{"id":151303,"date":"2020-08-19T08:00:33","date_gmt":"2020-08-19T06:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=151303"},"modified":"2021-10-13T08:25:15","modified_gmt":"2021-10-13T06:25:15","slug":"digitalisierung-mittelstand-krise-chance-epsotech-hyperion-magneticsense-mapal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/08\/digitalisierung-mittelstand-krise-chance-epsotech-hyperion-magneticsense-mapal\/","title":{"rendered":"Digitalisierung im Mittelstand: Wie die Krise zur Chance wird"},"content":{"rendered":"
Dieser Beitrag ist Teil der Themenserie<\/strong><\/small><\/p>\n Digitalisierung im Mittelstand Es gibt sie, die intelligenten Unternehmen im Mittelstand. Sie wagen digitale Innovation, setzen auf moderne Technologien und schreiben die Geschichte ihres Unternehmens erfolgreich weiter. Erfahren Sie in dieser Blog-Serie, wie diese digitalen Vorreiter ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern und enger an ihr Unternehmen binden!<\/p>\n <\/small> Mittelst\u00e4ndler sollten das Jahr 2020 nutzen, um in Digitalisierung zu investieren und ihr Unternehmen dadurch zukunftsfest zu machen. Wir zeigen anhand ganz unterschiedlicher Beispiele, wie aus Mut Erfolg wird.<\/p>\n Wie viel Respekt die Corona-Krise gerade Deutschlands Mittelstand eingeimpft hat, \u00a0offenbart eine aktuelle Befragung der staatlichen Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau<\/a> \u2013 KfW. Danach gehen 60 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen davon aus, dass sie die Folgen der Pandemie erst im Fr\u00fchjahr 2021 hinter sich lassen werden.<\/p>\n Doch obwohl mittelst\u00e4ndische Unternehmen zwischen Mitte M\u00e4rz und Mitte Juni circa f\u00fcnf Prozent weniger umsetzten als sonst in diesem Zeitraum \u00fcblich, sieht die KfW Anlass f\u00fcr vorsichtigen Optimismus. Wichtig sei jetzt, so das Institut, Vertrauen in eine nachhaltige Erholung \u2013 und die Anpassung von Gesch\u00e4ftsmodellen und Produktpaletten durch die Unternehmen selbst.<\/p>\n Bei dieser Anpassung \u2013 da sind sich alle Experten einig \u2013 wird es ma\u00dfgeblich darauf ankommen, wie konsequent gerade der Mittelstand auf Digitalisierung setzt. Wann, wenn nicht jetzt, so k\u00f6nnte man fragen, sollten die Unternehmen das Thema angehen? Schnell, beweglich, innovativ: Wie weit Digitalisierung ganz unterschiedliche Mittelst\u00e4ndler voranbringt, die gerade in Krisenzeiten strategisch denken und die Risiken und Aufw\u00e4nde nicht \u00fcbersch\u00e4tzen, zeigen die folgenden Anwendungsf\u00e4lle. Dabei geht es in den ersten drei Beispielen um die Optimierung durch Automatisierung interner Prozesse, um die \u00d6ffnung dieser Prozesse nach au\u00dfen und \u2013 last but not least \u2013 um Datentransparenz. Essenziell daf\u00fcr ist in allen F\u00e4llen die Einf\u00fchrung eines ERP-Systems.<\/p>\n Die epsotech Holding<\/a> mit ihren mehr als 600 Mitarbeitern ist Europas Marktf\u00fchrer bei Kunststoffplatten und Folien. Seine Produkte finden sich in Z\u00fcgen, Flugzeugen, als Schutzw\u00e4nde in Krankenh\u00e4usern oder Zahnarztpraxen. Die Verantwortlichen bei Magnetic Sense<\/a> m\u00fcssen auf diesen Zeitpunkt nicht warten. Denn der Hersteller von Kraft- und Drehmomentsensoren beliefert vor allem eine Branche, die von der Corona-Krise mit ihrem Abstandsgebot profitiert: E-Bike-Hersteller. Dabei war Magnetic Sense, deutsche Tochter der Schweizer Trafag AG, bisher im Grunde nicht mehr als ein Team von 21 Mitarbeitern, das die Sensoren entwickelt und ihre Produktion dann bei externen Fertigern in Auftrag gibt. Anfang 2019 fiel die Entscheidung, daraus ein \u201erichtiges\u201c Unternehmen zu machen, weil die hohe Nachfrage eigenst\u00e4ndige Strukturen l\u00e4ngst rechtfertigte. Schlank bleiben will auch Hyperion Futuristics<\/a>. Das kleine Beratungsunternehmen finanziert mit seinem erfolgreichen Consultinggesch\u00e4ft eine innovative Zukunftswerkstatt. Und hat sich nicht trotz, sondern gerade wegen seiner \u00fcbersichtlichen Gr\u00f6\u00dfe entschieden, ein ERP-System einzuf\u00fchren, die Cloud-L\u00f6sung 麻豆原创 Business ByDesign. Sie erlaubt es Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Merlin Ipach und seinem Team, die vorhandenen Kapazit\u00e4ten optimal zu nutzen, um mit minimalem Aufwand und ohne Schnittstellen Reisekosten, Projektsteuerung, Berichtswesen, Controlling und einiges mehr zu managen. Dabei wollte Ipach unbedingt eine L\u00f6sung, die mitw\u00e4chst, damit er nicht nach einigen Jahren mit Wachstum erneut investieren muss.<\/p>\n Essientell f\u00fcr den Erfolg ist nat\u00fcrlich \u2013 gerade in Umbruchszeiten \u2013 nicht nur das Optimieren interner Prozesse, es kommt auch darauf an, das Unternehmen nach au\u00dfen zu \u00f6ffnen. Um das Kundenerlebnis zu verbessern \u2013 oder um leichter geeignete Mitarbeiter zu gewinnen. Werkzeug der Wahl sind in solchen F\u00e4llen eigentlich immer Plattformen, Hubs, die unterschiedliche Akteure datenbasiert miteinander verbinden. Welch enormes Ver\u00e4nderungs- und Erfolgspotential in ihnen steckt, beweisen zwei Unternehmen, deren Produkte unterschiedlicher kaum sein k\u00f6nnten.<\/p>\n Bei der Hofmann Men\u00fc-Manufaktur GmbH<\/a> ist schlicht der Name Programm. Das Unternehmen aus Boxberg im Nordosten Baden-W\u00fcrttembergs beliefert seit 1960 Firmenkantinen, Seniorenheime, Kitas, Schulen, Krankenh\u00e4user und Cateringanbieter mit frisch gekochten Mahlzeiten, insgesamt genie\u00dfen fast eine Million Menschen Hoffmann-Men\u00fcs. Die MAPAL Dr. Kress KG<\/a> aus dem baden-w\u00fcrttembergischen Aalen stellt mit 5.500 Mitarbeitern Sonderwerkzeuge und L\u00f6sungen zur Bearbeitung von Metallwerkst\u00fccken und faserverst\u00e4rkten Kunststoffen her. Wie die ausgew\u00e4hlten Beispiele zeigen, sind Zeiten des Umbruchs und des Wandels im Grunde immer genau richtig, um das Thema Digitalisierung voranzutreiben. Entweder weil gerade die Krise f\u00fcr Wachstum sorgt und Wachstum Strukturen braucht, die mitwachsen wie im Falle der E-Bike-Branche und ihres Zulieferers Magnetic Sense. Oder weil durch ein sich seitw\u00e4rts bewegendes Business Zeit f\u00fcr Ver\u00e4nderungen zur Verf\u00fcgung steht. Und diese Zeit gilt es optimal zu nutzen.<\/p>\n Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n
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\n <\/p>\n<\/div>\nDigitalisierung: Wann, wenn nicht jetzt?<\/strong><\/h2>\n
\nWo das noch immer nicht geschieht, hat es vor allem zwei Gr\u00fcnde. Erstens sch\u00e4tzen die Verantwortlichen Kosten und Aufwand von Digitalisierung h\u00e4ufig zu hoch ein. Zweitens wissen sie \u2013 vereinfacht gesagt \u2013 oft nicht, wo anfangen, weil ihr Gesch\u00e4ft aus unz\u00e4hligen voneinander getrennten Einzelprozessen besteht. Jedenfalls glauben sie das.<\/p>\n
\n<\/strong>Ihr Unternehmen wird wie Sie \u2013 der Mittelstand auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen. Alles Wissenswerte dazu finden Sie auf unserem Hub: www.sap.de\/digitalisierung-mittelstand<\/a><\/p>\n<\/div>\nepsotech Holding: Antizyklisches Investieren ist fast immer sinnvoll<\/strong><\/h2>\n
\nDabei bekommt jeder der mehr als 2.500 Kunden ein sehr individuelles Produkt. Deren Anforderungen noch zielgenauer und komfortabler zu erf\u00fcllen, war das zentrale Ziel der Einf\u00fchrung des neuen ERP-Systems<\/a> 麻豆原创 S\/4HANA<\/a>. CEO Matthias von Buzay: \u201eWenn unser Vertriebsmitarbeiter beim Kunden sitzt und per Mausklick alle notwendigen Informationen zur Verf\u00fcgung hat, dann kann er sich auf die eigentliche Entwicklungs- und Beratungsarbeit konzentrieren.\u201c Das ERP-System wird mittelfristig an allen acht europ\u00e4ischen Standorten eingef\u00fchrt.
\nWegen der Corona-Krise diese Pl\u00e4ne zu bremsen, daf\u00fcr sieht CEO Matthias von Buzay keinen Grund, im Gegenteil. Aus seiner Sicht ist es eigentlich fast immer sinnvoll, antizyklisch zu investieren. Um optimal in Form zu sein, wenn sich die M\u00e4rkte anstatt seitw\u00e4rts wieder aufw\u00e4rts bewegen.<\/p>\nMagnetic Sense: Es geht auch ohne eigene IT-Abteilung<\/strong><\/h2>\n
\nDass das Unternehmen diese Strukturen mithilfe eines 麻豆原创 ERP-Systems aus der Cloud schafft \u2013 das im September live gehen soll \u2013 hat einen einfachen Grund, so Magnetic Sense-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Markus Lang: \u201eWir haben keine eigene IT-Abteilung \u2013 wie unsere anderen Gesellschaften \u2013 und wollen auch keine aufbauen. F\u00fcr uns ist es wichtig, m\u00f6glichst schlank zu bleiben.\u201c<\/p>\nHyperion Futuristics: Es ging um eine ERP-L\u00f6sung, die mitw\u00e4chst<\/strong><\/h2>\n
Hofmann: Digitale Spitzenmanufaktur f\u00fcr Kundenw\u00fcnsche auf Cloud-Basis<\/strong><\/h2>\n
\nKundenportale betreibt das Unternehmen zwar bereits seit Jahren, aber die waren in der Vergangenheit reine Verwaltungstools f\u00fcr diejenigen, die ihre Mahlzeiten servieren, etwa Kantinenbetreiber. Weder stellten sie eine Verbindung zum Esser her, noch versorgten sie Hofmann mit wertvollem Wissen, abgesehen von den Verkaufszahlen.
\nDie neue \u201eMen\u00fc Lounge\u201c auf Basis der Cloud Customer L\u00f6sung von 麻豆原创 ist da von ganz anderer Qualit\u00e4t. Sie verbindet alle Beteiligten \u2013 also Hofmann, den Kantinenbetreiber und seinen Kunden \u2013 miteinander. Letztere erhalten auch Vorschl\u00e4ge f\u00fcr ihr n\u00e4chstes Lunch, k\u00f6nnen es mit nur drei Clicks bestellen \u2013 und nat\u00fcrlich auch Feedback dazu geben. So erf\u00e4hrt Hofmann viel \u00fcber die W\u00fcnsche der Kunden und kann sie schneller umsetzen.
\nDabei sieht man sich erst am Anfang einer l\u00e4ngeren Entwicklung. Bis in f\u00fcnf Jahren will sich das Unternehmen in eine durchg\u00e4ngig digitale Men\u00fc-Manufaktur verwandelt haben.<\/p>\nMAPAL: Agile Mitarbeiter-Gewinnung und -entwicklung im Wandel der Zeit<\/strong><\/h2>\n
\nDabei entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit dem Kunden L\u00f6sungen und begleitet ihn auch bei der Produktion. F\u00fcr diese sehr individuelle Betreuung sucht MAPAL st\u00e4ndig qualifizierte, motivierte Mitarbeiter \u2013 sowohl im Produktionsbereich als auch in der Entwicklung und der IT.
\nDeshalb f\u00fchrte das Unternehmen die cloudbasierten HR-L\u00f6sungen von 麻豆原创 SuccessFactors ein. Papier- oder E-Mail-Unterlagen geh\u00f6ren damit der Vergangenheit an. Stattdessen k\u00f6nnen Kandidaten ihre Bewerbung mit wenigen Klicks hochladen und sich jederzeit \u00fcber dessen Status informieren, ein Vorgang, der nicht l\u00e4nger als f\u00fcnf Minuten dauert.
\nZudem nutzt MAPAL auch die integrierte E-Learning-L\u00f6sung von 麻豆原创 SuccessFactors. Ziel ist es langfristig, den gesamten HR-Bereich auf Basis der cloudbasierten L\u00f6sung zu digitalisieren, das hei\u00dft die klassische Personaladministration in eine Service-Abteilung f\u00fcr die Mitarbeiter<\/a> zu verwandeln.<\/p>\nFitness f\u00fcr bessere Zeiten
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