Tricia Manning-Smith, Autor bei 鶹ԭ News Center Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Thu, 09 Mar 2023 15:59:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Virgin Megastore: Aus Ernst wird Spaß für Kunden /germany/2022/08/virgin-megastore-sap-commerce-cloud/ Wed, 31 Aug 2022 06:00:09 +0000 /germany/?p=161842 Wie der Name schon sagt, ist im Virgin Megastore alles „mega“. Die internationale Einzelhandelskette für Unterhaltungselektronik expandiert im gesamten Nahen Osten und in Nordafrika und...

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Wie der Name schon sagt, ist im Virgin Megastore . Die internationale Einzelhandelskette für Unterhaltungselektronik expandiert im gesamten Nahen Osten und in Nordafrika und bereitet sich zeitgleich auf einen starken Anstieg des Onlinegeschäfts vor.

Thomas Prom, Head of E-Commerce and Omnichannel bei Virgin Megastore, lässt sich von dieser Herkulesaufgabe jedoch nicht einschüchtern und berichtet, dass sein Team bei der Unterstützung dieses rasanten Wachstums nur wenige Herausforderungen zu bewältigen hat. „Wenn wir eine Filiale in einem neuen Land eröffnen, müssen wir nicht bei null anfangen“, so Prom. „Für uns ist es ganz einfach, denn die Cloudtechnologie ist zuverlässig und skalierbar. Sogar die Sprachen und die rechtlichen Bestimmungen sind für jeden Standort korrekt“.

Virgin Megastore liebt große Herausforderungen

Bereits während seiner Kindheit in Frankreich begann Thomas Prom Japanisch zu lernen. Er gewann schließlich einen landesweiten Wettbewerb, der von der japanischen Botschaft gesponsert wurde, seine Rede handelte von Godzilla. Damals hatte Prom keinen Zugang zu viel Technologie, aber er brachte sich alles selbst bei und entdeckte bald seine Berufung. Innerhalb eines Jahres kaufte er seinen ersten Computer und gründete im Alter von 18 Jahren seine eigene Digitalagentur. Seitdem hat er vielen Unternehmen in Frankreich, dem Nahen Osten und Afrika geholfen, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern.Proms Leidenschaft für Technologie führte ihn schließlich zu seinem Traumjob bei dem weltweit tätigen Unternehmen Virgin Megastore. „Ich wollte tiefgreifende Transformationsprogramme durchführen“, betont er. „Für mich war es ein Traum, nach Dubai zu gehen, um die Omnichannel-Roadmap der Marke von Grund auf zu entwerfen und dann als Head of E-Commerce and Omnichannel bei Virgin Megastore einzusteigen.“

„Serious Fun“ als Motto

Dieses Motto passt zu Prom, der Technologie nutzt, um neue, unterhaltsame Erfahrungen für Kunden zu schaffen. „Spaß zu bieten ist eine wichtige Aufgabe, die es verdient, ernst genommen zu werden“, erklärt Prom. „Aber ‚Spaß‘ und ‚leicht‘ liegen nicht zwangsläufig nah beieinander. Unsere Kunden sollen ganz leicht ein Erlebnis haben können, das ihnen Spaß bringt. Wir als Einzelhändler müssen ‚Spaß‘ jedoch sehr ernst nehmen und tragen die Last der Komplexität“.

Mit der Cloudtechnologie von 鶹ԭ kann Prom den Spaß am Einkaufen im Geschäft mit dem Komfort des Online-Einkaufs verbinden. Und so funktioniert das Ganze: Ein Virgin-Megastore-Kunde sieht zum Beispiel ein neues E-Bike auf Instagram. Er geht zum Virgin Megastore im Einkaufszentrum, um sich die E-Bikes vor Ort anzusehen. Der Kunde tauscht sich mit einem Verkäufer über die gemeinsame Leidenschaft aus. Er scannt den QR-Code, bekommt so mehr technische Details, sieht sich das Produkt in einem Video in Aktion an und versieht die Produktseite mit einem Lesezeichen. Zuhause angekommen, bestellt er das E-Bike im Internet. Am nächsten Tag wird es geliefert.

Die 鶹ԭ Commerce Cloud bei Virgin Megastore

Angesichts des immer schärferen Wettbewerbs im Einzelhandel sah sich Prom auch der Herausforderung gegenüber, Kunden zu binden. Er verlässt sich auf die , damit Kunden das Treue- und Prämienprogramm von Virgin Megastore nahtlos nutzen können. „Wir erhalten online sowie offline ein einheitliches 360-Grad-Kundenprofil. Dadurch können Kunden auf jedem Kanal Treuepunkte sammeln und einlösen“, erklärt Prom. „Sie profitieren auch von individuellen Angeboten und können ihre Einkäufe überblicken.“

Die Cloud half Prom auch, eine andere große Herausforderung seines Teams zu meistern. So wird keine wertvolle Zeit mehr mit der Wartung von Technologie vergeudet. „Es ist ganz einfach: wir verschwenden keine Zeit mehr mit der Diskussion über die Infrastruktur“, meint Prom. „Durch die Zeitersparnis können wir jedes Jahr eine Reihe neuer Funktionen auf den Markt bringen.“

Neue Wege für den Kundenservice

Virgin Megastore investiert nun die gewonnene Zeit in die Entwicklung neuer Möglichkeiten, die Kunden Spaß bringen. „Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir ihnen tolle Produkte anbieten und sie immer wieder überraschen“, so Prom. Markenexperten bieten zum Beispiel kostenlose Einzelgespräche per Video mit Kunden an, ähnlich wie ein persönlicher Concierge. Darüber hinaus können die Kunden jetzt den Showroom von Virgin Megastore von überall aus erleben – und zwar mit dem neuen, live übertragenen Shoppingkanal von Virgin Megastore. Die Reaktion der Fans der Marke darauf fällt positiv aus.

Prom gibt anderen, die eine Umstellung auf die Cloud erwägen, einfache Ratschläge: „Wir sind davon überzeugt, dass man eine Vision für die Zukunft entwickeln und gestalten muss. Wenn Sie das nicht tun und nur etwas schaffen, um den Markt zu testen, werden Sie gezwungen sein, Ihre Zukunftspläne auf Eis zu legen. Sie müssen dann zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt skalieren: wenn Ihr Geschäft boomt. Wir haben uns gleich zu Beginn für die 鶹ԭ als Partner entschieden. Seitdem bieten wir unseren Kunden kontinuierlich neue Dienste, Erfahrungen und Funktionen an. In diesem Sinne ist Virgin Megastore ein Spaßbringer für unsere Kunden. Und die 鶹ԭ ist ein Spaßbringer für Virgin Megastore.“

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Innovative Technologie für den weltgrößten Coca-Cola-Abfüller /germany/2021/08/beschaffung-coca-cola-femsa/ Mon, 02 Aug 2021 06:00:41 +0000 /germany/?p=156578 Bei der Beschaffung setzte Coca-Cola FEMSA, börsennotierter Abfüller in Südamerika, zunächst auf eine Konkurrenzlösung. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Erst mit der 鶹ԭ-Lösung war das...

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Bei der Beschaffung setzte Coca-Cola FEMSA, börsennotierter Abfüller in Südamerika, zunächst auf eine Konkurrenzlösung. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Erst mit der 鶹ԭ-Lösung war das Unternehmen zufrieden und es gelang der Schritt nach vorne.

Wenn ich eine Coke öffne und mir der Sprudel in der Nase kribbelt und das kühle Getränk meinen Mund flutet, mache ich mir über alles, bloß eines keine Gedanken: Wie ist die Cola überhaupt in die Flasche gekommen?

Das ist der Job von Jorge Torres Perez. Er ist Strategic Procurement Director beim weltweit größten Coca-Cola-Abfüller  in Mexico City. Coca-Cola FEMSA verkauft Coca-Cola-Produkte in ganz Lateinamerika an über zwei Millionen Verkaufsstellen. „Ich freue mich wirklich unheimlich, wenn ich sehe, dass jemand eines unserer Produkte trinkt. Und ganz ehrlich: Dahinter steckt eine enorme Verantwortung“, sagte Torres. „Buchstäblich tausende Menschen sind in Dutzende von Prozessen involviert, damit wir ihr Lieblingsgetränk liefern können.“

Chance bringt Herausforderungen mit sich

Nach 16 Jahren bei Coca-Cola FEMSA wechselte Torres vor rund sieben Jahren in eine strategische Beschaffungsrolle. Er stellte fest, dass Coca-Cola FEMSA den Großteil seines Geldes für Direktmaterialien wie Flaschen, Etiketten, Verschlüsse und Zutaten ausgab. Und erkannte eine Chance. „Die indirekte Beschaffung von Dingen wie LKWs und Transporte, Werkzeuge und Teile erfolgte lokal durch viele, viele Mitarbeiter“, erklärte Torres. „Ich habe also untersucht, wie man all diese Verhandlungen über indirekte Ausgaben intelligenter zentralisieren kann, um die Größenvorteile, die wir als Unternehmen haben, wirklich nutzen zu können.“

Torres machte sich also an die schwierige Aufgabe, die Prozesse bei Coca-Cola FEMSA zu integrieren – eine Aufgabe, die Führung, Geduld, Umdenken und schwierige Kurskorrekturen erforderte. „Wir mussten die Rolle unserer Teams ändern und die Mitarbeiter in der Beschaffung umstrukturieren“, meinte er. „Aber das geht nicht ohne technologische Unterstützung. Es war sehr schwierig, unser Management davon zu überzeugen, die indirekten Ausgaben zusammenzuführen und unsere bisherige Arbeitsweise zu ändern. Wir haben über ein Jahr gebraucht, bis wir anfangen konnten. Zunächst hatten wir uns für einen Wettbewerber von 鶹ԭ entschieden.“

Leider gab es bei der Technologie dieses Wettbewerbers zahlreiche Probleme und die Integration war „einfach nicht vorhanden“, so Torres.

Viel steht für Coca-Cola FEMSA auf dem Spiel

Dies stellte Torres sowohl persönlich als auch beruflich vor ein Dilemma. „Ich hatte dem Management von Coca-Cola FEMSA vorgeschlagen, Verhandlungen zentral zusammenzulegen, und man ist auf diesen Vorschlag eingegangen“, erzählt er. „Als das Produkt des Wettbewerbers dann aber nicht funktionierte, konnte ich nicht liefern“, und er fügt an, „es war eine sehr schwierige Situation, denn ich musste wieder zu unserem Management gehen und bitten, alles nochmal umzustellen. Und anstelle der anderen Lösung 鶹ԭ Ariba zu implementieren.“

Die Führung von Coca-Cola FEMSA vertraute Torres letztendlich und schlug vor, 鶹ԭ Ariba erst mal nur in Kolumbien zu implementieren. Dieses Mal war die Einführung ein voller Erfolg. „Wir haben 鶹ԭ Ariba frist- und budgetgerecht implementiert – und es hat fantastisch funktioniert“, sagte Torres. „Der Wechsel verlief reibungslos, und als dann alles lief, waren alle begeistert.“

Bald darauf erhielt Torres die Genehmigung, in allen Ländern einzuführen, in denen Coca-Cola FEMSA tätig ist. „Das ist ein großer Schritt nach vorn.“ Torres berichtet von dieser Einführung in der Hoffnung, auch andere Unternehmen hierfür zu gewinnen. „Egal, wie schwierig eine Aufgabe auch sein mag: Wenn man den richtigen Partner hat, läuft alles wie am Schnürchen“, sagte Torres. „Das ist die wichtigste Lektion, die ich hierbei gelernt habe. Als wir uns für entschieden hatten, wurde alles besser und wir konnten die Lösung ganz einfach implementieren.“

Das ganze Interview mit Jorge Torres Perez’ können Sie sich  Գö.

Der Artikel wurde ursprünglich auf öڴڱԳٱ.

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Vom Feld bis auf den Tisch: Blockchain in der Lieferkette von Lebensmitteln /germany/2019/03/blockchain-lieferkette-lebensmittel/ Mon, 25 Mar 2019 07:00:42 +0000 /germany/?p=139347 Landwirt Edmundo Moller ist Heidelbeerproduzent in vierter Generation. Seine Farm befindet sich in der Nähe von Santiago de Chile. Voller Stolz sprudelt der Slogan seines...

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Landwirt Edmundo Moller ist Heidelbeerproduzent in vierter Generation. Seine Farm befindet sich in der Nähe von Santiago de Chile. Voller Stolz sprudelt der Slogan seines Vaters aus ihm heraus: „Von der Saat bis zur Ernte – Wir versorgen die Welt mit Heidelbeeren!“ Und für mehr Transparenz in der Lieferkette und damit Nachhaltigkeit sorgt die .

Die Beeren, die er heute geerntet hat, wurden gerade verschifft und sind vielleicht auf dem Weg zu Ihrem örtlichen Lebensmittelhändler oder einer Lagerverkaufshalle in Ihrer Nähe. Und ob dies der Fall ist, werden Sie schon bald wissen. Denn der US-amerikanische Fruchthändler Naturipe hat eine technische Innovation eingeführt.

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From Vine To Table:  Blockchain Enters the Food Chain

Vor Kurzem besuchte ich Mollers Heidelbeerfarm in Chile und als ich inmitten der Sträucher voller saftiger Früchte stand, war die Versuchung groß und ich musste mich zügeln. Als Moller mich dann einlud, ein paar dieser köstlichen Beeren direkt vom Strauch zu pflücken und zu probieren, war ich selig.

Mehr Transparenz in der Lieferkette mit Blockchain

Die Beerenpflücker auf Mollers Feldern versehen jede Beerenkiste, die sie füllen, mit einem . Noch auf dem Feld werden ihre Kisten gewogen und gescannt. Anschließend werden sie ins Kühlhaus gebracht. Dann geht es weiter: Verladung auf ein Schiff, Zollabfertigung und schließlich kommen die Kisten in einem riesigen Tiefkühl-Verteilzentrum an. Dort werden die Heidelbeeren speziell für die internationalen Kunden von Naturipe verpackt. Während der ganzen Reise bis zum Lebensmittelladen bleibt der QR-Code bleibt auf den Verpackungen der Beeren.

Und nun kommt der Kunde ins Spiel, der im Laden die Beeren kauft. Schon bald wird er durch Scannen des QR-Codes mit seinem Smartphone sehen können, wo die Beeren angebaut wurden und wie sich die Farm für Nachhaltigkeit einsetzt. Außerdem kann er sich vergewissern, dass das Unternehmen auf faire Arbeitsbedingungen und Löhne der Mitarbeiter achtet. Hinter alldem steht Blockchain-Technologie.

Es mangelt nicht an Experten, die den Nutzen der Blockchain hervorheben – ein Register, in dem sämtliche Transaktionen in Echtzeit gespeichert werden, um Licht ins Dunkel der Lieferketten zu bringen. Carol McMillan, IT Director bei Naturipe, setzt auf die zentralen Versprechen der Blockchain wie Fälschungssicherheit und Nachvollziehbarkeit der Daten. McMillan arbeitet mit 鶹ԭ zusammen, um zwei dringliche Probleme bei Naturipe zu lösen: Nachverfolgbarkeit und Termintreue.

Nachverfolgbarkeit in Echtzeit: vom Erzeuger bis zum Lebensmittelgeschäft

„Nachverfolgbarkeit bedeutet, wir müssen die komplette Lieferkette vom Erzeuger bis zum Lebensmittelgeschäft prüfen können. Wichtig ist dies, weil es in den USA neue Zertifizierungsanforderungen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit und -herkunft gibt“, erklärt McMillan. Termintreue ist wichtig, da Verzögerungen durch Grenzkontrollen oder andere Engpässe in der Lieferkette den frischen Früchten schaden können. Derzeit müssen die Zwischenhändler eine Menge Papierkram ausfüllen. Der Prozess ist langwierig und führt zu Verspätungen beim Transport des Obstes, das ohnehin eine sehr kurze Haltbarkeit hat. Hier ist dynamisches Reporting in Echtzeit erforderlich.“

In einem kürzlich erschienenen erklärt Nathalie Toulon vom AgroTIC Digital Agriculture Chair in Frankreich, dass die in der Blockchain gespeicherten Daten nicht manipuliert werden können und sich deshalb die Ursachen von Problemen schnell ermitteln lassen. Da die Blockchain mit den verbundenen Objekten verknüpft ist, sind auch Echtzeit-Warnungen möglich, zum Beispiel, wenn die maximal zulässige Höchsttemperatur überschritten wird.

In Naturipes riesigem Kühlhaus in Miami sorgt das Personal dafür, dass die Früchte stets bei korrekten Temperaturen gelagert werden. Bekleidet mit weißem Kittel und grünem Haarnetz führt ein Lagerleiter McMillan durch den Umpackraum, in dem es so kalt ist, dass man seinen eigenen Atem sehen kann.

Beim Weitertransport per LKW kommen Temperaturschreiber und GPS-Tracker zum Einsatz. Dadurch ist es möglich, den Weg der Ware bis zu den Verbrauchern nachzuverfolgen.

„Mit dem Temperaturschreiber lässt sich die Qualität des Produkts sicherstellen, denn er zeichnet die Temperatur während der gesamten Logistikkette auf“, erklärt der Lagerleiter. „Sie muss konstant ein Grad Celsius betragen.“

Käufer erhalten Informationen zu Produkten via Cloud

Künftig sollen auch die Temperaturen in den LKWs automatisch in die hochgeladen werden. Dann können auch die Käufer der Beeren die Protokolle sehen.

Doch in der Agrarbranche werden Stimmen laut, dass die Lebensmittelindustrie zunächst auf Gesundheits- und Sicherheitsbedenken eingehen sollte, bevor sie die Einführung der Blockchain-Technologie in Erwägung zieht.

„Das Problem ist nicht das Blockchain-Tool“, wird Agronomin Dr. Sarah Taber zitiert. „Das Problem sind die Menschen.“ Wie das Wirtschaftsmagazin  vor Kurzem berichtete, sollte die Agrarindustrie laut Taber erst einmal gut ausgebildete Arbeitskräfte einstellen und sie darin schulen, höhere Lebensmittelsicherheitsstandards zu erfüllen.

Einige Risikomanagement-Experten weisen darauf hin, dass bei einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch die Ursache schnell gefunden werden kann. Denn mit Blockchain-Technologie lassen sich die Lebensmittel bis zu ihrer Quelle zurückverfolgen – innerhalb weniger Sekunden anstatt mehrerer Wochen. Befürworter sagen, dass die Technologie zudem Einzelhändlern hilft, gesetzliche Vorschriften einzuhalten und nachzuweisen, dass in den Lieferketten weder Sklaverei noch Menschenhandel vorkommen. Und die Verkäufer können ihren Kunden versichern, dass die Produkte aus nachhaltigen und ethisch einwandfreien Quellen stammen.

Die Unternehmerin und Vordenkerin ist davon überzeugt, „dass Blockchain das Potenzial besitzt, in den nächsten fünf Jahren eine vollständige Umgestaltung der Einzelhandelslandschaft zu bewirken”, an der sich 13 mal so viele Unternehmen beteiligen werden.

Wieder zurück aus Chile, bereite ich mir zuhause in den USA mein übliches Frühstück zu, das ich immer mit Blaubeeren garniere. Heute ist dies griechischer Joghurt mit Walnüssen. Ich sehe mir das Etikett an und stelle fest: Ja, es sind Beeren von Naturipe! Ich frage mich, ob sie genau von dem Feld kommen, das ich gerade in Chile besucht hatte.

Tricia Manning-Smith ist Senior Global On-Air Correspondent bei 鶹ԭ TV.

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