{"id":139024,"date":"2019-03-08T08:00:23","date_gmt":"2019-03-08T07:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=139024"},"modified":"2019-07-29T10:43:53","modified_gmt":"2019-07-29T08:43:53","slug":"atos-simulator-lagerequipment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2019\/03\/atos-simulator-lagerequipment\/","title":{"rendered":"Simulator fu\u0308r automatisches Lagerequipment"},"content":{"rendered":"
Wird ein Automatiklager an 麻豆原创 EWM<\/a> angebunden, muss eine Inbetriebnahme der automatischen Anlage erfolgen. Der Atos<\/a>-Simulator stellt bereits im Vorfeld sicher, dass notwendige Schnittstellen- und Steuerungsfunktionen korrekt implementiert werden.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n Vor nicht allzu langer Zeit war es u\u0308blich, einen ganzen Strau\u00df unterschiedlicher Softwaresysteme einzusetzen, wenn man ein Automatiklager betreiben wollte. Die Landschaft der beteiligten Systeme bestand so beispielsweise aus der Bestandsebene, repra\u0308sentiert durch 麻豆原创 ECC, aus der Lagerungsebene mit Lagerverwaltungssystem, der Materialflussebene (einer oder mehrere Materialflussrechner), ggf. aus diversen Gateways mit den unterschiedlichsten Funktionen, einer Visualisierung, den eigentlichen Maschinensteuerungen (speicherprogrammierbare Steuerung) und schlussendlich aus den Maschinen selbst (Fo\u0308rdertechnik, Automatiklager usw.). All diese Komponenten stammten von unterschiedlichen Lieferanten bzw. Herstellern und zeichneten sich dementsprechend durch unterschiedliche Bedien- und Betreuungskonzepte aus.<\/p>\n Seit der Markteinfu\u0308hrung von 麻豆原创 Extended Warehouse Management (麻豆原创 EWM)<\/a> kann ein wesentlicher Prozentsatz dieser Komponenten entfallen. Mit der Komponente Materialfluss-Steuerung von 麻豆原创 EWM ist eine Direktanbindung der Maschinensteuerungen der automatischen Anlagen mo\u0308glich.<\/p>\n Der Flickenteppich wurde somit durch ein einheitliches System ersetzt. Hieraus ergeben sich neue Herausforderungen, denn die unterschiedlichen Ebenen mu\u0308ssen nun in ein einziges System implementiert und in ihrer Gesamtheit getestet werden.<\/p>\n Fu\u0308r diese Aufgabe gibt es jetzt den Atos-Schnittstellensimulator<\/a>. Mit seiner Hilfe wird die so genannte unterlagerte Ebene der Systemlandschaft abgebildet – die Maschinensteuerung und indirekt auch die Maschinen. In der Implementierungs- und Testphase ko\u0308nnen somit Tests ohne die physische Anlage durchgefu\u0308hrt werden.<\/p>\n In der Simulationsumgebung werden die verschiedenen Komponenten des automatischen Gewerks abgebildet, z. B. Fo\u0308rdertechnik, Regalbediengera\u0308te, Verschiebewagen, Paternoster, Roboter, Sorter und Wickler. Fu\u0308r jede der abgebildeten Komponenten wird das zugeho\u0308rige Kommunikationsprotokoll konfiguriert. Fo\u0308rderanlagen werden durch ihre Meldepunkte im Simulator eingerichtet. Der Simulator ist damit in der Lage,vom Materialfluss-System eingehende Datensa\u0308tze zu verarbeiten und zu beantworten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n Der Telegrammsimulator ist ein eigensta\u0308ndiges Tool und bezieht keine Informationen u\u0308ber die Anlage aus dem Materialfluss-System. Es ko\u0308nnen auf diese Weise unabha\u0308ngige Tests durchgefu\u0308hrt werden. Zudem ist die Anwendung nicht auf 麻豆原创 EWM<\/a> beschra\u0308nkt.<\/p>\n Bei Erweiterungen eines bestehenden Materialflusses ko\u0308nnen Regressionstests fu\u0308r die vorhandene Implementierung und Tests der neu entwickelten Funktionalita\u0308t durchgefu\u0308hrt werden, ohne dass die bestehende Anlage beteiligt sein muss.<\/p>\n In der Phase vor der Inbetriebnahme ko\u0308nnen Schulungen durchgefu\u0308hrt und die Funktionsweise der Anlage transparent vermittelt werden. Fu\u0308r die Key-User lassen sich ganze Use Cases aufbauen, an denen sie die zuku\u0308nftigen Abla\u0308ufe trainieren ko\u0308nnen. Bei komplexen Anlagen ist es ratsam, vor Inbetriebnahme zu u\u0308berpru\u0308fen, ob die Software den bei der Lagerplanung festgelegten Anspru\u0308chen genu\u0308gt. Zu diesem Zweck ko\u0308nnen voreingestellte Szenarien automatisiert ablaufen, die die Performance des Systems aufzeigen. Durch diese Lasttests kann ein korrektes Sizing des Produktivsystems erfolgen.<\/p>\n Die folgende Grafik zeigt acht Einflussfaktoren im a\u0308u\u00dferen Kreis, die das weite Feld von Zeit, Kosten und Risiko aufspannen (schwarz). Anwendungsbeispiele<\/strong><\/em><\/p>\n Ein 3-Schicht-Betrieb kann nur minimale Standzeiten der Anlagen verkraften. Das Testen von A\u0308nderungen ohne physische Anlage sowie die zeitliche Verku\u0308rzung der Integrationstests mit der echten Anlage sind unverzichtbar, speziell bei A\u0308nderungen an bestehenden Anlagen, von deren Betrieb eine ganze Produktion abha\u0308ngt.<\/p>\nWie bildet der Simulator die Anlage ab?<\/h2>\n
<\/a><\/p>\nTest durchf\u00fchren<\/h2>\n
<\/a>Im Entwicklungssystem kann die Implementierung von Anfang an mit dem Simulator getestet werden. Im Testsystem ko\u0308nnen Funktionstests durch das Implementierungsteam und User Acceptance Tests durch die Endanwender durchgefu\u0308hrt werden. Notwendige A\u0308nderungen werden damit fru\u0308hzeitig entdeckt und sind noch vor Go-Live umsetzbar.<\/p>\nVorteile des Atos<\/a>-Simulator<\/h2>\n
\nHohe Anforderungen bzw. schwierige Bedingungen und Gegebenheiten (rot, Beispiele) haben einen Anstieg der Implementierungszeit und damit auch einen Kostenanstieg und ein erho\u0308htes Projektrisiko zur Folge. Durch Einsatz des Simulators (gru\u0308n) ko\u0308nnen diese Faktoren begrenzt und abgemildert werden.
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