Women in Tech Archiv | Â鶹ԭ´´ News Center /germany/tags/women-in-tech/ Unternehmensberichte & Â鶹ԭ´´eportal Fri, 26 May 2023 09:36:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von der Küchenhilfe zur IT-Studentin /germany/2023/05/duales-it-studium-sap-ausbildung-frauen/ Thu, 04 May 2023 06:00:39 +0000 /germany/?p=165988 Die Geschichte von Malbina Ramil Kyzy handelt von Mut, Ehrgeiz und harter Arbeit. Ihre Karriere bei der Â鶹ԭ´´ begann durch einen Zufall in der Kantine des...

The post Von der Küchenhilfe zur IT-Studentin appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Die Geschichte von Malbina Ramil Kyzy handelt von Mut, Ehrgeiz und harter Arbeit. Ihre Karriere bei der Â鶹ԭ´´ begann durch einen Zufall in der Kantine des Konzerns.

Es gibt Menschen, die trotz aller Hindernisse immer wieder Wege finden, ihre Ziele zu erreichen. Kyzy ist eine solche Person. Wenn man ihr Leben betrachtet, ist man sofort von ihrer Willensstärke, Neugier und Lebensfreude beeindruckt. Geboren und aufgewachsen in der zentralasiatischen Republik Kirgistan, hat sie sich selbst herausgefordert und sich auf den Weg gemacht, ihre Träume zu verwirklichen.

Der Zufall als Karrierehelfer

Im Sommer 2019 kam sie durch das „” Programm nach Deutschland. Gemeinsam mit einer Freundin arbeitete sie in der Gastronomie auf Hochzeiten, Festivals und in Hotels. Doch bald empfand sie diese Arbeit als belastend und bat ihren Arbeitgeber um einen Job mit festen Arbeitszeiten.

Sie landete als Küchenhilfe in der Kantine der Â鶹ԭ´´ in Walldorf. Ihr erster Eindruck damals war: „Wow… Â鶹ԭ´´ ist ja riesig und hier arbeiten so viele junge interessante Menschen.“ Beeindruckt von der Größe, der Kultur und dem modernen Arbeitsumfeld der Â鶹ԭ´´ war dieser Gedanke der Grundstein für ihre weitere Karriere.

Kurz darauf kam ihr der Zufall zur Hilfe und sie traf eine Â鶹ԭ´´-Mitarbeiterin, die ebenfalls aus Kirgistan stammte und die sie dazu motivierte, in Deutschland zu studieren. Sie beschreibt die Kollegin als inspirierende Person: „Sie hatte einen ähnlichen Hintergrund wie ich, war zuerst als Au-Pair in Deutschland und hat dann später auch hier studiert. Sie war wirklich toll und sagte zu mir: „Ich habe das geschafft, du kannst das auch tun!“

Nach dieser glücklichen Begegnung stand Kyzys Entschluss fest: Ein erfolgreiches duales Studium im IT-Bereich. Doch bevor sie das anpacken konnte, musste sie erst einmal die deutsche Sprache lernen. Welche Hindernisse noch vor ihr lagen, konnte sie damals noch nicht erahnen.

Mitten rein in die Pandemie

Zunächst kehrte die junge Frau in ihre Heimat zurück, um ihr Studium fortzusetzten. Doch es gefiel ihr dort nicht: „Leider gibt es immer wieder Bestechung und ich hatte das Gefühl, dass es einfach nicht fair zugeht“, erzählt sie. Den Wunsch im Ausland zu studieren, hatte sie schon in ganz jungen Jahren: „Ich hatte diesen Traum schon aufgegeben. Mit den neuen Erfahrungen aus Deutschland und auch bei der Â鶹ԭ´´ war die Idee aber plötzlich wieder da: Ich wollte es einfach ausprobieren!“

Schließlich gelang es ihr im Jahr 2020, als Au-pair zurückzukehren. Ein weiterer Schritt in Richtung ihres Zieles. Doch kurz nach ihrer Ankunft wurde die erste Corona-Infektion in Deutschland bekannt. Plötzlich war nichts mehr, wie es war: Masken, Abstandsregeln und Lockdowns folgten. Dass die Pandemie ganze drei Jahre dauern würde, war damals nicht vorhersehbar.

Auch Kyzy erlebte diese Zeit als Belastung. Sie schaut für einen kurzen Moment nachdenklich in die Ferne. Nur wenige Sekunden später ist sie wieder voll da, die Entschlossenheit in ihrem Blick: „Das war keine leichte Zeit, aber ich wollte nicht aufgeben.“ Sie ergänzt: „Das Schwierigste war, die ganze Zeit zu Hause zu bleiben. Doch ich wollte meine Gastfamilie und auch mich schützen.“

Willensstärke durch ein klares Ziel

Auch ihr Deutschsprachkurs, an dem sie teilnehmen sollte, fand damals nicht statt. Davon ließ sie sich nicht beirren und machte sich folgendes bewusst: „Wenn ich in Deutschland studieren will, dann brauche ich wirklich gute Deutschkenntnisse.“ Also begann sie damit, sich selbst Deutsch beizubringen. Ohne Lehrer, dafür mit Hilfe von Sprachwebseiten und YouTube-Videos, erarbeitete sie sich erste Grundlagen. Dafür stand sie jeden Tag um 8 Uhr auf und lernte für drei bis vier Stunden deutsch.

In dieser Zeit hatte sie aber auch immer wieder Zweifel und sie dachte viel über das Scheitern nach: „Werden mir die Behörden wirklich ein Visum geben? Werde ich es wirklich schaffen, die deutsche Sprache zu lernen? Werde ich die Deutschprüfung bestehen können?“

Wie schafft man es aber sich aller Widrigkeiten zum Trotz täglich zu motivieren und sein Ziel zu verfolgen? Kyzys Antwort darauf war eine kurze, aber wichtige Frage: „Was ist das Schlimmste, was mir passieren kann?“ Sie beantwortete die Frage damit: Rückkehr in ihr Heimatland und so leben wie zuvor. Sie erzählt, dass ihr das geholfen und ihr viel Druck genommen habe. Jetzt konnte sie sich ganz ihrem Ziel widmen.

In dieser Zeit begann sie auch die Programmiersprache Java an einer IT-Akademie zu lernen. Danach ging es Schritt für Schritt weiter: 2021 folgte ein Bundesfreiwilligendienst im IT-Bereich bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH). Dort lernte sie das Content-Management-System Drupal kennen und entwickelte mit einer Kollegin eine Webseite. Diese Erfahrung befeuerte ihre Begeisterung für die IT-Branche und gab ihr das nötige Selbstvertrauen. Heute versucht sie ebenfalls – wie die Â鶹ԭ´´-Kollegin, die sie zu Beginn ermutigt hatte – andere junge Menschen zu motivieren, ihre Träume zu verwirklichen. „Viele Menschen haben Angst vor dem Scheitern. Aber am Ende geht alles Schritt für Schritt voran. Man muss mutig sein und einfach tun, was man tun muss. Wenn du einen Traum hast, dann folge deiner Leidenschaft und verfolge deine Träume.“

Alle Mühen, Entbehrungen und Anstrengung haben sich am Ende gelohnt. 2021 war sie am Ziel: Sie begann ein duales Studium bei der Â鶹ԭ´´. René Wohllebe ist Vocational Training Manager und für die IT-Studentin zuständig. Er sagt: „Malbina ist ein großartiges Beispiel für eine junge Frau, die Lust auf IT hat und stolz ist, bei Â鶹ԭ´´ zu arbeiten. Wir können als Â鶹ԭ´´ froh sein, dass wir neben Malbina auch viele andere junge Frauen in der Ausbildung haben, die zukünftig die Â鶹ԭ´´ mitgestalten werden.“ Auch im Jahr 2023 herrscht in der IT-Branche noch Frauenmangel. Deren Potenzial wird jedoch dringend benötigt – doch die alten Rollenbilder halten sich weiterhin hartnäckig. Die Â鶹ԭ´´ versucht mit Angeboten wie beispielsweise dem  dazu beizutragen, junge Mädchen schon in den Schulen für die Digitalisierung zu begeistern.

Das Studium ist so aufgebaut, dass die Studierenden in einem sogenannten Rotationsprogramm bis zu sechs verschiedene Praxisphasen absolvieren. Dort arbeiten sie in verschiedensten Bereichen an Projekten mit und können sich ausprobieren. Aktuell arbeitet Kyzy im Bereich Â鶹ԭ´´ Enterprise Cloud Services, der Unternehmen bei der Migration in die Cloud unterstützt. Hier hat sie eine Anforderungsanalyse zur Einführung eines neuen Tools durchgeführt. „Die Â鶹ԭ´´ ist ein großartiger Ort zum Arbeiten, der es mir ermöglicht, neue Dinge auszuprobieren und an dem ich mich wirklich weiterentwickeln kann“, sagt die IT-Studentin. Ihre nächste Station wird das Consulting sein, worauf sie sich schon freut.

Global Vocational Traning / Student Training and Rotation bietet allen dualen Studierenden innerhalb von Â鶹ԭ´´ die Möglichkeit, auf ihren Hochschulabschluss hinzuarbeiten und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln. Je nach Studienfach und Geschäftsanforderungen werden Studierende in allen Geschäftsbereichen eingesetzt. Der Fokus des dualen Studiums liegt auf der Wirtschaftsinformatik und ist in Theorie- und Praxisphasen unterteilt. Studierende absolvieren in einem sogenannten Rotationsprogramm bis zu sechs verschiedene Praxisphasen und arbeiten in verschiedensten Bereichen an Projekten mit. In Deutschland bietet die Â鶹ԭ´´ Duales Studium & Ausbildung in der Fachinformatik an fünf Standorten (Walldorf, Markdorf, Berlin-Potsdam, Dresden und München) an. 

The post Von der Küchenhilfe zur IT-Studentin appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Mit Frauen den globalen ¹󲹳¦³ó°ì°ùä´ڳٱ𳾲¹²Բµ±ð±ô in der Tech-Branche lösen /germany/2023/01/frauen-global-fachkraeftemangel-tech-branche-learning/ Wed, 25 Jan 2023 08:00:48 +0000 /germany/?p=164196 Der globale ¹󲹳¦³ó°ì°ùä´ڳٱ𳾲¹²Բµ±ð±ô spitzt sich zu – auch in der Tech-Branche. Welche Initiative Â鶹ԭ´´ ergreift und wie Frauen und die Branche profitieren, erfahren Sie hier....

The post Mit Frauen den globalen ¹󲹳¦³ó°ì°ùä´ڳٱ𳾲¹²Բµ±ð±ô in der Tech-Branche lösen appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Der globale ¹󲹳¦³ó°ì°ùä´ڳٱ𳾲¹²Բµ±ð±ô spitzt sich zu – auch in der Tech-Branche. Welche Initiative Â鶹ԭ´´ ergreift und wie Frauen und die Branche profitieren, erfahren Sie hier.

Der ist in der Technologiebranche angekommen. Im Jahr 2022 haben bereits mehr als 75 Prozent der Unternehmen weltweit den . Nach OECD-Einschätzungen wird die Situation in Zukunft noch akuter werden, wenn in den nächsten zehn Jahren durch Technologien radikal umgebaut werden. Studien zeigen, dass 43 Prozent der Unternehmen weltweit ihre Belegschaft aufgrund dieser Technologieintegration reduzieren werden, während andere Erhebungen darauf hinweisen, dass bis 2024 von Personen umgesetzt werden, die keine Technologieexperten sind. Letztendlich läuft alles auf dieses Dilemma hinaus: Der Bedarf an steigt. Aber deren Anzahl ist bekanntermaßen knapp.

Für manche Menschen sind diese Aussichten besonders düster. Jüngsten Zahlen zufolge sind heute nur 26 Prozent der Arbeitsplätze im. Bei Angehörigen ethnischer Minderheiten ist die Zahl sogar noch niedriger. Der Zugang zu digitalen Fähigkeiten und die Sicherung eines erfüllenden, gut bezahlten Arbeitsplatzes in der Tech-Branche scheinen für sie oft unerreichbar.

„Als ich jung war, wusste ich nicht wirklich, wofür ich mich begeistern konnte“, sagt Karen Rodrigues aus Brasilien in einem Blogbeitrag, den sie kürzlich in der veröffentlicht hat. „Das Einzige, was ich wusste, war, dass ich einen Job haben und Geld verdienen wollte. Meine Eltern hatten auch eine bestimmte Vorstellung davon, wie meine Karriere aussehen sollte. Also begann ich ein Studium der Betriebswirtschaftslehre und Buchhaltung, machte meine Abschlüsse und bekam meinen ersten Job in diesem Bereich.“ Für Frauen wie Karen Rodrigues stand eine Karriere im technischen Bereich nie zur Debatte.

Stereotype und Geschlechter-Klischees ursächlich für Problematik

Einer der Gründe, warum Frauen – oder auch ethnische Minderheiten – oft keine Karriere in der IT-Branche anstreben, sind Stereotype und unzutreffende Zuschreibungen. Wenn Menschen an die Technologiebranche denken, assoziieren sie in der Regel junge weiße Männer in Positionen als Entwickler. Diese Stereotypen haben ihren Ursprung oft in den Erfahrungen und Anschauungen, denen wir in unserer Kindheit und Schulzeit begegnet sind. Und viele von ihnen sind noch immer vorhanden. Die Tatsache, dass die IT-Branche sehr viel vielfältiger ist, sowohl in Bezug auf die Belegschaft als auch auf die verschiedenen Stellen innerhalb der Branche, wird oft übersehen oder nicht weiter erforscht. In Karens Fall bedurfte es zunächst einer neuen Chance, um einen anderen Weg einzuschlagen.

„Ich bekam eine Chance, die mich auf einen ganz anderen Weg bringen sollte: die „, erklärt die Â鶹ԭ´´-Mentorin. „Ich habe mir die Frage gestellt: Soll ich meinen Job in der Buchhaltung aufgeben und etwas ganz anderes machen? Es war eine schwere Entscheidung.“

Karen Rodrigues war mutig genug, es zu versuchen. „Ich beschloss, den Sprung zu wagen, aber der Übergang in die Technologiebranche war nicht einfach. Damals war die Branche noch sehr stark von Männern dominiert. Ich war die einzige Frau, und deshalb wurde ich kritisiert. Mir wurde gesagt, ich würde zu viel reden, hätte einen anderen Arbeitsstil und wäre vielleicht gar nicht für diesen Bereich geeignet. Aber ich war davon überzeugt, dass dies der richtige Ort für mich war. Ich wollte eine Frau in der Tech-Branche sein.“

Sie arbeitete hart und doppelt so viel, um zu zeigen, dass sie kompetent ist und über die nötigen Fähigkeiten verfügt, um erfolgreich zu sein. „Ich glaube: Wissen ist Macht und der Schlüssel zum Erfolg ist. Du musst lernen und aktiv werden, um dein Leben zu ändern. Ich bin froh, dass es Möglichkeiten gibt, sich weiterzubilden.“

Viele profitieren von der Initiative für digitale Qualifikation von Â鶹ԭ´´

Eine Möglichkeit, sich digitale Fähigkeiten anzueignen, um in Zukunft erfolgreich zu sein, ist sicherlich die neue Initiative für digitale Kompetenzen von Â鶹ԭ´´. Sie wurde Mitte November 2022 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Hürde für den Zugang zu digitalen Fachkenntnissen zu verringern und diejenigen zu erreichen, die derzeit in der Technologiebranche unterrepräsentiert sind.

Die Initiative ist auf großes Interesse gestoßen – Rund 4.000 Frauen, Angehörige ethnischer Minderheiten oder Menschen aus ländlichen Gebieten haben sich bereits online beworben und mit den ihre Kenntnisse erweitert. Nach Abschluss eines Kurses können sie dank der von Â鶹ԭ´´ gesponserten 10.000 kostenlosen Prüfungsgutscheine eine begehrte – die Eintrittskarte zu einem sicheren und gut bezahlten Arbeitsplatz in der Branche. Auch jetzt .

Mit 655.000 Lernenden im Jahr 2021 und mehr als einer Million im Jahr 2022 hofft Â鶹ԭ´´ Learning, mit dieser Initiative noch mehr Menschen ein Lernerlebnis von Weltklasse bieten zu können. Aber auch Â鶹ԭ´´ ist noch nicht am Ende des Weges angelangt. Um die Bemühungen weiter voranzutreiben, werden Partner, Kunden und Â鶹ԭ´´ selbst für einige Kandidaten, die diese Zertifizierungsprüfung bestehen, Möglichkeiten für Sponsoring und Praktika prüfen. Dies kann durchaus auch zu einer Vollzeitbeschäftigung führen. Viele dieser Möglichkeiten werden auch in der zur Verfügung gestellt, in der sich drei Millionen Mitglieder regelmäßig über Karrieretipps und -wege austauschen.

Arbeitgeber suchen Tausende Berater im Technologiebranche

Da Unternehmen auf Technologie-Berater angewiesen sind, die sie bei der Implementierung von IT-Systemen beraten und betreuen und bei der Schulung von Mitarbeitenden helfen, wird die Nachfrage in diesem Bereich in den kommenden Jahren steigen. Allein in den USA gab es im letzten Jahr mehr als 50.000 Stellenausschreibungen für IT-Berater.

Um einen wertvollen Beitrag zur Qualifizierung künftiger Technologie-Berater zu leisten, ist Â鶹ԭ´´ Ende 2022 eine Partnerschaft mit „Coursera“ eingegangen. 110 Millionen Abonnenten können sich auf der auf ein Einstiegszertifikat für Â鶹ԭ´´-Technologie-Berater vorbereiten – ein Hochschulabschluss oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Zertifikat besteht aus sieben Kursen, von denen vier bereits heute verfügbar sind und die restlichen in den kommenden Monaten folgen werden. Insgesamt kann das Zertifikat in etwa fünf bis sechs Monaten absolviert werden. Bis heute haben sich bereits mehr als 9.000 Coursera-Abonnenten für die Kurse eingeschrieben.

„Es ist niemals zu spät, etwas Neues zu lernen“

„Ich habe viele Menschen erlebt, die auf den richtigen Moment gewartet haben, um ihr Leben in eine neue Richtung zu lenken“, erklärt Karen Rodrigues. „Sie waren nicht bereit für etwas Neues, oder sie hatten einfach Angst. Aber es ist nicht gut, in der Vergangenheit zu leben. Das Gestern kann nichts für dich tun, das heute schon“, ist sie überzeugt. „Aber ich wünschte, ich hätte das damals schon gewusst. Ich wünschte, ich wäre in der Vergangenheit disziplinierter gewesen. Zeit ist wertvoll.“

Karen Rodrigues war und ist immer noch neugierig. Sie wollte etwas Neues lernen und hat sich ein erfolgreiches Arbeitsleben als Frau in der Technologiebranche aufgebaut. Sie hat sich in einer Branche zurechtgefunden, die immer noch sehr stark von Männern dominiert wird, und hat mit Disziplin und Vertrauen in ihre Fähigkeiten gegen geschlechtsspezifische Stereotypen angekämpft. Sie gibt sich nie mit weniger zufrieden, und das macht sie zu einem Vorbild für viele Frauen weltweit. Ihr Rat an die Leserinnen ist klar und deutlich: „Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen. Ich kann euch nur ermutigen, zu lernen und die nächste Herausforderung anzunehmen. Strebt nach Höherem, und ihr werdet wachsen – beruflich, aber vor allem auch persönlich.“

Lesen Sie Karens vollständigen

The post Mit Frauen den globalen ¹󲹳¦³ó°ì°ùä´ڳٱ𳾲¹²Բµ±ð±ô in der Tech-Branche lösen appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Die Mathe-Rebellin /germany/2022/01/women-in-tech-mathematik-frauen-daten/ Thu, 27 Jan 2022 08:00:49 +0000 /germany/?p=159390 Mathematik war immer ihr Traum, doch Sarah Detzler hatte immer wieder mit Rollenklischees zu kämpfen. Mutig ging sie ihren Weg und ist heute Data Scientist...

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Die Mathe-Rebellin appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Mathematik war immer ihr Traum, doch Sarah Detzler hatte immer wieder mit Rollenklischees zu kämpfen. Mutig ging sie ihren Weg und ist heute Data Scientist bei Â鶹ԭ´´.

Sarah Detzler liebt Zahlen, seit sie denken kann. Schon mit sechs Jahren wusste sie, was sie später einmal machen wollte: Mathematik studieren.

Wenn sie ihrer Familie und anderen Menschen davon erzählte, war die Reaktion immer dieselbe: „Du bist doch ein kleines Mädchen, das kannst du nicht, willst du nicht etwas anderes machen?“ Obwohl Sarah in der Schule durch ihre offensichtliche Mathematik-Begabung auffiel, blieb ihr Umfeld skeptisch. Alle bis auf ihren Lehrer hielten ein Mathematikstudium für eine schlechte Idee. Für Sarah war das immer wieder ein frustrierendes Erlebnis. „Aber da muss man durch, das ist ziemlich harte Arbeit, aber für mich gab es einfach keinen anderen Weg“, erklärt Sarah. „Ich wusste, ich will das wirklich machen, egal, was andere sagen, und deshalb bin ich den Weg weitergegangen, und jetzt bin ich darüber sehr froh.“

Click the button below to load the content from YouTube.

Â鶹ԭ´´ Women in Tech: The Math Rebel

Video produziert von Natalie Hauck und Alexander Januschke.

Heute arbeitet die promovierte Mathematikerin als Datenwissenschaftlerin bei Â鶹ԭ´´. Konkret heißt das, sie unterstützt Â鶹ԭ´´-Kunden dabei, den größten Mehrwert aus ihren Daten zu schöpfen, Erkenntnisse zu gewinnen und Vorhersagen zu entwickeln, um bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. „Im Grunde lebe ich den Traum, den ich schon als kleines Mädchen hatte, ich kann den ganzen Tag über Mathematik sprechen“, so Sarah.

Mit Humor gegen Klischeedenken

Klischeedenken begegnet ihr auch heute noch. Bei Kundenmeetings ist Sarah häufig die einzige Frau in der Männerrunde. Nicht selten kommt es zu Missverständnissen, wenn sie vorgestellt wird – gerne hält man einen ihrer männlichen Â鶹ԭ´´-Kollegen für den Datenwissenschaftler Dr. Detzler. „Für mich ist Humor das beste Mittel, um damit umzugehen“, erklärt Sarah. „Kompetenz hilft auch sehr. Wenn ich die ersten fünf Minuten meiner Präsentation halte, dann zweifelt niemand mehr daran, dass ich die Expertin im Raum bin.“

Gerade, weil Sarah Voreingenommenheit kennt und erlebt, liebt sie die neutrale, objektive Perspektive der Daten und Zahlen. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Neurowissenschaftler Erik Kandel schätzte einmal, dass 80 bis 90 Prozent des Verstandes unbewusst arbeiten, was bedeutet, dass die meisten Aspekte unserer kognitiven Prozesse auf unbewussten Schlussfolgerungen basieren. „Diesen neutralen Blick auf die Daten zu werfen und zu sehen, es gibt wirklich eine Voreingenommenheit, wir können etwas dagegen tun, oder wirklich anhand der Daten erkennen, wie falsch unsere Wahrnehmung ist, das ist etwas, das mich wirklich begeistert, und das habe ich in keinem anderen Job gesehen“, so Sarah.

Teamwork mit Superheld

Während sie selbst Vollzeit arbeitet, hat ihr Mann auf Teilzeit umgestellt und blieb nach der Geburt der gemeinsamen Tochter ein Jahr zu Hause. „Für uns beide war das ganz natürlich, denn ich wollte unbedingt wieder arbeiten, und er genießt die Teilzeit“, erklärt Sarah. Die beiden teilen sich viel, aber ihr Mann übernimmt den größten Teil der Arbeit, wenn es um die Betreuung des Kindes und die Hausarbeit geht. „Mein Mann ist mein Superheld“, meint Sarah. „Wir sind ein tolles Team, wir drei, und nur so kann das funktionieren.“

Auch die Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten und sich die Arbeitszeiten selbst einzuteilen, ist für Sarahs Familie eine große Hilfe. „Darüber bin ich wirklich sehr glücklich, denn so kann ich meinen Arbeit und meine Familie unter einen Hut zu bringen und viel Zeit mit meiner Tochter zu verbringen“, erklärt sie.

Mädchen Mut machen

Oft erinnert sie sich daran, wie sie sich als kleines Mädchen gefühlt hat, als sie sechs Jahre alt war und unbedingt Mathematik studieren wollte. Weibliche Rollenvorbilder hätten ihr geholfen, als Orientierung und als Argumentationshilfe, aber es gab kaum welche. Im Mathematikstudium war sie eine von zwei Frauen, später eine von drei Doktorandinnen. Das isoliert. Deswegen will sie heute jungen Mädchen Mut machen. „Ich will ihnen sagen, seht her, andere Frauen haben es auch geschafft, also kannst du es auch schaffen.“

Auch ihre kleine Tochter soll wissen, dass sie alle Möglichkeiten hat, ob als ABAP-Entwicklerin in der Cloud, als Datenwissenschaftlerin oder in einem anderen technischen Beruf. „Wenn sie etwas anderes machen will, ist das auch völlig in Ordnung“, so Sarah, „aber ich will, dass es ihre Entscheidung ist – dass sie tun kann, was immer sie will.“

Â鶹ԭ´´ Women in Technology

„Als Frau, die für Â鶹ԭ´´ arbeitet, bist du definitiv eine ‚Woman in Tech‘, egal, welchen beruflichen Hintergrund du hast“, erklärt Christine Regitz, Leiterin der unternehmensweiten Initiative .

In unserer neuen Videoserie „Women in Tech“ erzählen Â鶹ԭ´´-Kolleginnen ihre ganz persönlichen Geschichten, berichten über Erfolge und Chancen, aber auch über Rollenklischees und Herausforderungen. Sie alle haben den Weg in die IT-Branche gefunden – nicht nur über ein Informatikstudium, sondern auch über andere Karrierewege. Lasst Euch inspirieren!

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Die Mathe-Rebellin appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Sei stolz auf das, was du schon bist /germany/2021/12/women-in-tech-karriere-diversity-frauen-tanz/ Wed, 22 Dec 2021 07:00:26 +0000 /germany/?p=159066 In Deutschland ihre erfolgreiche Karriere fortzusetzen, war für die Inderin Divya Chandrika Mohan die größte Herausforderung ihres Lebens. Doch sie gab nicht auf und arbeitet...

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Sei stolz auf das, was du schon bist appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
In Deutschland ihre erfolgreiche Karriere fortzusetzen, war für die Inderin Divya Chandrika Mohan die größte Herausforderung ihres Lebens. Doch sie gab nicht auf und arbeitet heute als Produktmanagerin im Bereich .

Divya ist Tänzerin. Damit meine ich nicht, dass sie Freitagsabends mit ihrem Mann einen Tanzkurs besucht. Divya ist eine international anerkannte Künstlerin und praktiziert die über zweitausend Jahre alte indische Tanzkunst .

Schon mit fünf Jahren fing sie an zu tanzen und galt in ihrer indischen Heimat als Wunderkind. Alles, was sie anpackte, fiel ihr leicht. Das Tanzen, das Studium, der Master-Abschluss im Bankwesen. Mit 22 Jahren leitete sie als jüngste Filialmanagerin eine CitiFinancial-Filiale in Mumbai. „Alles lief rund, ich habe immer nur Erfolg und Anerkennung erlebt, es war wie im Kino.“

Dann, vor etwa zehn Jahren, erhielt ihr Mann das Angebot für die Â鶹ԭ´´ in Deutschland zu arbeiten. Sofort sagte Divya Ja. in ihrer Kindheit war die Familie wegen der Arbeit ihres Vaters alle zwei oder drei Jahre umgezogen. „Etwas Unbekanntes zu entdecken, war für mich immer sehr aufregend, das ist Teil meiner Persönlichkeit.“

Click the button below to load the content from YouTube.

Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Be Proud of Who You Already Are

Video produziert von Natalie Hauck und Alexander Januschke.

Nur nicht aufgeben

Aber Deutschland war anders, Neuland. Divya kannte niemanden, sprach anfangs die Sprache nicht. „Ich wollte mich an meine neue Umgebung anpassen und auch dafür sorgen, dass sich mein Kind wohl fühlt und Freunde findet.“ Divya war 2009 Mutter geworden und wollte sich in den ersten Lebensjahren ganz ihrem Kind widmen und jeden einzelnen Meilenstein miterleben.

Doch als ihr Sohn anfing in den Kindergarten zu gehen, begann für Divya die schwerste Zeit ihres Lebens. Das ehemalige Wunderkind, die Tänzerin, die erfolgreiche Bankerin konnte sich nicht vorstellen, immer zu Hause zu sein. Ein Rat ihrer Mutter half ihr die Durststrecke zu überwinden. „Anfangs fühlst du dich wie ins kalte Wasser geworfen, aber bleib dran, nimm es als Herausforderung.“ Fest entschlossen, indischen Tanz zu unterrichten, kämpfte sie sich durch den deutschen Behördendschungel. „Es hat viel Zeit gekostet zu verstehen, was alles nötig ist, um selbstständig Tanzunterricht zu geben, aber ich gab nicht auf“, erinnert sich Divya. Seit gut zehn Jahren unterrichtet sie inzwischen deutsche Schülerinnen im klassischen indischen Tanz.

Auch mit ihren Versuchen, als Bankerin Fuß zu fassen, schwamm sie gegen den Strom. Ablehnungsschreiben waren für sie an der Tagesordnung. „Ich musste mich der Tatsache stellen, dass ich in einem Ausmaß abgelehnt wurde, wie ich es noch nie erlebt hatte, ich wurde für etwas verurteilt, was ich nicht war, ich erhielt keine Chance, mich zu beweisen. Aber wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, bin ich dankbar. Gerade diese Erfahrung hat mir so viel Empathie für Menschen gegeben, die Ähnliches erleben.“

Die eigenen Stärken erkennen

Während dieser Zeit bildete sich Divya ständig weiter. Sie erwarb Zertifizierungen für Projektmanagement, Finanzen und Controlling und verbesserte ihre Deutschkenntnisse. Schließlich wurde sie für befristete Projekte eingestellt, unter anderem bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und später bei der Â鶹ԭ´´. Obwohl sie keine Erfahrung in der Softwarebranche hatte, stellte sie fest, dass sie bei Â鶹ԭ´´ viele ihre Fähigkeiten einbringen konnte: Projekte koordinieren, Menschen zusammenbringen, eine positive und lösungsorientierte Umgebung schaffen. „Ich höre die Leute oft sagen, dass du etwas werden kannst, aber ich würde sagen, du bist schon etwas“, so Divya. „Erkenne deine Fähigkeiten, verbessere sie, und der Weg wird sich öffnen, du musst nur ein bisschen Hoffnung haben.“

Seit 2019 ist Divya fest bei Â鶹ԭ´´ angestellt und arbeitet als Produktmanagerin im Bereich Â鶹ԭ´´ S/4HANA Cloud. Teil ihrer Arbeit ist es Kunden, Partner und internen Kollegen den Mehrwert der Lösung zu vermitteln. Seit kurzem arbeitet sie auch im Bereich der Produktstrategie. „Natürlich muss ich die Technologie verstehen, um den Mehrwert einer Lösung aufzeigen zu können, aber wenn man keinen technischen Hintergrund hat, sollte das nie ein Hinderungsgrund sein.“

Empathie in die Business-Welt bringen

Bei Divyas Tanz, Bharatanatyam, geht es darum, neun grundlegende Emotionen zu beobachten, zu verstehen und jede Nuance dieser Emotionen zu ergründen. Für sie ist das die Brücke zwischen der kreativen Welt und der Business-Welt. „Empathie und Emotionen mit in die Arbeit zu bringen – oder, wie wir bei Â鶹ԭ´´ sagen, das Leben der Menschen zu verbessern –, das ist genau die Stärke, die ich mitbringe“, erklärt Divya. In Gesprächen versucht sie stets sich in die Kunden oder Kollegen hineinzuversetzen. „Es geht darum zu zeigen, dass man sich um den Kunden kümmert. Die meisten Kunden verlassen einen Anbieter nicht, weil sie mit dem Produkt unzufrieden sind, sondern weil sie das Gefühl haben, dass man sich nicht genug um sie kümmert.“

So wie in ihrer Kunst spielt sie auch im Leben viele Rollen: Produktmanagerin, Tänzerin, Lehrerin, Frau, Mutter, Tochter. „Aber ich habe das Gefühl bei all dem bin ich immer noch Divya“, sagt sie. „In mir habe ich ein Glücksgefühl, das meinen Kern bildet. Es hilft mir durch alles hindurch, ob Sturm oder Flaute. Es ist dieses kleine Stück Freude und Glück, das ich in mir trage und das schon immer schon die Essenz meines Wesens war.“

Divya über Bharatanatyam

ist eine klassische indische Kunstform, die der Unterhaltung und Bildung dient, aber auch eine spirituelle Ebene hat. Es ist ein sehr lebendiger Tanz, der aus mehreren Elementen besteht: geometrische Muster, verschlungene Fußbewegungen, die auf komplizierten Berechnungen beruhen, Gesichtsausdrücke und anmutige Bewegungen.

Ein wunderbarer Aspekt dieses Tanzes ist „Abhinaya“ oder der Gesichtsausdruck. Die Tänzer setzen Handgesten, Körpersprache und Gesichtsausdruck als Teil des Geschichtenerzählens ein. Abhinaya ist das Ergebnis eines höchstmöglichen Einfühlungsvermögens in Dinge und Personen. Ich beschäftige mich leidenschaftlich mit der Rolle von Abhinaya im Tanz und erforsche derzeit die subtilen Nuancen von Emotionen im Zusammenhang mit der Therapie von Depressionen und blockierten Emotionen und auch im Hinblick auf Empathie im Geschäftsleben.

Nützliche Links:

Divya tritt auf internationalen Festivals auf und unterrichtet außerdem Schüler/innen in klassischem indischen Tanz. Gemeinsam treten sie bei Veranstaltungen von Â鶹ԭ´´ Diversity auf. Weitere Informationen findet ihr auf Divyas .

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Sei stolz auf das, was du schon bist appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Karrieresprung geht! /germany/2021/11/community-advocate-women-in-tech-karriere-frauen/ Wed, 24 Nov 2021 07:00:52 +0000 /germany/?p=158577 Svea Becker ist in ihrem Leben schon oft aufgebrochen, hat viele Neuanfänge gewagt. Doch in ihrem Traumjob anzukommen, war für die leidenschaftliche Läuferin eher ein...

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Karrieresprung geht! appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Svea Becker ist in ihrem Leben schon oft aufgebrochen, hat viele Neuanfänge gewagt. Doch in ihrem Traumjob anzukommen, war für die leidenschaftliche Läuferin eher ein Marathon als ein Sprint. Nach siebzehn Jahren als Assistentin nahm Svea Becker einen neuen Karriereanlauf und managed als Â鶹ԭ´´ Community Advocate die virtuelle Gemeinschaft der Â鶹ԭ´´.

Nach der Lehre als Industriekauffrau fing sie ein Studium an, brach wieder ab, arbeitete als Animateurin in einem Urlaubsressort, zog mit ihrem Partner von Norddeutschland nach Heidelberg und gab dort als ausgebildete Fitnesstrainerin Sportkurse, suchte wieder die Veränderung und fing bei Â鶹ԭ´´ in Walldorf an.

Siebzehn Jahre lang arbeitete Svea als Team- und Management-Assistentin. Als Organisationstalent machte es ihr Freude für ihr Team und ihre Führungskraft alles zu regeln. Außerdem hatte Svea inzwischen eine Familie gegründet und die Routine im Job half ihr, Arbeits- und Familienleben miteinander zu vereinbaren.

Siebzehn Jahre lang war sie aber auch die Problemlöserin vom Dienst. „Wenn jemand nicht weiß, wie etwas geht, kommt er zur Team-Assistentin.“ Mehrmals wechselte sie die Abteilung, arbeitete mal als Management-Assistentin, mal als persönliche Assistentin. Bis es sich irgendwann nicht mehr richtig anfühlte. Svea sehnte sich nach einer neuen Perspektive.

Click the button below to load the content from YouTube.

Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Svea’s Leap from Career to Passion

Neuanfang mit Hürden

Als sie eine Chance für eine Veränderung sah, griff sie zu. Zu dem Zeitpunkt arbeitete sie als Team-Assistentin im Bereich der Â鶹ԭ´´ Community. Eine Führungskraft bot ihr eine Stelle als „Â鶹ԭ´´ Community Advocate“ in ihrem Team an. Die ist eine Plattform, auf der drei Millionen Nutzer aus dem Â鶹ԭ´´-Umfeld zusammenkommen, darunter Kunden, Partner und Mitarbeiter.

Die Â鶹ԭ´´ Community Advocates betreuen die virtuelle Gemeinschaft rund um die Â鶹ԭ´´, moderieren Diskussionen, verbreiten Inhalte, unterstützen den Austausch, schulen neue Mitglieder und mehr. Dafür braucht es virtuelle Kommunikationstalente, die sich auf der Community-Plattform auskennen, eine technische Ausbildung ist jedoch nicht erforderlich.

Dennoch war der Anfang für Svea alles andere als leicht. Zum ersten Mal in ihrem Berufsleben sollte sie nun in Eigenregie Projekte planen und entwickeln. „Anfangs wusste ich einfach nicht, wie ich das angehen soll“, bekennt Svea. „Jetzt ist das unabhängige Arbeiten das, was mir am meisten Spaß macht.“

Nächste Hürde: Zu ihren Aufgaben gehört es auch öffentlich Präsentationen auf Englisch zu halten. Als Sportlerin nimmt Svea eigentlich jede Challenge an. Aber vor einer Gruppe in einer Fremdsprache zu sprechen, war die eine Sache, die sie wirklich nervös machte. „Aber von außen sah es wohl immer so aus, als sei ich ruhig und entspannt, also erinnerte ich mich daran, dass keiner mein Herzklopfen sehen kann.“

Inzwischen fühlt sich Svea auch im Englischen zu Hause. „Ich habe mein Studium nie beendet, aber ich habe immer alle Chancen ergriffen, hart gearbeitet und die Herausforderungen angenommen. Am meisten stolz bin ich darauf, dass ich jetzt eine Senior-Funktion habe“, erklärt Svea.

Einlauf ins Ziel

Assistentinnen, insbesondere Management-Assistentinnen, müssen sich oft zeitlich nach der Führungskraft richten, erzählt Svea. Übrigens ist der Assistenzjob immer noch eine Frauendomäne. Gemäß einer sind 95,4 Prozent der Assistenzkräfte weiblich.

Der Job als Â鶹ԭ´´ Community Advocate bietet ihr mehr Unabhängigkeit und die Flexibilität, sich ihre Zeit selbst einzuteilen. Neben dem Home Office ein wichtiger Faktor, um Job und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Außerdem hat sie während der Pandemie etwas Neues entdeckt, das ihr hilft, den Arbeitstag zu meistern: „Meditation hilft mir fokussiert zu bleiben, ruhig zu bleiben, mit Home Office und Home Schooling klar zu kommen und den Tag zu reflektieren.“ Inzwischen meditiert sie täglich. Als Â鶹ԭ´´ Mindfulness Ambassador ist sie außerdem für das Achtsamkeitsprogramm der Â鶹ԭ´´ aktiv und bietet Kurse an.

Jüngeren Leuten, die ins Berufsleben einsteigen, würde Svea raten, ihre Leidenschaft zu finden. „Vielleicht ist das der Grund, warum ich meine Jobs so oft gewechselt habe, weil ich nicht das gemacht habe, was ich wirklich wollte. Aber jetzt bin ich da, ich liebe es, für die Â鶹ԭ´´-Community zu arbeiten, weil ich mit so vielen Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt bin und das gefällt mir wirklich.“

Svea ist angekommen.

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech: Karrieresprung geht! appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Â鶹ԭ´´ Women in Tech – Von Teheran zum Tech-Riesen /germany/2021/10/frauen-women-in-tech-diversity-karriere/ Tue, 19 Oct 2021 06:00:44 +0000 /germany/?p=157994 Ein selbstbestimmtes Leben, davon träumte Tannaz Piroozi schon als Mädchen im Iran. Heute ist sie Führungskraft bei Â鶹ԭ´´ und spricht über ihre einzigartige Reise. Wenn...

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech – Von Teheran zum Tech-Riesen appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>
Ein selbstbestimmtes Leben, davon träumte Tannaz Piroozi schon als Mädchen im Iran. Heute ist sie Führungskraft bei Â鶹ԭ´´ und spricht über ihre einzigartige Reise.

Wenn der dreizehnjährige Rayan mit seiner Mama Farsi spricht, ist das für ihn kein Problem. Ob iranisch oder deutsch, der Sohn von Tannaz Piroozi fühlt sich in beiden Sprachen und Kulturen zuhause. Für Tannaz selbst war das nicht immer selbstverständlich.

„Ich bin in einer Kultur aufgewachsen, in der Frauen immer noch nicht das Recht haben, über sich selbst zu entscheiden“, erklärt Tannaz. „Es war nicht leicht für mich in eine sehr freie, offene Gesellschaft zu kommen und auf eigenen Füßen zu stehen, mich unabhängig zu fühlen, Selbstvertrauen zu haben. Für mich war es eine lange Reise.“

Karriereziele sind für Frauen nicht wichtig?

Diese Reise begann in der iranischen Hauptstadt Teheran. Als Mädchen dachte Tannaz manchmal, ihre Eltern hätten es leichter, wenn sie als Junge zur Welt gekommen wäre, als ältester Sohn und nicht als älteste Tochter. Die Botschaft, die sie damals von der Gesellschaft, der Universität oder der Schule vermittelt bekam, lautete: „Du kannst an die Universität gehen, du kannst auch einen Beruf ausüben, aber Karriereziele sind nicht wichtig. Wichtig ist es, dass du Mutter wirst und auf deinen Mann hörst.“

Entgegen der gesellschaftlichen Konvention bestärkten Tannaz‘ Eltern ihre Töchter darin, zu studieren und zu arbeiten. Tannaz entschied sich für Rechnungslegung. Weil sie Mathematik und Zahlen liebt und auch, weil Buchhaltung zu den wenigen Berufen zählte, die im Iran jener Zeit für Frauen als akzeptabel galten. Inzwischen sind über 60 Prozent der Studierenden im Iran Frauen, wie das angibt. Dies findet allerdings keine Fortsetzung im Arbeitsleben. Aktuell sind nur 15,2 Prozent der iranischen Frauen berufstätig.

Nachdem Tannaz einige Jahre in Teheran gearbeitet hatte, entschied sie sich für ein Leben in Deutschland. „Ich wollte frei sein und in meinem Leben weiterkommen, und diese Möglichkeit habe ich im Iran einfach nicht gesehen“, erzählt Tannaz. Sie könne nicht für andere Frauen aus dem Iran oder dem Nahen Osten sprechen, betont Tannaz, dies sei allein ihre persönliche Erfahrung.

„Â鶹ԭ´´ hatte ich gar nicht auf dem Radar“

Noch im Iran lernte sie ihren zukünftigen Mann kennen, ging gemeinsam mit ihm nach Deutschland und absolvierte einen MBA in International Finance and Controlling.

Frauen in Führungspositionen bei Â鶹ԭ´´: Tannaz Piroozi
Frauen in der Tech-Branche: Tannaz Piroozi leitet das Â鶹ԭ´´ S/4HANA Agile Center of Excellence.

Bis ihr Sohn zur Welt kam, war Tannaz berufstätig. Als sie ein paar Jahre später wieder ins Arbeitsleben einsteigen wollte, wendete sich das Blatt. „Mit einem kleinen Kind konnte ich nicht Vollzeit arbeiten“, erinnert sie sich, „aber Teilzeit kam für die Unternehmen, bei denen ich mich bewarb, nicht in Frage.“ Bis sie bei Â鶹ԭ´´ in Walldorf die Möglichkeit erhielt, fünfundsiebzig Prozent zu arbeiten.

Lächelnd erinnert sich Tannaz: „Ursprünglich hatte ich Â鶹ԭ´´ gar nicht auf dem Radar, ich dachte, die brauchen nur Softwareentwickler.“

Tannaz begann bei Â鶹ԭ´´ im Projektmanagement- und Controlling. „Nach ein paar Jahren wurde mir klar, dass ich noch andere Stärken habe, ich kann Menschen zusammenbringen und Teams leiten.“ Sie probierte verschiedenes aus, leitete Projekte, war eine Zeitlang Scrum Masterin, befasste sich mit dem Thema agile Transformation und ließ sich innerhalb der Â鶹ԭ´´ zum Agile Coach ausbilden.

„Als alleinerziehende Mutter brauchte ich Flexibilität“

Das klingt zunächst nach einer reibungslosen Karriere. Doch vor vier Jahren, als Tannaz und ihr Mann sich für eine Trennung entschieden, sah die Sache ganz anders aus. Plötzlich war sie eine alleinerziehende und berufstätige Mutter und mit Ende dreißig zum ersten Mal im Leben ganz auf sich alleine gestellt.

Zu Beginn eines neuen Schuljahres zogen sie und ihr Sohn in eine neue Wohnung. Ihr Sohn brauchte seine Mutter, wenn er mittags von der Schule nach Hause kam, zum Teil zu sehr unterschiedlichen Uhrzeiten. Die neue Situation erforderte viel Flexibilität und Tannaz, die inzwischen wieder Vollzeit arbeitete, war auf die Unterstützung ihrer Teamkollegen und ihrer Führungskraft angewiesen.

„Für mich und in meiner Situation spielt Â鶹ԭ´´ eine sehr große Rolle auf dem Weg zu meiner Unabhängigkeit und der Art und Weise, wie ich lebe und wer ich jetzt bin. Als ich mich entschied, mein Leben als alleinerziehende Mutter zu leben, wusste ich, dass ich die Unterstützung meines Arbeitgebers haben würde, und das half mir bei meiner Entscheidung, diesen Weg zu gehen.“

„Mein Arbeitsalltag lässt sich inzwischen sehr gut organisieren. Mein Sohn ist fast vierzehn und viel unabhängiger, wir sind jetzt ein Team“, sagt Tannaz.

„Personalführung ist mein Ding“

Aktuell leitet Tannaz gemeinsam mit einem Kollegen das Â鶹ԭ´´ S/4HANA Agile Center of Excellence, eine Rolle mit Personalverantwortung. Am glücklichsten ist sie, wenn sie Menschen um sich hat. „Ein Team zu führen und gemeinsam etwas zu erreichen, macht mir unglaublich viel Freude“, berichtet sie strahlend.

„Ich bin gerade wirklich glücklich, dass ich selbst über mein eigenes Leben, meine Karriere, mein Kind entscheiden kann.“ Für ihre Eltern ist Tannaz inzwischen die wichtigste Ansprechpartnerin. „Jetzt weiß ich, dass es für sie eine große Hilfe ist, dass ich eine Tochter bin und mein Leben so lebe, wie ich es lebe.“

Â鶹ԭ´´ Women in Technology

„Als Frau, die für Â鶹ԭ´´ arbeitet, bist du definitiv eine „Woman in Tech“, egal, welchen beruflichen Hintergrund du hast“, erklärt Christine Regitz, Leiterin der unternehmensweiten Initiative Women in Technology bei Â鶹ԭ´´.

In der neuen Videoserie „Women in Tech“ erzählen Â鶹ԭ´´-Mitarbeiterinnen ihre ganz persönlichen Geschichten, berichten über Erfolge und Chancen, aber auch über Rollenklischees und Herausforderungen. Sie alle haben den Weg in die IT-Branche gefunden – nicht nur über ein Informatikstudium, sondern auch über andere Karrierewege. Lasst euch inspirieren!

Click the button below to load the content from YouTube.

Â鶹ԭ´´ Women in Tech – From Tehran to Tech Giant Â鶹ԭ´´

 

The post Â鶹ԭ´´ Women in Tech – Von Teheran zum Tech-Riesen appeared first on Â鶹ԭ´´ News Center.

]]>