Michael Kure, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Tue, 03 Mar 2020 15:51:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Döhler und Goodyear schaffen mit ihrem Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA die Grundlagen für das Intelligente Unternehmen /germany/2020/03/doehler-goodyear-erp-s4hana/ Tue, 10 Mar 2020 07:00:46 +0000 /germany/?p=148077 Bei der Âé¶¹Ô­´´-Podiumsdiskussion „Lay the Foundation for Your Enterprise with Intelligent ERP“ berichteten kürzlich zwei Âé¶¹Ô­´´-Kunden, die Döhler GmbH und die Goodyear Tire and Rubber...

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Bei der Âé¶¹Ô­´´-Podiumsdiskussion „Lay the Foundation for Your Enterprise with Intelligent ERP“ berichteten kürzlich zwei Âé¶¹Ô­´´-Kunden, die Döhler GmbH und die Goodyear Tire and Rubber Company, von ihrer Transformation zum

Im Anschluss daran erläuterten Harald Muley, Head of Corporate Functions IT bei Döhler, und Horst Ebert, Vice President of Global IT bei Goodyear, im Interview die Details ihrer digitalen Transformation auf Basis von

Erzählen Sie uns zunächst ein wenig über Ihr Unternehmen und Ihre jeweilige Funktion.

Horst Ebert: Goodyear ist einer der weltgrößten Reifenhersteller. Wir beschäftigen rund 64.000 Mitarbeiter und unterhalten 47 Fertigungseinrichtungen in 21 Ländern. Ich bin für sämtliche Âé¶¹Ô­´´-Aktivitäten von Goodyear weltweit verantwortlich. Meine Schwerpunkte sind insbesondere unsere Âé¶¹Ô­´´-Supportstruktur, die Harmonisierung unserer Anwendungsarchitektur in den verschiedenen Regionen und die Zusammenarbeit mit Âé¶¹Ô­´´ bei der Definition von strategischen Roadmaps für unsere Weiterentwicklung zum intelligenten Unternehmen.

Harald Muley: Döhler ist ein weltweiter Hersteller, Vermarkter und Anbieter technologiebasierter natürlicher Ingredients, Ingredient Systems und integrierter Lösungen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Unser Unternehmen hat mehr als 7.000 Mitarbeiter weltweit und betreibt 45 Produktionsstätten, über die wir Kunden in über 130 Ländern beliefern. In meiner Funktion als Head of Corporate Functions IT bin ich für sämtliche IT-Aspekte in den Bereichen Finanzwesen, Controlling und Personalwirtschaft verantwortlich.

Einführung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA als digitalen Kern

Ihre Unternehmen sind beide langjährige Âé¶¹Ô­´´-ERP-Kunden und haben sich für einen Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA entschieden, um damit hochgradig komplexe Systemlandschaften zu unterstützen. Welcher Aspekt war ausschlaggebend für die Einführung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA als digitalen Kern?

Harald Muley: Döhler stützt seinen Geschäftsbetrieb seit 1993 auf die Anwendung Âé¶¹Ô­´´ ERP. Daraus ist ein in hohem Maße angepasstes und spezialisiertes System mit über 33.000 kundenspezifischen Objekten und rund 3,7 Millionen Zeilen Code entstanden. Um das Wachstum zu beschleunigen, musste unser Unternehmen sein ERP-System aktualisieren. Für uns war es eine strategische Entscheidung, auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA umzusteigen. Wir sehen darin die Zukunft von Âé¶¹Ô­´´ und haben deshalb in die Suite investiert.

Horst Ebert: Goodyear betreibt separate ERP-Systeme zur Unterstützung unserer Geschäftsbereiche in den Regionen Nordamerika, EMEA, Asien-Pazifik und Lateinamerika. Für unseren Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA gab es verschiedene entscheidende Faktoren. Erstens möchten wir die neuesten Âé¶¹Ô­´´-Technologien wie maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz (KI) nutzen. Zweitens wollten wir unsere Anwendungsarchitektur harmonisieren und die Standardisierung und Vereinfachung vorantreiben, damit wir neue geschäftliche Anforderungen schneller unterstützen können. Drittens schließlich ist Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA der Kern der Âé¶¹Ô­´´-Architektur, auf dem zahlreiche Cloud-Lösungen basieren. Wir müssen deshalb sicherstellen, dass wir innerhalb der Wartungsfenster bleiben.

Viele interessiert, wie Sie bei Ihrem Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA vorgegangen sind. Können Sie diesen Prozess für uns beschreiben und erläutern, an welchem Punkt Sie sich derzeit befinden?

Harald Muley: Wir hatten zuvor Âé¶¹Ô­´´ ERP Central Component mit Âé¶¹Ô­´´ MaxDB eingesetzt. Unser erster Schritt bestand in der Einführung von Âé¶¹Ô­´´ HANA im Rahmen eines technischen Upgrades. Anschließend haben wir das System auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA 1610 umgestellt und dabei die Konvertierung unserer eigenen Entwicklungen zu 90 Prozent automatisiert. Unser zentrales Âé¶¹Ô­´´-S/4HANA-1809-System ist derzeit in 17 unserer Unternehmen im Einsatz. Mit jährlichen Upgrades sorgen wir dafür, dass wir stets die neuesten Technologien von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA nutzen können.

Horst Ebert: Unser Umstieg begann mit der Ankündigung von Âé¶¹Ô­´´, die Wartung für Âé¶¹Ô­´´ ERP Central Component 2025 einzustellen. Wir haben zunächst unsere Finanzprozesse auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA umgestellt, indem wir letztes Jahr die technische Grundlage implementiert haben. Nun kommen laufend weitere Geschäftsprozesse und Innovationen hinzu. Für uns ist der Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA kein isolierter Prozess, sondern Teil der digitalen Transformation unseres Unternehmens. Dabei verfolgen wir die Strategie, möglichst viele Cloud-Lösungen einzusetzen.

ERP-Roadmap für die Umstellung auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA

Wie kam Ihre Entscheidung für die Vorgehensweise bei der Implementierung zustande?

Harald Muley: Wir hatten uns für eine Systemumstellung entschieden, da ein Greenfield-Projekt für unsere von schnellem Wandel geprägte Branche zu lange gedauert hätte. Wir beschlossen deshalb, unsere Prozesse auf der Grundlage des neuen Datenmodells von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA umzugestalten. Auf diese Weise konnten wir außerdem wertvolle Eigenentwicklungen weiterverwenden.

Horst Ebert: Wir verfolgen einen hybriden Ansatz, da wir mehrere ERP-Systeme im Einsatz haben. Zunächst haben wir eine Neuimplementierung von Funktionen durchgeführt, die wir globalisieren und standardisieren wollten. Hierzu gehört beispielsweise das Finanzwesen. Da wir jedoch nicht alle Geschäftsprozesse auf eine einzige Instanz umstellen möchten, werden wir unsere ERP-Systeme einzeln konvertieren. Unsere Prozesse hängen von den Anforderungen des jeweiligen Marktes ab und können sich von Region zu Region unterscheiden. Diese Entscheidung treffen wir in enger Abstimmung mit unseren Geschäftsbereichen.

Welche Aspekte waren für Sie bei der Entscheidung zwischen On-Premise- und Cloud-Umgebung ausschlaggebend?

Harald Muley: Wir haben uns entschieden, unsere Daten in der On-Premise-Umgebung zu lassen, da unser eigenes Rechenzentrum sehr effizient ist. Dadurch sind wir in der Lage, unsere Finanzdaten und wertvolles geistiges Eigentum wie Rezepturentwicklungen auf unserer On-Premise-Instanz von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA zu belassen.

Horst Ebert: Wir sind noch nicht bereit für die Nutzung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA in der Public Cloud, implementieren jedoch Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA in der Âé¶¹Ô­´´ HANA Enterprise Cloud. So können wir unsere eigenen Kapazitäten für die Optimierung unserer Kernprozesse nutzen und Innovationen voranbringen, während sich entsprechend unserer Hosting-Strategie Âé¶¹Ô­´´ um die Bereitstellung und Verwaltung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA kümmert. In der Region APJ steht Âé¶¹Ô­´´ HANA Enterprise Cloud ausschließlich über ein Rechenzentrum in Japan zur Verfügung. Da wir auf einen Standort in größerer Nähe zu unseren Märkten in Australien und Neuseeland angewiesen sind, haben wir uns für eine Bereitstellung über Amazon Web Services in Singapur entschieden.

Was war für Sie die größte Herausforderung?

Harald Muley: Da wir zum damaligen Zeitpunkt einer der ersten Anwender waren, standen wir vor gewaltigen Herausforderungen. Wir konnten Âé¶¹Ô­´´-Tools wie Âé¶¹Ô­´´ Readiness Check nicht nutzen, es gab noch keine Dokumentation, und es mangelte an Beratern, die sich mit Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA auskannten. Auch wurde Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA nur unzureichend von Drittanbieter-Add-ons und Lösungen von Consulting-Unternehmen unterstützt, da manche noch nicht bereit für die Umstellung waren. Dennoch haben wir den Umstieg fristgerecht innerhalb von sechs Monaten bewältigt, einschließlich der aufgrund von parallelen Projekten erforderlichen Nachrüstungen, zwei FPS-Upgrades für Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA und rund 230 implementierten OSS-Hinweisen.

Horst Ebert: Âé¶¹Ô­´´ investiert weiter in Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA, sodass es jährlich umfangreiche Release-Upgrades gibt. Wenn wir unsere Nutzung des Systems ausweiten, müssen wir auch diese jährlichen Upgrades mit einplanen.

Welche positiven Erfahrungen haben Sie bei der Implementierung gemacht?

Harald Muley: Eine positive Erfahrung war definitiv die Zusammenarbeit mit Âé¶¹Ô­´´ während des Projekts. Das Engagement des beteiligten Teams war herausragend – von unserem Kundenbetreuer bis hin zum Support-Berater, der sich am Wochenende, an dem wir das Produktionssystem umstellten, um ein unerwartet aufgetretenes größeres Problem bei der Migration kümmerte. Alle haben sich sehr für eine erfolgreiche Umstellung unserer Systeme eingesetzt. Es war ein großer Erfolg für das Team von Döhler und Âé¶¹Ô­´´.

Horst Ebert: Die Stabilität der Anwendung ist wirklich beeindruckend. Wir haben fünf Milliarden Hauptbuch-Datensätze in Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA repliziert und hatten keinerlei Rundungsdifferenzen.

Jährliche Upgrades bieten Innovationen 

Welche Strategie verfolgen Sie bei Döhler im Hinblick auf die jährlichen Upgrades von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA?

Harald Muley: Es gibt jedes Mal so viele neue Funktionen, etwa das integrierte Âé¶¹Ô­´´ Extended Warehouse Management, die Integration von Âé¶¹Ô­´´ Transportation Management, die uns zum Upgrade auf Version 1709 motiviert hat, die verbesserte Stammdatenqualität in Version 1809 oder auch das Konzernberichtswesen in Version 1909. Angesichts zahlreicher Innovationen wie maschinelles Lernen mit Âé¶¹Ô­´´ Leonardo, die erweiterten Funktionen für Âé¶¹Ô­´´ Cash Application in Version 1809 und die WE-/RE-Überwachung haben wir beschlossen, die Upgrades für Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA jedes Jahr zu implementieren. Unsere Upgrades sind außerdem mit den Enhancement Packages für Âé¶¹Ô­´´ ERP Central Component vergleichbar. Wir versuchen nun, das nächste Upgrade auf Version 1909 innerhalb von fünf Wochen durchzuführen. Je schneller wir damit anfangen, desto besser wird es, lautet unsere Devise!

Welche Funktionen von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA setzen Sie derzeit ein, und an welche anderen Lösungen haben Sie das System angebunden?

Horst Ebert: Derzeit nutzen wir die Funktionen für das Finanzwesen und planen, 2020 auch die Funktionen für die zentrale Beschaffung einzuführen. Mit Âé¶¹Ô­´´ Analytics Cloud stehen uns Funktionen für Echtzeitanalysen und letztlich auch für die Planung zur Verfügung. Außerdem integrieren wir Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA in Âé¶¹Ô­´´-SuccessFactors-, Âé¶¹Ô­´´-Concur- und Âé¶¹Ô­´´-Fieldglass-Lösungen. Die Funktionen für digitale Logistikketten werden derzeit evaluiert.

Harald Muley: Wir nutzen alle klassischen Âé¶¹Ô­´´-S/4HANA-Module für Finanzwesen, Lieferkette, Bestandsführung usw., haben aber auch den Âé¶¹Ô­´´ Financial Closing Cockpit und die integrierten Funktionen von Âé¶¹Ô­´´ Extended Warehouse Management und Âé¶¹Ô­´´ Transportation Management implementiert. Wir integrieren Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA in die Preisoption von Âé¶¹Ô­´´ Data Maintenance by Vistex für Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA, in Âé¶¹Ô­´´ Sales Cloud und in die Âé¶¹Ô­´´-Ariba-Software. Vor Kurzem haben wir außerdem Âé¶¹Ô­´´ Integrated Business Planning for Supply Chain gekauft, um Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA auch verstärkt in unserer Lieferkette zu nutzen. Zudem implementieren wir die Funktionen von Âé¶¹Ô­´´ Analytics Cloud für Echtzeitberichte.

Vorteile des intelligenten ERP

Sie haben bei Goodyear das Finanzwesen als entscheidenden Faktor für den Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA angeführt. Können Sie kurz berichten, wie die Erfahrungen Ihrer Anwender sind und von welchen Vorteilen sie profitieren?

Horst Ebert: Wir profitieren von einer beispiellosen Verfügbarkeit von Informationen. Erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens können wir weltweit vergleichbare Daten bereitstellen und Transparenz bis ins kleinste Detail bieten. Unsere Finanzexperten müssen ihre Entscheidungen nicht mehr auf der Grundlage von Berichten treffen, die am Tag zuvor oder in der vorigen Woche erstellt wurden. Ihnen stehen jetzt Echtzeitdaten zur Verfügung, die Aufschluss darüber geben, was gerade im Unternehmen passiert. Das alles trägt dazu bei, dass sie bessere, fundierte Entscheidungen treffen können.

Welche Vorteile bringt Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA mit sich?

Harald Muley: Wir hatten nicht so sehr die Kennzahlen vor und nach der Implementierung oder die prozentuale Steigerung der Produktivität im Blick. Doch mit dem Umstieg auf Âé¶¹Ô­´´ HANA konnten wir die Performance definitiv bereits um mehr als 30 Prozent verbessern. Mit Âé¶¹Ô­´´ Cash Application konnten wir außerdem mindestens 30 Prozent der Buchungen automatisieren, sodass unsere Finanzabteilung sich verstärkt um strategische Aufgaben statt lediglich um die Buchung von Posten kümmern kann. Insgesamt bietet uns Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA eine Grundlage für die Ausführung neuer Geschäftsprozesse und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, mit denen wir Mehrwert für unsere Partner und Kunden schaffen können.

Horst Ebert: Wir haben schnell Möglichkeiten und Vorteile für unser Finanzwesen identifiziert. Wir hatten davor keinen globalen Kontenplan oder eine globale Kostenstellenstruktur, deshalb war der Umstieg die ideale Gelegenheit, globale Standards einzuführen und Echtzeiteinblick in unsere Finanzdaten zu erhalten.

Was würden Sie anderen Kunden raten, die eine Implementierung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA planen?

Horst Ebert: Sie sollten sich Zeit für die Implementierung von Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA nehmen und genau evaluieren, welches Potenzial die Lösung in Kombination mit anderen Anwendungen wie Âé¶¹Ô­´´ Analytics Cloud bietet. Sie sollten außerdem sicherstellen, dass das interne Supportteam das nötige Know-how aufbaut, und sich mit all den neuen Funktionen vertraut machen.

Harald Muley: Ein Konvertierungsprojekt lässt sich schnell durchführen, und je früher man damit beginnt, desto geringer sind die Unterschiede zwischen Âé¶¹Ô­´´ ERP Central Component und Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA. Wie bei jedem Release gibt es neue Vereinfachungen, die die Konvertierung komplizierter machen, wenn der Ausgangspunkt Âé¶¹Ô­´´ ERP Central Component ist. Und man sollte sich auf alle Eventualitäten vorbereiten.

Von unseren Kunden hören wir immer wieder, wie wichtig das Change Management ist. Wie sind Sie dabei vorgegangen – sowohl aus Sicht der Anwender als auch aus Sicht der IT-Experten?

Harald Muley: Unser Ansatz bestand darin, nur die obligatorischen Anpassungen für die Systemumstellung vorzunehmen, etwa die Implementierung von Âé¶¹Ô­´´ Business Partner Screening for Âé¶¹Ô­´´ S/4HANA oder von Funktionen für die Rabattabrechnung. Wir nutzen außerdem weiter Âé¶¹Ô­´´ GUI als Frontend für unsere Anwender, sodass anfangs kein besonderes Change Management erforderlich war.

Horst Ebert: Am wichtigsten ist die Unterstützung durch die Geschäftsführung. Außerdem müssen den Anwendern die Möglichkeiten aufgezeigt werden, statt ihnen lediglich die Lösung zur Verfügung zu stellen. Und schließlich müssen die internen IT-Mitarbeiter geschult und für neue Technologien begeistert werden.

Weitere Informationen:

Machen auch Sie den ersten Schritt auf Ihrem Weg zum intelligenten Unternehmen, und .

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So sieht der neue CIO von Cirque du Soleil die IT-Branche /germany/2019/10/cio-cirque-du-soleil/ Thu, 24 Oct 2019 06:00:08 +0000 /germany/?p=145539 Pierre-Luc Bisaillon, ist seit kurzem Chief Information Officer bei der Cirque du Soleil Entertainment Group. Der engagierte Vater, begeisterte Sportler und Musiker ist auch ein...

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Pierre-Luc Bisaillon, ist seit kurzem Chief Information Officer bei der Cirque du Soleil Entertainment Group. Der engagierte Vater, begeisterte Sportler und Musiker ist auch ein langjähriger Topmanager mit über 20 Jahren Erfahrung in der IT-Branche. Darüber hinaus hat er einen beeindruckenden Hintergrund in den Bereichen Strategie, Beratung und Unternehmertum. Im Interview erläutert er seine Sicht auf den IT-Sektor.

Was sind Ihre Aufgaben als CIO des weltweit führenden Live-Entertainment-Unternehmens? Wie sehen diese im Einzelnen aus?

Als CIO von Cirque du Soleil habe ich drei Aufgabenfelder: Zunächst sind wir, wie zu erwarten, für die Technologie-Infrastruktur zuständig – also das Netzwerk, die Telekommunikation, die Rechenzentrum-Services sowie das Computing der Endanwender. Hier haben wir interessante Herausforderungen, da unsere Tourneen alle drei Monate umziehen und wir manchmal Netzwerk-Equipment an schwer zugänglichen Orten wie Parks und Parkplätzen installieren müssen. Und wir müssen jedes Mal ein leistungsstarkes Netzwerk auf die Beine stellen!

Cirque du Soleil CIO Pierre-Luc Bisaillon über seine Ziele in der IT.
Pierre-Luc Bisaillon spricht über seine Aufgaben als CIO bei Cirque du Soleil.

Das zweite Aufgabenfeld betrifft alle typischen Anwendungen, die wir dem Unternehmen für das Management der Finanzen, der Mitarbeiter, des Einkaufs und anderer Dinge zur Verfügung stellen. Auch hier haben wir interessante Herausforderungen: Wir müssen Umsätze in ganz vielen verschiedenen Währungen verarbeiten und im Personalwesen Mitarbeiter unterstützen, die das ganze Jahr über auf der ganzen Welt unterwegs sind. Hier müssen wir beispielsweise sicherstellen, dass ihre Einreisedokumente immer korrekt sind.

Unser dritter Bereich ist wahrscheinlich derjenige, bei dem wir etwas anders oder sagen wir mal kreativer sind als andere IT-Abteilungen. Wir arbeiten eng mit unserer Kostümabteilung zusammen, da wir, wie Sie wissen, alle Showkostüme in unserer Zentrale in Montreal entwerfen und herstellen. Und wir stimmen uns eng mit unserem Casting und Performance Team ab, das unsere neuen Artisten einstellt. Diese Bereiche haben nur wir, und wir versuchen im Hinblick auf die IT innovativere Lösungen in unserem Unternehmen einzusetzen.

Technologie zum Wohle der Gemeinschaft einsetzen

Haben Sie neben Ihrem Auftrag, den Sie im Unternehmen erfüllen, so etwas wie eine persönliche Mission – einen bleibenden Beitrag, den Sie für die Gemeinschaft leisten möchten?

Wenn es ein höheres Ziel gibt, auf das ich mein ganzes Berufsleben und auch privat hinarbeite, ist das wohl Technologie zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen.

Bei mir hat sich schon immer alles um Technologie gedreht. Und ich habe immer geglaubt – auch schon in der Anfangszeit des Internets –, dass Technologie nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die Gemeinschaft und die Menschen genutzt werden soll. Das war eigentlich immer mein höheres Ziel.

Wie sind Sie zu dieser Branche gekommen? Was war Ihr erster Job in der IT?

Eigentlich kann man sagen, dass ich mich die meiste Zeit meines Berufslebens im Dreieck zwischen Strategie, Technologie und Unternehmertum bewegt habe. Die meisten meiner verschiedenen Jobs hatten einen dieser drei Dinge als Schwerpunkt. Aber um auf Ihre Frage zu antworten: Mein erster Job in der IT war 2007 bei Dell, wo ich im globalen Professional-Services-Team arbeitete.

Zuletzt habe ich dort als Vertriebsmitarbeiter einen großen Deal gelandet: Ich habe Laptops an ein großes Unternehmen mit weltweit 20.000 Mitarbeitern verkauft. Das war ein Riesendeal, und dabei wurde mir auch klar, wie sich der Wert (und die Marge) bei Hardware- und Services-Deals unterscheiden. Diese Erkenntnis hat mich dann auch dazu gebracht, mich in Richtung Cloud Computing zu orientieren, da ich hierin einen wichtigen Trend sah.

Mein beruflicher Hintergrund: Ich habe Elektrotechnik an der McGill University in Montreal studiert. Ein paar Jahre habe ich für einen Grafikkartenhersteller gearbeitet, was man wohl auch als Schnittstelle zur IT bezeichnen kann. Wenn man IT etwas weiter fasst und nicht nur auf eine IT-Abteilung in einem Unternehmen beschränkt, kann man wohl sagen, dass ich seit Anfang meines Berufslebens immer im Bereich Technologie gearbeitet habe.

Weiterentwicklung der IT in Unternehmen

Was waren Ihre größten Herausforderungen als IT-Chef?

Das ist die 1-Million-Dollar-Frage! Ich würde sagen, die stetige Weiterentwicklung dessen, was IT für Unternehmen ausmacht. Die heutigen IT-Organisationen müssen von den traditionellen Services zu einem eher verteilten Modell übergehen, dass viel mehr die Nutzer miteinbezieht – denn heute ist jeder im Unternehmen ein IT-Konsument.

Jeder Mitarbeiter kennt sich heute mit IT viel besser aus als früher. Das Modell, was wir tun und wie wir es tun, entwickelt sich ständig weiter. Wir müssen immer einen Schritt voraus sein und dafür sorgen, dass unsere Aufgabe, wie wir das Unternehmen unterstützen, klar ist.

Wie wir auf die Branche reagieren, wie wir den Bedürfnissen unserer Mitarbeiter nachkommen und wie wir auf das Unternehmen reagieren, sind heute meine größten Herausforderungen.

Auf was sind Sie besonders stolz?

Ich würde sagen auf meinen Wechsel in diese CIO-Position. Wenn man gleichzeitig den Job und das Unternehmen wechselt, sind ein paar schnelle Erfolge wichtig. Man muss sich aber auch die Zeit nehmen, die Organisation als Ganzes, ihre Kultur, ihre Prozesse und Arbeitsweisen kennenzulernen. Ganz besonders reizt mich die Herausforderung, die IT-Organisation hier weiterzubringen und noch moderner zu gestalten.

Sie sind noch kein Jahr CIO. Was ist bisher Ihre wichtigste Erkenntnis als IT-Chef?

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass „die beste Idee eines Einzelnen sich nicht immer durchsetzt“. Wenn man Erfolg haben will, muss man die Umgebung, die Leute und die Systeme, mit denen man zu tun hat, verstehen. Es nützt nichts zu versuchen, die perfekte Lösung in einem Vakuum zu entwickeln. Besser ist es, die Fragestellung weiter zu fassen, sich mit mehr Leuten zu unterhalten, mehr Faktoren zu berücksichtigen und auch ein paar Kompromisse zu machen.

Eines meiner Prinzipien ist: „Konzentriere dich auf Einfluss, nicht Kontrolle.“ Manchmal ist das aber leichter gesagt als getan! Aber dies ist meiner Ansicht nach wichtig, wenn man als moderne IT-Organisation erfolgreich sein will.

Vielen Dank für diesen Karrieretipp! Wenn wir jetzt mal in die Zukunft blicken: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Rolle des CIO künftig entwickeln?

Ich denke, alles entwickelt sich mit der Zeit weiter. Aber, um es ganz einfach auszudrücken: Die Rolle muss zum Unternehmen passen – dazu, wo es steht und wie es Informationstechnologie einsetzt. Es muss zu den Anforderungen des Unternehmens passen. Versucht das Unternehmen beispielsweise Prozesse zu verbessern, zu verändern oder eine ganze Branche umzugestalten? Welchen Einfluss hat das digitale Ökosystem auf dieses Unternehmen und die Branche?

„Ein CIO muss Erfahrung haben in den Bereichen Technologie, Strategie und Unternehmertum.“ (Pierre-Luc Bisaillon, CIO bei Cirque du Soleil)

Ich habe das bereits gesagt, aber ich denke, ein CIO muss Erfahrung haben in den Bereichen Technologie, Strategie und Unternehmertum. Der CIO hat die Aufgabe festzulegen, wie das gesamte Unternehmen Technologie sinnvoll einsetzen kann – und nicht so sehr, wie man eine IT-Abteilung leitet. Und ich glaube, dass ganz allgemein diese Rolle weiterhin einen großen Einfluss auf die Unternehmensstrategie haben wird.

Welche Technologien werden Ihrer Ansicht nach den größten Einfluss auf die Zukunft der Cirque du Soleil Entertainment Group haben?

Viele aktuellen und neueren Technologien werden uns helfen, unsere Ziele zu erreichen – von modernen Daten- und Analyse- bis hin zu ERP- und .

Aber auch wenn sich die Technologie stark ändert – unser Ziel, der weltweite Marktführer im Bereich Live Entertainment zu bleiben, ändert sich nicht. Ich glaube, einige Dinge werden sich nicht ändern, unter anderem das Live Entertainment zwischen Künstler und Zuschauer, das weiterhin ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft bleiben wird.

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