Katrin Dominik, Autor bei 鶹ԭ News Center Unternehmensberichte & 鶹ԭeportal Thu, 09 Mar 2023 15:46:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Corona-Warn-App-Entwicklung: „Bug-Fixing“ mit Sorgfalt /germany/2020/08/corona-warn-app-bug-fixing/ Tue, 04 Aug 2020 06:00:30 +0000 /germany/?p=151431 Mehr als eineinhalb Monate sind seit der Veröffentlichung der Corona-Warn-App vergangen. Doch mit dem ersten Release ist die Entwicklungsarbeit noch nicht abgeschlossen. In einem seiner...

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Mehr als eineinhalb Monate sind seit der Veröffentlichung der Corona-Warn-App vergangen. Doch mit dem ersten Release ist die Entwicklungsarbeit noch nicht abgeschlossen.

In einem seiner schreibt Jürgen Müller, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der 鶹ԭ, über „Bugs“ und erklärt, dass diese Funktionsschwächen im Zusammenspiel der Komponenten in der Anfangsphase ü solche Projekte nicht unüblich sind. Er verspricht, alle Rückmeldungen sehr ernst zu nehmen und sich um Verbesserungen zu ü.

Wie Rückmeldungen der Nutzer bei der Weiterentwicklung der Corna-Warn-App helfen

Thomas Klingbeil ist Senior Developer ü die Corona-Warn-App und Teil des Teams, das an eben diesen Verbesserungen arbeitet.

Herr Klingbeil, welches sind die aktuell größten „Bugs“?

In den vergangenen Tagen haben uns Nutzer verschiedener Smartphone-Hersteller (, ) berichtet, dass ihr Risikostatus nicht mehr aktualisiert wurde, während die App geschlossen war. Grund daü ist die Hintergrundaktualisierung, die beispielweise bei vielen Android-Handys werksmäßig 𾱲Բä԰ ist oder im Zusammenhang mit iOS nicht immer regelmäßig durchgeführt wurde. Diese ist allerdings ü Apps wichtig, wenn Aktualisierungen ohne Zutun des Nutzers empfangen werden sollen. Viele dieser Բä԰ܲԲ konnten bereits durch Updates ü beide Betriebssysteme behoben werden. Um sicher zu gehen, dass alle Daten immer auf dem neuesten Stand sind, empfehlen wir den Nutzern derzeit die App einmal täglich manuell zu öffnen.

Wie läuft das Beheben von „Bugs“ bei Applikationen ab und wie lange dauert es?

Dabei gibt es einen vordefinierten Prozess. Zunächst muss uns der Bug gemeldet werden. Dies erfolgt entweder durch einen Test oder die Meldung durch Benutzer. Dann ist es an uns, den Bug zu verstehen, ihn wenn nötig zu reproduzieren und zu evaluieren, ob es sich tatsächlich um einen „Bܲ“ der App oder des Betriebssystems handelt. Idealerweise enthält die Meldung des Bugs schon die dazu nötigen Details. Anschließend beginnt die Suche nach der entsprechenden Stelle im Code und das Aufsetzen eines Testfalls. Dies führt bei Erfolg zur Fehlerbehebung. Eine zentrale Herausforderung beim BugFixing sind Nebeneffekte. Denn durch die Behebung eines Bugs im Code öԲԱ neue generiert werden. Dies gilt es zu vermeiden. ü erfolgt dies parallel zur Weiterentwicklung der Applikation und muss auch projektseitig eingeplant werden. Die Dauer des BuxFixing kann man aufgrund der vielen Variablen daher nicht generalisieren. Sorgfalt ist dabei die ʰä – vor allem was „FDZܲ“ angeht.

Vor welchen besonderen Herausforderungen steht das Team beim „Bug-Fixing“?

Eine Herausforderung ist, dass wir mit iOS und Android zwei Betriebssysteme bedienen. Was bei iOS funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei Android funktionieren – und umgekehrt. Zudem gibt es bei Android verschiedene Hardwarehersteller mit eigenen Einstellungs-Optimierungen, wie der Deaktivierung der Hintergrundaktualisierung zur Verlängerung der Akkulaufzeit. In diesem speziellen Fall arbeiten wir eng mit Apple und Google zusammen, teilen unsere BugReports und Diagnosen und geben Empfehlungen zur Fehlerbehebung. Diese Abstimmungen sind zwar zeitintensiv, aber nötig, um dem Nutzer eine nachhaltige öܲԲ bereitstellen zu öԲԱ.

Länderübergreifender Austausch von Corona-Warnungen geplant

Wie geht es mit der App nun weiter?

Am wichtigsten ist, dass die App funktioniert. Hinweise zur Nutzung öԲԱ eingesehen werden. Die Tests mit der aktuellen und den neuen Versionen laufen derzeit wie geplant weiter, aber aufgrund der diversen Hardware-Landschaft dauert dies seine Zeit. Die äٱn Updates werden neue Sprachen beinhalten, Grundfunktionen in Zusammenarbeit mit Apple und Google weiter stabilisieren und natürlich ist auch europäische Interoperabilität weiterhin ein großes Thema. Diesü hat die EU-Kommission mit T-Systems und 鶹ԭ eine Vereinbarung über die Entwicklung und den Aufbau einer Software-Plattform ü den länderübergreifenden Austausch von Corona-Warnungen getroffen.

Alle verwendeten Fotos im Artikel sind vor der Corona-Krise aufgenommen worden. Featurebild: Thomas Klingbeil, Senior Developer bei der 鶹ԭ. © WFBB, Fotograf: Jungblut & Büssemeier.


Weitere Informationen:


 

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Corona-Warn-App Entwicklung: „Wir befinden uns in der heißen Phase“ /germany/2020/06/corona-warn-app-letzte-tests/ Fri, 12 Jun 2020 09:12:26 +0000 /germany/?p=150346 Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet 鶹ԭ an derCorona-Warn-App. Florian Heretsch leitet inseinemalltäglichen JobTechnologie–Teams in der 鶹ԭ IT.Für dasCorona-Warn-AppProjekt untersüٳ erimBereichderPlanung ü...

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Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet 鶹ԭ an der. Florian Heretsch leitet inseinemalltäglichen JobTechnologieTeams in der SAP IT.Für dasCorona-Warn-AppProjekt untersüٳ erimBereichderPlanung ü dieInbetriebnahme.

Herr Heretsch, der Mobile Clientder Appistbereits vor ein paar Tagen publiziert worden.Was ist in der Zeit bis zur App-Veröffentlichung noch zu tun?

Florian Heretsch leitet Technologie-Teams in der 鶹ԭ IT.
Florian Heretsch leitet Technologie-Teams in der 鶹ԭ IT.

Wir sind auf der Zielgeraden zur Veröffentlichung und damit in der heißen Phase ü mein Team.Die Arbeitsgruppe Inbetriebnahme deckt ein sehr breites Feld an Aufgaben ab. Wichtige Meilensteine sind die Fertigstellung der finalen Betaund Releaseversionen des Backends und der App. Wir äڳپ uns derzeit auch damit die App auf Herz und Nieren zu testen. Dazu kommen die Vorbereitung der Uploads in die App Stores und die Erstellung wichtiger Dokumente, wie der Datenschutzverordnung oder der Endnutzerlizenzvereinbarung. Es ist also einiges los!

Welche Tests gibt es und wer ist daü zuständig?

Zusammen mit unseren Partnerntestenwirdie Applikationin den Bereichen Funktionalität,Anwendererlebnis undBluetooth-Kommunikation.

Der Funktionalitätstest bezieht sichzum Beispielaufden erfolgreichen Austausch deranonymisierten Schlüssel zwischen den Smartphones,den elektronischen Abruf von Testergebnissenoderden Verifikationsprozess.Dieser TestwirdderzeitdurchT-Systemsmit ausgewählten Beta-Testernaus deren Belegschaftdurchgeführt.

Anwendertests ü eine optimale User Experience

DerexterneTest zur Anwenderfreundlichkeitder Apperfolgt durchdas Robert-KochInstitutund 鶹ԭ.Barrierefreiheit undInklusionsindhier unser oberstes Gebot.Testende Personenim Alter zwischen 19 und 74 Jahrenprobierenü uns alle Screens intensivaus.

Zusätzlichprüft dasFraunhoferInstitut die Funktionsweise des Exposure NotificationFrameworksvon Apple und Google, dasdieBluetooth-Kommunikation zwischen den Gerätenmaßgeblich steuert. Hier gilt es zum Beispiel die Stärke desBluetoothsignalsoder die Entfernung zwischen Endgeräten zu messen.

Was sind generelle Herausforderungen beim Go-Live?

FlorianHeretscharbeitet an dederCorona-Warn-App.
FlorianHeretscharbeitet mit Hochdruck an der Planung ü die Inbetriebnahme derCorona-Warn-App.

Die größte Herausforderung ist, dass viele Dinge gleichzeitig passieren und koordiniert werden ü. Allein beim Hochladen der Apps in die App Stores gibt es einiges zu beachten: Testversionen üvorab in die App Stores eingestellt und unseren Testern zur Verfügung gestellt werden. App-Beschreibungen und auch die Begleitdokumente wie zum Beispiel die Datenschutzvereinbarung oder die Nutzungsbedingungen ü von uns finalisiert und von Apple und Google vorab geprüft werden. Dahinter stecken einige Genehmigungsprozesse, die standardmäßig durchlaufen werden ü. Im Normalfall dauert dieser Vorgang eine Woche, in unserem Fall nur ein paar Tage.

Parallel dazu erfolgt die Übersetzung der Texte der Benutzeroberfläche ins Englische, die Erstellung eines Supportkonzeptesü das Robert-Koch Institut und auch die Endbenutzer,wie auch die gesamteWerbekampagnenplanung ü die Applikation.

Nicht zu vergessen: Das alles wird komplett aus demHome Officeund ohne jede Möglichkeit ü kurze, direkte Abstimmungswegegestemmt.Das ist ü uns natürlich auch eine ganz neue Situation, mit der wir lernen mussten umzugehen.

Weitere Informationen:

Logo der Corona-Wan-App, die 鶹ԭ und Telekom entwickeln.

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Corona-Warn-App Entwicklung: “Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen” /germany/2020/05/corona-warn-app-entwicklung-eyk-kny-thomas-klingbeil/ Wed, 27 May 2020 07:00:11 +0000 /germany/?p=150075 Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet 鶹ԭ an der Corona-Warn-App. Eyk Kny, Development Director, und Thomas Klingbeil, Senior Developer, sind ü die...

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Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet 鶹ԭ an der . Eyk Kny, Development Director, und Thomas Klingbeil, Senior Developer, sind ü die Entwicklung und die Architektur der öܲԲ verantwortlich. Im Kurzinterview sprechen sie über ihren Projektalltag.

Wo liegen Ihre Verantwortlichkeiten im Projekt?

Eyk Kny, Development Director bei der 鶹ԭ, hat die Corona-Warn-App mitentwickelt.
Eyk Kny, Development Director bei der 鶹ԭ.

Eyk Kny: In der Entwicklung ü wir uns um die technische Umsetzung der App. Diese umfasst das Design der Benutzeroberfläche, den Entwurf der Systemarchitektur, das Bauen der eigentlichen App und die Erstellung des Backends, also das, was im Hintergrund an Prozessen abläuft. Mit der Veröffentlichung und des haben wir erste, wichtige Meilensteine unseres Entwicklungsplans bereits erfüllt.

Thomas Klingbeil: In der Arbeitsgruppe Systemarchitektur geht es um das Zusammenspiel der Applikationskomponenten. Dazu zählt die Integration der Schnittstellen (Application Programming Interface, API) mit und . Und auch die Prozessfolge innerhalb der App, die angestoßen wird, sobald ein positiver Test vorhanden ist. ü muss dieser Vorgang vor Missbrauch geschützt werden. Zudem stellen wir sicher, dass nur die wirklich benötigten Daten gesammelt werden. Die App fordert vom Nutzer keinerlei persönliche Daten wie Name, Alter oder Anschrift. Es werden ܲß üٱ Codes verarbeitet. Wir definieren auch, wo die Daten gespeichert werden sollen. Zum Beispiel auf den mobilen Endgeräten. Und auch wann sie wieder zu ö sind.

Die Corona-Warn-App soll ü alle nutzbar sein

Was sind die größten Herausforderungen?

Kny: Die Anforderungen von Anwendungen ü EndkonsumentInnen unterscheiden sich grundlegend von denen ü ұäڳٲapplikationen. Vor allem hinsichtlich der Skalierbarkeit. Business-Apps werden oftmals nur von Mitarbeitenden eines Unternehmens verwendet. Sie haben einen praktischen Nutzen wie die Vereinfachung von ұäڳٲprozessen. Consumer-Apps werden unter Umständen von mehreren Millionen Personen heruntergeladen und sollen den User emotional ansprechen. Dies schlägt sich unter anderem im Design des User Interfaces nieder. Diesü ist Inklusion unser höchstes Gebot. Die Corona-Warn-App soll ü alle nutzbar sein – unabhängig vom Alter, der Sprache, der physischen Konstitution oder dem Bildungsgrad einer Person. Zielgruppen mit Բä԰ܲԲ wie Seh- oder Hörschwäche ü noch stärker berücksichtigt werden. Wir arbeiten zum Beispiel mit einfacher Sprache und intuitiver Bedienbarkeit.

Thomas Klingbeil, Senior Developer bei der 鶹ԭ. © WFBB, Fotograf: Jungblut & Büssemeier

Klingbeil: Daran angeschlossen geht es aus Architektursicht ܲäٳ darum, öܲԲswege ü jedes mögliche Szenario zu erstellen. Zum Beispiel werden unter Umständen nicht alle Labore an die App gekoppelt sein. Es ist auch möglich, dass Testergebnisse nicht elektronisch verfügbar sind. Hier schauen wir, wie wir – basierend auf höchsten Sicherheits- und Datenschutzstandardsdiese Informationen dennoch in die App 𾱲Դڱß lassen öԲԱ. Ein zweiter kritischer Punkt war auch die Schnittstelle zu der API von Apple und Google. Sie entwickelt sich schnell weiter. Das heißt, die Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen. ü hat auch die Interoperabilität mit den Applikationen anderer äԻ Einfluss auf die Architektur. Zum Beispiel hinsichtlich der Anbindung entsprechender DzԲ-ܲ԰پDzԲäٱ. Derzeit herrscht noch eine große Variabilität in unseren Nachbarstaaten ü Fortschritt und der Entscheidung über das passende Modell. Wir stehen dazu im Austausch mit äԻ wie der Schweiz und Frankreich.

Enge Verzahnung der Projektpartner

Wie klappt die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern?

Klingbeil: Wir arbeiten sehr produktiv und eng verzahnt miteinander, sind in täglicher Abstimmung und dadurch sehr fokussiert. stellt die skalierbare Infrastruktur ü die Corona-Warn-App und ist Experte in diesem Bereich. Das sowie das stehen uns gerade hinsichtlich der Bluetooth-Schnittstelle und der Datensicherheit beratend zur Seite. Das legt die Parameter fest, ob und wie ein „Kontakt“ registriert wird. Wir sind sehr froh, die KollegInnen an unserer Seite zu haben.

Kny: Dem kann ich mich nur anschließen. ü gibt es auch viele Anfragen und Hilfsangebote von außen. Insbesondere von der Open SourceCommunity. Die Vorarbeit, die durch das PEPP-PT-Konsortium erstellt wurde, ist ü uns zudem eine sehr wertvolle Informationsgrundlage. Die Fraunhofer-Gesellschaft steht, wie von Thomas Klingbeil bereits erwähnt, den Projektpartnern bei der App-Entwicklung nach wie vor beratend zur Seite.

Alle verwendeten Fotos im Artikel sind vor der Corona-Krise aufgenommen worden.

Weitere Informationen zu den COVID-19-Aktivitäten von Telekom und 鶹ԭ finden Sie hier:

Logo der Corona-Wan-App, die 鶹ԭ und Telekom entwickeln.

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Corona-Warn-App Entwicklung: “Publish often and early” /germany/2020/05/corona-warn-app-entwicklung-axel-sturm/ Fri, 15 May 2020 14:00:45 +0000 /germany/?p=149802 Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist in aller Munde. Seit der vergangenen Woche ist klar: Die App soll Mitte Juni zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit der...

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Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist in aller Munde. Seit der vergangenen Woche ist klar: Die App soll Mitte Juni zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom und weiteren Partnern arbeitet die 鶹ԭ mit Hochdruck an einer Open Source-öܲԲ.

Open Source (OS) bezeichnet ein Konzept, nach welchem Software und Applikationen mit ihrem Quellcode ausgeliefert werden, sodass dieser von jeder und jedem eingesehen sowie optimiert werden kann. Die Vorteile von Open Source reichen von einem gesteigerten Innovationspotential, über effizientere Fehlerbehebung bis hin zu einem schnelleren Entwicklungstempo durch das freiwillige Engagement vieler ھԳܲԲäԲ Entwicklerinnen und Entwickler.

Transparenz durch Open Source

Für die Corona-Warn-App wurde dieser Ansatz gewählt, um durch technologische Transparenz Vertrauen zu schaffen und damit auch die Akzeptanz der App in der Bevölkerung zu ä. Zudem besteht durch die Offenlegung und Überprüfbarkeit des Quellcodes ü jeden die Möglichkeit aktiv zum Erfolg der öܲԲ beizutragen z.B. in Form von Korrektur- oder Verbesserungsvorschlägen.

Axel Sturm, Chief Operating Officer des 鶹ԭ-Standorts Berlin, leitet im Entwicklungsprojekt die Arbeitsgruppe Open Source. Im Kurzinterview spricht er über den aktuellen Stand der Entwicklung, die größten Herausforderungen und gibt einen Ausblick auf das Kommende.

Herr Sturm, was ist der Status des Open-Source-Workstreams?

Das Projektteam arbeitet sehr konzentriert und zielgerichtet an der Umsetzung des Entwicklungsplans. Seit Anfang dieser Woche kann auf , einem öڴڱԳٱ Dienst zur Verwaltung von Softwareprojekten, die Rahmenbeschreibung des Projekts eingesehen werden. Dort wird zukünftig auch der Quellcode zur Verfügung stehen und die eigentliche CommunityInteraktion stattfinden.

Wo liegen die größten Herausforderungen?

Axel Sturm, Chief Operating Officer des 鶹ԭ-Standorts Berlin. gibt Einblick in die Entwicklung der Corona-Warn-App und Open Source.
Axel Sturm, Chief Operating Officer des 鶹ԭ-Standorts Berlin, erläutert den Open-Source-Ansatz der Corona-Warn-App.

Die 鶹ԭ blickt auf eine fast 22-jährige Open Source-Geschichte zurück. Aktuell sind wir auf GitHub unter den Top-10 der mitwirkenden Firmen gelistet. Mit klassischen OS-ʰän wie „publish often and early“ sind wir daher vertraut. Diese Erfahrungen bringen wir auch in die App ein. Die damit verbundene Aufmerksamkeit durch die breite Öffentlichkeit in diesem speziellen Projekt ist ü unsere Entwicklungsteams allerdings eine neue Erfahrung. Als Teil dieses Projektes stehen sie und ihre Arbeit unmittelbar im Fokus der Öffentlichkeit und der Medien.

Weitere Herausforderungen sehe ich in dem öٱ Abstimmungsbedarf, der jedem organisationsübergreifenden Projekt zugrunde liegt, wie auch im sauberen Aufsetzen der eigentlichen Community und der ü Einarbeitung des dort eingehenden Feedbacks. Hier gilt es Umgangsregeln, einen sogenannten Code of Conduct, zu etablieren, Prozesse zu definieren und Lizenzfragen zu klären.

Die Corona-Warn-App soll dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen

Am Ende geht es jedoch darum, eine Applikation bereitzustellen, die uns als Gesellschaft dabei untersüٳ, Infektionsketten zu unterbrechen und dadurch Stück ü Stück zur Normalität zurückzukehren. Wir freuen uns, dass wir unseren Beitrag dazu leisten öԲԱ.

Was dürfen wir in den kommenden Tagen an weiteren Maßnahmen erwarten?

Wie zuvor erwähnt ist unsere Community-Plattform auf GitHub bereits ü jeden zugänglich. Dort werden in den äٱn Tagen und Wochen nach und nach Teile des App-Codes bereitgestellt. Etwa der Backend-Code aber auch Details zur Benutzeroberfläche. Außerdem erwarten wir einen regen Austausch mit der EntwicklerCommunity. Um auch weniger technikaffinen Interessierten Informationen ß󲹱 von GitHub zur Verfügung stellen, planen wir die baldige Veröffentlichung einer Webseite.

Weitere Informationen zur Entwicklungsarbeit an der Corona-Warn-App finden Sie hier:

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