{"id":151961,"date":"2020-09-17T08:00:42","date_gmt":"2020-09-17T06:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=151961"},"modified":"2021-11-25T16:35:12","modified_gmt":"2021-11-25T15:35:12","slug":"rpa-wirtschaftliche-erholung-covid19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/09\/rpa-wirtschaftliche-erholung-covid19\/","title":{"rendered":"RPA f\u00fcr die wirtschaftliche Erholung nach Corona"},"content":{"rendered":"
Robotergesteuerte Prozessautomatisierung kann Unternehmen helfen, Gesch\u00e4ftsbereiche, die sich als krisenanf\u00e4llig erwiesen haben, zu optimieren.<\/p>\n
RPA steht nicht f\u00fcr \u201eRecovery from Pandemic Aftermath\u201c, was so viel hei\u00dft wie \u201eErholung von den Folgen der Pandemie\u201c, aber angesichts des derzeitigen wirtschaftlichen Abschwungs w\u00e4re das durchaus eine passende Bezeichnung.<\/p>\n
Tats\u00e4chlich steht RPA f\u00fcr \u201erobotergesteuerte Prozessautomatisierung\u201c. Laut IDC ist das eine Klasse von Software, die mit erheblichem manuellem Aufwand verbundene Routineaufgaben automatisiert oder erweitert. RPA<\/a> ahmt Interaktionen zwischen Mensch und Computer mithilfe von Software-Skripten oder -Robotern nach.<\/p>\n Obwohl RPA keine neue Technologie ist, erhielt sie aufgrund der COVID-19-Pandemie und den sichtbar gewordenen Schw\u00e4chen von Gesch\u00e4ftsprozessen, ganz neue Aufmerksamkeit: \u201eUnternehmen m\u00fcssen sich immer schneller auf neue Gegebenheiten einstellen und dabei versuchen, den Betrieb am Laufen zu halten\u201c, erkl\u00e4rt Sebastian Schr\u00f6tel, Vice President of Machine Learning & Intelligent Robotic Process Automation bei der 麻豆原创. \u201eRPA bietet eine M\u00f6glichkeit<\/a>, Bedarfsspitzen aufzufangen, Kosten einzusparen und Mitarbeiter zu entlasten, damit sie sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n Wie sich RPA w\u00e4hrend der Pandemie nutzen l\u00e4sst, zeigt auch das Beispiel des Schweizer Kantons Z\u00fcrich<\/a>, wo eine L\u00f6sung zur Bew\u00e4ltigung einer Flut von Antr\u00e4gen auf Kurzarbeit implementiert wurde. Die Zahl dieser Antr\u00e4ge war in die H\u00f6he geschossen: von rund zehn auf 30.000\u00a0pro Monat. Nach der Einf\u00fchrung einer RPA-L\u00f6sung verk\u00fcrzte sich die Bearbeitungszeit pro Antrag von 25\u00a0Minuten auf 20\u00a0Sekunden.<\/p>\n Auch abseits der COVID-19-Krise wird RPA von einigen Analysten als Mittel betrachtet, dem durchg\u00e4ngigen weltweiten R\u00fcckgang der Produktivit\u00e4tszuw\u00e4chse<\/a> \u00fcber die letzten 10\u00a0Jahre zu begegnen. Laut David Vellante, Chief Analyst beim Analystenhaus Wikibon, werden globale Herausforderungen wie Klimawandel, globaler Wettbewerb, alternde Bev\u00f6lkerungen und veraltende Infrastruktur, Defizite, Masseneinwanderung, die Erschlie\u00dfung nachhaltiger Lebensmittelquellen und die Gesundheitsversorgung allesamt erhebliche Investitionen in die Automatisierung<\/a> erforderlich machen. RPA wird dabei eine Rolle spielen.<\/p>\n
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