prozent der iranischen Frauen berufst\u00e4tig.<\/p>\n Nachdem Tannaz einige Jahre in Teheran gearbeitet hatte, entschied sie sich f\u00fcr ein Leben in Deutschland. \u201eIch wollte frei sein und in meinem Leben weiterkommen, und diese M\u00f6glichkeit habe ich im Iran einfach nicht gesehen\u201c, erz\u00e4hlt Tannaz. Sie k\u00f6nne nicht f\u00fcr andere Frauen aus dem Iran oder dem Nahen Osten sprechen, betont Tannaz, dies sei allein ihre pers\u00f6nliche Erfahrung.<\/p>\n\u201e麻豆原创 hatte ich gar nicht auf dem Radar\u201c<\/strong><\/h2>\n