Katrin Dominik, Autor bei Âé¶¹Ô­´´ News Center Unternehmensberichte & Âé¶¹Ô­´´eportal Thu, 09 Mar 2023 15:46:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Corona-Warn-App-Entwicklung: „Bug-Fixing“ mit Sorgfalt /germany/2020/08/corona-warn-app-bug-fixing/ Tue, 04 Aug 2020 06:00:30 +0000 /germany/?p=151431 Mehr als eineinhalb Monate sind seit der Veröffentlichung der Corona-Warn-App vergangen. Doch mit dem ersten Release ist die Entwicklungsarbeit noch nicht abgeschlossen. In einem seiner...

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Mehr als eineinhalb Monate sind seit der Veröffentlichung der Corona-Warn-App vergangen. Doch mit dem ersten Release ist die Entwicklungsarbeit noch nicht abgeschlossen.

In einem seiner schreibt Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Âé¶¹Ô­´´, über „Bugs“ und erklärt, dass diese Funktionsschwächen im Zusammenspiel der Komponenten in der Anfangsphase ´Úü°ù solche Projekte nicht unüblich sind. Er verspricht, alle Rückmeldungen sehr ernst zu nehmen und sich um Verbesserungen zu ²ú±ð³¾Ã¼³ó±ð²Ô.ÌýÌý

Wie Rückmeldungen der Nutzer bei der Weiterentwicklung der Corna-Warn-App helfen

Thomas Klingbeil ist Senior Developer ´Úü°ù die Corona-Warn-App und Teil des Teams, das an eben diesen Verbesserungen arbeitet.ÌýÌýÌý

Herr Klingbeil, welches sind die aktuell größten „Bugs“?Ìý

In den vergangenen Tagen haben uns Nutzer verschiedener Smartphone-Hersteller (, ) berichtet, dass ihr Risikostatus nicht mehr aktualisiert wurde, während die App geschlossen war. Grund da´Úü°ù ist die Hintergrundaktualisierung, die beispielweise bei vielen Android-Handys werksmäßig ±ð¾±²Ô²µ±ð²õ³¦³ó°ùä²Ô°ì³Ù ist oder im Zusammenhang mit iOS nicht immer regelmäßig durchgeführt wurde. Diese ist allerdings ´Úü°ù Apps wichtig, wenn Aktualisierungen ohne Zutun des Nutzers empfangen werden sollen. Viele dieser ·¡¾±²Ô²õ³¦³ó°ùä²Ô°ì³Ü²Ô²µ±ð²Ô konnten bereits durch Updates ´Úü°ù beide Betriebssysteme behoben werden. Um sicher zu gehen, dass alle Daten immer auf dem neuesten Stand sind, empfehlen wir den Nutzern derzeit die App einmal täglich manuell zu öffnen.Ìý

Wie läuft das Beheben von „Bugs“ bei Applikationen ab und wie lange dauert es?Ìý

Dabei gibt es einen vordefinierten Prozess. Zunächst muss uns der „Bug“ gemeldet werden. Dies erfolgt entweder durch einen Test oder die Meldung durch Benutzer. Dann ist es an uns, den „Bug“ zu verstehen, ihn wenn nötig zu reproduzieren und zu evaluieren, ob es sich tatsächlich um einen „B³Ü²µâ€œ der App oder des Betriebssystems handelt. Idealerweise enthält die Meldung des „Bugs“ schon die dazu nötigen Details. Anschließend beginnt die Suche nach der entsprechenden Stelle im Code und das Aufsetzen eines Testfalls. Dies führt bei Erfolg zur Fehlerbehebung. Eine zentrale Herausforderung beim „Bug–Fixing“ sind Nebeneffekte. Denn durch die Behebung eines „Bugs“ im Code °ìö²Ô²Ô±ð²Ô neue generiert werden. Dies gilt es zu vermeiden. ±·²¹³Ùü°ù±ô¾±³¦³ó erfolgt dies parallel zur Weiterentwicklung der Applikation und muss auch projektseitig eingeplant werden. Die Dauer des „Bux–Fixing“ kann man aufgrund der vielen Variablen daher nicht generalisieren. Sorgfalt ist dabei die ±Ê°ùä³¾¾±²õ²õ±ð – vor allem was „F´Ç±ô²µ±ð²ú³Ü²µ²õ“ angeht.ÌýÌý

Vor welchen besonderen Herausforderungen steht das Team beim „Bug-Fixing“?Ìý

Eine Herausforderung ist, dass wir mit iOS und Android zwei Betriebssysteme bedienen. Was bei iOS funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei Android funktionieren – und umgekehrt. Zudem gibt es bei Android verschiedene Hardwarehersteller mit eigenen Einstellungs-Optimierungen, wie der Deaktivierung der Hintergrundaktualisierung zur Verlängerung der Akkulaufzeit. In diesem speziellen Fall arbeiten wir eng mit Apple und Google zusammen, teilen unsere Bug–Reports und Diagnosen und geben Empfehlungen zur Fehlerbehebung. Diese Abstimmungen sind zwar zeitintensiv, aber nötig, um dem Nutzer eine nachhaltige ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ bereitstellen zu °ìö²Ô²Ô±ð²Ô.ÌýÌý

Länderübergreifender Austausch von Corona-Warnungen geplant

Wie geht es mit der App nun weiter?Ìý

Am wichtigsten ist, dass die App funktioniert. Hinweise zur Nutzung °ìö²Ô²Ô±ð²Ô eingesehen werden. Die Tests mit der aktuellen und den neuen Versionen laufen derzeit wie geplant weiter, aber aufgrund der diversen Hardware-Landschaft dauert dies seine Zeit. Die ²Ô䳦³ó²õ³Ù±ðn Updates werden neue Sprachen beinhalten, Grundfunktionen in Zusammenarbeit mit Apple und Google weiter stabilisieren und natürlich ist auch europäische Interoperabilität weiterhin ein großes Thema. Dies²ú±ð³úü²µ±ô¾±³¦³ó hat die EU-Kommission mit T-Systems und Âé¶¹Ô­´´ eine Vereinbarung über die Entwicklung und den Aufbau einer Software-Plattform ´Úü°ù den länderübergreifenden Austausch von Corona-Warnungen getroffen.ÌýÌý

Alle verwendeten Fotos im Artikel sind vor der Corona-Krise aufgenommen worden. Featurebild: Thomas Klingbeil, Senior Developer bei der Âé¶¹Ô­´´. © WFBB, Fotograf: Jungblut & Büssemeier.


Weitere Informationen:


 

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Corona-Warn-App Entwicklung: „Wir befinden uns in der heißen Phase“ /germany/2020/06/corona-warn-app-letzte-tests/ Fri, 12 Jun 2020 09:12:26 +0000 /germany/?p=150346 Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet Âé¶¹Ô­´´ an derÌýCorona-Warn-App. Florian Heretsch leitet inÌýseinemÌýalltäglichen JobÌýTechnologie–Teams in der Âé¶¹Ô­´´ IT.ÌýFür dasÌýCorona-Warn-AppÌýProjekt unters³Ùü³Ù³ú³Ù erÌýimÌýBereichÌýderÌýPlanung ´Úü°ù...

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Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet Âé¶¹Ô­´´ an derÌý. Florian Heretsch leitet inÌýseinemÌýalltäglichen JobÌýTechnologie–Teams in der SAP IT.ÌýFür dasÌýCorona-Warn-AppÌýProjekt unters³Ùü³Ù³ú³Ù erÌýimÌýBereichÌýderÌýPlanung ´Úü°ù dieÌýInbetriebnahme.ÌýÌýÌý

Herr Heretsch, der Mobile ClientÌýder AppÌýistÌýbereits vor ein paar Tagen publiziert worden.ÌýWas ist in der Zeit bis zur App-Veröffentlichung noch zu tun?Ìý

Florian Heretsch leitet Technologie-Teams in der Âé¶¹Ô­´´ IT.
Florian Heretsch leitet Technologie-Teams in der Âé¶¹Ô­´´ IT.

Wir sind auf der Zielgeraden zur Veröffentlichung und damit in der heißen Phase ´Úü°ù mein Team.ÌýDie Arbeitsgruppe Inbetriebnahme deckt ein sehr breites Feld an Aufgaben ab. Wichtige Meilensteine sind die Fertigstellung der finalen Beta– und Releaseversionen des Backends und der App. Wir ²ú±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù¾±²µ±ð²Ô uns derzeit auch damit die App auf Herz und Nieren zu testen. Dazu kommen die Vorbereitung der Uploads in die App Stores und die Erstellung wichtiger Dokumente, wie der Datenschutzverordnung oder der Endnutzerlizenzvereinbarung. Es ist also einiges los!Ìý

Welche Tests gibt es und wer ist da´Úü°ù zuständig?

Zusammen mit unseren PartnernÌýtestenÌýwirÌýdie ApplikationÌýin den Bereichen Funktionalität,ÌýAnwendererlebnis undÌýBluetooth-Kommunikation.ÌýÌý

Der Funktionalitätstest bezieht sichÌýzum BeispielÌýaufÌýden erfolgreichen Austausch derÌýanonymisierten Schlüssel zwischen den Smartphones,Ìýden elektronischen Abruf von TestergebnissenÌýoderÌýden Verifikationsprozess.ÌýDieser TestÌýwirdÌýderzeitÌýdurchÌýT-SystemsÌýmit ausgewählten Beta-TesternÌýaus deren BelegschaftÌýdurchgeführt.ÌýÌý

Anwendertests ´Úü°ù eine optimale User Experience

DerÌýexterneÌýTest zur AnwenderfreundlichkeitÌýder AppÌýerfolgt durchÌýdas Robert-KochÌýInstitutÌýund Âé¶¹Ô­´´.ÌýBarrierefreiheit undÌýInklusionÌýsindÌýhier unser oberstes Gebot.ÌýTestende PersonenÌýim Alter zwischen 19 und 74 JahrenÌýprobierenÌý´Úü°ù uns alle Screens intensivÌýaus.ÌýÌý

ZusätzlichÌýprüft dasÌýFraunhofer–Institut die Funktionsweise des Exposure NotificationÌýFrameworksÌývon Apple und Google, dasÌýdieÌýBluetooth-Kommunikation zwischen den GerätenÌýmaßgeblich steuert. Hier gilt es zum Beispiel die Stärke desÌýBluetoothsignalsÌýoder die Entfernung zwischen Endgeräten zu messen.ÌýÌýÌý

Was sind generelle Herausforderungen beim Go-Live?Ìý

FlorianÌýHeretschÌýarbeitet an dederÌýCorona-Warn-App.
FlorianÌýHeretschÌýarbeitet mit Hochdruck an der Planung ´Úü°ù die Inbetriebnahme derÌýCorona-Warn-App.

Die größte Herausforderung ist, dass viele Dinge gleichzeitig passieren und koordiniert werden ³¾Ã¼²õ²õ±ð²Ô. Allein beim Hochladen der Apps in die App Stores gibt es einiges zu beachten: TestversionenÌý ³¾Ã¼²õ²õ±ð²ÔÌývorab in die App Stores eingestellt und unseren Testern zur Verfügung gestellt werden. App-Beschreibungen und auch die Begleitdokumente wie zum Beispiel die Datenschutzvereinbarung oder die Nutzungsbedingungen ³¾Ã¼²õ²õ±ð²Ô von uns finalisiert und von Apple und Google vorab geprüft werden. Dahinter stecken einige Genehmigungsprozesse, die standardmäßig durchlaufen werden ³¾Ã¼²õ²õ±ð²Ô. Im Normalfall dauert dieser Vorgang eine Woche, in unserem Fall nur ein paar Tage. Ìý

Parallel dazu erfolgt die Übersetzung der Texte der Benutzeroberfläche ins Englische, die Erstellung eines SupportkonzeptesÌý´Úü°ù das Robert-Koch Institut und auch die Endbenutzer,Ìýwie auch die gesamteÌýWerbekampagnenplanung ´Úü°ù die Applikation.Ìý

Nicht zu vergessen: Das alles wird komplett aus demÌýHome OfficeÌýund ohne jede Möglichkeit ´Úü°ù kurze, direkte AbstimmungswegeÌýgestemmt.ÌýDas ist ´Úü°ù uns natürlich auch eine ganz neue Situation, mit der wir lernen mussten umzugehen.ÌýÌý

Weitere Informationen:

Logo der Corona-Wan-App, die Âé¶¹Ô­´´ und Telekom entwickeln.

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Corona-Warn-App Entwicklung: “Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassenâ€� /germany/2020/05/corona-warn-app-entwicklung-eyk-kny-thomas-klingbeil/ Wed, 27 May 2020 07:00:11 +0000 /germany/?p=150075 Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet Âé¶¹Ô­´´ an der Corona-Warn-App. Eyk Kny, Development Director, und Thomas Klingbeil, Senior Developer, sind ´Úü°ù die...

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Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet Âé¶¹Ô­´´ an der . Eyk Kny, Development Director, und Thomas Klingbeil, Senior Developer, sind ´Úü°ù die Entwicklung und die Architektur der ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ verantwortlich. Im Kurzinterview sprechen sie über ihren Projektalltag.ÌýÌý

Wo liegen Ihre Verantwortlichkeiten im Projekt?Ìý

Eyk Kny, Development Director bei der Âé¶¹Ô­´´, hat die Corona-Warn-App mitentwickelt.
Eyk Kny, Development Director bei der Âé¶¹Ô­´´.

Eyk Kny: In der Entwicklung °ìü³¾³¾±ð°ù²Ô wir uns um die technische Umsetzung der App. Diese umfasst das Design der Benutzeroberfläche, den Entwurf der Systemarchitektur, das Bauen der eigentlichen App und die Erstellung des Backends, also das, was im Hintergrund an Prozessen abläuft. Mit der Veröffentlichung und des haben wir erste, wichtige Meilensteine unseres Entwicklungsplans bereits erfüllt.ÌýÌýÌý

Thomas Klingbeil: In der Arbeitsgruppe Systemarchitektur geht es um das Zusammenspiel der Applikationskomponenten. Dazu zählt die Integration der Schnittstellen (Application Programming Interface, API) mit und . Und auch die Prozessfolge innerhalb der App, die angestoßen wird, sobald ein positiver Test vorhanden ist. ±·²¹³Ùü°ù±ô¾±³¦³ó muss dieser Vorgang vor Missbrauch geschützt werden. Zudem stellen wir sicher, dass nur die wirklich benötigten Daten gesammelt werden. Die App fordert vom Nutzer keinerlei persönliche Daten wie Name, Alter oder Anschrift. Es werden ²¹³Ü²õ²õ³¦³ó±ô¾±±ðß±ô¾±³¦³ó ±¹±ð°ù²õ³¦³ó±ôü²õ²õ±ð±ô³Ù±ð Codes verarbeitet. Wir definieren auch, wo die Daten gespeichert werden sollen. Zum Beispiel auf den mobilen Endgeräten. Und auch wann sie wieder zu ±ôö²õ³¦³ó±ð²Ô sind.Ìý

Die Corona-Warn-App soll ´Úü°ù alle nutzbar sein

Was sind die größten Herausforderungen?Ìý

Kny: Die Anforderungen von Anwendungen ´Úü°ù EndkonsumentInnen unterscheiden sich grundlegend von denen ´Úü°ù ³Ò±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù²õapplikationen. Vor allem hinsichtlich der Skalierbarkeit. Business-Apps werden oftmals nur von Mitarbeitenden eines Unternehmens verwendet. Sie haben einen praktischen Nutzen wie die Vereinfachung von ³Ò±ð²õ³¦³óä´Ú³Ù²õprozessen. Consumer-Apps werden unter Umständen von mehreren Millionen Personen heruntergeladen und sollen den User emotional ansprechen. Dies schlägt sich unter anderem im Design des User Interfaces nieder. Dies²ú±ð³úü²µ±ô¾±³¦³ó ist Inklusion unser höchstes Gebot. Die Corona-Warn-App soll ´Úü°ù alle nutzbar sein – unabhängig vom Alter, der Sprache, der physischen Konstitution oder dem Bildungsgrad einer Person. Zielgruppen mit ·¡¾±²Ô²õ³¦³ó°ùä²Ô°ì³Ü²Ô²µ±ð²Ô wie Seh- oder Hörschwäche ³¾Ã¼²õ²õ±ð²Ô noch stärker berücksichtigt werden. Wir arbeiten zum Beispiel mit einfacher Sprache und intuitiver Bedienbarkeit.ÌýÌý

Thomas Klingbeil, Senior Developer bei der Âé¶¹Ô­´´. © WFBB, Fotograf: Jungblut & Büssemeier

Klingbeil: Daran angeschlossen geht es aus Architektursicht ³ú³Ü²õä³Ù³ú±ô¾±³¦³ó darum, ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µswege ´Úü°ù jedes mögliche Szenario zu erstellen. Zum Beispiel werden unter Umständen nicht alle Labore an die App gekoppelt sein. Es ist auch möglich, dass Testergebnisse nicht elektronisch verfügbar sind. Hier schauen wir, wie wir – basierend auf höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandards – diese Informationen dennoch in die App ±ð¾±²Ô´Ú±ô¾±±ðß±ð²Ô lassen °ìö²Ô²Ô±ð²Ô. Ein zweiter kritischer Punkt war auch die Schnittstelle zu der API von Apple und Google. Sie entwickelt sich schnell weiter. Das heißt, die Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen. ±·²¹³Ùü°ù±ô¾±³¦³ó hat auch die Interoperabilität mit den Applikationen anderer ³¢Ã¤²Ô»å±ð°ù²Ô Einfluss auf die Architektur. Zum Beispiel hinsichtlich der Anbindung entsprechender ¸é´Ç²¹³¾¾±²Ô²µ-¹ó³Ü²Ô°ì³Ù¾±´Ç²Ô²¹±ô¾±³Ùä³Ù±ð²Ô. Derzeit herrscht noch eine große Variabilität in unseren Nachbarstaaten ²ú±ð³úü²µ±ô¾±³¦³ó Fortschritt und der Entscheidung über das passende Modell. Wir stehen dazu im Austausch mit ³¢Ã¤²Ô»å±ð°ù²Ô wie der Schweiz und Frankreich.Ìý

Enge Verzahnung der Projektpartner

Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern?Ìý

Klingbeil: Wir arbeiten sehr produktiv und eng verzahnt miteinander, sind in täglicher Abstimmung und dadurch sehr fokussiert. stellt die skalierbare Infrastruktur ´Úü°ù die Corona-Warn-App und ist Experte in diesem Bereich. Das sowie das stehen uns gerade hinsichtlich der Bluetooth-Schnittstelle und der Datensicherheit beratend zur Seite. Das legt die Parameter fest, ob und wie ein „Kontakt“ registriert wird. Wir sind sehr froh, die KollegInnen an unserer Seite zu haben.ÌýÌý

Kny: Dem kann ich mich nur anschließen. ±·²¹³Ùü°ù±ô¾±³¦³ó gibt es auch viele Anfragen und Hilfsangebote von außen. Insbesondere von der Open Source–Community. Die Vorarbeit, die durch das PEPP-PT-Konsortium erstellt wurde, ist ´Úü°ù uns zudem eine sehr wertvolle Informationsgrundlage. Die Fraunhofer-Gesellschaft steht, wie von Thomas Klingbeil bereits erwähnt, den Projektpartnern bei der App-Entwicklung nach wie vor beratend zur Seite.ÌýÌý

Alle verwendeten Fotos im Artikel sind vor der Corona-Krise aufgenommen worden.

Weitere Informationen zu den COVID-19-Aktivitäten von Telekom und Âé¶¹Ô­´´ finden Sie hier:

Logo der Corona-Wan-App, die Âé¶¹Ô­´´ und Telekom entwickeln.

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Corona-Warn-App Entwicklung: “Publish often and early� /germany/2020/05/corona-warn-app-entwicklung-axel-sturm/ Fri, 15 May 2020 14:00:45 +0000 /germany/?p=149802 Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist in aller Munde. Seit der vergangenen Woche ist klar: Die App soll Mitte Juni zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit der...

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Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist in aller Munde. Seit der vergangenen Woche ist klar: Die App soll Mitte Juni zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet die Âé¶¹Ô­´´ mit Hochdruck an einer Open Source-³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ.ÌýÌý

Open Source (OS) bezeichnet ein Konzept, nach welchem Software und Applikationen mit ihrem Quellcode ausgeliefert werden, sodass dieser von jeder und jedem eingesehen sowie optimiert werden kann. Die Vorteile von Open Source reichen von einem gesteigerten Innovationspotential, über effizientere Fehlerbehebung bis hin zu einem schnelleren Entwicklungstempo durch das freiwillige Engagement vieler ´Ú¾±°ù³¾±ð²Ô³Ü²Ô²¹²ú³óä²Ô²µ¾±²µ±ð°ù Entwicklerinnen und Entwickler.ÌýÌý

Transparenz durch Open Source

Für die Corona-Warn-App wurde dieser Ansatz gewählt, um durch technologische Transparenz Vertrauen zu schaffen und damit auch die Akzeptanz der App in der Bevölkerung zu ²õ³Ùä°ù°ì±ð²Ô. Zudem besteht durch die Offenlegung und Überprüfbarkeit des Quellcodes ´Úü°ù jeden die Möglichkeit aktiv zum Erfolg der ³¢Ã¶²õ³Ü²Ô²µ beizutragen z.B. in Form von Korrektur- oder Verbesserungsvorschlägen.Ìý

Axel Sturm, Chief Operating Officer des Âé¶¹Ô­´´-Standorts Berlin, leitet im Entwicklungsprojekt die Arbeitsgruppe Open Source. Im Kurzinterview spricht er über den aktuellen Stand der Entwicklung, die größten Herausforderungen und gibt einen Ausblick auf das Kommende.ÌýÌý

Herr Sturm, was ist der Status des Open-Source-Workstreams?

Das Projektteam arbeitet sehr konzentriert und zielgerichtet an der Umsetzung des Entwicklungsplans. Seit Anfang dieser Woche kann auf , einem ö´Ú´Ú±ð²Ô³Ù±ô¾±³¦³ó±ð²Ô Dienst zur Verwaltung von Softwareprojekten, die Rahmenbeschreibung des Projekts eingesehen werden. Dort wird zukünftig auch der Quellcode zur Verfügung stehen und die eigentliche Community–Interaktion stattfinden.ÌýÌý

Wo liegen die größten Herausforderungen?

Axel Sturm, Chief Operating Officer des Âé¶¹Ô­´´-Standorts Berlin. gibt Einblick in die Entwicklung der Corona-Warn-App und Open Source.
Axel Sturm, Chief Operating Officer des Âé¶¹Ô­´´-Standorts Berlin, erläutert den Open-Source-Ansatz der Corona-Warn-App.

Die Âé¶¹Ô­´´ blickt auf eine fast 22-jährige Open Source-Geschichte zurück. Aktuell sind wir auf GitHub unter den Top-10 der mitwirkenden Firmen gelistet. Mit klassischen OS-±Ê°ùä³¾¾±²õ²õ±ðn wie „publish often and early“ sind wir daher vertraut. Diese Erfahrungen bringen wir auch in die App ein. Die damit verbundene Aufmerksamkeit durch die breite Öffentlichkeit in diesem speziellen Projekt ist ´Úü°ù unsere Entwicklungsteams allerdings eine neue Erfahrung. Als Teil dieses Projektes stehen sie und ihre Arbeit unmittelbar im Fokus der Öffentlichkeit und der Medien.ÌýÌý

Weitere Herausforderungen sehe ich in dem ±ð°ù³óö³ó³Ù±ð²Ô Abstimmungsbedarf, der jedem organisationsübergreifenden Projekt zugrunde liegt, wie auch im sauberen Aufsetzen der eigentlichen Community und der ³úü²µ¾±²µ±ð²Ô Einarbeitung des dort eingehenden Feedbacks. Hier gilt es Umgangsregeln, einen sogenannten Code of Conduct, zu etablieren, Prozesse zu definieren und Lizenzfragen zu klären.Ìý

Die Corona-Warn-App soll dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen

Am Ende geht es jedoch darum, eine Applikation bereitzustellen, die uns als Gesellschaft dabei unters³Ùü³Ù³ú³Ù, Infektionsketten zu unterbrechen und dadurch Stück ´Úü°ù Stück zur Normalität zurückzukehren. Wir freuen uns, dass wir unseren Beitrag dazu leisten °ìö²Ô²Ô±ð²Ô.ÌýÌýÌý

Was dürfen wir in den kommenden Tagen an weiteren Maßnahmen erwarten?

Wie zuvor erwähnt ist unsere Community-Plattform auf GitHub bereits ´Úü°ù jeden zugänglich. Dort werden in den ²Ô䳦³ó²õ³Ù±ðn Tagen und Wochen nach und nach Teile des App-Codes bereitgestellt. Etwa der Backend-Code aber auch Details zur Benutzeroberfläche. Außerdem erwarten wir einen regen Austausch mit der Entwickler–Community. Um auch weniger technikaffinen Interessierten Informationen ²¹³Üß±ð°ù³ó²¹±ô²ú von GitHub zur Verfügung stellen, planen wir die baldige Veröffentlichung einer Webseite.ÌýÌýÌýÌý

Weitere Informationen zur Entwicklungsarbeit an der Corona-Warn-App finden Sie hier:

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