{"id":157778,"date":"2021-10-14T08:00:27","date_gmt":"2021-10-14T06:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=157778"},"modified":"2023-02-09T16:25:36","modified_gmt":"2023-02-09T15:25:36","slug":"beschaffungsprozesse-unternehmen-mittelstand-zukunft-einkauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2021\/10\/beschaffungsprozesse-unternehmen-mittelstand-zukunft-einkauf\/","title":{"rendered":"Gemeinsam stark: So macht der Mittelstand seinen Einkauf fit f\u00fcr die Zukunft"},"content":{"rendered":"

Faxen Sie noch oder netzwerken Sie bereits? Diese Frage kommt nicht von ungef\u00e4hr. Denn die Beschaffungsprozesse in vielen mittelst\u00e4ndischen Betrieben sind vielfach noch durch Zettelwirtschaft und Handarbeit gepr\u00e4gt. Dabei k\u00f6nnte mit integrierten Gesch\u00e4ftsnetzwerken alles viel schneller und einfacher gehen.<\/p>\n

Die gute Nachricht: Der Anteil der Mittelst\u00e4ndler, die das Faxger\u00e4t h\u00e4ufig oder sehr h\u00e4ufig nutzen, hat sich seit 2016 fast halbiert. Vor f\u00fcnf Jahren gaben in einer Befragung<\/a> des Digitalverbands Bitkom noch knapp acht von zehn Unternehmen (79 Prozent) an, h\u00e4ufig via Fax zu kommunizieren. Aktuell sind es \u201enur\u201c noch gut vier von zehn (43 Prozent). Dennoch: Vor allem im Einkauf spielt die Fernkopie bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nach wie vor eine gro\u00dfe Rolle.<\/p>\n

Bestes Beispiel daf\u00fcr: Mein Schwager. Er ist als Handwerker im Sanit\u00e4rbereich unterwegs, besch\u00e4ftigt 18 Mitarbeitende und arbeitet nicht nur f\u00fcr Privatkunden, sondern auch f\u00fcr Unternehmen. Auftr\u00e4ge erh\u00e4lt er bislang meist entweder telefonisch oder eben per Fax. Ganz selten auch mal per E-Mail. Nie per Messenger oder Videochat. Das bedeutet konkret: Vom Mitarbeitereinsatz bis zur Abrechnung l\u00e4uft in diesem Betrieb eigentlich immer noch alles auf der Basis von Papier. Der damit verbundene Aufwand ist enorm und kostet wertvolle Zeit, die man besser in Kundenprojekte stecken k\u00f6nnte.<\/p>\n

Zettelwirtschaft im Einkauf weicht digitalen L\u00f6sungen<\/strong><\/h2>\n

Mein Schwager bekommt das in seinem Betrieb durchaus noch hin. Bei gr\u00f6\u00dferen Mittelst\u00e4ndlern sorgt die Zettelwirtschaft jedoch oft f\u00fcr enorme Reibungsverluste. Dies erkennen immer mehr KMU und treiben deshalb die Digitalisierung ihrer Kommunikationsprozesse voran. Laut der Bitkom-Befragung laufen 2021 nur noch bei knapp einem Viertel (23 Prozent) der Unternehmen die meisten Gesch\u00e4ftsprozesse komplett auf Papierbasis ab<\/p>\n

Bei den Befragten als Kommunikationskan\u00e4le weiterhin dominant:<\/p>\n