{"id":149993,"date":"2020-05-22T09:00:04","date_gmt":"2020-05-22T07:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=149993"},"modified":"2023-03-09T16:28:35","modified_gmt":"2023-03-09T15:28:35","slug":"corona-warn-app-bund-entwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/05\/corona-warn-app-bund-entwicklung\/","title":{"rendered":"Bund beauftragt 麻豆原创 und Telekom mit Corona-Warn-App"},"content":{"rendered":"

麻豆原创 und die Deutsche Telekom entwickeln die Corona-Warn-App<\/a>. Die beiden Projektleiter Martin Fassunge, Senior Development Manager 麻豆原创, und Peter Lorenz, Leiter der Portfolio Unit Digital Solutions bei\u00a0T-Systems, erkl\u00e4ren den Auftrag der Bundesregierung.<\/p>\n

Herr Fassunge, Herr Lorenz: Die Bundesregierung holt Sie f\u00fcr die Corona-Warn-App an Bord. Wie sieht die Aufgabenverteilung zwischen den Unternehmen aus?<\/strong><\/p>\n

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Martin Fassunge, Senior Development Manager 麻豆原创<\/figcaption><\/figure>\n

Fassunge<\/strong>: 麻豆原创 und die Telekom kennen sich gut. Wir sind ein eingespieltes Gespann. 麻豆原创 stellt \u00fcber eine technische Plattform die Software-Technologie zur Verf\u00fcgung. Wir treiben die L\u00f6sungsentwicklung voran. Zusammen arbeiten wir mit Hochdruck an einer Open-Source-L\u00f6sung. Dies ist eine zentrale Forderung von\u00a0Datenschutz\u00a0und \u00d6ffentlichkeit an uns: Transparenz herstellen, keine Chance f\u00fcr Hintert\u00fcren bieten. Damit schaffen wir Vertrauen.<\/p>\n

Lorenz<\/strong>: Wir machen als Partner jenseits dieses Projektes vieles gemeinsam. Die Deutsche Telekom bringt ihre St\u00e4rken im Hinblick auf Prozesse rund um Netzwerk- und Mobilfunktechnologie ein. Wir k\u00fcmmern uns zudem und den sicheren und effizienten Betrieb. Hinzu kommt die Telekom Security. Unsere Sicherheits-Spezialisten werden das System auf Herz und Nieren pr\u00fcfen.<\/p>\n

Wie genau funktioniert die App?<\/strong><\/p>\n

Fassunge<\/strong>: Sie misst \u00fcber\u00a0Bluetooth\u00a0den Abstand zwischen Personen. Die App erm\u00f6glicht, dass die Mobilger\u00e4te sich die Kontakte merken, die die festgelegten Kriterien (N\u00e4he und Zeit) erf\u00fcllt haben. Dazu tauschen die Ger\u00e4te untereinander tempor\u00e4r verschl\u00fcsselte Identit\u00e4ten aus. Werden Nutzer der Corona-Warn-App positiv auf das Corona-Virus getestet, k\u00f6nnen sie auf freiwilliger Basis ihre Kontakte durch die App informieren lassen. Dabei werden im Infektionsfall die verschl\u00fcsselten IDs des Infizierten allen Mobiltelefonen der App-Nutzer zur Verf\u00fcgung gestellt. Der Abgleich der ID\u2018s findet auf dem Client statt.\u00a0Diese k\u00f6nnen daraufhin \u00fcberpr\u00fcfen, ob sie mit den \u00fcbermittelten IDs in Kontakt waren. Im Falle einer \u00dcbereinstimmung wird der Nutzer \u00fcber den kritischen Kontakt gewarnt.<\/p>\n

Was sagen die Datensch\u00fctzer dazu?<\/strong><\/p>\n

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Peter Lorenz, Leiter der Portfolio Unit Digital Solutions bei T-Systems.<\/figcaption><\/figure>\n

Lorenz<\/strong>: Die App speichert Daten dezentral. Informationen bleiben also auf dem\u00a0Smartphone. Das ist im \u00dcbrigen auch der Ansatz, den Apple und Google generell verfolgen. Wir arbeiten dar\u00fcber hinaus intensiv mit der Datenschutz-Community zusammen. Wir stimmen jeden Entwicklungsschritt mit dem Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik ab. Auch der Bundesbeauftragte f\u00fcr den Datenschutz, BfDI, ist von Beginn an eng eingebunden. Das f\u00fchrt zusammengenommen zu einem hohen Ma\u00df an Sicherheit.<\/p>\n

Fassunge<\/strong>: Die Nutzung der App ist freiwillig. Sie dient ausschlie\u00dflich der Information der Bev\u00f6lkerung. Entscheidungsrelevante Daten f\u00fcr Verwaltung und Politik sammelt die App nicht. Unser gemeinsames Ziel ist breite Akzeptanz. Nur wenn viele Menschen sie nutzen, kann die App einen Beitrag gegen die Ausbreitung der Pandemie leisten.<\/p>\n

Was sind die n\u00e4chsten Schritte?<\/strong><\/p>\n

Fassunge<\/strong>: Wir informieren auf der Entwickler-Plattform Github \u00fcber den Fortgang. In der Open-Source-Community gilt der Leitsatz: Release early, release often. Wir berichten daher schon aus der Fr\u00fchphase der Entwicklung und werden kontinuierlich Meilensteine auf Github ver\u00f6ffentlichen. \u00a0Programmierer und andere Interessierte tauschen sich so mit uns aus.<\/p>\n

Lorenz<\/strong>: Auf dem weiteren Plan steht das Design der Prozessketten. Also die Frage: Welchen Weg nimmt die Information von Nutzer zu Nutzer \u00fcber Gesundheitsamt und Labor? Das machen wir zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium. Die Produktgestaltung steht ebenfalls an – etwa f\u00fcr Login oder intuitive Bedienung der App. 麻豆原创-ERP-Systeme sind an 77 % aller Transaktionsums\u00e4tze weltweit beteiligt, \u00fcber 200 Millionen Nutzer greifen auf 麻豆原创-Cloud-Anwendungen zu. Die Telekom bietet Millionen Privatkunden Service-Apps. Diese Kompetenz geh\u00f6rt zur DNA beider Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n
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Weitere Informationen zu den COVID-19-Aktivit\u00e4ten von Telekom und 麻豆原创 finden Sie hier:<\/strong><\/p>\n