{"id":148839,"date":"2020-04-20T08:00:22","date_gmt":"2020-04-20T06:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=148839"},"modified":"2023-03-06T16:52:49","modified_gmt":"2023-03-06T15:52:49","slug":"energieversorger-cloud-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2020\/04\/energieversorger-cloud-digitalisierung\/","title":{"rendered":"麻豆原创 (Cloud) for Utilities: So werden Energieversorger effizienter und agiler"},"content":{"rendered":"
Viele Energieversorger stehen mit einem Bein in der alten Welt des klassischen Versorgungsgesch\u00e4ftes und mit dem anderen in der neuen Welt digital getriebener Produkte und Services. Daf\u00fcr ben\u00f6tigen Sie eine IT, die die Gesch\u00e4ftsprozesse beider Welten unterst\u00fctzt. 麻豆原创 liefert mit 麻豆原创 for Utilities und 麻豆原创 Cloud for Utilities die Antwort auf diese Dualit\u00e4t.<\/p>\n
Mehr als 40 Prozent des Bruttostromverbrauchs in Deutschland<\/a> werden heute \u00fcber erneuerbare Energien abgedeckt \u2013 Tendenz steigend. Diese Zahl steht nicht nur f\u00fcr ein gestiegenes Umweltbewusstsein hierzulande, sondern auch f\u00fcr einen tiefgreifenden Wandel in der Energiebranche. So deckte im Jahr 1990 noch eine \u00fcberschaubare Anzahl von Gro\u00dfkraftwerken nahezu 85 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs auf Basis von Braun- und Steinkohle sowie Kernenergie ab. Bereits im Jahr 2018 gab es in Deutschland mehr als 1,7 Millionen Anlagen<\/a>, die Strom mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugten.<\/p>\n F\u00fcr viele Energieversorger bedeutet diese Entwicklung den Verlust ihrer einstmals marktdominanten Stellung, die sie als vormals kommunale Unternehmen oder Unternehmen mit Beteiligung der \u00f6ffentlich rechtlichen Hand innehatten. Der zunehmende Wettbewerbsdruck f\u00fchrte zu sinkenden Preisen. Dadurch sahen \u2013 und sehen \u2013 sich zahlreiche Energieversorgungsunternehmen gezwungen, \u00fcber den Tellerrand hinauszublicken und neue Umsatzquellen zu generieren.<\/p>\n Einige weltweite, aber auch regionale Trends erh\u00f6hen den Druck, sich umzuorientieren. So sieht sich die Branche gestiegenen Kundenerwartungen gegen\u00fcber, wie sie typisch sind f\u00fcr das infolge der Digitalisierung aufkommende \u201eZeitalter des Kunden\u201c. Gleichzeitig legen rechtliche Anforderungen, wie die DSGVO, hohe Ma\u00dfst\u00e4be beim Umgang mit Kundendaten an. Parallellaufende Entwicklungen wie die zunehmende E-Mobilit\u00e4t, neue Mobilit\u00e4tskonzepte, Smart Home und Smart City stellen die Energieversorger vor ganz neue Herausforderungen. Nicht zuletzt dr\u00e4ngen immer mehr branchenfremde Unternehmen auf der Suche nach neuen Gesch\u00e4ftsfeldern in die Energiewirtschaft: Konsumg\u00fcterhersteller etwa oder Telekommunikationsdienstleister, die ihre Angebote mit energiebezogenen Dienstleistungen flankieren.<\/p>\n Der tiefgreifende Wandel in der Branche f\u00fchrt zunehmend dazu, dass sich bestehende Gesch\u00e4ftsmodelle \u00e4ndern oder gar obsolet werden. Dennoch: Eine Abkehr vom Kerngesch\u00e4ft \u2013 der Erzeugung von Energie und den unmittelbar damit verbundenen Dienstleistungen wie Ablesung und Abrechnung \u2013 kommt f\u00fcr die meisten Unternehmen nicht in Frage. \u201eDie Bereitstellung von Energie bleibt der Ankerpunkt f\u00fcr die Versorgungswirtschaft\u201c, sagt Stefan Engelhardt, Vice President Industry Business Unit Uilities bei 麻豆原创. \u201eEs handelt sich um das Commodity-Gesch\u00e4ft, in dem die Unternehmen \u00fcber ein enormes Know-how verf\u00fcgen, das nicht so einfach zu ersetzen ist.\u201c<\/p>\n Um in diesem Bestandsgesch\u00e4ft angesichts begrenzter Margen dennoch profitabel zu sein, setzten viele Energieversorger auf die Standardisierung und Automatisierung einer Vielzahl an Prozessen. Die Art und Weise wie ein Unternehmen Marktkommunikation betreibe, eine Bezugsabrechnung erstelle oder eine Ablesung einhole, sei im Grunde bei jedem Energieversorger \u00e4hnlich. \u201eMithilfe intelligenter Technik wie Machine Learning lassen sich diese Prozesse weitgehend automatisieren und damit deutlich effizienter gestalten\u201c, erg\u00e4nzt Engelhardt. Man f\u00fchre sich beispielhaft den Abrechnungsprozess vor Augen: Bei einer Million Kunden mit zwei Prozent fehlerhafter Abrechnungen entstehe ein enormer manueller Aufwand. \u201eDurch Automatisierung k\u00f6nnen Firmen solche Aufw\u00e4nde minimieren und so die Total Cost of Ownership entscheidend senken. Dadurch werden wiederum Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Entwicklung von Innovationen<\/a> frei\u201c.<\/p>\n Innovationen, die f\u00fcr die Identifikation und den Aufbau neuer Gesch\u00e4ftsfelder als Antwort auf den gravierenden Wandel dringend erforderlich sind. \u201eUnternehmen, die neue Wege gehen und die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die neuen Marktanforderungen zu erf\u00fcllen, haben gute Aussichten zu wachsen und ihren Umsatz zu steigern\u201c, erl\u00e4utert Engelhardt. Daf\u00fcr m\u00fcssen sie allerdings zunehmend in der Lage sein, auf Echtzeiterkenntnisse zu reagieren. Das Ziel dabei: Kundenw\u00fcnsche fr\u00fchzeitig erkennen und ihnen schnell personalisierte Produkte und Erfahrungen anbieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n Dieser Beitrag ist Teil der Themenserie<\/em><\/p>\n Serie:<\/span> 麻豆原创-L\u00f6sungen f\u00fcr die Versorgungswirtschaft Erfahren Sie alles \u00fcber die neuesten Trends im Bereich Versorgungswirtschaft. Finden Sie heraus, wie das intelligente Versorgungsunternehmen der Zukunft jeden einzelnen Kunden begeistert und welche Szenarien Ihnen die gr\u00f6\u00dften Mehrwerte er\u00f6ffnen.<\/p>\n Weitere Artikel der Serie:<\/em><\/p>\n <\/p>\n<\/div>\n \u201eHeute konfektionieren einige Energieanbieter Vertr\u00e4ge bereits bis zur Losgr\u00f6\u00dfe 1 hinunter\u201c, erl\u00e4utert Engelhardt. \u201eDas bedeutet nichts anderes, als dass direkte Nachbarn in derselben Stra\u00dfe am selben Wohnort unterschiedliche Angebote erhalten k\u00f6nnen, weil sie etwa verschiedenen Bezugsgebieten zugeordnet sind.\u201c Andere Anbieter verkn\u00fcpfen etwa Stromtarife mit dem Verkauf von Elektronikprodukten und werden so zum Multi-Service-Provider. \u201eF\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle wie diese brauchen Sie eine ganz andere Flexibilit\u00e4t und Agilit\u00e4t.\u201c<\/p>\n Was bedeutet das aus IT-Sicht? Die Unternehmens-IT ist gefordert, \u00fcber das Funktionieren des Commodity-Gesch\u00e4ftes hinauszudenken. Es gilt zunehmend, Technologien bereitzustellen, mit denen die Fachabteilungen schnell und flexibel neue Ideen ausprobieren, verwerfen oder realisieren k\u00f6nnen. Die 麻豆原创 folgt mit ihrer Antwort auf diese Herausforderung der dualen Utilities-Welt: Sie erm\u00f6glicht ihren Kunden mit der neuen 麻豆原创 Cloud for Utilities, die Vorz\u00fcge einer stabilen, \u00fcber zwei Jahrzehnte gereiften L\u00f6sung f\u00fcr das Bestandsgesch\u00e4ftes mit der Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t einer modernen Cloud-Suite zu kombinieren.<\/p>\nDaseinsf\u00fcrsorge rund um Energieprodukte bleibt das Kerngesch\u00e4ft der Versorger<\/strong><\/h2>\n
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Energieversorger m\u00fcssen flexibler und agiler werden<\/strong><\/h2>\n