{"id":136410,"date":"2019-01-07T09:00:11","date_gmt":"2019-01-07T08:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/?p=136410"},"modified":"2019-07-29T10:44:46","modified_gmt":"2019-07-29T08:44:46","slug":"kuenstliche-intelligenz-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/news.sap.com\/germany\/2019\/01\/kuenstliche-intelligenz-arbeitswelt\/","title":{"rendered":"Warum k\u00fcnstliche Intelligenz die Arbeit menschlicher machen wird"},"content":{"rendered":"
K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a><\/u> in der Arbeitswelt \u2013 \u00fcber die Bedeutung der neuen Technologie lesen Sie hier.<\/p>\n Es liegt auf der Hand, dass sich durch k\u00fcnstliche Intelligenz enorme Chancen er\u00f6ffnen, die Produktivit\u00e4t zu steigern. Gartner prognostiziert, dass in diesem Jahr eine halbe Milliarde Nutzer durch KI-basierte Tools zwei Stunden pro Tag einsparen werden<\/a><\/u>. Das w\u00e4re eine halbe Million Jahre mehr Effizienz!<\/p>\n Auch das McKinsey Global Institute geht davon aus, dass\u00a0 sich Jobs und Arbeitsfelder dank neuer Technologien automatisieren lassen. Roboter \u00fcbernehmen zunehmend k\u00f6rperliche Arbeiten. Daneben sieht McKinsey die gr\u00f6\u00dften Chancen in allgemeinen Aufgaben wie Datenverarbeitung und Datensammlung<\/a><\/u> \u2013 gesch\u00e4tzt werden \u00fcber 60\u00a0Prozent dieser Aufgaben automatisiert.<\/p>\n Angesichts dieser Effizienzsteigerungen ist es nicht verwunderlich, dass viele Arbeitnehmer negative Auswirkungen auf die Besch\u00e4ftigung bef\u00fcrchten. Die gute Nachricht ist, dass diese Technologien Menschen unterst\u00fctzen anstatt sie zu ersetzen \u2013 zumindest bis auf weiteres.<\/p>\n Anders ausgedr\u00fcckt: Des Vorteil maschinellen Lernens<\/a> <\/u>ist, dass nun eine Maschine die eher langweiligen, sich wiederholenden Arbeitsschritte \u00fcbernimmt. So bleibt den Mitarbeitern mehr Zeit f\u00fcr lohnende und anspruchsvolle T\u00e4tigkeiten.<\/p>\n Erinnern Sie sich, wie sie als Kind monatelang das gro\u00dfe Einmaleins \u00fcben mussten? Sp\u00e4ter durften Sie dann einen Taschenrechner benutzen. Und die Erleichterung war gro\u00df. Ihre mathematischen F\u00e4higkeiten haben Sie dadurch nicht verloren. Sie wurden von einer Last befreit und konnten sich komplexeren und anspruchsvolleren Aufgaben widmen. Maschinelles Lernen tut genau dies \u2013 bei allt\u00e4glichen Aufgaben in Unternehmen rund um die Welt.<\/p>\n Im Finanzwesen hat sich maschinelles Lernen als sehr hilfreich erwiesen. Die Automatisierung von Aufgaben wie das Abgleichen von Rechnungen mit Zahlungen erzielt oft in wenigen Wochen Steigerungsraten von 70\u00a0 bis 94\u00a0Prozent. Die Einsparungen von Zeit und Aufwand sind erheblich.<\/p>\n Maschinelles Lernen erg\u00e4nzt also menschliche Intelligenz. Mitarbeitern im Vertrieb stehen dank intelligenter Systeme bessere Listen potentieller K\u00e4ufer zur Verf\u00fcgung. Mit Algorithmen sowie anhand historischer Muster ermittelt das System, welche Interessenten am ehesten welche Produkte kaufen werden und wie lange es bis zum Verkaufsabschluss dauern wird. Am Ende r\u00fcckt jeder Vertriebsmitarbeiter n\u00e4her an die m\u00f6glichen Kunden heran.<\/p>\n Vielleicht stehen wir am Beginn eines neuen goldenen Zeitalters f\u00fcr Wissensarbeiter. So, wie sich durch die Erfindung des Traktors mehrere Felder in viel k\u00fcrzerer Zeit pfl\u00fcgen lie\u00dfen, wird die KI Wissensarbeitern helfen, ihre Anstrengungen besser umzusetzen \u2013 in einer Art und Weise, die man sich heute kaum vorstellen kann.<\/p>\n Aber wie sieht es mit den Handwerksberufen aus? Seit jeher betrachtet die Menschheit neue Technologien mit Skepsis. Sokrates hielt B\u00fccher f\u00fcr keine gute Idee. Er bef\u00fcrchtete, dass sie das Erinnerungsverm\u00f6gen schw\u00e4chen k\u00f6nnten. Doch letztendlich haben solche Neuerungen die Gesellschaften stets reicher gemacht. Dank Mechanisierung hat sich viel ver\u00e4ndert. Zu Beginn des 19.\u00a0Jahrhunderts lag in den USA Anteil der in der Landwirtschaft Erwerbst\u00e4tigen bei 83\u00a0Prozent. Heute sind es weniger als zwei\u00a0Prozent<\/a><\/u>. Doch nur wenige von uns w\u00fcnschen sich, zu jener Zeit zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n Es sprechen durchaus Gr\u00fcnde daf\u00fcr, nicht zu pessimistisch zu sein. Wir sind gut darin, uns vorzustellen, dass durch die Automatisierung Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen werden. Und es f\u00e4llt uns viel schwerer, uns die neuen Jobs vorzustellen, die dank der neuen M\u00f6glichkeiten geschaffen werden.<\/p>\n Eine Studie von Gartner besagt, dass KI bis zum Jahr 2020 sogar mehr Arbeitspl\u00e4tze schaffen als vernichten wird<\/a><\/u>. Dies k\u00f6nnte auch schon fr\u00fcher der Fall sein.\u00a0 Eine weitere Studie zeigt, dass Unternehmen, die KI bereits einsetzen, zu 26\u00a0Prozent einen Zuwachs an Arbeitspl\u00e4tzen verzeichnen. Im Vergleich dazu sind es nur 16\u00a0Prozent, die sagen, dass sich die Zahl der Arbeitspl\u00e4tze verringert hat<\/a><\/u>. Allgemein herrscht die Auffassung vor, dass die neu geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze nur f\u00fcr hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte sind. Doch der Einsatz von maschinellem Lernen hat den Bedarf an Datenspezialisten erh\u00f6ht.<\/p>\n Schaut man sich die Geschichte an, sieht die Zukunft rosiger aus. Die neue Technologie erm\u00f6glicht es den Menschen, T\u00e4tigkeiten zu \u00fcbernehmen, f\u00fcr die sie zuvor nicht qualifiziert gewesen w\u00e4ren.\u00a0 Vor hundert Jahren mussten Verk\u00e4ufer im Laden sehr schnell im Kopfrechnen sein. Den Rechnungsbetrag rechneten sie stets im Kopf aus. Erst als Registrierkassen aufkamen, wurden Mitarbeiter aufgrund ihrer Beratungs- oder Servicef\u00e4higkeiten eingestellt und nicht wegen ihres mathematischen K\u00f6nnens.<\/p>\n Maschinelles Lernen macht die Nutzung von Computern in vielerlei Hinsicht einfacher.\u00a0 Digitale Assistenten<\/a><\/u> liefern uns beispielsweise die Informationen, die wir ben\u00f6tigen, um unsere Arbeit zu erledigen \u2013 schneller und einfacher als je zuvor. Denken Sie an die k\u00fcnstliche Intelligenz Jarvis, welche \u201eIron Man\u201c Tony Stark regelm\u00e4\u00dfig zur Hand geht und ihm hilft, seine Aufgaben schneller zu erledigen. KI wird Arbeitnehmern helfen, mit weniger Aufwand mehr zu erreichen \u2013 und mit weniger Ressourcen als bisher.<\/p>\n Dieser Prozess hat in der Vergangenheit schon viele Male stattgefunden. Im Jahr 1760 wurde in Gro\u00dfbritannien die \u201eSpinning Jenny\u201c eingef\u00fchrt. Sie war die erste industrielle Spinnmaschine, die Baumwollfasern zu Garn verspinnen konnte. Aufgrund der geringeren Kosten und der h\u00f6heren Nachfrage nach Stoff war man weit davon entfernt, die Besch\u00e4ftigtenzahlen zu verringern. Und nur ein paar Jahrzehnte ging die Zahl steil nach oben \u2013 von rund 8.000 qualifizierten Handwerkern auf \u00fcber 300.000 handwerklich weniger versierte Arbeiter<\/a><\/u>.<\/p>\nAutomatisierung und KI l\u00f6st nicht bei allen Beteiligten Begeisterung aus<\/strong><\/h2>\n
K\u00fcnstliche Intelligenz: Der Beginn eines neuen goldenen Zeitalters f\u00fcr Wissensarbeiter<\/strong><\/h2>\n
<\/p>\nBessere Bezahlung menschlicher Arbeit dank maschinellem Lernen<\/strong><\/h2>\n
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