{"id":154831,"date":"2021-03-12T09:00:18","date_gmt":"2021-03-12T08:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=154831"},"modified":"2021-03-11T11:24:46","modified_gmt":"2021-03-11T10:24:46","slug":"security-strategie-abwehr-cyberattacken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2021\/03\/security-strategie-abwehr-cyberattacken\/","title":{"rendered":"Security-Strategie: Die Abwehr von Cyberattacken erfordert einen Plan"},"content":{"rendered":"
Spektakul\u00e4re Cyberangriffe ersch\u00fcttern Wirtschaft und Politik. Sogar Arzneimittelhersteller und Krankenh\u00e4user werden zu Opfern von Erpressern. Was tun? Deloitte und 麻豆原创 raten zu einer ganzheitlichen Security-Strategie.<\/p>\n
Im Dezember 2020 entdeckte ein US-Softwareunternehmen die gr\u00f6\u00dfte Cyberattacke aller Zeiten: Bereits ein Jahr zuvor waren Angreifer tief in die konzerninternen Netzwerke eingedrungen. In den folgenden Monaten infizierten sie von dort aus mit Spionagesoftware rund 18.000 Firmen und Beh\u00f6rden, darunter nahezu alle Fortune-500-Unternehmen, das US-Au\u00dfenministerium und das Pentagon.<\/p>\n
Der Fall zeigt die Risiken hochintegrierter, komplexer Landschaften: Die global vernetzten Systeme sind Schnellstra\u00dfen f\u00fcr Schadsoftware. \u201eIn den letzten Jahren sind auch die Security-Risiken f\u00fcr ERP-Systeme gr\u00f6\u00dfer geworden\u201c, sagt Dr. Roland Michalke, Director bei Deloitte. \u201eInternet der Dinge, hybride Cloud-Landschaften, mobile Apps, neue ERP-Architekturen \u2013 alles ist in Bewegung. Fr\u00fcher musste man buchst\u00e4blich durchs Werkstor, um das System zu nutzen. Da fielen kleinere Sicherheitsl\u00fccken kaum ins Gewicht. Doch heute werden genau diese L\u00fccken zur Einladung an potenzielle Angreifer.\u201c<\/p>\n
Auf der Gegenseite formieren sich die Angreifer organisierter denn je. Neben den ohnehin bestens aufgestellten Geheimdiensten entstehen hochprofessionelle Gruppen, die wie regul\u00e4re Unternehmen arbeiten, inklusive 9-to-5-Arbeitszeiten f\u00fcr die Hacker. Neben den externen Angreifern bleiben weiterhin die eigenen Mitarbeiter, ob gewollt oder ungewollt, eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die IT-Sicherheit \u2013 gerade auch, wenn sie remote arbeiten.<\/p>\n
Auch 麻豆原创-Systeme und -Anwendungen stehen unter Beschuss. Wie k\u00f6nnen sich die Anwender sch\u00fctzen? \u201eDie Unternehmen haben in ihrer IT-Infrastruktur, also den Datenbanken, Betriebssystemen und Netzwerken, mehrheitlich bereits effektive Sicherheitsma\u00dfnahmen etabliert\u201c, sagt Steffen Trumpp, Solution Advisor Expert bei 麻豆原创. \u201eWeniger im Fokus haben sie jedoch die Anwendungsschicht und die 麻豆原创-HANA-Datenbank \u2013 dabei liegen gerade hier kritische Daten, etwa zu Kunden, Geh\u00e4ltern, Finanzen.\u201c Matthias Sill, Senior Manager bei Deloitte, erg\u00e4nzt: \u201eErschwerend kommt hinzu, dass IT-Security und 麻豆原创-Security in vielen Unternehmen als getrennte Bereiche angesehen werden und aus diesem Grund nicht optimal interagieren. Auch wenn einzelne Teams ihren jeweiligen Bereich gut im Griff haben: Eine einheitliche Gesamtstrategie ist aus Unternehmenssicht essentiell. Mitarbeiter, Organisation, Prozesse und Tools m\u00fcssen aneinander ausgerichtet sein. IT-Security ist eben eine technologische, aber auch organisatorische und prozessuale Herausforderung.\u201c<\/p>\n