{"id":153039,"date":"2020-11-17T08:00:26","date_gmt":"2020-11-17T07:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=153039"},"modified":"2020-11-11T13:06:27","modified_gmt":"2020-11-11T12:06:27","slug":"xm-employee-experience","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/11\/xm-employee-experience\/","title":{"rendered":"Wie Technologie am Arbeitsplatz f\u00fcr zufriedene Mitarbeiter sorgt"},"content":{"rendered":"
Unternehmen investieren heute verst\u00e4rkt in die Optimierung des Mitarbeitererlebnisses<\/a> \u2013 und das aus gutem Grund.<\/p>\n Studien haben gezeigt, dass das Mitarbeitererlebnis gro\u00dfen Einfluss darauf hat, wie Mitarbeiter \u00fcber ihren Beruf denken und wie engagiert sie bei der Arbeit sind. Dar\u00fcber hinaus wirkt sich das Mitarbeitererlebnis auch ma\u00dfgeblich auf Unternehmensziele selbst aus, etwa auf Zufriedenheit am Arbeitsplatz, Mitarbeiterbindung, Rentabilit\u00e4t und Umsatz.*<\/p>\n Obwohl viele Faktoren dabei eine Rolle spielen, haben Untersuchungen ergeben, dass etwa 30 Prozent des Mitarbeitererlebnisses\u00a0mit der im Unternehmen eingesetzten Technologie im Zusammenhang<\/a> stehen. Technologie kann Mitarbeitern auf der einen Seite den Arbeitsalltag erleichtern \u2013 sie gibt ihnen die M\u00f6glichkeit, produktiver zu sein, bessere Beziehungen zu Kollegen aufzubauen und mehr Flexibilit\u00e4t und Kontrolle dar\u00fcber zu haben, wann und wo sie arbeiten. Andererseits kann sie auch zu Isolation f\u00fchren, Mitarbeiter von der Arbeit ablenken und ihre F\u00e4higkeit einschr\u00e4nken, au\u00dferhalb der Arbeit abzuschalten und sich zu erholen.<\/p>\n Um mehr \u00fcber die Auswirkungen von Technologie auf das Mitarbeitererlebnis zu erfahren, hat das Forschungsteam von\u00a0麻豆原创 SuccessFactors<\/a>\u00a0weltweit qualitative Befragungen mit Mitarbeitern von Kunden durchgef\u00fchrt. Dabei wurden zahlreiche Themen er\u00f6rtert, darunter der Einfluss von Technologie auf das Wohlergehen und Gef\u00fchl der Wertsch\u00e4tzung der Mitarbeiter sowie auf Motivation und Produktivit\u00e4t. Auch das Gesamterlebnis in Bezug auf Prozesse im Personalwesen (HR) wurde untersucht.<\/p>\n Obwohl diese Studien noch nicht abgeschlossen sind, konnten bereits drei wichtige Erkenntnisse dar\u00fcber gewonnen werden, wie Technologie zu einem erstklassigen Mitarbeitererlebnis beitragen kann.<\/p>\n Mitarbeiter w\u00fcnschen sich Werkzeuge, mit denen sie als sinnvoll empfundene Arbeiten verrichten k\u00f6nnen und die ihnen T\u00e4tigkeiten abnehmen, die sie nicht aus\u00fcben m\u00f6chten. Die Mitarbeiter wurden gebeten, Aufgaben zu beschreiben, die ihnen im Arbeitsleben am meisten Spa\u00df bereiten und die sie t\u00e4glich aufs Neue motivieren. Als sinnvolle T\u00e4tigkeiten wurden unter anderem folgende Aktivit\u00e4ten genannt:<\/p>\n Die Mitarbeiter wurden zudem befragt, welche Technologien ihnen das Arbeitsleben erleichtern. Dabei wurden dementsprechend oft Tools genannt, die genau diese Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzen: Im Bereich Produktivit\u00e4t wurde etwa Microsoft 365 erw\u00e4hnt, beim Thema Zusammenarbeit Microsoft Teams und Skype \u2013 insbesondere unter Mitarbeitern, die regelm\u00e4\u00dfig reisen oder au\u00dferhalb des B\u00fcros arbeiten.<\/p>\n Weitere Beispiele f\u00fcr essentielle Technologien waren jedoch auch Tools, die Mitarbeitern operative und administrativen Aufgaben abnehmen, sodass sie sich auf sinnvolle Arbeiten konzentrieren k\u00f6nnen. Die Befragten nannten unter anderem folgende Beispiele:<\/p>\n Mitarbeiter, die in verschiedenen Systemen arbeiten m\u00fcssen, um eine einzelne Aufgabe zu erledigen oder ben\u00f6tigte Informationen zu finden, empfinden dies als \u00e4u\u00dferst frustrierend und zeitaufw\u00e4ndig. Untersuchungen haben gezeigt, dass Mitarbeiter\u00a0bis zu 30 Prozent des Arbeitstages<\/a> damit verbringen, nach Informationen zu suchen, die mitunter in unterschiedlichen Systemen und Datenbanken abgelegt sind.<\/p>\n \u201eEinige Dinge m\u00f6chte ich in buchst\u00e4blich 20 Sekunden erledigen\u201c, betonte ein Befragter. \u201eIch m\u00f6chte mich nicht fragen m\u00fcssen, ob ich ins HR-Portal, IT-Portal oder Facility-Portal gehen muss. Es ist mir egal, wer mein Problem l\u00f6st; ich m\u00f6chte einfach nur, dass es gel\u00f6st wird.\u201c<\/p>\n Zu lange standen bei der Entwicklung von L\u00f6sungen f\u00fcr das Personalwesen und insbesondere bei Self-Service-Technologie nicht die Belange der Endbenutzer \u2013 also der Mitarbeiter \u2013 im Vordergrund, sondern HR- und Supportfunktionen. Dadurch sind Mitarbeiter oft gezwungen, jeden Tag veraltete, nicht intuitive und schlecht konzipierte Self-Service-L\u00f6sungen zu verwenden.<\/p>\n \u201eAls ich versuchte, einen Flug zu buchen, erhielt ich st\u00e4ndig eine Fehlermeldung, aber die Meldung sagte nicht aus, wo der Fehler lag\u201c, berichtete ein befragter Mitarbeiter. \u201eWas f\u00fcnf Minuten h\u00e4tte dauern sollte, nahm am Ende mehr als drei Stunden in Anspruch. Als ich endlich jemandem am Telefon hatte, konnten sie mir auch nicht sagen, wo das Problem lag. Es war unglaublich frustrierend\u201c.<\/p>\n Negative Erfahrungen mit Technologie f\u00fchren nicht nur zu vergeudeter Zeit, sondern k\u00f6nnen auch weitreichende negative Auswirkungen auf das psychische und physische Wohlbefinden von Mitarbeitern haben. Untersuchungen haben gezeigt, dass frustrierende Erfahrungen mit Technologie zu weniger Selbstvertrauen und Aggressionen f\u00fchren k\u00f6nnen und die Stimmung und Interaktionen mit anderen beeinflussen. Zudem mindern sie sowohl die Zufriedenheit am Arbeitsplatz als auch die Qualit\u00e4t der Arbeit, haben negativen Einfluss auf die Produktivit\u00e4t und k\u00f6nnen sogar den Blutdruck und die Muskelspannung erh\u00f6hen.**<\/p>\n Fr\u00fcheren Studien zufolge ist der wichtigste Bestandteil von Self-Service-L\u00f6sungen die M\u00f6glichkeit, bei Bedarf stets mit einer Person sprechen zu k\u00f6nnen, und zwar ohne gro\u00dfen Aufwand oder die endlose Wiederholung ein und desselben Prozesses.***<\/p>\n Unternehmenseintritt, Bef\u00f6rderungen, die Pflege eines kranken Angeh\u00f6rigen oder Familienzuwachs \u2013 pr\u00e4gende Momente im beruflichen Werdegang und Privatleben sind wichtige Gelegenheiten, um Mitarbeitern zu zeigen, dass sie gesch\u00e4tzt und gew\u00fcrdigt werden. Die Technologie, die mit diesen Momenten verbunden ist, vermittelt jedoch oft einen gegenteiligen Eindruck.<\/p>\n \u201eIch hatte mich sehr gefreut, diese Stelle gefunden zu haben, doch ich musste meine Lebenslaufinformationen mehrfach im System eingeben. Das Unternehmen machte deshalb keinen guten ersten Eindruck auf mich\u201c, erl\u00e4uterte ein befragter Mitarbeiter.<\/p>\n In einer j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten\u00a0Umfrage unter Bewerbern und Arbeitnehmern der Generation\u00a0Z<\/a> gaben 54 Prozent an, dass sie sich nicht bewerben w\u00fcrden, wenn die Recruiting-Methoden eines Unternehmens nicht dem neuesten Stand entspr\u00e4chen. 26 Prozent erkl\u00e4rten, dass mangelhafte technologische Rahmenbedingungen w\u00e4hrend des Einstellungsprozesses sie davon abhielten, eine Stelle anzunehmen.<\/p>\n W\u00e4hrend Unternehmen weiterhin verst\u00e4rkt in ein zufriedenstellendes Mitarbeitererlebnis investieren, ist es wichtig, dass sie die f\u00fcr Mitarbeiter verf\u00fcgbare Technologie als Teil dieser Investitionen betrachten. Mit veralteten, schwer bedienbaren L\u00f6sungen, die nicht im Hinblick auf Mitarbeiter konzipiert wurden, sind Unternehmen in der heutigen Experience Economy bei der Gewinnung und Bindung von Talenten deutlich im Nachteil.<\/p>\n Ein befragter Kunde betonte: \u201eWenn wir neue HR-Services einf\u00fchren, m\u00f6chten wir, dass diese nicht einfach nur angewendet werden \u2013 wir wollen unsere Mitarbeiter mit der L\u00f6sung begeistern.\u201c<\/p>\n *<\/em>The Financial Impact of a Positive Employee Experience<\/em><\/a>;\u00a0<\/em>A Beginner\u2019s Guide to Employee Experience<\/em><\/a> Lauren Bidwell ist Research Scientist im Bereich Human Capital Management Research f\u00fcr 麻豆原创 SuccessFactors bei 麻豆原创.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Unternehmen investieren heute verst\u00e4rkt in die Optimierung des Mitarbeitererlebnisses \u2013 und das aus gutem Grund. 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Weniger getrennte und unterschiedliche Systeme<\/strong><\/h2>\n
Bessere Self-Service-L\u00f6sungen mit Unterst\u00fctzung durch Menschen<\/strong><\/h2>\n
Die Auswirkung von Technologie auf pr\u00e4gende Mitarbeiter-Momente \u2013 nicht immer positiv<\/strong><\/h2>\n
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\n**\u00a0Ceaparu et al. <\/em>(2004); Lazar et al. (2006); Norman (2004); Scheirer et al. (2002);\u00a0Murrell & Sprinkle (1993)<\/em>
\n*** Howard & Worboys (2003)<\/em><\/small><\/p>\n