{"id":137928,"date":"2019-01-23T09:00:55","date_gmt":"2019-01-23T08:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=137928"},"modified":"2020-03-31T11:57:29","modified_gmt":"2020-03-31T09:57:29","slug":"innovation-2030-digitalisiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2019\/01\/innovation-2030-digitalisiert\/","title":{"rendered":"Innovation im Jahr 2030: Offen, integriert und durchg\u00e4ngig digitalisiert"},"content":{"rendered":"
Was sind die langfristig pr\u00e4genden Trends von Innovation? Der neue Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung hat f\u00fcnf Thesen aufgestellt, wie Innovation im Jahr 2030 aussehen wird, und will damit eine Diskussion in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entfachen.<\/p>\n
Jeder wei\u00df, wie schwierig Prognosen sind. Nicht einfacher werden sie durch die immer st\u00fcrmischere wirtschaftliche Entwicklung und die zunehmende Abh\u00e4ngigkeit von globalen Wechselwirkungen. Die Wissenschaftler des 2017 gegr\u00fcndeten Fraunhofer-Verbund Innovationsforschung \u2013 1.700 Mitarbeiter in sieben Instituten \u2013 haben es trotzdem gewagt und in f\u00fcnf Thesen<\/a>\u00a0 aufgeschrieben, wie Innovation im Jahr 2030 aussehen wird und welche Voraussetzungen und Trends Innovationen ihrer Meinung nach bis dahin beeinflussen werden.<\/p>\n Alles h\u00e4ngt mit allem zusammen. Disziplin\u00e4r isolierte Einzelinnovationen werde es bald nicht mehr geben, meinen die Forscher. In elf Jahren gehe es vielmehr um Innovationssysteme, die interdisziplin\u00e4r miteinander verflochten sind. Alle Ver\u00e4nderungen sind 2030 global und umfassend. Sie haben sowohl soziale als auch technologische und \u00f6konomische Auswirkungen.<\/p>\n Immer schwieriger und anspruchsvoller werde es, komplexe Innovations- und Wandlungsprozesse zu initiieren, zu koordinieren und aufrechtzuerhalten. Ver\u00e4nderungen werden zum Standard. Die Wissenschaftler finden: Wenn man sich immer schneller und effizienter an neue Gegebenheiten anpassen muss, dann gelingt dies am besten in einem offenen und flexiblen System, in dem Kooperation eine wichtige Voraussetzung ist.<\/p>\n Daran, dass digitale Innovationen deutlich schnellere Entwicklungszyklen haben, m\u00fcssen wir Menschen uns erst einmal gew\u00f6hnen, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Fraunhofer-Forschungsverbunds Sven Schimpf. Ganz wichtig sei die F\u00e4higkeit jedes Einzelnen wie auch des Systems, fortlaufend adaptiv zu bleiben. Und deshalb wird Lernen im Jahr 2030 so wichtig.<\/p>\n Formen der Wertsch\u00f6pfung werden im Jahr 2030 umfassend sein, sagen die Fraunhofer-Experten und verweisen auf eine eigene Erfolgsstory: den Weg von der Erfindung der mp3-Technologie durch das\u00a0Fraunhofer Institut in Erlangen\u00a0\u00fcber den mp3-Player zum plattformbasierten Musikstreaming.<\/p>\n Auch die Hersteller von Produkten werden 2030 zu Anbietern von L\u00f6sungen, die, genauso wie Dienstleistungen, nicht einfach nur integriert, sondern auch auf die Alltagsabl\u00e4ufe der Kunden zugeschnitten und individualisiert abrufbar sein werden.<\/p>\n Nutzwert, Nutzwert, Nutzwert: Darum gehe es 2030 bei neuen Angeboten. Technologie und Nutzerfunktionen werden in fr\u00fchen Innovationsphasen aufeinander abgestimmt und in Wertsch\u00f6pfungsnetzwerke von Zulieferern und Kunden eingebunden. Die Unternehmen werden auf Partnernetzwerke angewiesen sein.<\/p>\nThese 1: \u201e2030 sind Offenheit, Lernf\u00e4higkeit und Kooperation die Leitbilder von Innovation.\u201c <\/strong><\/h2>\n
These 2: \u201e2030 stehen integrierte L\u00f6sungen im Mittelpunkt des Innovationsgeschehens.\u201c<\/strong><\/h2>\n