{"id":141736,"date":"2019-08-08T09:00:51","date_gmt":"2019-08-08T07:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=141736"},"modified":"2019-08-08T10:11:02","modified_gmt":"2019-08-08T08:11:02","slug":"digitale-transformation-fuehrungskraefte-prioritaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2019\/08\/digitale-transformation-fuehrungskraefte-prioritaet\/","title":{"rendered":"Warum die digitale Transformation f\u00fcr erfolgreiche F\u00fchrungskr\u00e4fte h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat"},"content":{"rendered":"
Die digitale Transformation ist \u00fcberall angekommen? Von wegen! Noch l\u00e4ngst sind nicht alle Unternehmen bereit daf\u00fcr.<\/p>\n
Erfolg in der Gesch\u00e4ftswelt hei\u00dft meist, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Fr\u00fcher war dies gleichbedeutend damit, der Erste auf dem Markt zu sein: die erste Pizzeria in einer Kleinstadt oder auch die erste Boutique, in der es Skinny Jeans zu kaufen gibt. Durch Technologie ist unsere Welt ein St\u00fcck kleiner geworden, w\u00e4hrend sich die Absatzm\u00e4rkte deutlich vergr\u00f6\u00dfert haben. Dadurch hat sich auch die Art und Weise, wie Gesch\u00e4fte get\u00e4tigt werden, ver\u00e4ndert. Von modernen Unternehmen werden heute fundierte Kenntnisse im Bereich Digitalisierung erwartet, die wiederum eine Transformation ihrer Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe nach sich zieht. Dieses Konzept wird auch als \u201edigitale Transformation\u201c bezeichnet. Die Definition, was genau diese beinhaltet, ist nicht ganz einfach.<\/p>\n
Der Begriff \u201edigitale Transformation\u201c kann ganz unterschiedliche Bedeutungen haben. F\u00fcr ein etabliertes Unternehmen<\/a> k\u00f6nnte er Ma\u00dfnahmen zur Entwicklung einer Social-Media-Strategie beschreiben, w\u00e4hrend ein Start-up darunter m\u00f6glicherweise die Schaffung eines kanal\u00fcbergreifenden Erlebnisses f\u00fcr seine digitalen Besucher versteht. Ivan Menezes, CEO von Diageo, hat eine einfache Definition parat: \u201eEs geht nicht um digitales Marketing, sondern darum, Produkte und Dienstleistungen in einer digitalen Welt effektiv zu vermarkten.\u201c Nat\u00fcrlich hat er damit recht. Die heutige Gesch\u00e4ftswelt ist bereits digital.<\/p>\n Das Problem besteht darin, dass die digitale Transformation sehr h\u00e4ufig ein Trojanisches Pferd ist, hinter dem sich ein tiefgreifender gesch\u00e4ftlicher Wandel verbirgt. Und f\u00fcr diesen Wandel sind die meisten Unternehmen noch nicht bereit<\/a>. Abl\u00e4ufe vom Backoffice \u00fcber das Design der Website und die Buchhaltung bis hin zum Marketing werden auf den Pr\u00fcfstand gestellt. Auch die Unternehmenskultur \u00e4ndert sich grundlegend, was bei vielen Mitarbeitern zu gro\u00dfer Verunsicherung f\u00fchrt: Sie wissen nicht, womit sie als N\u00e4chstes rechnen m\u00fcssen.<\/p>\n Eine aktuelle Studie von Russell Reynolds kommt zu dem Schluss, dass weniger als 4 Prozent der 500 weltweit gr\u00f6\u00dften Unternehmen in der Lage sind, vollst\u00e4ndig digitale Gesch\u00e4ftsprozesse zu unterst\u00fctzen. Auch in den USA sind weniger als 25 Prozent der Unternehmen bereit f\u00fcr eine umfassende Digitalisierung.<\/p>\n Unternehmen m\u00fcssen sich bestimmte technologische M\u00f6glichkeiten zunutze machen\u00a0\u2013 nicht im Rahmen einer strategischen Initiative, sondern durch schrittweise Anpassung. Und genau das ist der Haken an der Sache. Das Marktforschungsunternehmen Econsultancy von Marketing Week hat das Problem aus statistischer Perspektive beleuchtet. Verschiedene Umfragen und Interviews ergaben, dass 2014 bereits 75\u00a0Prozent der Befragten die Digitalisierung als wichtiges Ziel f\u00fcr ihr Unternehmen bezeichneten. Im Jahr zuvor waren es erst 69\u00a0Prozent gewesen. Und doch \u00e4ndert sich abgesehen von sehr oberfl\u00e4chlichen Dingen nichts. Woran liegt das? \u00dcber die H\u00e4lfte der von Econsultancy befragten Unternehmen gaben an, keine Notwendigkeit f\u00fcr Ver\u00e4nderungen zu sehen.<\/p>\n MIT Sloan befasste sich n\u00e4her mit dem Problem. \u201eEines hat sich ganz klar gezeigt: Die erfolgreichsten Unternehmen\u00a0\u2013 die wir als ,Digirati\u2018 bezeichnen\u00a0\u2013 kombinieren Digitalisierungsinitiativen mit starken F\u00fchrungsqualit\u00e4ten und nutzen Technologien f\u00fcr ihren Wandel\u201c, hei\u00dft es in einer Studie der Business School. \u201eWir bezeichnen das als digitale Reife. Die digitale Reife variiert von Unternehmen zu Unternehmen: Reifere Unternehmen erzielen bessere Ergebnisse als ihre Mitbewerber.\u201c So setzen Unternehmen mit besonders ausgepr\u00e4gter digitaler Reife<\/a> Technologien nicht ein, um pers\u00f6nliche Gespr\u00e4che zu ersetzen, sondern um diese zu verbessern oder um ein hochgradig personalisiertes Einkaufserlebnis zu schaffen.<\/p>\n Sie k\u00f6nnen verschiedene Ma\u00dfnahmen ergreifen, die Ihre digitale Transformation einfacher gestalten. H\u00e4ufig erweist es sich als wirksam, Dinge auf andere Weise zu beschreiben und auch die \u00fcberwachten Kennzahlen verst\u00e4ndlicher zu kommunizieren. Eine weitere Ma\u00dfnahme besteht darin, Ihr F\u00fchrungsteam beispielsweise um einen Designer zu erweitern (wie es Apple und Burberry getan haben). Hilfreich ist es auch, die richtigen Daten zur Verf\u00fcgung zu haben: Echtzeitdaten, Synchronisierung und automatische Analysen tragen entscheidend dazu bei, die Notwendigkeit und den Nutzen bestimmter Technologietools nachzuweisen. Letztlich setzt eine erfolgreiche digitale Transformation aber vor allem voraus, dass Sie in Ihrem Unternehmen eine Kultur des Wandels leben, damit Ihren Mitarbeitern, F\u00fchrungskr\u00e4ften, Lieferanten und Kunden klar ist, in welche Richtung sich Ihr Unternehmen zuk\u00fcnftig entwickeln wird.<\/p>\nWie Unternehmen von der digitalen Transformation profitieren<\/h2>\n
Auf dem Weg zur digitalen Transformation<\/h2>\n